Krisen wie die aktuelle unter der Ägide des Covid-19-Virus hat es noch nie gegeben, denn im Unter­schied zur Pest im 14. Jahrhun­dert oder der Spanis­chen Grippe 1918 trifft es heute eine weit­er­en­twick­elte, stark ver­net­ze und vor allem extrem arbeit­steilige Gesellschaft. Das 14. Jahrhun­dert basierte auf Selb­stver­sorgung klein­er und kle­in­ster Ein­heit­en, der Fern­han­del war über­schaubar. Selb­st 1918 lebte die Mehrheit der Men­schheit noch in ländlichen Struk­turen, der Kon­takt zur Außen­welt wurde vom Pfar­rer und vom Bürg­er­meis­ter aufrechter­hal­ten und bei­de wandten sich an höchst unter­schiedliche „höhere Instanzen“. Die Wucht, mit welch­er der jähe Stopp des wirtschaftlichen und sozialen Lebens die Welt heute trifft, hat kein Beispiel. Ökonomen wie Taleb oder Krall sehen in der aktuellen Coro­na-Pan­demie genau das „Schwarz­er Schwan“-Ereignis, an das nie­mand gedacht hat und das Poten­zial in sich trägt, uns in eine tiefe und lange Stagfla­tion zu stürzen. Die Panik an Märk­ten, in Regierun­gen und in der Bevölkerung gibt ihnen recht, auch wenn dieser Schwarze Schwan nicht der Aus­lös­er der Krise, son­dern nur deren Brandbeschle­u­niger ist.

Das Wesentliche

Es wird eini­gen noch nicht aufge­fall­en sein, aber das erste, was in dieser Krise knapp wurde, war nicht Toi­let­ten­pa­pi­er, son­dern Ver­trauen. Das Ver­trauen darauf, dass unsere Gesellschaft auch mor­gen noch so funk­tion­ieren wird, wie wir sie beim Schlafen gehen zurück­ge­lassen haben, hat tiefe Risse bekom­men. Die Gewis­sheit des Über­flusses war es, die es eini­gen sog­ar erlaube, poli­tis­che Ger­ingschätzung oder Ver­ach­tung dafür zu entwick­eln. Sätze wie „wir haben zwanzig Sorten Joghurt im Kühlre­gal, kön­nen aber den Hunger in der Welt nicht besiegen“ klin­gen uns allen noch in den Ohren. Doch ger­ade der Über­fluss, die Ver­füg­barkeit und Zuver­läs­sigkeit unser­er Liefer­ket­ten sorgten dafür, dass wir Ver­trauen auf­baut­en und jede Vor­sorge bere­itwillig exter­nal­isiert oder unter­lassen haben. Es bedurfte nur weniger Jahrzehnte, um das men­schliche Ver­hal­ten vom trib­alen Raf­fen hin zur anony­men Koop­er­a­tion zu verän­dern. Es bedarf sog­ar nur Tage, um in trib­ales Ver­hal­ten zurück­z­u­fall­en und einge­spielte Ver­sorgungs­ket­ten an den Rand des Kol­laps zu bringen.

Unser koop­er­a­tives Ver­hal­ten hat sog­ar so gut funk­tion­iert, dass wir uns keine Gedanken darüber macht­en, wie es zus­tande kommt. Wir dacht­en, die ganze Welt ticke so wie wir. Denn dass Stromver­sorgung, Wass­er, Gas, Mül­lab­fuhr, Gesund­heitsver­sorgung und die Ver­sorgung mit Joghurt gesichert waren, dafür sorgte doch die Regierung! Es ist noch nicht lange her und klingt wie ein ver­quer­er Hil­feschrei aus ein­er anderen Zeit, dass die soge­nan­nten Prep­per auf dem Radar des Ver­fas­sungss­chutzes auf­taucht­en. Die Süd­deutsche noch 2017: „Soge­nan­nte “Prep­per” bere­it­en sich auf mögliche Katas­tro­phen vor, in denen das staatliche Ver­sorgungssys­tem zusam­men­bricht.“ Hier ist bere­its ver­rä­ter­isch von „staatlich“ die Rede, wo doch eigentlich von der Lebens­mit­telver­sorgung durch den freien Markt gesprochen wer­den muss. Heute ist allen das Lachen und Krim­i­nal­isieren ver­gan­gen, stattdessen kön­nten Prep­per nun Sem­i­nare über Lager­wirtschaft, Ver­brauch­skalku­la­tion und Vor­rat­shal­tung geben, wenn es noch öffentliche Ver­anstal­tun­gen gäbe.

Führungsschwäche der Politik

Krisen­zeit­en sind gute Zeit­en für fähige Poli­tik­er und man muss lei­der fest­stellen, dass es solche zumin­d­est auf Landes‑, Bundes‑, oder EU-Ebene nicht gibt. Ist nicht die EU per eigen­er Def­i­n­i­tion genau eine solche Kör­per­schaft, die jen­seits nationaler Inter­essen das Wohl aller Bürg­er im Auge hat und sich um nichts Wichtigeres küm­mert, als das große Ganze? Doch es gab und gibt keine Not­fallpläne, kein ein­heitlich­es Vorge­hen gegen Covid-19, und das, obwohl doch an der Spitze der mächtig­sten Insti­tu­tion „EU-Kom­mis­sion“ mit Ursu­la von der Leyen aus­gerech­net eine Medi­ziner­in steht.

Stattdessen erleben wir wie in jed­er Krise die Renais­sance der Nation­al­staat­en, die Gren­zen schließen, Not­fall­maß­nah­men ergreifen und Kräfte dirigieren kön­nen. Außer in Deutsch­land, wo Kan­z­lerin Merkel um ihren Platz in der Geschichte bangt, statt aus­gerech­net das zu tun, was die Schwe­fel­partei seit Jahren (wenn auch aus ganz anderen Grün­den) fordert: die Gren­zen zu schließen. Ihre Ausrede für das Ver­sagen von 2015 war, die Gren­ze sei ja schon offen gewe­sen, hät­ten also gar nicht mehr geöffnet wer­den kön­nen. Dies­mal wird ihre Ausrede sein, dass unsere Nach­barn durch deren Gren­zschließun­gen uns die Arbeit ja bere­its abgenom­men hät­ten. Welche Schwäche!

