Krisen wie die aktu­elle unter der Ägide des Covid-19-Virus hat es noch nie gegeben, denn im Unter­schied zur Pest im 14. Jahr­hun­dert oder der Spa­ni­schen Grippe 1918 trifft es heute eine wei­ter­ent­wi­ckelte, stark ver­netze und vor allem extrem arbeits­tei­lige Gesell­schaft. Das 14. Jahr­hun­dert basierte auf Selbst­ver­sor­gung kleiner und kleins­ter Ein­hei­ten, der Fern­han­del war über­schau­bar. Selbst 1918 lebte die Mehr­heit der Mensch­heit noch in länd­li­chen Struk­tu­ren, der Kontakt zur Außen­welt wurde vom Pfarrer und vom Bür­ger­meis­ter auf­recht­erhal­ten und beide wandten sich an höchst unter­schied­li­che „höhere Instan­zen“. Die Wucht, mit welcher der jähe Stopp des wirt­schaft­li­chen und sozia­len Lebens die Welt heute trifft, hat kein Bei­spiel. Öko­no­men wie Taleb oder Krall sehen in der aktu­el­len Corona-Pan­de­mie genau das „Schwar­zer Schwan“-Ereignis, an das niemand gedacht hat und das Poten­zial in sich trägt, uns in eine tiefe und lange Stag­fla­tion zu stürzen. Die Panik an Märkten, in Regie­run­gen und in der Bevöl­ke­rung gibt ihnen recht, auch wenn dieser Schwarze Schwan nicht der Aus­lö­ser der Krise, sondern nur deren Brand­be­schleu­ni­ger ist.

Das Wesentliche

Es wird einigen noch nicht auf­ge­fal­len sein, aber das erste, was in dieser Krise knapp wurde, war nicht Toi­let­ten­pa­pier, sondern Ver­trauen. Das Ver­trauen darauf, dass unsere Gesell­schaft auch morgen noch so funk­tio­nie­ren wird, wie wir sie beim Schla­fen gehen zurück­ge­las­sen haben, hat tiefe Risse bekom­men. Die Gewiss­heit des Über­flus­ses war es, die es einigen sogar erlaube, poli­ti­sche Gering­schät­zung oder Ver­ach­tung dafür zu ent­wi­ckeln. Sätze wie „wir haben zwanzig Sorten Joghurt im Kühl­re­gal, können aber den Hunger in der Welt nicht besie­gen“ klingen uns allen noch in den Ohren. Doch gerade der Über­fluss, die Ver­füg­bar­keit und Zuver­läs­sig­keit unserer Lie­fer­ket­ten sorgten dafür, dass wir Ver­trauen auf­bau­ten und jede Vor­sorge bereit­wil­lig exter­na­li­siert oder unter­las­sen haben. Es bedurfte nur weniger Jahr­zehnte, um das mensch­li­che Ver­hal­ten vom tri­ba­len Raffen hin zur anony­men Koope­ra­tion zu ver­än­dern. Es bedarf sogar nur Tage, um in tri­ba­les Ver­hal­ten zurück­zu­fal­len und ein­ge­spielte Ver­sor­gungs­ket­ten an den Rand des Kollaps zu bringen.

Unser koope­ra­ti­ves Ver­hal­ten hat sogar so gut funk­tio­niert, dass wir uns keine Gedan­ken darüber machten, wie es zustande kommt. Wir dachten, die ganze Welt ticke so wie wir. Denn dass Strom­ver­sor­gung, Wasser, Gas, Müll­ab­fuhr, Gesund­heits­ver­sor­gung und die Ver­sor­gung mit Joghurt gesi­chert waren, dafür sorgte doch die Regie­rung! Es ist noch nicht lange her und klingt wie ein ver­que­rer Hil­fe­schrei aus einer anderen Zeit, dass die soge­nann­ten Prepper auf dem Radar des Ver­fas­sungs­schut­zes auf­tauch­ten. Die Süd­deut­sche noch 2017: „Soge­nannte „Prepper” berei­ten sich auf mög­li­che Kata­stro­phen vor, in denen das staat­li­che Ver­sor­gungs­sys­tem zusam­men­bricht.“ Hier ist bereits ver­rä­te­risch von „staat­lich“ die Rede, wo doch eigent­lich von der Lebens­mit­tel­ver­sor­gung durch den freien Markt gespro­chen werden muss. Heute ist allen das Lachen und Kri­mi­na­li­sie­ren ver­gan­gen, statt­des­sen könnten Prepper nun Semi­nare über Lager­wirt­schaft, Ver­brauchs­kal­ku­la­tion und Vor­rats­hal­tung geben, wenn es noch öffent­li­che Ver­an­stal­tun­gen gäbe.

Führungsschwäche der Politik

Kri­sen­zei­ten sind gute Zeiten für fähige Poli­ti­ker und man muss leider fest­stel­len, dass es solche zumin­dest auf Landes‑, Bundes‑, oder EU-Ebene nicht gibt. Ist nicht die EU per eigener Defi­ni­tion genau eine solche Kör­per­schaft, die jen­seits natio­na­ler Inter­es­sen das Wohl aller Bürger im Auge hat und sich um nichts Wich­ti­ge­res kümmert, als das große Ganze? Doch es gab und gibt keine Not­fall­pläne, kein ein­heit­li­ches Vor­ge­hen gegen Covid-19, und das, obwohl doch an der Spitze der mäch­tigs­ten Insti­tu­tion „EU-Kom­mis­sion“ mit Ursula von der Leyen aus­ge­rech­net eine Medi­zi­ne­rin steht.

Statt­des­sen erleben wir wie in jeder Krise die Renais­sance der Natio­nal­staa­ten, die Grenzen schlie­ßen, Not­fall­maß­nah­men ergrei­fen und Kräfte diri­gie­ren können. Außer in Deutsch­land, wo Kanz­le­rin Merkel um ihren Platz in der Geschichte bangt, statt aus­ge­rech­net das zu tun, was die Schwe­fel­par­tei seit Jahren (wenn auch aus ganz anderen Gründen) fordert: die Grenzen zu schlie­ßen. Ihre Ausrede für das Ver­sa­gen von 2015 war, die Grenze sei ja schon offen gewesen, hätten also gar nicht mehr geöff­net werden können. Diesmal wird ihre Ausrede sein, dass unsere Nach­barn durch deren Grenz­schlie­ßun­gen uns die Arbeit ja bereits abge­nom­men hätten. Welche Schwä­che!

