Ich bin kein Fan der Braun­kohle. Die Tage­baue mit ihrem Land­schafts­ver­brauch, den zurück­blei­ben­den Mond­land­schaf­ten, der schmut­zi­gen Ver­bren­nung, dem gerin­gen Wir­kungs­grad … es spricht nicht viel für diesen Ener­gie­trä­ger, außer, dass er eben da und billig ist. Meis­tens jeden­falls. Es gab mal ernst­hafte Über­le­gun­gen, Leipzig zu ver­le­gen, weil die Stadt auf einem rie­si­gen Flöz steht. Gut, dass die DDR das Geld nicht auf­brin­gen konnte und deren Ende auch das Ende solcher irr­sin­ni­gen Pläne war. Ich bin aller­dings Fan einer gesi­cher­ten Ener­gie­ver­sor­gung, an die ich mich doch sehr gewöhnt habe, genau wie der Rest der Repu­blik. Mit wenigen Aus­nahme wie Kran­ken­häu­sern, die alle­samt Gene­ra­to­ren im Keller haben und der Bun­des­wehr, die aus tak­ti­schen Gründen ähnlich tickt, sind fast alle darauf ange­wie­sen, dass Netz-Strom kon­ti­nu­ier­lich zur Ver­fü­gung steht. Doch gerade die Kon­ti­nui­tät wird immer mehr zum Problem, weil wir es uns leisten, gleich zwei Aus­stiegs-Sze­na­rien der Ener­gie­er­zeu­gung par­al­lel laufen zu lassen und es ver­säu­men aus­zu­rech­nen, ob das gut gehen kann – oder sogar absicht­lich mit fal­schen Zahlen ope­riert wird.

Die ver­blie­be­nen sieben Kern­kraft­werke in Deutsch­land, die immer noch erheb­lich zu dem bei­tra­gen, was man „gesi­cherte Kraft­werks­leis­tung“ nennt, gehen uns in den nächs­ten vier Jahren ver­lo­ren. Nämlich auf­grund der unfass­ba­ren Tat­sa­che, dass ein Tsunami in Japan zwar nur ein AKW zer­störte, in Deutsch­land hin­ge­gen gleich alle platt gemacht hat. Ins­ge­samt fallen damit 8,5 GW (2019: 1,4 GW, 2021: 4,2 GW, 2022: 2,9 GW) gesi­cherte instal­lierte Leis­tung weg. Par­al­lel dazu läuft der Aus­stieg aus der Kohle. Da in der recht umfang­rei­chen Koh­le­kom­mis­sion, die diesen Aus­stieg wis­sen­schaft­lich beklin­gelt, keine Ver­tre­ter der Kraft­werks­be­trei­ber sitzen, steht die Art der Emp­feh­lun­gen fest, die sie gibt. Dabei reicht der ver­sam­melte Sach­ver­stand jedoch aus um zu erken­nen, dass die Grüne Anna­lena Baer­bock mit ihrer Aussage „Das Netz ist der Spei­cher“ mei­len­weit neben der Wirk­lich­keit liegt. Spei­cher gibt es nicht, zumin­dest nicht im indus­tri­el­len Maßstab, nicht mit den heu­ti­gen Tech­no­lo­gien, nicht in abseh­ba­rer Zukunft. Für den Zeit­ho­ri­zont der Abschal­tun­gen der ver­blie­be­nen AKW und dem „Koh­le­aus­stieg“ gibt es rein gar nichts, was als Spei­cher­tech­no­lo­gie taugt!

Worauf baut nun die „Koh­le­kom­mis­sion“, wie will sie die abzu­schal­ten­den Kraft­werke erset­zen? Man setzt dort nicht etwa auf grüne Träu­me­reien von Sonne und Wind, denn selbst dann, wenn wir die vor­han­de­nen Wind­kraft­an­la­gen und die PV-Anlagen auf den Dächern bis 2020 ver­dop­peln würden, läge die gesi­cherte Leis­tung aus diesen „Erneu­er­ba­ren Ener­gien“ immer noch exakt bei null Giga­watt – wohl kaum genug für einen gesi­cher­ten kon­ti­nu­ier­li­chen Netz­be­trieb. Man setzt statt­des­sen auf die Hilfe unserer Nach­barn in Europa.

Am 22.8.2018 konnte man in der Welt einen Blick auf die Pläne der Bun­des­re­gie­rung werfen, die auf dem „Grün­buch 2014“ basie­ren. Dort geht man davon aus, dass die Ener­gie­ver­sor­gung Deutsch­lands von seinen Nach­bar­län­dern sicher­ge­stellt werden kann. Von 60 GW Über­ka­pa­zi­tät an siche­rer Leis­tung bei unseren Nach­barn ging man in Gabri­els Wirt­schafts­mi­nis­te­rium im Jahr 2014 aus. Leis­tung, die logi­scher­weise aus fos­si­ler oder Kern­ener­gie gewon­nen wird, sonst wäre sie ja nicht gesi­chert – aber eben nicht bei uns, sondern irgendwo anders. Das Sankt-Flo­ri­ans-Prinzip lässt schön grüßen.

