Stellen Sie sich vor, sie sitzen bei einer Poker­par­tie und haben gute Karten. Sie ahnen, dass Ihr Gegen­über ein lau­si­ges Blatt hat, aber der grinst Sie nur an und erhöht die Ein­sätze. Ihnen geht langsam das Geld aus, aber sie gehen schließ­lich aufs Ganze und wollen sehen. Die Regeln sind klar, Karten auf den Tisch! Doch ihr Gegen­über grinst weiter und zeigt seine Karten nicht. Sicher, Sie gewin­nen! Der Einsatz gehört Ihnen, aber Ihr Gegen­über behaup­tet frech, er habe gar nicht ver­lo­ren, er habe nur eine Frist ver­strei­chen lassen. Sein Blatt sei nach wie vor unschlag­bar, er zeigt es Ihnen aber nicht! Was nach einem ganz miesen Spiel klingt, ist die Rea­li­tät. Der Spieler, der „sehen“ wollte heißt Timothy Ball, der Typ mit dem „gehei­men Blatt“ ist Michael Mann und das „Spiel“ fand vor wenigen Tagen am obers­ten Gericht von British Colum­bia in Kanada statt. Fall Sie von dieser Partie bisher nichts gehört haben, liegt das jedoch nicht daran, dass sie nur von „lokaler Bedeu­tung“ wäre. Die Bedeu­tung des Spiels ist groß, auch deshalb, weil sein Ausgang ein aus Angst errich­te­tes Gebäude ins Wanken bringt und dessen Fun­da­ment sich gerade in Treib­sand ver­wan­delt hat: Die Mär vom aus­schließ­lich men­schen­ge­mach­ten Kli­ma­wan­del und ihre gra­phi­sche Inkar­na­tion, die Hockeystick-Kurve.

Wie alles begann

Oben: Manns „Hockey­stick”, unten Balls Kli­ma­kurve. Quelle: ccfsh​.org

Michael Mann ist niemand anderes als der Vater dieser Hockey­stick-Kurve, einer Grafik der glo­ba­len Durch­schnitts­tem­pe­ra­tur, die seit tausend Jahren angeb­lich nur so vor sich hin düm­pelte, bis der Mensch mit der Indus­tria­li­sie­rung dafür gesorgt hätte, dass die Tem­pe­ra­tur rasant anstieg. Das sieht dann aus, wie ein Eis­ho­ckey-Schlä­ger, dessen Blatt in Rich­tung Kli­ma­ka­lypse weist. Beweis erbracht, Panik erzeugt! Und das lange vor Greta! Denn erst mal kam Al Gore, der die Kurve in seinem Film „Eine unbe­queme Wahr­heit“ dra­ma­tur­gisch ein­baute. Ein ex-Vize­prä­si­dent der Demo­kra­ten zeigt uns in einem Oscar-prä­mier­ten Film ein Dia­gramm, von dem ein Wis­sen­schaft­ler sagt, es beruhe auf Daten und Fakten und Gore erhält dafür auch noch den Friedensnobelpreis…was kann da schon schief gehen!

Doch Wis­sen­schaft funk­tio­niert nicht so, es sei denn, sie fällt der Politik in die Hände. Oder den Tat­ort­rei­ni­gern und Tür­ste­hern bei Wiki­pe­dia. Dort ist zu lesen, dass „…In der wis­sen­schaft­li­chen Lite­ra­tur die grund­sätz­li­che Kor­rekt­heit des Hockey­schlä­ger-Dia­gramms nahezu durch­ge­hend bestä­tigt“ wurde. Das Wört­chen „nahezu“ ist putzig, weil es eine ganze Reihe von Wis­sen­schaft­lern gibt, die das ganz anders sehen. Zum Bei­spiel jene 386, die auf einer „spe­zi­el­len Liste“ stehen, damit deren Arbei­ten nicht ver­se­hent­lich im Fach­blatt „Nature“ erschei­nen (Sie ahnen es sicher: alles Leugner und Zweif­ler). Den Namen Tim Ball werden sie dort ebenso finden wie den Phy­si­ker Freeman Dyson oder den nie­der­län­di­schen Umwelt­öko­no­men Richard Tol, der 2014 aus Protest gegen das Abglei­ten des IPCC in blanken Alar­mis­mus den Welt­kli­ma­rat ver­las­sen hat. Tols Idee, die Mensch­heit könne wegen des Kli­ma­wan­dels Anpas­sungs­maß­nah­men ergrei­fen, ver­schwand aus dem Zustands­be­richt des IPCC.

Der Beweis der Hockeystick-Kurve bleibt aus

Was nun die wiki­pe­dieske These der „Bestä­ti­gung“ des Hockey­stick-Dia­gramms angeht, gibt es eine all­ge­mein aner­kannte Methode, der sich jede wis­sen­schaft­li­che Publi­ka­tion unter­zie­hen muss, um (vor­be­halt­lich spä­te­rer Fal­si­fi­zie­rung) als aner­kannt gelten zu können: Peer-Review. Man muss sich gefal­len lassen, dass Fach­kol­le­gen (nicht nur aus­ge­wählte) Daten und Methode unter die Lupe nehmen und hoffen, dass diese zu den­sel­ben Ergeb­nis­sen kommen (Veri­fi­zie­rung). Die alche­mis­ti­sche Methode, der Kon­kur­renz die eigenen gehei­men Formeln und Beschwö­run­gen vor­zu­ent­hal­ten, ist unzu­läs­sig, ebenso wie das Behar­ren auf einem wie auch immer gear­te­ten „Konsens”. Wäre das anders, würden wir heute noch durch Unter­tau­chen fest­stel­len, ob eine Frau eine Hexe ist – das war nämlich auch einst „wis­sen­schaft­li­cher Konsens”.

Wer Hockey­stick-Kurven zeich­net, muss Daten, Algo­rith­men und die Hände vor­zei­gen, mit denen er beides in die gewünschte Form gekne­tet hat. Womit wir wieder bei der Poker­par­tie vor dem kana­di­schen Gericht wären.

Timothy (Tim) Ball ist Wis­sen­schaft­ler, ein vor­lau­ter noch dazu und er tut das, was Wis­sen­schaft­ler nun mal so tun: er zwei­felt. (Etwas, dass man auch am Inhalt des Wiki­pe­dia-Arti­kels über ihn tun sollte.) Er kam nämlich bei der Aus­wer­tung der Kli­ma­da­ten der letzten 2000 Jahre zu ganz anderen Ergeb­nis­sen als Mann. Für Mann und seine Hockey­kurve hat es sowas wie die römi­sche Warm­zeit, das mit­tel­al­ter­li­che Kli­ma­op­ti­mum oder die „kleine Eiszeit“ nicht gegeben, was Ball dazu ver­an­lasste zu kalau­ern, Mann gehöre wohl eher in ein Staats­ge­fäng­nis als an die Uni­ver­si­tät von Penn­syl­va­nia (orig. “belongs in the state pen, not Penn. State“), was zwar schlag­fer­tig und witzig ist, ihm jedoch eine Ver­leum­dungs­klage von Mann ein­brachte, über welche nun ent­schie­den wurde.

Der Prozess

Um es kurz zu machen: der Prozess zog sich über Jahre hin und war für Ball nicht der einzige dieser Art. Erst 2018 wurde eine andere Klage gegen ihn abge­wie­sen. Das IPCC schickt seine Besten, um Ball sein freches Mund­werk zu stopfen, was aber nicht son­der­lich gut gelin­gen will. Das Gericht in Kanada jeden­falls wollte Ball Gele­gen­heit geben, seine Betrugs-Anschul­di­gun­gen zu bewei­sen und natür­lich auch Mann, diese zu wider­le­gen. Die Sache sei ganz einfach, Mann solle dem Gericht die Daten offen legen, die zu seiner Hockey­stick-Kurve führten. Eine schon häufig gestellte For­de­rung, welcher Mann bislang – wohl in guter Alche­mis­ten­tra­di­tion – und auch vor Gericht nicht nachkam.

Thomas Lifson drückt es in „Ame­ri­can Thinker“ so aus: „Real science, not the phony “con­sen­sus” version, requi­res open access to data, so that skep­tics (who play a key role in science) can see if results are reproducible.“ 

Mann weicht dem Vorwurf der Geheim­nis­krä­me­rei jedoch aus, er behaup­tet, es sei ledig­lich eine Frist ver­stri­chen. Balls Behaup­tung, Manns Algo­rith­mus würde immer einen Hockey­schlä­ger aus­wer­fen, ganz gleich, womit man ihn füttere, konnte Mann so jedoch nicht wider­le­gen. Was das für Schlüsse über den Algo­rith­mus oder die Daten oder Manns Metho­den zulässt, darüber mag sich jeder eigene Gedan­ken machen.

Es darf ange­nom­men werden, dass Mann, dessen Rolle in der Kli­ma­kir­che noch am ehesten mit einem Evan­ge­lis­ten oder Kir­chen­va­ter zu ver­glei­chen ist, sich die Gele­gen­heit kaum hätte ent­ge­hen lassen, einem frechen „Kli­ma­l­eug­ner“ die wahre Bot­schaft der Apo­ka­lypse gericht­lich in die Vita ein­bren­nen zu lassen. Doch er konnte es nicht, weil er offen­bar um sein „mieses Blatt“ wusste und so nicht nur den Prozess verlor, sondern auch noch die Gerichts­kos­ten tragen muss. Seine wis­sen­schaft­li­che Glaub­wür­dig­keit ist längst dahin, auch wenn die Kli­ma­kirch­ler ihn immer noch als Helden verehren.

Wie lange noch?

Seit ihrer ersten Publi­ka­tion 1998 ist die „Hockey­stick-Kurve“ als Fol­ter­werk­zeug der Selbst­be­zich­ti­gung fester Bestand­teil der pro­phe­zei­ten Klima-Apo­ka­lypse. Das Zustan­de­kom­men dieser Kurve scheint aber einem Wunder zu ver­dan­ken zu sein, dass sich nur in der Gegen­wart Manns mani­fes­tierte. Repro­du­zie­ren lässt es sich offen­bar nicht. Auch wenn die ominöse Kurve heute anderen „Kli­ma­wun­dern“ Platz macht und nicht mehr so oft als „knall­har­ter Beweis“ her­an­ge­zo­gen wird, ist sie doch ein ent­schei­den­der Aus­lö­ser einer sich ins Uner­mess­li­che stei­gern­den pseu­do­re­li­giö­sen Panik, die ganze Volks­wirt­schaf­ten zu ver­schlin­gen droht. Kli­ma­de­batte, Ener­gie­wende, Schul­streiks, Sozia­lis­ti­sche Tag­träume, Flug­scham, Auto­scham, Fleisch­scham, Ver­zicht auf Kinder…die Liste ist endlos.

Doch wenn nach der gefälsch­ten „97%-Cook-Studie“ nun schon der zweite Grün­dungs­my­thos als Betrug (O‑Ton Trump: Hoax) ent­tarnt ist, wann bricht die ganze Hys­te­rie endlich und end­gül­tig in sich zusam­men? Wann kehren wir endlich zu dem guten Prinzip zurück, dass Zweifel keine Ket­ze­rei, sondern Mittel der Erkennt­nis ist? Wann erken­nen wir wieder an, dass poli­ti­scher „Konsens“ den Tod wis­sen­schaft­li­cher Neugier bedeu­tet? Wann treten wir endlich einen Schritt zurück und betrach­ten das ganze Bild? Wann erken­nen wir an, dass es nicht darum gehen kann, der Erde eine will­kür­lich aus­ge­dachte „Wohl­fühl­tem­pe­ra­tur“ zu ver­pas­sen, sondern jeder Ver­än­de­rung im Klima mit Anpas­sung zu begeg­nen, während wir gleich­zei­tig mensch­li­ches Fehl­ver­hal­ten abstel­len, dessen Aus­wir­kun­gen heute gern pau­schal dem Kli­ma­wan­del zuge­schla­gen werden?

