Am 18.7.2018 meldete die Bun­des­re­gie­rung, eine Kom­mis­sion „Gleich­wer­tige Lebens­ver­hält­nisse“ gebil­det zu haben. Dort will man Vor­schläge erar­bei­ten, wie „…in Zukunft Res­sour­cen und Mög­lich­kei­ten für alle in Deutsch­land leben­den Men­schen gerecht ver­teilt“ werden können. Was auf den ersten Blick nach einem Werk der Barm­her­zig­keit klingt – es kommt das Zau­ber­wort „gerecht“ darin vor – ent­puppt sich in der Kon­se­quenz vor allem als neue Umver­tei­lungs­ma­schine und eine weitere Mög­lich­keit, sich in das Leben jedes ein­zel­nen Bürgers ein­zu­mi­schen. Anglei­chen, umver­tei­len, regu­lie­ren, steuern. Und besteuern. Denn darauf läuft es letzt­lich hinaus. Und so wird es kommen, dass jemand, der aus einer struk­tur­schwa­chen Region in eine pro­spe­rie­rende zieht, dort zur Kasse gebeten wird, um den Miss­stän­den abzu­hel­fen, die ihn weg­trie­ben. Das will man offen­bar so lange wei­ter­trei­ben, bis jede Bewe­gung erstirbt und es überall gleich ist. Das kann noch etwas dauern und bis auch noch das letzte Kind gut gekämmt zur Schule geht, können noch viele Haar­bürs­ten umver­teilt werden. Bemer­kens­wert ist übri­gens auch die For­mu­lie­rung „alle in Deutsch­land leben­den Men­schen“, wo es doch um ein Ost-West-Gefälle und um Bürger geht. Diesen Vorgang behal­ten wir im Sinn und widmen uns einem anderen Poli­tik­feld, in dem man den­sel­ben kol­lek­ti­vis­ti­schen Geist und die Idee einer belie­big form­ba­ren Gesell­schaft wie­der­fin­det. Denn vom 10.–11. Dezem­ber 2018 wird eine UN-Kon­fe­renz in Mar­ra­kesch zwei soge­nannte „Global Com­pacts“ beschlie­ßen, einen für Flucht und Ver­trei­bung, den anderen für Migra­tion.

Wenigs­tens ist man noch so anstän­dig, diese getrennt zu betrach­ten. Zum „Global Compact on Refu­gees“ an dieser Stelle nur so viel: Das Papier befasst sich nur mit der Arbeit des UNHCR, die aus­drück­lich darin besteht, Flücht­linge, wenn deren Rück­kehr nicht möglich ist, bei deren Neu­an­sied­lung zu unter­stüt­zen. Das UNRWA bleibt aus­ge­klam­mert und darf sich wei­ter­hin damit befas­sen, den Flücht­lings­sta­tus der paläs­ti­nen­si­schen Araber mit der Gieß­kanne über deren Nach­kom­men zu ver­tei­len. Ein kom­plett irrer und welt­weit ein­ma­li­ger Zustand.

Gekommen um zu bleiben – Global Compact for Migration (GCM)

Zu diesem zweiten, weitaus wich­ti­ge­ren Papier ist viel geschrie­ben worden in den letzten Monaten. Leider auch viel Unsinn. Weder sind Quoten fest­ge­legt, noch ist das Abkom­men recht­lich ver­bind­lich. Man muss sich aber dennoch die Frage stellen, wozu der ganze Aufwand, die vielen Tagun­gen, die Ver­ab­schie­dung des Papiers im Juni und dann noch ein hoch­ka­rä­ti­ges Treffen im Dezem­ber, wenn es doch nur um unver­bind­li­che Absichts­er­klä­run­gen geht, die sich wir­kungs­los an den jewei­li­gen Rechts­sys­te­men der betei­lig­ten Länder brechen werden. Was ist der Zweck der Ver­ein­ba­rung? Da ist zunächst der offi­zi­elle: Schutz der Migran­ten in allen Aspek­ten. Schutz vor Aus­beu­tung, gesund­heit­li­che Betreu­ung, Siche­rung der Migra­ti­ons­wege.

Das klingt toll, ist aber bereits hin­rei­chend dekla­riert in der all­ge­mei­nen Erklä­rung der Men­schen­rechte und die lokalen Gesetze haben – wie ja immer wieder betont wird – ohnehin Vorrang! Daraus ergibt sich der erste Schwach­punkt des GCM: er möchte bei­spiels­weise vor Gewalt und Ver­skla­vung schüt­zen, obgleich in nicht wenigen der Länder, die ihn unter­zeich­nen werden, die Scharia gilt. Diese Wider­sprü­che zwi­schen Anspruch und Wirk­lich­keit in vielen Unter­zeich­ner­staa­ten ziehen sich wie ein roter Faden durch das ganze Papier. Man muss sich immer wieder vor Augen halten, wer genau da mit wem am Tisch sitzt und solche Papiere aus­ar­bei­tet. Das sind ja nicht nur die Ver­tre­ter Nor­we­gens und der Schweiz, die Rezepte für Käse­fon­due aus­tau­schen. Die große Mehr­heit der Mit­glie­der der UN sind Des­po­ten, Put­schis­ten und Wahl­be­trü­ger – ganz zu schwei­gen von den meisten Ver­tre­tern afri­ka­ni­scher Staaten. Die Frage muss deshalb immer lauten: Cui bono – wem nützt es. Und da mit Aus­nahme der USA, Ungarns und Däne­marks offen­bar alle gewillt sind, den GCM zu unter­schrei­ben, schei­nen sich alle etwas davon zu ver­spre­chen.

Eishauch und Migrations-Dividende

Als ich tiefer in die ver­füg­ba­ren Texte ein­ge­taucht war, hat sich mir ein Ein­druck ganz beson­ders fest ein­ge­prägt. Es ist die unge­heure Kälte, die der gesamte Text aus­strahlt. Da ist von Nach­hal­tig­keit die Rede und von Triple-Win-Situa­tio­nen, von Migra­ti­ons­zy­klus und Migra­ti­ons-Divi­dende. Es läuft einem eiskalt den Rücken her­un­ter, wenn die UN-Büro­kra­ten einem nach und nach ein Bild vor Augen führen, das eine per­fekte, kalte Welt der drei Ströme dar­stellt. Nach den freien Strömen von Waren und Dienst­leis­tun­gen soll nun ein koor­di­nier­ter, uti­li­ta­ri­sier­ter Strom von Arbeits­kräf­ten die Kon­ti­nente durch­zie­hen. Zitat (kursive Her­vor­he­bun­gen durch den Autor)*:

Nach­hal­tige Ent­wick­lung: Der Global Compact ist in der Agenda 2030 für nach­hal­tige Ent­wick­lung ver­an­kert und baut auf der Erkennt­nis auf, dass Migra­tion eine mul­ti­di­men­sio­nale Rea­li­tät von großer Rele­vanz für die nach­hal­tige Ent­wick­lung von Her­kunfts-, Transit- und Ziel­län­dern ist […]. Migra­tion trägt zur posi­ti­ven Ent­wick­lung und zur Ver­wirk­li­chung der Ziele der Agenda 2030 für nach­hal­tige Ent­wick­lung bei, ins­be­son­dere wenn sie ord­nungs­ge­mäß ver­wal­tet wird. Der Global Compact zielt darauf ab, das Poten­zial von Migra­tion für die Errei­chung aller Ziele nach­hal­ti­ger Ent­wick­lung sowie die Aus­wir­kun­gen auf die Migra­tion in der Zukunft zu nutzen.“

Nachdem in der Prä­am­bel zwei Behaup­tun­gen wie Pflöcke ein­ge­schla­gen wurden, nämlich erstens „Migra­tion hat es immer gegeben“ und zwei­tens „Migra­tion ist gut“, orga­ni­siert man nun deren ordent­li­che Ver­wal­tung und sorgt dafür, dass alle was davon haben. Für mich klingt das wie „Her­stel­lung“, „Trans­port“ und „End­ver­brau­cher“ und alle in dieser per­ver­sen Ver­wer­tungs­kette sollen an einem neuen großen Heer bil­li­ger Wan­der­ar­bei­ter ver­die­nen. In den „Zielen“ wird der GCM dazu noch sehr deut­lich.

Mit der Umset­zung des Global Compact gewähr­leis­ten wir die effek­tive Aner­ken­nung, den Schutz und die Ein­hal­tung der Men­schen­rechte aller Migran­ten, unab­hän­gig von ihrem Migra­ti­ons­sta­tus und über alle Phasen des Migra­ti­ons­zy­klus hinweg. Wir bekräf­ti­gen auch die Ver­pflich­tung, alle Formen von Dis­kri­mi­nie­rung, ein­schließ­lich Ras­sis­mus, Frem­den­feind­lich­keit und Into­le­ranz gegen­über Migran­ten und ihren Fami­lien, zu besei­ti­gen.“

Nichts als Lip­pen­be­kennt­nisse, denn wie schon fest­ge­stellt bricht natio­na­les Recht – und sei es das der Scharia – diese unver­bind­li­che Erklä­rung. Inter­es­sant ist hier der Begriff „Migra­ti­ons­zy­klus“, was ein wei­te­rer Hinweis darauf ist, dass hier ein per­ma­nen­tes System geschaf­fen werden soll.

Gesamt­staat­li­cher Ansatz: Nach Ansicht des Global Compact ist Migra­tion ein mul­ti­di­men­sio­nale Rea­li­tät, die nicht von einem ein­zel­nen Poli­tik­be­reich allein bewäl­tigt werden kann. Um wirk­same Migra­ti­ons­po­li­ti­ken und -prak­ti­ken zu ent­wi­ckeln und umzu­set­zen, ist ein gesamt­staat­li­cher Ansatz erfor­der­lich, um eine hori­zon­tale und ver­ti­kale Poli­tik­ko­hä­renz zwi­schen allen Sek­to­ren und Regie­rungs­ebe­nen zu gewähr­leis­ten.“

Ganz­heit­li­cher Ansatz: Der Global Compact fördert die Part­ner­schaft breiter Inter­es­sen­grup­pen zur Bewäl­ti­gung der Migra­tion in all ihren Dimen­sio­nen durch Ein­be­zie­hung von Migran­ten, Dia­spora, lokalen Gemein­schaf­ten, der Zivil­ge­sell­schaft, der Wis­sen­schaft, des Pri­vat­sek­tors, Par­la­men­ta­ri­ern, Gewerk­schaf­ten, natio­na­len Men­schen­rechts­in­sti­tu­tio­nen, Medien und anderen rele­van­ten Akteu­ren der Migra­ti­ons­steue­rung.“

Gesamt­staat­lich und ganz­heit­lich – was dies bedeu­tet, konnten wir bereits 2016 in einem Impuls­pa­pier von Staats­mi­nis­te­rin Özoguz sehen. Alle Insti­tu­tio­nen, Minis­te­rien, Firmen, Vereine, Medien, ja, selbst jeder Bürger soll auf die aktive Unter­stüt­zung von Migra­tion ver­pflich­tet werden. Migra­tion und Inte­gra­tion als „gesamt­ge­sell­schaft­li­che Aufgabe“ wie Steuern zahlen (das sowieso, irgend­wer muss die Sache ja finan­zie­ren) oder Ein- und Aus­at­men. Diesmal eben nicht als SPD-Plan, sondern als pla­ne­tare Initia­tive und Bestand­teil der täg­li­chen Daseins­für­sorge für alle und jeden. Ein feuch­ter Traum aus dem Reich der Fünf­jah­res­pläne und der „gesamt­ge­sell­schaft­li­chen” Hau-Ruck-Auf­ga­ben aus dem Wir-schaf­fen-das-Arsenal.

