(Mit Haus­auf­gabe am Ende des Textes)
Wir haben offen­bar restlos den Ver­stand ver­lo­ren! Und ich kann es anhand zweier Vor­fälle bewei­sen!
(1) Der lange Auf­ent­halt von Sami A. in Deutsch­land beruhte bis vor kurzem auf der Annahme, ihm drohe in Tune­sien Folter, Seife auf­he­ben und der Verlust kos­ten­lo­sen WLANs. Seine „ver­se­hent­li­che“ Abschie­bung zeigte jedoch, dass ihm in seiner tune­si­schen Heimat nichts droht – außer viel­leicht der Verlust des kos­ten­lo­sen WLAN. Er muss nun nach Deutsch­land zurück­ge­holt werden, wo man seinen Fall dann neu auf­rol­len würde und sich bei der Ein­schät­zung der Gefähr­dungs­lage für den Gefähr­der Sami A. nicht mehr auf Annah­men, sondern auf echte Fakten stützen könnte: Tune­sien ist sicher für ihn – das einzige was ihm droht, ist, dass die GSG9 ihn dort abholt, um ihn zurück in deut­sche Voll­pen­sion zu schaf­fen. Ein erneu­tes Asyl-Ver­fah­ren müsste also zwangs­läu­fig mit seiner Aus­wei­sung enden und er könnte dann wirk­lich wirk­lich wirk­lich recht­mä­ßig abge­scho­ben werden. Man begrün­det das absurde Vor­ge­hen der deut­schen Justiz mit der Tat­sa­che, dass dem Gesetz genüge getan werden muss, dass es eben formal so laufen müsse und man sich nicht aus­su­chen könne, was man in welcher Rei­hen­folge tun kann.
#muss­Man­Nicht­Ver­ste­hen
#isHaltSo
#deutscheJustiz_gruendlicheJustiz
#recht­Muss­Recht­Blei­ben
#wokom­men­Wir­Denn­Hin­Wenn­Das­Je­der­So­Macht
#ord­nungMuss­Sein

(2) Die Bun­des­re­gie­rung prüft, wie man soge­nannte „Spur­wech­sel“ ermög­li­chen kann. Jemand, dessen Asyl­an­trag abge­lehnt ist, soll von der Spur „Asyl“ auf die „Spur“ Arbeits­mi­gra­tion wech­seln können, weil er oder sie ja „ohnehin schon hier sei“. Während in Fall 1) also eine Neu­be­ur­tei­lung der Lage aus­ge­schlos­sen sein soll, will man sie in Fall 2) ermög­li­chen? Diese beiden Mel­dun­gen werden aktuell in allen Nach­rich­ten­sen­dun­gen direkt hin­ter­ein­an­der beklin­gelt und jedes Mal äußern sich schlaue Juris­ten und behaup­ten, dass es nur so ginge. Während man sich also im Fall Sami A. gera­dezu hün­disch in Recht­ha­be­rei und For­ma­lien ver­beißt, handelt man in allen anderen Abschie­bungs-Fällen so, als gäbe es bereits andere Gesetze und die aktu­el­len müsse man nicht so ernst nehmen. Wer jedoch im Fall Sami A. darauf besteht, dieser müsse nun zurück nach Deutsch­land, OBWOHL der ursprüng­li­che Grund seines Auf­ent­hal­tes sich als fixe Idee oder gar Lüge erwie­sen hat, der müsste kon­se­quen­ter­weise auch jeden gut­in­te­grier­ten, gut deutsch­spre­chen­den Afgha­nen aus Abitur­prü­fun­gen zerren und ins Flug­zeug setzen, wenn dessen Dul­dungs­sta­tus erlischt.
#muss­Man­Nicht­Ver­ste­hen
#isHaltSo
#deutscheJustiz_gruendlicheJustiz
#recht­Muss­Recht­Blei­ben
#wokom­men­Wir­Denn­Hin­Wenn­Das­Je­der­So­Macht
#ord­nungMuss­Sein

Dop­pel­stan­dards wohin man schaut! Richard Wagner sagte einst, „Deutsch sein heißt, eine Sache um ihrer selbst willen tun.“ Er hatte ja keine Ahnung wie sich dieses Prinzip eines Tages ad absur­dum führen würde! Es gibt keine Sache, kein selbst, gar nichts mehr. Was in diesem Land pas­siert ist der Versuch, zu bewei­sen, dass die Divi­sion durch Null doch irgend­ein ver­wert­ba­res Ergeb­nis hat. Das alles kotzt mich eigent­lich nur noch an.

Haus­auf­gabe: Wider­lege anhand der Fälle (1) und (2) die These, dass Deutsch­land in Sachen Asyl, Zuwan­de­rung und Migra­tion nicht nach aktuell gel­ten­dem Recht vorgeht, sondern aus­schließ­lich nach dem Prinzip „Rein geht immer, raus geht nimmer“ handelt.

43 Kommentare

  1. @Rolf 27.08.2018 – Habe Deinen letzten Post gelesen und bin damit ein­ver­stan­den, dass wir die Dis­kus­sion beenden.

  2. OMG Rolf (17:12, 18:43)

    Viel liber­täre Rhe­to­rik ohne Inhalt. Ohne auf alle Ein­zel­hei­ten ein­zu­ge­hen:

    Ich würde behaup­ten, dass so etwas wie eine „Gesell­schaft” über­haupt nicht exis­tiert. Was exis­tiert, sind Indi­vi­duen, ”

    Mar­ga­ret That­cher, „There is no alter­na­tive”.

    „Wenn „Gerech­tig­keit” und „Soziale Gerech­tig­keit” sich nicht von­ein­an­der unter­schei­den, dann ist das Wort „Soziale” über­flüs­sig. Wenn „Soziale Gerech­tig­keit” und „Gerech­tig­keit” sich von­ein­an­der unter­schei­den, dann ist „Soziale Gerech­tig­keit” nicht gerecht.”

    Ja ne is klar. Wenn Stein­obst sich nicht von Obst unter­schei­det, ist „Stein-” über­flüs­sig. Falls doch, ist es kein Obst.


    Steuern sind kein Dieb­stahl, und keine räu­be­ri­sche Erpres­sung”

    Typi­sche liber­täre Phrase.
    Steuern werden für Auf­ga­ben erhoben, die von (fast) allen benö­tigt werden. Wenn Sie frei­lich genug Gald haben, brau­chen Sie die Polizei nicht. Alle anderen sind auf so manche Staats­auf­ga­ben ange­wie­sen. Daß es in Staaten Kor­rup­tion und Miß­wirt­schaft geben kann ist eine Binse. Aber das gibt es auch – und gerade – in der pri­va­ten Wirt­schaft (daß der Markt das schon richtig regelt ist schon damit wider­legt, nach jeder Pleite bzw. Zusam­men­bruch darf der Staat wieder helfen, also wir alle werden zur Zahlung gezwun­gen, und ja, das ist in der Tat „räu­be­ri­sche Erpres­sung”


    Die 2008 Sub­­prime-Krise wurde durch sin­kende Immo­bi­li­en­preise ein­ge­lei­tet,”

    aber nicht ver­ur­sacht. Hätten Spe­ku­lan­ten nicht ein Kar­ten­haus hoch­kom­ple­xer, von nie­man­dem mehr durch­schau­ten „Wert­pa­pie­ren” kreiert und an Dumme (oft Staats­ban­ken) ver­kauft, in Geld-Beträ­gen vom zig-fachen des über­haupt vor­han­de­nen Werts, Stich­wort „Ponzi scheme”, hätte das keinen großen Schaden anrich­ten können.

    m.a.W. = „mit anderen Worten” ?


    Gegen­über Kindern und Frauen. Beide inter­es­sie­ren sich nicht dafür, was wahr ist, sondern, was sich durch­setzt. Men­schen sind nicht bereit, für den Wahr­heits­ge­halt von 2+2=4 in den Krieg zu ziehen. Der­je­nige, der dazu bereit ist, setzt sich durch, und kriegt am Ende die Weiber ab.”

    Leider wahr.
    Nichts für ungut, no bad fee­lings, und die Hegel Kritik teile ich (Kant nie gelesen. Bin der Meinung, große Geister sind in der Lage auch kom­pli­zierte Sach­ver­halte ver­ständ­lich dar­zu­stel­len. Schar­la­tane brau­chen ver­schwur­belte Sprache).

    • Lieber Ole,

      Nichts für ungut, no bad fee­lings”

      Keine Sorge, Gefühle sind für Frauen, wie schon Kronar der Barbar (https://​www​.oglaf​.com/​h​o​n​or/) so weise fest­stellte (https://​www​.oglaf​.com/​d​a​r​k​-​m​i​a​s​m​a​/​24/). Fühl Dich zudem getät­schelt für Deine leicht ver­ständ­li­che Sprache, und auch für Deine Fähig­keit, Text kursiv und fett dar­zu­stel­len. Ich habe gerade das Gefühl, diese Dinge positiv her­vor­he­ben zu müssen.

      > > „Ich würde behaup­ten, dass so etwas wie eine „Gesell­schaft” über­haupt nicht exis­tiert. Was exis­tiert, sind Indivi­duen, ”

      > Mar­ga­ret That­cher, „There is no alter­na­tive”.

      Das rich­tige That­cher-Zitat lautet: „There is no such thing as society”. Woll­test Du damit irgend­et­was aus­sa­gen? Falls ja, habe ich es nicht ver­stan­den. Denkst Du, man kann eine Aussage wider­le­gen, indem man sie einem unpo­pu­lä­ren Pro­mi­nen­ten zuord­net? Falls ja, was wäre, wenn ich ein Tonband hätte, auf dem Adolf Hitler höchst­per­sön­lich behaup­tet, dass 2+2=4 sind? Könnte Dich Deine Mami dann damit erpres­sen, dass sie Dich als lebens­lan­gen Nazi dis­kre­di­tiert, indem sie dieses Tonband zusam­men mit Deine von Deiner Grund­schul­leh­re­rin beglau­big­ten Arbei­ten aus der ersten Klasse ver­öf­fent­licht, wenn Du nicht spurst?

      > „Ja ne is klar. Wenn Stein­obst sich nicht von Obst unter­schei­det, ist „Stein-” über­flüs­sig. Falls doch, ist es kein Obst.”

      Mit Botanik oder Super­markt­kunde kenne ich mich nicht aus. Aller­dings habe ich noch nicht gehört, dass die Defi­ni­tion von „Stein­obst” irgend­wel­che Attri­bute enthält, die die Defi­ni­tion von „Obst” aus­schließt. Die Defi­ni­tion von „Soziale Gerech­tig­keit” hat Attri­bute, die die Defi­ni­tion von „Gerech­tig­keit” aus­schließt. „Gerech­tig­keit” basiert auf solchen Dingen wie „Ver­dienst” und „Ver­ant­wor­tung”. „Bedürft­nis­be­frie­di­gung” hat in der Defi­ni­tion von „Gerech­tig­keit” keine tra­gende Rolle. „Soziale Gerech­tig­keit” bedient sich gewalt­sa­mer Mittel gegen Unbe­tei­ligte, um Bedürft­nisse zu befrie­di­gen, deren „Besit­zer” diese Befrie­di­gung durch nichts ver­dient haben, und die man dadurch fördert. Damit ist „Soziale Gerech­tig­keit” unge­recht.

      > „Steuern werden für Auf­ga­ben erhoben, die von (fast) allen benö­tigt werden. Wenn Sie frei­lich genug Gald haben, brau­chen Sie die Polizei nicht. Alle anderen sind auf so manche Staats­auf­ga­ben ange­wie­sen.”

      Ich ver­stehe Deinen Absatz mal so, dass Du der Aussage, dass es sich bei Steuern um räu­be­ri­sche Erpres­sung handelt, wider­sprichst, da es auf der Welt Bedürf­tige gibt, die des Geldes bedür­fen, das mit Mitteln der räu­be­ri­schen Erpres­sung erlangt wurde. Räu­be­ri­sche Erpres­sung ist okay, wenn sie mit dem Zweck geschieht, die Bedürft­nisse von Leuten zu befrie­di­gen, die andern­falls unbe­frie­digt ins Bett gehen müssten.

      Das erin­nert mich an Lukas. Lukas hat viele unbe­frie­digte Bedürft­nisse, und er hat bei der Lot­te­rie des Lebens auch so richtig ins Klo gegrif­fen. Lukas hat zum Bei­spiel schon mal seine Bude abge­fa­ckelt, weil er, im Dro­gen­rausch, die bösen Geister aus­trei­ben wollte, die sich in seinem Wohn­zim­mer ver­sam­melt hatten. Deshalb hätte der Ver­mie­ter gerne etwas um die 150.000€ von ihm, die er natür­lich niemals abbe­zah­len kann, da er, auf­grund seiner „dro­gen­in­du­zier­ten Psy­chose”, lebens­lang arbeits­un­fä­hig ist. Wenn man ihn fragt, dann ist er nicht arbeits­un­fä­hig, sondern die Dinge, die er tun könnte, sind einfach nur unter seinem Niveau. Er ist halt sehr anspruchs­voll bezüg­lich der Dinge, die das Leben ihm bietet. Derzeit läuft auch ein Ver­fah­ren, in dem er ent­mün­digt werden soll, damit er wenigs­tens nicht wegen schwe­rer Brand­stif­tung in den Knast muss. Er wurde auch mal dabei erwischt, dass er sich Kin­der­por­nos aus dem Netz geladen hat, aber wir kümmern uns ja nicht um Klei­nig­kei­ten, und er hat nie­man­dem etwas getan. Irgend­wie ist so eine Ent­mün­di­gung auch in einem Insol­venz­ver­fah­ren hilf­reich, aber diesen Zusam­men­hang kapiere ich nicht ganz. In jedem Fall ver­dient er es aber, dass man ihm dabei hilft, seine Bedürft­nisse zu befrie­di­gen, weil schließ­lich auch er eine Würde hat, und natür­lich auch Ansprü­che.

      Naja, für Lukas leib­li­ches Wohl­erge­hen ist zwar gesorgt, dafür kümmert sich der Sozi­al­staat, Rechts­bei­hilfe kriegt er auch, und auch wenns in seiner neuen Bude schim­melt, weil er nicht lüftet, und nach totem Tier stinkt, weil er nicht putzt, und seine Nach­barn von ihm nachts geweckt werden, weil er gerne laute Musik hört, wird ihm niemand irgend­wel­che über­mä­ßi­gen Härten zumuten wollen. Aller­dings ist Lukas, mit Ende 30, immer noch Jung­frau, und würde daran gerne etwas ändern. Man fühlt sich einfach nicht gut, wenn man noch nie mit einer Frau geschla­fen hat, und das geht an die Psyche, und ver­ur­sacht großes Leid. Aller­dings sind Lukas Ansprü­che auch in diesem Bereich schon sehr gehoben. Meine Freun­din wäre ihm zum Bei­spiel zu lang­wei­lig, und auch etwas dümm­lich, und natür­lich nicht hübsch genug. Ins Bordell will er auch nicht gehen, weil die dort arbei­ten­den Mädels ihm zu asozial sind, und er befürch­tet, die würden ihn nicht ange­mes­sen wür­di­gen. Lukas hält auch nicht all­zu­viel von kör­per­li­cher Ertüch­ti­gung – er wohnt zwar im vierten Stock, schafft die Treppen jedoch nicht – und riecht wie seine Wohnung. Ich bin nicht sicher, ob das an man­geln­der Hygiene liegt, oder daran, dass die Klei­dung den Geruch seines Schranks ange­nom­men hat. Naja, und er ist fett.

      Da es Dir wichtig erscheint, dass die Bedürft­nisse von Men­schen befrie­digt werden, die andern­falls unbe­frie­digt blieben – und Sex ist schon ein wich­ti­ges, mensch­li­ches, Bedürft­nis – würde ich Dich hiermit bitten, dem armen Lukas Deine Frau bereit zu stellen. Die ist pri­vi­le­giert, weil sie mit einer Vagina geboren wurde, und man muss eben auch an arme Men­schen wie Lukas denken, bevor man ihr das Recht zuge­steht, über die Nutzung ihrer Vagina selbst zu ver­fü­gen. Ich per­sön­lich würde sie sogar dafür ent­loh­nen. Sagen wir, 50€ um 20 Minuten lang auf Lukas Schwanz zu reiten? Das wären 150€ Stun­den­lohn, was schon fürst­lich ist. Geschlechts­krank­hei­ten sind auch aus­ge­schlos­sen, weshalb das eigent­lich schon eine Über­be­zah­lung wäre. Aller­dings hat Lukas, wie bereits gesagt, Ansprü­che. Deine Frau sollte also nicht häss­lich sein. Falls dies nicht der Fall ist, hast Du viel­leicht eine Tochter? Jung und Frisch scheint ja eben­falls zu Lukas Vor­lie­ben zu gehören.

