Da gibt es nun die­se „Erklä­rung 2018“, die eine Sor­ge zum Aus­druck bringt und die Ein­hal­tung gel­ten­den Rechts for­dert. Frech, oder? Man muss die­se Sor­ge natür­lich nicht tei­len und man­che Men­schen tun dies auch nicht – zum Bei­spiel dadurch, dass sie die „Erklä­rung 2018“ igno­rie­ren. Bei 90.000 Unter­zeich­nern sind wir von einer Mehr­heit noch weit ent­fernt. Doch nun for­miert sich Wider­stand gegen unser fre­ches Pos­tu­lat, Geset­ze sei­en ein­zu­hal­ten und fried­li­che Demons­tran­ten nicht zu ver­prü­geln. Es gibt eine bon­bon­ro­sa-kusche­li­ge Gegen­pe­ti­ti­on, die mei­nes Erach­tens nach jedoch etwas über das Ziel hin­aus­schießt. In „Unse­re Ant­wort für Demo­kra­tie und Men­schen­rech­te“, die von einer Grup­pe Ber­li­ner Lite­ra­ten ins Leben geru­fen wur­de, heißt es edel und knapp:

„Die Men­schen­rech­te enden an kei­ner Gren­ze die­ser Welt. Wir soli­da­ri­sie­ren uns mit allen Men­schen, die vor Krieg, Ver­fol­gung und Armut in unse­rem Land Zuflucht suchen, und wen­den uns gegen jede Ausgrenzung.“

Das klingt wirk­lich toll und den ers­ten Satz wür­de ich sofort unter­schrei­ben – auch wenn es selt­sa­mer­wei­se immer das Feh­len von Men­schen­rech­ten ist, das Men­schen über­haupt erst über Gren­zen treibt. Auch der Titel ist kon­sens­fä­hig, denn wer ist schon gegen Demo­kra­tie und Men­schen­rech­te! Gut, eini­ge Aus­nah­men müss­te man da schon machen, ist doch eine wach­sen­de Anzahl unse­rer Mit­bür­ger der Mei­nung, dass die Scha­ria eine noch viel bes­se­re Idee als die Demo­kra­tie ist und die Men­schen­rech­te im Koran bereits aus­rei­chend defi­niert sei­en, aber komm…wir wol­len mal nicht klein­lich sein. Das soll sich ja angeb­lich mit den Genera­tio­nen „ver­wach­sen“ und der rei­nen Leh­re von der Demo­kra­tie Platz machen. Unser Vor­bild geleb­ter Nächs­ten­lie­be ist doch seit Jah­ren in aller Welt ein Exportschlager!

Und dann ist da ja noch die Soli­da­ri­tät! Die soll man ja immer üben und mit wem, wenn nicht mit den Men­schen, denen es dre­ckig geht. Aber dürf­te ich für den zwei­ten Satz viel­leicht eine win­zi­ge Ände­rung der For­mu­lie­rung vor­schla­gen? Ich erklä­re auch gleich, warum:

„Wir soli­da­ri­sie­ren uns mit allen Men­schen, die vor Krieg, Ver­fol­gung und Armut in unse­rem Land Zuflucht gesucht haben, und wen­den uns gegen jede unbe­rech­tig­te Ausgrenzung.“

Wie sie bemer­ken, wür­de ich gern das Per­fekt „gesucht haben“ anstel­le der Ver­laufs­form ver­wen­den. Denn dass unse­re Geset­ze for­dern, alle Men­schen, die es auf­grund wel­cher Rechts­brü­che, Kon­tin­gen­te, huma­ni­tä­ren Ver­ein­ba­run­gen, lega­len Wegen oder wie auch immer in unser Land geschafft haben, anstän­dig und mit Wür­de zu behan­deln, ver­steht sich ja wohl von selbst! Dazu gehört auch, dass jeder Mensch, der in Deutsch­land Asyl erhält, hier blei­ben darf – was wir bei gerin­gen Aner­ken­nungs­quo­te auch schaf­fen. Dazu gehört natür­lich auch, dass jeder Gast, der hier nur sub­si­diä­ren Schutz genießt, freund­lich auf­ge­for­dert wird, in sei­ne Hei­mat zurück­zu­keh­ren, sobald die Schutz­grün­de weg­fal­len – wir über­neh­men sogar die Rei­se­kos­ten. Eben­so selbst­ver­ständ­lich soll­te es sein, dass unser Land allen offen steht, die hier von ihrer Hän­de Arbeit leben kön­nen, sofern die­se Arbeit legal ist und sie sich wie alle ande­ren Bür­ger an die Geset­ze hal­ten. Für ande­re Gäs­te muss die Jus­tiz ange­mes­se­ne aber wür­de­vol­le Ange­bo­te schaf­fen, die von der Exe­ku­ti­ve wür­de­voll aber mit Nach­druck durch­ge­setzt wer­den. Aber ich ver­mi­sche hier Kon­text – der­lei rechts­staat­li­che und huma­ni­tä­re Peti­tes­sen for­dern ja impli­zit die bösen Beel­ze­bu­ben und Satans­bräu­te der „Erklä­rung 2018“. Die „Ant­wort für Demo­kra­tie“ (Darf man das eigent­lich AfD abkür­zen? AfDuM klingt aber auch nicht bes­ser…) geht gern noch ein paar Schrit­te weiter.