Die wahren Ziele

Ich möchte meine Leser nicht mit wei­te­ren detail­lier­ten Über­set­zun­gen lang­wei­len, ver­weise dazu inhalt­lich auf einen Artikel von Norbert Häring und kon­zen­triere mich lieber auf die wirk­li­chen Ziele des GCM, welche in fol­gen­dem Satz beson­ders klar her­vor­tre­ten:

För­de­rung eines schnel­le­ren, siche­re­ren und bil­li­ge­ren Trans­fers von Über­wei­sun­gen und schnel­lere finan­zi­elle Inklu­sion von Migran­ten.“

Das ist nämlich der Knochen, den man den Ländern hin­ge­hal­ten hat, aus denen die Migran­ten sich auf den Weg machen! Schnelle finan­zi­elle Inklu­sion bedeu­tet ver­kürzt, schnell im Ziel­land ein Konto zu haben, um „billige Trans­fers“ von Geld in die Her­kunfts­län­der zu ermög­li­chen. Die „Triple-Win-Situa­tion“ sieht dann insti­tu­tio­na­li­siert in etwa so aus. Die Her­kunfts­län­der schi­cken Men­schen, die Tran­sit­län­der kas­sie­ren Gebüh­ren, die Ziel­län­der sorgen für anhei­melnde Atmo­sphäre und pas­sende Arbeits­plätze, die Migran­ten schi­cken Geld nach Hause – fertig ist der Migra­ti­ons­zy­klus. Nur, wie die Ziel­län­der bei der­ar­ti­gem Kapi­tal­ab­fluss ihre Sozi­al­sys­teme auf­recht­erhal­ten sollen, zu denen die Migran­ten laut GCM gleich­zei­tig mög­lichst unge­hin­der­ten Zugang erhal­ten müssen, wo doch zur Stüt­zung dieser Systeme unsere Poli­ti­ker das ganze per­verse Migra­ti­ons­mo­no­poly über­haupt erst ver­an­stal­ten und befür­wor­ten, erwähnt der GCM mit keinem Wort. Dem Tschad oder dem Sudan zum Bei­spiel würde die Öffnung ihrer Sozi­al­sys­teme indes nicht schwer fallen – die haben ja keine!

Dafür ver­spricht man groß­mäu­lig, „Brain Drain“ zu ver­mei­den und den „Brain Gain“ in den Her­kunfts­län­dern zu ver­bes­sern und nennt das dann zynisch „demo­gra­fi­sche Divi­dende“. Das Wasser soll also gleich­zei­tig bergauf und bergab fließen. Den „Brain Gain“, also die Ver­bes­se­rung der Bildung in den Her­kunfts­län­dern, hofft man offen­sicht­lich mit den­sel­ben Mitteln zu errei­chen, mit denen man schon seit fünfzig Jahren Ent­wick­lungs­hilfe in den Sand setzt. Die Men­schen fließen von Süd nach Nord, Geld von Nord nach Süd. Bis…ja bis wann eigent­lich? Bis was erreicht ist? Was ist das Ziel? Die finale und end­gül­tige Anglei­chung der Lebens­ver­hält­nisse, wie die Kom­mis­sion der Bun­des­re­gie­rung sie für Ost und West errei­chen will? Den Kollaps der Sozi­al­sys­teme des Nordens, die Kan­ni­ba­li­sie­rung des Nied­rig­lohn­sek­tors? Muss man beim Ein­schal­ten einer solchen Maschine nicht jedes Ergeb­nis und jedes Sze­na­rio durch­den­ken?

Die absolute Harmonie

In den „Stern­ta­ge­bü­chern“ (1961!) des hell­sich­ti­gen Sta­nisław Lem gibt es einen Pla­ne­ten, dessen Men­schen voller Neid und Miss­gunst waren. Über nichts wurden sie sich einig, immerzu strit­ten sie und führten Kriege. Schließ­lich bauten sie eine gigan­ti­sche intel­li­gente Maschine, die sie mit der Her­stel­lung abso­lu­ter Har­mo­nie beauf­trag­ten. In Gruppen ließ die Maschine die Bewoh­ner des Pla­ne­ten ein­tre­ten, um ihnen die Har­mo­nie zu bringen…und hinter dem Gebäude lagen sie dann, gepresst zu glän­zen­den, perfekt runden Schei­ben in perfekt har­mo­ni­schen Mustern auf der Wiese – die denkbar per­fek­teste Har­mo­nie ist leider auch die denkbar inhu­manste.

Nicht anders verhält es sich mit den „Triple-Win-Lösung“ der UN, die weit ent­fernt von der Lebens­rea­li­tät der Men­schen aus­ge­heckt wurde. Einmal mehr zeigt sich, dass der Ort, an dem über das Schick­sal eines Men­schen ent­schie­den wird, zwin­gend auch der Ort sein sollte, an dem die Ver­ant­wor­tung für diese Ent­schei­dung liegt. Man kann aber nicht einfach nach New York fliegen, ins UN-Gebäude gehen und dem ver­ant­wort­li­chen Beamten das GCM-Papier um die Ohren schla­gen, nur weil eines nicht mehr fernen Tages der eigene Tau­ben­züch­ter­ver­ein für die Nicht­ein­hal­tung eines UN-inspi­rier­ten natio­na­len Migra­ti­ons- und Inte­gra­ti­ons­zie­les mit dem Verlust der Gemein­nüt­zig­keit bestraft wurde.

Das führt uns auch gleich dazu, dass der GCM keine Geset­zes­kraft habe. Er kann sie jeder­zeit bekom­men, dazu braucht es nicht unsere Lokal­po­li­ti­ker oder den Bun­des­tag. Das kann man gut und fern vom Bürger an einem anderen Ort der Ver­ant­wor­tungs­lo­sig­keit erle­di­gen: in Brüssel. Denn wenn das Papier im Dezem­ber so durch­ge­wun­ken wird und alle seine Inhalte „in Ordnung“ sind…warum dann nicht den nächs­ten Schritt gehen? An den Her­kunfts- und Tran­sit­län­dern wird die Inkraft­set­zung dieses neuen Stromes nicht schei­tern. Das „Human­ka­pi­tal“ (O-Ton GCM) steht bereit und wartet auf seine Abreise! Spä­tes­tens unter diesem Aspekt wird die Ableh­nung der ost­eu­ro­päi­schen EU-Staaten, sich an einer Quo­ten­re­ge­lung der Migra­tion zu betei­li­gen, über­deut­lich. Ebenso die Wut der Brüs­se­ler Büro­kra­tie über die reni­ten­ten Ost­eu­ro­päer aus Polen, Ungarn oder der Slo­wa­kei, sich Migran­ten nicht wie Primeln zuwei­sen lassen zu wollen. Das passt so gar nicht zur schönen neuen Welt der glo­ba­len Migra­ti­ons­för­de­rer! Aber man arbei­tet bei unseren Grünen ja bereits an Plänen, diese Ableh­nung zu „unter­lau­fen”, indem man jedem Migran­ten einen Geld­be­trag anhef­ten möchte, um die klammen Kom­mu­nen in Polen oder Ungarn zu bestechen. Ein Bume­rang, wie ich fürchte. Denn wenn man Men­schen wie Primeln behan­delt wird man sie auch wie Primeln ein­pflan­zen müssen, um sie daran zu hindern, dorthin zu ziehen, wo sie ihre Freunde, Ver­wand­ten und bessere Bedin­gun­gen finden. Das kann man einem grünen Par­tei­funk­tio­när, der „Euro­päer” und überall zu Hause ist und für den die Wurst überall nach Tofu schmeckt, kaum erklä­ren.

Die deutsche Linke in der selbstgestellten Falle

Das Ganze erscheint wie ein per­fi­der Plan, um einen nie abrei­ßen­den Strom von bil­li­gen Arbeits­kräf­ten mit einer Art inter­na­tio­nal über­wach­ten Pumpe von Süd nach Nord zu drücken. Erklär­ter­ma­ßen will man bei der UN den Schlep­pern das Hand­werk legen, nur um es dann selbst und unter Kon­trolle der klep­to­kra­ti­schen Her­kunfts- und Tran­sit­staa­ten zu orga­ni­sie­ren, die damit endlich zu Pro­fi­teu­ren ihres neuen „Export­gu­tes“ Migrant werden. Da meldet sich der letzte Rest meines linken Gewis­sens, das sich ver­stört und zäh­ne­klap­pernd in einem Hin­ter­stüb­chen mit ver­häng­ten Spie­geln, ver­ram­mel­ten Fens­tern und ver­gilb­ten Marx-Por­träts ver­bar­ri­ka­diert hat und spricht von Ent­rech­tung, Aus­beu­tung und moder­ner Skla­ve­rei. Doch kaum rufe ich ihm linke Parolen wie „Soli­da­ri­tät ist die Zärt­lich­keit der Völker“ und „nieder mit dem Natio­na­lis­mus“ zu, schon trollt es sich beschämt und gibt Ruhe. So auch die Linken und die Grünen. Natür­lich sieht man auch dort, dass eine auf diese Weise in Gang gesetzte Zuwan­de­rung nicht ihre Lehr­stühle für Gen­der­for­schung oder ihre Bun­des­tags­man­date gefähr­det, sondern in aller­ers­ter Linie die pre­kä­ren und schlecht bezahl­ten Arbeits­plätze ihrer Cla­queure. Nicht die Villa im Tessin oder das Grün­der­zeit­häus­chen im Gru­ne­wald stehen unter Druck, sondern preis­werte Sozi­al­woh­nun­gen. Die staat­li­che Alters­rente brö­ckelt, während der Putz auf den Pen­sio­nen der Abge­ord­ne­ten golden glänzt.

Man ist bei den Linken einem dif­fu­sen Inter­na­tio­na­lis­mus ver­pflich­tet, hinter den man ideo­lo­gisch einfach nicht zurück­fin­det. Man glaubt „nur an euro­päi­sche Lösun­gen“, fordert „UN-Mandate“ und behaup­tet, Pro­bleme ließen sich im „natio­na­len Kontext“ nicht lösen. Merken Sie was? Links hat es dies­be­züg­lich schon weit über die Mitte hinaus geschafft, denn längst klingen die Laut­spre­cher der Union und der FDP genauso und über­neh­men die ideo­lo­gi­sche Sülze des bedin­gungs­lo­sen Inter­na­tio­na­lis­mus. Eine Ent­schei­dung in Brüssel erscheint da immer als die schö­nere und höhere Wolke als eine vor Ort in Hamburg oder Puse­muckel. Sub­si­dia­ri­tät, die als obers­tes Prinzip in den EU-Ver­trä­gen ver­an­kert ist, kommt immer stärker unter die Räder. Und inter­na­tio­nal ist natür­lich noch viel viel besser, meint die inter­na­tio­na­lis­ti­sche Linke, die seit hundert Jahren von der einen ver­ein­ten Welt träumt, in der es keinen Kapi­ta­lis­mus mehr gibt und in der in UN-Kom­mis­sion 2345/23a die Ver­tre­ter des Tschad, Tadschi­ki­stans und Tibets über die Abwas­ser­ver­ord­nung in Töten­sen ent­schei­den.

Aus diesem Dilemma der kol­li­die­ren­den Para­dig­men, der ange­maß­ten Anwalt­schaft der „kleinen Leute“ einer­seits und der Befeue­rung der Kon­kur­renz­si­tua­tion ande­rer­seits suchen die Linken einen Ausweg. Sie glauben ihn in der Bildung gefun­den zu haben, der nach­träg­li­chen Qua­li­fi­ka­tion derer, die aus ihren Jobs ver­drängt werden. Ein Wett­lauf nach unten ist wegen des Min­dest­lohns nicht möglich, ein Wett­lauf nach oben kann aber erst recht nicht statt­fin­den, weil nicht nach Belie­ben neue Jobs ent­ste­hen und die Qua­li­fi­zier­te­ren im Zwei­fels­fall nach­le­gen werden, um sich nicht ver­drän­gen zu lassen. Was man da los­tre­ten will, ist im Zweifel nichts als ein zeit­lich sehr begrenz­tes Schnee­ball­sys­tem, denn binnen weniger Jahre hätten wir zwar tau­sende geeig­nete Kanz­ler­kan­di­da­ten (was ein Segen wäre), aber keine geeig­ne­ten Pfle­ge­kräfte, Mon­teure oder Flie­sen­le­ger mehr. Es wird leider Jahre dauern, bis die Linken diesen Irrweg erken­nen und sich einen neuen suchen – bis auf Sarah Wagen­knecht, die heute schon auf der Suche nach dem nächs­ten Irrtum ist.