      Da Du, als guter Mensch, kein Problem mit Gewalt für einen guten Zweck hast, weil räu­be­ri­sche Erpres­sung ja schon okay ist, wenn sie zu einem guten Zweck erfolgt, würde ich mich auch gerne bereit erklä­ren, Deine Frau oder Tochter fest­zu­hal­ten, sollte sie sich nicht frei­wil­lig auf ein Lust­spiel mit Lukas ein­zu­las­sen. Das wäre zwar Arbeit, aber ich muss sagen, irgend­wie mag ich Gewalt, wenn sie in solch altru­is­ti­scher Weise erfolgt. Ver­ge­wal­ti­gung wäre das in diesem Fall ja nicht, weil es zu einem guten Zweck erfolgt.

      Oder sehe ich da irgend­et­was falsch? Wenn Du möch­test, such ich im Inter­net noch ein Paar Leute zusam­men, die „Ekel­tier fickt Frau/Tochter” gerne mal sehen würden. Dann können wir dem ganzen sogar noch eine demo­kra­ti­sche Legi­ti­ma­tion geben. Meine Pervs werden Dich und Deine Frau/Tochter sicher über­stim­men. Wir könnten das Ganze auch noch filmen, und im Inter­net ver­kau­fen.

      Aber bevor ich hier bezüg­lich der Ver­mark­tung zu aus­schwei­fend werde… Darf ich also davon aus­ge­hen, dass Du keine Ein­wände dagegen hast, dass Lukas Deine Frau/Tochter, not­falls auch gegen ihren Willen, fickt? Er ist eine ganz arme Socke, und auf sich gestellt wird er wohl lebens­lang Jung­frau bleiben. Und, mal ehrlich, was hat Deine Frau/Tochter schon für ihre Vagina getan? Die wurde damit geboren, und arme Säue wie Lukas haben doch keine Chance, wenn man den Weibern das allei­nige Bestim­mungs­recht über ihre Geni­ta­lien gibt. Das ist doch unge­recht. Und soll Deine Frau/Tochter etwa mehr Anspruch auf etwas haben, das ihr einfach so geschenkt wurde, als andere Men­schen einen Anspruch auf Dinge haben, die sie sich erst hart erar­bei­ten mussten? Das ist unge­recht. Also muss man Vaginas, der sozia­len Gerech­tig­keit wegen, umver­tei­len.

      Und komm mir jetzt nicht damit, dass mein Ver­gleich gegen die guten Sitten ver­stößt. Räu­be­ri­sche Erpres­sung ver­stößt auch dagegen, und Du recht­fer­tigst sowas mit Bedürft­nis­sen. Ich recht­fer­tige hier Ver­ge­wal­ti­gung mit Bedürft­nis­sen. Wenn Du Ein­wände dagegen hast, dass Lukas Deine Frau/Tochter fickt, dann erkläre mir, wo der Unter­schied ist, und weshalb räu­be­ri­sche Erpres­sung okay ist, Ver­ge­wal­ti­gung hin­ge­gen nicht. Und ver­schone mich dabei mit Geset­zes­tex­ten. Die macht man sich, wie es gerade passt, und wenn man nen Krieg ver­liert, landet man – voll­kom­men zurecht – am nächs­ten Later­nen­pfahl, weil man die fal­schen Gesetze beach­tet hat.

      > „Aber das gibt es auch – und gerade – in der pri­va­ten Wirt­schaft (daß der Markt das schon richtig regelt ist schon damit wider­legt, nach jeder Pleite bzw. Zusam­men­bruch darf der Staat wieder helfen, also wir alle werden zur Zahlung gezwun­gen, und ja, das ist in der Tat „räu­be­ri­sche Erpres­sung””

      Warum sind die Bedürft­nisse von mas­sen­haft auf­tre­ten­den Men­schen wich­ti­ger, als die Bedürft­nisse von Firmen? Die Firmen haben in ihrer Lebens­zeit zumin­dest mal Geld ver­dient, was beweist, dass sie etwas pro­du­ziert haben, das jemand haben wollte. Abge­se­hen davon, haben sie Ange­stellte, die eben­falls Bedürft­nisse haben, die sie nicht mehr befrie­di­gen können, wenn sie ihren Job ver­lie­ren. Weshalb ist es schlimm, wenn solche Firmen aus einer Notlage geret­tet werden, wenn man sogar Men­schen rettet, die lebens­lang keinen Mehr­wert schaf­fen? Diese Logik ver­stehe ich nicht. Je weniger man leisten kann, und je pre­kä­rer die Lage, desto mehr Geld anderer Leute hat man „ver­dient”?

      Hätten Spe­ku­lan­ten nicht ein Kar­ten­haus hoch­kom­ple­xer, von nie­man­dem mehr durch­schau­ten „Wert­pa­pie­ren” kreiert und an Dumme (oft Staats­ban­ken) ver­kauft, in Geld-Beträ­gen vom zig-fachen des über­haupt vor­han­de­nen Werts, Stich­wort „Ponzi scheme”, hätte das keinen großen Schaden anrich­ten können.”

      Du ver­wech­selst die Sub­prime-Krise mit dem Ren­ten­sys­tem. Der US-Immo­bi­li­en­markt ist etwas anderes. Die Sub­prime-Krise hatte auch nichts mit Deri­va­ten zu tun, da sich der Wert von Futures, CFDs, Opti­ons­schei­nen, und Has­te­nicht­ge­se­hen, an den Real­markt­prei­sen ori­en­tiert, und nicht umge­kehrt. Egal, wie viele Wei­zen­fu­tures Du zu welchem Preis kaufst oder ver­kaufst, Du kannst den Wei­zen­markt damit nicht beein­flus­sen.

      Die Sub­prime-Krise wurde aus­ge­löst, weil unter George Walker bemän­gelt wurde, dass die Wirt­schaft nicht so richtig rund läuft, und zu wenige Neger Eigen­heim­be­sit­zer sind. Also wurde Geld gedruckt, das für Bau­kre­dite von Negern aus­ge­ge­ben werden sollte. Natür­lich kann man nicht „Neger” sagen, weshalb man die Anwei­sung so for­mu­lierte, dass die Mittel für Sub­prime-Kredite – Also Kredite an Schuld­ner mit schlech­tem Rating zum Zweck des Eigen­heim­baus – emit­tiert werden sollten. Die Schuld­scheine wurden dann stan­dar­di­siert und an Börsen gehan­delt, wo sie von Banken als beleih­bare Anlagen gekauft wurde, also als Geld­an­la­gen, die mehr Zinsen Zinsen abwer­fen, als Bargeld, und die man direkt wieder belei­hen kann. Genau so, wie das auch mit Staats­an­lei­hen funk­tio­niert. Die Banken kaufen diese, belei­hen sie dann, damit sie wieder Geld haben, ver­lei­hen besag­tes Geld, und kas­sie­ren in der Zwi­schen­zeit die Zinsen für die Anlei­hen.

      Die Sub­prime-Krise von 2008 wurde aus­ge­löst, als die Sub­prime-Schuld­ner began­nen pleite zu gehen, und dadurch das Eigen­ka­pi­tal der Banken ver­schwand. Die Sub­prime-Kredite wurden ja der Gut­ha­ben­seite der Banken – dem Eigen­ka­pi­tal – ange­rech­net. Als die Schuld­ner mas­sen­haft pleite gingen, bekamen die Banken Zugriff auf die Immo­bi­lie, die dann mas­sen­haft liqui­diert werden mussten, was die Immo­bi­li­en­blase platzen ließ, die sich – wegen der Sub­prime-Kredite – gebil­det hatte. Dadurch ver­lo­ren auch die Immo­bi­li­en­ein­la­gen der Banken – die ein Groß­teil aller Geld­an­la­gen dar­stel­len – an Wert.

      Diese Wirt­schafts­krise ist also nicht auf dem Mist von Spe­ku­lan­ten gewach­sen, sondern ist ein Bei­spiel von falsch gelau­fe­nem Keyne­sia­nis­mus, sowie von schlech­ten Geschäfts­ent­schei­dun­gen zur Befol­gung staat­li­cher Anwei­sun­gen. Dass man es auf Deri­vate, die kein Mensch ver­steht, oder auf böse Spe­ku­lan­ten schiebt, ist reine Sün­den­bock­men­ta­li­tät. Der Staat und der soziale Gedanke warens.

      • Eine Kor­rek­tur:

        Das Gesetz, das mehr Neger zu Eigen­heim­be­sit­zern machen sollte, und das dazu Banken zwang, Kredite an Leute mit schlech­tem Rating raus­zu­ge­ben, ent­stammte der Carter Admi­nis­tra­tion. George Walker war unschul­dig daran. Ich hatte da etwas ver­wech­selt.

        Noch kurz zu den Deri­va­ten: Als die Sub­prime-Kredite her­aus­ge­ge­ben wurden, hatten die Banken zwei Hedging-Stra­te­gien zur Risi­ko­mi­ni­mie­rung:

        Erstens bekamen sie die Häuser, sollte jemand pleite gehen, bevor der Kredit abge­zahlt war. Im Verlauf der Krise ver­lo­ren die Häuser so stark an Wert, dass rei­hen­weise Schuld­ner sich einfach dazu ent­schlos­sen aus­zu­fal­len, weil ihr Haus nur noch einen Bruch­teil der Kre­dit­schul­den wert war. Selbst, wenn sie nicht pleite waren. Das war die Krise.

        Zwei­tens bün­del­ten die Banken Kredite mit schlech­tem Rating zusam­men mit Kre­di­ten mit gutem Rating in Finanz­in­stru­men­ten, die durch die Bün­de­lung das Aus­fall­ri­siko mini­mie­ren sollten. Auf diese Weise wurde das erhöhte Risiko der Sub­prime-Kredite – die gesetz­lich erzwun­gen worden sind – mit zuver­läs­si­ge­ren Kre­dit­neh­mern ver­kop­pelt, und dadurch gesenkt. Diese Ver­kop­pe­lung von High-Risk mit Low-Risk ist eine ganz normale Hedging Stra­te­gie, ohne die kein Risi­ko­ma­nage­ment funk­tio­nie­ren würde. Ver­si­che­run­gen könnten ohne solches Risi­ko­ma­nage­ment nicht exis­tie­ren. Diese Deri­vate wurden dann gehan­delt, und waren dann auch die Wert­pa­piere, mit denen Banken und Fonds einen Groß­teil ihrer Ein­la­gen­si­che­rung umsetz­ten. Und als die dann auch rei­hen­weise aus­fie­len, hatten die Banken kein Geld mehr, das sie ver­lei­hen konnten, und Ren­ten­fonds waren platt.

        Das Ganze auf Spe­ku­lan­ten und Deri­vat­händ­ler zu schie­ben ist unge­fähr auf einem Niveau damit, den Bör­sen­crash von 1929 auf gierige Finanz-Juden zu schie­ben. Man kapiert zwar nicht, wie das alles funk­tio­niert, aber die bösen Kapi­ta­lis­ten­ju­den­schweine müssens gewesen sein. Biss­chen Gebrab­bel mit Fach­wor­ten, die kein Schwein ver­steht, und noch etwas Her­um­ge­ze­tere, und der Fisch ist geputzt. Dabei wars der Staat, der das Übel ver­ur­sacht hat. In beiden Fällen.

  3. Für alle, die es inter­es­siert, hier noch ein kleiner Hinweis : Bitte unbe­dingt mal den Artikel ” Das Volk ist das Problem” von Jürgen Fritz auf dem Jürgen-Fritz-Blog lesen. Viel­leicht gibt es ja hier und da doch einen Aha-Effekt.
    Liebe Grüße von Doris Mahl­berg

  4. Dieses Land ist nicht nur durch­ge­knallt, sondern eine völlig gehirn­ge­wa­schene, instinkt­lose Masse, die schon lange nicht mehr willens ist, Freund von Feind zu unter­schei­den oder die Rea­li­tät zu erfas­sen und Gefah­ren zu erken­nen. Würde hier in meiner Hei­mat­stadt ein Jour­na­list die Bevöl­ke­rung fragen, wer Maria Laden­bur­ger oder Mia aus Kandel ist, oder was mit AfD gemeint ist, wüßte die Mehr­heit darauf nichts zu sagen. ” Mia ? Nie gehört. Wer soll das sein ? Ermor­det ? Ja, das hat es immer schon gegeben.” Das Schlimmste aber ist, daß sie es auch gar nicht wissen w o l l e n ! Wo sind denn nur all die Men­schen, die inzwi­schen auf­ge­wacht sein müßten ??? Ob Bevöl­ke­rungs­aus­tausch, Migran­ten­ge­walt, ob Ter­ror­ris­mus, Ent­eig­nung oder Köter­rasse : dieses Volk igno­riert mehr­heit­lich jeden ihm zuge­füg­ten kör­per­li­chen oder finan­zi­el­len Schaden. Jede Wider­wär­tig­keit und jede Demü­ti­gung. Der Wider­stand ist immer noch zu schwach, es müßten viel mehr sein. Wie sonst kann man sich erklä­ren, daß die Grünen in Bayern (!!!) bei 15 % sind oder daß wir uns die Ver­bre­cher auch noch ins Land zurück­ho­len ??? Ja, in der Tat, völlig durch­ge­knallt. Nicht nur die Politik und Justiz, sondern auch die, die sie wählen.
    Doris Mahl­berg

    • Falls es Dich beru­higt, ich hab schon mehrere bay­ri­sche Grü­nIn­nen zum Heulen gebracht, indem ich sie fragte, weshalb sie diese Partei denn wählen (Häu­figste Antwort: Grün ist doch eine schöne Farbe. Magst Du etwa kein Grün), und ich anschlie­ßend ziem­lich öffent­lich die Ansicht vertrat, dass diese Frauen kein Wahl­recht ver­dient haben, weil sie soeben offen­sicht­lich bewie­sen haben, dass sie nicht fähig sind, über Gewalt und das Leben anderer Men­schen zu bestim­men, und sie es auf­grund ihrer Anma­ßung wählen zu gehen ver­dient haben, öffent­lich dis­kri­mi­niert zu werden.

      Nachdem ich deren Umfeld über­zeugt hatte, dass man diese Per­so­nen bis zu ihrer Bes­se­rung öffent­lich dis­kri­mi­nie­ren und aus­gren­zen muss, kamen die Tränen. Ich bekam dann sogar einen leich­ten Ständer. Die Grü­nIn­nen sind ziem­lich anfäl­lig für Dis­kri­mi­nie­rung, und es ist mit­ler­weile leicht eine Mehr­heit dazu zu bewegen, diese Men­schen zu dis­kri­mi­nie­ren, wenn man nur mit Über­zeu­gung den ersten Stein wirft.

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      • Ja, natür­lich, die Grünen sind sehr anfäl­lig für Dis­kri­mi­nie­rung. Sie haben aller­dings kein Problem damit, andere zu dis­kri­mi­nie­ren.
        Doris Mahl­berg

        • Sie haben aller­dings kein Problem damit, andere zu dis­kri­mi­nie­ren.”

          Damit haben sie doch impli­zit ihre Ein­wil­li­gung gegeben, selbst dis­kri­mi­niert zu werden. Wenn Dis­kri­mi­nie­rung schlimm wäre, würden sie es selbst schließ­lich auch nicht machen.

          Es ist auch witzig, wenn man die eigene Dis­kri­mi­nie­rungs­kam­pa­gne damit eröff­net, dass man ihnen vor­wirft, sie würden Andere dis­kri­mi­nie­ren, und seien ras­sis­tisch. Was ja auch ebenso den Tat­sa­chen wie ihrer eigenen Taktik ent­spricht.

          • Lange Rede, kurzer Sinn : Die „Deutsch­land-ver­re­cke-Partei” ist inak­zep­ta­bel und unwähl­bar. Sie müsste im ganzen Land an der 5%-Hürde schei­tern, aber das Gegen­teil ist der Fall. Was ist also los im schönen Bay­ern­land ??? Daß das Brett vorm Kopf in Nord­deutsch­land schon immer rot-grün war und bleiben wird, ist bekannt. Aber in Bayern ???
            Doris Mahl­berg

  5. Es geht um den Wandel grund­sätz­li­cher Ideo­lo­gien oder Welt­an­schau­un­gen, um eine a-priori linke oder rechte. Kar­di­nal Rein­hard Marx dürfte Recht haben, wenn er sagt: ..“In Deutsch­land wie in der Welt spüren wir, dass viel­leicht doch eine Epoche zu Ende geht. Wir müssen uns damit auf neue Zeiten ein­stel­len. Ich wundere mich darum auch nicht, dass es span­nungs­volle Gärungs­pro­zesse gibt.“.. (ZEIT–Interview 19.07.2018). Seine Schluss­fol­ge­rung eines „Christ–Kommunismus” ist natür­lich falsch.