Die For­mu­lie­rung näm­lich, die in der „Ant­wort für Demo­kra­tie und Men­schen­rech­te“ gewählt wur­de, spricht in der Ver­laufs­form von „Zuflucht suchen“, was in letz­ter Kon­se­quenz nichts ande­res bedeu­tet, als dass jeder Mensch auf die­ser Erde, der vor was auch immer flieht (ihr habt übri­gens die „Kli­ma­f­lücht­lin­ge“ ver­ges­sen, die ja all über­all unter­wegs sein sol­len und die „Fein­staub­flücht­lin­ge“ müs­sen ja auch bald irgend­wo hin), in Deutsch­land Anspruch auf min­des­tens das haben sol­len, was man „Grund­si­che­rung nach Hartz IV“ nennt. Das scheint mir doch etwas zu ambi­tio­niert zu sein! Bei geschätzt 60 Mil­lio­nen Flücht­lin­gen (ohne Kli­ma- und Steu­er­flücht­lin­ge) auf der Welt könn­te es eng wer­den bei uns und auf unse­ren Kon­ten. Falls die Mil­lio­nen übri­gens nicht zu uns fin­den, soll­te man wohl über die Über­nah­me der Rei­se­kos­ten ernst­haft nachdenken!

Viel­leicht soll­te man das aber erst mal im Klei­nen ver­su­chen. Des­halb mein Vor­schlag: gebt den Unter­zeich­nern der Peti­ti­on das Saar­land und lasst sie mal machen. Ich wür­de jedoch dar­auf bestehen, vor­her einen mög­lichst hohen Zaun drum­her­um zu zie­hen. Was mei­nen Sie? Ich kann nicht schon wie­der das Saar­land für eines mei­ner schrä­gen Expe­ri­men­te ver­schen­ken? Da haben Sie natür­lich Recht. Aber viel­leicht lässt sich die Peti­ti­on den­noch umset­zen, nur eben noch klei­ner: Jeder der Unter­zeich­ner möge bit­te die Zahl der Zuflucht suchen­den nen­nen, die er per­sön­lich bei sich auf­neh­men und ver­sor­gen möch­te – aber bit­te men­schen­wür­dig, wir kon­trol­lie­ren das! Ein Anfang wäre gemacht, Ver­ant­wor­tung wäre über­nom­men, Gutes wäre geleis­tet. Am Ende könn­ten die Unter­zeich­ner bei­der Peti­tio­nen mit dem Ergeb­nis leben: die einen dür­fen in Zukunft demons­trie­ren, ohne ver­prü­gelt zu wer­den und genie­ßen Rechts­si­cher­heit, wäh­rend die ande­ren unbe­grenz­te Soli­da­ri­tät üben kön­nen – solan­ge Kräf­te eben rei­chen. Und nur wenn das Expe­ri­ment gelingt, ska­lie­ren wir das auf’s Land hoch. Deal?

