Dres­den, Lit­faß­säu­le, Papier auf Leim, Digi­tal­druck. Titel: „Steht zusam­men, schlagt zurück“. Dem Betrach­ter bie­tet sich ein räum­lich klar geglie­der­tes Arran­ge­ment von Akteu­ren, wobei sich die im Vor­der­grund befind­li­chen Tex­te domi­nant ver­hal­ten, was durch die Ver­wen­dung von Ver­sa­li­en (schrei­en, brül­len) noch ver­stärkt wird. Die nega­ti­ve Stim­mung wird durch eine Nei­gung von 3° (schief, unge­ra­de) wei­ter ver­grö­ßert. Der Sub­text „Für eine orga­ni­sier­te Arbei­ter­ju­gend“ deu­tet auf einen Man­gel hin, näm­lich den von Einig­keit und Strin­genz. Die am unte­ren Bild­rand ange­brach­ten sechs Logos, die alle­samt sehr unter­schied­lich und unähn­lich aus­fal­len, ein­zeln betrach­tet jedoch von star­kem Nar­ziss­mus und Grö­ßen­wahn zeu­gen, unter­strei­chen die Zer­ris­sen­heit. So gibt sich etwa das Chap­ter aus Müns­ter nicht mit den ver­ord­ne­ten obli­ga­to­ri­schen Insi­gni­en „Ham­mer und Sichel“ zufrie­den, son­dern ergänzt das Sym­bol eigen­mäch­tig durch eine Feder, was auf einen grö­ße­ren Anteil revo­luz­zen­der Stu­den­ten im Kader der Anti­fa schlie­ßen lässt. Man kann nur hof­fen, dass es sich bei die­sen Stu­den­ten um Töch­ter und Söh­ne der Arbei­ter­klas­se han­delt, weil sie sonst der reak­tio­nä­ren und pri­vi­le­gier­ten Intel­li­genz zuzu­rech­nen sind und im Klas­sen­kampf nichts zu suchen haben!

In der Mit­te des Meis­ter­wer­kes wird der Betrach­ter von einer Figu­ren­grup­pe aus drei Per­so­nen bedroht, der gewähl­te Blick­win­kel lässt die Ver­mu­tung zu, man wol­le die Gesell­schaft, der der Betrach­ter ja ange­hört, unter­schieds­los und ohne vie­le Wor­te in die Knie zwin­gen. Denn Mün­der zum Reden und Dis­pu­tie­ren hat der Künst­ler den Prot­ago­nis­ten nicht gege­ben und zudem deren Gesichts­feld durch Sturm­mas­ke und schlecht­sit­zen­den Bett­be­zug ein­ge­schränkt. Als Kon­trast zu der zur Schau getra­ge­nen kom­mu­nis­ti­schen Gesin­nung der dar­ge­stell­ten stat­te­te der Künst­ler die Sze­ne mit Attri­bu­ten des Kapi­ta­lis­mus aus (Adi­das-Kla­mot­ten, Jeans, Arbeits­ho­se mit Reflek­to­ren, wie die Berufs­ge­nos­sen­schaf­ten sie für Tätig­kei­ten im Frei­en for­dern) und drückt ihnen ein Sym­bol der Mei­nungs­frei­heit (Mega­fon) in die Hand. All das hät­ten sie im Kom­mu­nis­mus natür­lich  nicht bzw. wür­de es ihnen umge­hend abge­nom­men (Mei­nungs­frei­heit, Ver­samm­lungs­frei­heit). Dass alle drei Figu­ren die­sen dia­lek­ti­schen Kon­flikt mühe­los aus­zu­hal­ten schei­nen, deu­tet auf eher unter­durch­schnitt­li­che kogni­ti­ve Aus­stat­tung oder aber über­durch­schnitt­lich erfolg­rei­che Gehirn­wä­sche hin.

Zen­tra­ler Akteur der Sze­ne ist jedoch ein klei­nes rotes Büch­lein, die „Wor­te des Vor­sit­zen­den Mao Tse­dong“, das in genia­ler Sym­bio­se mit den maro­den, for­mat­fül­len­den DDR-Plat­ten­bau­ten im Hin­ter­grund kom­mu­ni­ziert. Die­se Ver­bin­dung zeigt in bedrü­cken­der Wei­se, was dem Betrach­ter mit dem Kom­mu­nis­mus winkt und was ihm blüht: ideo­lo­gi­sche Gleich­schal­tung und Unter­drü­ckung sowie sozia­lis­ti­sche Man­gel­wirt­schaft und Häss­lich­keit. Die Dar­ge­stell­ten selbst sind sich ihrer Rol­le und der End­sta­ti­on die­ser Umwand­lung nicht bewusst, was man dar­an erkennt, dass die Mao-Bibel-Schwen­ke­rin ihr Pio­nier­hals­tuch am Hin­ter­kopf ver­kno­tet hat, anstatt den Kno­ten vorn am Hals zu tra­gen. Sie kennt schlicht die Sym­bo­le nicht, was ange­sichts ihres Alters nicht ver­wun­der­lich ist, jedoch ande­rer­seits ein düs­te­res Bild von der Qua­li­tät unse­res Bil­dungs­sys­tems zeichnet.