Es ist die Schwäche des Nicht­stuns und Nichtregierens, dass sich lieber mit der Bewäl­ti­gung der Fol­gen eigen­er Unter­las­sung befasst, statt in der Krise aktiv zu wer­den. Dies offen­bart sich in der Art, wie heute poli­tis­che Ver­ant­wor­tung über­nom­men wird. Und zwar in der Krise, nicht bei Schön­wet­ter! Als Hel­mut Schmidt als Bürg­er­meis­ter von Ham­burg bei der Elbe­flut 1962 die amerikanis­che Armee zu Hil­fe rief, ver­stieß er streng genom­men gegen Recht und Gesetz. Der Preis des möglichen Scheit­erns war klar: er hätte seinen Hut nehmen müssen, wenn sein­er Entschei­dung kein Erfolg beschieden gewe­sen wäre. Es gab ver­gle­ich­bare Fälle bei Ade­nauer, Brandt, Kohl und Schröder. Jedoch keine ein­deuti­gen unter Merkel. Selb­st für das Sicher­heitsver­sprechen für deutsche Sparein­la­gen von 2008 brauchte sie Finanzmin­is­ter Stein­brück als Garant an ihrer Seite.

Ängstlich­es Zögern lähmt unfähige Poli­tik­er aus­gerech­net dort, wo Entschei­dun­gen zu tre­f­fen und Maß­nah­men anzuord­nen sind, die nur zen­tral entsch­ieden und ange­ord­net wer­den kön­nen. Dies und nur dies ist die Domäne eines Staates oder der EU, die sich stattdessen lieber damit befassen, möglichst tief in das Leben des Einzel­nen regel­nd einzu­greifen, selb­st wenn dieser nicht darum gebeten hat. Doch mutiges Han­deln in Krisen­zeit­en schließ ein, dass man für seine Entschei­dun­gen – die richti­gen und die falschen – gegenüber seinem Sou­verän Ver­ant­wor­tung übernehmen muss. Ver­ant­wor­tung zu übernehmen bedeutet heute jedoch nur, nach ein­er Erk­lärung zusam­men mit der über­nomme­nen Ver­ant­wor­tung den Raum ein­er Pressekon­ferenz zu ver­lassen und im Amt zu bleiben.

Wie wenig Tuch­füh­lung unsere Poli­tik­er zumin­d­est auf Bun­de­sebene mit den Sor­gen und Nöten der Men­schen haben, zeigte sich erst in dieser Woche, als rings um Deutsch­land die Län­der Not­maß­nahme um Not­maß­nahme verkün­de­ten und es in Berlin nichts Eiligeres zu beschließen gab, als die Erhöhung der Rund­funkge­bühren ab 2021. Die Beurteilung dieser Tak­t­losigkeit liegt bei den Bürg­ern irgend­wo zwis­chen blankem Zynis­mus und kalter Ver­ach­tung und die Bürg­er wer­den das auch nicht so schnell vergessen.

Zurückgeworfen von Covid-19

Wir hat­ten uns nicht nur auf staatliche Lenkung und Garantien ver­lassen, son­dern auch dabei zuge­se­hen, wie unsere Leg­isla­tive jahre­lang die Axt der „poli­tis­chen Gestal­tung“ an die Sys­teme legte, die uns so selb­stver­ständlich gewor­den waren, wie der Wech­sel von Tag und Nacht. Strate­gis­che Reser­ven wur­den abge­baut und ver­schwan­den, Not­fallpläne wur­den nicht aktu­al­isiert, Verän­derun­gen in Struk­tur und Gewohn­heit­en der Men­schen nicht in Rech­nung gestellt. Einige wer­den sich vielle­icht noch an die etiket­ten­losen Fleis­chkon­ser­ven erin­nern, die früher in Schüben in den Märk­ten auf­taucht­en, wenn in staatlichen Lagern die Notra­tio­nen umgeschichtet wur­den. Lange vor­bei. Die Berlin­er Sen­at­sre­serve, im Erin­nerung an die Berlin­block­ade angelegt, wurde ab 1989 für obso­let erk­lärt und abgeschafft. Als let­zte Rem­i­niszenz an kalten Krieg, Krisen­vor­sorge und schlechtere Zeit­en bleibt vie­len heute nur noch das sam­stägliche 12-Uhr-Proben der örtlichen Sire­nen. Statt nun aber zu begreifen, dass sich diese Krise nicht mit den üblichen Bar­rikaden-Floskeln vom “Zusam­men ste­hen”, “Hal­tung zeigen”, “offen­er Gesellschaft” und “Hand in Hand” wird vertreiben lassen, sind wir ges­traft mit Jour­nal­is­ten, die den Schuss selb­st dann nicht hören, wenn sie neben der Kanone stehen.

Zurück­ge­wor­fen auf die Frage, auf was im Leben eigentlich noch Ver­lass ist – und angesichts der Führungss­chwäche unser­er Poli­tik ste­ht alles in Frage – ver­fall­en die Men­schen in die unsin­nig­sten Ver­hal­tensweisen. Denn aus­gerech­net Toi­let­ten­pa­pi­er zu bunkern, als wür­den die Bäume mor­gen aufhören, Zel­lu­lose zu pro­duzieren, zeugt nicht ger­ade von Ratio­nal­ität und plan­vollem Ver­hal­ten. Doch wir haben es ein­fach ver­lernt, uns auf Krisen vorzu­bere­it­en und die noch vorhan­de­nen rudi­men­tären Instink­te lassen uns in Rich­tun­gen laufen, die kein Psy­chologe mehr erk­lären kann.

Meine Groß­mut­ter, Jahrgang 1901 und Zeitzeu­g­in zweier Weltkriege, der Weltwirtschaft­skrise von 1929 und der ent­behrungsre­ichen Nachkriegszeit ab 1945 – noch dazu im östlichen Deutsch­land – würde angesichts der aktuellen Ham­sterei nur müde lächeln. Sie sam­melte jedoch bis zu ihrem Tod 1977 Kohlen, Kartof­feln und Rüben von der Straße auf, wenn vor­beifahrende Fahrzeuge diese ver­loren hat­ten und ihre Abnei­gung gegen die Ver­schwen­dung von Lebens­mit­teln war episch! Denn Kohlen und Rüben brin­gen dich durch den Win­ter, Toi­let­ten­pa­pi­er eher nicht. Sie hätte sich­er nicht ver­standen, warum man die Energiev­er­sorgung von heimis­ch­er Kohle auf rus­sis­ches Gas oder volatilen Wind umstellt, um so den zahlre­ichen Abhängigkeit­en noch eine weit­ere hinzuzufü­gen und immer dichter am Rand eines Black­outs spazieren zu gehen.

