Unterdrückung der Frau im Islam als Folge viktorianischer Moralvorstellungen und Kolonialismus?Ali Ghan­dour, Islam­wis­sen­schaft­ler und gern gese­he­ner Gast­au­tor unter anderem bei der Zeit, ist das, was man etwas despek­tier­lich „One Trick Pony“ nennen könnte. Damit meine ich nicht das übliche und gesunde Maß an Ver­narrt­heit in den selbst­ge­wähl­ten Gegen­stand der wis­sen­schaft­li­chen Betrach­tung, sondern seine eigen­ar­tige, immer wie­der­keh­rende Schluss­fol­ge­rung aus der Beschäf­ti­gung mit diesem Gegen­stand, die das „One Trick Pony“ fast exklu­siv zu haben scheint. Egal, von welcher Seite sich Ghan­dour dem Gegen­stand Islam und seiner aktu­el­len Befind­lich­keit nähert, immer wieder ver­steigt er sich in die­sel­ben eigen­ar­ti­gen Erklä­run­gen der Pro­bleme. Doch der Reihe nach.

Für Spiegel-Online führte Nadire Biskin, (Gast)Autorin und mus­li­mi­sche Leh­re­rin aus Berlin, ein Inter­view mit Ali Ghan­dour. Thema: Islam und Sexua­li­tät und Ghan­dours neues Buch zu diesem Feld. Brav spielt Biskin ihre Rolle in dem, was im ame­ri­ka­ni­schen Jour­na­lis­mus tref­fend als „Soft­ball“ bezeich­net wird. Bloß keine kon­tro­ver­sen Fragen stellen, sondern artig Stich­worte anrei­chen – ein Schelm, der da Gefäl­lig­keits­jour­na­lis­mus wittert. Aber geschenkt, denn wie bei jeder sich bie­ten­den Gele­gen­heit liefert Ghan­dour auch hier seinen „Trick“ ab, seine Immerda-Erklä­rung für struk­tu­relle Pro­bleme in der isla­mi­schen Welt. Diesmal für die rück­stän­dige isla­mi­sche Vor­stel­lung von Sexua­li­tät.

Der Kolonialismus ist Schuld!

Ghan­dour: Ein Faktor ist der Impe­ria­lis­mus, der die vik­to­ria­ni­schen Vor­stel­lun­gen in die mus­li­misch gepräg­ten Länder ein­ge­führt hat. Es wurden bewusst und unbe­wusst euro­päi­sche Normen des 19. Jahr­hun­derts über­nom­men – zum Bei­spiel die mora­li­sche Idee, dass Geschlechts­ver­kehr nur der Fort­pflan­zung und dem Wohl der Nation dienen soll. In Ländern wie Indien oder Alge­rien zwangen die euro­päi­schen Kolo­ni­al­her­ren solche Normen auch mit Gewalt auf.“

Na da haben wir es doch! Die Kolo­ni­al­zeit ist schuld! Ihre Prü­di­zi­tät Königin Vic­to­ria trieb den Mus­li­men welt­weit ihre ent­spannte, gleich­be­rech­tigte homo­se­xua­li­tät­af­fine Moral aus und ersetzte sie offen­bar durch patri­ar­chale Ehr­be­griffe, den Hang zur Poly­ga­mie, Zwangs­ehen sowie ähn­li­che Ein­rich­tun­gen und Tra­di­tio­nen, die dem Islam bis dahin gänz­lich fremd gewesen waren. Oder eben auch nicht!

Lieber Herr Ghan­dour, wen wollen sie hier eigent­lich ver­schau­keln – ihre Leser oder sich selbst? Ist es nicht viel­mehr so, dass der Islam selbst als Basis für die Errich­tung meh­re­rer Kolo­ni­al­rei­che der Extra­klasse diente und bereits der Reli­gi­ons­stif­ter Moham­med mit der Kolo­nia­li­sie­rung begon­nen hatte? Was anderes als kolo­niale Erobe­rungs­züge waren die expan­si­ven Kriege Moham­meds auf der ara­bi­schen Halb­in­sel im 7. Jahr­hun­dert, was anderes die expan­sive Aus­brei­tung der Dynas­tien der Umay­ya­den, Ayyu­bi­den, Abba­si­den oder Osmanen?

Sicher, es ist mühsam, Geschichte und Unrecht gegen­ein­an­der auf­zu­rech­nen und es führt zu nichts. Was Ghan­dour jedoch ver­sucht, ist his­to­ri­sches White­wa­shing und nur knapp einen Feder­strich von Geschichts­klit­te­rei ent­fernt. Im 19. Jahr­hun­dert trafen das bri­ti­sche Welt­reich und das der indi­schen Moguln bzw. das Osma­ni­sche Welt­reich auf­ein­an­der. Im Gegen­satz zu den his­to­ri­schen Siegen frü­he­rer Tage gegen Byzan­ti­ni­sches Reich, Perser und euro­päi­sche Kreuz­fah­rer­staa­ten und den mühsam errun­ge­nen Patts (zweimal standen die Osmanen vor Wien, der Haupt­stadt des Reichs der Habs­bur­ger) verlor der Islam im 19. Jahr­hun­dert immer mehr an Boden. Nicht der Kontakt mit den „Kolo­ni­al­mäch­ten“ war hierfür die Ursache, sondern selbst­ver­schul­dete Rück­stän­dig­keit durch Abschot­tung, kolo­niale Über­deh­nung, reli­giö­ser Über­le­gen­heits­dün­kel, eine völlig ent­kop­pelte auto­ri­täre Herr­scher-Elite und im Fall des osma­ni­schen Reiches die Kom­bi­na­tion aus welt­li­chem (Sul­ta­nat) und reli­giö­sem (Kalifat) Herr­schafts­an­spruch.

Soviel zum Mythos kolo­nia­ler Trau­ma­ti­sie­rung. Solche Unter­stel­lun­gen führten schon bei der Betrach­tung der Pro­bleme Afrikas stets dazu, dass sich Poli­ti­ker und Eliten der betrof­fe­nen Länder ihre eigenen Ver­säum­nisse, Bür­ger­kriege und Kor­rup­ti­ons­ge­wohn­hei­ten treff­lich selbst exkul­pie­ren konnten und dabei auf die Hilfe euro­päi­scher Meacul­pis­ten mit ihren „Wir-sind-schuld-am-Elend-der-Welt-Cho­rä­len“ bauen können.

Oder, um es mit den Worten von Michael Klo­n­ovsky zu sagen: Wenn man sämt­li­che Schöp­fun­gen des weißen Mannes von diesem Pla­ne­ten ent­fernte, besäßen seine Anklä­ger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vor­wür­fen zu über­häu­fen.“

Oder in diesem Fall die Schöp­fun­gen der weißen Frau Queen Vik­to­ria. Schuld sind immer die Euro­päer, die Kolo­ni­al­mächte, der Ras­sis­mus, der Kapi­ta­lis­mus, die Aus­beu­tung – in nach Bedarf und Stim­mungs­lage wech­seln­der Dosie­rung und Zusam­men­set­zung.