Wer aber ist der unbe­kann­te Meis­ter, dem wir die­ses dys­to­pi­sche und ver­stö­ren­de Kunst­werk ver­dan­ken? Nur dem ein­ge­weih­ten Blick offen­bart sich die seit­lich rechts ange­brach­te Signa­tur, in der ein gewis­ser „Ali Höh­ler“ vor­täuscht, im Sin­ne des Pres­se­rechts ver­ant­wort­lich für den Inhalt des Werks zu sein. His­to­ri­ker erken­nen natür­lich sofort, dass es sich hier­bei um ein Ablen­kungs­ma­nö­ver unter fal­scher Flag­ge han­delt und viel über die Inten­tio­nen des Künst­lers und des­sen Schul­bil­dung aus­sagt. Der ange­ge­be­ne Albrecht (Ali) Höh­ler (1898–1933) war näm­lich Mit­glied des para­mi­li­tä­ri­schen „Kom­mu­nis­ti­schen Rot­front­kämp­fer­bun­des“ und wur­de bekannt für den Mord an einem Nazi namens Horst Wes­sels, des­sen Tod die Faschis­ten unter Hit­ler zum Opfer­my­thos ver­klär­ten. Einen Ali Höh­ler wird es im Jahr 2018 jedoch unter der ange­ge­be­nen Ber­li­ner Adres­se (Karl-Marx-Stra­ße, ist ja klar) nicht geben. Die Camou­fla­ge des Künst­lers und sei­ner Addi­das-Revo­luz­zer zeigt, dass man glaubt, heu­te noch die Macht­er­grei­fung Hit­lers von 1933 ver­hin­dern zu kön­nen. Und zwar durch die Dik­ta­tur eines Sta­lin oder Mao. Dass man sich in ähn­li­cher Wei­se wie Höh­ler berech­tigt fühlt, „pro­le­ta­ri­sche Abrei­bun­gen“ zu ver­tei­len und dabei das Gewalt­mo­no­pol des Staa­tes oder die Jus­tiz lächelnd zu igno­rie­ren, darf ange­nom­men werden.

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32 Kommentare

  1. Wenn die­ses Pla­kat auf dem Mist der Anti­fa gewach­sen ist, haben die sich ein Eigen­tor geschossen.
    Die­ses „Kunst­werk“ taugt wohl eher dazu, einen anti­lin­ken Auf­re­ger zu lie­fern. Und bei etli­chen Her­ren sorgt es zusätz­lich für Erre­gung. ;o)

  2. Und das der lin­ke Lin­ke Arbeits­klei­dung trägt, das ist schon sehr witzig …

    Des Anti­fan­ten Credo

    Mein Hirn – ein Sieb
    Mei­ne Hand – ein Dieb
    Mein Mund – ein Pfuhl
    Mein Hin­tern — mein Stuhl
    Mein Herz – aus Stein
    Mein Fuß – tritt rein
    So bin ich – hurra!
    Bei der Antifa!

  3. In den Sech­zi­gern hat­ten die­se Leu­te ihre Kne­te aus dem Osten. Ich bin mir sicher, dass das heu­te auch nicht alles ohne Kne­te läuft. Irgend­wer bezahlt den Radikalismus.

    • Stif­tun­gen, die wegen ihrer Gemein­nüt­zig­keit von der BRD finan­ziert wer­den, sowie aus­län­di­sche Geheim­diens­te, wür­de ich anneh­men. Ers­te­re, weil die BRD einen an der Klat­sche hat, und dies noch aus­wei­ten möch­te, und Letz­te­re, um irgend­wel­che Inter­es­sen zu ver­fol­gen. Ich wür­de anneh­men, dass Iran&Co dabei sind, weil das heu­te die­je­ni­gen sind, die den kapi­ta­lis­ti­schen Klas­sen­feind bekämp­fen, seit­dem es die Soviet­uni­on nicht mehr tut, und eini­ge Drit­te-Welt-Regie­run­gen, zu denen ich die Tür­kei zäh­le, die von Umver­tei­lung und Gut­men­schen­tum pro­fi­tie­ren, oder die aus inne­rem Unfrie­den Kapi­tal schla­gen kön­nen. Der IS hat auch mal geschrie­ben, dass er sich mit der euro­päi­schen Lin­ken zusam­men­schlie­ßen soll­te, weil bei­de die glei­chen Zie­le haben, also wären die Mus­lim­brü­der und die Sau­dis eben­falls in mei­nem Ver­däch­ti­gen­kreis. Hin­zu kom­men natür­lich noch die gan­zen ein­hei­mi­schen Spin­ner, die heu­te in Gewerk­schaf­ten oder Amts­stu­ben sit­zen, und vor 50 Jah­ren am liebs­ten dem gro­ßen Vor­sit­zen­den Mao Zedong gefolgt wären.

      Das wären die Grup­pen, von denen ich Unter­stüt­zung für die Anti­fan­ten erwar­ten wür­de. Hab ich wen ver­ges­sen? Abge­se­hen davon ist das natür­lich auch ne Jugend­kul­tur für in der Schu­le gehirn­ge­wa­sche­ne Kin­der, die sich nicht trau­en, auf klas­si­schem Wege zu rebel­lie­ren, und die nach nem Stuhl­kreis suchen, inner­halb des­sen sie dies betreut tun können.

      • Ich muss die Fra­ge offen­las­sen. Wer­de mal die Sei­te hier für Spe­ku­la­tio­nen ande­rer Besu­cher checken. 