Kein globales Problem

Es stellt sich die Frage, ob Deutsch­land in Mar­ra­kesch unter­schrei­ben sollte. Von mir dazu ein klares NEIN! Aber wird Deutsch­land unter­schrei­ben? Ich fürchte, ja! Rüdiger König, ehe­ma­li­ger Bot­schaf­ter Deutsch­lands in Afgha­ni­stan, der die Ver­hand­lun­gen maß­geb­lich beglei­tete und bei der Vor­be­rei­tungs­kon­fe­renz im Juni eine Note an die Ver­samm­lung rich­tete, stellt Migra­tion als „glo­ba­les Problem dar“ – was eigent­lich nicht sein kann, denn zuvor betonte er die Bin­sen­weis­heit, Migra­tion hätte es schon immer gegeben und sei etwas prin­zi­pi­ell posi­ti­ves. Ein posi­ti­ves Problem womög­lich? Unsinn!

© Wiki­pe­dia

Migra­tion ist kein glo­ba­les Problem und war nie eines. Migra­tion ist die indi­vi­du­elle Ent­schei­dung eines Men­schen, den Ort seines Lebens­zu­sam­men­hangs, seine Heimat, zu ver­las­sen und sein Glück mög­lichst dau­er­haft anderswo zu suchen. Migra­tion war einst, wenn man sagen konnte „etwas Bes­se­res als den Tod finden wir überall“ und nach Bremen zog. Im Mit­tel­al­ter bedeu­tete Migra­tion, der Frohn und der Leib­ei­gen­schaft zu ent­flie­hen und in den Städten über Jahr und Tag (also nach einem Jahr und einem Tag) frei zu sein. Migra­tion ist es, von Köln nach Düs­sel­dorf zu ziehen, eine Pro­fes­sur in Yale anzu­tre­ten oder nach dem Studium in London nicht nach Kenia zurück­zu­keh­ren. Die Mög­lich­keit zur Migra­tion ist Teil einer frei­heit­li­chen Gesell­schaft, solange sie auf Eigen­in­itia­tive und Eigen­ver­ant­wor­tung beruht. Tritt Migra­tion als Mas­sen­phä­no­men auf, stimmt etwas grund­sätz­lich im Her­kunfts­land nicht und deshalb sollte man auch dort anset­zen, anstatt ihr den Cha­rak­ter der Nor­ma­li­tät zu ver­pas­sen. Wenn Migra­tion kein Aus­nah­me­zu­stand, sondern Nor­ma­li­tät ist, zer­reißt sie Her­kunfts- und Ziel­land!

Wenn aus der Migra­tion des einen noch dazu eine zwin­gende Ver­pflich­tung des anderen ent­steht, ist die Frei­heit beider in Gefahr. Staaten, die durch Kor­rup­tion, ideo­lo­gi­sche Ver­blen­dung, Tri­ba­lis­mus, klep­to­kra­ti­sche Regie­run­gen, man­gelnde Bildung und Über­be­völ­ke­rung zu spru­deln­den Migra­ti­ons­quel­len werden, sollte man für dieses Ver­hal­ten nicht noch mit der Insti­tu­tio­na­li­sie­rung des selbst­ge­mach­ten Men­schen­han­dels beloh­nen, sondern unter Zwangs­ver­wal­tung stellen! Inter­na­tio­nale Orga­ni­sa­tio­nen, die sich anmaßen, regelnd in die Abläufe mensch­li­chen Stre­bens nach Glück ein­zu­grei­fen, sollte man in die Schran­ken weisen, statt ihnen Gruß­bot­schaf­ten und Geld zu schi­cken.

Der pan­eu­ro­päi­sche Altru­is­mus, auf den der GCM mit voller Absicht zielt, könnte sich, wenn er erst ver­fes­tigt und in Bahnen ist, als das ent­schei­dende Momen­tum für den Unter­gang des Europas erwei­sen, das wir heute in all seiner Wider­sprüch­lich­keit und seinen bewah­rens­wer­ten Facet­ten kennen. F. A. Hayek schrieb einst in „Die Ver­fas­sung der Frei­heit“: „Ein all­ge­mei­ner Altru­is­mus ist aber sinnlos. Niemand kann sich wirk­lich um alle anderen kümmern. Die Ver­ant­wor­tung, die wir über­neh­men können, müssen immer par­ti­ku­lär sein, sie können nur jene betref­fen, von denen wir kon­krete Tat­sa­chen wissen und mit denen wir uns ent­we­der durch Wahl oder beson­dere Umstände ver­bun­den fühlen. Es gehört zu den fun­da­men­ta­len Rechten und Pflich­ten eines freien Men­schen, zu ent­schei­den, welche und wessen Bedürf­nisse ihm am wich­tigs­ten erschei­nen.“

Dieses Prinzip der Mensch­lich­keit, auch Nächs­ten­liebe genannt, taugt seit Men­schen­ge­den­ken zur Defi­ni­tion gesell­schaft­li­cher Bezie­hun­gen zwi­schen Indi­vi­duen, eine Blau­pause für inter­na­tio­nale Bezie­hun­gen ist es nicht. De Gaulle sagte einst, Staaten hätten keine Freunde, sondern nur Inter­es­sen und Hayek bringt es noch klarer auf den Punkt wenn er sagt:

Wollten wir die unver­än­der­ten, unein­ge­schränk­ten Regeln des Mikro­kos­mos (Familie, Gruppe, Gemeinde) auf den Makro­kos­mos (die Zivi­li­sa­tion im Großen) anwen­den, wie unsere Instinkte und Gefühle es uns oft wün­schen lassen, so würden wir ihn zer­stö­ren. Würden wir aber umge­kehrt immer die Regeln der erwei­ter­ten Ordnung auf unsere klei­ne­ren Grup­pie­run­gen anwen­den, so würden wir diese zer­mal­men**.“ 

Fazit

Meine Bitte an meine Leser lautet: Glauben Sie mir kein Wort, sondern lesen und bewer­ten Sie den Inhalt des GCM selbst. Wenn Sie am Ende auch nur annä­hernd meiner Meinung sein sollten, schrei­ben Sie Ihrem Bun­des­tags-Abge­ord­ne­ten und fordern Sie ihn oder sie auf, ent­spre­chen­den Ein­fluss auf die Bun­des­re­gie­rung zu nehmen. Beschrän­ken Sie ihre Bemü­hun­gen auf die direkt gewähl­ten Abge­ord­ne­ten der Regie­rungs­par­teien, denn nur die werden erfah­rungs­ge­mäß den Mut haben, etwas gegen einen Main­stream des Lau­fen­las­sens und der Kanz­le­rin­nen­treue zu unter­neh­men – von den Schwe­fel­bu­ben der AfD einmal abge­se­hen, die jedoch immer noch das Verdikt des Ver­bo­te­nen umschwebt, was die Regie­rungs­par­teien im Zusam­men­hang mit dem Trig­ger­wort „Migra­tion” eher in eine Trotz­hal­tung ihnen gegen­über als zur Ver­nunft bringen dürfte.

Mein Aufruf an die Ver­tre­ter der EU, die im Dezem­ber zur Kon­fe­renz nach Mar­ra­kesch auf­bre­chen werden, lautet deshalb klipp und klar: Unter­schrei­ben Sie den Global Compact of Migra­tion nicht, es handelt sich um ein tro­ja­ni­sches Pferd!


* Ich gebe hier im Text aus Platz­grün­den nur meine Über­set­zun­gen des eng­li­schen Ori­gi­nals wieder, eine offi­zi­elle und voll­stän­dige deut­sche Über­set­zung gibt es anschei­nend noch nicht. Wer im Ori­gi­nal nach­le­sen möchte und die Über­set­zung selbst prüfen will, sollte dies hier tun.

** (The Fatal Conceit: The Errors of Socia­lism. F.A. von Hayek, 1988. Deut­sche Über­set­zung in „F.A. von Hayeks kon­sti­tu­tio­nel­ler Libe­ra­lis­mus“, Pies/Leschke, Mohr Siebeck 2003)

36 Kommentare

  1. Zitat: Meine Bitte an meine Leser lautet: Glauben Sie mir kein Wort, sondern lesen und bewer­ten Sie den Inhalt des GCM selbst.”

    …Ja, würde ich gerne tun, leider finde ich ihn im Netz nir­gendwo.

    wo bitte kann ich ihn ein­se­hen oder her­un­ter­la­den???

    Antwort bitte per E-Mail: bodenseeufer@​t-​online.​de

    mfg

    Abraham

    7.10.18

  2. > Als ich tiefer in die ver­füg­ba­ren Texte ein­ge­taucht war, hat sich mir ein Ein­druck ganz beson­ders
    > fest ein­ge­prägt. Es ist die unge­heure Kälte, die der gesamte Text aus­strahlt.

    Mir fällt dazu nur ein Wort ein: Chan­cen­aus­gleichs­ge­setz.

    Wir wurden gewarnt und immer noch will es – gerade hier in Deutsch­land – keiner hören. Cas­san­dra hat schon vor mehr als 50 Jahren gespro­chen, und sie hatte Recht. Armes Troja. Ich hätte nicht gedacht, daß ich das noch live mit­er­le­ben muß.

    4
    1
  3. Gab es wirk­lich immer Migra­tion? Und wer pro­fi­tierte davon? Wer pro­fi­tierte zB von den Hunnen. oder von den Römern? Der Stra­ßen­bau war ok, aber wer wurde dazu ver­heizt? Ger­ma­nen. Wer in Latein­ame­rika pro­fi­tierte von der weißen Migra­tion? Den India­ner sollte man mal suchen. Ach ja und da hatten wir doch noch den Einfall der Nord­afri­ka­ner in Spanien und Frank­reich. Und den der Türken bis nach Wien. Und dann war man von Brandt bis heute so bescheu­ert die Nach­kom­men der Mörder vor Wien ins Land zu lassen. Von den Vor­tei­len der jetzt durch Merkel rein­ge­hol­ten Migran­ten – gut 6 Mil­lio­nen – kann man berech­nen. Je Migrant durch­schnitt­lich 450.000€ . Da könnte man jeder dt. Frau 1000.000 € pro Kind zahlen. Damit hätten wir bereits ca 27 Mil­lio­nen dt Kinder. Wozu brau­chen wir da noch Migran­ten? Wer das nicht rechnen kann – ist Migrant oder behin­dert.

    • Wer das nicht rechnen kann – ist Migrant oder behin­dert.“ — Unter­schät­zen Sie nicht den Frau­en­an­teil bei Dys­kal­ku­lie. John Gray sagt sinn­ge­mäß: Frauen wiegen nicht, sie zählen. Eine kleine Gefäl­lig­keit und ein teures Geschenk zählen gleich. Mil­lio­nen an Migran­ten und Mil­li­ar­den an Mehr­kos­ten, egal; es ist die mensch­li­che Geste, die zählt. Im Zweifel zahlen ohnehin die Männer die Rech­nung.

  4. Der ganze Wahn­sinn wird erst ver­ständ­lich, wenn man von

    geplan­tem Völ­ker­mord ausgeht.

    Die Georgia Gui­de­stones fordern in ihrem ersten (von 10 Geboten der NWO) die Reduk­tion der Mensch­heit auf 500 Mio.

    Das bedeu­tet die Besei­ti­gung von 7 Mrd (7000 Mil­lio­nen Men­schen).

    Für D ist die Reduk­tion der Bevöl­ke­rung um 50 Mio bis 2025 geplant (deagel​.com)

    Ich weiß, es ist unglaub­lich, undenk­bar, unvor­stell­bar. Aber der Pakt ist der recht­li­che Rahmen für den Völ­ker­mord an den Euro­pä­ern.

    3
    2
  5. So, ich hab das UN-Paper nun gelesen. Mein Fazit ist, dass ich dem Paper über­wie­gend zustimme, und ich beson­ders Punkt 1 der Direk­ti­ven befür­worte. Wir brau­chen endlich brauch­bare Sta­tis­ti­ken, aus denen man das Gesamt­bild ablesen kann. Die Sta­tis­ti­ken, die von der BRD und EU her­aus­ge­ge­ben werden, sind grot­ten­schlecht gemacht, und erschei­nen hoch­gra­dig mani­pu­liert.