Diese Argu­men­ta­ti­ons­kette bricht in sich zusam­men, wenn man fragt, ob die betrof­fe­nen unter­drück­ten Länder den Wunsch ver­spü­ren, ins ver­meint­lich prä­ko­lo­niale Para­dies zurück­zu­keh­ren, die Städte auf­zu­ge­ben, die Kran­ken­häu­ser, die Schulen und die Banken zu schlie­ßen, die Straßen abzu­bre­chen und die Gewehre weg­zu­wer­fen, um wieder so zu leben, wie die Vor­fah­ren: In Stam­mes­ver­bän­den, in per­ma­nen­ten Gebiets­kon­flik­ten, deren Schar­müt­zel regel­mä­ßig in der Ver­skla­vung der Gegner endete. Gut, der IS hat es ver­sucht, war aber nicht kon­se­quent. Mit den Waffen der Ame­ri­ka­ner, den Autos der Japaner, einer Wetter-App auf dem Smart­phone und einem YouTube-Kanal lässt sich kein ver­meint­li­ches Wüs­ten­pa­ra­dies aus dem 7. Jahr­hun­dert basteln.

Ich spitze hier etwas zu, aber weniger, als es viel­leicht schei­nen mag. Im Afrika von sagen wir 1250, also weit vor allem, was wir als „Kolo­ni­al­zeit” rubri­zie­ren, würden sie sicher nir­gends einen erhol­sa­men Urlaub ver­brin­gen und später auch noch davon berich­ten können. Doch hören wir weiter dem inter­view­ten Ali Ghan­dour zu.

Aber Sex war um das Jahr 1000 bei­spiels­weise bei den Abba­si­den oder später im Osma­ni­schen Reich – also in der heu­ti­gen Türkei, in Ägypten und im Irak – positiv kon­no­tiert. Er war weder schmut­zig noch unhei­lig.“

Für jede Art Kon­no­ta­tion war im Jahr 1000 eine kleine Herr­scher­kaste von Männern zustän­dig, die mit Sicher­heit ihren Spaß hatten und nur deren Aus­sa­gen sind auf die Nach­welt gekom­men. Auch die schein­bare Har­mo­nie der isla­mi­schen Welt vor dem Kontakt mit dem bösen Westen ist also ein Mythos, der einer genaue­ren Betrach­tung nicht stand­hält. Sklaven führen in der Regel kein Tage­buch und der zwangs­ver­hei­ra­te­ten 20. Frau des Sultans, deren Familie sich viel­leicht das Wohl­wol­len des Herr­schers bei eigenen ter­ri­to­ria­len Ambi­tio­nen ver­sprach, fehlten einfach die Begriffe, um ihre Lage als ver­gleichs­weise recht­los und ent­wür­di­gend zu begrei­fen. Ja, selbst die Begriffe für Unrecht, Gleich­be­rech­ti­gung oder Selbst­be­stim­mung mussten erst mühsam (und hier in der Tat beson­ders mit bri­ti­scher oder fran­zö­si­scher Hilfe) in die isla­mi­sche Welt impor­tiert werden.

Gegen die Dru­cker­presse konnte man sich noch eine Zeit­lang per Verbot wehren, gegen die Ideen der Auf­klä­rung, welche die Bücher ent­hiel­ten, war dies bedeu­tend schwie­ri­ger. Die Abwe­sen­heit von Rebel­lion und Dissens in der isla­mi­schen Welt vor dem Kontakt mit dem Westen bedeu­tet nicht die Abwe­sen­heit von Kon­flikt­po­ten­zial, sondern einen Mangel an Infor­ma­tion. Zur Ver­deut­li­chung des Pro­blems erin­nere man sich an das Höh­len­gleich­nis des Sokra­tes. So war es meiner Meinung nach im osma­ni­schen und dem indi­schen Mogul­reich, bevor beide ihrem Unter­gang ent­ge­gen gingen.

Steile Thesen von Geschlechtsteilen und Perlen

Gerade wenn es in den Suren des Koran um Frauen, deren Rechte und Stel­lung geht, greifen isla­mi­sche Theo­lo­gen und deren Sekun­dan­ten gern auf einen Trick zurück, den sie sich nur dann erlau­ben, wenn gegen­über Nicht­mus­li­men die unheim­li­chen oder unan­ge­neh­men Abso­lut­set­zun­gen des Koran abge­schwächt werden sollen. Sicher, so heißt es dann, der Koran sei das unmit­tel­bare und unab­än­der­li­che buch­stäb­lich wört­lich zu neh­mende Wort Allahs, aber hier und dort und da spreche er in Alle­go­rien, das sei dann nicht wört­lich zu nehmen. Doch was im uni­ver­si­tä­ren Wort­ge­plän­kel eine Alle­go­rie ist, kann in der nächs­ten Frei­tags­pre­digt schon zu einem hand­fes­ten Ver­spre­chen mit Plas­tik­schlüs­sel zum Para­dies werden. Es steht ja wort­wört­lich da und wenn Allah nicht gewollt hätte, dass Imam X oder Aya­tol­lah Y die Text­stelle so und so auslegt, dann hätte er sich doch sicher anders aus­ge­drückt, oder? Alle­go­rien zünden keine Bomben, sondern Men­schen und die müssen ihre sehr kon­krete Vor­stel­lun­gen vom Para­dies ja irgendwo her haben.

Gera­dezu rührend komisch wirken diese Erklä­rungs­ver­su­che, wenn man sie neben­ein­an­der stellt. Da ver­sucht nun also Islam­ex­perte Ghan­dour die ehemals gera­dezu roman­ti­sche und offene Ein­stel­lung zur Sexua­li­tät im Islam zu belegen, indem er die zahl­rei­chen blu­mi­gen Wort­schöp­fun­gen erwähnt, die in der ara­bi­schen Tra­di­tion für mensch­li­che Geschlechts­teile Ver­wen­dung fanden, während Caner Tas­la­man auf „alrah­man“ mit gram­ma­ti­ka­li­schen Kniffen zu erklä­ren ver­sucht, warum aus der Beschrei­bung der ver­hei­ße­nen Huri im Koran (Sure 56, 23. Vers) als „Perlen“ gerade keine sexu­elle Bedeu­tung her­zu­lei­ten sei. Ja was denn nun? Ganz einfach, es ist für jeden etwas dabei, es kommt auf den Zweck an, zu dem die Bot­schaft inter­pre­tiert wird. Genau so, wie Hamad Abdel Samad es in seinem Buch „Der Koran – Bot­schaft der Liebe, Bot­schaft des Hasses“ beschreibt.

Deshalb ist am Ende auch nicht wichtig, ob Königin Vik­to­ria den Mus­li­men den Sex ver­lei­det hat oder nicht. Vik­to­ria starb 1901. Nach Vik­to­ria und dem zurück­wei­chen­den Kolo­nia­lis­mus kamen die Suf­fra­get­ten, die Anfang des 20. Jahr­hun­derts in England und den Ver­ei­nig­ten Staaten für das Frau­en­wahl­recht auf die Straße gingen oder die Frau­en­rechts­be­we­gun­gen der 60er und 70er Jahre. Ganz zu schwei­gen von Sigmund Freud, Alice Schwar­zer, Oswalt Kolle oder „Dr. Sommer“. Insti­tu­tio­na­li­sierte Dis­kri­mi­nie­rung von Frauen oder Homo­se­xu­el­len durch Gesetze und staat­li­che Gewalt muss man heute etwa in Deutsch­land wirk­lich mit der Lupe suchen, wer etwas findet, sage mir bitte Bescheid.

