In einem „Stand­punkt“ (DLF, „Tag für Tag“, 17.5.2021) mit dem Titel „Wir wollen keinen Juden­hass dulden“ nimmt Ger­ald Bey­rodt ziem­lich tre­f­fend auseinan­der, welche Lücke die Wirk­lichkeit in Deutsch­land in das saubere Gewebe poli­tis­ch­er Absicht­serk­lärun­gen reißt. Man verpflichtet ein vages „wir“ und duldet eben doch, wenn auf deutschen Straßen Israelflaggen bren­nen. Dabei kapriziert er sich eher auf die Flaggen, statt auf die viel bedrohlicheren Sprechchöre und die Gewalt, die von solchen aufges­tachel­ten Mobs aus­ge­hen. Von den Lügen ganz zu schweigen. Die Bilder stören, das Milljöh, aus dem die Täter offen­sichtlich kom­men, stört eher weniger – son­st würde es vom DLF wohl genauer bezeichnet.

Auch Bey­rodt schafft es näm­lich, mit keinem Wort jene zu benen­nen, die zur Tat schre­it­en und ihrem Juden­hass freien Lauf lassen. Ja, er bringt es sog­ar fer­tig, selb­st die anti­semi­tis­chen Auss­chre­itun­gen mus­lim­is­ch­er Grup­pen über­all im Land noch den „Recht­en“ ans Zeug zu fra­men: „Manch­mal habe ich den Ein­druck, dass das Land seit Halle wach­samer gegen Anti­semitismus gewor­den ist“, meint Bey­rodt uns mit­teilen zu müssen. Mal abge­se­hen davon, dass ich diesen Ein­druck keineswegs habe: warum aus­gerech­net “seit Halle”? Hat das, was seit ein­er Woche auf unseren Straßen los ist, irgend etwas zu tun mit dem psy­chopathis­chen Spin­ner, der ver­suchte, in eine Syn­a­goge einzu­drin­gen und nach­dem ihm das nicht gelang, wahl­los auf Pas­san­ten feuern? Oder vielle­icht mit den Schwe­fel­buben von der AfD, wie Man­fred Weber von der CSU es darzustellen versucht?

Es sind eben ger­ade nicht AfD-Poli­tik­er oder deren Anhänger, die auf den Straßen brüllen, Kufiya um den Hals und anti­semi­tis­che Parolen aus dem Hals hän­gen haben. Es sind viel eher die Wäh­ler von Erdo­gan und dessen (Muslim)Brüdern im Geiste! Auch wird dem einen oder anderen Leser aufge­fall­en sein, dass jene Demon­stran­ten, die keine Scheu hat­ten, ihre vor Tat­sachen­ver­drehung, Unwis­senheit und Hass nur so strotzen­den Motive vor Kam­eras und Mikro­fo­nen darzule­gen, sehr gut und akzent­frei Deutsch sprachen. Es han­delt sich – zumin­d­est bei den Wort­führern und sich­er auch der Mehrheit der Mitläufer – nicht um jene laut Göring-Eck­hardt „geschenk­ten Men­schen“, die uns dank der von fast allen Parteien bejubel­ten Poli­tik der Kan­z­lerin zuge­flo­gen sind. Die artikulieren sich (noch) nicht in so deut­lich­er Weise.

Diese Demon­stran­ten, Herr Weber, sind Ihre Schöp­fung! Nicht Ihre per­sön­lich, aber doch die der Union und der SPD, die dieses Land seit 16 Jahren regieren. Auf unseren Straßen protestiert die zweite und dritte Gen­er­a­tion der Zuwan­der­er, und zwar aus­drück­lich gegen etwas, das in Son­ntagsre­den gern als edle deutsche Staat­srai­son beschworen, jedoch recht sel­ten mit poli­tis­ch­er Kon­se­quenz durchge­set­zt wird: das Exis­ten­zrecht Israels. Das Abstim­mungsver­hal­ten Deutsch­lands in UN-Gremien ist beredtes Beispiel dafür.

