Fundstücke, Fragen, Gedankensplitter

15.2.2018: Na, liebe ARD? Wie wäre es mal mit einem Themenabend zu einem weit realistischeren Szenario der Entwicklung Deutschlands? Statt TAZ-Drehbücher dann auch noch von TAZ-Schreiberlingen im Spiegel beklatschen zu lassen, könntet ihr die Realität das Drehbuch schreiben lassen. Für alle, die den Welt-Artikel nicht lesen können, weil er hinter der Bezahlschranke liegt, eine kurze Zusammenfassung. Jecheskeli, ein israelischer investigativer Jorunalist, bastelt sich eine islamistische Identität, kauft für 1250 Dollar einen syrischen Pass (nicht gut gefälscht, sondern fast echt, könnte ohnehin nur in Syrien falsifiziert werden), besteigt ein Flugzeug und wird in Berlin von einem Sachbearbeiter betreut, der aus Gaza stammt. Der gibt gern Tipps, wie man die deutschen Behörden narren kann und die Familie schnell nachholt. „Mit Allahs Hilfe beginnst du hier jetzt ein neues, islamisches Leben“. In den Moscheen hört Jecheskeli Predigten mit dem Tenor “integriert euch nicht”. Das ist Alltag in Germanistan, wo die Dawa, die gewaltlose Unterwanderung und Bekehrung, bereits im vollen Gange ist. Die Welt weiter: “Die wahren Absichten der Zuwanderer würden in Deutschland nicht überprüft. Keiner der Flüchtlinge, die er im Auffanglager getroffen habe, hätte die Absicht gehabt, sich zu integrieren.” — es ist also angerichtet und kann serviert werden. Heiß oder kalt…das steht noch nicht fest.


7.2.2018: Genau heute von 78 Jahre hatte Disneys erster Abendfüllender Animationsfilm “Pinocchio” in den USA Premiere. Da kann man ruhig mal klatschen! Ruft doch mal “Martin”…!


5.2.2018: In den letzten Tagen sammelte ich Material, um mir ein aktualisiertes Bild vom Zustand der Türkei zu machen. Das Zusammenzufassen ist eigentlich unnötig, weil die Fakten bekannt sind. Zumindest die wichtigsten. Freie Geister zieht es in der Türkei momentan nach Izmir, weil die AKP dort einfach keinen Fuß auf die Erde bekommt. Oder sie verlassen das Land – oder sitzen im Knast. Im Syrienkonflikt ist Erdogan dabei, in die blutigen Stiefel des IS zu steigen und den Kurden – selbst denen, die nicht in der Türkei leben – den Todesstoß zu versetzen. Die Panzer, die nördlich von Kobane an der Grenze standen, um den IS gewähren zu lassen, rollen nun nach Syrien, um das “Werk” des IS zu vollenden. Die Türkei gebiert etwas, dass wir uns wohl in den schlimmsten Träumen nicht vorstellen wollen. Wie immer, wenn ich für einen Artikel sammle, mache ich mir Gedanken über ein Teaser-Bild, konnte aber nichts Passendes finden – bis mir das hier einfiel. Deshalb heute mal nur ein Bild, kein Artikel.