Die Küs­ten­ero­sion lässt die Haupt­in­sel Fidjis „ver­sin­ken“, nicht ein Anstieg des Mee­res­spie­gels und eine belie­bige kor­rupte und klep­to­kra­ti­sche Regie­rung in Afrika treibt mil­lio­nen­fach mehr Men­schen in die Flucht, als es der Kli­ma­wan­del je könnte. Ja, der Kli­ma­wan­del ist real, das war er immer. Was uns die Hockey­stick-Kurve und ihr Erfin­der aber ein­re­den wollen, ist das genaue Gegen­teil. Die Sta­bi­li­tät wurde zum Nor­mal­zu­stand erklärt und die Ver­än­de­rung zur Kata­stro­phe. Wenn das kein Grund zum kalau­ern ist: Klimaleugner!

Ein Optimist ist ein Pessimist, der die Finger von Google lässt

Schaut man sich das man­gelnde mediale Echo auf das Gerichts­ur­teil in Kanada an, könnte man jedoch ver­zwei­feln. Überall Schwei­gen im Walde. Mit Aus­nahme einiger kleiner Jour­nale und Blogs in den USA und Kanada (hier, hier und hier) ist die Nie­der­lage Manns keine Meldung wert, dabei ist die Trag­weite noch gar nicht abzu­schät­zen. Zwanzig Jahre „Kli­ma­for­schung“ in eine einzige, ver­engte Rich­tung stehen auf der Kippe und mit ihnen hun­derte Mil­li­ar­den Euro und Dollar, die teils schon aus­ge­ge­ben wurden, teils zuge­sagt sind. Kli­ma­ak­ti­vis­ten schwän­zen die Schule oder ver­rich­ten ihre Not­durft im Auftrag der Welt­ret­tung auf Renn­boo­ten in Eimern – und das alles für nichts und wieder nichts!

Bedenkt man, wie viel für Akti­vis­ten und Pro­fi­teure der Kli­ma­hys­te­rie auf dem Spiel steht, war Manns Gegen­wehr vor Gericht – die ja die Gegen­wehr des gesam­ten Klima-Estab­lish­ments hätte sein müssen – gera­dezu erbärm­lich schwach. Das aus­blei­bende Medi­en­echo zeigt jedoch wieder einmal, dass es in der Kli­ma­de­batte längst nicht mehr um Fakten geht, auch nicht um gerichts­feste. Die Medien hecheln nun schon seit min­des­tens zwei Jahr­zehn­ten so begie­rig der Apo­ka­lypse ent­ge­gen, dass man sich die Ent­schul­di­gungs­texte gar nicht aus­den­ken mag, welche die Kle­ber­cläuse und Gau­se­gun­du­las vom Tele­promp­ter ablesen müssten, würde der ganze Kli­ma­zir­kus in sich zusam­men­bre­chen: „Ähm, ‚tschul­di­gung, war gar nicht so schlimm wie wir immer sagten, wir hatten da einen kleinen Fehler bei der Grundannahme…sorry“. Und weil das nie gesche­hen wird, werden die Zuschauer von Lesch & Lanz nichts vom Urteil eines kana­di­schen obers­ten Gerichts erfah­ren und auch nichts von seiner Trag­weite. Tim Ball rief „Der Kli­ma­gott ist tot“, dessen Ver­tei­di­ger Michael Mann schwieg und keiner hat etwas mitbekommen.

Und nun das Wetter. Heute 32 Grad in Deutsch­land, die Kli­ma­ka­ta­stro­phe ist da! Wir werden alle sterben! Mea Culpa! CO2-Steuer jetzt!

74 Kommentare

  1. Nur mal eine Frage: Was hat die Ver­leum­dungs­klage mit Manns „Hockey­stick” zu tun? Die wis­sen­schaft­li­che Kor­rekt­heit kann ein Gericht nicht klären, zudem wurde dies bereits von einer durch die NSF ein­ge­rich­tete Kom­mis­sion vor Jahren schon geklärt und weitere Rekon­struk­tio­nen belegen die Kor­rekt­heit der Mann­sche Arbeit von 1998. Zudem ist ebenso klar, dass vom „Hockey­stick” die Kli­ma­pro­jek­tio­nen für die Zukunft nicht abhän­gen, denn diese sind ja phy­si­ka­lisch determiniert.

    • Sie schrei­ben: ‚Zudem ist ebenso klar, dass vom „Hockey­stick” die Kli­ma­pro­jek­tio­nen für die Zukunft nicht abhän­gen, denn diese sind ja phy­si­ka­lisch determiniert.’

      Die Pro­jek­tio­nen sind Ergeb­nisse von Simu­la­ti­ons­mo­del­len, die kei­nes­wegs gleiche Ergeb­nisse liefern. Also kann man wohl kaum von einer phy­si­schen Deter­mi­niert­heit spre­chen, sondern von der Erwar­tung, wie die Model­lie­rer sich die zusam­men­hänge ein­schließ­lich der Para­me­trie­rung vor­stel­len. Also eher ein Problem, dass aus halb­ver­stan­de­nen Sach­zu­sam­men­hän­gen und ideo­lo­gi­schen Prä­gun­gen funk­tio­niert. Bei chao­ti­schen Sys­te­men spricht man übri­gens höchst bedingt von einer Determiniertheit.

      • Hallo Herr Landvoigt,

        Kli­ma­mo­delle sind aber nunmal phy­si­ka­lisch deter­mi­niert, wenn man diese nur zum Spaß macht und nur Phan­ta­sie­vor­stel­lun­gen der Model­lie­rer umsetz­ten würde, wäre das ein teurer Spaß. Ich hoffe für Sie, sie sind nicht von der Sorte Mensch, er ernst­haft daran glaubt.
        Warum zeigen die Modelle trotz deter­mi­nier­ten Glei­chun­gen im Detail unter­schied­li­che Ergeb­nisse? Das liegt an der Modell­tiefe, also dem Grad, welche Przesse im Kli­ma­sys­tem noch phy­si­ka­lisch behan­delt werden, und an dem nixht­li­nea­ren, also chao­ti­schen Ver­hal­ten, des Systems und des Glei­chungs­sat­zes. Es ist aber auch offen­sicht­lich, das diese Unter­schiede verr­nach­läs­sig­var sind, denn alle Modelle ergeben einen Tem­perar­ur­an­stieg bei Stei­ge­rung des CO2 um mehrere 100 ppm. Dieser Prozeß domi­niert gegen­über dem chao­ti­schen Rau­schen und Unter­schie­den in der Modell­tiefe, zudem ist dieser Effekt ja auch phy­si­ka­lisch leicht zu erklä­ren und ist ohne kom­plexe Modelle zu erwarten.

  2. Meine wesent­li­chen Erkennt­nisse zu der The­ma­tik (von der ich in natur­wis­sen­schaft­li­cher Hin­sicht zuge­ge­be­ner­ma­ßen wenig Ahnung habe):

    1. Die unsäg­li­che Pro­pa­ganda geht nicht von den sog. Kli­ma­l­eug­nern (blödes Wort; niemand leugnet das Klima), sondern von der anderen Seite aus. Man schaue sich nur die Ver­si­ons­ge­schichte der Ein­tra­gun­gen zu Tim Ball in der deut­schen Wiki­pe­dia an. Da hat doch tat­säch­lich jemand die Kor­rek­tur „kri­ti­sche Orga­ni­sa­tio­nen bezüg­lich des Men­schen gemach­ten Kli­ma­wan­dels“ gestri­chen und die bis­he­rige Bezeich­nung „Kli­ma­l­eug­ner“ für korrekt gehal­ten. Gerade die Dis­kus­sion in Wiki­pe­dia ist sehr aufschlussreich.

    2. Ange­sichts der Pro­zess­kos­ten in Mil­lio­nen­höhe für einen läp­pi­schen Ver­leum­dungs­streit schaue ich als deut­scher Rechts­an­walt mit einigem Neid nach Kanada. 

  3. Ermitt­ler­tech­nisch gesehen ist die Situa­tion M. Mann derzeit wie folgt zusammenzufassen:
    – Pro­zess­dauer ca. 9 Jahre –> sehr hohe Pro­zess­kos­ten (ich weiß es nicht, aber ich denke es werden mehrere Mil­lio­nen $ sein) die der Ver­lie­rer (M. Mann) tragen muss
    – von M. Mann keine „frist­ge­rechte” Ein­rei­chung der Daten (Daten­ba­sis und Algo­rith­mus) trotz Auf­for­de­rung des Gerichts (Zeit hatte er ja mehr als genug)
    – Seine (M. Mann) Repu­ta­tion als Wis­sen­schaft­ler steht aufs Spiel
    – M. Mann ver­passt die ein­ma­lige Gele­gen­heit den Zweif­lern und Kri­ti­kern seiner Kurve die Rich­tig­keit der Kurve zu beweisen
    – M. Mann ver­liert gegen einer seiner schärfs­ten Wider­sa­cher, was eine unge­heure Schmach sein muss.

    Nun stellt sich die Frage welche Motive könnte ein Mensch haben der so etwas tut:
    – Motiv 1: Die Kurve wurde wurde fri­siert und basiert wis­sent­lich auf fal­schen Daten und/oder Annahmen
    – Motiv 2: M. Mann hat soviel geis­ti­ges Eigentum/Algorithmus in der Kurve, welches er es um nichts der Welt preis­ge­ben möchte. Hier stellt sich wie­derum die Frage, wieso er es sich nicht paten­tie­ren lässt und mit einem Copy­right versieht?
    – Motiv 3: M. Mann ist (psy­chisch) krank und tut dies aus uns uner­klär­li­chen Gründen.
    –> Viel­leicht fallen hier jeman­den noch weitere Motive ein…

    Unter dem Strich und rein objek­tiv und ohne Emotion betrach­tet ist derzeit Motiv 1 das nahe­lie­genste. Somit steht der Ver­dacht einer „fri­sier­ten” Kurve von M. Mann im Raum.
    Nun sollte man ver­su­chen sich dabei auch in M. Mann seiner Zwick­mühle hin­ein­zu­ver­set­zen (Ich denke der Fehler T. Ball zu ver­kla­gen bereut M. Mann heute zutiefst):
    Bevor ich an seiner Stelle wis­sent­lich mani­pu­lierte Daten ver­öf­fent­li­chen würde, wohl­wis­send dass diese einer Prüfung nicht stand­hal­ten, dann halte ich mich lieber bedeckt und nehme das klei­nere o.g. Übel (Geld­ver­lust und ange­kratz­tes Image) in Kauf.
    D.h. der Streit über die Kurve geht weiter und weil es ja auch keine Gegen­be­weise gibt, dass diese Kurve tat­säch­lich mani­pu­liert wurde, wird es zu keiner Ruhe darüber in der Welt kommen und die großen Geld­ge­ber, die Unsum­men in die CO2- Kam­pa­gne gesteckt haben, haben eine bessere Chance daran weiter zu pro­fi­tie­ren (da auch die großen Medien daran fest­hal­ten werden). Und es wird ver­bis­sen und hart­nä­ckig weiter ver­sucht andere kri­ti­sche Wis­sen­schaft­ler und Kri­ti­ker weiter zu dif­fa­mie­ren und als Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker zu verunglimpfen. 

    Letzt­end­lich ist es eine Frage der Zeit und des Geldes wie lange es braucht bis so ein Kon­strukt in sich zusam­men­fal­len würde bzw. in der breiten Öffent­lich­keit nicht mehr haltbar ist.