In den 16 Jahren von Merkels Kan­zler­schaft sind sie geboren wor­den oder hier aufgewach­sen, die jet­zt die Hamas feiern und Israel aller möglichen Ver­brechen beschuldigen. Bil­dungs­fern, fak­ten­frei, indok­triniert und weit weg von den beschwore­nen Kon­se­quen­zen unser­er Geschichte und den Schlussfol­gerun­gen daraus. Ein Heiko Maas, dessen Partei die meiste Zeit in den let­zten Jahren Merkels Poli­tik mit­ge­tra­gen hat, kann schon kaum ohne sich lächer­lich zu machen von sich behaupten, „wegen Auschwitz“ in die Poli­tik gegan­gen zu sein. Poli­tik­er, die sich einst aus den Rei­hen der­jeni­gen rekru­tieren kön­nten, die heute auf Demos das große „antizion­is­tis­che“ Wort führen, wür­den diesem schreck­lichen Spruch hinge­gen nur zu gern seine wörtliche Bedeu­tung wiedergeben. Wer wird sie davon abhal­ten, wenn es schon nicht geschafft wurde, sie von solchen Gedanken abzubrin­gen? Die Union? Die Grü­nen? Sie SPD?

In der Anmod­er­a­tion zum oben erwäh­n­ten DLF-Beitrag betonte Chris­tiane Florin, dass auch die DTIB und der Zen­tral­rat der Mus­lime sich von Gewalt und Hass dis­tanziert hät­ten. For­mal ist das sich­er richtig, doch da diese Beteuerun­gen ganz offen­sichtlich nichts genützt haben, wäre es jet­zt wohl aller­höch­ste Zeit, festzustellen, dass die Poli­tik Jahrzehn­te­lang mit den Falschen gere­det, kon­feriert und getagt und diese reich­lich gefördert hat. Passiert dies nicht – und darauf wette ich – wird alles genau so weit­erge­hen und schlim­mer werden.

Mäßigung

Der Ver­such deutsch­er Medi­en, im Nahostkon­flikt bei­de Seit­en “auf Augen­höhe” zu heben, ist nur teil­weise dem zeit­geistig dumpfen Streben nach Gle­ich­heit für alle und alles zuzurech­nen. Man möchte ein­fach nicht sehen, was und wen genau Deutsch­land und die EU da eigentlich Jahr für Jahr mit Mil­lio­nen­sum­men in Gaza unter­stützen. Man spürt die Raketen nicht, sieht die Ein­schläge nicht und muss selb­st nicht Nächte in Bunkern ver­brin­gen. Aus Bericht­en über das israelis­che Raketen­ab­wehrsys­tem “Iron Dome” hört man förm­lich das Bedauern her­aus, hier sei die Tech­nolo­gie doch irgend­wie unfair verteilt. Doch es ist nun­mal so: Wenn für die eine Seite Frieden das Schweigen der Waf­fen, für die andere jedoch die Ver­nich­tung des Geg­n­ers und die Aus­löschung seines Lan­des und sein­er Bürg­er bedeutet, ist kein Ver­han­deln möglich. Dass “Iron Dome” auch die ara­bis­chen Israelis schützt, wird verdrängt.

Im Ver­such, diesen Gegen­satz zu übertäuben entste­hen dann „erk­lärende“ DLF-Artikel wie dieser, der die „Hin­ter­gründe der Gewalt“ recht eigen­willig zurecht zupft. Als stün­den sich da ger­ade zwei gle­ich­berechtigte Kon­tra­hen­ten gegenüber, die sich mal wieder in eine „Gewalt­spi­rale“ begeben, wie unsere Kan­z­lerin in Wartestel­lung, Annale­na Baer­bock, sich aus­drück­te. Gern hält man die Illu­sion aufrecht, durch Ver­mit­tlun­gen, Beschwich­ti­gun­gen und let­ztlich Zahlun­gen von viel Geld etwas erre­ichen zu kön­nen. Aber ver­han­delt der ital­ienis­che Staat mit der Mafia? Hat Gen­er­al Eisen­how­er mit der SS ver­han­delt? Die Hamas ist und bleibt das, was sie bei ihrer Grün­dung am 18. August 1988 war und in ihrer Char­ta fest­gelegt hat: Jihad bis zur Zer­störung Israels. Inter­es­sant ist deshalb, was uns der Deutsch­land­funk in seinem Erk­lär-Artikel mitzuteilen hat.