4.2.2018: L’État c’est moi – der Staat bin ich! Sagte Ludwig XIV und aus seiner Sicht war das auch richtig. Wenn jedoch 300 Jahre und einige Revolutionen später Staatslenker und Regierungsklüngel schon wieder mit solchen Gedanken kommen, finde ich das sehr bedenklich. Es sagt einerseits viel über das Selbstverständnis unserer Polit-Eliten. Andererseits zeigt es die Liederlichkeit unserer Medien, die solchem Gefasel durch Verwendung verdrehender Begriffe Vorschub leisten. Unvergessen die Worte von Julia Klöckner, die meinte „der Staat habe gut gewirtschaftet“, womit sie die hohen Steuereinnahmen auf die Leistungsseite ausgerechnet derjenigen schlug, die von diesen Steuern leben, statt sie zu „erwirtschaften“. Einen neuen Gipfel der Ehrlichkeit erklomm Ralf Stegner am 3.2.2018 in der Tagesschau: „Wir glauben, der Markt regelt gar nichts, sondern der Staat muss sich kümmern.“ Der Staat regelt alles, der Staat bestimmt alles. Es gab Zeiten, in denen hätte ich von einem Sozialdemokraten noch erwartet, dass er die dienende Funktion des Staates begreift, obgleich die Neigung, jede Form menschlichen Strebens staatlicher Kontrolle zu unterwerfen, auch der Sozialdemokratie nie ganz fremd war. Doch heute sind die Hemmungen, staatliche Kontrolle zur gesellschaftlichen Norm zu erklären, längst abgelegt. Wenn nicht einmal die Union, welche das gesellschaftliche Modell traditionell von innen (Familie, Individuen) nach außen (Land, Staat, EU) denkt, dem fortschreitenden Etatismus nicht widerstehen kann. In solchen Zeiten käme es auf die Medien an. Es wäre wichtig, dass diese die außer Kontrolle geratenen Eliten begrifflich erden, indem sie deren Argumente und deren „Wir sind der Staat“-Gewäsch nicht noch verstärken. Doch was lesen wir zum Beispiel in der Headline eines Artikels des ehemaligen „Sturmgeschützes der Demokratie“? „G20-Gipfel kostet Bundesregierung 72,2 Millionen Euro“ – wohlgemerkt: die Bundesregierung zahlt! Nicht etwa der Steuerzahler, in dessen Taschen hier tatsächlich gegriffen wurde. Über’n Daumen hat der G20-Gipfel jeden tatsächlichen Steuerzahler zwei Euro, oder jeden Einwohner Deutschlands knapp einen Euro gekostet. Es ist kaum anzunehmen, dass Merkels Kabinett die G20-Kosten wie eine Pizza-Rechnung durch 13 geteilt hat. Ich habe prinzipiell nicht gegen solche Veranstaltungen. Aber man sollte in der Berichterstattung schon so ehrlich sein zu erklären, wer die Pizza-Rechnung in Wirklichkeit beglichen hat.


immer noch 28.1.2018: Erfolgreichen Unternehmern wie Ingvar Kamprad muss man ein Denkmal setzten. Alle Kommentatoren, die seinen Tod verkünden, greifen sofort nach der Keule “Steuerflüchtling” oder “reicher Mann”, um sein Erbe zu relativieren. Aber, er hat etwas geschaffen, das bleibt, weil es in die DNA von Millionen Menschen eingebaut wurde, seien es nun Studenten mit kleinem Budget oder Anwaltskanzleien mit Bauhaus-Charme. Hoffentlich halten seine Erben den Laden gut am Laufen. 


28.1.2018: Nein, ich schreibe nicht gezielt gegen die Grünen! Es ist nur so, dass die Tontauben, mit denen diese seit Monaten um sich werfen, mir dauernd vor die Flinte kommen! Was soll ich also anderes tun, als abdrücken? Sie fliegen ja ohnehin nicht weit und ein gezielter Schuss sorgt vielleicht dafür, dass die flugunfähigen Ideen nicht auf den Köpfen argloser Passanten zerschellen. Die Bi-Pontiner Grünen warfen nun nicht bloß Tontauben, sondern Esel. Selbige sollen künftig “auf Zuruf” den OENV im ländliche Raum Zweibrückens bewerkstelligen, den Öffentlichen Esel Nahverkehr. Die Idee ist wohl aus der Not geboren. Aber nicht der, diese Aufgabe mit handels- und landestypischen Autos nicht bewerkstelligen zu können – und seien es selbst elöktrische. Sondern der Not, das vorhandene qualifizierte Fachpersonal mit adäquater Arbeit zu versorgen. Gestern noch Gold von den Schiffen, heute schon aufstrebender Kleinunternehmer im Zuruf-Transportgewerbe. Doch was Esel können, können nur Esel, liebe Grüne. Das ist bei Zugtieren wie bei Parteien.