    Ich stimme dem Paper übri­gens auch darin zu, dass Migra­tion positiv ist. Wenn ich in ein anderes Land aus­wan­dere, weil ich dort arbei­ten möchte, pro­fi­tie­ren zwei Par­teien davon – Ich und mein Arbeit­ge­ber – während keine Partei davon pro­fi­tiert, wenn meine Migra­tion staat­lich unter­bun­den wird. Sofern meine Aus­wan­de­rung in das Nied­rig­steu­er­land meiner Wahl unbü­ro­kra­tisch und schnell erfolgt, und ich dort nicht schlech­ter gestellt werde, als alle Anderen, würde ich das sehr begrü­ßen.

    Da ich ein Fan von Bitcoin und, mehr noch, von den anony­men Kryp­towäh­run­gen bin, und ich auch Wahala-Banking für eine tolle Sache halte, befür­worte ich auch bedin­gungs­lo­sen Zugang zum inter­na­tio­na­len Zah­lungs­ver­kehr für jeder­mann. Auch da schließe ich mich der UN an. Man sollte das radikal dere­gu­lie­ren, und auch wieder Num­mern­kon­ten ein­füh­ren, für die man nicht­mal einen Ausweis braucht. Oder halt gleich Cryp­to­coins nehmen.

    Dass anlass­lose Dis­kri­mi­nie­rung eine schlechte Sache ist, die in Geset­zes­form nichts ver­lo­ren hat, würde ich auch unter­schrei­ben, wobei ich erwäh­nen muss, dass ich im Alltag durch­aus Men­schen dis­kri­mi­niere. Ziem­lich häufig sogar. Jedoch nicht ohne kon­kre­ten Anlass. Und genau da liegt letz­ten­en­des der sprin­gende Punkt: Wenns einen großen Staat gibt, der aller­lei Dinge als „All­ge­mein­gut” bereit stellt, wirkt sich dies natür­lich als ein Magnet auf alle Elenden der Erde aus, die eben­falls ihren Anteil an diesem „All­ge­mein­gut” haben wollen.

    Die Lösung dieses Pro­blems liegt meiner Meinung nach jedoch nicht darin, allen Elenden aus dem Ausland den Zugang zum staat­lich bereit­ge­stell­ten All­ge­mein­gut zu ver­weh­ren. Sobald es ein solcher Elender mal über die Grenze geschafft hat, wirkt es grausam und dis­kri­mi­nie­rend, ihn vom Zugang aus­zu­schlie­ßen. Darum werden es zahl­lose Men­schen ver­su­chen. Die haben nichts zu ver­lie­ren, und halten sich nicht an das, was Poli­ti­ker gerne hätten. Der größte Teil der Welt machts richtig: Über­haupt keinen Sozi­al­staat zu haben ist die Lösung. Da liegt der Fehler, und Schuld an unserer Misere ist weder die UN, noch irgend­wer in Afrika. Wir sind das Problem.

    3
    10
    • Ich wollte noch ergän­zend einige Dinge hin­zu­fü­gen:

      1. Vom Sudan lernen heißt siegen lernen
      2. Ich hab Fieber, daher ist meine Recht­schrei­bung und Argu­men­ta­ti­ons­weise schlech­ter als üblich
      3. Dass Mas­sen­mi­gra­tion weitere Mas­sen­mi­gra­tion finan­ziert, ist eine große Erkennt­nis
      4. In dem UN-Paper, das ich gelesen habe, ging es um Arbeits­mi­gra­tion. So, wie ich es ver­stan­den habe, geht es darum, dass die den Prozess etwas stream­li­nen wollen, damit es ein­fa­cher wird, von A nach B zu ziehen, weil in B halt gerade Bedarf an dem herrscht, was man kann. Die Kri­te­rien, nach denen ein Land sich seine Zuwan­de­rer aus­sucht, oblie­gen nach wie vor dem Land, in das ein­ge­wan­dert werden soll. Und diese Kri­te­rien kann man gestal­ten, wie man will. Mexiko hat in der Ver­fas­sung stehen, dass es ver­fas­sungs­wid­rig ist, die demo­gra­phi­sche Zusam­men­set­zung Mexikos zu ver­än­dern. Saudi Ara­bi­ens Ein­wan­de­rungs­recht sieht so aus, dass niemand ins Land gelas­sen wird, der keinen Bürgen hat, der stell­ver­tre­tend zur Rechen­schaft gezogen wird, sollte ein Ein­wan­de­rer Mist bauen. „Volks­ge­sund­heit” ist eben­falls ein auch von der UN aner­kann­tes Rechts­gut, mit dem sich alle mög­li­chen Gesetze recht­fer­ti­gen lassen. Und so weiter. Wenn die das können, dann können wir das auch.
      5. Es ist eine schlechte Lösung, den Zugang zu inter­na­tio­na­len Über­wei­sun­gen zu beschrän­ken, weil sowieso niemand darauf ange­wie­sen ist. Wahala-Banking und Kryp­to­coins exis­tie­ren bereits, und beide ermög­li­chen schnel­len und ein­fa­chen Geld­trans­fer welt­weit. Ange­sichts dessen könnte der Ban­ken­sek­tor auch einfach nach­zie­hen, und anonyme Num­mern­kon­ten anbie­ten. Die Dinger sind prak­tisch. Die UN fordert in dem Paper ja sogar expli­zit, dass pri­vat­wirt­schaft­li­che Über­wei­sungs­dienste geför­dert werden, an denen vor­aus­set­zungs­los jeder teil­ha­ben kann. Wahala-Über­wei­sun­gen nach Afrika sind jetzt schon bil­li­ger, als Bank­über­wei­sun­gen.
      6. Ich sehe auch keinen Grund, weshalb der Staat das Recht haben sollte, zu kon­trol­lie­ren, was jemand mit seinem Geld macht. Wenn ich meine Kohle ins Ausland über­wei­sen will, dann tue ich dies. Wenn ich einen Ren­ten­an­spruch erwor­ben habe, und in ein Land mit nied­ri­ge­ren Lebens­hal­tungs­kos­ten ziehen will, dann tue ich dies. Mir ist dabei voll­kom­men egal, wie sich das auf irgend­wel­che sozia­len Siche­rungs­sys­teme aus­wirkt. Es ist mein Geld. Gesetze gelten für alle – für mich ebenso wie für Migran­ten – und ich will nicht durch solche Her­umfri­cke­lei ein­ge­schränkt werden, bei der man mit einem schlech­ten Gesetz ver­sucht, die Folgen eines anderen schlech­ten Geset­zes zu kom­pen­sie­ren.
      7. Es ist doch mit­ler­weile abseh­bar, dass unsere staat­li­chen Umver­tei­lungs­sys­teme keine Zukunft haben. Die Ursache unserer Pro­bleme ist doch nicht die UN, oder die Über­be­völ­ke­rung in Afrika, sondern die Tat­sa­che, dass hier­zu­lande mas­sen­weise fremdes Geld ver­schenkt wird. Diese Pro­bleme lassen sich durch Dis­kri­mi­nie­rung von Aus­län­dern höchs­tens um einige Genera­tio­nen nach hinten ver­schie­ben, weil wir mit unserem Sozi­al­staat den Inkom­pe­ten­tes­ten und Nutz­lo­ses­ten Indi­vi­duen einen Anreiz schaf­fen, sich maximal fort­zu­pflan­zen. Als Sozi­al­schma­rot­zer mit fünf Kindern lebt es sich gar nicht so schlecht, und es gibt für unfä­hige Men­schen keine andere Mög­lich­keit, einen ver­gleich­ba­ren Wohl­stand zu errei­chen. Diese Men­schen leben auf Kosten der­je­ni­gen, die nicht unfähig sind, Geld zu ver­die­nen, und die sich dadurch selbst weniger Kinder leisten können. Wir züchten uns mit unserem Sozi­al­staat die kom­pe­ten­ten Indi­vi­duen weg, und die Inkom­pe­ten­ten ver­meh­ren sich wäh­rend­des­sen unkon­trol­liert. Eigen­schaf­ten wie Intel­li­genz und Lang­zeit­prä­fe­renz, die wohl die wich­tigste Grund­lage von Wohl­stand sind, sind erblich, und lassen sich weit weniger durch „Bildung” und „Erzie­hung” ver­än­dern, als all­ge­mein gedacht. Irgend­wann werden unsere Nach­kom­men auch ohne Mas­sen­zu­wan­de­rung die selben Pro­bleme haben, die wir jetzt wegen der Mas­sen­ein­wan­de­rung haben, und dann wird auch keine Dis­kri­mi­nie­rung nach Her­kunft etwas ver­än­dern können. Ich halte dies für ein ziem­lich großes Problem, und finde, dass es die Situa­tion nochmal um einige Grö­ßen­ord­nun­gen unmo­ra­li­scher Macht, dass man dieses System jetzt auch noch mittels Dis­kri­mi­nie­rung nach Her­kunft auf­recht erhal­ten will. Das ist etwas, für das sich unsere Nach­kom­men schämen werden.
      8. Ich möchte nochmal extra erwäh­nen, dass das UN-Paper ständig davon spricht, evi­denz­ba­sierte Ent­schei­dun­gen zu treffen, evi­denz­ba­sier­tes Infor­ma­ti­ons­ma­te­rial zur Ver­fü­gung zu stellen, eine evi­denz­ba­sierte gesamt­ge­sell­schaft­li­che Dis­kus­sion zu fördern, und so weiter. Dies wäre ein richtig großer Fort­schritt im Ver­gleich zu dem, was es derzeit in Schland gibt. „Evi­denz­ba­siert” gilt hier­zu­lande als ras­sis­tisch und isla­mo­phob.
      9. Ich sage dies als jemand, der es für sein gutes Recht hält, seine Mit­men­schen zu dis­kri­mi­nie­ren, und der Staaten umso mehr ablehnt, je größer sie sind.

      3
      4
  6. Haben Sie mal her­aus­ge­fun­den, welche Poli­to­lo­gen, Sozio­lo­gen, Theo­lo­gen und sons­ti­gen geschei­ter­ten Exis­ten­zen diese Texte zu ver­ant­wor­ten haben? Wie viele davon sind hass­erfüllte Les­bin­nen und frus­trierte alte Jung­fern, die der Män­ner­brut mal so richtig eins aus­wi­schen wollen?

    Klar passen hier zwei Defor­ma­tio­nen zusam­men: Der Schuld­kult des Abend­lands und die Schuld­re­sis­tenz des Islam, weib­li­che Unter­wür­fig­keit und männ­li­che Domi­nanz. Für mich ist der Pakt ganz klar der Versuch der ein­schlä­gi­gen 30% UN-Mit­glie­der, dem Westen ihre Reli­gion auf­zu­zwin­gen.

    Nur bil­dungs­re­sis­tente Damen wie Washing­ton-Künast oder Bätschi-Nahles sind auch noch so naiv, den Mördern ihrer Kinder die Tür auf­zu­ma­chen. Nur die aller­dümms­ten Kälber…

  7. Der Global Migra­ti­ons Pakt ist für die ein­zel­nen Staaten recht­lich nicht bindend.
    Im DLF- Inter­view hat eine Ham­bur­ger Prof­fes­so­rin – im Thema invol­viert – aus­drück­lich erklärt :
    Für den EuGH – u. weitere hohe Gerichte – werden die Texte des GCM Grund­lage der Gerichts­bar­keit !!

  8. Vielen Dank für diesen Text! Ebenso für die Mühe, es nicht bewusst ortho­gra­fisch zu tri­via­li­sie­ren (man weiß vorher schon, dass es viele nicht erreicht, auch, weil sie zu unge­dul­dig sind, Wort­frag­mente bei google zu suchen).
    Ich habe mir erlaubt, einen Absatz (mit Quel­len­an­gabe) Ihres Textes auf meinem FB-Profil lesbar zu machen.