Es ist die Schwä­che des Nichts­tuns und Nicht­re­gie­rens, dass sich lieber mit der Bewäl­ti­gung der Folgen eigener Unter­las­sung befasst, statt in der Krise aktiv zu werden. Dies offen­bart sich in der Art, wie heute poli­ti­sche Ver­ant­wor­tung über­nom­men wird. Und zwar in der Krise, nicht bei Schön­wet­ter! Als Helmut Schmidt als Bür­ger­meis­ter von Hamburg bei der Elbe­flut 1962 die ame­ri­ka­ni­sche Armee zu Hilfe rief, ver­stieß er streng genom­men gegen Recht und Gesetz. Der Preis des mög­li­chen Schei­terns war klar: er hätte seinen Hut nehmen müssen, wenn seiner Ent­schei­dung kein Erfolg beschie­den gewesen wäre. Es gab ver­gleich­bare Fälle bei Ade­nauer, Brandt, Kohl und Schrö­der. Jedoch keine ein­deu­ti­gen unter Merkel. Selbst für das Sicher­heits­ver­spre­chen für deut­sche Spar­ein­la­gen von 2008 brauchte sie Finanz­mi­nis­ter Stein­brück als Garant an ihrer Seite.

Ängst­li­ches Zögern lähmt unfä­hige Poli­ti­ker aus­ge­rech­net dort, wo Ent­schei­dun­gen zu treffen und Maß­nah­men anzu­ord­nen sind, die nur zentral ent­schie­den und ange­ord­net werden können. Dies und nur dies ist die Domäne eines Staates oder der EU, die sich statt­des­sen lieber damit befas­sen, mög­lichst tief in das Leben des Ein­zel­nen regelnd ein­zu­grei­fen, selbst wenn dieser nicht darum gebeten hat. Doch mutiges Handeln in Kri­sen­zei­ten schließ ein, dass man für seine Ent­schei­dun­gen – die rich­ti­gen und die fal­schen – gegen­über seinem Sou­ve­rän Ver­ant­wor­tung über­neh­men muss. Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men bedeu­tet heute jedoch nur, nach einer Erklä­rung zusam­men mit der über­nom­me­nen Ver­ant­wor­tung den Raum einer Pres­se­kon­fe­renz zu ver­las­sen und im Amt zu bleiben.

Wie wenig Tuch­füh­lung unsere Poli­ti­ker zumin­dest auf Bun­des­ebene mit den Sorgen und Nöten der Men­schen haben, zeigte sich erst in dieser Woche, als rings um Deutsch­land die Länder Not­maß­nahme um Not­maß­nahme ver­kün­de­ten und es in Berlin nichts Eili­ge­res zu beschlie­ßen gab, als die Erhö­hung der Rund­funk­ge­büh­ren ab 2021. Die Beur­tei­lung dieser Takt­lo­sig­keit liegt bei den Bürgern irgendwo zwi­schen blankem Zynis­mus und kalter Ver­ach­tung und die Bürger werden das auch nicht so schnell ver­ges­sen.

Zurückgeworfen von Covid-19

Wir hatten uns nicht nur auf staat­li­che Lenkung und Garan­tien ver­las­sen, sondern auch dabei zuge­se­hen, wie unsere Legis­la­tive jah­re­lang die Axt der „poli­ti­schen Gestal­tung“ an die Systeme legte, die uns so selbst­ver­ständ­lich gewor­den waren, wie der Wechsel von Tag und Nacht. Stra­te­gi­sche Reser­ven wurden abge­baut und ver­schwan­den, Not­fall­pläne wurden nicht aktua­li­siert, Ver­än­de­run­gen in Struk­tur und Gewohn­hei­ten der Men­schen nicht in Rech­nung gestellt. Einige werden sich viel­leicht noch an die eti­ket­ten­lo­sen Fleisch­kon­ser­ven erin­nern, die früher in Schüben in den Märkten auf­tauch­ten, wenn in staat­li­chen Lagern die Not­ra­tio­nen umge­schich­tet wurden. Lange vorbei. Die Ber­li­ner Senats­re­serve, im Erin­ne­rung an die Ber­lin­blo­ckade ange­legt, wurde ab 1989 für obsolet erklärt und abge­schafft. Als letzte Remi­nis­zenz an kalten Krieg, Kri­sen­vor­sorge und schlech­tere Zeiten bleibt vielen heute nur noch das sams­täg­li­che 12-Uhr-Proben der ört­li­chen Sirenen. Statt nun aber zu begrei­fen, dass sich diese Krise nicht mit den übli­chen Bar­ri­ka­den-Flos­keln vom „Zusam­men stehen”, „Haltung zeigen”, „offener Gesell­schaft” und „Hand in Hand” wird ver­trei­ben lassen, sind wir gestraft mit Jour­na­lis­ten, die den Schuss selbst dann nicht hören, wenn sie neben der Kanone stehen.

Zurück­ge­wor­fen auf die Frage, auf was im Leben eigent­lich noch Verlass ist – und ange­sichts der Füh­rungs­schwä­che unserer Politik steht alles in Frage – ver­fal­len die Men­schen in die unsin­nigs­ten Ver­hal­tens­wei­sen. Denn aus­ge­rech­net Toi­let­ten­pa­pier zu bunkern, als würden die Bäume morgen auf­hö­ren, Zel­lu­lose zu pro­du­zie­ren, zeugt nicht gerade von Ratio­na­li­tät und plan­vol­lem Ver­hal­ten. Doch wir haben es einfach ver­lernt, uns auf Krisen vor­zu­be­rei­ten und die noch vor­han­de­nen rudi­men­tä­ren Instinkte lassen uns in Rich­tun­gen laufen, die kein Psy­cho­loge mehr erklä­ren kann.

Meine Groß­mutter, Jahr­gang 1901 und Zeit­zeu­gin zweier Welt­kriege, der Welt­wirt­schafts­krise von 1929 und der ent­beh­rungs­rei­chen Nach­kriegs­zeit ab 1945 – noch dazu im öst­li­chen Deutsch­land – würde ange­sichts der aktu­el­len Hams­te­rei nur müde lächeln. Sie sam­melte jedoch bis zu ihrem Tod 1977 Kohlen, Kar­tof­feln und Rüben von der Straße auf, wenn vor­bei­fah­rende Fahr­zeuge diese ver­lo­ren hatten und ihre Abnei­gung gegen die Ver­schwen­dung von Lebens­mit­teln war episch! Denn Kohlen und Rüben bringen dich durch den Winter, Toi­let­ten­pa­pier eher nicht. Sie hätte sicher nicht ver­stan­den, warum man die Ener­gie­ver­sor­gung von hei­mi­scher Kohle auf rus­si­sches Gas oder vola­ti­len Wind umstellt, um so den zahl­rei­chen Abhän­gig­kei­ten noch eine weitere hin­zu­zu­fü­gen und immer dichter am Rand eines Black­outs spa­zie­ren zu gehen.