    Bei den „Gärungs­pro­zes­sen” wird man sich u.A. von der hehren Kan­ti­schen „Auf­klä­rung”, dem Haupt­stand­bein unserer »Moderne«, ver­ab­schie­den müssen. Ihr Ratio­na­lis­mus ver­ur­sacht viel­fach ratio­na­len Irra­tio­na­lis­mus bzw. umge­kehrt und hat selbst­zer­stö­re­ri­sche Wirkung ange­nom­men (nach einst epo­cha­ler Bedeu­tung). Eine „Gegen–Aufklärung” müsste noch durch eine rechte Raum- und Zeit­auf­fas­sung ergänzt werden. Das benö­tigt Zeit (und noch einige Bank­rotte). Der Weg nach „Oben” und das ent­spre­chende Bewusst­sein ist schwie­ri­ger als der reduk­tive nach „Unten”. Nur so kommt man zu einer „über­sum­ma­ti­ven”, ganz­heit­li­chen »Post­mo­derne«. Der linke Alllein–Vertretungsanspruch und die Parole einer „ewigen” »Moderne« sind nicht mehr haltbar.

    • 1. Kant wird über­schätzt. Dessen Meta­phy­sik spielt keine Rolle. Er hat zwar die Grund­la­gen der Phi­lo­so­phie von sowas wie Scho­pen­hauer und Nietz­sche defi­niert, die ihn jedoch erstens beide abge­lehnt haben, und deren Phi­lo­so­phie zwei­tens keine prak­ti­sche Rolle spielt. Die Phi­lo­so­phen, die auf Kants Meta­phy­sik auf­bau­ten, sind bes­ten­falls alt­mo­di­sche Lebens­rat­ge­ber, die jedoch nichts pro­du­ziert habe, das außer­halb der Welt „tief­sin­ni­ger” Schwur­be­lei rea­li­siert worden wäre. Ja, ich meine Nietz­sche und Scho­pen­hauer. Außer einigen tief­sin­ni­gen Lebens­weis­hei­ten kam von denen nichts, und viel mehr Nen­nens­wer­tes wuchs in Kants Gedan­ken­ge­bäude nicht. Kants Politik- und Rechts­lehre wurde in den ver­schie­de­nen sozia­lis­ti­schen Volks­re­pu­bli­ken ver­sucht umzu­set­zen, und ist geschei­tert.

      Ich würde Kant als kon­ti­nen­tal­eu­ro­päi­sche Reak­tion auf John Lockes Publi­ka­tio­nen betrach­ten, die von ihrem Ein­fluss her jedoch weit hinter Letz­te­rem zurück bleibt. Kant und Hegel sind nicht die großen Denker, für die sie von den­je­ni­gen, die ihre (unles­bar ver­wor­re­nen) Bücher nicht gelesen haben, gehal­ten werden. Schlag einfach mal eine zufäl­lige Seite in der Kritik der reinen Ver­nunft auf, und versuch zu ver­ste­hen, worum es geht. Und dann ver­gleich das mit Locke, wenn Du es alt­mo­disch magst, oder auch sowas wie Karl Poppers Schrif­ten, wenn Du eher modern gesinnt bist. Geschicht­lich sind die Gedan­ken­gänge, die ori­gi­när auf Kant&Hegel zurück­ge­führt werden können, eigent­lich nur zur Auf­recht­erhal­tung von Tyran­nei gebraucht worden. Laut Kant kann sich der König zwar irren, aber das Staats­volk hat kein Recht, sich außer­halb gel­ten­den Rechts gegen einen Tyran­nen zu erheben, und dieser sollte, aus prak­ti­schen Erwä­gun­gen heraus, dem Volk das Recht zum Rechts­bruch nicht ein­zu­räu­men. Kants poli­ti­sche Phi­lo­so­phie unter­schei­det sich nur in einigen theo­re­ti­schen Aspek­ten vom Abso­lu­tis­mus, und ist eher ein Rück­schritt vom Libe­ra­lis­mus hin zum Abso­lu­tis­mus – Abso­lu­tis­mus even­tu­ell auch mal ohne könig – als eine Wei­ter­ent­wick­lung des Libe­ra­lis­mus. Kants Defi­ni­tion von Tugend ist eben­falls absolut idio­tisch, da laut seiner Phi­lo­so­phie weder die Nütz­lich­keit einer Hand­lung, noch dessen Resul­tat, eine Rolle spielt, sondern ledig­lich die Gefühls­welt des Han­deln­den für die Tugend­haf­tig­keit einer Hand­lung aus­schlag­ge­bend sind. Übri­gens genau wie bei Hegel. Beides waren Gesin­nungs­ethi­ker. Abge­se­hen davon, kann jeder vier­zehn­jäh­rige Haupt­schü­ler den kate­go­ri­schen Impe­ra­tiv wider­le­gen. Das, was wir als „Moderne” bezeich­nen, ent­stammt vom eng­li­schen Libe­ra­lis­mus, auf den Kant der kon­ti­nen­tal­eu­ro­päi­sche Gegen­ent­wurf war.

      2. Ich ver­stehe die zweite Hälfte Deines zweiten Absat­zes nicht. Könn­test Du diesen Absatz bitte nochmal unter Ver­wen­dung des all­ge­mei­nen Sprach­ge­brauchs for­mu­lie­ren, damit ich Dir folgen kann? Du klingst nämlich, als hättest Du zu viel Hegel gelesen, der, neben­bei bemerkt, regel­mä­ßig nur wohl­klin­gen Kau­der­welsch pro­du­ziert hat, dem nur deshalb niemand wider­spricht, weil es keinen Sinn gibt, dem man wider­spre­chen könnte, und jeder so tut, als hätte das wohl­klin­gende Geschwur­bel einen Sinn, den man doch erken­nen müsste. Des Kaisers neue Kleider.

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      • 1. Deiner Kant–Kritik stimme ich voll zu, Rolf. Genau des­we­gen brau­chen wir eine (post­mo­derne) „Gegen­auf­klä­rung“. Hein­rich Heine sah auch hier klar mit seinem: ..“Kant ist unser Robes­pierre“.. Richtig ist, dass Kant und Hegel in ver­schwur­bel­ten Sätzen schrie­ben und wie bei den meisten Phi­lo­so­phen, muss man die frühen Schrif­ten von den spä­te­ren unter­schei­den. Dennoch möchte ich Hegel nicht pau­schal ableh­nen; allein sein Versuch, gesell­schaft­li­che Beson­der­heit mit auf­klä­re­ri­scher Uni­ver­sa­li­tät zu ver­bin­den, wäre für die »Nach­mo­derne« und „Neu–Rechten“ als Theorie wichtig. Man müsste es anders for­mu­lie­ren. In diesem Punkt folge ich Prof. Albrecht Wellmer: ..“Ich glaube, dass Hegel‚s Antwort trotz aller unüber­seh­ba­ren Schwä­chen seiner Staats­kon­struk­tion in einigen Zügen bis heute unüber­trof­fen blieb“.. (1993). Zu den fol­gen­reichs­ten Fehl­ent­wick­lun­gen der Moderne gehört ferner, dass Kant, K. Marx und Ratio­na­lis­ten Hegels Prinzip: »These / Anti­these / Syn­these« über Bord warfen, weil a) der „common intel­lect“ (K. Marx) Syn­these nicht leisten kann und b) der positivistisch–objektive ana­ly­ti­sche Ver­stand auf EIN-dimen­sio­na­les, linea­res Denken setzt. Durch die Reduk­tion des Dua­lis­mus auf Monis­mus litt das Unter­schei­dungs­ver­mö­gen, der umfas­sen­dere Blick und es bewirkte die beklagte Rea­li­täts­fremd­heit. Fast alle Dis­ser­ta­tio­nen und wis­sen­schaft­li­che Schrif­ten zeigen das. Die addi­tive oder sub­trak­tive EINS fas­zi­nierte in Ver­bin­dung mit der Droge EIN-fach­heit sowohl „Linke“ wie „Rechte“ und Kapi­ta­lis­ten. Die „Intel­li­gen­zija“ wird wieder lernen müssen, min­des­tens von 1–3 zu zählen (im über­tra­ge­nen Sinne). Der Auf­stieg vom Monis­mus über den Dua­lis­mus zur ganz­heit­li­chen Triple­xi­tät des „Denken“ wird schwie­rig. Der Abstieg nach Unten war ein-facher.

        2. Die »Post­mo­derne« lässt sich hier nicht erschöp­fend behan­deln. Zahl­rei­che In- und aus­län­di­sche Autoren schrie­ben darüber. Da sie auf geziel­ter Kritik am mate­ria­lis­ti­schen, wert­freien Zweck­den­ken der »Moderne« („Deus ex machina“–Hype), basiert, liegt keine Belie­big­keit oder „anything goes“ vor. Fast alle Autoren ver­wech­seln Plu­ra­li­tät mit Ganz­heit.

        Wie gesagt, die EINS lässt sich nur addie­ren oder sub­tra­hie­ren, deshalb geht die »Post­mo­derne« von einem „über­sum­ma­ti­ven“ Denken aus, eben dem holis­ti­schen. („Das Ganze ist mehr als die Summe der Teile“). Dafür wären die brach geleg­ten Berei­che des mensch­li­chen Bewusst­seins und der Gehirn–Hemisphären wieder zu akti­vie­ren, ins­be­son­dere die im Ratio­na­lis­mus ver­pön­ten (höheren) Emo­tio­nen und Spi­ri­tua­li­tät; m.a.W. das Über-, Ober- und Unter­be­wusst­sein. Die „Auf­klä­rung“ schei­terte auch, weil der „mündige Ver­stand“ die nie­de­ren Trieb­kräfte nie beherrschte, wie Freud es ver­langte. Die Kritik, dass das zu Irra­tio­na­lis­mus führe, meint in Wirk­lich­keit: Wir wollen nur Ratio­na­lis­mus. Die Bevöl­ke­rung ist da weiter. Es gibt bereits viele Bran­chen mit ganz­heit­li­chem Anspruch, z.Bsp. in der Medizin, der Aus­bil­dung mit Kopf, Herz und Hand oder im „ganz­heit­li­chen Tou­ris­mus“. Die 2000 Jahre alte reli­giöse patri­ar­cha­li­sche EIN–seitigkeit wird gegen­wär­tig durch den Femi­nis­mus ergänzt, ob in der rich­ti­gen Weise, muss sich zeigen.

        Raum- und Zeit–Vorstellungen bilden das Fun­da­ment einer Welt­an­schau­ung, wenn man so will, die „Vor­ur­teile“. Für den Zeit­be­griff heißt das, die ratio­nale, exo­te­ri­sche, ein­di­men­sio­nale Fol­ge­zeit durch eine zykli­sche Zeit­auf­fas­sung und innere Zeit der Objekte und Sub­jekte zu ergän­zen. Erst diese ermög­li­chen nicht­li­neare Dynamik und die buch­stäb­lich not-wendige stu­fen­weise Tran­szen­denz (Über­stei­gen) von nie­de­rer zu höherer Raum–Zeit. Das­selbe gilt für den Raum­be­griff. Er wird künftig nicht mehr die Newton‚sche Leere oder das car­te­si­sche Nichts sein, in dem Objekte zufäl­lig und additiv ange­ord­net sind. Die Objekte selbst werden „raum­grei­fend“. Der (Zwi­schen-) Raum ist nicht mehr nur Abstand, sondern wird kon­sti­tu­tiv und dyna­misch auf­ge­fasst. Die linke Raum­vor­stel­lung bevor­zugt uni­ver­selle Offen­heit, Gren­zen­lo­sig­keit und Gleich­heit der Ele­mente, Sub­jekte oder Natio­nen. Die rechte Auf­fas­sung zieht begrenzte, mehr oder weniger geschlos­sene Zellen vor (Familie, Haus, Natio­nen). Sie ermög­li­chen mehr Indi­vi­dua­li­tät, Frei­heit und „Einheit in der Viel­falt“ (anders als „Mul­ti­kulti“) statt UNI-former „Einheit in der Einheit“. Nur mit klei­ne­ren Ein­hei­ten sind Demo­kra­tie und frei­heit­li­che Ordnung möglich. Eine „One world“ kann nur mit Dik­ta­tur, Zensur und (Bürger-) Kriegen beherrscht werden. Schon die relativ kleine EU deutet es an.

        In »Das Tao der Physik« (2000) lie­ferte der Phy­si­ker Fritjof Capra Bau­steine für ein neues Welt­bild. Er empfahl eine Kon­ver­genz west­li­cher mate­ria­lis­ti­scher Natur­wis­sen­schaft und öst­li­cher Phi­lo­so­phie. Auch Prof. Wolf­gang Welsch will die »Post­mo­derne« heute nicht mehr nur als »Zweite Moderne« sehen: ..“Die hehren Modelle der älteren und neueren »Moderne« haben sich, gelinde aus­ge­drückt, nicht als ziel­füh­rend erwie­sen. Ein Kurs­wech­sel ist fällig. (…) Dieser Befund legt den Gedan­ken nahe, dass wir nicht einer Fort­schrei­bung oder Erneue­rung oder einer Ergän­zung und Detail­ver­bes­se­rung der moder­nen Pro­gram­ma­tik bedür­fen, sondern eines tie­fe­ren Wandels, einer radi­ka­len Umstel­lung“.. (S. 177). (W. Welsch »Blick­wech­sel«, Reclam 2012). Hof­fent­lich habe ich das nicht EIN-fache Thema eini­ger­ma­ßen ver­ständ­lich dar­ge­stellt?

      • Da Du Dir Mühe gegeben hast, zu ant­wor­ten, will ich mir auch Mühe geben, eine Ent­geg­nung auf die Antwort zu ver­fas­sen. Du wirst leiden. Fangen wir mit Hegel an. Du schriebst:

        allein sein Versuch, gesell­schaft­li­che Beson­der­heit mit auf­klä­re­ri­scher Uni­ver­sa­li­tät zu ver­bin­den, wäre für die »Nach­mo­derne« und „Neu–Rechten“ als Theorie wichtig.”

        Ich würde behaup­ten, dass so etwas wie eine „Gesell­schaft” über­haupt nicht exis­tiert. Was exis­tiert, sind Indi­vi­duen, die sich, als soziale Tiere, in Gruppen sammeln, und sind in der Regel in meh­re­ren davon. Ich bin zum Bei­spiel Teil einer Familie, einer Nach­bar­schaft, einer Prü­gel­sport­gruppe, eines Schieß­sport­ver­eins, einer Ver­ei­ni­gung der Freunde extra­le­ga­ler Destruk­tion, und ich stehe im Kontakt zu diver­sen Gruppen von Geschäfts­part­nern, sowie zu meinen sozia­len Kreisen. Ich bin nicht Teil irgend­ei­ner Gesell­schaft, und ich wehre mich aktiv dagegen, wenn jemand anderer Meinung ist, und meint, damit Über­griffe begrün­den zu können. Einer der Gründe, weshalb ich dies tue, ist, dass eine Gruppe, die ihre Mit­glied­schaft mit Gewalt erzwingt, dadurch recht­fer­tigt, dass man sie mit Gewalt bekämpft. Sofern der A das Recht hat, ohne weitere Vor­be­din­gun­gen den B mit Gewalt zu etwas zu zwingen, hat der B das Recht, den A ohne weitere Vor­be­din­gun­gen mit Gewalt zu etwas zu zwingen, und dazu gehört auch, ihn mit Gewalt dazu zu zwingen, den Versuch ein­zu­stel­len. Wenn der A dieses Recht nicht hat, und es dennoch tut, gibt er dem dadurch B das Recht, zu tun, was nötig ist, um dies zu unter­bin­den. Dies alles liegt, neben­bei bemerkt, durch­aus im Anwen­dungs­be­reich von Kants kate­go­ri­schem Impe­ra­tiv. Und da wir, nach Kant, im Reich der Uni­ver­sa­li­sier­bar­keit bleiben wollen, exis­tiert eine Gesell­schaft folg­lich ent­we­der über­haupt nicht, oder sie ist auf­grund ihrer All­um­fas­send­heit so bedeu­tungs­los, dass man sie ohne Infor­ma­ti­ons­ver­lust weg­las­sen kann. Was man nicht igno­rie­ren kann, ist die von ihr aus­ge­hende Gewalt­an­wen­dung, aber da sind wir im Bereich der Selbst­ver­tei­di­gung, und die hat mit dem vor­lie­gen­den Thema nichts zu tun.

