Wahlkampf in den USA. In Deutschland gilt Biden nach wie vor als Favorit.Auch der größte Medienmuffel in Deutschland hat wohl inzwischen mitbekommen, dass im US-Wahlkampf derzeit einiges schiefläuft. Auch wenn viele Medien die Meldung über die Vorwahl der Demokraten in Iowa möglichst tief hängen wollten und deshalb weit nach hinten schoben. Ist ja alles noch nicht wirklich wichtig, redet man sich ein. In New Hampshire lief hingegen alles wie am Schnürchen und es gab auch einen klaren Sieger: Bernie Sanders. In der deutschen Berichterstattung lässt man sich von der Begeisterung mitreißen, die FAZ etwa titelte „Der Anfang vom Ende von Donald Trump“, wobei im Verlauf des Artikels klar wird, dass man nur eine Aussage Sanders zitiert hatte. Und doch glauben die Experten bereits genau zu wissen, wie die eigentliche Wahl im November ausgehen wird. So auch Professor Stephan Bierling, der sich am Tag nach der Iowa-Wahl in einem Interview mit dem Deutschlandfunk sicher war: Biden gewinnt im November gegen Trump.

Nun gehörte Bierling schon 2016 zu jenen, die recht genau zu wissen glaubten, wie die Amerikaner so ticken und hatte wenig Zweifel daran, dass Hillary Clinton das Rennen am Ende schon machen würde – zumal gegen einen Aufschneider, Großkotz und P**grabber wie Trump. Doch muss ich gestehen, dass ich damals auch so dachte. Zu meiner Entlastung kann ich anführen, dass ich mich 2016 noch sehr naiv auf das Urteil verlassen hatte, welches deutsche „Experten“ wie Bierling so selbstsicher auf allen Kanälen abgaben. Den Fehler mache ich nicht wieder, soviel steht fest!

Spätestens seit den Zwischenwahlen 2018 geriet die Präsidentschaftswahl 2020 wieder verstärkt in meinen Blick, wobei ich permanent eine eklatant unterschiedliche Bewertung von Trumps Position und Lage in hiesigen sowie US-Medien bemerkte. Schließlich konzentrierte ich mich deshalb vor allem auf US-Quellen, las querbeet verschiedene Medien, abonnierte unterschiedlichste Blogger und verfolge nun schon seit zwei Jahren die verzweifelten Versuche der Demokraten, Trump aus dem Amt zu kegeln.

Ich sage nicht, dass es keine Gründe gäbe, sich dies zu wünschen. Was man jedoch feststellen muss, ist, dass alle politischen Vorwürfe, alle Zweifel am Geistes- oder Gesundheitszustand Trumps, alle juristischen Untersuchungen nichts erbracht, und nichts genützt haben. Selbst deutsche Kommentatoren, die seit drei Jahren ganz oben auf der „Orange Man Bad“ Welle reiten, konstatieren nun ganz offen, dass auch das völlig hysterische Impeachment-Verfahren in der Ukraine-Sache vor allem einem genutzt habe: Trump, der dank der Demokraten gerade die besten Wochen seiner Amtszeit erlebt. Nun steht bereits das nächste Impeachment wegen mehrerer angeblich unberechtigten Entlassungen (die eigentlich nur Versetzungen sind) im Raum, was Trump sehr freuen dürfte. Das Establishment der Demokraten lernt offenbar nicht aus seinen Fehlern.

Pelosi hat längst die Nerven verloren

Professor Bierlings Prognose, Biden und die Demokraten würden die Wahl im November gewinnen, stammt vom Tag nach der vergeigten Iowa-Vorwahl, aber vor der Rede Trumps an die Nation, nach deren Ende Nancy Pelosi, hinter dem Rednerpult und Trump stehend, dessen Rede demonstrativ zerriss. Ich bin mir folglich nicht sicher, ob Bierling seine Prognose heute noch aufrecht hält, nehme es aber mal an. Auch möchte ich hier nicht den Eindruck erwecken, aus einzelnen Vorfällen im Februar auf einen Wahlausgang im November schließen zu können. Es fließt noch viel Wasser den Mississippi hinunter, die Wirtschaft könnte schwächeln, der Euro implodieren und den Dollar beschädigen, der Corona-Virus die Wirtschaft lähmen oder eine Flotte Raumschiffe von Supernovakandidat Beteigeuze Florida erobern. Ich bezweifle jedoch, dass Professor Bierling die Lage richtig einschätzt, wenn er ausgerechnet „Creepy-Joe“ Biden große Chancen einräumt.

Natürlich haben wir alle keine Glaskugel und es besteht tatsächlich die Möglichkeit, dass Trump im November trotz aller Fakten, die derzeit dagegensprechen, abgewählt wird. Aber während man zu Trump hierzulande alles zu wissen scheint, ist über die Schwächen der Kandidaten der Demokraten nur sehr wenig zu lesen und schon wieder scheint in Gesprächen und Artikeln die Meinung durch, Trump sei so gut wie erledigt. Ich möchte hier ein paar Körnchen Salz auf die Torte streuen, indem ich nachfolgend einige Fakten und Einschätzungen aufliste, die gegen einen Wahlsieg der Demokraten sprechen, ganz gleich welcher Kandidat antreten wird. Der Leser mag selbst entscheiden, ob diese stichhaltig sind und in der Summe genau jenes Bild ergeben können, dem ich derzeit die größte Wahrscheinlichkeit zurechne: Trump wird bis 2024 Präsident bleiben.