        Inland: Es gibt sehr, sehr vie­le zwei­fel­haf­te Pro­jek­te, die von der Bun­des­re­gie­rung geför­dert wer­den. Ich kann mir leb­haft vor­stel­len, dass nicht über­all die Bele­ge genau gecheckt wer­den und so man­cher Geld­kof­fer kreist. Allei­ne schon, was es an unspe­zi­fi­schen „Demo­kra­tie­zen­tren“ gibt, soll­te hell­hö­rig machen. Bei den Stif­tun­gen ist auch nie klar, was die eigent­lich genau machen. Mir kommt da vie­les vor wie Geld­wä­sche. Belie­bi­ges Beispiel:
        https://www.stiftung-nv.de/de/finanzierung
        Die machen irgend­was mit „digi­tal“ und „Ver­ant­wor­tung“. Also da krei­sen bestimmt auch die Koffer.

        Aus­land:
        Iran ist sicher ein guter Tipp. Mir ist auf­ge­fal­len, dass es da so eine ira­ni­sche Come­di­an gibt, die den Sozia­lis­mus ver­harm­lost. Die ist nicht wegen ihres Talen­tes gefragt. Sowas hat gön­ner. Der Iran ist v.a. anti-ame­ri­ka­nisch und man kann leicht bei Leu­ten Sym­pa­thien ein­spie­len, indem man ein­fach vom Islam weg­deu­tet und ein bischen auf ver­folg­tes Kom­mu­nis­ky macht.

        Tür­kei direkt nicht, weil die gera­de bei die­sen Grup­pen ver­hasst sind. ABER die kur­di­sche PKK!!!

        Als lei­den­schaft­li­cher ZEIT-Leser fällt mir auf, dass die radi­kals­ten Arti­kel von Viet­na­me­sin­nen geschrie­ben wer­den, d.h. da kauft sich der Viet­cong ein. Die haben garan­tiert auch ein paar Per­len für die Schlä­ger übrig.

        Die Mus­lim­bru­der­schaft wäre denk­bar. Es passt aber nicht zu deren Stra­te­gie. Die sind sehr gut im Infil­trie­ren respek­ta­bler Insti­tu­tio­nen. Ich glau­be nicht, dass die sich mit den Kids aufhalten.

        Tat­säch­lich kann ich mir sogar Tei­le des CIA vor­stel­len, natür­lich ver­deckt. Der Laden ist mitt­ler­wei­le selbst links unter­wan­dert. Ich den­ke, die Dro­gen- und Pro­sti­tu­ti­ons­ma­fia kann auch ein gewis­ses Inter­es­se am Nie­der­gang gan­zer Stadt­vier­tel haben. Es ist schon auf­fäl­lig, für was sich Grü­ne, die ja aus sol­chen Grup­pen her­vor­ge­gan­gen sind, ein­set­zen. Wes Brot ich ess…

        Freie Radi­ka­le: So manch ein RAF Sym­pa­thi­sant ist auch zu Geld gekom­men. Da läuft viel­leicht auch was. Aber ich glau­be, das meis­te ist professioneller.

        • Kei­ne Spe­ku­la­ti­on: der unten links auf­ge­führ­te Jugend­wi­der­stand soli­da­ri­siert sich tat­kräf­tig mit der PFLP, „Ruhm und Ehre für eure im Kampf gefal­le­nen Mär­ty­rer“ schwö­ren sie vor begeis­ter­ten Funk­tio­nä­ren. „Mit unse­ren Sol­da­ten kämp­fen wir gemein­sam gegen die Zio­nis­ten!“ Nicht nur die Dik­ti­on, auch das äuße­re erin­nert stark an Neo­na­zis. Auch die MLPD mit Gabi Fecht­ner ist da übri­gens anwe­send und eifert mit.

          • @Karla Anders: Super, an die PLO hab ich nicht gedacht! Ich den­ke, dass die­se MLPD nicht Geld­ge­ber ist, aber aus den glei­chen Quel­len Geld empfängt.

            @Rolf: Theo­re­tisch stimmt dei­ne Über­le­gung zu der nicht ideo­lo­gisch not­wen­di­gen Deckung. Der schii­ti­sche Iran finan­ziert ja auch die sun­ni­ti­sche Hamas. Ich den­ke aber, dass die Grup­pen hier von der PKK gespon­sert wer­den, auf jeden­fall steil auf PKK Linie sind, und wahr­schein­lich kein Geld von den Tür­ken neh­men. Die Tür­kei finan­ziert so etwas wie die grau­en Wölfe.

            Ich glaub der IS inves­tiert in sei­ne eige­nen Slee­per. Wir haben so vie­le, dass er die welt­li­chen Kids nicht braucht. Der Iran ist anders. Da gibt es einen merk­wür­di­gen Schul­ter­schluss mit den Sozia­lis­ten, wie man bei dem EU-getrie­be­nen Atom­ab­kom­men z.B. auch gese­hen hat.