Eine Unter­su­chung des Bun­des­ver­bands der Elek­tri­zi­täts- und Was­ser­wirt­schaft stellte jedoch fest, dass die Kapa­zi­täts-Annahme von 60 GW um den Faktor 3 bis 4 zu hoch ange­setzt ist. Eigent­lich auch logisch, denn wozu sollten unsere Nach­barn so gigan­ti­sche Reser­ven betrei­ben, wenn sie nicht wie Deutsch­land mit so flat­ter­haft an- und aus­fal­len­dem Wind- und Son­nen­strom fertig werden müssen, oder im anderen Sze­na­rio, wenn die Nach­barn den­sel­ben Fehler machen und auf „Erneu­er­bare“ umstei­gen, da sie in diesem Fall genau dann Strom­man­gel haben, wenn auch in Deutsch­land der Wind nicht weht. Der Plan des Koh­le­aus­stiegs, der voll­mun­dig die pro­blem­lose Abschal­tung von 7 GW Koh­le­strom ver­kün­dete, ging aber von eben dieser her­bei­phan­ta­sier­ten Über­ka­pa­zi­tät unserer Nach­barn aus. Das Wirt­schafts­mi­nis­te­rium distan­zierte sich inzwi­schen von den Annah­men aus 2014 und auch der wis­sen­schaft­li­che Dienst der EU-Kom­mis­sion geht davon aus, dass die Annah­men falsch waren.

Passt die Realität nicht zur Ideologie – Pech für die Realität

Die Koh­le­aus­stei­ger in der Koh­le­kom­mis­sion in Deutsch­land schei­nen das aber noch nicht begrif­fen zu haben. Am 15. Sep­tem­ber 2018 meldet der Spiegel aus gele­ak­ten Insi­der­infor­ma­tio­nen immer noch: Geplant ist, in einem Sofort­pro­gramm Kraft­werke mit einer Leis­tung von ins­ge­samt fünf bis sieben Giga­watt bis zum Jahr 2020 vom Netz zu nehmen und gege­be­nen­falls als Reserve zu behal­ten.“ Man hält also trotz der fal­schen Annah­men bezüg­lich der euro­päi­schen Über­ka­pa­zi­tä­ten stur an den Abschalt­plä­nen fest, als wüsste man nichts von der tat­säch­li­chen Situa­tion bei unseren Nach­barn. Allein bis 2020, also in zwei Jahren, werden demnach durch Wegfall des AKW Philipsburg2 und einiger Koh­le­kraft­werke zwi­schen 6,5 und 8,5 GW siche­rer Leis­tung ver­schwin­den. Statt also im Ham­ba­cher Forst Tunnel zu graben, sollte man wohl besser ernst­haft über einen Die­sel­ge­ne­ra­tor im eigenen Keller nach­den­ken.

28 Kommentare

  1. Schon 2011 (!) hat kein anderer als Bill Gates im Inter­view mit dem Wired-Chef­re­dak­teur Chris Ander­son gesagt, dass drin­gend neue Kern­kraft­werke der vierten Genera­tion gebaut werden sollten – die sind zwei Genera­tio­nen weiter als quasi alle in Betrieb befind­li­chen Systeme. Doch Poli­ti­ker sind her­kömm­li­che Kraft­werke lieber, da dort die Men­schen über einen grö­ße­ren Zeit­raum sterben als bei einem Kern­kraft­werkun­fall.

    Auch an Solar­an­la­gen für Haus­dä­cher und deren Bezu­schus­sung durch Regie­run­gen lässt Gates kein gutes Haar. Und die Tat­sa­che, dass trotz aller Effi­zi­enz­stei­ge­run­gen in der ent­wi­ckel­ten Welt in anderen Ländern dies durch stär­ke­ren Ener­gie­be­darf mehr als aus­ge­gli­chen wird, ver­nach­läs­si­gen die Poli­ti­ker auch gerne. Ein höchst lesens­wer­tes Inter­view.

    Der Clou ist auch, dass die Grü­nIn­nen gegen Wald­ro­dun­gen für Braun­kohle pro­tes­tie­ren, Wald­ro­dun­gen für alter­na­tive Ener­gien aber ganz okay sind.

  2. Erst wenn die letzte Fabrik geschlos­sen, das letzte Kraft­werk still­ge­legt und das letzte Auto ver­schrot­tet ist, werdet ihr merken, dass man Gesin­nung nicht essen kann.

  3. Ich vermute, bei den Grünen ist die Deindus­tria­li­sie­rung Pro­gramm. Zurück zur Natur, zurück in die Stein­zeit.

    Gut; vielen von ihnen ist es gleich­gül­tig, weil sie ohnehin einem der 58 unpro­duk­ti­ven Geschlech­ter frönen. Da genügt es, heute den Hei­li­gen­schein vor sich her­zu­tra­gen; an Morgen und an die Kinder zu denken ist was für Spießer.

