Nicht wenige Men­schen haben die Vorstel­lung, Natur­wis­senschaftler seien Team­play­er, die ihr ganzes Leben lang völ­lig uneigen­nützig nach neuen Erken­nt­nis­sen suchen, orig­inelle oder noch ungedachte Ideen und Arbeit­en müh­e­los veröf­fentlichen kön­nen und es freudig begrüßen, wenn andere Wis­senschaftler eines Tages den Beweis führen, dass ihre Arbeit wahlweise völ­lig nut­z­los war oder so gravierende sys­tem­a­tis­che Fehler enthält, dass sie dadurch eben­falls nut­z­los ist. Ganz gle­ich, ob einem das am Beginn oder am Ende ein­er akademis­chen Kar­riere passiert – es ist ver­heerend. Nicht nur in der Kli­mawis­senschaft. Und spätestens an dieser Stelle wird man fest­stellen müssen, dass auch Kli­mawis­senschaftler nur Men­schen sind und zutief­st men­schlich reagieren. Mit Ablehnung, Ver­drän­gung, Empörung und sog­ar mit Gege­nan­grif­f­en. Sie holen ihre „großen Brüder“ zu Hil­fe, ver­suchen sich Mehrheit­en zusam­men­zutrom­meln und schreck­en manch­mal sog­ar vor Trick­sereien, Ver­leum­dung und Betrug nicht zurück.

Dazu kommt das Prob­lem ein­er sehr knap­pen Ressource, die im Wis­senschafts­be­trieb als Währung gilt und bei der Frage nach Rep­u­ta­tion oder Förderung eine immense Rolle spielt: die Veröf­fentlichung. Dabei han­delt es sich aber nicht um Büch­er oder Mais­chberg­er-Auftritte, son­dern um Artikel in anerkan­nten wis­senschaftlichen Jour­nalen, wo man nur dann pub­lizieren kann, wenn die Arbeit ein­er mehr oder weniger anony­men mehrstu­fi­gen Prü­fung durch andere Experten auf eben diesem Gebi­et stand­hält. Das hält zwar sich­er eini­gen Unsinn aus den Blät­tern her­aus und hil­ft, Fehler zu find­en, kann sich aber als fast unüber­wind­bare Hürde erweisen, wenn man davon aus­ge­hen kann, dass ein „Kon­sens“, gegen den man anschreibt, für aus­re­ichend Vorurteile und Igno­ranz sorgt. Stellen Sie sich ein­fach vor, liebe Leser, Galileo Galilei hätte sein „Paper“ im Vatikan zur Begutach­tung vor­legen müssen und fra­gen Sie sich, ob sich dort eine demokratis­che Mehrheit von Gelehrten für eine Veröf­fentlichung aus­ge­sprochen hätte. Die Sonne würde sich wohl immer noch um die Erde drehen.

Prinzip Hollywood: “Mehr vom Selben” siegt über “Probier was Neues”

Zunächst noch ein paar Worte zu den Wis­senschaft­sjour­nalen, die zwar große Namen haben, aber natür­lich auch nicht frei sind von wirtschaftlichen Erwä­gun­gen und Trends. Ger­ade, wenn diese poli­tisch ver­stärkt wer­den. Wer der schein­bar über­mächti­gen Ein­heitsmei­n­ung nur ein paar weit­ere Krümel Gewis­sheit hinzufügt, ihr aber ins­ge­samt nicht schadet und dem Trend fol­gt, hat es leichter. Falls Sie, sagen wir die ver­heerende Wirkung von Brausepul­ver auf das Erd­kli­ma unter­suchen wollen oder ein weit­eres Treib­haus­gas auf die Anklage­bank brin­gen möchten…das wird sich sich­er machen lassen. Rech­nen Sie aber nicht mit wohlwol­len­den Reviews, wenn sie die heili­gen Knochen aus­bud­deln, die das Fun­da­ment eines ver­fes­tigten Kon­sens­es sind, um sie auf ihren Cal­ci­umge­halt zu prüfen. Man muss sich durch viel Beton durchkämpfen, bis man am Ziel ist und darf bei den­jeni­gen, die sich behagliche Häuser auf dem Fun­da­ment gebaut haben, nicht auf große Liebe hoffen.

Große Schwierigkeit­en bekommt man zum Beispiel, wenn man eine der Säulen des Kli­maalarmis­mus als Baugutachter unter die Lupe nimmt. Also die Rolle von CO2, die Qual­ität der Kli­mamod­elle, welche als Werkzeuge der Vorher­sage und als Alar­m­glock­en dienen oder die Paläo-Mess­rei­hen, die aus Eis­bohrk­er­nen oder anderen Bohrun­gen indi­rekt auf Tem­per­a­turen der Ver­gan­gen­heit schließen. Let­zteres führte beispiel­sweise zu den Auseinan­der­set­zun­gen rund um Manns Hock­ey­stick-Kurve, von denen ich berichtete.