            Die Sau­dis und die Mus­lim­brü­der haben unter­schied­li­che Inter­es­sen und sind sich spin­ne­feind. Teil­wei­se erge­ben sich den­noch Koope­ra­tio­nen. Die von den Sau­dis finan­zier­ten Islam­wis­sen­schafts­lehr­stüh­le sind Brut­kam­mern für Mus­lim­brü­der. Aber die haben mit den anti­fa­es­ken Grup­pen nix zu tun, den­ke ich. (grob: Sau­dis isla­mi­sie­ren durch Invest­ment-Ein­kaufs­bum­mel, Mus­lim­brü­der durch Infiltration/Sozialarbeit/Missionierung)

            P.S. Ich trag mich auch manch­mal mit dem Gedan­ken rum, Vide­os zu machen. Es spricht im Moment für mich vie­les dage­gen. Aber jeder, der den Sprung wagt und offen spricht, ist ein Gewinn im Moment. Viel­leicht kannst du es mal für dich ausprobieren.

        • Bezüg­lich der Moti­va­ti­on der Drit­te-Welt-Län­der, zu denen ich die Tür­kei zäh­le, möch­te ich anmer­ken, dass die ein Inter­es­se dar­an haben, dass deren Bür­ger in den Wes­ten ein­wan­dern kön­nen, da deren Aus­wan­de­rer recht viel Geld in die Hei­mat über­wei­sen, was zu einem nen­nens­wer­ten Wirt­schafts­fak­tor gewor­den ist, und die­se Län­der poli­ti­schen Ein­fluss gewin­nen, wenn ihre Bür­ger einen rele­van­ten Teil der Wäh­ler in einem ande­ren Land stel­len. Ich wür­de des­halb schon anneh­men, dass die­se Län­der ein Inter­es­se dar­an haben, hier­zu­lan­de Grup­pen zu unter­stüt­zen, die die­se Ein­kom­mens, und Macht-Quel­le offen hal­ten. Ich sehe nicht, wie­so man zu die­sem Zweck Grup­pen unter­stüt­zen muss, deren Ideo­lo­gie sich mit der Eige­nen deckt, solan­ge die unter­stütz­ten Grup­pen in nem frem­dem Land agie­ren. Es wäre für die­se Inter­es­sen­grup­pen total unprag­ma­tisch, deut­sche Ultra­na­tio­na­lis­ten zu unter­stüt­zen, und eine ver­schenk­te Gele­gen­heit, nie­man­den zu unterstützen. 

          Bezüg­lich Iran und IS, wür­de ich ein­fach mal davon aus­ge­hen, dass die­se Grup­pen den Wes­ten — und nicht nur die USA und Isra­el, aka klei­ner und gro­ßer Satan — als ihren Feind betrach­ten, und (ziem­lich erfolg­reich, wenn Du mich fragst,) nach Wegen suchen, die­sem zu scha­den, in der Hoff­nung, dass er kol­la­biert. Der IS hat bereits offen gesagt, dass er und die west­li­chen Lin­ken gemein­sa­me Inter­es­sen ver­fol­gen, und man koope­rie­ren soll­te. Iran koope­riert — auch auf Geheim­dienst­ebe­ne — mit dem ultra­lin­ken Vene­zue­la. Die Musel schei­nen auch schon eine gan­ze Wei­le auf eine Zusam­men­ar­beit mit den Sozia­lis­ten zu set­zen. Ich den­ke da an die Zusam­men­ar­beit der Lin­ken mit den Isla­mis­ten im Iran, als es den Schah noch gab, und natür­lich auch an die PLO-RAF-Koope­ra­ti­on. Die­se Koope­ra­ti­on wur­de seit­dem noch ausgeweitet:

          https://openaccess.leidenuniv.nl/bitstream/handle/1887/17077/ISIM_18_Islamist-Leftist_Cooperation_in_the_Arab_World.pdf

          Könn­te es sein, dass die Sau­dis und die Mus­lim­brü­der sich nach außen hin nur etwas diplo­ma­ti­scher ver­hal­ten, weil sie etwas zu ver­lie­ren haben? 

          Zur Dro­gen- und Nut­ten-Mafia: Die nut­zen das Han­dels­mo­no­pol, das der Staat ihnen mit der Dro­gen­pro­hi­bi­ti­on ver­schafft hat, red­lich aus. So um 2015 rum ist der Koka­in-Preis merk­lich gefal­len, und es tau­chen seit­her über­all Tests von Koks mit einem Rein­heits­ge­halt über 85% auf. Eben­so häu­fen sich seit­dem in ein­schlä­gi­gen Krei­sen die aben­teu­er­lichs­ten glaub­wür­di­gen Augen­zeu­gen­be­rich­te dar­über, was für rie­si­ge Pake­te in so einen Neger­arsch pas­sen, und mit wel­cher Bei­läu­fig­keit die­se sich besag­te Pake­te reib­schie­ben, und auch wie­der raus­ho­len. Ich sehe da einen Zusammenhang.