Nun möchte ich hier nicht dem ein­fachen und ent­behrungsre­ichen Leben das Wort reden, das für meine Oma noch All­t­ag war. Man kann das Streben nach Vor­räten an Toi­let­ten­pa­pi­er auch anders inter­pretieren. Kern unser­er Zivil­i­sa­tion sind wom­öglich eher die san­itären und hygien­is­chen Errun­gen­schaften als die geis­teswis­senschaftliche Betra­ch­tung der Weltläufte. Wäre es anders, deck­ten sich die Men­schen wohl statt mit Toi­let­ten­pa­pi­er lieber mit den Werken Prechts oder der Gen­der­wis­senschaft ein, um gut durch die Krise zu kom­men – wobei nicht aus­geschlossen ist, dass man diese dem Zweck der Kör­per­hy­giene des Süd­pols zuführt, wenn die Not groß ist. Ver­mut­lich ist die Arbeit eines Klemp­n­ers, eines Fliesen­legers oder eines Mül­lentsorg­ers eben doch wesentlich­er, wichtiger und wertvoller als die eines Pro­fes­sors für ver­gle­ichende Gen­derolo­gie. Doch während die Net­zw­erke let­zter­er in schön­ster Blüte ste­hen, haben wir die ersteren seit Jahren sträflich vernachlässigt.

Gefühlte, erträumte und wirkliche Katastrophen

Die poli­tis­che Axt des Gestal­tens fährt aber auf viele Bere­iche nieder und ganze Heer­scharen von Aktivis­ten schauen dem stüm­per­haften Schnitzw­erk zur Ret­tung der Welt applaudierend und anfeuernd zu. Stein für Stein wird aus dem Pflaster der Straße gebrochen, dass wir aus den Errun­gen­schaften der Zivil­i­sa­tion wie selb­stver­ständlich unter den Füßen haben. Es braucht ja nicht erst Covid-19 um zu erken­nen, dass Sys­teme wie die Energiev­er­sorgung, das Gesund­heitssys­tem oder die Bun­deswehr längst so auf Kante genäht sind, dass man schon kaum noch Resilienz in ihnen find­et. Diese man­gel­nde Resilienz fehlt uns heute schmerzlich.

Auch dass den LkW, der den Nach­schub an Seife, Nudeln und Toi­let­ten­pa­pi­er in die Super­märk­te brin­gen möge, der über­all ver­teufel­ten Diesel­mo­tor antreibt, wird manchen Aktivis­ten wohl erst heute klar, nach­dem sie im Kampf gegen kur­zlebige Stick­ox­ide und ein paar Mikro­gramm Fein­staub grob­fahrläs­sig erste Fahrver­bote forderten. Die vor dem Fein­staub gerettete Men­schheit stirbt am noch feineren „Staub“ viraler DNA – die Evo­lu­tion hat wirk­lich Humor und ken­nt keine Gnade mit dem aufge­blase­nen Ego notorisch­er Wel­tret­ter. Der Ret­tungswa­gen, der einen kol­la­bierten Umweltak­tivis­ten mit Dieselkraft in die Notauf­nahme bringt, wo mit Braunkohle pro­duziert­er Strom die Infu­sions-Appa­rate und Beat­mungs­maschi­nen betreibt, ist eine tre­f­fende Satire auf wohl­standsverblödete Prob­lem­such­er, die nie erkan­nt oder wieder vergessen haben, dass die Natur nicht unbe­d­ingt unser kusche­liger Fre­und ist, dem wir Gewalt ange­tan und nun ret­ten kön­nen. Manch­mal ist die Natur nur das Arschloch, das ein­fach das Licht aus­macht, während wir ohne Toi­let­ten­pa­pi­er auf dem Klo sitzen.

Covid-19, ein unfreundliches “Hallo” der Natur

Wir haben es weit getrieben in let­zter Zeit. In Paris wurde 2015 unter lautem Applaus beschlossen, die glob­ale Erwär­mung zu stop­pen, ja, den Trend umzu­drehen. Heute sitzen wir in einem mehrfach aus­ge­brem­sten, ver­wun­de­ten Land qua­si unter Hausar­rest, während die Natur draußen den Früh­ling vorzieht, die Krokusse blühen lässt und der früh­ling­shafte Märzwind flüstert uns zu:

‚Ihr kleinen Men­schen, das war also eure größte Furcht? Dass die Win­ter milder und die Som­mer wärmer wür­den? Ihr sorgtet euch um Süd­seein­seln, die den­noch ein­fach nicht im Meer versinken wollen. Ihr hat­tet Angst um den Eis­bären, den ihr in Köln, München oder Ham­burg zu ver­mis­sen glaubtet, dabei geht es dem ganz prächtig. Eure Forschungss­chiffe, die ihr aussendet, um das Abschmelzen der Pole zu doku­men­tieren, bleiben im Eis steck­en. Eure Kinder gin­gen fre­itags nicht zur Schule, weil sie Angst vor der Zukun­ft hat­ten. Nun schließt ein Virus all eure Schulen und ihr habt wirk­lich Grund, euch zu fürcht­en. Ich will euch lehren, dass ihr Teil dieses Plan­eten seid, nicht dessen Nor­mge­ber oder Auf­pass­er. Eure Ver­let­zlichkeit liegt in eur­er Arro­ganz, ohne Zögern in jedes Nichts zu sprin­gen, wenn  es nur eine große Bewe­gung ver­spricht und aus­gerech­net das ger­ing zu schätzen, was ihr euch über Jahrhun­derte müh­sam erkämpft und erar­beit­et habt.‘

Ergänzend zu diesem Macht­wort der Natur füge ich eine kleine Anek­dote an, die uns jet­zt, da wir als Gesellschaft gegen den Abstieg und die Auflö­sung kämpfen, wie eine Nachricht aus ein­er übergeschnappten Ver­gan­gen­heit erscheinen mag.