Warum das so ist, kann man leicht errat­en. Denn seit Poli­tik­er vor etwas mehr als 100 Jahren began­nen, bei Gesund­heit­spro­gram­men auf die Exper­tise von Medi­zin­ern zu ver­trauen, hat­te noch nie eine so kleine Gruppe von Wis­senschaftlern so große Macht über die Poli­tik, wie die Kli­maforsch­er heute. Sog­ar ein bei der UN ange­siedeltes Wächter­gremi­um mit enger Agen­da haben sie sich geschaf­fen. Das IPCC, muss man wis­sen, hat nicht die Auf­gabe, den Kli­mawan­del zu unter­suchen und Maß­nah­men vorzuschla­gen – das wäre ja ein Segen. Nein, das IPCC hat die Auf­gabe, den men­schengemacht­en Kli­mawan­del zu unter­suchen und Maß­nah­men vorzuschla­gen. Das sper­rige Adjek­tiv macht den Unter­schied und gibt die einzige Rich­tung vor, in die der Blick gehen darf. Rat­en Sie, was man her­aus­find­et: der Kli­mawan­del ist men­schengemacht. Und zwar auss­chließlich! Damit kon­nte natür­lich nie­mand rechnen…

Flankiert von mit Parolen aus­ges­tat­teten Aktivis­ten, die häu­fig nicht ein­mal die ele­men­tarsten Zusam­men­hänge ver­ste­hen, exeku­tiert die Poli­tik die aus­ge­sproch­enen Empfehlun­gen: ruft in Städten den Kli­man­ot­stand aus, denkt laut über Kli­mas­teuern nach und bere­it­et Ver­bote vor, gibt großzügig Forschungsgelder…kurz: man hängt auch als Wis­senschaftler tief drin im Aktion­is­mus und dem Umbau der Gesellschaft und ist Stich­wort­ge­ber bei einem gigan­tis­chen Gesellschaft­sex­per­i­ment, das nach Mei­n­ung aller Ökonomen auch und nach Mei­n­ung viel­er nur schief gehen kann. Es ste­ht für einen Wis­senschaftler also mehr auf dem Spiel als ein paar Drittmit­tel. Aber Geld schafft Begehrlichkeit, wenn es auf den Tisch gelegt wird und das Paris-Abkom­men allein (bei dem jedes teil­nehmende Land völ­lig ver­schiedene Verpflich­tun­gen auf je einen Zettel schrieb, welche dann zusam­menge­bun­den und als Abkom­men proklamiert wur­den) sorgt dafür, dass es um hun­derte Mil­liar­den Dol­lar und Euro geht.

Die west­liche Gesellschaft (und nur diese) hat sich hineinziehen lassen in eine offene wis­senschaftliche Debat­te und sich dort bin­nen kurz­er Zeit auf jene Seite geschla­gen, die ihr den meis­ten Aktion­is­mus und die umfassend­ste poli­tis­che Ein­flussnahme ver­sprach. Dabei sind die Pro­tag­o­nis­ten und die Argu­mente im Wesentlichen diesel­ben wie vor 30 Jahren, wie man in dieser sehenswerten Chan­nel4-Doku aus dem Jahr 1990 sehen kann. Aber die Zeit lässt sich nicht zurück­drehen und man kann den­jeni­gen, die schon vor 30 Jahren zu Sach­lichkeit und Ver­nun­ft rieten, kaum vor­w­er­fen, dass sie nicht deut­lich genug vor dem Gedanken-Kollek­tivis­mus warn­ten, in den wir uns heute frei­willig begeben.

Gleichschaltung, Hysterie, Faktenfreiheit

Als ich neulich über einen Zivil­prozess wegen Ver­leum­dung berichtete, den ein­er der bekan­ntesten Vertreter der Kli­maalarmis­ten gegen einen sein­er Kri­tik­er angestrengt hat­te und der nun eingestellt wurde, erhielt mein Artikel viel Aufmerk­samkeit. Sowohl Skep­tik­er als auch Alarmis­ten sahen sich bestätigt und span­nen einen Faden weit­er, der so im Artikel über­haupt nicht zu find­en war. Dr. Mann sei verurteilt wor­den, das Gericht hätte dem Kli­maschwindel ein Ende bere­it­et, war vielerorts zu lesen.

Nichts davon habe ich geschrieben, weil nichts davon passiert war. Selb­st der son­st so besonnene Boris Palmer – sicher­lich gen­ervt, weil er von ver­schieden­er Seite meinen Artikel zugeschickt bekam – kon­nte nicht an sich hal­ten und unter­stellte mir Aus­sagen, die ich nie geschrieben hat­te. Auf der anderen Seite schlu­gen die reflex­haften Vertei­di­ger von Manns Hock­ey­stick-Kurve Purzel­bäume, weil sie sich ver­an­lasst sahen, ein Paper aus dem Jahr 1998 zu vertei­di­gen, von dem viele glaubten, es sei nach jahre­lan­gen Kon­tro­ver­sen endlich in Vergessen­heit ger­at­en. Nun wurde es wieder ans Licht gez­er­rt und die Vertei­di­ger stell­ten sich schützend vor einen Leich­nam, bei dessen Beerdi­gung sie wohl noch zur Schule gingen.

