Alternative EnergieAm 1. April war Twit­tertag der offe­nen Frage beim Bun­desumwelt­min­is­teri­um (BMU), welch­es sich eigentlich BUM abkürzen müsste und auch sollte. Vögelchen vom Dienst war Staatssekretär Jochen Flas­barth, ein­er der bekan­ntesten Herolde der deutschen Energiewende. Gle­ich die erste Frage an #FragFlas­barth lautete: „Welche Energieform soll nach der Abschal­tung der Kohle- und Kernkraftwerke die Grund­last sich­ern bzw. diese Kraftwerke erset­zen?“

Antwort des BMU: Grund­last wird es im klas­sis­chen Sinne nicht mehr geben. Wir wer­den ein Sys­tem von Erneuer­baren, Spe­ich­ern, intel­li­gen­ten Net­zen und Last­man­age­ment haben.“ – also doch: BUM! Aber mit zwei „M“. Keine Grund­last mehr. Im klas­sis­chen Sinne. Dieser „klas­sis­che Sinn“ meint übri­gens die Ange­wohn­heit der Ver­brauch­er, zufäl­lig zu ein­er beliebi­gen Tageszeit eine gewisse Ten­denz zur Strom­nach­frage zu entwick­eln, wobei mor­gens gegen acht und abends um die selbe Zeit sta­tis­tisch die meis­ten Kaf­fees gekocht und Schnitzel gebrat­en wer­den, weshalb man um diese Zeit Nach­frage­spitzen find­et. Gibt es dies in Zukun­ft nicht mehr, wurde offen­bar der Ver­brauch­er abgeschafft. Oder der Strom. Oder bei­de. Die dies­bezügliche Ver­mu­tung, zukün­ftig wür­den sich wohl die Net­zaus­fälle häufen, wis­cht Flas­barth bei­seite:

„Nein, dazu gibt es viele Unter­suchun­gen. Wir wer­den auch kün­ftig unsere außergewöhn­lich gute und ver­lässliche Ver­sorgungssicher­heit bewahren.“

Ver­sorgungssicher­heit also ohne Grund­last­fähigkeit der Net­ze, man kann also doch die Eier und das Omelett gle­ichzeit­ig haben! Da scheint mir aber mit der Math­e­matik etwas nicht zu stim­men. Das muss auch Flas­barth aufge­fall­en sein, denn er erin­nert an zahlen­starke Exporter­folge:

„Im Augen­blick exportieren wir massen­haft Strom ins Aus­land. Ich denke eine aus­geglich­ene Bilanz wäre vernün­ftig in einem gut funk­tion­ieren­den Energie-Bin­nen­markt.“

Ja ja, unsere soge­nan­nten Exporte! Dum­mer­weise exportieren wir immer nur dann, wenn auch unsere Nach­barn sel­ber Sonne und Wind satthaben, weshalb wir auch kaum Geld für unsere „Exporte“ bekom­men, son­dern tat­säch­lich oft noch Geld hin­ter­her­w­er­fen müssen. Das sind aber keine Exporte, son­dern Entsorgungskosten – oder hat schon mal jemand davon gehört, dass die örtlichen Wasser­w­erke für die Abwäss­er zahlen, welche die Bürg­er täglich „exportieren“? Inter­es­sant auch, dass unsere beste­hen­den Net­ze zwar aus­re­ichen, Über­pro­duk­tion ins Aus­land zu drück­en, während sie für die Verteilung des Stroms im Inland unbe­d­ingt und drin­gend aus­ge­baut und intel­li­gen­ter wer­den müssen. Doch bleiben wir bei der Grund­last, die wir ange­blich in Zukun­ft nicht mehr brauchen. Wie soll das gehen ohne Simm­sal­abimm? #FragFlas­barth:

„Weil wir mod­ern­er und smarter wer­den, als Sie das im Moment noch für möglich hal­ten.“

Autsch, das saß! Strom­netz minus Grund­last ist gle­ich smart. Dampfnudel­dumm hätte man früher gesagt, aber das ist lange her! Aus unseren Steck­dosen fließt in Zukun­ft ein ganz ander­er Saft. Smart und mod­ern und nicht dann, wenn man ihn braucht! So ganz neben­bei: Der “Smart” wird dem­nächst in Chi­na gebaut … ich weiß auch nicht, wie ich jet­zt darauf komme.

