Alternative EnergieAm 1. April war Twit­ter­tag der offenen Frage beim Bun­des­um­welt­mi­nis­te­rium (BMU), welches sich eigent­lich BUM abkür­zen müsste und auch sollte. Vögel­chen vom Dienst war Staats­se­kre­tär Jochen Flas­barth, einer der bekann­tes­ten Herolde der deut­schen Ener­gie­wende. Gleich die erste Frage an #Frag­Flas­barth lautete: „Welche Ener­gie­form soll nach der Abschal­tung der Kohle- und Kern­kraft­werke die Grund­last sichern bzw. diese Kraft­werke erset­zen?“

Antwort des BMU: Grund­last wird es im klas­si­schen Sinne nicht mehr geben. Wir werden ein System von Erneu­er­ba­ren, Spei­chern, intel­li­gen­ten Netzen und Last­ma­nage­ment haben.“ – also doch: BUM! Aber mit zwei „M“. Keine Grund­last mehr. Im klas­si­schen Sinne. Dieser „klas­si­sche Sinn“ meint übri­gens die Ange­wohn­heit der Ver­brau­cher, zufäl­lig zu einer belie­bi­gen Tages­zeit eine gewisse Tendenz zur Strom­nach­frage zu ent­wi­ckeln, wobei morgens gegen acht und abends um die selbe Zeit sta­tis­tisch die meisten Kaffees gekocht und Schnit­zel gebra­ten werden, weshalb man um diese Zeit Nach­fra­ge­spit­zen findet. Gibt es dies in Zukunft nicht mehr, wurde offen­bar der Ver­brau­cher abge­schafft. Oder der Strom. Oder beide. Die dies­be­züg­li­che Ver­mu­tung, zukünf­tig würden sich wohl die Netz­aus­fälle häufen, wischt Flas­barth bei­seite:

Nein, dazu gibt es viele Unter­su­chun­gen. Wir werden auch künftig unsere außer­ge­wöhn­lich gute und ver­läss­li­che Ver­sor­gungs­si­cher­heit bewah­ren.“

Ver­sor­gungs­si­cher­heit also ohne Grund­last­fä­hig­keit der Netze, man kann also doch die Eier und das Omelett gleich­zei­tig haben! Da scheint mir aber mit der Mathe­ma­tik etwas nicht zu stimmen. Das muss auch Flas­barth auf­ge­fal­len sein, denn er erin­nert an zah­len­starke Export­erfolge:

Im Augen­blick expor­tie­ren wir mas­sen­haft Strom ins Ausland. Ich denke eine aus­ge­gli­chene Bilanz wäre ver­nünf­tig in einem gut funk­tio­nie­ren­den Energie-Bin­nen­markt.“

Ja ja, unsere soge­nann­ten Exporte! Dum­mer­weise expor­tie­ren wir immer nur dann, wenn auch unsere Nach­barn selber Sonne und Wind satt­ha­ben, weshalb wir auch kaum Geld für unsere „Exporte“ bekom­men, sondern tat­säch­lich oft noch Geld hin­ter­her­wer­fen müssen. Das sind aber keine Exporte, sondern Ent­sor­gungs­kos­ten – oder hat schon mal jemand davon gehört, dass die ört­li­chen Was­ser­werke für die Abwäs­ser zahlen, welche die Bürger täglich „expor­tie­ren“? Inter­es­sant auch, dass unsere bestehen­den Netze zwar aus­rei­chen, Über­pro­duk­tion ins Ausland zu drücken, während sie für die Ver­tei­lung des Stroms im Inland unbe­dingt und drin­gend aus­ge­baut und intel­li­gen­ter werden müssen. Doch bleiben wir bei der Grund­last, die wir angeb­lich in Zukunft nicht mehr brau­chen. Wie soll das gehen ohne Simm­sa­la­bimm? #Frag­Flas­barth:

Weil wir moder­ner und smarter werden, als Sie das im Moment noch für möglich halten.“

Autsch, das saß! Strom­netz minus Grund­last ist gleich smart. Dampf­nu­del­d­umm hätte man früher gesagt, aber das ist lange her! Aus unseren Steck­do­sen fließt in Zukunft ein ganz anderer Saft. Smart und modern und nicht dann, wenn man ihn braucht! So ganz neben­bei: Der „Smart” wird dem­nächst in China gebaut … ich weiß auch nicht, wie ich jetzt darauf komme.