In „besseren Zeit­en“, als unsere Poli­tik­er jeden Tag eine weit­ere Sau durch Dorf jagten, um immer absur­dere Wege zu find­en, das Leben der Men­schen zu regle­men­tieren und den tech­nis­chen Fortschritt zu geißeln, hat­te unsere Umwelt­min­is­terin Sven­ja Schulze die irre Idee, im Kampf um CO2-Einsparun­gen dem Inter­net ans Led­er zu gehen. Man müsse ja nicht immer die höch­ste Auflö­sung für Bild und Video ein­stellen, so Schulze, ganz im mod­er­nen Verzicht­sprech, wie er Gre­ta Thun­berg so gut gefällt.

Nun hat Covid-19 auch die Fre­itags­demos der Gre­ta-Jünger auseinan­derge­sprengt und in die ver­net­zten Zim­mer zurück­ge­wor­fen und Gre­ta fordert via Twit­ter, die Streiks von zu Hause aus fortzuset­zen. Und zwar, indem man Fotos von sich mit Streikschild postet, auf dem die immer­gle­ichen Forderun­gen zu sehen sind. Sven­ja Schulze und Gre­ta Thun­berg kämpfen hier an der­sel­ben Front und je erfol­gre­ich­er Schulzes Verzichts­forderun­gen wür­den, umso schlechter kön­nte man die Forderun­gen auf den Schildern der Kli­makinder wegen Ver­pix­elung lesen.

Eine Wel­tret­ter­be­we­gung, die durch die Natur in ihre sicheren, kün­stlichen Alkoven zurückge­drängt wird und von dort dem Ver­löschen ihrer Botschaften durch deren Ver­wirk­lichung zuse­hen muss. Das würde ich dialek­tis­ch­er Overkill nennen!

Spätestens jet­zt sollte auch dem Let­zten klar sein, dass hier einiges gewaltig schief gelaufen ist und das die Men­schheit wirk­lich ele­mentar­eren Bedro­hun­gen aus­ge­set­zt ist, die wir im Gegen­satz zu den gefühlten und erdacht­en Bedro­hun­gen nie auf dem Zettel hatten.

Covid-19 wird nicht das Ende der Zivil­i­sa­tion bedeuten. Aber vielle­icht das Ende jen­er Welt, die wir für beherrschbar und nach Belieben und Gut­dünken verän­der­bar gehal­ten haben. Passen Sie auf sich auf, liebe Leser. Die Lage ist ernst und ich brauche jeden einzel­nen von Ihnen.

Auch erschienen auf achgut.com

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37 Kommentare

  1. “… das(s) die Men­schheit wirk­lich ele­mentar­eren Bedro­hun­gen aus­ge­set­zt ist, die wir im Gegen­satz zu den gefühlten und erdacht­en Bedro­hun­gen nie auf dem Zettel hatten”.
    Epi­demien oder Pan­demien “nie auf dem Zettel”????
    AIDS, Schweine­grippe, Vogel­grippe, Ebo­la — sind so die ersten Dinge, die mir da in Erin­nerung kommen.

    “wirk­lich ele­mentar­eren Bedro­hun­gen” bei aktuell 44 Toten in DE kann ich diese For­mulierung nicht ganz nachvol­lziehen. Alle Mod­ell­rech­nun­gen mit expo­nen­tiellem Anstieg erin­nern mich an die Mod­ell­rech­nun­gen der Klimaalarmisten.
    Die WIRKLICHE Bedro­hung ist nicht im Außen, son­dern offen­sichtlich men­tal. Das zeigen sowohl Kli­ma- als auch die Coronahysterie.
    Die Men­schheit kann sich offen­bar nicht mehr vorstellen, “dass das alles gut geht” — es muß ein Desaster her, so oder so. Und es wird alles dafür getan, es herbeizuführen.

    Es scheint, dies­mal mit Erfolg. Nor­maler­weise sind solche Börsen­crashs der Anfang ein­er lan­gen Dür­repe­ri­ode — und der Börsen­crash ist noch nicht zu Ende! Er hat jet­zt bere­its Aus­maße, die 2008/9 in den Schat­ten stellen. Es wird zu drama­tis­chen ökonomis­chen und sozialen Ver­w­er­fun­gen kom­men, kein Witz. Und das bei aktuell 10000 Toten weltweit.
    Man sieht, wir brauchen gar keine reale Bedro­hung, um uns zu ruinieren. Unser Selb­stver­nich­tung­spro­gramm läuft per­fekt in uns selb­st ab.

    Men­tale Prob­leme kön­nen nur auf spir­ituelle Weise über­wun­den wer­den. Dafür ist auf dieser Seite jedoch kein Platz.

    • Ähm… Hast Du Dir mal über­legt, was passiert, wenn Du nen Unfall oder Schla­gan­fall hast, und die Kranken­häuser voller Coro­na-Fans sind? Oder Du irgen­deinen Betrieb hast, in dem Du die Leute nicht voneinan­der isolieren kannst? Oder auch einem Pro­duk­tion­sein­bruch mit Geld­druck­erei begeg­net wird? Unsere Gesellschaft ist ger­ade im Begriff die Ver­sprechun­gen, mit denen die Leute bish­er ruhig gestellt wur­den, nicht mehr ein­hal­ten zu kön­nen. Abge­se­hen davon, wart mal ab, ob Du Dich immer noch für die Börsen­lage inter­essierst, sobald Deine Lunge zuschwillt, oder ob Du Dich dann mehr dafür inter­essierst, dass die Medika­mente und Geräte knapp sind.

      Man kann argu­men­tieren, dass Coro­na-Chan auf­grund der über­pro­por­tionalen Erken­nungsrate der schw­eren Fälle weniger schlimm ist, als dies laut den WHO-Angaben der Fall ist, und die Panik eine direk­te Folge der Berichter­stat­tung ist. 

      Man kön­nte auch sagen, dass eine beson­ders ansteck­ende und ständig mutierende Vari­ante von SARS ger­ade endemisch gewor­den ist, und die Schwächen des west­lichen Werte- und Wirtschaftssys­tem offen­legt. Das ist kein Selb­stver­nich­tung­spro­gramm, son­dern ein Kon­struk­tions­fehler. Bei nem ein­stürzen­den Haus würde man auch nicht von einem Selb­stzer­störungsmech­a­nis­mus sprechen, son­dern von ein­er fehler­haften Kon­struk­tion. Du ver­wech­selst die Fas­sade mit der Sta­tik, wenn Du meinst, das wäre alles nur Hysterie.

