Rund um das kleine stache­lige Virus, welch­es ger­ade die Welt auf den Kopf stellt, hört und liest man die ver­rück­testen Ver­schwörungs­the­o­rien! So auch jene vom leer ste­hen­den Kranken­haus, was ange­blich beweisen sollen, dass die ganze C‑19-Panik von fin­steren Mächt­en geplant sei und vielle­icht zur Machter­grei­fung des Zorg vom Plan­eten Org mit­tels Massen­panik führen werde. Oder waren es die Illu­mi­nat­en? Es gäbe gar kein Virus, das sei alles nur Quatsch! Ich ver­linke das hier gar nicht erst, denn ger­ade die Sache mit den leeren Kliniken ist schnell aufgek­lärt. Zumin­d­est ist das meine Erk­lärung, der natür­lich nie­mand fol­gen muss. Ich kön­nte ja auch ein Spi­on des Zorg sein und weil meine Erk­lärung eine ein­fach ist, ist sie sich­er falsch! Doch Fakt ist, dass der alles umfassende, teil­weise sur­reale Aus­nah­mezu­s­tand unseres Lan­des lei­der auch die Kranken­häuser bet­rifft – nur eben etwas anders, als man das nach den TV-Bildern aus der Lom­bardei oder nach langjährigem medi­zinis­chen TV-Prak­tikum bei „Grey‘s Anato­my“ und “Dr. House” erwarten würde.

Der Anteil an Intensivbetten (ITS)

In Kranken­häusern mit soge­nan­ntem „Ver­sorgungsauf­trag nach Kranken­haus­fi­nanzierungs­ge­setz“ – was nach meinem Ver­ständ­nis außer der “Schwarzwald­klinik”, Kliniken in JVA und bei der Bun­deswehr wohl so gut wie alle sind – gibt es nach ein­er Anfrage im „Net­zw­erk Kranken­haus­bau“ (Seite 10) von 2017 einen Anteil von 8–13% Inten­siv­bet­ten. ITS und IMC. Nur ITS sind die Plätze mit Beat­mungsmöglichkeit­en um die es ja derzeit geht. Für Uni- und Hochschulk­liniken sind es sog­ar 13–17%. Ich nehme an, für 2020 sind die Zahlen in etwa diesel­ben. Diese Inten­siv­bet­ten dienen nicht nur der Auf­nahme erratis­ch­er Not­fälle, son­dern auch als Back­up für den Nor­mal­be­trieb. Und weil Inten­siv­bet­ten eine teure Sache sind und die Ver­sicherten ohne­hin schon reich­lich zur Kasse gebeten wer­den, wird keine Klinik inner­halb unseres Gesund­heitssys­tems davon mehr als nötig vorhal­ten können.

Wer nun beispiel­sweise eine Knie-OP oder eine Appen­dek­tomie bekommt, für den muss mit ein­er gewis­sen Wahrschein­lichkeit ein Inten­siv­bett bere­it­ste­hen für den Fall, dass es Kom­p­lika­tio­nen gibt. Je mehr Inten­siv­bet­ten belegt sind, umso weniger reg­uläre Ein­griffe kön­nen vorgenom­men wer­den. Für Not­fälle (also hier die Appen­dek­tomie) bleiben nach Möglichkeit immer welche frei. Soweit, so gut und logisch. Etwas kom­pliziert­er sind die Regeln schon noch, aber als Über­sicht sollte das passen. Nur eben nicht unter dem Regime eines Virus, das alles durcheinan­der­wirbelt. Als Absicherung für die üblichen Not­fälle haben sich die erwäh­n­ten Prozen­twerte den­noch recht gut bewährt, auch wenn ein gewiss­er Gesund­heit­sex­perte von der SPD noch vor kurzem meinte, es gäbe zu viele Inten­siv­plätze weil es ja zu viele Kranken­häuser gebe, was ja, wie wir gel­ernt haben, auf das­selbe hinausläuft.