Der Image-Albtraum von Iowa

Die Vorwahl in Iowa geriet zum Image-Albtraum für die Demokraten und Trump muss kaum mehr tun, als genüsslich die Fakten aufzuzählen, um Wirkungstreffer zu erzielen. Die App, die beim Zusammentragen der Wahlergebnisse versagt hatte, stammt von einer Firma namens „Shadow inc.“, wahrlich ein Name, der nicht nach politischer Transparenz klingt. Damit nicht genug kommen die Eigentümer der Firma aus dem direkten Kampagnenumfeld von Hillary Clinton. Die Vorwürfe von Nepotismus und Unfähigkeit liegen hier mindestens so deutlich auf dem Silbertablett, wie Pelosis Stifte für die Unterzeichnung der Impeachment-Urkunden.

Das US-Parteisystem

Ohne es zu merken, vergleichen deutsche Journalisten und Analysten Republikaner und Demokraten mit deutschen Parteien. Dabei agieren die Kandidaten für hohe Wahlämter in den Staaten viel eigenständiger, als dies in Deutschland jemals der Fall war. Die mediale Präsenz von Abgeordneten die Alexandria Ocasio-Cortez, die weniger den Demokraten als den Sozialisten zugerechnet werden muss, hilft nicht jedem Präsidentschaftskandidaten der Demokraten gleichermaßen. AOC weigert sich sogar offen, von ihren eingesammelten Spendengeldern wie üblich einen Teil an den DNC, also die Kampagnenorganisation der Demokraten, abzugeben. Wundert sich da noch jemand, dass sie schnippisch anmerkte, Biden und sie wären eigentlich gar nicht in derselben Partei?

Loyalität und Wählerbasis

Dies führt uns gleich zum nächsten Missverständnis, nämlich zur typisch deutschen Vorstellung, nach der finalen Kür eines Kandidaten würde sich die Basis der Demokraten hinter dessen Fähnlein sammeln. Das wird nicht passieren! Schon 2016, als Sanders in der Vorwahl gegen Clinton unterlag, verkündeten viele seiner Anhänger mit ihrem Motto „Bernie or bust“, dass sie lieber Trump wählen oder der Wahl fern bleiben würden, als für Clinton zu stimmen. Gerade viele Anhänger von Sanders, Yang und Gabbard, deren Kandidaten weit außerhalb des Establishments stehen und als unabhängig vom DNC gelten, werden ehr auf „or bust“ gehen, als Biden, dem Wunschkandidaten der Parteispitze, ihre Stimme zu geben. Auch viele Anhänger von Elisabeth Warren haben sich bereits in dieser Weise erklärt. Yang und Gabbard mögen chancenlos sein und ihre Anhängerschaft nicht sehr groß. Aber bei Sanders ist dies anders. Dessen „Bernie or bust“-Potential hat schon den Wahlsieg Clintons verhindert.

Biden und die gute alte Obama-Zeit

Am liebsten wer es den Demokraten gewesen, auf dem abgelaufenen Obama-Ticket mit Biden wieder ins Weiße Haus einzuziehen. Doch Biden gebärdet sich eher wie ein Kandidat wider Willen, wirkt in Debatten Lust- und Ideenlos, reagiert bereits jetzt extrem dünnhäutig auf Nachfragen von Journalisten und fordert sogar vor laufender Kamera Bürger auf, doch lieber gleich Trump zu wählen, nur weil ihm deren Fragen nicht gefallen. Nicht erst das schwache Abschneiden in Iowa und nun auch in New Hampshire macht die Parteiführung nervös. Schon die Umfragen im Vorfeld sahen leichte Vorteile für Sanders, weshalb man plötzlich sogar die Regeln änderte, die für die Zulassung von Kandidaten für TV-Diskussionen gelten, um mit Bloomberg noch eine Alternative zum schwächelnden Biden zu haben. Diese Regeländerung verbittert nicht nur die sozialistische Opposition innerhalb der Demokraten.

Zahlen, Umfragen, Wählermobilisierung

Die Iowa-Vorwahl ist stets mehr als nur ein Stimmungstest. Vielmehr kann aus der Wahlbeteiligung einiges abgelesen werden über die Fähigkeit der Kandidaten, ihre Anhänger zu mobilisieren. 2008, als Barak Obama bekanntlich auf der „Yes we can“ Welle ins Weiße Haus getragen wurde, lag auch die Beteiligung am Caucus in Iowa auf Rekordniveau. 2016 hingegen war sie sehr viel geringer, wir wissen, wie diese Wahl ausging. Moody’s Analytics etwa, eine Tochtergesellschaft der bekannten Rating-Agentur, sieht einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Wahlbeteiligung und den möglichen Szenarien für den Wahlausgang. Für die Demokraten sieht es zwar insgesamt nicht gut aus, bei einer geringen Wahlbeteiligung jedoch könnte die Niederlage geradezu desaströs enden. Bleibt zu hoffen, dass die Auguren seit 2016 dazu gelernt haben, denn bei der Deutung des Vogelflugs lagen sie vor vier Jahren gründlich daneben. Fakt ist, dass kein einziger Kandidat der Demokraten heute das Format eines Barak Obama hat, dessen Persönlichkeit ein entscheidender Faktor bei der Wählermobilisierung war.