        Zu den fol­gen­reichs­ten Fehl­ent­wick­lun­gen der Moderne gehört ferner, dass Kant, K. Marx und Ratio­na­lis­ten Hegels Prinzip: »These / Anti­these / Syn­these« über Bord warfen”

        Hegels Dia­lek­tik, also das „These -> Anti­these -> Synthese”-Ding ist ja auch im Kern feh­ler­haft. Im Kleinen wie im Großen.

        Im Kleinen:

        - These: 2+2=6
        – Anti­these: 2+2=4
        – Syn­these: 2+2=(6+4)÷2=5

        Sofern eine „Gesell­schaft” sich darauf ein­ge­rich­tet hat, dass 2+2=6 wahr ist, ist diese Aussage in der ein­zi­gen Welt, die Men­schen zugäng­lich ist, wahr. Denk dran, das „Ding an sich” und die „Welt an sich” sind für Men­schen unzu­gäng­lich, und alle Kon­zepte darüber sind not­wen­di­ger­weise falsch, weil man vom Sub­jek­ti­ven nicht aufs Objek­tive schlie­ßen kann. Die einzige Rea­li­tät, zu der wir einen Zugang besit­zen, ist das kol­lek­tive Gedan­ken­kon­strukt in den Köpfen der Men­schen, in denen 2+2 durch­aus 6 ergeben kann. Sofern Kants Meta­phy­sik wahr ist – und Hegel setzt dies voraus – ist das die Lage.

        Und im Großen:

        - These Marx&Engels: Pro­le­ta­rier aller Länder, ver­ei­nigt Euch! Es lebe der Sozia­lis­mus! Es lebe der Kom­mu­nis­mus!
        – Anti­these Pro­le­ta­rier: Wir könnten so kleine Ver­si­che­run­gen auf­ma­chen, in die alle frei­wil­lig ein­zah­len, und die als Kran­ken­ver­si­che­rung und soziale Absi­che­rung fun­gie­ren. Wir nennen diese Ver­si­che­run­gen „Arbei­ter­ge­nos­sen­schaf­ten”.
        – Anti­these Bis­marck: Nenene, diese „Arbei­ter­ge­nos­sen­schaf­ten” bekom­men mir zu viel Ein­fluss, das geht ja gar nicht, ich will hier alleine das Sagen haben. Wir ver­staat­li­chen die Dinger jetzt einfach, und recht­fer­ti­gen dies damit, dass so ein Verein pleite gehen kann, der Staat hin­ge­gen nicht. Dann freuen sich alle.
        – Anti­these Hitler: So ein Sozi­al­staat ist schon eine tolle Sache, weil man, beson­ders während einer Wirt­schafts­krise, ganz viele Wähler mit Sozi­al­hilfe und Renten ködern kann. Man muss denen ja nicht sagen, dass auch so ein Staat pleite gehen kann. Man hat dadurch auch gleich noch die Mög­lich­keit, einen bes­se­ren Men­schen zu züchten. Ich mag blau­äu­gige Iraner. Ja, wir züchten blau­äu­gige Iraner, und fördern sie von der Wiege bis ins Grab. Aller­dings wollen wir auch kein Geld an die Lebens­un­wer­ten ver­tei­len, die keine blau­äu­gi­gen Iraner sind. Und an Behin­derte auch nicht, die können eh nichts anderes als zu ficken, und die ver­meh­ren sich sonst schnel­ler, als die blau­äu­gi­gen Iraner. Und ich hasse Juden. Und Kom­mu­nis­ten. Zumin­dest die, die den Stalin lieber mögen als mich. Also, wenn ich schon mal das Sagen habe, dann kann ich auch gleich alle umbrin­gen, die keine blau­äu­gi­gen Iraner sind. Zumin­dest Juden, und den Teil der Kom­mu­nis­ten, die Stalin lieber mögen als mich. Und Behin­derte. Und alle, die mich stören. Das spart auch Geld, von dem dann mehr für die blau­äu­gi­gen Iraner da ist. Ich bin ja nicht Krösus. Ja, das ist super, so machen wirs.
        – Anti­these Grund­ge­setz: Die BRD ist ein sozia­ler Rechts­staat. Alle sind gleich, es wird niemand umge­bracht, und jeder Deut­sche darf Sozi­al­hilfe bean­tra­gen.
        – Anti­these Angela Merkel: Alle sind gleich, niemand wird auf legalem Weg umge­bracht, und jeder kriegt Sozi­al­hilfe, egal wo er her kommt.
        – Anti­these irgend­so­ein Richter: Alle sind gleich, außer Min­der­hei­ten, die haben Son­der­rechte, weil sie dadurch benach­tei­ligt werden, dass sie über­pro­por­tio­nal viel Sozi­al­hilfe bekom­men. Darum müssen sie noch mehr Sozi­al­hilfe bekom­men. Sollte jemand umge­bracht werden, tun wir so, als wärs ein Rechen­feh­ler. Oh ja, Baby, schlag mich und gib mir Tier­na­men
        – Anti­these: Allahu Akbar! Tod den Ungläu­bi­gen! Lang lebe das Kalifat! Wir haben den Gebur­ten­ji­had gewon­nen, und jetzt bauen wir Atom­waf­fen für Allah!
        – Anti­these: BOOOM!
        – Syn­these: … Ich habe Hunger … Und zwei Köpfe … Mir ist kalt … Kill me … Please?

        Vergiss nicht, dass Hegels Dia­lek­tik, zumin­dest laut dem, was ich gelesen habe, auf „Gesell­schaft­li­che” Ent­wick­lun­gen ange­wen­det wurde, und nicht auf indi­vi­du­el­len Pri­vat­kram. Laut Hegel diente seine Dia­lek­tik eher dazu zu erklä­ren, wie gesell­schaft­li­cher Fort­schritt funk­tio­niert. Nämlich so: Die These ist eine Mas­sen­hys­te­rie, die irgend­ein Kern­chen an Wahr­heit enthält, die aber viel zu weit geht. Die Anti­these ist eine Mas­sen­hys­te­rie, deren Kern­chen an Wahr­heit die Pro­bleme der Mas­sen­hys­te­rie-These ist, und die in genau ent­ge­gen­ge­setzte Rich­tung ori­en­tiert ist, die aber auch viel zu weit geht. Die Syn­these, und damit der Fort­schritt, ist die Ver­schmel­zung der beiden erst­ge­nann­ten Mas­sen­hys­te­rien. Und ja, es ging bei Hegels geschicht­li­chen Betrach­tun­gen um Mas­sen­hys­te­rien. Neben­bei bemerkt, das klappt mathe­ma­tisch nicht, weils zu viele Fak­to­ren gibt, und man dadurch mit der Anti­these die Gegen­rich­tung mit an Sicher­heit gren­zen­der Wahr­schein­lich­keit ver­fehlt, wodurch man nicht irgendwo in der Mitte heraus kommt, sondern ganz woan­ders.

        weil a) der „common intel­lect“ (K. Marx) Syn­these nicht leisten kann und b) der positivistisch–objektive ana­ly­ti­sche Ver­stand auf EIN-dimen­sio­na­les, linea­res Denken setzt. ”

        Es kann sein, dass nur ich das bin, und ich das beim Pokern gelernt habe, aber ich dachte immer, man denkt in Wahr­schein­lich­keits­bäu­men, also nicht linear, sondern so, dass die auch aus irgend­wel­chen Prä­mis­sen erge­ben­den Schlüsse, sofern derer mehrere exis­tie­ren, nur mit einer gewis­sen Wahr­schein­lich­keit wahr sind. „Bayes­scher Wahr­schein­lich­keits­be­griff”, wenn Du es formal magst.

        Durch die Reduk­tion des Dua­lis­mus auf Monis­mus litt das Unter­schei­dungs­ver­mö­gen, der umfas­sen­dere Blick und es bewirkte die beklagte Rea­li­täts­fremd­heit.”

        Ich stimme zu, aller­dings nur, was Monis­mus betrifft. Monis­mus heißt, dass ent­we­der alles Geist, alles Materie, oder alles ein Zwi­schen­ding ist. nud nur eins davon. Das gehört zu den Dingen, über die man keine wert­hal­tige Aussage treffen kann. Die „Wert­hal­tig­keit” defi­niere ich so, dass eine Aussage dann wert­hal­tig ist, wenn sich durch diese Aussage mess­bare Ergeb­nisse vor­her­sa­gen lassen, und in der Rea­li­tät gemes­sene Werte den Vor­her­sa­ge­wer­ten der Aussage ent­spre­chen. Ist eine Aussage nicht durch Mes­sun­gen wider­leg­bar, ist sie irrele­vant, selbst dann, wenn sie für sich genom­men valide ist. Es gibt durch­aus einige formell valide Got­tes­be­weise, aber dennoch ist es irrele­vant, ob es einen Gott gibt, so lange er nicht messbar ist. Ich würde das, was in der Phi­lo­so­phie unter Dua­lis­mus und Plu­ra­lis­mus zählt, ebenso in diese Kate­go­rie zählen. Irrele­vant. Oder auch red­un­dant. Kann ohne Infor­ma­ti­ons­ver­lust weg­ge­las­sen werden.

        Ich hab gerade auf Wiki­pe­dia nach­ge­le­sen, und nehme nicht an, dass Du mit „Monis­mus” sowas wie „Emer­genz” meinst, weil Du das sonst so geschrie­ben hättest. Falls doch: Was genau ist an diesem Denk­an­satz jetzt ver­kehrt? Er lässt sich bei Fisch­schwär­men und Amei­sen­hau­fen beob­ach­ten, hat einen defi­nier­ten Anwen­dungs­be­reich, und ist anhand von Mes­sun­gen wider­leg­bar. Auf Men­schen bezogen sagt er aus, dass eine Men­schen­masse nach anderen Mustern agiert, als die Indi­vi­duen, aus denen sie besteht, und das wirst Du nicht bestrei­ten können.

        Willst Du mit Dua­lis­mus oder der Triple­xi­tät aus­sa­gen, dass eine Masse nach anderen Gesichts­punk­ten bewer­tet werden sollte, als deren Indi­vi­duen, oder Indi­vi­duen Son­der­rechte bekom­men, sobald sie Teil einer Masse sind, die sie als Indi­vi­duen nicht hätten? Sowas wie: Mit Batman-Kostüm darf ich Leute ver­prü­geln, weil die Masse das gut findet, nicht jedoch im Joker-Kostüm? Also Kants These, dass die Masse darüber ent­schei­det, was mora­li­sche Rea­li­tät ist, und wenn die Masse einen Adolf Hitler zum Führer ernennt, dieser dadurch mora­lisch ein­wand­frei handelt? Ich meine, sofern er nicht aus Eigen­in­ter­esse, sondern aus uni­ver­sa­li­sier­ba­ren Ver­nunfts­grün­den, also pflicht­ge­mäß, Juden vergast, und er diese auch nicht als Mittel sondern als Zweck betrach­tet? Laut Kant würde der Herr Hitler ja als mora­lisch beson­ders ehren­haft gelten, wenn er die Juden vergast hätte, obwohl er einen per­sön­li­chen Wider­wil­len gegen diese Hand­lung ver­spürte.

        Oh, und ich greife jetzt Kant an, weil auf ihm Hegel und der größte Teil der der­zei­ti­gen Staats­phi­lo­so­phen basie­ren, und die alle fallen, sobald Kant fällt. Ich hacke hier eine Wurzel des Übels durch. Niemand wirds lesen, aber viel­leicht bringts mir ja bei/nach der nächs­ten eth­ni­schen Säu­be­rung etwas, darauf zu ver­wei­sen, dass ichs ja schon immer gesagt habe.

        Wie gesagt, die EINS lässt sich nur addie­ren oder sub­tra­hie­ren, deshalb geht die »Post­mo­derne« von einem „über­sum­ma­ti­ven“ Denken aus, eben dem holis­ti­schen.”

        Zu Holis­mus lässt sich das selbe sagen, das sich auch zu Monis­mus sagen lässt: Wenn sich daraus keine nach­prüf­ba­ren Aus­sa­gen ablei­ten lassen, ist es irrele­vant, und wenn diese Aus­sa­gen nicht mit den Mess­wer­ten über­ein­stim­men, ist es falsch. Neben­bei bemerkt: Es ist unmög­lich, eine wie auch immer gear­tete Aussage ohne klar defi­nierte Ope­ra­to­ren – wie zum Bei­spiel Grund­re­chen­ar­ten – zu defi­nie­ren. Ohne klare Defi­ni­tion ist eine Aussage noch nicht­mal falsch, sondern bedeu­tungs­lo­ses Gebrab­bel.

        Dafür wären die brach geleg­ten Berei­che des mensch­li­chen Bewusst­seins und der Gehirn–Hemisphären wieder zu akti­vie­ren, ins­be­son­dere die im Ratio­na­lis­mus ver­pön­ten (höheren) Emo­tio­nen und Spi­ri­tua­li­tät; ”

        Welchen Ein­fluss genau soll es haben, die aus der Struk­tur des mensch­li­chen Gehirns emer­gen­ten Fehl­funk­tio­nen vom Pri­va­ten ins Kol­lek­tive zu erheben? Men­schen können sich im Recht fühlen, beson­ders aus spi­ri­tu­el­len Gründen, und dennoch Unrecht haben. Gefühle und Spi­ri­tua­li­tät sind doch kein Kri­te­rium, anhand dessen man irgend­wel­che brauch­ba­ren Schlüsse ziehen kann. Das erste, was man Kindern abtrai­niert, nachdem sie auf der Welt sind, ist es, ihre zufäl­li­gen Gehirn­pupse aus­zu­le­ben. Das nennt sich „Erwach­sen­wer­den”. Es gibt eine Rea­li­tät außer­halb der Gehirn­pupse, die sie dadurch erken­nen, dass sie von Gehirn­pup­sen unab­hän­gig und fort­be­stehend ist, und an der sie sich zu ori­en­tie­ren haben, wenn sie gerne am leben bleiben wollen. Lese ich da den Wunsch, sich ohne schlech­tes Gewis­sen wie ein Säug­ling ver­hal­ten zu wollen?

        Die Post­mo­derne als Phä­no­me­no­lo­gie der Gehirn­pupse” halte ich übri­gens für einen guten Buch­ti­tel, falls jemand Inter­esse hat.

        m.a.W. das Über-, Ober- und Unter­be­wusst­sein.”

        Was bedeu­tet „m.a.W”? Zudem… Ich bin unge­bil­det, und kenne auch nur das Bewusste, sowie das Unbe­wusste. Viel­leicht auch noch das Vor­be­wusstse, jetzt, wo ich nach­schlage.

        Die „Auf­klä­rung“ schei­terte auch, weil der „mündige Ver­stand“ die nie­de­ren Trieb­kräfte nie beherrschte, wie Freud es ver­langte. ”

        Freud ver­langte, dass das Ich mittels Über-Ich das Es sub­li­miert, diesem also einen Weg auf­zeigt, wie das Es seine Triebe aus­le­ben kann. Im Prinzip hätte Freud von einem Men­schen, der sich durch beson­dere Blut­rüns­tig­keit und Mord­lust aus­zeich­net, also ver­langt, viel Sport zu treiben, früh auf­zu­ste­hen, sich selbst gut zu dis­zi­pli­nie­ren, um der Frem­den­le­gion bei­zu­tre­ten, wo er dann zu einem beson­ders leis­tungs­fä­hi­gen Killer aus­ge­bil­det wird, und Gele­gen­heit bekommt, seinen Inter­es­sen nach­zu­ge­hen. Niedere Triebe auf „gesell­schaft­lich” akzep­ta­ble Weise ohne soziale Kon­flikte aus­zu­le­ben und deren Energie nutzbar zu machen war Freuds Ziel. Trieb­be­herr­schung durch den Ver­stand eher nicht. Die aus über­mä­ßi­ger Trieb­be­herr­schung resul­tie­ren­den Kon­flikte waren, was er lösen wollte.