Nun möchte ich hier nicht dem ein­fa­chen und ent­beh­rungs­rei­chen Leben das Wort reden, das für meine Oma noch Alltag war. Man kann das Streben nach Vor­rä­ten an Toi­let­ten­pa­pier auch anders inter­pre­tie­ren. Kern unserer Zivi­li­sa­tion sind womög­lich eher die sani­tä­ren und hygie­ni­schen Errun­gen­schaf­ten als die geis­tes­wis­sen­schaft­li­che Betrach­tung der Welt­läufte. Wäre es anders, deckten sich die Men­schen wohl statt mit Toi­let­ten­pa­pier lieber mit den Werken Prechts oder der Gen­der­wis­sen­schaft ein, um gut durch die Krise zu kommen – wobei nicht aus­ge­schlos­sen ist, dass man diese dem Zweck der Kör­per­hy­giene des Südpols zuführt, wenn die Not groß ist. Ver­mut­lich ist die Arbeit eines Klemp­ners, eines Flie­sen­le­gers oder eines Müll­ent­sor­gers eben doch wesent­li­cher, wich­ti­ger und wert­vol­ler als die eines Pro­fes­sors für ver­glei­chende Gen­de­ro­lo­gie. Doch während die Netz­werke letz­te­rer in schöns­ter Blüte stehen, haben wir die ers­te­ren seit Jahren sträf­lich ver­nach­läs­sigt.

Gefühlte, erträumte und wirkliche Katastrophen

Die poli­ti­sche Axt des Gestal­tens fährt aber auf viele Berei­che nieder und ganze Heer­scha­ren von Akti­vis­ten schauen dem stüm­per­haf­ten Schnitz­werk zur Rettung der Welt applau­die­rend und anfeu­ernd zu. Stein für Stein wird aus dem Pflas­ter der Straße gebro­chen, dass wir aus den Errun­gen­schaf­ten der Zivi­li­sa­tion wie selbst­ver­ständ­lich unter den Füßen haben. Es braucht ja nicht erst Covid-19 um zu erken­nen, dass Systeme wie die Ener­gie­ver­sor­gung, das Gesund­heits­sys­tem oder die Bun­des­wehr längst so auf Kante genäht sind, dass man schon kaum noch Resi­li­enz in ihnen findet. Diese man­gelnde Resi­li­enz fehlt uns heute schmerz­lich.

Auch dass den LkW, der den Nach­schub an Seife, Nudeln und Toi­let­ten­pa­pier in die Super­märkte bringen möge, der überall ver­teu­fel­ten Die­sel­mo­tor antreibt, wird manchen Akti­vis­ten wohl erst heute klar, nachdem sie im Kampf gegen kurz­le­bige Stick­oxide und ein paar Mikro­gramm Fein­staub grob­fahr­läs­sig erste Fahr­ver­bote for­der­ten. Die vor dem Fein­staub geret­tete Mensch­heit stirbt am noch fei­ne­ren „Staub“ viraler DNA – die Evo­lu­tion hat wirk­lich Humor und kennt keine Gnade mit dem auf­ge­bla­se­nen Ego noto­ri­scher Welt­ret­ter. Der Ret­tungs­wa­gen, der einen kol­la­bier­ten Umwelt­ak­ti­vis­ten mit Die­sel­kraft in die Not­auf­nahme bringt, wo mit Braun­kohle pro­du­zier­ter Strom die Infu­si­ons-Appa­rate und Beatmungs­ma­schi­nen betreibt, ist eine tref­fende Satire auf wohl­stands­ver­blö­dete Pro­blem­su­cher, die nie erkannt oder wieder ver­ges­sen haben, dass die Natur nicht unbe­dingt unser kusche­li­ger Freund ist, dem wir Gewalt angetan und nun retten können. Manch­mal ist die Natur nur das Arsch­loch, das einfach das Licht aus­macht, während wir ohne Toi­let­ten­pa­pier auf dem Klo sitzen.

Covid-19, ein unfreundliches „Hallo” der Natur

Wir haben es weit getrie­ben in letzter Zeit. In Paris wurde 2015 unter lautem Applaus beschlos­sen, die globale Erwär­mung zu stoppen, ja, den Trend umzu­dre­hen. Heute sitzen wir in einem mehr­fach aus­ge­brems­ten, ver­wun­de­ten Land quasi unter Haus­ar­rest, während die Natur draußen den Früh­ling vor­zieht, die Kro­kusse blühen lässt und der früh­lings­hafte März­wind flüs­tert uns zu:

Ihr kleinen Men­schen, das war also eure größte Furcht? Dass die Winter milder und die Sommer wärmer würden? Ihr sorgtet euch um Süd­see­inseln, die dennoch einfach nicht im Meer ver­sin­ken wollen. Ihr hattet Angst um den Eis­bä­ren, den ihr in Köln, München oder Hamburg zu ver­mis­sen glaub­tet, dabei geht es dem ganz präch­tig. Eure For­schungs­schiffe, die ihr aus­sen­det, um das Abschmel­zen der Pole zu doku­men­tie­ren, bleiben im Eis stecken. Eure Kinder gingen frei­tags nicht zur Schule, weil sie Angst vor der Zukunft hatten. Nun schließt ein Virus all eure Schulen und ihr habt wirk­lich Grund, euch zu fürch­ten. Ich will euch lehren, dass ihr Teil dieses Pla­ne­ten seid, nicht dessen Norm­ge­ber oder Auf­pas­ser. Eure Ver­letz­lich­keit liegt in eurer Arro­ganz, ohne Zögern in jedes Nichts zu sprin­gen, wenn es nur eine große Bewe­gung ver­spricht und aus­ge­rech­net das gering zu schät­zen, was ihr euch über Jahr­hun­derte mühsam erkämpft und erar­bei­tet habt.‘

Ergän­zend zu diesem Macht­wort der Natur füge ich eine kleine Anek­dote an, die uns jetzt, da wir als Gesell­schaft gegen den Abstieg und die Auf­lö­sung kämpfen, wie eine Nach­richt aus einer über­ge­schnapp­ten Ver­gan­gen­heit erschei­nen mag.