    Gruß und Dank

  9. Die Frage ist doch immer, wer dahin­ter steckt. Ich meine, es ist der links­grün-ver­strahlte End­zeit­so­zia­lis­mus mit tota­li­tär-links­fa­schis­ti­schen Zügen, durch den die Glo­ba­lis­ten aller Länder (ver­ei­nigt euch!) an der Zer­stö­rung autuchtho­ner Völker und ihrer Sozi­al­sys­teme werkeln!
    Ich habe dazu fol­gen­des Gedicht geschrie­ben:

    Migran­ten hier, Migran­ten da,
    Die kommen nicht von ganz allein.
    Migran­ten fern, Migran­ten nah,
    Das muss der große Aus­tausch sein.
    (Sieg­fried Prütt 2018)

    3
    1
  10. Es geht im Grunde genom­men um die urei­gens­ten Instinkte der mensch­li­chen Rasse. Eine, global betrach­tet, kleine Men­schen­cli­que möchte ihre Macht­an­sprü­che über eine Ideo­lo­gie durch­set­zen. Sich Gefolg­schaft akqui­rie­ren, die Öko­no­mie beherr­schen und nicht weniger als die Mensch­heit in ihrem Sinne lenken. Das ist ein höchst pro­ble­ma­ti­scher wie unde­mo­kra­ti­scher Vorgang, den Struk­tu­ren der Reli­gio­nen gleich­ge­schal­tet, und deshalb mit den glei­chen Gefah­ren ver­bun­den, die, wie uns Islam und Chris­ten­tum anschau­lich vor­le­ben,
    Kor­rup­tion, Aggres­sion, Into­le­ranz, Bestechung, Mei­nungs­un­ter­drü­ckung, Aus­schal­tung des Indi­vi­du­ums auf Kosten der Gleich­schal­tung und sämt­li­che Tod­sün­den inklu­sive her­vor­brin­gen. Es ist ein zivi­li­sa­to­ri­scher Rück­fall, der unter der Vokabel des Huma­nis­mus, Mei­nungs­frei­heit unter­drückt, Indi­vi­dua­li­tät zer­stört und geis­ti­gen Plu­ra­lis­mus tötet. Mit (Sorros) -Geld neuen Medien ( Inter­net) und Pro­se­mi­nar­psy­cho­lo­gie wie Nudging und Pater­na­li­mus hält man die Welt­be­völ­ke­rung in einem geis­ti­gen Zustand zwi­schen Unwis­sen­heit und Falsch­in­for­ma­tion, durch Infor­ma­ti­ons­un­ter­drü­ckung und ein­sei­tige Bericht­erstat­tung. Aus der Geschichte wissen wir, daß auch solche Macht­struk­tu­ren nicht von Bestand sind, aber in der Regel geben solche Men­schen erst auf, wenn Sie alles zer­stört haben. Übri­gens, an die Ver­tre­ter der EU zu schrei­ben , ist eine nette Geste, aber für den Ideo­lo­gen eher ein Ansporn, seine Stand­punkte noch strin­gen­ter zu ver­tei­di­gen.

    • Mit (Sorros) -Geld neuen Medien ( Inter­net) und Pro­se­mi­nar­psy­cho­lo­gie wie Nudging und Pater­na­li­mus hält man die Welt­be­völ­ke­rung in einem geis­ti­gen Zustand zwi­schen Unwis­sen­heit und Falsch­in­for­ma­tion, durch Infor­ma­ti­ons­un­ter­drü­ckung und ein­sei­tige Bericht­erstat­tung.”

      Gibt es eigent­lich eine geschicht­li­che Epoche, in der sich die Mehr­heit der Bevöl­ke­rung nicht im Zustand der Unwis­sen­heit und Falsch­in­for­ma­tion befand? Ich hege meine Zweifel daran, ob ein anderer Zustand, ange­sichts der Beschaf­fen­heit der Men­schen, über­haupt möglich ist. Dank des Inter­net und all­ge­mein ver­brei­te­ter Fremd­spra­chen­kennt­nis hat doch jetzt das Zeit­al­ter begon­nen, in dem man Infor­ma­tio­nen ohne großen Aufwand auf deren Wahr­heits­ge­halt prüfen kann. Aber niemand tuts. Darum funk­tio­niert Nudging und Pro­pa­ganda. Woran liegts?

      Meine per­sön­li­che These ist, dass die Grund­über­zeu­gun­gen der Men­schen falsch sind, und sie sich daran gewöhnt haben, dass die Dinge, die sie für wahr halten, nicht zusam­men passen. Es könnte aber auch sein, dass den Men­schen einfach die kogni­tive Leis­tungs­fä­hig­keit fehlt, die not­wen­dig ist, um Sach­ver­halte ober­halb eines gewis­sen Kom­ple­xi­täts­grads zu erfas­sen. Eine weitere These wäre, dass Men­schen sich weder für den Wahr­heits­ge­halt noch die Folgen einer Aussage inter­es­sie­ren, sondern sie sich ledig­lich auf die per­sön­li­chen und/oder sozia­len Aus­wir­kun­gen beschrän­ken, die es auf sie hat, etwas für wahr/unwahr zu halten.

      In jedem Fall schei­nen Men­schen nicht dafür aus­ge­legt zu sein, außer­halb eines Zustands der „Unwis­sen­heit und Falsch­in­for­ma­tion” zu exis­tie­ren.

      • Ich glaub, das kommt auf den Typ an. Merkel ist der Wahr­heits­ge­halt einer Lehre egal.

        Sie ist zugleich die ideo­lo­gischste und die unideo­lo­gischste Kanz­le­rin. Was sie glaubt, ver­tritt sie mit aller Gewalt. Es ist nur immer gerade das, was man um sie herum so glaubt. Ihr Mer­kel­sprech ist auch ein rhe­to­ri­sches Wunder. Die Medien haben ja mal eine Zeit­lang gestreut, dass sie eine Rhe­to­ri­k­lu­sche sei. Das stimmt nicht. Das dachte ich damals schon. Die wenigs­ten können so reden. Das ist alles sehr präzise kan­ten­los, oft aus­sa­gen­los. Aus­sa­gen kommen nur, wenn es sich nicht ver­mei­den lässt. Mir fällt bei Ost­deut­schen sehr oft diese sehr präzise, genaue Sprache auf, mit der man mög­lichst wenig sagt. Leute wie Vera Lengs­feld und Monika Maron navi­gie­ren sich damit durch den aggres­si­ven öffent­li­chen Raum, stechen aber unter der Hand auch die echten harten Treffer durch. Die Wessis plap­pern drauf los, mal kommt was rum, mal nicht. Bei Lengs­feld und Maron kommt immer was rum. Es sitzt aber auch und ist in diese präzise Schlichte ein­ge­bet­tet. Merkel hat nur diese Schlichte und sagt so wenig wie möglich. Sie ist auch so selten wie möglich über­haupt am Mikro. Ich weiß, es wird oft abgetan, aber die wurde bestimmt nicht zufäl­lig „Sekre­tä­rin für Pro­pa­ganda und Agi­ta­tion”. Ihre Auf­ga­ben in der Umbruch­phase waren auch immer etwas als Spre­che­rin. Eben­falls „Sekre­tä­rin für Pro­pa­ganda und Agi­ta­tion” war übri­gens Katrin Göring-Eck­hardt. Das beängs­ti­gende ist, dass sich sich mein eigener Sprach­duk­tus dem langsam anpasst. Man ver­sucht Pro­jek­ti­ons­flä­che für mög­lichst viele zu sein und hie und da etwas doch durch­zu­ste­chen. Und daran reibt sich eben niemand. Men­schen müssen auf Wider­sprü­che stoßen.

        Merkel benutzt auch ganz klarer Pro­pa­gan­da­me­tho­den, die nicht einfach so „auf­ge­saugt” wurden. Zum Bei­spiel wird die Bevöl­ke­rung ange­hal­ten sich zu schwam­mi­gen, oft wirren Aus­sa­gen zu beken­nen, um die Wider­spens­tig­keit abzu­le­gen: „Der Islam gehört zu Deutsch­land” (Wulff, aber garan­tiert von ihr vor­ge­schla­gen), „Wir schaf­fen das”, „Schei­tert der Euro, schei­tert Europa”.…

        Eben­falls gezielt ist, dass sie sich selbst selten spal­te­risch äußert (kan­ten­los), aber andere drum­herum auf den Weg gibt, sich mal zu äußern. Also dass die AfD nicht zur Demo­kra­tie gehört oder dass sich die Chem­nit­zer der „Zusam­men­rot­tung” schul­dig gemacht haben, ist von ihr. Der Münch­ner Seibert wäre nie spontan auf den DDR-Begriff „Zusam­men­rot­tung” gekom­men. Die Atta­cken machen die anderen. Und Merkel sorgt für die Aggres­sion bewusst. Katrin Göring-Eckhart hat das auch drauf. „Wir dürfen die Leute nicht in die Rechte Ecke stellen” und sie teilt dann doch aus. Sie muss das in Per­so­nal­union machen, kann aber immer noch sagen, dass sie ja eigent­lich Ver­ständ­nis gezeigt habe, während die anderen angeb­lich „spalten”.

        Es sind knall­harte Pro­pa­gan­da­me­tho­den aus der Dik­ta­tur. Und es sind auch nicht wenige Posten im Jour­na­lis­mus von DDR-geprob­ten Leuten besetzt (Karola Wille, May­b­ritt Illner, die ganzen roten Kloster Alumnie [Jour­na­li­mus­ka­der­schmiede Uni Lebzig].…)

        Das Wich­tige ist ja auch, dass man Moral schafft. Also es ist nicht nur schlecht Infor­ma­tio­nen im Inter­net zu suchen, sondern macht auch noch „dumm” und führt in die Pro­pa­ganda der Russen. Wer so was macht, also googlen, ist durch und durch schlecht, ins­be­son­dere, wenn er auf Blogs wie diesen liest. Wer sagt, dass er von Achgut etwas weiß, wird ganz schief ange­schaut.

        Und dann das Label-Spiel. Also für links gibt es drei Geschmacks­rich­tun­gen: Kom­mu­nis­mus, links­ra­di­kal und was Rot-Grün sagt (Das kommt eigent­lich aus dem DNC in Amerika). Man kann all diese Mei­nun­gen haben und sich trotz­dem der Debatte ent­zie­hen, indem man „Mitte” ruft (oder wie auch immer die Stelle heißt, bei der man beim Nach­lau­fen-Spiel nicht gefasst werden darf). Die Mitte macht alles richtig und ist edel­weiß­sauber. Nur wenn man vor rääächts warnt, dann ist die „Mitte” keine Posi­tion, sondern der Zahn­arzt, Anwalt und andere Bes­ser­ver­die­ner und droht böse zu werden. Wer nicht zu den linken Gruppen gehört ist „Nazi”. Aller­dings darf man das nicht so offen sagen, dass die Steu­er­sen­kung den nächs­ten Holo­caust bringt. Da muss man mög­lichst viele Begriffe backen, die alle keine eigen­stän­dige Bedeu­tung haben, aber immer abfäl­lig ver­wen­det werden: erz­kon­ser­va­tiv, natio­na­lis­tisch, rechts­na­tio­na­lis­tisch (im Gegen­satz zu links­na­tio­na­lis­tisch?), rechts­kon­ser­va­tive (im Gegen­satz zu links­kon­ser­va­tiv?), popu­lis­tisch, rechts­po­pu­lis­tisch (im Gegen­satz zu links­po­pu­lis­tisch?), rechts außen, hart rechts, (ganz) rechts außen, rechts­ex­trem und rechts­ra­di­kal. Extrem und radikal gibt es auch bei Links aber für den Titel muss man schon jeman­den kalt abmurk­sen. Bei Rechten reicht es, wenn Sie den Islam kri­ti­sie­ren.