ITS-Plätze werden geblockt

Aus ver­ständlichen Vor­sichts­maß­nah­men möchte man zudem nicht hoch ansteck­ende C‑19-Patien­ten auf IST-Sta­tio­nen im Regel­be­trieb leg­en, doch das ist nur meine Ver­mu­tung, weil ich noch keine Klinik unter Coro­na-Regie besucht habe. Wenn nun heute ein ITS-Bett frei wird, bleibt es nach Möglichkeit auch erst mal frei. Am besten, macht man die ganze Sta­tion frei und bere­it zur Auf­nahme von Beat­mungspa­tien­ten mit Coro­na-Infek­tion. Den Maß­nah­men der Bun­des- oder Lan­desregierung, welche mit ansteigen­den C‑19-Inten­siv­pa­tien­ten rech­nen und diesem Szenario derzeit alles unterzuord­nen ver­suchen, ist es nun geschuldet, dass Inten­siv­bet­ten mit Beat­mungsmöglichkeit weit­ge­hend geblockt wer­den für den Fall, dass sie sehr kurzfristig benötigt wer­den – was zum Glück noch nicht der Fall ist. Zumin­d­est in Nieder­sachen ist dies so.

Das führt aber dazu, dass ger­ade viele Spezialk­liniken, in denen vor­wiegend geplante Ein­griffe stat­tfind­en, prak­tisch kaum noch Regel­be­trieb haben, weil kaum noch Oper­a­tio­nen stat­tfind­en kön­nen – zumin­d­est solche nicht, die man auch ver­schieben kann. Das Knie muss warten. Von min­destens ein­er Klinik weiß ich, dass es so gehand­habt wird. Ander­er­seits scheint es mir logisch, dass man neue C‑19-Patien­ten, die inten­sivmedi­zinisch betreut wer­den müssen, zunächst in die Kliniken bringt, wo sich schon solche Patien­ten befinden.

Das Gesundheitssystem als Teil der Wirtschaft

Unser Gesund­heitssys­tem wartet im Moment also teil­weise auf einen C‑19-Ansturm, den es vielerorts nicht gibt und der hof­fentlich auch nie kommt. Das Per­son­al der jew­eili­gen Klinik ist während­dessen aber genau­so in „Kurzarbeit“ oder Zwang­surlaub wie andere Teile der Wirtschaft. Viele Kliniken, die ihre Leis­tun­gen ja über Fall­pauschalen abrech­nen, ste­hen somit auch finanziell genau­so wie andere Fir­men unter Zwangsregime und mit dem Rück­en zur Wand, weil sie keine oder kaum noch Patien­ten haben. Auch hier wird nochmal deut­lich: unser gesamtes Gesund­heitswe­sen ist eben­so wie alle anderen Betriebe Teil der Volk­swirtschaft und prof­i­tiert somit kein Biss­chen von der aktuellen Lage – doch das nur am Rande und an die Adresse jen­er (anderen) Ver­schwörungs­the­o­retik­er, die glauben, die expo­nen­tiell ansteigende Anzahl von C‑19-Tests hätte klare Prof­i­teure: die Erfind­er der Tests.

Kurz gesagt: während manche Kliniken schon keine Patien­ten mehr aufnehmen kön­nen, mussten andere wegen des aktuellen Modus de fac­to vor­erst ihren Betrieb ein­stellen und sind mehr oder weniger zur Untätigkeit gezwun­gen. Wer sich dort – aus­ges­tat­tet mit ein­er zwis­chen den Ohren fest eingek­lemmten Ver­schwörungs­the­o­rie – in den Fluren absichtsvoll umsieht, der find­et vielle­icht den Beweis für die Absur­dität und Wider­sprüch­lichkeit unser­er aktuellen Lage, aber keine Ver­schwörung. Der Zorg vom Plan­eten Org muss wohl weit­er hin­ter dem Mond aus Zuck­er­wat­te auf mein Sig­nal warten.

Anmerkung: Egal was ich derzeit zum The­ma C‑19 schreibe, von irgend­wo gibt es immer wütende Reak­tio­nen. Die wer­den auch hier nicht aus­bleiben. Weise ich auf die Prob­leme in der Lom­bardei oder Spanien hin, heißt es, die Zahlen seien nicht aus­sagekräftig. Beklage ich die im Matsch steck­ende Wirtschaft, bin ich ein mis­an­thropis­ch­er Mis­tk­erl. Ich halte nun­mal bei­des für sehr real. Deshalb und bezüglich dieses Artikels: ich habe keine Ahnung, ob die pauschale Block­ung ganz­er ITS-Sta­tio­nen und damit ganz­er Kranken­häuser eine gute oder schlechte Idee ist. Aus organ­isatorischen Grün­den und par ordre du mufti im Leer­lauf befind­liche Kliniken sind aber sich­er auch nur so mit­tel­prächtig. So spräche ja auch der Phil­an­throp, der sich um das Knie eines Fre­un­des sorgt.

