Fundstücke (Archiv 2017)

31.12.2017, Syl­ves­ter: 
Jung­fer ich knet’ dir den Hackfleischkranz,
er wird dich beschüt­zen vor Nafriantanz.
Zum Zwe­cke des Schut­zes kommt auch wie bestellt,
auf Ber­lins Fei­er-Mei­le das Frauenzelt.
Und bis du in Köln auf des Domes Platt’,
geschützt ist dort gut, wer ein Arm­band hat.
Wie die Kanz­le­rin sagt in der Neujahrsansprache:
der Schutz ihrer Bür­ger ist Ehrensache!

—passt auf euch auf! Wir sehen uns 2018!


30.12.2017: Der SWR fragt, ganz Sen­dung mit der Maus, war­um es eine Rol­le spielt, ob der Kan­del-Ste­cher ein Jugend­li­cher sei, oder nicht. Ja, für das Straf­maß, schon. Wie schön! Wer hät­te da auch drauf kom­men kön­nen in einem Land, in dem man erst mit 18 rau­chen darf, das bei abge­lau­fe­nen Per­so­nal­aus­wei­sen oder ver­spä­te­ter Ummel­dung nach Umzug Stra­fen ver­hängt und das auch sonst immer gern genau weiß, was sei­ne Bür­ger­lein wann, wo und mit wem trei­ben. Für die Fra­ge, ob er hier den gut dotier­ten Schutz­sta­tus, Betreu­ungs­an­ge­bo­te, Taschen­geld und ein Dach über dem Kopf gestellt wur­de, spiel­te das Alter offen­sicht­lich kei­ne Rol­le, sonst wür­de man ja jetzt nicht so bla­miert daste­hen, lie­be Behör­den. Ansons­ten ist schon wie­der „busi­ness as usu­al“, wenn da nur der Hass nicht wäre! Aber den bekommt ihr schon noch weg­ge­quatscht. Mit Kandelgelaber!


29.12.2017: Libe­ria hat gewählt, die deut­sche Pres­se ist begeis­tert! Es ist ein ehe­ma­li­ger Welt­fuß­bal­ler, ein Star, ein Guter! Er wird die Kor­rup­ti­on been­den, die Kri­mi­na­li­tät eindämmen…auch Clau­si Kle­ber spricht vom “Hoff­nungs­schim­mer”, denn “King Geor­ge Weah” hat die Wahl gewon­nen! Mag sein, was soll man ande­res tun, als Dau­men drü­cken und gra­tu­lie­ren. Ich gebe jedoch zu beden­ken, dass wir in Deutsch­land auch solch einen Hoff­nungs­schim­mer haben könn­ten: Lothar Mat­thä­us, Welt­fuß­bal­ler, ein Star, ein Guter, hät­te Zeit! Was uns in Libe­ria jubeln lässt, ist für Deutsch­land gera­de gut genug! Ein Libe­ro als Kanz­ler! Das wär’s doch…dann schaf­fen wir das sicher!


Immer noch 25.12.2017, nur habe ich jetzt die Weih­nachts­an­spra­che des Bun­des­prä­si­den­ten auch GESEHEN.


25.12.2017: Ein wenig guter Wil­le für nächs­tes Jahr:


24.12.2017: Eini­ge mei­ner aus­führ­lichs­ten Arti­kel habe ich zum wei­ten The­men­feld „Ener­gie­wen­de“ ver­fasst, [hier] und [hier], unter ande­rem zu dem Zweck, mit­tels eini­ger ein­fa­cher Modell­rech­nun­gen nach­zu­voll­zie­hen, ob die­se Rei­se für uns und unse­re Indus­trie am Ende über­haupt gut aus­ge­hen kann. Wenig über­ra­schend kam ich zu dem Ergeb­nis, dass dies wohl nicht der Fall sein kann, wenn man nicht an Wun­der glaubt. Dabei ist es nicht all­zu kom­pli­ziert, an die Fak­ten hin­ter den Legen­den vom „grü­nen Strom“ und der vom schlech­ten Öko­ge­wis­sen befrei­ten Mobi­li­tät zu schau­en, alle Daten sind offen zugäng­lich, man muss nur etwas an der Ober­flä­che krat­zen. Doch das Pro­blem war mei­ner Mei­nung nach, dass es sich bei den kri­ti­schen Mei­nun­gen stets um For­schun­gen und Mes­sun­gen von Phy­si­kern, Che­mi­kern, Meteo­ro­lo­gen und Ener­gie­ex­per­ten han­del­te, deren Äuße­run­gen gern in eine verschroben/schrullige Ecke gedrückt wer­den, weil sie mit wenig Elo­quenz und viel tech­ni­schem Kau­der­welsch vor­ge­tra­gen wer­den. Media­le und poli­ti­sche Auf­merk­sam­keit genie­ßen heut­zu­ta­ge jedoch nur noch Ethik­rä­te aus Theo­lo­gen, Sozio­lo­gen, Gen­der­wis­sen­schaft­lern und Migra­ti­ons­for­schern – und genau so sieht unse­re Ener­gie- und Kli­ma­po­li­tik ja auch aus.

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Umso erfreu­ter war ich, die­sen Vor­trag des Wirt­schafts­wis­sen­schaft­lers Prof. Hans Wer­ner Sinn auf You­Tube zu fin­den, der sich dem The­ma Ener­gie­wen­de aus der Per­spek­ti­ve der Mach­bar­keit genä­hert hat, das The­ma also vom Ende her rück­wärts gedacht hat. Erschre­cken­der­wei­se hat das vor ihm noch nie­mand ver­sucht. Dabei gehört Prof. Sinn nicht zu den soge­nann­ten „Kli­ma­skep­ti­kern“, er glaubt tat­säch­lich, dass wir etwas tun müs­sen. Aber er kommt, was die Mach­bar­keit der Sache angeht, lei­der zu einem eben­so ver­hee­ren­den Ergeb­nis wie ich mit mei­nen dilet­tan­ti­schen empi­ri­schen Betrach­tun­gen. Ein äußerst emp­feh­lens­wer­tes Video!


19.12.2017: Wer die Deutsch­land­fah­ne schwingt, ist schon fast rechts, meint Herr Heni in einem Inter­view der FR. Das Som­mer­mär­chen 2006 sei der Weg­be­rei­ter der „Neo-Faschis­mus Mar­ken“ Pegi­da und AfD. Es waren schon 2006 nur deut­sche Beden­ken­trä­ger, denen unse­re Fah­ne irgend­wie pein­lich war. Die Gäs­te des soge­nann­ten Som­mer­mär­chens stell­ten statt­des­sen fest, dass die Deut­schen sehr viel locke­rer waren, als man all­ge­mein gedacht hat­te. Das konn­te natür­lich zu nichts Gutem füh­ren! Ver­ges­sen wir für einen Moment, dass das Grün­dungs­mo­ment der AfD mit dem Euro zu tun hat und Pegi­da eine laut­star­ke bis schril­le Ant­wort auf gewis­se Vor­komm­nis­se in der deut­schen Ein­wan­de­rungs­po­li­tik war. Aber kann man auch ver­ges­sen, dass die deut­sche Gast­freund­schaft und das gestie­ge­ne Selbst­be­wusst­sein der Deut­schen ein­an­der bedin­gen? „Ohne 2006 wäre es nicht in die­sem Aus­maß zu Pegi­da gekom­men, und ohne Pegi­da gebe es kei­ne AfD in die­ser Form. Die Deutsch­land-Fah­ne bei der WM hat eine unglaub­li­che Bedeu­tung für das Zusam­men­schwei­ßen von ato­mi­sier­ten Ein­zel­nen, die sich zu gro­ßen Tei­len gar nicht für Fuß­ball inter­es­siert haben.“ Ohne 2006 also kein 2017, das ist klar. Schon 2007 hät­te es nicht geben kön­nen, wäre ihm 2006 nicht vor­aus­ge­gan­gen. War­ten wir also ab, bis ein His­to­ri­ker her­aus­fin­det, dass die eigent­li­che Schuld an der Mise­re das Jahr 2005 hat – denn alles hängt bekannt­lich mit allem zusammen.


noch immer 10.12.2017: Besatzer!

„Besat­zer“ brüllt der Ali-Cem,
und meint damit Jerusalem.
Doch hat „beset­zen“ auch sein Gutes,
denn Schlim­me­res ver­hin­dern tut es.

Besetzt der Schim­mel doch den Käse,
nicht nur zum Zeit­ver­treib der Näse,
schafft dem Genus­se freie Bahn,
Sta­phy­lo­kok­kus kommt nicht ran!

Irgend­was war heut‘ im Essen,
in Rei­me sich Gedan­ken pressen.


10.12.2017: Win­ter

Über deut­schen Dächern: Ruh’,
Schnee deckt Solar­an­la­ge zu,
Wind­rad dreht nicht von allein,
solch’ Jah­res­zeit darf nim­mer sein!

Berech­net einst in dem Modell,
Latif schwimmt weg das Klimafell,
der Skep­ti­ker darf nun frohlocken,
die Wahr­heit fällt in wei­ßen Flocken.

Bla­miert ist auch der Schellnhuber,
Natur wäscht gern im gro­ßen Zuber,
sie küm­mert sich nicht um Geschwätz,
bei ihr gilt noch Naturgesetz.

Und dies Gesetz sieht vor in Breiten,
in denen Jah­res­zei­ten leiten,
dass die Pro­phe­ten schwei­gen sollen,
Erd­bahn­be­we­gung Ach­tung zollen.

Der Jovi ist’s, der hier bestimmt,
des Bovi’s Wort er nicht vernimmt,
Die Erd’ sich zur Eklip­tik neigt,
wes­halb die Sonn’ grad kaum noch steigt.

Über deut­schen Dächern: Ruh’,
Schnee deckt Solar­an­la­ge zu,
Wind­rad dreht nicht von allein,
so war es stets, so soll’s auch sein.


7.12.2017: Schulz for­dert die „Ver­ei­nig­ten Staa­te von Euro­pa“, und zwar bis 2025. Wie das gehen soll? Ganz ein­fach: mit fran­zö­si­schen Atom­ra­ke­ten, bel­gi­schen Waf­feln, ita­lie­ni­scher Ver­wal­tung, rumä­ni­scher Kor­rup­ti­ons­be­kämp­fung, pol­ni­schem Katho­li­zis­mus, grie­chi­schem Katas­ter­amt und deut­schem Geld. Ja, das kann klappen.


6.12.2017: So so, Han­ne­lo­re Kraft wird Auf­sichts­rä­tin bei den „Koh­le­strol­chen“ von der RAG. Da kommt mir doch glatt ein unpas­sen­der Ver­gleich in den Sinn:

Nach dem Fal­le (eine Para­bel in zwei Kreisläufen)
Koh­le ist ein Sediment,
das im Ofen knis­ternd brennt,
Als Blatt und Farn zu Boden fielen,
macht Druck und Zeit aus Holz und Stielen,
die gänz­lich unnütz nur so lagen,
Nütz­li­ches an kal­ten Tagen.

Nicht ex-Minis­ter­prä­si­den­ten,
schwim­men oben, wie die Enten,
sit­zen dann in Aufsichtsräten,
zie­hen wei­ter an den Drähten,
hal­ten ungewasch’ne Reden,
nütz­lich sind sie nicht für jeden.


2.12.2017: Eine mei­nem Meta­bo­lis­mus offen­sicht­lich frem­den­feind­lich gegen­über ste­hen­de ägyp­ti­sche Sal­mo­nel­le ver­hin­der­te auf per­fi­de Wei­se, dass ich es im ägyp­ti­schen Muse­um in Kai­ro in den ers­ten Stock schaff­te, wo die wun­der­ba­ren Klein­odi­en des eher unbe­deu­ten­den Pha­ra­os Tuten­cha­mun, den die Ägyp­ter in respekt­lo­ser Ver­kür­zung „King Tuti“ nen­nen, bis­her auf­be­wahrt und prä­sen­tiert wer­den – ich brach bereits auf der Trep­pe dehy­driert und bewusst­los zusam­men. Aber ich will mich nicht beklagen, auch die Stun­den im Erd­ge­schoss ver­gin­gen bei Dio­ser, Sno­fru, Ram­ses und Kol­le­gen zwar vol­ler Übel­keit und Schwin­del­ge­füh­len, aber ange­sichts der ver­ge­gen­wär­ti­gen his­to­ri­schen Dimen­sio­nen wie im Fluge.
Wer die vati­ka­ni­schen Muse­en in Rom kennt, hat eine unge­fäh­re Vor­stel­lung des Begrif­fes „Over­kill“ – das ägyp­ti­sche Muse­um in Kai­ro schlägt das in Rom in Sachen Umfang, Cha­os, feh­len­der Sys­te­ma­tik und nach­läs­si­ger Prä­sen­ta­ti­on jedoch um Län­gen! Schon die Vitri­nen selbst müss­ten längst als Aus­stel­lungs­stü­cke in einem eng­lisch-vik­to­ria­ni­schen Muse­um zu bestau­nen sein. Das soll nun end­lich, ENDLICH anders wer­den und alle Freun­de der Ägyp­to­lo­gie, die die Zeit eher in Dynas­tien als in Jahr­zehn­ten mes­sen, wer­den sich freu­en, dass es nun doch schon bald so weit sein soll: Ein neu­es Muse­um in Kai­ro, spe­zi­ell für „Tuti“! Nach nur 20 Jah­ren Ankün­di­gung, nach nur 30 Jah­ren Pla­nung, nach nur 100 Jah­ren schrei­en­dem Bedarf. Wann genau Eröff­nung sein soll? Einen Ter­min wage ich als Deut­scher weder zu erfra­gen oder ein­zu­for­dern, ange­sichts der Pla­nungs­pein­lich­kei­ten Elphie, S21 und BER. Wird schon kom­men, inschallah, irgend­wann. Die Aus­stel­lung und die über­quel­len­den Kai­ro­er Lager, Kel­ler und Kase­mat­ten, die vol­ler unent­deck­ter, wie­der ver­ges­se­ner und nie­mals kata­lo­gi­sier­ter anti­ker Schät­ze ste­cken, wird sich freu­en. Und ich freue mich auch – nach all dem Ter­ror in letz­ter Zeit end­lich mal gute Nach­rich­ten aus Kairo.

Ren­de­ring

27.11.2017: Man­che Pro­blem­lö­sung ist so geni­al, dass man schon ein beson­ders ver­schraub­tes Hirn braucht, um sie zu fin­den. Unver­ges­sen der unter­stell­te Vor­schlag der fran­zö­si­schen Köni­gin, die Leu­te soll­ten doch Kuchen essen, wenn sie kein Brot hät­ten, was ihr einen Ehren­platz im Club der Kopf­lo­sen ein­brach­te. An der­lei glor­rei­che Ideen knüpft nun auch Schwe­den an, wo man es für einen erwäh­nens­wer­ten Bei­trag zum Koh­le­aus­stieg hält, wenn man Koh­le durch unver­käuf­li­che H&M‑Klamotten ersetzt. Ja, bei sol­chen Ver­bren­nungs­pro­zes­sen wird nur edels­tes Hau­te Cou­ture-CO2 frei­ge­setzt, vor­aus­ge­setzt, die ent­hal­te­ne Baum­wol­le muss­te nicht von Kin­der­hand gepflückt wer­den, die ent­hal­te­ne Kunst­fa­ser erblick­te das Licht der Welt nicht in einem Tröpf­chen sau­di­schen Erd­öls und die Fäd­chen wur­den unter gewerk­schaft­lich aner­kann­ten Bedin­gun­gen in Stöff­chen ver­wan­delt. Aber das Ergeb­nis zählt! Und der gute Wil­le natür­lich! Denn eine Ton­ne Kla­mot­ten aus Ban­gla­desch ver­k­nus­pert im Ofen zu gewis­sen­haf­ter Nicht-Koh­le-Ener­gie, wäh­ren Koh­le aus Kolum­bi­en heu­te nur noch zu Knöp­fen an den Män­teln schwe­di­scher Schnee­män­ner ver­ar­bei­tet wer­den soll­te! In Schwe­den ist jeden­falls seit neu­es­tem das gan­ze Jahr hin­durch Kar­ne­val und der Elfer­rat ver­bal­lert schrä­ge Nach­rich­ten wie Kamel­le. Und falls in Deutsch­land über­legt wird, die Klei­der­samm­lun­gen des Roten Kreu­zes in Ener­gie­spen­den umzuwandeln…der Heiz­wert unbrauch­ba­rer Par­tei­pro­gram­me ist bei uns alle­mal höher!