Auftritt „There is no plan(et) B“

Woran man Bots erkennt, kann ich nicht mit Sicher­heit sagen, Cheer­lea­der der Ener­gie­wende erken­nen ist hin­ge­gen leicht. Wer bei Twitter der halben Bun­des­tags­frak­tion der Grünen folgt, und auch keine Bild­schirm­nase bei ARD, ZDF, Bun­des­mi­nis­te­rien und Grüne-Ideen-Schmie­den aus­lässt, der hat eine klare Agenda und bekommt seine Zwit­sche­rei hof­fent­lich gut bezahlt, falls er sich den Account nicht mit zwölf anderen Kan­di­da­ten für eine Refe­ren­dar­stelle in der grünen Par­tei­zen­trale teilen muss. „Not an Orga­ni­sa­tion“ sei er. „But sounds defi­ni­tely like one“, möchte ich hin­zu­fü­gen. User…, nennen wir ihn „B“, springt jeden­falls dem Staats­se­kre­tär zur Seite und twit­tert zur Grund­last­fä­hig­keit der Erneu­er­ba­ren:

Ja, es gibt einen Plan“

Seltsam, wo man doch laut Flas­barth keinen braucht!

Ver­linkt hat „B“ dann diesen News­let­ter (aus 2015) des BMWI, des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Wirt­schaft und Energie, in dem es um „Vir­tu­elle Kraft­werke“ geht. Kurz gesagt also darum, ver­schie­dene Kraft­werke, also Sonne, Wind, Biogas und Wasser gemein­sam zu steuern und idea­ler­weise auch noch einen Spei­cher (Pump­spei­cher­kraft­werk) vor­zu­hal­ten. Als Pseud­onym für dieses vir­tu­elle Gebilde wird häufig auch der Begriff „Kom­bi­kraft­werk“ ver­wen­det. Folgt man nun dem Link von „B“, taucht man ein in die wun­der­volle Welt vir­tu­el­len Stroms. Vor allem aber in die Welt des Lob­by­is­mus und echter Steu­er­knete.

Virtueller Strom und echtes Geld

„Das ist durch­ge­rech­net” behaup­tete schon Anna­lena Baer­bock. Die Rech­nung kennen wir bis heute nicht.

Die Web­seite „kom​bi​kraft​werk​.de“ wird lobend erwähnt im 2015er News­let­ter, kein Wunder, wird sie und das Projekt doch vom selben Minis­te­rium geför­dert. Im Impres­sum von „kom​bi​kraft​werk​.de” findet sich als Ver­ant­wort­li­cher die „Agentur für Erneu­er­bare Energie“, welche als ein­ge­tra­ge­ner Verein von „Ver­bän­den der Branche für Erneu­er­bare Energie“, dem Bun­des­mi­nis­te­rium für Umwelt sowie dem Bun­des­mi­nis­te­rium für Land­wirt­schaft finan­ziert wird. Beson­ders gefal­len hat mir die Domain, mit welcher der Verein eben­falls hau­sie­ren geht: „unend​lich​-viel​-energie​.de“. Dort wird der pres­sere­le­vante Teil der Öffent­lich­keits­ar­beit gebün­delt. In dieser Ver­klei­dung fließt auch noch unter­stüt­zen­der (Geld)Segen aus dem Wirt­schafts­mi­nis­te­rium und einem Dutzend wei­te­rer Ver­bände aus der Szene der Erneu­er­ba­ren. Ob die Energie schon in der Unend­lich­keit ange­langt ist, kann ich natür­lich nicht wissen. Zu erkleck­li­chem Geld­se­gen durch Lobby-Ver­bände und Steu­er­mit­tel, die generös aus den Minis­te­rien her­über­ge­reicht werden, hat es aber mit Sicher­heit schon mal gelangt.

Auf der Web­seite „kom​bi​kraft​werk​.de“ erfah­ren wir auch, dass für das For­schungs­pro­jekt gar kein echter, sondern nur ein „vir­tu­el­les Pump­spei­cher­kraft­werk“ ein­ge­bun­den wurde – doch in der echten Welt helfen nur echte Kraft­werke, weshalb die „Ska­lier­bar­keit“ des Expe­ri­ments „Kom­bi­kraft­werk“ wohl auch nur in der vir­tu­el­len Rea­li­tät denkbar ist. Denn das Projekt soll den „10.000sten Teil des deut­schen Strom­be­darfs“ abde­cken. Wir müssen also nur noch ein paar tausend Pump­spei­cher­kraft­werke bauen, dann sind wir aus dem ener­ge­ti­schen Schnei­der.