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11 Kommentare

  1. Endlich ein Artikel, der ganz unaufgeregt über die leeren Kranken­häuser berichtet. Ich dachte schon, dass ich der einzige mit einem Ver­ständ­nis darüber wäre.

    Hier, falls es interessiert:
    https://andreas-busch.de/2020/04/04/corona-pandemie-und-trotzdem-leere-krankenhaeuser/

    Ich ver­suche immer bei­de Seit­en zu betra­cht­en, aber auch mit dem Wis­sen, was ich ein­mal selb­st gel­ernt hat­te und als Aus­bilder auch anderen später beib­rin­gen durfte.

    Was derzeit fehlt und da stimme ich Kri­tik­ern auch zu, sind ver­lässliche Zahlen. Im Moment geht mir vieles noch drunter und drüber. Eine gewisse Ord­nung würde uns gut tun. Das liegt aber auch daran, dass noch jedes Land und jedes Bun­des­land (hier in Deutsch­land) eigene Regeln auf­stellt und befol­gt. Hier Schnittstellen find­en zu kön­nen, das ist eine große Aufgabe.

  2. Man muß kein Ver­schwörungs­the­o­retik­er sein, um das was Regierung und Medi­en da ger­ade aus dem Virus machen anzuzweifeln.

    Der Merkelsche alter­na­tivlose Lock­down ist unge­fähr so zu sehen, wie ihre totale Gren­zöff­nung in 2015 und ihrer Aus­sage, man könne die Gren­zen eh nicht schützen. Nun geht es schein­bar doch. Wer ein­mal lügt, dem glaubt man nicht,…, sagte meine Mut­ter immer. Was sie wohl zu Mut­ti sagen würde?

    Nun soll man auf eine Durch­seuchung warten und diese zum Schutz des Sys­tems aber ver­langsamen. Von ein­er gesun­den Abwehr schein Mut­ti irgend­wie nix zu halten.

    Was ist falsch? Sicher­lich ist es richtig, Erkrank­te zu isolieren. Sicher­lich ist es auch richtig zu dieser Zeit wenig Ringel­pitz mit anfassen mit Unbekan­nten zu spie­len. Aber eine ein­seit­ige Anweisung zu geben, sich möglichst zu Hause zu verkriechen ist defin­i­tiv falsch. Dies medi­al tagaus tagein so lange zu verkün­den, bis geglaubt wird, daß draußen der mögliche Tod lauert, ist eben­so falsch, weil dies die Angst schürt und dies die eigene Abwehr schwächt.

    Eigene Abwehr, Abwehr, da wör doch mal watt. Wo wör dat noch, da hep wi doch mal,… Derzeit läuft die Infor­ma­tion so, daß sie die Bevölkerung in die auss­chließliche Defen­sive drängt. Warum? Als im gesund­heitlichen Bere­ich Täti­gen frage ich mich dies wirklich. 

    Gut, wir haben es mit einem neuen Virus zu tun, unser Immun­sys­tem ken­nt diesen lügen­den Schmarotzer noch nicht, und kann ihn nicht gle­ich isolieren. Aber kann er das gar nicht? Nein natür­lich kann er das, und nun kommt der sprin­gende Punkt vom hüpfend­en Teil. 

    Warum gibt es keine Anweisung seit­ens Regierung und Medi­en, das eigene Immun­sys­tem zu stärken? Natür­lich kann man das tun, und man kann das nicht nur tun, son­dern genau das sollte die ERSTE Infor­ma­tion an die Men­schen sein. STÄRKT EUER IMMUNSYSTEM, dann helft ihr eurem eige­nen inneren Gesund­heitssys­tem dem Virus Paroli zu bieten.

    Warum ist die auss­chließliche Anord­nung zu defen­sivem Ver­hal­ten so katastrophal?

    Weil es dem Men­schen nicht hil­ft selb­st stark genug zu wer­den, daß es den Virus selb­st han­deln kann. Es ver­don­nert ihn in die Abhängigkeit vom exter­nen Gesund­heitssys­tem. Abzuwarten bis eine Durch­seuchung zur Her­den­im­mu­nität führt, oder ein Impf­stoff da ist. Das innere Immun­sys­tem ist jedoch wesentlich bess­er aus­gelegt als das äußere Gesund­heitssys­tem, auch wenn es derzeit Schwächen gegenüber dem neuen Virus hat, so ist das nicht gle­ichbe­deu­tend damit, daß es so schwach ist, daß es durch das Äußere Gesund­heitssys­tem erset­zt wer­den muss und sich in Iso­la­tion begeben muss.