    Ich denke die Sache mit dem Main­stream ist, dass es sehr ange­nehm und leicht sein kann da mit­zu­schwim­men und Men­schen auch gut Halt (an ihrem ideo­loi­schem Welt­bild) geben kann und es viel mehr Arbeit macht die Dinge zu hinterfragen.
    „Der Weg zum Glauben ist kurz und bequem, der Weg zum Wissen lang und steinig.“ – Ernst Stuhlinger

    Jeder hat ein Recht sich zu äußern, aber dann soll man, wenn man keine Beweise oder unwi­der­leg­ba­ren Daten für diese Aus­sa­gen hat, in seiner Welt wei­ter­le­ben aber nicht ‑wie es der Main­stream macht- dies als einzig gültige Wahr­heit ver­kauft und anders­den­kende denun­ziert. Das ist eigent­lich das das was mich an der ganzen Sache aufregt. Ich bin ein frei und logisch den­ken­der Mensch und brauche keinen Mei­nungs­zwang bzw. DDR 2.0, ich kann mir meine Meinung selbst bilden.

    • Als Nicht­fach­mann ange­sichts der Fülle von Für und Wider fasse ich das alles fol­gen­der­ma­ßen zusam­men: ein chao­ti­sches System kann man nicht vor­her­sa­gen (Schmet­ter­lings­ef­fekt), es wurde bewie­sen, dass gelogen und betro­gen wurde (cli­ma­te­gate), der s. g. men­schen­ge­machte Kli­ma­wan­del wird ange­bo­ten wie Sauer­bier, wobei jeder Kri­ti­ker auch noch nie­der­ge­schrien wird, an den wahr­schein­lich sinn­lo­sen Gegen­maß­nah­men ver­die­nen sich einige Wenige dumm und dämlich. Mehr brauche ich im Grunde nicht, um die ganze Sache ein­zu­ord­nen, obwohl ich gerne mehr hätte. Wenn CO2-Ver­mei­dung das Einzige ist, was die anzu­bie­ten haben in Anbe­tracht der schä(n)dlichen Ein­griffe in die Natur, dann kann man nur den Kopf schütteln.

    • In der Sache sind wir einer Meinung. Nur eine Anmer­kung zum Zitat: „Der Weg zum Glauben ist kurz und bequem, der Weg zum Wissen lang und steinig.“ 

      Sicher gibt es eine zu recht kri­ti­sierte Bequem­lich­keit, irgend was für wahr zu halten, auch wenn es dazu keine hin­rei­chen­den Belege gibt. Aber es sollte klar sein, dass sich wissen nicht immer mit belie­big viel Mühe errei­chen lässt. Wir wissen heute eine ganze Menge zur Atmo­sphä­ren­phy­sik, und es ist mühsam, sich dieses Wissen anzu­eig­nen. Aber das beste Wissen bleibt hier stark begrenzt und unzu­rei­chend, belast­bare Zukunfts­pro­gno­sen oder zuver­läs­sige Simu­la­ti­ons­sze­na­rien zu ent­wi­ckeln – und das gilt im Beson­de­ren vor die welt­bes­ten Exper­ten heute und morgen, nicht nur für mich. Einige Alar­mis­ten geben das sogar zu und erklä­ren, dass eben die Zeit zu knapp ist, und darum trotz unzu­rei­chen­den Wissens ein Handeln heute erfor­der­lich sei. Glauben sei darum eine Not­wen­dig­keit, wenn man das Wissen eben nicht errei­chen könne. Dies aber ist in dop­pel­ter Hin­sicht falsch:

      1. Wenn der Sach­ver­halt eben ein völlig anderer ist, werden mit völlig fal­schen Maß­nah­men nur Mittel ver­schwen­det oder gar Schaden angerichtet. 

      2. Selbst wenn man den Alar­mis­ten so weit glaubt, so sind doch die hier pro­pa­gier­ten Maß­nah­men völlig unzu­rei­chend, das ver­meint­li­che Problem wirksam zu lösen.

      • Sicher asso­zi­iert der Begriff climate denier oder con­tra­rian eine Vor­ver­ur­tei­lung, die eine öffent­li­chen Dis­kus­sion erschwert. Aber beden­ken Sie dabei, dass die öffent­li­che Dis­kus­sion zu dem eigent­li­chen Thema – nämlich die Zusam­men­hänge und Risiken beim Kli­ma­wan­del – gar nichts sub­stan­ti­el­les bei­tra­gen kann. Dies kann nur die Wis­sen­schaft, die sich darum kümmert. Mög­li­cher­weise werden von der Öffent­lich­keit leicht­fer­tig Per­so­nen oder Wis­sen­schaft­ler als climate denier oder con­tra­rian belegt. Aber defi­ni­tiv trifft dies nicht für die popu­lärs­ten und ein­fluß­reichs­ten Ver­tre­ter dieser so bezeich­ne­ten Per­so­nen­gruppe zu. Denn Per­so­nen wie Happer, Lindzen, Singer oder Ball befin­den sich mit ihren Argu­men­ten zwei­fel­los außer­halb der wis­sen­schaft­li­chen com­mu­nity. Von daher über­neh­men die Öffent­lich­keit und beson­ders die Medien mit der Bezeich­nung dieser Per­so­nen als climate denier oder con­tra­rian nur eine (manch­mal schon von zig Jahren erfolgte) Bewer­tung durch die Wis­sen­schaft in dem Sinne, dass die Argu­mente dieser Per­so­nen auf­grund unzu­rei­chen­der, feh­ler­haf­ter oder gar fäl­schen­der wis­sen­schaft­li­chen Metho­den als unqua­li­fi­ziert bewer­tet wurden. Climate denier/contrarian zeich­nen sich vor allem dadurch aus, dass Sie als unbe­lehr­bar gelten und nur ihre Argu­mente sehen, also das totale Antib­ei­spiel für auf­ge­schlos­sene Wis­sen­schaft­ler darstellen.

        • Sem­mel­weiss befand sich einst auch auch „zweif­fel­los” außer­halb der wis­sen­schaft­li­chen Community.
          Im Zusam­men­hang mit dem Klima wird aber auch mit Pro­gno­sen gear­bei­tet, die sich eben nicht veri­fi­zie­ren oder fal­si­fi­zie­ren lassen. Wenn ein Herr Latif einst ver­kün­dete, in 12 Jahren würde in Nord­deutsch­land Snee Geschichte sein und er dann nach 12 Jahren ange­sichts pas­sa­bler Schnee­mas­sen darauf ange­spro­chen seine Pro­gnose auf 50 Jahre erhöhte, lässt mich das als phy­si­ka­li­schen Laien (aber mit wis­sen­schaft­li­cher Theo­rie­bil­dung und Wis­sen­schafts­ge­schichte Ver­trau­tem) doch auf­hor­chen. Übri­gens: Auf einer geführ­ten Berg­wan­de­rung in der Nähe von Ober­gurgl hat uns unserer Wan­der­füh­rer berich­tet, dass vom 12. bis 15. (oder 16.) Jahr­hun­dert bis in die Nähe der Wild­spitze keine Glet­scher vor­han­den waren. Er berief sich auf meine Nach­frage auf die Uni­ver­si­tät Inns­bruck. Die Men­scheit ist nicht aus­ge­stor­ben und die Erde nicht ver­brannt, wie es jetzt für die Erde jeden Freitag von einer mit Agit­prop (die sprach­li­che Diktion bewegt sich im Rahmen von DKP und KBW, also der Kern­truppe der Linken in Hamburg) bestens ver­trau­ten Welt­ret­te­rin auf dem Ham­bur­ger Rat­haus­markt etwa ab 12:30 ver­kün­det wird – vor inzwi­schen erheb­lich geschrumpf­tem Publikum.
          Wenn Ball u. a. sich also längst außer­halb der wis­sen­schaft­li­chen com­mu­nity befin­den, warum hat Mann dann über­haupt gegen ihn geklagt und ist dann nicht gleich mit seinen metho­di­schen Ansät­zen, Daten und Algo­ryth­men sofot vor Gericht getret­wen, um Ball den end­gül­ti­gen Todes­stoß zu ver­set­zen? Warum hat er ande­rer­seits – nachdem seine Klage abge­wie­sen wurde – nicht einfach gesagt, Ball sein als Wis­sen­schaft­ler eh dis­qua­li­fi­ziert, dass sich der Aufwand nicht mehr lohne. Warum hat er dann aber nicht die Klage wegen Belang­lo­sig­keit des Beklag­ten zurück­ge­zo­gen und damit doch einiges Geld gespart?
          Und noch etwas, bevor ich mich wieder (end­gül­tig) zurück­ziehe: In den Naur­wis­sen­schaf­ten – sofern sie nicht dem Lys­se­ko­is­mus (dies ist über­tra­gen gemeint) unter­lie­gen – kann ein ein­zi­ger Beweis ein Theo­rie­ge­bäude zum Ein­sturz bringen. Eine Abstim­mung inner­halb der wis­sen­schaft­li­chen com­mu­nity (Gemein­schaft), die hier immer wieder als areopag beschwo­ren wird ist irrele­vant. Die Kli­ma­dis­kus­sion ist aber keine reine natur­wis­sen­schaft­li­che Dis­kus­sion, weil hier mit der Ent­wick­lung in der Zukunft und der Ver­gan­gen­heit ope­riert wird. Hier spielen in der tat bestimmte mentale Dis­po­si­tion des Beob­ach­ters und Krea­tio­nis­ten von Com­pu­ter­mo­del­len etc. eine erheb­li­che Rolle. Man schaue hierzu in die ein­schlä­gi­gen wis­sen­schafts­theo­re­ti­schen Werke (Wiki­pe­dia ist hier „nicht hilf­reich”). Ob man den „men­schen­gemac­ten” Kli­ma­wan­del als Kata­stro­phe ansieht oder Chance (auch dies ist möglich), hängt von dem Zweck ab, den man ver­folgt: Für die­je­ni­gen, die ein tota­li­tä­res System „zum Wohle der Mensch­heit” errich­ten wollen (für eine Öko-Dik­ta­tur wurde ja jüngst in der SZ schon plä­diert) , also ihre Macht­ge­lüste aus­le­ben wollen sind Kata­stro­phe und „men­schen­ge­macht” ein Muss. Zu gewis­sen Zeiten in Europa – und, wie man inzwi­schen weiß, auch anderswo – waren Geißeln, wie Pest und Dürren immer das Ergeb­nis mensch­li­cher Sünden, egal ob gegen den christ­li­chen, mus­li­mi­schen, ani­mis­ti­schen etc Gott.

          • Sem­mel­weiss befand sich einst auch auch „zweif­fel­los” außer­halb der wis­sen­schaft­li­chen Community.“ 

            In der Kli­ma­for­schung gibt es ja auch nach wie vor Fort­schritte, aber nicht durch deniers, die ja die viel­fach veri­fi­zier­ten Grund­la­gen anzweifeln. 

            Und wenn Sie schon Rosinen picken, müssen Sie auch die Frage beant­wor­ten, wie­viele Leute sich zur Zeit Sem­mel­weis außer­halb der wis­sen­schaft­li­chen Com­mu­nity befan­den und Dinge behaup­tet haben, die sich als falsch erwie­sen haben, der Anteil ist wesent­lich höher aber erlangte keine Berühmt­heit. Climate denier behaup­ten ja keine revo­lu­tio­när neue Dinge, die einen Para­dig­men­wech­sel ein­lei­ten könnten, sondern reiten auf bereits vor Jahren wider­leg­ten Behaup­tun­gen rum.

        • Wir reden von einem poli­ti­schen Thema. Sie aber schrei­ben: ‚dass die öffent­li­che Dis­kus­sion zu dem eigent­li­chen Thema – nämlich die Zusam­men­hänge und Risiken beim Kli­ma­wan­del – gar nichts sub­stan­ti­el­les bei­tra­gen kann.’ Das ist nicht nur falsch, sondern unde­mo­kra­tisch. Natür­lich geht es einer­seits darum, dass man ddie Wähler davon über­zeu­gen will, dass wir ein men­schen­ge­mach­tes Kli­ma­pro­blem hätten, bei dem man schnell handeln müsse. Wenn dann dies mit betrü­ge­ri­schen Mitteln erreicht werden soll, dann ist das höchst sub­stan­zi­ell für die Debatte. Ferner geht es um Mei­nungs­ma­che, und um den Mei­nungs­geg­ner zu dis­kre­di­tie­ren. Das ist hier Kernpunkt.