          Die Tali­ban lebt vom Opi­um­han­del, wobei „Opi­um“ die fal­sche Bezeich­nung ist, weils um Hero­in geht. Koka­in wird über Afri­ka geschmug­gelt, wobei Nord­afri­ka eine tra­gen­de Rol­le spielt, da von dort aus der Grenz­über­tritt ins lukra­ti­ve Euro­pa statt­fin­det. Die PKK finan­ziert sich ähn­lich. Wenn man sich mal den Stra­ßen­han­del ansieht, dann hat man aus­schließ­lich muse­li­ge oder schwar­ze Dea­ler. „Flücht­lin­ge“ fin­den auf­fal­lend schnell Kon­tak­te zu Händ­lern, die ihnen eine Kar­rie­re im Dro­gen­ein­zel­han­del ermög­li­chen, die geräu­mi­gen Neger­är­sche erwähn­te ich ja bereits, und die­je­ni­gen, die süch­ti­gen Wei­bern eine Kar­rie­re als Zwangs-Pro­sti­tu­ier­te ermög­li­chen, hei­ßen auch eher sel­ten Mal­te-Tor­ben. Ich wür­de daher ger­ne mal die The­se in den Raum stel­len, dass die Dro­gen­ma­fia, so wie wir sie haben, nur eine Zweig­stel­le von etwas Grö­ße­rem ist, das nach Wegen sucht, Geld zu ver­die­nen, und sie das Ange­bot des Staats, ihnen die schlech­ter orga­ni­sier­te Kon­kur­renz vom Leib zu hal­ten, dank­bar ange­nom­men haben.

          Naja. Wie sag­te mal jemand mit Theo­lo­gie­stu­di­um: „Gott straft die Sün­der“. Dieb­stahl ver­stößt gegen die zehn Gebo­te, auch, wenns unter „wohl­tä­ti­gem“ Vor­wand geschieht, und nir­gends steht geschrie­ben, dass Men­schen ein Recht hät­ten, Ande­ren vor­zu­schrei­ben, was die­se mit ihrem eige­nen Kör­per tun und las­sen dür­fen. Die Stra­fe ist, dass Ande­re unse­re Sün­den zum eige­nen Vor­teil ausnutzen.

          P.S.
          War­um machst Du eigent­lich kei­nen You­tube-Kanal auf, lie­ber Ben? Ich hab Dei­ne Home­page gese­hen, und fin­de, dass Vide­os das bes­se­re For­mat wären.

          @Karla:
          Die Nazis waren halt auch nur Lin­ke. Ich ver­ste­he gar nicht, wie man die als „rechts“ ein­ord­nen kann.

          • “ Ich ver­stehe gar nicht, wie man die als „rechts” ein­ord­nen kann.“

            Das ist ganz ein­fach. Man lese dazu ein­mal das Haupt­werk des gro­ßen Vor­sit­zen­den, der Titel klingt ähn­lich wie „Kein Mampf“. 

            Zitat:

            „Schon die rote Far­be unse­rer Pla­ka­te zog sie in unse­re Ver­samm­lungs­sä­le. Das nor­ma­le Bür­ger­tum war ja ganz ent­setzt dar­über, daß auch wir zum Rot der Bol­sche­wi­ken gegrif­fen hat­ten, und man sah dar­in eine sehr zwei­deu­ti­ge Sache, die deutsch­na­tio­na­len Geis­ter flüs­ter­ten sich im stil­len immer wie­der den Ver­dacht zu, daß wir im Grun­de genom­men auch nur eine Spiel­art des Mar­xis­mus wären, viel­leicht über­haupt nur ver­kapp­te Mar­xis­ten oder bes­ser Sozia­lis­ten […] Wir haben die rote Far­be unse­rer Pla­ka­te nach genau­em und gründ­li­chem Über­le­gen gewählt, um dadurch die lin­ke Sei­te zu reizen,“

            Die­se und vie­le ande­re Stel­len zei­gen, daß sich der Herr und sei­ne Bewe­gung nicht als „links“ verstanden. 

            (Ach, ich sehe, es ist wie­der Rolf. Na da sind Argu­men­te wohl zweck­los.) Des­halb „@Karla“

            • Soso. Wenn man also einen Stoff­lap­pen mit rotem Hin­ter­grund designt, macht einen das rechts. Zumin­dest, wenn man behaup­tet, man wol­le damit Lef­ties provozieren.

              Ich bin beein­druckt, wie man mit der­ma­ßen schwam­mi­gen Defi­ni­tio­nen durchs Leben kommt. Rechts ist also, was Hit­ler war, und links ist, was Sta­lin war, weil bei­de hat­ten rote Flag­gen, und der Eine woll­te mit sei­ner roten Flag­ge den Ande­ren ärgern. Und wenn zwei Leu­te ein­an­der ärgern, dann macht sie das zum abso­lu­ten Gegen­teil von­ein­an­der. Die kön­nen dann gar nicht mehr, objek­tiv betrach­tet, zur sel­ben Grup­pe gehö­ren, weil sie ein­an­der spin­ne­feind sind. 

              Hit­ler als Links zu bezeich­nen, wäre ja so, als wür­de man tür­ki­sche Betäu­bungs­mit­tel­ein­zel­händ­ler, die liba­ne­si­sche Dro­gen­dea­ler aus dem Stadt­park ver­trei­ben, eben­falls als Dro­gen­dea­ler bezeich­nen. Das geht ja gar nicht. Die kön­nen kei­ne Dro­gen­dea­ler sein, weil sie sich mit Dro­gen­dea­lern schlagen.

              Wie gesagt: Ich bin scho­ckiert, dass man mit einem der­art schwam­mig arbei­ten­den Gehirn über­haupt über­lebt. Dies sagt mir, dass es zu vie­le Sicher­heits­be­stim­mun­gen auf der Welt gibt.

