Es gibt tat­säch­lich Men­schen, die Deutsch­land wieder ver­las­sen müssen. Zum Bei­spiel dann, wenn ihr Arbeits­ver­trag oder ihr Tou­ris­ten­vi­sum aus­läuft. Und es soll sogar Fälle geben, in denen ein Asyl­an­trag abge­lehnt wurde, womög­lich sogar aus Gründen! So ging es auch einem Migran­ten aus Eritrea, der über Italien nach Europa kam, dann aber lieber nach Deutsch­land wei­ter­reiste. Seiner Aus­wei­sung entging er, weil er in der evan­ge­li­schen Gemeinde Flint­bek in Schles­wig-Hol­stein Kir­chen­asyl erhielt.

Doch irgend­wie war den Eltern der Kin­der­gar­ten­kin­der nicht wohl dabei, dass der Pfarrer diesen Kir­chen­asy­lan­ten kur­zer­hand im Keller der Kita unter­brachte.

Niemand – auch kein Pastor – kann uns garan­tie­ren, dass es bei einem womög­lich trau­ma­ti­sier­ten Flücht­ling, der sich wochen­lang in einem Kel­ler­raum ohne Tages­licht aufhält, nicht zu einer Kurz­schluss­re­ak­tion kommen kann“, wird eine Mutter zitiert.

Den Pastor jedoch ficht solch klein­li­ches Sicher­heits­den­ken nicht an. Kurz­schluss­re­ak­tio­nen? Wer hätte je von sowas gehört, wird er wohl gedacht haben. Deshalb machte er der ver­stör­ten Gemeinde klar, dass es sich hier um einen Fall über­ge­ord­ne­tes Inter­esse handelt:

Wer die Haltung der Ev. Kir­chen­ge­meinde Flint­bek in dieser Frage [des Kir­chen­asyls] für falsch hält, dem mag eine Abmel­dung des Kindes aus unserer Kita ein not­wen­di­ger Schritt erschei­nen, den wir bedau­ern“, [..] Die Gemeinde werde es aller­dings nicht akzep­tie­ren, „dass die schwächs­ten Glieder unserer Gesell­schaft als poten­zi­elle Gefähr­der oder Ter­ro­ris­ten öffent­lich ver­un­glimpft werden.“

Ich denke, in dieser rot­zi­gen Antwort des Pfar­rers sind einige ent­lar­vende Gedan­ken ent­hal­ten. „Wem’s hier nicht passt, der soll halt gehen“ klingt zwar reich­lich unver­schämt für einen Pfarrer und offen­bart einen erheb­li­chen Mangel an Empa­thie gegen­über den Mit­glie­dern der eigenen Gemeinde, die ja nicht nur „seine Nächs­ten“, sondern auch seine Schäf­lein sind. Über die cha­rak­ter­li­chen Eigen­schaf­ten ihres Hirten mag sich jedoch dessen Gemeinde strei­ten. Aber ich ging bisher immer davon aus, dass „die schwächs­ten Glieder unserer Gesell­schaft“ unmög­lich asyl­su­chende Flücht­linge sein können, sondern aus­ge­rech­net die Kinder, deren Schutz­be­dürf­tig­keit der feine Herr Pfarrer ohne Zögern der seiner ego­is­ti­schen Hel­fe­r­at­ti­tüde opfert. Ein Opfer, das ihn zudem nichts kostet. Die Schutz­be­dürf­tig­keit eines gewiss nur poten­zi­el­len Gefähr­ders wird von ihm höher­wer­tig ein­ge­schätzt, als die der Kinder seiner Gemeinde. Dabei frage ich mich schon, ob die Daseins­be­rech­ti­gung einer Kita eher in der Betreu­ung von Kindern oder der Unter­brin­gung von Flücht­lin­gen liegt. Aber was weiß ich schon! Offen­sicht­lich gilt es heute nicht nur für den Staat als obsolet, Ver­ständ­nis und Soli­da­ri­tät bei seinen Bürgern ein­zu­for­dern. Zu gefähr­lich, die Leute könnten „nein“ sagen. Also wir diese Soli­da­ri­tät kur­zer­hand requi­riert und wem das nicht schmeckt, der darf sich als Feind der Gesell­schaft beschimp­fen lassen. Ich nenne dies mora­li­sche Erpres­sung!

Und noch etwas finde ich befremd­lich. Wieviel Arro­ganz steckt in der Idee, ein Mensch könne in einem Kel­ler­loch ohne Tages­licht besser auf­ge­ho­ben sein als in seiner Heimat oder dem Land, in dem er eigent­lich hätte Asyl bean­tra­gen müssen, in diesem Fall Italien? Sich solches als gute Tat anzu­hef­ten, ist aller­feins­ter Nar­ziss­mus.