25.11.2017: Das Bild sagt mehr über das Natu­rell des Herrn Schell­nhu­ber, als ihm lieb sein kann. Sein Griff nach der ideo­lo­gi­schen Welt­herr­schaft, die Bezeich­nung „Kli­ma-Papst“, der er nur ungern wider­spre­chen würde…alles an dem Mann ist Grö­ßen­wahn und Glau­bens­dog­ma. Wer also wis­sen möch­te, wem wir die seit Jah­ren gras­sie­ren­de Kli­ma-Panik ver­dan­ken und wie jemand tickt, der die ein­zig gül­ti­ge Wahr­heit sein Eigen nennt, der muss die­ses Inter­view lesen. Von sei­nen Zehn Gebo­ten, den „10 Must knows“ stimmt lei­der nur das ers­te: der Kli­ma­wan­del exis­tiert. Der Rest, nun ja…da muss man eben „dran glau­ben“. Hier ein Satz aus dem Inter­view, der einem markt­wirt­schaft­lich den­ken­den Men­schen ideo­lo­gisch-reli­giö­se Schau­er über den Rücken lau­fen lässt: „Als gesell­schaft­li­che Neue­rung mit poten­ti­ell enor­men Aus­wir­kun­gen auf die Finanz­märk­te macht gera­de das soge­nann­te Dive­st­ment, also das ethisch begrün­de­te Abzie­hen von Kapi­tal aus fos­si­len Geschäf­ten, Furo­re.“ Ein ech­ter Schell­nhu­ber eben, ein Ver­nich­ter und Rache­en­gel vor dem Herrn, der nur zu ger­ne blit­zen wür­de. Don­nern kann er ja schon!


20.11.2017: Die Reak­ti­on des libe­ra­len Deutsch­land auf die Nach­richt, dass die FDP die Ver­hand­lun­gen zu „Jamai­ka“ beendet.


15.11.2017: #sim­bab­we, erklärt in fünf Sekun­den und drei Tags.


13.11.2017: Das COP23 in Bonn, des­sen Gast­ge­ber das Bun­des­um­welt­mi­nis­te­ri­um ist, hat eine Whats­app-Grup­pe, über die der ganz hei­ße Scheiß der Kli­ma­kon­fe­renz in die Welt gebla­sen wird, da muss­te ich mich natür­lich ein­tra­gen. Kli­ma ret­ten? Ja bit­te, aber nicht ohne Gen­der-Action-Plan — und der steht nun…yeah! #cop23 hat nun zumin­dest das Wesent­li­che geklärt, es wird Dop­pel­spit­zen geben – Grün lässt schön grü­ßen! Ich glau­be, hier dre­hen alle lang­sam kom­plett durch! 


9.11.2017: „Jeder Mus­lim sol­le sei­ne Iden­ti­tät so aus­le­ben, wie er will. Ganz egal, ob es dabei um sei­ne Sexua­li­tät geht oder etwas ande­res, das ihn zu dem macht, was er ist“. – zitiert Ben­to-Bube Marc Röh­lig die Mit­ar­bei­te­rin eines aus­tra­li­schen Mode­la­bels. Das kann man so sehen. Die einen tra­gen eben Kopf­tü­cher, die ande­ren schnei­den Köp­fe ab, auf denen die­se feh­len. Sein Hand­werk macht den Hen­ker zu dem, was er ist: ein Hand­wer­ker, der etwas tut, was er gern tut. Mich macht zum Beispiel aus, dass ich „Jour­na­lis­ten“, die solch einen Mist zusam­men­schrei­ben, für natur­stoned hal­te. Röh­lig meint, „zum Glück gibt es nun Kopf­tü­cher in Regen­bo­gen­far­ben!“ Für mehr Tole­ranz im Islam!
Doch war­um tra­gen auch die­se Lap­pen schon wie­der nur die mus­li­mi­schen Frau­en statt deren Män­ner? Die­se haben Tole­ranz doch viel nötiger!
Übrigens…stellen sie sich mal auf einen Markt­platz in Ber­lin, ersetz­ten sie im ers­ten Satz das Wort „Mus­lim“ durch „Deut­scher“ und sagen sie ihn laut und mehr­fach auf. Ver­mut­lich ist es dann egal, ob sie ein Rege­bo­gen­kopf­tuch auf­ha­ben, oder nicht.


7.11.2017: Die neu­en Tri­kots der „le Mann­schaft“ für die WM in Russ­land wur­den vor­ge­stellt. Ganz ohne Natio­nal­far­ben, ganz so, als müs­se man einem Markt von TV-Kun­den von vor Neun­zehn­hun­dert­schwarz­weiß einen Gefal­len tun. Woll­te man Pro­vo­ka­tio­nen ver­mei­den? Klar, das schwarz-rot-gold löst ja welt­weit Beklem­mung und Furcht aus, beson­ders zwi­schen Gar­misch und Kiel, Aachen und Chem­nitz. Da galt es, Kon­flikt­po­ten­zi­al zu ver­mei­den. Aber mal ehr­lich Leu­te, ihr müsst das ver­ste­hen! Die Son­die­rungs­ge­sprä­che lau­fen, einen Regie­rung haben wir noch nicht…wer kann schon wis­sen, wel­che Far­ben wir am Ende bekom­men wer­den? Hier eine Möglichkeit.


1.11.2017: Der Gewöh­nungs­ef­fekt ist längst ein­ge­tre­ten. So wie eine Her­de Zebras sich schnell wie­der beru­higt, sobald ein sie umkrei­sen­des Rudel Löwen ihre Wahl auf der Spei­se­kar­te getrof­fen hat, so sen­ken auch die Erklä­rer der Welt­po­li­tik die Köp­fe von Vor­fall zu Vor­fall immer schnel­ler wie­der zur grü­nen Wie­se und fres­sen und twee­ten unge­niert und schmat­zend wei­ter. Und wie in so vie­len Din­gen ist uns Ame­ri­ka auch hier­bei um Jah­re vor­aus. Isla­mis­ti­sche Ter­ror­an­schlä­ge unter­halb des 9/11‑Niveaus schaf­fen es kaum in die Auf­merk­sam­keit man­cher Jour­na­lis­ten. Doch ein­fach die Klap­pe hal­ten und nichts sagen? Kommt über­haupt nicht in Fra­ge! Man kann die Gele­gen­heit sol­cher „klei­ne­rer Events“ wun­der­bar nut­zen, um sich über die berech­ti­gen Ängs­te sei­ner Mit­bür­ger kalt lächelnd zu erhe­ben. Der Ter­ror­an­schlag des net­ten Uber-Fah­rers aus der Nach­bar­schaft in New York kos­te­te ja nur acht Men­schen das Leben – eine Klei­nig­keit, denkt und twit­tert es aus dem Jour­na­lis­ten und Asi­en-Exper­ten Fish. „a small ter­ro­rist attack“ – wor­über sich die­se emp­find­li­chen Trumpia­ns aber auch immer aufregen…!


23.10.2017: Ein Gott, Zweit­frau, Dritt­pass, Hartz4, fünf Kin­der, sechs Sozi­al­ar­bei­ter, sie­ben Moscheen in der Nähe…achtbare Mus­li­me, zieht nach Deutsch­land, um den neun­mal­klu­gen Deut­schen in spä­tes­tens zehn Jah­ren mit wei­te­ren 11 Mil­lio­nen Recht­gläu­ben eins auf die Zwölf zu geben! Ich glau­be, es schlägt 13!

22.10.2017: Ergän­zen­de Fra­ge an die ZEIT-Jour­na­lis­tin Andrea Back­haus (Ach­gut-Fund­stück von Hen­ryk Bro­der): Ob es in der Zeit von 1933–1945 auch Jour­na­lis­ten gab, die sich dage­gen wehr­ten, dass der Natio­nal­so­zia­lis­mus als Ideo­lo­gie und Ersatz­re­li­gi­on in Bausch und Bogen ver­ur­teilt wur­de, und sich statt­des­sen mit den ein­zel­nen Ver­blen­de­ten zu befas­sen, „die ihn miss­brauch­ten“ — so wie Frau Back­haus das mit dem Islam tun möch­te? Wenn ja, haben sie es jeden­falls nicht in die Geschichts­bü­cher geschafft. Back­haus Kri­tik an Islam-Exper­ten wie Hamed Abdel-Samad und Nec­la Kelek geht genau in die­se Rich­tung. Ich hal­te da ein gegen­tei­li­ges Vor­ge­hen für ziel­füh­ren­der: Man muss die Ideo­lo­gie zer­schla­gen und kann dann die­je­ni­gen absol­vie­ren, die sich von ihr lösen. Stellt man die Ideo­lo­gie, die dem Islam inne­wohnt, unter Arten­schutz, belässt man die Wur­zel des Übels in der Erde und muss sich in der Fol­ge über das kräf­ti­ge Sprie­ßen des Unkrauts nicht wun­dern. Als die Alli­ier­ten 1945 Rhein und Oder über­quer­ten, ver­han­del­ten sie nicht. Zum Glück! Der poli­ti­sche Islam ist heu­te genau das, was Abdel-Samad und Nec­la Kelek in ihm sehen: eine Gefahr für Zivi­li­sa­ti­on und Demo­kra­tie, die Par­al­le­len zur Nazi-Ideo­lo­gie sind gera­de­zu schla­gend deut­lich. Man soll­te nicht mit ihm ver­han­deln oder ele­gi­sche Arti­kel über ihn schrei­ben. Man muss ihn bekämp­fen. Mit Geset­zen, mit Wor­ten und mit allem, was eine frei­heit­li­che Demo­kra­tie zu bie­ten hat.


21.10.2017: Robert Muga­be wird also UN-Bot­schaf­ter. Mei­ne Güte, Sim­bab­we schickt wirk­lich sei­ne Besten! 


12.10.2017: Auf der Frank­fur­ter Buch­mes­se demons­triert der Bör­sen­ver­ein gegen einen Ver­lag, den er selbst auf die Mes­se ein­ge­la­den hat, des­sen Stand­ge­büh­ren er kas­siert, den er aber ganz schreck­lich fin­det. Das schreit ja gera­de­zu nach einer befrei­en­den Demo! Mehr dazu hier.


10.10.2017: Heu­te ist in Nord­ko­rea mal wie­der ein Tag zum fei­ern: die alt­sta­li­nis­ti­sche „Par­tei der Arbeit“ hat Geburts­tag — es ist schon der 72ste! Zeit für Geschen­ke! Hier mein Vor­schlag für ein neu­es Staats­wap­pen. Die Arbeit, die ich damit hat­te, geht selbst­ver­ständ­lich auf’s Haus, Genossen!


5.10.2017: Wer im Hotel sein Früh­stück mit einer Pau­scha­le bezahlt, langt tüch­tig zu. So könn­te man es auch mit dem Buf­fet bei ARD und ZDF hal­ten, des­sen Inhalt man ja monat­lich mit 17 Euro auf dem Zet­tel hat. Mein Pro­blem ist, dass ich gegen das meis­te im Ange­bot eine Infor­ma­ti­ons­un­ver­träg­lich­keit ent­wi­ckelt habe, von Genuss kann also kei­ne Rede sein. Das trifft in beson­de­rem Maße auf deut­sche TV-Film­pro­duk­tio­nen zu. Ja, auch auf den „Tat­ort“. Unglaub­wür­di­ge Plots, grau­en­haf­te Schau­spie­ler und als Schuss­fa­den in bei­na­he jedem die­ser Gewe­be immer der Anspruch, aus dem Betrach­ter einen bes­se­ren, net­te­ren, groß­zü­gi­ge­ren, tole­ran­ten, kurz: sys­tem­kom­pa­ti­ble­ren Staats­bür­ger zu machen. Der Drei­tei­li­ge ZDF-Kos­tüm­schin­ken „Maxi­mi­li­an“ wäre mir des­halb sicher ent­gan­gen, gäbe es nicht auf­merk­sa­me Kol­le­gen von Achgut.com — in dem Fall Clau­dio Casu­la — die auf­merk­sam zuschau­en. Der Film wird nicht lan­ge in der ZDF-Media­thek blei­ben, wes­halb ich die Sze­ne aus Teil 2 zwi­schen Minu­te 44 und 45 kurz tran­skri­bie­re. Sze­ne: Maria und ihr Beglei­ter gehen durch eine Kir­che in Gent, in der erschöpf­te, hus­ten­de Flücht­lin­ge (sic!) am Boden liegen.

Mari­as Beglei­ter: Tau­sen­de sind gekommen..und täg­lich kom­men mehr. Sie haben nichts, nur die Hoff­nung, dass es hier bes­ser ist.
Maria von Bur­gund: Nächs­ten­lie­be zu üben ist unse­re Pflicht.
Mari­as Beglei­ter: Doch wer bezahlt das? Die Ver­pfle­gung, Klei­dung und Unterkunft?
Maria: Alle, denen es bes­ser geht!
Mari­as Beglei­ter: Eure Unter­ta­nen wer­den unru­hig. Die Bür­ger wol­len kei­ne Fremden.
Maria: Wir schaf­fen das! –
Nein, lie­bes ZDF. Ihr schafft mich!


2.10.2017: Wel­che Kon­se­quen­zen die Ame­ri­ka­ner nach dem Mas­sa­ker in Las Vegas zie­hen wer­den, ist noch nicht klar. Klar ist indes, dass es sich um ein ame­ri­ka­ni­sches Pro­blem han­delt und wir ken­nen auch EINE wich­ti­ge Ursa­che: die dor­ti­gen Waf­fen­ge­set­ze. Was mich aber schon wie­der kir­re macht, sind die neun­mal­klu­gen Beleh­run­gen deut­scher „Exper­ten“, die Ver­glei­che mit unse­ren hie­si­gen Geset­zen zie­hen — das ist ers­tens unan­ge­mes­sen und zwei­tens ein Ver­gleich von Äpfeln mit Bir­nen. Dazu ein klei­nes, flap­si­ges Gedicht von mir. Äpfel mit Bir­nen kann ich näm­lich auch vergleichen.

Geschwin­dig­keit der Deut­sche schätzt,
Ame­ri­ka auf Waf­fen setzt.
Wir rasen auf der Autobahn
kein Unfall ficht den Wahn­sinn an.
Ame­ri­ka glaubt unterdessen,
sich gegen Königs Interessen
(des eng­li­schen in Übersee),
zu wapp­nen und ich nicht versteh’
wie zur V e r n u n f t die Deut­schen mahnen,
der­weil sich ihre Autos bahnen
mit Über­schall durch Wald und Wild.
John Way­ne schnell mit der Waf­fe schießt,
deut­sche Moral noch schnel­ler sprießt.
Und die Moral von der Geschicht’?
Betritt den „moral High Ground“ nicht.


