Da gibt es nun diese „Erklä­rung 2018“, die eine Sorge zum Aus­druck bringt und die Ein­hal­tung gel­ten­den Rechts fordert. Frech, oder? Man muss diese Sorge natür­lich nicht teilen und manche Men­schen tun dies auch nicht – zum Bei­spiel dadurch, dass sie die „Erklä­rung 2018“ igno­rie­ren. Bei 90.000 Unter­zeich­nern sind wir von einer Mehr­heit noch weit ent­fernt. Doch nun for­miert sich Wider­stand gegen unser freches Pos­tu­lat, Gesetze seien ein­zu­hal­ten und fried­li­che Demons­tran­ten nicht zu ver­prü­geln. Es gibt eine bon­bon­rosa-kusche­lige Gegen­pe­ti­tion, die meines Erach­tens nach jedoch etwas über das Ziel hin­aus­schießt. In „Unsere Antwort für Demo­kra­tie und Men­schen­rechte“, die von einer Gruppe Ber­li­ner Lite­ra­ten ins Leben gerufen wurde, heißt es edel und knapp:

Die Men­schen­rechte enden an keiner Grenze dieser Welt. Wir soli­da­ri­sie­ren uns mit allen Men­schen, die vor Krieg, Ver­fol­gung und Armut in unserem Land Zuflucht suchen, und wenden uns gegen jede Aus­gren­zung.“

Das klingt wirk­lich toll und den ersten Satz würde ich sofort unter­schrei­ben – auch wenn es selt­sa­mer­weise immer das Fehlen von Men­schen­rech­ten ist, das Men­schen über­haupt erst über Grenzen treibt. Auch der Titel ist kon­sens­fä­hig, denn wer ist schon gegen Demo­kra­tie und Men­schen­rechte! Gut, einige Aus­nah­men müsste man da schon machen, ist doch eine wach­sende Anzahl unserer Mit­bür­ger der Meinung, dass die Scharia eine noch viel bessere Idee als die Demo­kra­tie ist und die Men­schen­rechte im Koran bereits aus­rei­chend defi­niert seien, aber komm…wir wollen mal nicht klein­lich sein. Das soll sich ja angeb­lich mit den Gene­ra­tio­nen „ver­wach­sen“ und der reinen Lehre von der Demo­kra­tie Platz machen. Unser Vorbild geleb­ter Nächs­ten­liebe ist doch seit Jahren in aller Welt ein Export­schla­ger!

Und dann ist da ja noch die Soli­da­ri­tät! Die soll man ja immer üben und mit wem, wenn nicht mit den Men­schen, denen es dreckig geht. Aber dürfte ich für den zweiten Satz viel­leicht eine winzige Ände­rung der For­mu­lie­rung vor­schla­gen? Ich erkläre auch gleich, warum:

Wir soli­da­ri­sie­ren uns mit allen Men­schen, die vor Krieg, Ver­fol­gung und Armut in unserem Land Zuflucht gesucht haben, und wenden uns gegen jede unbe­rech­tigte Aus­gren­zung.“

Wie sie bemer­ken, würde ich gern das Perfekt „gesucht haben“ anstelle der Ver­laufs­form ver­wen­den. Denn dass unsere Gesetze fordern, alle Men­schen, die es auf­grund welcher Rechts­brü­che, Kon­tin­gente, huma­ni­tä­ren Ver­ein­ba­run­gen, legalen Wegen oder wie auch immer in unser Land geschafft haben, anstän­dig und mit Würde zu behan­deln, ver­steht sich ja wohl von selbst! Dazu gehört auch, dass jeder Mensch, der in Deutsch­land Asyl erhält, hier bleiben darf – was wir bei gerin­gen Aner­ken­nungs­quote auch schaf­fen. Dazu gehört natür­lich auch, dass jeder Gast, der hier nur sub­si­diä­ren Schutz genießt, freund­lich auf­ge­for­dert wird, in seine Heimat zurück­zu­keh­ren, sobald die Schutz­gründe weg­fal­len – wir über­neh­men sogar die Rei­se­kos­ten. Ebenso selbst­ver­ständ­lich sollte es sein, dass unser Land allen offen steht, die hier von ihrer Hände Arbeit leben können, sofern diese Arbeit legal ist und sie sich wie alle anderen Bürger an die Gesetze halten. Für andere Gäste muss die Justiz ange­mes­sene aber wür­de­volle Ange­bote schaf­fen, die von der Exe­ku­tive wür­de­voll aber mit Nach­druck durch­ge­setzt werden. Aber ich ver­mi­sche hier Kontext – derlei rechts­staat­li­che und huma­ni­täre Peti­tes­sen fordern ja impli­zit die bösen Beel­ze­bu­ben und Satans­bräute der „Erklä­rung 2018“. Die „Antwort für Demo­kra­tie“ (Darf man das eigent­lich AfD abkür­zen? AfDuM klingt aber auch nicht besser…) geht gern noch ein paar Schritte weiter.

