Jahr für Jahr findet im Bun­des­tag ein gut ein­ge­üb­tes Ritual statt: die Debatte um die Ver­län­ge­rung der Mandate der diver­sen Aus­lands­ein­sätze der Bun­des­wehr. Die Regie­rung unter­streicht bei dieser Gele­gen­heit die bedeu­tende Rolle, welche die deut­schen Sol­da­ten in Mali, Afgha­ni­stan oder Klein­pu­se­muckel bei der Erhal­tung des Frie­dens, dem Bau von Schulen oder dem bohren von Brunnen spiel­ten. Die Oppo­si­tion hin­ge­gen ver­weist auf unsere ach so fried­li­che Welt, möchte den Ver­tei­di­gungs­haus­halt am liebs­ten auf das Niveau der Ver­eins­kasse des Schüt­zen­ver­eins Wolf­rats­hau­sen her­un­ter­schmur­geln und aus der Nato aus­tre­ten. Am besten sofort. Übers Jahr ver­teilt kommen zahl­rei­che Anfra­gen und Pres­se­be­richte zu den ver­schie­de­nen ambi­tio­nier­ten Rüs­tungs­pro­jek­ten, bei denen Geld ver­brannt wird wie bei einem ganz­jäh­ri­gen Oster­feuer, zu dem Schluss: mit dieser Armee, diesem Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rium und dieser plan­lo­sen Politik ist kein Staat zu machen. Das Problem ist, dass unsere Ver­bün­de­ten das genauso sehen.

Rück­blende, 1992. Ich lernte einen ehe­ma­li­gen Major der NVA kennen, der sich nach seiner Ent­las­sung als Nach­hil­fe­leh­rer durchs Leben schlug, nachdem seine Armee das zeit­li­che geseg­net hat. Er war im Gene­ral­stab tätig und sein ganzes Sol­da­ten­le­ben damit befasst, den bösen Feind, der gleich hinter Helm­stedt auf ihn lauerte, nach allen Regeln der Kriegs­kunst zu über­rum­peln und fertig zu machen. Und so schmie­dete er Pläne, erstellte Tabel­len, berech­nete Zeit­punkte, Weg­stre­cken und Bereit­schafts­grade und spielte in tau­sen­den Vari­an­ten durch, wie dem „Angriff des Impe­ria­lis­mus“ begeg­net werden könne, den man jeder­zeit erwar­tete – zumin­dest solange wollte man durch­hal­ten, bis „eine rich­tige Armee“ ein­träfe. Er meinte die Russen. Dieser Mann, der sein Leben lang damit zuge­bracht hatte, kleine Plas­tik­pan­zer über Gelän­de­mo­delle zu schie­ben und dabei auf Son­nen­stand und Nord­wind zu achten, berich­tete mir tief ent­täuscht davon, was er als erstes getan hatte, als er ent­las­sen, die NVA ver­schrot­tet und Deutsch­land wie­der­ver­ei­nigt war: er fuhr, diesmal in einem echten Auto, zu den Plätzen, Hügeln und Tälern, wo er einst die Heer­scha­ren des Impe­ria­lis­mus auf Karten bekämpfte und in der Simu­la­tion ver­sucht hatte, dem „Ansturm der Bun­des­wehr“ zu trotzen. Was er dort fand? Nichts! Keine Stel­lun­gen, keine Truppen, keine Befes­ti­gun­gen, einfach gar nichts. Erst in diesem Moment, so sagte er, habe er begrif­fen, dass er dreißig Jahre lang eine Phantom-Armee bekämpft habe. Wört­lich fügte er hinzu, dass er, nach allem, was er sah, noch nie einen solchen „Sau­hau­fen“ wie die Bun­des­wehr ken­nen­ge­lernt habe. Seine erste Aus­lands­reise führte ihn dann fol­ge­rich­tig in die USA, wo er die Mili­tär­aka­de­mie von West Point besuchte. Zumin­dest dort, sagte er fast erleich­tert, gäbe es noch eine Armee, die diese Bezeich­nung ver­diene.

Peinlichkeiten aus der Waffenkammer des Guten

Zurück ins Jahr 2018. Unsere Drohnen fliegen nicht, unsere Hub­schrau­ber­pi­lo­ten üben beim ADAC, weil sie kein ein­satz­fä­hi­ges Flug­ge­rät haben, der „Jäger90“ wurde mit zehn Jahren Ver­spä­tung ein über­frach­te­ter Euro­figh­ter, unsere U-Boote sind sämt­lich kaputt und von der A400M, dem neuen Trans­port­flug­zeug, redet schon gleich niemand mehr, weil es einfach nur noch pein­lich ist. Nun kommt ein wei­te­res Fiasko hinzu, über welches das „Wall­street Journal“ am 12.1.2018 berich­tet: Die neuen Fre­gat­ten vom Typ F-125, welche unsere Marine bestellt hat, sind Schrott! Abnahme ver­wei­gert! Die Dia­gnose, die man in den USA den deut­schen Ver­bün­de­ten stellt, ist nie­der­schmet­ternd. Ich kann zwar nicht behaup­ten, ein aus­ge­wie­se­ner Experte auf dem Gebiet mili­tä­ri­scher Aus­rüs­tung zu sein, aber selbst einem Laien stellen sich beim Anblick der Fähig­kei­ten der neuen Schiffe einige Fragen.