Da waren Aus­sagen zu lesen wie „aus­nahm­s­los alle Unter­suchun­gen haben ergeben, dass die Kurve stimmt“, was nochmal einen Zack­en mehr falsch­er Gewis­sheit enthält als die üblichen Eröff­nungszüge solch­er Debat­ten, bei denen man als erstes etwas von 97% oder 99% zu hören bekommt – ganz so, als sei die Dimen­sion von DDR-Wahlergeb­nis­sen jemals Beleg für Wahrhaftigkeit gewesen.

Wie dem auch sei, den vor­eili­gen Skep­tik­ern sei gesagt, dass die The­o­rie Manns in Kana­da nicht vor Gericht stand, son­dern sein Kon­tra­hent Ball in Per­son und dass Gerichte generell nicht über wis­senschaftliche The­o­rien entschei­den. Noch nicht. Auch wenn wir aktuell nur noch ein Augen­zwinkern davon ent­fer­nt zu sein scheinen, „Kli­maleug­nung“ als Straftatbe­stand zu betra­cht­en. Doch was Gerichte noch unter­lassen, exeku­tieren längst die Aktivis­ten. Auf der deutschen Wikipedia wer­den bere­its fleißig Markierun­gen ange­bracht, um gute von bösen Wis­senschaftlern und Pub­lizis­ten zu unter­schei­den. Weit­ere men­tale Infek­tio­nen sind also zu erwarten.

“Sobald der Men­schenseele ein neues Dog­ma eingepflanzt ist, inspiri­ert es die Insti­tu­tio­nen, die Kün­ste und das Ver­hal­ten der Menge. Die von ihm über die See­len geübte Herrschaft ist dann eine absolute. Die Män­ner der Tat denken nur an dessen Ver­wirk­lichung, die Geset­zge­ber nur an dessen Anwen­dung, die Philosophen, Kün­stler, Schrift­steller beschäfti­gen sich nur mit dessen Umset­zung in ver­schiedene For­men.” (Gus­tave Le Bon, “Psy­cholo­gie der Massen”, 1895 – gefun­den bei Michael Klonovsky) 

Die menschengemachte Klimawissenschaft

Dass es sich beim „Men­schengemacht­en Kli­mawan­del“ um ein Dog­ma han­delt, wie es Le Bon beschrieb, zeigte sich wieder ein­mal in Gesprächen, Kom­mentaren und e‑Mails, die mich nach dem Artikel erre­icht­en. Ich unter­schlage hier die Beschimp­fun­gen und „guten Reisewün­sche“ und bringe nur dieses, leicht eingedampfte Beispiel:

A: 97% der Wis­senschaftler sind sich einig: Der Kli­mawan­del ist men­schengemacht. Es muss also stimmen!

Ich: Die Zahl 97% ist ein Mythos, die zugrun­deliegende Metas­tudie von Coock et al. klam­merte viele jen­er Stu­di­en aus, die sich nicht fes­tlegten, ob oder ob nicht und wenn ja, wieviel Ein­fluss der Men­sch hat.

A: Ob nun 97%, 50% oder 20% – das ist dem men­schengemacht­en Kli­mawan­del doch egal!

Das heißt, eine unbe­wiesene Hypothese ist längst ins Fun­da­ment ein­gesick­ert und dort fest gewor­den. Uner­hört, diese noch in Frage zu stellen – man würde den Aktivis­ten ja ihre lieb­sten Satzan­fänge weg­nehmen. Deshalb auch die abso­lutis­tis­che Vertei­di­gung der Mann’schen Hock­ey­stick-Kurve, die sehr wohl im Feuer der Kri­tik stand und bis heute steht.

Ich möchte an dieser Stelle nur den Beweis führen, dass die Aus­sage „aus­nahm­s­los alle Unter­suchun­gen haben ergeben, dass die Kurve stimmt“ schlicht falsch ist, ohne die Diskus­sion wieder auf das juris­tis­che Geplänkel zwis­chen Mann und Ball zu lenken. Zu nen­nen ist hier ins­beson­dere die Arbeit von Stephen McIn­tyre und Ross McK­itrick von 2005, in der sie, vere­in­facht gesagt, beson­ders die Tem­per­atur-Mess­rei­hen Manns in Zweifel ziehen, die dieser aus den Baum­rin­gen amerikanis­ch­er Borstenkiefern her­leit­ete und nach Mei­n­ung von McIn­tyre und McK­itrick (M&M) die his­torischen Tem­per­atur­w­erte als zu niedrig angab. (Wer übri­gens wis­sen möchte, was man mit his­torischen Mess­rei­hen so alles machen kann, dem empfehle ich dieses Video.)