In „bes­se­ren Zeiten“, als unsere Poli­ti­ker jeden Tag eine weitere Sau durch Dorf jagten, um immer absur­dere Wege zu finden, das Leben der Men­schen zu regle­men­tie­ren und den tech­ni­schen Fort­schritt zu geißeln, hatte unsere Umwelt­mi­nis­te­rin Svenja Schulze die irre Idee, im Kampf um CO2-Ein­spa­run­gen dem Inter­net ans Leder zu gehen. Man müsse ja nicht immer die höchste Auf­lö­sung für Bild und Video ein­stel­len, so Schulze, ganz im moder­nen Ver­zicht­sprech, wie er Greta Thun­berg so gut gefällt.

Nun hat Covid-19 auch die Frei­tags­de­mos der Greta-Jünger aus­ein­an­der­ge­sprengt und in die ver­netz­ten Zimmer zurück­ge­wor­fen und Greta fordert via Twitter, die Streiks von zu Hause aus fort­zu­set­zen. Und zwar, indem man Fotos von sich mit Streik­schild postet, auf dem die immer­glei­chen For­de­run­gen zu sehen sind. Svenja Schulze und Greta Thun­berg kämpfen hier an der­sel­ben Front und je erfolg­rei­cher Schul­zes Ver­zichts­for­de­run­gen würden, umso schlech­ter könnte man die For­de­run­gen auf den Schil­dern der Kli­ma­kin­der wegen Ver­pi­xelung lesen.

Eine Welt­ret­ter­be­we­gung, die durch die Natur in ihre siche­ren, künst­li­chen Alkoven zurück­ge­drängt wird und von dort dem Ver­lö­schen ihrer Bot­schaf­ten durch deren Ver­wirk­li­chung zusehen muss. Das würde ich dia­lek­ti­scher Over­kill nennen!

Spä­tes­tens jetzt sollte auch dem Letzten klar sein, dass hier einiges gewal­tig schief gelau­fen ist und das die Mensch­heit wirk­lich ele­men­tare­ren Bedro­hun­gen aus­ge­setzt ist, die wir im Gegen­satz zu den gefühl­ten und erdach­ten Bedro­hun­gen nie auf dem Zettel hatten.

Covid-19 wird nicht das Ende der Zivi­li­sa­tion bedeu­ten. Aber viel­leicht das Ende jener Welt, die wir für beherrsch­bar und nach Belie­ben und Gut­dün­ken ver­än­der­bar gehal­ten haben. Passen Sie auf sich auf, liebe Leser. Die Lage ist ernst und ich brauche jeden ein­zel­nen von Ihnen.

Auch erschie­nen auf achgut​.com

37 Kommentare

  1. … das(s) die Mensch­heit wirk­lich ele­men­tare­ren Bedro­hun­gen aus­ge­setzt ist, die wir im Gegen­satz zu den gefühl­ten und erdach­ten Bedro­hun­gen nie auf dem Zettel hatten”.
    Epi­de­mien oder Pan­de­mien „nie auf dem Zettel”????
    AIDS, Schwei­ne­grippe, Vogel­grippe, Ebola – sind so die ersten Dinge, die mir da in Erin­ne­rung kommen.

    wirk­lich ele­men­tare­ren Bedro­hun­gen” bei aktuell 44 Toten in DE kann ich diese For­mu­lie­rung nicht ganz nach­voll­zie­hen. Alle Modell­rech­nun­gen mit expo­nen­ti­el­lem Anstieg erin­nern mich an die Modell­rech­nun­gen der Kli­ma­alar­mis­ten.
    Die WIRKLICHE Bedro­hung ist nicht im Außen, sondern offen­sicht­lich mental. Das zeigen sowohl Klima- als auch die Coro­na­hys­te­rie.
    Die Mensch­heit kann sich offen­bar nicht mehr vor­stel­len, „dass das alles gut geht” – es muß ein Desas­ter her, so oder so. Und es wird alles dafür getan, es her­bei­zu­füh­ren.

    Es scheint, diesmal mit Erfolg. Nor­ma­ler­weise sind solche Bör­sen­crashs der Anfang einer langen Dür­re­pe­ri­ode – und der Bör­sen­crash ist noch nicht zu Ende! Er hat jetzt bereits Ausmaße, die 2008/9 in den Schat­ten stellen. Es wird zu dra­ma­ti­schen öko­no­mi­schen und sozia­len Ver­wer­fun­gen kommen, kein Witz. Und das bei aktuell 10000 Toten welt­weit.
    Man sieht, wir brau­chen gar keine reale Bedro­hung, um uns zu rui­nie­ren. Unser Selbst­ver­nich­tungs­pro­gramm läuft perfekt in uns selbst ab.

    Mentale Pro­bleme können nur auf spi­ri­tu­elle Weise über­wun­den werden. Dafür ist auf dieser Seite jedoch kein Platz.

    • Ähm… Hast Du Dir mal über­legt, was pas­siert, wenn Du nen Unfall oder Schlag­an­fall hast, und die Kran­ken­häu­ser voller Corona-Fans sind? Oder Du irgend­ei­nen Betrieb hast, in dem Du die Leute nicht von­ein­an­der iso­lie­ren kannst? Oder auch einem Pro­duk­ti­ons­ein­bruch mit Geld­dru­cke­rei begeg­net wird? Unsere Gesell­schaft ist gerade im Begriff die Ver­spre­chun­gen, mit denen die Leute bisher ruhig gestellt wurden, nicht mehr ein­hal­ten zu können. Abge­se­hen davon, wart mal ab, ob Du Dich immer noch für die Bör­sen­lage inter­es­sierst, sobald Deine Lunge zuschwillt, oder ob Du Dich dann mehr dafür inter­es­sierst, dass die Medi­ka­mente und Geräte knapp sind.

      Man kann argu­men­tie­ren, dass Corona-Chan auf­grund der über­pro­por­tio­na­len Erken­nungs­rate der schwe­ren Fälle weniger schlimm ist, als dies laut den WHO-Angaben der Fall ist, und die Panik eine direkte Folge der Bericht­erstat­tung ist.

      Man könnte auch sagen, dass eine beson­ders anste­ckende und ständig mutie­rende Vari­ante von SARS gerade ende­misch gewor­den ist, und die Schwä­chen des west­li­chen Werte- und Wirt­schafts­sys­tem offen­legt. Das ist kein Selbst­ver­nich­tungs­pro­gramm, sondern ein Kon­struk­ti­ons­feh­ler. Bei nem ein­stür­zen­den Haus würde man auch nicht von einem Selbst­zer­stö­rungs­me­cha­nis­mus spre­chen, sondern von einer feh­ler­haf­ten Kon­struk­tion. Du ver­wech­selst die Fassade mit der Statik, wenn Du meinst, das wäre alles nur Hys­te­rie.