    Warum ist ein zusät­zlich aktives Ver­hal­ten wesentlich bess­er als ein rein Defensives?

    Das Defen­sive isolieren schützt das Sys­tem, indem es die Fal­lzahl kurzzeit­ig ver­ringert, sodaß das Äußere Gesund­heitssys­tem nicht über­lastet wird, hil­ft aber nicht dem Einzel­nen, und dem Erkrank­ten schon gle­ich gar nicht. Die Frage ist, ist es wirk­lich so eine gute Idee den Men­schen per Strafan­dro­hung in die Defen­sive zu drän­gen, um ein externes Gesund­heitssys­tem vor Über­las­tung zu schützen, daß final gar nicht in der Lage ist zu helfen?

    Eine Alter­na­tive zum Merkelschen Alter­na­tivlosen gäbe es schon. Und wahrschein­lich gibt es nicht nur eine Alter­na­tive. Eine hätte ich da mal.

    Alles was in der Welt ist, ist der Dual­ität unter­wor­fen. Das heißt es gibt etwas was für das Ding ist, und etwas was gegen das Ding ist. Vor diesem Gesetz macht auch der Virus keine Ausnahme.

    Man nehme einen virol­o­gisch abschirm­baren Raum. Lege in ihn sämtliche chemis­che Ele­mente die wir haben zu gle­ichen Ober­flächen Teilen aus. Sprühe einen Nebel mit CoVid19 Viren hinein. Lasse es einige Stun­den wirken. Dann begin­nt man mit der Zäh­lung der Viren auf den einzel­nen Stof­fen. Man wird fest­stellen welche Stoffe für den Virus förder­lich sind und welche ihn hem­men oder gar stören, woraus sich soet­was wie ein Pro­fil des Virus ergäbe. 

    Dann ver­gle­iche man diese hem­menden Stoffe mit unserem Immun­sys­tem, und schaue wo diese hem­menden Stoffe im Immun­sys­tem gebildet, ver­ar­beit­et, oder zur Anwen­dung kom­men. Da kann man dann mit der Stärkung des inneren Immun­sys­tem gezielt anset­zen. Das hat man in ein paar Tagen geschafft und kann der Bevölkerung mit­teilen, wie man sein eigenes Immun­sys­tem gezielt gegen den Virus stärkt. Das wäre doch schon mal was.

    Warum ist diese aktive Hal­tung der Pas­siv­en überlegen? 

    Die pas­sive Hal­tung wie sie derzeit auss­chließlich verord­net ist, nimmt an, daß wenn man die sozialen Kon­tak­te auf die Hälfte reduziert eine Ver­langsamung der Infek­te um 50% stat­tfind­et und man so die expo­nen­tiale Aus­bre­itung des Virus ver­langsamen kann. Rech­ner­isch stimmt dies, und scheint plau­si­bel. Inhaltlich ist es Kokolores, denn nie­mand weiß wo der Virus ger­ade in ein­er Menge auftritt, daß er im Ver­hält­nis zum angetrof­fe­nen Immun­sys­tem in Dom­i­nanz ist, sodaß es zu einem Infekt kom­men kann. 

    Um es mal über­trieben darzustellen, wenn sich die Viren ger­ade alle auf der Arbeit befind­en, aber nicht im Pri­vat­en, dann nützt eine Reduk­tion der Pri­vat­en Kon­tak­te um 50% gar nichts. Es käme nicht mal zu der rech­ner­isch richti­gen Verlangsamung.

    Haben sie aber das Immun­sys­tem eines jeden Einzel­nen gestärkt, dann ist es egal wo er hinge­ht gestärkt, und die Wahrschein­lichkeit eines Infek­tes reduziert sich auf diese Weise wirk­lich und zwar über­all und nicht nur rech­ner­isch. Natür­lich ist die Wahrschein­lichkeit eines Infek­tes auch dadurch nicht gle­ich Null, und eine Gewisse Dis­tanz zueinan­der ist immer noch geboten, aber jed­er Einzelne wird dadurch zu einem Geg­n­er des Virus. 