Die For­mu­lie­rung nämlich, die in der „Antwort für Demo­kra­tie und Men­schen­rechte“ gewählt wurde, spricht in der Ver­laufs­form von „Zuflucht suchen“, was in letzter Kon­se­quenz nichts anderes bedeu­tet, als dass jeder Mensch auf dieser Erde, der vor was auch immer flieht (ihr habt übri­gens die „Kli­ma­flücht­linge“ ver­ges­sen, die ja all überall unter­wegs sein sollen und die „Fein­staub­flücht­linge“ müssen ja auch bald irgendwo hin), in Deutsch­land Anspruch auf min­des­tens das haben sollen, was man „Grund­si­che­rung nach Hartz IV“ nennt. Das scheint mir doch etwas zu ambi­tio­niert zu sein! Bei geschätzt 60 Mil­lio­nen Flücht­lin­gen (ohne Klima- und Steu­er­flücht­linge) auf der Welt könnte es eng werden bei uns und auf unseren Konten. Falls die Mil­lio­nen übri­gens nicht zu uns finden, sollte man wohl über die Über­nahme der Rei­se­kos­ten ernst­haft nach­den­ken!

Viel­leicht sollte man das aber erst mal im Kleinen ver­su­chen. Deshalb mein Vor­schlag: gebt den Unter­zeich­nern der Peti­tion das Saar­land und lasst sie mal machen. Ich würde jedoch darauf bestehen, vorher einen mög­lichst hohen Zaun drum­herum zu ziehen. Was meinen Sie? Ich kann nicht schon wieder das Saar­land für eines meiner schrä­gen Expe­ri­mente ver­schen­ken? Da haben Sie natür­lich Recht. Aber viel­leicht lässt sich die Peti­tion dennoch umset­zen, nur eben noch kleiner: Jeder der Unter­zeich­ner möge bitte die Zahl der Zuflucht suchen­den nennen, die er per­sön­lich bei sich auf­neh­men und ver­sor­gen möchte – aber bitte men­schen­wür­dig, wir kon­trol­lie­ren das! Ein Anfang wäre gemacht, Ver­ant­wor­tung wäre über­nom­men, Gutes wäre geleis­tet. Am Ende könnten die Unter­zeich­ner beider Peti­tio­nen mit dem Ergeb­nis leben: die einen dürfen in Zukunft demons­trie­ren, ohne ver­prü­gelt zu werden und genie­ßen Rechts­si­cher­heit, während die anderen unbe­grenzte Soli­da­ri­tät üben können – solange Kräfte eben reichen. Und nur wenn das Expe­ri­ment gelingt, ska­lie­ren wir das auf’s Land hoch. Deal?

Sie haben es bemerkt, oder? Ich habe noch eine weitere kleine Text­än­de­rung vor­ge­nom­men und das Wört­chen „unbe­rech­tigt“ vor Aus­gren­zung gesetzt. Das ist meine Rück­ver­si­che­rung, darauf muss ich bestehen. Denn wir wissen ja, wer für alles offen ist, ist nicht ganz dicht und wer sich gegen „jede Aus­gren­zung“ wendet, hat dabei leider meist nicht zuerst sein eigenes Haus als Ziel der Ent­gren­zung im Sinn, sondern möchte zunächst die Häuser anderer öffnen. Doch die Wohnung des Nach­barn zu requi­rie­ren, weil die eigene für die ein­ge­la­de­nen Par­ty­gäste zu klein wird, ist mit mir nicht zu machen. Nennen sie es einfach „pol­ni­sches Prinzip“. Aber das sollte nie­man­den daran hindern, große Partys in den eigenen vier Wänden zu feiern und die halbe Welt dazu ein­zu­la­den. Ich bereite aber weder die Häpp­chen zu noch werde ich für den Strom­ver­brauch auf­kom­men.