Etwa die, warum es wichtig war, deren maxi­male Ein­satz­zeit auf zwei Jahre aus­zu­deh­nen, obwohl unsere Par­la­ments­ar­mee sich doch jedes Jahr ein neues Plazet im Bun­des­tag holen muss, oder ob die Tat­sa­che, dass die nötige Besat­zung nun kleiner ist, keinen Schutz vor U-Booten und Flug­zeu­gen mehr erfor­dert. Was soll es über­haupt bringen, dass der neue Fre­gat­ten­typ im Ver­gleich mit dem alten erheb­lich an Fähig­kei­ten ein­ge­büßt, dafür an Kosten und Gewicht mächtig zuge­legt hat? Woran liegt das?

Das Wall­street Journal spricht von „Schrump­fen­der mili­tä­ri­scher Exper­tise und wach­sen­der Ver­wir­rung unter den füh­ren­den deut­schen Poli­ti­kern, wozu die Streit­kräfte des Landes über­haupt da seien.“ Weiter heißt es: „Eine ganze Reihe ver­pfusch­ter Infra­struk­tur­pro­jekte haben den Ruf von Deutsch­lands Inge­nieurs­kunst zer­stört. Für den 6 Mil­li­ar­den Euro teuren Flug­ha­fen in Berlin, der bereits 10 Jahre hinter dem Zeit­plan zurück­liegt, gibt es noch keinen Eröff­nungs­ter­min, und die Neu­ge­stal­tung des Stutt­gar­ter Bahn­hofs liegt auch erheb­lich hinter dem Zeit­plan. Beob­ach­ter führen diese „Miss­ge­schi­cke“ auf schlech­tes Pla­nungs- und Pro­jekt­ma­nage­ment zurück, welches auch bei großen mili­tä­ri­schen Pro­jek­ten zu Rück­schlä­gen führte.“

Technische und organisatorische Peinlichkeiten

Der ganze WSJ-Artikel lässt einem die Scha­mes­röte ins Gesicht steigen, aber Sie sollten ihn dennoch unbe­dingt lesen. Bevor er hinter der Bezahl­schranke ver­schwand, landete er zum Glück bei Archiv​.is und kann dort ein­ge­se­hen werden. Inter­na­tio­nal wird nämlich sehr genau ver­folgt, wie rasant die Exper­tise Deutsch­lands gerade in zahl­rei­chen Inge­nieur-Dis­zi­pli­nen schrumpft. Bei mili­tä­ri­schem Know-How bekämen wir Panzer wohl noch ganz gut hin, doch sobald Soft­ware ins Spiel käme, gingen in Deutsch­land stets die Lichter aus. Auch die Kom­ple­xi­tät vieler Pro­jekte werde in Deutsch­land heute ten­den­zi­ell unter­schätzt, meint das WSJ. Der Glaube, tech­ni­sche oder indi­vi­du­elle Fähig­kei­ten durch poli­ti­schen Willen erset­zen zu können, zieht sich heute fol­ge­rich­tig wie ein roter Faden durch die Gesell­schaft. Im Militär wird dies nur deshalb früher sicht­bar, weil es hier kaum Mög­lich­kei­ten gibt, sich einer alles beherr­schen­den staat­li­chem Doktrin zu ent­zie­hen, die sich als „Trickle Down“ unsin­ni­ger Wei­sun­gen aus einer Minis­te­rin ergießt, die Ärztin ist und vorher im minis­te­ri­el­len Umfeld von Familie, Senio­ren, Gesund­heit und Sozia­les agierte – von ihrer Chefin spre­chen wir hier lieber gar nicht erst!

Willkommen in der „Gerd-Bastian-Kaserne”