28.9.2017: Wer hat uns ver­ra­ten? EU-Büro­kra­ten!


24.9.2017, Qual­sonn­tag: …ver­süßt durch eine wun­der­ba­re Replik auf ein Stück (oder Schluck) moder­ne Kunst (750 L gesam­mel­ter Eigen­urin) eines kana­di­schen Künst­lers. Gefun­den (den Text natür­lich) bei Micha­el Klonovsky.
„…Wofür aber hat der, die oder das bra­ve Trans­gen­der so flei­ßig getrun­ken, gepul­lert und gehor­tet? Mit der „unge­wöhn­li­chen Instal­la­ti­on“, erklärt die Welt, übt unser Män­necken (?) Piss nichts weni­ger als Kri­tik. Wor­an? Am Nie­ren­stein? Am Zustand der öffent­li­chen Uri­na­le in sei­nem Land? An der die Uro­lo­gen-Mafia? An der Benach­tei­li­gung der Män­ner bei der Ver­tei­lung öffent­li­cher Gel­der für geschlechts­spe­zi­fi­sche Krebs­vor­sor­ge, sprich: Pro­sta­ta-Krebs? Natür­lich nicht, son­dern, na an wem schon, an Donald Trump! Weil der schlim­me Donald die von sei­nem Vor­gän­ger Barack Oba­ma ein­ge­führ­te Rege­lung annul­liert hat, dass Trans­gen­der-Men­schen sel­ber ent­schei­den dür­fen, wel­che öffent­li­chen Toi­let­ten und Umklei­de­räu­me sie benut­zen. Unsen­si­bel wie er nun mal ist, denkt sich der Trump, die Sache sei ganz ein­fach, näm­lich wer einen Prü­gel, Pim­mel oder Pisi­mann hat, ver­schafft sich sei­ne Erleich­te­rung dort, wo Jungs dran­steht, wer indes eine Mimi sein oder eben doch bes­ser ihr köst­lich Eigen nennt, geht zu den Mädels. Die­ser Prä­si­dent ver­steht nichts von den Nöten sei­ner Bevöl­ke­rung, und der Trans­gen­der-Künst­ler, nicht mehr wis­send, wohin mit sei­ner Not­durft, zog sie auf Fla­schen. Er heg­te sei­nen Harm im Harn, schlug den gro­ßen his­to­ri­schen Bogen von Mar­cel Duch­amps Pis­soir bis in die Gegen­wart und schuf damit, Pro­test hin, Dach­scha­den her, ein Werk, das womög­lich wie kein zwei­tes stell­ver­tre­tend für den geis­ti­gen Gehalt und die ästhe­ti­sche Funk­ti­on der moder­nen Kunst steht.“
Hier der gan­ze Text


18.9.2017: „Wäh­rend sein Heer mit den Lon­go­bar­den kämpf­te, saß der König der Heru­ler ruhig in sei­nem Zel­te und spiel­te Schach. Er bedroh­te mit dem Tode den­je­ni­gen, der ihm eine Nie­der­la­ge mel­den wür­de. Der Spä­her, der, auf einem Bau­me sit­zend, dem Kamp­fe zuschau­te, rief immer: »Wir sie­gen! wir sie­gen!« – bis er end­lich laut auf­seufz­te: »Unglück­li­cher König! Unglück­li­ches Volk der Heru­ler!« Da merk­te der König, daß die Schlacht ver­lo­ren, aber zu spät! Denn die Lon­go­bar­den dran­gen zu gleicher Zeit in sein Zelt und ersta­chen ihn…“ (Hein­rich Heine)

Die Extre­me in Deutsch­land sind schwach und die Mit­te ist stark. Deutsch­land ist eines der weni­gen Län­der des Wes­tens, das noch über ein sta­bi­les Par­tei­en­sys­tem ver­fügt. Wir haben bei der letz­ten Bun­des­tags­wahl gezeigt, dass man als Par­tei der Mit­te über 40 Pro­zent gewin­nen kann. Das Grund­ver­trau­en in die Poli­tik gene­rell und ins­be­son­de­re das Ver­trau­en in die CDU ist gewach­sen.…“ (Peter Altmaier)


16.9.2017: Vor zwei Tagen glaub­te der Bezahl­sen­der ZDF sei­nen Zuschau­ern (den frei­wil­li­gen wie den Unfrei­wil­li­gen) die Simu­la­ti­on von Bür­ger­nä­he und Kanz­le­rin­nene­lo­quenz in einer Sen­dung namens „Klar­text, Frau Mer­kel!“ vor­füh­ren zu müs­sen. Das Aus­ru­fe­zei­chen im Titel war jedoch das schärf­te, was die Sen­dung zu bie­ten hat­te — außer der Tat­sa­che natür­lich, dass die Show von vorn bis hin­ten insze­niert war, das „Publi­kum“ aus ZDF-Sta­tis­ten aus dem Fun­dus und aus­ge­wähl­ten Fra­ge­stel­lern bestand und dass man Gäs­te ohne Begrün­dung aus­ge­la­den hat­te, weil deren Fra­gen die ewi­ge Kanz­le­rin in Bedräng­nis hät­ten brin­gen kön­nen. Etwa Ter­ror-Opfer, von denen es ja mitt­ler­wei­le in unse­rem bun­ten Land eine Men­ge gibt. Ver­kauft wur­de dem Zuschau­er die­se ran­zi­ge Polit-Selbst­dar­stel­lung als „Bevöl­ke­rungs­quer­schnitt“, obwohl alles abge­spro­chen und insze­niert war — was Mer­kel aber auch nicht half, denn ihre Flos­keln waren genau­so platt, müde und unin­spi­riert wie immer. Doch Lügen haben gro­ße Mode­ra­ti­ons­kärt­chen und das Volk (fast) flä­chen­de­ckend 4K-TV. So riss eine unacht­sa­me Hand­be­we­gung des Mode­ra­to­ren­dar­stel­lers den Camou­fla­ge für einen Moment zur Sei­te und sorg­te für einen bers­ten­den Büh­nen­schein­wer­fer in der ZDF-Tru­e­man-Show oder einen Blick hin­ter die Kulis­sen der Sma­rag­den­stadt des Zau­be­rers von Oz. Die­ses Bild, gefun­den bei Gun­nar Kai­ser auf Face­book, illus­triert das gan­ze Dilem­ma des ÖRR in die­sem Land wie kein zweites.


14.9.2017: Ich ver­su­che schon mal, mich an die Logik der „Zeit“ zu gewöh­nen. Nur für den Fall, dass der eine oder ande­re deren Redak­teu­re nach der Wahl in Pres­se­spre­cher-Ämter auf­steigt, die es neu zu beset­zen gilt.


13.9.2017: EU-Haus­frau­en­re­gel Nr. 328: „Klei­ne Pro­ble­me lässt man am leich­tes­ten ver­schwin­den, indem man sie ver­grö­ßert.“ Aus­zug aus der Juncker-Rede vor dem EU-Par­la­ment in der er die Zwangs­be­glü­ckung von Polen, Tsche­chi­en, Rumä­ni­en, Bul­ga­ri­en, Schwe­den u. A. EU-Staa­ten mit dem Euro for­dert. Herz­li­chen Glückwunsch! 


3.9.2017: Kapi­ta­lis­mus, sag‘ ich dir,
das ist der Mensch­heit schöns­te Zier!
So schwelgt die Katz‘ im Überfluss,
der­weil der Ang­ler schuf­ten muss.
(Foto gefun­den bei FB)

 

 

 

 

 

 


2.9.2017: Ich glau­be wirk­lich nicht, dass mei­ne Lands­leu­te so däm­lich sind, dass sie ihren Pro­mi­nen­ten aus Show­biz, Sport und Medi­en ver­trau­en, wenn es um die poli­ti­sche Zukunft des Lan­des geht. Denn mal ehr­lich: hal­ten sie den fet­ten Bizeps von Ralf Möl­ler, das Vaku­um zwi­schen den Ohren von Sofia Tho­m­al­la oder eine klatsch­nas­se Fran­zis­ka van Alm­sick für fähi­ger, Ihre Wahl­ent­schei­dung zu beein­flus­sen, als Ihr eige­nes Urteils­ver­mö­gen? Eigent­lich fehlt in der Rei­he der Unter­stüt­zer nur Chuck Nor­ris, dann stün­de der Wie­der­wahl nichts mehr im Weg, Frau Mer­kel. Ich konn­te auch noch ein Mit­glied der Adams-Fami­ly dazu bewe­gen, ihrer Unter­stüt­zer-Gang beizutreten.


1.9.2017: Wer hät­te gedacht, dass aus­ge­rech­net SPON noch mal einen Arti­kel brin­gen wür­de, der sich mit Aspek­ten des all­täg­li­chen Lebens in Isra­el beschäf­tigt. Genau­er gesagt mit der per­ma­nen­ten Bedro­hung und dem Bela­ge­rungs­zu­stand, dem die Men­schen dort täg­lich aus­ge­setzt sind. Isra­el und sei­ne Bun­ker: Schre­cken und Hoff­nung in einem.


30.8.2017: Rule 1: If your nati­ons lea­der starts sin­ging on tele­vi­si­on, your’e in trou­ble. Rule 2: When Hol­ly­wood Cele­bri­ties visit your coun­try to prai­se your lea­der, your’e in trou­ble. If hap­pens both, your’e doo­med. Pra­ger U über Venezuela.

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24.8.2017: Heu­te wur­de einer mei­ner Autoren­kol­le­gen der Ach­se des Guten, Archi W. Bechlen­berg, bei Face­book gesperrt. Auch wenn es nur 24 Stun­den sind, ist der Vor­gang unge­heu­er­lich. Zeigt er doch, dass die Richt­schüt­zen an den Lösch­ma­schi­nen so voll­kom­men unbe­schenkt von Sati­re, Iro­nie und Humor sind, dass sie für jeden FB-User mit einem IQ über Zim­mer­tem­pe­ra­tur gefähr­lich wer­den. Wir erle­ben gera­de die Macht­über­nah­me von Dumm­heit, Oppor­tu­nis­mus und Duck­mäu­ser­tum. Es ist zum verzweifeln…


17.8.2017: Das Aus­wär­ti­ge Amt befürch­tet wohl, die Spa­ni­er könn­ten zwei und zwei zusam­men­zäh­len und der deut­schen Regie­rung eine Mit­schuld am Ter­ror­an­schlag in Bar­ce­lo­na geben. Denn anders ist die­ser Tweet nicht zu erklären:

Nicht ent­zwei­en? War­um soll­te der isla­mis­ti­sche Ter­ror das mit Spa­ni­en und Deutsch­land denn tun? Sind euch die Text­bau­stei­ne ver­rutscht, ihr Super­di­plo­ma­ten? Lin­gu­al mailfunction!


17.8.2017: Genervt…


Der 15.8.2017 ist noch nicht halb rum, da kommt die­se Nach­richt: Ein Imam lässt die „Ach­se des Guten“ auf You­Tube zen­sie­ren! Ges­tern glaub­te ich noch an einen tech­ni­schen Defekt, aber nun stellt sich her­aus, das You­Tube den Film tat­säch­lich ein­fach gelöscht hat! Der im Film vor­kom­men­de Imam möch­te sei­ne Zita­te, die er selbst bei You­Tube anbie­tet, nicht im Zusam­men­hang mit Hamed Abdel-Samad, Hen­ryk M. Bro­der und Sey­ran Ateş sehen. Had­rous Aus­sa­gen sind näm­lich so strunz­däm­lich, dass ich hof­fe, es war die Scham, die ihn zu der­lei Pos­se trieb — denn eine Isla­mi­sie­rung fin­det nicht statt, sagt der Innen­mi­nis­ter. Außer in der Reli­gi­on, den öffent­li­chen Sit­ten, dem Respekt vor dem Rama­dan und der unmaß­geb­li­chen Mei­nung von selbst­er­nann­ten Reli­gi­ons­füh­rern, deren Gel­tungs­an­spruch wir kul­tur­sen­si­bel abfe­dern, indem wir ein­fach nur alles auf­ge­ben müs­sen, was wir uns über Jahr­hun­der­te erkämpft haben: Mei­nungs­frei­heit und Gleichberechtigung.


15.8.2017: „Aus­wan­dern nach Ungarn“. Repor­ta­ge zu einem heik­len The­ma — und das auch noch in der ARD! Der Ton der Mode­ra­ti­on ist aller­dings uner­träg­lich her­ab­las­send, so als wären die Men­schen, die schwe­ren Her­zens das Land ver­las­sen, alles nur ver­wirr­te Spin­ner, denen die böses rech­te Pro­pa­gan­da den Kopf ver­dreht hat. Rei­sen­de soll man nicht auf­hal­ten? Aber man kann sich fra­gen, ob es wirk­lich bes­ser für’s Land ist, wenn sie gehen. Bis 2008 war lag die Anzahl der deut­schen Rent­ner, die dau­er­haft im Aus­land leb­ten, bei ca. 100.000. Heu­te sind es 300.000. Weil wir den Spruch „Rei­sen­de soll man nicht auf­hal­ten“ etwas zu groß­zü­gig inter­pre­tiert haben, wei­chen nun die ers­ten Lands­leu­te dem Ansturm aus. Eigent­lich logisch, oder? Man könn­te auch wei­ter den­ken und sich fra­gen, ob die Vor­schlä­ge von Poli­ti­kern wie Ska Kel­ler, man sol­le doch gan­ze syri­sche Dorf­ge­mein­schaf­ten in Ost­eu­ro­pa ansie­deln, nicht auch anders­her­um funk­tio­nie­ren kann — solan­ge Deut­sche noch will­kom­men sind in Ungarn, der Slo­wa­kei oder anders­wo. Nach den Rent­nern fol­gen dann die Men­schen, die sie betreu­en, dann die­je­ni­gen, die in orts­an­säs­si­gen deut­schen Fir­men Arbeit fin­den, dann… Die Regie­rung eines Lan­des, die des­sen Bevöl­ke­rung für ver­zicht­bar, aus­tausch­bar und belie­big hält, muss sich nicht wun­dern, wenn die Bin­dungs­kräf­te schwin­den, die ein Land zusam­men­hal­ten. Auch heu­te könn­te der Spruch wie­der Gül­tig­keit erlan­gen, der in den letz­ten Tagen der DDR in aller Mun­de war: Der letz­te macht das Licht aus.

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14.8.2017: Stim­men muss man abgrei­fen, solan­ge man sie noch fin­det, sagen sich die Grü­nen und bekle­ben ihre Wahl­pla­ka­te mit blau­en Stö­rern „Jetzt Brief­wahl anfordern“. 


