Das Bild könnte sym­bo­li­scher nicht sein. Im blauen Busi­ness-Anzug und der Kamera zuge­wandt sitzt Claudia Kemfert in einer abge­wrack­ten, ros­ti­gen Schalt­warte eines still­ge­leg­ten Kraft­werks. Soll wohl heißen, der Abriss der Ener­gie­wirt­schaft ist noch nicht abge­schlos­sen, die schöne neue Welt der „erneu­er­ba­ren Energie“ noch nicht erreicht. Diese Bild­kom­bi­na­tion ist merk­wür­dig. Aber das ist das ganze Inter­view mit n‑tv (Beach­ten Sie die Hin­weise am Ende des Textes) ja auch. Stel­len­weise fühlte ich mich an Arnold Schwar­zen­eg­ger in „True Lies“ erin­nert. Arnie, sediert, gefes­selt und mit einer Art Wahr­heits­se­rum voll­ge­pumpt, fordert seine Frau (Jamie Lee Curtis) auf, ihm eine Frage zu stellen, bei der er für gewöhn­lich lügen würde. „Werden wir sterben?“ ist ihre Frage. „Jepp“ seine Antwort. Auch Claudia Kemfert muss von dem Zeug genascht haben, denn auf die durch­aus exis­ten­zi­elle Frage „Seit 2003 expor­tiert Deutsch­land mehr Strom, als es impor­tiert. Könnte sich das in den nächs­ten Jahren ändern?“ ant­wor­tet sie:

Deutsch­land kann zum Netto-Strom­im­por­teur werden, wenn man die Ener­gie­wende hin zu einer Voll­ver­sor­gung mit erneu­er­ba­ren Ener­gien vor­an­bringt.“

Das war ein mehr als klares „Jepp“, bedeu­tet die Antwort doch, dass man sich in den Pla­nungs­krei­sen der Ener­gie­wende voll und ganz darauf ein­ge­stellt hat, dass Deutsch­land sich ener­ge­tisch nicht mehr wird selbst ver­sor­gen können, wenn die Ener­gie­wende erst bei „Voll­ver­sor­gung” mit Erneu­er­ba­ren ange­kom­men ist. „Welche Voll­ver­sor­gung, wenn man Net­to­im­por­teur von Strom ist?”, müsste die nächste Frage lauten. Die kommt leider nicht und bleibt daher unbe­ant­wor­tet. Claudia Kemfert stellt dieses Paradox jedoch als erstre­bens­wer­tes Ziel dar*, an dem wir alle kräftig mit­ar­bei­ten sollen. Und in der Tat bringt uns jedes instal­lierte Windrad, jede nie­der­ge­kämpfte Bür­ger­initia­tive und jedes abge­schal­tete kon­ven­tio­nelle Kraft­werk diesem „Endziel“ Ener­gie­ab­hän­gig­keit näher.

Die Frage, von welcher Art der Strom ist, der Deutsch­land momen­tan zum Strom­ex­por­teur macht, stellt n‑tv leider nicht. Denn leider können wir immer nur Strom „expor­tie­ren“, wenn er uns gerade zu den Ohren her­aus­läuft, nicht dann, wenn unsere Nach­barn ihn brau­chen – ein Umstand, den man kaum Export, sondern eher Ver­klap­pung nennen kann. Ande­rer­seits soll der Strom, der uns zum Impor­teur macht, immer dann bereit­ste­hen, wenn es bei uns mit Sonne und Wind wieder mal eng wird. Klar, dass der dann nicht aus Sonne und Wind kommen kann. Gut, dass Frank­reich und Polen als unsere größten Nach­barn Kern­kraft und Kohle haben, uns zu ver­sor­gen.