            • Ein klei­ner Nachtrag:

              Ich hab mal den poli­ti­cal-com­pass-Test gemacht. Was dabei her­aus­kam, ist, dass ich rechts­ex­trem bin. Hier ist mein Ergebnis:

              https://politicalcompass.org/yourpoliticalcompass?ec=8.88&soc=-6.72

              Zumin­dest Dei­ner Logik nach, bin ich so ähn­lich wie Hit­ler. Ich, der ich gegen jede Form staat­li­cher Ein­grif­fe bin, dem Staat prak­tisch nie­mals ein Mit­spra­che­recht geben wür­de, ALLE Dro­gen VOLLKOMMEN lega­li­siert haben möch­te, mich gegen JEDE Form der Wehr­pflicht aus­spre­che, und ich Armee und Poli­zei ger­ne pri­va­ti­siert haben möch­te, und so wei­ter, bin so wie Hitler.

  4. Rich­tig nied­lich; ver­fügt doch mitt­ler­wei­le jeder ernst zu neh­men­de Thea­ter­fun­dus über Non­kon­for­mis­ten-Uni­for­men aus den ver­schie­dens­ten Epochen.

    Die­se Schau­spiel­trup­pe soll­te jedoch noch etwas an ihrem kör­per­li­chen Erschei­nungs­bild arbei­ten: Die äuße­re Hand der lin­ken Per­son links zeigt ein aus­ge­spro­che­nes Joy­stick-Syn­drom, die lin­ke Per­son auf der anti­lin­ken Sei­te („rechts“ darf man ja nicht mehr sagen) lei­det wegen exzes­si­ven Com­pu­ter­spie­lens gar schon an Seh­nen­schei­den­ent­zün­dung, und die lin­ke Per­son in der Mit­te mit den SMS-Dau­men hat in ihrem Leben noch nie kör­per­lich gear­bei­tet, steht aber glück­li­cher­wei­se wegen ihrer zahl­rei­chen Tat­toos auch nicht in Gefahr ein­ge­stellt zu werden.

    Der ein­zi­ge der gelinkt wird, ist also der Zuschau­er, zumal die­ses Minia­tur­mo­dell einer revo­lu­tio­nä­ren Kund­ge­bung mit sei­nen Ver­hül­lun­gen auch noch mas­sivst gegen das staat­li­che Ver­dum­mungs­ver­bot verstößt.

  5. Mit­te unten: camel toe.
    Auch nicht schlecht…

    Soli­da­ri­sche Grüße
    Krischan Piepengruen

  6. Die Münsteraner_innen wol­len mit ihrem Emblem even­tu­ell auf ihre Nähe zu Bü90/Die Grü­nen, wahr­schein­lich im dor­ti­gen AStA, hin­wei­sen? Fikus, Arbeiterkind&Co. gel­ten doch, wohl nicht nur in Müns­ter, als soli­de finan­zier­te think­tanks u. Orga-Platt­for­men für den sozi­al­ro­man­tisch-neo­mar­xis­ti­schen u. sich auf­rüs­ten­den Links­ex­tre­mis­mus gegen das Pro­le­ta­ri­at in der End­los­pro­fi­lie­rungs­schlei­fe, oder irgend­wie so … 

    Pfui, was für sexis­ti­sche Kom­men­ta­re! Das bestä­tigt unse­re mus­li­mi­schen Schwes­tern im demo­gra­phi­schen Kampf für frei­en Tota­li­ta­ris­mus doch nur in ihrer Ansicht, dass Bur­ka die bes­te Form der Selbst­ent­lei­bung sei 😉

  7. Damals schon hat der SDS zu einer Ver­brü­de­rung mit der Arbei­ter­ju­gend auf­ge­ru­fen. Wir als pro­gres­si­ve Lehr­lin­ge (16 jah­re), links besof­fen fühl­ten uns geschmei­chelt. In einer WG ein­ge­la­den, wur­den wir mit Pro­pa­gan­da zuge­tex­tet. Dann soll­ten wir unse­re Freun­din­nen auch poli­tisch moti­vie­ren und mitbringen.
    Wir Arbei­ter soll­ten die Räu­me strei­chen und die Mäd­chen soll­ten geschult wer­den. Es gab so Idio­ten die begeis­tert zustimm­ten. Mit mei­ner Freun­din bin ich gegan­gen. Spä­ter wur­de mir berich­tet als die Räu­me reno­viert, die Mäd­chen gevö­gelt und die Arbei­ter­ju­gend als zu doof zum dis­ku­tie­ren ein­ge­stuft wur­de, war es aus mit der Verbrüderung.
    Das Pla­kat ist sowas von 60’er, heu­te wür­de doch das NPC Meme reichen.

  8. Inter­es­sant ist auch, wie weit die­se pro­pa­gier­te Einig­keit der „Arbei­ter­klas­se“ gehen soll. Nicht nur, dass der Typ links fatal an ein Mit­glied isla­mis­ti­scher Mör­der­ban­den des Nahen Ostens erin­nert, der Typ rechts trägt als Uni­form schwar­ze Adi­das-Kla­mot­ten mit den iko­ni­schen drei Strei­fen. Ich habe kei­ne Ahnung war­um, aber just die­se Uni­form wird auch von den stram­men Neo­na­zis des „natio­na­len Wider­stan­des ver­wen­det. Soll da zusam­men­wach­sen, was zusam­men gehört? Was gäbe ich nicht dafür, um zu erfah­ren, wel­chen Beruf die­se wacke­ren Arbei­ter und Revo­lu­tio­nä­re ausüben.