    Entschei­den Sie selb­st, ob die Verord­nung zum auss­chließlich defen­siv­en Ver­hal­ten in Form von Teilzeitquar­an­täne wirk­lich eine gute oder gar alter­na­tivlose Idee ist.

  3. Komisch ist, dass sie Ver­hält­nisse, die sie selb­st als dur­chaus wahrschein­lich beschreiben, als Märchen oder Ver­schwörungs­the­o­rien bezeichen.
    Und warum entschuldigen sie sich ständig, wenn sie doch überzeugt sind, dass das was sie beschreiben der Real­ität nahekommt und lassen sich gle­ichzeit­ig dazu herab, zu dem Mit­tel der Dif­famierung bezüglich ander­er Mei­n­un­gen zu greifen?

    • Das Märchen ist, die Kliniken wür­den leer ste­hen, weil das Virus eine Erfind­ung von wem auch immer sei. Und was die “Dif­famierung ein­er anderen Mei­n­un­gen” ange­ht: ich nehme mir gele­gentlich schlicht das Recht her­aus, ein Szenar­ien für plau­si­bler zu hal­ten und ein anderes den Ver­schwörungs­the­o­rien zuzurech­nen. Was Sie für Dif­famierung hal­ten, ist Sarkasmus.

  4. Mein Nach­bar erzählte mir von einem Video einen Bil­ly Six, das ange­blich beweist, dass z.B. Berlin­er Kranken­häuser über­haupt keine Coro­na-Patien­ten haben, dass zumin­d­est die Berichte darüber völ­lig über­trieben seien.
    Hm.
    Ich sah mir solch’ ein Video des B. Six an und was mir sofort auffiel: es wurde nicht gesagt oder gezeigt, wo (in welchem Teil) des Kranken­haus­es das WANN (! Datum und vor allem die Uhrzeit fehlen) aufgenom­men wurde. Das machte mich misstrauisch.

  5. Was Sie schön raus­gear­beit­et haben ist, das jede Entschei­dung uner­wartete Fol­gen zeit­igt. Und das man ständig im Leben sich wieder­sprechende Ziele unter einen Hut brin­gen muss. Und das hält nie­mand mehr aus. Deswe­gen wird völ­lig chao­tisch, entsprechend der gesellschaftlichen Diskus­sions­dy­namik, hin- und her geschaltet.
    Aber wir kriegen es schon hin, den Schaden zu max­imieren. Das ist in der Ver­gan­gen­heit ja auch immer wieder gelungen.

  6. Mir liegt es fern, den beste­hen­den Ver­schwörungs­the­o­rien weit­ere hinzuzufü­gen. Und ich will die The­o­retik­er auch nicht vertei­di­gen oder bestärken.
    Aber zwei Sachen sind mir aufgefallen:
    1. Offen­sichtlich wird jed­er der einen Leis­tungskurs Biolo­gie belegt hat zum Experten erk­lärt. Und dieser sieht seine Haup­tauf­gabe darin, allen Anderen zu widersprechen.
    2. Wenn FFF und XR das Virus als Heilmit­tel und die Men­schheit als Krankheit für die Erde beze­ich­nen, dann kön­nten kleine Geis­ter auf die Idee kom­men, diese hät­ten das Virus freige­set­zt um die Erde zu heilen.
    Denn ohne Men­schen wird die Erde bald wieder gesund.
    Idioten ster­ben eben nie aus. 

    Zur Anre­gung noch zwei Links von befre­un­de­ten Medien:

    https://www.achgut.com/artikel/bericht_zur_coronalage_31.03.2020

    https://www.publicomag.com/2020/03/corona-und-co2-jetzt-kommen-die-engfuehrer/

  7. Die Ober­in­tel­li­gen­zler demon­stri­erten und streik­ten auch noch am 08.März in Spanien, begeis­tert gefeiert von ” ben­to, dem jun­gen Mag­a­zin vom Spiegel” in Mil­lio­nen­stärke. (siehe dort) :

    ” Julia, der Streik dauert noch bis in die Nacht. Wie ist die Lage? “Die größte Demon­stra­tion liegt noch vor uns, aber schon jet­zt ist der Streik ein unglaublich­er Erfolg. Am Mor­gen sind wir mit unser­er Gruppe los­ge­laufen und durch die Läden gezo­gen, um Arbei­t­erin­nen zu motivieren, uns anzuschließen. Als wir dann zu den Schü­lerin­nen stießen, bilde­ten Hun­derte ein Spalier. Wir sind durch die Menge gelaufen. Links und rechts schrieen die Frauen ‘Arbei­t­erin­nen und Schü­lerin­nen – einig und vor­wärts!’ Das war ein sehr emo­tionaler Moment für mich.”