Sie haben es bemerkt, oder? Ich habe noch eine wei­te­re klei­ne Text­än­de­rung vor­ge­nom­men und das Wört­chen „unbe­rech­tigt“ vor Aus­gren­zung gesetzt. Das ist mei­ne Rück­ver­si­che­rung, dar­auf muss ich bestehen. Denn wir wis­sen ja, wer für alles offen ist, ist nicht ganz dicht und wer sich gegen „jede Aus­gren­zung“ wen­det, hat dabei lei­der meist nicht zuerst sein eige­nes Haus als Ziel der Ent­gren­zung im Sinn, son­dern möch­te zunächst die Häu­ser ande­rer öff­nen. Doch die Woh­nung des Nach­barn zu requi­rie­ren, weil die eige­ne für die ein­ge­la­de­nen Par­ty­gäs­te zu klein wird, ist mit mir nicht zu machen. Nen­nen sie es ein­fach „pol­ni­sches Prin­zip“. Aber das soll­te nie­man­den dar­an hin­dern, gro­ße Par­tys in den eige­nen vier Wän­den zu fei­ern und die hal­be Welt dazu ein­zu­la­den. Ich berei­te aber weder die Häpp­chen zu noch wer­de ich für den Strom­ver­brauch aufkommen.

Der Deal gilt doch noch, oder?

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16 Kommentare

  1. Was „Demo­kra­tie und Men­schen­rech­te“ betrifft:
    Es ist nun­mal typisch links, etwas woge­gen kei­ner ernst­haft sein kann so umzu­de­fi­nie­ren daß es spe­zi­ell nur die eige­ne Posi­ti­on bezeich­net — gegen die oft eine Men­ge berech­tig­ter Kri­tik bestün­de, die so ins Abseits gestellt wird.
    Hoffnung!
    Wandel!
    Demokratie!
    Menschenrechte!
    Zukunft!
    Solidarität!

    Wenn — sel­ten ein­mal — jemand dann tat­säch­lich nach­fragt: „Klar bin ich für Wan­del! Was genau wol­len Sie denn ver­än­dern?“ oder „Logisch ist Hoff­nung gut! Wor­auf hof­fen Sie denn?“ kommt dage­gen oft Sen­de­pau­se. Oder mit einem Biß­chen Glück etwas kon­kre­te­res, von dem der Fra­gen­de auch bewei­sen könn­te daß es nicht gera­de „zukunfts­fä­hi­ger“ oder was auch gera­de immer ist, ohne wie ein Mons­ter dazu­ste­hen. Was die pro­pa­gier­te Agen­da in Gefahr bringt, wes­halb sol­che Nach­fra­gen ent­we­der gleich nie­der­ge­brüllt wer­den oder in der Ver­sen­kung ver­schwin­den. Wes­halb die pro­pa­gier­te Agen­da eben­falls in Gefahr gerät, wenn das sorg­fäl­tig ver­senk­te dann in Blogs und sozia­len Medi­en auf­taucht. Wes­halb die dann als „Fake News“ regu­liert und ver­bo­ten gehören.
    Und das nennt sich dann „Soli­da­ri­tät“.

  2. Hal­lo Roger,
    Cha­peau! Genau das ist doch mein Reden seit Jahr&Tag. Ich dache schon, außer mir kommt kei­ner auf die­se simp­le Lösung. Ein klit­ze­klei­nes Pro­blem sehe ich. Bekannt ist ja dass ein nicht uner­heb­li­cher Teil der GUTEN, meist sogar die lau­tes­ten Krei­scher, sich von dem (Scheiß…) Staat ali­men­tie­ren las­sen, wel­chen sie dann mög­lichst mit Gewalt abschaf­fen wol­len (häää?). Da sieht es schlecht aus von wegen men­schen­wür­di­ger Unter­brin­gung und Voll­ver­sor­gung. Da müs­sen wir noch nach­bes­sern dann ist die Idee per­fekt. — Viel­leicht soll­ten der­weil den GUTEN wel­che es geschafft haben sich, bei üppi­gen lebens­lan­gen Bezü­gen, in div. Bun­des­häu­sern unter­zu­brin­gen, anra­ten ein paar mehr auf­zu­neh­men. Also jeder Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te der Lin­ken, Grü­nen, SPD, CDU & CSU 3 Fami­li­en (1 Pascha, 4 Wei­ber, 15 Kin­der) oder 50 der solo kni­fe figh­ter oder 20 unbe­glei­te­te Min­der­jäh­ri­gen (Rasier­zeug muss gestellt wer­den). Das Ziel wäre erreicht und noch dazu die­se unglaub­lich Vor­bild­wir­kung auf die Ple­be­jer die schon län­ger hier rum­hän­gen. OK. Es mel­de sich wer noch Ideen hat. Damit dann ein Par­tei­pro­gramm und isch kan­di­die­re. Gleich bei­des. Bun­dis­kanz­le­rin­ne nebst ihr Grüßaugust

  3. Da wer­den mal wie­der in gewohn­ter Wei­se Men­schen­rech­te mit (deut­schen) Bür­ger­rech­ten gleichgesetzt.
    Selbst­ver­ständ­lich gel­ten die Men­schen­rech­te auch an den Gren­zen. Das Recht auf Nie­der­las­sung­frei­heit und Ein­bür­ge­rung gehört jedoch nicht dazu.