Das größte aktu­elle Problem ist für die Minis­te­rin deshalb nicht etwa, dass ihr der ganze Laden schon rein tech­nisch langsam um die Ohren fliegt, nein! Wich­ti­ger ist, dass die Truppe mit einer neuen und bes­se­ren Tra­di­tion unter­füt­tert wird, aus der Sinn und Ansporn für künf­tige Frie­dens­mis­sio­nen nur so fließen werden. Ist erst mal der Flak­hel­fer Helmut Schmidt vom Nagel gehängt, ist es nicht mehr weit bis zur Gerd-Bastian-Kaserne, in der das Batail­lon „Joschka Fischer“ den Häu­ser­kampf mit dem Wisch­mop Modell „Jutta Dith­furt“ übt. Und wenn man denkt, jetzt könnte eigent­lich niemand noch blö­de­res ums Eck kommen, beweist die Linke Poli­ti­ke­rin Evrim Sommer das Gegen­teil und beklagt, Deutsch­land könne nicht mehr glaub­haft gegen Kin­der­sol­da­ten ein­tre­ten, wenn die Bun­des­wehr wei­ter­hin 17-jährige rekru­tiere. Ja, wer kennt sie nicht, die kri­mi­nel­len Anwer­ber deut­scher Heere, die durch deut­sche Innen­städte ziehen und wil­len­lose Knaben auf­sam­meln, sie mit Drogen gefügig machen, ihnen Waffen in die Hand drücken, damit sie ihre Eltern töten und unver­wund­bar werden. Liebe Frau Sommer, da in unserer Bun­des­wehr die Waffen kaum richtig funk­tio­nie­ren und die Rekru­ten erst mit 18 an selbige her­an­ge­las­sen werden, besteht da wohl doch keine Gefahr – noch nicht mal eine mora­li­sche! Schöne, fried­li­che Welt des deut­schen Mili­tärs!

Das könnte uns alles egal sein, weil es wie seit Jahr­zehn­ten ja zur Not noch rich­tige Armeen gibt, etwa in Frank­reich, Groß­bri­tan­nien oder den USA, die uns zur Hilfe eilen würden, sollte es mal eng werden. Das würden sie doch oder? Sigmar Gabriel hat leider bei mehr als einer Gele­gen­heit geprahlt, wir könnten schon ganz gut allein auf uns auf­pas­sen – daran habe ich ange­sichts unserer tat­säch­li­chen mili­tä­ri­schen Fähig­kei­ten doch erheb­li­che Zweifel. Sollte der ame­ri­ka­ni­sche Prä­si­dent jemals in seinem 1-sei­ti­gen Mor­gen­brie­fing eine Zusam­men­stel­lung der ihn betref­fen­den Head­lines von SPON, SZ, Taz und Zeit lesen, könnte er sich das mit dem „America first“ nochmal über­le­gen und auch in Sachen Militär ein „America only“ daraus machen und zum Bei­spiel unseren Frie­dens­trup­pen die Erfolge in Afgha­ni­stan gleich ganz und voll­stän­dig über­las­sen. Wie wir ja wissen, schie­ßen die Taliban nie auf Sol­da­ten, die sich kaum ange­mes­sen zur Wehr setzen können. Was heißt nochmal „Wir kommen in Frieden“ auf Paschtu?

Die Posse mit den untaug­li­chen neuen Fre­gat­ten führt uns plas­tisch vor Augen, auf welchem Weg sich Deutsch­land längst befin­det. Zu allem ent­schlos­sen, aber letzt­lich zu nichts mehr fähig. Der Schrei nach „mehr Europa“, wie er von fast allen Par­teien uni sono zu ver­neh­men ist, wird wohl in Wirk­lich­keit ein Hil­fe­schrei sein. Die ideo­lo­gi­sche Ver­fet­tung und die Unfä­hig­keit der deut­schen Politik, die eigenen Mög­lich­kei­ten rea­lis­tisch ein­zu­schät­zen, werden uns über kurz oder lang zum Mühl­stein am Hals Europas machen. Auch hier lassen sich neben dem Mili­tä­ri­schen noch weitere Bei­spiele anfüh­ren, deren inhalt­li­cher Grö­ßen­wahn in keiner Weise zu den endo­ge­nen Fähig­kei­ten passen will: Mas­sen­mi­gra­tion, Kli­ma­wan­del, Ener­gie­wende, NetzDG.

Ande­rer­seits stellt sich die glatte Wei­ge­rung vieler deut­scher Poli­ti­ker, die zuge­si­cher­ten Mittel in die Ver­tei­di­gungs­fä­hig­kei­ten zu stecken, womög­lich doch als prag­ma­ti­sche Ein­stel­lung zur Rea­li­tät heraus. Denn wozu mehr Geld in mili­tä­ri­sche Pro­jekte ver­sen­ken, wenn dabei sowieso nichts als Schrott ent­steht, weil wir auf diesem Gebiet längst zu nichts mehr in der Lage sind? Dann pumpen wird das Geld doch lieber gleich in Migra­ti­ons­for­schung, Gen­der­stu­dies, Polit­kam­pa­gnen und Lich­ter­ket­ten. Zum Schluss möchte ich noch einen der kom­men­tie­ren­den Leser des WSJ zu Wort kommen lassen.

Germany is not invin­ci­ble. Germany and Germans are not super smart, either.“

Dem ist nichts hin­zu­zu­fü­gen. Leider nicht nur im mili­tä­ri­schen Bereich.