          Denn Per­so­nen wie Happer, Lindzen, Singer oder Ball befin­den sich mit ihren Argu­men­ten zwei­fel­los außer­halb der wis­sen­schaft­li­chen com­mu­nity.’ Das ist völ­li­ger Quatsch.

          … Bewer­tung durch die Wis­sen­schaft in dem Sinne, dass die Argu­mente dieser Per­so­nen auf­grund unzu­rei­chen­der, feh­ler­haf­ter oder gar fäl­schen­der wis­sen­schaft­li­chen Metho­den als unqua­li­fi­ziert bewer­tet wurden.’ Auch das ist völ­li­ger Quatsch. Nach­ge­wie­sen wurde vor allem, dass Michael Mann keine Nach­weise für seine Wir­kungs­rei­che Grafik erbrachte. Er muss damit als unqua­li­fi­ziert bewer­tet werden. Ansons­ten bewer­tet die Wis­sen­schaft gar nichts, denn die Wis­sen­schaft ist ein Satz von Metho­den. Men­schen bewer­ten, und können sich ggf. irren. Eine Com­mu­nity ist auch nicht so homogen, dass man diese als Auto­ri­tät bezeich­nen könnte. Die Fälle, in der sich die Mehr­hei­ten der wis­sen­schaft­li­chen Com­mu­nity irrten, sind zahlreich.

          • Sie wollen wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nisse durch eine demo­kra­ti­sche Abstim­mung fest­schrei­ben? Das ist so als würden Sie über die Lösung einer Dif­fen­ti­al­glei­chung eine Grund­schul­klasse abstim­men lassen. Ist ja wohl völlig klar, dass man durch Mehr­heits­den­ken nie erfolg­reich Wis­sen­schaft betrei­ben kann. Wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nisse ent­ste­hen durch Wissen und Metho­dik, was man durch einen wis­sen­schaft­li­chen Bil­dungs­weg erlangt, der leis­tungs­ori­en­tiert und selek­tiv ist, nicht durch popu­lä­res Pala­vern von jeder­mann ohne nach­ge­wie­sene Vorbildung.

            • Was soll denn das für ein selt­sa­mer Stroh­mann sein. Wir reden von einem poli­ti­schen Thema – kei­nes­wegs von einer rein aka­de­mi­schen Dis­kus­sion über wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nisse. Im übrigen mangelt es hier deut­lich an der Erkenn­bar­keit. denn im Gegen­satz zu ein­fa­chen funk­tio­na­len Zusam­men­hän­gen haben wir chao­ti­sche Systeme, dessen Ver­hal­ten nicht sicher vor­her­sag­bar ist.

          • Lieber Herr Landvoigt, 

            die Frage, wieviel das Klima durch Treib­haus­gase beein­flusst wird, ist zwei­fel­los keine poli­ti­sche Frage, sondern eine wis­sen­schaft­li­che. Die Grund­lage für eine poli­ti­sche Dis­kus­sion über die Risiken eines anthro­po­gen beein­fluss­ten Kli­ma­sys­tems ist eben­falls zwei­fel­los wis­sen­schaft­lich zu klären. Wenn Ihre Bei­träge in einer poli­ti­schen Dis­kus­sion den wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­stand wider­spre­chen, so haben Sie ihre Meinung zu kor­ri­gie­ren. Ein Beispiel:

            Im übrigen mangelt es hier deut­lich an der Erkenn­bar­keit. denn im Gegen­satz zu ein­fa­chen funk­tio­na­len Zusam­men­hän­gen haben wir chao­ti­sche Systeme, dessen Ver­hal­ten nicht sicher vor­her­sag­bar ist.”

            Dies ist zwei­fel­los eine Behaup­tung, die einer wis­sen­schaft­li­chen Unter­su­chung zugrunde liegen muss. Nun ist aber die Situa­tion so, dass das Kli­ma­sys­tem nicht völlig chao­tisch ist, sondern auch ein­fa­che Zusam­men­hänge zeigt. Ihre Prä­misse ist also gar nicht ein­deu­tig gegeben und damit ihre Schluß­fol­ge­rung auch nicht. 

            Können Sie mir also den Sinn Ihrer wis­sen­schaft­lich unsin­ni­gen Aussage in einer poli­ti­schen Dis­kus­sion erklä­ren? Ich hätte da eine Erklä­rung, aber erklä­ren Sie mir es bitte.

  4. Auch wenn deut­sches Recht hier keine Anwen­dung findet, kann ich mir doch vor­stel­len, dass es in Kanada ähnlich ist. Nach deut­schem Recht muss der­je­nige, der eine Behaup­tung auf­stellt (hier: Ball) geeig­nete Anhalts­punkte dafür dar­le­gen, dass seine Behaup­tung wahr ist. Tut er dies nicht, läuft er gefahr, den Prozess zu ver­lie­ren. Die Tat­sa­che jedoch, dass Mann keine Beweise für die Rich­tig­keit seiner Theorie vor­le­gen konnte und er des­we­gen den Prozess kos­ten­pflich­tig ver­lo­ren hat, spricht meines Erach­tens dafür, dass er nach kana­di­schem Recht offen­bar beweis­be­las­tet war. Die ein­fachste Mög­lich­keit, für Mann wäre es gewesen, nach­zu­wei­sen, dass die Behaup­tun­gen von Ball unwahr sind. Dies hat er inner­halb einer ihm oblie­gen­den Frist offen­bar nicht getan und nach kana­di­schem Recht den Prozess ver­lo­ren. Daraus folgt zwar nicht zwin­gend, dass die Behaup­tun­gen von Ball zutref­fend sind, jedoch erscheint es doch seltsam, dass Mann sowohl seine Ehre als auch eine Menge Geld (Pro­zess­kos­ten) weniger wert waren, als die Ver­öf­fent­li­chung seiner angeb­li­chen Beweise der Unrich­tig­keit der Behaup­tung des Ball.

    • Sehe ich auch so. Darum ist es m.E. durch­aus zuläs­sig, auf betrug seitens Mann zu schlie­ßen. Mann hätte nach wis­sen­schaft­li­chen Gepflo­gen­hei­ten ohnehin seine Methode nach­voll­zieh­bar ver­öf­fent­li­chen müssen, auch ohne Gerichts­pro­zess, den er selt­sa­mer Weise selbst ange­strengt hat.

  5. Noch schnell ein Hinweis in eigener Sache für die­je­ni­gen, die hier noch nie kom­men­tiert haben: Ich schalte Kom­men­tare stets von Hand frei, um Trolle, Schmier­fin­ken und übelste Beschimp­fun­gen hier nicht durch­ge­hen zu lassen. Solange es sach­lich zugeht, winke ich hier aber einfach durch. Es dauert nur manch­mal etwas, ich habe ja auch noch andere Verpflichtungen.
    Danke für euer Geduld, euer Ver­ständ­nis und eure Sachlichkeit. 😉
    Roger

    • Hallo Her Lesch,
      bei kenfm fand ich dieses Leser­pos­ting. Da werden Erkennt­nisse behaup­tet zu zu Winter und Sommer, zu Pol und Äquator, zu Tag und Nacht und zur Troposphäre.
      Was halten Sie davon:

      Gruß
      Kurt

      Zitat:
      „Arne Liebau sagt:
      2. Sep­tem­ber 2019 at 17:30

      An alle die jetzt immer noch an die CO2 Ver­schwö­rung glauben. Hier noch mal die wis­sen­schaft­li­chen Fakten zusam­men­ge­fasst. Denn leider sucht man die hier vergebens.

      Der Treib­haus­ef­fekt ist für sich betrach­tet nichts Schlech­tes. Ohne diesen könnten wir nicht exis­tie­ren und die Erde wäre völlig ver­glet­schert (es gäbe kein flüs­si­ges Wasser)!

      https://​www​.youtube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​Q​W​f​z​i​m​9​T​tyc
      (9:53)

      Auch Lesch bestrei­tet ja über­haupt nicht den Ein­fluss der Son­nen­ak­ti­vi­tät auf das Klima. Son­nen­ak­ti­vi­tät und Treib­haus­ef­fekt sind zwei par­al­lele Pro­zesse, die sich NICHT gegen­sei­tig aus­schlie­ßen, wie es von vielen hier sug­ge­riert wird. Nur es ist doch absurd wenn ver­sucht wird die CO2 Theorie zu ent­kräf­ten, wenn ange­führt wird, wie toll man mit dem Son­nen­mo­dell die Eis- und Warm­zei­ten im Mit­tel­al­ter erklä­ren kann. Damals war die men­schen­ge­machte CO2 Emis­sion äußerst gering ver­gli­chen mit Heute und spielte natür­lich so gut wie keine Rolle. Auch lässt sich der Tem­pe­ra­tur­ver­lauf für den Groß­teil des 20. Jahr­hun­dert noch zu einem hohen Anteil mit dem Ein­fluss der Son­nen­ak­ti­vi­tät erklä­ren. Jedoch betra­gen die Tem­pe­ra­tur­schwan­kun­gen unter +/- 0,5 °Celsius. Aber etwa ab den 80er Jahren macht sich ein wei­te­rer Faktor bemerk­bar, den man dann eben nicht mehr nur durch die Son­nen­ak­ti­vi­tät erklä­ren kann.

      https://​www​.youtube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​i​y​U​w​U​Z​O​F​xgE

      Die Son­nen­ak­ti­vi­tät erklärt zum Groß­teil die Tem­pe­ra­tur­schwan­kun­gen für die Zeit, als die vom Men­schen frei­ge­setz­ten Mengen an Treib­haus­ga­sen noch keinen oder nur einen gerin­gen Ein­fluss hatten. Aber je näher man an die Gegen­wart her­an­kommt, desto weniger kann ein Modell, was nur auf der Son­nen­ak­ti­vi­tät basiert, die Tem­pe­ra­tur­ver­än­de­run­gen erklären.

      Ich habe dieses Doku­ment gefun­den, wo ein Men­schen gemach­ter Kli­ma­wan­del abge­strit­ten wird mit Hilfe des Son­nen­ak­ti­vi­täts­mo­dell. In Abbil­dung 1 wird die Kurve genau zu dem Zeit­punkt abge­schnit­ten, wo das Son­nen­ak­ti­vi­täts­mo­dell anfängt zu versagen.

      https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&ved=2ahUKEwjy2effzKrkAhUEKlAKHZSnChUQFjAAegQIARAC&url=http%3A%2F%2Fwww.solaveritas.de%2Fpdf%2FKlimapropaganda_V1‑0.pdf&usg=AOvVaw1IuorSqOcpVs9yWFc4fKmx

      Es gibt inzwi­schen neuere und bessere Berech­nun­gen, was den Tem­pe­ra­tur­ver­lauf der letzten 1700 Jahren betrifft.

      https://​www​.kli​ma​fak​ten​.de/​b​e​h​a​u​p​t​u​n​g​e​n​/​b​e​h​a​u​p​t​u​n​g​-​d​i​e​-​b​e​r​u​e​h​m​t​e​-​h​o​c​k​e​y​s​c​h​l​a​e​g​e​r​-​k​u​r​v​e​-​i​s​t​-​e​i​n​e​-​f​a​e​l​s​c​h​ung

      In Abbil­dung 6 sind mehrere Tem­pe­ra­tur­kur­ven über­la­gert, welche auf unter­schied­li­chen Metho­den basie­ren und von ver­schie­de­nen Wis­sen­schaft­ler­grup­pen stammen und den aktu­el­len wis­sen­schaft­li­chen Konsens demonstrieren.
      Um es noch mal zu betonen. Das Modell der Son­nen­ak­ti­vi­tät ist nicht falsch. Der Doku­men­tar­film „Das Geheim­nis der Wolken“ ist nicht falsch aber er ist kein Argu­ment gegen den Treib­haus­ef­fekt, wie viele hier glauben. Ein Kli­ma­mo­dell, was die Son­nen­ak­ti­vi­tät berück­sich­tigt kann relativ gut die Tem­pe­ra­tur­schwan­kun­gen der Ver­gan­gen­heit erklä­ren aber nicht mehr der letzten 40 Jahre. Für diese Zeit muss man den Ein­fluss des Treib­haus­ef­fekt mit ein­be­zie­hen, dessen Ein­fluss um ein viel­fa­ches größer ist als der der Son­nen­ak­ti­vi­tät, was nicht heißt, dass diese keinen Ein­fluss mehr hat.
      Die gegen­wär­tige Erwär­mung zeigt Eigen­schaf­ten, welche das solare Modell nicht erklä­ren kann:

      1. Der Tem­pe­ra­tur­an­stieg ist in der Nacht größer als am Tag
      2. Der Tem­pe­ra­tur­an­stieg ist im Winter größer als im Sommer
      3. Der Tem­pe­ra­tur­an­stieg ist an den Polen schnel­ler als am Äquator
      3. Die Tro­po­sphäre erwärmt sich (wo sich die Treib­haus­gase sammeln) und die darüber lie­gende Stra­to­sphäre kühlt sich ab

      Alle diese Eigen­schaf­ten kann das solare Modell nicht erklä­ren. Das Modell des Treib­haus­ef­fekts aber schon. Alle Kli­ma­for­scher kennen diese Eigen­schaf­ten der gegen­wär­ti­gen Erwär­mung. Und alle Wis­sen­schaft­ler wissen, dass ein solares Modell diese Dinge nicht erklä­ren kann aber das Modell des Treib­haus­ef­fekts. Deshalb gibt es einen so großen Konsens unter den Wis­sens­haft­lern bezüg­lich des Kli­ma­wan­dels nicht wegen irgend­wel­chen Kon­spi­ra­tio­nen oder weil sie irgend­ei­nem Guru hinterherlaufen.”

      • Lieber Herr Hart­mann, gute Zusam­men­fas­sung. Im Gegen­satz zu den meisten dumpfen Anhän­gern der Pro­pa­ganda von climate deniers, die auch hier im blog reich­lich ver­tre­ten sind, haben Sie nach den wis­sen­schaft­li­chen Zusam­men­hän­gen recherchiert.

  6. Ihr Artikel setzt auf einem Kon­flikt auf, der in der Wis­sen­schaft nicht exis­tiert, sondern ein popu­lis­ti­sches Kon­strukt ist. Die Tem­pe­ra­tur­re­kon­struk­tion von Mann et al. von 1998, die populär Hockey­stick genannt wird, hat so grosse Ver­trau­ens­in­ter­valle, dass die Lamb­sche Rekon­struk­tion der Tem­pe­ra­tur in Zen­traleng­land (die übri­gens so um 1966 endet und damit den jüngs­ten Anstieg gar nicht umfasst), die Ball und andere climate deniers gerne zur Ver­ir­rung der Öffent­lich­keit zeigen, ganz darin aufgeht. 

    Beide Kurven also sind korrekt, nur Balls Schluß­fol­ge­rung ist falsch und seine Dar­stel­lung irreführend.

      • Zur Begriffs­er­klä­rung: Climate deniers sind Leute, die den wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­stand igno­rie­ren, fäl­schen oder ver­fäl­schend dar­stel­len und statt­des­sen pseu­do­wis­sen­schaft­li­che Thesen aus­ser­halb der wis­sen­schaft­li­chen com­mu­nity (Unis, Tagun­gen, For­schungs­ein­rich­tun­gen…) prä­sen­tie­ren statt sie in dieser com­mu­nity zur Debatte zu stellen. Typi­scher­weise sind deren Thesen seit Jahr­zehn­ten widerlegt.

        • Wis­sen­schaft­ler, die igno­riert oder lächer­lich gemacht werden und nicht mehr publi­zie­ren können, deren Reviews und Kom­men­tare der IPCC igno­riert oder die auf schwar­zen Listen stehen oder die erst nach ihrer Eme­ri­tie­rung den Mut finden, kri­ti­scher zu werden, gehören auch dazu?

        • All­ge­mein alle, deren Argu­mente kein wis­sen­schaft­li­ches Vor­ge­hen zugrun­de­liegt. Ihre Bei­spiele sind ja kein Kri­te­rium, sondern eine emo­tio­nale Reak­tion auf aus­blei­bende wis­sen­schaft­li­che Aner­ken­nung, bzw. eine fiktive Kon­struk­tion einer Geschichte darüber, um die Öffent­lich­keit zu pola­ri­sie­ren. Es soll der Ein­druck einer Zer­ris­sen­heit der Wis­sen­schaft ent­ste­hen, dabei folgt in Wahr­heit die eine Seite gar nicht einer wis­sen­schaft­li­chen Vor­ge­hens­weise, sondern exis­tiert nur, um in der Öffent­lich­keit den Schein einer Ver­ris­sen­heit zu erzeugen.

          • Jetzt wirds albern. Es trifft auch Wis­sen­schaft­ler. Der pau­schale Vorwurf der Unwis­sen­schaft­lich­keit ist exakt das Aus­gren­zungs­ar­gu­ment, dass die Linie ziehen soll zwi­schen „belie­vers” und „deniers”. Sie ver­su­chen hier, die „andere Seite” pau­schal als unwis­sen­schaft­lich abzu­stem­peln. Ich würde vor­schla­gen, das in ihrem eigenen Blog zu tun.

            • Ja, natür­lich ist die Wis­sen­schaft­lich­keit das Kri­te­rium und nicht die Person. Es gibt ja auch Wis­sen­schaft­ler unter den deniern, auch die zeich­nen sich dadurch aus, dass sie mit unwis­sen­schaft­li­chen und/oder welt­an­schau­li­chen Argu­men­ten kommen. Der Begriff „belie­vers” ist natür­lich auch nur ein Kon­strukt der deniers, die einen welt­an­schau­li­chen Diskurs recht­fer­ti­gen wollen.

            • Dann sollten wir uns zumin­dest darauf ver­stän­di­gen können, dass sowohl „belie­vers“ als auch „deniers” poli­ti­sche Kon­strukte sind. Um nicht zu sagen religiöse.

        • PS Ihr Argu­ment zum Zusam­men­hang zwi­schen CO2 und Tem­pe­ra­tur ist ein klas­si­sches Feh­lar­gu­ment in der aus­ser­wis­sen­schaft­li­chen Dis­kus­sion. Dass die Tem­pe­ra­tur in der unteren Atmo­sphäre mit mehr Treib­haus­ga­sen steigt, ist phy­si­ka­lisch durch die Infra­t­ro­t­ei­gen­schaf­ten der Treib­haus­gase bedingt. Dass Co2 aber bei höherer Tem­pe­ra­tur aus dem Ozean auf­steigt, ist phy­si­ko­che­misch bedingt. Beides pas­siert stets im Kli­ma­sys­tem, kausal aber folgt gegen­wär­tig die Tem­pe­ra­tur dem CO2, denn wir bringen ja zusätz­li­ches Co2 in die Atmo­sphäre ein.

          • …und schon wieder: „aus­ser­wis­sen­schaft­li­chen Dis­kus­sion”. Steht zum Bei­spiel das Max-Planck-Insti­tut auch schon außer­halb der Wis­sen­schaft? Nun gut, viel­leicht, wenn Sie beim PIK arbei­ten, aber Spaß bei­seite. Diese Aus­gren­zung klappt nicht. Und warum soll das CO2 der Tem­pe­ra­tur „gegen­wär­tig” folgen, wenn es dies nicht immer tut? Die Kli­ma­sen­si­ti­vi­tät von CO2 ist loga­rith­misch, nicht linear. Man müsste die Kon­zen­tra­tion von gegen­wär­tig 400 ppm schon ver­dop­peln, um +1° hin­zu­be­kom­men. Bei einem Anteil von schlap­pen 3% anthro­po­ge­nem CO2 in der Atmo­sphäre wäre das eine gewal­tige Aufgabe!

            • Ich weiss nicht, auf welches max planck insti­tut sie sich mit ihrer bemer­kung bezie­hen… .Die max planck insti­tute gehören sicher zu den ein­rich­tun­gen, die wis­sen­schaft­lich arbei­ten, in ganz deutsch­land gibt es wohl keinen uni fach­be­reich oder sonst. wis­sen­schaft­li­che Ein­rich­tung, die bewusst unwis­sen­schaft­lich arbei­tet, das PIK übri­gens auch nicht.

              Zu Co2 Tem­pe­ra­tur: Noch­mals – die natur­ge­setze bleiben stets die glei­chen, gegen­wär­tig kommt co2 noch anthro­po­gen hinzu und das muss berück­sich­tigt werden. Resul­tat ist in Summe aller Effekte, dass die Tem­pe­ra­tur auf­grund des anthro­po­ge­nen Ein­trags steigt. Zu dem Schluss und dem Irrtum ihre­re­seits gelangt man quan­ti­ta­tiv, Sie müssen dazu die wis­sen­schaft­li­che Lite­ra­tur lesen, es gibt auch gute popu­lär­wis­sen­schaft­li­che Dar­stel­lun­gen. Wenn man nur den deniers glaubt, landet man frei­lich auf dem Holzweg, ihre Argu­mente sind ent­spre­chend „miss­ver­ständ­lich”.

            • Sie gehen davon aus, das jemand, der wis­sen­schaft­li­che Lite­ra­tur liest, nur zu Ihren Schluss­fol­ge­run­gen kommen kann. Ich finde das ziem­lich ver­en­gend geschluss­fol­gert. Wie hier schon an anderer Stelle beschrie­ben finde ich z. B. die Arbeit von Henrik Svens­mark zum Bei­spiel sehr inter­es­sant und dass der unwis­sen­schaft­lich arbei­tet, werden Sie sicher nicht behaup­ten. (oder doch?) Ihr Behar­ren auf der Unwis­sen­schaft­lich­keit meiner Argu­mente ent­spricht aller­dings sehr gut dem, was der Teil der poli­tisch ver­ein­nahm­ten For­scher von sich behaup­tet. Ich vermute, der größte Teil der Poli­ti­ker, die aus den Ergeb­nis­sen der Kli­ma­de­batte heute pani­sche Schlüsse ziehen – und denen auch das PIK nur zu gern souf­fliert (ebenso das IPCC, das nun wirk­lich keine wis­sen­schaft­li­che, sondern eine poli­ti­sche Ein­rich­tung ist) – ver­steht nicht man einen Bruch­teil dessen, worauf heute deren poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen auf­bauen. An der Stelle kommen wir also nicht überein. Ich sage übri­gens nicht, das PIK arbeite prin­zi­pi­ell unwis­sen­schaft­lich. Zu solchen Pau­schal­ur­tei­len neige ich nicht. Es gibt (resp. gab) dort aber Kli­ma­for­scher, die, vor­sich­tig for­mu­liert, sich für Sozio­lo­gen, Steu­er­ex­per­ten, Kon­tin­gent­ver­wal­ter und Wirt­schafts­len­ker hielten oder halten.

              Es gibt übri­gens – und da stimmen sie mir sicher zu – weder phy­si­ka­lisch noch che­misch Unter­schiede zwi­schen anthro­po­ge­nem und anders ent­stan­de­nem CO2. Wenn es also höhere Tem­pe­ra­tu­ren als heute bei nied­ri­ge­rem co2-Gehalt gab und umge­kehrt auch, ist der Effekt, „Tem­pe­ra­tur folgt co2” zumin­dest frag­lich. Zur Frage welches MPI das war, muss ich noch mal nach­schla­gen. War ein sehr inter­es­san­tes paper, was die Hys­te­rie leider nicht dämpfte. Dass es schon ver­ges­sen oder ver­drängt ist und das Sie es nicht kennen (so viel kri­ti­sches abseits des poli­tisch befeu­er­ten Main­stream der Kli­ma­for­schung gibt es ja nicht), zeigt imho leider sehr deut­lich die Ein­sei­tig­keit der Debatte.