  2. Sagt mal, ist Euch eigent­lich klar, dass Schulen, Unis, und Arbeits­plätze dicht gemacht werden müssen, wenn man Corona-Chan Einhalt gebie­ten will? Man hat min­des­tens 10% Hos­pi­ta­li­sie­rungs­rate, und dafür gibts nicht genug Kran­ken­haus­bet­ten, wenns erst richtig abgeht. Was man jetzt sieht ist ja noch nicht­mal die Panik.

    Wenn die Leute jetzt schon Schiss haben, dass sie sich nicht nach dem intims­ten Moment des Tages den Arsch abwi­schen können, was wird erst sein, wenn sie rei­hen­weise nach Luft japsend kre­pie­ren, und niemand im weißen Kittel so tut, als würde er ihnen helfen? Das ist doch auch zu so nem Ritual unserer Gesell­schaft gewor­den – Wenns Dir schlecht geht, gehst Du zu nem Arzt, und der macht irgend­was, und ver­mit­telt Dir damit die Sicher­heit, dass sich jemand darum kümmert. Ist zwar über­be­wer­tete Geld­ma­che­rei, aber die Psyche beru­higt es. Wie werden die Leute wohl abgehen, wenns das nicht mehr gibt, und im Neben­raum die Oma erstickt, oder man ne Flie­gen­plage hat, und die Wohnung der allein­er­zie­hen­den Nach­ba­rin noch fauler müffelt, als der Müll­berg vor der Haustür?

    Übri­gens möchte ich erwäh­nen, dass es gar nicht so unwahr­schein­lich ist, dass Normies sich bald fragen werden, womit sie sich den Arsch abwi­schen sollen. Stellt Euch doch mal vor, dem Staat geht die Kohle aus, und unsere 90%-Sozialhilfe-Musel haben nichts zu essen für ihre Kinder. Die Frage, die sich dann stellt, ist, ob die selbst plün­dern gehen, oder kos­tü­mierte Beamten mit BRD-Sticker das für sie erle­di­gen. Die ersten Plün­de­rer sind ja immer die Bullen. Eine Frage, die sich dann hin­ge­gen nicht stellt, ist, wann das nächste Mal das Klo­pa­pier-Regal im Super­markt befüllt werden wird, weil dann eh niemand mehr vor die Tür geht.

    Naja, hoffen wir, dass man aus den Fehlern der Gegen­wart lernen wird, und man in Zukunft eine muni­ti­ons­ge­deckte Währung hat. Muni­tion hat sich schon mehr als ein Mal als in Kri­sen­zei­ten sicherste und wert­hal­tigste Währung erwie­sen.

    • Ach Rolfi,
      schau mal bei euro​momo​.eu nach. Dort wirst du sehen,dass die Anzahl an Infek­ten von Atem­wegs­er­kran­kun­gen (inkl. Corona) bislang eher gerin­ger ist als in den Jahren zuvor.
      Was sagt uns das – na?

      • ich kor­ri­giere: Es werden nicht Infekte dar­ge­stellt, sondern Todes­fälle, sorry. Inter­es­sant ist auch, dass es bei Kindern und Jugend­li­chen quasi keine Wel­len­för­mige Häu­fun­gen von Todes­fäl­len gibt und die abso­lute Anzahl über­haupt sehr gering ist.

      • Ach Michi,

        schau mal im Mathe­buch nach, was „expo­nen­ti­el­les Wachs­tum” ist. Corona-Chan ist nicht deshalb so sexy, weil sie so viele Leute umbringt, sondern deshalb, weil sie so anste­ckend ist, und sie unge­fähr 10–20% ihrer Fans gleich­zei­tig ins Kran­ken­haus bringt, das nor­ma­ler­weise kaum Über­ka­pa­zi­tä­ten hat.

        Und diese Leute brau­chen die Hos­pi­ta­li­sie­rung. Die kommen ins Kran­ken­haus, weil sie zu ersti­cken drohen. Die nied­rige Ster­be­rate ist nur mit guter medi­zi­ni­scher Ver­sor­gung machbar, jedoch nicht, wenn die Kapa­zi­tä­ten über­schrit­ten werden.

        Hier, hast Du mal einige Über­schlags­rech­nun­gen, und etwas Mathe-Nach­hilfe.

        https://​medium​.com/​@​t​o​m​a​s​p​u​e​y​o​/​c​o​r​o​n​a​v​i​r​u​s​-​a​c​t​-​t​o​d​a​y​-​o​r​-​p​e​o​p​l​e​-​w​i​l​l​-​d​i​e​-​f​4​d​3​d​9​c​d​9​9ca

        https://​www​.youtube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​K​a​s​0​t​I​x​D​vrg

        Abge­se­hen davon unter­schätzt Du die Aus­wir­kun­gen, die Panik haben kann. In Panik gera­tene Herden tram­peln tot, was ihnen im Weg ist. Am Schluss werden wir ne Mischung aus den Seg­nun­gen von Corona-Chan und den Seg­nun­gen einer in Panik gera­tene Herde haben. Eben­falls ists nicht gesagt, dass Corona-Chans Wachs­tums­rate hin­rei­chend gesenkt werden kann, ohne die Wirt­schaft so kom­plett still­zu­le­gen, wie es in Wuhan not­wen­dig war.

        Außer­dem ist Corona-Chan nun ende­misch, und die Chance einer sexy Muta­tion, gegen die die alten Anti­kör­per nicht mehr wirken, besteht jeder­zeit, also werden immer neue Corona-Chans wie­der­kom­men. Mit Glück sind die Stats dieser Muta­tio­nen dann sogar noch besser. Und überleg mal, welche psy­cho­lo­gi­schen Aus­wir­kun­gen es in Afrika haben wird, wenn die da mangels medi­zi­ni­scher Ver­sor­gung rei­hen­weise ver­re­cken. Überleg mal, wie viele anschlie­ßend ihr Erbe auf den Kopf hauen werden, um in den Westen zu „fliehen”.

        Was unterm Strich raus kommt zählt. Ich bin jeden­falls zuver­sicht­lich, und sehe der Zukunft nun viel hoff­nungs­vol­ler ent­ge­gen, als noch im letzten Jahr.

    • Mwahaha. Leute, ver­sucht mal ne Packung Par­acet­amol zu kaufen. Hilft gegen Kopf­schmer­zen (und gegen Fieber ohne das Immun­sys­tem run­ter­zu­fah­ren). Nur für den Fall.

