Als Bevelyn Beatty schwarze Farbe über den fein­säu­ber­lich in Gelb auf­ge­mal­ten Slogan „Black Lives Matter“ vor dem Trump-Tower in New York schmierte, wollten die Umste­hen­den ihren Augen nicht trauen. Aus­ge­rech­net eine schwarze Frau sollte Pro­bleme haben mit diesem Motto? Hatte nicht der Bür­ger­meis­ter höchst­per­sön­lich und kame­ra­wirk­sam zum Pinsel gegrif­fen und dem BLM-Spruch auf der Straße dadurch Legi­ti­mi­tät und Gül­tig­keit ver­lie­hen? Doch Beatty ließ sich nicht beirren, schüt­telte die Poli­zis­ten ab, die sie stoppen wollten und rief „Jesus zählt! Jesus zählt! Ihr redet über BLM und wir sterben auf den Straßen. Es ist ihnen egal! Es ist ihnen egal!“

Foto: New York Post

Ihr etwas holp­ri­ges Motto „Refund the police“ nimmt das all­ge­gen­wär­tige BLM-Motto „defund the police“ aufs Korn. Offen­bar sind die anhal­ten­den BLM-Pro­teste und die Reak­tio­nen der Politik darauf auch unter der afro­ame­ri­ka­ni­schen Bevöl­ke­rung nicht so unum­strit­ten, wie man uns das glauben machen will. Beatty stellt einen direk­ten Zusam­men­hang zwi­schen der in ame­ri­ka­ni­schen Groß­städ­ten wie New York rasant zuneh­men­den Gewalt und den soge­nann­ten „Pro­tes­ten“ von BLM dar, die oft nichts anderes sind als gewalt­same, von blinder Zer­stö­rungs­wut gekenn­zeich­nete Aus­schrei­tun­gen. Nur der Spiegel hat das mal wieder nicht begrif­fen oder nicht gesehen. Oder – noch wahr­schein­li­cher – man stellt die Sache spie­gel­ver­kehrt dar, damit die Ereig­nisse ins eigene Welt­bild passen. Der Spiegel-Artikel (ich ver­linke ihn aus dem Web-Archiv, damit einige meiner Leser ihre ent­schla­ckende Diät nicht unter­bre­chen müssen) ist ein schönes Bei­spiel dafür, wie man – ohne allzu viel zu lügen – beim Leser ein völlig fal­sches Bild von der Rea­li­tät erzeugt.

Was der Spiegel „Einen blutigen Sommer“ nennt

Während Raub­über­fälle und Dieb­stähle lang­fris­tig weiter abneh­men, steigt die Zahl der Schie­ße­reien, von glimpf­lich bis tödlich, wieder scharf an.“[…]„Doch es ist ja nicht nur New York City. Chicago, Washing­ton, Miami, Atlanta, Min­nea­po­lis, Phil­adel­phia, Houston: Überall explo­diert derzeit die Schuss­waf­fen­ge­walt, und überall sterben dabei auch Kinder. „Das darf nicht zur Nor­ma­li­tät werden”, warnte David Brown, der Poli­zei­chef von Chicago, der eine ähn­li­che Situa­tion vor ein paar Jahren in den Griff bekom­men hatte, nur um die Sta­tis­tik jetzt wieder hoch­ge­hen zu sehen.“

Was hat sich wohl im Ver­gleich zur Situa­tion von vor einigen Jahren geän­dert und warum war diese Zeit genau dann vorbei, als die Hand-in-Hand-Ver­an­stal­tun­gen von Antifa und BLM star­te­ten? Was hat sich wohl bei der Polizei „geän­dert“, die zum Bei­spiel in Min­nea­po­lis buch­stäb­lich abge­schafft und durch ein „Depar­te­ment of Com­mu­nity Safety and Vio­lence Pre­ven­tion“ ersetzt wurde? Wenn in Min­nea­po­lis jemand nachts durch Ihre Woh­nungs­tür kommt, schickt Ihnen die Behörde womög­lich einen Sozi­al­ar­bei­ter, der media­tiv auf Gewalt­ver­zicht auf beiden Seiten hin­ar­bei­tet. Das scheint in der Gewalt­sta­tis­tik der Stadt aber nur so mit­tel­präch­tig positiv zu wirken. Fragen und Mys­te­rien und die Antwort kennt allein der Spiegel.