            • Naja, der Punkt ist eher, dass die Argu­mente, die Sie hier wie­der­ge­ge­ben haben, in der Wis­sen­schaft gar nicht aktuell sind, sondern dort als Irre­füh­rung für die Öffent­lich­keit (deshalb wurden sie ja von deniers erfun­den) oder als falsch ver­stan­den gewer­tet werden. 

              Nehmen wir mal Ihre Aussage:
              „Bei einem Anteil von schlap­pen 3% anthro­po­ge­nem CO2 in der Atmosphäre”. 

              Stellen wir die wis­sen­schaft­lich schon vor über 50 Jahren fest­ge­stellte Tat­sa­che gegen­über, dass der CO2 Anteil in der Atmo­sphäre auf­grund anthro­po­ge­ner Emis­sio­nen stetig ansteigt und gegen­über den Werten im 19 Jahr­hun­dert inzwi­schen um rund 40% zuge­nom­men hat. 

              Besteht zwi­schen den Aus­sa­gen nun ein fak­ti­scher Wider­spruch oder nur ein schein­ba­rer, weil man sich einfach nur unprä­zise aus­ge­drückt hat, oder ein Versuch eines kon­stru­ier­ten zur Irre­füh­rung der Öffentlichkeit?

    • Climate Denier – deutsch Klima-Leugner – ist in meinen Augen ein Begriff der jeden der diesen gebraucht, sofort von jeder ver­nünf­ti­gen Dis­kus­sion dis­qua­li­fi­ziert. Gründe:

      1. Der Begriff soll eine asso­zia­tive Ver­bin­dung zu Holo­caust-Leug­nern auf­bauen und per Asso­zia­tion die offene Dis­kus­sion über fakten unter­bin­den. Das genügt m.E., der­ar­tige Kom­men­ta­to­ren nicht mehr ernst zu nehmen.

      2. Bei Begrif­fen wie Holo­caust Leugner geht es darum, einen gut beleg­ten Sach­ver­halt zu bestrei­ten, hier den Holo­caust. Soge­nannte Climate Denier leugnen nicht, das es ein Klima gibt, oder dass es Kli­ma­wan­del gibt, aber sie bezwei­feln den Umfang zu welchem anthro­po­gene Ein­flüsse den Kli­ma­wan­del treiben. Darum ist auch die Begriffs­bil­dung grober Unfug.

      3. Der Stand der Wis­sen­schaf­ten kann nicht belast­bar anthro­po­gene Ein­flüsse quan­ti­fi­zie­ren, darum kann es auch kein ‚Leugnen’ geben. 

      4. Die unten genannte Erklä­rung was denn mit climate Deniers gemeint sei, ent­spricht keinem Stan­dard, denn diese werden nach gussto nebulös immer unter­schied­lich beschrie­ben. Zuwei­len werden auch solche dazu gezählt, die keine zweifel an den anthro­po­ge­nen Ursa­chen haben, die aber die Aus­wir­kun­gen oder die Maß­nah­men als unge­eig­net einschätzen.

      5. Wer also ernst genom­men werden will, muss sich der­ar­tig unwis­sen­schaf­li­cher Pro­pa­ganda enthalten.

  7. Gibt es dieses Urteil wirk­lich? Im öster­rei­chi­schen Stan­dard heißt es, dass die Behaup­tung, Timothy Ball habe vor dem Obers­ten Gerichts­hof von British Colum­bia (Kanada) gegen Michael Mann gewon­nen, eine glatte Lüge ist, die nur auf Ver­schwö­rungs- und Troll­sei­ten ver­brei­tet wird. In Wirk­lich­keit sei der Prozess nicht einmal ange­nom­men worden. https://​www​.der​stan​dard​.at/​s​t​o​r​y​/​2​0​0​0​1​0​7​9​4​6​3​5​7​/​g​r​e​t​a​-​t​h​u​n​b​e​r​g​-​v​e​r​s​u​s​-​k​l​i​m​a​w​a​n​d​e​l​l​e​u​g​n​e​r​-​m​e​d​i​e​n​-​m​u​e​s​s​e​n​-​e​i​n​f​a​c​h​-​b​e​s​s​e​r​-​b​e​r​i​c​h​t​e​n​#​p​o​s​t​i​n​g​-​1​0​4​4​9​8​8​958

    • Nochmal: es gab kein URTEIL, das Gericht hat die Klage abge­wie­sen, WEIL Mann die Frist ver­strei­chen ließ, die gefor­der­ten Beweise vor­zu­le­gen. Wenn ich sehe, wie das jetzt ver­dreht wird, kann ich Manns Taktik natür­lich ver­ste­hen. Er sagt einfach „Ätsch, es gab kein Urteil!” – Aber ER war es, der geklagt hat und Ball gern als Lügner und Ver­leum­der seiner Theorie daste­hen lassen wollte. SCHAUT–GENAU–HIN–LEUTE!

    • Da Mann geklagt hatte, handelt es sich ja um eine Kla­ge­ab­wei­sung. Er selbst berich­tete darüber und betonte, es sei nur ein Frist­ver­säum­nis gewesen. Die Alter­na­ti­ven wären fol­gende gewesen: Prozess ver­lie­ren oder Klage zurück ziehen.

      • Die Klage, war von Mann am 25.März 2011 in Van­cou­ver ein­ge­reicht worden.
        Die Frist, die ihm gesetzt war, war im Jahr 2017. Offen­sicht­lich hat das Gericht ihm noch eine wesent­lich längere Frist zuge­stan­den, die unge­nutzt ver­stri­chen war. Es ist völlig unglaub­wür­dig, dass es einfach ein Ver­säum­nis seitens Mann war, denn das Ver­fah­ren hatte ja hin­rei­chend öffent­li­che Auf­merk­sam­keit erfahren.

    • So einfach ist es wohl doch nicht. Finden Sie es nicht merk­wür­dig, dass, obwohl ja alle „Beweise“ öffent­lich zugäng­lich sind, Mann die Frist hat ver­strei­chen lassen? Oder bezwei­feln Sie womög­lich sogar die Meldung, DASS Mann die Frist hat ver­strei­chen lassen? Im Übrigen enthält die genannte Quelle Teile der in den load-Befeh­len genann­ten Daten eben gerade NICHT (siehe datalistall.dat im Ver­zeich­nis PROXY). Die PS-Datei, die im Stamm­ver­zeich­nis wie ein Köder aus­ge­legt ist, zeigt nach Kom­pi­lie­rung nur Tem­pe­ra­tur­da­ten ab 1600, nicht früher. Das ist übri­gens die ursprüng­li­che Kurve, die 1998 auch publi­ziert wurde. Ein wei­te­res Problem ist der Schluss, den man aus der Kurve gezogen hat – und welche auch Mann ver­tei­digt: den angeb­li­chen kau­sa­len Zusam­men­hang zwi­schen CO2-Kon­zen­tra­tion und Tem­pe­ra­tur. Der exis­tiert zwar, aber anders herum! Steigen die Tem­pe­ra­tu­ren, ver­rin­gert sich die Lös­lich­keit von CO2 im Meer­was­ser und es wird dort frei­ge­setzt. Da die Tem­pe­ra­tur­än­de­run­gen in dem gigan­ti­schen Stück Wasser, dass die Ozeane dar­stel­len, recht langsam ablau­fen, läuft die CO2-Kon­zen­tra­tion dem Tem­pe­ra­tur­an­stieg hin­ter­her. Nicht umgekehrt.
      Ihre „ach da schau her“ Quelle spricht ganz offen­sicht­lich nicht für Mann, denn sonst hätte er sie ja vor­ge­bracht. Hat er aber nicht.

      (nächs­tes mal nicht anonym, bitte 😉 )

  8. Hallo Herr Letsch, vielen Dank für diese Info! Sie wird hof­fent­lich nicht ganz so schnell ver­ges­sen werden, wie „Cli­ma­te­gate”… Leider ist die Such­funk­tion auf EIKE etwas ver­bes­se­rungs­be­dürf­tig. Aber wenn man sich noch an Cli­ma­te­gate 2009 – Hoppla! Wir feiern bald 10 Jahre Cli­ma­te­gate! – erin­nert, erhält man ein paar Treffer:

    https://​www​.eike​-klima​-energie​.eu/​2​0​0​9​/​1​1​/​2​7​/​i​p​c​c​-​c​r​u​-​d​a​t​e​n​s​k​a​n​d​a​l​-​u​p​d​a​t​e​-​3​-​s​o​-​f​u​n​k​t​i​o​n​i​e​r​t​e​-​m​i​k​e​s​-​t​r​i​ck/

    https://​www​.eike​-klima​-energie​.eu/​2​0​0​9​/​1​1​/​2​7​/​c​l​i​m​a​t​e​g​a​t​e​-​4​-​d​i​e​-​c​h​r​o​n​i​k​-​e​i​n​e​s​-​w​i​s​s​e​n​s​c​h​a​f​t​l​i​c​h​e​n​-​s​k​a​n​d​a​l​s​-​d​e​s​-​i​p​c​c​-​z​u​l​i​e​f​e​r​e​r​s​-​c​ru/

    In einem wei­te­ren Artikel wurde ein Pro­gram­mie­rer zitiert, der sich über die Algo­rith­men beklagte, die bei der Zusam­men­füh­rung der Tem­pe­ra­tur­rei­hen eine Abküh­lung gezeigt hätten… Das alles betraf Mann aber nur indirekt.

    Phil Jones durfte damals gehen, Michael Mann durfte bleiben. Das hat sich wohl sti­mu­lie­rend auf dessen Selbst­be­wusst­sein ausgewirkt…

    • Mich wundert, dass nach all dem, was man mit eigenen Augen lesen kann, so viele Unter­su­chungs­ko­mis­sio­nen zum Ergeb­nis kommen, dass die Vor­würfe unbe­grün­det seien, wie u. a. Wiki­pe­dia behauptet.

      • Wie es um die Qua­li­tät und Neu­tra­li­tät von Wiki­pe­dia steht, kann man gut über­prü­fen, wenn man die Ein­träge zu Frau Kahane in der deut­schen und eng­li­schen Version ver­gleicht. Was für ein einen ein Stasi-Spitzel ist, nennt der andere „Akti­vis­tin”.

        • Was das betrifft gibt es ja nahezu unzäh­lige Bei­spiele für die Qua­li­tät von Wp. Aber wie es aus­sieht, haben die Kom­mis­sio­nen tat­säch­lich so ent­schie­den, man lügt und betrügt also schon auf viel höherer Ebene und diese Lügen bekommt man dann wie eine ewige Leier in Dis­kus­sio­nen vor­ge­setzt, ver­geb­lich ver­weist man auf die Ori­gi­nal­texte. Solche Gegner können doch keine natür­li­chen Men­schen sein, die werden doch bezahlt oder haben auf Grund ihres Hasses völlig die Kon­trolle ver­lo­ren. Anders kann ich es mir nicht vor­stel­len, denn niemand, der Lesen und Schrei­ben kann, kann so dumm sein.

  9. Zitat:„Der Spieler, der „sehen“ wollte heißt Timothy Ball, ein kana­di­scher Geo­graph. Zitatende.

    Ver­ehr­ter Herr Lesch, Dr. Tim Ball ist ein gelern­ter und sehr erfah­re­ner echter Kli­ma­wis­sen­schaft­ler, daher wagte er das Risiko des Pro­zes­ses, den er nun in vollem Umfang gewann, ein­schließ­lich der Pro­zess­kos­ten­er­stat­tung in Mil­lio­nen­höhe. Ich kenne alle Bücher von Dr. Ball, ein sehr kennt­nis­rei­cher und sym­pa­thi­scher Wis­sen­schaft­ler, der keine Angst vor M. Mann hatte, weil er die Wahr­heit (die wahren Daten) über den Hockey­stick kannte. Mann ver­schwieg, dass es eine Warm­pe­ri­ode im Mit­tel­al­ter gab. Daher sind seine Daten fragwürdig.