Biden, die Legende, die aus der Zeit gefallen ist

Das Impeachmentverfahren gegen Trump schuf eine Legende, die Biden bis heute bei jeder Gelegenheit erzählt: Trump habe Angst vor ihm, weil nur er ihn schlagen könne und deshalb habe Trump versucht, ihn in der Ukraine mit Dreck zu bewerfen. Dabei wirkt Biden gleichzeitig lustlos und angeschlagen und die unangenehmen Fragen bezüglich der Tätigkeit seines Sohnes Hunter in der Ukraine würden erst noch kommen. Dazu kommt, dass Trumps dubioses Telefonat mit der Ukraine, welches ihm bekanntlich das Amtsenthebungsverfahren einbrachte, vor dem Zeitpunkt stattfand, als Biden sich zur Kandidatur entschloss.

Trump hätte also Hellseher sein müssen, um zu wissen, dass Biden seinen Hut überhaupt in den Ring werfen würde. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Biden ihm diese Fähigkeit zugestehen möchte. Auch der angeblich so großartige Kontakt Bidens zu seinen Wählern hat Risse. Man fragt sich unwillkürlich, ob Biden sich schon im Jahr 2020 befindet, wenn er eine Fragestellerin in den Zwanzigern (im Scherz, wie ich annehme) als „lying, dog-faced pony soldier“ bezeichnet. Wie sich später herausstellte, benutzte Biden hier ein Zitat aus einem 70(!!) Jahre alten John-Wayne-Film. Wer das nicht seltsam findet, muss schon ein großer Fan sein! Denn merke: wenn deine Wähler deinen musealen Humor nicht verstehen, hast du ein Problem.

Sanders, der Sozialist ohne Rückgrat

Sanders, langjährige Senator aus Vermont, dessen Politik gut in „Die Linke“ passen würde, hat eine recht große Basis bei jüngeren Wählern, die niemals dem Establishment des DNC folgen würden. Dabei kann man Sanders Kompetenz beim Erkennen von Problemen nicht absprechen. Er hat nur leider, wie es selbst der bei den Dems wie den deutschen Medien gleichermaßen verhasste Steve Bannon bei Bill Maher feststellte, die falschen, nämlich sozialistische Lösungen. Und während Sanders als Leitfigur der Linken in seinen Reden noch diplomatische Zurückhaltung walten lässt, sind viele seiner Wahlhelfer und Unterstützer weniger zimperlich, was die Richtung angeht, in die sie die Vereinigten Staaten gern schubsen möchten.

Da ist von Gulags die Rede, von Zwang, Enteignung, Umerziehung und vom Paradies, das die Sowjetunion im Vergleich mit den USA angeblich gewesen sein soll. Nach mehreren geleakten Videomitschnitten setzte ein Dutzend von Sanders Wahlkampfmanagern ihren Twitter-Account panisch auf „privat“, um dem anrauschenden Shitstorm zu entgehen – ein für amerikanische Verhältnisse geradezu ungeheuerlicher Vorgang, der Sanders noch auf die Füße fallen könnte. Bisher hält die Presse in dieser Sache still, das dürfte sich ändern, wenn Sanders tatsächlich offizieller Kandidat würde. Trumps Wahlkampfteam dürfte die Adds bereits vorbereitet haben und ich bin mir sicher, dass auch ein Spot dabei sein wird, der Sanders zehntägige Hochzeitsreise in die Sowjetunion zum Thema hat. Man kann auch kaum erwarten, dass zwar jahrelang mit dem Vorwurf der „russion collusion“ gegen Trump geschossen wird und Trump dann ausgerechnet diese Verbindung nicht gegen Sanders verwenden würde.

Sanders hat sogar noch größere Probleme. Er unterstützt den das ökonomische Himmelfahrtskommando namens „Green New Deal“ von AOC, umgibt sich im Wahlkampf mit Linksradikalen und wirkt in seinen Reden und Dementis arg hin und her geschubst. Heute „open Borders“, morgen nicht. Heute Medicare für alle, morgen schon ist das alles zu teuer. Heute greift er Biden direkt an, morgen entschuldigt er sich bei ihm. Heute Flip, morgen Flop. „Der kann ja nicht mal für sich selbst kämpfen, wie soll er dann für uns kämpfen?“ fragen sich viele. Es ist also sehr unwahrscheinlich, dass die Amerikaner ausgerechnet einen Sozialisten ins Amt hieven werden. Die Parallelen zu Jeremy Corbin, dem Chef der britischen Labour-Partei, der gerade erst krachend die Unterhauswahl in Großbritannien gegen die Wand gefahren hat, sind überdeutlich.

Biden und der Rest des Feldes

Warren ist eine notorische Lügnerin (ihre „Indian Nation“-Herkunft ist eine Legende aus dem Promille-Bereich, mit der sich sich über das Minderheiten-Ticket Zugang zu ihrem Job verschaffte), Klobuchar und Buttigieg sind fast unbekannt und rhetorisch ziemlich fade. Letzterer hat womöglich für seinen „Obama-Moment“ in Iowa (Platz 1) und New Hampshire (Platz 2) bereits viel Pulver verschossen, weil er sehr wohl weiß, dass er vor allem Bekanntheit braucht. Buttigiegs Bonus, seine solventen Unterstützer, könnte sich im Fall seiner Kandidatur sogar in einen Malus verwandeln. Denn Trump gerierte sich schon 2016 als der Kandidat der „kleinen Leute“, was auch insofern glaubhaft ist, weil er unter seinem „Milliardärskollegen“ eher verachtet wird.