Der Vor­wurf von M&M zielte mit­ten ins Herz der Kli­maalarmis­ten, weil er sich mit einem Feld befasst, dem schon so manche schöne The­o­rie zum Ver­häng­nis wurde: man­gel­haftes Fehler­be­wusst­sein und Fehlerdiskus­sion. Die Debat­te über die von M&M gefun­de­nen Ungereimtheit­en ist hochsin­ter­es­sant und gle­icht eher einem span­nen­den Kri­mi, als der bloßen Kol­li­sion zweier wis­senschaftlich­er Inter­pre­ta­tio­nen. Und sie ist keines­falls entsch­ieden oder abgeschlossen, auch wenn es heute etwas ruhiger ist an dieser Front, weil sich das Feuer längst auf andere Schau­plätze ver­lagert hat. Die vor­laute Vertei­di­gung, Manns Kurve hätte ein­hel­lige Zus­tim­mung erfahren und sei all­ge­mein unum­strit­ten, darf jedoch als wider­legt betra­chtet werden.

Die Sache mit der Genauigkeit

Während Mann sich auf der Seite der Mess­rei­hen in einem alten Krieg befind­et, gibt es andere Wis­senschaftler, die eher die prog­nos­tis­che Seite der IPCC-ges­teuerten Kli­maforschung in Zweifel ziehen: die Kli­mamod­elle. Richtige Panik kann näm­lich erst aufkom­men, wenn man der Men­schheit mit schreck­lichen Graphen dro­ht, die für die Zukun­ft nichts Gutes prophezeien. Auch alle poli­tis­chen Ziele wie die Begren­zung des CO2-Ausstoßes oder das 1,5°-Ziel von Paris gehen aus diesen Prog­nosew­erkzeu­gen her­vor. Vere­in­facht gesagt füt­tert man die Mod­elle – und es gibt Dutzende davon – mit Werten für Tem­per­atur und CO2 und ändert die Werte solange, bis die gewün­schte Kurve dabei her­auskommt. Die Werte erhält die Poli­tik und über­set­zt diese in Ver­bote und Steuern. Wie gesagt, etwas kom­pliziert­er ist es schon, aber die zweite (Was soll ich tun?) und dritte (Was darf ich hof­fen?) Grund­frage der Ver­nun­ft, wie sie Kant for­mulierte, beant­wortet die Kli­mawis­senschaft mit diesen Werkzeu­gen. Han­deln und Glaube sind geset­zt, doch soll­ten wir die erste Frage „Was kann ich wis­sen?“ nicht aus dem Auge ver­lieren. Wom­it wir wieder bei der Genauigkeit wären und der Frage, was die Kli­mamod­elle wirk­lich tau­gen, aus deren Orakeln die Poli­tik Hand­lungsan­weisun­gen ableitet.

Die Klimawissenschaft als „nackter Kaiser“?

„Nach dem gegen­wär­ti­gen Stand der The­o­rie wird sich ein AGW 1)-Sig­nal, falls vorhan­den, niemals aus dem Kli­ma-Rauschen her­vorheben, egal wie lange die Beobach­tungsaufze­ich­nung dauert, da die Unsicher­heits­bre­ite notwendi­ger­weise viel schneller zunimmt als ein pro­jiziert­er Trend der Luft­tem­per­atur. Jegliche Auswirkung von Treib­haus­gasen geht immer inner­halb des Unsicher­heitsin­ter­valls ver­loren. Selb­st fort­geschrit­tene Kli­mamod­elle weisen eine schlechte Energieau­flö­sung und sehr große Pro­jek­tion­sun­sicher­heit­en auf. Die unver­mei­dliche Schlussfol­gerung ist, dass ein Tem­per­atursig­nal von anthro­po­ge­nen CO2-Emis­sio­nen (falls vorhan­den) nicht in Kli­ma-Observ­ablen nachgewiesen wer­den kon­nte oder kann.“

Da stellt jemand grundle­gend in Frage, ob die Kli­mamod­elle – und zwar alle – über­haupt in der Lage seien, die Ein­flüsse von Treib­haus­gasen auf das Kli­ma zu zeigen, weil die Mess- oder Regel­größe voll­ständig im Fehler­rauschen unterge­he. Wer ist dieser „Kli­maleugn­er“, dieser Ket­zer, der da so frech die Offen­barung der Orakel-Mod­elle stört?

Sein Name ist Dr. Patrick Frank vom SLAC Nation­al Accel­er­a­tor Lab­o­ra­to­ry der Stan­ford Uni­ver­si­ty, Men­lo Park, Kali­fornien und er hat sein Paper „Fehler­aus­bre­itung und Zuver­läs­sigkeit glob­aler Luft­tem­per­atur­pro­jek­tio­nen“  ger­ade eben im Jour­nal „fron­tiers in Earth Sci­ence“ veröffentlicht.