  4. Das fun­da­men­ta­le Glau­bens­be­kennt­nis der Lin­ken lautet: 

    „Es ist immer irgend jemand Schuld, aber nie­mals wir!“

    Das unter­drü­cke­ri­sche Sys­tem, der Kapi­ta­lis­mus, die weis­se Mehr­heits­herr­schaft, weis­se Män­ner im All­ge­mei­nen, die Kolo­nia­li­sie­rung Afri­kas, die Kolo­nia­li­sie­rung Asi­ens, die Kolo­nia­li­sie­rung Süd­ame­ri­kas, die Nord­ame­ri­ka­ner (ganz schlimm), die jüdi­sche Welt­ver­schwö­rung, Hit­ler, Fort­schritts­gläu­bi­ge (also alle, die ein „Zurück an den Rock­zip­fel von Mut­ter Natur!“ strikt ableh­nen), die Welt­ver­schwö­rung der Wis­sen­schaft­ler und Inge­nieu­re, die Glo­ba­li­sie­rung, das welt­wei­te Finanz­sys­tem, die Auto­mo­bil­in­dus­trie, die Flug­zeug­indus­trie, SUV-Fah­rer, Por­sche­fah­rer, Auto­fah­rer, Fleisch­esser, Pau­schal­ur­laubs­rei­sen­de, Beam­te, AfD-Wäh­ler, der Wes­ten, die Mei­nungs­frei­heit der Ande­ren, Erwach­se­ne („Spies­ser“), Plas­tik­tü­ten im Super­markt, Erwerbs­tä­ti­ge („Spies­ser“), Fla­schen­pfand (beson­ders auf Bier), das Anwen­den und Durch­set­zen von Recht und Gesetz, die Zivil­ge­sell­schaft… — , und ich bin mir sicher, wenn ich noch eine Vier­tel­stun­de hier ver­weil­te, dann wäre die­se Lis­te noch um eini­ges länger.

    Kurz­um, es ist immer irgend etwas, oder jemand ande­res, für die eige­ne Lebens­la­ge ver­ant­wort­lich, NUR MAN SELBST IST ES NIE. Fast über­flüs­sig zu erwäh­nen, das eine sol­che Ein­stel­lung dem eige­nen Leben gegen­über zwar sau­mäs­sig bequem ist, aber nur ein ein­zi­ges Resul­tat kennt, näm­lich das Scheitern.

    • Irgend­wo las ich ges­tern fol­gen­des: Ein Libe­ra­ler möch­te tun, was er will. Das wird ihm als Ego­is­mus aus­ge­legt. Ein Lin­ker möch­te, dass ande­re tun, was er will. Das sieht dann wie ein Bil­dungs­auf­trag aus.

      • So schaut’s aus.

        Immer schön die eige­nen Begehr­lich­kei­ten — und den eige­nen Neid auf erfolg­rei­che Leu­te — in den Man­tel einer wohl­klin­gen­den, all­ge­mei­nen Wohl­stands­vi­si­on ver­pa­cken (auf des­sen Man­tel­schlep­pe man dann selbst ganz bequem mit­sur­fen kann)… — die Rech­nung dafür sol­len dann aber bit­te die omi­nö­sen „Ande­ren“, oder noch ein­fa­cher, „der Staat“ beglei­chen. Und wenn es schief­geht (Sozia­lis­mus), dann wur­de die Theo­rie „ein­fach nicht rich­tig imple­men­tiert“. Beim nächs­ten Mal wird es aber GANZ SICHER klappen!

        Im Ame­ri­ka­ni­schen gibt es eine Redensart:

        „A Repu­bli­can is a for­mer Demo­crat who made his first 100 000 dol­lars“ — und das ist über­aus zutreffend.