  2. Sagt mal, ist Euch eigentlich klar, dass Schulen, Unis, und Arbeit­splätze dicht gemacht wer­den müssen, wenn man Coro­na-Chan Ein­halt gebi­eten will? Man hat min­destens 10% Hos­pi­tal­isierungsrate, und dafür gibts nicht genug Kranken­haus­bet­ten, wenns erst richtig abge­ht. Was man jet­zt sieht ist ja noch nicht­mal die Panik.

    Wenn die Leute jet­zt schon Schiss haben, dass sie sich nicht nach dem intim­sten Moment des Tages den Arsch abwis­chen kön­nen, was wird erst sein, wenn sie rei­hen­weise nach Luft japsend krepieren, und nie­mand im weißen Kit­tel so tut, als würde er ihnen helfen? Das ist doch auch zu so nem Rit­u­al unser­er Gesellschaft gewor­den — Wenns Dir schlecht geht, gehst Du zu nem Arzt, und der macht irgend­was, und ver­mit­telt Dir damit die Sicher­heit, dass sich jemand darum küm­mert. Ist zwar über­be­w­ertete Geld­macherei, aber die Psy­che beruhigt es. Wie wer­den die Leute wohl abge­hen, wenns das nicht mehr gibt, und im Neben­raum die Oma erstickt, oder man ne Fliegen­plage hat, und die Woh­nung der allein­erziehen­den Nach­barin noch fauler müf­felt, als der Müll­berg vor der Haustür? 

    Übri­gens möchte ich erwäh­nen, dass es gar nicht so unwahrschein­lich ist, dass Normies sich bald fra­gen wer­den, wom­it sie sich den Arsch abwis­chen sollen. Stellt Euch doch mal vor, dem Staat geht die Kohle aus, und unsere 90%-Sozialhilfe-Musel haben nichts zu essen für ihre Kinder. Die Frage, die sich dann stellt, ist, ob die selb­st plün­dern gehen, oder kostümierte Beamten mit BRD-Stick­er das für sie erledi­gen. Die ersten Plün­der­er sind ja immer die Bullen. Eine Frage, die sich dann hinge­gen nicht stellt, ist, wann das näch­ste Mal das Klopa­pi­er-Regal im Super­markt befüllt wer­den wird, weil dann eh nie­mand mehr vor die Tür geht.

    Naja, hof­fen wir, dass man aus den Fehlern der Gegen­wart ler­nen wird, und man in Zukun­ft eine muni­tion­s­gedeck­te Währung hat. Muni­tion hat sich schon mehr als ein Mal als in Krisen­zeit­en sich­er­ste und werthaltig­ste Währung erwiesen.

    • Ach Rolfi,
      schau mal bei euromomo.eu nach. Dort wirst du sehen,dass die Anzahl an Infek­ten von Atemwegserkrankun­gen (inkl. Coro­na) bis­lang eher geringer ist als in den Jahren zuvor.
      Was sagt uns das — na?

      • ich kor­rigiere: Es wer­den nicht Infek­te dargestellt, son­dern Todes­fälle, sor­ry. Inter­es­sant ist auch, dass es bei Kindern und Jugendlichen qua­si keine Wellen­för­mige Häu­fun­gen von Todes­fällen gibt und die absolute Anzahl über­haupt sehr ger­ing ist.

      • Ach Michi,

        schau mal im Math­e­buch nach, was “expo­nen­tielles Wach­s­tum” ist. Coro­na-Chan ist nicht deshalb so sexy, weil sie so viele Leute umbringt, son­dern deshalb, weil sie so ansteck­end ist, und sie unge­fähr 10–20% ihrer Fans gle­ichzeit­ig ins Kranken­haus bringt, das nor­maler­weise kaum Überka­paz­itäten hat.

        Und diese Leute brauchen die Hos­pi­tal­isierung. Die kom­men ins Kranken­haus, weil sie zu erstick­en dro­hen. Die niedrige Ster­ber­ate ist nur mit guter medi­zinis­ch­er Ver­sorgung mach­bar, jedoch nicht, wenn die Kapaz­itäten über­schrit­ten werden. 

        Hier, hast Du mal einige Über­schlagsrech­nun­gen, und etwas Mathe-Nachhilfe.

        https://medium.com/@tomaspueyo/coronavirus-act-today-or-people-will-die-f4d3d9cd99ca

        https://www.youtube.com/watch?v=Kas0tIxDvrg

        Abge­se­hen davon unter­schätzt Du die Auswirkun­gen, die Panik haben kann. In Panik ger­atene Her­den tram­peln tot, was ihnen im Weg ist. Am Schluss wer­den wir ne Mis­chung aus den Seg­nun­gen von Coro­na-Chan und den Seg­nun­gen ein­er in Panik ger­atene Herde haben. Eben­falls ists nicht gesagt, dass Coro­na-Chans Wach­s­tum­srate hin­re­ichend gesenkt wer­den kann, ohne die Wirtschaft so kom­plett stil­lzule­gen, wie es in Wuhan notwendig war.

        Außer­dem ist Coro­na-Chan nun endemisch, und die Chance ein­er sexy Muta­tion, gegen die die alten Antikör­p­er nicht mehr wirken, beste­ht jed­erzeit, also wer­den immer neue Coro­na-Chans wiederkom­men. Mit Glück sind die Stats dieser Muta­tio­nen dann sog­ar noch bess­er. Und über­leg mal, welche psy­chol­o­gis­chen Auswirkun­gen es in Afri­ka haben wird, wenn die da man­gels medi­zinis­ch­er Ver­sorgung rei­hen­weise ver­reck­en. Über­leg mal, wie viele anschließend ihr Erbe auf den Kopf hauen wer­den, um in den West­en zu “fliehen”.

        Was unterm Strich raus kommt zählt. Ich bin jeden­falls zuver­sichtlich, und sehe der Zukun­ft nun viel hoff­nungsvoller ent­ge­gen, als noch im let­zten Jahr.

    • Mwa­ha­ha. Leute, ver­sucht mal ne Pack­ung Parac­eta­mol zu kaufen. Hil­ft gegen Kopf­schmerzen (und gegen Fieber ohne das Immun­sys­tem run­terz­u­fahren). Nur für den Fall. 