Mir ist auch über­haupt nicht klar, was an dem Zustand „Net­to­strom­im­por­teur“ erstre­bens­wert sein soll, dass Claudia Kemfert ihn in einen hoff­nungs­vol­len Kon­junk­tiv kleidet. Ist ihr dieser Satz viel­leicht ver­se­hent­lich ent­schlüpft? Ein freud­scher Ver­spre­cher womög­lich? Aber das Inter­view ist voll von Wen­dun­gen, die über­haupt nicht zur Agenda der Ener­gie­wende und ihrer Herolde passen. Ener­gie­im­port als Plan­ziel? Seltsam. Auch Sätze wie „das Problem ist zu viel Plan­wirt­schaft und zu wenig Markt­wirt­schaft“ klingen merk­wür­dig aus dem Mund der zen­tra­len Figur einer staat­lich ver­ord­ne­ten Zwangs­maß­nahme. Seit Jahren redet Kemfert staat­li­cher Lenkung und Sub­ven­ti­ons­ver­schleu­de­rung das Wort, von Markt­wirt­schaft war da keine Spur, höchs­tens von deren Simu­la­tion. Dabei sind Sub­ven­tio­nen nicht einmal in einer libe­ra­len Wirt­schafts­ord­nung gänz­lich aus­ge­schlos­sen. Doch müssen sie eben ziel­ge­nau, zeit­lich begrenzt und so getä­tigt werden, dass der betrof­fene Markt nach Been­di­gung der Sub­ven­tion gesund auf eigenen Füßen steht.

Das Gegen­teil ist bei sämt­li­chen Pro­jek­ten der Ener­gie­wende der Fall: sobald staat­li­che Sub­ven­tion unter­bleibt, bricht die jewei­lige Branche wie ein Kar­ten­haus zusam­men. Welt­weit ver­zeich­net die Auto­in­dus­trie massive Absatz­ein­brü­che, wenn die För­de­run­gen aus­blei­ben. In China schlie­ßen rei­hen­weise Fabri­ken für E‑Autos, der Absatz bricht ein (dass er in Europa noch steigt, liegt an den – sie ahnen es – Sub­ven­tio­nen).

Die deut­sche Solar­in­dus­trie war dem Welt­markt nicht gewach­sen und brach völlig zusam­men und die Wind­bran­che jammert nur deshalb über neue Abstands­re­geln, weil sie so zu ver­de­cken ver­sucht, dass bereits die neuen Markt­re­geln von 2017 (Bau neuer Anlagen nur noch mit Aus­schrei­bung auf gede­ckelte Ein­spei­se­ver­gü­tun­gen) die meisten ihrer Pro­jekte finan­zi­ell ins Wanken brach­ten. Erneu­er­bare Energie zu Markt­prei­sen? Warum, wenn’s auch anders geht? Sub­ven­tio­nen? Warum nicht, wenn’s anders nicht geht. Das einzig erneu­er­bare an den Erneu­er­ba­ren war bisher das För­der­geld der Steu­er­zah­ler. Und denen geht immer schnel­ler die Puste aus. Unter Markt­wirt­schaft ver­steht Kemfert also etwas ganz anderes als etwa Ludwig von Mises, der dem jah­re­lan­gen Sub­ven­ti­ons­feu­er­werk und den deut­schen Träumen von der ener­ge­ti­schen Unschuld sicher­lich nichts Posi­ti­ves abge­win­nen könnte.

Belohnung statt Subvention

Hat Claudia Kemfert womög­lich eine Kehrt­wende voll­zo­gen? Der Begriff „Sub­ven­tion“ kommt schließ­lich im ganzen Inter­view nicht vor. Doch freuen wir uns nicht zu früh. Denn liest man weiter, stol­pert man statt­des­sen über Worte, die aus dem­sel­ben Koben stammen: „…sollte eine Beloh­nung für die Her­stel­lung von Was­ser­stoff oder Power to Gas gezahlt werden“. Beloh­nung! Ver­wen­det wird hier nicht der betriebs­wirt­schaft­lich klare Begriff „Preis“, sondern „Beloh­nung“ – ein hoch­herr­schaft­li­ches Wort, dass sich nicht auf Recht, sondern auf Gnade bezieht. Preise werden ver­han­delt, Beloh­nun­gen werden gewährt. Nichts passt besser zur aktu­el­len Phase des Nie­der­gangs der Ener­gie­wende als das Wort „Beloh­nung“, dass in Syn­ony­men wie Kauf­prä­mien, Abwrack­prä­mien, Kli­ma­di­vi­dende, För­de­rung oder Inves­ti­ti­ons­bei­hil­fen steckt.