11.8.2017: Wenn man ein Buch im The­men­kreis „Libe­ra­lis­mus“ schreibt, kommt man an Roland Baa­der nicht vor­bei, dem 2012 ver­stor­be­nen Volks­wirt und Publi­zis­ten, der so gut wie kaum ein ande­rer die Gedan­ken von Mises und Hay­eks zusam­men­fas­sen und erklä­ren konn­te – was man von einem Hayek-Schü­ler natür­lich auch erwar­ten soll­te. Einen klei­nen, soli­tä­ren und bemer­kens­wer­ten sei­ner Tex­te, eigent­lich einen Traum, möch­te ich hier kurz zitie­ren. Es ist die nie gehal­te­ne Rede eines Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten den es nie gab aus dem Jahr 1991. Lei­der wird es einen sol­chen wohl auch nie geben:

«Mei­ne Damen und Her­ren: Ich bin ein glü­hen­der Anhän­ger des demo­kra­ti­schen Rechts­staats; ich beken­ne mich zur frei­heit­li­chen, indi­vi­dua­lis­ti­schen und christ­li­chen Kul­tur, Tra­di­ti­on und Zivi­li­sa­ti­on des Abend­lan­des und der frei­en west­li­chen Welt. Und genau aus die­sem erns­ten Grund sage ich allen hier ver­sam­mel­ten Volks­ver­tre­tern, allen Par­tei­en, Poli­ti­kern und Regie­rungs­mit­glie­dern: Ich brau­che Eure Sub­ven­tio­nen und Trans­fer­zah­lun­gen nicht; ich will nicht Euer Kinder‑, Mut­ter­schafts-und Ster­be­geld, nicht Eure tau­send Almo­sen und mil­den Gaben, die Ihr mir vor­her aus der Tasche gezo­gen habt –und mir und mei­nen Kin­dern noch in fünf­zig Jah­ren aus der Tasche zie­hen wer­det. Ich brau­che kei­ne sub­ven­tio­nier­te But­ter, kein Quo­ten-Rind­fleisch und kei­ne preis­ga­ran­tier­te Milch, kei­ne EG-genorm­ten Plan­wirt­schafts-Erb­sen und kei­ne minis­ter­ge­lis­te­ten Medi­ka­men­te; ich brau­che kei­nen Schwer­be­schä­dig­ten-Aus­weis für mei­ne Platt­fü­ße und kei­nen Almo­sen-Frei­be­trag für mei­ne pfle­ge­be­dürf­ti­ge Groß­mutter, auch kei­ne Kilo­me­ter­pau­scha­le und kei­nen Kan­ti­nen-Essens­bon über eine Mark drei­ßig. All Eure Wahl­fang-Pfen­ni­ge und ‑Schei­ne könnt Ihr Euch an den Hut ste­cken. Aber: Laßt mich dafür auch in Frie­den. Ich bin nicht Euer Buch­hal­ter, Sta­tis­ti­ker und Beleg­samm­ler, der die Hälf­te sei­ner Lebens­zeit damit zubringt, Eure Schnüf­fel-Büro­kra­tie zu befrie­di­gen, der von einem Para­gra­phen-Knäu­el zum ande­ren tau­melt und sich wie eine gehetz­te Rat­te durch alle Kanal­win­dun­gen Eurer kran­ken Steu­er­ge­hir­ne win­det. Schickt Euer Mil­lio­nen­heer von Fau­lär­schen und para­si­tä­ren Umver­tei­lern nach Hau­se, Eure Vor-und Nach­den­ker moder­ner Wege­la­ge­rei und Strauch­die­bes­kunst, Eure Batail­lo­ne von Steu­er­filz-Pro­du­zen­ten, Laby­rinth-Pfad­fin­dern und Para­gra­phen-Despe­ra­dos, Eure Funk­tio­närs-Bri­ga­den von Ver­ord­nungs-Gue­ril­le­ros und Stem­pel­fuchsern, all die nutz­lo­sen For­mu­larzäh­ler und Arbeits­ver­hin­de­rungs-Fürs­ten. Laßt mich einen fes­ten, ein­deu­ti­gen und ein für alle­mal fixier­ten Steu­er­satz zah­len, und bezahlt damit eine ange­mes­se­ne Ver­tei­di­gungs-Armee und ein ver­läß­li­ches Rechts­we­sen, aber hal­tet Euch ansons­ten her­aus aus mei­nem Leben. Dies ist mein Leben; ich habe nur eines, und die­ses eine soll mir gehö­ren. Ich bin nie­man­des Skla­ve, nie­man­des Krie­cher und nie­man­des Lie­be­die­ner. Ich bin ein frei­er Mann, der für sein Schick­sal selbst und allein ver­ant­wort­lich ist, der sich in die Gemein­schaft ein­fügt und die Rech­te ande­rer genau­so respek­tiert wie er sei­nen eige­nen Pflich­ten nach­kommt, der aber kei­ne selbst­er­nann­ten Ammen und schein­hei­li­gen Guten Onkels, kei­ne aus­beu­te­ri­schen Wohl­tä­ter und von mir bezahl­ten Para­dies­ver­kün­der braucht. Was ich brau­che, das sind: Freun­de, Fami­lie und recht­schaf­fe­ne Chris­ten­men­schen, in guten und in schlech­ten Zei­ten; und ich bin Freund, Fami­li­en­glied und Christ, auch dann, wenn es ande­ren schlecht geht; aber dazu brau­che ich kei­ne Funk­tio­nä­re und Schma­rot­zer, kei­ne bezahl­ten Scher­gen und staats­ver­sorg­ten Wohl­tä­ter. Dazu brau­che ich nur die mir Nahe­ste­hen­den und den Herr­gott. Hier ste­he ich. Gott hel­fe mir! Ich kann nicht anders!»


3.8.2017: Dou­glas Mur­ray, bri­ti­scher Autor und Publi­zist über das, was seit Jah­ren mäch­tig schief läuft in Euro­pa — und beson­ders in Deutsch­land: „In my belief, when speech goes wrong, the ide­as go wrong and when the ide­as go wrong, the poli­tics go wrong.“ (gefun­den bei Micha­el Klo­n­ovs­ky)

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2.8.2017: Die Deut­schen und ihre Ängste…
Erleich­tert stellt der Deut­sche fest,
die Hand um Mes­sers Heft gepresst,
das tief im Wanst ihm ste­cken tut:
„Am Kli­ma­wan­del, stirbt sich’s gut!“


31.7.2017: Die Nach­rich­ten der letz­ten Tage aus Jeru­sa­lem ken­nen wir alle. Und ganz schlaue Leu­te, die sonst einen Esel kaum von einem Maul­tier unter­schei­den kön­nen, sind sich auch sehr sicher, wer Schuld hat an den Unruhen…Israel natür­lich! Wer hät­te auch je erlebt, dass Metall­de­tek­to­ren irgend­wo auf­ge­stellt wür­den, wo vie­le Men­schen zusam­men­kom­men. Na gut, auf jedem Flug­ha­fen. Oder auf dem Peters­platz und vor der gro­ßen Moschee in Mek­ka auch, ja. Aber sonst? Mei­ne Güte, ja…auch der ein­zi­ge Auf­gang für Nicht­mus­li­me zum Tem­pel­berg wird ent­spre­chend kon­trol­liert — aber da gehen ja auch kei­ne Mus­li­me hoch. Mus­li­me zu kon­trol­lie­ren ist näm­lich ein Ver­bre­chen! Ganz sicher! Und die­sen Juden ist doch alles zuzu­trau­en. Die wagen es doch sogar, an einer öffent­li­chen Was­ser­stel­le eine Trink­fla­sche auf­fül­len zu wol­len — das kön­nen die von der Waqf bezahl­ten Krei­sch­wei­ber natür­lich nicht durch­ge­hen lassen…

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28.7.2017: Eines der trau­rigs­ten Bil­der, die ich je sehen muss­te. Gefun­den auf Twit­ter bei Waleed Al-husseini.


25.7.2017: Die FAZ behaup­tet zu erklä­ren, war­um der Spie­gel das Buch „Finis Ger­ma­nia“ aus der Best­sel­ler­lis­te gestri­chen hat: „Eine Ver­lags­spre­che­rin [beim Spie­gel] erklär­te: „Der Titel war nur ein­mal in der Lis­te zu fin­den, in der Aus­ga­be, die am 15. Juli erschie­nen ist.“ Danach habe die Chef­re­dak­ti­on ent­schie­den, das umstrit­te­ne Buch des His­to­ri­kers Sie­fer­le (1949–2016) nicht mehr zu berück­sich­ti­gen. Im aktu­el­len Heft sind in der Best­sel­ler­lis­te 20 Sach­bü­cher auf­ge­führt — es gibt also kei­ne Lücke. Statt „Finis Ger­ma­nia“ ist der Titel auf dem Platz dahin­ter ein­fach eine Stel­le nach vor­ne gerückt.“ — Jeder ist wohl ent­behr­lich, meint der Spie­gel. Und wenn ein Kopf rollt, tritt der hin­ter dem Delin­quen­ten ste­hen­de ein­fach einen Schritt nach vorn. Eine Lücke gibt es nicht! Es ist, als sei nie etwas gesche­hen. Man wol­le, so die stellv. Chef­re­dak­teu­rin des Spie­gels, das Buch „in sei­ner Best­sel­ler­lis­te nicht mehr berück­sich­ti­gen“ und dadurch womög­lich „den Ver­kauf eines sol­chen Buches […] beför­dern“. Man soll­te sich die­se Wor­te und das Datum mer­ken, denn heu­te hat der Spie­gel eine sei­ner ältes­ten Rubri­ken umbe­nannt — von „Best­sel­ler-Lis­te“ in „Was wir ihnen zu lesen gestatten“.
Ach, lie­be FAZ, dei­ne „Erklä­run­gen“ waren auch schon mal bes­ser. Aller­dings habe ich in die­sem Fall auch nichts ande­res erwar­tet. Schließ­lich kam die ers­te Fackel an dem gigan­ti­schen Schei­ter­hau­fen, der vom Feuil­le­ton unter dem Buch errich­tet wur­de, aus dei­nem Haus.


23.7.2017: Wer kennt Sie nicht, die Insek­ten­lam­pen, die etwa in Bäcke­rei­en dafür sor­gen sol­len, dass die Wes­pen nicht all­zu läs­tig wer­den. Insek­ten wer­den vom Licht ange­zo­gen und wer­den von der Lam­pe gegrillt. Häss­li­che Geräu­sche und Gerü­che sind die Fol­ge. Nun stel­len sie sich eine Lam­pe vor, die um eini­ges grö­ßer ist und mit­ten in der Land­schaft steht. Stel­len Sie sich vor, die Anla­ge sei so gigan­tisch, dass nicht nur die Insek­ten aus wei­tem Umfeld ange­zo­gen wer­den, son­dern die Vögel, die auf der Jagd nach die­sen Insek­ten sind, zu Zehn­tau­sen­den gleich mit auf den Grill geraten…schöne neue Welt der erneu­er­ba­ren Ener­gien! Was Wind­rä­der nicht schred­dern, das gril­len Solar­ther­mie­kraft­wer­ke.  Der Arti­kel ist aus dem Jahr 2014, aber immer noch hochaktuell.

Quel­le: afp, Welt

23.7.2017: Irgend­wo in Ita­li­en, ich tip­pe auf Sizi­li­en, tes­ten ita­lie­ni­sche Neu­bür­ger ihre kom­pe­ti­ti­ven Fähig­kei­ten auf einem Stra­ßen­markt. Ja, das klappt schon mal ganz gut. Und was in Ita­li­en geht, geht sicher auch bald in Frei­burg, Kas­sel oder Visselhövede.

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21.7.2017: Unge­klär­te Fra­gen könn­ten zün­den­de Ideen für grü­ne Wahl­kampf­ver­an­stal­tun­gen wer­den. Herr Trit­tin, über­neh­men Sie!


17.7.2017: Hayek Tage 2017 in Bonn, Gruß­wor­te von Roland Tichy und Hen­ryk M. Broder.

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10.7.2017: Wie man einen Bür­ger­krieg vorbereitet.
Als es um das NetzDG ging, habe ich die Lin­ke für ihre Hal­tung im Bun­des­tag noch vor­be­halt­los gelobt, beson­ders die Rede von MdB Petra Sit­te, der ich per­sön­lich gedankt hat­te. Was ich ihr aber auch sag­te, war, dass ich Zustim­mung nicht vom poli­ti­schen Lager abhän­gig mache, son­dern Ver­nunft. Die Hal­tung der Lin­ken im Fall des Ver­su­ches von Hei­ko Maas, die Mei­nungs­frei­heit abzu­schaf­fen, fand ich rich­tig. Nun beschlie­ßen die Lin­ken auf ihrem Par­tei­tag (1.7.), dass sie in Ber­lin gleich­zei­tig Regie­rungs­par­tei UND Radi­kal­op­po­si­ti­on sein wol­len, indem sie Poli­zei­ar­beit mas­siv behin­dern möch­ten. Mal abge­se­hen davon, dass dies für die Poli­zei mal wie­der ein Schlag in die Fres­se durch ver­ant­wor­tungs­lo­se Poli­ti­ker ist, wirft es doch auch ein hel­les Schlag­licht auf die Poli­ti­on von Leu­ten die behaup­ten, die Ran­da­le in Ham­burg wür­de nicht von Lin­ken aus­ge­hen, ande­re behaup­ten sogar, die Ver­mumm­ten sei­nen in Wirk­lich­keit Rech­te Provokateure.

Um die Vor­gän­ge in Ham­burg rich­tig ein­zu­ord­nen, muss man nur sehen, wer die Täter in Schutz nimmt und mit wel­chen Argu­men­ten. Unse­re lin­ken Polit­gran­den aller Rot­tö­ne über­tref­fen sich gera­de dabei, die Chao­ten aus ihrer Mit­te zu exkom­mu­ni­zie­ren, wäh­rend sie ihnen hin­ten­rum die Anwäl­te bezah­len. „Anwalt­li­cher Not­dienst“, „Rote Hilfe“…alles bekannt. Selbst Par­tei­tags­be­schlüs­se der Lin­ken zei­gen deut­lich, wen man in die­sem Land als Feind betrach­tet und mit wem man es hält. Ralf Steg­ner (SPD) behaup­tet sogar bei Twit­ter, „ech­te Lin­ke“ wür­den sowas wie in Ham­burg nie tun (er muss sie alle ken­nen, wenn er so bereit­wil­lig bürgt). Er klingt wie gewis­se mus­li­mi­sche Ver­bands­chefs, die in genau der­sel­ben Wei­se argu­men­tie­ren, um Gewalt und Islam nicht unter der­sel­ben Lam­pe beleuch­ten zu müs­sen. Aber es ist eben das Milieu, das soet­was begüns­tigt. Bei den Lin­ken genau wie bei den Islamisten.

Habe ich eigent­lich schon erwähnt, dass die über­wie­gen­de Mehr­heit der Lin­ken — selbst der extre­men — völ­lig fried­lich ist? Genau wie bei den Mus­li­men. Aber in bei­den Fäl­len spielt das lei­der kei­ne Rol­le, weil die radi­ka­len die Agen­da bestim­men und mit 500 Mann eine Demo von 20.000 in eine Höl­le ver­wan­deln kön­nen und sich die weni­gen Gewalt­be­rei­ten inner­halb der fried­li­chen Mas­se ihrer Sym­pa­thi­san­ten bewe­gen wie der berühm­te Mao’sche „Fisch im Was­ser“. Par­tei­tags­be­schlüs­se wie die­ser berei­ten den Boden für Anar­chie und Gewalt, wenn nicht Schlimmeres.


noch immer 9.7.2017: „Der Kapi­ta­lis­mus schafft die voll­stän­di­gen mate­ri­el­len Vor­aus­set­zun­gen für den Sozia­lis­mus“ sag­te Marx. Das ist prak­tisch, wenn man auf Unter­wä­sche von Cal­vin­K­lein und Drinks von Jim­Beam steht.


