Politik

Die Feder der Islamischen Revolution und die „israelische Frage“

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Hält man als Reporter eines englischsprachigen Mediums ein Mikrofon unter die Nase eines Fatah-Führers und fragt nach Israel, kann man ohne Zweifel lange Reden über Besatzung, Rückkehrrecht, Apartheid und andere Nettigkeiten mitschneiden. Wenn das...

Ein unwissenschaftlicher Vergleich – und dann gab’s das Dritte Reich…

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Wann kann man eine gesellschaftliche Entwicklung als auf absehbare Zeit unumkehrbar bezeichnen? Gibt es im Vorfeld großer Zusammenbrüche den einen Moment, an dem erkennbar eine Weiche gestellt wird, deren eine Seite in Richtung Ungewissheit...

Make thinking logical again

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Der Schock über die Wahl Trumps lag wie ein Biberdamm im Gefühlsstrom der Deutschen. Doch nun bricht sich scheinbar etwas Bahn, was acht Jahre lang als gezähmtes und „differenziertes“ Rinnsal durch deutsche Gemütsschluchten und...

Die Journalisten-Fabrik und das Schweigen der Bürger

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Wer in der DDR ohne Studium der Klassik Musik machen wollte, durfte auf Veranstaltungen selbstverständlich nicht einfach so drauflosfiedeln! Alles musste seinen „sozialistischen Gang“ gehen, wie man das nannte. Denn es konnte und durfte...

Reprivatisiert die Meinung und beschützt sie!

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Können Sie sich an die mediale Berichterstattung unmittelbar nach dem Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt erinnern? Die ratlosen Reporter, die in Kameras blickten und in Mikrofone sprachen, während hundert Meter hinter ihnen die Blaulichter...

Die feine Differenzierung in der Nahostberichterstattung der TAZ

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Als am französischen Nationalfeiertag ein islamistischer Attentäter in Nizza einen Massenmord hinlegte, schrieb ich einen Artikel, dessen Hauptaussage es war, dass wir in Europa denselben Terror bekämpfen, wie Israel. Auch nach dem Attentat auf...

Zwölf plus Eins ist nicht immer Dreizehn

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Um ein Demokrat zu werden, braucht es oft Jahrzehnte voller Schule, Studium, gute Vorbilder und Gespräche, unterschiedlich ausgehende Wahlen und die Informationsbeschaffung auch außerhalb der eigenen, bequemen Filterblase. Besonders bedarf es anschließend stets des...

Remember remember, the last of December

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Was im Karneval passiert, bleibt im Karneval – so sagt man. Für Silvester in Köln gilt solches seit zwei Jahren auf keinen Fall. An Silvester wird in Köln seit zwei Jahren traditionell die Baseline...

Wir kümmern uns um die Falschen

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Wenn man im Rettungsdienst tätig ist und Unfallszenarien mit zahlreichen Verletzten trainiert, gehört es zu den elementaren Verhaltensregeln, genau zu wissen, wem man zuerst helfen muss, falls es mehrere Verletzte am Unfallort gibt. Wer...

Der Anfang vom Ende der Lichterkette?

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Es wäre ja auch zu schön gewesen: Der Mörder springt aus dem LKW, wird von einem beherzten Zeugen verfolgt und kurze Zeit später von einem Streifenwagen gestellt. Flüchtling isser, zum Glück kein Syrer, zum...

Nachrichten aus dem Ministerium für Wahres und Gutes

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Wenn ich morgens beim ersten Kaffee meine Mails lese und erfahre, ich sei ein unerträglicher „Linksintellektueller Rechtspopulist“ (wörtlich) und hätte sowieso keine Ahnung von gar nichts und solle mich verdammt noch mal schämen oder...

Zensur am Rande des Nervenzusammenbruchs

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Das „Abhören von Feindsendern“ war unter der Naziherrschaft des Dritten Reiches eine Straftat, die jedem das Leben kosten konnte. Ziel war es, die Bürger möglichst von allen Informationsquellen abzuschneiden, die mindestens eine andere Weltsicht...

Winter is coming – Integration als Staatsreligion mit Inquisition

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Ethnologisch definiert man den Begriff „Gesellschaft“ „als eine größere menschliche Gruppe, deren Mitglieder durch gemeinsame Sprache, Werte, Überzeugungen, Traditionen und Erfahrungen miteinander verbunden sind“. Die Soziologie sieht den Begriff ähnlich, „…als eine durch unterschiedliche...

Maria ist tot

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Maria ist tot, schon seit dem 16. Oktober diesen Jahres. Nun gibt es gibt erdrückende Indizien gegen einen "Minderjährigen unbegleiteten Asylbewerber" (MUA) aus Afghanistan. Diese Erkenntnis muss uns natürlich dazu bringen, in uns selbst nach...

Ein Diktator stirbt und das Feuilleton dreht durch!

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Auf Kuba, so hört man, regnet es häufiger nachts als am Tage, was die Insel zu einem Paradies erst für sonnenhungrige Touristen, dann für zwielichtige Glücksspiel-Mafioso und schließlich für Revolutionsträumer des Postsozialismus machte. Dazu...