    Komisch, dass sich da plöt­zlich Hotspots bilden, oder ?
    Was die wüten­den Stim­men ange­ht, es ist für die Herrschaften immer wieder deprim­ierend, nicht recht­ge­habt zu haben, und das muss halt irgendw­er abkriegen, und wer wäre da nicht geeigneter als ein vernün­ftig denk­ender Mensch

  8. Meine Frau ist aktuell auch so ein “Knieopfer”. Nach einem bösen Sturz im Dezem­ber (und seit­dem arbeit­sun­fähig) müsste jet­zt in der Klinik noch mal nachoperiert wer­den — fällt aus, genau mit der oben beschriebe­nen Begrün­dung. Also min­destens weit­ere sechs Wochen Warterei…

  9. Es kön­nte sein, dass Sch­land einen Stamm von der kleinen Coro­na-Chan abgekriegt hat, der eine niedrigere Hos­pi­tal­isierungsrate mit sich bringt, als der, den die Ital­iener haben. Die Süße mutiert ja per­ma­nent, und sta­tis­tisch ist Sch­land bish­er ja eher eine Aus­nah­meer­schei­n­ung als die Regel.

    Es kön­nte auch sein, dass die Ital­iener den sel­ben Virus, aber eine viel höhere Durch­seuchungsrate haben, als wir. In einem gewis­sen Umfang messen die Zahlen ja nur, wie häu­fig getestet wird.

    Allerd­ings ist die Durch­seuchungsrate in bei­den Län­dern immer noch im Promille­bere­ich, selb­st dann, wenn man 20 Mal höhere tat­säch­liche Zahlen annimmt, als es pos­i­tive Tests gibt.

    Falls es der selbe Virus ist, wer­den wir also auch da ankom­men, wo Ital­ien jet­zt ist, und falls es nicht der selbe Virus ist, haben immer noch 99,9% der Men­schen eine Chance, sich den ital­ienis­chen Ableger zu holen.

    Eben­falls gibts natür­lich auch die Chance, dass die Süße zu sowas wie MERS-Chan mutiert, und es gibt auch die annäh­ernde Gewis­sheit, dass Coro­na-Chan nun sowas wie die saisonale Grippe wer­den wird, die jedoch laut opti­mistis­cheren Schätzun­gen eine zehn Mal höhere Ster­ber­ate hat.

    Die Kleine hat noch Poten­zial. Der Lock­down dürfte ihre Wach­s­tum­srate ver­langsamen, aber sobald der Lock­down aufge­hoben wird, wer­den die Zahlen wieder explodieren. Unge­fähr so sieht auch meine Zukun­ft­sprog­nose aus. Zuerst wer­den die Leute vom Lock­down zer­mürbt, dann wird er irgend­wann aufge­hoben wer­den, dann explodieren die Zahlen, und dann sind die Kranken­sta­tio­nen voll. Dann gibts den näch­sten Lock­down, und danach dann die zweite Welle.

    Übri­gens brauchen die Schafe den Lock­down. Die feiern während dem Ein­set­zen ein­er Pan­demie, wegen der bere­its 60 Mil­lio­nen Leute unter der streng­sten Quar­an­täne seit dem schwarzen Tod ste­hen, und zu einem Zeit­punkt, als 10% Ster­ber­ate wahrschein­lich erscheint, noch Karneval. Gott, was hab ich gelacht, als ich die Karneval­sumzüge im Fernse­hen sah… 

    Schafe ler­nen durch Schmerz. Die haben es in 100 Jahren nicht kapiert, dass man zu Hause bleibt, weil man ansteck­end ist, und nicht, weil man sich krank fühlt, und, dass man ansteck­ende Kinder nicht in den Kinder­garten schickt. Daher denke ich, dass es erst in eini­gen Jahren Grund für Opti­mis­mus geben kön­nte, weil die Herde dann hof­fentlich gel­ernt hat, krankmachende Viren nicht ein­fach so zu ver­bre­it­en. Ich bin auch ges­pan­nt, welche weit­eren pos­i­tiv­en Dinge sich bis dahin durch Coro­na-Chans Liebe ergeben.

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