Hier kom­men­tiert er den lan­gen Weg bis zur Veröf­fentlichung in einem ange­se­henen Jour­nal – es dauerte sechs Jahre – und legt auch die kom­plet­ten Schriftwech­sel (ZIP-Datei), Ein­wände und selt­samen Schum­meleien offen, (ich ver­wende das Wort, ohne hier inkri­m­inieren zu wollen, mir fällt dazu ein­fach nichts passenderes ein) welche die Veröf­fentlichung so lange behin­derten. Die Ein­wände waren zum Teil hanebüchen, weil die Review­er wohl teil­weise Franks Math­e­matik nicht ver­standen oder die ange­fragten Jour­nale sein Paper aus­gerech­net an jene zur Durch­sicht gaben, die von der Entwick­lung der ange­grif­f­e­nen Kli­mamod­elle leben. Diese „peers“ soll­ten nun also den Dau­men über Franks Arbeit heben oder senken. Der Spruch vom Bock und dem Gärt­ner ist das einzige, was mir zu solchen Pos­sen ein­fall­en will.

Ich möchte Dr. Frank hier aber nicht zum Galileo Galilei hochschreiben, auch seine Arbeit muss sich Kri­tik­ern stellen und das tut sie bere­its (logisch, angesichts ihrer Brisanz). Aber das Vor­spiel zur Veröf­fentlichung zeigt, dass eine zum Kon­sens neigende, vor­ein­genommene wis­senschaftliche Com­mu­ni­ty, die alle wesentlichen Forschun­gen für abgeschlossen und in Stein gemeißelt hält, Gift für die Kli­mawis­senschaft sein kann. Die Frage nach der Erken­nt­n­is­fähigkeit in Bezug auf das Kli­ma von über­mor­gen beant­wortet Frank so:

„Meine Arbeit zeigt, dass fortschrit­tliche Kli­mamod­elle die Luft­tem­per­atur lediglich als lin­eare Extrap­o­la­tion des Treib­haus­gas­ef­fek­ts pro­jizieren. […] Eine ein­fache Gle­ichung, deren Forcierung lin­ear ist, emuliert erfol­gre­ich die Luft­tem­per­atur­pro­jek­tio­nen von prak­tisch jedem Kli­mamod­ell. Willis Eschen­bach 2) hat das auch vor einiger Zeit eben­falls untersucht.

Kurz gesagt, Kli­mamod­elle kön­nen zukün­ftige glob­ale Luft­tem­per­a­turen nicht vorher­sagen. Nicht für ein Jahr und nicht für 100 Jahre. Kli­mamod­ell-Luft­tem­per­atur­pro­jek­tio­nen sind physikalisch bedeu­tungs­los. Sie sagen über­haupt nichts über die Auswirkun­gen von CO₂-Emis­sio­nen auf die glob­alen Luft­tem­per­a­turen aus.

Die Unsicher­heit allein auf­grund des jährlichen durch­schnit­tlichen Mod­ellfehlers beim Wolken-Anteil 3) (± 4 Wm⁻²) ist unge­fähr ± 114-mal größer als der jährliche durch­schnit­tliche Anteil des CO₂ (unge­fähr 0,035 Wm⁻²). Eine voll­ständi­ge Bestand­sauf­nahme von Mod­ellfehlern würde eine enorm größere Unsicher­heit erzeu­gen. Kli­mamod­elle sind somit völ­lig unfähig, Auswirkun­gen der gerin­gen Störung durch Treib­haus­gase­mis­sio­nen aufzulösen. Die unver­mei­dliche Schlussfol­gerung lautet, dass die Auswirkun­gen von CO₂-Emis­sio­nen auf das Kli­ma in der Ver­gan­gen­heit oder heute nicht gefun­den wer­den kön­nen. Es scheint, dass Exxo3 4) „es“ doch nicht wusste. Exxon hätte es nicht wis­sen kön­nen. Auch son­st niemand.“

Es ist also möglicher­weise nicht viel, was wir über das kün­ftige Kli­ma wis­sen kön­nen. Die Ergeb­nisse, mit denen die Kli­mamod­elle unsere Poli­tik­er füt­tern, enthal­ten nach Franks Annahme Fehler, die um den Fak­tor 114 größer sein kön­nen als die Resul­tate. Wenn man aber erk­lärt, „1“ gemessen zu haben und dabei ver­schweigt, dass das sta­tis­tis­che Rauschen um den Fak­tor 114 höher war als der Mess­wert – was genau hat man dann eigentlich „gemessen”? Die Fehlerdiskus­sion erweist sich also nicht nur bei den Paläo-Mess­rei­hen Manns, son­dern auch bei den Fore­cast-Szenar­ien der Kli­mamod­elle als Achilles­ferse. Der aktuelle Alarmis­mus ste­ht also möglicher­weise auf sehr dürfti­gen Argumenten.