26.1.2018: Kann mir jemand sagen, wann genau aus “traumatisiert”, “vor Krieg und Verfolgung geflohen” und “schreckliches durchgemacht” plötzlich “Stressresistenz und Durchhaltevermögen” geworden ist? Ich muss eine Phase der Berichterstattung nicht mitbekommen haben! Eine Leserin antwortet auf meine rhetorische Frage wie folgt: “Stimmt doch alles, was regt Ihr Euch auf? Zielorientiert gehen sie auf Frauen zu, belastbar sind sie hinsichtlich evtl. Gegenwehr und teamfähig, da meist im Rudel antanzend.” — Treffer, fürchte ich.


23.1.2018: Vorsicht, liebe Grüne und Linke, nicht zu früh freuen. Der Übertritt des AfD-Mitglieds Wagner zum Islam könnte als Axt in eurem Knie landen. Die Ablehnung seiner Bewerbung für den Gemeinderat der ev. Kirche aus 2016 mit der Begründung, dessen Partei verfolge “menschenfeindliche Ziele”, könnte sonst als Bumerang zurück kommen. Was sagt diese Zuschreibung eigentlich über die Religion aus, der Wagner nun beigetreten ist? Wahre Christen können keine AfDler sein, hört man immer wieder. Ist der Islam also eine bessere Heimat? Wegen seiner Ziele vielleicht? Was wäre eigentlich, wenn die AfD geschlossen zum Islam überträte? Müsste sie dann nicht eurer Sympathie gewiss sein? Ich würde an eurer Stelle nicht länger darüber nachdenken – Zirkelschlüsse lassen sich nämlich logisch nicht auflösen.


21.1.2018: Der Count-Down läuft, heute will die SPD beschließen, ob sie eine eigenständige Partei bleiben möchte, oder, gegen den Willen von fast 90% der deutschen Bevölkerung mittelfristig eine Fusion mit der vergrünten Merkel-CDU anstrebt. Wie werden sie sich Genossen aus dem „Willy-Abgebrannt-Haus” wohl entscheiden?
A)– Der Parteivorstand schließt die Jusos vom Abstimmungsprozess aus und ordnet eine sofortige Altersfeststellung an. Alle Volljährigen Juso-Mitglieder werden verhaftet und ins Saarland abgeschoben, wo sie von Heiko Maas in digitaler Einzelhaft gehalten werden.
B)– Martin Schulz betritt das Podium, zieht ein japanisches Wakizashi und droht, sich hineinzustürzen, sollte er nicht die erforderliche Mehrheit für die GroKo erhalten. Das Präsidium beschließt daraufhin ohne Gegenstimme die eilige Installation von Zeitlupenkameras, um den historischen Moment aus verschiedenen Winkeln festzuhalten.
C)– Der Parteivorstand gibt argumentativ alles – Andrea Nahles tanzt und singt „Und diese Biene die ich meine, die heißt Angela“, im Saal werden Sauerstoffmasken gereicht – im Tausch gegen ein „Ja“ zur GroKo.


19.1.2018: Dieses Land bricht nicht plötzlich zusammen, es erodiert langsam aber stetig vor sich hin. Man muss schon an die neuralgischen Punkte schauen, um das zu bemerken. Dorthin, wo die Abwehrschlachten toben, vor Gerichten, bei der Polizei, den freiwilligen Helfern und dem medizinischen Personal. Die Menschen dort melden sich nicht mit Petitionen, organisieren keine Protestmärsche und nageln auch das Grundgesetz nicht an die Tür des Kanzleramtes – diese Menschen brechen einfach still zusammen, geben auf und verschwinden. Wenn es vorbei ist, werden es deshalb nicht die Allahhuagbar-Rufe sein, die uns auffallen werden. Es wird die Stille sein, die sich über alles legt, die Menschen in ihre Häuser und ihre gated Communities treibt. Unsere Politiker werden diese Stille für Frieden halten, die eigentlich eine Friedhofsruhe sein wird. Rettungssanitäter David R. hat aufgegeben und sich in Stille und Exil verabschiedet. Ich kann’s ihm nicht verdenken.