Der Keller ist nun leer, denn der Zweck der Scha­rade ist erfüllt. Da der Eri­treer nun über sechs Monate in Deutsch­land weilt, kann er nicht wie ursprüng­lich vor­ge­se­hen nach Italien abge­scho­ben werden, wo er zunächst um Asyl nach­ge­sucht hatte. Grund: die Über­stell­frist ist nun abge­lau­fen! Und so hat ein evan­ge­li­scher Pfarrer aus einer Aufgabe des Staates Eritrea, die dann ein Problem des Staates Italien war, erst eines der Kinder seiner Gemeinde gemacht, um es schluss­end­lich und erfolg­reich zum Problem Deutsch­lands zu machen.

27 Kommentare

  1. Der Anti­christ hat sich ja schon länger in der christ­li­chen Kirche nie­der­ge­las­sen.

    Jetzt kommt es nur immer unver­blüm­ter zu Tage: Bol­sche­wis­ten in Pfar­r­erge­wän­dern, Bol­sche­wis­ten als Vor­sit­zende der christ­li­chen Partei, .…
    Jesu Christi käme wohl das K***** bzw. das Signal, dass Arma­ged­don nicht mehr allzu fern sein kann.

  2. johndoe, leider haben sie den Kern­punkt der Dis­kus­sion immer noch nicht ver­stan­den. Zudem irren Sie in vielen der Details, die Sie beschrei­ben. Ich emp­fehle Ihnen, sich die Räum­lich­kei­ten vor Ort selbst anzu­se­hen und gebe Ihnen den drin­gen­den Rat, die Ver­trau­ens­wür­dig­keit Ihrer Infor­ma­ti­ons­quelle zu hin­ter­fra­gen. Ich unter­stelle Ihnen lieber eigene Unkennt­nis der Fakten als absicht­li­che Falsch­be­haup­tun­gen, aller­dings müssen gerade Sie sich nun ja nicht darüber aus­las­sen, dass die die Medien uns nur Halb­wahr­hei­ten prä­sen­tie­ren.

    Ein ein­zi­ges Detail möchte ich hier vor allem für die Mit­le­sen­den rich­tig­stel­len, weil es wesent­lich ist. Die offene Kel­ler­treppe mündet im Erd­ge­schoss in einen kleinen Flur, in dem es nicht nur de facto eine Chance gab, ein­an­der zu begeg­nen, sondern tat­säch­lich Begeg­nun­gen statt­ge­fun­den haben.

    Auf andere Details möchte ich nicht ein­ge­hen, da dies nur noch weiter von der eigent­li­chen Dis­kus­sion ablen­ken wird. Es geht hier nicht darum, ob es nun 13 oder 15 Trep­pen­stu­fen von dem mit wie viel Lux auch immer hellen oder dunklen Flücht­lings­kel­ler in die Grup­pen­räume der Kinder sind. Es geht allein um die von Herrn Letsch sorg­fäl­tig heraus gear­bei­tete unzu­läs­sige mora­li­sche Erhe­bung einiger Mit­ar­bei­ter der Kir­chen­ge­meinde Flint­bek über ihre Mit­glie­der.

    Sie lassen ver­mu­ten, ein Mit­ar­bei­ter der Kir­chen­ge­meinde zu sein, aber ein solcher würde sich ja wohl hof­fent­lich weder der von Ihnen ver­wen­de­ten Sprache bedie­nen, noch selbst so wenig infor­miert der­ar­tige Falsch­be­haup­tun­gen in die Welt posau­nen. Ande­rer­seits zeigt das unter voll­stän­di­gen Namen abge­lie­ferte Ver­hal­ten an anderen Stellen des Inter­nets, dass ich da offen­sicht­lich irre.

    Selbst wenn ich genau wüsste, wer Sie sind, ist ein per­sön­li­ches Gespräch mit Ihnen aber sicher nicht meine Hol­schuld. Längst über­fäl­lig scheint mir die Kon­takt­auf­nahme von Mit­ar­bei­tern und dem Kir­chen­ge­mein­de­rat mit den Eltern der betrof­fe­nen Kin­der­gar­ten­gruppe, denn von direk­ten Gesprä­chen, die zu gemein­sam erar­bei­te­ten oder zuge­stimm­ten Lösun­gen geführt haben, wissen zumin­dest die Eltern der Gruppe rein gar nichts.

    Da es anschei­nend fast ans Unmög­li­che grenzt, zu ver­ste­hen, dass es hier aus­schließ­lich um die Sorge der Eltern um ihre Kinder geht, möchte ich hier die Beweg­gründe ein letztes Mal deut­lich machen: die Eltern und alle um die Kinder besorg­ten Men­schen möchten nicht, dass eine nicht der KiTa zuge­hö­rige Person in direk­ter Nähe mit direk­tem Zugang zu den Kindern in hierfür unge­eig­ne­ten Räum­lich­kei­ten unter­ge­bracht wird. Hierfür setzten sie sich mit aller Vehe­menz ein und werden weiter alle not­wen­dig erschei­nen­den legalen und mora­lisch ein­wand­freien Mittel und Wege nutzen. Nie haben sie etwas anderes getan. Die Her­kunft und Ethnie des Unter­ge­brach­ten oder das Kir­chen­asyl gene­rell spiel­ten dabei über­haupt gar keine Rolle und werden von Anfang an aus­schließ­lich vom Herrn Pastor in die Aus­ein­an­der­set­zung getra­gen.