Für die Dis­kri­mi­nie­rung mancher Frauen in der Praxis, weil deren Rechte durch eine ganz bestimmte reli­giöse Brille betrach­tet werden und der Staat lieber weg­sieht, braucht man hin­ge­gen keine Lupe. Ein offenes Auge genügt.

Sexualmoral im Islam – der Kategoriefehler

War es also nicht viel mehr die Ent­wick­lung des Westens hin zur Gleich­be­rech­ti­gung, welche die Abschot­tung der isla­mi­schen Welt und eine bild­lich gespro­chen „vik­to­ria­ni­sche Prü­de­rie“ begüns­tigte? Ghan­dour tut so, als hielte der Westen und ins­be­son­dere der Kolo­nia­lis­mus Muslime immer noch im 19. Jahr­hun­dert gefan­gen, dabei herr­schen in der ara­bi­schen Welt Muslime über Muslime, nicht die Königin von Groß­bri­tan­nien.

Ver­ges­sen wir kurz das alberne Inter­view und betrach­ten das Buch Ghan­dours, dessen his­to­ri­sche Kor­rekt­heit ich hier gar nicht anzwei­feln möchte. Hier hat es sicher seine Stärken. Die Frage ist, ob sich aus dem „unter­drück­ten ero­ti­schen Erbe der Muslime“ irgend etwas ablei­ten lässt, was die Muslime hier­zu­lande beson­ders oder par­ti­ku­lar sein lässt. Die Antwort ist: Nein. Ebenso wenig wie ein Hindu hier­zu­lande die Wit­wen­ver­bren­nung ein­for­dern kann, weil er dies als eine „unter­drückte Tra­di­tion” ansieht, darf eine his­to­risch her­bei­ge­schrie­bene, emp­fun­dene oder tat­säch­li­che „Unter­drü­ckung“ zur Aus­prä­gung von anderen par­ti­ku­la­ren Bräu­chen und Regeln führen, die nicht konform mit unseren Geset­zen sind. Dafür spielt es keine Rolle, ob sich Grund­ge­setz und Scharia nicht wider­spre­chen (wie Ghan­dour an anderer Stelle behaup­tete), weil die Scharia in Deutsch­land eben nicht Quelle der Rechts­fin­dung ist. Punkt.

Deshalb ist es meiner Meinung nach auch völlig irrele­vant, ob sich der Islam in irgend­ei­ner Weise euro­päi­siert oder refor­miert. Die Wirk­sam­keit seiner Dogmen muss an der recht­li­chen Basis des Indi­vi­du­ums und damit des Staates enden, der die Rechte jedes seiner Bürger garan­tiert. Jedes reli­giöse Dogma und die Reich­weite jeder reli­giö­sen Pflicht muss hier enden.

Unsere bür­ger­li­chen Regeln ver­bie­ten die Poly­ga­mie, der Koran tut dies nicht. Diese Regeln stellen Frauen und Männer in allen Belan­gen recht­lich gleich, der Koran tut dies nicht. Sex vor der Ehe ist in Deutsch­land nicht straf­bar, Frauen ist der Besuch einer Disco ebenso gestat­tet wie Männern, das Kopf­tuch ist ein Klei­dungs­stück, dass man nicht nur an- sondern auch ablegen kann und in bestimm­ten Situa­tio­nen sogar muss, Reli­gio­nen kann man wech­seln und auch straf­los ganz darauf ver­zich­ten, Homo­se­xua­li­tät ist keine Sünde, schon weil dieser Begriff aus unserer Recht­spre­chung seit langer Zeit ver­schwun­den ist …die Liste ist schier endlos und es hat auch im Westen sehr viel Zeit und Blut gekos­tet, sie auf das anwach­sen zu lassen, was wir gern „all­ge­meine Men­schen­rechte“ oder auf den Staat bezogen „Bür­ger­rechte“ nennen.

Das alles und noch viel mehr muss der Islam hier akzep­tie­ren, wie es auch die christ­li­chen Kirchen und andere Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten zu akzep­tie­ren haben. Ob er dies zäh­ne­knir­schend tut oder durch Refor­men beglei­tet, die seinen Anhän­gern das Leben erleich­tern, ist zweit­ran­gig.

Queen Viktoria ist nicht Schuld an der Verklemmtheit des heutigen Islam

Inso­fern bekommt Ghan­dour am Ende des Inter­views fast noch die Kurve, wenn er resü­miert: „Mehr sexu­elle Frei­hei­ten zulas­sen. Die gemein­schaft­li­che Kon­trolle und die Ein­schrän­kung der Sexua­li­tät der Men­schen durch Normen, die aus völlig anderen Zeiten stammen, sind heute teil­weise kon­tra­pro­duk­tiv.“

Ich sage „fast“, denn sein Ausflug unter das straffe Mieder der vik­to­ria­ni­schen Zeit war pein­lich, über­flüs­sig und ver­lo­gen. Denn diese Zeit hinter sich zu lassen und auch den Kolo­nia­lis­mus zu über­win­den, hat den Westen viel Kraft gekos­tet. Warum nur ist die isla­mi­sche Welt diesen Weg nicht mit­ge­gan­gen, oder hat den Weg wie die jüngst die Türkei wieder ver­las­sen? Ant­wor­ten Sie doch bitte mal auf diese Frage, Herr Ghan­dour. Bis dahin gilt: Nicht was der Koran zur Sexua­li­tät sagt oder ver­schweigt ist für Bürger dieses Landes bindend, sondern das, was die Gesetze unseres Landes dazu sagen. Das gilt auch für Muslime, die in erster Linie Bürger dieses Landes sind und erst nach­ran­gig alles andere.

11 Kommentare

  1. Das ist ganz einfach bil­ligste Taqqiya. Nicht anders als das Gesäu­sel von Katrin, Kasner oder dem Kin­der­buch­au­tor.

    Leider fallen wir Alten Weißen Männer immer wieder darauf herein. Statt dass wir sie schlicht nach ihren Taten beur­tei­len. Moslems, Frauen und Grüne.

  2. …um wieder so zu leben, wie die Vor­fah­ren: In Stam­mes­ver­bän­den, in per­ma­nen­ten Gebiets­kon­flik­ten, deren Schar­müt­zel regel­mä­ßig in der Ver­skla­vung der Gegner endete.”

    Das tun sie doch, sobald sie die Chance dazu haben.

    Gut, der IS hat es ver­sucht, war aber nicht kon­se­quent. Mit den Waffen der Ame­ri­ka­ner, den Autos der Japaner, einer Wetter-App auf dem Smart­phone und einem YouTube-Kanal lässt sich kein ver­meint­li­ches Wüs­ten­pa­ra­dies aus dem 7. Jahr­hun­dert basteln.”