„Die Hamas war auf dem Weg, sich zu mäßi­gen. Sog­ar von einem Abkom­men mit Israel war die Rede. Sie ver­suchte, vom Klis­chee der raketen­schießen­den Ter­ror­is­ten wegzukom­men. Sie stand auch in Umfra­gen gar nicht so schlecht da. Doch dann sagte Palästi­nenser-Präsi­dent Mah­mud Abbas die Wahlen ab.“

Das Bedauern tropft auf jed­er Zeile. Per Mail habe ich beim DLF nachge­fragt, um welch­es Abkom­men es sich da wohl han­deln mag und wie der Weg der Mäßi­gung genau aussieht, den die Hamas ange­blich beschritt, bevor Abbas die Wahlen (wieder ein­mal) absagte. Vielle­icht ist mir da ja was ent­gan­gen. Im Sub­text beschuldigt das DLF hier den Chef der Fatah, der fried­lieben­den Hamas den Weg zur Macht zu ver­bauen, obwohl die Hamas „in den Umfra­gen gar nicht so schlecht da“ stünde. So ein Pech aber auch!

Ich ver­mute, die Ursache für den Opti­mis­mus des Artikels ist, dass das DLF es vorzieht, nur die Hälfte dessen zur Ken­nt­nis zu nehmen, was die Hamas so meint und schreibt. „Israel existiert und wird weit­er existieren,“, heißt es schon in der Präam­bel der Hamas. Na, wenn das kein schön­er Erfolg ist, ein Weg, den man weit­er beschre­it­en kann. Zu dumm nur, dass der Satz nach dem Kom­ma wie fol­gt weit­er geht: „bis der Islam es aus­gelöscht hat, so wie er schon andere Län­der vorher aus­gelöscht hat.“

Der phan­tasievolle Leser, der um den grund­sät­zlichen Sun­na-Schia-Kon­flikt, die große Nähe der Hamas zum Iran und um die Igno­ranz der mus­lim­is­chen Welt weiß, wenn Mus­lime sich gegen­seit­ig umbrin­gen, wird im Geist ergänzen „…und danach weit­ere Län­der aus­löschen möchte.“

Das Abkom­men, von dem im Artikel ange­blich die Rede war, ist nichts als Pfeifen­rauch, wobei mir nicht ganz klar ist, welche Kräuter die Autoren beim DLF zu dessen Erzeu­gung benutzen. Die Hamas ver­han­delt nicht mit Israel, ist aber mit­tler­weile dur­chaus bere­it, eine Zweis­taaten­lö­sung zu akzep­tieren: einen Staat für sich und einen zweit­en für die Fatah.

Ergebnis von 16 Jahren Appeasement

Die deutsche Poli­tik gibt sich über­rascht und entset­zt über Ton und Inhalt der Demon­stra­tio­nen, die offen den sou­verä­nen, mit Deutsch­land befre­un­de­ten Staat Israel ver­leum­den und her­ab­set­zten und die Ter­rortruppe der Hamas unter­stützen, die das eigene Volk als Geiseln und Schutzschilde nutzt. Dabei ist es doch unser Bil­dungssys­tem, durch das fast alle dieser Jugendlichen gegan­gen sind. Was wurde da gelehrt? Und wie ver­hält sich dieser Lern­stoff zu dem, was in den Moscheen gepredigt und in den Fam­i­lien tradiert wird?  Auch die Gle­ich­set­zung hier leben­der Juden mit israelis­ch­er Poli­tik, für die sie sich bei jed­er Gele­gen­heit recht­fer­ti­gen sollen, ist offen­sichtlich nicht auszumerzen. Ver­fes­tigte Par­al­lelge­sellschaften, in denen Werte gepflegt und gelehrt wer­den, die unserem Grundge­setz und der Frei­heit selb­st diame­tral gegenüber­ste­hen, haben sich nicht über Nacht gebildet. Was wir heute sehen ist min­destens das Ergeb­nis von vier Legislaturperioden.