    Seit die Unter­brin­gung in einem Nach­bar­ge­bäude erfolgte, waren keine Stimmen der Eltern mehr zu ver­neh­men. Bis zu dem Moment fast zwei Monate nach Umzug des Kir­chen­asyls, in dem der Pastor seinen unsäg­li­chen Brief ver­öf­fent­lichte, mit dem er die Eltern an einen Pranger nagelte, alle anderen des­in­for­mierte und so die Gemeinde spal­tete. Übri­gens ist allein dieser Brief ursäch­lich für bei der Kirche ein­ge­hende wie auch immer gear­tete Droh­mails, Belei­di­gun­gen und Dif­fa­mie­run­gen, nicht die Ver­öf­fent­li­chung in Tages­zei­tun­gen, nicht der Text von Herrn Letsch und schon gar nicht das Ver­hal­ten der Eltern. Dass jeder Betei­ligte oder Unbe­tei­ligte hier Droh­mails und der­glei­chen egal von welcher Seite als inak­zep­ta­bel erach­tet, ver­steht sich von selbst.

    Und was meine Gemüts­lage angeht, war mir in meinem Käm­mer­lein zuhause in letzter Zeit auf­grund dieser Aus­ein­an­der­set­zung leider äußerst selten zum Feiern zumute. Bitte gönnen Sie mir diesen kurzen Moment.

  3. Wie sich die Zeiten ändern.
    Don Camillo, der ja mit seinen Kir­chen­asy­lan­ten fürch­ter­lich schei­terte, hat ja seinen von ihm bewohn­ten Teil der Kirche als Asyl ange­bo­ten.
    Nie wäre er auf die Idee gekom­men, seinen gelieb­ten Kin­der­gar­ten dafür zu benut­zen, denn merke:
    Die kleins­ten Schäf­chen der eigenen Gemeinde gehen immer vor!
    Bei den heu­ti­gen Pfaffen, egal ob Pro­tes­tan­ten oder Katho­li­ken, hat man das Gefühl, dass nur noch die eigene Selbst­dar­stel­lung in Zusam­men­hang mit der ent­spre­chen­den poli­ti­scher Wind­rich­tung zählt!

  4. Zu meiner noch Kir­chen­zu­ge­hö­rig­keit (Anfang der sieb­zi­ger Jahre) hätten die Männer der Kir­chen­ge­meinde kurz beraten, wer das Nötige prak­tisch zu erle­di­gen hat: Jacht­reise ertei­len, wie es für mit­tel­schwere Fälle hieß. Und es hätte sich niemand der aus­ge­wähl­ten Männer davor gedrückt, die ihm zuge­fal­lene Aufgabe zu erfül­len.
    Da war der Mann noch Mann.

  5. A la bonne heure! Genauso isses! Warum hat der erwür­dige Herr Pfarrer seinen Schütz­ling eigent­lich nicht BEI SICH ZU HAUSE unter­ge­bracht? Wäre sein eigener Keller kein kirch­li­ches „Bot­schafts­ge­lände” wie die Kita gewesen, in der keine welt­li­che Macht ein­drin­gen darf? Oder gab es da viel­leicht klit­ze­kleine Sicher­heits­be­den­ken bezüg­lich Leib, Leben und Eigen­tum?

  6. Mir fällt nur eines dazu ein.…wenn man keine Ahnung vom Sach­ver­halt vor Ort hat, dann sollte man die Fresse halten. Der Schrei­ber­ling hat hier einfach nur eine ein­sei­tig ten­den­ziöse Zeitung zitiert und sich seinen eigenen Teil dazu gedacht. Wer nichts über die Situa­tion vor Ort kennt, der sollte sich gepflegt mit seiner Meinung zurück­hal­ten.

    • Danke für den ein­sei­ti­gen, ten­den­ziö­sen Kom­men­tar. Aber ich fürchte, der Autor ist ein ver­stock­ter, der sich Ihren gut gemein­ten Rat einfach nicht zu Herzen nehmen wird. Wenn Sie dem Link im Artikel der ein­sei­ti­gen, ten­den­ziö­sen Zeitung folgen, gelan­gen sie zum ein­sei­ti­gen und ten­den­ziö­sen Artikel der Lokal­zei­tung SHZ​.de, die von der Situa­tion vor Ort berich­ten – aber leider genauso ein­sei­tig und ten­den­ziös. Ja, so sind sie, die Medien, die lokalen wie die großen ten­den­ziö­sen. Können einfach nicht die Fresse halten. Und Blogger sind noch schlimmer…da machst nix dran.