  9. Guten Tag Herr Letsch,

    eine sehr gelun­ge­ne Ana­ly­se. Die­se Gestal­ten auf dem Pla­kat sind doch wirk­lich arm­se­li­ge Erschei­nun­gen. Der Typ links erin­nert unfrei­wil­lig an den ver­stor­be­nen Pira­ten-Poli­ti­ker aus Ber­lin — nur dass der immer­hin noch einen ech­ten Blau­mann im Ber­li­ner Abge­ord­ne­ten­haus kul­ti­vie­ren woll­te. Die Tus­si in der Mit­te kann ja noch nicht mal rich­ti­gen 80er Schick. Die Nähe zum Pro­le­ta­ri­at hät­te sie ja mal mit einer Stone­wa­s­hed Jeans zum Aus­druck brin­gen kön­nen. Und die Fla­sche rechts — das kann kein Zufall sein — ist ein Agent Pro­vo­ca­teu­re der Kon­ter­re­vo­lu­ti­on. Läuft rum wie wahl­wei­se ein Kick­bo­xer für Arme mit bedenk­li­cher Nähe zur AKP oder einer die­ser so genann­ten Deplor­ables mit einem Frau­en­bild aus dem letz­ten Jahr­hun­dert und Kon­sum­nei­gun­gen, die dem Kapi­tal und der Kin­der­ar­beit hul­di­gen. Die­sen ver­meint­li­chen Klas­sen­kämp­fern kann man nur einen Crash­kurs in Sachen real exis­tie­ren­den Sozia­lis­mus in Nord­ko­rea oder Kuba emp­feh­len, und zwar am unters­ten Ende der dor­ti­gen Nahrungskette.

  10. „… das sind in der Tat Korn­äh­ren. Die Feder ist in der Mitte.“

    Da das müns­te­ra­ner Logo auch das ein­zi­ge mit Ähren­kranz ist, bie­tet sich für die Feder viel­leicht eine agro­tech­nisch-alter­na­ti­ve Erklä­rung an:
    ‚Bei uns bekommt ihr nicht nur gen­frei­es Getrei­de, son­dern auch gen­frei auf­ge­zo­ge­nes Geflügel!‘
    (Adres­se unse­res Web-Shops auf Anfrage.)

    Aber selbst wenn die Feder einen Hin­weis auf lin­gu­is­ti­sche Kom­pe­ten­zen dar­stel­len soll, hiel­te ich die Ver­mu­tung über­pro­por­tio­na­ler aka­de­mi­scher (Aus-)Bildung für zu hoch gegrif­fen. Ich den­ke eher so an:
    ‚Bei uns resi­die­ren die bei­den Anti­fa-Kader die der Schrift­spra­che mäch­tig sind. Bei Bedarf am Ent­wurf eines Pla­ka­tes mit Text­in­halt oder Wunsch nach einer Vor­le­se­stun­de aus dem klei­nen roten Büch­lein: Wen­det euch ver­trau­ens­voll an uns!‘ 

    P.S.: Bei dem „schlecht­sit­zen­den Bett­be­zug“ irri­tiert mich die Abwe­sen­heit eines gewis­sen ein­präg­sa­men Mus­ters mit hohem Wiedererkennungswert:
    https://palestyna.files.wordpress.com/2011/04/intifada_by_palestinian_pride.jpg
    Ist das etwa bei der letz­ten Dome­stos-Behand­lung ausgewaschen?
    Schließ­lich weiß man doch beim JAB (‚Jugend­ar­bei­te­rIn­nen Bund‘) Müns­ter, dass ‚Soli­da­ri­tät mit den unterdrückten‘ …
    http://jugendwiderstand.blogspot.com/2018/09/jab-solidaritat-mit-den-unterdruckten.html
    … nie­mals nich Anti­se­mi­tis­mus sein kann, woll?

  11. Es ist schon bestür­zend zu erken­nen, dass die inzwi­schen 40 Jah­re jün­ge­re Genera­ti­on nichts dazu gelernt hat. Das Titel­blatt erin­nert ganz beson­ders sinn­fäl­lig an lin­ke Pam­phle­te und Bil­der der 68iger. Auch damals war das Schwen­ken von Mao-Bibeln und die Anbe­tung des Mas­sen­mör­ders Pol Pot und ande­rer unsäg­li­cher Figu­ren bei der Mas­se der Lin­ken en vogue. Auch die Nähe des Pho­tos zur RAF ist bestimmt nicht zufällig.
    Mei­ner Ansicht nach erüb­ri­gen sich Nähe­rungs­ver­su­che sexu­el­ler Art, wie sie in eini­gen Kom­men­ta­ren hier ange­macht sind, mit die­sem Abschaum vollständig.