Man hat wegge­se­hen, die Abkop­pelung von Par­al­lelge­sellschaften zuge­lassen und die sich daraus ergebe­nen Prob­leme geleugnet. Man hat­te ja auch nichts anzu­bi­eten, keine Werte, keine Fahne, kein Selb­st­be­wusst­sein außer dem unbe­d­ingten Wun­sch, so schnell wie möglich in einem paneu­ropäis­chen Amal­gam zu ver­schwinden. Solange das Kreuz alle vier Jahre an der richti­gen Stelle gemacht wurde, durfte die Poli­tik von ein­er Kon­ti­nu­ität träu­men, die es längst nicht mehr gibt. Das Prob­lem des Anti­semitismus wurde stärk­er, statt schwäch­er. Denn während man das Geld für den „Kampf gegen rechts“ nur so her­aus­blies, scheint eine ganze Gen­er­a­tion Her­anwach­sender entwed­er islamistis­chen See­len­fängern oder den Wel­tun­ter­gang­spredi­gern von der “Kirche der let­zten zwei Grade” hin­ter­herzu­laufen. Häu­fig sog­ar beides.

Die Instru­mente, die man sich schuf, um ein­er erneuten Machter­grei­fung brauner Hor­den vorzubeu­gen, zeigen sich angesichts des meist von jun­gen Mus­li­men aus­ge­hen­den Anti­semitismus stumpf und unbe­weglich. Keine Mah­nwachen, keine Konz­erte, keine Hash­tags, kein “Nie wieder”. Stattdessen ein selt­sam unentschlossen­er und vager Artikel von der son­st jede Ungerechtigkeit wit­tern­den Amadeu-Anto­nio-Stiftung, in dem zwar von „bren­nen­den Israel-Fah­nen“ die Rede ist, aber nicht davon, wer sie anzün­dete. Wo „jed­er Anti­semitismus“ verurteilt wird, aber nicht jene benan­nt wer­den, die ihn mit der Mut­ter­milch ein­saugen und ausüben. Zumin­d­est nicht dies­mal. Aber wer als zweites Stand­bein auch die „Islam­feindlichkeit“ bekämpft, muss sich wohl entschei­den, auf welch­er Seite er sich Feinde machen will.

Als kleine Auf­frischung bezüglich der Ziele der Hamas empfehle ich nicht nur dem Deutsch­land­funk dieses kleine Video eines Inter­views, das Ami Horowitz mit einem Hamas-Führer machen kon­nte. Eine Antwort auf meine Frage nach den Quellen ihrer but­ter­we­ich-opti­mistis­chen Behaup­tun­gen über die Hamas habe ich vom DLF bish­er noch nicht erhal­ten. Ich werde diese aber gern nachliefern.

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14 Kommentare

  1. Schade, dass die leisen, braven, anständi­gen und unauf­fäl­li­gen Men­schen von denen, die lau­thals mit Sch… um sich wer­fen, gle­ich­sam in Mis­skred­it gebracht wer­den. Das bezieht sich nicht nur auf Deutsche oder Mus­lime. Es wird ja auch noch geflissentlich über­hört, dass jene protestieren, entrüstet sind, demütiges Mit­ge­fühl zeigen mit den Ver­femten. Diese wiederum hauen mit der Pauschalkeule auf alles, was sich bewegt, es wird schon den richti­gen treffen.

