Fundstücke, Fragen, Gedankensplitter

24.6.2019: Es war klar, dass der Spiegel am soge­nann­ten „Deal des Jahr­hun­derts“ etwas aus­zu­set­zen haben würde, denn dieser Plan für einen Nah­ost­frie­den ist von Trump. Es mag auch sein, dass viel­mehr die­je­ni­gen richtig liegen, die behaup­ten, es könne erst dann Frieden geben, wenn der letzte Küm­me­rer und Scheck­aus­stel­ler abge­zo­gen ist, die Paläs­ti­nen­ser sich selbst über­las­sen hat und diese erst­mals in ihrer kurzen Geschichte für sich selbst sorgen müssen. Was aber auf alle Fälle stimmt, ist die Tat­sa­che, dass SPON-Redak­teure immer lus­ti­gere Sachen schrei­ben, je wärmer es wird. Bei gefühl­ten 40° in den Ham­bur­ger Büros zum Bei­spiel sowas hier:

Manches wirkt unfrei­wil­lig komisch, etwa wenn der Plan Dubai und Sin­ga­pur zum Vorbild für das West­jor­dan­land und den Gaza­strei­fen erklärt. Beide asia­ti­sche Städte ver­dan­ken den Auf­schwung ihren rie­si­gen Flug­hä­fen. Weder im Gaza­strei­fen noch im West­jor­dan­land gibt es derzeit einen funk­tio­nie­ren­den Flug­ha­fen, und in Kush­ners Plan ist auch keiner vor­ge­se­hen.“

Dass der wirt­schaft­li­che Erfolg eines Landes von der Exis­tenz eines Groß­flug­ha­fens abhängt, muss zumin­dest für Berlin stimmen – und in diesem Fall sollte der R2G-Senat alles dafür tun, BER weiter am Boden zu halten. Wirt­schaft­li­cher Erfolg könnte natür­lich auch, wie im Fall Sin­ga­purs oder Dubais, an anderen Fak­to­ren liegen. Etwa jenen, die man man als öko­no­mi­sche Frei­heit bezeich­net. Rechts­si­cher­heit, Ver­trags­si­cher­heit, keine über­mä­ßi­gen Steuern, gut aus­ge­bil­dete Fachkräfte…Berlin würde auch mit BER nicht, Sin­ga­pur auch ohne Changi pro­spe­rie­ren.
Was den Super­plan von Trump angeht, emp­fehle ich, erst einmal abzu­war­ten. Nach 70 Jahren ver­geb­li­chen Bemü­hens, die ara­bi­sche Seite zum Frieden zu bewegen, kommt es auf einen Versuch mehr nun wirk­lich nicht an.

20.6.2019: Zuge­ge­ben, es ist schon eine Weile her, dass ich glaubte, durch das Lesen von einer Hand­voll deut­scher Medien all­ge­mein aus­rei­chend infor­miert zu sein. Neu an meiner Skepsis ist jedoch, dass deut­sche Medien, die nach außen wirken, offen­bar andere Mel­dun­gen abset­zen als jene, die das Volk ruhig halten und von der eigenen Groß­ar­tig­keit über­zeu­gen sollen. Die „Deut­sche Welle“, zwangs­fi­nan­zier­tes Aus­lands­sprach­rohr deut­scher Inter­es­sen, berich­tet, unsere Kanz­le­rin sehe „starke Beweise“ dafür, dass der Iran hinter den Angrif­fen auf zwei Öltan­ker im Per­si­schen Golf stecke. Soweit, so gut. Möglich ist das, denkbar und wahr­schein­lich sogar. Aber warum teilt die Kanz­le­rin diese Erkennt­nis mit der Welt, nicht jedoch mit ihrem kli­ma­hüp­fen­den Volk? Warum muss ich sowas auf Eng­lisch lesen, statt es mir von Kle­ber­cläu­sen und Gau­se­gun­du­las auf deutsch erzäh­len zu lassen und warum appeast sich der Maas-Anzug immer noch durch die Medien der Welt, um zu „dees­ka­lie­ren“? Soweit ich das sehen kann, berich­tete KEIN deut­sches Inlands­me­dium von den Evi­den­zen, die Merkel so strong vor Augen stehen. Dummer deut­scher Michel, das musst du nicht wissen?


19.6.2019: Die Klat­sche, die sich Scheuer und die CSU für ihre Maut-Pläne nun in Europa geholt haben, war hoch­ver­dient. Doch kein Jubel für die „Euro­päi­sche Gerech­tig­keit” bitte! Die Richter hätten die Maut sicher pas­sie­ren lassen, wenn es nicht die „Gegen­rech­nung” mit der Kfz-Steuer in Deutsch­land gegeben hätte. Man konnte wohl nicht aus­rei­chend erklä­ren, wie das „gerecht” von­stat­ten gehen sollte.

Die Maut­pläne waren ein wei­te­rer Beweis dafür, das die Politik ihre Finger nicht vom Geld der Bürger (nicht nur der eigenen) lassen kann und gierig wird, wenn sie erst mal die Hand erst mal in der Tasche der Bürger hat. Deshalb werden Regu­lie­run­gen und Gesetze in diesem Land ja auch nicht kor­ri­giert oder durch bessere ersetzt, sondern durch weitere ergänzt. So häuft sich Abgabe auf Steuer auf Zuschlag. Man kann eben nicht eine Maut haben und eine Kfz-Steuer, man wollte aber gern beides.

Ähnlich ist es beim Soli­da­ri­täts­zu­schlag, den man zwar abschaf­fen soll und will, aber doch lieber noch nicht so ganz. Ein­ge­führt wurde er übri­gens von heute auf morgen, an einen all­mäh­li­chen Ein­stieg, indem man erst mal nur die „Reichen“ belas­tete, dachte man damals nicht.

Auch die geplante CO2-Steuer soll nicht einen geplan­ten Umbau der Wirt­schaft in Rich­tung Dekar­bo­ni­sie­rung abbil­den – wir lassen hier mal bei­seite, ob dies über­haupt nötig und möglich ist – sondern als zusätz­li­che Ein­nahme dienen. Die Steu­er­mil­li­ar­den würden mit den ent­spre­chen­den Dekla­ra­tio­nen pro­blem­los im all­ge­mei­nen Staats­haus­halt ver­si­ckern. Es gibt genug Initia­ti­ven, Bewe­gun­gen und Hash­tags, die sich über mehr Steu­er­milch in den staat­li­chen Zitzen freuen.

Dabei ist eine CO2 Steuer sogar durch­aus denkbar! Ehrlich, kein Scherz! Es stünde sogar eine Steuer bereit, die bei Ein­füh­rung der CO2-Steuer ersatz­los weg­fal­len müsste. Da bei sämt­li­chen Waren, Dienst­leis­tun­gen und Pro­zes­sen CO2 ein­kal­ku­liert werden und berech­net werden kann, kommt als Sub­sti­tut nur die Umsatz­steuer in Frage. Noch Inter­esse, Herr Scholz?