        Es gibt bereits viele Bran­chen mit ganz­heit­li­chem Anspruch, z.Bsp. in der Medizin,”

        Nicht so wirk­lich, wenn Du gesetz­lich kran­ken­ver­si­chert bist. Da ist es eher Fließ­band­ar­beit, und man ist am Arsch, wenns keine klare Dia­gnose gibt. Und was darüber hin­aus­geht, ist eher ziem­lich nerdig, als ganz­heit­lich, sofern man nicht an einen Quack­sal­ber gerät.

        der Aus­bil­dung mit Kopf, Herz und Hand ”

        Keine Ahnung, was das ist, aber es klingt nach einer neuen Version des Hit­ler­gru­ßes. Finde ich witzig.

        oder im „ganz­heit­li­chen Tou­ris­mus“. ”

        Eso­the­rik. Gehört in die Kiste mit den Belang­lo­sig­kei­ten.

        Raum- und Zeit–Vorstellungen bilden das Fun­da­ment einer Welt­an­schau­ung, wenn man so will, die „Vor­ur­teile“.”

        Sind wir jetzt wieder bei Kant, der sagte, dass es grund­sätz­lich falsch ist, anzu­neh­men, dass sich die Dinge im drei­di­men­sio­na­len Raum abspie­len, weil unsere Sin­nes­or­gane uns diesen Ein­druck ver­mit­teln? Ich glaube, es ist ein Kunst­griff der Eso­the­ri­ker, wenn sie von höheren Dimen­sio­nen spre­chen, weil es dem mensch­li­chen Gehirn sehr schwer fällt, sich eine Form im vier­di­men­sio­na­len Raum vor­zu­stel­len, und das gut klingt. Ich bezweifle es jedoch, dass die Eso­the­ri­ker selbst Aus­sa­gen darüber treffen können, wie ein Körper im hun­dert­di­men­sio­na­len Raum aus­sieht, oder mit welchem Vektor man inner­halb dieses Körpers von Punkt A nach Punkt B kommt. Geo­me­tri­sche Dimen­sio­nen sind halt so ne Sache, die man intui­tiv nur bis zur dritten Dimen­sion ver­steht, und bezüg­lich derer man darüber hinaus super was vom Pferd erzäh­len kann, ohne, dass es jemals jemand nach­prüft.

        Für den Zeit­be­griff heißt das, die ratio­nale, exo­te­ri­sche, ein­di­men­sio­nale Fol­ge­zeit durch eine zykli­sche Zeit­auf­fas­sung und innere Zeit der Objekte und Sub­jekte zu ergän­zen.”

        Ver­stehe ich nicht, aber Zeit ist, zumin­dest inner­halb unseres Uni­ver­sums, nicht zyklisch. Nicht­mal im Mul­ti­ver­sum, wenn man denn annimmt, dass es exis­tiert. Sollte irgend­wann, nachdem die sub­ato­ma­ten Par­ti­kel unseres Uni­ver­sums durch die fort­lau­fende Aus­deh­nung des Raums zer­ris­sen worden sind, zufäl­lig das selbe Uni­ver­sum in die Exis­tenz ploppen, betrifft das nie­man­den, der in unserem Uni­ver­sum lebt. Und man kann vor allem auch keine Aussage darüber treffen, was vor der Exis­tenz unseres Uni­ver­sums war, oder was danach sein wird.

        Erst diese ermög­li­chen nicht­li­neare Dynamik und die buch­stäb­lich not-wendige stu­fen­weise Tran­szen­denz (Über­stei­gen) von nie­de­rer zu höherer Raum–Zeit.”

        Was ist niedere, und was ist höhere Raum-Zeit? Und Tran­szen­denz würde ich gerne in den Karton mit den irrele­van­ten Begrif­fen packen, in dem schon Monus­mus, Dua­lis­mus, und so weiter, liegen.

        Das­selbe gilt für den Raum­be­griff. Er wird künftig nicht mehr die Newton‚sche Leere oder das car­te­si­sche Nichts sein, in dem Objekte zufäl­lig und additiv ange­ord­net sind.”

        Das ergibt sich ja auch aus Ein­steins Rela­ti­vi­täts­theo­rie, zu der die Newton’sche Physik und die Geo­me­trie nur eine Appro­xi­mie­rung ist. Aber was hat jetzt theo­re­ti­sche Physik mit irgend­et­was zu tun, über das man in diesem Blog schreibt?

        Die Objekte selbst werden „raum­grei­fend“. Der (Zwi­­schen-) Raum ist nicht mehr nur Abstand, sondern wird kon­sti­tu­tiv und dyna­misch auf­ge­fasst”

        Ja. Und er dehnt sich aus, was man daran sehen kann, dass Sterne, die sehr weit ent­fernt sind, wegen des Doppler-Effekts eine Rot­ver­schie­bung haben. Irgend­wann werden sie nicht mehr rot sein, sondern Infra­rot. Und danach werden die Farbe haben, die Mikro­wel­len haben, und danach die Farbe, die Funk­wel­len haben. Was hat jetzt Kos­mo­lo­gie, oder wie sich das Fach nennt, mit Post­mo­derne zu tun?

        Die linke Raum­vor­stel­lung bevor­zugt uni­ver­selle Offen­heit, Gren­zen­lo­sig­keit und Gleich­heit der Ele­mente, Sub­jekte oder Natio­nen. ”

        Was haben poli­ti­sche Wer­te­vor­stel­lun­gen etwas mit dem Raum zu tun? Sind das etwa Funk­tio­nen, deren Ober­flä­che im N-dimen­sio­na­len Raum geplot­tet wird? Haben die auch ne Feh­ler­funk­tion? Falls ja, ist diese ableit­bar, damit man die Stei­gung mittels Gra­di­en­ten­ver­fah­ren berech­nen kann, damit man weiß, in welche Rich­tung sich eine Ver­än­de­rung aus­wirkt, falls man Opti­mie­rungs­be­darf sieht? Falls ja, wie sieht diese Feh­ler­funk­tion aus? (Soll – Ist)², wobei beides Matri­zen sind? Wie wird „Soll” und wie wird „Ist” berech­net? Und was macht man mit dieser n-dimen­sio­na­len Fläche, bezie­hungs­weise deren Gra­di­en­ten?

        Nur mit klei­ne­ren Ein­hei­ten sind Demo­kra­tie und frei­heit­li­che Ordnung möglich. Eine „One world“ kann nur mit Dik­ta­tur, Zensur und (Bürger-) Kriegen beherrscht werden. Schon die relativ kleine EU deutet es an. ”

        Ja, ein Problem der Demo­kra­tie ist halt, dass sie nur bei homo­ge­nen Gruppen ein Ergeb­nis her­vor­bringt, mit dem alle leben können. Bei hete­ro­ge­nen Gruppen liegt das demo­kra­ti­sche End­ergeb­nis immer im Tal der Beliebt­heits­kurve, das, euphe­mis­tisch gespro­chen, das kleinste Übel dar­stellt, das aber niemand haben will. Bezie­hungs­weise, das den gerings­ten Abstand zu den ver­schie­de­nen Polen hat, das jedoch prak­tisch immer in dem Bereich liegt, den sich so niemand gewünscht hat. Dik­ta­tu­ren sind da besser. Da gibts wenigs­tens die Mög­lich­keit, dass zumin­dest eine Min­der­heit das kriegt, was sie gerne haben will. Das pas­siert in der Regel zwar auch nicht, aber zumin­dest gibt es da in der Theorie diese Mög­lich­keit, und Tyran­nen­mord scheint mir auch eine zuver­läs­si­gere Ein­spruchs­mög­lich­keit zu sein, als Wahlen. Ideal wäre eine unbe­grenzte Zahl an Dik­ta­tu­ren, die zuein­an­der im Wett­be­werb stehen, die man belie­big wech­seln kann, und deren Bei­tritt frei­wil­lig erfolgt. Sofern es, zum jeder­zeit mög­li­chen Tyran­nen­mord, ein Grund­recht gibt, Kriegs­waf­fen zu besit­zen und zu tragen, sollte mal jemand auf die Idee kommen, unzu­frie­dene Kunden nicht aus dem Vertrag zu ent­las­sen. Man will schließ­lich keine Skla­ve­rei haben. Vom Stand­punkt der Selb­st­op­ti­mie­rung wäre ein solches System unschlag­bar, und was sich selbst opti­miert, das bringt auf Dauer bessere Ergeb­nisse hervor. Aber darauf woll­test Du bestimmt nicht hinaus.

        In »Das Tao der Physik« (2000) lie­ferte der Phy­si­ker Fritjof Capra Bau­steine für ein neues Welt­bild.”

        Meine Ex hat mich, im Verlauf einer Unter­hal­tung über Dao­is­mus, mal geschla­gen, nachdem ich ihr etwas von Null­punkt­fluk­tua­tio­nen erzählte, als ver­langte, ich sollte mir das „Nichts” vor­stel­len. Hätte es danach Sex gegeben, wäre dieser gut gewesen. Sex macht, in aggres­siv-gewalt­tä­ti­ger Stim­mungs­lage, Spaß. Hass­fi­cken. Aber ich glaube, sie war damals selbst dafür zu erzürnt gewesen. Dao­is­mus wird gerne von hys­te­ri­schen Weibern ver­wen­det, wenn sie das Gehirn von jeman­dem mit dem Gedan­ken an „Das Nichts” oder an „den n-dimen­sio­na­len Raum” über­for­dern wollen. Die kapie­ren das, worüber sie reden, aber selbst nicht. Die ver­su­chen ledig­lich, einem das Gehirn mit solchen Zau­ber­tricks zu über­for­dern. Gott sei Dank, habe ich in meiner Jugend rauhe Mengen LSD genom­men, was mich davor bewahrte, mich so einfach aus dem Konzept bringen zu lassen. Man stelle sich vor, ich hätte die damals geschwän­gert… Lange Geschichte, und ich schweife ab.

        Er empfahl eine Kon­ver­genz west­li­cher mate­ria­lis­ti­scher Natur­wis­sen­schaft und öst­li­cher Phi­lo­so­phie.”

        Natur­wis­sen­schaft kon­ver­giert nicht mit fern­öst­li­cher Phi­lo­so­phie. Genau so wenig, wie sie sich antiker Phi­lo­so­phie annä­hert, ohne sie jemals zu errei­chen. Oder mit dem Islam. Stoi­zis­mus, Dao­is­mus, und die sieben Tod­sün­den mögen sehr prak­ti­sche Kon­zepte sein, eignen sich jedoch aus­schließ­lich als Lebens­rat­ge­ber, und nicht zur metho­di­schen Wahr­heits­fin­dung.

      • P.S.
        OMFG, ich hab soo nen Dach­scha­den, jetzt wo ich mein Geschrie­be­nes lese! Nicht wegen dem Inhalt, sondern, weil ichs schreibe.

        😀

        • Vielen Dank für Deine umfang­rei­che Replik. Ich muss sie noch Mal in Ruhe lesen und komme dann – aller­dings nicht so aus­führ­lich – darauf zurück.

        • Tja, Rolf, ich weiß jetzt nicht, was ich von all dem halten soll. War Deine Kant- und Auf­klä­rungs­kri­tik als Satire gedacht? Jetzt ver­tei­digst Du den Kan­ti­schen Uni­ver­sa­lis­mus und seine sog. Meta­phy­sik wieder, und metho­disch wird der über­holte auf­klä­re­ri­sche „Ato­mis­mus“ prak­ti­ziert. Was gilt denn nun? Kein »Post­mo­der­nist« sagt, dass 2+2=6 ist. Falls die gra­vie­rende Kritik der Auf­klä­rung ernst gemeint war, wäre nun einmal Deine Alter­na­tive zur „geschei­ter­ten” Auf­klä­rung ange­bracht, mög­lichst mit weniger Wider­sprü­chen. Fritjof Capra war kein „hys­te­ri­sches Weib“. Hei­sen­berg u.a. Phy­si­ker haben sich aus­führ­lich über Phi­lo­so­phie und Natur­wis­sen­schaft aus­ge­las­sen.

        • War Deine Kant- und Auf­klä­rungs­kri­tik als Satire gedacht?”

          Nö, aber ich hab mich mal mit dem Zeug beschäf­tigt, und habe den Anspruch, Dinge mit denen ich mich beschäf­tige, auch anwen­den zu können. Man kann nichts kri­ti­sie­ren, das man nicht ver­steht. Reine Mei­nun­gen und gefühls­mä­ßige Prä­fe­ren­zen sind wertlos.

          Jetzt ver­tei­digst Du den Kan­ti­schen Uni­ver­sa­lis­mus und seine sog. Meta­phy­sik wieder, und metho­disch wird der über­holte auf­klä­re­ri­sche „Ato­mis­mus“ prak­ti­ziert.”

          Ver­nunft, also das Werk­zeug, das Men­schen von Tieren unter­schei­det, und das das einzige Werk­zeug ist, das Mutter Natur dem Men­schen als zum Über­le­ben gegeben hat, funk­tio­niert wie folgt: Man nimmt Infor­ma­tio­nen auf, und ver­sucht sich anhand dessen ein Bild darüber zu machen, wie die Welt funk­tio­niert. Das grund­le­gendste Prinzip der Ver­nunft ist „A ist A”. Das bedeu­tet, dass ein Ding nicht zugleich es selbst, und nicht es selbst sein kann. Das wie­derum bedeu­tet, dass das Modell von der Rea­li­tät, das man sich mittels Ver­nunft gene­riert, wider­spruchs­frei sein muss. Sobald man Wider­sprü­che zulässt, oder unklare Defi­ni­tio­nen, begibt man sich in die Welt des magi­schen Denkens, das in der Regel so aus­sieht, dass man aufhört, die Rea­li­tät mittels Ver­ste­hens und Han­delns zu beherr­schen, und damit beginnt, zu erwar­ten, dass die Rea­li­tät sich danach richtet, was man sich wünscht, und welche Bedürft­nisse man hat. Man erwar­tet dann nicht mehr, dass man bekommt, was man ver­dient, sondern man bekommt, was man sich wünscht, weil man dessen bedarf, und stellt dann in der Regel auch den Anspruch an andere Men­schen, dass sie einem diese Wünsche erfül­len, zu deren Erfül­lung man selbst nicht befä­higt ist. Wer so denkt, hat es ver­dient, dass die Rea­li­tät seine Wünsche igno­riert, und er stirbt. Wer die Grund­lage der Auf­recht­erhal­tung seiner Exis­tenz negiert, ver­dient Nicht­exis­tenz.

          Kein »Post­mo­der­nist« sagt, dass 2+2=6 ist.”

          - Natio­nal­so­zia­lis­mus hat mehr Tote ver­ur­sacht als Islam oder Sozia­lis­mus, und ist deshalb schlim­mer
          – Islam ist Frieden.
          – Diver­si­tät ist Stärke
          – Dis­kri­mi­nie­rung ist nach­tei­lig
          – Gewin­nen ist unmo­ra­lisch
          – Alle Men­schen sind gleich
          – Frauen und Männer sind gleich
          – Unter­schiede im End­ergeb­nis werden durch sys­te­ma­ti­sche Ungleich­hei­ten in der Ver­tei­lung her­vor­ge­ru­fen
          – „Soziale-Gerech­tig­keit-Gedöns”. Wenn „Gerech­tig­keit” und „Soziale Gerech­tig­keit” sich nicht von­ein­an­der unter­schei­den, dann ist das Wort „Soziale” über­flüs­sig. Wenn „Soziale Gerech­tig­keit” und „Gerech­tig­keit” sich von­ein­an­der unter­schei­den, dann ist „Soziale Gerech­tig­keit” nicht gerecht.
          – Sozia­lis­mus bringt Glück, Frieden, und Wohl­stand
          – „Der Westen” ist kapi­ta­lis­tisch
          – „Die dritte Welt” ist arm, weil die erste Welt ihre Res­sour­cen gestoh­len hat, und sie unter­drückt
          – Opfer sind mora­lisch hoch­ste­hend
          – Intel­li­genz ist nicht erblich, das Intel­li­genz­po­ten­zial ist gleich ver­teilt
          – Geo­gra­phi­sche Tren­nung in unter­schied­lichste Umge­bun­gen über 100000 Jahre hat auf evo­lu­tio­nä­rem Weg keine Unter­schiede im Leis­tungs­po­ten­zial des bio­lo­gisch teu­ers­ten Organs, des Gehirns, her­vor­ge­ru­fen
          – Gewalt löst keine Pro­bleme und ist ver­werf­lich
          – Die Men­schen­würde ist unan­tast­bar
          – Gefühle sind wich­ti­ger als Tat­sa­chen
          – Das Recht auf Leben ist unan­tast­bar
          – Steuern sind kein Dieb­stahl, und keine räu­be­ri­sche Erpres­sung
          – Es gibt eine Gesell­schaft
          – Staaten sind nicht die „Tragedy of the commons”
          – Bedürft­nisse sind wich­ti­ger als Leis­tun­gen
          – Bedürft­nis­er­fül­lung ohne Gegen­leis­tung ist nicht das Tritt­brett­fah­rer­pro­blem
          – Men­schen haben das Recht, ohne Gegen­leis­tung und auf Kosten und zum Nach­teil von Anderen, am Leben gehal­ten zu werden
          – Demo­kra­tie funk­tio­niert
          – Men­schen können durch Wahlen oder sons­ti­gen Schnick­schnack einem Kol­lek­tiv Rechte und Ansprü­che gegen­über Dritten über­tra­gen, die sie als Indi­vi­duum selbst weder haben, noch jemals hatten
          – Zusam­men­ge­rech­net unge­fähr 70% Steuern, ein voll­kom­men durch­re­gu­lier­tes Leben, kein Recht Waffen zu tragen, und kein Besitz­an­spruch an den eigenen Kindern zu haben, unter­schei­det sich in rele­van­ten Punkten von antiker Skla­ve­rei
          – …

          Um diese Punkte zusam­men­zu­fas­sen brauchte ich weniger als vier Minuten. Alle sind ent­we­der objek­tiv unwahr, bedeu­tungs­lo­ses Gedöns, aus dem „post­mo­derne Gesell­schaf­ten” ein Recht zu über­grif­fi­gem Handeln ablei­ten, das nicht exis­tiert, weil die Grund­lage ent­we­der falsch oder irrele­vant ist. Wenn ich länger nach­den­ken würde, würde diese Liste länger werden, aber ich will mich kurz fassen. Ich würde sagen, dass diese Dinge in etwa auf einem Level mit 2+2=6 sind.