    Es ist heut­zu­tage nicht mehr möglich, nach den eigenen Vor­stel­lun­gen zu leben, ohne moderne Waffen und moderne Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Pro­pa­gan­da­mit­tel zu nutzen. Es ver­schafft dem Gegner Vor­teile, wenn man diese Mittel ein­sei­tig nicht nutzt. Mit solchen Rein­heits­spi­ra­len ver­liert man, und man gewinnt nicht, indem man ver­liert. Daher würde ich dem IS keine Inkon­se­quenz unter­stel­len. Die haben alles ver­sucht, was im Bereich ihrer Mög­lich­kei­ten liegt, um ihr Ziel zu errei­chen. Das ist mehr, als man von nahezu allen leben­den Deut­schen behaup­ten kann, die sich außer­halb eines Gefäng­nis­ses auf­hal­ten. Wenn moderne Tech­no­lo­gie dabei hilft, Allahs Willen zu ver­wirk­li­chen, dann ist diese Tech­no­lo­gie halal. So rück­stän­dig, auf Kriegs­tech­no­lo­gie zu ver­zich­ten, sind die Musel dann doch nicht.

    Im Afrika von sagen wir 1250, also weit vor allem, was wir als „Kolo­ni­al­zeit” rubri­zie­ren, würden sie sicher nir­gends einen erhol­sa­men Urlaub ver­brin­gen und später auch noch davon berich­ten können.”

    Was ist mit den Kreuz­fah­rer­staa­ten? Die Franken waren recht tole­rant, und für die dama­li­gen Chris­ten waren Pil­ger­fahr­ten nach Jeru­sa­lem nicht unge­wöhn­lich. Ich würde die Reise wagen. In erster Linie deshalb, weil ich ein Fan der Tem­pel­rit­ter bin, und ich denen gerne erklä­ren würde, wie man Flam­men­wer­fer und Spring­mi­nen baut.

    Zur Ver­deut­li­chung des Pro­blems erin­nere man sich an das Höh­len­gleich­nis des Sokra­tes.”

    Das Höh­len­gleich­nis ist Platon Phi­lo­so­phie zuzu­rech­nen. Von Sokra­tes ist im Ori­gi­nal über­haupt nichts erhal­ten, und wir kennen ihn nur aus Erzäh­lun­gen Platons, in denen er mehr als Roman­fi­gur mit his­to­ri­schem Hin­ter­grund auf­tritt. Wir benen­nen die „Sokra­ti­sche Methode” nach Sokra­tes, weil er diese laut der Über­lie­fe­run­gen wohl gerne genutzt hat, aber viel mehr gibts von ihm nicht. Das Höh­len­gleich­nis ist ein zen­tra­ler Punkt in Platons Meta­phy­sik (aka. pseu­do­re­li­giö­sem Bull­shit auf einem Niveau unter­halb der Gen­der­stu­dies, dessen einzig sinn­vol­ler Anwen­dungs­fall in der Legi­ti­mi­sie­rung von früh­so­zia­lis­ti­schen tota­li­tä­ren Staaten liegt). Du wirst es Sokra­tes deshalb zuge­ord­net haben, weil Bücher damals häufig in Dia­log­form geschrie­ben wurden, und Sokra­tes die Figur war, die den Dialog mit dem Höh­len­gleich­nis führte. Aber das Höh­len­gleich­nis selbst ist von Platon.

    Übri­gens… Man kann argu­men­tie­ren, dass der IQ in Nord­west­eu­ropa während der Antike und des Mit­tel­al­ters kon­ti­nu­ier­lich anstieg, weil über Jahr­tau­sende hinweg die Todes­strafe so häufig wegen Klei­nig­kei­ten voll­streckt wurde, dass man die kri­mi­nells­ten 2% jeden Jahr­gangs hin­rich­tete. Das hat auf lange Sicht einen rie­si­gen Effekt auf den Genpool. Die unteren 60% der Bevöl­ke­rung wurden während des Mit­tel­al­ters zudem mehr­fach von den Nach­kom­men der oberen 30% ver­drängt, und die Pest rottete die­je­ni­gen prak­tisch aus, die sich Qua­ran­täne nicht leisten konnten. Laut dieser Argu­men­ta­tion war das, was zur euro­päi­schen Kul­tur­ex­plo­sion führte, nicht Ideen, sondern die kon­ti­nu­ier­li­che Aus­rot­tung von Bevöl­ke­rungs­tei­len, deren Eigen­schaf­ten negativ mit Intel­li­genz korel­lie­ren. Intel­li­genz ist zu 50–80% erblich, und dumme Men­schen ver­ste­hen Locke nicht. Wären es nur die Ideen gewesen, die einen Wandel in Europa bewirk­ten, müsste Afrika längst auf­ge­holt haben, da sie schon seit Jahr­hun­der­ten einen viel ein­fa­che­ren Zugriff auf die selben Bücher mit Ideen haben, als mit­tel­al­ter­li­che Euro­päer, und, neben­bei bemerkt, auch länger als Asiaten. Deshalb liegt eine gene­ti­sche Erklä­rung näher.

    Alle­go­rien zünden keine Bomben, sondern Men­schen und die müssen ihre sehr kon­krete Vor­stel­lun­gen vom Para­dies ja irgendwo her haben.”

    Viel­leicht hats mit Reli­gion auch gar nichts zu tun. Ich höre mir derzeit zum Ein­schla­fen Reden von „White Supre­macists” von vor 30 Jahren an. Im Prinzip belegen die ein All­tags­ver­hal­ten und Ter­ro­ris­mus von Schwar­zen aus dama­li­ger Zeit, das All­tags­ver­hal­ten und Ter­ro­ris­mus von Mus­li­men der Gegen­wart sehr stark ähnelt. Ich bin ehrlich gesagt beein­druckt, wie zeit­ge­mäß diese Reden bis heute geblie­ben sind. Wenn man einige Begriffe aus­tauscht, würde niemand bemer­ken, dass es sich um uralte Schin­ken handelt. Viel­leicht ist das, was wir bei den Museln beob­ach­ten, einfach nur eine evo­lu­tio­näre Stra­te­gie, die in warmen Gebie­ten erfolg­reich ist, während Affen, die diese Stra­te­gie in Gegen­den mit Winter aus­pro­bier­ten, im Winter kre­piert sind. Es lässt sich ja vieles einfach nur mit unter­schied­li­chen Ster­be­ra­ten erklä­ren.

    Für die Dis­kri­mi­nie­rung mancher Frauen in der Praxis, weil deren Rechte durch eine ganz bestimmte reli­giöse Brille betrach­tet werden und der Staat lieber weg­sieht, braucht man hin­ge­gen keine Lupe.”

    Mal ne ernst gemeinte Frage: Ist es keine insti­tu­tio­na­li­sierte Dis­kri­mi­nie­rung von Mus­li­men, wenn man deren Kinder im Schul­un­ter­richt Inhalte ver­mit­telt, die sich gegen deren Kultur, ins­be­son­dere deren Fami­li­en­bild, richten? Es wurde schon als Kriegs­ver­bre­chen ein­ge­stuft, Kinder aus fremden Ethnien mittels Schule mit eigenen Inhal­ten zu indok­tri­nie­ren. Ich glaube sogar, dass das laut UN als Tat­be­stand des Geno­zids gelten kann, ganz sicher jedoch als Ver­bre­chen gegen die Mensch­lich­keit. Es gab wegen dieses Tat­be­stands schon Kriegs­ver­bre­cher­tri­bu­nale, die mit Hin­rich­tun­gen endeten. Zu den Ver­bre­chen der Japaner, die während der Besat­zung Taiwans während des zweiten Welt­kriegs gescha­hen, gehörte die Zwangs­be­schu­lung der Ein­ge­bo­re­nen­kin­der. Das wird nur deshalb als lapi­da­res Kriegs­ver­bre­chen geführt, weil die UN-Erklä­rung damals noch nicht wirksam war, aber es wurden dafür Leute hin­ge­rich­tet. Was hat sich seither geän­dert? Oder dürfen wir sowas nur deshalb, weil uns für „die Guten” halten, die Japaner jedoch nicht, da sie „die Bösen” sind, aka. den Krieg ver­lo­ren haben?