17 Kommentare

  1. Nein keine Sorge,
    noch haben wir rich­ti­ges Militär in Reserve!…?
    Leider sind diese Leute inzwi­schen Zivi­lis­ten, schon 50–70 Jahre alt und haben seit Struck,s „Hin­du­kusch-Dogma” keine Lust mehr hier noch irgend­was oder -wen zu „ver­tei­di­gen”
    Und wenn sich unsere rot-grün-gegen­derte Gesell­schaft unbe­dingt „sicher fühlen wollen”.…ja dann sollen sie doch ihren Mist ALLEINE verteidigen.…am besten in der Ant­art­kis.

  2. Ich teile Ihre Meinung in Bezug auf eine „Minis­te­rin”, die keine Ahnung von dem hat, was sie tut und auch bewusst gegen die Aufgabe ver­stößt, die das Grund­ge­setz und der Sol­da­ten­eid stellen: Sie hat den Rekru­ten im letzten Sommer im Bend­ler­block erzählt, sie ver­tei­dig­ten „das Recht und die Frei­heit”. Dass die deut­schen Sol­da­ten aber nur das Recht und die Frei­heit des Deut­schen Volkes ver­tei­di­gen dürfen, hat sie dabei „über­se­hen”.
    Eine ver­fet­tete, feige und nur an der eigenen Sicher­heit des Dienst­pos­tens ori­en­tierte und inter­es­sierte Wehr­bü­ro­kra­tie (Aus­nah­men bestä­ti­gen wie immer die Regel, werden aber immer wieder kalt­ge­stellt) bestä­tigt wohl jeder Soldat, der sich mit diesen Leuten aus­ein­an­der­zu­set­zen hat. Jahr­zehnte sozi­al­de­mo­kra­ti­scher Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter – ja, auch Helmut Schmidt, unter dessen Ägide die Grün­dung der Bun­des­wehr­uni­ver­si­tä­ten fällt, in denen der deut­sche Offi­ziers­nach­wuchs sys­te­ma­tisch von seinen Tra­di­tio­nen ent­fernt und in Rich­tung wil­li­ger Hand­lan­ger fremder Mächte gedrillt wird und an denen sich mitt­ler­weile die­sel­ben Sozio­lo­gen und anderen Spinner her­um­trei­ben dürfen wie an den nor­ma­len Unis – haben zu dem geführt, was wir jetzt bekla­gen müssen.
    Nichts desto trotz haben wir immer noch her­vor­ra­gende Sol­da­ten in den Spe­zi­al­kräf­ten, um deren Fähig­kei­ten und Fer­tig­kei­ten uns alle anderen benei­den. Deren Aus­bil­dung basiert immer noch auf der her­vor­ra­gen­den Grund­lage ver­gan­ge­ner Zeiten, die nicht umsonst auch in alle anderen füh­ren­den Armeen über­tra­gen wurde, sowohl die ame­ri­ka­ni­schen wie die israe­li­schen Streit­kräfte haben da „geklaut”. Hier­zu­lande aber werden Offi­ziere, die diese sol­da­ti­schen Tra­di­tio­nen hoch­hal­ten und wei­ter­ge­ben wollen, als Nazis dif­fa­miert und ent­las­sen, die erfolg­rei­che Auf­trags­tak­tik wird zuguns­ten einer Befehlstak­tik schlei­chend abge­schafft, die genau dem ideo­lo­gi­sier­ten Handeln der Politik ent­spricht – jede Abwei­chung vom vor­ge­ge­be­nen Weg wird hem­mungs­los sank­tio­niert, in der Truppe durch Ver­wei­ge­rung sozia­ler Leis­tun­gen oder Scha­dens­er­satz­an­sprü­che gegen die Han­deln­den. Wie soll eine sol­cher­art drang­sa­lierte Truppe wirk­lich Krieg führen? Aber zum Glück bewa­chen wir ja nur die „rich­ti­gen” Sol­da­ten im Kosovo oder in Mali und bezah­len die Inter­es­sen anderer Mächte mit Blut und Geld.
    Und warum die besten Uboote der Welt gerade alle nicht ein­satz­fä­hig sind, das wäre in der Tat einmal zu ergrün­den. Werden viel­leicht gerade anderswo Ersatz­teile oder gar ganze Boote benö­tigt? Es gibt ja derzeit genug Orte, an denen Revo­lu­tio­nen und Früh­linge insze­niert werden.