          Falls die gra­vie­rende Kritik der Auf­klä­rung ernst gemeint war, wäre nun einmal Deine Alter­na­tive zur „geschei­ter­ten” Auf­klä­rung ange­bracht, mög­lichst mit weniger Wider­sprü­chen.”

          - A ist A
          – Wenn Dein Nachbar, ein Reprä­sen­tant Deines Nach­bars, oder sonst jemand, damit anfängt, in Deine per­sön­li­che Frei­heit oder Deine erwor­be­nen Besitz­an­sprü­che ein­zu­grei­fen, gibt er Dir damit das Recht zu jeder belie­bi­gen gegen ihn gerich­te­ten Hand­lung, die geeig­net ist, ihn daran zu hindern. Das ist das Nicht­ag­gres­si­ons­prin­zip.
          – Keine Nach­gie­big­keit, sonst kommen die Ver­sa­ger mit ihren Bedürft­nis­sen, und plün­dern Dich aus

          Fritjof Capra war kein „hys­te­ri­sches Weib“.”

          Meine dao­is­ti­sche Ex, die mich geschla­gen hat, als ich ihr ver­suchte zu erklä­ren, dass es im erreich­ba­ren Uni­ver­sum kein „Nichts” gibt, und man sich dieses deshalb nicht vor­stel­len können muss, hin­ge­gen schon. Um die ging es in meiner Antwort. Die war sexy, litt aber unter dem Problem, dass sie sich daran gewöhnt hatte, dass Kerle ihr den Unsinn, den sie redet, nor­ma­ler­weise nach­se­hen, weil diese mit ihr ficken wollen. Mangels Grenzen drehte sie frei, und bekam jedes Mal Pro­bleme, sobald der vom Geschlechts­trieb ver­ne­belte Geist auf­hörte, ver­ne­belt zu sein.

          Der Punkt, auf den ich hin­aus­wollte, war, dass es keinen Sinn ergibt, es sich schwer zu machen, indem man ver­sucht Dinge zu ver­ste­hen, die uns auf­grund der Beschaf­fen­heit unseres Gehirns unzu­gäng­lich sind. Einen vier­di­men­sio­na­len Würfel, Tes­ser­akt genannt, kann sich prak­tisch niemand bild­lich vor­stel­len. Berech­nen kann man ihn hin­ge­gen ganz einfach. Darum ver­sucht man nicht, Dinge zu ver­ste­hen, für die unser Gehirn nicht aus­ge­legt ist, sondern berech­net sie, und ver­traut auf die Metho­den und Hilfs­mit­tel, die man hat, um sich der Rea­li­tät anzu­nä­hern.

          Hei­sen­berg u.a. Phy­si­ker haben sich aus­führ­lich über Phi­lo­so­phie und Natur­wis­sen­schaft aus­ge­las­sen.”

          Ein­stein hat sich auch aus­führ­lich über Politik aus­ge­las­sen. Zum Bei­spiel im Buch „Warum Sozia­lis­mus”. Daran erkennt man, dass Men­schen, so her­aus­ra­gend sie auch in ihrem Gebiet sein mögen, dadurch nicht auch in anderen Gebie­ten her­aus­ra­gend sein müssen. Soweit ich die Natur­wis­sen­schaf­ten begreife, dienen sie aus­schließ­lich dazu, das Wissen der Mensch­heit zu ver­meh­ren, das später in tech­no­lo­gi­scher Form Anwen­dung findet. Mit welcher Welt­sicht die Inge­nieure das geschaf­fene Wissens anwen­den, ist egal. Aus­schlag­ge­bend ist, ob es funk­tio­niert, und dass sie Kohle ver­die­nen, wenn es dies tun.Ich würde erwar­ten, dass sich die prak­ti­ka­belste Welt­sicht auf Dauer von selbst durch­setzt, weil „prak­ti­ka­bel” in diesem Fall gleich­be­deu­tend mit „vor­teil­haft” ist, und Nach­teile zu Schwie­rig­kei­ten mit der Kon­ku­renz­fä­hig­keit – und damit in die Pleite – führen. So lange Wis­sen­schaft­ler die ent­spre­chen­den Metho­den beach­ten, und scharf auf Kohle sind, sollte ihre Welt­sicht keine Rolle spielen.

          P.S.
          Die Theorie des Mul­ti­ver­sums macht Quan­ten­ef­fekte wieder voll­kom­men deter­mi­nis­tisch, und spielt keine Rolle, weil wir, falls es mehrere Uni­ver­sen gibt, keinen Zugriff auf die Anderen haben. Was bleibt ist der „Bayes­sche Wahr­schein­lich­keits­be­griff”, dem auch die wis­sen­schaft­li­che Methode zugrun­de­liegt, und der es berück­sich­tigt, dass mehrere Zustände gleich­zei­tig möglich sein können.

          Abge­se­hen davon, wenn Du schon sich gegen­sei­tig aus­glei­chende, zufäl­lige Quan­ten­ef­fekte her­an­ziehst, Dinge aus dem Alltag ablei­ten, die Dir in den Kram passen, warum ziehst Du es nicht auch in Erwä­gung, dass Du nur eine Simu­la­tion bist, bezie­hungs­weise, das gesamte Uni­ver­sum eine Simu­la­tion ist? So unwahr­schein­lich ist das gar nicht. Damit hättest Du die Frei­heit belie­bige Pos­tu­late zu for­mu­lie­ren. Weil die Rea­li­tät in diesem Fall nicht real wäre, hättest Du die volle Frei­heit, zu bestim­men, was Du für real halten willst. Wenn das Uni­ver­sum eine Simu­la­tion ist, dann spricht nichts dagegen, dass die echte Welt voller zwölf­di­men­sio­na­ler Regen­bo­gen kacken­der Ein­hör­ner ist, und diese Behaup­tung wäre genau so stich­hal­tig, wie alle anderen mög­li­chen Behaup­tun­gen. Das würde Dir viel Arbeit erspa­ren.

          • Also, Rolf, nun singst Du wieder das „Hohe­lied“ von Ratio­na­li­tät, Funk­tio­na­li­tät, Mate­ria­lis­mus, Anti–Metaphysik usw., d.h. die Prä­mis­sen des zuvor fun­da­men­tal kri­ti­sier­ten Kant und der „Auf­klä­rung“. Kein Wunder, dass die Passage über die von mir ver­langte Alter­na­tive denn unge­wohnt knapp aber gewohnt abschwei­fend aus­fällt. (Ganze 5 Zeilen). Wie kann man etwas heftig kri­ti­sie­ren ohne die Vor­stel­lung oder Ablei­tung eines besser „funk­tio­nie­ren­den“ Kon­zepts, wenigs­tens in Ansät­zen? Über den Sex mit Deiner Ehe­ma­li­gen lässt Du Dich gründ­li­cher aus. Was soll das?

            Weder Natio­nal­so­zia­lis­ten noch Sozia­lis­ten machten den Rechen­feh­ler 2+2=6. Ursache der Morde waren die unter­schied­li­chen Gesell­schafts­auf­fas­sun­gen, Ismen oder Ideo­lo­gien. Sie führten zu den ver­bre­che­ri­schen Dik­ta­tu­ren. Die Pas­sa­gen „Islam ist Frieden“, „Frauen und Männer sind gleich“, „Intel­li­genz ist gleich ver­teilt“ usw. sind falsche linke Glau­bens­sätze oder Vor­ur­teile, die wie­derum nichts mit 2+2=6 zu tun haben. »Post­mo­der­nis­ten« leiten daraus auch kein „über­grif­fi­ges Handeln“ ab. Wie die zuneh­men­den „Rechts­po­pu­lis­ten“ derzeit in Europa zeigen, werden diese Denk­feh­ler langsam und demo­kra­tisch geän­dert.

            A = A, richtig; aber A ist nicht gleich den rest­li­chen 25 Buch­sta­ben des Alpha­bets. Es mangelt einfach an „These–Antithese–Synthese“. Unsere Auf­fas­sun­gen unter­schei­den sich offen­bar eben­falls erheb­lich, obwohl bei beiden 2+2=4 ist. Wie „kömmt“?

            Köst­lich wie Du Dich jetzt mit Fritjof Capra her­aus­re­dest. Deine Worte waren: ..“Dao­is­mus wird gerne von hys­te­ri­schen Weibern ver­wen­det“.. Capra wies nach, dass die Newton‚sche Per­spek­tive der „Auf­klä­rung“ auch nicht mehr für Phy­si­ker und die Physik gelten kann. Aber nun ver­wirfst Du jeg­li­che Kritik und jeden Kri­ti­ker der „Auf­klä­rung“. Tut mir leid, aber das scheint mir doch sehr wider­sprüch­lich, teils nebulös und unsin­nig.

          • > Kein Wunder, dass die Passage über die von mir ver­langte Alter­na­tive denn unge­wohnt knapp aber gewohnt abschwei­fend aus­fällt.

            Das hängt damit zusam­men, dass ich nicht auf über­kom­ple­xes Her­um­ge­schwur­bele ange­wie­sen bin, das niemand, mich ein­ge­schlos­sen, ver­steht. Wenn Du einen Fehler siehst, so beweise mir, dass dieser exis­tiert, dann werde ich meine Aus­sa­gen über­ar­bei­ten.

            > Wie kann man etwas heftig kri­ti­sie­ren ohne die Vor­stel­lung oder Ablei­tung eines besser „funk­tio­nie­ren­den“ Kon­zepts, wenigs­tens in Ansät­zen?

            Ich will Dir ja nicht zu nahe treten, aber ich hege Zweifel daran, dass Du weißt, was eine Ablei­tung ist. Doch dazu später mehr. Abge­se­hen davon muss man nicht wissen, was wahr ist, um zu bewei­sen, dass etwas unwahr ist. Dies ist einer der fun­da­men­tals­ten Grund­sätze, auf denen die wis­sen­schaft­li­che Methode basiert.

            > Über den Sex mit Deiner Ehe­ma­li­gen lässt Du Dich gründ­li­cher aus. Was soll das?

            Ganz einfach: Das soll den Ein­druck ver­mit­teln, ich wäre ein toller Stecher, indem ich einfach wie­der­holt zu Anspie­lun­gen in Situa­tio­nen greife, in denen niemand wider­spre­chen wird, weils unpas­send wäre. Dadurch, dass diese Behaup­tung ständig wie­der­holt wird, ohne, dass ihr wider­spro­chen wird, fangen die Men­schen damit an, diese für wahr, oder zumin­dest für poten­zi­ell wahr, zu halten. Ich nutze damit die Neigung von Men­schen, die Dinge, die ihre Umwelt als wahr gelten, auch selbst für wahr zu halten, in Ver­bin­dung zu deren Neigung zu sozi­al­kon­for­mem Ver­hal­ten, zu meiner per­sön­li­chen Unter­hal­tung aus. So ist mein Humor, und irgend­et­was muss man ja gegen die Lan­ge­weile tun. Mit diesem Trick habe ich schon Men­schen davon über­zeugt, mein Schwanz hätte in ere­gier­tem Zustand die Maße meines Unter­arms.

            > Weder Natio­nal­so­zia­lis­ten noch Sozia­lis­ten machten den Rechen­feh­ler 2+2=6.

            Ich habe eine Reihe von ver­brei­te­ten Irr­glau­ben auf­ge­führt, die auf einem Niveau mit 2+2=6 sind. Weißt Du, was eine Parabel ist? Ein Gleich­nis?

            > »Post­mo­der­nis­ten« leiten daraus auch kein „über­grif­fi­ges Handeln“ ab.

            Sofern es Gesetze gibt, die mit den genann­ten Fehl­an­nah­men begrün­det werden, diese Gesetze durch­ge­setzt werden, und Gesetze damit durch­ge­setzt werden, dass der Staat gegen­über einem ent­waff­ne­ten und unter­le­ge­nen Unbot­sa­men die Gewalt eska­liert, bis der Unbot­same ent­we­der ein­lenkt, gezwun­gen wird, oder, im Falle effek­ti­ver Gegen­wehr, wie ein toll­wü­ti­ger Hund erschos­sen wird… Ähm… Wenn das kein über­grif­fi­ges Handeln ist, was wäre dann welches?! Gas­kam­mern? Oder unter­schrei­ten die auch die Schwelle?!

            > Wie die zuneh­men­den „Rechts­po­pu­lis­ten“ derzeit in Europa zeigen, werden diese Denk­feh­ler langsam und demo­kra­tisch geän­dert.

            Werden sie nicht. Sie werden durch neue Denk­feh­ler ersetzt. Ich hab Dir bereits erklärt, weshalb „Dia­lek­tik” als Opti­mie­rungs­ver­fah­ren nicht funk­tio­niert. Wenn Du einen kom­ple­xen Sach­ver­halt hast, und dieser auf kom­plexe Weise funk­tio­niert, brauchst Du ein Opti­mie­rungs­ver­fah­ren, um ihn in eine bestimmte Rich­tung zu ver­än­dern. Ohne Opti­mie­rungs­ver­fah­ren sind die Aus­wir­kun­gen von Ver­än­de­rung in den aller­meis­ten Fällen unvor­her­seh­bar. Es gibt eine ganze Reihe von Opti­mie­rungs­ver­fah­ren, die funk­tio­nie­ren. Evo­lu­tio­näre Algo­rith­men, Back­pro­pa­ga­tion, etc. Es gibt jedoch keine einzige funk­tio­nie­rende Imple­men­tie­rung von „Dia­lek­tik”. Ergo: Dia­lek­tik funk­tio­niert nicht­mal in Umge­bun­gen, in denen man als Pro­gram­mie­rer und Herr des Input gott­glei­che All­macht besitzt. Wenns unter diesen Bedin­gun­gen nicht klappt, dann ganz gewiss nicht in der Rea­li­tät.

            Man kann das ganze auch mathe­ma­ti­scher aus­drü­cken, wenn man die Varia­blen, die eine Rolle spielen, als n-dimen­sio­na­len Raum einer Funk­tion (der Rea­li­tät) dar­stellt, und das lokale Minimum einer Feh­ler­funk­tion sucht (Soll – Ist)². Sofern Du ver­stehst, was dies bedeu­tet, sollte Dir klar sein, dass „Dia­lek­tik” nicht dazu geeig­net ist, um über­haupt die Rich­tung fest­zu­stel­len, in der es auf einem n-dimen­sio­na­len Berg nach unten geht. Aus dem selben Grund funk­tio­niert „Politik”, „Sozia­lis­mus”, und „Demo­kra­tie” übri­gens auch nicht. Aber mir wird es jetzt zu kom­pli­ziert, das weiter aus­zu­füh­ren, und das ist auch eher ein Thema, über das man Dis­ser­ta­tio­nen schreibt, und keine Blog­posts, die niemand liest, und für die man nicht bezahlt wird.

            > A = A, richtig; aber A ist nicht gleich den rest­li­chen 25 Buch­sta­ben des Alpha­bets.