17.6.2019: 70 Jahre Luft­brü­cke und Berlin bringt es fertig, die Lan­de­ge­ne­h­mi­gung für die musea­len Rosi­nen­bom­ber zu ver­wei­gern. God­speed, liebe Luft­brü­cken­pi­lo­ten. Danke für das, was ihr vor 70 Jahren für uns getan habt. Kommt gut nach hause, wir haben euch eine opti­male Route für die Rück­reise berech­net.


16.6.2019: Wir wissen noch nicht genau, was den gigan­ti­schen Black­out ver­ur­sacht hat, der in halb Süd­ame­rika die Strom­ver­sor­gung lahm­ge­legt hat. Ver­mu­tun­gen sind aber erlaubt und drängen sich gera­dezu auf. Ein kom­ple­xes System wie ein tau­sende Kilo­me­ter und Mil­lio­nen Ver­brau­cher umfas­sen­des Netz bricht aber vor allem wegen zwei sehr unter­schied­li­chen Phä­no­me­nen zusam­men: zu viel Auf­merk­sam­keit (also Expe­ri­mente wie die deut­sche Ener­gie­wende) oder zu wenig davon. Ganz gleich ob in Argen­ti­nien am Ende ein Umspann­werk, aus­ge­fal­lene Tur­bi­nen, Lei­tungs­schä­den oder mensch­li­ches Ver­sa­gen für den Ausfall ver­ant­wort­lich gemacht wird – Netze dieser Größe müssen über Reser­ven ver­fü­gen, in Sek­to­ren unter­teilt sein und dadurch genü­gend Resi­li­enz haben, um auch im Stö­rungs­fall keinen kom­plet­ten Black­out zu erlei­den. Wir sollten nicht glauben, dass solch ein ener­ge­ti­scher Super-Gau nicht auch in Deutsch­land längst in Reich­weite liegt.

Unser Strom­netz ist längst „auf Kante genäht“ und in den nächs­ten Jahren werden wir das dünne Fähn­chen noch weiter belas­ten. Die letzten AKW gehen vom Netz, dann kommen die grund­last­fä­hi­gen Koh­le­kraft­werke dran. Viel­leicht dürfen dann wenigs­tens unsere hoch­ef­fi­zi­en­ten Gas­kraft­werke durch­ge­hend laufen, die derzeit kaum kos­ten­de­ckend betrie­ben werden können – nicht jedoch wegen des Koh­le­stroms, der „die Netze ver­stopft“, sondern wegen der Vor­fahrt für Sonnen- und Wind­ener­gie. Viel­leicht sollte das mal jemand bei Gele­gen­heit den Trot­teln bei eXtra-3 erklä­ren.
Wie auch immer, die Lücke wird größer, die Resi­li­enz des Gesamt­sys­tems kleiner. Argen­ti­nien ist chro­nisch pleite und rutscht von einer Wirt­schafts­krise in die nächste. Da haben solche Dinge wie Strom­netze nur geringe Prio­ri­tät. Es handelt sich wie überall auf der Welt um ein soge­nann­tes Low-Inte­rest-Product und die bestehen zu 99% aus Des­in­ter­esse und zu einem Prozent aus Panik. Strom einfach da, ganz selbst­ver­ständ­lich. Er kommt aus der Steck­dose. Bis…
Mit dem köl­schen Motte „Et is noch immer joot jejange“ sollten wir endlich Schluss machen und unsere Strom­ver­sor­gung wieder breiter auf­stel­len. Kern­ener­gie, Gas, moderne und saubere Koh­le­kraft­werke und natür­lich auch gern Sonne und Wind. Aber nicht als Netz­flu­ter ohne Bedarfs­steue­rung und ohne Grund­last­fä­hig­keit, sondern zum lokalen Ver­brauch oder zum Betrieb dezen­tra­ler Pro­zesse abseits der Netze. Der Black­out in Süd­ame­rika ist eine Warnung: Man spielt nicht mit der wich­tigs­ten tech­ni­schen Res­source einer Indus­trie­ge­sell­schaft!

12.6.2019: Top-Idee! HSV und Hannover96 zusam­men­le­gen! #fromAshes2champion

11.6.2019: Mögen Sie Mangos? Ich mag Mangos! Und der Kli­ma­wan­del mag Mangos auch. So zu lesen in einem SPON-Artikel, der uns erzählt, dass auf den Phil­ip­pi­nen zwei Mil­lio­nen Kilo Mangos „womög­lich wegen des Kli­ma­wan­dels“ zu ver­rot­ten drohen. „Nanu?“, denkt man sich, ist die Ernte schlecht? Im Gegen­teil! Sie ist zu gut. El Niño (übri­gens ein Wet­ter­phä­no­men, kein Kli­ma­wan­del­dings­bums) brachte frühe Blüte und Reife und weil die phil­ip­pi­ni­schen Mangos zu den Besten über­haupt zählen, würde man den Bauern nun gern gra­tu­lie­ren und dabei ihre köst­li­che Mangos essen. Doch leider ist der Kli­ma­wan­del unbarm­her­zig. Der sorgt nämlich für rück­läu­fige Exporte, weil er die Bauern offen­bar dazu zwingt, Pes­ti­zide in Massen ein­zu­set­zen, vor deren Rück­stän­den sich die Kon­su­men­ten fürch­ten. Nun bleibt man also wegen des Kli­ma­wan­dels auf der leicht ver­derb­li­chen Ernte sitzen. Ist es nicht wun­der­bar, dass man dem Kli­ma­wan­del heute selbst klare Fälle von Miss­wirt­schaft, feh­len­der Bildung und man­gel­haf­tem Mar­ke­ting in die Schuhe schie­ben kann? Apropos Schuhe: die Blase, die ich mir in Prag gelau­fen habe…ich bin sicher, das wäre ohne Kli­ma­wan­del nicht pas­siert!

4.6.2019:  Was muss man oft von bösen,
Männern hören oder lesen!
Der eine macht nur ungern Platz,
bei Frau­en­quot’ und Män­ner­hatz.
Des and’ren Opfer frau ver­misst,
weil er im Amt geblie­ben ist.
Und die Moral von der Geschicht:
Sto­kow­skis Gnade kriegt Mann nicht!


1.6.2019: Jeder Tag im alten Ägypten endete damit, dass Son­nen­gott Re „ver­schluckt“ wurde, dann durch die Duat (Unter­welt) hin­durch musste, um am nächs­ten Morgen wieder seine Son­nen­barke bestei­gen und durch den Himmel fahren zu können. Die „Zwi­schen­zeit des Re“ nannte man Nacht. Diese unum­stöß­li­che Wahr­heit der Götter war durch astro­no­mi­sche Beob­ach­tun­gen gut gesi­chert. Es gab nur wenige Zweif­ler (nennen wie sie Re-Leugner), von deren abwei­chen­den Erklä­run­gen leider nichts in Bildern oder Grab­schmuck auf die Nach­welt gekom­men ist. Später stellte sich heraus, dass es tat­säch­lich bessere Erklä­run­gen für den Tag-Nacht-Zyklus gab, als den Son­nen­gott Re, der einen recht ein­tö­ni­gen Job hatte. Eigent­lich wollte ich ja etwas Tröst­li­ches zu den Panik­ma­chern, Tripel-F-Kids, Gre­ta­is­ten und Kli­ma­not­stands­ver­hän­gern sagen. Ich weiß auch nicht, wie ich da aus­ge­rech­net an Ägypten denken muss.