      • Mit der Grup­pen­größe wächst die Fehl­bar­keit einer über­sicht­li­chen, demo­kra­ti­schen Regie­rungs­form. Deshalb sind Natio­nen bzw. über­schau­bare Gemein­schaf­ten wichtig für ein gere­gel­tes sozia­les Mit­ein­an­der. Fehlt jeg­li­cher per­sön­li­che Bezug eines Men­schen zu einem poli­ti­schem Thema oder wird ihm der Bezug nicht aus­rei­chend dar­ge­stellt, wird er kein Inter­esse ent­wi­ckeln. Warum sollte er auch. Wird ein sozia­ler Not­stand (Migra­tion) trotz gesell­schaft­li­cher Rele­vanz von den Herr­schen­den her­ab­ge­spielt oder negiert, ist der Bürger durch­aus in der Lage seinen Unmut zu äußern, weil es ihn unmit­tel­bar betrifft. Die Men­schen sind nicht so schlecht infor­miert wie Sie meinen ROLF, aber es fehlt Ihnen (wie auch uns hier auf dem Blog) die poli­ti­sche und mediale Gestaltungsmöglichkeit(Medienpräsenz) . Poli­tisch effi­zi­ent sind über­schau­bare Gemein­schaf­ten mit demo­kra­ti­schen, trans­pa­ren­ten Strukturen,pluralistisch und mei­nungs­of­fen. Ange­strebt werden aber globale, unüber­schau­bare län­der­über­grei­fende, soge­nannte inter­na­tio­nale Com­mu­ni­tes, deren Unüber­schau­bar­keit von kleinen Macht­cli­quen genutzt werden für die Eta­blie­rung ihrer poli­ti­schen Ziele siehe UN, siehe EU. Das hat tota­li­täre, faschis­ti­sche Züge, weil Anders­den­ker des­avou­iert werden.

        • Liebe Sabine,

          ich glaube nicht, dass es stimmt, dass durch man­gelnde Gestaltungsfähigkeit/Medienpräsenz Unwis­sen­heit gene­riert wird. Deine Mög­lich­kei­ten, auf den Diskurs Ein­fluss zu nehmen, sind größer denn je. Roger ver­dient, so weit ich weiß, sein Geld damit, Home­pages zu gestal­ten. Er könnte Dir dabei helfen, wie auch immer gear­tete Infor­ma­tio­nen zu publi­zie­ren, wenn Du etwas zu sagen hättest, das diesen Aufwand wert ist. Ver­mut­lich könnte er Dir auch einen Platz auf achgut​.de ver­schaf­fen, sofern die Qua­li­tät stimmt. Damit soll­test Du einige hun­dert­tau­send Views kriegen. Wenn Du Dich dann noch bemühst, eine Kon­tro­verse aus­zu­lö­sen, die in den sozia­len Medien viral wird, nehen Dich Mil­lio­nen von Men­schen wahr. Es gibt in der gesam­ten Welt­ge­schichte keinen Zeit­punkt, an dem es leich­ter war, eine unbe­grenzte Anzahl Men­schen zu errei­chen. Man muss nur etwas zu sagen haben, aus der Masse her­aus­ste­chen, und auf eine wirk­same Ver­brei­tungs­stra­te­gie zurück­grei­fen. Es ist leicht, min­des­tens zehn­tau­sende Men­schen zu beein­flus­sen. Ein You­tube­ka­nal reicht schon, und dafür braucht man ledig­lich eine Webcam und ein brauch­ba­res Mikro­fon.

          Es ist auch leicht möglich, gegen die „Herr­schafts­pro­pa­ganda” zu agieren. Such Dir einen der zahl­rei­chen Zei­tungs­ar­ti­kel, in denen Lügen ver­brei­tet werden, und stelle die Lügen richtig. Ich erin­nere mich zum Bei­spiel an Zei­tungs­ar­ti­kel von 2015, in denen behaup­tet wurde, Aus­län­der seien nicht kri­mi­nel­ler als Deut­sche, und würden mehr Steuern zahlen, als sie kosten, die trivial einfach zu wider­le­gen waren. Solche Nara­tive gibt es doch auch heute noch mas­sen­haft, und diese sind so leicht wider­leg­bar, dass sie von nie­man­dem mehr geglaubt werden, der mal eine Rich­tig­stel­lung gelesen hat. Genau dies ist das Problem, dass unsere Regie­ren­den mit sozia­len Medien haben, und weshalb man vor einigen Jahren das Konzept der „Fake News” aus dem Hut zau­berte. Die Regie­ren­den sagen uns auf diese Weise doch dan­kens­wer­ter­weise selbst, wie man sie kaputt machen kann. Man muss nur einfach das machen, worüber sie sich echauf­fie­ren, und zwar mas­sen­haft und auf eine Weise, die sie nicht unter­bin­den können.

          Das eigent­li­che Problem mit der Unwis­sen­heit ist doch nicht, dass man eine Regie­rung nicht ihrer Legi­ti­mi­tät und Hand­lungs­fä­hig­keit berau­ben kann. Dies kann man. Das Problem ist, dass man nichts hat, wodurch man sie erset­zen könnte. „Nun sind sie einmal da”, ums mit Angies Worten zu sagen.

          Neben­bei bemerkt glaube ich nicht, dass unsere Regie­rung, wenn man mal von ihrer Exis­tenz absieht, besser geeig­net ist, als die Alter­na­ti­ven, die man ver­wirft. Einzig ist sie da. Es gibt da nämlich ein ganz grund­le­gen­des Problem, das ich auf­greife, da Du von „poli­ti­scher Effi­zi­enz” schriebst, und das, in der Tat, ein Problem mit der Effi­zi­enz ist, das man mit den vor­han­de­nen Mitteln nicht lösen kann:

          Je größer eine Gruppe ist, desto mehr gegen­sätz­li­che Inter­es­sen gibt es inner­halb dieser Gruppe, wodurch es immer schwie­ri­ger wird, Regeln zu defi­nie­ren, die für alle akzep­ta­bel sind. Ebenso wächst der Koor­di­na­ti­ons­auf­wand mit der Grup­pen­größe- und Hete­ro­ge­ni­tät, weil dadurch alles unüber­schau­ba­rer wird. Aus diesem Grund ist umso mehr koor­di­nie­rende Büro­kra­tie not­wen­dig, je größer oder hete­ro­ge­ner eine Gruppe ist, während der zusätz­li­che Nutzen dieser Büro­kra­tie immer weiter abnimmt. Will heißen, dass große hete­ro­gene Gruppen nicht mit wenigen Regeln aus­kom­men, und der Zusatz­nut­zen ein­zel­ner Regeln immer gerin­ger wird, während die Kosten des büro­kra­ti­schen Over­heads mit jeder zusätz­li­chen Regel kon­stant steigen. Deshalb sind kleine Gruppen effi­zi­en­ter als Große. Diesen Effekt sieht man ständig in der Wirt­schaft, wenn Groß­un­ter­neh­men ihre Abtei­lun­gen in eigen­stän­dig wirt­schaf­tende Toch­ter­un­ter­neh­men abspal­ten, oder gänz­lich out­sour­cen, weil ein eigen­stän­di­ges Unter­neh­men eine Aufgabe effi­zi­en­ter ver­rich­ten kann, als eine Abtei­lung eines Groß­un­ter­neh­mens.

          Kurz gesagt, und zum merken: Größe und Hete­ro­ge­ni­tät machen Dinge kom­ple­xer, Kom­ple­xi­tät macht Dinge schwe­rer steu­er­bar, und unge­ord­nete Kom­ple­xi­tät erzeugt Rei­bungs­ver­luste.

          Poli­tisch effi­zi­ent sind über­schau­bare Gemein­schaf­ten mit demo­kra­ti­schen, trans­pa­ren­ten Struk­tu­ren, plu­ra­lis­tisch und mei­nungs­of­fen. ”

          Nun folgt eine Ode an die Effi­zi­enz:

          Ich denke, dass es sich bei „Poli­ti­scher Effi­zi­enz” und „Effi­zi­enz” um zwei grund­ver­schie­dene Dinge handelt, wie man es schon von „Sozia­ler Gerech­tig­keit” und „Gerech­tig­keit” her kennt. Deshalb wäre ich dafür, ein anderes Wort zu gebrau­chen, um nicht die posi­ti­ven Attri­bute von „Effi­zi­enz” oder „Gerech­tig­keit” fälsch­lich zu ver­ein­nah­men.

          Erstmal zur Defi­ni­tion: Das Wort „Effi­zi­enz” beschreibt eine Mischung aus Spar­sam­keit und Wir­kungs­grad. Ein System ist dann effi­zi­ent, wenn man kein Element dieses Systems ver­än­dern kann, ohne das Input/Output Ver­hält­nis des Systems nach­tei­lig zu ver­än­dern. Das heißt zum Bei­spiel, dass ein Mikro­wel­len­ofen dann effi­zi­ent kon­stru­iert ist, wenn es nicht möglich ist, die Kon­struk­tion so zu ver­än­dern, dass ein Liter Wasser, der sich im Inneren des Ofens befin­det, mit einer fest­ge­leg­ten Menge Strom stärker erhitzt wird, als mit der vor­he­ri­gen Kon­struk­tion. Eine Licht­quelle ist dann effi­zi­ent, wenn man kein Element der Kon­struk­tion ver­än­dern kann, ohne die Licht­aus­beute pro Watt­se­kunde zu redu­zie­ren.

          Sofern sich „Poli­ti­sche Effi­zi­enz” also auf den Effi­zi­enz­grad eines poli­ti­schen Systems bezieht, ist das effi­zi­en­teste mög­li­che System also eine abso­lute Dik­ta­tur, bei der es keine Checks&Balances gibt, und inner­halb derer das Wort des KOMPETENTEN Dik­ta­tors das unein­ge­schränkt gültige Gesetz ist. Auf diese Weise wird jeder Rei­bungs­ver­lust ver­mie­den, und der erreich­bare Effi­zi­enz­grad wird einzig durch die Kom­pe­tenz des Dik­ta­tors, und die Vor­ga­ben der Natur­ge­setze, begrenzt.

          Sofern es darum geht, einen bestimm­ten Zustand her­zu­stel­len, ist das effi­zi­en­teste System eine abso­lute Dik­ta­tur mit einem kom­pe­ten­ten Dik­ta­tor, der ein bestimm­tes Ziel ver­folgt. Sofern es also um das Wohl der Bevöl­ke­rung geht, ist das effi­zi­en­teste System eine abso­lute Dik­ta­tur mit einem kom­pe­ten­ten und „wohl­wol­len­den” Dik­ta­tor.

          Demo­kra­tie und Politik sind, auf­grund der ganzen Rei­bungs­ver­luste und Kom­pro­miss­lö­sun­gen, nicht effi­zi­ent. Weder in ihrem Wesen, noch in ihrer Ent­schei­dungs­fin­dung, noch in ihrer Umset­zung eben­die­ser. Wenn es um Effi­zi­enz geht, und man ein poli­ti­sches System haben will, sind also­lute Dik­ta­tu­ren besser als Demo­kra­tien.

          So weit, so logisch.

          Aus dem zuvor geschrie­be­nen, würde ich folgern, dass sich große Gemein­schaf­ten mit den Mitteln der Politik über­haupt nicht auf eine effi­zi­ente Weise gestal­ten lassen. Eine große Gemein­schaft effi­zi­ent zu gestal­ten, ist ein Problem, das zu komplex ist, um von Men­schen gelöst zu werden. Men­schen können höchs­tens kleine Gemein­schaf­ten auf Effi­zi­enz trimmen, und in diesem Bezug haben Dik­ta­to­ren die bes­se­ren Aus­sich­ten, ein effi­zi­en­tes Ergeb­nis zu schaf­fen, als Demo­kra­ten.

          Wenn Du große und hete­ro­gene Gruppen von Men­schen effi­zi­ent koor­di­nie­ren willst, brauchst Du ein Opti­mie­rungs­ver­fah­ren, das etwas leistet, zu dem kein Mensch fähig wäre.

          Evo­lu­tion ist in diesem Bezug der Klas­si­ker, jedoch opti­miert Evo­lu­tion nicht auf Effi­zi­enz, sondern dar­auf­hin, mög­lichst viele Babies in die Welt zu setzen, und diese lange genug am Leben zu erhal­ten, bis diese wie­derum selbst mög­lichst viele Babies in die Welt setzen, und die ganze Zeit über Kon­kur­ren­ten zu ver­drän­gen. Dies ist die Front, auf der wir gerade am ver­lie­ren sind.