    Ich bin nur gespannt, wie sie reagie­ren, wenn kein Strom mehr aus der Steck­dose kommt, die Bahnen aus­fal­len oder die Apo­the­ken keine Medi­ka­mente mehr kriegen. Oder gar die Gas­ver­sor­gung zusam­men­bricht und sie sich ihre Joints nicht mehr anzün­den können.

    Dann werden sicher­lich die Reichen ver­pflich­tet, auch die intel­lek­tu­el­len Unter­flie­ge­rIn­nen mit Not­strom zu ver­sor­gen, damit die Anti-Mobil­funk-Whats­App-Gruppe in Kontakt bleibt. Bald werden Rik­schas steu­er­lich geför­dert; die Fahrer sind schon in Aus­bil­dung. Gegen Tetanus hilft auch Block­flöte und Kirch­be­such, habe ich mir sagen lassen; alter­na­tive Medi­zi­ner wie Salcia Land­mann emp­feh­len Tehil­lim. Und für die Dröh­nung muss man eben Pilze sammeln.

    • Oder gar die Gas­ver­sor­gung zusam­men­bricht und sie sich ihre Joints nicht mehr anzün­den können.”

      Du über­treibst. Wenn die Gas­ver­sor­gung zusam­men­bricht, wird es noch eine ganze Weile lang Feu­er­zeuge geben. Sollten die auch irgend­wann auf­ge­braucht sein, wird der Nacht­wa­che die Aufgabe zufal­len, die Glut im Hobo-Ofen nicht aus­ge­hen zu lassen. Genau wie im Mit­tel­al­ter immer Glut im Ofen war, und man sich vom Nach­barn ein Stück Glut holte, wenn man mal ver­pennt hatte. Abge­se­hen davon, kann man Hasch auch essen. Es wirkt dann sogar länger. Immer diese Hor­ror­sze­na­rien…

      Und für die Dröh­nung muss man eben Pilze sammeln.”

      Pro-Tip: Flie­gen­pilze.

  4. Die­sel­ge­ne­ra­tor – ja denkt denn jeder hier nur noch an sich selbst bzw. an den sel­bi­gen im Keller? Ich ver­su­che mir gerade die Not­strom­ag­gre­gate vor­zu­stel­len, die unsere pro­du­zie­rende Indus­trie benö­ti­gen wird – es will mir nicht recht gelin­gen. GRÜNE Lösung: Nicht nur Über­ka­pa­zi­tä­ten der elek­tri­schen Leis­tung, sondern auch der Pro­duk­tion in „Rest”-Europa bean­spru­chen (und für die Geld­erzeu­gung im Geld­au­to­ma­ten wird es allemal reichen). Dann noch die Durch­sage am Bahnhof: „Liebe Fahr­gäste, wegen müden Windes und grauen Himmels muss der Zug­ver­kehr bis auf wei­te­res ein­ge­stellt werden. Gemäß der Wet­ter­pro­gnose emp­feh­len wir Ihnen, in etwa zwei Tagen wieder vorbei zu schauen”.
    Schon klar, das ist kein beson­ders kon­struk­ti­ver Kom­men­tar.

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  5. Ehrlich gesagt freue ich mich schon auf die ersten Strom – Black­outs. Hof­fent­lich kommen sie im Winter, am Besten Bun­des­weit bei 12 Grad unter Null und für 20 Tage. Ich freue mich auf die Mel­dun­gen von Erfro­re­nen, auss­ge­fal­le­nen Not­auf­nah­men in Kran­ken­häu­sern, rau­ben­den und brand­schat­zen­den, umher­zie­hen­den, maro­die­ren­den Banden. Ich hoffe dann auf hand­feste Maß­nah­men gegen die Poli­ti­ker die das zu ver­ant­wor­ten haben.
    Also:
    Kopf hoch, durch ein hef­ti­ges Gewit­ter werden morsche und deka­dente Gewächse kräftig dezi­miert, und danach kann ein Wie­der­auf­bau erfol­gen.

    • Sie glauben doch nicht ernst­haft, dass bei Ihrem Sze­na­rio von Links­links­grün nicht ein veri­ta­bler Sün­den­bock gefun­den wird. In Zeiten, wo man mir­nix­dir­nix Hetz­jag­den und Pogrome quasi unwi­der­spro­chen erfin­den darf und grund­los den Diesel als Kraft­stoff abschafft, wird man auch schnell bei anderen Pro­ble­men kreativ werden. Bei einem Black­out wären wohl die „gie­ri­gen” und „sabo­tie­ren­den” Strom­kon­zerne dran, die mit ihrer „Macht” höhere Profite erpres­sen möchten. Aber sowas lässt sich die Links­links­grü­nen doch nicht gefal­len, wohl­mög­lich mit der finalen Kon­se­quenz, dann ganz fix die Strom­ver­sor­gung zu ver­staat­li­chen. Anschlie­ßend würde selbst­re­dend auch nichts ändern, Blackauts vlt sogar all­täg­lich werden, ein paar Jahre lang noch den raff­gie­ri­gen Mana­gern der Kon­zerne die Schuld geben, ein Desas­ter hin­ter­las­sen zu haben. Und dann in noch fer­ne­rer Zukunft werden wir uns an Black­outs genau wie an die Mes­ser­ste­che­reien gewöhnt haben. So what?