28.5.2019: Die Euro­pa­wahl ist durch und die Grünen (nur in Deutsch­land) können vor Kraft kaum laufen. Höchste Zeit, einen Gang höher zu schal­ten und der neuen Rolle als „Volks­par­tei” (man strei­che „Volk”, denn das Wort mag Robert Habeck gar nicht) gerecht zu werden. Man schal­tet Mit­glie­der­wer­bung auf Face­book und fängt sich dort natür­lich sofort die übels­ten Kom­men­tare ein. Unschön, gewiss. Nicht mein Stil außer­dem. An derlei Schmä­hun­gen betei­lige ich mich nicht. Ich warte lieber in Ruhe ab, bis die Grünen sich selbst und von ganz alleine zur Strecke bringen, so wie in diesem Dis­c­lai­mer, wo dem ver­stock­ten Face­book-Publi­kum nochmal die Spiel­re­geln erklärt werden.

Dazu kann ich nur sagen: Aber sicher Robert! Ehren­sa­che! Mach’ ich doch doch immer! 😉


26.5.2019: Just remem­ber: don’t drink and vote!


24.5.2019: Darf ich vor­stel­len, das ist „Demo­kra­tie in Europa” die „Partei” von Yanis Varou­fa­kis. Nachdem seine linke Bewe­gung DiEM25 in der Bedeu­tungs­lo­sig­keit vor sich hin dümpelt und die Termine der Welt­re­vo­lu­tion schon öfter ver­scho­ben hat als der BER seine Eröff­nung, hat er beschlos­sen, sich von deut­schen Pro­test­wäh­lern – die voller Ver­zweif­lung die Alt­par­teien nicht mehr und die Schwe­fel­bu­ben noch nicht wählen wollen – in ein euro­päi­sches Mandat hieven zu lassen. Weil linke Ideen derzeit nicht so richtig ver­fan­gen, möchte Yanis sein Wägel­chen nun an das Grüne Flie­wa­tüüt hängen und ver­spricht schon mal, deren Steig­bü­gel­hal­ter zur Macht zu sein, indem er einen AOC-mäßig end­gei­len „Green New Deal” auch für Europa ver­langt. Über­setzt hieße das, die moder­feuch­ten Träume der Grünen nach Deindus­tria­li­sie­rung, Zwangs­däm­mung aller Häuser, einer halbe Million Euro Kosten pro Haus­halt, Flug­ver­bo­ten, Fleisch­ver­bot etc. wahr werden zu lassen. Zum Glück zeigt bereits das Logo der Partei, dass der Wähler einen gewal­ti­gen Vogel haben muss, um beim Yanis ein Kreuz zu machen. Die Antwort lautet also: ohne 5‰ nicht wählbar!


22.5.2019: Proudly Member of Block­list. Was für ein erbärm­li­ches Würst­chen! Kann natür­lich sein, dass ich da schon länger gesperrt bin, schließ­lich habe ich dort noch nie was gelesen geschweige denn gepos­tet.


20.5.2019: Betrun­kene Männer, die wie picke­lige Teen­ager agieren. Haupt­dar­stel­le­rin ver­pi­xelt. Haupt­dar­stel­ler im zer­schlis­se­nen Unter­hemd, aber nicht Bruce Willis. Sechs Stunden Roh­ma­te­rial bei einer End­fas­sung von nur 6 Minuten. Zwei Jahre Cut und Post-Pro­duc­tion. Zumin­dest Hol­ly­wood kommt als Urheber des Strache-Videos nicht in Frage.


13.5.2019: Rich­tig­stel­lung. Ich habe gegen meine eigene „Regel Nummer 1“ ver­sto­ßen, welche lautet „schreib keinen Scheiß“. Denn der Spiegel-Artikel zur Stei­ge­rung des Wir­kungs­gra­des bei der Elek­tro­lyse bezog sich ledig­lich auf die Gas­er­zeu­gung, nicht jedoch auf den voll­stän­di­gen P2G2P-Prozess. Die von mir erwähnte Carnot-Schwelle „lauert“ natür­lich nicht bei der Elek­tro­lyse und der anschlie­ßen­den Metha­ni­sie­rung, sondern erst bei der Rück­ver­wand­lung des so gewon­ne­nen Gases über ther­mi­sche Pro­zesse (Ver­bren­nung). Ich hatte den Gesamt­pro­zess der Strom­erzeu­gung im Auge, von dem im Artikel aber gar nicht die Rede war. Die Syn­these von Methan ist natür­lich kein Carnot-Prozess und unter­liegt auch nicht der Wir­kungs­grad­be­schrän­kung, auch wenn es dort natür­lich eben­falls zu Ver­lus­ten kommt. Wie beschrie­ben gibt es heute tech­nisch die Mög­lich­keit, bei der Erzeu­gung von Gas Wir­kungs­grade von 75% zu erzie­len und es mag auch noch Luft nach oben sein, das ist korrekt. Meine Dar­stel­lung war es ein­deu­tig nicht. Ich ziehe meinen Spott also zer­knirscht zurück und werde damit statt­des­sen auf einen Artikel warten, der ähn­li­che Erfolge bei der Rück­ver­stro­mung meldet. Denn das ist es ja, was als Spei­cher­me­dium der Zukunft zur Sicher­stel­lung der Ver­sor­gungs­si­cher­heit pro­pa­giert wird. Die Her­stel­lung von Gas ist nur der erste Schritt des P2G2P-Ver­fah­rens.


3.5.2019: Demo­kra­tie leben (!) kann so geil sein, wenn der Staat das Cate­ring bezahlt! Die Essens­aus­gabe für die För­der­pe­ri­ode (ein Wort, schöner als ein Fünf­hun­der­t­eu­ro­schein) 2020 nimmt ab sofort Bestel­lun­gen ent­ge­gen, es müssen aber schon geeig­nete Pro­jekte sein, also nicht irgend so’n Mist! 2016 för­derte man u. A. künst­le­risch wert­vol­les wie den Druck von Koran­su­ren samt Erklä­rung auf Bier­de­ckel, wie wäre es dann für 2020 mit „Hijab demo­kra­tisch colo­rie­ren – mehr Farbe für eine bunte Gesell­schaft”. Das Fami­li­en­mi­nis­te­rium bezahlt die Anstrei­cher und die Wachs­mal­stifte. Aber hinten anstel­len, Freunde! Das ist meine Idee! Denkt euch selbst was schönes aus! Möge der bessere geför­dert werden!