            Exakt. Und das soll auch so sein. Jeder Versuch daran etwas zu ändern führt weg von Ver­nunft und Rea­li­täts­be­zug, und ist das Refu­gium derer, die nach Wegen suchen, ihr Unrecht am Leben zu erhal­ten.

            > Unsere Auf­fas­sun­gen unter­schei­den sich offen­bar eben­falls erheb­lich, obwohl bei beiden 2+2=4 ist.

            Ich bezweifle, dass bei Dir 2+2=4 ergibt, weil Du zu unprä­zise denkst. Deine Denk­weise führt eher zu „2+2 fühlt sich wie ein unde­fi­nier­ter Wahr­schein­lich­keits­be­reich an, aber wenn ich so rede, dass es keinen Sinn ergibt, sind die Leute viel­leicht höflich und faul genug, um zu akzep­tie­ren, was ich da von mir gebe”.

            > Capra wies nach, dass die Newton‚sche Per­spek­tive der „Auf­klä­rung“ auch nicht mehr für Phy­si­ker und die Physik gelten kann.

            New­ton­sche Physik ist keine Abbil­dung der Rea­li­tät, sondern eine prak­ti­sche For­mel­samm­lung, mit der man alles mög­li­che grob abschät­zen kann. Das, was Phy­si­ker heute stu­die­ren, basiert eher auf Ein­steins Rela­ti­vi­täts­theo­rie, als auf Newtons Axiomen. Dies spielt für High-Tech eine Rolle, für den Lebens­all­tag hin­ge­gen nicht. Für den Lebens­all­tag erhöht diese Her­an­ge­hens­weise einfach nur völlig unnötig den Rechen­auf­wand. Dies ist prak­tisch für Schar­la­tane, die darauf spe­ku­lie­ren, dass ihren Zuhö­rern die IQ-Punkte fehlen, um im ein­stein­schen Raum zu ope­rie­ren, und man ihnen deshalb jeden Scheiß ver­kau­fen kann. Das ist eine Abart der Eso­te­rik.

            > Aber nun ver­wirfst Du jeg­li­che Kritik und jeden Kri­ti­ker der „Auf­klä­rung“.

            Ich ver­werfe alles, was ent­we­der fal­si­fi­ziert wurde, oder nicht fal­si­fi­zier­bar ist. Was ich hin­ge­gen nicht ver­werfe, ist die Ver­nunft. So weit ich es ein­schät­zen kann, tun dies die Auf­klä­rer seit Kant ebenso, wie die moder­nen, eher eso­the­ri­schen, Auf­klä­rungs­geg­ner.

            • Unab­hän­gig von mir bezeich­net nun auch der Kom­men­tar „Ole Peder­son“ (22.08.18) Deine Aus­füh­run­gen als ..„viel liber­täre Rhe­to­rik ohne Inhalt“.. Ich halte sie nach wie vor für konfus mit vielen fal­schen Kon­ne­xio­nen. Einige Punkte wurden von mir „fal­si­fi­ziert“! Beson­ders frag­wür­dig ist, will­kür­li­che Unter­stel­lun­gen zu bringen oder in Sex–Berichte aus­zu­wei­chen, wenn sach­li­che Argu­mente fehlen. Ich kann nur ver­si­chern, dass Andere meine Mathe–Noten gern gehabt hätten. Nach Deiner „Logik“ müssten also auch meine Begrün­dun­gen schlüs­sig sein.
              Ein grund­sätz­li­cher Mangel in Deinen Texten: Durch­weg werden „Ver­stand“, „Ver­nunft“ und „Urteils­kraft“ nicht unter­schie­den, bzw. nur „Ver­nunft“ als Haupt­kri­te­rium betont und es haben sich falsche Vor­ur­teile fest­ge­setzt. Kant ver­langte dagegen richtig, alle drei Berei­che anzu­wen­den und ihre spe­zi­fi­schen Metho­den zu beach­ten. Diese wurden jedoch vage beschrie­ben und er war zu opti­mis­tisch in der Annahme, dass sie als „sub­jek­tive Mög­lich­kei­ten“ bei allen Men­schen gleich perfekt „möglich“ wären.

            • Ich kann Dir ver­si­chern, dass ich im Fall von Ole Peder­sons Kom­men­tar nicht auf Sex­be­richte aus­ge­wi­chen bin, sondern ich ledig­lich von ihm ver­langte, mit gutem Bei­spiel vor­an­zu­ge­hen, wenn er es recht­fer­tigt, dass die zur Befrie­di­gung von Bedürft­nis­sen not­wen­di­gen Res­sour­cen von Unbe­tei­lig­ten mit Gewalt extra­hiert werden. Ich habe ihm sogar meine Hilfe ange­bo­ten, als ich mich als Gewalt­dienst­leis­ter, und Lukas als Hilfs­be­dürf­ti­gen anbot. Ich glaube, es kam nicht ganz durch, dass ich von ihm erwar­tet hätte, dass er die 50€ für die 20 Minuten Rei­te­rei bezahlt, und ich auch da meine Hilfe als Gewalt­dienst­leis­ter anbie­ten würde.

              In Deinem Fall wirst Du es mir nach­se­hen, dass ich ver­suchte, den ansons­ten sehr tro­cke­nen Text mit etwas Humor auf­zu­lo­ckern. Falls Du es nicht lustig findest, ist dies jedoch egal, weil ich es lustig finde, und das genügt. Fern­öst­li­che Phi­lo­so­phie ist mit Wis­sen­schaft nicht auf einen Nenner zu bringen, weil es bei der Fern­öst­li­chen eher um psy­che­de­li­sche Spiel­chen als um Wissen geht. Medi­ta­tion mag für die see­li­sche Gesund­heit hilf­reich sein, ist aber als Mittel zur objek­ti­ven Wahr­heits­fin­dung nicht geeig­net. Die Antwort auf die Frage, wie es klingt, wenn man mit nur einer Hand klatscht, beant­wor­tet rein gar nichts. Dass man mit Medi­ta­tion zu einem ähn­li­chen Ergeb­nis kommt, wie mit einem LSD-Trip, hilft einem nicht weiter, wenn es darum geht, zu erklä­ren, warum der Himmel tags­über blau ist, und nicht schwarz, oder weshalb er Nachts schwarz ist, und nicht weiß. Im Fall eines nachts weißen Himmels würde man übri­gens gekocht werden, und es ist nicht trivial zu erklä­ren, weshalb er schwarz ist, und nicht weiß. Um mal bei theo­re­ti­scher Physik zu bleiben.

              Einige Punkte wurden von mir „fal­si­fi­ziert“! ”

              Dies ist mir nicht auf­ge­fal­len. Nor­ma­ler­weise funk­tio­niert „Fal­si­fi­zie­rung” wie folgt: Jemand for­mu­liert eine Hypo­these. Diese Hypo­these hat einen spe­zi­fi­schen Anwen­dungs­be­reich, und trifft spe­zi­fi­sche Vor­aus­sa­gen. Sobald es einen spe­zi­fi­schen und wahren Fall gibt, der im Anwen­dungs­be­reich der Hypo­these liegt, in dem die Vor­aus­sage der Hypo­these nicht zutrifft, gilt die Hypo­these als fal­si­fi­ziert. Kurzum, die Aussage, die die Hypo­these trifft, gilt als unwahr. Wenn die in der Rea­li­tät gemes­se­nen Mess­werte von der Vor­aus­sage einer Hypo­these abwei­chen, ist die Hypo­these falsch. Gibt es keinen solchen Mess­wert, nimmt man an, die Hypo­these sei „wahr”. Alles ist wahr, bis es einen Fall gibt, der diese Aussage wider­legt. Sobald es aber nur einen ein­zi­gen Fall gibt, ist sie unwahr. Wenn man beson­ders auf­merk­sam sein will, for­mu­liert man die Gegen­hy­po­these gleich mit, die die getä­tigte Aussage in jedem Fall wider­legt, falls sie wahr ist.

              Bei Dir ist mir auf­ge­fal­len, dass Du Deine Aus­sa­gen gerne so for­mu­lierst, dass sie nicht fal­si­fi­zier­bar sind, weil sie zu unspe­zi­fisch sind, und keine kon­kre­ten und über­prüf­ba­ren Vor­aus­sa­gen treffen. Nicht fal­si­fi­zier­bare Aus­sa­gen sind jedoch belang­los, da sie keinen Rea­li­täts­be­zug haben. Got­tes­be­weise, oder das flie­gende Spa­ghet­ti­mons­ter, sind zwar nicht fal­si­fi­zier­bar, dafür aber belang­los. Darüber hinaus scheinst Du auch zu denken, dass manch­mal halt die Rea­li­tät falsch ist, nicht jedoch die Hypo­these. Zum Bei­spiel bei Dia­lek­tik. Aus meiner Sicht war diese Hypo­these mit meinem Sozi­al­staat-Bei­spiel bereits wider­legt, weil sich die Situa­tion offen­sicht­lich nicht dem Optimum – keinem Sozi­al­staat – annä­hert. Dass es nicht trivial ist, in einem N-dimen­sio­na­len Raum, der die ganzen Wer­te­be­rei­che der Varia­blen in Ver­bin­dung mit der „Rea­li­täts-Funk­tion” reprä­sen­tiert, fest­zu­stel­len, in welche Rich­tung sich eine bestimmte Ver­än­de­rung aus­wirkt, wenn sich ständig auch andere Varia­blen ver­än­dern, war das I-Tüp­fel­chen, das aber kaum jemand ver­ste­hen wird. Was damit aus­ge­sagt wird ist, dass sich „Dia­lek­tik” nicht als Opti­mie­rungs­ver­fah­ren eignet, weil es keinen Grund gibt anzu­neh­men, dass zwi­schen These und Anti­these das lokale Optimum liegt, und Dia­lek­tik von diesem weg führt, wenn man es, zum Bei­spiel mittels Evo­lu­tion, bereits gefun­den hat.

              Bei Ole ist mir auf­ge­fal­len, dass er mit rhe­to­ri­schen Kunst­grif­fen, wie dem Obst-Stein­obst-Ver­gleich, arbei­tet, die ledig­lich den Ein­druck erwe­cken sollen, er sei im Recht. Scho­pen­hauer hat dazu mal ein kleines Büch­lein namens „Eris­ti­sche Dia­lek­tik” geschrie­ben, in dem erklärt wird, wie man Recht behält, ohne Recht zu haben. Es gab keinen Teil seines Textes, der ohne der­ar­tige Sophis­tik aus­kommt. Ich glaube, er ist halt Lehrer, und wäre arbeits­los, wenn die Leute bestimmte Dinge nicht glauben würden. Da diese Dinge jedoch frag­wür­dig sind, greift er zu Kunst­grif­fen. Ihm geht es auch weniger um „Wahr­heit”, als darum, dass genug Leute die von ihm gewünschte Meinung anneh­men, damit er nicht arbeits­los wird, und ihm später für geleis­tete „Dienste” seine Pension gezahlt wird. Und ja, der zweite Teil dieses Absat­zes ist eben­falls ein solcher Kunst­griff.

              Ein grund­sätz­li­cher Mangel in Deinen Texten: Durch­weg werden „Ver­stand“, „Ver­nunft“ und „Urteils­kraft“ nicht unter­schie­den, bzw. nur „Ver­nunft“ als Haupt­kri­te­rium betont und es haben sich falsche Vor­ur­teile fest­ge­setzt. ”

              Ich würde behaup­ten, dass „Ver­nunft” die kor­rekte Anwen­dung des „Ver­stan­des” ist, und diese, als etwas, das fähig ist, sich selbst zu erken­nen, auch die Grenzen der „Urteils­kraft” defi­niert. Oder sehe ich das falsch?

              Diese wurden jedoch vage beschrie­ben und er war zu opti­mis­tisch in der Annahme, dass sie als „sub­jek­tive Mög­lich­kei­ten“ bei allen Men­schen gleich perfekt „möglich“ wären.”

              Ja, Intel­li­genz spielt eine Rolle, und diese ist erblich und ungleich ver­teilt. Eben­falls spielt es eine Rolle, mit welchen Gedan­ken man in Berüh­rung kommt. Es ist schon ziem­lich schwer, von Men­schen einen klaren Gedan­ken zu erwar­ten, wenn sie zugleich dumm sind, inmit­ten von dummen Men­schen auf­ge­wach­sen sind, von der Wiege bis ins Grab mit Pro­pa­ganda umsorgt werden, und die keinen per­sön­li­chen Vorteil dadurch erlan­gen, wenn sie irgendwo richtig liegen. Und diese Men­schen sind die Mehr­heit. Darum funk­tio­niert „Demo­kra­tie” nicht.

              P.S.

              Ich schlage vor, dass wir diese Kon­ver­sa­tion erstmal beenden, und gege­be­nen­falls an anderer Stelle wei­ter­füh­ren. Es liest ohnehin niemand alte Kom­men­tare aus alten Arti­keln, und ich denke nicht, dass es bei solchen Unter­hal­tun­gen darum geht, den jewei­li­gen Gegner zu über­zeu­gen, sondern den Zuhörer.

  6. Wir leben längst in einer Gesin­nungs­dik­ta­tur!
    Wenn das geschrie­bene Recht eben dieser gefor­der­ten Gesin­nung im Wege steht, dann kann man pro­blem­los darauf schei­ßen.
    Siehe z.B.
    ca 148 000 offene Haft­be­fehle, die kein Schwein inter­es­sie­ren
    irgend­was zw. 500 000 und über 700 000 Aus­rei­se­pflich­tige
    unzäh­lige Iden­ti­tä­ten angeb­li­cher Flücht­linge
    Kin­der­ehen
    Zwangs­ehen
    Scharia
    Viel­wei­be­rei
    oder das, was Kollege Rolf hier ange­spro­chen hat:
    https://​www​.focus​.de/​p​o​l​i​t​i​k​/​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​/​i​n​-​g​e​h​e​i​m​a​k​t​i​o​n​-​b​k​a​-​e​v​a​k​u​i​e​r​t​e​-​z​w​e​i​-​g​e​f​a​e​h​r​l​i​c​h​e​-​i​s​-​f​r​a​u​e​n​-​a​u​s​-​d​e​m​-​i​r​a​k​-​j​e​t​z​t​-​e​i​n​r​e​i​s​e​s​p​e​r​r​e​-​f​u​e​r​-​d​e​u​t​s​c​h​e​-​e​r​m​i​t​t​l​e​r​_​i​d​_​9​3​9​4​7​8​9​.​h​tml
    Wenn aber das Gesetz mal für die Gesin­nung nütz­lich ist, dann muss es natür­lich auf Komma und Punkt beach­tet werden.
    Wobei im Falle Sami A sicher­lich noch das Par­tei­buch bzw. die poli­ti­sche Nähe der Richter eine Rolle spielt.
    Oder glaubt tat­säch­lich jemand, NRW hätte sich sonst zum Tum­mel­platz des radi­ka­len Islam ent­wi­ckeln können, wenn nicht die ehem. rot-grüne Regie­rung die ent­spre­chen­den Richter (mit pas­sen­der Gesin­nung) ernannt hätte.
    Was natür­lich auch für andere Schlüs­sel­po­si­tio­nen z.B. beim LKA gilt.
    Jetzt bietet der Fall mit der gespiel­ten Empö­rung der höchs­ten NRW Rich­te­rin natür­lich Rot und Grün schöne Nahrung, um der Lan­des­re­gie­rung einen zu ver­pas­sen.
    Darum geht es.
    So Nich­tig­kei­ten wie öffent­li­che Sicher­heit stören da nur.

  7. Deutsch­land ist inzwi­schen ein Hippie-Land. Die herr­schende Klasse und ihre Kinder sind sozia­li­siert mit „legal – illegal – scheiß­egal“. Und so ver­hal­ten sie sich auch.

    Man tut, was man ohnehin will, und erfin­det eine sophis­ti­sche Argu­men­ta­tion drum herum. Diese ist aber nicht belast­ba­rer als ein Wer­be­spruch. Inso­fern ver­pufft der Vorwurf, die Prot­ago­nis­ten argu­men­tier­ten im Wider­spruch zu Logik oder gel­ten­dem Recht. Wörter sind Schall und Rauch, die Welt dreht sich um mein Gefühl: ICD-10 F60.8.

    À propos Logik: Die Bahn­hofs­klat­scher und Will­kom­mens­jub­ler sind zu min­des­tens 60% weib­lich. Was ich an Frauen so bewun­dere: sie können sich ein Leben lang ihr kind­li­ches Gemüt bewah­ren. Meine Ver­mu­tung ist frei­lich: Wenn es schief geht, zünden sie einfach den Plan B, und der heißt Sou­mis­sion. Denn zwi­schen­mensch­li­che Kon­flikte kann „Sie“ gar nicht ver­tra­gen. Immer­hin gibt es Schleier in vielen bunten Farben und Mut­ter­sein ist auch sehr erfül­lend.