      Die sind näm­lich ger­ade über­all ausverkauft. Welch­er Schelm kauft da bloß ger­ade den Markt leer? Sinds etwa die Juden? Brauchen die das etwa für ihre Matze­bällchen? Der Staat ists bes­timmt nicht, denn wir wis­sen ja alle, dass der Not­fal­lvor­räte bis zum Sank­t­nim­mer­le­in­stag bunkert. Eben­so die Krankenhäuser. 

      Was, außer Atem­schutz­masken, Desin­fek­tion­s­mit­teln, Klopa­pi­er, und nicht das Immun­sys­tem beein­trächti­gen­den Fiebersenkern, ist derzeit eigentlich son­st noch so aus­ge­gan­gen? Sauerstoffflaschen? 

      Oh, ist das alles geil…

        • In Frankre­ich saufen die Juden jede Wein­pulle aus um dann hineinzuschlüpfen, wo sie sich vor Coro­na in Sicher­heit wäh­nen. Und in Hol­land verkriechen sie sich vor Angst unter jed­er Chip­stüte, die sie ergat­tern kön­nen. In Deutsch­land ist man man­gels Klopa­pi­er am Arsch, oder die Juden haben so viel Schiss vor Coro­na, dass sie ihren Durch­fall mit unendlich viel Klopa­pi­er abputzen müssen.
          Ach vielle­icht sind’s ja gar nicht die Juden, son­dern die Islamisten …
          (Satire off)

        • Ich sagte ja bereits: 

          Wenn der Staat oder “Die All­ge­mein­heit” Mist macht, schiebt man den Juden die Schuhe in die Schuld. Ein­er­seits, weil Juden bei der Gruppe von Men­schen, die an die in nen­nenswertem Umfang an die Wand gestellt gehören — Medi­en, Poli­tik­er, Anwälte, Finanzwe­sen, (((Intellek­tuelle))), Kriegstreiber, Plu­tokrat­en — nun­mal stark über­repräsen­tiert sind. Und ander­er­seits, weil Juden nun­mal ne Außen­seit­er­gruppe mit eigen­er Iden­tität sind, die dadurch logis­cher­weise nicht zum “Team Wir” gehört. 

          Leute aus den eige­nen Rei­hen an die Wand zu stellen, würde die Leute verun­sich­ern, und die Ord­nung unter­graben. Darum braucht man Außen­seit­er. Das Prob­lem entste­ht, weil man über­große Iden­titäts­grup­pen hat, die zu umfassend sind, um zu funk­tion­ieren, und diese Iden­titäts­grup­pen oben­drein noch in Staat­en organ­isiert sind. Demokratie und Poli­tik sind ein Zus­tand per­ma­nen­ten Mark­tver­sagens, und der ide­ale Nährbo­den für Kor­rup­tion. Anti­semiten sehen das, suchen die Schuld aber außen, und ver­suchen das Prob­lem mit mehr von dem Prob­lem zu lösen. 

          Naja. Clown­welt. Geld­presse brrrrrrrr.

          P.S.

          Man kann dem Neolib­er­al­is­mus in die Schuhe schieben, dass Coro­na-Chan im West­en gelandet ist, wo die Gren­zen offen sind, und man auf Tol­er­anz und Mul­ti­kul­ti ste­ht. Das ist ja Neolib­er­al­is­mus. Der Teil der zivil­isierten Welt, in dem man Aus­län­der noch anständig diskri­m­iniert, und Prob­leme mit geziel­ter Diskri­m­inierung löst, wurde von Coro­na-Chan ver­gle­ich­sweise ver­schont. Mul­ti­kul­ti-Wes­teu­ropa ist der neue Seuchen­herd. Und inner­halb von Mul­ti­kul­ti-Wes­teu­ropa sind auch die “fortschrit­tlich­sten” Gebi­ete am stärk­sten betrof­fen. Leg mal ne Karte mit den Coro­na-Fällen neben ne Karte mit dem Türken-Anteil der Aus­län­der, oder ne Karte mit dem Flüchtlings-Anteil, oder dem Nicht-EU-Aus­län­der-Anteil. Diese Dinge sind klare Fol­gen von Neolib­er­al­is­mus und Neokon­ser­v­a­tivis­mus, und es gibt nen auf diesen Karten erkennbaren Zusam­men­hang zwis­chen dem und der Corona-Durchseuchung.

        • Wie kann man nur so viel bösar­ti­gen Blödsinn öffentlich kund tun?

          1. “an die Wand stellen”
          2. ” Juden überrepräsentiert”
          3. “Außen­seit­er­gruppe”
          4. “Diskri­m­inierung schützt vor Seuchen”
          5. “Demokratie = Mark­tver­sagen und Korruption”

          Und dann noch hier schreiben in ein­er fieber­haften Geistediarrhö.
          Schade, dieses niveau­volle Forum wird von Urmen­schen gekapert. Aber wir haben ja Mei­n­ungs­frei­heit. Ist das nicht schön?!

  3. Die Toi­let­ten­pa­pi­er Hysterie!!
    Die Idioten soll­ten sich bess­er Gedanken darüber machen.
    was von Vorne reinge­ht, als von Hin­ten rauskommt!

    Das Schlimm­ste Virus hat tat­säch­lich zwei Beine und
    ren­nt in jede Rich­tung, in Der Sie Andere Treiben!

    Es Geht nichts über das Erhabene Gefühl, sich den Arsch
    mit den Schmirgel, den Lokus und anderen Nutzlosen
    Jor­nal­is­tis­chen Geschreib­sel abzuwischen!

    • “Wenn ich wüsste, dass mor­gen die Welt unterginge,” …
      dann würde ich heute noch drei Groß­pakete Klopa­pi­er kaufen.

    • > Die Idioten soll­ten sich bess­er Gedanken darüber machen.
      was von Vorne reinge­ht, als von Hin­ten rauskommt!

      Also, meine Nach­barn haben Kinder. Die sind laut und ver­zo­gen. Und ich hab nen Räuchero­fen im Keller.

      Lies mal das Buch “Earth Abides” von George R. Stew­art. Darin kommt eine riesige Schar von Rat­ten vor, die sich so lange expo­nen­ziell ver­mehrte, bis der Super­markt leerge­fressen war. Du brauchst nicht zu glauben, dass hin­ter­her auch nur eine davon Hunger lei­den musste.

      Ich sehe jeden­falls Weisheit in der Hor­tung von Klopa­pi­er. Nahrung wächst nach und läuft rum. Klopa­pi­er hinge­gen ist weg, sobald es ver­braucht wurde.