      Hoffen Sie lieber, dass es irgend­wie doch noch gut geht oder inves­tie­ren Sie ins Gene­ra­tor­ge­schäft.

    • Black­out-Sce­n­a­rio in einer Mitt­le­ren Groß­stadt
      Das Netz kann nach dem Ausfall nicht einfach wieder ein­ge­schal­tet werden, da fliegen bild­lich die Siche­run­gen sofort raus. Das dauert schät­zungs­weise 7 Tage, wenns gut geht.
      Aber…
      Nach etwa 3–5 Stunden bricht die Was­ser­ver­sor­gung zusam­men, die Pumpen für die Ver­tei­ler­türme arbei­ten nicht, der Vorrat ist auf­ge­braucht.
      Nach etwa 12 Stunden sind die Lebens­mit­tel­märkte leer, bei Plün­de­run­gen, die zu erwar­ten sind, früher. Gelie­fert werden kann nicht mehr, die Tanks der Lie­fer­fahr­zeuge sind leer. Die Pumpen an den Tank­stel­len arbei­ten auch nicht mehr.
      Wer Glück hat, dessen Tank ist voll und er glaubt woan­ders hin­zu­fah­ren erlöst von den Ver­sor­gungs­eng­päs­sen.
      Auf dem Land hat der Bauer die Schrot­flinte schon geladen, der braucht seine Vorräte selbst. Pech!
      Es wird Kämpfe um die ver­blie­be­nen Vorräte geben, da ist der der hier schon ganz lange lebt klar im Nach­teil, der hat sich ja kom­plett ent­waff­nen lassen und wurde bis zur Selbst­auf­gabe ent-nazi-fiziert, das wird eine Hauen und Stechen. Ich erin­nere noch gut wie die Misere eine Bevor­ra­tung für 7 Tage emp­foh­len hat. Mit gutem Grund, der aber nicht genannt wurde. Man will ja Nie­man­den beun­ru­hi­gen.
      Und dafür sind die soge­nannte Smarten Strom­zäh­ler gut, Kas­ka­den Ab- und Ein­schal­tung, wenn es dann gelingt.
      Wohlan…

      • Ach, quatsch. Das ist doch alles halb so schlimm. Fol­gen­der Plan:

        Was­ser­ver­sor­gung: Eine Flasche voll Chlor­blei­che oder ein kleines Fläsch­chen mit Jod­kris­tal­len reichen aus, um mehrere olym­pi­sche Swim­ming­pools voll Brack­was­ser zu ste­ri­li­sie­ren, und trink­bar zu machen. Beides habe ich da. Sil­ber­mün­zen gehen auch, aber das dauert einige Tage, während denen das Wasser lagern muss. Die Was­ser­ver­sor­gung ist also sicher­ge­stellt, da ich ein flie­ßen­des Gewäs­ser und mehrere Seen/Tümpel in der Nähe habe.

        Lebens­mit­tel­ver­sor­gung: Ich habe mehrere Kilos Mehl vor­rä­tig. Ein Kilo Mehl hat rund 3500 Kcal. Ich kann mich von einer Packung Mehl also unge­fähr zwei Tage lang ernäh­ren, wenn ich es nicht noch durch sons­tige Nah­rungs­mit­tel wie Bren­nes­sel­suppe, Gierschsuppe, Was­ser­lin­sen ergänze. Die sind alle essbar, und mas­sen­haft vor­han­den. Hier gibts auch Wälder, und die Haut unter Baum­rin­den ist essbar. Sofern der Strom­aus­fall nicht auf den Winter fällt, ist genug ergän­zen­des Grün­zeug da.

        Hinzu kommt die Jagd. Ange­sichts der zusam­men­ge­bro­che­nen Müll­zu­fuhr werden Ratten sicher ein belieb­tes Jagd­wild sein, welches sich pro­blem­los mit einem Luft­ge­wehr erle­di­gen lässt. Ergän­zend hinzu kommen Tauben und Kanin­chen, die man mit Luft­ge­wehr, Bogen, Arm­brust, Zwille bejagen kann. Ich kenne ein lecke­res Kanin­chen­re­zept, das ich schon immer mal mit Ratten aus­pro­bie­ren wollte, was dann an der Zeit wäre. Nager sind Nager, und schme­cken ähnlich. Ich muss mir merken, dass ich mir dafür einige Packun­gen H-Sahne aufhebe, wenns los geht.