Schon wittert US-Prä­si­dent Donald Trump, stets auf der Suche nach neuen Kul­tur­kämp­fen, die seine Anhän­ger elek­tri­sie­ren, einen Law-and-Order-Wahl­kampf­hit. „New York City ist außer Kon­trolle” [] … Ein typi­scher Trump-Cliff­han­ger – diffus, doch kon­tro­vers.“

Es wäre ja kein rich­ti­ger Spiegel-Artikel, wenn Trump darin nicht sein Fett weg­be­käme. Was Trump so „wittert“ und twit­tert, ist leider trau­rige Rea­li­tät. Denn wäre New York nicht tat­säch­lich „außer Kon­trolle“, gäbe es ja auch diesen lau­si­gen Spiegel-Artikel nicht, der den Kon­troll­ver­lust the­ma­ti­siert. Die Aussage Trumps war nicht diffus. Kon­tro­vers ist sie nur prin­zi­pi­ell, weil wenn der Donald die Kugel­form der Erde dekre­tierte, die demo­kra­ti­schen Poli­ti­ker New Yorks umge­hend zu Fla­cherd­lern würden. Schon aus Prinzip!

Ähn­li­ches hat er ja schon oft ange­droht, lange nahm er [Trump] dazu aber meist nur Chicago ins Visier. Seit dem Tod von George Floyd juckt es ihm nun in den Fingern, die Armee in alle Städte zu ent­sen­den, in denen Black-Lives-Matter-Pro­teste laufen, um die Anti-Ras­sis­mus-Bewe­gung auf diesem Wege nie­der­zu­schla­gen. Da kommt ihm die par­al­lele Gewalt­welle gelegen.“

In der Mathe­ma­tik spricht man von Par­al­le­li­tät, wenn zwei Linie zwar die­selbe Rich­tung haben, sich aber nie kreuzen. Im Spie­gel­deutsch bedeu­tet Par­al­le­li­tät, dass es keinen Zusam­men­hang gibt zwi­schen BLM und Gewalt auf den Straßen. Das ist natür­lich Unsinn. Zudem wird die prin­zi­pi­elle Kon­tro­verse nir­gends deut­li­cher als hier. Denn was der Spiegel Drohung nennt, war nichts als ein Angebot zur Amts­hilfe. Trump kann nicht einfach die Armee in Marsch setzen, ganz gleich, was er in seinen Tweets vom Stapel lässt. Die Bun­des­staa­ten müssen diese Hilfe formell anfor­dern, was sie nur tun könnten, wenn sie zugäben, ein Problem zu haben, bei dessen Lösung ihnen aus­ge­rech­net Trump helfen müsste. Undenk­bar! Da hilf nur, so zu tun, als gäbe es kein Problem und Trump dränge sich grund­los auf, um Ärger zu machen. Als die Situa­tion in der „befrei­ten Zone CHAZ“ in Seattle schon völlig ent­gleist war und täglich Schie­ße­reien von dort gemel­det wurden, sprach Bür­ger­meis­te­rin Durkan noch vom „Summer of Love“. Wich­ti­ger als Men­schen­le­ben ist den Demo­kra­ten derzeit, den totalen Dissens zu Trump auf­recht zu erhal­ten – koste es was es wolle.