Falls Trump gegen Klobuchar oder Buttigieg eine Strategie hat, kennen wir sie nur deshalb noch nicht, weil beide bisher in kaum einer Wette auftauchten. Der parteiinterne Rivale Biden, der in Buttigieg seinen wichtigsten Opponenten im DNC-Establishment sieht, beweist im aktuellen Vorwahlkampf schlechten Stil. In seinen Werbespots schneidet er die große Weltpolitik, an der er unter Obama teilhaben durfte, mit den kleinen Entscheidungen zusammen, die Buttigieg als Bürgermeister von South Bend in Indiana zu treffen hatte. Das wirkte abgehoben, arrogant, aus der Zeit gefallen und kam bei den demokratischen Wählern gar nicht gut an. Die verstehen nämlich sehr gut, dass ein Vizepräsident andere Entscheidungen zu treffen hat als ein Bürgermeister, der eine Straße sanieren muss oder eine Brücke beleuchten lässt. Man vergleiche die Viewer-Wertungen des Biden-Spots bei YouTube.

Fazit

Ob Nancy Pelosi nach Trumps Rede gut vorbereitet dessen Skripte oder ganze Telefonbücher zerreißt, spielt bei der Beurteilung der Lage in den USA keine Rolle. Egal was die Demokraten sagen mögen, der Wirtschaft geht es tatsächlich so gut wie seit 50 Jahren nicht mehr, was die Amerikaner an den Beschäftigungszahlen sehen und in ihrer Brieftasche spüren können. Das Verdienst dafür kann Trump nicht zu unrecht in Anspruch nehmen. Die Einkommen der unteren zehn Prozent wuchsen zudem prozentual viel stärker als die der oberen zwei Prozent. Auch befindet sich die Zustimmungsrate Trumps nach langem Anlauf auf einem Allzeithoch.

Ich bezweifle, dass die Demokraten es schaffen werden, die Wähler davon zu überzeugen, dass es ihnen in Wirklichkeit schlecht ginge. Gleichwohl versuchen sie es gerade. Doch derzeit sehen nur etwa 10% der Amerikaner laut einer Gallup-Umfrage die Wirtschaft als vordringliches Problem an, was bedeutet, dass 90% zufrieden sind, wie sich die Wirtschaft für sie entwickelt. Unter diesen Umständen kann es Trump gelingen, die Wähler davon zu überzeugen, dass es ihnen mit ihm als Präsidenten besser geht, ob sie ihn nun mögen, oder nicht. Seine Wahlversprechen löst er offenbar ein.

Wie gesagt, ich habe keine Kristallkugel und wage aus vielen Gründen keine Prognose für die Präsidentschaftswahl im November. Es ist noch viel zu früh und es ist schwer einzuschätzen, wie sich Bloombergs später Einstieg ins Rennen auswirken wird. Für am wahrscheinlichsten halte ich derzeit eine Kandidatur von „Mayor Pete“ Buttigieg, gegen den Trump es wohl tatsächlich am schwersten hätte.

Nur zwei Szenarien schließe ich mit großer Gewissheit aus. Nämlich, dass Sanders oder Biden am Ende im Wahlkampf gegen Trump antreten werden und falls doch, sogar gewinnen könnten. Ich nehme diesbezüglich noch Wetten an, lieber Professor Bierling. Der Nominierungsparteitag der Demokraten ist im Juli, bis dahin lege ich diesen Artikel also auf Wiedervorlage.

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16 Kommentare

  1. Der arg empfehlenswerte No-Agenda-Podcast von Adam Curry (erster MTV-VJ) und John Dvorak (legendärer Tech-Journalist) nimmt zweimal die Woche die US-Medien auseinander, ohne Agenda.

    Die hatten eine interessante Idee: Das Debakel um die App mag eventuell geplant gewesen sein, weil so den Leuten der Caucus madig und eine generelle Vorwahl sympathischer gemacht werden kann. Letztere lässt sich besser, sagen wir, korrigieren als ein Caucus, bei dem reale Menschen vor anderen Menschen agieren.

    Wenn Trump heute zu tweeten aufhören würde, wäre seine Wiederwahl im Herbst gesichert.

    Schöne Grüße von der US-Westküste!

  2. Hallo mal wieder,

    > Zu meiner Entlastung kann ich anführen, dass ich mich 2016 noch sehr naiv auf das Urteil verlassen hatte, welches deutsche „Experten“ wie Bierling so selbstsicher auf allen Kanälen abgaben. Den Fehler mache ich nicht wieder, soviel steht fest!

    Jeder fängt mal klein an 😉 

    > Schließ­lich kon­zen­trierte ich mich deshalb vor allem auf US-Quellen, las quer­beet ver­schie­dene Medien, abon­nierte unter­schied­lichste Blogger und ver­folge nun schon seit zwei Jahren die ver­zwei­fel­ten Ver­su­che der Demo­kra­ten, Trump aus dem Amt zu kegeln.