        Sollte mein Mehl­vor­rat alle sein, oder sollte ich etwas geschmack­li­che Abwech­se­lung wün­schen, ist auch das „Lang­schwein” in meiner Umge­bung zahl­reich anzu­tref­fen. Ich würde wetten, das es die auch bei Dir gibt, immer­hin sind die welt­weit ver­brei­tet. Die zu erle­di­gen ist heut­zu­tage so einfach, wie die Dodo­jagd in der Karibik einmal gewesen ist. Kei­ner­lei Flucht­re­flex, schlecht getarnt, keine gefähr­li­chen Fänge oder Klauen, laufen nicht sehr schnell, etc. Lang­schwein­schnit­zel, hmmmmm, yammi. Deren Fleisch ist wun­der­schön mar­mo­riert durch­wach­sen, und sie haben häufig so richtig dicke Speck­schwar­ten. Und so ein Vieh ergibt min­des­tens 50 Kilo Fleisch, Fett und essbare Organe, plus die aus­koch­ba­ren Knochen. Das Fleisch ist auch beson­ders bekömm­lich. Mir läuft schon jetzt was Wasser im Mund zusam­men. Ich muss mir zu diesem Zweck noch unbe­dingt eine Räu­cher­kam­mer bauen.

        Ach, und Haus­tiere gibts auch noch. Die hatte ich ganz ver­ges­sen. Hund und Katze wollte ich auch schon immer mal pro­bie­ren. Aber… Ach, ich würde von nie­man­dem ver­lan­gen, ihre Mauzi oder seinen Bello in den Koch­topf zu schmei­ßen. Falls mal einer vom Auto über­fah­ren wird, oder so.

        Worauf ich hinaus will: So ein lang anhal­ten­der Strom­aus­fall ist doch kein Hor­ror­sze­na­rio. Ich stelle mir das mehr tags­über als kör­per­li­che Ertüch­ti­gung während der Jagd vor, und freue mich schon auf die inter­es­san­ten Gesprä­che, die es abends an meinem Hobo-Ofen geben wird. Ich bin mir sicher, dass sich AN meinem Hobo-Ofen nur inter­es­sante Leute ver­sam­meln werden. Heut­zu­tage sind die Men­schen durch all die Technik einfach viel zu iso­liert von­ein­an­der. Wenn mal großer Strom­aus­fall ist, werden sich wieder Gemein­schaf­ten her­an­bil­den, die sich auf­ein­an­der ver­las­sen können, und die Leute werden wieder mehr mit­ein­an­der reden. Wer dies nicht tut, wird Lang­schwein. Hmmmm, lecker.

        Falls der Strom­aus­fall im Winter kommt: Ich heize im Winter prak­tisch nicht, das wird also keine große Umstel­lung. Aller­dings würden die pflanz­li­chen Nah­rungs­mit­tel, bis auf die Baum­rinde, weg­fal­len. Wohl auch Kanin­chen, weil die win­ter­schla­fen, wenn ich mich nicht täusche. Und die Ratten und Tauben werden wohl schnell auf­ge­braucht sein… Was jedoch bleibt, ist das Lang­schwein. Lang­schweine muss man im Winter prak­ti­scher­weise nicht bejagen, weil die häufig einfach so erfro­ren her­um­lie­gen, wenn die Heizung aus­fällt. Gekühlt ist deren Fleisch auch relativ lange haltbar, was die Aaß­fres­ser­stra­te­gie gesund­heit­lich durch­aus prak­ti­ka­bel macht, und zudem die Räu­cher­kam­mer spart. Die hohen Fett­re­ser­ven macht Lang­schwein auch zu bes­se­rem Win­ter­fleisch, als anderes Wild es wäre. Wild­fleisch ist mager, während so ein Stück Lang­schwein locker zu 10–30% aus Fett besteht. Fett wird vor­ran­gig zur Ther­mo­re­gu­lie­rung ver­brannt, und man friert, wenn man nicht genug davon hat. Und frieren soll man, auch bei Strom­aus­fall, nicht. Sonst wärs ja doof.

        Was hältst Du von meiner Über­le­bens­stra­te­gie? Ich finde diese durch­aus prak­ti­ka­bel. Das Problem mit den Plün­de­rern habe ich auch gelöst. Die coolen Plün­de­rer sitzen an meinem Hobo-Ofen, die uncoo­len Plün­de­rer sitzen darin. Hach, ich freu mich. Es wird wieder ver­ge­hen, aber wenn morgen Wahl wäre, würde ich die Grünen wählen, und zudem noch „Bitte mehr Ener­gie­wende” auf den Wahl­schein krit­zeln. Mir läuft schon das Wasser im Mund zusam­men. Yammi.

        P.S.

        Hätte hier viel­leicht jemand Lust, Rezepte aus­zu­tau­schen, wie man das ganze Wild während des großen Strom­aus­falls zube­rei­ten kann? Ich hätte da eine ganze Reihe von Ideen, die so einen Strom­aus­fall zu einem kuli­na­ri­schen Gau­men­schmaus machen würden. Ich will hier aber nicht mein Rezept­buch öffnen, wenns am Ende nie­man­den inter­es­siert, oder niemand etwas bei­zu­tra­gen hat.