      • Ach noch etwas, @johndoe. Wie’s der Bel­ze­bub so will wurde mir mitt­ler­weile eine sehr aus­führ­li­che Schil­de­rung der Vor­gänge aus dem Kreis der Betrof­fe­nen zuge­stellt, welche, das muss ich leider sagen, es mir leider unmög­lich macht, Ihrem Wunsch nach dem „halten meiner Fresse” nach­zu­kom­men. Im Gegen­teil! Beson­ders was die „Situa­tion vor Ort” und die kalt­schnäu­zige Reak­tion des Pfar­rers angeht – der Sie ja viel­leicht selbst sind, wer kann das wissen – ergeben sich nun einige wirk­lich inter­es­sante Fragen. Aber das werden Sie dann in einem neuen Beitrag lesen und belei­digt kom­men­tie­ren dürfen. Bis dahin, Hoch­wür­den, ver­bleibe ich mit vor­züg­li­cher Hoch­ach­tung.
        Ihr Roger Letsch
        (kein Kir­chen­mit­glied)

        • Ich bin sehr gespannt auf die Fort­set­zung… Denn dass der „ehren­werte” Schutz nicht etwa den Schutz­be­dürf­tigs­ten der Gesell­schaft gilt oder zumin­dest den eigenen „Schafen”, sondern viel­mehr dem Wolf bzw. poten­ti­el­len Gefähr­dern, ist wahr­lich kein Ein­zel­fall, sondern sym­pto­ma­tisch für den Zustand heu­ti­ger (ev. Frei)Kirchen. Ich kenne diverse Ein­rich­tun­gen seit meiner Erin­ne­rungs­fä­hig­keit von innen, und habe selbst einen ziem­lich üblen, ähnlich gela­ger­ten Fall bei einer Frei­kir­che erlebt – der derzeit bei der Polizei bear­bei­tet wird (…). Auch hier darf man „gespannt” sein, wen der Staat letzt­lich schützt.
          Bei @johndoe hört mein geschul­tes Ohr des­we­gen schon die Nach­ti­gall trapsen…

    • Inter­es­sant, johndoe! Haben Sie Ahnung vom Sach­ver­halt vor Ort? Ich kenne ihn leider bis ins letzte Detail und applau­diere inner­lich bei jedem Wort des hie­si­gen Ver­fas­sers.

      • Das mit dem „Fresse halten” ist tat­säch­lich auf diese nie­der­träch­ti­gen Arten der Sicht­weise auf diesen Fall bezogen. Denn bei ein­ge­hen­den Belei­di­gun­gen, Droh­mails an die Gemeinde in diesen Tagen und an Per­so­nen, die dort arbei­ten, hört mein Ver­ständ­nis auf und beginnt der Straf­tat­be­stand. Und daran denkt niemand von Ihnen auch nur ansatz­weise in Ihrer Hetze. Nur mal schön auf­re­gen, damit man was zum Auf­re­gen hat, weil sie sonst nichts finden. Hach sie sind so herr­lich selbst­ge­recht *Applaus* Und ich bin nicht der Pastor dieser Gemeinde, Sie und alle anderen können sich aber sicher sein, dass ich näher am Gesche­hen bin als wenn einer von Ihnen mit „irgend­je­man­dem” spricht oder Artikel außer­halb der SHZ liest. Dennoch denke ich, dass Sie und alle anderen es sich nicht anmaßen können zu beur­tei­len, was in Flint­bek pas­siert. Denn die Räume zur Unter­brin­gung sind mit einem sepa­ra­ten Zugang ver­se­hen und die Kita ist von dort aus nicht erreich­bar. Es gibt defacto keine Chance, dass man ein­an­der begeg­nen konnte. Zumal die Unter­brin­gung schon zwei Monate zurück liegt. Sie regen sich also über Dinge auf, die gar nicht mehr aktuell sind. Worüber Sie sich hier und auf anderen „Wut­bür­ger-Seiten” auf­ge­re­gen, ist ein pri­va­ter langer Kon­flikt zwi­schen zwei Eltern und dem Pastor der Gemeinde und sich genau diese Per­so­nen auf­re­gen und an die Presse wenden, weil die Mehr­heit der Kita und der Kir­chen­ge­meinde samt Mit­ar­bei­ter und Pas­to­ren nicht nach deren Willen spurt. Was Ihnen nämlich als Info fehlt ist, dass bis auf drei Eltern­paare alle Eltern hinter dem zitier­ten Brief der Gemeinde stehen, dieser über­haupt erst in Abstim­mung mit dem erwei­ter­ten Eltern­bei­rat der Kita der Kir­chen­ge­meinde ver­fasst wurde. Durch diesen trot­zi­gen Ärger der „Betrof­fe­nen” (zu ver­glei­chen mit einem geklau­ten Lolli) ist die Situa­tion diese, dass nahezu alle Eltern vor Ort sich beschwe­ren, dass sie sich durch den ach so „seriö­sen” Artikel der SHZ in eine rechte Ecke ver­un­glimpft fühlen.