Wir haben gelernt, dass man für eine Ener­gie­wende deut­schen Kali­bers potente Nach­barn braucht, die den Mist nicht mit­ma­chen, sondern klaglos Energie für das mora­li­sche Lämp­chen liefern, dass in den Köpfen über­ge­schnapp­ter deut­scher Welt­ret­ter glimmt. Gleich­zei­tig fordert die auf­ge­la­dene Moral, dass die Nach­barn nun aber bitte selber in die Gänge kommen sollen, nach­hal­tig werden und auf das böse Atom und die schmut­zige Kohle ver­zich­ten müssen.

Ob das „Modell Nach­bar­schafts­hilfe“ über­trag­bar ist? Frank­reich hilft Deutsch­land aus der ener­ge­ti­schen Patsche, Spanien dann Frank­reich, Por­tu­gal später Spaniern…nur die Por­tu­gie­sen haben Pech. Die können dann nur noch den Atlan­tik um Hilfe bitten. Das war natür­lich ein Witz, ein Ket­ten­witz sozu­sa­gen. Denn wie soll Frank­reich seine Energie auf Grün drehen, wenn es dann uns nicht mehr vor dem Black­out retten kann, weil es selbst zum Net­to­strom­im­por­teur Kem­fert­scher Defi­ni­tion werden muss, um die Ener­gie­wende zum Erfolg werden zu lassen?

Wäre es nicht viel beque­mer für die Moral, als leuch­ten­des dekar­bo­ni­sier­tes Vorbild klamm­heim­lich am ener­ge­ti­schen Tropf der Nach­barn zu hängen und diese gleich­zei­tig tag­täg­lich ob ihrer unmo­ra­li­schen Ener­gie­ge­win­nung zu schel­ten? Ich meine, Hambi und AKW Phil­lips­burg sind deut­sche Adres­sen. Aber irgendwo müssen die Akti­vis­ten ja hin, wenn in Deutsch­land der ener­ge­ti­sche Endsieg erfoch­ten ist. Ich möchte zu gern erleben, wie ein fran­zö­si­scher Kraft­werks­be­trei­ber vor die Kameras tritt und beteu­ert, man würde das dieses und jenes Kraft­werk ja sofort abschal­ten, aber dann würden in Deutsch­land die Lichter aus­ge­hen. Flixbus muss dann Son­der­fahr­ten ab Berlin und Stutt­gart anbie­ten und aus unseren Nach­bar­län­dern kämen lange ver­ges­sene Berichte über den „häss­li­chen Deut­schen“, der mit her­aus­hän­gen­der Moral erzie­hungs­re­sis­tente Nach­barn maß­re­gelt.

Am Ende bekommt Claudia Kemfert dann doch noch die Kurve, lässt die Flaute „Markt­wirt­schaft“ hinter sich und segelt wieder sicher in den Gewäs­sern des linken Aktio­nis­mus: „Eine Voll­ver­sor­gung mit erneu­er­ba­ren Ener­gien ist tech­nisch möglich und volks­wirt­schaft­lich lohnend. Ob wir es schaf­fen oder nicht, hängt einzig und allein an einer Stell­schraube: dem poli­ti­schen Willen.“

Nun wissen wir es, nur der poli­ti­sche Wille zählt, und der kann bekannt­lich viel bewir­ken in Deutsch­land. Mich per­sön­lich macht diese Beschwö­rung des poli­ti­schen Willens ein wenig beklom­men. Ein poli­ti­scher Wille hat uns ja schon bis nach Sta­lin­grad gebracht. Aber ob nun Rote Armee, Wetter oder Physik, irgend­was steht dem deut­schen Grö­ßen­wahn am Ende immer im Weg.

* Da es sich um ein Inter­view han­delte, wird der Wort­laut für gewöhn­lich vom Inter­view­part­ner frei­ge­ge­ben. Ich halte es daher für eher unwahr­schein­lich, dass Claudia Kemfert sich hier ver­spro­chen hat. Ihr Mur­mel­ver­stand funk­tio­niert wohl nach dem Prinzip „morgen ist alles anders als heute, heute ist alles schlech­ter als morgen“ und da Atom-Kohle-Deutsch­land heute „Strom­ex­por­teur“ ist, muss es nach erfolg­rei­cher Ener­gie­wende eben Impor­teur sein.