  6. In den USA halten fast alle Haus­halte einen kleinen Benzin/Diesel Gene­ra­tor vor­rä­tig. Nicht wegen des Zap­pel­stoms wie in Deutsch­land sondern wegen der Lei­tun­gen die die rie­si­gen Stre­cken mit Masten über­brü­cken. Das Wetter ist für zer­fetzte Lei­tun­gen und Netz­aus­fall ver­ant­wort­lich.
    Also warum sollte es hier anders sein wie bei der Flücht­lings Krise? „Wir schaf­fen das„auch mit Strom­aus­fäl­len und Schaden für die Bürger. Mich würde es nicht wundern wenn dann Netz­aus­fälle zur Regel werden und es ein Gesetz zur ver­plich­te­ten Anschaf­fung eines Not­stro­mag­re­ga­tes für Haus­be­sit­zer kommt.

    • Ist übri­gens eine einfach Rech­nung. In Deutsch­land gibt es ca. 40 Mil­lio­nen Haus­halte. Rechnen wir mit rea­lis­ti­schen Zahlen, dann bräuchte man am Ende viel­leicht nur 35 Mil­lio­nen mal (Zweit­woh­nun­gen abge­zo­gen, den Luxus können wir eh ver­ges­sen) einen kleinen Gene­ra­tor von 5–6 kW. Das ist nicht viel, aber damit käme man hin, könnte kochen, kühlen und waschen, den Router betrei­ben, das iPad laden und Tages­schau gucken, wo man erführe, dass es anderswo noch viel viel schlim­mer sei.
      Kleine Gene­ra­to­ren für etwa 5KW Last sind für 1500 Euro zu haben, wobei ich nicht weiß, was der Her­stel­ler mit dem Preis machen würde, wenn wir gleich mal 35 Mil­lio­nen Stück bestel­len (wich­ti­ger Punkt: vor der Bestel­lung die Markt­wirt­schaft abschaf­fen, aber daran arbei­tet die Kanz­le­rin ja bereits). Is aber Wurscht, die Pro­bleme über­las­sen wir einfach Amazon! Und von dort kommt auch die Rech­nung: 52,5 Mil­li­ar­den Euro – ohne Lie­fer­kos­ten! Bei einem Ver­brauch von etwa 3L Benzin pro Stunde und nur zwei Stunden Betrieb täglich, kommen pro Tag ca. 210 Mil­lio­nen Liter Ben­zin­ver­brauch on top – im Stra­ßen­ver­kehr ver­bal­lern wir dagegen nur etwa 70 Mil­lio­nen Liter pro Tag. Der „deut­schen Kli­ma­bi­lanz” dürfte das nicht gut tun. Ich liebe solche Rech­nun­gen, weil sie die absur­den Neben­wir­kun­gen der deut­schen Ener­gie­po­li­tik zeigen.

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  7. Was steht uns jetzt eigent­lich alles bevor, mal so kurz zusam­men­ge­fasst? Mir fallen ein:

    - Zuneh­mende Unsi­cher­heit der Strom­ver­sor­gung bei stei­gen­den Ener­gie­kos­ten, was sich in nied­ri­ge­rer Pro­duk­ti­vi­tät und höherem Risiko von Pro­duk­ti­ons­aus­fäl­len nie­der­schlägt
    – Eine Währungskrise/Bankenkrise auf­grund anhal­ten­der Null­zins­po­li­tik
    – Eine früher oder später ein­set­zende Währungskrise/Bankenkrise auf­grund des Plat­zens der Immo­bi­li­en­blase
    – Eine starke Über­schul­dung öffent­li­cher Haus­halte, wenn man nicht nur lau­fende Zins­zah­lun­gen, sondern auch die unge­deck­ten Ver­pflich­tun­gen in die Rech­nung mit­ein­be­zieht.
    – Schlag­ar­tig stei­gende Ren­ten­for­de­run­gen bei schlag­ar­tig sin­ken­den Bei­trags­zah­lern, was ent­we­der zu einer Über­for­de­rung des Steu­er­zah­lers oder einer Mas­sen­ar­mut von Rent­nern führen wird
    – Schwin­dende Pro­duk­ti­vi­täts­stei­ge­run­gen der Wirt­schaft auf­grund von Über­re­gu­lie­rung und hohen Neben­kos­ten
    – Zuneh­mende Migran­ten­ströme, die drei­er­lei bewir­ken werden:
    1. Mehr Zwangs­ab­ga­ben für weniger Leis­tun­gen, um deren Sozi­al­leis­tun­gen zu finan­zie­ren, und daraus folgend
    2. Weniger ein­hei­mi­sche Kinder auf­grund höherer Belas­tung poten­zi­el­ler Eltern
    3. Lang­fris­ti­ges Absin­ken des Durch­schnitts-IQ der Bevöl­ke­rung, da die­je­ni­gen, die Kinder kriegen sollten, zum eigenen Nach­teil für die­je­ni­gen auf­kom­men, die Kinder kriegen, obwohl sie dies nicht sollten, und sich daraus ein Ver­drän­gungs­ef­fekt ergibt, von dem die­je­ni­gen, die sich am wenigs­ten ver­meh­ren sollten, am meisten pro­fi­tie­ren.
    – Eine sich aus dem vor­he­ri­gen Punkt erge­bende zuneh­mende inter­na­tio­nale Iso­lie­rung
    – Eine sich aus eben­die­sem Punkt erge­bende Mas­sen­ar­beits­lo­sig­keit, da Low-IQ-Men­schen in einer zuneh­mend auto­ma­ti­sier­ten Welt keine sinn­volle Beschäf­ti­gung mehr finden können, da ihre mög­li­chen Tätig­kei­ten am leich­tes­ten weg­au­to­ma­ti­siert werden können
    – Eine sich aus eben­die­sem Punkt erge­bende zuneh­mende Kri­mi­na­li­tät, da die ein­wan­dern­den IQ-Berei­che sta­tis­tisch die höchste Kri­mi­na­li­täts­nei­gung haben, und ihnen kri­mi­nelle Hand­lun­gen zudem, auf­grund kul­tu­rel­ler Distanz, leich­ter fallen, beson­ders, wenn sie ohnehin nichts zu ver­lie­ren haben
    – Ein zuneh­mend aut­ho­ri­tä­res und über­grif­fi­ges Rechts­sys­tem, mittels dessen ver­sucht wird, die vorher genann­ten Pro­bleme, und was sich daraus ergibt, zu kom­pen­sie­ren
    – Zuneh­mende Insta­bi­li­tät der EU, die durch weitere Schritte in Rich­tung eines aut­ho­ri­tä­ren Sozia­lis­mus kom­pen­siert werden
    – Zuneh­mende Insta­bi­li­tät der dritten Welt auf­grund von Über­be­völ­ke­rung, was sich in Kriegen und Mas­sen­mi­gra­tion nie­der­schlägt

    Was habe ich alles ver­ges­sen? Und gibt es irgend­wel­che Ent­wick­lun­gen, die in eine andere Rich­tung als in die von mir skiz­zierte zeigen? Ist eine ernst gemeinte Frage. Beant­wor­tet sie mir. Viel­leicht bin ich ja para­noid, oder sonst­wie balla balla.

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    • Ich denke das Wesent­li­che haben Sie auf jeden Fall erfaßt. Falls Sie ein ent­spann­tes Wochen­ende anstre­ben, würde ich Ihnen raten für heute die Sache auf sich beruhen zu lassen. Para­noid und balla balla sind bestimmt eine Menge Men­schen, zum Bei­spiel jene, denen wir die von Ihnen beschrie­be­nen Zustände zu ver­dan­ken haben. Bleiben wir locker und warten wir ab. Die Blöden sterben nicht aus, die Intel­li­gen­ten aber auch nicht!

      • Jung­spund. 😉

        Ich ver­mi­sche aber doch die alte mit der neuen Recht­schrei­bung, und bilde mir ein, das sähe, vom Schrift­bild her, so richtig anar­cho­mä­ßig aus.

  8. Wir haben es bei unseren grün-linken poli­ti­schen Regie­rungs­kom­pe­tenz­lo­sen, ins­be­son­dere bei den­je­ni­gen, welche sich für die Ener­gie­be­reit­stel­lung des Landes ver­ant­wort­lich zeigen, es nicht etwa mit begriffs­stut­zi­gen, min­der­geis­tig-ange­blö­de­ten Han­deln­den zu tun( was ich bisher dachte), sondern mit gemein­ge­fähr­li­chen Poli­ti­ker­si­mu­lan­ten, die einen ideo­lo­gisch geführ­ten Macht­rausch aus­le­ben, aber weder wissen wozu, warum und wie Sie Ver­ant­wor­tung zu tragen haben. Es ist für die Linken ein lus­ti­ges spie­le­ri­sches Unter­fan­gen, wo man sich aus­pro­biert, die Träu­me­reien ver­wirk­licht und gleich­zei­tig ständig jede Menge Geld von der ver­blö­de­ten, arbei­ten­den Bevöl­ke­rung in die Kassen gespült bekommt. Es ist so einfach wie schön.Ein bißchen Pro­pa­ganda da, ein wenig Agi­ta­tion hier und die täg­li­che Indok­tri­na­tion durch Medien und Bil­dungs­po­li­tik und – a l l e s wird möglich. Eine macht­geile ehe­ma­lige Ossi­pro­pa­gan­da­se­kre­tä­rin mit Phy­sik­aus­bil­dung ( diese Kennt­nisse wurden zu Gunsten des linken Agit-Prop-Kom­ple­xes in die Tonne getre­ten) ver­sam­melt grüne, linke, SPD und CDU Stimmen hinter und wird zur Ikone der Linken. Wer braucht schon Strom! Wir hoffen auf Wind und Sonne, schaf­fen die Indus­trie ab und gendern uns einen schönen Tag. Wenn’ s gar zu lang­wei­lig werden sollte ohne Strom und Laptop, kann man sich mit den neu­es­ten Aus­wüch­sen grüner Phan­ta­sien, der Öko­se­xua­li­tät beschäf­ti­gen ( mal googeln, solange noch Strom da ist!) und sich über­le­gen, um man das Zeug zum schwu­len Baum­stamm hat. Ein neues Geschlecht.