Auftritt „There is no plan(et) B“

Woran man Bots erken­nt, kann ich nicht mit Sicher­heit sagen, Cheer­leader der Energiewende erken­nen ist hinge­gen leicht. Wer bei Twit­ter der hal­ben Bun­destags­frak­tion der Grü­nen fol­gt, und auch keine Bild­schirm­nase bei ARD, ZDF, Bun­desmin­is­te­rien und Grüne-Ideen-Schmieden aus­lässt, der hat eine klare Agen­da und bekommt seine Zwitscherei hof­fentlich gut bezahlt, falls er sich den Account nicht mit zwölf anderen Kan­di­dat­en für eine Ref­er­en­darstelle in der grü­nen Parteizen­trale teilen muss. „Not an Organ­i­sa­tion“ sei er. „But sounds def­i­nite­ly like one“, möchte ich hinzufü­gen. User…, nen­nen wir ihn „B“, springt jeden­falls dem Staatssekretär zur Seite und twit­tert zur Grund­last­fähigkeit der Erneuer­baren:

„Ja, es gibt einen Plan“

Selt­sam, wo man doch laut Flas­barth keinen braucht!

Ver­linkt hat „B“ dann diesen Newslet­ter (aus 2015) des BMWI, des Bun­desmin­is­teri­ums für Wirtschaft und Energie, in dem es um „Virtuelle Kraftwerke“ geht. Kurz gesagt also darum, ver­schiedene Kraftwerke, also Sonne, Wind, Bio­gas und Wass­er gemein­sam zu steuern und ide­al­er­weise auch noch einen Spe­ich­er (Pump­spe­icherkraftwerk) vorzuhal­ten. Als Pseu­do­nym für dieses virtuelle Gebilde wird häu­fig auch der Begriff „Kom­bikraftwerk“ ver­wen­det. Fol­gt man nun dem Link von „B“, taucht man ein in die wun­der­volle Welt virtuellen Stroms. Vor allem aber in die Welt des Lob­by­is­mus und echter Steuerknete.

Virtueller Strom und echtes Geld

“Das ist durchgerech­net” behauptete schon Annale­na Baer­bock. Die Rech­nung ken­nen wir bis heute nicht.

Die Web­seite „kombikraftwerk.de“ wird lobend erwäh­nt im 2015er Newslet­ter, kein Wun­der, wird sie und das Pro­jekt doch vom sel­ben Min­is­teri­um gefördert. Im Impres­sum von “kombikraftwerk.de” find­et sich als Ver­ant­wortlich­er die „Agen­tur für Erneuer­bare Energie“, welche als einge­tra­gen­er Vere­in von „Ver­bän­den der Branche für Erneuer­bare Energie“, dem Bun­desmin­is­teri­um für Umwelt sowie dem Bun­desmin­is­teri­um für Land­wirtschaft finanziert wird. Beson­ders gefall­en hat mir die Domain, mit welch­er der Vere­in eben­falls hausieren geht: „unendlich-viel-energie.de“. Dort wird der presserel­e­vante Teil der Öffentlichkeit­sar­beit gebün­delt. In dieser Verklei­dung fließt auch noch unter­stützen­der (Geld)Segen aus dem Wirtschaftsmin­is­teri­um und einem Dutzend weit­er­er Ver­bände aus der Szene der Erneuer­baren. Ob die Energie schon in der Unendlichkeit ange­langt ist, kann ich natür­lich nicht wis­sen. Zu erkleck­lichem Geld­segen durch Lob­by-Ver­bände und Steuer­mit­tel, die gen­erös aus den Min­is­te­rien herüberg­ere­icht wer­den, hat es aber mit Sicher­heit schon mal gelangt.

Auf der Web­seite „kombikraftwerk.de“ erfahren wir auch, dass für das Forschung­spro­jekt gar kein echter, son­dern nur ein „virtuelles Pump­spe­icherkraftwerk“ einge­bun­den wurde – doch in der echt­en Welt helfen nur echte Kraftwerke, weshalb die „Skalier­barkeit“ des Exper­i­ments „Kom­bikraftwerk“ wohl auch nur in der virtuellen Real­ität denkbar ist. Denn das Pro­jekt soll den „10.000sten Teil des deutschen Strombe­darfs“ abdeck­en. Wir müssen also nur noch ein paar tausend Pump­spe­icherkraftwerke bauen, dann sind wir aus dem ener­getis­chen Schnei­der.