Der Deal gilt doch noch, oder?

16 Kommentare

  1. Was „Demo­kra­tie und Men­schen­rechte” betrifft:
    Es ist nunmal typisch links, etwas wogegen keiner ernst­haft sein kann so umzu­de­fi­nie­ren daß es spe­zi­ell nur die eigene Posi­tion bezeich­net – gegen die oft eine Menge berech­tig­ter Kritik bestünde, die so ins Abseits gestellt wird.
    Hoff­nung!
    Wandel!
    Demo­kra­tie!
    Men­schen­rechte!
    Zukunft!
    Soli­da­ri­tät!

    Wenn – selten einmal – jemand dann tat­säch­lich nach­fragt: „Klar bin ich für Wandel! Was genau wollen Sie denn ver­än­dern?” oder „Logisch ist Hoff­nung gut! Worauf hoffen Sie denn?” kommt dagegen oft Sen­de­pause. Oder mit einem Bißchen Glück etwas kon­kre­te­res, von dem der Fra­gende auch bewei­sen könnte daß es nicht gerade „zukunfts­fä­hi­ger” oder was auch gerade immer ist, ohne wie ein Monster dazu­ste­hen. Was die pro­pa­gierte Agenda in Gefahr bringt, weshalb solche Nach­fra­gen ent­we­der gleich nie­der­ge­brüllt werden oder in der Ver­sen­kung ver­schwin­den. Weshalb die pro­pa­gierte Agenda eben­falls in Gefahr gerät, wenn das sorg­fäl­tig ver­senkte dann in Blogs und sozia­len Medien auf­taucht. Weshalb die dann als „Fake News” regu­liert und ver­bo­ten gehören.
    Und das nennt sich dann „Soli­da­ri­tät”.

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  2. Hallo Roger,
    Chapeau! Genau das ist doch mein Reden seit Jahr&Tag. Ich dache schon, außer mir kommt keiner auf diese simple Lösung. Ein klit­ze­klei­nes Problem sehe ich. Bekannt ist ja dass ein nicht uner­heb­li­cher Teil der GUTEN, meist sogar die lau­tes­ten Krei­scher, sich von dem (Scheiß…) Staat ali­men­tie­ren lassen, welchen sie dann mög­lichst mit Gewalt abschaf­fen wollen (häää?). Da sieht es schlecht aus von wegen men­schen­wür­di­ger Unter­brin­gung und Voll­ver­sor­gung. Da müssen wir noch nach­bes­sern dann ist die Idee perfekt. – Viel­leicht sollten derweil den GUTEN welche es geschafft haben sich, bei üppigen lebens­lan­gen Bezügen, in div. Bun­des­häu­sern unter­zu­brin­gen, anraten ein paar mehr auf­zu­neh­men. Also jeder Bun­des­tags­ab­ge­ord­nete der Linken, Grünen, SPD, CDU & CSU 3 Fami­lien (1 Pascha, 4 Weiber, 15 Kinder) oder 50 der solo knife fighter oder 20 unbe­glei­tete Min­der­jäh­ri­gen (Rasier­zeug muss gestellt werden). Das Ziel wäre erreicht und noch dazu diese unglaub­lich Vor­bild­wir­kung auf die Ple­be­jer die schon länger hier rum­hän­gen. OK. Es melde sich wer noch Ideen hat. Damit dann ein Par­tei­pro­gramm und isch kan­di­diere. Gleich beides. Bun­dis­kanz­le­rinne nebst ihr Grüß­au­gust

  3. Freunde,

    Ich lese gegen­wär­tig das Buch Zukunfts­ori­en­tierte Päd­ago­gik: Erzie­hen und Bilden für die Welt von morgen Martinx R Textor https://​www​.kin​der​gar​ten​pa​edago​gik​.de/ IPZF

    http://​www​.zukunfts​ent​wick​lun​gen​.de/​t​e​c​h​n​i​k​.​h​tml

    Bitte seht es Euch einmal an, denn mir scheint: ” Unseren Kindern zur Liebe ” wäre ein tref­fende Antwort auf die Frage „Was folgt wenn Merkel ist weg” ?