    Tip: https://www.bitchute.com/channel/Styxhexenham/

    Der hat, zumindest meiner Ansicht nach, bisher die besten Prognosen darüber abgegeben, wie sich die jeweiligen Mediensäue weiterentwickeln, und lag damit meistens richtig. Ein Youtube-Link ist nicht vorhanden, weil youtube den zensiert, und man sowieso auf Seiten umschwenken sollte, die ein Geschäftsmodell haben, das die Befolgung von Anti-Redefreiheitsgesetzen nicht vorsieht.

    > Dessen „Bernie or bust“-Potential hat schon den Wahl­sieg Clin­tons verhindert.

    Nee, der Donald hat fast überall gewonnen, nur nicht in den übersozialisierten Städten, die (leider, hoffentlich ändert Corona-Chan das bald,) die Bevölkerungsmehrheit darstellen. Die Wahlergebnis-Karte war überwiegend rot, außer in Bevölkerungszentren. Außerdem haben die Amis kein Mehrheitswahlsystem, sondern die Staaten sind diejenigen, die letztlich wählen, weshalb der Donald sich in seinem Wahlkampf auch nicht auf Bevölkerungsmehrheiten konzentrierte, sondern die Swing-States auf seine Seite zu ziehen trachtete. Dieser Schlingel. Außerdem war Hillary eine Scheiß-Systemskandidatin, für deren Veranstaltungen sich niemand interessiert, so lange das werfen von faulen Eiern oder auch Handgranaten nicht erlaubt ist. Das Werfen von Handgranaten zu erlauben hätte, wohlgemerkt, bei ihren Wahlkampfauftritten zu volleren Säälen geführt, da sie mehr Handgranatenwerfer mobilisiert hätte, als Leute durch diese Handgranatenwürfe abgeschreckt worden wären. Insgesamt hätte man damit sogar die Gesamtzahl der Wähler der Gegenseite verringert, da Handgranaten in vollen Säälen nunmal eine gewisse Flächenwirkung haben. Naja, verpasste Chancen der Dems…

    Und der Donald hatte obendrein noch das damals noch unverschwuchtelte 4chan und Youtube auf seiner Seite, wo sich dank der damals noch wenig existenten Zensur und der hohen Autistenrate ein Hivemind bilden konnte, das jedem politischen System überlegen ist, das sich auf die Verteilung von Stellen in den Propaganda-Abteilungen verlässt. Ein von Autisten geführter totaler Mem-Krieg ist halt einfach meritokratischer, als Postenverteilung nach Blowjob und Wohlbetragen. Evolution obsiegt.

    > Biden

    Zeigt Anzeichen von Demenz. Schau im ICD-10 nach, wie sowas aussieht, und vergleiche den Biden von heute mit dem Biden von früher. 

    > Trump hätte also Hell­se­her sein müssen, um zu wissen, dass Biden seinen Hut über­haupt in den Ring werfen würde. 

    Bisschen Voraussicht reicht, und der Donald ist nicht dumm, und selbst wenn ers wäre, so hätte er immer noch Leute um sich, die nicht dumm sind.

    > Sanders, lang­jäh­rige Senator aus Vermont, dessen Politik gut in „Die Linke“

    Oder zur CDU. Oder zur AfD. In Deutschland gibts nur linksextreme Parteien, weil sich alles weitere außerhalb des Grundgesetzes nach aktueller Rechtsprechung bewegt, und wenn Sanders von „Socialism“ spricht, dann meint er Sozialdemokratie. Diese hat in Schland nach geltender Rechtsprechung Verfassungsrang. Übrigens war Sanders früher gegen offene Grenzen und Masseneinwanderung, und wäre in Schland damit in NPD-Nähe gerückt. Die ebenfalls linksextrem ist.

    > Und während Sanders als Leit­fi­gur der Linken in seinen Reden noch diplo­ma­ti­sche Zurück­hal­tung walten lässt, 

    Der ist alt geworden, und hatte kürzlich einen Herzinfarkt. Ich meine sogar während einer Wahlkampfveranstaltung. Übrigens, hat der nicht auch lebenslang nie von etwas anderem als von Steuern gelebt?

    > Man kann auch kaum erwar­ten, dass zwar jah­re­lang mit dem Vorwurf der „russion col­lu­sion“ gegen Trump geschos­sen wird und Trump dann aus­ge­rech­net diese Ver­bin­dung nicht gegen Sanders ver­wen­den würde.

    Interessant finde ich, dass Russland immer als Bösewicht dargestellt wird. Israel hat ganz offiziell sehr viel mehr Einfluss. AIPAC und so. Und wenn man Juden allgemein als Einflussfaktoren nimmt, so schön nach Herkunft der Familie, wirds noch witziger. Aber sowas darf man nicht sagen, sonst Zensur. Das Internet malt in diesem Zusammenhang Leute gerne blau an, und es ist schon interessant, wie da die Verhältnisse sind.

    > Warren ist eine notorische Lügnerin

    Politik impliziert diesen Soft-Skill. Gäbe es Stellenausschreibungen, stünde das an zweiter Stelle, gleich nach „Anhand der Informationslücken der Öffentlichkeit die Unwahrheit zu sagen ohne formell zu lügen“. Wobei das vielleicht aufgrund der Länge des Textabschnitts, dessen korrekte Auslegung man den Kandidaten nicht unbedingt zumuten kann, weggelassen würde.