    Ich frage deshalb, weil mus­li­mi­sche Frauen ihren Schleier frei­wil­lig tragen, da sie bereits daran gewöhnt sind, fami­liäre Ver­ant­wor­tung tragen, und sie sich mehr­heit­lich nicht das soziale Leben ver­sauen wollen. Wenn Du willst, dass Men­schen sich gegen ihre Tra­di­tio­nen und ihre Fami­lien auf­leh­nen, musst Du im Kin­des­al­ter anset­zen, also Kinder so lange gehirn­wa­schen, bis sie sich so ver­hal­ten, wie von Dir gewünscht, ganz gleich, was Familie und Gemeinde sagt. Als Staat müss­test Du Dich also der Schulen bedie­nen, wenn Du erfolg­reich sein willst.

    Die Wirk­sam­keit seiner Dogmen muss an der recht­li­chen Basis des Indi­vi­du­ums und damit des Staates enden, der die Rechte jedes seiner Bürger garan­tiert. Jedes reli­giöse Dogma und die Reich­weite jeder reli­giö­sen Pflicht muss hier enden.”

    Diese ganzen „MUSS” müssten, wenn Du selbst weniger dog­ma­tisch wärst, eigent­lich mehr wie ein „es wäre mir ganz lieb, wenns so wäre, bitte bitte” klingen. Die Rea­li­tät ist anders, und wenn eine Theorie andere Aus­sa­gen trifft, als die Rea­li­tät, dann ist die Theorie falsch. Oder willst Du behaup­ten, der MUSS-Zustand ist der IST-Zustand? Falls nicht, ist Deine Aussage dog­ma­tisch und unwahr.

    Abge­se­hen davon beach­test Du nicht, dass es, Deiner Theorie nach, auch die Basis des Indi­vi­du­ums ver­letzt, wenn der Staat es dem Indi­vi­duum ver­bie­tet, sich belie­bige Beschrän­kun­gen auf­zu­er­le­gen. Und außer­dem: Wie soll der Staat es nach­prü­fen, ob so eine voll­ver­schlei­erte Musel­tante sich frei­wil­lig beschränkt? Welche Rechte und Frei­räume willst Du abschaf­fen, um es dem Staat ein­zu­räu­men, diese Frei­wil­lig­keit zu kon­trol­lie­ren? Was willst Du den­je­ni­gen, die unter diesem Staat leiden müssen, alles zumuten, um diese Frei­wil­lig­keit sicher­zu­stel­len, und was meinst Du, welche Aus­wir­kun­gen hat das auf den Zusam­men­halt von Gemein­schaf­ten?

    Unsere bür­ger­li­chen Regeln ver­bie­ten die Poly­ga­mie”

    Es gab eine Zeit, in der ich durch­gän­gig zeit­gleich mehrere Freun­din­nen hatte. Wilde Jugend. Das ist Poly­ga­mie. Und? Werde ich jetzt weg­ge­sperrt, oder vom AfDddSna (Amt für Dinge die den Staat nichts angehen) beläs­tigt? Falls nicht, und Du dennoch willst, dass das Poly­ga­mie­ver­bot durch­ge­setzt wird, kannst Du das mit dem Rechts­staat in die Tonne werfen, weil es dann keine Gleich­be­hand­lung mehr gibt, sondern offene reli­giöse Dis­kri­mi­nie­rung.

    Diese Regeln stellen Frauen und Männer in allen Belan­gen recht­lich gleich, der Koran tut dies nicht.”

    Ein wei­te­rer Punkt für den Koran auf­grund seiner Pra­xis­taug­lich­keit. Frauen und Männer sind nicht gleich. Einmal ganz abge­se­hen davon, stellen Fami­li­en­ge­richte Männer und Frauen in der Praxis auch nicht gleich. Frauen werden bei der selben Straf­tat eben­falls milder bestraft. Und dann wären da noch die ganzen Frau­en­quo­ten, die schlech­ter qua­li­fi­zierte Frauen recht­lich bevor­zu­gen. Es gibt reich­lich Geschlechts-Dis­kri­mi­nie­rung im deut­schen Rechts­staat, und die kora­ni­sche Geschlech­ter-Dis­kri­mi­nie­rung führt, ganz im Gegen­satz zu unserer Staats-Ethik, augen­schein­lich zumin­dest nicht zum eigenen Aus­ster­ben, was immer noch die Grund­vor­aus­set­zung einer brauch­ba­ren Ethik ist.

    das Kopf­tuch ist ein Klei­dungs­stück, dass man nicht nur an- sondern auch ablegen kann und in bestimm­ten Situa­tio­nen sogar muss”

    Was mich mit jeder zusätz­li­chen Über­wa­chungs­ka­mera und jeder zusätz­li­chen Aus­weis­kon­trolle mehr ankotzt. Ich bin, ange­sichts des Über­wa­chungs­staats, mit­ler­weile für per­ma­nente Voll­ver­schleie­rung, und zwar aus nicht-reli­giö­sen Gründen. Wenn die Musel das selbe auf­grund ihrer Reli­gion machen, dann ist ein Plus­punkt für ihre Reli­gion, und ich finde, die sollten noch viel ener­gi­scher reagie­ren, wenn jemand ver­sucht ihnen dies­be­züg­lich rein­zu­re­den.

    Reli­gio­nen kann man wech­seln und auch straf­los ganz darauf ver­zich­ten”

    Der Glauben an den Staat als oberste Auto­ri­tät hat eben­falls alle Aspekte einer (extrem into­le­ran­ten) Reli­gion, in der „Der Staat” die Rolle Gottes ein­nimmt. Was übri­gens, wenn man den genauen Wort­laut beach­tet, gegen die ersten drei Gebote ver­stößt. Was genau pas­siert noch mal, wenn ich mich nicht an die Gebote des Staats halte, weil ich sie für Humbug halte, und ich mich dabei erwi­schen lasse?

    Homo­se­xua­li­tät ist keine Sünde, schon weil dieser Begriff aus unserer Recht­spre­chung seit langer Zeit ver­schwun­den ist”

    Funny Fact: Rein Homo­se­xu­elle Männer machen 1–3% der Bevöl­ke­rung aus, und verüben rund ein Drittel aller Sexu­al­ver­bre­chen Erwach­se­ner gegen Kinder. Ich über­lasse es Euch, her­aus­zu­fin­den, wie hoch die (zwei­stel­lige) Pro­zen­trate von Homo­se­xu­el­len ist, die das mit der Kin­des­schän­dung mal aus­pro­bie­ren. Viel Spaß beim Suchen. Ich weiß, Ihr werdets nicht tun, weils böse, Hass­fak­ten sind, deren Schluss­fol­ge­run­gen Tabus brechen. Aber ich finds dennoch lustig. Wenn Ihrs raus­fin­det, werdet Ihr den nächs­ten CSD mit anderen Augen sehen.

    die Liste ist schier endlos und es hat auch im Westen sehr viel Zeit und Blut gekos­tet”

    Und neu­er­dings auch Kin­der­trä­nen.