        Wer erst ein­mal gelernt hat, wie müh­se­lig es ist, sich etwas zusam­men zu spa­ren, der wehrt sich mit Zäh­nen und Klau­en dage­gen, dass ihm sein selbst erar­bei­te­tes (!) Eigen­tum von selbst­er­nann­ten Wohl­tä­tern der Mensch­heit aus der Tasche gezo­gen wird.

        Da unter den „Flücht­lings­lieb­ha­bern“ so vie­le „Deutsch­land ist reich — WIR kön­nen helfen“-Rufer sind, wun­de­re ich mich immer wie­der, wel­chen Anteil am Steu­er­auf­kom­men die­ser doch recht lau­te Bevöl­ke­rungs­an­teil wohl hat. Er geht wahr­schein­lich gegen Null.

  5. „Die Men­schen­rech­te enden an kei­ner Gren­ze die­ser Welt.“

    Na wenn das so ist, dann habe ich einen pri­ma Tipp für die Flücht­lin­ge aus z.B. Syrien:

    1.) Zu Fuß, mit Bus oder Pick­up in den Liba­non nach Beirut.
    2.) Von dort Direkt­flug ins rei­che Dubai zu den Glau­bens­brü­dern schon ab 98€ — das lässt jeden EU-Schleu­ser erblas­sen und ist im Gegen­satz zu einer Schleu­sung nach z.B. Deutsch­land um ca. 6900€ günstiger!
    3.) Mit­tel­meer-Über­fahrt entfällt.
    4.) Kei­ne kul­tu­rel­le Ent­wur­ze­lung, kei­ne Dol­met­scher nötig, kei­ne läs­ti­gen Sprach- und Integrationskurse. 

    Alter­na­tiv könn­te man natür­lich auch jedes ande­re isla­mi­sche Staats­ge­biet anflie­gen und wür­de kul­tu­rell prak­tisch wie­der zuhau­se landen.
    Soll­te es Schwie­rig­kei­ten bei der Pass­kon­trol­le geben, ein­fach einen Zet­tel mit dem Satz „Die Men­schen­rech­te enden an kei­ner Gren­ze die­ser Welt.“ vor­zei­gen und alles wird gut!
    Hier die ent­spre­chen­de Über­set­zung per Google-Translator:
    حقوق الإنسان لا تنتهي عند أي حدود في العالم.

    Ich wün­sche eine gute Rei­se in die neue Heimat!

    http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/studie-vom-iab-rund-7000-euro-kostet-die-einfache-flucht-14536901.html

  6. wenn man schaut wo der Bericht genau her kommt ist doch alles klar. vom Schoß­hund des Staates.…mit der Anti­fa ver­strickt (Klaus Farin) über ein offi­zi­el­les Jugend­pro­jekt. links­fa­schis­ti­sche Ansich­ten wer­den pro­pa­giert und vom Staat bezahlt. Immer dasselbe…Menschen die in ihrem Leben nichts auf die Rei­he bekom­men, von wem Wohl­stand der Gesell­schaft schma­rot­zen und dann das Maul auf­rei­ßen um in Sta­si­ma­nier ande­re zu denunzieren. 

    http://klausfarin.de/
    http://www.jugendkulturen-verlag.de/der-verlag/impressum‑2/

  7. Bei den Lin­ken ändert sich die Defi­ni­ti­on von Men­schen­rech­ten täg­lich. Bei Lin­ken gehört Homo­ehe, Abtrei­bung, Migra­ti­on, Geschlechts­an­pas­sung usw zu Men­schen­rech­ten. Mei­nungs­frei­heit, rechts­staat­li­che Ver­fah­ren auch bei Ver­ge­wal­ti­gungs­vor­wür­fen, Schutz der Woh­nung, das Recht auf Ver­samm­lung ohne von Anti­fa ver­brü­gelt zu wer­den und Schutz vor Über­wa­chung gehö­ren bei ihnen nicht dazu.

    Dann ist das Kon­zept nicht klar, dass es sich um ein gott­ge­ge­be­nes Natur­recht han­delt, das dem Mensch zusteht und das er mit Waf­fen­ge­walt selbst gegen den eige­nen Staat ver­tei­di­gen darf. Es ist die Auf­ga­be des Staa­tes die Men­schen­rech­te der EIGENEN Bür­ger zu schützen.