Da es derzeit schon 36 sehr unter­schiedliche Anla­gen dieser Art in Deutsch­land gibt, müssen wir schon mal 36 weniger neue bauen! Wieviele denn derzeit tat­säch­lich im Bau sind, wollen Sie wis­sen? Null! In Pla­nung? Auch Null! Kön­nte man denn welche bauen? Kaum mehr als eine Hand voll. Es gibt auch kaum geeignete Stan­dorte, denn man braucht einen oberen und einen unteren Wasser­spe­ich­er erhe­blichen Aus­maßes und dann noch aus­re­ichend Gefälle. Es wird deshalb wohl eher bei 36/10.000stel Energiesicher­heit und Grund­last­fähigkeit bleiben.

Jubelperser, Schönredner und Absahner der Energiewende

Doch vergessen wir das mal für einen Moment, auch wenn der Gedanke, ein paar Spe­ich­erseen von der Größe des Bodensees durch Bay­ern oder Berlin zu ziehen, dur­chaus seinen Reiz hat. Wir hal­ten uns an die Real­ität des Geldes, nicht an Pump­spe­ich­er, die ohne­hin niemals gebaut wer­den und nur in der Virtuellen Real­ität existieren. Wir schauen auf die Pro­jek­t­part­ner von „Kom­bikraftwerk“ und find­en dort die „Agen­tur Erneuer­bare Energien“ wieder – man fördert sich also selb­st. Auch die Pleit­e­fir­ma „Solar­world“ ist als Pro­jek­t­part­ner dabei, auch wenn es die schon lange nicht mehr gibt. Solar­world-Grün­der Frank Asbeck hat sich längst mit einem Topf voll Gold aus den Taschen sein­er Aktionäre über den Regen­bo­gen vom Son­nenack­er gemacht.

Eben­falls in der Liste: die Fir­ma Busi­ness Insti­tute Solar Strat­e­gy“, welche bere­its 2009 von SunEdi­son über­nom­men wurde. SunEdi­son wiederum beantragte 2016 Gläu­biger­schutz, nur um sich dann schnell gän­zlich aufzulösen. Oder SMA Solar Tech­nol­o­gy AG“, die laut Infor­ma­tion auf der Home­page (dort hat man noch eine) „2018 hohe Ver­luste verze­ich­nete“ aber 2019 laufe alles wieder nach Plan. Lauter Leichen, Untote, oder staatlich finanzierte Pro­jek­t­part­ner. Zumin­d­est der Teil, der von der Sonne lebt, für den Rest kann man nur Mut­maßun­gen anstellen.

Was bringt es nun, in vier Jahre alten Newslet­tern aus Bun­desmin­is­te­rien herumzus­tochern? Es zeigt, ent­lang welch­er Lin­ien und wie weitverzweigt im Energiewen­degeschäft staatliche Gelder fließen, über­all sitzen die Jubelpers­er, Schönred­ner, Schön­rech­n­er und Absah­n­er. Das wird in den aktuellen Newslet­tern nicht bess­er, wo den Bürg­ern offen­bar längst ver­schüt­tete Milch als nahrhaft verkauft wer­den soll. Längst abgeschlossene Pro­jek­te wie das „Kom­bikraftwerk“ wer­den immer noch ver­linkt und zitiert. Es laufe doch so toll mit der Energiewende, man müsse doch nur genauer hin­se­hen. Das emp­fahl mir ja auch Cheer­leader „B“. Tut man das jedoch, wird einem angst und bange.

E‑Auto fahren für umme!