Auch Falschaussagen haben kurze Beine

Einen Vor­ge­schmack darauf gab es in den vorigen Tagen in Port­land: Dort tauch­ten auf einmal – ohne Geneh­mi­gung der demo­kra­ti­schen Gou­ver­neu­rin oder der ört­li­chen Behör­den – hoch­ge­rüs­tete Beamte des Hei­mat­schutz­mi­nis­te­ri­ums und der Grenz­po­li­zei ICE in Tarn­uni­form auf. Nach US-Medi­en­be­rich­ten gingen sie brutal gegen Demons­tran­ten vor, Oregons Jus­tiz­mi­nis­te­rin hat Klage gegen die Bun­des­be­hörde ein­ge­reicht. Mit stei­gen­der Kri­mi­na­li­tät hatte das frei­lich nichts zu tun.“

Nicht nur Lügen, auch Falsch­be­haup­tun­gen haben kurze Beine. Sprach der Spiegel soeben noch davon, wie es Trump in den Fingern „jucke“, deutet der Autor hier plötz­lich Kennt­nis von ame­ri­ka­ni­scher Sub­si­dia­ri­tät an. Von „ohne Geneh­mi­gung“ ist hier die Rede und der Spie­gel­le­ser kennt natür­lich „seinen“ Trump und „weiß“, dass Trump sich um Gesetze nicht schert. Doch hier lauert eine faust­di­cke Lüge. Denn während Trump etwa zur Befrei­ung der CHAZ-Zone keinen jucken­den Finger rühren durfte, muss der Prä­si­dent die Gou­ver­neu­rin von Oregon kei­nes­wegs um Erlaub­nis fragen, wenn es darum geht, Bun­des­ge­bäude davor zu schüt­zen, von Chaoten und Van­da­len nie­der­ge­brannt zu werden.

Es ist nämlich das Gebäude des Bun­des­ge­richts­ho­fes in Port­land, dass seit mehr als 50 Tagen von „fried­li­chen Demons­tran­ten“ berannt und beschmiert wird, denen es bisher nicht gelang, eine von Polizei und Justiz „befreite“ Zone in Port­land zu eta­blie­ren. Und das hat sehr wohl mit stei­gen­der Kri­mi­na­li­tät zu tun. Da es ver­geb­lich wäre, dem Spiegel bei der Recher­che zu helfen, emp­fehle ich lieber meinen Lesern, die Augen­zeu­gen­be­richte des ame­ri­ka­ni­schen Jour­na­lis­ten Andy Ngô auf Twitter zu ver­fol­gen. Der ist nämlich Nacht für Nacht vor Ort mit der Kamera unter­wegs und straft die Inter­pre­ta­tio­nen des Spie­gels lügen.

Die Zahl der Ver­bre­chen steigt jeden Sommer in den USA, wenn in den Städten viele Gangs auf der Straße mit­ein­an­der kämpfen.“

Ich weiß ja nicht wie es Ihnen geht, liebe Leser. Aber für mich liest sich das so, als mache der Spiegel hier das Wetter mit­ver­ant­wort­lich für Ban­den­kri­mi­na­li­tät und aus­ufernde Gewalt. Das schöne ist, dass sich die Politik dann elegant aus der Ver­ant­wor­tung stehlen kann, denn für das Wetter kann man schlecht den Bür­ger­meis­ter ver­ant­wort­lich machen, weil der ja nicht über die Zau­ber­kräfte einer Greta Thun­berg verfügt.

Die Coro­na­krise hat alle Regeln durch­ein­an­der­ge­bracht. Der Frust darüber entlädt sich in Aggres­sion oder Miss­ach­tung von Normen.“

Auch hier begeg­net es uns wieder, dieses zutiefst ras­sis­ti­sche Motiv der gesenk­ten Erwar­tung. Den Corona-Blues hat der in die Pleite getrie­bene korea­ni­sche Laden­in­ha­ber still zu ertra­gen, während gewis­sen Kreise zur Ban­den­kri­mi­na­li­tät nei­gende Unter­pri­vi­le­gier­ten selbst­ver­ständ­lich das Ventil „Aggres­sion oder Miss­ach­tung von Normen“ zuge­stan­den wird. Es ist die ulti­ma­tive Segre­ga­tion, ein Zwei­klas­sen­recht, eine Zwei­klas­sen­mei­nungs­frei­heit, wo auf der einen Seite die Ver­nunft und auf der anderen eine roman­tisch ver­edelte Aggres­sion ver­or­tet ist.