    • Der Grund, warum der „men­schen­ge­machte Dings­bums” immer weiter getrie­ben wird, hat poli­ti­sche Gründe. Den wohl­stands-west­li­chen Gesell­schaf­ten soll der Wohl­stand aus­ge­trie­ben werden und der Sozia­lis­mus kommen. Der ver­schafft das, was alle nicht wollen: gleiche Armut für alle. Keine Autos, Flug­zeuge, Fleisch usw.

      Der brave Spieß­bür­ger wird durch seine Block­par­tei­en­wah­len, ein­schließ­lich der CDU, schon dafür sorgen, dass es dazu kommt. Siehe Sachsen und Bran­den­burg. Das ist Demo­kra­tur, äh, Demokratie.

    • Habe ich etwas anderes behaup­tet? Die Parabel an Anfang des Textes diente der Erläu­te­rung des Pro­blems. Geo­graph ist übriges genauso richtig wie Klimawissenschaftler.

      • Da habe ich Sie wohl miß­ver­stan­den. Im übrigen lese ich Ihre Artikel wegen Ihrer Sach­kennt­nis sehr gerne. Nichts für ungut.

  10. Ob Tem­pe­ra­tur­mes­sun­gen eine Tendenz von glo­ba­ler Bedeu­tung mani­fes­tie­ren oder nur ein lokales Ereig­nis dar­stel­len, ent­schei­det das Polit­büro. Dessen IQ frei­lich wird am besten beschrie­ben als Flat Line.

    Offen­bar geben manche Algo­rith­men unab­hän­gig vom Input immer einen Hockey­schlä­ger aus. Femi­nis­ti­sche Algo­rith­men ergeben immer ein Herz­chen oder einen Smiley, beim deut­schen Gesin­nungs­jour­na­lis­mus hin­ge­gen kommt unab­hän­gig von den Mess­wer­ten immer eine Swas­tika heraus.

    Warten wir das pro­gnos­ti­zierte Große Minimum ab. In 100 Jahren stellt Dog­ger­land einen Antrag auf EU-Bei­tritt und wir können über die Bering­straße zum Eis­essen nach Kali­for­nien radeln.

  11. Sehr tole­rant, den Komen­tar mit dem Heise-Link nicht zu löschen. Heise ver­fährt da anders, bei denen ver­sto­ßen eure Inhalte gegen deren Nut­zungs­be­din­gun­gen. Aus meiner Mailbox:

    Hallo,

    Ihr Beitrag wurde gesperrt, weil Sie darin einen Link auf Inhalte nennen, die gegen unsere Nut­zungs­be­din­gun­gen ver­sto­ßen würden. Bitte beach­ten Sie fol­gen­den Passus unserer Nutzungsbedingungen:

    5. Ver­lin­ken Sie nicht auf Inhalte, die gegen unsere Nut­zungs­be­stim­mun­gen ver­sto­ßen würden.”
    (https://​www​.heise​.de/​u​s​e​r​d​b​/​r​e​g​i​s​t​e​r​?​d​i​r​i​d​=​1​&​s​k​i​n​=​d​e​f​a​u​l​t​&​r​m​=​s​h​o​w​_​t​e​rms)

    Mit freund­li­chen Grüssen
    heise online
    Foren-Administration

    ======================================================

    Mehr muss man zum Thema „Kli­ma­l­eug­ner” nicht wissen

    https://​unbe​sorgt​.de/​e​i​n​-​p​o​k​e​r​s​p​i​e​l​-​u​m​-​h​o​c​k​e​y​s​t​i​c​k​-​u​n​d​-​k​l​i​m​a​k​a​t​a​s​t​r​o​p​he/

    Den letzten Klick, den Heise von mir bekom­men hat ist der, der not­wen­dig für das Löschen meines accounts war. Zensur ist mir ein Greuel.

      • Ja, ich amü­siere mich auch köst­lich. Heise wird sowieso in letzter Zeit immer mehr main­stream, bekom­men wohl jetzt auch regel­m­ßig ihre 30 Silberlinge.

    • Inter­es­sant finde ich auch, wie sich die Serio­si­tät von Michael Mann und Timm Herbst ähneln, wenn sie die Karten auf den Tisch legen sollen. Herbst behaup­tete in einem Komen­tar: „Ja. Alle mir bekann­ten [Gegen­ar­gu­mente] habe ich wider­legt. Ist nur hier nicht das Thema.” Dar­auf­hin bat ich ihn, einen Link zu posten, in dem man die Wider­le­gun­gen nach­le­sen kann. Seine Antwort: „Und wenn ich die bringe, was dann? Welche Kon­se­quenz hätte das für sie? Ein Schulterzucken?”
      Darauf habe ich geant­wor­tet, dass ich danach mög­li­cher­weise schlauer bin und ihm ver­spro­chen, im mit­zu­tei­len, welche Kon­se­quen­zen es für mich hatte. Seine Antwort darauf, dass ich mög­li­cher­weise danach schlauer bin, war: „Das wäre bei einem Leugner das aller­erste Mal.” und auf mein Ver­spre­chen einer Mit­tei­lung: „Lassen sie mich schon vorab raten: keine. Wollen wir wetten?” Dar­auf­hin habe ich die Geduld ver­lo­ren und geschrie­ben: „Offen­sicht­lich ver­lierst du langsam die Kon­trolle. Wo habe ich denn etwas geleug­net? Wenn du nichts hast, sag es einfach, aber hör auf mich zu ver­ar­schen.” Es folgte keine Antwort und ich nehme an, er fühlt sich nicht als Ver­lie­rer, weil er ja nur bis zum Sanktnim­mer­leins­tag die Zeit ver­strei­chen lässt. Geduzt habe ich ihn übri­gens in dieser Antwort das erste Mal, weil er das „Sie” respekt­los kon­se­quent klein schrieb. Nach­zu­le­sen, wenn noch nicht gelöscht, ist es hier im Komen­tar „Falsche Überschrift”:
      https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Klimawandeldebatte-Unbegruendeter-Alarmismus-beim-Waldsterben-und-Ozonloch/forum-433003/page‑2/

      • Ein inhalt­lich begrün­de­tes Sperr­ver­hal­ten der Heise-Admins habe ich bei meinen Kom­men­ta­ren nicht erlebt. Und mein Stand­punkt zum Kli­ma­schwin­del war auf den ersten Blick ersichtlich.

  12. Aber Rauschi,
    das links-grüne Geschreib­sel bei Heise, der neben­bei Sozia­lis­ten­kaf­fee feil bietet und ansons­ten Sauce für WannaBe-Inte­lek­tu­elle ver­öf­fent­licht, das darfst Du uns doch nicht antun. Da müsste ich Greta ja sonst wo lecken um das was bei Heise ange­bo­ten wird schlu­cken und wieder aus­speien zu können.
    Bleib doch lieber Bei SPON und Zeit. Die stellen Dich gleich als Ritter der Kokos­nuss ein – um uns besser nerven zu können.

    • Wow, so viele Fakten auf einmal, damit kann ich nicht umgehen, sorry.
      Sind hier alle Mei­nun­gen so fundiert?

  13. @Rauschi:
    Mit Verlaub, ich habe mir Ihre Emp­feh­lung durch­ge­le­sen und muss Ihnen mit­tei­len, dass der ver­linkte Artikel kaum einen Absatz ohne Logik­feh­ler und Falsch­in­for­ma­tio­nen enthält. Pseu­do­ar­gu­mente liefert also in erster Linie der Autor Herbst.

    Wie Herr Letsch in seinem Artikel darlegt handelt es sich auch hier um die stän­dige Wie­der­ho­lung längst wider­leg­ter Behaup­tun­gen. Herr Herbst schreibt zum Bei­spiel von der „schmut­zi­gen” Kern­ener­gie. Zunächst einmal: es gibt keine – ich wie­der­hole K E I N E – absolut saubere Ener­gie­ge­win­nung. Auch die viel geprie­sene Wind- und Son­nen­en­er­gie kommt nicht ohne Ein­griffe in die Natur oder Ver­schmut­zun­gen aus – von den Ver­füg­bar­keits­pro­ble­men will ich gar nicht erst anfangen.

    Die Kern­ener­gie ist jedoch in Bezug auf Effi­zi­enz, Sau­ber­keit und Ver­füg­bar­keit eine der derzeit best­mög­li­chen Ener­gie­for­men. Herr Herbst Wissen hierzu scheint min­des­tens 30 Jahre ver­al­tet. Moderne KKWs nutzen das, was die Deut­schen immer noch als „radio­ak­ti­ven Müll” bezeich­nen wieder als wert­vol­len Brennstoff.

    Ein anderes Unsinn-Bei­spiel aus dem ver­link­ten Artikel ist das Thema „Power2Gas”. Es gibt kaum ein unwirt­schaft­li­che­res Ver­fah­ren: extrem teuer in Umwand­lung und Spei­che­rung und mit einem Wir­kungs­grad von derzeit unter 40%! 

    Und mas­si­ver EE-Ausbau??? Ernst­haft jetzt? Reichen die teu­ers­ten Ener­gie­preise Europas noch nicht? Wieviel soll die Kilo­watt­stunde Ihrer Meinung nach denn in Deutsch­land kosten? 5 Euro?

    Wissen Sie, wie die Washing­ton Post die deut­sche Ener­gie­po­li­tik bezeich­nete? Als die idio­tischste welt­weit! Hurra, wir sind zwar kein Fuß­ball­welt­meis­ter mehr, aber dafür Idio­ten­welt­meis­ter – immer­hin etwas! Es hat schon Gründe, warum kein Land dem Bei­spiel der deut­schen Ener­gie­wende folgt. Aber Deutsch­land ist auf diesem Gebiet mal wieder der Geis­ter­fah­rer, der alle Ent­ge­gen­kom­men­den für Geis­ter­fah­rer hält. Der ver­linkte Artikel ist dafür das beste Beispiel.

    • Ein anderes Unsinn-Bei­spiel aus dem ver­link­ten Artikel ist das Thema „Power2Gas”. Es gibt kaum ein unwirt­schaft­li­che­res Ver­fah­ren: extrem teuer in Umwand­lung und Spei­che­rung und mit einem Wir­kungs­grad von derzeit unter 40%! ”
      Aha, welchen Wir­kungs­grad hat denn ein AKW? 35%? Müsste also zwin­gend abge­schal­tet werden?
      Warum aber die angeb­li­chen Skep­ti­ker der wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nisse eine Hoch­ri­si­ko­tech­nik wie ein AKW nicht anzwei­feln, die Frage darf ich dann aber doch stellen.

      Und mas­si­ver EE-Ausbau??? Ernst­haft jetzt? Reichen die teu­ers­ten Ener­gie­preise Europas noch nicht? Wieviel soll die Kilo­watt­stunde Ihrer Meinung nach denn in Deutsch­land kosten? 5 Euro?”
      Jemand, der die mit Abstand teu­erste Energie, also AKW, hoch­hält, sollte mir nicht mit der Kos­ten­keule kommen
      Das unsere Regie­rung die Ener­gie­wende maximal mies umsetzt, ist keine Frage, das bedeu­tet aber doch kei­nes­falls, das es nicht anders gehen könnte.

      Und sorry, jemand, der Ball für glaub­wür­dig hält, den muss ich nicht mehr ernst nehmen.
      Mann ist schon seit Jahrz­en­ten Geschicht, die Ergeb­nisse wurden von viel­fa­cher Seite wie­der­holt und belegt.
      Was genau war der Vorwurf? Wenn die Skep­tierkge­meinde den zum Papst hoch­sti­li­siert, ist das Euer Problem, aber nicht das der Wissenschaft.
      Auch erstaun­lich, das mir niemand die Frage beant­wor­ten kann, woran ich einen seriö­sen Wis­sen­schaft­ler erken­nen kann. Daraus schluss­fol­gere ich, das es so ein Kri­te­rium nicht gibt und einfach die genom­men werden, die den eigenen Stand­punkt stützen. Mag mensch­lich ver­ständ­lich sein, aber wis­sen­schaft­li­chist das nicht.
      Nur mal am Rand, warum herr­schen auf der Venus höhere Tem­pe­ra­tu­ren als auf dem Merkur, wenn doch CO2, woraus dem Atmo­sphäre zu 95% besteht, keine Wirkung hat?