          Demo­kra­tie ist kein Opti­mie­rungs­ver­fah­ren, sondern ein Steue­rungs­ver­fah­ren, das nicht effi­zi­ent funk­tio­niert. Dik­ta­tu­ren funk­tio­nier­ten nicht mit großen Gruppen. Mit Demo­kra­tie oder mit großen Gruppen ist kein effi­zi­en­ter Zustand erreich­bar.

          Wir hatten, vor nicht all­zu­lan­ger Zeit, auch noch ein anderes Opti­mie­rungs­ver­fah­ren, das Effi­zi­enz gene­rierte, bei dem wir Dik­ta­tu­ren mit Evo­lu­tion kom­bi­nier­ten. Wir hatten mal unzäh­lige win­zig­kleine Dik­ta­tu­ren mit Allein­herr­schafts­an­spruch in einer evo­lu­tio­nä­ren Umge­bung gegen­ein­an­der anstin­ken ließen. Wir nannten diese abso­lu­tis­ti­schen Dik­ta­tu­ren nur anders, nämlich bezeich­ne­ten wie sie als „Fami­lien”, „Gemein­den”, „Unter­neh­men”, etc. Aber dieses Opti­mie­rungs­ver­fah­ren haben wir kaputt gemacht, als wir damit auf­hör­ten, Pri­vat­ei­gen­tum als abso­lu­tes Besitz­recht zu defi­nie­ren. Seitdem ver­lie­ren wir gegen die Evo­lu­tion.

          Du schreibst, dass EU und UN einen Hang zu Tota­li­ta­ris­mus und Faschis­mus haben, weil sie Regeln erlas­sen, die keiner haben will. Die Welt ist jedoch ein rie­sen­gro­ßes, und furcht­bar hete­ro­ge­nes System. Das, was Du als „Faschis­mus und Tota­li­ta­ris­mus” bezeich­nest, ist doch nur das Resul­tat dessen, dass man ver­sucht ein unglaub­lich kom­ple­xes System zu kon­trol­lie­ren, während dies nur auf eine furcht­bar inef­fi­zi­ente Weise machbar ist. Das, was Du siehst, ist der Teil dieser Inef­fi­zi­enz, der da sicht­bar ist, wo Du wohnst. Würdest Du anderswo wohnen, würdest Du einen anderen Teil dieser Inef­fi­zi­enz sehen. Als Lösung möch­test Du weniger EU und UN haben, und dafür mehr kleine Gebilde mit lokalem Allein­herr­schafts­an­spruch. Soweit stimme ich Dir zu.

          Die BRD ist aber auch ziem­lich groß und hete­ro­gen, und somit ein seeehr kom­ple­xes System, und die­je­ni­gen, die Dich miss­han­deln, arbei­ten weder für die UN noch für EU, sondern für die BRD. Warum ist die BRD Deiner Meinung nach nicht auch zu groß und hete­ro­gen, um über­haupt effi­zi­ent struk­tu­rier­bar zu sein?

          @Roger:
          War Die das jetzt flo­ret­tig genug? Du kannst gerne meine Form und Technik kor­ri­gie­ren.

          1
          1
          • Lieber Rolf,
            1. ich besuche mehrere Blogs ähn­li­cher poli­ti­scher Aus­rich­tung und bewege mich deshalb, wie die anderen Inter­es­sen­ten, in einer algo­rith­mi­schen Blase. Die Öffent­lich­keit wird haupt­säch­lich durch die Medien, Funk, Fern­se­hen und Presse erreicht. Die Erklä­rung 2018 hat es mit viel Aufwand zahl­rei­cher Betei­lig­ten in den Peti­ti­ons­aus­schuss geschafft, dennoch wird die Öffent­lich­keit nicht davon infor­miert. Das ist bewußte Mei­nungs­un­ter­drü­ckung.
            Genau so verhält es sich mit fake news.
            2. Effi­zi­enz ist die Eigen­schaft mit wenigen, aber gut durch­dach­ten Mittel den größt­mög­li­chen Output zu schaf­fen. Das struk­tu­riert und schafft Über­sicht und ist auf­grund einer genia­len Ein­fach­heit
            eine sehr demo­kra­ti­sche Vor­he­hens­weise, da einfach zu ver­ste­hen
            und gleich­zei­tig trans­pa­rent. Das gilt für die Politik genauso wie für eine Wasch­ma­schine oder einen Tages­ab­lauf. Es gibt aber auch Men­schen, die es kom­pli­ziert mögen…
            3. Natio­nen sind über Jahr­hun­derte ent­stan­dene soziale Gemein­schaf­ten und sie ent­spre­chen dem evo­lu­tio­nä­ren Ver­hal­ten des Men­schen. Große Natio­nen bleiben in der Regel nur demo­kra­tisch, wenn sie als Staa­ten­bund die Über­schau­bar­keit bei­be­hal­ten, wie die USA. UN und EU sind nicht demo­kra­tisch gewählt, eben­so­we­nig wie NGO’s. Sie können helfen, wenn die Politik sie darum bittet, aber nicht Politik betrei­ben mit dem Geld der Steu­er­zah­ler. Dazu besteht keine Legi­ti­ma­tion.
            So, Rolf, jetzt kennst Du meine Meinung. Teil­weise kann ich deiner Argu­men­ta­tion nicht folgen, aber ich gab mir Mühe deinen
            Gedan­ken­gän­gen zu folgen. Effi­zi­enz ist offen­sicht­lich kein Ste­cken­pferd von Dir, wie man an Deiner umfang­rei­chen Kor­re­spon­denz erken­nen kann. Du bist mehr der Typ, der sich ‚in-die-Sache-rein­kniet ’ und in der Tiefe stöbert. Wie der Effi­zi­ente den Blick für das Detail ver­lie­ren kann, ver­liert der Detail­ver­liebte
            manch­mal den Über­blick. Offen­sicht­lich braucht man beide.
            Ich finde es übri­gens schade, daß auf diesem Block die Leute
            nicht ihre Namen nennen. Warum ist das so?
            LG Sabine

          • Liebe Sabine,

            1. Dass unsere Regie­rung eine kor­rupte Clique ist, die keinen Bock auf Kon­kur­renz von außen hat, liegt doch in der Natur der Sache begrün­det. Wenn es einen Ver­drän­gungs­wett­be­werb auf­grund von Leis­tung gäbe, wären die Posten und Pöst­chen der Akteure nicht mehr sicher, und das Stück des Kuchens, den sie sich zuschan­zen können, würde kleiner werden. Dies zu unter­bin­den ist ein unter Mono­po­lis­ten übli­ches Ver­hal­ten. Genau dieses Ver­hal­ten ist, was Mono­pole zu etwas Schlech­tem macht.

            Du hast die Mög­lich­keit, in die Außer­par­la­men­ta­ri­sche Oppo­si­tion zu gehen. Willst Du behaup­ten, dass Du nicht die Mög­lich­keit hättest, min­des­tens zehn­tau­send Men­schen zu errei­chen, wenn Du Dich etwas anstren­gen würdest, und so tätest, als sei es Dir mit diesem Vor­ha­ben ernst? Was mehr könn­test Du haben wollen? Willst Du, mit einem großen Stab von Fach­leu­ten und Psy­cho­lo­gen, jeden Ein­woh­ner im Kin­des­al­ter mit Deinen Inhal­ten indok­tri­nie­ren, so, wie der Staat es in Schulen macht, bis Du meinst, Du hättest eine Chance, die Öffent­lich­keit zu errei­chen?

            2. Effi­zi­enz ist das Ver­hält­nis von Input zu einem defi­nier­ten Output, oder das Ver­hält­nis von rich­ti­gem zu fal­schem Output. Effi­zi­enz ist immer relativ, und niemals absolut. Also nicht einfach nur „Größt­mög­li­cher Output”, sondern „Größt­mög­li­cher Output bei gleich­blei­ben­dem Input”. Effi­zi­enz ist auch nicht gleich­be­deu­tend mit „Ein­fach­heit”, wobei es umso leich­ter ist, Dinge zu opti­mie­ren, je gerin­ger ihre Kom­ple­xi­tät ist.

            Aber, da Du sagst, Effi­zi­enz sei demo­kra­tisch… Kannst Du mir ein effi­zi­en­tes Ding nennen, das in der Rea­li­tät vor­kommt, und ent­we­der auf demo­kra­ti­schem Wege ent­stan­den ist, oder auf demo­kra­ti­schem Wege effi­zi­ent funk­tio­niert? Die Dinge, die in der Rea­li­tät vor­kom­men, und bei denen Effi­zi­enz ein Kri­te­rium ist, sind absolut unde­mo­kra­tisch, und würden schei­tern, wenn man sie demo­kra­ti­sie­ren würde. Ein Flug­zeug, das von einer Mehr­heits­ent­schei­dung seiner Pas­sa­giere gesteu­ert wird, würde abstür­zen, oder gegen einen Berg fliegen, weil die Pas­sa­giere sich nicht ent­schei­den könnten, ob sie links oder Rechts aus­wei­chen sollen. Beson­ders, wenn die Pas­sa­giere selbst keine Piloten sind, und nicht wissen, was sie tun. Und eine Landung ist ein viel zu kom­ple­xer Prozess, um auf demo­kra­ti­sche Weise umsetz­bar zu sein. Und Flug­zeug­flie­gen ist eine ver­gleichs­weise ein­fa­che Tätig­keit. Bei einer Landung bei gutem Wetter muss man nur Geschwin­dig­keit und Anstell­win­kel beach­ten. Ein Flug­zeug zu landen ist ein ein­fa­che­res Problem, als einen Staat zu steuern. Ein gutes Auto zu bauen ist eben­falls ein leich­te­res Problem, als ein gutes Rechts­sys­tem zu kon­stru­ie­ren. Gibt es demo­kra­tisch ent­wor­fene Autos, die ein wie auch immer defi­nier­tes Optimum erfül­len?

            Du sprichst Dich doch dafür aus, ein Ding mit der Lösung schwe­rer Pro­bleme zu beauf­tra­gen, dass es nicht­mal schafft, ver­gleichs­weise ein­fa­che Pro­bleme zufrie­den­stel­lend zu lösen.

            3. Natio­nen ent­spre­chen nicht dem evo­lu­tio­nä­ren Ver­hal­ten der Men­schen. Unser Gehirn ist nicht dafür aus­ge­legt, eine soziale Bindung zu mehr als unge­fähr 30 Men­schen zu haben. Men­schen können nicht mehr als die groben per­sön­li­chen Eigen­schaf­ten von ich glaube 150 Men­schen eini­ger­ma­ßen detail­liert im Kopf behal­ten. Ich glaube, 150 war sogar die Ober­grenze. Wenn jemand mehr Kon­takte hat, dann inter­agiert er nicht mehr mit Men­schen, sondern mit Akten, Kunden, etc.. Men­schen sind, evo­lu­tio­när, dazu geschaf­fen, in kleinen Stämmen zu leben, in denen jeder jeden lebens­lang kennt, und deren Zusam­men­halt in etwa dem Zusam­men­halt des US Marines Corps ent­spricht. Wenn man ver­sucht, größere nicht-tri­viale Grup­pen­iden­ti­tä­ten zu erschaf­fen, benö­tigt man in der Regel Gehirn­wä­sche­tech­ni­ken und Zwang. Also nix mit „natür­lich”.

            Abge­se­hen davon ist „Natio­na­li­tät” heut­zu­tage eine der­ma­ßen schwa­che Gemein­sam­keit, dass man inner­halb eines Brief­mar­ken­samm­ler­ver­eins – Ganz zu schwei­gen, von einem Stamm oder einer Groß­fa­mi­lie – mehr Zusam­men­halt hat, als in einer zufäl­lig zusam­men­ge­wür­fel­ten Gruppe von den Ange­hö­ri­gen einer Nation. Dir sollte auf­ge­fal­len sein, wie deut­lich unser Ver­fas­sungs­pa­trio­tis­mus gegen den Zusam­men­halt von Groß­fa­mi­lien ver­liert, falls Du mal die Zei­tungs­be­richte über die Fami­li­en­klans in Berlin gelesen hast. Und das ist ein „David vs. Goliat” Kampf. Ver­fas­sungs­pa­trio­ti­sche Gebilde sind weder natür­lich noch effi­zi­ent.