Etwa dann, wenn man im Abschluss­bericht zum Pro­jekt „Kom­bikraftwerk“ aus 2014 liest, der sich für die tech­nis­che Mach­barkeit von „100% Erneuer­bare“ aus­ge­sprochen hat­te. Dort heißt es:

„Bezüglich des Stromver­brauchs wurde angenom­men, dass im Ver­gle­ich zu heute die Effizienz zwar steigt, die resul­tierende Stromver­brauch­sre­duk­tion aber durch neue Ver­brauch­er wie E‑KfZ, Kli­ma­tisierung und Pow­er-to-Heat aufge­hoben wird.“

Der erhöhte Energiebe­darf für Elek­tro­mo­bil­ität, bei denen wir ja auch 100% hin­bekom­men sollen, soll also aus­geglichen wer­den durch Effizien­zgewinne? Und ein biss­chen Strom ist dann sog­ar noch übrig, um damit Wärme zu erzeu­gen? Strom zu 100% aus Erneuer­baren und die Sub­sti­tu­tion von Diesel und Ben­zin ist da schon mit drin? Was müssen das wohl für gigan­tis­che Effizien­zgewinne sein, die etwa ein Drit­tel des Gesamten­ergiebe­darfs ein­fach so erset­zen kön­nen! Brauchen wir nicht allein schon wegen der Elek­tro­mo­bil­ität fast dop­pelt so viel Strom, wenn das Ziel „100%“ erre­icht wer­den soll? Laut Bericht nicht:

„Ins­ge­samt ergibt sich für das 100%-EE-Szenario ein Jahresstromver­brauch von rund 600 TWh – eine ähn­liche Größenord­nung wie heutzu­tage [Stand 2014].“

Mit anderen Worten: Elek­tro­mo­bil­ität kostet eigentlich über­haupt keine Energie, ist also qua­si für umson­st! Für jede einge­drehte Energies­par­lampe kann ein Tes­la zusät­zlich aufladen! Ich hätte gern ein paar Krümel von dem Stoff, den die Ver­fass­er dieses Abschluss­bericht­es ger­aucht haben müssen, denn weit­er heißt es:

„Neben einem gerin­gen Aus­bau von Pump­spe­ich­ern set­zt dieses Szenario vor­rangig auf die Pow­er-to-Gas-Tech­nolo­gie.“

Nun wis­sen wir zumin­d­est, wie Annale­na Baer­bock auf die Idee kommt, das Netz sei der Spe­ich­er. Die hat­te näm­lich auch das Pow­er-to-Gas-Ver­fahren im Kopf, mith­il­fe dessen sie das Erdgas­netz fluten will. Eigentlich muss es aber Pow­er-to-H2-to-Methan-to-Heat-to-Pow­er-Ver­fahren heißen und weist der­maßen unterirdis­che Wirkungs­grade auf, dass man ger­ade mal 20% der Energie zurück­bekommt, die man hineingesteckt hat. Kom­plett ungeeignet also!

Die Physik set­zt hier Hür­den, die sich nicht ein­mal durch das Gebrüll eines Anton Hofre­it­er hin­weg­pusten lassen. Auch auf den „nur gerin­gen Aus­bau der Pump­spe­ich­er“ bin ich schon ges­pan­nt. Vielle­icht kön­nen wir ja einen im Ham­bach­er Forst erricht­en, spätestens dann, wenn die Baum­schützer den let­zten Bäu­men dort wegen Eigenbe­darf gekündigt haben. Aber vielle­icht reichen ja auch virtuelle Pump­spe­ich­er und virtuelle Kraftwerke, um virtuellen Kun­den Strom zu liefern – und zwar Grund­last­fähig, deshalb schließt man die Kraftwerke ja zusam­men. Virtuell, ver­ste­ht sich!

Fazit

Kom­bikraftwerke mit virtuellen Pump­spe­ich­ern funk­tion­ieren nur in der The­o­rie und unter der Maß­gabe, dass es da immer noch ein echt­es Netz mit echt­en Kraftwerken gibt, die den Sta­tis­tik-Exper­i­menten das Über­leben ermöglichen. Auch die Ver­brauch­er waren in diesem Exper­i­ment nicht physikalisch „off the big grid“. Für den Endaus­bau nach Atom, Kohle und Gas eignen sich Kom­bikraftwerke ohne echte Pump­spe­ich­er also nicht. Auch sind deren Erfind­er von einem viel zu gerin­gen Energiebe­darf aus­ge­gan­gen und hat­ten selt­sam naive Vorstel­lun­gen davon, wie viele Pump­spe­ich­er sie tat­säch­lich benöti­gen wür­den oder wo man die wohl bauen soll.