  4. “Coro­na” Co-Vid-19 ret­tet ger­ade das Kli­ma und wirft dem einen oder anderen Blu­men­sträuße vor die Füße. Die Natur inter­essiert sich einen Scheiß­dreck dafür, was wir uns ausspin­tisieren. Sie macht ein­fach, was sie will. Heute Coro­na, gestern Fukushi­ma … was kommt morgen?
    Die Men­schheit ist bis heute so weit gekom­men, weil sie denk­fähige Indi­viduen her­vor­bringt. Die anderen gehen vor die Hunde, wenn es die Natur ger­ade will. Und wenn wir nicht als Gesamt­ge­sellschaft vor die Hunde gehen, nenne ich das großes Glück, denn denk­fähige Indi­viduen fehlen an ganz entschei­den­den Stellen.

    Dieser Virus ist zwar nicht so gefährlich, dass man ein Massen­ster­ben befürcht­en müsste. Um seine Aus­bre­itung zu ver­hin­dern, ist es aber trotz­dem ganz nüt­zlich, eine Pause in die wahn­hafte Betrieb­samkeit einzule­gen. Über­ste­hen tun wir das bes­timmt. Allerd­ings wird sich so manch­es verän­dern müssen. Eine Lehre wird sie sein, vielle­icht. Ich bin da ganz zuver­sichtlich, wir wer­den noch genü­gend Glück haben. Weil zum Glück sind genü­gend kluge Men­schen an den nicht entschei­den­den Stellen und entschei­den dann entsprechend. Denn ohne Regierung funk­tion­iert vieles offen­bar viel besser.

    • Es kön­nte auch sein, dass Bargeld abgeschafft wird, und wir alle nen Per­so­n­en­track­er ver­passt bekom­men, der dann den Per­son­alausweis und die EC-Karte ersetzt.

      Denk­ende Men­schen haben näm­lich das Prob­lem, dass sie aus der Herde gebis­sen wer­den, weil sie diese “verun­sich­ern”, da sie der Regierung und dessen Sprachrohr, den Medi­en, wider­sprechen. Es verun­sichert die Schafe, wenn man nicht “Mäh” sagt. Und die sind auch wirk­lich so blöd, dass sie nicht selb­st­ständig dafür sor­gen kön­nen, dass sich ne Erkäl­tung nicht weit­er verbreitet.

      Naja, ich liebe Coro­na-Chan. Ich genieße die Show. Das ist wie ein Zug-Crash in Zeitlupe, und so vorherse­hbar, dass es geskriptet wirkt.

  5. Lieber Roger, eigentlich ist deinem wun­der­baren Beitrag nichts mehr hinzuzufü­gen. Schade allerd­ings, dass dir ein wichtiger Aspekt ent­gan­gen ist.
    Wie der welt­bekan­nte Sozi­ologe und Recht­sex­trem­is­mu­s­ex­perte Matthias Quent in Zeit Online aus­führte, wollen Rechte, also die AfD, das Virus nutzen um die Gren­zen schließen zu lassen, Demokratie und Rechtsstaat auszuhe­beln und die Macht in Deutsch­land zu übernehmen.
    Gott sei Dank kam rechtzeit­ig aus Berlin die Mel­dung, dass die Mil­lio­nen an die AA-Stiftung und damit an sein Insti­tut weit­er­fließen wer­den. Son­st hätte er noch nach­weisen müssen, dass die AfD das in ihren geheimen Laboren entwick­elte Virus, via Chi­na in die Welt geset­zt hat. 

    Ich habe das Gefühl bei eini­gen hil­ft es auch nicht mehr wenn der HERR Hirn reg­nen lässt. 

    PS.: Soeben las ich, Deutsch­land will am Mon­tag die Gren­zen schließen. OMG, die AfD hat in Deutsch­land die Macht übernommen.

    • Ich sag ja, das ist alles ganz schreck­lich, und erin­nert an Konzen­tra­tionslager, und wird sicher­lich hässliche Bilder geben. Dabei ists doch nur eine Erkäl­tung. Hof­fentlich beweisen wenig­stens genug Deutsche Hal­tung, indem sie einen Aus­län­der umar­men. Was man den ganzen Aus­län­dern antut ist schon schlimm… Wie sollen die denn fünf Mal täglich beten, wenn die Gotteshäuser geschlossen bleiben? Hof­fentlich lassen diese armen Men­schen sich sowas nicht bieten…

  6. Es ist bish­er abso­lut das Genial­ste, was ich zur derzeit­i­gen Krisen­si­t­u­a­tion las. Gedacht hat­te ich es dur­chaus ähn­lich, doch so ein­ma­lig gut hätte ich es nicht schreiben können.
    Doch will ich an zwei Stellen mosern: Nicht nur die Natur kann ein Arschloch sein, da der Men­sch auch Natur ist, kön­nen also auch Men­schen Arschlöch­er sein.
    Dann die Sache, dass die Bürg­er nicht vergessen wer­den? Ich glaube eher, dass, sobald die Krise vor­bei sein sollte, die Garan­ten des Staates wieder in so lieb gewor­dene Gewohn­heit­en (vom Staat gewohnte Sicher­heit­en) zurück­fall­en Werden.schauen wir mal!

  7. Vie­len Dank Herr Letsch. Aber Sie sind ein real­itäts­fremder Opti­mist, auch wenn ich wün­schte, Sie hät­ten recht. Wer sich so lange und inten­siv in sein­er selb­st­gerecht­en Besser­wis­serei gesuhlt hat wie unsere Links­grü­nen, wer sich wie die vie­len heuti­gen Ani­fas 100%ig sich­er ist, daß er zur Hitlerzeit natür­lich in den Wider­stand gegan­gen wäre, auch unter Inkauf­nahme schw­er­ster Kon­se­quen­zen, der wird sich nicht so ein­fach von einem realen Virus aus sein­er Traumwelt her­aus­holen lassen. Da muß es schon ganz schlimm kom­men und diese Leute per­sön­lich treffen.