Nach­trag vom 28.01.2020:

N‑TV hat „nach­ge­bes­sert“ und die Netto-Aussage Kem­ferts opti­miert. Die Antwort wurde um ein viel­sa­gen­des „nicht“ ergänzt und passt nun nicht mehr zur Frage, aber was soll’s. Frau Kemfert wollte wohl nicht als Depp daste­hen, obwohl sie es drei Tage lang schon war. Im Artikel ist aller­dings kein Hinweis ent­hal­ten, dass man die Aussage der Kli­ma­ret­te­rin „kor­ri­giert“ hat. Wie auch immer, die Ori­gi­nal­ver­sion des Inter­views ist im Per­ma­frost erhal­ten, nämlich auf archive​.is hier. Und wenn der Kli­ma­wan­del nicht bald die Archive auf Island weg­schmilzt, bleibt er da auch.

wei­te­rer Nach­trag, 28.1.2020:

N‑TV hat sich nun seiner jour­na­lis­ti­schen Pflicht erin­nert und den Hinweis auf die Ände­rung ergänzt. Liebes N‑TV-Team: Gern gesche­hen!

19 Kommentare

  1. Die Energie„wende” und die Mobilitäts„wende” sind Teile des Krieges Stadt gegen Land. Die, wenn man es genau betrach­tet, para­si­tär leben­den Städter (keiner von denen erzeugt Lebens­mit­tel, und die Ener­gie­er­zeu­gung durch Kraft­werke soll nun auch von den Städten, den Groß­ver­brau­chern, aufs Land verlegt werden, und die Indi­vi­dual­mo­bi­li­tät, vulgo Auto­nut­zung, abge­schafft werden, damit die Städter ihre Lebens­qua­li­tät erhöhen können) wollen ihre eigene Lebens­si­tua­tion zulas­ten der Land­be­völ­ke­rung ver­bes­sern. Dass es denen dann sehr viel schlech­ter geht, ist ihnen egal.

    Und sur­prise, sur­prise, wo hoen die Linken und Grünen die meisten Wäh­ler­stim­men? In den Städten!!

  2. Ich werde hier mal eine Lanze für Frau Kemfert brechen.
    Was ist denn mit dem los? Moment ich erkläre es.

    Manche glauben ja, wegen des Pro­fes­so­ren­ti­tels, Frau Kemfert wäre eine Wis­sen­schaft­le­rin. Aber das ist sie nicht.
    Wis­sen­schaft­ler hin­ter­fra­gen ständig ihre Annah­men und über­prü­fen sie.

    Das macht Frau K. nicht, weil sie keine Wis­sen­schaft­le­rin sondern Lob­by­is­tin ist. Und das macht sie doch wirk­lich gut, da gibt sie 100%

    Ein Wis­sen­schaft­ler würde doch spä­tes­tens wenn der Worst Case ein­tritt, seine Theorie ver­wer­fen.

    Frau K. würde in diesem Fall, also dem Black­out, statt dessen Allen und Jedem die Ver­ant­wor­tung zuschie­ben.
    Den Ver­brau­chern die keine Wind­rä­der vor der Haustür möchten, der AfD, Trump, Putin oder Orban.

    Frau K. inter­es­siert also der Blöd­sinn den sie erzählt nicht. Sie will als Lob­by­is­tin dumme und leicht­gläu­big Men­schen über­zeu­gen.
    Und das gelingt ihr. Ich wette, in irgend­ei­nem Forum wird sich jemand auf diesen Beitrag berufen und damit begrün­den, dass die Ener­gie­wende ein Erfolg wird.