Staatssekretär Jochen Flas­barth redet also Unsinn, wenn er die Notwendigkeit der Grund­last­fähigkeit eines Net­zes abstre­it­et. Als Lohn für diese Anstren­gun­gen [Energiewende] winkt eine mod­erne, saubere und sta­bile Stromver­sorgung“ schreiben näm­lich schon 2014 die Kom­bikraftwerk­serfind­er als Schlusssatz in ihren Bericht – und „sta­bil“ heißt nun mal Grund­last­fähig, Herr Flas­barth. Die Kom­bikraftwerke mit virtuellen Pump­spe­ich­ern schaf­fen das aber nicht. Ihnen wird aber sich­er etwas noch smarteres ein­fall­en! Für die Ver­brauch­er und Empfänger guter Nachricht­en aus Min­is­te­rien und Ideen­schmieden heißt dies: immer erst im Impres­sum nach­se­hen, wer für die Heure­ka-Durch­sagen bezahlt hat.

Am Ende bleibt dem Staat wohl nur der orwellsche Weg, die fehlende Grund­last­fähigkeit auf der Nach­frage­seite auszu­gle­ichen, also reg­ulierend, zuteilend, ver­bi­etend und bestrafend einzu­greifen, wie hier in ein­er Dystopie beschrieben. Was für eine schöne neue Welt, in der uns lei­der nicht das unschuldige CO2-neu­trale Energieparadies winkt, son­dern Energie­man­gel und Energiear­mut blühen.

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21 Kommentare

  1. Am 23.05.2019 kom­men bun­desweit Umwelt‑, Natur‑, Tier- und Gesund­heitss­chützer in Berlin zusam­men um gegen Maß­nah­men der Energiewende — ins­beson­dere Wind­parks — zu demon­stri­eren.

  2. 1.April.Der Flas­barth hat Euch doch bloß in den April geschickt.Virtuelle Kraftwerke kön­nen nur imag­inären Strom liefern.

  3. Lieber Roger Letsch, zum The­ma “Kom­bikraftwerk” hat­te ich vor Jahren schon mal was geschrieben;
    https://www.eike-klima-energie.eu/2013/11/29/kombikraftwerke-fuer-100-erneuerbare-teil-1-ein-projekt-von-tagtraeumern-oder-huetchenspielern/ und https://www.eike-klima-energie.eu/2013/11/29/kombikraftwerke-fuer-100-erneuerbare-teil-1-ein-projekt-von-tagtraeumern-oder-huetchenspielern/
    Und darin die Ver­ant­wortlichen Tagträumer und Hütchen­spiel­er genan­nt. Jet­zt gesellt sich Resch Fre­und Jochen Flas­barth dazu. So kann Kar­riere auch ausse­hen.

  4. Im BMU und in der Regierung sind Idioten am Werk. Da lohnt kein Kom­men­tar mehr. Die näch­ste Gen­er­a­tion wird in weni­gen Jahren die Zeche bezahlen mit Arbeit­splatz-Schwierigkeit­en/Be­wer­bun­gen und mit hohem Stromkosten sowie Fol­gen von Stro­maus­fällen.

  5. Nicht die Ver­sorgungssicher­heit & Energiewende ist gesichert, son­dern einzig und allein das Auskom­men & Einkom­men dieser “Volksverblöder” in der Poli­tik und ihre mit Steuergeld überver­sorgten Hofschranzen/NGOs.

  6. So so. Das Strom­netz in Enten­hausen bleibt also sta­bil und es wird keine Black­outs geben, nein?
    Es war erst vor eini­gen Wochen (mal wieder!) fast so weit: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/europas-stromnetz-am-rand-von-blackout-a-1248733.html, https://www.derstandard.de/story/2000096185439/europas-stromnetz-stand-am-rande-des-totalausfalls Oder let­ztes Jahr: https://rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/deutsches-stromnetz-schrammt-am-blackout-vorbei_aid-19315473 Let­ztes Jahr musste das Kraftwerk in Linz (Öster­re­ich) an 100 Tagen ein­greifen, um das deutsche Strom­netz zu sta­bil­isieren: https://www.freiewelt.net/nachricht/linzer-kraftwerk-musste-im-vorjahr-an-100-tagen-energie-nach-deutschland-liefern-10077036/ Was denkst du “Experte”, wann wird es nicht mehr abz­u­fan­gen sein? Mor­gen, näch­ste Woche, in einem Jahr?