Das Jus­tiz­sys­tem ist am Limit. Die Gerichte laufen auf Corona-Not­strom, 2500 Insas­sen des New Yorker Stadt­ge­fäng­nis­ses Rikers Island wurden vor­zei­tig ent­las­sen, weil dort das Virus wütete.“

Hier irrt der Autor oder lügt tat­säch­lich. Die Rikers-Insas­sen wurden ent­las­sen, als das Virus noch nicht im Straf­voll­zug ange­kom­men war. Man entließ viele Gefan­gene aus Furcht, das Virus könne zum Problem werden, wobei eine nicht geringe Anzahl der Delin­quen­ten auf Rikers-Island eine Drehtür haben, weil ver­schär­fend hin­zu­kommt, dass nach einer Straf­rechts­re­form im Januar in New York soge­nannte „non violent crimes“ nicht mehr zu Gefäng­nis­stra­fen führen. Wer also „nur“ raubt, Geschäfte plün­dert oder Autos klaut, wird zwar noch ver­haf­tet, kommt aber immer wieder auf freien Fuß.

Mit einer gewis­sen Scha­den­freude darf ich anmer­ken, dass auch Bevelyn Beatty aus unserer Ein­gangs­ge­schichte umge­hend wieder auf freien Fuß kam und nichts eili­ge­res zu tun hatte, als zum nächs­ten Eimer schwar­zer Farbe zu greifen, um ihr Werk fort­zu­set­zen. Mehr­fach! Es fällt nicht schwer sich vor­zu­stel­len, dass auch die Ver­geb­lich­keit der Ver­haf­tung von Straf­tä­tern den Arbeits­ei­fer der Polizei dämpft, auch wenn der Fall Beatty etwas anders liegen dürfte. Schließ­lich for­derte sie, die Polizei finan­zi­ell wieder besser aus­zu­stat­ten.

Wie der Spiegel eine Milliarde Dollar Budget-Kürzungen beim NYPD „übersah”

Die Pan­de­mie hat die Poli­zei­truppe dezi­miert. In New York City waren zeit­weise mehr als 7000 der 38.000 NYPD-Beamten krank­ge­schrie­ben.“

Auch hier bes­ten­falls Halb­wahr­hei­ten. Nicht die Pan­de­mie dezi­miert das NYPD, sondern die Straf­rechts­re­form aus Januar und die poli­ti­schen Ent­schei­dun­gen rund um die BLM-Unruhen samt der Rufe demo­kra­ti­scher Poli­ti­ker, die Polizei buch­stäb­lich abzu­schaf­fen. Auch wirk­same Selbst­ver­tei­di­gung ist Poli­zis­ten recht­lich kaum noch möglich. Der Infor­ma­ti­ons­krieg der Bilder, den die Antifa bis zur Per­fek­tion ent­wi­ckelt hat, beleuch­tet immer nur den zweiten Schuss, nie den Anlass oder die Umstände. Im Ergeb­nis quit­tie­ren so viele Beamte wie nie zuvor den Dienst oder melden sich krank. Die soge­nannte „blue flu“ gras­siert und diese „Grippe“ hat aber auch gar nichts mit Viren zu tun. Hinzu kommt eine wich­tige Infor­ma­tion, die dem Spiegel wohl gänz­lich ent­fal­len sein muss: Um es den BLM-Akti­vis­ten recht zu machen wurde das Budget des NYPD Anfang Juli um eine Mil­li­arde Dollar gekürzt! Es ist also nicht das Virus, dass die Polizei in die Knie zwingt, sondern die Politik von Senator Cuomo und Bür­ger­meis­ter de Blasio. Dann noch von einem „Bum­mel­streik” zu spre­chen, ist dreist.