    13
    • Vielen Dank für Ihren Beitrag, Frau Schön­fel­der,
      ich wußte bis vorhin noch nicht so richtig ob ich weinen oder lachen soll.
      Jetzt ist es klar: Ich ent­scheide mich für’s Lachen, weil ich ebenso wie Sie
      der Meinung bin und hoffe, dass intel­li­gente Men­schen nicht aus­ster­ben werden.
      Ebenso hoffe und glaube ich, dass wir in nicht all­zufer­ner Zeit wieder eine
      Regie­rung haben, die diesen Namen auch ver­dient.
      Sehr schön wäre es, wenn die aktu­elle Kanz­ler­dar­stel­le­rin den selben poli­ti­schen
      Abgang macht wie ihre Kol­le­gen im Jahr 1990.

    • Ich denke, die Kleinen wollen mal Erwach­sene spielen. Andere Länder haben ihre Kor­rek­tive; in Frank­reich oder England etwa kommt keiner nach oben, der nicht eine Eli­te­schule abge­schlos­sen hat. In Amerika gibt es Diplo­ma­ten­schu­len und einen Nach­rich­ten­dienst, der öffent­li­che und geheime Infor­ma­tio­nen aus jedem Winkel der Welt sammelt.

      In Deutsch­land prügelt man das Niveau der Schul­bil­dung nach unten, ver­langt für eine Par­tei­kar­riere min­des­tens ein abge­bro­che­nes Laber­stu­dium wenn nicht gar eine abge­schlos­sene Leber­schu­lung und igno­riert sys­te­ma­tisch, was andere Teilen der Welt wirk­lich sagen und denken. Meine Meinung steht fest, bitte ver­wirre mich nicht mit Fakten.

      Jetzt müsste man nur noch den Ver­fas­sungs­schutz abschaf­fen, dann ist Kevin ganz allein zu Haus.

  9. Dass Frau Baer­bock in Physik gefehlt hat, ist offen­sicht­lich, sonst würde sie nicht das Netz als Spei­cher in Erwä­gung ziehen.
    Die gesamte Ener­gie­po­li­tik ist ein ein­zi­ger schlech­ter Witz. Aus­tra­lien hat wohl – so war es zu lesen – aus den Fehlern der grünen Träu­me­reien von Sonne und Wind gelernt und – nachdem größere Berei­che öfter ohne Strom waren – kon­ven­tio­nelle, zuver­läs­sige Kraft­werke wieder hoch­ge­fah­ren.
    Die Ber­li­ner ‚Gur­ken­truppe’ kann oder will aber nichts dazu­ler­nen ( gemäß „ich wüsste nicht, was ich anders machen sollte”). Allein sich auf die Nach­barn zu ver­las­sen ist völlig indis­ku­ta­bel und ver­ant­wor­tungs­los.
    Schauen wir mal, wann wir im Dunkeln sitzen werden.

    10
    • Die Baer­bock-Anek­dote gehört zu meinen Lieb­lings-Ent­glei­sun­gen grünen „Sach­ver­stands”. Die Ober­grüne schul­det mir übri­gens immer noch eine Antwort auf meine Nach­frage. Man rechnet wohl noch…

      11
      • Die baer­ge­brockte Dame hatte die Sache von ihrer Amazon-Cloud her gedacht. Die kennt sie ja grad noch bzw. hält sie für äußerst wichtig. In ihrer Amazon-Cloud ist jedes Geklampfe immer ver­füg­bar, also hält sie das für Netz­spei­che­rung, denn das Netz, das ist doch der Strom!, also das Strom­netz, also die Geklampfe-Spei­che­rungs-Cloud ist doch wie der Strom und die Steck­dose und so.
        Auf die Weise denkt es in der baer­ge­brock­ten Dame. Es ist nicht einmal unlo­gisch, es ist bloß völlig bescheu­ert.
        So als ob jemand meint, dass Getreide aus Corn­flakes gewon­nen werde.

        • Dann glaubt sie wahr­schein­lich auch, dass der Strom aus der Nase ent­nom­men werden kann, weil diese auch zwei Löcher hat. Bei dieser ‚Poli­telite’ kann man gar nichts mehr aus­schlie­ßen.

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