    @Aristobulus: was ist das für ein ahis­to­ri­scher Unsinn? nur als Bei­spiel: wann je soll den bitte die Chance auf Bünd­nisse mit Briten und Fran­zo­sen bestan­den haben? Die Fran­zo­sen haben spä­tes­tens seit dem 30jährigen Krieg, als das Elsass und Loth­rin­gen annek­tiert wurden, die Mitte Europas als ihre Ein­fluss­zone betrach­tet und spä­tes­tens nach dem ange­zet­tel­ten und ver­lo­re­nen Krieg 187071 nur noch auf Rache aus. Die Briten waren jeher außen vor, die Doktrin sollte bekannt sein, mitt­ler­weile ebenso die Inhalte der Tage­bü­cher Asquith’. Selbst die (Verzichts-)angebote Hitlers aus einer rela­ti­ven Posi­tion der Stärke heraus wurden nicht ange­nom­men.
    Schauen Sie sich einmal die Zahlen der Flot­ten­stär­ken an, dann ist leicht fest­zu­stel­len, dass alle anderen rele­van­ten Mächte weitaus mehr und größere Schiffs­be­stände auf­zu­wei­sen hatten. Ich fürchte, Sie sind nicht ganz auf dem aktu­el­len Stand; viel­leicht hilft es, nicht nur Kel­ler­hoff oder Knopp zu kon­su­mie­ren.

    • Gefällt mir aus­neh­mend gut, was Sie sagen.
      Kom­pe­tenz findet man leider kaum noch in diesem Land. Damit sind auch vor allem his­to­ri­sche Zusam­men­hänge gemeint.

    • …Bun­des­wehr­uni­ver­si­tä­ten … in denen der deut­sche Offi­ziers­nach­wuchs sys­te­ma­tisch von seinen Tra­di­tio­nen ent­fernt und in Rich­tung wil­li­ger Hand­lan­ger fremder Mächte gedrillt wird und an denen sich mitt­ler­weile die­sel­ben Sozio­lo­gen und anderen Spinner her­um­trei­ben dürfen wie an den nor­ma­len Unis…

      Mit den Sozio­lo­gen und anderen Spin­nern haben Sie natür­lich Recht.
      Mit den beiden anderen Beob­ach­tun­gen (Tra­di­tio­nen und Hand­lan­ger fremder Mächte) haben Sie natür­lich Unrecht: Die Tra­di­tio­nen der Bun­des­wehr waren Trotz Bau­dissins Refor­men über viele Jahr­zehnte von der Wehr­macht bestimmt.
      „Hand­lan­ger fremder Mächte” -? Was soll das bedeu­ten? Die West­bin­dung Deutsch­lands ist DIE Garan­tie für deut­sche Bekömm­lich­keit. So bald die Deut­schen nicht mehr west­ge­bun­den sind, tun sie plötz­lich absolut Unbe­kömm­li­ches und Anti­west­li­ches (mit West­bin­dung meine ich selbst­ver­ständ­lich nicht EU-Hörig­keit oder Mas­sen­ein­wan­de­rung).

      … wann je soll den bitte die Chance auf Bünd­nisse mit Briten und Fran­zo­sen bestan­den haben?”
      Lesen Sie meinen Kom­men­tar bitte sorg­fäl­ti­ger. Kaiser Wilhelm hat die Mög­lich­keit eines Bünd­nis­ses mit den Briten so lange sys­ta­ma­tisch unter­mi­niert, bis alles zu spät war, und er hat die Erb­feind­schaft mit Frank­reich auf­recht erhal­ten. Resul­tat: Der erste Welt­krieg!, der mit einer eini­ger­ma­ßen ver­nüf­ti­gen Bünd­nis­po­li­tik wahr­schein­lich ein regio­na­ler Bal­kan­krieg geblie­ben wäre.
      In der Wei­ma­rer Repu­blik haben Rathenau und später Stre­se­mann getan, was sie konnten, um West­bünd­nisse zu gründen. Rathenau wurde dafür ermor­det.
      Ins­glei­chen Ade­nauer hat ab 1948 das deutsch-fran­zö­si­sche Bündnis und die deut­sche West­bin­dung (mit den USA) gegen viele Wider­stände durch­ge­setzt. Ach, was hätten Sie damals gesagt, Herr Meyer: Ade­nauer macht Deutsch­land zum Hand­lan­ger fremder Mächte, und er negiert die gehei­lig­ten teut­schen Mili­tär­tra­di­tio­nen 😀