      • Zitat: „Auch erstaun­lich, das mir niemand die Frage beant­wor­ten kann, woran ich einen seriö­sen Wis­sen­schaft­ler erken­nen kann.”

        In Sachen Klima erkennt man seriöse Wis­sen­schaft­ler meis­tens schon daran, dass sie nicht zu Kli­ma­kon­fe­ren­zen u. s. w. zuge­las­sen werden und vom Main­stream und Leuten wie Ihnen hef­tigst dif­fa­miert werden.

        Zitat: „Und sorry, jemand, der Ball für glaub­wür­dig hält, den muss ich nicht mehr ernst nehmen.”

        ”Gegner glauben uns zu wider­le­gen, wenn sie ihre Meinung wie­der­ho­len und auf die unsrige nicht achten.”
        (Goethe)

        Zitat: „Daraus schluss­fol­gere ich, das es so ein Kri­te­rium nicht gibt und einfach die genom­men werden, die den eigenen Stand­punkt stützen. Mag mensch­lich ver­ständ­lich sein, aber wis­sen­schaft­li­chist das nicht.”

        Sie hin­ge­gen ori­en­tiert sich nur an „seriö­sen” Wis­sen­schaft­lern, die mit Ihrem Stand­punkt nichts zu tun haben. Ist wohl viel wis­sen­schaft­li­cher als bspw. Goethes und meine Methode.

        Ich habe bemerkt, daß ich den Gedan­ken für wahr halte der für mich frucht­bar ist, sich an mein übriges Denken anschließt und zugleich mich fördert.”
        (Goethe)

      • Rauschi, ich glaube kaum, dass wir über­ein­kom­men. Bei Power2Gas geht man derzeit von einem rech­ne­ri­schen Wir­kungs­grad von 40% aus. Kosten der Erzeu­gung und Trans­port zu den Haus­hal­ten wurden mangels Einsatz in der Strom­wirt­schaft noch gar nicht abgezogen!

        Von der Kern­ener­gie hin­ge­gen kennt man den Netto-Wir­kungs­grad gut: er liegt derzeit bei 37%. Bei den Kraft­wer­ken der nächs­ten Genera­tion geht man sogar von ca. 70% aus – in diesem Fall aller­dings wieder der Brut­to­wert, da noch nicht im Einsatz und somit nicht nachmessbar.

        Kern­ener­gie, die teu­erste Ener­gie­form? Gehen Sie auch den Grünen auf den Leim, die behaup­ten, es hätte massive Sub­ven­tio­nen gegeben? Die einzige staat­li­che Unter­stüt­zung gab es zur Zeit der Grund­la­gen­for­schung. Grund­la­gen­for­schung wird aber stets sub­ven­tio­niert – egal auf welchem Gebiet. Danach hat sich die Kern­ener­gie dem Markt stellen müssen. Und wie ist das bei den soge­nann­ten „erneu­er­ba­ren Ener­gien”? Die Bun­des­re­gie­rung rechnet bis 2025 mit 520 Mil­li­ar­den Euro Sub­ven­tio­nen. Und wir alle kennen die Zuver­läs­sig­keit solcher Kos­ten­schät­zun­gen der öffent­li­chen Hand. Allein 2018 hat die Ener­gie­wende den Ver­brau­cher ca. 30 Mil­li­ar­den Euro gekos­tet. Da können Sie eine Menge Eis­ku­geln für kaufen, um bei dem Trttin-Ver­gleich zu bleiben.

        Die ver­spro­che­nen CO2- Ein­spa­run­gen lassen übri­gens weiter auf sich warten. Eine Menge Geld für ganz viel Ideo­lo­gie, nicht vor­han­de­ner Wirkung, basie­rend auf unbe­wie­se­nen Annahmen.

        Was die Serio­si­tät von Wis­sen­schaft­lern angeht: Ein­stein – zwei­fel­los ein Wis­sen­schaft­ler, der diese Bezeich­nung ver­dient – hat, als er seine Rela­ti­vi­täts­theo­rie ver­öf­fent­lichte, alle Grund­da­ten und Berech­nun­gen ebenso ver­öf­fent­licht. Er hat jeden Zweif­ler – und davon gab es zu seiner Zeit eine Menge – auf­ge­for­dert, nach­zu­rech­nen und ihn zu widerlegen.

        Mann hin­ge­gen ver­öf­fent­licht seine Daten nicht und damit hat sich die Frage nach seiner Serio­si­tät erle­digt. Er fordert von seinen Jüngern, ihm zu glauben. Ihnen scheint das zu reichen – ich hin­ge­gen gehe zum Glauben aus­schließ­lich in die Kirche. 🙂 Außer­halb der Kirche zählen hin­ge­gen nur Fakten, Fakten, Fakten.

        • Nur kurz zur sau­be­ren Kernkraft
          https://​www​.youtube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​H​E​c​l​Y​H​6​E​w_g
          Abartig, wie schmut­zig das Geschäft ist, für den nor­ma­len Kunden aller­dings unsichtbar.

          Allein 2018 hat die Ener­gie­wende den Ver­brau­cher ca. 30 Mil­li­ar­den Euro gekos­tet. Da können Sie eine Menge Eis­ku­geln für kaufen, um bei dem Trttin-Ver­gleich zu bleiben.”
          Wie gut, das die Brenn­stäbe umsonst zu uns kommen.
          Ja, die Regie­rung ver­geigt die Ener­gie­wende, aber das ist nicht sys­tem­be­dingt, sondern gewollt.

          Mir ist Mann total egal, die Werte wurden oft genug nach­ge­wie­sen, worauf soll die Empö­rung beruhen?

          Als könne Otto Nor­mal­ver­brau­cher die Kli­ma­mo­dell nach­rech­nen, der Witz war gut.
          Mal wieder: offen­sicht­lich benötig hier niemand ein Kri­te­rium, auf dem Glaub­wür­dig­keit von Wis­sen­schaft beruht.
          Kann man machen, nur sollte man sich dann nicht auf „seriöse” Quellen berufen. Keiner kann ja das Kri­te­rium der Seriö­si­tät nennen, das ist also nichts wert.

          • Sehr geehr­ter Rauschi,

            wir werden uns wohl niemals argu­men­ta­tiv auch nur annä­hern können, was aber durch­aus in Ordnung ist, wie ich finde. Nur eine Viel­zahl von Mei­nun­gen ermög­licht den Austausch.

            Es gibt auch durch­aus eine poli­ti­sche Lösung, die aber leider in Deutsch­land niemals ange­gan­gen werden wird und die lautet: frei­heit­li­che Entscheidung!

            Man öffnet einfach den euro­päi­schen Strom­markt, so dass ich mich z.B. aus Frank­reich mit güns­ti­ger Kern­ener­gie ver­sor­gen lassen kann und Sie können sich von mir aus gern mit Flat­ter­strom aus Sonne und Wind belie­fern lassen – aller­dings ohne staat­li­che Sub­ven­tio­nen, d.h. jedes Solar­pa­nel und jede Wind­mühle wird aus­schließ­lich aus den Taschen der Befür­wor­ter bezahlt.
            Aber das ist das Problem mit unseren mora­lisch erha­be­nen Grün­lin­ken. die können ihre Visio­nen einer bes­se­ren Welt nur mit dem Griff in die Geld­bör­sen anderer Leute bezahlen…

      • @Rauschi:
        > Nur mal am Rand, warum herr­schen auf der Venus
        > höhere Tem­pe­ra­tu­ren als auf dem Merkur,
        > wenn doch CO2, woraus dem Atmosphäre
        > zu 95% besteht, keine Wirkung hat?

        Auf die Gefahr hin, einen Betrun­ke­nen schon mit extremst simplen Tat­sa­chen zu überfordern:
        Auf der Venus ist der atmo­sphä­ri­sche Druck ledig­lich so etwa 9.200.000.000.000.000-fach höher.
        Oder anders gesagt:
        Wo quasi über­haupt keine Atmo­sphäre ist, da kann sie sich auch kaum erwärmen.
        Wo es dagegen eine gibt, deren Druck so etwa 92 mal höher ist als hier auf der Erde…

        …sonst noch Fragen am Rande, die Spon­gebob und Sesam­straße nicht beant­wor­ten konnten?

        • OK, aber die Atmo­sphäre besteht fast nur aus CO2, da nützt der Verweis auf den Druck nichts, denn, was sollte der Druck denn ver­stär­ken, wenn es keinen Treib­haus­ef­fekt gibt?
          Auch unsere Atmo­sphäre hätte keinen Treib­haus­ef­fekt, wenn der Was­ser­dampf und die anderen Treib­haus­gase nicht wären.

          Ihre Grös­sen­ord­nung der Druck­ver­hält­nisse ist voll daneben:
          [Die Atmo­sphäre der Venus besteht haupt­säch­lich aus Koh­len­di­oxid. Stick­stoff macht 3,5 % aus, Schwe­fel­di­oxid (150 ppm), Argon (70 ppm) und Wasser (20 ppm) kommen in Spuren vor. Wegen der großen Gesamt­masse der Atmo­sphäre befin­det sich in ihr etwa fünfmal so viel Stick­stoff wie in der Erd­at­mo­sphäre. Die Venus­at­mo­sphäre hat rund 90-mal so viel Masse wie die Luft­hülle der Erde und bewirkt am mitt­le­ren Boden­ni­veau einen Druck von 92 bar. Dies kommt dem Druck in gut 910 m Mee­res­tiefe gleich. Die Dichte der Atmo­sphäre ist an der Ober­flä­che im Mittel etwa 50-mal so groß wie auf der Erde. ]
          https://​de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​V​e​n​u​s​_​(​P​l​a​n​e​t​)​#​Z​u​s​a​m​m​e​n​s​e​t​z​ung

          Offen­sicht­lich ist die Benut­zung der Such­ma­schine doch kom­kle­xer als gedacht.

  14. Offen­bar leben wir immer noch im Mit­tel­al­ter. Damals kam der Alchi­mist auf die Burg und hat den Leuten Schlan­gen­ex­trakt gegen alles und jedes ver­kauft, in dem er ihnen Angst machte, andern­falls würden sie der Ver­damm­nis anheimfallen.
    Und heute kommen die glei­chen Leute, nun als Wis­sen­schaft­ler fir­mie­rend, auf die Burg, ähh, ins Fern­se­hen, und erzäh­len einem, schürt Ängste, daher müsse man unbe­dingt mit viel Geld die Umkehr schaf­fen, andern­falls würden sie der Ver­damm­nis anheimfallen.
    Also immer noch Angst erzeu­gen, um Geld zu machen. Seit tausend Jahren keine Ein­sicht, keine Bes­se­rung. Im Geiste sind wir immer noch in der Steinzeit.….

  15. Seitdem uns Greta ver­kün­det hat sie könnte CO2 sehen ist jeg­li­ches Argu­ment doch überflüssig!

  16. Auf­fal­lend ist für mich in diesem Zusam­men­hang auch, dass seit einiger Zeit nicht mehr dezi­diert von Kli­ma­er­wär­mung sondern von Kli­ma­wan­del gespro­chen wird. Was heißt, würde es in abseh­ba­rer Zeit kälter wäre der Mensch auch daran schul­dig. Dass es Kli­ma­wan­del seit Jahr­mil­lio­nen gibt spielt dabei keine Rolle. Schließ­lich geht es hier um ein Mil­li­ar­den­ge­schäft das man sich nicht dadurch ver­sauen lässt, dass man zugibt alles war ein Fehler. Die Ent­schul­di­gung von Claus Kleber werden wir also niemals hören.

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