    > Butt­i­geek

    Zu jung und scheiß Name, der auf seine sexuelle Orientierung schließen lässt. Nicht tauglich als Identifikationsfigur. Und ja, ebenso wie Rassismus umso stärker wird, je mehr man mit anderen Rassen in Berührung kommt, wird die Abneigung gegen Homosexuelle umso stärker, je mehr man davon sieht. Man informiere sich über deren durchschnittliche Anzahl an Geschlechtsparnern, und deren sich daraus ergebende Durchseuchungsrate mit Geschlechtskrankheiten. Wer das nicht sieht, der glaubt die eigenen Propagandalügen. Wahlen sind Beliebtheitscontests, die so ähnlich wie „Wer wird Superstar“ funktionieren, und bei denen Inhalte weniger wichtig als Optik sind, aber die Optik ist halt nicht vollständig unter Medienkontrolle, sonst würde Multikulturalismus funktionieren. Rassismus, Homophobie, Patriarchat, starke In-Group-Preference, und so weiter, sind natürlich und haben sich in der Natur bewährt, weshalb sie weltweit verbreitet sind. Weiße sind halt besonders anfällig für Gehirnwäsche, weshalb sie sich auf solchen unnatürlichen Scheiß überhaupt erst eingelassen haben, und das auch erst einige Jahrzehnte lang, während man zu jedem Zeitpunkt vor 1950 für politische Korrektheit einstimmig ausgelacht worden wäre. Und der Einfluss von Weißen geht, aufgrund des demografischen Wandels, stark zurück. Bei den unter 18-jährigen sind die jetzt schon eine Minderheit. Ich bezweifle daher, dass es jemals einen offen schwulen Präsidenten geben wird. Die werden sich in Zukunft um Allianzen von Kulturkreisen und Hautfarben bemühen, die sehr viel kollektivistischer sind, als Weiße, und da ist Homosexualität ein Ausschlusskriterium. Ist es jetzt schon, wenn man obendrein auch noch Buttigeek heißt, würde ich meinen.

    > Für am wahrscheinlichsten halte ich derzeit eine Kandidatur von „Mayor Pete“ Buttigieg, gegen den Trump es wohl tatsächlich am schwersten hätte.

    Rational wärs vielleicht unter Ausblendung seiner Homosexualität, aber das würde voraussetzen, dass die Demokraten zu rationalem Handeln fähig sind, was eine These ist, der sich in den letzten Jahren eher nicht bestätigte. Die sind, zusammen mit den Medien, in eine Falle nach der anderen getappt, und haben sich dermaßen häufig blamiert… Das einzige, was sie gerettet hat, ist, dass die Medien keine Follow-Ups gebracht haben, sobald klar wurde, dass es eine Blamage war.

    > Ich nehme dies­be­züg­lich noch Wetten an, lieber Pro­fes­sor Bierling.

    Einsatz? Ich würde weiterhin auf Biden setzen, weil der die besten Kontakte hat, und Parteien halt korrupte Entitäten sind, bei denen Kontakte die ausschlaggebende Rolle spielen. Welchen Gegenwert hätte klein Hunter für die Ukrainer gehabt, wenn er nicht Papis private Telefonnummer gehabt hätte? Eben. So funktioniert das System.

    Buttigeek ist zu jung um relevanten „Kontakten“ bereits einen „Gefallen“ getan zu haben, wenn man annimmt, dass diese mehrheitlich heterosexuell sind, und zu schwul um gewählt zu werden, und Sanders wird genau so wie beim letzten Mal von den Kontakten abgesägt werden, ganz gleich, ob er jetzt williger an deren Schwänzen lutscht, als beim letzten Versuch. Außerdem hatte der gerade nen Herzinfarkt. Ich würde mich totlachen, wenn der während eines dieser gecasteten Rededuells röchelnd zusammenklappt, nachdem der Donald ihn getriggert hat. Aber nicht so sehr, wie wenn Biden plötzlich mit seinem dementen Opa-Gestammel anfängt. Oder der Donald plötzlich „die Wahrheit über die Juden“ raushaut, während er von Medien und Lobby-Organisationen spricht, und er, mangels Erfahrung im Doublethink, einfach kurz das Synonym verwechselt.

    Die beste Chance, die die Demokraten haben, wäre, wenn die süße Corona-Chan in Amiland ausbricht, und Propaganda für Universal Health-Care macht, während 100 Bewerber auf ein Krankenhausbett kommen. Wobei der Donald sich selbst in dem Fall ungewöhnlich blöd anstellen müsste, und er zu diesem Thema im letzten Monat das Maul gehalten hat, was darauf hinweist, dass ihm sowas klar ist. Wobei er dann sowieso keine Rolle mehr spielt, weil überall der Notstand ausbricht, und die Leute dann andere Sorgen haben, als was beim Beliebtheitscontest rauskommt.

    Apropos wetten: Wetten, Corona-Chan nimmt die Route über Afrika, wenn sie uns beehrt? Das wird lustig. Überbevölkerung bei fehlenden sanitären und medizinischen Einrichtungen, und einer Bevölkerung, die sich eher am Machbaren als an den Wünschen von Uniformträgern orientiert, und obendrein gerne in Europa Sozialhilfe kassieren würde. Das pro 150 Bewohnern ein Krankenhausbett hat, das auch ohne Seuche meistens belegt ist, und dessen Bevölkerung überaltert ist und daher nicht mehr unbedingt mit ner Lungenentzündung klar kommen. Ich freu mich drauf.