      • Tut mir leid, es wird nicht besser.
        Bau­dis­sin, der den Deut­schen wohl von den Briten drin­gend anemp­foh­len wurde (ein Witz für sich: die zwar aus­ge­zeich­ne­ten bri­ti­schen Sol­da­ten, die aller­dings zu Land immer schlecht geführt wurden, emp­feh­len aus­ge­rech­net der am besten geführ­ten Armee neue Füh­rungs­kon­zepte…) und sein Konzept sind für jede Armee voll­kom­men untaug­lich. Mitt­ler­weile gesteht man sich sogar bei der Bun­des­wehr ein, dass das alles wohl nicht so wirk­lich funk­tio­niert.
        „Die West­bin­dung Deutsch­lands ist DIE Garan­tie für deut­sche Bekömm­lich­keit. So bald die Deut­schen nicht mehr west­ge­bun­den sind, tun sie plötz­lich absolut Unbe­kömm­li­ches und Anti­west­li­ches” – Merken Sie eigent­lich, was Sie da schrei­ben? Sie können das doch gar nicht beur­tei­len, da die West­bin­dung erst seit 1949ff exis­tiert und nicht beendet ist. Und für alle sicht­bar tun „die Deut­schen”, will heißen, das durch atlan­ti­sche Rot­licht­be­strah­lung ein­gen­or­dete poli­ti­sche Kartell im Bun­des­tag doch sehr wohl anti­west­li­ches – wie seit 2015 unzwei­fel­haft fest­ste­hen dürfte!? Und plä­die­ren Sie allen Ernstes dafür, dass die Deut­schen ihre Sicher­heit nicht wie alle anderen in die eigenen Hände nehmen dürfen? Der Grund dafür würde mich inter­es­sie­ren, aller­dings habe ich schon einen Ver­dacht, wie der aus­se­hen wird: Wir haben doch aber… – Nein, haben WIR nicht.
        Ein Bündnis mit den Briten war weder zum Ausgang des 19. Jahr­hun­derts noch danach möglich. Die Briten haben immer die zweit­stärkste Macht auf dem Kon­ti­nent gegen die Stärkste unter­stützt; nachdem Preus­sen zu stark wurde und Frank­reich 187071 seine Grenzen (bitte denken Sie dran, Frank­reich bekam den Krieg, den es selbst wollte!) auf­ge­zeigt bekam, waren die Fran­zo­sen der ent­spre­chende Partner. Die Zusam­men­ar­beit begann da ja auch schon nach­weis­lich in den 90er Jahren. Dass die Fran­zo­sen über­haupt keine Anstal­ten zum fried­li­chen Neben­ein­an­der machten, sollte wohl All­ge­mein­wis­sen sein („Nie darüber spre­chen, aber nie ver­ges­sen.”)
        Rathenau und Stre­se­mann haben wohl ver­sucht, das Ver­sail­ler Schick­sal erträg­li­cher zu gestal­ten – den Feind, den du nicht besie­gen kannst, musst du umarmen – das ist aber wet von einer West­bin­dung ent­fernt, zumal diese ja auch gar nicht gewünscht war. Die Briten waren ohnehin etwas Bes­se­res und küm­mer­ten sich um ihr zah­lungs­un­fä­hi­ges Impe­rium und die Fran­zo­sen drang­sa­lier­ten das Reich auf jede erdenk­li­che Weise, die viel­fa­chen Ein­mär­sche, zum Bei­spiel der „Ruhr­kampf”, sind doch beredt.
        Ade­nauer als Kron­zeuge für die Not­wen­dig­keit einer West­bin­dung ist ein zwei­fel­haf­ter Leu­munds­zeuge, hat nicht gerade der schon den Anschluss (!) eines Rhein­staa­tes an Frank­reich in den Zwan­zi­gern for­ciert? Und von West­bin­dung konnte doch ab 1945, nach dem bevöl­ke­rungs­re­le­van­ten Luft­ter­ror und den ebenso wirk­sa­men Gefan­ge­nen­be­hand­lun­gen auch der west­li­chen „Befreier” keine Rede sein: „Deutsch­land wird nicht zum Zwecke seiner Befrei­ung, sondern als besieg­ter Feind­staat besetzt”, schon ver­ges­sen? Erst als man gemerkt hat, dass man alleine nicht soviel wird aus­rich­ten können gegen die Pan­zer­ar­meen des Ostens, war deut­sches Kano­nen­fut­ter wieder will­kom­men. Und das ist es noch heute, wie man in Afgha­ni­stan und Mali sieht.

  3. Wenn die Bevöl­ke­rung nicht die Bedeu­tung der Streit­kräfte hoch genug ein­schätzt, wundert mich Ver­nach­läs­si­gung nicht. Mehr noch: Die beharr­li­che Wei­ge­rung mehr für die Aus­rüs­tung und Stei­ge­rung der Ein­satz­fä­hig­keit aus­zu­ge­ben, trifft ja gerade auf posi­tive Reso­nanz. Da wäre ein wenig mehr Helmut Schmidt gerade richtig für die SPD.

    Aber: Der Autor weist darauf hin, kein Experte in mili­tä­ri­schen Dingen zu sein. Dennoch übt er deut­li­che Kritik an Aus­sa­gen zum Fre­gat­ten­kauf. Natür­lich ist es pein­lich, wenn Schiffe wieder in die Werft zurück­müs­sen. Aber die Fre­gatte befand sich doch gerade in einer aus­führ­li­chen Test- und Abnah­me­phase. Wenn das Amt für Wehr­tech­nik für Beschaf­fung hier einfach durch­winkt, lässt mich das auch nicht ruhiger schla­fen.