        Wenn Sie und alle, die hier ins gleiche Horn blasen, das alles und sich für Ihre „sach­li­che” Betrach­tung feiern, dann ist bei Ihnen tat­säch­lich sämt­li­cher ratio­na­ler Ver­stand ver­lo­ren.

        @TheCat: natür­lich gibt es auch andere Fälle, das mag ich auch nicht bestrei­ten. Jedoch ist jeder Fall, der an diese Kir­chen­ge­meinde her­an­ge­tra­gen wird, mit den zustän­di­gen Stellen abge­spro­chen. Dazu gehören sämt­li­che Unter­la­gen und His­to­rien zu den Per­so­nen. Und es gab genauso Ableh­nun­gen in Fällen von Kir­chen­asyl. Ich kann hier nur für die Vor­ge­hens­weise dieser Gemeinde spre­chen. Genauso wenig wie sich hier Urteile erlaubt werden dürfen, kann ich darüber urtei­len, wie andere Kirchen bzgl. Kir­chen­asyl agieren. Jeder sollte erst vor seiner Haustür kehren, statt den Dreck auf andere zu wälzen

        • Es geht doch hier weniger darum, ob die Unter­brin­gung den bau­recht­li­chen Anfor­de­run­gen ent­spricht oder nicht, es geht doch vor allen Dingen darum, dass hier der Pfarrer eine vom Gericht ver­fügte Abschie­bung ver­hin­dert hat.
          Das wäre ja noch zu ver­ste­hen, wenn der Asylant in seine Heimat abge­scho­ben werden sollte, wo unter Umstän­den Folter und Tod droht.. nein er sollte nur nach Italien aus­rei­sen.. Ich kann zwar ver­ste­hen, dass es ihm dort weniger gefällt als in Deutsch­land, aber das ist nun mal leider nicht der Sinn der Asyl­ge­setze, dass sich jemand sein Land aus­su­chen darf, wo er Asyl bekom­men kann.
          Die gericht­li­che Ent­schei­dung ist daher nicht zu bean­stan­den.. und selbst die Bibel sagt „So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!”. Es gibt also in diesem Fall keinen über­ge­ord­ne­ten Grund, sich über die staat­li­chen Gesetze oder Ent­schei­dun­gen hin­weg­zu­set­zen.

        • Der Straf­tat­be­stand beginnt leider schon früher. Nämlich dann, wenn unbe­kannte Per­so­nen sich in einer Kita auf­hal­ten. Die deut­schen Gesetze sind da sehr klar: Eltern, bekannte ver­wandte und Betreu­ungs­per­so­nen, die aus­nahms­los ein poli­zei­li­ches Füh­rungs­zeug­nis vor­zu­le­gen haben.

          • Leider liegt hier der Fall falsch. Die beschrie­bene Räum­lich­keit gehört nicht zur Kita, befin­det sich zwar im glei­chen Gebäude (Sou­ter­rain statt Keller). Diese Räume werden auch nicht von der Kita benutzt und wurden auch nie benutzt. Die Eltern als auch die Kinder haben und hatten nie Kontakt zu dem jungen Mann. Auch die Eltern nicht. Auch die ver­hin­derte Abschie­bung, wie ihn Orga­nist beschreibt, ist nicht zutref­fend. Schlicht­weg auf­grund der feh­len­den Unter­brin­gungs­mög­lich­keit in Kiel kam der junge Mann nach Flint­bek. Es handelt sich also um nie­man­den, der vor Vater Staat absicht­lich ver­steckt wird. Es herrschte einfach nur Platz­man­gel in den dor­ti­gen Unter­künf­ten, da die Ämter mit der Bear­bei­tung nicht hin­ter­her kommen, aber ständig neue Men­schen in den Unter­künf­ten ankom­men. An der Stelle greift eben auch ein Kir­chen­asyl und springt dort ein, wo Behör­den ver­sa­gen. Wenn also etwas kri­tisch betrach­tet wird, dann sollte es doch einfach die Bear­bei­tungs­ge­schwin­dig­keit bei den Behör­den und Ämtern sein. Da schimpfe ich gerne auch mit.

            Ich denke, wenn Janedoe auf­merk­sam durch die Gegend geht, wird sie auf mich treffen, da auch mir das Wohl der Kinder, als auch der­je­ni­gen, die wirk­lich Hilfe benö­ti­gen, am Herzen liegt.

            Dennoch scheint mir wenigs­tens für Sie Herr Letsch es auch nicht ange­bracht zu sein, dass Droh­mails, Belei­di­gun­gen und Dif­fa­mie­run­gen eine Form der Reak­tion sind. Wenn wir uns darin einig sind, dann werte ich das schon als kleines gemein­sa­mes Ziel.