Es bleibt also span­nend, wenn man die Augen offen­hält und vorurteils­frei die Forschung beobachtet. Aber um ehrlich zu sein, ich erwarte nicht, dass sich die Hys­terie leg­en wird. Nicht wegen einem Gal­lieo Dr. Frank! Die Zwei­fler und Häretik­er kom­men schnell unter die Räder des Zugs mit der Auf­schrift „Kli­makatas­tro­phe“ oder sind wie A. von weit­er oben kom­plett borniert und ide­ol­o­gisiert. Aber vielle­icht kann ja wenig­stens jemand Gre­ta sagen, dass sie ruhig mit dem Flieger nach Europa zurück­kehren kann? Denn das Kli­ma „kippt“ nicht um und geht auch in zehn Jahren nicht so kaputt, dass es für sie unbe­nutzbar wird.

Schlussbemerkung

Das let­zte Wort möchte ich dies­mal einem Jour­nal­is­ten über­lassen, der über das Dilem­ma spricht, in dem sich Kli­mawis­senschaft und Poli­tik befind­en. Sie wer­den kaum glauben, aus welch­er Zeitschrift das Zitat stammt:

Experten sind dem­nach im Dilem­ma: Sie haben kaum eine Chance, den richti­gen Rat zu geben. Bleibt die War­nung aus, wird ihnen man­gel­ndes Pflicht­be­wusst­sein vorge­wor­fen. Eine alarmistis­che Vorher­sage wird jedoch kri­tisiert, sofern sich nicht wenig später entsprechende Verän­derun­gen zeigen. Die Unsicher­heit­en der Forschungsergeb­nisse bleiben in der Kli­maforschung wohl auch bei weit­erem Fortschritt beste­hen. Nun sei die Frage, ob Wis­senschaftler und Gesellschaft damit umzuge­hen ler­nen […]. Vor allem Poli­tik­er müssten ler­nen, dass es keine ein­fachen Resul­tate gibt. Auf Wis­senschaftler, die sim­ple Antworten ver­sprechen, soll­ten Poli­tik­er nicht mehr hören.“

Ja, sie haben richtig gele­sen. Aber der Artikel ist ja auch noch aus 2010, also aus dem Jahr 8 v. H. (vor Hys­terie). Heute ist man auch beim Spiegel bere­its einige Panikat­tack­en weit­er. (SPON-Link oben defekt oder Quelle gelöscht. Hier die Archiv-Ver­sion.)


1) AGW = Anthro­pogen Glob­al Warm­ing. Die Abkürzung find­en sie in Fachjour­nalen überall

2) Eschen­bach unter­suchte das GISSE-Kli­mamod­ell wie eine Black­box, von der man wis­sen möchte, wie sie funk­tion­iert. Es gilt näm­lich das Prinzip der Ergeb­nis­gle­ich­heit. Das heißt, zwei Black­box­en sind gle­ich­w­er­tig, wenn sie bei iden­tis­chen Eingaben iden­tis­che Ergeb­nisse pro­duzieren, ganz gle­ich, welch­er Hokus­pokus im Inneren vollführt wird. Eine y=x*8/4 Black­box ist gle­ich­w­er­tig mit ein­er y=2x Black­box. Eschen­bach zeigte nun, dass das GISSE-Mod­ell auf sim­pel­sten lin­earen Gle­ichun­gen basiert. Er glaube nicht, dass das Kli­ma so funk­tion­iere, meint Eschenbach.

3) Im Orig­i­nal: „cloud forc­ing” error, wom­it im weitesten Sinne die Wirkung von Wolken bei der Reflek­tion von Infrarot­strahlung bei Ein- und Rück­strahlung gemeint ist. Die Tat­sache, dass sich die Wolken­bil­dung ab-so-lut nicht vorher­sagen lässt und deshalb nur als extrem unsichere sta­tis­tis­che Größe in jedes Kli­mamod­ell einge­ht, ist Franks Ansatzpunkt für seine oben erwäh­nte Arbeit.

4) Gemeint ist eine Unter­suchung der Fir­ma Exxon, in der schon 1977 vom Kli­mawan­del und der ver­meintlichen Ursache CO2 die Rede war. Diese Studie wird gern als der ulti­ma­tive Beweis für den anthro­po­ge­nen Kli­mawan­del und dessen Aus­lös­er CO2 betra­chtet, weil er „von der anderen Seite“, also von den Bösen kam. Dass die Studie “geheim gehal­ten” wurde, bestre­it­et Exxon (heute Exxon-Mobile).