    • [[ Es ist die Auf­ga­be des Staa­tes die Men­schen­rech­te der EIGENEN Bür­ger zu schützen. ]]

      Dar­auf hören Sie dann von Sei­ten der lin­ken Träu­mer immer: „Men­schen­rech­te sind universell“

      Wor­auf ich gene­rell zu ant­wor­ten pfle­ge: „Geset­ze sind nur dort gül­tig, wo sie durch­ge­setzt wer­den können“

    • Lie­ber Roger, 

      dürf­te ich erfah­ren, wes­halb mein Kom­men­tar hier der Zen­sur anheim fiel? Soweit ich mich an des­sen Inhalt erin­ne­re, waren das doch über­wie­gend unstrit­ti­ge Behaup­tun­gen, die inhalt­lich auch auf einer Tagung der Grü­nen UND der AfD wie­der­holt wer­den könn­ten, und die ansons­ten Tat­sa­chen­ba­siert sind. Der Rest waren per­sön­li­che Prä­fe­ren­zen und aus den Prä­mis­sen gezo­ge­ne Schlüs­se, die ent­we­der begrün­det waren, oder die sich leicht begrün­den las­sen. Dass Sozi­al­staat und offe­ne Gren­zen ein­an­der aus­schlie­ßen soll­te zum Bei­spiel nie­man­den über­aschen, eben­so wie die Kon­se­quen­zen, wenn man Eins zur Erhal­tung des Ande­ren abschafft. Wenn man Eins von bei­dem will, muss man auch die Kon­se­quen­zen des Weg­falls des Ande­ren wol­len, wenn man nicht in einer Traum­welt lebt. 

      Ich fand den Inhalt ziem­lich unkon­tro­vers. Könn­test Du mir erklä­ren, wes­halb Du dies anders siehst? Magst Du Aus­sa­gen­lo­gi­schen Schlüs­se nur dann, wenn Dir das Ergeb­nis behagt? Ich will weder Dein Haus­recht abstrei­ten, noch will ich Dich in eine Sinn­los­dis­kusi­on ver­wi­ckeln, aber es inter­es­siert mich, ob Dei­ne Defi­ni­ti­on von „Haus­recht“ mit mei­ner Defi­ni­ti­on von „Rede­frei­heit“ kom­pa­ti­bel ist. Falls nicht, inves­tie­re ich mei­ne Zeit andernorts.

  8. Ein Mann lebt in einem net­ten zwei­ge­schos­si­gen Rei­hen­häuss­chen, zusam­men mit sei­ner Liebs­ten. Kin­der haben sie noch kei­ne, weil sie immer noch am Abbe­zah­len des Hau­ses sind, von dem Geld, dass ihnen nach Abzug der Steu­ern und Zwangs­ab­ga­ben noch verbleibt. 

    Die unaus­ge­bil­de­ten Nach­barn im Haus glei­cher Grös­se haben hin­ge­gen nur zwei Fähig­kei­ten, das Kin­der­ma­chen und das Anste­hen auf dem Amt. Die ers­ten Jah­re lang geht das noch gut, doch mit zuneh­men­der Kin­der­schar wird die Lage im Nach­bar­haus immer uner­träg­li­cher. Schliess­lich kommt der Tag, an dem der nun viel­fa­che Vater dem Kin­der­lo­sen ankla­gend vor­wirft, wie unge­recht es doch sei, dass er mit sei­nen vie­len Kin­dern in solch beeng­ten und unwür­di­gen Umstän­den leben muss, wäh­rend sich der Nach­bar hin­term Haus gemüt­lich in der Son­ne aalt. 

    Ende die­ser klei­nen Sozialismus-Geschichte.

    Um die Geschich­te etwas wei­ter zu spin­nen, sol­len es etwa anschlies­send die Nach­barn (und Nach­bar­staa­ten) rich­ten, in dem die­se ihren „Reich­tum“ — den sie sich selbst erar­bei­tet haben — mit den „armen Men­schen (Staa­ten)“ tei­len? Der Gedan­ke allein ist doch schon verrückt.

    Wel­cher aus­län­di­sche Staat ist denn, bit­te schön, mit MIR soli­da­risch und „teilt sei­nen Reich­tum“, wenn ich aus finan­zi­el­len Grün­den ein­mal über kei­ner­lei Bar­mit­tel ver­fü­gen soll­te, und auf der Nase liege?

    Den Kri­ti­kern der E‑2018 möch­te ich zuru­fen: „Idea­lis­mus muss man sich leis­ten können!“

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