18.1.2018: In Österreich reagiert man traditionell sehr empfindlich auf deutsche Bevormundung. So wie Kurz bei Maischberger behandelt wurde, hilft ihm das sowohl bei der Bevölkerung als auch beim Koalitionspartner. Die FPÖ wird sich diebisch freuen, all das zu entkräften, was die Ankläger aus der ARD den Zuschauern als “Wissen” verkaufen wollte. Kurz hat sich ins Studio gesetzt, ist ruhig geblieben, hat sachlich argumentiert und wurde im Gegenzug mit faulen verbalen Eiern beworfen und infantil beleidigt – ganz zu schweigen von den peinlichen Nazivergleichen, die im Studiohintergrund eingeblendet wurden. Wem bei derartig deutlich von Verachtung getragenen Fragen am Ende die Sympathien zufliegen, sieht man an den Kommentaren hier. Kurz hat das wohl einkalkuliert und perfekt genutzt – Maischberger und Trittin wurden als Eiferer entlarvt, die Auswahl ausgerechnet Trittins als Sekundant Maischbergers zeigt außerdem überdeutlich, wo das Herz der Macher im ÖR schlägt. Was wird von dieser Sendung hängen bleiben? Ganz einfach, Entsetzen darüber, wie man im deutschen Fernsehen mit ausländischen Staatslenkern umzugehen bereit ist, die dem “german way of life” nicht folgen. Danke an Bundeskanzler Kurz für die Lehrstunde über ideologisch verblendete deutsche Meinungsmacher, als wenn es da noch eines Beweises bedurft hätte.
Ach, Frau Maischberger, da Ihre Sendung voll auf Linie liegt und deshalb wohl auch weiter von unseren Gebühren getragen wird, hätte ich eine Bitte: behalten Sie diesen herablassenden Ton bitte bei, wenn Sie das nächste Sommerinterview mit der Kanzlerin machen.


14.1.2018: Nach Trumps “Shithole-Gate” steht die selbstgerechte und selbstbetrügerische Weltelite der Medien geschlossen auf und protestiert. Sowas sagt man nicht, sowas stimmt auch nicht, sowas darf auch nicht sein! Das würde ja bedeuten, dass sich Millionen Menschen aus ihren Shithole-Countries auf den Weg in den Westen machen würden – und wann hätte man jemals von sowas gehört! Doch der ungehobelte, undiplomatische, unsympathische Trump schafft, woran seit Jahrzehnten andere Politiker scheitern: er spricht die blanke, nackte, hässliche Wahrheit aus. Er lockt Leute hervor, die sagen, “er hat doch verdammt nochmal recht!”. So wie den Nigerianer, Chaz Chiazo Ogbu, der in den Staaten lebt und genau die Worte findet, die hinter dem trumpschen Geplapper stehen: Macht endlich was! Nigeria first…wenn du ein Nigerianer bist! Und das ist auch gut so! I love this guy!


11.2.2018: Die drei großen Vorsitzenden treten hin vor die Welt und tuen kund und zu wissen, was das Stündlein in Deutschland, Europa und dem ganzen Rest geschlagen hat. Bei Minute 23:30 wird’s dann richtig peinlich. 


8.1.2018: Heute mal was völlig Unpolitisches. Hat jemand schon mal solch eine riesige Hirschherde gesehen?


immer noch 3.1.2018: Die Zahlen, mit denen Pfeiffer für seine Studie arbeitete, sind ja korrekt – nur seine Schlussfolgerungen sind billig. Er ließ genau drei Fäden aus seinem Knäul rausgucken: der eine ist die Wahrscheinlichkeit von Anzeigen im Fall von Straftaten – Deutsche zeigen eben gern Flüchtlinge an, während Flüchtlinge vor Dankbarkeit devot erstarren. Der zweite ist der fehlende “female touch” unter den Flüchtlingen, was mäßigend auf die wirken würde, aber ihre Mütter, Schwestern und Frauen seinen ja nunmal (noch) nicht da. Der dritte ist die Perspektivlosigkeit, die zwangsläufig zur Kriminalität führe, weil sich die edlen Wilden nicht so gern durch gewissenlose Unternehmer in Schwarzarbeit ausbeuten lassen wollen. Da kommt man schon mal auf die schiefe Bahn… (Ich frage mich ersthaft, was das für Schwarzarbeit sein soll.) Es hat keine 24 Stunden gedauert, bis landauf, landab fast alle Medien solange an den Fäden zogen, bis die Wirkung der eigentlichen Essenz der Studie verpufft war: Wir haben offensichtlich ein nordafrikanisches Kriminalitätsproblem. Keine Sau spricht mehr davon. Alle reden nur noch vom Familiennachzug und von den bösen Unternehmern, die Flüchtlinge zu Schwarzarbeit zwingen wollen. Ach, übrigens: bei Wilhelm Busch endete die Sache für Max und Moritz  dann doch irgendwann tödlich…