9.7.2017: Net­tes Plä­doy­er, Frau Anwäl­tin! Und der Web­sei­te die­ser NGO ergänzt dazu: „Eine zen­tra­le Auf­ga­be des anwalt­li­chen Not­diens­tes ist die Ver­tre­tung von Betrof­fe­nen von frei­heits­ent­zie­hen­den Maß­nah­men, die im Zusam­men­hang der Pro­tes­te gegen die Gip­fel in Ham­burg durch die Ham­bur­ger Poli­zei voll­zo­gen wer­den.“ — so steht es im „about“. Einig­keit und Recht auf Freizeit…so sagt es doch schon das GG. Oder so ähn­lich. Außer­dem bezweif­le ich, dass eine Anwäl­tin ohne kon­kre­tes Man­dat in einer Men­ge Demons­tran­ten über wesent­lich mehr Auto­ri­tät und Immu­ni­tät ver­fügt, als die Scha­ria-Poli­zei in Wup­per­tal – „Neon-Leib­chen“ hin oder her. Inter­es­sant auch, dass es weni­ger Sor­gen gibt, die Betrof­fe­nen könn­ten es viel­leicht nicht recht­zei­tig zur Arbeit schaf­fen, wenn sie sich in poli­zei­li­chem Gewahr­sam befin­den. Aber Freizeitentzug…das geht gar nicht, da ver­steht der „Auto­no­me“ kei­nen Spaß!
Der Anwalt­li­che Not­dienst wur­de für „die Gip­fel“ ins Leben geru­fen und befasst sich des­halb auch mit Straf­ta­ten, die im Milieu eben so vor­kom­men — man soll­te also nicht auf die Idee kom­men, deren Not­ruf­num­mer zu wäh­len, wenn man es nicht geschafft hat, nachts heil durch den Gör­lit­zer Park zu lau­fen — außer man ist dort Dro­gen­händ­ler, der von der Poli­zei am Aus­le­ben sei­ner kul­tu­rel­len Iden­ti­tät gehin­dert wur­de. Unter­stützt wird der Not­dienst übri­gens von der „Roten Hil­fe e.V.“, einem extrem­lin­ken Soli­da­ri­täts­ver­ein mit lupen­rei­nem Demo­kra­tie­ver­ständ­nis. Aber egal, ein Anwalt, der im Auf­trag DIESER Man­dan­ten spricht, kann gar nicht anders, als alle Schuld der Poli­zei in die Schu­he zu schie­ben. Viel­leicht soll­te die Frau Anwäl­tin ihre nächs­te PK in der Schan­ze abhal­ten und den Bewoh­nern erklä­ren, wie die Poli­zei auch dort — nur eben dies­mal durch Abwe­sen­heit — die Lage eska­lie­ren ließ.
Abschlie­ßend wür­de ich sagen „las­set die Kla­gen begin­nen“, in der Hoff­nung, dass Aus­sa­gen der Art „Wir ste­hen zu unse­ren Poli­zis­ten“ in den Innen­mi­nis­te­ri­en nicht nur Sonn­tags­re­den sind.

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8.7.2017: Nein Ben­to, die ein­zi­ge Aus­zeich­nung die die­se jun­ge Frau ver­dient, ist „Dum­me Nuss des Tages“ – mit Hel­den­mut hat das nichts zu tun. Was könn­te denn die Aus­sa­ge einer Akti­on wie die­ser sein? Was woll­te die „Hel­din“ damit errei­chen, als sie auf einen Räum­pan­zer der Poli­zei klet­ter­te? Ist das die Art von „fried­li­chem Pro­test“, zu dem die Poli­zei applau­die­ren soll, wäh­rend sie mit Stahl­ku­geln und Stei­nen bewor­fen wird und es zu Hun­der­ten ver­letz­te Beam­te gibt? Es gibt kein Men­schen­recht auf „Ver­ar­sche der Poli­zei“, kein Bür­ger­recht auf Pro­test auf den Dächern von Autos oder Pan­zern. Wer sowas auch noch abfei­ert wie die Redak­teu­re von Kin­der­gar­ten-Spie­gel namens Ben­to, soll­te drin­gend mal wie­der das Grund­ge­setz lesen!

dpa­t­op­bil­der — RECROP — Eine Frau klet­tert am 07.07.2017 auf die Front­hau­be eines Son­der­wa­gens „SW 4“ der Poli­zei beim Gorch-Fock-Wall in Ham­burg und wird von Poli­zis­ten mit Pfef­fer­spray besprüht.. Am 07. und 08. Juli kom­men in der Han­se­stadt die Regie­rungs­chefs der füh­ren­den Indus­trie­na­tio­nen zum G20-Gip­fel zusam­men. Foto: Boris Roessler/dpa +++© dpa — Bild­funk+++ | Ver­wen­dung weltweit

7.7.2017: Einer muss es ja sagen:


29.6.2017: Nein, einen bes­se­ren Ort hät­te Joa­chim Stein­hö­fel nicht fin­den kön­nen, um gegen das mor­gen mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit durch­zu­win­ken­de NetzDG zu wet­tern: Das Sta­si-Muse­um in Ber­lin. Dan­ke für die kla­ren Wor­te, Joa­chim! Hier ein Video­mit­schnitt der Rede.

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25.6.2017: Dan­ke für den Mau­er­fall, lie­be Sozi­al­de­mo­kra­ten! Wir hat­ten ja alle kei­ne Ahnung, wie lan­ge der Schulz­zug mit Schaff­ne­rin Manu schon durch unse­re Geschich­te braust! Dan­ke auch für den West­fä­li­schen Frie­den, die gewon­ne­ne Schlacht im Teu­to­bur­ger Wald und natür­lich das Feu­er! Dan­ke, dan­ke, danke!


22.6.2017: Ich möch­te hier ein­fach mal Dan­ke sagen, Dan­ke an den WDR, der durch sei­nen dilet­tan­ti­schen Umgang mit dem Film und dem The­ma Anti­se­mi­tis­mus eine Auf­merk­sam­keit erreicht hat, von dem all die Men­schen, die Isra­el nicht für den Satan hal­ten und die auch nicht an die „gro­ße jüdi­sche Welt­ver­schwö­rung“ glau­ben, nur träu­men konn­ten. Dan­ke, dass ihr euren Vor­ur­tei­len frei­en Lauf gelas­sen habt, so dass alle sie sehen konn­ten und dank des „Fak­ten­checks“ nun auch lesen dür­fen. Dan­ke, dass ihr ges­tern die „Jour­na­lis­ti­schen Stan­dards“ so hoch gehängt habt, dass ihr da lei­der selbst nicht mehr her­an­rei­chen könnt. Dan­ke, dan­ke, dan­ke! Eigent­lich scha­de, dass ihr euren Sen­de­be­trieb nun eigent­lich ein­stel­len müßt.


20.6.2017: Heu­te ist Welt­flücht­lings­tag, anläss­lich des­sen an die vie­len Men­schen erin­nert wer­den soll, die vor Krieg und Ver­fol­gung flie­hen muss­ten und of nicht mehr als das ret­ten konn­ten, was sie am Lei­be tru­gen. Gedacht wer­den soll auch der Hel­fer, die sich um genau die­se Men­schen küm­mern. Nicht zu ver­ges­sen die Trans­port- und Betrof­fen­heits­in­dus­trie, die die Begrif­fe „Flucht“ und „See­not“ mora­lisch geka­pert haben, um dar­aus ein lukra­ti­ves Geschäft zu machen. Ganz vor­ne­weg die Skip­per und Eig­ner der „Sea Watch“, Sea Watch 2″, „Tan­go“, „Aqua­ri­us“, „See­fuchs“, „Iuven­ta“, „Gol­fo Azzur­ro“ und ande­ren. Ihnen ist die­se Gra­fik von Marinetraffic.com gewid­met. Sie zeigt näm­lich, dass man die „Flücht­lin­ge“ am bes­ten dort abholt, wo man sie hin­be­stellt hat: Direkt vor die Küs­te Liby­ens zwi­schen Tri­po­li und Zuwa­rah. Und die­sen Hel­fen wird gleich dop­pelt gedacht: Am 1.März ist näm­lich der Tag des Taxi­fah­rers. Ich fin­de, das ist aber auch das min­des­te, was sie sich ver­dient haben.


19.6.2017: For­scher PROGNOSTIZIEREN mit einem Kli­ma­MO­DELL das WETTER. Fin­de die Feh­ler (SPON).


17.6.2017: Mus­li­mi­sche Anti-Ter­ror-Demo in Köln. Lei­der gabs kein Ramadan-Frei. 


Der 13.6.2017 geht wei­ter: Wie schein­hei­lig ist das denn, Arte? In einem Pres­se­state­ment zur Ver­öf­fent­li­chung des Films „Aus­er­wählt und aus­ge­grenzt — Der Hass auf Juden in Euro­pa“ erklärt der Sen­der, man habe „zur Kennt­nis genom­men, dass Bild.de die Doku­men­ta­ti­on […] in eige­ner Ver­ant­wor­tung online gestellt hat“. Nicht ohne am Ende zur Begrün­dung dafür, dass die Doku nicht auf Arte zu sehen sein wird, noch­mal auf die haus­ei­ge­ne „edi­to­ria­le Linie“ zu ver­wei­sen. Und die lie­ge, weil ARTE ein euro­päi­scher Sen­der sei, eben nicht im Nahen Osten, son­dern in Euro­pa. Eigen­ar­tig ist dann aber, dass es eine Doku­men­ta­ti­on wie „Bit­ter ver­dient“ ins aktu­el­le Pro­gramm schafft, die von vorn bis hin­ten über die Arbeits­be­din­gun­gen von Men­schen in Chi­na refe­riert. Liegt Isra­el nicht auch in Asi­en, ihr geo­gra­fi­schen Legastheniker?


13.6.2017: Eine dop­pel­te Pre­mie­re heu­te! Ers­tens, ist der Film „Aus­er­wählt und Aus­ge­grenzt — der Hass auf Juden in Euro­pa“ end­lich zu sehen. Zwei­tens ist es mei­nes Wis­sens das ers­te mal, dass ich eine Akti­on der BILD-Zei­tung feie­re. Die war es näm­lich, die den Film heu­te eigen­mäch­tig für 24 Stun­den ins Netz stell­te, obwohl Arte und der WDR immer neue Aus­flüch­te fin­den, ihn der Öffent­lich­keit vor­zu­ent­hal­ten. Lie­be Sophie Haf­ner, lie­ber Joa­chim Schroe­der, euer Film ist her­vor­ra­gend recher­chiert, tech­nisch ein­wand­frei umge­setzt, inhalt­lich rich­tig und poli­tisch bit­ter nötig. Und in Zei­ten von Inter­net, Social­Me­dia und You­Tube rei­chen 24 Stun­den alle­mal, um ihn unters Volk zu brin­gen. Dan­ke lie­be Autoren, dan­ke BILD!

https://youtu.be/mEQ5MNGz2I4


5.6.2017: Nach­dem DJT das Kli­ma zer­stört, die Demo­kra­tie beer­digt, den deut­schen Außen­han­del gestoppt und den drit­ten Welt­krieg ange­fan­gen hat, könn­ten deut­sche Medi­en sich viel­leicht mal inves­ti­ga­tiv mit sei­ner dunk­len Ver­gan­gen­heit befas­sen. Das Som­mer­loch kommt gewiss…


28.5.2017: Falls Sie sich ange­sichts des anste­hen­den Netz­werk­durch­set­zungs­ge­set­zes fra­gen, ob sich nicht end­lich mal jemand dazu her­ab­las­sen könn­te, zu defi­nie­ren, was Hate-Speech eigent­lich genau sein soll, hat die Tages­schau in Zusam­men­ar­beit mit der Ama­deu-Anto­nio-Stif­tung ein kur­zes und knap­pes Auf­klä­rungs­vi­deo für Sie. Wenn Sie zum Bei­spiel sagen wür­den „Ich habe nichts gegen Migran­ten, solan­ge sie sich an die Geset­ze hal­ten“, ver­brei­ten Sie Hass. So ein­fach ist das. Also sagen Sie sowas lie­ber nicht! Falls Sie doch mal nicht an sich hal­ten kön­nen und etwas über Migra­ti­on und Geset­ze sagen müs­sen, ver­su­chen sie es doch mal mit der gegen­tei­li­gen Aus­sa­ge „Ich habe nichts gegen Migran­ten, egal, ob sie sich an die Geset­ze hal­ten“, die ist sicher in Ordnung.


Fund­stück, ein Jahr her, Zafer Seno­cak im Deutsch­land­funk, 16.4.2016:
„…Jene Mus­li­me, die ihre Bil­dung aus­schließ­lich aus den Quel­len ihrer Reli­gi­on, aus Koran­ver­sen und Pro­phe­ten­sprü­chen erhal­ten, sind auch heu­te sel­ten fein­sin­ni­ge, ästhe­ti­sche Men­schen und kaum in der Lage, sich mit ande­ren aus­zu­tau­schen. Die isla­mi­sche Reli­gi­on in ihren über­lie­fer­ten Tra­di­tio­nen, so scheint es, ver­fei­nert die gläu­bi­gen Men­schen nicht mehr. Sie macht aus ihnen eng­stir­ni­ge Bes­ser­wis­ser, ängst­li­che Unter­ta­nen, und lei­der all­zu oft für Anders­gläu­bi­ge oder nicht­gläu­bi­ge Mit­men­schen gefähr­li­che Zeit­ge­nos­sen. Der Islam und der unge­ho­bel­te Mensch schei­nen heu­te unmit­tel­bar zusam­men­zu­ge­hö­ren.“… man muss sich ja nicht stän­dig wie­der­ho­len. Lasst Zita­te sprechen!


24.5.2017: Was pas­siert, wenn lin­ke „Mehr von allem für alle“ Pro­pa­gan­da auf wirt­schaft­li­chen Sach­ver­stand trifft und über die EU gere­det wird? Sach­ver­stand sticht, wäh­rend Pro­pa­gan­da von gemein­sa­mer Ver­schul­dung und Trans­fer­uni­on träumt, an „obs­zö­ne Reich­tü­mer“ ran will, Aus­gleich zwi­schen Län­dern schaf­fen will und alles ande­re als die­se Illu­si­on als Illu­si­on bezeich­net. Bartsch vs. Sinn in „Unter den Lin­den“ — sehenswert!

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17.5.2017: Wie war das doch gleich noch­mal? Hass ist kei­ne Mei­nung? Von wegen! Hass ist sogar Kunst und die darf bekannt­lich alles. So sieht es das Land­ge­richt Ham­burg und hat die Kla­ge von Ali­ce Wei­del wegen Belei­di­gung („Nazi-Schlampe“)gegen extra3 abge­schmet­tert. Im Grun­de ist die Ent­schei­dung des Gerichts, Wei­dels Kla­ge in allen Punk­ten abzu­wei­sen, eine gute Nach­richt. Bedeu­tet dies im Rah­men des hoch­hei­li­gen Gleich­be­hand­lungs­grund­sat­zes doch auch, dass man ‚quid pro quo‘ Mer­kel ohne Angst als FDJ-Schlun­ze und Kaha­ne als Sta­si-Schlam­pe bezeich­nen darf. Es lebe die Debat­te unter der Gür­tel­li­nie! Kant dreht sich gera­de wie wild im Grab und über­legt, was die Leu­te nur an sei­nem kate­go­ri­schen Impe­ra­tiv nicht ver­stan­den haben. Ich fand es vor über einem Jahr schon lächer­lich, dass Frau von Storch eine Kla­ge gegen ein Ber­li­ner Thea­ter ange­strengt hat, weil sie in einem der pein­lichs­ten Stü­cke aller Zei­ten auf der Büh­ne ermor­det wur­de — zu viel Auf­merk­sam­keit für schlech­te Kunst, die man durch Nicht­be­ach­tung zum Tode ver­ur­teilt hät­te. Aber wenn wir nun höchst­rich­ter­lich fest­ge­stellt bekom­men, dass Men­schen nicht belei­dig­bar sind…wogegen kämp­fen dann eigent­lich Maas und Schwe­sig? Ergibt das noch Sinn? Wohl eher nicht!