24.4.2019: Nur in einem Land, dessen Regie­rung Daten­schutz­grund­ver­ord­nun­gen für eine gute Maß­nahme gegen Daten­miss­brauch und Wachs­tums­be­schleu­ni­gungs­ge­setze für Wachs­tums­be­schleu­ni­ger hält, kann man eine #more­Wo­man­Mo­re­Peace-Reso­lu­tion für ein wirk­sa­mes Mittel halten, um „sexu­el­ler Gewalt gegen Frauen in Kon­flik­ten“ bei­zu­kom­men. Man muss Ländern und Regie­run­gen, die diese Gräuel zulas­sen und sogar fördern, die Mittel strei­chen, sie inter­na­tio­nal iso­lie­ren und vor inter­na­tio­na­len Gerich­ten zur Ver­ant­wor­tung ziehen! Not­falls muss man ihnen schlicht auf’s Maul hauen. Aber dann wäre die UN-Voll­ver­samm­lung nur noch zu 20% gefüllt und auch der Sicher­heits­rat müsste auf­räu­men: dort sind derzeit Süd­afrika und Indo­ne­sien nicht­stän­dige Mit­glie­der. In beiden Ländern braucht es für sexu­elle Gewalt gegen Frauen nicht mal einen „Kon­flikt“, in Süd­afrika genügt es bereits, ein Taxi oder Uber zu bestei­gen.

Herr Maas, wenn Sie schon unbe­dingt in New York den Dr. Wichtig geben müssen, erspa­ren Sie uns doch bitte das Gebim­mel, jedes ver­dammt mal, wenn Sie ein Windei gelegt haben. Das ist pein­lich! Ter­ror­grup­pen wie Boko-Haram lesen den Mist nicht einmal, den sie bei Twitter raus­hauen und lassen sich davon auch nicht beein­dru­cken.

8.4.2019: Klima-News, 11.254 b.c.: „Exper­ten warnen. Geht die globale Erwär­mung so weiter, könnte die Dicke des Eis­schil­des bald nur noch wenige hundert Meter betra­gen. Schmelz­was­ser über­flu­tet weite Teile der Land­schaft und macht sie für alle Zeiten unbe­wohn­bar. Das Wasser bildet ste­hende Gewäs­ser, soge­nannte Seen, in denen sich Mücken explo­si­ons­ar­tig ver­meh­ren, die Sedi­mente des geschmol­ze­nen Eises wehen als giftige Fein-Stäube (Lös) durch die Lande und ver­rin­gern die durch­schnitt­li­che Lebens­er­war­tun­gen unserer Jäger und Sammler um eine Mond­länge auf 27 Son­nen­jahre. Das gesamte Öko­sys­tem der Erd­scheibe ist in Gefahr, es droht die Aus­lö­schung der Mensch­heit. Anhän­ger der Moos-Scha­ma­nen (Grüne) sind der Meinung, der Mensch sei die Ursache für die Kata­stro­phe, weil er ja unbe­dingt dieses neu­mo­di­sche Feuer ver­wen­den wolle. Ja schlim­mer noch, bereits der auf­rechte Gang sei das Grund­übel, weshalb alle wieder auf allen vieren krab­beln und Moss fressen sollten, um die Kata­stro­phe abzu­wen­den. Anton Moos­rei­ter krit­zelte an die Höh­len­wand des Häupt­lings die Losung „Ohne Moos nix los” und for­derte die Jäger auf, statt mit neu­mo­di­schen im Feuer gehär­te­ten Speeren lieber mit Son­nen­strah­len zu jagen. Kli­ma­höh­len­ma­ler Schel­len­hu­ber erklärt besorgt: „Jeder darf noch zwei Eis­wür­fel in sein Getränk tun, dann ist das Kon­tin­gent der Mensch­heit erschöpft.”
Das ist übri­gens der Grund, warum der Gin Tonic erst im 20. Jahr­hun­dert wie­der­ent­deckt wurde…
…inter­es­sant auch, dass gerade in den Alpen die Glet­scher immer wieder Bäume frei­ge­ben, die dort vor einigen tausend Jahren wuchsen. Allein die Baum­grenze lag früher schon deut­lich höher. Man findet diese Bäume (oder die Reste davon) noch in der Erde ver­wur­zelt und sie hatten Zeit, dort teil­weise mehrer hundert Jahre alt zu werden. Soviel zur Sin­gu­la­ri­tät unseres Kli­ma­ho­lo­zän und der antro­po­ge­nen Kli­ma­ka­ta­stro­phe und der Glet­scher­schmelze, lieber Focus!


1.4.2019: Stutt­gart (dap). Auf Drängen der grünen Lan­des­re­gie­rung setzte Bil­dungs­mi­nis­te­rin Eisen­mann (CDU) bei der Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz durch, dass ab dem Schul­jahr 2019/2020 das Cur­ri­cu­lum im Fach Bio­lo­gie den Anfor­de­run­gen einer sich wan­deln­den Gesell­schaft ange­passt wird. Die soge­nannte „Pho­to­syn­these“ wird zur Theorie zurück­ge­stuft und aus dem Lehr­plan genom­men. Die unwis­sen­schaft­li­che Behaup­tung, grüne Pflan­zen würden das kar­zi­no­gene Kli­ma­kil­ler- und Luft­ver­schmut­zungs­mo­le­kül CO2 in Glukose und Sauer­stoff umwan­deln, könne der ein­ge­hen­den Prüfung grüner Fach­gre­mien nicht länger stand­hal­ten. Zuletzt sei auch eine lang­jäh­rige Studie mit Wün­schel­ru­ten und Ener­gie­pen­deln zu der abschlie­ßen­den und unum­stöß­li­chen Wahr­heit gelangt, Pflan­zen bräuch­ten nur Licht, Wind, Wasser (also Erneu­er­bare Ener­gien) und Liebe um zu wachsen, so Eisen­mann. Die not­wen­dige Neu­an­schaf­fung der Bio­lo­gie­bü­cher der Jahr­gangs­stu­fen 7 und 8 wird finan­ziert von der Stif­tung „Wind­kraft? Mehr davon!“, deren Vor­sit­zen­der Milan Schla­ge­tod der Minis­te­rin für ihr Enga­ge­ment dankte.


29.3.2019: Eine Schwalbe macht keinen Sommer, eine Kor­re­la­tion ist noch lange kein Kau­sal­zu­sam­men­hang und 3,7 mm Mee­res­spie­gel­an­stieg lassen Mosam­bik nicht knie­tief im Wasser ver­sin­ken. Aber langsam bin ich es leid, gegen die Kli­ma­pa­nik anzu­schrei­ben und auf Phä­no­mene wie Post­gla­ziale Hebung, exzes­sive Grund­was­ser­nut­zung, mise­ra­blen Küs­ten­schutz, Gezei­ten, Erosion, Vul­ka­nis­mus, Plat­ten­tek­to­nik uvm. zu ver­wei­sen. Ja, der Mee­res­spie­gel steigt, das tut er aber schon seit min­des­tens 10.000 Jahren. Nein, nicht überall und auch nicht gleich­mä­ßig und wenn es auch teil­weise mensch­li­che Ursa­chen dafür gibt, dann nicht den anthro­po­ge­nen Kli­ma­wan­del, sondern mensch­li­che Dumm­heit (siehe Küs­ten­schutz). Außer­dem frage ich mich, wie man der rein sta­tis­tisch ermit­tel­ten Zahl von 3,7 mm derart apo­dik­ti­sche Bedeu­tung zumes­sen kann, wo doch schon die Mess­feh­ler auf­grund der Wel­len­be­we­gun­gen der Meere um ein Viel­fa­ches größer sind. Aber bitte sehr, bleibt bei eurer Panik­ma­che. Gebt der Mensch­heit „noch zehn Jahre“ bis zum Unter­gang, so wie ihr das schon seit 1995 tut, ohne dass auch nur eine eurer Pro­gno­sen je ein­ge­tre­ten wäre – ebenso wie bisher JEDE Modell­rech­nung des IPCC daneben lag.