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8 Kommentare

  1. Kurz zur Genauigkeit der Klimamodelle:

    Wenn z.B. von ein­er Erwär­mung von 20 °C auf 22 °C die Rede ist, sug­geriert das eine Erwär­mung von 10% über den Aus­gangswert. 10% klingt nach sehr viel und dur­chaus ein­er Sim­u­la­tion­srech­nung zugänglich. Unan­genehmer­weise geht es aber bei den Sim­u­la­tion­srech­nun­gen let­ztlich um Energiebi­lanzen. Hier bildet der absolute Tem­per­atur­nullpunkt ‑273,15 °C die Bezugslin­ie. Eine Erwär­mung von 20 °C auf 22 °C entspricht somit ein­er Energiezu­nahme von lediglich 0,7 %, die berühmten Paris­er 1,5 °C entsprächen nur 0,5 %.

    Die Sim­u­la­tion­srech­nun­gen müssten somit eine Genauigkeit in der Größenord­nung von 0,1 % aufweisen, um als ser­iöse Grund­lage für die als Fakt fest­ge­meißel­ten Detailaus­sagen der „Kli­makatas­tro­phe“ durchge­hen zu kön­nen. Da aber zwangsläu­fig schon der Run­dungs­fehler bei den Eingabe­dat­en höher liegt, kann das allerd­ings nicht der Fall sein.

    Bei kom­plex­en tech­nis­chen Sim­u­la­tion­srech­nun­gen wäre ein Fehler <0,1% schon eine Sen­sa­tion und auch <1% wäre bemerkenswert und hoch respek­ta­bel. Und hier haben wir es mit im Ver­gle­ich sehr ein­fachen Sys­te­men zu tun, die in allen Eigen­schaften sehr genau bekan­nt und wohldefniert sind. 

    Reden wir also bei den Kli­masim­u­la­tio­nen über echte Ergeb­nisse oder irgendwelche numerischen Arte­fak­te inner­halb der Rundungsfehler? 

    Das ganze gle­icht also dem Ver­such, mit einem Zoll­stock auf 1/100 mm genau zu messen. Geht nicht. Und die Prax­is, eben den Mit­tel­w­ert aus vie­len ver­schieden Sim­u­la­tion­srech­nun­gen zu nehmen, entspricht eben der verge­blichen Hoff­nung, aus vie­len Mes­sun­gen mit ver­schiede­nen Zoll­stöck­en einen auf 1/100 genauen Mit­tel­w­ert zu erhal­ten. Geht ein­fach nicht.

    Ich bin kein Mete­o­rologe, son­dern ein­fach nur Inge­nieur, der sein Geld auch mit Berech­nun­gen und deren Beurteilung ver­di­ent. Und da ver­liert man recht schnell seine Zahlengläubigkeit.

  2. “Nein, das IPCC hat die Auf­gabe, den men­schengemacht­en Kli­mawan­del zu unter­suchen und Maß­nah­men vorzuschla­gen. Das sper­rige Adjek­tiv macht den Unter­schied und gibt die einzige Rich­tung vor, in die der Blick gehen darf. Rat­en Sie, was man her­aus­find­et: der Kli­mawan­del ist men­schengemacht. Und zwar ausschließlich!”
    Es ist kom­plett unser­iös, zu behaupten das IPCC behaupte der Kli­mawan­del sei auss­chließlich men­schengemacht. Tat­säch­lich sagt das IPCC, daß der Men­sch bei einem Kon­fi­den­z­in­ter­vall von 0,95 für mehr als 50% des Tem­per­at­u­ranstiegs seit 1951 ver­ant­wortlich ist. Das ist ein gewichtiger Unter­schied und spricht nicht für die Qual­ität des Artikels.

    • Solange Kri­tik­er pauschal als Kli­maleugn­er und schlim­meres verunglimpft wer­den, halte ich diese Zuschrei­bung für abso­lut gerecht­fer­tigt. Die Agen­da ist entsprechend und die Poli­tik reagiert entsprechend. Man muss schon mit der Lupe suchen, um in den Bericht­en andere Effek­te gekennze­ich­net zu find­en, als die Emis­sion von CO2 — und zwar die durch den Men­schen. Man sollte zu seinen Übertrei­bun­gen schon ste­hen, das bet­rifft nicht nur Blog­ger, son­dern auch und ger­ade Aktivisten!

      • Fakt: Die Aus­sage des IPCC ist die von mir ange­führte: „It is extreme­ly like­ly that more than half of the observed increase in glob­al aver­age sur­face tem­per­a­ture from 1951 to 2010 was caused by the anthro­pogenic increase in GHG con­cen­tra­tions and oth­er anthro­pogenic forc­ings together.“
        Extreme­ly like­ly heißt, wie zuvor definiert wird: Kon­fi­den­z­in­ter­vall > 0,95. Da brauchts keine Lupe, um das zu find­en, daß ist die Zusam­men­fas­sung des let­zten IPCC-reports.
        Ihre Reak­tion zeigt, daß es sich bei falsch­er Behaup­tung, daß IPCC sage der Kli­mawan­del sei auss­chließlich anthro­pogen, nicht um Irrtum han­delt, son­dern bewusst falsche Behaup­tung, vul­go Lüge, der Rest ist irrel­e­vante Rab­u­lis­tik. Case closed.