            • Ihre Meinung ist hier genauso will­kom­men wie jede andere, Johndoe. Aber ich muss sie nicht teilen. Kein Biss­chen. Ich gebe Ihnen recht wenn Sie bekla­gen, dass Droh­mails und Dif­fa­mie­run­gen inak­zep­ta­bel sind. Genauso inak­zep­ta­bel übri­gens, wie die Ein­wände der Eltern der Käfer­gruppe weg­zu­drü­cken und die Zuschrei­bun­gen der Xeno­pho­bie, weil diese Eltern die Sicher­heit ihrer Kinder als wich­ti­ger ein­schät­zen, als die Soli­da­ri­tät mit unge­schrie­be­nen Staats­zie­len und Hil­fe­stel­lung im Fall von ekla­tan­tem Behör­den­ver­sa­gen. Hier wurde Soli­da­ri­tät kur­zer­hand requi­riert, Punkt! Die For­mu­lie­run­gen des Pfar­rers in seinem Brief waren es aber letzt­lich, die mich zum Schrei­ben dieses Arti­kels und die Eltern zu Pro­tes­ten ver­an­lass­ten. Und die Spitz­fin­dig­keit in Ihrer Aussage, der Keller des Kita-Gebäu­des gehöre ja nicht zur Kita lässt mich ver­mu­ten, dass sie die Sicher­heits­be­den­ken der Eltern schlicht nicht zur Kennt­nis nehmen wollen. Sonst würden Sie „betrof­fene” Eltern nicht in Anfüh­rungs­zei­chen schrei­ben. Wenn Sie gegen­über den Eltern ähnlich auf­tre­ten, wie Sie hier schrei­ben, ist es aller­dings kein Wunder, dass es zur Eska­la­tion kam.

              Und nochwas: „Ich denke, wenn Janedoe auf­merk­sam durch die Gegend geht, wird sie auf mich treffen…”. Echt jetzt? Ist es so leicht, Sie zu sehen, weil Sie auf dem größten Pferd sitzen? Wie wäre es damit: Ich gebe Ihre Mail­adresse einfach an Janedoe weiter, sofern Sie ein­ver­stan­den sind. Dann muss niemand „auf­merk­sam durch die Gegend laufen” und Sie können in Ihrer kon­zi­li­an­ten Art zu einem dees­ka­lie­ren­den Treffen ein­la­den. Ein ein­fa­ches JA genügt.

            • @johndoe
              Ihre Aus­füh­run­gen sorgen leider für einen Wider­spruch.
              Sie stellen es nun so dar, als ob es sich um ein Problem der Unter­brin­gung des Flücht­lings handelt, weil die Behör­den so langsam arbei­ten. Ich vermute, es ist die Aus­län­der­be­hörde gemeint. Solange aber diese Behörde den Fall noch bear­bei­tet und noch keine Ent­schei­dung vor­liegt, liegt auch keine Aus­rei­se­pflicht vor und somit ist auch der Begriff „Kir­chen­asyl” völlig fehl am Platz.

              Aller­dings ist in der SHZ​.de (offen­bar die lokale Presse) von „aus­rei­se­pflich­ti­gen Flücht­lin­gen” die Rede.
              Es wäre also gut zu wissen, mit welchem aus­län­der­recht­li­chen Status der Flücht­ling in die Kita ein­ge­zo­gen ist bevor die 6 Monats­frist erreicht wurde, die eine Abschie­bung nach Italien unmög­lich machte.

            • Ist doch völlig egal WIE der Sach­ver­halt vor Ort war. Der Pfaffe hat es aktiv möglich gemacht das gel­ten­des Recht nicht durch­ge­setzt wird. Fertig. Punkt aus.
              WIE bitte recht­fer­ti­gen SIE das?
              Kir­chen­asyl muß abge­schafft werden!
              Ohne wenn und aber!

        • Wer sich wie die Kir­chen­ge­meinde nicht ent­blö­det und einen afri­ka­ni­schen Mann der tau­sende Kilo­me­ter zurück­ge­legt zum „schwächs­ten Glied unserer Gesell­schaft“ erklärt, leidet offen­sicht­lich unter gesell­schaft­li­chen Wahr­neh­mungs­stö­run­gen. Deshalb darf sich auch jeder eine Meinung und ein Urteil über diese Vor­gänge erlau­ben, der für die wei­te­ren Kosten die dieser Mann nach Been­di­gung des Kir­chen­asyls ver­ur­sacht, auf­kom­men muss – also jeder deut­sche Steu­er­zah­ler, auch wenn Ihnen das nicht passt. Das Sie uns allen hier „ratio­na­len Sach­ver­stand“ abspre­chen wirft ein nur wenig schmei­chel­haf­tes Bild auf Sie. Wie ratio­nal ist es denn einen Asyl­be­wer­ber vor einem Rechts­staat zu schüt­zen, bis man den­sel­ben Rechts­staat im Anschluss für dessen Unter­brin­gung und Ali­men­tie­rung in die Ver­ant­wor­tung nimmt? Wer sich auf das Recht euro­päi­scher Staaten beruft, sollte sich diesem Recht auch fügen.