    Das alles und noch viel mehr muss der Islam hier akzep­tie­ren”

    Nö, muss er nicht. Der muss seine Anhän­ger einfach nur dazu moti­vie­ren, sich so weit zu ver­meh­ren, dass deren Nach­kom­men die Bevöl­ke­rungs­mehr­heit errei­chen, was nur eine Frage der Zeit ist. Dann können sie Deinen Kindern – mit der selben Argu­men­ta­tion, die auch Du benutzt – mittels Wahlen ihren Willen auf­zwin­gen. Dann werden Deine Kinder gesagt bekom­men, wie es sein MUSS. Nor­ma­ler­weise würde ich jetzt noch etwas von braunen Schwän­zen anfügen, die sie lut­schen werden. Einfach nur um eine Ekel­re­ak­tion und einen Schutz­re­flex zu pro­vo­zie­ren, und damit zu unter­strei­chen, dass es nicht um abs­trakte Belang­lo­sig­kei­ten geht. Aber ich lass es. Wir sind nicht bei mir zu Hause.

    Warum nur ist die isla­mi­sche Welt diesen Weg nicht mit­ge­gan­gen, oder hat den Weg wie die jüngst die Türkei wieder ver­las­sen? Ant­wor­ten Sie doch bitte mal auf diese Frage, Herr Ghan­dour.”

    Ich beant­worte die Frage mal: Weil der Westen, so wie wir ihn kennen, ein Aus­lauf­mo­dell ist, das keine Zukunft hat. Man hat zwar schöne Ideale – zumin­dest redet die Pro­pa­ganda einem dies ein – aber diese Ideale führen lang­fris­tig zum Nie­der­gang, und Nie­der­gang ist nicht jeder­manns Sache. Die west­li­chen Ideale haben in eine Situa­tion geführt, die man früher nicht­mal nach einem ver­lo­re­nen Krieg gehabt hätte. Und wer nicht ganz blöd ist, und es sich leisten kann, der will diesem Pfad nicht folgen.

  3. Gerade weil Ghan­dour hier ein Körn­chen Wahr­heit gefun­den hat, das er sogleich miß­braucht, gilt es zu dif­fe­ren­zie­ren und genau hin­zu­se­hen: die euro­päi­sche Sexu­al­mo­ral der Kolo­ni­al­zeit, der­zu­folge Sexua­li­tät aus­schließ­lich der Fort­pflan­zung diene, stammt aus dem 15.Jh, und ihre zweck­ge­bun­dene Prü­de­rie kam eben nicht erst mit der vik­to­ria­ni­schen Epoche auf. Erst mit dieser Sexu­al­mo­ral wurden die exor­bi­tan­ten Gebur­ten­ra­ten möglich, das Sied­lungs­per­so­nal für die Kolo­ni­sie­rung der Welt durch Europa zu rekru­tie­ren.

    Die sie­deln­den Euro­päer beob­ach­te­ten bei Natur­völ­kern auf allen Kon­ti­nen­ten eine bewußte Gebur­ten­re­ge­lung, die sie für die Nach­welt meist mit großer mora­li­scher Ent­rüs­tung beschrie­ben haben. Daß ihre mit­tel­al­ter­li­chen Vor­fah­ren das genauso gehal­ten hatten und daß deren Gebur­ten­re­ge­lung und Genuß­se­xua­li­tät (Bade­haus­kul­tur!) gewalt­sam aus­ge­rot­tet worden war – nicht zuletzt des­we­gen waren die Hexen gejagt und auf den Schei­ter­hau­fen beför­dert worden wie man im Hexen­ham­mer nach­le­sen kann – war längst ver­drängt. Als schwe­lende Über­reste finden sich zum Teil noch heute das Märchen vom demo­gra­phi­schen Über­gang und die Fort­set­zung eines solchen Ver­meh­rungs­mus­ters in ehemals christ­li­chen Kolo­nien wie zum Bei­spiel in Latein­ame­rika. Dies alles nach­les­bar bei Gunnar Hein­sohn, Otto Steiger: „Die Ver­nich­tung der Weisen Frauen”.

    Und all dies recht­fer­tigt in keiner Weise den Miß­brauch, den Ghan­dour mit seinem Fund betreibt: das läßt sich sofort zeigen mit der im isla­mi­schen Kul­tur­kreis bis heute weiten Ver­brei­tung der weib­li­chen Beschnei­dung, die manche Hadi­then für ehrbare Frauen vor­aus­set­zen – unbe­schnit­ten durften Pro­sti­tu­ierte bzw. Sex­skla­vin­nen bleiben. Dazu kommen die zahl­rei­chen Vor­schrif­ten, die Frauen zu allen mög­li­chen Zeit­punk­ten für unrein erklä­ren. Das setzt sich fort mit den bis heute übli­chen Kin­der­ehen. Und im heu­ti­gen Deutsch­land, wo Moslems könnten wie sie wollen, sind die Frau­en­häu­ser voll mit vor „positiv konnotiert[er]” Sexua­li­tät Geflüch­te­ten. Der Islam ist und bleibt eine Ver­ge­wal­ti­ger-Reli­gion.

    @Katja 5. August 2019 at 10:35 „Diese drei wahren Men­schen­rechte bestehen unver­än­dert seit Jahr­hun­der­ten.” Auf welchem Pla­ne­ten leben Sie? Noch im 20. Jahr­hun­dert bestan­den diese Rechte nicht gene­rell, weder in Europa noch anderswo. Auch wenn die Ide­en­ge­schichte weit zurück­reicht – einiges geht auf das grie­chisch-römi­sche Natur­recht zurück – mußten sie erst mit großen Opfern errun­gen werden. Noch im Spanien der Nach­kriegs­zeit wurde sogar die Gedan­ken­frei­heit durch die katho­li­sche Franco-Dik­ta­tur unter­drückt. In den USA standen einige immer­hin seit dem 18.Jh auf dem Papier. Men­schen­rechte sind Soll-Besti­mun­gen, die einen Ide­al­zu­stand dar­stel­len, Bür­ger­rechte dagegen sind im Rechts­staat ein­klag­bar.

    • die euro­päi­sche Sexu­al­mo­ral der Kolo­ni­al­zeit, der­zu­folge Sexua­li­tät aus­schließ­lich der Fort­pflan­zung diene, stammt aus dem 15.Jh, und ihre zweck­ge­bun­dene Prü­de­rie kam eben nicht erst mit der vik­to­ria­ni­schen Epoche auf.”

      Beschäf­tige Dich mal mit der Geschichte der Syphil­lis, und ähn­li­cher Geschlechts­krank­hei­ten, wenn Du wissen willst, wie sich die euro­päi­sche Sexu­al­mo­ral ent­wi­ckelt hat.