  7. Die Net­zschwankun­gen haben mich schon 2 Mal eine neue Elek­tron­ik für die Drehmas­chine und 2 Mal ein neues Net­zteil zusam­men mit der Grafikkarte am Rech­n­er gekostet.
    Ich liebe unsere Fach­leute.
    Wohlan

  8. Alle hier Kom­men­tieren­den haben natür­lich recht, wie auch in dem par­al­lel zu einem anderen brisan­ten The­ma bei Vera Längs­feld- Aber was tun wir dage­gen? Schließen wir uns doch zusam­men. es sind so viele: Vera Lengs­feld, Unbe­sorgt, Vichys Ein­blick, achgut.com, cicero u.a.mehr! Man muss sich ja nicht gle­ich der AfD anschließen, um sich dem Main­stream ent­ge­gen zustellen. Wen­ngle­ich diese Partei der Gegen­strö­mung auch eine Stimme ver­lei­ht und dur­chaus nicht dem Bild entspricht, das inter­essierte Kreise von links sug­gerieren. Main­stream-Geg­n­er, schließt euch zusam­men!

    • Grund­sät­zlich eine gute Auf­forderung, kommt aber wohl Jahre, vielle­icht sog­ar Jahrzehnte zu spät: Die Links­grü­nen haben es mit sys­tem­a­tis­ch­er (Medien)Propaganda inter­na­tion­al geschafft, aus der Öko­hys­terie eine Ersatzre­li­gion zu machen. Ver­suche, dage­gen zu hal­ten, gab es (z. B. “Partei der Ver­nun­ft”, “Lib­er­al-Kon­ser­v­a­tive Lis­ten”), sind jedoch kläglich gescheit­ert. Lei­der ist auch die AfD aus Grün­den, die hier zu weit führen wür­den, keine Alter­na­tive, und ein echt­es, poli­tisch wirk­sames Bünd­nis kri­tis­ch­er Kräfte nicht in Sicht. Es muss wohl erst beson­ders schlimm wer­den, bevor und damit es wieder bess­er wer­den kann.

  9. Bekan­ntlich sind aller guten Dinge drei. Offen­bar lei­der auch aller schlecht­en: Erst der Nation­al­sozial­is­mus, dann der Sow­jet­sozial­is­mus und dem­nächst wohl Ökosozial­is­mus. Die Gre­tanisierung der Poli­tik macht jeden­falls enorme Fortschritte und gegen die Kraft ein­er ins Religiöse gesteigerten Ide­olo­gie haben Zahlen, Dat­en, Fak­ten und Ver­nun­ft keine Chance. Wohlan!

  10. I have a dream …

    Laut meinem besten Fre­und Google liegt Berlin 34 Meter hoch.
    So – wenn wir jet­zt noch eine rii­i­i­ieeeeesige Mauer um Berlin ziehen, wobei wir auch gerne einen Gut­teil der alten mit­be­nutzen kön­nen, pumpen dann das ganze (vor­ma­lige) Stadt­ge­bi­et mit Hil­fe von regen­er­a­tiv­er Energie mit Wass­er voll, wobei die Glaskup­pel des Bun­destages wie ein großes Aquar­i­um sehr schön drein­schauen würde und ein hüb­sch­er Mit­telpunkt des Spe­ich­ersees wäre. Mit dem voll­ge­laufe­nen Berlin hät­ten wir dann höchst­wahrschein­lich den größten Pump­spe­ich­ersee der Welt – wieder ein deutsch­er Reko­rd mehr! Und sog­ar einen richti­gen Pump­spe­ich­er – keinen virtuellen!