Immer wieder behaup­ten Poli­zis­ten, sie seien mit den andau­ern­den Black-Lives-Matter-Pro­tes­ten so abge­lenkt, dass sie nicht mehr dazu kämen, sich um Kri­mi­nelle zu kümmern.“

Der Spiegel teilt hier geschickt in BLM-Pro­teste und Kri­mi­nelle ein, um uns ver­ges­sen zu lassen, dass hier mehr als nur Per­so­nal­union herrscht. Was hier abge­lenkt werden soll, ist viel­mehr unsere Auf­merk­sam­keit, der so entgeht, dass die BLM-Pro­teste nur Vorwand sind für eine gänz­lich andere Agenda. Die Bewe­gung ist längst geka­pert von erz­kom­mu­nis­ti­schen Antifa-Zellen, deren Anfüh­rer sich hübsch im Hin­ter­grund halten und von dort aus die Gewalt for­cie­ren, welche von nütz­li­chen, unpo­li­ti­schen Idioten gegen Polizei und „System“ aus­ge­übt wird. Hier gilt die alte Sponti-Regel: Je schlim­mer desto besser und wenn dabei Men­schen zu Schaden kommen, ist das immer nütz­lich. Trifft es „Demons­tran­ten“, dient es zur Bestä­ti­gung des eigenen Nar­ra­tivs, trifft es Poli­zis­ten, passt es sowieso.

Kurz: wie so oft hat der Spiegel auch im Fall der eska­lie­ren­den Gewalt in ame­ri­ka­ni­schen Städten wie New York oder Port­land zwar Kor­re­spon­den­ten vor Ort, die sich aber schein­bar mit dem abspei­sen lassen, was ihnen befreun­dete (oder besser: ver­brü­derte) Medien wie die NYT vor­kauen. Jour­na­lis­ti­sche Neugier und pro­fes­sio­nelle Zweifel haben längst der fetten ideo­lo­gi­schen Gewiss­heit Platz gemacht, die kom­plexe Welt werde schon irgend­wie in die engen Raster passen, die man beim Spiegel für richtig und falsch, Gut und Böse, Schwarz und Weiß defi­niert hat.

Wie schwer hätte es wohl heute ein talen­tier­ter Hoch­stap­ler vom Schlag eines Claas R., im Blatt einen gefüh­li­gen Artikel über unter­drückte Min­der­hei­ten, ras­sis­ti­sche Poli­zis­ten und einen bestech­li­chen Prä­si­den­ten unter­zu­brin­gen, selbst wenn der Text von vorn bis hinten erfun­den oder so „frei ver­knüpft“ wäre, wie der hier beschrie­bene?

7 Kommentare

  1. Der „Spiegel” ist schon recht wider­lich – und ich hoffte bereits, dass er in nicht zu ferner Zukunft auf­ge­ben muss. Aber, jetzt soll es ja GEZ-ähn­li­che Sub­ven­tio­nen für die „Qua­li­täts­me­dien” geben. Der „Spiegel” wird sicher­lich auch unter­stützt werden, denn ein füh­ren­des Kampf­blatt wird „man” nicht so einfach fallen lassen!

  2. Der Spiegel ist das Opium einer ganz gewis­sen Volks­schicht. Nämlich der Halb­ge­bil­de­ten, für die Precht auch ein Phi­lo­soph ist und der Euro ein Hort des Frie­dens. Und Zitro­nen­fal­ter falten Zitro­nen.

    Leider geht der Riss quer durch Fami­lien und Part­ner­schaf­ten. Meine bessere Hälfte schätzt es gar nicht, wenn ich ihre men­ta­len Well­ness-Oasen anzweifle; zumal noch als Leser von „popu­lis­ti­schen“ Seiten wie Achse oder Tichy. Hart­nä­ckig glaubt sie, Spiegel und Stern würden keine Meinung ver­brei­ten, sondern ledig­lich „berich­ten, was ist“. Und Cunni Lingus ist eine irische Flug­li­nie.

    Ein­fa­che Erklä­run­gen machen süchtig, selber Recher­chie­ren hin­ge­gen macht Mühe.

  3. Wer noch Spiegel liest, (außer zu wis­sen­schaft­li­chen Zwecken, z.B. wieweit die Dis­so­zia­tion von Geschrie­be­nem und Rea­li­tät fort­ge­schrit­ten ist) ist selber schuld . Wer etwas von dem dort Geschrie­be­nen glaubt, na ja. Manche glauben inzwi­schen alles. Ein Glück, dass es (nicht nur) eine Infor­ma­ti­ons­mög­lich­keit außer­halb der MSM-Pro­pa­ganda gibt.

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