25.3.2019: Berlin bekommt eins auf den Deckel
Liebe Leser, falls Sie in Berlin leben: schauen sie drin­gend unter ihrem Bett nach, ob sich dort nicht das Mie­ten­mons­ter wohnt, um ihre Träume zu stehlen. Falls die dort eins finden, gegen sie zur SPD-Frak­tion des Senats und lassen sie sich diese ihre Träume aus dem volks­ei­ge­nen Staub­sauer­beu­tel der beklopp­ten Ideen klauben. Denn nir­gends ist Politik der SPD infan­ti­ler als in Berlin, wo sie längst Alltag, Träume und Exis­tenz von Bürgern und Inves­to­ren bedroht. Denn Vor­sicht! Der „Mie­ten­de­ckel“, den Sozi-Super­girl dem Mie­ten­mons­ter ver­pas­sen möchte, sieht nicht zufäl­lig wie ein Bier­de­ckel aus, er funk­tio­niert auch so! Denn am Ende muss die Striche auf dem Deckel jemand bezah­len. Wie es wohl weiter geht? Werden in Berlin Wohn­be­rech­ti­gungs­scheine vom Himmel fallen? Wird es in Berlin auf­hö­ren zu regnen, wenn das Mie­ten­mons­ter tot ist? Warum trägt Sawsan Chebli eine rote Maske, wenn sie doch überall erkannt werden will? Kann die SPD wirk­lich fliegen und wem muss man für diesen ham­mer­blö­den Film eigent­lich bis zum jüngs­ten Tag mit der flachen Hand locker gegen die Stirn klat­schen? Bleiben Sie deshalb unbe­dingt dran für den nächs­ten Teil der Sozi-Super­girl-Super­hel­d­en­gaga aus dem Hause Müller.


23.3.2019: Nach blu­ti­gen Ter­ror­an­schlä­gen ist es seit einigen Jahren gute west­li­che Tra­di­tion, für das Gegen­teil dessen zu demons­trie­ren, für was die Morde began­gen und gerecht­fer­tigt wurden. Wenn into­le­rante, reli­giös hirn­ver­lö­tete Selbst­mord­at­ten­tä­ter sich und andere in die Luft spren­gen, reagiert die Öffent­lich­keit bei­spiels­weise stets mit Tole­ran­ze­dik­ten und Jetzt-erst-recht-tiraden. Da ganz Neu­see­land von der Pre­mier­mi­nis­te­rin bis zur Poli­zis­tin nun Kopf­tuch trägt, muss der Mas­sen­mör­der von Christ­church wohl für die Befrei­ung der mus­li­mi­schen Frau vom reli­giös-tri­ba­len Patri­ar­chat ein­ge­tre­ten sein, weshalb man nun das Kopf­tuch als Zeichen für den Sieg eben dieses ver­bohr­ten reli­giös ver­bräm­ten Patri­ar­chats anlegt. Werden ehe­ma­lige Mus­li­mas in Neu­see­land, die es schaff­ten, das Kopf­tuch abzu­le­gen, um frei und selbst­be­stimmt zu leben, nun scheel ange­schaut, weil sie sich dem Gebot der Soli­da­ri­tät nicht beugen? Eigen­ar­tig diese Sym­bo­lik, oder? So voller dop­pel­ter Böden…ob Jacinda Ardern sich darüber bewusst ist, welche ver­schie­de­nen Ebenen die Begeis­te­rung hat, wenn ihr Kon­ter­fei samt Schleier auf dem Burj Khalifa in Dubai prangt?


16.3.2019: Von Licht allein leben? Natür­lich Blöd­sinn! Man muss schon auch das Kli­ma­gas CO2 essen, Wurzeln schla­gen und rasch mit der Pho­to­syn­these anfan­gen. Das muss der Weg sein, der den Kli­ma­ret­tern vor­be­stimmt ist. Schon mal drüber nach­ge­dacht, dass Fußpilz ein Fin­ger­zeig sein könnte, eine Sym­biose zur Nah­rungs­auf­nahme ein­zu­ge­hen, wie viele Bäume das mit ihren Füßen (Wurzeln) auch tun? Also, liebe Kli­ma­ret­ter, statt das CO2 zu ver­teu­feln, esst es! Und die Hände immer schön zum Himmel und den Schritt zur Wiese hin öffnen. Wohl bekomm’s!


13.2.2019: „Keiner blickt mehr durch bei diesem Brexit-Wirrwar, ich höre schon gar nicht mehr zu!“ Solche Worte hört man häufig dieser Tage. Deal, No-Deal, Ver­län­ge­rung, Elf­me­ter­schie­ßen, Münze werfen…und in der Tat ist noch nichts ent­schie­den. Am Ende läuft jedoch alles auf vier Wege hinaus:
1 und 2) Sollte es irgend­ei­nen Deal geben, wird die EU im Fall von „Rising UK“ sagen, dass der Deal dies bewirkte. Fällt das König­reich jedoch in eine lange Depres­sion, wird man in der EU behaup­ten, dass es ohne Deal noch schlim­mer gekom­men wäre.
3 und 4) Gibt es am Ende keinen Deal, würde man in Brüssel eine Rezes­sion in Groß­bri­tan­nien allein dem Brexit zuschie­ben. Ginge es ohne Deal aber auf­wärts mit der Wirt­schaft, wäre das wohl der Anfang vom Ende der EU wie wir sie kennen. Ein Aus­tritt ohne erpres­se­ri­sche Kne­be­lung ist dann erwie­sen möglich und gleich­zei­tig der Beweis erbracht, dass es auch ohne EU geht. Das wäre wie die Tür hinter dem Hori­zont in der „Trueman-Show“ oder ein Wind­hund, der beim Rennen die Hasen­pfote erwischt – ein Red-Pill-Ereig­nis. Ein Deal mit Groß­bri­tan­nien, egal wie er aus­fällt und ob er am Ende viel­leicht nur den Import von Peter­si­lie regelt, ist wichtig für die EU-Büro­kra­tie, denn so behält sie die Deu­tungs­ho­heit über die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung der Briten und eine Beru­hi­gungs- oder Droh­ku­lisse gegen weitere Segre­ga­tio­nen. Ein „No-Deal-Brexit“ ist mit­tel­fris­tig eine 50:50 Wette auf den Bestand der EU.


12.3.2019: Buch­stäb­lich jedes mal, wenn ich einen neuen Artikel ver­öf­fent­li­che, ver­liere ich Abon­nen­ten meines News­let­ters. Gleich­zei­tig tragen sich neue Abon­nen­ten ein. Das Net­top­lus ist gering, aber vor­han­den. Ich sehe das als Indiz dafür, dass ich reihum irgend­wann jedem mal derart auf die Füße trete, dass man lieber nichts mehr von mir lesen möchte. Das ist gut, denn ich möchte nicht eines Tages fest­stel­len müssen, dass ich auch nur eine Gele­gen­heit zum Frei­stoß aus­ge­las­sen habe. Bevor ich mich behag­lich in einem Mei­nungs­kor­ri­dor ein­richte, wo es wegen der befoh­le­nen fest geschlos­se­nen Reihen schnell eng wird, ver­derbe ich es mir lieber mit allen und habe eine Gedan­ken­länge Sicher­heits­ab­stand in alle Rich­tun­gen.