  8. “Doch mutiges Han­deln in Krisen­zeit­en schließt ein, dass man für seine Entschei­dun­gen – die richti­gen und die falschen – gegenüber seinem Sou­verän Ver­ant­wor­tung übernehmen muss. Ver­ant­wor­tung zu übernehmen bedeutet heute jedoch nur, nach ein­er Erk­lärung zusam­men mit der über­nomme­nen Ver­ant­wor­tung den Raum ein­er Pressekon­ferenz zu ver­lassen und im Amt zu bleiben.”
    Also feiern, oder feuern? Wir brauchen doch ger­ade jet­zt die muti­gen Entschei­der, und nicht nur solange, wie sie erfol­gre­ich sind. Mutig und Entschei­der bleiben sie auch nach einem Fehler!

  9. ..“unter der Fir­nis der Zivil­i­sa­tion.” bitte ! … und jet­zt komm’ mir nicht mit: ” Du, sor­ry , ey,aber…” Haltung !

  10. Richtig ist, einige von uns erken­nen die Untätigkeit der poli­tis­chen Kaste auf allen Ebe­nen (von EU bis zum Min­is­ter­präsi­den­ten). Zugle­ich erleben wir die Daem­lichkeit dieser links­grue­nen Ansicht­en “wir kön­nen Natur”.

    Wir wer­den von Inkom­pe­tenz oder selb­ster­nan­nten Wahrheitfind­ern geplagt bis hin zum Rund­funk und es ist an der Zeit sich aufzu­machen, um sich zu wehren.

  11. der pan­de­mi trotzen: immunab­wehr sel­ber ganz ein­fach auf­bauen, vater kneipp zeigt ein wis­senschaftlich belegtes haus­mit­tel, der gesichts­guss, durch den reiz wer­den ver­mehrt immun­glob­u­line vom typ A (IgA sta­tus) bis zu 25% mehr gebildet, diese lock­en nun fresszellen an, hin­dern die viren am andock­en an die schleimhaut, so die krise gesund über­ste­hen, zu sehen hier :
    https://www.youtube.com/channel/UCZVy8CuvJVJZ9HIc8oVF19Q
    coro­na pan­de­mi natür­liche immunab­wehr aufbauen.
    teilen-liken weit­er­leit­en-fol­low­er werden
    WORKINGFORABETTERWORLD

      • Was an der Natur ist bitteschön nicht nett? 

        Unsere liebende Mut­ter Natur beschenkt uns doch ger­ade mit allem Notwendi­gen, das selb­st anzuricht­en wir zu ver­schwuchtelt sind. 

        Abge­se­hen davon: Coro­na ist nur eine Erkäl­tung. Regelmäßiges Hän­de­waschen reicht vol­lkom­men aus, um das alles einzudäm­men. Man sollte bloß nicht damit aufhören, raus zu gehen, und seine sozialen Kon­tak­te zu pfle­gen, weil Selb­sti­solierung zu psy­chis­chen Krankheit­en führt, und von der Umwelt als komisch und eigen­bröd­lerisch aufgenom­men wer­den kön­nte. Sein wir ehrlich, wenn man anderen Men­schen aus Ansteck­ungsäng­sten aus dem Weg geht, dann wirkt man schon ziem­lich komisch.

        Außer­dem brauchen Kinder den regelmäßi­gen Kon­takt zu ein­er großen Gruppe fremder Gle­ichal­triger für ihre soziale Entwick­lung. Und Arbeit muss sein.

        Außer­dem ist das Wet­ter schön, und man sollte sich mit seinen Fre­un­den und der Fam­i­lie tre­f­fen. Wer weiß, was diese Ver­rück­ten in der Poli­tik als näch­stes anrichten.

  12. Guten Mor­gen,

    >Einige wer­den sich vielle­icht noch an die etiket­ten­losen Fleis­chkon­ser­ven erinnern

    Dafür bin ich zu jung. Waren die gut? Ich finde MREs von heute ja erstaunlich lecker.

    Abge­se­hen davon: Ich hoffe inständig, dass die Kom­pe­tenzbestien in der Poli­tik es dabei belassen, das ganze laufen zu lassen, bis Her­den­im­mu­nität da ist. Dafür bete ich drei Mal täglich. Ger­ade eben zum ersten Mal für heute. 

    Darüber hin­aus möchte ich beto­nen, dass eine Quar­an­täne gar nicht durch­führbar wäre, ras­sis­tisch ist, und an das erin­nert, was die Nazis in Konzen­tra­tionslagern gemacht haben, und gäbe hässliche Bilder. Was soll als näch­stes kom­men? Hit­ler­gruß statt Hand­schlag, nur weil dadurch weniger Keime über­tra­gen wer­den? Außer­dem ist eine Coro­na-Erkrankung ist in den meis­ten Fällen nicht schlim­mer als eine Erkäl­tung, und an Erkäl­tun­gen ster­ben jedes Jahr viel mehr Men­schen, als bish­er an Coro­na erkrankt sind, geschweige denn gestor­ben. Und so ein Virologe vom Robert-Koch Insti­tut hat auch gesagt, dass Coro­na weniger ansteck­end ist, als eine Erkäl­tung, und gele­gentlich­es Hän­de­waschen reicht.

    Neineinein, das ganze ist ein aufge­blasen­er Noth­ing­burg­er, der nur von den Medi­en gehyped wird, um die Aufla­gen zu steigern. Die Leute sollen schön weit­er ihre Kinder in die Schulen steck­en, damit diese dort etwas anständi­ges ler­nen, oder in den Kinder­garten, damit bei­de Eltern­teile auch schön arbeit­en kön­nen, oder in Ruhe hartzen. Und Fußball mit anschließen­dem Restau­rantbe­such muss auch sein.

    Ich liebe Dich, Corona-Chan.

    P.S.

    Klopa­pi­er ist in Venezuela seit Jahren aus­ge­gan­gen, und war, auf­grund sein­er Knap­pheit, ein beliebtes Valentin­stags­geschenk in Hong Kong. Außer­dem memte /pol/ seit seint Mitte Jan­u­ar diese Knap­pheit herbei.

  13. Mir wurde schwindlig beim Lesen des Artikels. Sätze über Sätze, nicht zu reden vom Gesamt­text, die einen Blick in den Abgrund der geisti­gen Ver­wirrung der linken Unkul­tur geben.

  14. “gesichert waren, dafür sorgte doch die Regierung!”
    Ja. Und das lässt sie sich, dazu für unglaubliche, hin­aus­ge­wor­fene, Mil­liar­den, fürstlich, was sag ich, königlich bezahlen!
    Ich kenne kein Land, außer Nord­ko­rea und dem Iran, wo sich das Volk so kas­tri­eren und vor­führen lässt!

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