    An dieser Stelle möchte ich aus Platz­grün­den nur ein paar Vorteile dieses Pro­jek­tes nen­nen:
    Wir müssen uns das Gesülze und Getwit­tere unser­er poli­tis­chen Dumm­schwätzer und Physik­leugn­er nicht mehr anhören bzw. lesen, die Bun­desregierung und das Par­la­ment wer­den deut­lich ver­schlankt, die Umge­bung von Berlin erhält ein Naher­hol­ungs­ge­bi­et, der Berlin­er Flughafen muss nicht mehr weit­erge­baut wer­den, wir sparen Unsum­men an Steuergeldern, die Stadt Berlin macht sich endlich mal wieder nüt­zlich und wir haben neben der zukün­fti­gen Grund­sicherung auch eine Grund­last.

    Alles wird gut.

  11. Zitat Wikipedia: “Grund­last beze­ich­net die Belas­tung eines Strom­net­zes, die während eines Tages nicht unter­schrit­ten wird.”
    Grund­last ist nicht durch die Kraftwerke son­dern (fast auss­chließlich) durch den Bedarf der elek­trischen Ver­brauch­er definiert. Es wird weit­er­hin Ver­brauch­er geben, welche länger als 24 Stun­den teil­weise jahre­lang durch­laufen. Wenn man keine Grund­last mehr hat, dann bedeutet dies wohl einen flächen­deck­enden Black­out bzw. ein kom­plette Eigen­ver­sorgung _*aller*_ elek­trischen Ver­brauch­er kom­plett _*ohne*_ Strom­netz. Wie soll das möglich sein?

    Gott sei Dank, sind solche Per­so­n­en, welche von nicht existieren­der Grund­last fab­u­lieren, nicht an ver­ant­wor­tungsvollen Stellen oder arbeit­en gar für unsere Regierung …

    • Ich denke, was Herr Flas­barth tat­säch­lich meint, wenn er von “Last­man­age­ment” und “intel­li­gen­ten Net­zen” schwärmt ist eine von Algo­rith­men ges­teuerte Zuteilung von elek­trisch­er Energie. Nicht wie heute, kochen und waschen wenn es der Haus­mann will, son­dern nur dann, wenn die Sonne scheint, der Wind kräftig weht und das Alu­mini­um­schmelzw­erk ger­ade Betrieb­s­fe­rien macht.

  12. Bei Danisch ste­ht das die Twit­ter­beiträge hierzu bere­its wieder gelöscht wur­den. Kann das jemand bestäti­gen, ich bin näm­lich aus Prinzip nicht in den asozialen Net­zw­erken unter­wegs.
    Danke

  13. Falls das mit dem Kom­bikraftwerk nix wird, das hat mit Gre­ta noch nach der Ver­lei­hung der Gold­en Kam­era am 1. April in den Notizblock dik­tiert:

    Liebe Kinder und Jugendliche, bleibt dran ihr seid so tapfer mit eurem Kli­maschwänzen fre­itags. Ihr set­zt dafür eure zukün­fti­gen Kari­eren aufs Spiel. Großar­tig, ich kann das nur bewun­dern.
    Hier kommt noch von mir der ulti­ma­tive Kli­maschutztip:
    Trinkt nix mehr was Co2 enthält: u.a keine Fan­ta, Cola, Mez­zoMix, Bier, Sekt, Min­er­al­wass­er. Leute denkt dran, all das Gas, all das CO2 was da drin ist entwe­icht unweiger­lich für immer in die Atmo­sphäre und noch ein pos­i­tiv­er Neben­ef­fekt: Weniger Zuck­er = weniger Karies. Ihr kön­nt noch so viel tun. Zeigt’s den Erwach­se­nen. Verzichtet auf diese CO2 Kli­makiller.
    Trinkt Kra­nen­berg­er, ja es ist genießbar und voll­ständig CO2 frei! Bitte macht es!
    Das Bünd­nis CO2 / Die Grün(d)lichen sind auch dafür. Die arbeit­en schon auf EU-Ebene an einem neuen Siegel: “Garantiert CO2 frei!”

    • Und verzichtet auf die extrem energiehun­grige wel­tumspan­nende dezen­tral­isierte Com­putemas­chine, um eure seel­i­gen Self­ies mit Gre­ta von den kar­bon­freien Regen­bo­gen-Ein­horn-Demos der Mitwelt kundzu­tun. Mit unwichtigeren Din­gen als Self­ies kann man seine kurze Lebens­frist kaum ver­tun. Wohlan…

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