12.3.2019: Am 11. März 2011 müssen die Kühl­sys­teme in Fuku­shima voller Cola und Bier gewesen sein, weshalb sie dann anlass­los kol­la­bier­ten. Die Geschichte ging übri­gens so weiter: der Kollaps des AKW löste einen Tsunami und ein Erd­be­ben der Stärke 9,1 aus, bei denen zum Glück niemand mehr zu Schaden kam. Logisch! Die Opfer waren ja schon durch die Atom­ka­ta­stro­phe gestor­ben! Lan­des­zen­trale poli­ti­sche Ein­bil­dung! Kann man sich nicht aus­den­ken!


4.3.2019: Tim Pool liegt richtig wenn er sagt, dass die Demo­kra­tin AOC alias Ocasio-Cortez momen­tan die beste Waffe der Reps gegen die Dems ist. Die Demo­kra­ten schie­ben sie auch noch frei­wil­lig ins Schau­fens­ter und machen jeden Mist mit, den sie ver­zapft – auch wenn es ihnen in den Umfra­gen massiv schadet. Da wird offen­bar in Amerika gerade ein gigan­ti­scher Schulz­zug aufs Gleis 2020 gesetzt… Ocasio-Cortez setzt sich auch an die Spitze des Pro­tes­tes in New York, die eine Inves­ti­tion von Amazon ver­hin­dern wollen – und zwar mit der öko­no­misch hirn­ris­si­gen Begrün­dung, die drei Mil­li­ar­den Steu­er­erleich­te­rung, die die Stadt Bezos zuge­sagt hat (über einen Zeit­raum von meh­re­ren Jahren), solle die Stadt besser in Schulen und die U-Bahn inves­tie­ren. Man kann aber keinen RABATT auf Steuern INVESTIEREN, die man nicht ein­nimmt, weil das Geschäft über­haupt nicht zustande kommt! So viel öko­no­mi­scher Unver­stand ist natür­lich Wasser auf Mühlen, oder wie Bill Clinton sagen würde „It’s the economy, stupid!”
Ach, übri­gens: laut Gallup ist die Anzahl der US-Staaten, die mehr­heit­lich uns SICHER demo­kra­tisch wählen, von 9 auf 6 gesun­ken. Und das alles, während und SPON, SZ und Tages­schau jeden Tag erzäh­len, morgen oder spä­tes­tens über­mor­gen sei Trump aus dem Amt ver­trie­ben und suche bei Putin Asyl.


1.3.2019: Ob wohl die Berater, die Von der Leyen in der Bera­teraf­färe beraten, Berater haben, die ihnen von diesem Job abge­ra­ten haben? Darüber ist leider nichts bekannt. Aller­dings geht der Wan­der­po­kal für die skur­rilste Head­line des Tages an den Spiegel: „Von der Leyen heuert Berater für Bera­teraf­färe an“ kann heute nicht mehr über­trof­fen werden. Nur die Regie­rungs-Rea­li­tät ist noch krasser. Was hier so abgeht, lässt sich bald gar nicht mehr in Worte fassen.


21.2.2019: Nur zur Ein­ord­nung: die ARD gibt 120.000 € für ein Sprach­kon­zept aus, mit dessen Hilfe sich die Zwangs­bei­träge beim Bürger besser anfüh­len sollen und die Bereit­schaft zu Bei­trags­er­hö­hun­gen steigt. Die Idee muss von Homöo­pa­then ent­wi­ckelt worden sein. Die sagen auch: was schadet, hilft! Irre, oder?


18.2.2019: Da kann man ruhig mal klat­schen, Genos­sen!


3.2.2019: Wofür macht man das alles eigent­lich? Das fragte neulich auch ein befreun­de­ter Autor und wollte wissen, wen man mit der hier all­ge­gen­wär­ti­gen Medien-, Staats- und Par­tei­kri­tik eigent­lich zu irgend etwas bringen kann. Wahl­weise zum Umden­ken, Aus­ste­hen, Laut werden oder Pro­tes­tie­ren. Ich neige ja ehr­li­cher­weise auch dem Pes­si­mis­mus zu, was nicht aus­blei­ben kann, wenn man sich seit Jahren vor­wie­gend mit den Idio­tien und ideo­lo­gi­schen Ver­stie­gen­hei­ten von Leuten aus­ein­an­der­setzt, die „gestal­ten“ wollen und eine „Agenda“ haben. Was nützt der Spott oder das Zitat einer inhalt­li­chen Unge­heu­er­lich­keit? Wen erreicht man wirk­lich? Doch gele­gent­lich springt ein Funke über, wie in dem Bei­spiel, das ich kurz skiz­zie­ren möchte. Anläss­lich der letzten Islam­kon­fe­renz berich­tete ich über eine gera­dezu unge­heu­er­li­che Ent­glei­sung der DTA (Deutsch-Tür­ki­sche Aka­de­mi­ker) gegen­über Serap Güler, der Inte­gra­ti­ons­be­auf­trag­ten in NRW. Den Artikel las auf achgut​.com auch Martina Lenzen-Schulte, die sich bei mir meldete, um sich bezüg­lich der Quellen des Arti­kels zu ver­ge­wis­sern – ein lobens­wer­tes Vor­ge­hen, dabei war der Begriff „Relo­tiade“ noch gar nicht erfun­den. Die Vor­gänge rund um die Islam­kon­fe­renz und der Umgang mit Frau Güler, der auch mich erzürnte, hat nun Frau Lenzen-Schulte zur wei­te­ren Recher­che zu einem phä­no­me­na­len Artikel ver­an­lasst, den sie heute in „The European“ ver­öf­fent­lichte. Jedem, der wissen möchte, warum ich mir seit Jahren die Finger wund schreibe, sei dieser Artikel emp­foh­len. Genau deshalb mache ich das! Danke, Martina Lenzen-Schulte!


1.2.2019: Der Sozia­lis­mus ist auf dem Vor­marsch und am nächs­ten ist er uns in Berlin-Bran­den­burg, denn dort wird er am kon­se­quen­tes­ten geplant. Dachte die Repu­blik noch, der Ber­li­ner Flug­ha­fen käme wegen Schlam­pe­rei nicht ans Fliegen, sieht das im Licht der Funzel des Ber­li­ner Pla­nungs­bü­ros und seiner Fünf­jahr­pläne nun noch mehr nach Absicht aus. Der soll gar nicht fliegen! Fliegen erzeugt viel zu viel CO2. Genau wie Auto­fah­ren. Deshalb soll das Umland von Berlin nur noch dort wachsen dürfen, wo die Bahn (ver­spä­tet) fährt. Der Auto­ver­kehr wird abge­schafft und kom­plett aus der Planung genom­men. Straßen mit Anbin­dung an Berlin? Braucht eh keine Sau und die Leute werden dem Bran­den­bur­gi­schen Minis­ter­prä­si­den­ten und dem Ber­li­ner OB die Füße küssen, dass sie an der Demo­bi­li­sie­rung der Gesell­schaft mit­wir­ken dürfen. Minis­ter­prä­si­dent befiehl, wir folgen! Die poli­ti­sche Abschaf­fung des Autos als weitere Folge des Fort­set­zungs­ro­mans „BRD goes DDR” habe ich schon seit Monaten im Kopf. Die Rea­li­tät in der toxi­schen Nähe zu Berlin kommt meinen Dys­to­pi­schen Alb­träu­men aller­dings immer schnel­ler immer näher.