    Es wäre ja zumin­d­est nur ein klitzek­lein­er Zack­en jew­eiliger Kro­ne, wenn sich die Stre­i­tham­mel irgend­wo auf ein­er der ihnen gebaut­en Brück­en tre­f­fen wür­den und sich die Hand reicht­en, ohne sie gle­ich abschla­gen zu wollen. Ja, ein kleines Ver­söh­nungs­geschenk wäre auch ganz nett.

    Das einzig ser­iöse Nachricht­en­magazin “Der Pos­til­lon” (wir bericht­en bevor wir recher­chieren) berichtete ein­mal, dass die UNESCO den Nahostkon­flikt zum Weltkul­turerbe erk­läre. An diesem bit­ter iro­nis­chen bzw. fin­ster sarkastis­chen Witz ist was dran. Nur gerät allmäh­lich die ganze Welt in diesen Stre­it hineinge­zo­gen zu werden.

    Und: Die größte Schande dabei ist unsere poli­tis­che “Elite” und deren Schreiber­linge. (Wenn Feigheit und Dummheit sich die Hand reichen)

  2. Mich verblüfft, wie die Medi­en, die max­i­mal ein­seit­ig und aggres­siv gegenüber Trump, AfD, Tories und so weit­er auftreten, schla­gar­tig max­i­mal “neu­tral” wer­den, sobald ihre Lieblings­seite halt unrecht hat.

    Wie alle Vernün­ftler will ich auch nicht so tun, als sei alles, was Palästi­nensern passierte und passiert, fair. Was ich aber meine, ist, dass ger­ade bei Fra­gen, die super ein­deutig sind, eine Äquidis­tanz gewahrt wird. 

    Ein Beispiel: Ich kann nicht mehr hören, dass “alle abra­hami­tis­chen Reli­gio­nen einen Anspruch auf Jerusalem” for­mulieren. Zum einen machen die Chris­ten über­haupt keinen Krach, obwohl Jesus tat­säch­lich dort gelebt und gepredigt hat. Zum anderen sind die christlich-jüdis­chen Bezüge, *hust*, der Tem­pel, in unzäh­li­gen Quellen, hei­d­nis­che, christliche und jüdis­che, belegt. Kein ser­iös­er His­torik­er bestre­it­et das Ding. Auf der anderen Seite, medi­al als gle­ich­w­er­tig dargestellt, ste­ht eine nomadis­che Reli­gion, deren Grün­dungs­ge­meinde meilen­weite von allem ent­fer­nt gelebt hat, was heute in Israel liegt. Wer kann da schon die Ansprüche aus­sortieren? Wer kann es jemals entschei­den? Die ARD nicht. Ein ewiges Rät­sel. Das ist nur ein beliebiges Beispiel.

  3. Jaja, der DLF… Früher hörte ich ihn noch gerne, fast auss­chließlich. Heute kriege ich Her­pes, wenn ich mir diese, aus jedem DLF-Beitrag intel­li­gent-sub­til triefende Het­ze anhören muss. DLF? Nein danke!!

  4. “In den 16 Jahren von Merkels Kan­zler­schaft sind sie geboren wor­den oder hier aufgewach­sen, die jet­zt die Hamas feiern und Israel aller möglichen Ver­brechen beschuldigen. Bil­dungs­fern, fak­ten­frei, indok­triniert und weit weg von den beschwore­nen Kon­se­quen­zen unser­er Geschichte und den Schlussfol­gerun­gen daraus.”
    .
    Hat­te genau dies nicht Herr Sar­razin in seinem Buch (auf Grund von Beobach­tung & etwas rech­nen) vorausgesagt?!
    Die offiziellen Poli­tik­er & ihre Johur­nal­is­ten wussten schon, weshalb sie damals diese (heute deut­lich bewiesene) Wahrheit niedergemacht haben.