8.5.2017: Arte hat beschlos­sen, sei­nen Zuschau­ern einen Film nicht zu zei­gen, den Arte durch die Fir­ma Peview Pro­du­ti­ons hat pro­du­zie­ren las­sen. The­ma: Anti­se­mi­tis­mus. Der Film ist den Inhal­te-Abni­ckern nicht „ergeb­nis­of­fen genug“, was wohl bedeu­ten soll, es gäbe eben nicht nur schlech­ten, son­dern auch guten Anti­se­mi­tis­mus. Außer­dem glaubt sich ins­be­son­de­re die fran­zö­si­sche Sei­te zuhau­se „…zwi­schen isla­mi­scher und jüdi­scher Lob­by ein­ge­zwängt…“, wes­halb man den Film nicht sen­den will. Der WDR lehn­te auch dan­kend ab. Mehr über den Fall hier auf Lizas Welt. Und hier ein Blick in den Film. Die durch­ge­knall­ten Aus­sa­gen der Lin­ken Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Annet­te Groth, die lei­der kei­ner Über­prü­fung in der Rea­li­tät stand­hal­ten — außer in einem nächt­li­chen feuch­ten Traum von Jür­gen Toden­hö­fer — zei­gen deut­lich die Mischung aus Vor­ur­tei­len, Lügen und Anti­se­mi­tis­mus, der in Euro­pa wie­der salon­fä­hig ist. Davon han­delt der Film — und das darf er nicht. Das soll­te er aber!

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4.5.2017: Zu den Lebens­mit­tel­aus­ga­ben der Tafeln geht nie­mand gern, der schon län­ger in die­sem Land lebt und des­sen Selbst­wert­ge­fühl in nicht uner­heb­li­chem Maße davon bestimmt ist, ob man mit sei­ner Hän­de Arbeit für sich und sei­ner Fami­lie Unter­halt sor­gen kann. Abhän­gig zu sein von mild­tä­ti­gen Spen­den oder von Din­gen, die man aus dem „nor­ma­len“ Waren­ver­kehr aus­sor­tiert hat, ist demü­ti­gend. Was für ein Schlag in die Fres­se muss es dann sein, wenn man dann auch noch lesen muss, dass man mit dem Vor­lieb neh­men soll, was ande­re Bedürf­ti­ge, die Vor­zug genie­ßen, aus kul­tu­rel­len und per­sön­li­chen Grün­den nicht anzu­neh­men bereit sind? Mei­ne bio­deut­schen Mit­bür­ger haben — bei allem attes­tier­ten guten Wil­len — ein Händ­chen dafür, durch einen simp­len „Ver­wal­tungs­akt“ ihre Ver­ach­tung für das aus­zu­drü­cken, was sie in der Theo­rie so abgöt­tisch fei­ern: Gleich­be­hand­lung und Gleich­be­rech­ti­gung. An man­chen Tagen möch­te man sich vor Scham nur noch im Kel­ler verstecken!


3.5.2017: Ein inter­es­san­ter Vor­trag von Prof. Hans Wer­ner Sinn über die EU-Per­spek­ti­ven der Ver­tre­ter des Frei­han­dels inner­halb der EU unter den Vor­zei­chen des Bre­x­it. Außer­dem wer­den Sie eine sehr inter­es­san­te The­se über die Ursa­chen der schlei­chen­den Bar­geld­ab­schaf­fung hören. Mög­li­cher­wei­se den­ken Sie nach die­sem Video etwas anders über den gigan­ti­schen Über­schuss in der deut­schen Außen­han­dels­bi­lanz — mir jeden­falls ist er mitt­ler­wei­le eben­so wenig geheu­er wie der Höhen­flug deut­scher Aktien.

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24.4.2017: Tors­ten Krau­el schreibt für die Welt und ist nicht glück­lich. Nein, das was das BKA da an soge­nann­ten Fak­ten ver­öf­fent­licht hat, kann er nur als Ver­such sehen, Was­ser auf die Müh­len der AfD zu geben — wenn nicht sogar Öl und Feu­er im Spiel sind. Er for­dert eine fei­ne­re Dif­fe­ren­zie­rung der Sta­tis­tik, in der „Migran­ten“ zu pau­schal vor­kom­men und damit über­re­prä­sen­tiert sind. Da sei­en schließ­lich auch Aben­teu­rer und Durch­rei­sen­de dar­un­ter, die man doch bit­te in sepa­ra­ten Sta­tis­ti­ken füh­ren möge. Wenn die­se dreis­te Art des Schön­re­dens nicht so krass wäre, könn­te man dar­über lachen. Aber die Kom­men­ta­re unter dem Welt-Arti­kel sind Anlass zur Hoff­nung. Herr Krau­el steht mit sei­nen krea­ti­ven Sta­tis­tik-Übun­gen näm­lich ziem­lich allei­ne da.


23.4.2017: Eine klei­ne Zeit­rei­se zurück ins Jahr 2008. Ralph Gior­da­nos Rede auf der „kri­ti­schen Islam­kon­fe­renz“. Die Rede zeigt, dass die Pro­ble­me, die wir heu­te mit IS, Hamas und ande­ren Strö­mun­gen des poli­ti­schen Islam haben und die Tat­sa­che, dass die Inte­gra­ti­ons­pro­ble­me bestimm­ter Bevöl­ke­rungs­grup­pen, die unbe­rech­tig­ter­wei­se gern der Mehr­heits­ge­sell­schaft über­ge­stülpt wer­den, schon lan­ge exis­tie­ren – und schlim­mer wer­den, wenn wir nicht han­deln. Aus heu­ti­ger Sicht klin­gen Gior­da­nos Wor­te wie ein Mani­fest und gleich­zei­tig ein Mene­te­kel. Die tech­ni­sche Qua­li­tät des Vide­os mag man­gel­haft sein, der Inhalt jedoch ist preis­ver­däch­tig. Aus­drück­lich unter­schrei­be ich jedes Wort der Rede.

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20.4.2017: Das Land­le­ben könn­te so schön sein, wenn nur die­se Bau­ern nicht wären! Rück­sichts­los kip­pen sie Gül­le auf ihre Fel­der, damit dort Gras wächst, das sie dann den Kühen geben, deren Milch sie rau­ben! Schä­men sol­len sie sich! Kein Mensch brauch das, was ihr pro­du­ziert! So dach­te und sprach auch eine Spa­zier­gän­ge­rin, als sie einen Bau­ern mit ver­ba­ler Gül­le über­goss. Sher­lock Hol­mes wür­de mes­ser­scharf kom­bi­nie­ren: Eine Vega­ne­rin mit Gott­kom­plex und Nah­kampf­aus­bil­dung in der Par­tei der Grü­nen. Und falls Sie sich nach dem Video fra­gen, womit die guten Bio-Sala­te, von denen sich die­se Frau zu ernäh­ren vor­gibt, denn nun wirk­lich gedüngt wer­den, will ich es Ihnen gern sagen: mit dem Sach­ver­stand über Pflan­zen­wachs­tum von Vega­nern. Des­halb kos­tet der Salat auch ein wenig mehr — der Dün­ger ist nicht sehr ergie­big. In die­sem Sin­ne — Sala­thu akbar!

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11.4.2017: Als im Janu­ar des Jah­res 2000 der Inter­net­pio­nier­zwerg AOL den Unter­hal­tungs­rie­sen Time War­ner für eine geschätz­te Phan­tas­til­li­ar­de Dol­lar über­nahm, rie­ben sich alle ver­wun­dert die Augen. Wozu die­se „Neu­en Märk­te“ so alles fähig waren…unglaublich. Doch wer zu allem fähig ist, ist auch häu­fig zu nichts zu gebrau­chen. Der gan­ze Deal hat­te ein Volu­men, dass den Jah­res­um­satz sowohl des gro­ßen als auch des klei­nen Fisches um eini­ge Grö­ßen­ord­nun­gen über­stieg. Bei AOL waren es wohl sogar eher eini­ge Zeh­ner­po­ten­zen. Aber Schwamm drü­ber! Die Dot­com-Bla­se nahm bekannt­lich den Weg aller Bla­sen, die ent­we­der der Inkon­ti­nenz anheim fal­len, oder gar plat­zen. Es ist noch nie gut aus­ge­gan­gen, wenn der Schwanz ver­sucht, mit dem Hund zu wedeln. Doch nun ist alles anders, wir haben ja gelernt, das Poten­zi­al einer Idee kor­rekt ein­zu­schät­zen. Tes­la ist nun jeden­falls der „wert­volls­te Auto­bau­er“, und das, obwohl Elon Musk oder sei­ne Aktio­nä­re noch nie auch nur einen Dol­lar an den Autos ver­dient haben, die sie ver­kau­fen oder auf ihren Wunsch­lis­ten ste­hen haben. Nicht, dass heu­te wie vor 17 Jah­ren nur die Hoff­nung auf eine Hoff­nung den Markt befeu­ert, nein.

Heut darf’s was hand­fes­te­res sein.
Eine Bilanz vielleicht? 
Ein Markt viel­leicht, so groß und reich,
dass er für Jah­re rei­chen tut?

Oh nein, allein die Hoff­nung wallt das Blut.
Drum freut die Fir­ma Tes­la sich,
obwohl, sucht man am Straßenstrich
deren Elek­tro­au­tos stehn,
nur sel­ten ward einer gesehn.
Allein der Wert der Anteilsscheine,
spielt in der Liga ganz alleine.
Und die Moral von der Geschicht?
Gewin­ne machen, braucht es nicht.


Immer noch 8.4.2017: Heu­te wäre eigentllich der pas­sen­de Tag für SPON und Co, eine Repri­se der Trumpia­de „Yes­ter­day in Sweden…Sweden!!“ zu brin­gen. Aber man titelt lie­ber „Russ­land und Iran wer­fen Trump Unbe­re­chen­bar­keit vor“. Das gibt eine glat­te 7,9 auf der nach oben offe­nen Kabarett-Skala.


8.4.2017: Zu den wenig beach­te­ten Auf­ga­ben der EU-Gran­den gehört es, sich Ver­diens­te ans Revers zu hef­ten, die sie zwar nicht ver­ant­wor­ten, sich aber wegen ihrer all­um­fas­sen­den Bedeu­tungs­klam­mer für Euro­pa jedoch gern zuschrei­ben. Es ist das alte sta­tis­ti­sche Ver­wirr­spiel aus Kor­re­la­ti­on und Zusam­men­hang, das unaus­rott­bar in der Wahr­neh­mung der Bevöl­ke­run­gen Deutsch­lands exis­tiert. Wie zwi­schen Bre­x­it und Fla­tu­lenz las­sen sich auch Zusam­men­hän­ge zwi­schen Frie­den in Euro­pa und der EU her­bei­rech­nen – sofern man wie in sol­chen Fäl­len üblich die Daten­ba­sis ordent­lich fri­siert. Denn wel­che Bedeu­tung das Pro­jekt EU wirk­lich für den Frie­den in Euro­pa hat, wird durch die Lek­tü­re des Weiß­bu­ches, das Kom­mis­si­ons­prä­si­dent Junckers im März vor­stell­te, nicht wirk­lich deut­lich. Aber da hel­fe ich doch gern mit einer klei­nen, wenn auch unvoll­stän­di­gen, Kor­rek­tur. Die Ori­gi­nal­gra­fik fin­den sie übri­gens auf Sei­te 6 des Berichtes.


6.4.2017: Brüs­sel ist bes­ser als Berlin!
Na bit­te, geht doch! Man muss das „Prin­zip EU“ nur hin­rei­chend sim­pli­fi­zie­ren und mit einer zwar ner­ven­den aber doch lie­bens­wer­ten Fami­lie ver­glei­chen. EU ist, wenn Leu­te, die Plei­te sind, sich um die Men­schen küm­mern, die mit dem gan­zen neu­mo­di­schen Digi­tal-Kram nicht klar­kom­men und der schlaue Jonas der schimp­fen­den Oma Hen­ri­et­te erklärt, dass sie Vor­ur­tei­le gegen die Geld­ver­schwen­dung der EU hat, die er ihr mit­hil­fe ein­fa­cher sta­tis­ti­scher Ver­glei­che abge­wöh­nen muss. Frü­her hät­te Jonas noch das win­zi­ge pro­vin­zi­el­le Köln für einen Ver­gleich der Anzahl im öffent­li­chen Dienst Beschäf­tig­ten mit denen in Brüs­sel her­an­ge­zo­gen, weil das in etwa so vie­le sind, wie im Brüs­se­ler Bie­nen­korb — wo sie aller­dings bes­ser bezahlt wer­den als in Köln und auch nicht den Müll abho­len oder Knöll­chen ver­tei­len müs­sen. Aber Jonas hat dazu gelernt und zieht lie­ber gleich die 114.000 Beschäf­ti­gen Ber­lins als Ver­gleich her­an, dem deut­schen Bun­des­land also, in dem Regie­rungs­pöst­chen und Staats­se­kre­tärs-Stel­len schnel­ler wach­sen als der Bam­bus in Chi­na. Klar, so gese­hen ist in Brüs­sel noch Luft nach oben, Ber­li­ner Luft! Und da kann auch Oma Hen­ri­et­te nicht anders, als auf die Jonas Sei­te zu wech­seln und end­lich der rich­ti­gen Mei­nung zu sein. Im wirk­li­chen Leben könn­te Oma Hen­ri­et­te ihren vor­lau­ten Enkel ent­er­ben, was in der EU-Fami­lie aber lei­der nicht vor­ge­se­hen ist. Hier sehen Sie das Erklär­vi­deo zum Text.

https://youtu.be/CGJEUw9ZeFQ


5.4.2017: Cora Ste­phan: „Ich bin es leid. Ich will mein Euro­pa, ich will mein Deutsch­land zurück – nicht das Kli­schee von Deutsch­land, das jene gern zeich­nen, die das Land im Grun­de ver­ach­ten, son­dern das, was es in den letz­ten Jahr­zehn­ten gewor­den ist: zivil, ent­spannt, befrie­det, eine altern­de Gesell­schaft mit sin­ken­dem Gewalt­po­ten­ti­al. Trotz man­cher Absur­di­tä­ten des Geschlech­ter­kampfs: ein Land, in dem Frau­en sich Respekt erobert haben, in dem sie sich nicht ver­ste­cken und ver­hül­len müs­sen, in dem die Nacht ihnen gehört, und nicht jun­gen Män­nern aus frau­en­ver­ach­ten­den Kul­tu­ren. Ein Land der Mei­nungs­frei­heit, in dem Reli­gi­on Pri­vat­sa­che ist und nie­mand auf die Idee kommt, für sei­nen Glau­ben mit Gewalt kämp­fen zu müs­sen. Ein Land, in dem der Islam kei­nen nen­nens­wer­ten Ein­fluss hat.“ mehr davon auf achgut.com


23.3.2017: Ver­di marschiert!
Ich habe ja in letz­ter Zeit eini­ges an Vor­wür­fen und Vor­ur­tei­len gele­sen, die gegen ver­meint­li­che Rechts­po­pu­lis­ten die Run­de machen. Immer wie­der habe ich auch den Begriff des „Block­war­tes“ bemüht. Ich hat­te aller­dings kei­ne Ahnung, das wir schon wie­der deut­lich wei­ter sind. Es wer­den schon wie­der Fleiß­bi­en­chen an ver­dien­te Denun­zi­an­ten ver­teilt, Benimm­fi­beln für den moder­nen Denun­zi­an­ten her­aus­ge­bracht und sau­be­re Regeln für kor­rek­tes Denun­zie­ren am Arbeits­platz auf­ge­stellt. Denn Denun­zie­ren ist ein anstren­gen­des und schein­bar wie­der „ehren­vol­les“ Geschäft, dass man mit Ver­ant­wor­tung und Sorg­falt aus­üben muss! Es kann nicht ein­fach jeder drauf­los­de­nun­zie­ren – die Gewerk­schaft ver.di hilft dem Berufs­star­ter mit Info­ma­te­ri­al und Check­lis­ten. Die Sei­te hat ver.di vom Netz genom­men, weil ver­mut­lich (und hof­fent­lich) in den Flu­ren bereits knie­hoch die Jau­che steht. Hier eine gespei­cher­te Ver­si­on des Denunziationspapiers.