      Die sind nämlich gerade überall aus­ver­kauft. Welcher Schelm kauft da bloß gerade den Markt leer? Sinds etwa die Juden? Brau­chen die das etwa für ihre Mat­ze­bäll­chen? Der Staat ists bestimmt nicht, denn wir wissen ja alle, dass der Not­fall­vor­räte bis zum Sanktnim­mer­leins­tag bunkert. Ebenso die Kran­ken­häu­ser.

      Was, außer Atem­schutz­mas­ken, Des­in­fek­ti­ons­mit­teln, Klo­pa­pier, und nicht das Immun­sys­tem beein­träch­ti­gen­den Fie­ber­sen­kern, ist derzeit eigent­lich sonst noch so aus­ge­gan­gen? Sauer­stoff­fla­schen?

      Oh, ist das alles geil…

        • In Frank­reich saufen die Juden jede Wein­pulle aus um dann hin­ein­zu­schlüp­fen, wo sie sich vor Corona in Sicher­heit wähnen. Und in Holland ver­krie­chen sie sich vor Angst unter jeder Chips­tüte, die sie ergat­tern können. In Deutsch­land ist man mangels Klo­pa­pier am Arsch, oder die Juden haben so viel Schiss vor Corona, dass sie ihren Durch­fall mit unend­lich viel Klo­pa­pier abput­zen müssen.
          Ach viel­leicht sind’s ja gar nicht die Juden, sondern die Isla­mis­ten …
          (Satire off)

          • Das ist alles nicht mehr lustig. Die Linken schie­ben das Virus grad dem Neo­li­be­ra­lis­mus in die Schuhe. Alle schnap­pen langsam über!

        • Ich sagte ja bereits:

          Wenn der Staat oder „Die All­ge­mein­heit” Mist macht, schiebt man den Juden die Schuhe in die Schuld. Einer­seits, weil Juden bei der Gruppe von Men­schen, die an die in nen­nens­wer­tem Umfang an die Wand gestellt gehören – Medien, Poli­ti­ker, Anwälte, Finanz­we­sen, (((Intel­lek­tu­elle))), Kriegs­trei­ber, Plu­to­kra­ten – nunmal stark über­re­prä­sen­tiert sind. Und ande­rer­seits, weil Juden nunmal ne Außen­sei­ter­gruppe mit eigener Iden­ti­tät sind, die dadurch logi­scher­weise nicht zum „Team Wir” gehört.

          Leute aus den eigenen Reihen an die Wand zu stellen, würde die Leute ver­un­si­chern, und die Ordnung unter­gra­ben. Darum braucht man Außen­sei­ter. Das Problem ent­steht, weil man über­große Iden­ti­täts­grup­pen hat, die zu umfas­send sind, um zu funk­tio­nie­ren, und diese Iden­ti­täts­grup­pen oben­drein noch in Staaten orga­ni­siert sind. Demo­kra­tie und Politik sind ein Zustand per­ma­nen­ten Markt­ver­sa­gens, und der ideale Nähr­bo­den für Kor­rup­tion. Anti­se­mi­ten sehen das, suchen die Schuld aber außen, und ver­su­chen das Problem mit mehr von dem Problem zu lösen.

          Naja. Clown­welt. Geld­presse brrrrrrrr.

          P.S.

          Man kann dem Neo­li­be­ra­lis­mus in die Schuhe schie­ben, dass Corona-Chan im Westen gelan­det ist, wo die Grenzen offen sind, und man auf Tole­ranz und Mul­ti­kulti steht. Das ist ja Neo­li­be­ra­lis­mus. Der Teil der zivi­li­sier­ten Welt, in dem man Aus­län­der noch anstän­dig dis­kri­mi­niert, und Pro­bleme mit geziel­ter Dis­kri­mi­nie­rung löst, wurde von Corona-Chan ver­gleichs­weise ver­schont. Mul­ti­kulti-West­eu­ropa ist der neue Seu­chen­herd. Und inner­halb von Mul­ti­kulti-West­eu­ropa sind auch die „fort­schritt­lichs­ten” Gebiete am stärks­ten betrof­fen. Leg mal ne Karte mit den Corona-Fällen neben ne Karte mit dem Türken-Anteil der Aus­län­der, oder ne Karte mit dem Flücht­lings-Anteil, oder dem Nicht-EU-Aus­län­der-Anteil. Diese Dinge sind klare Folgen von Neo­li­be­ra­lis­mus und Neo­kon­ser­va­ti­vis­mus, und es gibt nen auf diesen Karten erkenn­ba­ren Zusam­men­hang zwi­schen dem und der Corona-Durch­seu­chung.

          • Wie kann man nur so viel bös­ar­ti­gen Blöd­sinn öffent­lich kund tun?

            1. „an die Wand stellen”
            2. ” Juden über­re­prä­sen­tiert”
            3. „Außen­sei­ter­gruppe”
            4. „Dis­kri­mi­nie­rung schützt vor Seuchen”
            5. „Demo­kra­tie = Markt­ver­sa­gen und Kor­rup­tion”

            Und dann noch hier schrei­ben in einer fie­ber­haf­ten Geistedi­ar­rhö.
            Schade, dieses niveau­volle Forum wird von Urmen­schen geka­pert. Aber wir haben ja Mei­nungs­frei­heit. Ist das nicht schön?!

  3. Die Toi­let­ten­pa­pier Hys­te­rie!!
    Die Idioten sollten sich besser Gedan­ken darüber machen.
    was von Vorne rein­geht, als von Hinten raus­kommt!

    Das Schlimmste Virus hat tat­säch­lich zwei Beine und
    rennt in jede Rich­tung, in Der Sie Andere Treiben!

    Es Geht nichts über das Erha­bene Gefühl, sich den Arsch
    mit den Schmir­gel, den Lokus und anderen Nutz­lo­sen
    Jorna­lis­ti­schen Geschreib­sel abzu­wi­schen!

    • Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unter­ginge,” …
      dann würde ich heute noch drei Groß­pa­kete Klo­pa­pier kaufen.

    • > Die Idioten sollten sich besser Gedan­ken darüber machen.
      was von Vorne rein­geht, als von Hinten raus­kommt!

      Also, meine Nach­barn haben Kinder. Die sind laut und ver­zo­gen. Und ich hab nen Räu­cher­ofen im Keller.

      Lies mal das Buch „Earth Abides” von George R. Stewart. Darin kommt eine riesige Schar von Ratten vor, die sich so lange expo­nen­zi­ell ver­mehrte, bis der Super­markt leer­ge­fres­sen war. Du brauchst nicht zu glauben, dass hin­ter­her auch nur eine davon Hunger leiden musste.