3.1.2017: Die sicherste Art (nach der Verwendung von Schlüsselworten wie Musel oder Nafri), die Wirksamkeit des seit 1. Januar geltenden NetzDG zu testen, ist es zumindest bei Twitter, eine bereits gesperrte Person in Stil, Inhalt oder Profilbild nachzuahmen oder hochzunehmen – kurz: mit Satire schafft man es. Das weiß nun auch die Titanic-Redaktion, die im Namen der AfD-Politikerin twitterte. Die Lage ist also unübersichtlich. Nun versucht man dort wohl als nächstes, einen Freifahrtschein zu erlangen, damit dieses versehentliche Sperren nicht noch einmal passieren kann. Vielleicht sollte man im Justizministerium darüber nachdenken, einen amtlichen Satire-Unbedenklichkeitspass auszustellen, dem natürlich eine amtliche Prüfung vorausgehen muss und den nur verdiente Künstler des Volkes erhalten können. Nur Inhaber dieses Passes erhalten dann uneingeschränkten Zugriff auf die Rechte, die sich aus Artikel 5GG ergeben.


1.1.2018: Wenn es ein Land in der islamischen Welt gibt, dessen Menschen ich “aus dem Stand” den Übergang zu einer liberalen, demokratisch verfassten Gesellschaft zutrauen würde – sobald man den religiös determinierten, repressiven Staatsapparat erst mal abzuschütteln im Stande war – dann ist es der Iran. 2009 hatte sich jedoch gezeigt, dass das Mullah-Regime sich seit 1979 so viele Kostgänger, Profiteure und Unterstützer in der Bevölkerung herangezogen hatte, dass es die unzufriedene Jugend nicht schaffte, das Ruder herumzureißen. Die abhängigen Verwaltungsangestellten, die Revolutionsgarden, die Armee, der Klerus…sie alle wurden entweder ideologisch oder mit Geld gefügig gemacht, nicht wenige haben mittlerweile so viel Dreck am Stecken, dass sie eine Nach-Theokratische, freie Gesellschaft nicht zu Unrecht fürchten. Halten die Proteste jedoch an, könnte im Vergleich zu dem, was im Iran geschehen wird, der “arabische Frühling” wie ein laues Lüftchen erscheinen. Umso angeekelter muss man davon sein, wie weite Teile unserer Medien über die Proteste berichten. Wenn President Trump erklärt, die Welt sehe genau zu, versteht das ZDF dies als “anstacheln”. Oberflächlich wie das ZDF nunmal ist, erklärt es die Proteste vordergründig als der schlechten Wirtschaftslage geschuldet, obwohl doch jeder weiß, dass es die im Iran herrschende Theokratie ist, welche Bestechung, Misswirtschaft und von Unkenntnis und ideologischer Verbohrtheit erst möglich macht. Nichts an dem, was Trump hier twitterte, verdient die dümmliche Kritik des ZDF! Die Wortwahl “anstacheln” ekelt mich geradezu an, zeigt sie doch, auf wessen Seite sich unsere Medien hier schlagen. Der kindliche Reflex, pauschal gegen alles zu sein, für das Trump steht, kostet uns die Freundschaft zu den Menschen, die im Iran nichts lieber täten, als endlich die Mullahs zum Teufel zu jagen!

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