  3. Lieber Herr Letsch,
    ich schätze Ihre Kom­men­tare durch­aus, aber jetzt bin ein biss­chen ver­wirrt. Ich habe das ntv-Inter­view ange­klickt, und da steht:
    Deutsch­land kann zum Netto-Strom­im­por­teur werden, wenn man die Ener­gie­wende hin zu einer Voll­ver­sor­gung mit erneu­er­ba­ren Ener­gien nicht vor­an­bringt.
    Egal wie man zur Ener­gie­wende steht, aus Sicht von Frau Kemfert erscheint mir dies logi­scher als die For­mu­lie­rung in Ihrem Kom­men­tar.
    Haben Sie eine andere Version des Inter­views gelesen?
    Mit freund­li­chem Gruß
    Achim Scheuf­fe­len

      • Wieso „ohne die Leser zu infor­mie­ren”? Da steht doch:
        „Anmer­kung der Redak­tion
        In einer ersten Version des Inter­views fehlte durch einen redak­tio­nel­len Fehler das Wort „nicht” in der Antwort von Frau Kemfert. Dadurch wurde ihre Aussage falsch wider­ge­ge­ben. Wir bitten den Fehler zu ent­schul­di­gen.”

        und Ihre Aussage
        „Die Antwort wurde um ein viel­sa­gen­des „nicht“ ergänzt und passt nun nicht mehr zur Frage”
        ist falsch. Die Antwort passt nun erst sowohl zur Frage als auch zu den fol­gen­den Sätzen.

        • Die Ände­rung wurde zunächst NICHT ver­merkt. Aus das ist erst NACHTRÄGLICH erfolgt und zwar erst NACH dem Ein­fü­gen des Wört­chens NICHT. Schön, der Sach­ver­halt mit dem zuge­füg­ten „nicht“ ist geklärt. Wenn sich n‑tv nun daran erin­nert, dass man solche Ände­run­gen kennt­lich machen sollte, kann ich nur sagen, „Gut! Gern gesche­hen! Ich weise auch gern darauf hin, dass dies nun der Fall ist.“ Um die Leser nicht zu ver­wir­ren lasse ich die bis­he­ri­gen Hin­weise aber stehen.

    • Herr Scheuf­fe­len ( a Schwob?), viel­leicht sollten Sie sich einmal inner­halb der all­ge­mei­nen deut­schen Medi­en­ein­fluß­nahme ori­en­tie­ren. NTV ist der Ber­tels­mann-Haus­sender (75% Anteil), abso­lu­tes Mer­kel­land und stark SPD bzw. in Rich­tung der deut­schen Ein­heits­par­tei aus­ge­rich­tet, die da besteht aus CDU/SPD, Grüne, Linke und FDP ( am ganz rechten Rand). Wenn inner­halb dieses Senders gefakt wird,(ähnlich den Öffis) dann können Sie immer auf die absicht­li­che und beab­sich­tig t e Wirkung ver­trauen. Schließ­lich gilt es eine Bot­schaft zu sug­ge­rie­ren und zwar ständig und n a c h h a l t i g. Die Kor­rek­tur liest eh kein Schwein.

  4. Nein, diese Mär­chen­tante möchte auf Merkel folgen, den Anzug in grün, die Frisur noch geän­dert, das kann was werden. Die Raute zeigt sie auf dem Bild auch schon?

  5. Oh Mann, das gibt einen Rie­sen­baum­boom, wenn alle, die in diesem unseren Lande vom Schlage Kem­ferts geschlos­sen betreut werden müssten. Und die Nach­frage nach Dia­ze­pam, Tavor rund anderen Lecker­lies reicht bis zum Mars. Also schnell Hoch­tief, Bil­fin­ger, Bayer, Pfizer ordern, damit wir als „die Men­schen” auch mal etwas vom „Hasch”-Kuchen abbe­kom­men Und vom neuen „Clown”-Dike-Fieber.

  6. Claudia Kemfert ist eine Mär­chen­tante und ‚Hal­tungs-Nutte’, eine willige Grünen-‚Profitörin’, die sich für die große Trans­for­ma­tion stark macht, im bür­ger­lich-flotten Haus­frau­en­out­fit, dick­ba­ckig mit Ondu­lier­fri­sur, ver­ant­wor­tungs­los und medi­en­geil. Die geschlos­sene Anstalt wäre eine Alter­na­tive, Herr @Kumpfmüller. Gerne könnte sie aber auch bei mir im Keller die Beleuch­tung mittels Dynamo auf einem Fahrrad erzeu­gen. Falls dre­ckige Wäsche anfällt müßte Kemfert aller­dings einen Gang zulegen. Ich hätte dann einfach ein bes­se­res Gefühl, (als bei der Klapse) irgend­wie so ein wahn­sin­nig öko­lo­gi­sches, ver­ste­hen Sie?