    Völlig daneben liegt der Autor in Sachen Abgleich F122 und F125. Und das so richtig mit Anlauf.
    1. Das Ein­satz­spek­trum der F125 ist mit bedacht anders gewählt als es bei F122. F122 war für den Einsatz in Nordsee und Atlan­tik im Rahmen der Uboot-Suche und Geleit­auf­ga­ben aus­ge­legt. Da ist eine Bewaff­nung mit Anti­schif­fra­ke­ten und Tor­pe­dos ver­ständ­lich. Die Ein­sätze (Pira­te­rie­be­kämp­fung etc.) vor denen die Bun­des­wehr heute steht sind nun einmal andere. Mit waf­fen­star­ren­den Fre­gat­ten, die reich an Flug­ab­wehr­ra­ke­ten und Tor­pe­dos (F124 zum Bei­spiel) sind, erfüllt man einfach die Bedürf­nisse der Truppe nicht. Platz für Boar­ding­teams oder Gefäng­nis­zelle sind da nicht zu finden gewesen.
    2. Die Ver­min­de­rung von Lie­ge­zei­ten ist ein großer Vorteil für eine Marine, die nicht in der Ost- und Nordsee zum­schip­pert, sondern am Horn von Afrika oder Mit­tel­meer aktiv ist. Einmal vor Ort sparrt man sich lange An- und Rück­reise für Werft­ar­bei­ten und fliegt wech­selnde Besat­zun­gen ein. Da zieht auch das Argu­ment der Man­da­tie­rung der Ein­sätze nicht. In Afgha­ni­stan wurde auch der Aufbau von Infra­struk­tur und Herr­schaf­fung von Mate­rial über Zeit­räume betrie­ben, in denen man auch ständig mit einer jähr­li­chen Ver­län­ge­rung ausging. Wieso das Argu­ment dort aber nicht für die Schiffe gelten soll?
    3. Das Hub­schrau­ber zur Uboot­ab­wehr mit­führ­bar sind und die Mög­lich­kei­ten zur elek­tro­ni­schen Auf­klä­rung in ganz andere Grö­ßen­ord­nung vor­han­den sind, wird lieber nicht erwähnt. Wo man sich dort gerade so richtig in Rage geschrie­ben hat 🙂

    Es lohnt auch der Blick auf andere Streit­kräfte der Welt:
    http://​augen​ge​ra​de​aus​.net/​2​0​1​7​/​1​2​/​r​o​y​a​l​-​n​a​v​y​-​i​n​-​n​o​t​-​k​e​i​n​-​s​c​h​i​f​f​-​w​i​r​d​-​k​o​m​m​en/

    https://​www​.sci​en​ti​fi​came​ri​can​.com/​a​r​t​i​c​l​e​/​w​h​a​t​-​w​e​n​t​-​w​r​o​n​g​-​w​i​t​h​-​t​h​e​-​f​-​3​5​-​l​o​c​k​h​e​e​d​-​m​a​r​t​i​n​s​-​j​o​i​n​t​-​s​t​r​i​k​e​-​f​i​g​h​t​er/

    http://​www​.dai​l​y​mail​.co​.uk/​n​e​w​s​/​a​r​t​i​c​l​e​-​4​7​0​2​8​2​6​/​U​K​-​s​-​n​e​w​-​f​i​g​h​t​e​r​-​j​e​t​s​-​h​i​t​-​i​s​s​u​e​s​-​s​e​n​d​-​c​o​s​t​s​-​s​o​a​r​i​n​g​.​h​tml

    http://www.businessinsider.de/hms-queen-elizabeth-is-leaking-but-the-problem-may-be-overstated-2017–12?r=US&IR=T

    • Die Ein­schät­zung, das die neue Fre­gatte ihre Ein­satz­ziele ver­fehlt, stammt ja nicht von mir. Die im WSJ zitier­ten Ver­tei­di­gungs­ex­per­ten sind zudem fast aus­nahms­los unsere Lands­leute. Der neue Schiffs­typ sollte – ähnlich übri­gens wie der Euro­figh­ter – am besten alles können, was auch immer das genau sein soll. Übri­gens habe ich die Teile des Arti­kels, die ich in Rage geschrie­ben habe, wieder gestri­chen. Mache ich immer so. 😉

  4. GERMANY
    The decline of a nation.

    Unbe­irrt geht der rot-grüne Mer­kel­ideo­lo­gie­irr­sinn und Wirr­sinn in die nächste (letzte?) Runde.