    • Jetzt muß ich mal eine ‚Lantze’ für uns Frauen brechen! Wir sind nicht alle diese irra­tio­nal gefühls­du­se­li­gen Wesen, auch wenn es eine Menge davon gibt. Ihr Männer aller­dings ( gleiche Gene­ra­li­sie­rung) macht es euch auch bequem und quatscht unre­flek­tiert nach, was das ‚Lieb­chen’ euch vorgibt. Bei der Erzie­hung bleibt ihr im Kern außen vor und so werden auch die lieben Kind­lein gleich in die ‚rich­tige’ ideo­lo­gi­sche Rich­tung gescho­ben, gemein­sam mit der soge­nann­ten ’ Schul­bil­dung’. Olé!

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      • Ich bekenne mich schul­dig der pole­mi­schen Über­trei­bung. Nor­ma­ler­weise bezeichne ich den deut­schen Mann genauso pole­misch als Weichei. Sind wir jetzt quitt?

        Mit meinem Lieb­chen kann ich frei­lich über die bren­nen­den Themen seit 2015 nicht mehr dis­ku­tie­ren; bei Kul­ler­au­gen! Bomben! Krieg! fühlt sie als Mutter und will allen helfen. Mich schaut sie nur ver­ständ­nis­los an und fragt, in welchen rechten Fil­ter­bla­sen ich mich rum­treibe (nun gut, ich lese täglich etwa zwei Stunden bei Achse, Tichy sowie bei Welt und MM die Kom­men­tare). Sie hin­ge­gen ist SPD-nah, also per defi­ni­tio­nem kri­tisch, liest auf Papier Stern und Spiegel, kennt aber nicht mal den Begriff TARGET2. Und die ganzen Ein­zel­fälle will sie gar nicht wissen, weil sie das psy­chisch belas­ten würde, die Arme. Aber ich sei rechts… – muss man(n) das ver­ste­hen???

        Poli­tisch ist es nicht die gleiche Welt, und dieser Riss geht in Deutsch­land seit drei Jahren quer durch Fami­lien und Freun­des­kreise. Gestern schrieb ein Kom­men­ta­tor auf der Achse vom Aus­ein­an­der­fal­len von Online-Deutsch­land und Offline-Deutsch­land. Ich schrieb vom Unter­schied bei den par­tei­li­chen Prä­fe­ren­zen der Alten und der Jungen.

        In der Erzie­hung bleibe ich übri­gens nicht außen vor, sondern erziehe meine erwach­se­nen Schüler zum Sel­ber­den­ken. Eigene Kinder habe ich nicht; ich würde sie zum Anstand erzie­hen, aber auf keinen Fall poli­tisch beein­flus­sen (also gezielt in meine Rich­tung mani­pu­lie­ren). Denn puber­tie­rende Kinder müssen sich durch Wider­spruch zu den Alten frei­schwim­men.

        • Denn puber­tie­rende Kinder müssen sich durch Wider­spruch zu den Alten frei­schwim­men.”

          Wenn dies stimmt, müsste dies auch für mus­li­mi­sche Kinder gelten. In dem Fall wäre zu erwar­ten, dass die mit jeder Genera­tion athe­is­ti­scher und „pro­gres­si­ver” werden. Wenn man den Umfra­gen glaubt, ist jedoch das Gegen­teil der Fall, und die werden mit jeder Genera­tion streng­gläu­bi­ger.

          Meiner per­sön­li­chen Ansicht nach ist die Form der Kin­des­auf­zucht, die im Westen gewählt wird, also Kin­der­gär­ten und Schul­pflicht, die Ursache der Per­sön­lich­keits­ver­än­de­run­gen. Kin­der­gär­ten sind für Kinder halt Extrems­tress, und rufen in etwa die selbe Reak­tion hervor, die man hat, wenn man Kinder aus­setzt oder ver­nach­läs­sigt. Naja, und Aus­set­zen wäre ein Todes­ur­teil, und Ver­nach­läs­si­gung ist auf der Schäd­lich­keits­skale unge­fähr auf einer Stufe mit sexu­el­lem Miss­brauch. Daher wundert es mich nicht, dass die Men­schen, die aus diesen Kindern her­an­wach­sen, zu psy­chi­schen Auf­fäl­lig­kei­ten neigen. Ich habe eben­falls den Ein­druck, dass die Puber­täts­phase umso schlim­mer ver­läuft, je mehr man sich auf die Insti­tu­tio­nen ver­lässt. Ein wei­te­rer Faktor ist die Häu­fig­keit, mit der man sie anlügt, bezie­hungs­weise, wie oft man gesell­schaft­li­che Inter­es­sen den Inter­es­sen des Kindes über­ord­net. „Ich hasse meinen schlecht bezahl­ten Job, aber er ist mir wich­ti­ger als Du kleiner Schei­ßer, darum schiebe ich Dich ab. Ich liebe Dich.” ist eine Sache, die Kinder ver­ste­hen können, und die könnten später nach­tra­gend sein. Ich würde anneh­men, dass sowas im Verlauf der Puber­tät eine Rolle spielt.

          Meiner per­sön­li­chen Erfah­rung nach kommt man mit Kom­pro­miss­lo­sig­keit in rele­van­ten Dingen im All­ge­mei­nen weiter, als mit Nach­gie­big­keit. Gegen­über Kindern und Frauen. Beide inter­es­sie­ren sich nicht dafür, was wahr ist, sondern, was sich durch­setzt. Men­schen sind nicht bereit, für den Wahr­heits­ge­halt von 2+2=4 in den Krieg zu ziehen. Der­je­nige, der dazu bereit ist, setzt sich durch, und kriegt am Ende die Weiber ab.

  8. Man muß die Welt nicht ver­ste­hen, man muß sich nur darin zurecht­fin­den, sagte Ein­stein. Gut­mensch­pro­pa­ganda seit den 70ziger Jahren hat sich in den Köpfen der Men­schen ver­an­kert, und heute erleben wir eine Art Mas­sen­psy­chose, ein Vorgang, den man in ver­schie­de­nen Aus­rich­tun­gen auf der ganzen Welt beob­ach­ten kann. Unser Gehirn ist evo­lu­tio­när genauso ange­legt. Stän­dige Wie­der­ho­lung kann unser Gehirn nicht von der Rea­li­tät unter­schei­den. Pro­biert es aus. Wenn Ihr Euch eine Lüge lange genug selbst erzählt, glaubt Ihr Sie irgend­wann. Die pater­na­lis­ti­sche Regie­rungs­form, gespickt mit Ermah­nun­gen und Rat­schlä­gen soll Selbst­den­ken unter­drü­cken. Der Teil der Gesell­schaft, der indi­vi­du­el­ler, also mehr eigen­re­flek­tiert denkt, ist für Pro­panda weniger emp­fäng­lich. Diese Art des Denkens ist bil­dungs­un­ab­hän­gig, ver­kör­pert den soge­nann­ten ‚gesun­den Men­schen­ver­stand’. Im Moment wird die Gesell­schaft auf die Formel Migration=gut-, -gegen Migra­tion= rechts­ra­di­kal-, getrimmt. Deshalb ist der Spruch von Herrn Letsch zur Zeit die vor­herr­schende Maxime: Rein geht immer, raus geht nimmer. Aus ihr läßt sich sämt­li­ches Ver­hal­ten der Gut­men­schen ableiten,die mitt­ler­weile an vielen Hebeln des Staates sitzen, bedau­er­li­cher­weise, und durch Merkel auch noch die Kon­ser­va­ti­ven zu ihrem Stimm­vieh zählen dürfen.
    Schö­nen­Tag!

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  9. Die Mehr­zahl der Deut­schen ist poli­tisch nicht inter­es­siert und durch die Staats­funk­be­rie­se­lung gleich­ge­schal­tet. So lange sie “Bauer sucht Frau“ und “The biggest Loser“ im Fern­se­hen gucken können, ist für sie die Welt in Ordnung.

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  10. Bah, nur noch zum kotzen, dieser Staat – und große Teile derer, die ihn bewoh­nen. Bert­hold Brecht selig, der alte lupen­reine Kom­mu­nist, äußerte einst das geflü­gelte Wort „Der Tod ist ein Meister aus Deutsch­land”. Heute müßte er aus gege­be­nen Anläs­sen hin­zu­fü­gen: „Die Blöd­heit ist die Frau Meis­te­rin dazu”.

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  11. Liebe Mit­kom­men­ta­to­ren,

    Und in Fall zwei wird endlich offen­bar, worum es bei diesem ganzen angeb­li­chen Flücht­lings­drama wirk­lich geht: bil­li­ger Kon­kur­renz­druck für den Arbeits­markt.”

    Wem machen die soge­nann­ten Flücht­linge denn Kon­kur­renz? Welche wirt­schafts­re­le­vante Tätig­keit konnen Men­schen mit nem durch­schnitt­li­chen IQ um die 85 ohne Sprach­kennt­nisse und mit einer nicht gesell­schafts­kom­pa­ti­blen Reli­gion denn ver­rich­ten? Klo putzen? Stra­ßen­stri­cher? Auf­trags­schlä­ger? Pro­fes­sio­nel­ler Sozi­al­hilfe-Abstau­ber? Gebär­ma­schine? Ich gebe zu, dass die Flücht­linge für eine ziem­lich dumme ein­hei­mi­sche Min­der­heit eine beruf­li­che Kata­stro­phe sind, aber diese Min­der­heit spielt wirt­schaft­lich keine Rolle. Niemand ist moti­viert, Chaos anzu­zet­teln, um mittels Mas­sen­ein­wan­de­rung die Löhne von Lager­ar­bei­tern und Putz­frauen zu drücken. Dumme Men­schen werden zuneh­mend weg­au­to­ma­ti­siert, und werden deshalb immer weniger gebraucht.

    Hinzu kommt, dass arbei­tende „Flücht­linge” und Mas­sen­ein­wan­de­rer in der Regel keine Netto-Steu­er­zah­ler sind, sie die All­ge­mein­heit also mehr kosten, als sie zurück­ge­ben. Da sie die Steu­er­aus­ga­ben nach oben treiben, ver­sauen sie die Option, die Steuern zu senken, was Lohn­kür­zun­gen ermög­li­chen würde. Selbst wenns dem Staat also um wirt­schaft­li­che Kon­kur­renz­fä­hig­keit im Nied­rig­lohn­sek­tor ginge, wären die Flücht­linge kein Vorteil, sondern ein Nach­teil.

    Denk mal drüber nach, was pas­sie­ren würde, wenns weder „Flücht­linge” noch Mas­sen­ein­wan­de­rer gäbe: Wohn­raum würde bil­li­ger werden, weil die Bevöl­ke­rung abnähme. Immo­bi­lien ver­lö­ren an Wert. Die Ein­la­gen der Banken und deren Kre­dit­si­cher­hei­ten ver­lö­ren an Wert. Und das wäre für unsere Regie­ren­den sehr schlecht. Falls Du Dich erin­nern soll­test: Die 2008 Sub­prime-Krise wurde durch sin­kende Immo­bi­li­en­preise ein­ge­lei­tet, und der deut­sche Immo­bi­li­en­markt ist eine Blase, deren Platzen das halbe Wirt­schafts­sys­tem mit­zie­hen wird. Sowas würde weder mit Gold noch mit Bit­coins pas­sie­ren, mit einer belie­big druck­ba­ren Staats­wäh­rung hin­ge­gen schon. Keyne­sia­nis­mus nennt man das.

    Zuden wären einige hun­dert­tau­send Men­schen, die in der Sozi­al­in­dus­trie arbei­ten, arbeits­los. Die Sozi­al­in­dis­trie ist immer­hin der größte Arbeit­ge­ber des Landes. Aber dieser Punkt ist allen­falls von sekun­dä­rer Bedeu­tung. Andere Indus­trie­zweige mit großer Arbeit­neh­mer­schaft macht man auch kaputt.

    Ich kann mich nur wie­der­ho­len: Deutsch­land ist zum Nar­ren­schiff mutiert – aber warum bloß? Ich ver­stehe es einfach nicht.”

    Das ist doch ganz einfach: Weils möglich ist. Mur­phies Law. Was schief­ge­hen kann, wird schief gehen. Hof­fent­lich denkt beim nächs­ten Versuch mal jemand darüber nach, dass es eine ziem­lich blöde Idee ist, sich einem Staat aus­zu­lie­fern. Im Ide­al­fall setzt sich dieser Gedanke sogar bei der Bevöl­ke­rung durch. Falls nicht, wirds auch beim nächs­ten Versuch groß­flä­chig und alter­na­tiv­los schief­ge­hen.

    Langer Text von Roger”

    OMFG. WTF? Lol?

    Die geilste Geschichte hast Du aber ver­ges­sen. Siehe hier:

    https://​www​.focus​.de/​p​o​l​i​t​i​k​/​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​/​i​n​-​g​e​h​e​i​m​a​k​t​i​o​n​-​b​k​a​-​e​v​a​k​u​i​e​r​t​e​-​z​w​e​i​-​g​e​f​a​e​h​r​l​i​c​h​e​-​i​s​-​f​r​a​u​e​n​-​a​u​s​-​d​e​m​-​i​r​a​k​-​j​e​t​z​t​-​e​i​n​r​e​i​s​e​s​p​e​r​r​e​-​f​u​e​r​-​d​e​u​t​s​c​h​e​-​e​r​m​i​t​t​l​e​r​_​i​d​_​9​3​9​4​7​8​9​.​h​tml

    Das BKA ist im Irak unter fal­schen Angaben ein­ge­reist, und hat gefan­gene IS-Kopf­tuch­t­an­ten aus dem Gefäng­nis befreit, und diese nach Schland aus­ge­flo­gen, wo sie dann frei her­um­lie­fen, und voll­zeit­über­wacht wurden. Was schwei­ne­teuer ist. Als Reak­tion auf diese Gefan­ge­nen­be­frei­ung arbei­tet der Irak jetzt nicht mehr mit deut­schen Ermitt­lern zusam­men. Eine der zwei Kopf­tuch­t­an­ten sitzt mit­ler­weile im Knast, aber wenn ich wetten soll, würde ich darauf setzen, dass das nur irgend­et­was Vor­ge­scho­be­nes zur Gesichts­wah­rung war, und sie in abseh­ba­rer Zeit still und heim­lich wieder ent­las­sen werden wird.

    SO geht deut­sche Poli­zei­ar­beit 😀

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  12. Einer flog übers Kuckucks­nest. In Berlin sitzt dieser Kuckuck im Kanz­ler­amt und dort sind genau die Typen aktiv, die im ent­spre­chen­den Film weg­ge­schlos­sen waren. Wer ist wohl der Alt­meier im Film? Oder wer ähnelt dem India­ner oder ist unsere Kriegs­mi­nis­te­rin nicht ver­gleich­bar mit der Arbeits­kreis­the­ra­peu­tin? Man könnte auch den Film Clock­work Orange nehmen. Die 3 irren Typen sind wer.…

  13. Was ist, wenn es im Fall Sami A. ein ganz anderes, über­ge­ord­ne­tes Inter­esse gibt, dass der hier ist? Die Ähn­lich­kei­ten zu den durch die Israe­lis „geret­te­ten“ soge­nann­ten Weiss­hel­men, die eben­falls einen gesi­cher­ten Auf­ent­halt unter anderem im hie­si­gen Para­dies genie­ßen dürfen oder den zwei vom BKA “befrei­ten” IS-Weibern ist doch kaum zu über­se­hen.
    Und in Fall zwei wird endlich offen­bar, worum es bei diesem ganzen angeb­li­chen Flücht­lings­drama wirk­lich geht: bil­li­ger Kon­kur­renz­druck für den Arbeits­markt. Dieser ganze Huma­ni­täts­schwach­sinn ist doch nur die ein­fa­che Tarnung dafür, wie das Wohl­füh­len in der Welt­ret­tung funk­tio­niert, hat Tichy gerade schön beschrie­ben. Läuft.

  14. Ich kann mich nur wie­der­ho­len: Deutsch­land ist zum Nar­ren­schiff mutiert – aber warum bloß? Ich ver­stehe es einfach nicht.

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  15. Ich schließe mich voll und ganz dem Gesag­ten an.

    Das ist mehr als nur Spin­ne­rei, das wäre ja noch sym­pa­thisch, das ist wirk­li­ches Irre­sein.

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