    • Liebe Frau Schön­fel­der, auch auf der „Achse” schätze ich Ihre umwer­fen­den Kom­men­tare. Danke dafür. Ich schaue bei den Leser­bei­trä­gen nach dem alten Motto „Erst mal sehen, was Schön­fel­der hat”. Und gebe das eine oder andere Mal meinen See­lö­wen­senf dazu. Auf­rich­ti­ges Kom­pli­ment. Wenn man das in Zeiten von „Mieh tuh” poli­tisch korrekt nicht mehr sagen darf oder? Herz­li­che Grüße von einem alten weißen Supre­ma­tis­ten aus dem hohen Norden von „Noch”-Deutschland.

      Und danke an Roger Letsch für seine immer flei­ßige und über­zeu­gende Arbeit.

      • Danke, Andreas Stüve, Freund­lich­keit ist geschlechts­los und „me too” nur etwas für Mit­läu­fer, wie uns der Spruch selbst dezent verrät. Roger Letsch, viele andere, Sie und ich posi­tio­nie­ren uns auf libe­ra­len Blogs im Sinne Goethes, der 1798 an Schil­ler schrieb: Sein Jahr­hun­dert kann man nicht ver­än­dern, aber man kann sich dage­gen­stel­len und glück­li­che Wir­kun­gen vor­be­rei­ten. Schönen Tag.

  7. Sehr geehr­ter Herr Letsch, vielen Dank für diese Köst­lich­keit. Man weiß nicht, wo man anfan­gen soll, ver­edelt, hoch­ge­tra­gen von Genies wie Kmft. Ja, der Endsieg ist möglich, von Kmft. lernen heißt siegen lernen, auch Dau­men­schrau­ben sind Stell­schrau­ben, irgend­wie, Licht­dome gehen heute mit frei­wil­li­gen Glüh­würm­chen, welche Wind­rä­der illu­mi­nie­ren, hart wie Habecks, zäh wie Zie­miaks, glaub­wür­dig wie Görings, best wie Baer­bocks. Kobalt, sei mir gegrüßt, Strom, kreise fried­lich. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. So! Eben habe ich die Haupt­sätze der Tär­mo­dün­amick für ungül­tig erklärt, klarer Mer­haits­be­schlus im Recht­schrai­prat, Verstoß gegen die Watt­recht­kon­ven­tion der UN, der Antiwa sei gedankt. Und nun! Gretins, alle hinter Mrkl., Foo­lish­For­Fu­ture, alle hinter Kmft.! So klappt das mit der Ehnär­gie­wände! Und wenn es nicht klappt, zeigt das nur, dass …… Es hätte so schön werden können im DI Wimmel. Armes Meu­sa­lia, du warst uns nicht wert. Aber unsere Pension ist sicher, Klimah ist Größer, und Khlimmi zahlt nur!

  8. @ Andreas Kumpf­mül­ler: Völlig richtig, aber nicht nur sie. Hat doch Herr Habeck ange­merkt, falls der Strom nicht mehr ständig zur Ver­fü­gung stehen sollte: die Leute können ja auch nachts die Wasch­ma­schi­nen laufen lassen. Leider mal wieder nicht zu Ende gedacht: bei ratio­nier­tem Strom waschen dann alle nachts – wie lange? Und die e‑Autos?? Habe gerade gelesen, dass in einer Stadt 10 Poli­zei­wa­chen mit je einem e‑Auto beglückt worden sind. Ver­fol­gung von irgend-welchen Ver­däch­ti­gun­gen bei ratio­nier­tem Strom ?? Die Zustände in diesem Land werden auch dank Leuten wie Frau Kemfert täglich gro­tes­ker. Gut, dass ich nicht mehr jung bin.