      Daß ihre mit­tel­al­ter­li­chen Vor­fah­ren das genauso gehal­ten hatten und daß deren Gebur­ten­re­ge­lung und Genuß­se­xua­li­tät (Bade­haus­kul­tur!) gewalt­sam aus­ge­rot­tet worden war”

      Gewalt­sam aus­ge­rot­tet durch Seuchen. Die­je­ni­gen, die eine lassive Sexu­al­mo­ral hatten, sind gestor­ben, und haben vorher noch ihre Fami­lien ange­steckt. Genau so, wie es heute in Afrika geschieht. Aber rede Du Dir die Krank­heits­über­tra­gung ruhig schön. Es gibt mit­ler­weile wieder nicht behan­del­bare HIV-Stämme, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis es anti­bio­tika­re­sis­tente patho­gene Bak­te­rien gibt. Ich finde es okay, wenn Leute, die auf Dich hören, dafür einen Preis bezah­len.

      nicht zuletzt des­we­gen waren die Hexen gejagt und auf den Schei­ter­hau­fen beför­dert worden wie man im Hexen­ham­mer nach­le­sen kann – war längst ver­drängt.”

      Der Groß­teil des Hexen­ver­fol­gung geschah nicht im Mit­tel­al­ter, sondern während der Neuzeit, und wurde, wenn Du mich fragst, durch den Mul­ti­kul­tu­ra­lis­mus der Pro­to­staa­ten­bil­dung aus­ge­löst. Für Dinge, die nicht funk­tio­nie­ren, obwohl man ganz fest daran glaubt, braucht man Sün­den­bü­cke. Die Hexen­ver­fol­gung ist eine Ansamm­lung von Fällen von lokaler Lynch­jus­tiz gegen­über Außen­sei­tern. Inso­fern Sexua­li­tät über­haupt ein aus­lö­sen­der Faktor war, und nicht nur eine Pro­jek­ti­ons­flä­che, würde ich auf den Kontext ver­wei­sen, den die Syphil­lis damals aus­löste.

      Zum Hexen­ham­mer: Dir ist klar, dass die Inqui­si­tion sich gegen Ketzer rich­tete, und in etwa den selben Zweck ver­folgte, den heute der Ver­fas­sungs­schutz hat? Kräu­ter­händ­le­rin­nen und Heb­am­men waren nicht im Faden­kreuz der Inqui­si­tion, und die Aus­nah­men, in denen dies doch geschah, wurden von der Kirche ver­ur­teilt. Darüber hinaus wurden Hexen in erster Linie von Pro­tes­tan­ten ver­folgt, und nicht von den katho­li­schen Lesern des Hexen­ham­mers. Das Buch beginnt sogar mit einer päpst­li­chen Bulle, die die Befug­nisse der Inqui­si­tion aus­wei­tet, damit pro­tes­tan­ti­sche Anwand­lun­gen besser bekämpft werden können.

      Der Islam ist und bleibt eine Ver­ge­wal­ti­ger-Reli­gion.”

      Pfff. Soll ich mal aus dem Talmud zitie­ren, oder aus Büchern zeit­ge­nös­si­scher hoch­ran­gi­ger Rabbis? Alter­na­tiv dazu komme ich auch gerne aufs Chris­ten­tum zurück. Dieses ver­folgt in Afrika auch sehr… Inter­es­sante Prak­ti­ken. „Inter­es­sant”, wenn man Snuff-Movies mag. Als Atheist lehnst Du dies natür­lich alles ab, weil Du ja sooo gebil­det bist, dass Du solcher Idiotie niemals auf den Leim gehen würdest. Aber huch, was ist mit den ganzen Athe­is­ten, die an athe­is­ti­sche Pseu­do­re­li­gio­nen glauben? Du weißt, Faschis­mus, Sozia­lis­mus, Demo­kra­tie, und so weiter. Deren Body­count ist höher, als der Body­count reli­giö­ser Idioten – Im ver­gan­ge­nen Jahr­hun­dert haben moderne, athe­is­ti­sche Staaten zwi­schen 100 Mil­lio­nen und 370 Mil­lio­nen Men­schen ermor­det. Kriegs­tote nicht ein­ge­rech­net. Und ja, Demo­kra­tie gehört, spä­tes­tens seit dem Golf­krieg, mit auf diese Liste. Der Body­count unseres demo­kra­ti­schen Estab­lish­ments liegt sehr viel höher, als der Body­count aller zeit­ge­nös­si­schen Isla­mis­ten zusam­men.

      Men­schen­rechte und Bür­ger­rechte”

      Beides ist dog­ma­ti­scher Bull­shit. Das einzige, was eine Rolle spielt, ist, ob man den Staat ver­nich­ten kann, sobald er nicht mehr das tut, wofür er exis­tiert. Kann man ihn ver­nich­ten, hat er jeden Anreiz, nur das zu tun, wozu er da ist. Kann man ihn nicht ver­nich­ten, sind Rechte egal, weil er einen Weg drum herum finden wird.

      • Eine Menge Geschwur­bel um nicht zu sagen Logor­rhoe, das mit meinem Beitrag fast nichts, aber auch fast gar nichts zu tun hat. Wie üblich. Was an ver­ein­zelt Brauch­ba­rem drin ist, wider­spricht meinem Beitrag nicht. Wer lesen kann ist klar im Vorteil!

        Daß die Hexen in der Neuzeit gajagt wurden ist mir bekannt. Wie ich es oben schrieb. Genau lesen!
        Von Sach­kennt­nis getrübt sind auch Ihre wei­te­ren Aus­füh­run­gen nicht.
        Den Hexen­ham­mer sollten Sie auch mal selbst lesen. Es geht gerade nicht um Ketzer, obwohl die Hexe­reien aus­weis­lich der ersten Frage des Ersten Bandes auch mit Ket­ze­rei ver­bun­den sein können. Den Bezug auf die Gebur­ten­re­ge­lung und die Heb­am­men finden Sie in Frage sechs. Und warum dies „ins Faden­kreuz der Inqui­si­tion” kam.
        Über­haupt könnten Sie das erwähnte Buch von Hein­sohn und Steiger erst einmal lesen, bevor Sie wieder eine Breit­seite abson­dern, die mit dem Thema nichts mehr zu tun hat. Und wie immer, auch völlig am Thema vorbei, ist wieder Sozia­lis­mus und Athe­is­mus und was sonst noch dabei.

        Was den Talmud betrifft, den ich im Ori­gi­nal (Über­set­zung von Lazarus Gold­schmidt, 1912) kenne, habe ich wahr­schein­lich mehr schon wieder ver­ges­sen als Sie jemals gelesen haben dürften. Und was hat der mit dem Thema zu tun.
        Aber was soll eigent­lich meine Antwort hier. Die Kara­wane zieht weiter, kennen Sie sicher schon. Wenn nicht, was juckt es die Eiche, wenn … ach was solls.

      • Den Hexen­ham­mer sollten Sie auch mal selbst lesen. Es geht gerade nicht um Ketzer”

        Beim Patriot Act geht es auch nicht um Spio­nage gegen die eigene Bevöl­ke­rung, und bei den neuen Poli­zei­ge­set­zen geht es auch nicht um die endlose Aus­wei­tung der gegen die eigene Bevöl­ke­rung ein­ge­setz­ten Repres­si­ons­ka­pa­zi­tä­ten. Beim Netz­werk­durch­set­zungs­ge­setz geht es auch nicht um die Zensur von vom Main­stream abwei­chen­den Mei­nun­gen. Und so weiter. Der Kontext, in dem der Maleus zu ver­ste­hen ist, ist die Ver­fol­gung von Ketzern.