Da es derzeit schon 36 sehr unter­schied­li­che Anlagen dieser Art in Deutsch­land gibt, müssen wir schon mal 36 weniger neue bauen! Wie­viele denn derzeit tat­säch­lich im Bau sind, wollen Sie wissen? Null! In Planung? Auch Null! Könnte man denn welche bauen? Kaum mehr als eine Hand voll. Es gibt auch kaum geeig­nete Stand­orte, denn man braucht einen oberen und einen unteren Was­ser­spei­cher erheb­li­chen Aus­ma­ßes und dann noch aus­rei­chend Gefälle. Es wird deshalb wohl eher bei 36/10.000stel Ener­gie­si­cher­heit und Grund­last­fä­hig­keit bleiben.

Jubelperser, Schönredner und Absahner der Energiewende

Doch ver­ges­sen wir das mal für einen Moment, auch wenn der Gedanke, ein paar Spei­cher­seen von der Größe des Boden­sees durch Bayern oder Berlin zu ziehen, durch­aus seinen Reiz hat. Wir halten uns an die Rea­li­tät des Geldes, nicht an Pump­spei­cher, die ohnehin niemals gebaut werden und nur in der Vir­tu­el­len Rea­li­tät exis­tie­ren. Wir schauen auf die Pro­jekt­part­ner von „Kom­bi­kraft­werk“ und finden dort die „Agentur Erneu­er­bare Ener­gien“ wieder – man fördert sich also selbst. Auch die Plei­te­firma „Solar­world“ ist als Pro­jekt­part­ner dabei, auch wenn es die schon lange nicht mehr gibt. Solar­world-Gründer Frank Asbeck hat sich längst mit einem Topf voll Gold aus den Taschen seiner Aktio­näre über den Regen­bo­gen vom Son­nen­acker gemacht.

Eben­falls in der Liste: die Firma Busi­ness Insti­tute Solar Stra­tegy“, welche bereits 2009 von Sun­Edi­son über­nom­men wurde. Sun­Edi­son wie­derum bean­tragte 2016 Gläu­bi­ger­schutz, nur um sich dann schnell gänz­lich auf­zu­lö­sen. Oder SMA Solar Tech­no­logy AG“, die laut Infor­ma­tion auf der Home­page (dort hat man noch eine) „2018 hohe Ver­luste ver­zeich­nete“ aber 2019 laufe alles wieder nach Plan. Lauter Leichen, Untote, oder staat­lich finan­zierte Pro­jekt­part­ner. Zumin­dest der Teil, der von der Sonne lebt, für den Rest kann man nur Mut­ma­ßun­gen anstel­len.

Was bringt es nun, in vier Jahre alten News­let­tern aus Bun­des­mi­nis­te­rien her­um­zu­sto­chern? Es zeigt, entlang welcher Linien und wie weit­ver­zweigt im Ener­gie­wen­de­ge­schäft staat­li­che Gelder fließen, überall sitzen die Jubel­per­ser, Schön­red­ner, Schön­rech­ner und Absah­ner. Das wird in den aktu­el­len News­let­tern nicht besser, wo den Bürgern offen­bar längst ver­schüt­tete Milch als nahr­haft ver­kauft werden soll. Längst abge­schlos­sene Pro­jekte wie das „Kom­bi­kraft­werk“ werden immer noch ver­linkt und zitiert. Es laufe doch so toll mit der Ener­gie­wende, man müsse doch nur genauer hin­se­hen. Das empfahl mir ja auch Cheer­lea­der „B“. Tut man das jedoch, wird einem angst und bange.

E-Auto fahren für umme!