    Herz­lichst

  4. Da werden mal wieder in gewohn­ter Weise Men­schen­rechte mit (deut­schen) Bür­ger­rech­ten gleich­ge­setzt.
    Selbst­ver­ständ­lich gelten die Men­schen­rechte auch an den Grenzen. Das Recht auf Nie­der­las­sung­frei­heit und Ein­bür­ge­rung gehört jedoch nicht dazu.

  5. Das fun­da­men­tale Glau­bens­be­kennt­nis der Linken lautet:

    Es ist immer irgend jemand Schuld, aber niemals wir!”

    Das unter­drü­cke­ri­sche System, der Kapi­ta­lis­mus, die weisse Mehr­heits­herr­schaft, weisse Männer im All­ge­mei­nen, die Kolo­nia­li­sie­rung Afrikas, die Kolo­nia­li­sie­rung Asiens, die Kolo­nia­li­sie­rung Süd­ame­ri­kas, die Nord­ame­ri­ka­ner (ganz schlimm), die jüdi­sche Welt­ver­schwö­rung, Hitler, Fort­schritts­gläu­bige (also alle, die ein „Zurück an den Rock­zip­fel von Mutter Natur!” strikt ableh­nen), die Welt­ver­schwö­rung der Wis­sen­schaft­ler und Inge­nieure, die Glo­ba­li­sie­rung, das welt­weite Finanz­sys­tem, die Auto­mo­bil­in­dus­trie, die Flug­zeug­in­dus­trie, SUV-Fahrer, Por­sche­fah­rer, Auto­fah­rer, Fleisch­esser, Pau­schal­ur­laubs­rei­sende, Beamte, AfD-Wähler, der Westen, die Mei­nungs­frei­heit der Anderen, Erwach­sene („Spies­ser”), Plas­tik­tü­ten im Super­markt, Erwerbs­tä­tige („Spies­ser”), Fla­schen­pfand (beson­ders auf Bier), das Anwen­den und Durch­set­zen von Recht und Gesetz, die Zivil­ge­sell­schaft… – , und ich bin mir sicher, wenn ich noch eine Vier­tel­stunde hier ver­weilte, dann wäre diese Liste noch um einiges länger.

    Kurzum, es ist immer irgend etwas, oder jemand anderes, für die eigene Lebens­lage ver­ant­wort­lich, NUR MAN SELBST IST ES NIE. Fast über­flüs­sig zu erwäh­nen, das eine solche Ein­stel­lung dem eigenen Leben gegen­über zwar sau­mäs­sig bequem ist, aber nur ein ein­zi­ges Resul­tat kennt, nämlich das Schei­tern.

    • Irgendwo las ich gestern fol­gen­des: Ein Libe­ra­ler möchte tun, was er will. Das wird ihm als Ego­is­mus aus­ge­legt. Ein Linker möchte, dass andere tun, was er will. Das sieht dann wie ein Bil­dungs­auf­trag aus.

      • So schaut’s aus.

        Immer schön die eigenen Begehr­lich­kei­ten – und den eigenen Neid auf erfolg­rei­che Leute – in den Mantel einer wohl­klin­gen­den, all­ge­mei­nen Wohl­stands­vi­sion ver­pa­cken (auf dessen Man­tel­schleppe man dann selbst ganz bequem mit­sur­fen kann)… – die Rech­nung dafür sollen dann aber bitte die omi­nö­sen „Anderen”, oder noch ein­fa­cher, „der Staat” beglei­chen. Und wenn es schief­geht (Sozia­lis­mus), dann wurde die Theorie „einfach nicht richtig imple­men­tiert”. Beim nächs­ten Mal wird es aber GANZ SICHER klappen!

        Im Ame­ri­ka­ni­schen gibt es eine Redens­art:

        A Repu­bli­can is a former Demo­crat who made his first 100 000 dollars” – und das ist überaus zutref­fend.

        Wer erst einmal gelernt hat, wie müh­se­lig es ist, sich etwas zusam­men zu sparen, der wehrt sich mit Zähnen und Klauen dagegen, dass ihm sein selbst erar­bei­te­tes (!) Eigen­tum von selbst­er­nann­ten Wohl­tä­tern der Mensch­heit aus der Tasche gezogen wird.