          • Wer sich wie die Kir­chen­ge­meinde nicht ent­blö­det und einen afri­ka­ni­schen Mann der tau­sende Kilo­me­ter zurück­ge­legt zum „schwächs­ten Glied unserer Gesell­schaft“ erklärt, leidet offen­sicht­lich unter gesell­schaft­li­chen Wahr­neh­mungs­stö­run­gen.”
            Nicht die Kir­chen­ge­meinde hat die frag­li­che Person zu einem Mit­glied unserer Gesell­schaft erklärt, sondern der Gemein­de­pfar­rer. Ich erkenne darin jedoch keine Wahr­neh­mungs­stö­rung, sondern eine rhe­to­ri­sche Bös­ar­tig­keit zur Dif­fa­mie­rung Anders­den­ken­der.
            Ich vermute, Sie sehen das ähnlich und haben es nur iro­nisch umschrie­ben.

      • Sofern Sie, werte Janedoe, wenn Sie zur „betrof­fe­nen Kita­gruppe” gehören, in der sich die „besorg­ten” und „betrof­fe­nen” Eltern bzw. Kinder auf­hal­ten, dann zählen Sie doch bitte eins und eins zusam­men anhand meiner Aus­füh­run­gen, woher ich die Situa­tion kenne. Und bei mir handelt es sich nicht um den Pastor. Dann kommen Sie doch gerne vorbei und wir reden von Ange­sicht zu Ange­sicht. Der Weg ist nicht weit. Die Ein­la­dung steht. Dann reden wir direkt, Sie haben alle Zeit mir sach­lich und nicht pole­misch Ihre Beden­ken zu äußern und Sie ver­ste­cken sich nicht weiter im Käm­mer­lein zuhause und ver­brin­gen Ihre Zeit nicht nur mit Feiern der Worte von Dritten.

        • Nun, Johndoe, dieser Ein­la­dung sollten Sie schon noch einen Ort oder Namen bei­fü­gen, an den sich Janedoe wenden kann. Anonym aus­ge­spro­chene Ein­la­dun­gen für Gesprä­che kommen nämlich leider nie zustande. Ich stelle gern den Kontakt her, schrei­ben Sie mir einfach.

          • Lieber Herr Letsch, ich halte Janedoe einfach für intel­li­gent genug, dass Sie von alleine drauf kommt, wen sie anspre­chen muss. Das hat nichts mit „Auf einem hohen Pferd sitzen und gesehen werden” zu tun.
            Ich habe durch­aus und gerne ein Ohr für besorgte Eltern und deren Belange und stelle mich gerne und immer schüt­zend vor die Kinder, da dies meine Pflicht ist, wie auch eines jeden anderen Erwach­se­nen. Solange es in der Dis­kus­sion sach­lich bleibt und hier nicht per­sön­li­che Kon­flikte mit Ein­zel­per­so­nen, poli­ti­sche Gedan­ken­gänge oder anderes der Auf­hän­ger sind, um sich bei jeder Gele­gen­heit gegen­sei­tig eins rein zu würgen. Wenn wir soweit ange­kom­men sind in unserer Gesell­schaft, um auf alles zu schla­gen, was sich bewegt, sind wir wirk­lich arm dran und dann sehe ich unsere Gesell­schaft zum Schei­tern ver­ur­teilt. Viel­leicht finden Sie einen Grund, warum Per­so­nen aus der Gemeinde selbst nach direk­ten Gesprä­chen und einem Spre­chen und Zuhören, gemein­sa­men Lösun­gen erar­bei­ten mit der ganzen Kita­gruppe zum Landrat rennen, die Presse infor­miert wird und damit bewusst und bockig wie ein Kind etwas durch­ge­setzt werden will. Es ist falsch in meinen Augen, wenn Men­schen einer Lösung zustim­men und danach das Messer in den Rücken gerammt wird. Das Prinzip dieses Han­delns kennt man aus Ost-Zeiten zur Genüge, dagegen haben sich glück­li­cher­weise auch Men­schen auf­ge­legt bzw. das System ist daran geschei­tert.
            Es gibt Lösun­gen, es gibt kon­krete Maß­nah­men, die ver­an­lasst wurden, um den Eltern in dem Fall ent­ge­gen zu kommen. Die Beden­ken wurden gehört und es wurden die Sorgen auf­ge­grif­fen. Dennoch ging es den Eltern nicht weit genug, weil man gene­rell eine andere Meinung von christ­li­chen Werten ver­tritt, eine andere als es Mil­lio­nen andere machen. Es fand eine gene­relle Ver­ur­tei­lung von Hilfe am Men­schen statt, einem Men­schen, den keiner der Eltern kennt. Man kann nämlich immer Dinge so aus­le­gen, wie man möchte. Da drehen wir uns im Kreis. Ich akzep­tiere daher Ihre Ansicht und werde sie aber genauso wenig ändern können wie Sie meine.