20.3.2017: Ges­tern in Schwe­den, oder vor­ges­tern, oder übermorgen
Tim Pool, ein ame­ri­ka­ni­scher Jour­na­list aus Chi­ca­go woll­te das tun, was Jour­na­lis­ten eigent­lich von Berufs wegen tun sol­len: eine Aus­sa­ge eines Poli­ti­kers über­prü­fen. (Hier im Inter­view bei Paul Joseph Wat­son). Nach Trumps legen­dä­rer „yes­ter­day in Sweden.…Sweden!!“-Aussage dach­te er sich, ok, ich muss das über­prü­fen. Sei­ne Kol­le­gen ver­su­chen, ihm das aus­zu­re­den. Wozu dort­hin fah­ren, wenn Trump doch sowie­so lüge, File clo­sed! Pool fuhr trotz­dem und was er fand, möch­te man weder in Schwe­den, noch in Deutsch­land gern hören. „Schwe­den hat ein kul­tu­rel­les Pro­blem“, sagt er.

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Ja, es gebe Pro­ble­me in Schwe­den, wenn auch nicht gera­de „ges­tern“, son­dern eigent­lich stän­dig. Nein, es wären nicht die Migran­ten des letz­ten Jah­res, die die­se Pro­ble­me ver­ur­sach­ten, die kämen höchs­tens noch „on top“ – es sei die fehl­ge­lei­te­te Inte­gra­ti­on der Migran­ten der zwei­ten Genera­ti­on, die zwar nach der Defi­ni­ti­on Schwe­den sei­en, aber kei­ner­lei Iden­ti­fi­zie­rung mit der schwe­di­schen Mehr­heits­ge­sell­schaft emp­fin­den. Sie spre­chen die Spra­che schlecht, leben geballt in bestimm­ten Stadt­vier­teln und schlös­sen sich Ban­den an. Und die Mehr­heits-Schwe­den? Die wür­den viel lie­ber über Begrif­fe und Defi­ni­tio­nen eines Pro­blems reden, als über das Pro­blem selbst. Tim Pools Kame­ra­team wird inzwi­schen von der schwe­di­schen Poli­zei aus dem Stadt­vier­tel eskor­tiert, in dem es ja eigent­lich kei­ne Pro­ble­me gibt, die Poli­zei bestrei­tet dies spä­ter — was wenig Sinn ergibt, wie Pools Video zeigt. Von Schwe­den ler­nen heißt, Pro­ble­me weg­de­fi­nie­ren ler­nen. Was aber, wenn schon die Poli­zei sich in bestimm­ten Gegen­den der Städ­te nicht sicher fühlt? Pool dazu: „You don’t get sca­red on an air­p­lain, unless the flight­at­ten­dent is get­ting sca­red.“ Irgend­wie kommt mir das bekannt vor.


15.3.2017: Das Impe­ri­um twit­tert zurück! Rei­fe Leis­tung, Erdo­gan! Wenn Du uns so lieb bit­test, wer­den wir natür­lich noch­mal genau drü­ber nach­den­ken, Dich und Dei­ne Wesi­re Schmie­re­rei­en in den Köp­fen der Deutsch­tür­ken aus­füh­ren zu las­sen, wo Du Dich mit Schmie­re­rei­en im Netz jetzt so gut aus­kennst. Und wozu soll­test Du über­haupt um Erlaub­nis fra­gen! Ein­fach drauf­los, die Welt gehört Dir — und „Die Welt“ wohl auch.


7.3.2017: Heu­te beim Augen­arzt. Eine jun­ge tür­ki­sche Fami­lie, zwei klei­ne Kin­der, ein drit­tes offen­sicht­lich unter­wegs, sitzt mit mir im War­te­zim­mer. Bei­de Eltern spre­chen tür­kisch mit­ein­an­der, die bekopf­tuch­te Mut­ter deutsch mit ihrem etwa vier­jäh­ri­gen Sohn. Papa bekommt von der Sprech­stun­den­hil­fe Augen­trop­fen, Mama muss tup­fen, Pascha bewegt sich nicht. Mama muss auch erklä­ren, was die Sprech­stun­den­hil­fe über das Ansin­nen des Arz­tes erklärt hat, weil Papa es nicht ver­stan­den oder nicht begrif­fen hat. Aber er wür­de auch immer schwarz sehen, sagt Mama über ihren Pascha zur Sprech­stun­den­hil­fe. ‚Kenn ich, ist aber was Poli­ti­sches, hat nix mit den Augen zu tun‘ dach­te ich, schwieg aber. Das Vor­ur­teil klopft leicht von innen an mei­ne Stirn, alle schon bekannt, nichts Neu­es aus klein Anka­ra im Nor­den Han­no­vers. Mut­tern bespielt wie­der den for­dern­den Sohn, der ihr gro­ße Spiel­zeug­zah­len aus dem Fun­dus der Pra­xis vor die Nase hält. Mama fragt, was das denn sei, als der klei­ne ihr eine Fünf vor die Nase hält. „Prim­zahl!“ Ruft der Kleine.
Schweig still, Vor­ur­teil. Hoff­nung, fang an zu singen!


4.3.2017: In der Tür­kei wer­den Jour­na­lis­ten, Par­la­men­ta­ri­er und Rich­ter ver­haf­tet? … „War­um inter­es­siert Sie das“.…ein­sa­me Klas­se die­se Jung­tür­ken! Schau ein­fach nicht hin, dann passt das schon – aber wehe, du bezeich­nest die Tür­kei als Des­po­tie. Wer hat dir erlaubt, hin­zu­se­hen. Echt zum totlachen.
Aber war­te mal, bis die SPD sich den Erdo­gan-Schmacht­fet­zen „Reis“ ana­ly­siert hat. Die dre­hen glatt ein Sequel über Mar­tin Schulz. Wie er Hera­kles bezwingt, wie er den Dra­chen tötet, wie er mit sei­nem Atem das Kli­ma abkühlt und im Namen der Ener­gie­wen­de Dumm­heit in Strom verwandelt.

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1.3.2017: Lied des n‑tv-Redak­teurs
Drum reih’ Dich ein,
in die Köter-Erziehungs-Einheitsfront!
Reih’ Dich ein, reih’ Dich ein, reih’ Dich ein!

In Zei­ten wie die­sen, wo Minis­te­ri­en den Ange­hö­ri­gen des Köter­ras­sen­vol­kes am liebs­ten mit­tels „ein­fa­cher Spra­che“ erklä­ren, wo der Frosch die Locken hat, geht es auch für pri­va­te Medi­en dar­um, sich recht­zei­tig einen Platz im Ret­tungs­boot MS-Sys­tem­re­le­vant zu sichern. Wohl­ver­hal­tens­punk­te sam­melt man am bes­ten dadurch, dass man Miss­ver­ständ­nis­se beim Leser oder Zuschau­er gar nicht erst auf­kom­men lässt. Des­halb ent­schloss sich der Sen­der n‑tv, Ser­dar Somun­cus „Alter­na­tiv­los schmut­zig: Wie extrem wird der Wahl­kampf?“ am Diens­tag­abend nicht zu senden.
Begrün­dung: „Die Zuschau­er erwar­ten gera­de in Zei­ten von gefühl­ter Unsi­cher­heit und oft unüber­schau­ba­ren Nach­rich­ten­la­gen von einem Nach­rich­ten­sen­der Ori­en­tie­rung und Einordnung“
Falsch, lie­be n‑tv-Kol­le­gen! Der Zuschau­er mag von einem Nach­rich­ten­sen­der viel­leicht kei­ne Sati­re erwar­ten, aber für „Ori­en­tie­rung und Ein­ord­nung“ soll­ten selbst Zuschau­er Ihres Sen­ders immer noch selbst ver­ant­wort­lich sein.
Aus Rai­der wur­de Twix, aus Feig­heit „Ori­en­tie­rung“, aus Zen­sur „Ein­ord­nung“ und als „mutig und cou­ra­giert“ gilt heu­te, wer eine Sen­dung nicht aus­strahlt oder die­sel­ben lee­ren Phra­sen drischt, wie 99% aller ande­ren auch. Und nein, es geht mir nicht um die Qua­li­tät der Sen­dung oder das Wir­ken von Ser­dar Somun­cu. Es geht geht um die Begrün­dung der Abset­zung der Sendung.


28.2.2017: „Ich ent­zie­he dem Abge­ord­ne­ten das Wort!“ – die­se Flos­kel wer­den die Zuschau­er der „ner­ven­auf­rei­ben­den“ Debat­ten im euro­päi­schen Par­la­ment wohl dem­nächst sel­te­ner zu hören bekom­men, denn „bei Hass und Belei­di­gun­gen“ darf im EU-Par­la­ment dem­nächst ein­fach der Ste­cker gezo­gen wer­den, wenn das Stand­ge­richt der Ein-Mann-Armee namens Par­la­ments­prä­si­dent (oder einer der 14 Vizes) Hass und Belei­di­gung erken­nen. Viel­leicht soll­te im Zusam­men­hang mit der EU wie­der mehr gebe­tet werden:
Herr schüt­ze uns vor Sturm und Wind,
und Regeln, die aus Brüs­sel sind!


17.2.2017: Eigent­lich kann ein Elek­tro­mo­tor (im Gegen­satz zu Ver­bren­nern) ja nicht stot­tern. Der Motor der „Ener­gie­wen­de“ tut es trotz­dem! In jedem Seg­ment hinkt die­se den irr­wit­zi­gen Plä­nen der Bun­des­re­gie­rung hin­ter­her — außer bei den Kos­ten, da ist der Plan längst über­erfüllt! Und was macht man, wenn’s grad nicht so gut läuft? Klar, man säuft sich die Lage schön. Am bes­ten, mit Steuergeld!


17.2.2017: Paul Joseph Wat­son befasst sich mal wie­der sehr poin­tiert mit dem „moral high ground“ in Sachen Flücht­lings­kri­se, auf dem so man­cher Celeb­re­tie in UK so sei­ne Run­den dreht.

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16.2.2017: Die Kos­ten, denkt an die Kos­ten… was wie das Man­tra eines deut­schen Buch­hal­ters klin­gen mag, ist in Bezug auf die lang­jäh­ri­ge Erfah­rung mit deut­schen Pres­ti­ge-Bau­ten die Mut­ter der Por­zel­lan­kis­te. Die Pla­ner von „Elphie“ kön­nen nun zumin­dest ein präch­ti­ges Haus vol­ler Inno­va­tio­nen vor­wei­sen, „BER“ jedoch kämpft nun schon mit der nächs­ten Ver­schie­bung der Eröff­nung. Waren es dies­mal zu mick­ri­ge Rohr­lei­tun­gen für Lösch­was­ser oder bie­ten die Zapf­an­la­gen für edle Bie­re in den Flug­ha­fen­re­stau­rants zu wenig Auswahl…ich hab’s ver­ges­sen. Geld jedoch hat Ber­lin im Über­fluss – es kommt per Rohr­post aus Mün­chen und Stutt­gart. Und nun soll es in ein neu­es Denk­mal flie­ßen, des­sen Rea­li­sie­rung seit Jah­ren sprich­wört­lich auf der Kip­pe steht: Die Ein­heits­wip­pe kommt!
Kos­ten? Vor­aus­sicht­lich 15 Mil­lio­nen Euro. Ein Drit­tel mehr, als geplant. Es darf bezwei­felt wer­den, dass dies schon das letz­te Wort ist. Schließ­lich gibt es noch erheb­li­che Pro­ble­me, die Wip­pe „Bar­rie­re­frei“ zu gestal­ten, von ande­ren „kine­ti­schen“ Pro­ble­men ein­mal abge­se­hen. Ich fra­ge mich gera­de, ob der Turm­bau zu Babel jemals in Ber­lin hät­te statt­fin­den können…ach, ver­ges­sen wir das, reden wir über die Kos­ten für das neue Erin­ne­rungs­klein­od im mär­ki­schen Sand und fra­gen mal Clau­dia Roth, die ihre Kom­pe­tenz in Sachen Bau sicher als Mana­ge­rin der Band „Ton Stei­ne Scher­ben“ gemacht hat. Und als Exper­tin in Sachen Bau­kos­ten kommt Frau Roth zu dem Schluss, „der Respekt vor Bür­ger­be­we­gun­gen, vor Frei­heits­be­we­gun­gen, die Idee von Frei­heit kann uns gar nicht teu­er genug sein.“
Was bin ich dank­bar, dass selbst unser meschug­ge­ner Staat Clau­dia Roth nicht ein­mal die Kas­sen­füh­rung für ein Spar­schwein anvertraut!


12.2.2017: Wie Wein wer­den auch man­che Arti­kel bes­ser, grö­ßer und deut­li­cher, wenn man ihnen ein paar Jah­re Zeit zum Rei­fen lässt. Die­ser Arti­kel von Harald Mar­ten­stein ist fünf Jah­re alt und gäbe es ihn nicht bereits, müss­te er heu­te drin­gend geschrie­ben wer­den. Ein Zeit­lo­ses Doku­ment des Wahn­sinns, der heu­te in Form der all­ge­gen­wär­ti­gen Nazi-Bezich­ti­gun­gen um sich greift, und bereits von fünf Jah­ren begann, aus­zu­bre­chen. Viel­leicht wird der Spuk erst enden, wenn jeder schon län­ger hier leben­der Mensch sich nicht mehr um das Eti­kett schert, das ihm auf­ge­klebt wird. Denn wenn der Begriff sich wei­ter mit rasan­ter Geschwin­dig­keit abnutzt, wird er bald über­haupt kei­ne Bedeu­tung mehr haben.


11.2.2017: Schwei­zer Medi­en sei­en das neue West­fern­se­hen, hör­te ich neu­lich jeman­den sagen. Beob­ach­te seit eini­gen Tagen mein eige­nes Medi­en­ver­hal­ten. Fin­de, jemand hat Recht.


10.2.2017: Losung der Deka­de, heu­te von Micha­el Klo­n­ov­ski in sei­ner Acta diur­na: „Weil die­se Nota­te zuwei­len gern miss­ver­stan­den und fehl­zi­tiert wer­den: Ich träu­me kei­nes­wegs von einem bio­deut­schen Para­dies, im Gegen­teil, mich widern vie­le mei­ner Lands­leu­te an, auch unter den besorg­ten Bür­gern, zu schwei­gen von den Mario-Barth- und Die­ter-Nuhr-Guckern, von brau­nen, grü­nen und roten Zelo­ten, von fei­gen Pro­fes­so­ren und noch fei­ge­ren Gene­rä­len, von TV-Tro­glo­dy­ten und Gen­de­ris­ten, von Soh­len­gän­ge­rin­nen und all den pfif­fig-ver­heu­chel­ten, zu jedem Ver­rat berei­ten bio­deut­schen Back­pfei­fen­ge­sich­tern in Büros und Redak­ti­ons­stüb­chen, es wäre öde unter ihnen allein. 
Wovon ich frei­lich träu­me, das ist ein Leben unter Zivilisierten.“


10.2.2017: Was soll die­ses Ätsch-Bätsch, in SPON, anläss­lich 25 Jah­re Maas­tricht und Wun­der­waf­fe Euro? Man kann den Kri­ti­kern von vor 20 Jah­ren schlecht vor­wer­fen, dass sie die per­ma­nen­ten Regel­brü­che und Rechts­beu­gun­gen der EU, der EZB und der Bun­des­re­gie­rung in ihre Pro­gno­sen nicht mit ein­ge­preist haben. Wenn es etwas gibt, das man aus 25 Jah­ren Maas­tricht ler­nen kann, dann das man im Grund über­haupt kei­ne Regeln braucht, weil sie bei aller­ers­ter Gele­gen­heit sowie­so gebro­chen wer­den. Vor dem Regel­bruch ist immer nach der Regu­lie­rung. Herz­li­chen Glückwunsch!