Etwa dann, wenn man im Abschluss­be­richt zum Projekt „Kom­bi­kraft­werk“ aus 2014 liest, der sich für die tech­ni­sche Mach­bar­keit von „100% Erneu­er­bare“ aus­ge­spro­chen hatte. Dort heißt es:

Bezüg­lich des Strom­ver­brauchs wurde ange­nom­men, dass im Ver­gleich zu heute die Effi­zi­enz zwar steigt, die resul­tie­rende Strom­ver­brauchs­re­duk­tion aber durch neue Ver­brau­cher wie E-KfZ, Kli­ma­ti­sie­rung und Power-to-Heat auf­ge­ho­ben wird.“

Der erhöhte Ener­gie­be­darf für Elek­tro­mo­bi­li­tät, bei denen wir ja auch 100% hin­be­kom­men sollen, soll also aus­ge­gli­chen werden durch Effi­zi­enz­ge­winne? Und ein biss­chen Strom ist dann sogar noch übrig, um damit Wärme zu erzeu­gen? Strom zu 100% aus Erneu­er­ba­ren und die Sub­sti­tu­tion von Diesel und Benzin ist da schon mit drin? Was müssen das wohl für gigan­ti­sche Effi­zi­enz­ge­winne sein, die etwa ein Drittel des Gesamt­ener­gie­be­darfs einfach so erset­zen können! Brau­chen wir nicht allein schon wegen der Elek­tro­mo­bi­li­tät fast doppelt so viel Strom, wenn das Ziel „100%“ erreicht werden soll? Laut Bericht nicht:

Ins­ge­samt ergibt sich für das 100%-EE-Szenario ein Jah­res­strom­ver­brauch von rund 600 TWh – eine ähn­li­che Grö­ßen­ord­nung wie heut­zu­tage [Stand 2014].“

Mit anderen Worten: Elek­tro­mo­bi­li­tät kostet eigent­lich über­haupt keine Energie, ist also quasi für umsonst! Für jede ein­ge­drehte Ener­gie­spar­lampe kann ein Tesla zusätz­lich auf­la­den! Ich hätte gern ein paar Krümel von dem Stoff, den die Ver­fas­ser dieses Abschluss­be­rich­tes geraucht haben müssen, denn weiter heißt es:

Neben einem gerin­gen Ausbau von Pump­spei­chern setzt dieses Sze­na­rio vor­ran­gig auf die Power-to-Gas-Tech­no­lo­gie.“

Nun wissen wir zumin­dest, wie Anna­lena Baer­bock auf die Idee kommt, das Netz sei der Spei­cher. Die hatte nämlich auch das Power-to-Gas-Ver­fah­ren im Kopf, mit­hilfe dessen sie das Erd­gas­netz fluten will. Eigent­lich muss es aber Power-to-H2-to-Methan-to-Heat-to-Power-Ver­fah­ren heißen und weist der­ma­ßen unter­ir­di­sche Wir­kungs­grade auf, dass man gerade mal 20% der Energie zurück­be­kommt, die man hin­ein­ge­steckt hat. Kom­plett unge­eig­net also!

Die Physik setzt hier Hürden, die sich nicht einmal durch das Gebrüll eines Anton Hof­rei­ter hin­weg­pus­ten lassen. Auch auf den „nur gerin­gen Ausbau der Pump­spei­cher“ bin ich schon gespannt. Viel­leicht können wir ja einen im Ham­ba­cher Forst errich­ten, spä­tes­tens dann, wenn die Baum­schüt­zer den letzten Bäumen dort wegen Eigen­be­darf gekün­digt haben. Aber viel­leicht reichen ja auch vir­tu­elle Pump­spei­cher und vir­tu­elle Kraft­werke, um vir­tu­el­len Kunden Strom zu liefern – und zwar Grund­last­fä­hig, deshalb schließt man die Kraft­werke ja zusam­men. Vir­tu­ell, ver­steht sich!

Fazit

Kom­bi­kraft­werke mit vir­tu­el­len Pump­spei­chern funk­tio­nie­ren nur in der Theorie und unter der Maßgabe, dass es da immer noch ein echtes Netz mit echten Kraft­wer­ken gibt, die den Sta­tis­tik-Expe­ri­men­ten das Über­le­ben ermög­li­chen. Auch die Ver­brau­cher waren in diesem Expe­ri­ment nicht phy­si­ka­lisch „off the big grid“. Für den End­aus­bau nach Atom, Kohle und Gas eignen sich Kom­bi­kraft­werke ohne echte Pump­spei­cher also nicht. Auch sind deren Erfin­der von einem viel zu gerin­gen Ener­gie­be­darf aus­ge­gan­gen und hatten seltsam naive Vor­stel­lun­gen davon, wie viele Pump­spei­cher sie tat­säch­lich benö­ti­gen würden oder wo man die wohl bauen soll.