      Ich sehe jeden­falls Weis­heit in der Hortung von Klo­pa­pier. Nahrung wächst nach und läuft rum. Klo­pa­pier hin­ge­gen ist weg, sobald es ver­braucht wurde.

  4. Corona” Co-Vid-19 rettet gerade das Klima und wirft dem einen oder anderen Blu­men­sträuße vor die Füße. Die Natur inter­es­siert sich einen Scheiß­dreck dafür, was wir uns aus­spin­ti­sie­ren. Sie macht einfach, was sie will. Heute Corona, gestern Fuku­shima … was kommt morgen?
    Die Mensch­heit ist bis heute so weit gekom­men, weil sie denk­fä­hige Indi­vi­duen her­vor­bringt. Die anderen gehen vor die Hunde, wenn es die Natur gerade will. Und wenn wir nicht als Gesamt­ge­sell­schaft vor die Hunde gehen, nenne ich das großes Glück, denn denk­fä­hige Indi­vi­duen fehlen an ganz ent­schei­den­den Stellen.

    Dieser Virus ist zwar nicht so gefähr­lich, dass man ein Mas­sen­ster­ben befürch­ten müsste. Um seine Aus­brei­tung zu ver­hin­dern, ist es aber trotz­dem ganz nütz­lich, eine Pause in die wahn­hafte Betrieb­sam­keit ein­zu­le­gen. Über­ste­hen tun wir das bestimmt. Aller­dings wird sich so manches ver­än­dern müssen. Eine Lehre wird sie sein, viel­leicht. Ich bin da ganz zuver­sicht­lich, wir werden noch genü­gend Glück haben. Weil zum Glück sind genü­gend kluge Men­schen an den nicht ent­schei­den­den Stellen und ent­schei­den dann ent­spre­chend. Denn ohne Regie­rung funk­tio­niert vieles offen­bar viel besser.

    • Es könnte auch sein, dass Bargeld abge­schafft wird, und wir alle nen Per­so­nen­tra­cker ver­passt bekom­men, der dann den Per­so­nal­aus­weis und die EC-Karte ersetzt.

      Den­kende Men­schen haben nämlich das Problem, dass sie aus der Herde gebis­sen werden, weil sie diese „ver­un­si­chern”, da sie der Regie­rung und dessen Sprach­rohr, den Medien, wider­spre­chen. Es ver­un­si­chert die Schafe, wenn man nicht „Mäh” sagt. Und die sind auch wirk­lich so blöd, dass sie nicht selbst­stän­dig dafür sorgen können, dass sich ne Erkäl­tung nicht weiter ver­brei­tet.

      Naja, ich liebe Corona-Chan. Ich genieße die Show. Das ist wie ein Zug-Crash in Zeit­lupe, und so vor­her­seh­bar, dass es geskrip­tet wirkt.

  5. Lieber Roger, eigent­lich ist deinem wun­der­ba­ren Beitrag nichts mehr hin­zu­zu­fü­gen. Schade aller­dings, dass dir ein wich­ti­ger Aspekt ent­gan­gen ist.
    Wie der welt­be­kannte Sozio­loge und Rechts­ex­tre­mis­mus­ex­perte Mat­thias Quent in Zeit Online aus­führte, wollen Rechte, also die AfD, das Virus nutzen um die Grenzen schlie­ßen zu lassen, Demo­kra­tie und Rechts­staat aus­zu­he­beln und die Macht in Deutsch­land zu über­neh­men.
    Gott sei Dank kam recht­zei­tig aus Berlin die Meldung, dass die Mil­lio­nen an die AA-Stif­tung und damit an sein Insti­tut wei­ter­flie­ßen werden. Sonst hätte er noch nach­wei­sen müssen, dass die AfD das in ihren gehei­men Laboren ent­wi­ckelte Virus, via China in die Welt gesetzt hat.

    Ich habe das Gefühl bei einigen hilft es auch nicht mehr wenn der HERR Hirn regnen lässt.

    PS.: Soeben las ich, Deutsch­land will am Montag die Grenzen schlie­ßen. OMG, die AfD hat in Deutsch­land die Macht über­nom­men.

    • Ich sag ja, das ist alles ganz schreck­lich, und erin­nert an Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger, und wird sicher­lich häss­li­che Bilder geben. Dabei ists doch nur eine Erkäl­tung. Hof­fent­lich bewei­sen wenigs­tens genug Deut­sche Haltung, indem sie einen Aus­län­der umarmen. Was man den ganzen Aus­län­dern antut ist schon schlimm… Wie sollen die denn fünf Mal täglich beten, wenn die Got­tes­häu­ser geschlos­sen bleiben? Hof­fent­lich lassen diese armen Men­schen sich sowas nicht bieten…

  6. Es ist bisher absolut das Geni­alste, was ich zur der­zei­ti­gen Kri­sen­si­tua­tion las. Gedacht hatte ich es durch­aus ähnlich, doch so ein­ma­lig gut hätte ich es nicht schrei­ben können.
    Doch will ich an zwei Stellen mosern: Nicht nur die Natur kann ein Arsch­loch sein, da der Mensch auch Natur ist, können also auch Men­schen Arsch­lö­cher sein.
    Dann die Sache, dass die Bürger nicht ver­ges­sen werden? Ich glaube eher, dass, sobald die Krise vorbei sein sollte, die Garan­ten des Staates wieder in so lieb gewor­dene Gewohn­hei­ten (vom Staat gewohnte Sicher­hei­ten) zurück­fal­len Werden.schauen wir mal!

  7. Vielen Dank Herr Letsch. Aber Sie sind ein rea­li­täts­frem­der Opti­mist, auch wenn ich wünschte, Sie hätten recht. Wer sich so lange und inten­siv in seiner selbst­ge­rech­ten Bes­ser­wis­se­rei gesuhlt hat wie unsere Links­grü­nen, wer sich wie die vielen heu­ti­gen Anifas 100%ig sicher ist, daß er zur Hit­ler­zeit natür­lich in den Wider­stand gegan­gen wäre, auch unter Inkauf­nahme schwers­ter Kon­se­quen­zen, der wird sich nicht so einfach von einem realen Virus aus seiner Traum­welt her­aus­ho­len lassen. Da muß es schon ganz schlimm kommen und diese Leute per­sön­lich treffen.