        Da unter den „Flücht­lings­lieb­ha­bern” so viele „Deutsch­land ist reich – WIR können helfen”-Rufer sind, wundere ich mich immer wieder, welchen Anteil am Steu­er­auf­kom­men dieser doch recht laute Bevöl­ke­rungs­an­teil wohl hat. Er geht wahr­schein­lich gegen Null.

  6. Die Men­schen­rechte enden an keiner Grenze dieser Welt.”

    Na wenn das so ist, dann habe ich einen prima Tipp für die Flücht­linge aus z.B. Syrien:

    1.) Zu Fuß, mit Bus oder Pickup in den Libanon nach Beirut.
    2.) Von dort Direkt­flug ins reiche Dubai zu den Glau­bens­brü­dern schon ab 98€ – das lässt jeden EU-Schleu­ser erblas­sen und ist im Gegen­satz zu einer Schleu­sung nach z.B. Deutsch­land um ca. 6900€ güns­ti­ger!
    3.) Mit­tel­meer-Über­fahrt ent­fällt.
    4.) Keine kul­tu­relle Ent­wur­ze­lung, keine Dol­met­scher nötig, keine läs­ti­gen Sprach- und Inte­gra­ti­ons­kurse.

    Alter­na­tiv könnte man natür­lich auch jedes andere isla­mi­sche Staats­ge­biet anflie­gen und würde kul­tu­rell prak­tisch wieder zuhause landen.
    Sollte es Schwie­rig­kei­ten bei der Pass­kon­trolle geben, einfach einen Zettel mit dem Satz „Die Men­schen­rechte enden an keiner Grenze dieser Welt.” vor­zei­gen und alles wird gut!
    Hier die ent­spre­chende Über­set­zung per Google-Trans­la­tor:
    حقوق الإنسان لا تنتهي عند أي حدود في العالم.

    Ich wünsche eine gute Reise in die neue Heimat!

    http://​www​.faz​.net/​a​k​t​u​e​l​l​/​p​o​l​i​t​i​k​/​f​l​u​e​c​h​t​l​i​n​g​s​k​r​i​s​e​/​s​t​u​d​i​e​-​v​o​m​-​i​a​b​-​r​u​n​d​-​7​0​0​0​-​e​u​r​o​-​k​o​s​t​e​t​-​d​i​e​-​e​i​n​f​a​c​h​e​-​f​l​u​c​h​t​-​1​4​5​3​6​9​0​1​.​h​tml

  7. wenn man schaut wo der Bericht genau her kommt ist doch alles klar. vom Schoß­hund des Staates.…mit der Antifa ver­strickt (Klaus Farin) über ein offi­zi­el­les Jugend­pro­jekt. links­fa­schis­ti­sche Ansich­ten werden pro­pa­giert und vom Staat bezahlt. Immer dasselbe…Menschen die in ihrem Leben nichts auf die Reihe bekom­men, von wem Wohl­stand der Gesell­schaft schma­rot­zen und dann das Maul auf­rei­ßen um in Sta­si­ma­nier andere zu denun­zie­ren.

    http://​klaus​fa​rin​.de/
    http://​www​.jugend​kul​tu​ren​-verlag​.de/​d​e​r​-​v​e​r​l​a​g​/​i​m​p​r​e​s​s​u​m​-2/

  8. Bei den Linken ändert sich die Defi­ni­tion von Men­schen­rech­ten täglich. Bei Linken gehört Homoehe, Abtrei­bung, Migra­tion, Geschlechts­an­pas­sung usw zu Men­schen­rech­ten. Mei­nungs­frei­heit, rechts­staat­li­che Ver­fah­ren auch bei Ver­ge­wal­ti­gungs­vor­wür­fen, Schutz der Wohnung, das Recht auf Ver­samm­lung ohne von Antifa ver­brü­gelt zu werden und Schutz vor Über­wa­chung gehören bei ihnen nicht dazu.

    Dann ist das Konzept nicht klar, dass es sich um ein gott­ge­ge­be­nes Natur­recht handelt, das dem Mensch zusteht und das er mit Waf­fen­ge­walt selbst gegen den eigenen Staat ver­tei­di­gen darf. Es ist die Aufgabe des Staates die Men­schen­rechte der EIGENEN Bürger zu schüt­zen.