    P.S.
    Die besten Pics von Corona-Chan gibts bei mlpol.

  3. Wir können uns hier wünschen, was wir wollen. Und wir können viel darüber philosophieren, an welchem Wahlsystem die Welt genesen sollte. Aber am Ende müssen wir uns damit abfinden, dass einzig die amerikanischen Wähler über ihren Präsidenten abstimmen.

    Draußen in der Welt der Erwachsenen interessiert es niemanden, was die SPD-kontrollierte Meinungsindustrie verkündet. Und es ist auch kein Platz für die Aufforderung, dass diese Wahl unverzeihlich sei und rückgängig gemacht werden solle.

  4. Damit dürfte ihre Frage,sehr geehrte Fr. Köning,ob Mr. Frepp ein „blinder“ Democrat ist, beantwortet sein. Die für US citizens „wichtigen“ Fragen sind also, wie ich mal annehme, aus dem Text von Mr. Frepp, der Hoax des angeblichen anthropogenen Klimawandels und ein angeblich notwendiger Eingriff in ein constitutional law.
    Es verlangt chuzpe, Donald Trump als durch und durch korrupt zu bezeichnen, aus der Perspektive einer tatsächlich tiefenkorrupten Democratic Party mit der Clinton Mafia, den Bidens, der AOC Katastrophe, dem Couch Sozialisten Bernie, der Fake Native Warren, einer unglaublich respektlosen Pelosi, der Islamistin Ilhan Omar etc. p. p.…
    Die Afd ist übrigens nur eine Partei,welche etwas weniger links ist, in einem sehr linken, bis, inzwischen leider, offen sozialistisch / kommunistisch / faschistisch geprägten Deutschland.
    Auch wenn es sich inzwischen erfolgreich eingebürgert hat(sowie viele andere Verdrehungen der Geschichte… als Beispiel sei nur mal das erfolgreiche Weglassen/Ignorieren/Herunterspielen der engen Verknüpfung zwischen den Democrats und dem KKK, lange Zeit der paramilitärische Arm der Partei, genannt) : liberal und links passt so gut zusammen, wie Sozialismus und freiheitlich demokratische Grundordnung.
    Eine weitere Erfindung/Verdrehung der politischen Linken ist die Legende, die sogenannten Rechten ständen in irgendeiner Verbindung mit Nationalen SOZIALISTEN. Entweder ein Rechter lehnt diese Art der zerstörerischen, kollektivistischen Ideologie ab oder es handelt sich eine false flag action, wie zb. die sogenannte „Alt Right“, ausgemachte Sozialisten, Rassisten und Kollektivisten, wie man leicht selber eruieren kann, wenn man sich mit diesen Flachpfeifen 10 Minuten unterhält.

  5. Warum wollen Sie ausgerechnet diesen manipulativen und nicht einmal getarnten Sozialisten? Er wird die Wirtschaft umgehend wieder auf 0bama-Niveau bringen, außenpolitisch gefährlichen 0bama-Unfug anstellen, und innenpolitisch über Rassismus und Schwulenhass faseln. Wer braucht bloß sowas? Na kein Mensch. Nichtmal in Buffalo, NY braucht man sowas.

      • Ich halte bloss fest, bei der miesen Auswahl waere Herr Buttigieg mmn die beste Alternative. Aber ich bin ueberzeugt davon dass (von Katastrophen mal abgesehen) Trump wiedergewaehlt wird.

  6. Guter Artikel und erfrischend realistisch.
    Wer in den letzten Jahren die Prognosen der System Medien verfolgt hat der weis, dass Trump gewinnt. Es ist immer das Gegenteil der einhelligen Medien Meinung eingetreten. Nur eines ist sicher, dass Trump nach der zweiten Amtsperiode nicht mehr antreten kann. Wenn wir die selbe Regelung hätten wäre uns viel erspart geblieben.

  7. AOC und Biden sind ebenso wenig in derselben Partei, wie Polenz und Merz. Ja, die Enthüllungen über die Gulagfreunde und andere Anhänger stalinistisch-sozialistischer Errungenschaften dürften den Democrats ebenso vor die Füße fallen, wie das Impeachment-Kabuki* und die zerrissene Trump Rede.
    Die Menschen in den USA - extremistische politische Ränder mal ausgenommen - ticken da nämlich noch anders, die verlangen einen gewissen Respekt vor Amt und Würden, und vor allem vor Leistung und Andenken. Trump hatte ja einige Vorzeigefälle zu seiner Rede eingeladen, die Eltern der jungen Frau die ein Opfer von ISIS wurde, den Soldaten der Frau und Kind mit seiner Heimkehr überraschte, und andere; diese Personen waren Teil der Rede, die Pelosi da so leichtferig zerrissen hat, und das nehmen ihr sehr viele übel. Nach den Reagan Democrats gibt es nun wohl auch einige Trump Democrats.
    https://www.c-span.org/video/?468650-1/state-union-reaction