  5. Von den acht (!) U-Booten der Bun­des­ma­rine soll wegen tech­ni­scher Defekte keines ein­satz­be­reit sein. Hub­schrau­ber kauft man gebraucht und das Mate­rial für den Afgha­ni­stan­ein­satz trans­por­tie­ren gechar­terte ANTO­NOVs vom Erz­feind…

  6. Die Aufgabe der Bun­des­wehr war doch schon immer den Feind solange am Lachen zu halten bis Militär kommt :))

  7. !968/69 gab es schon diesen Kom­men­tar in der Truppe:
    Warum ist das Kenn­zei­chen der Fahr­zeuge Y-xxx?
    Y ist das Ende von Germany:)

  8. Danke für den Artikel!

    Woran liegt’s? Deut­scher­seits exis­tiert seit dem 30jährigen Krieg ein tiefer und zum Teil mit Tat­sa­chen begrün­de­ter Mili­tär­pes­si­mis­mus, nicht? Weil Kriege den Deut­schen seit dem 30jährigen Krieg nichts und wieder nichts genützt haben, indem man jedoch trotz­dem zumin­dest sich weiter gegen Inva­so­ren ver­tei­di­gen wollte, hat man sich in die supre­ma­tis­ti­sche Säbel­ras­se­lei der Zeit vor dem ersten Welt­krieg allzu gern ver­stri­cken lassen, und im zweiten Welt­krieg wollte man alle vorigen mili­tä­ri­schen Schwä­chen wieder hmja aus­bü­geln, indem man halb Europa aus­ge­mor­det hat – während gleich­zei­tig auch Mil­lio­nen Deut­sche umkamen.

    Die deut­sche ‚Iden­ti­tät’ der Gegen­wart beruht noch auf der Epoche Napo­lé­ons, als man a) mili­tä­risch von allen Seiten völlig über­rollt wurde, um b) dann die völlig fal­schen Bünd­nisse zu schlie­ßen und c) sodann alle napo­leo­ni­schen Errun­gen­schaf­ten (Rechts­staat­lich­keit, Abschaf­fung der Zünfte, Schaf­fung einer all­ge­mei­nen Staats­bür­ger­schaft unab­hän­gig von Grup­pen­zu­ge­hö­rig­keit mit Auf­he­bung der jüdi­schen Zwangs-Ghettos) für Jahr­zehnte wieder in den Müll­ei­mer gestopft hat.

    Nur ein Bei­spiel des res­sen­ti­ment­ge­la­de­nen Fan­ta­siestol­zes auf deut­sche mili­tä­ri­sche Über­macht gepaart mit tiefem Pes­si­mis­mus (der als Über­stei­ge­rung ver­drängt wurde) und stra­te­gi­scher Voll­fan­tas­te­rei: Die Auf­rüs­tung des Kai­ser­reichs unter Wilhelm II vor dem ersten Welt­krieg. Eine Fan­ta­sie von plötz­li­cher Welt­macht („Welt­gel­tung”). Sie hat Unsum­men gekos­tet, Mil­lio­nen Leben ohnehin, und sie war völlig sinnlos, zumal man alle Mög­lich­kei­ten sinn­vol­ler Bünd­nisse (mit den Briten!, mit den Fran­zo­sen!) sys­te­ma­tisch ver­passt hat. Das liegt erst drei bis vier Gene­ra­tio­nen zurück, keine lange Zeit für die deut­sche Gruppen’identität’, die sich noch aus dieser Zeit speist.
    Mehr noch speist sich diese ‚Iden­ti­tät’ aus den Kon­se­quen­zen des nazis­ti­schen Raub­kriegs… und seitdem gilt, dass Krieg böse sei.

    Leute, die das über viele Gene­ra­tio­nen ain­ge­at­met haben, bauen dann merk­wür­dige Fre­gat­ten, die nicht funk­tio­nie­ren, und sie lassen Hub­schrau­ber­pi­lo­ten auto­fah­ren, während sie im Fern­se­hen auf die USA und auf Israel ein­schla­gen. Klar!, die USA und Israel können, wollen und müssen sich sehr erfolg­reich gegen Feinde wehren. Laut dem über­kom­pli­zier­ten deut­schen Pes­si­mis­mus-Welt-Demuts-Guts­ein­ge­habe KANN derlei jedoch nur böse sein 😀

    • … und nur ein Bei­spiel für einen Kriegs­ein­satz der Bun­des­ma­rine, ja?, der als Einsatz sehr sinn­voll war, der jedoch in völlige Sin­no­sig­keit geschip­pert wurde: 2006 nach dem zweiten Liba­non­krieg bekam die Bun­des­ma­rine den Auftrag, den Nach­schub der His­bol­lah zur See abzu­schnei­den. Die Leute haben immer­hin Schiffe mit Kanonen?, aber Pus­te­ku­chen, die Bun­des­ma­rine fuhr a bissele auf dem Mit­tel­meer herum, weit von allen Küsten ent­fernt, während der Iran die His­bol­lah auf dem Landweg schön und schnell wieder auf­ge­rüs­tet hat. Während Außen­mi­nis­ter­dar­stel­ler Wes­ter­welle sich in Israel hin­stellte und über „Apart­heid!” und „Sied­lun­gen!” schwätzte.

      Kürz­lich sagte Außen­mi­nis­ter­dar­stel­ler Gabriel wört­lich, dass „der Atom­ver­trag mit dem Iram im Inter­esse der ganzen Welt­ge­mein­schaft” liege. Destruk­ti­ver Irrsinn…

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