Staats­se­kre­tär Jochen Flas­barth redet also Unsinn, wenn er die Not­wen­dig­keit der Grund­last­fä­hig­keit eines Netzes abstrei­tet. Als Lohn für diese Anstren­gun­gen [Ener­gie­wende] winkt eine moderne, saubere und stabile Strom­ver­sor­gung“ schrei­ben nämlich schon 2014 die Kom­bi­kraft­werks­er­fin­der als Schluss­satz in ihren Bericht – und „stabil“ heißt nun mal Grund­last­fä­hig, Herr Flas­barth. Die Kom­bi­kraft­werke mit vir­tu­el­len Pump­spei­chern schaf­fen das aber nicht. Ihnen wird aber sicher etwas noch smar­te­res ein­fal­len! Für die Ver­brau­cher und Emp­fän­ger guter Nach­rich­ten aus Minis­te­rien und Ide­en­schmie­den heißt dies: immer erst im Impres­sum nach­se­hen, wer für die Heureka-Durch­sa­gen bezahlt hat.

Am Ende bleibt dem Staat wohl nur der orwell­sche Weg, die feh­lende Grund­last­fä­hig­keit auf der Nach­fra­ge­seite aus­zu­glei­chen, also regu­lie­rend, zutei­lend, ver­bie­tend und bestra­fend ein­zu­grei­fen, wie hier in einer Dys­to­pie beschrie­ben. Was für eine schöne neue Welt, in der uns leider nicht das unschul­dige CO2-neu­trale Ener­gie­pa­ra­dies winkt, sondern Ener­gie­man­gel und Ener­gie­ar­mut blühen.

21 Kommentare

  1. Am 23.05.2019 kommen bun­des­weit Umwelt-, Natur-, Tier- und Gesund­heits­schüt­zer in Berlin zusam­men um gegen Maß­nah­men der Ener­gie­wende – ins­be­son­dere Wind­parks – zu demons­trie­ren.

  2. 1.April.Der Flas­barth hat Euch doch bloß in den April geschickt.Virtuelle Kraft­werke können nur ima­gi­nä­ren Strom liefern.

  3. Im BMU und in der Regie­rung sind Idioten am Werk. Da lohnt kein Kom­men­tar mehr. Die nächste Genera­tion wird in wenigen Jahren die Zeche bezah­len mit Arbeits­platz-Schwie­rig­kei­ten/­Be­wer­bun­gen und mit hohem Strom­kos­ten sowie Folgen von Strom­aus­fäl­len.

  4. Nicht die Ver­sor­gungs­si­cher­heit & Ener­gie­wende ist gesi­chert, sondern einzig und allein das Aus­kom­men & Ein­kom­men dieser „Volks­ver­blö­der” in der Politik und ihre mit Steu­er­geld über­ver­sorg­ten Hofschranzen/NGOs.

  5. So so. Das Strom­netz in Enten­hau­sen bleibt also stabil und es wird keine Black­outs geben, nein?
    Es war erst vor einigen Wochen (mal wieder!) fast so weit: http://​www​.manager​-magazin​.de/​u​n​t​e​r​n​e​h​m​e​n​/​e​n​e​r​g​i​e​/​e​u​r​o​p​a​s​-​s​t​r​o​m​n​e​t​z​-​a​m​-​r​a​n​d​-​v​o​n​-​b​l​a​c​k​o​u​t​-​a​-​1​2​4​8​7​3​3​.​h​tml, https://​www​.der​stan​dard​.de/​s​t​o​r​y​/​2​0​0​0​0​9​6​1​8​5​4​3​9​/​e​u​r​o​p​a​s​-​s​t​r​o​m​n​e​t​z​-​s​t​a​n​d​-​a​m​-​r​a​n​d​e​-​d​e​s​-​t​o​t​a​l​a​u​s​f​a​lls Oder letztes Jahr: https://​rp​-online​.de/​w​i​r​t​s​c​h​a​f​t​/​u​n​t​e​r​n​e​h​m​e​n​/​d​e​u​t​s​c​h​e​s​-​s​t​r​o​m​n​e​t​z​-​s​c​h​r​a​m​m​t​-​a​m​-​b​l​a​c​k​o​u​t​-​v​o​r​b​e​i​_​a​i​d​-​1​9​3​1​5​473 Letztes Jahr musste das Kraft­werk in Linz (Öster­reich) an 100 Tagen ein­grei­fen, um das deut­sche Strom­netz zu sta­bi­li­sie­ren: https://​www​.frei​e​welt​.net/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​/​l​i​n​z​e​r​-​k​r​a​f​t​w​e​r​k​-​m​u​s​s​t​e​-​i​m​-​v​o​r​j​a​h​r​-​a​n​-​1​0​0​-​t​a​g​e​n​-​e​n​e​r​g​i​e​-​n​a​c​h​-​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​-​l​i​e​f​e​r​n​-​1​0​0​7​7​0​36/ Was denkst du „Experte”, wann wird es nicht mehr abzu­fan­gen sein? Morgen, nächste Woche, in einem Jahr?