            4. Du hast mir noch nicht erklärt, weshalb die BRD nicht zu groß und hete­ro­gen ist, um einen Satz von Regeln defi­nie­ren zu können, der die BRD effi­zi­ent steuert. Ich habe Dir erklärt, weshalb die Kom­ple­xi­tät von Sys­te­men mit ihrer Größe und Hete­ro­ge­ni­tät ansteigt, und habe erklärt, wie man Effi­zi­enz erken­nen kann. Du müss­test mir nun sagen, weshalb die Aufgabe, aus einem Ding, das so groß und hete­ro­gen wie die BRD ist, ein Ding zu machen, das effi­zi­ent ist, Deiner Ansicht nach über­haupt im Bereich des Mög­li­chen liegt. Bezie­hungs­weise, auf welchem Weg Demo­kra­tie dazu in der Lage ist, aus Chaos eine effi­zi­ente Struk­tur zu erschaf­fen, die die Eigen­schaf­ten hat, die Du wünschst.

            Wenn Dir das Argu­ment zu abs­trakt ist, kann ich es gerne weiter aus­füh­ren. Aus meiner Sicht erscheint es als magi­sches Denken, anzu­neh­men, ein System, das so groß und hete­ro­gen wie die BRD ist, könne effi­zi­ent funk­tio­nie­ren. Man kann höchs­tens argu­men­tie­ren, dass Demo­kra­tie die Bevöl­ke­rung der BRD in einer Weise ver­än­dert, in der sie ohne Demo­kra­tie nicht mehr funk­tio­nie­ren kann, aber nicht, dass sie dadurch effi­zi­en­ter wird. Also ein Gehirn­pa­ra­sit, der Dich umbringt, wenn Du ihn raus­reißt. Ver­gleich­bar mit bestimm­ten Reli­gio­nen. Deshalb aber noch lange kein Sym­biont, der Deinen Stoff­wech­sel opti­miert, und Dir Nähr­stoffe zur Ver­fü­gung stellt, die Du andern­falls nicht hättest.

            Die einzige posi­tive Aus­wir­kung, die Demo­kra­tie im Ver­gleich zur Abwe­sen­heit eines Herr­schafts­sys­tems hat, hätte man auch mit jedem anderen Herr­schafts­sys­tem, ein­schließ­lich der Sharia: Demo­kra­tie schafft, als gemein­sa­mer Iden­ti­fi­ka­ti­ons­fak­tor, eine Gruppe, die groß genug ist, um Abweich­ler tot­zu­schla­gen. Viele schla­gen wenige tot, und schaf­fen dadurch Ordnung. Diesen Effekt hat jedes Herr­schafts­sys­tem, und Reli­gio­nen haben das auch schon hin­be­kom­men.

            5. Ich bin nicht sicher, ob es Sinn macht, mein Geschreib­sel als inef­fi­zi­ent zu bezeich­nen. Ich zer­schieße die übli­chen Grund­an­nah­men, die Men­schen hier­zu­lande haben, und stehe daher vor der Aufgabe, diese gründ­lich genug zer­le­gen zu müssen, um nicht mit „gerun­dete 100 von 100 Leuten denken, was ich denke, also hab ich Recht” kon­fron­tiert zu werden. Bring mal auf effi­zi­ente Weise jeman­dem bei, wie man E=mv²/2 anwen­det, dessen gesamte Bildung aus der Koran­schule stammt. Da gehts nicht um Effi­zi­enz.

            6. Ich kann nur für mich reden, aber ich bleibe gerne anonym. Ich möchte nicht in einigen Jahren im KZ landen, weil ich heute etwas gepos­tet habe. Oder heute für etwas, das ich vor einigen Jahren gepos­tet habe. Ich halte das für so selbst­ver­ständ­lich, wie das Zäh­ne­put­zen.

            • Rolf, Sabine hat schon recht. Sie meint z.B. dass deine Texte oft ein wenig zu lang sind. Ich weiß z.B. nicht, warum du auf Kor­rup­tion an und für sich unter nummer 1. ein­gehst, statt einfach mög­lichst knapp und effi­zi­ent den von Sabine vor­ge­tra­ge­nen Punkt ent­we­der zu bestä­ti­gen oder zu wie­der­le­gen. Es ist schwer 10,000 Leser zu errei­chen. Ich weiß nicht, was du mit „ernst meinen” meinst. Es geht darum, dass viele Mei­nun­gen im deut­schen Diskurs nicht präsent sind, weil die Kosten zu hoch sind. Der Anse­hens­ver­lust in Familie und Beruf kann beträcht­lich sein, wenn man auf Achgut, Tichy oder PI-News seine Meinung los wird. Wie Sabine auch aus­führt erreicht man auch nur mar­gi­nal neue Men­schen für ein Umden­ken, die nicht schon von anderen erreicht wurden. Du gehst auf ihre Punkte gar nicht wirk­lich ein.

            • Lieber Ben,

              Meine Texte sind deshalb so lang, weil ich ver­su­che, ein Argu­ment zu unter­brei­ten, und nicht nur eine Meinung. Und, ich muss sagen, dieses Nor­mie­tum ist mir ganz schön fremd. Ich kann nicht ver­ste­hen, wie man so sein kann, und ver­su­che zu erklä­ren, wie man denkt.

              Sabines Punkt 1 bezog sich auf Regie­rungs­han­deln. Ich betrachte den öffent­li­chen Rund­funk als die Pro­pa­gan­da­ab­tei­lung unserer Regie­rung, und die Erklä­rung 2018 war an die Regie­rung gerich­tet. Meine Ent­geg­nung war, dass Regie­run­gen nunmal Mono­pole sind, und Mono­pole, die nicht vom Markt in Schach gehal­ten werden, anfäl­lig für Kor­rup­tion sind. Die von Sabine erwähn­ten Ver­hal­tens­wei­sen der Regie­rung als Kor­rup­tion zu betrach­ten, halte ich für zutref­fend.

              Punkt 2, also, dass man, auf­grund einer Fil­ter­blase angeb­lich keine neuen Men­schen errei­chen kann, ist Bull­shit. Im Deutsch­spra­chi­gen Raum ist „Rechts” so lahm und lang­wei­lig, dass sich niemand dafür inter­es­siert, der kein Ideo­lo­gie-Junkie auf der Suche nach dem nächs­ten Schuss ist. Darum sinds Spinner und Lang­wei­ler unter sich. Inter­es­sante Men­schen sind nicht von den selben Schran­ken betrof­fen. Der Erste, der hier­zu­lande Musel&Lefties mit nem „Allah is a gay god”-Informationsstand dazu trig­gert, vor lau­fen­der Kamera ne Innen­stadt platt zu machen, wird ein Rock­star sein, der sich noch im hohen Alter nicht vor Grou­pies retten können wird.

              Punkt 3, also die „sozia­len Folgen”, klingt nach der defä­tis­ti­schen Normie-Echo­kam­mer, die Du mal ver­las­sen soll­test, weils darin nach Moder stinkt. Ich war neulich auf ner Hippie-WG-Feier ein­ge­la­den. Die Antifa-Flagge hing direkt neben der Ein­gangs­tür, und es gab einen Antifa-Stuhl­kreis, dem ich mit den Worten „Aus Euch mach ich auch noch Nazis” beitrat. Anschlie­ßend ver­suchte ich, die ich davon zu über­zeu­gen, die AfD zu wählen. War witzig, und lief besser als gedacht.

              Mal abge­se­hen davon… Ist es nicht ganz schön pein­lich, einer Gruppe von Men­schen anzu­ge­hö­ren, von der man denkt, dass sie einem jeder­zeit in den Rücken fallen könnte, wenn man sich auf eine uner­wünschte Weise äußert? Ich meine, mit solchen Leuten will doch kein Mensch die rest­li­chen Jahr­zehnte ver­brin­gen, die ihm noch auf Erden bleiben. Und mit solchen Leuten will man auch nichts zu tun haben, weil man sich sonst jede Aus­sicht auf ein wün­schens­wer­tes Lebens­um­feld verbaut. Daher:

              1. Diese Gruppe ist kleiner, als Du denkst, weil kein klar den­ken­der Mensch zu dieser Gruppe gezählt werden will
              2. Men­schen, die dieser Gruppe ange­hö­ren, willst Du nicht in Deinem Leben haben

              Ernst­haft: Verlass Deine Normie-Echo­kam­mer. Darin ists nicht gesund.

              Und Punkt 4: Natür­lich ist es schwer, 10000 Leute zu errei­chen, wenn man dan halben Tag vorm Handy oder Fern­se­her daddelt, und auch sonst wenig zu sagen hat. Aber in diesem Fall ists einem halt wich­ti­ger zu daddeln. Das Uni­ver­sum respek­tiert solche Ent­schei­dun­gen. Ansons­ten gab es niemals bessere Vor­aus­set­zun­gen als jetzt.

              1
              1
    • Der Wahr­heits­ge­halt hat keine prak­ti­sche Bedeu­tung; was zählt, ist die soziale Gefäl­lig­keit. Der Mensch ist ein Her­den­tier und passt sich der vor­herr­schen­den Meinung an. Glück­li­cher­weise gibt es in den USA gerade eine starke Bewe­gung gegen diese Gesin­nungs­du­se­lei.

      Rund 55 pro­gram­ma­ti­sche Loser-Länder und zahl­rei­che weitere kor­rupte Regimes bestim­men die Agenda der UNO. Doch Trump klinkt sich da gerade aus, lässt sich von den „Sh.Countries“ nichts mehr sagen. Genauso Orbán, Zeman, Fico, Salvini, Kurz, Le Pen und viele andere auch.

      Die wohl­stands­ver­wahr­loste Clique liegt gerade in ihren letzten Zügen; ihre Lücken und Lügen sind Zeichen der Agonie. Wahr­schein­lich sind wie immer die Deut­schen das letzte Häuf­lein der Auf­rech­ten, die auch dann noch an einen Endsieg des Kom­mu­nis­mus glauben, wenn Deutsch­land längst Alma­ni­stan heißt.

  11. Was für eine per­verse Idee. Das bedeu­tet schließ­lich: in Afrika werden weiter wie ver­rückt Kinder „pro­du­ziert”. Von 10 Kindern schickt man 8 nach Europa damit diese Geld nach Hause schi­cken und 2 helfen den Eltern bei der Feld­ar­beit. Nach ein paar Jahren kann ja getauscht werden.
    Ande­rer­seits heißt das aber auch, ich suche mir ein reiches Indus­trie­land, erkläre mich zum Migran­ten und lasse mich bei­spiels­weise in Nor­we­gen durch­füt­tern. Gute Idee fürs Alter.

    • Tja, lieber Falk, natür­lich haben Sie (absicht­lich?) einen kleinen Denk­feh­ler ein­ge­plant.
      Nor­we­gen ist nicht so bescheu­ert und ein­fäl­tig, wie das kaputte, mehr und mehr ver­blö­dende Deutsch­land.
      In Nor­we­gen kommen Sie, bei Ihrem Vor­ha­ben, Ruck-Zuck in die Klapps­mühle.
      Dort erhal­ten Sie (viel­leicht) aus­rei­chend Nahrung.

      3
      2
    • Es kommt noch besser : Durch die Poly­ga­mie sind sowieso ein paar Männer übrig :
      Die haben im Ruck­sack zusätz­li­ches Gepäck : den Dschhad.

    • Helfen? Arbeit? Was für häss­li­che Wörter! In vielen Kul­tu­ren ist es eines Mannes nicht würdig zu arbei­ten. Arbeit ist was für Frauen und Sklaven; das steht schon geschrie­ben.

      Echte Männer warten, bis ihnen die gebra­te­nen Datteln in den Mund fliegen. Zur Not wird der Schwa­ger erschla­gen wie das unser Sie­gauen-Königs­sohn aus Ghana getan hat. Mit der Beute kann man schon wieder ein paar Monate leben.

Comments are closed.