  5. Inter­es­sant finde ich, das die deutsche Poli­tik gle­ich wieder nach Aufk­lärung in den Schulen ruft.
    Als in der DDR geboren­er kann ich nur sagen, das wird nichts. Uns hat man viel erzählt von der Über­legen­heit des Sozial­is­mus, von der führen­den Rolle der Partei ect. pp. Wir haben uns das ange­hört, es bei Notwendigkeit nachge­betet aber die Überzeu­gung kam aus dem Eltern­haus, dem Fre­un­deskreis und eventuell der Religion.
    Und so wird auch hier, keine Schul­stunde, kein Auschwitz Besuch etwas ändern.
    Wenn also das Dik­tum, der Islam gehört zu Deutsch­land stimmt, muss man sagen der mus­lim­is­che Juden­hass gehört zu Deutsch­land. Zumal diese Juden­feindlichkeit im Koran niedergeschrieben ist.
    Da kön­nen noch soviele deutsche Islamwis­senschaftler ver­suchen dies weg zu interpretieren.
    Das Einzige was helfen würde wäre, kon­se­quente Strafver­fol­gung und Ausweisung wenn möglich. Aber bei bei­dem glaube ich nicht, daß es auch ange­wandt wird.

  6. Die Unlogik über­fordert auch das Ver­ständ­nis manch­er nichtjüdis­ch­er Deutsche.

  7. Anti­semitismus? I wo: Par­ty- und Eventszene! Innense­n­a­tor nen­nt Juden­has­s­er „erleb­nisori­en­tiert“
    https://ogy.de/g1mf
    Der Skan­dal ist nicht der ver­harm­losende Schwachsinn, den er äußert, son­dern die Tat­sache, dass so jemand hochrangiger Poli­tik­er sein kann und auch jet­zt nicht zurück­treten muss. Links­grün in voller Schönheit.
    +
    SPD und Israel: Ist das Dummheit? Ahnungslosigkeit? Unverschämtheit?
    https://ogy.de/zshe
    Nichts von alle­dem: Ein­fach nur links­grüne Kon­se­qenz. An deren Wesen sollen die Juden ver­we­sen. Die Wiedergutwer­dung der Deutschen macht immer größere Fortschritte.
    +
    Noch mehr Perlen:
    https://ogy.de/ftgh

    • Ja die SPD dreht völ­lig frei! Bor­jans möchte nun gern deutsche Waf­fen­verkäufe an poli­tis­che Ein­flussnahme in Israel knüpfen. Das ist nicht nur frech, unver­schämt und anmaßend, son­dern auch vol­lkom­men irre!

      • Ja. Erst ermordet man ein Drit­tel von allen meinen Leuten, und zwei Gen­er­a­tio­nen holt man Mil­lio­nen der schlimm­sten Feinde mein­er Leute ins Land, während man so erstaunlich stolz auf die eigene Wiedergutwer­dung ist, dass man perme­nent die Israelis beschuldigt, wegen zuviel Selb­stvertei­di­gung irgend­wie ins Naz­i­tum zurückzufallen.
        Während jemand wie ich, der daran dächte, mit Kip­pa auf die deutsche Straße zu gehen, ja?, sich auch gle­ich in den Raketen­hagel der Hamas begeben könnte.

        Ein Jid wie ich ver­ste­ht zwar so Einiges, aber die absurde Kom­pliziertheit der Destruk­tiv­ität der deutschen Psy­che über­fordert das jidis­che Ver­ständ­nis in extremem Maße.

        • Das sind nicht “die Deutschen” (ich näm­lich nicht) son­dern einige Politiker
          (…die allerd­ings, ja, lei­der, von Deutschen frei gewählt wur­den, resp. um genau zu sein: Parteien wer­den gewählt. Welche Fig­uren die dann nach oben befördern, ist lei­der oft ein trau­riges Spiel, auch manch­mal, aber lei­der immer noch zu sel­ten: eine Komödie).

        • Herr Aris­to­b­u­lus, Sie beschreiben hier nicht die „deutsche Psy­che“, son­dern die Psy­che von dum­men, zumeist links­gestrick­ten Men­schen. Das ist ein klein­er Unterschied.

    • Dieser Sen­a­tor heißt Andreas Geisel und war in sein­er DDR-Zeit in der SED. Say no more, say no more…

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