        Aber seis drum. Ich hab gerade einen län­ge­ren Text gelöscht, weil ich mit dem Klug­schei­ßen auf­hö­ren will, und Du es wahr­schein­lich nicht mal bemer­ken würdest, wenn ich Deinen Grund­aus­sa­gen den Boden unter den Füßen weg­ziehe. Du denkst in Erzäh­lun­gen und Geschich­ten, die von irgend­ei­ner auto­ri­sier­ten Stelle stammen, und würdest es über­haupt nicht bemer­ken, wenn sich eine solche Geschichte als Bull­shit ent­puppt, weil Du nicht argu­men­tierst, sondern Nara­tive nach­plap­perst. Du Sei­fen­blase, in die man Dich im Kin­der­gar­ten­al­ter gesteckt hat, um Dich nicht zu über­for­dern, ist nie geplatzt.

  4. …die Liste ist schier endlos und es hat auch im Westen sehr viel Zeit und Blut gekos­tet, sie auf das anwach­sen zu lassen, was wir gern „all­ge­meine Men­schen­rechte“ oder auf den Staat bezogen „Bür­ger­rechte“ nennen.“
    Nein, das trifft es nicht ganz: Es gibt nur drei Men­schen­rechte: Das Recht auf Frei­heit (Selbst­be­stim­mung, und dazu gehört das Recht auf volle Gleich­be­rech­ti­gung (nicht Gleich­heit!!), das Recht auf kör­per­li­che Unver­sehrt­heit und der abso­lute Schutz des pri­va­ten Eigen­tums. Alle drei Men­schen­rechte (und mehr gibt es nicht!) sind Abwehr-Rechte: Sie schüt­zen vor Über­grif­fen anderer Men­schen und auch des Staates – im Stile des AT begin­nen sie alle mit „Du sollst nicht …“. Alle übri­gens sog. Men­schen­rechte, die ein impli­zi­tes „Du musst …“ beinhal­ten, sind keine Men­schen­rechte. Diese drei wahren Men­schen­rechte bestehen unver­än­dert seit Jahr­hun­der­ten.
    Was „der Westen“ im Ver­laufe von Jahr­hun­der­ten wei­ter­ent­wi­ckelte, sind nicht etwa „die Men­schen­rechte“, viel­mehr eine Recht­spre­chung und Gesetz­ge­bung, die zuneh­mend die eigent­li­chen Men­schen­rechte berück­sich­tige.

    PS: Alle „neuen“ Men­schen­rechte, etwa laut Defi­ni­tion der UNO, ent­stam­men sozia­lis­ti­schem Gedan­ken­gut: Es handelt sich um Anspruchs und Ver­pflich­tungs-Rechte („Recht“ auf Arbeit, ja sogar Recht auf Glück, Recht auf soziale Ver­sor­gung etc.) Lauter Forderungs-„Rechte“, für die andere bezah­len müssen. Viel­leicht kennt noch manch einer den alten DDR-Witz:

    >Ulb­richt ist der Moses des Sozia­lis­mus. Und all seine Gebote begin­nen mit: „Du musst …“.<

    • Es gibt nur drei Men­schen­rechte”

      Rechte sind belie­big defi­nier­bar. Wenn ich mir auf irgend­eine Weise die höchste Auto­ri­tat aneigne, kann ich so viele Rechte defi­nie­ren, wie ich will, und Du wirst Dich daran halten, weil ich andern­falls das Leben von Dir und Deinen Ange­hö­ri­gen zer­störe.

      Alle drei Men­schen­rechte (und mehr gibt es nicht!) sind Abwehr-Rechte: Sie schüt­zen vor Über­grif­fen anderer Men­schen und auch des Staates”

      Der Staat besteht aus anderen Men­schen, und vor anderen Men­schen schützt ledig­lich ein aus­rei­chend großes Gewalt­po­ten­zial. Jede Gesell­schafts­ord­nung basiert auf roher Gewalt, und wenn Du nicht eben­falls ein zur Abschre­ckung aus­rei­chen­des Maß roher Gewalt zum Einsatz bringen kannst, bist Du aus­ge­lie­fert. Ob mit oder ohne Rechte.

      Alle übri­gens sog. Men­schen­rechte, die ein impli­zi­tes „Du musst …“ beinhal­ten, sind keine Men­schen­rechte.”

      Sagst Du. Wenn ich der Staat wäre, müss­test Du mit mir Sex haben, und aller Wahr­schein­lich­keit hättest Du, weil ich aus Dir andern­falls ein abschre­cken­des Bei­spiel mache. Um der Ent­geg­nung zuvor­zu­kom­men: Ich bin alt, häss­lich, halte nichts von Kör­per­pflege, und Geil­heit und Wut sind bei mir das selbe.

      Lange Rede, kurzer Sinn: Rechte sind uner­heb­lich. Gewalt ist Trumpf. Die Beschrän­kung auf Rechte führt zu Unguns­ten der Gewalt liefert Dich ledig­lich den­je­ni­gen aus, die Gewalt zu nutzen bereit sind.

  5. Über den Islam und Mohamed (Vol­taire):” Ein Kamel­händ­ler, der in seinem Nest einen Aufruhr erregt, weil er behaup­tet, er habe aus den Händen des Erz­engels Gabriel jenes unsäg­li­che Buch emp­fan­gen, dessen Lektüre auf jeder Seite den gesun­den Men­schen­ver­stand erbeben lässt”. Nun kann man über den gesun­den Men­schen­ver­stand gewiss strei­ten. Doch sind die „Errun­gen­schaf­ten” dieser Reli­gion bestimmt nicht rele­vant für eine auf­ge­klärte Gesell­schaft . Über­haupt die Reli­gion sollte Pri­vat­sa­che sein, wie es Fontane im „Stech­lin” fordert, Epikur sagt: „Befle­cke dich nicht mit einer schnö­den Reli­gion. Mache Dir deine eigenen Götter”!

  6. Pro­pa­ganda-Märchen der „einzig wahren Reli­gion”. Offen­bar ist Ghan­dour ein Akti­vist der da’awa, einer Methode zur Ver­brei­tung und Durch­set­zung des Islam, ähnlich dem mar­xis­ti­schen langen Marsch durch die Insti­tu­tio­nen. Der ohnehin schon isla­mo­phile Westen soll mit offen­si­ver Aus­nut­zung seiner Frei­hei­ten (weiter) irre­ge­führt, ein­ge­lullt, geschwächt und unter­wan­dert werden, um genau diese Frei­hei­ten schließ­lich abzu­schaf­fen. Allzu viele west­li­che Poli­ti­ker und Medien spielen bereit­wil­lig mit. Ob aus Gut­gläu­big­keit, Idea­lis­mus, Blind­heit oder gar mit Absicht, ist hier zweit­ran­gig.
    Siehe auch: Der Islam ist eine Reli­gion des Frie­dens, der Brü­der­lich­keit, der Tole­ranz, der Liebe, der Gnade und der Gerech­tig­keit. Wirk­lich: http://​tinyurl​.com/​y​y​r​c​4​tyv

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