            Gerade Sie sollten aber mit Ihrer Her­kunft aus der DDR genauso wissen, dass zudem in den Medien uns nur Halb­wahr­hei­ten prä­sen­tiert werden. Oft genug pran­gern Sie das in Ihren Blogs an, Herr Letsch. Einige Ansich­ten teile ich sogar mit Ihnen. Und das Nach­rich­ten so ver­brei­tet werden, wie Mei­nun­gen gesteu­ert werden sollen. Vor allem werden nega­tive Schlag­zei­len von den meisten lieber gelesen, als wenn man sich beson­nen an einen Tisch setzt und es posi­tive Nach­rich­ten zu ver­mel­den gibt. Denn das wäre ja nicht span­nend und es gibt nichts, worüber man sich aus­las­sen kann. Somit hat der Mensch etwas zu tun und fängt nicht an von alleine nach links und rechts zu schauen. Dem Bei­spiel ist die SHZ gefolgt, wie die Lem­minge rennen viele dem nun hin­ter­her.
            Das sieht man auch an dieser Dis­kus­sion. Keiner von Ihnen möchte oder hat das Bedürf­nis auch nur annä­hernd die andere Seite zu hören und haben dank der Analyse des Zei­tungs­ar­ti­kels eine vor­ge­fer­tigte Meinung und hauen drauf ein. Ich habe den Brief an die Eltern nicht geschrie­ben. Ich stehe aber dafür ein, dass wenn man zu Recht einem MENSCHEN hilft, dem auch nach­komme und diesen annehme. Selbst dann, wenn es sich um jene handelt, die eine andere Meinung haben und dennoch um Hilfe bitten. Daran wird sich bei mir nichts ändern. Ich kann nichts dafür, wenn Sie oder andere mit der Kirche schlechte Erfah­run­gen gemacht haben. Es gibt sie aber, trotz all ihrer Fehler und Geschichte. Ich bin niemand, der jeden retten will und kann, aber im Rahmen meiner Mög­lich­kei­ten für all die­je­ni­gen ansprech­bar, die positiv statt destruk­tiv auf­ein­an­der zugehen.

            Ansons­ten sind wir kein biss­chen besser wie Isla­mis­ten der Boko Haram, ISIS oder Als Quaida, die allen den Kopf abschla­gen, Men­schen­grup­pen ver­fol­gen und Regio­nen und kul­tu­relle Schätze der Welt in Schutt und Asche legen, die nicht die gleiche Meinung haben.

            In dem Sinne wünsche ich Ihnen Momente, in denen Sie nicht ange­fein­det werden und Augen­bli­cke, in denen Sie auch auf andere zugehen können.

            • Ich hatte auf ein JA oder NEIN gehofft, was uns viel­leicht einer wirk­li­chen Klärung des Pro­blems näher gebracht hätte.
              Tja, manch­mal drücke ich mich wohl zu unklar aus. Im Übrigen bin ich dem „Club” der­je­ni­gen, die ange­fein­det werden, längst bei­getre­ten. Das ist aber meiner Haltung geschul­det – dieser Aspekt ver­bin­det uns wohl unfrei­wil­lig. Ansons­ten stimmen wir nicht überein. Schon gar nicht in der Beur­tei­lung der Lage. Aber anstatt sich mit meiner Meinung aus­ein­an­der­zu­set­zen, ver­pas­sen Sie die Gele­gen­heit, sich mit den Leuten aus­zu­tau­schen, deren Beweg­gründe sie offen­sicht­lich nicht ver­ste­hen oder als weniger Wert als die eigenen betrach­ten. Wie gesagt hätte ein JA genügt, um den Diskurs dorthin zurück zu schi­cken, wo er geführt werden muss – dazu müssen Sie mich als Media­tor nicht einmal akzep­tie­ren. Doch ich höre nichts von Ihnen als lar­mo­yante Ver­tei­di­gungs­re­den und Abschwei­fer zu ISIS und Boko Haram. Geschenkt! Sie haben da Eltern von Kindern im Ort, um deren Ängste Sie sich kümmern sollten. Also hören Sie auf, die Welt zu retten und suchen Sie das Gespräch. Ihr JA ist im Moment alles, was dazu fehlt.

  7. Hach, ich freue mich immer wieder, von solchen „Hirten” zu lesen.
    Dann kann ich nämlich meine Bot­schaft pre­di­gen:

    Wer €5.500 Pfarr­be­am­ten­ge­halt für die berufs­mä­ßige Nach­folge Christi erhält, der oder die erhält €5.000 zu viel.”
    Würde der „gute Hirte” so arbei­ten müssen, wie ein Groß­teil der ihm anver­trau­ten Scherf­lein, er wüsste, welcher Ton sich gehört.

    Von dem Wahn abge­se­hen, über dem stehen zu wollen, was sinn­voll oder für andere Men­schen ange­mes­sen ist, mal abge­se­hen.

Comments are closed.