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    • [[ Es ist die Aufgabe des Staates die Men­schen­rechte der EIGENEN Bürger zu schüt­zen. ]]

      Darauf hören Sie dann von Seiten der linken Träumer immer: „Men­schen­rechte sind uni­ver­sell”

      Worauf ich gene­rell zu ant­wor­ten pflege: „Gesetze sind nur dort gültig, wo sie durch­ge­setzt werden können”

    • Lieber Roger,

      dürfte ich erfah­ren, weshalb mein Kom­men­tar hier der Zensur anheim fiel? Soweit ich mich an dessen Inhalt erin­nere, waren das doch über­wie­gend unstrit­tige Behaup­tun­gen, die inhalt­lich auch auf einer Tagung der Grünen UND der AfD wie­der­holt werden könnten, und die ansons­ten Tat­sa­chen­ba­siert sind. Der Rest waren per­sön­li­che Prä­fe­ren­zen und aus den Prä­mis­sen gezo­gene Schlüsse, die ent­we­der begrün­det waren, oder die sich leicht begrün­den lassen. Dass Sozi­al­staat und offene Grenzen ein­an­der aus­schlie­ßen sollte zum Bei­spiel nie­man­den über­aschen, ebenso wie die Kon­se­quen­zen, wenn man Eins zur Erhal­tung des Anderen abschafft. Wenn man Eins von beidem will, muss man auch die Kon­se­quen­zen des Weg­falls des Anderen wollen, wenn man nicht in einer Traum­welt lebt.

      Ich fand den Inhalt ziem­lich unkon­tro­vers. Könn­test Du mir erklä­ren, weshalb Du dies anders siehst? Magst Du Aus­sa­gen­lo­gi­schen Schlüsse nur dann, wenn Dir das Ergeb­nis behagt? Ich will weder Dein Haus­recht abstrei­ten, noch will ich Dich in eine Sinn­los­dis­ku­sion ver­wi­ckeln, aber es inter­es­siert mich, ob Deine Defi­ni­tion von „Haus­recht” mit meiner Defi­ni­tion von „Rede­frei­heit” kom­pa­ti­bel ist. Falls nicht, inves­tiere ich meine Zeit andern­orts.

  9. Ein Mann lebt in einem netten zwei­ge­schos­si­gen Rei­hen­häuss­chen, zusam­men mit seiner Liebs­ten. Kinder haben sie noch keine, weil sie immer noch am Abbe­zah­len des Hauses sind, von dem Geld, dass ihnen nach Abzug der Steuern und Zwangs­ab­ga­ben noch ver­bleibt.

    Die unaus­ge­bil­de­ten Nach­barn im Haus glei­cher Grösse haben hin­ge­gen nur zwei Fähig­kei­ten, das Kin­der­ma­chen und das Anste­hen auf dem Amt. Die ersten Jahre lang geht das noch gut, doch mit zuneh­men­der Kin­der­schar wird die Lage im Nach­bar­haus immer uner­träg­li­cher. Schliess­lich kommt der Tag, an dem der nun viel­fa­che Vater dem Kin­der­lo­sen ankla­gend vor­wirft, wie unge­recht es doch sei, dass er mit seinen vielen Kindern in solch beeng­ten und unwür­di­gen Umstän­den leben muss, während sich der Nachbar hinterm Haus gemüt­lich in der Sonne aalt.

    Ende dieser kleinen Sozia­lis­mus-Geschichte.

    Um die Geschichte etwas weiter zu spinnen, sollen es etwa anschlies­send die Nach­barn (und Nach­bar­staa­ten) richten, in dem diese ihren „Reich­tum” – den sie sich selbst erar­bei­tet haben – mit den „armen Men­schen (Staaten)” teilen? Der Gedanke allein ist doch schon ver­rückt.

    Welcher aus­län­di­sche Staat ist denn, bitte schön, mit MIR soli­da­risch und „teilt seinen Reich­tum”, wenn ich aus finan­zi­el­len Gründen einmal über kei­ner­lei Bar­mit­tel ver­fü­gen sollte, und auf der Nase liege?

    Den Kri­ti­kern der E-2018 möchte ich zurufen: „Idea­lis­mus muss man sich leisten können!”

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