    • Figuren wie Kmft. und ver­sa­tile, adu­la­to­ri­sche Jour­na­lis­ten hat es immer gegeben, denken Sie nur an die beiden großen Zer­stö­rungs­sys­teme des 20. Jh., deren eines heute wieder ganz viel Liebe findet. Fas­zi­nie­ren­der ist der einmal para­de­bil jubelnde, dann wieder willig hin­neh­mende Her­den­trott großer Teile der sog. Intel­li­genz (obwohl man auch das kennt; gemäß his­to­ri­schen Unter­su­chun­gen und in Über­ein­stim­mung mit Erzäh­lun­gen, die ich aus der Kriegs­ge­nera­tion kenne, waren selbst 1945 noch viele Ange­hö­rige der sog. Intel­li­genz vom Endsieg über­zeugt und fielen im April/Mai völlig aus den adol­fi­ni­schen Wolken).

      Eru­ie­ren Sie bei­spiels­weise den jähr­li­chen Ver­brauch von Benzin und Diesel, addie­ren Sie die Zahlen, mul­ti­pli­zie­ren mit dem Ener­gie­ge­halt pro Liter (unge­fähr gleich), divi­die­ren durch 2 (wegen des höheren Wir­kungs­gra­des von Elek­tro­mo­to­ren), und Sie erhal­ten eine Zahl in TWh, die unge­fähr 1/3 der jähr­li­chen Strom­erzeu­gung beträgt. D.h. im Durch­schnitt 8 Stunden pro Tag würde der gesamte Strom nur für E‑Mobile benö­tigt. Und das bei abneh­men­der Ver­sor­gungs­si­cher­heit und Gesamt­pro­duk­tion sowie anderen Anfor­de­run­gen (z.B. Wär­me­pum­pen). Früher konnten Haupt­schü­ler so etwas Ein­fa­ches rechnen und ange­sichts des Ergeb­nis­ses den Kopf schüt­teln, heute schaf­fen das die wenigs­ten aus den ca. 50%, die ein Abitur oder Ähn­li­ches ergat­tert haben. Dass man bereits pro­pa­gan­dis­tisch vor­sorgt, indem man ein „ange­pass­tes Ver­brauchs­ver­hal­ten“ fordert oder den Black-out schon mal auf Sabo­tage schiebt, ist klar im Lichte intel­lek­tu­el­ler Kon­fi­gu­ra­tio­nen wie Kmft. oder Mrkl. Das ist unheil­bar. Meu­sa­lia is doomed.

  9. der wahn­sinn, allen ernstes soll die ener­gei­wende ein erfolg sein, brandenburg/uckermark glü­hende land­schaf­ten pul­sie­rend im rythmus, stän­di­ges brummen liegt in der luft, folter 365 tage im jahr, wert­lose immo­bi­lien, unver­käuf­lich, natur­zer­stö­rung rie­si­gen aus­ma­ßes, man hat der land­be­völ­ke­rung den krieg erklärt, der städter aber träumt vom grünen strom, nicht wissend das alles seinen preis hat. hori­bi­lis inferis zeigt den ganzen wahn­sinn der natur­zer­stö­rung auf. ver­brei­ten sie den irrsinn, werden sie fol­lo­wer.

    youtube ronny niebach hori­bi­lis inferis

    deutsch­land zur mahnung !

    • Ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Ich wohne seit Kurzem auch länd­lich. Hier stehen die Wind­rä­der überall herum und ich emp­finde sie als unglaub­lich häss­lich und das Land­schafts­bild zer­stö­rend.
      Vor vielen Jahren dachte ich noch, Wind­kraft sei eine gute Sache. Das hat sich aber gewal­tig geän­dert und zwar, seitdem ich erfuhr, dass sie Vögel und andere Tiere schred­dern und ihr Geräusch Leute zum Wahn­sinn treibt. Und da wohnte ich noch in der Groß­stadt.
      Frau Kemfert sprach sich ja dazu aus, die Abstands­re­gel ganz auf­zu­he­ben. Viel­leicht ist das ganz gut, dann kommen mehr Men­schen in den „Genuss” dieser Anlagen und erleben selbst, was es heißt, sie ertra­gen zu müssen.

  10. und so etwas wie die Frau Kemfert läuft frei rum! Für mich gehört diese Frau in die geschlos­sene Anstalt!

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