        • Eine Axt wer­fen und dann die Diskus­sion für been­det erk­lären. Woran erin­nert mich das nur? Und bei der Gele­gen­heit das Paper von Frank am lieb­sten gle­ich mit vom Tisch wis­chen, ohne sich damit befasst zu haben. Es ste­ht Ihnen aber nicht zu, dies zu tun. Nicht hier.

  3. Wenn ich solche Artikel lese, frage ich mich oft, ob der Wis­senschaft­s­the­o­retik­er T. S. Kuhn total in Vergessen­heit ger­at­en ist. Dabei waren (und imho sind) die vom Wis­senschftler-Duo Pop­per / Kuhn for­mulierten The­o­rien über die “Logik” der Forschung (Pop­per) und die gesellschaftlichen Wirkungsmech­a­nis­men bei der Forschung­sprax­is (Kuhn) doch das Fun­da­ment der Wis­senschaften. Und let­ztere pos­tulieren exakt den Zus­tand, über den Letsch (und viele andere) schreiben.
    Zur Erin­nerung (kurz und vere­in­facht): In Zeit­en der nor­malen Wis­senschaft betreiben Wis­senschaftler über­wiegend “puz­zle-solv­ing”, das heißt, sie ver­suchen ihre Erken­nt­nisse wie die Einzel­teile eines Puz­zles in das Gesamt­bild der vorherrschen­den Wis­senschaftsmei­n­ung — genan­nt Par­a­dig­ma — einzu­passen. Über die Richtigkeit eines The­o­rie entschei­det die Gemein­schaft der Wis­senschaftler. Nicht passende Erken­nt­nisse wer­den als Anom­alien in Kauf genom­men. Und das ist völ­lig nor­mal, weil es offen­bar noch nie eine The­o­rie gab, die mit allen beobacht­baren Fak­ten im Ein­klang stand. Nur wenn die Menge der nicht in das Gesamt­bild passenden Erken­nt­nisse über­hand nimmt kommt es zu “Rev­o­lu­tio­nen” und das Par­a­dig­ma wird gekippt.
    Man sollte sich immer verge­gen­wär­ti­gen, wie Wis­senschaft funk­tion­iert statt rumzu­jam­mern. Es ist die Menge der Anom­alien, die Bewe­gung bringt und nicht das bekla­gen der Zustände.
    Und hier muss ich aus­drück­lich anerken­nen, dass Letsch genau das macht: Er bringt Anom­alien zur Ken­nt­nis. So geht’s und nicht andres.

  4. Manche hof­fen noch, Tat­sachen kön­nten die Klimahys­terie entkräften. Aber lei­der helfen Fak­ten nicht gegen Glauben. Schließlich wurde der Glaube nicht von Tat­sachen geschaf­fen. Mit Fak­ten lassen sich Gläu­bige nicht vom Glauben abhal­ten. Wir leben im post­fak­tis­chen Zeitalter.
    Also, tut Buße! Der Wel­tun­ter­gang naht! Die Priester der Apoka­lypse predi­gen das baldige Ende. Doch, Hal­lelu­ja, sie wer­den euch ret­ten. Dazu brauchen sie nur euren Glauben und euer Geld. Die Katas­tro­phenin­dus­trie ist der Ablasshan­del des 21. Jahrhun­derts. Mit­te­lal­ter 2.0, wir kommen!
    Die angestrebte Dekar­bon­isierung gilt übri­gens nicht für Kohle, die auch Geld genan­nt wird. “Kli­maschutz” ist der neue Gol­drausch, links­grüne Poli­tik — eine Mis­chung aus Heils- und Hiob­s­botschaften — das Mit­tel. Der Unter­schied zwis­chen den braunen und den rot-grü­nen Sozial­is­ten: Die rot-grü­nen schaf­fen es auch ohne Krieg, alles Wertvolle zu vernichten.

  5. Lieber Roger, ein toller Artikel der zumin­d­est ein klein wenig Hoff­nung macht. Ich frage mich nur ob all die Gläu­bi­gen, Poli­tik­er, Wis­senschaftler und Aktivis­ten wirk­lich ein­mal den Mut haben wer­den ihren Fehler einzugeste­hen. Zu viele leben offen­sichtlich ganz gut von diesem Mul­ti­mil­liar­den Dol­largeschäft. Ins­beson­dere die Aktivis­ten, die von dubiosen Stiftun­gen gepam­pert wer­den, müssten dann ein­er geregel­ten Arbeit nachge­hen. Gut man kön­nte sich im Kampf gegen “Rechts” engagieren, dann übern­immt der Staat das Pam­pern. Obwohl man kann ja das Eine mit dem Anderen verbinden, wer den men­schengemacht­en Kli­mawan­del leugnet ist eh ein “Nazi”.

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