    Letztendlich bleibt festzustellen: Ob Labour, Democratic Party oder SPD, die linken Parteien haben ihre Bodenhaftung und den Kontakt zu ihren alten Wählern verloren. Sozialismus, offene Grenzen und genderneutrale Toiletten sind für sie, abgesehen vom Klimawandel, die vordringlichsten Probleme. Leistung wird nicht mehr anerkannt, Arbeit ist nichts mehr wert, und wer es wagt mit guter Arbeit gut zu verdienen, wird gerupft. Deutlich wird dies an dem „Faktencheck“ zur State of the Union, in dem herausgekehrt wird daß Trumps neugeschaffene Jobs und Unternehmen ja nicht wirklich Industrie wären sondern nur(!) kleine Unternehmen mit bis zu fünf Mitarbeitern.
    Ja, gut, das waren Apple, Microsoft und Amazon auch einmal. Die kleinen Geschäfte und Läden sind das Rückgrat einer jeden freien Volkswirtschaft. Aber die ehemaligen Arbeiterparteien gebären sich, wie die Lords im Oberhaus des Britischen Parlaments im 19. Jahrhundert, sie sehen in solchen Menschen nur noch den Pöbel, die ungewaschenen Massen. (the great unwashed, im Original).

  8. Biden wird nie Präsident:
    Joe Biden hat die ukrainische Regierung Anfang 2015 erpresst: Entweder der Staatsanwalt Schokin wird gefeuert, oder die USA halten eine Milliarde an Finanzhilfen für die Ukraine zurück.
    Schokin war der Generalstaatsanwalt, der 2014 das Strafverfahren gegen den ukrainischen Gaskonzern Burisma, bei dem Joe Bidens Sohn Hunter 2014 einen Job mit einem offiziellen Monatsgehalt von 50.000 Dollar bekommen hatte, geleitet hat.
    Nachdem Schokin gefeuert war, hat sein Nachfolger das Verfahren eingestellt.
    Jetzt wird das Verfahren in der Ukraine wieder aufgenommen. Das wird auch in Amerika publik.

    https://youtu.be/urTk6O4c0mU

  9. Gute Analyse. Was am meisten nervt ist dass es keine Altersbeschraenkung nach oben gibt, nach unten jedoch sehr wohl. Trump und Biden in den 70-ern, Sanders ist schon 80 oder nahe daran. Ich setze und hoffe auf Buttigiet.

    Gruss, Matt aus Buffalo NY

    • Hallo Matt, da Sie ja in USA leben kennen Sie die Vorgänge höchstwahrscheinlich besser als wir hier in D und wenn Sie nicht ein „blinder“ Demokrat sind werden Sie wissen, dass da mehr in der Pipeline der Republikaner ist als das was Herr Letsch in seiner recht allgemeine Analyse geschrieben hat. Der Horowitz Bericht, FISA Mißbrauch, Mueller Untersuchung, das einseitige Impeachmentverfahren im Rep House, die anstehende Untersuchung des Senats zu diesen Vorgängen, das Protokoll des 18ten Zeugen, Atkinson, der den sogenannten Whistleblower zugelassen hat,Hunter/ Joe Biden, all das wird den Demokraten auf die Füße fallen.
      Nicht zu vergessen der Durham Bericht, der sicherlich noch rechtzeitig vor dem 4th of July veröffentlicht wird und das ganze Elend der Demokraten aufzeigen wird was da mit der Russian Collusion gelaufen ist.
      Zu Buttigiet bleibt zu sagen, dass der wohl vom DNC zugunsten von Bloomberg geopfert wird, der sich mit seinen Millionen, die er schon jetzt reichlich verballert hat und sich so die Kandidatur versucht zu „kaufen“ was nicht den anderen Kandidaten ungut aufstößt. Das werden sicherlich auch viele Wähler der Demokraten nicht gutheißen…Seine Zeit als NYC Mayor holt ihn ein, nicht zum Vorteil, zumindest bei den Afroamerikanern, bei denen auch Mayor Pete kein Stein im Brett hat…Geht es Ihnen persönlich unter Trump so viel schlechter ? Man mag ihn doof finden, aber er bewegt etwas zum Guten.…vergleichen Sie ihn mal mit Frau Merkel, die genau das Gegenteil für D geschafft hat. Herzlichen Gruss, Madeleine

      • Es geht mir weder besser noch schlechter als in der Zeit von Obama und dessen „Sozialismus“ (Hirngespinste der ultra-rechten gegen die ist die AfD echt linksliberal) aber Trump is korrupt bis auf die Knochen (neustes Beispiel: Roger Stone Trial), verraet seine treusten Verbuendeten (Kurden) und verschlaeft oder ignoriert wichtige Probleme, das sind nunmal Klima und die Waffengesetze. Von einem Praesidenten darf man schon mehr erwarten als staendiges Selbstlob. Gruss aus dem verschneiten Rostguertel, Matt

    • Doch, das ist richtig. Eine Altersgrenze wäre sinnvoll. Für die aktive Teilnahme an der Wahl sollte ein Mindestalter von 21 gelten. Denn erst ab diesem Alter haftet man im vollen Umfang für seine Fehler.

      Und Minderjährige sollten sich nicht in den sozialen Medien exponieren, und schon gar nicht ihre Pathologie wie eine Monstranz vor sich hertragen wie die Heilige Greta.

      Eines unserer größten Probleme ist die Verkinderung von Politik und öffentlicher Meinung.

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