22.1.2019: Han­no­ver setzt sich an die Tabel­len­spitze! Nicht im Fußball, wohl aber in der Gender-Liga! Keine Red­ner­pulte mehr, nur noch Rede­pulte, keine Wähler mehr, sondern Wäh­lende. Alle Leh­ren­den, Pfle­gen­den und weitere Steu­er­zah­len­den werden spontan Fra­gen­den, die wissen wollen, ob die Bür­ger­meis­tern­den noch alle Tas­sen­den in den Schrän­ken­den haben!


13.1.2019: Die Ener­gie­wende zer­frisst die Reste der deut­schen Schwer­indus­trie. Alu- und Kupfer-Hütten, Glas­werke, Walz­werke und ähn­li­che ener­gie­in­ten­sive Unter­neh­men werden von den Netz­be­trei­bern als „Abschalt­bare Lasten“ bezeich­net. Diese können, wenn es zu soge­nann­ten Pro­gno­se­feh­lern kommt, binnen 15 Minuten vom Netz genom­men werden, um bei feh­len­dem Ener­gie­an­ge­bot, weil Sonne und Wind die Netz­sta­bi­li­tät nicht auf­recht­erhal­ten und nicht schnell Reser­ven zuge­schal­tet werden können. Last­ab­wurf nennt man den Vorgang, der dafür sorgt, dass in den Büros, Par­tei­zen­tra­len und Uni­ver­si­täts­ge­bäu­den, in denen die Ener­gie­wende erson­nen wurde (beinahe hätte ich „geplant“ geschrie­ben), die Lichter nicht aus­ge­hen. Die Schäden für die Unter­neh­men sind immens und sie bleiben darauf sitzen. Wir reden hier nicht nur von Pro­duk­ti­ons­aus­fäl­len, sondern von echten Sach­schä­den an den Anlagen. 78 Zwangs­ab­schal­tun­gen allein bei „Hydro Alu­mi­nium“ in Neuss und das ist erst der Anfang. Während die indok­tri­nier­ten Bürger noch glauben, die Ener­gie­wende gehe doch gut voran, gehen in der deut­schen Indus­trie bereits die Lichter aus. Denn eines ist klar: wenn die Pro­duk­tion von Alu­mi­nium, Glas, Kupfer, Zement oder Stahl und andere kon­ti­nu­ier­li­che Pro­zesse in Deutsch­land nicht mehr funk­tio­niert, werden die Unter­neh­men abwan­dern oder sich für die Aus­fälle ent­schä­di­gen lassen wollen. Letz­te­res aber eher kurz­fris­tig, weil kein Gramm Kupfer jemals durch Ent­schä­di­gungs­zah­lun­gen geschmol­zen wird. Die Ener­gie­wende wird uns also auf jeden Fall noch teuer zu stehen kommen. Als Ver­brau­cher, als Beschäf­tigte in der Indus­trie und als Steu­er­zah­ler.


12.1.2019: Bulette statt Smoot­hie? Aus­ge­präg­tes Leis­tungs­den­ken? Höhere Risi­ko­be­reit­schaft als ein durch­schnitt­li­cher Soja-Latte-Schlürfer? Dann leidest du wahr­schein­lich unter toxi­scher Männ­lich­keit und brauchst drin­gend Hilfe! Erkenne, dass Männ­lich­keit ein Kon­strukt ist, checke deine Pri­vi­le­gien, reflek­tiere deine Macht, fang an zu heulen und suche endlich eine Ärztin auf! Du kannst ja jeman­den mit­neh­men, der dir die Hand hält, du Schluffi! Wer das alles fordert, willst Du wissen? Katha­rina Alex­an­der natür­lich! Die kommt aus Hamburg, kennt sich mit inter­sek­tio­na­lem Femi­nis­mus aus und pflegt Zim­mer­pflan­zen zu Tode. Und Männer natür­lich, diese bier­trin­ken­den, bulet­ten­fres­sen­den Sozi­al­kon­strukte. Die Artikel der ze​.tt, wie bento Zen­tral­or­gan der Genera­tion Gen­der­stern­chen, muss man bom­ben­si­cher archi­vie­ren, um eines Tages den Archäo­lo­gen die Feld­ar­beit zu erleich­tern, wenn sie her­aus­fin­den wollen, wie unsere Zivi­li­sa­tion unter­ging und ab wann Männer wie Frauen nicht mehr danach beur­teilt wurden, wie gut sie sich um ihre Fami­lien, ihre Gemeinde ihre Pro­fes­sion und ihr Land sorgten, sondern welchen pH-Wert ihre Tränen hatten. Oder aber wie ziehen endlich die Reiß­leine und lassen ze​.tt und bento den Weg der Huf­fing­ton-Post gehen, in den Orkus des gnä­di­gen Ver­ges­sens, wo sie hin­ge­hö­ren.