  6. Die Netz­schwan­kun­gen haben mich schon 2 Mal eine neue Elek­tro­nik für die Dreh­ma­schine und 2 Mal ein neues Netz­teil zusam­men mit der Gra­fik­karte am Rechner gekos­tet.
    Ich liebe unsere Fach­leute.
    Wohlan

  7. Alle hier Kom­men­tie­ren­den haben natür­lich recht, wie auch in dem par­al­lel zu einem anderen bri­san­ten Thema bei Vera Längs­feld- Aber was tun wir dagegen? Schlie­ßen wir uns doch zusam­men. es sind so viele: Vera Lengs­feld, Unbe­sorgt, Vichys Ein­blick, achgut​.com, cicero u.a.mehr! Man muss sich ja nicht gleich der AfD anschlie­ßen, um sich dem Main­stream ent­ge­gen zustel­len. Wenn­gleich diese Partei der Gegen­strö­mung auch eine Stimme ver­leiht und durch­aus nicht dem Bild ent­spricht, das inter­es­sierte Kreise von links sug­ge­rie­ren. Main­stream-Gegner, schließt euch zusam­men!

    • Grund­sätz­lich eine gute Auf­for­de­rung, kommt aber wohl Jahre, viel­leicht sogar Jahr­zehnte zu spät: Die Links­grü­nen haben es mit sys­te­ma­ti­scher (Medien)Propaganda inter­na­tio­nal geschafft, aus der Öko­hys­te­rie eine Ersatz­re­li­gion zu machen. Ver­su­che, dagegen zu halten, gab es (z. B. „Partei der Ver­nunft”, „Liberal-Kon­ser­va­tive Listen”), sind jedoch kläg­lich geschei­tert. Leider ist auch die AfD aus Gründen, die hier zu weit führen würden, keine Alter­na­tive, und ein echtes, poli­tisch wirk­sa­mes Bündnis kri­ti­scher Kräfte nicht in Sicht. Es muss wohl erst beson­ders schlimm werden, bevor und damit es wieder besser werden kann.

  8. Bekannt­lich sind aller guten Dinge drei. Offen­bar leider auch aller schlech­ten: Erst der Natio­nal­so­zia­lis­mus, dann der Sowjet­so­zia­lis­mus und dem­nächst wohl Öko­so­zia­lis­mus. Die Gre­ta­ni­sie­rung der Politik macht jeden­falls enorme Fort­schritte und gegen die Kraft einer ins Reli­giöse gestei­ger­ten Ideo­lo­gie haben Zahlen, Daten, Fakten und Ver­nunft keine Chance. Wohlan!

  9. I have a dream …

    Laut meinem besten Freund Google liegt Berlin 34 Meter hoch.
    So – wenn wir jetzt noch eine riiiiieeeee­sige Mauer um Berlin ziehen, wobei wir auch gerne einen Gutteil der alten mit­be­nut­zen können, pumpen dann das ganze (vor­ma­lige) Stadt­ge­biet mit Hilfe von rege­ne­ra­ti­ver Energie mit Wasser voll, wobei die Glas­kup­pel des Bun­des­ta­ges wie ein großes Aqua­rium sehr schön drein­schauen würde und ein hüb­scher Mit­tel­punkt des Spei­cher­sees wäre. Mit dem voll­ge­lau­fe­nen Berlin hätten wir dann höchst­wahr­schein­lich den größten Pump­spei­cher­see der Welt – wieder ein deut­scher Rekord mehr! Und sogar einen rich­ti­gen Pump­spei­cher – keinen vir­tu­el­len!