    • „Mei­ner Ansicht nach erüb­ri­gen sich Nähe­rungs­ver­su­che sexu­el­ler Art, wie sie in eini­gen Kom­men­ta­ren hier ange­macht sind, mit die­sem Abschaum vollständig.“

      He, was mich angeht, war dies kein sexu­el­ler Anmach­ver­such, son­dern der aufruch­ti­ge Ver­such, der Anti­fa Feed­back für die Gestal­tung wei­te­rer Pla­ka­te zu geben. Für eine schö­ne­re Umwelt. Eye­tracking-Ana­ly­sen sind hilf­reich. Abge­se­hen davon habe ich ver­sucht, die ange­schla­ge­nen Psy­che der abge­bil­de­ten Dame etwas auf­zu­bau­en, indem ich sie sexua­li­sier­te, und sie damit zu einem Objekt redu­zier­te. Über­leg doch mal, wie sehr deren Min­der­wer­tig­keits­kom­plex durch­schla­gen wür­de, wür­de man sie als rich­ti­gen Men­schen behan­deln, und sie als Per­son ernst neh­men. Die könn­te damit doch gar nicht umge­hen. Als Sexu­al­ob­jekt hin­ge­gen weiß man, dass man zumin­dest zu etwas zunut­ze ist, und kann sich dar­über hin­aus gleich auch noch über die Unmo­ral von Män­nern echauf­fie­ren, und sogar etwas Selbst­be­wusst­sein dar­aus zie­hen, dass jemand einen ficken will. Was von mir kam, war rei­nes, altru­is­ti­sches, Gut­men­schen­tum, und kei­ne sün­di­ge Fleischeslust. 

      Erkenn doch ein­fach mal mei­ne mora­li­sche Über­le­gen­heit an, Du Wicht.

      😀

  12. Super Bild­be­schrei­bung! Danke!
    Als alter wei­ßer Mann Ü65 macht mich die Prot­ago­nis­tin in der Mit­te an … ist das Pho­to­shop oder echt, dass die Jeans den vagi­na­len „Schlitz“ ein­deu­tig abbilden ?
    Bei denen möch­te „Mann“ ja auch ger­ne mit­ma­chen … ist bei denen die freie Lie­be noch aktuell ??

    • „Die nega­tive Stim­mung wird durch eine Nei­gung von 3° (schief, unge­rade) wei­ter vergrößert.“

      Wird durch Lini­en, die von links unten nach rechts oben ver­lau­fen, nicht eine posi­ti­ve Stim­mung erzeugt? So steht es zumin­dest in mei­nem raub­ko­pier­ten Design-und-Layout-Handbuch. 

      Abge­se­hen davon, möch­te ich mich dem Herrn Becker hier anschlie­ßen. Mein Blick wan­dert bei dem Bild auch die gan­ze Zeit auf den Camel­toe der Prot­ago­nis­tin, um kurz zu ihren Tit­ten zu schwen­ken, und um mich dann, ab und zu, zu ver­ge­wis­sen, dass ihre Gesichts­par­tie kei­ner Tüte in Natio­nal­far­ben bedarf, wo ich mich dann jedes Mal erneut von ihren über­gro­ßen Kreo­len abge­sto­ßen füh­le, und zu ihrem Camel­toe zurückkehre. 

      Um die Fra­ge zu beant­wor­ten, ob bei den Lef­ties freie Lie­be immer noch aktu­ell ist: Ja, die ist immer noch aktu­ell, aber ich wür­de davon abra­ten, die­se auch zu prak­ti­zie­ren, soll­te sich der Herr Becker aus Kopu­la­ti­ons­grün­den dem roten Sturm anschlie­ßen. Freie-Lie­be-Wei­ber haben, mei­ner Erfah­rung nach, so gehö­rig einen an der Klat­sche, dass man hin­ter­her meis­tens froh ist, unbe­scha­det aus der Num­mer her­aus­ge­kom­men zu sein. Abge­se­hen davon, ist es bei den Lef­tie-Freie-Lie­be-Wei­bern auch en vogue, sich einen stram­men Vor­zei­ge­ne­ger aus einem Her­kunfts­land mit hoher HIV-Durch­seu­chung zu hal­ten, der jeden Anreiz hat, kein Kon­dom zu nut­zen, weil er im Fall einer Schwan­ger­schaft sei­ne Blei­be­be­rech­ti­gung kriegt, und der über­haupt kei­nen Anreiz hat, sein HIV nicht wei­ter zu geben, sofern es ihn denn über­haupt inter­es­siert, ob er wel­ches hat.

      Für die freie Lie­be wür­de ich im Ü65-Alter viel­leicht eher dar­über nach­den­ken, ent­we­der zu Pro­sti­tu­ier­ten zu gehen, oder viel­leicht auch jun­gen, allein­er­zie­hen­den, Müt­tern, die man im Inter­net trifft, den Sugard­ad­dy zu spie­len. Ich kann­te auch mal jeman­den in die­ser Alters­grup­pe, der es gera­de­zu indus­tria­li­sier­te, auf Kon­takt­an­zei­gen zu ant­wor­ten, um den Sugard­ad­dy zu spie­len. Sein Umsatz an Geschlechts­part­ne­rin­nen, die er auf die­se Wei­se ken­nen­ge­lernt hat, war wirk­lich unglaub­lich. Wenns mir dar­um gin­ge, mög­lichst vie­le weib­li­che Geni­ta­li­en mit mei­nem Penis zu begut­ach­ten, wür­de ich so vor­ge­hen, und die Wei­ber halt absä­gen, sobald ich mer­ke, dass sie ent­we­der einen an der Klat­sche haben, oder zu vie­le mei­ner Res­sour­cen in die Auf­zucht frem­der Kin­der gesteckt werden. 

      Ist alles häss­lich, ich weiß. Hab ich schon gesagt, dass ich den­ke, dass Freie Lie­be nicht funktioniert?

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