immer noch 10.1.2019: Ein Gespräch von Gunnar Kaiser mit Moritz Neu­meier.
Der Moritz ist wie eine Reis­waf­fel. Viel Volumen, wenig Geschmack und wenn man es mal schafft, die Zähne rein­zu­schla­gen, staubt es so, dass man husten muss und aus dem Konzept kommt. Inhalt­lich wenig Kon­kre­tes jeden­falls. Dabei viele Kate­go­rie­feh­ler, von denen mir einer beson­ders sauer auf­ge­sto­ßen ist:
Wenn ich Angst vor dem Auto­fah­ren habe, fahre ich vor­sich­tig, kaufe mir einen fetten SUV oder fahre Bahn. Wenn ich, wie Neu­meier, Angst vor dem Bahn­fah­ren habe, fahre ich mit dem Auto (hört, hört!). Wer in Köln Angst vor dem Ertrin­ken hat, weil der Rhein so tief ist, der kann natür­lich an die Wupper ziehen. Aus­wei­chen ist möglich, eine Risi­ko­ein­schät­zung führt zur Ver­hal­tens­än­de­rung, die mein Leben nicht negativ beein­flus­sen. Aber ist das mit der Angst vor Terror auch so? Wie ver­mei­det man die? Die Hilf­lo­sig­keit bei der Beant­wor­tung dieser Frage kann man auf Weih­nachts­märk­ten und Ver­an­stal­tun­gen aller Art beob­ach­ten. Man kann ja noch aus­wan­dern, wenn man es kann. Machen mitt­ler­weile mehr, als der GEZ lieb sein kann, denn die die abhauen, sind nicht von der Zwangs­be­glü­ckung befreit – anders als die, die kommen. Und was, wenn eine Angst gar nicht auf mich selbst bezogen ist, sondern meine Kinder, Familie, Freunde, das Dorf oder meinen Sport­ver­ein betrifft? Was, wenn sich die ganze Gesell­schaft in eine Rich­tung bewegt, in der die sozia­len Inter­ak­ti­ons­kos­ten von Jahr zu Jahr steigen, die „gesell­schaft­li­chen Divi­den­den“ aber immer kleiner werden? Grup­pen­sit­zung mit Moritz, dass die Angst an einer Pilz­ver­gif­tung zu sterben, höher ist? Für jeman­den, dessen mora­li­scher Eck­pfei­ler nach eigener Aussage Empa­thie ist, kommt er ziem­lich ego­zen­trisch rüber. Die Ratio­na­li­tät ver­lässt er nur, wenn es ans eigene Leder gehen könnte, indem er Bahn fährt oder zum Äußers­ten, dem Aus­wan­dern greifen würde, um seine Wohl­fühl­blase nicht zu gefähr­den. Andere sind nicht so mobil, können nicht nach Gru­ne­wald ziehen und stehen auch nicht auf der Bühne, sondern müssen beim Besuch eines Neu­meier-Abends durch eine Sicher­heits­kon­trolle durch oder dürfen beim Besuch des Weih­nachts­mark­tes ihren Glüh­wein auf einem Beton­pol­ler abstel­len. Das alles sollte natür­lich nichts mit einem machen, meint Moritz. All die Bedro­hun­gen kommen „on top“, also zusätz­lich zu Auto­un­fäl­len, Blitz­ein­schlä­gen, Ertrin­ken in Köln und deut­schen Ver­ge­wal­ti­gern mit Kar­tof­fel­hin­ter­grund.
Bei all seinen schlauen Aus­weich-Sprü­chen bleibt Neu­meier doch immer schön im Unkon­kre­ten, was er mit seinen Über­trei­bun­gen perfekt aus­schmückt. Dort fühlt er sich sicher, dort ist Elo­quenz ent­schei­den­der als Fak­ten­si­cher­heit. Sein wich­tigs­ter Beitrag zur Gegen­warts­spra­che ist deshalb auch nicht „Das ist doch nicht links, sondern logisch“, sondern „Das hab‘ ich nicht gesagt“.


10.1.2019: Jedem Figür­chen sein Abi­tür­chen. Genera­tion Snow­flake und Genera­tion Allah treffen auf Genera­tion „Leis­tung wird über­be­wer­tet”. Wer wissen will, warum Bil­dungs­ab­schlüsse in isla­mi­schen Länder (aus vielen anderen Gründen natür­lich auch) oft das Papier nicht wert sind, auf das sie gedruckt werden, der schaue sich die Ent­wick­lung in Deutsch­land an. Um Noten­druck, Frus­tra­tion und Leis­tungs­un­ter­schiede zu ver­mei­den, sollte zwi­schen der Ein­schu­lung und der Einser-Abitur-Feier am besten nur ein großer, kusche­li­ger Haufen Watte liegen, der von „Kumbaya” träl­lern­den Sozi­al­be­treu­ern, Event-Ver­an­stal­tern und Glücks­kä­fern umkreist wird. Am Ende steht dann der garan­tierte Stu­di­en­platz für Gen­de­ro­lo­gie und ver­glei­chende Frei­zeit­wis­sen­schaf­ten mit Voll­pen­sion an einer Elite-Uni in der Karibik. Das Leben könnte so schön sein…!


2.1.2019: Wer Israel schon einmal besucht hat und zudem die dor­ti­gen Wehr­diens­ge­setze kennt, wundert sich nicht über die im Stadt­bild all­ge­gen­wär­ti­gen oliv­grü­nen Uni­for­men. Wer die Geschichte Israels und die Feind­se­lig­keit seiner Nach­barn kennt, wundert sich indes nicht über diese Wehr­ge­setz­ge­bung, die (fast) alle jungen Erwach­se­nen in die IDF ein­zieht, Männer wie Frauen. Es sei hier nur am Rande erwähnt, dass ich die Ver­wei­ge­rung gewis­ser ultra­or­tho­do­xer Juden, Wehr­dienst zu leisten, nicht nach­voll­zie­hen kann. Denn die Geschichte zeigte über­deut­lich, dass der Anti­se­mi­tis­mus keinen Unter­schied zwi­schen bewaff­ne­ten und unbe­waff­ne­ten Juden macht. Aber das ist Sache der Israe­lis, nicht meine.

Meine Sache ist es schon eher, wenn sich eine deut­sche Dozen­tin an der Hebräi­schen Uni­ver­si­tät in Jeru­sa­lem dazu berufen fühlt, eine Stu­den­tin wegen der IDF-Uniform, die sie trägt, zu maß­re­geln. Die „Jüdi­sche All­ge­meine“ berich­tet wie folgt:
„Ein ara­bi­scher Kom­mi­li­tone hatte die junge Frau wegen ihrer Uniform mitten im Unter­richt beläs­tigt und belei­digt, weshalb sich diese an Hilf­rich [Dr. Carola Hilf­rich] wandte und um Unter­stüt­zung bat. Doch damit war sie wohl an die Falsche geraten. »Sie können doch nicht ernst­haft so naiv sein und ver­lan­gen, wie eine Zivi­lis­tin behan­delt zu werden, wenn Sie hier in Uniform erschei­nen«, blaffte Hilf­rich die Stu­den­tin an.“

Das muss man erst mal sacken lassen. Laut Frau Hilf­rich ent­schei­det also eine Uniform der IDF, ob jemand belei­digt werden darf, oder nicht. Dum­mer­weise ent­schei­det aber seit 70 Jahren gerade die Anzahl dieser Uni­for­men und deren Präsenz und Ein­satz­be­reit­schaft darüber, ob an der Hebräi­schen Uni­ver­si­tät in Jeru­sa­lem über­haupt ver­glei­chende Lite­ra­tur­wis­sen­schaf­ten unter­rich­tet werden können! Die Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten der IDF sichern die kom­mo­den Bedin­gun­gen, unter denen euro­päi­sche Lite­ra­tur-Pro­fes­so­ren, NGO-Akti­vis­ten, ARD-Nah­ost­kor­re­spon­den­ten und Toden­hö­fer-Jürgens ihrer Lieb­lings­be­schäf­ti­gung nach­ge­hen können: Juden dran­zu­krie­gen, die sich nicht so beneh­men, wie es die Anti­se­mi­ten von ihnen erwar­ten. Die rich­tige Reak­tion, werte Frau Hilf­rich, wäre es gewesen, den pöbeln­den Araber mit fol­gen­den Worten aus dem Hörsaal zu werfen. „Es ist das Ver­hal­ten von Männern wie Ihnen, die es not­wen­dig machen, dass israe­li­sche Frauen 21 Monate Uniform tragen müssen. Ändern Sie Ihre Haltung oder Ihre Erwar­tun­gen oder ver­las­sen Sie nicht nur diese Uni­ver­si­tät, sondern besser gleich das Land.“