  8. Doch mutiges Handeln in Kri­sen­zei­ten schließt ein, dass man für seine Ent­schei­dun­gen – die rich­ti­gen und die fal­schen – gegen­über seinem Sou­ve­rän Ver­ant­wor­tung über­neh­men muss. Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men bedeu­tet heute jedoch nur, nach einer Erklä­rung zusam­men mit der über­nom­me­nen Ver­ant­wor­tung den Raum einer Pres­se­kon­fe­renz zu ver­las­sen und im Amt zu bleiben.”
    Also feiern, oder feuern? Wir brau­chen doch gerade jetzt die mutigen Ent­schei­der, und nicht nur solange, wie sie erfolg­reich sind. Mutig und Ent­schei­der bleiben sie auch nach einem Fehler!

  9. ..„unter der Firnis der Zivi­li­sa­tion.” bitte ! … und jetzt komm’ mir nicht mit: ” Du, sorry , ey,aber…” Haltung !

  10. Richtig ist, einige von uns erken­nen die Untä­tig­keit der poli­ti­schen Kaste auf allen Ebenen (von EU bis zum Minis­ter­prä­si­den­ten). Zugleich erleben wir die Daem­lich­keit dieser links­grue­nen Ansich­ten „wir können Natur”.

    Wir werden von Inkom­pe­tenz oder selbst­er­nann­ten Wahr­heit­fin­dern geplagt bis hin zum Rund­funk und es ist an der Zeit sich auf­zu­ma­chen, um sich zu wehren.

  11. der pandemi trotzen: immun­ab­wehr selber ganz einfach auf­bauen, vater kneipp zeigt ein wis­sen­schaft­lich beleg­tes haus­mit­tel, der gesichts­guss, durch den reiz werden ver­mehrt immun­glo­bu­line vom typ A (IgA status) bis zu 25% mehr gebil­det, diese locken nun fress­zel­len an, hindern die viren am ando­cken an die schleim­haut, so die krise gesund über­ste­hen, zu sehen hier :
    https://​www​.youtube​.com/​c​h​a​n​n​e​l​/​U​C​Z​V​y​8​C​u​v​J​V​J​Z​9​H​I​c​8​o​V​F​19Q
    corona pandemi natür­li­che immun­ab­wehr auf­bauen.
    teilen-liken wei­ter­lei­ten-fol­lo­wer werden
    WORKINGFORABETTERWORLD

      • Was an der Natur ist bit­te­schön nicht nett?

        Unsere lie­bende Mutter Natur beschenkt uns doch gerade mit allem Not­wen­di­gen, das selbst anzu­rich­ten wir zu ver­schwuch­telt sind.

        Abge­se­hen davon: Corona ist nur eine Erkäl­tung. Regel­mä­ßi­ges Hän­de­wa­schen reicht voll­kom­men aus, um das alles ein­zu­däm­men. Man sollte bloß nicht damit auf­hö­ren, raus zu gehen, und seine sozia­len Kon­takte zu pflegen, weil Selbst­iso­lie­rung zu psy­chi­schen Krank­hei­ten führt, und von der Umwelt als komisch und eigen­bröd­le­risch auf­ge­nom­men werden könnte. Sein wir ehrlich, wenn man anderen Men­schen aus Anste­ckungs­ängs­ten aus dem Weg geht, dann wirkt man schon ziem­lich komisch.

        Außer­dem brau­chen Kinder den regel­mä­ßi­gen Kontakt zu einer großen Gruppe fremder Gleich­alt­ri­ger für ihre soziale Ent­wick­lung. Und Arbeit muss sein.

        Außer­dem ist das Wetter schön, und man sollte sich mit seinen Freun­den und der Familie treffen. Wer weiß, was diese Ver­rück­ten in der Politik als nächs­tes anrich­ten.

  12. Guten Morgen,

    >Einige werden sich viel­leicht noch an die eti­ket­ten­lo­sen Fleisch­kon­ser­ven erin­nern

    Dafür bin ich zu jung. Waren die gut? Ich finde MREs von heute ja erstaun­lich lecker.

    Abge­se­hen davon: Ich hoffe instän­dig, dass die Kom­pe­tenz­bes­tien in der Politik es dabei belas­sen, das ganze laufen zu lassen, bis Her­denim­mu­ni­tät da ist. Dafür bete ich drei Mal täglich. Gerade eben zum ersten Mal für heute.

    Darüber hinaus möchte ich betonen, dass eine Qua­ran­täne gar nicht durch­führ­bar wäre, ras­sis­tisch ist, und an das erin­nert, was die Nazis in Kon­zen­tra­ti­ons­la­gern gemacht haben, und gäbe häss­li­che Bilder. Was soll als nächs­tes kommen? Hit­ler­gruß statt Hand­schlag, nur weil dadurch weniger Keime über­tra­gen werden? Außer­dem ist eine Corona-Erkran­kung ist in den meisten Fällen nicht schlim­mer als eine Erkäl­tung, und an Erkäl­tun­gen sterben jedes Jahr viel mehr Men­schen, als bisher an Corona erkrankt sind, geschweige denn gestor­ben. Und so ein Viro­loge vom Robert-Koch Insti­tut hat auch gesagt, dass Corona weniger anste­ckend ist, als eine Erkäl­tung, und gele­gent­li­ches Hän­de­wa­schen reicht.

    Nein­ein­ein, das ganze ist ein auf­ge­bla­se­ner Not­hing­bur­ger, der nur von den Medien gehyped wird, um die Auf­la­gen zu stei­gern. Die Leute sollen schön weiter ihre Kinder in die Schulen stecken, damit diese dort etwas anstän­di­ges lernen, oder in den Kin­der­gar­ten, damit beide Eltern­teile auch schön arbei­ten können, oder in Ruhe hartzen. Und Fußball mit anschlie­ßen­dem Restau­rant­be­such muss auch sein.

    Ich liebe Dich, Corona-Chan.

    P.S.

    Klo­pa­pier ist in Vene­zuela seit Jahren aus­ge­gan­gen, und war, auf­grund seiner Knapp­heit, ein belieb­tes Valen­tins­tags­ge­schenk in Hong Kong. Außer­dem memte /pol/ seit seint Mitte Januar diese Knapp­heit herbei.

  13. Mir wurde schwind­lig beim Lesen des Arti­kels. Sätze über Sätze, nicht zu reden vom Gesamt­text, die einen Blick in den Abgrund der geis­ti­gen Ver­wir­rung der linken Unkul­tur geben.

  14. gesi­chert waren, dafür sorgte doch die Regie­rung!”
    Ja. Und das lässt sie sich, dazu für unglaub­li­che, hin­aus­ge­wor­fene, Mil­li­ar­den, fürst­lich, was sag ich, könig­lich bezah­len!
    Ich kenne kein Land, außer Nord­ko­rea und dem Iran, wo sich das Volk so kas­trie­ren und vor­füh­ren lässt!

Comments are closed.