    An dieser Stelle möchte ich aus Platz­grün­den nur ein paar Vor­teile dieses Pro­jek­tes nennen:
    Wir müssen uns das Gesülze und Get­wit­tere unserer poli­ti­schen Dumm­schwät­zer und Phy­sik­leug­ner nicht mehr anhören bzw. lesen, die Bun­des­re­gie­rung und das Par­la­ment werden deut­lich ver­schlankt, die Umge­bung von Berlin erhält ein Nah­erho­lungs­ge­biet, der Ber­li­ner Flug­ha­fen muss nicht mehr wei­ter­ge­baut werden, wir sparen Unsum­men an Steu­er­gel­dern, die Stadt Berlin macht sich endlich mal wieder nütz­lich und wir haben neben der zukünf­ti­gen Grund­si­che­rung auch eine Grund­last.

    Alles wird gut.

  10. Zitat Wiki­pe­dia: „Grund­last bezeich­net die Belas­tung eines Strom­net­zes, die während eines Tages nicht unter­schrit­ten wird.”
    Grund­last ist nicht durch die Kraft­werke sondern (fast aus­schließ­lich) durch den Bedarf der elek­tri­schen Ver­brau­cher defi­niert. Es wird wei­ter­hin Ver­brau­cher geben, welche länger als 24 Stunden teil­weise jah­re­lang durch­lau­fen. Wenn man keine Grund­last mehr hat, dann bedeu­tet dies wohl einen flä­chen­de­cken­den Black­out bzw. ein kom­plette Eigen­ver­sor­gung _*aller*_ elek­tri­schen Ver­brau­cher kom­plett _*ohne*_ Strom­netz. Wie soll das möglich sein?

    Gott sei Dank, sind solche Per­so­nen, welche von nicht exis­tie­ren­der Grund­last fabu­lie­ren, nicht an ver­ant­wor­tungs­vol­len Stellen oder arbei­ten gar für unsere Regie­rung …

    • Ich denke, was Herr Flas­barth tat­säch­lich meint, wenn er von „Last­ma­nage­ment” und „intel­li­gen­ten Netzen” schwärmt ist eine von Algo­rith­men gesteu­erte Zutei­lung von elek­tri­scher Energie. Nicht wie heute, kochen und waschen wenn es der Haus­mann will, sondern nur dann, wenn die Sonne scheint, der Wind kräftig weht und das Alu­mi­ni­um­schmelz­werk gerade Betriebs­fe­rien macht.

  11. Bei Danisch steht das die Twit­ter­bei­träge hierzu bereits wieder gelöscht wurden. Kann das jemand bestä­ti­gen, ich bin nämlich aus Prinzip nicht in den aso­zia­len Netz­wer­ken unter­wegs.
    Danke

  12. Falls das mit dem Kom­bi­kraft­werk nix wird, das hat mit Greta noch nach der Ver­lei­hung der Golden Kamera am 1. April in den Notiz­block dik­tiert:

    Liebe Kinder und Jugend­li­che, bleibt dran ihr seid so tapfer mit eurem Kli­ma­schwän­zen frei­tags. Ihr setzt dafür eure zukünf­ti­gen Karie­ren aufs Spiel. Groß­ar­tig, ich kann das nur bewun­dern.
    Hier kommt noch von mir der ulti­ma­tive Kli­ma­schutz­tip:
    Trinkt nix mehr was Co2 enthält: u.a keine Fanta, Cola, Mez­zo­Mix, Bier, Sekt, Mine­ral­was­ser. Leute denkt dran, all das Gas, all das CO2 was da drin ist ent­weicht unwei­ger­lich für immer in die Atmo­sphäre und noch ein posi­ti­ver Neben­ef­fekt: Weniger Zucker = weniger Karies. Ihr könnt noch so viel tun. Zeigt’s den Erwach­se­nen. Ver­zich­tet auf diese CO2 Kli­ma­kil­ler.
    Trinkt Kra­nen­ber­ger, ja es ist genieß­bar und voll­stän­dig CO2 frei! Bitte macht es!
    Das Bündnis CO2 / Die Grün(d)lichen sind auch dafür. Die arbei­ten schon auf EU-Ebene an einem neuen Siegel: „Garan­tiert CO2 frei!”

    • Und ver­zich­tet auf die extrem ener­gie­hung­rige welt­um­span­nende dezen­tra­li­sierte Com­pu­te­ma­schine, um eure see­li­gen Selfies mit Greta von den kar­bon­freien Regen­bo­gen-Einhorn-Demos der Mitwelt kund­zu­tun. Mit unwich­ti­ge­ren Dingen als Selfies kann man seine kurze Lebens­frist kaum vertun. Wohlan…

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