8.2.2017: Lie­be Dresdner,
ihr soll­tet dar­auf bestehen, das Monu­ment exakt so auf­ge­baut zu bekom­men, wie es in Alep­po gestan­den hat. Dann weh­te oben drauf näm­lich noch die Flag­ge der Ahrar-al-Sham, die zur Al Nus­ra gehört, die zur Al Quai­da gehört. Erst dann ist das Bild voll­stän­dig und die Reden eures Bür­ger­meis­ters bekom­men noch mal einen schö­nen Spin ins Absurde.
Viel­leicht drückt die Bun­des­staats­an­walt­schaft im Namen der Kunst ja mal ein Auge zu. Ist doch für eine gute Sache, denn alles, was Deutsch­land heut­zu­ta­ge der Lächer­lich­keit preis gibt, ist bit­ter nötig und muss unter­nom­men wer­den. Also, wenn schon, denn schon! Traut euch! (Ori­gi­nal­zi­tat mei­nes User­kom­men­tars auf ZON, wegzensiert)


1.2.2017: Anlei­tung zur Selbst­dia­gno­se. Wenn Du Traum und Wirk­lich­keit durch­ein­an­der bringst, Dein Talent zur poli­ti­schen Intri­ge von Net­flix prä­sen­tiert wird und dei­ne Tweets genau­so über­flüs­sig sind wie die von Prä­si­dent Trump, dann merkst Du, dass es unan­ge­nehm aus Dir stegnert.


immer noch 31.1.2017: „Unser Land ist mehr wert als eine Mil­li­on Ame­ri­kas“, sagt ein Liby­er gegen­über Al Jaze­e­ra, als er auf das US-Ein­rei­se­ver­bot ange­spro­chen wird. Auch der Süd­deut­schen, die dar­über berich­tet, scheint die­se Aus­sa­ge als ganz legi­ti­mer Aus­druck von Natio­nal­stolz zu gel­ten. Ob das auch für die Aus­sa­ge „Unser Land ist mehr wert als eine Mil­li­on Liby­ens“ gel­ten wür­de, der von einem ent­nerv­ten Dun­kel­deut­schen in die Kame­ra des Heu­te-Jour­nals gespro­chen wür­de, oder wür­de Claus Kle­ber unwei­ger­lich einen Hin­weis auf die ers­te Stro­phe des Deutsch­land­lie­des brin­gen? Ich fin­de ja bei­de Aus­sa­gen als Aus­druck der ganz per­sön­li­chen Prä­fe­renz völ­lig in Ord­nung. Aber was weiss ich schon von den Regeln der PC.


31.1.2017: Die Welt ist vol­ler gro­ßer Kin­der mit selt­sa­men Ansich­ten und Tuvia spricht mit allen — so etwa wür­de ich die Repor­ta­gen, Kolum­nen und Bücher zusam­men­fas­sen, die Tuvia Tenen­bom schreibt. Gäbe es ihn nicht, wür­de ich die Web­sei­te der „Zeit“ wohl deut­lich sel­te­ner besu­chen. Hier eine wun­der­ba­re Moment­auf­nah­me aus sei­ner Hei­mat­stadt New York zur Zeit der Amts­ein­füh­rung von Prä­si­dent Trump. Es lohnt sich.


29.1.2017: EU ver­bie­tet Bunt­stif­te und Was­ser­far­ben. Was der gro­ße Schnit­ter Tod eigent­lich für das Ende des Lebens vor­ge­se­hen hat, möch­te die EU gern schon an den Anfang des Lebens setz­ten: Alle Men­schen gleich­ma­chen. Das End­ziel der EU wird sein, dass jeder Mensch bei sei­ner Geburt in einen Kokon aus natur­be­las­se­ner Baum­wol­le, die der Wind auf nur mit Zie­gen­mist gedüng­ten Fel­dern zusam­men­ge­weht hat, ein­ge­wi­ckelt wird. Jedes indi­vi­du­el­le Lebens­ri­si­ko wird ega­li­siert oder abge­schafft, alle sehen gleich aus, ver­hal­ten sich gleich und sind bere­chen­bar wie eine linea­re Glei­chung. Nächs­tes Nor­mungs­pro­jekt: Der EU-Ter­ro­rist. Bio­lo­gisch abbau­ba­rer Spreng­stof­fe, Atten­ta­te nur noch mit Ele­kro-Autos und Mes­ser­at­ta­cken nur noch mit Mes­sern mit Manu­fak­tum-Qua­li­tät. Nimm das, chi­ne­si­scher Billigmesserexporteur!


29.1.2017: Der Bun­des­tag ging mit gutem Bei­spiel vor­an und bie­tet aus­ge­wähl­te (weni­ge) Inhal­te auf sei­ner Web­sei­te auf Ara­bisch an. Nun kön­nen in Deutsch­land auch Fahr­prü­fun­gen auf Ara­bisch absol­viert wer­den. Das kann aber erst der Anfang von einer gro­ßen, brei­ten Bunt­heits­of­fen­si­ve in unse­rem Schwarz­weiss­land sein, meint Hen­ryk Bro­der. Ich lache mit.


28.1.2017: Die­ses klei­ne Video möch­te dem Betrach­ter ver­mit­teln, dass die Welt dem Islam fünf bahn­bre­chen­de Erfin­dun­gen ver­dankt. Gewag­te The­se, wie ich fin­de. Die größ­ten Pro­du­zen­ten und Ver­brau­cher von Kaf­fee sind heu­te jedoch nicht die mus­li­mi­schen Staa­ten, Ent­wick­lun­gen wie Kaf­fee­fil­ter, Espres­so­ma­schi­ne oder Kap­sel­sys­te­me sind west­li­che. Nach deren „Erfin­dung“ wur­den sämt­li­che Ent­wick­lun­gen in der Alge­bra eben nicht von mus­li­mi­schen Gelehr­ten gemacht, die Leh­re in isla­mi­schen Uni­ver­si­tä­ten ver­flach­te nach kur­zer Blü­te ins ein­di­men­sio­na­le, heu­te gehört kei­ne davon auch nur zu den Top100, wenn es nicht gera­de um isla­mi­sche Theo­lo­gie geht. Kei­ne Kame­ra und Kein Flug­zeug wur­de je in einem mus­li­mi­schen Land ent­wi­ckelt, viel­leicht wur­den eini­ge in Lizenz gebaut. Das Video ist eigent­lich der Beleg dafür, dass der Islam lang­fris­tig nur brem­send auf Ideen und Erfin­dun­gen des Men­schen wirkt. Auch was sei­ne unbe­strit­te­nen Groß­ta­ten für die Mensch­heit angeht, lebt der Islam in der Ver­gan­gen­heit und träumt von ver­gan­ge­ner Größe.


23.1.2017: Kommt mal wie­der run­ter, lie­be Trump-Hater, An-der-Demo­kra­tie-Ver­zweif­ler, Fak­ten-nicht-Wahr­ha­ben­wol­ler und Kon­ter­re­vo­lu­ti­on-sofort-For­de­rer. Hier ein klei­nes Video für euer Amü­se­ment und wenn es schon nicht der Bil­dung dient, hilft es viel­leicht dabei, in Zukunft auf sol­che Pein­lich­kei­ten zu ver­zich­ten. Ich wäre euch wirk­lich sehr verbunden.

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19.1.2017. Es hän­selt wieder
Gerald Hen­sel ist wie­der auf Sen­dung, ein ganz neu­er Mensch, der alles bes­ser machen will. Dazu star­tet er in schö­ner Umkehr von Ursa­che und Wir­kung nun ein Täter­schutz­pro­gramm für geschei­ter­te Shit­s­torm­los­tre­ter. Er kann die Grab­bel­fin­ger­chen ein­fach nicht von der Schei­ße las­sen. Aber jetzt ist er „einen Level drü­ber“: „Stop Hate­ver­ti­sing“. Das ist so abge­ho­ben und ver­schraubt, dass ich an der selbstat­tes­tier­ten Lern­fä­hi­ge­keit die­ses Würst­chens doch erheb­li­che Zwei­fel habe. Die „Wut“ hat das Stock­werk über­flu­tet, in dem er so schön warm und tro­cken saß. Nun ist er ein­fach eine Eta­ge höher gezogen.

„Stel­len Sie sich vor, Sie eröff­nen eine Knei­pe. Jeden Abend tagen da ein Hau­fen sehr zwie­lich­ti­ger Gestal­ten. Und wenn die Nach­barn sich beschwe­ren, heben Sie die Hän­de und sagen: ‚Ich kann nichts dafür, ich bin nur der Wirt.‘ Da ist etwas falsch in der Logik. „

Ja, Hen­sel. Und zwar der Ver­gleich. Dafür ist er wun­der­bar ent­lar­vend, dafür muss ich dan­ken. Ist es jetzt schon Bür­ger­pflicht des Nach­barn, den Begriff „zwie­lich­tig“ mit denun­zi­an­ti­schem Inhalt zu fül­len? Ich dach­te, das Leben sei so bunt und viel­fäl­tig? Sind Sie da nicht ein wenig zu wer­tend und vor­ver­ur­tei­lend, um nicht zu sagen dis­kri­mi­nie­rend? Sind wir jetzt wie­der ein Volk der Block­war­te und Kapos, die „acht geben“, was der Nach­bar für zwie­lich­ti­ge Gestal­ten kennt, die viel­leicht schon nach ihrem Äuße­ren als „ver­däch­tig“ erschei­nen? Sie sind und blei­ben ein Denun­zi­ant, Herr Hen­sel. Das Inter­view zeigt dass es nichts genützt hat, sie im Mono­po­ly über „los“ zu schi­cken, weil Sie ganz offen­sicht­lich immer noch nicht gelernt haben, was Mei­nungs­frei­heit wirk­lich bedeu­tet. Am bes­ten, Sie tau­chen schnell wie­der in der Twigh­light-Zone aus Denun­zia­ti­on und krea­ti­ver Finan­zie­rung ab.


17.1.2017: Wenn ein Shit­s­torm über einem zusam­men­schlägt, ist das für den Betrof­fe­nen nie wirk­lich lus­tig. Der Anlass jedoch, nun ja…der ist von Zeit zu Zeit doch so unfrei­wil­lig durch­ge­knallt, dass es schon fast eine Kunst­form ist, sich sowas aus­zu­den­ken. Gelehrt wird die­se Kunst­form übri­gens in den Öffent­li­chen Bedürf­nis­an­stal­ten der Poli­ti­cal Über-Cor­rect­ness und das kann — wie im Fall des Chef­re­dak­teurs der Welt-Grup­pe — schon mal hef­tig ins Auge gehen. Wenn man auf einer ver­kopf­ten Meta-Eben etwas in die Men­ge wirft…es lan­det als Tief­schlag in der Realität.

War ein­mal ein Bumerang;
Wer­fer dacht‘ er wür­fe lang.
Bume­rang flog ein Stück,
Kam zum Wer­fer prompt zurück.
Publi­kum – noch stundenlang –
Freu­te sich an Bumerang.

sehr frei nach Ringelnatz


15.1.2017: Mir wird beson­ders eine Eigen­schaft der Bri­ten feh­len, wenn sie die EU ver­las­sen haben: Ihre Fähig­keit, Gemein­hei­ten diplo­ma­tisch so zu ver­pa­cken, dass sie wie Zuge­ständ­nis­se an die Gegen­sei­te aus­se­hen. The­re­sa May strebt nun also einen „har­ten Schnitt“ an und Mar­tin Schulz, der im Juni 2016 noch Wochen­fris­ten für den Kün­di­gungs­brief anmahn­te, könn­te sich als Sig­fried füh­len, der end­lich den Insel­dra­chen besiegt hat. Wäre da nicht eine Kleinigkeit…man müs­se womög­lich das bri­ti­sche Wirt­schafts­mo­dell über­den­ken, „wenn man uns zwingt, etwas ande­res zu sein, dann wer­den wir etwas ande­res wer­den müs­sen“. Im Klar­text: Je här­ter die EU nun die Aus­tritts­ver­hand­lun­gen füh­ren wird, umso steu­er­pa­ra­die­si­ger wird das künf­ti­ge Groß­bri­tan­ni­en wer­den. Ein dickes Lob, Frau  Pre­mier­mi­nis­te­rin. Allein schon für den Schneid!


14.1.2017: Roger Köp­pel ist Mit­glied im Schwei­zer Natio­nal­rat und Her­aus­ge­ber der Welt­wo­che und führt einen Vor­na­men, der ihn zur Ehr­lich­keit ver­pflich­tet ;). Die­ses Video ent­stand kurz vor der Wahl Trumps zum US-Prä­si­den­ten und erlaubt einen Blick auf Euro­pa und die Welt durch die „Schwei­zer Bril­le“, die eine sehr prag­ma­ti­sche Bril­le ist. Sehenswert.

https://www.youtube.com/watch?v=T2SbPad4WRc


14.1.2017: Lie­ber Spiegel,
war­um nur hin­ter­lässt der Titel „An Isra­el traut Putin sich nicht ran“ bei mir den Ein­druck, ihr seid irgend­wie sehr ent­täuscht von Putin? Wäh­rend ihr sonst nicht müde wer­det, den Ver­bre­cher Assad an den Pran­ger zu stel­len und Putin dafür zu ver­ur­tei­len, dass er den Dik­ta­tor stützt, schreibt ihr in die­sem Fall Isra­el zum Aggres­sor hoch, der den wehr­lo­sen Syrern ihre schö­nen Rake­ten­stel­lun­gen kaputt und deren Waf­fen­lie­fe­run­gen an die anti­is­rae­li­sche His­bol­lah unmög­lich macht. „Und was unter­nimmt Mos­kau dage­gen? Nichts!“ Schä­big, Spie­gel. Ein­fach schäbig!


12.1.2017: Wahr­schein­lich wird man den wei­ner­li­chen Auf­tritt von Meryl Streep in Erin­ne­rung behal­ten, die sich bei den „Gol­den Glo­bes“ Donald Trump vor­knöpf­te. Wirk­lich wert, erin­nert zu wer­den sind die Auf­trit­te von Schau­spie­lern aber stets dann, wenn sie das tun, was sie wie sonst nie­mand kön­nen: geni­al schau­spie­lern! Dan­ke Kris­ten Wiig und Ste­ve Carell.

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9.1.2017: Deutsch­land­funk, Euro­pa Heu­teDas tür­ki­sche Par­la­ment debat­tiert über sei­ne Selbstent­mach­tung und der tür­ki­sche Prä­si­dent ist der Ein­zi­ge, der die rich­ti­gen Par­al­le­len in der Geschich­te gefun­den hat. Ob er merkt, wie rich­tig er unab­sicht­lich mit sei­ner Aus­sa­ge liegt? 

Erdo­gan ab 3:40min: „Das Deut­sche Reich wur­de par­la­men­ta­risch regiert und dies bewahr­te die Deut­schen nicht vor der Hit­ler­dik­ta­tur“. Genau, Herr Erdo­gan! Weil das deut­sche Par­la­ment für genau solch ein „Ermäch­ti­gungs­ge­setz“ (Reichs­tag, 24.3.1933) stimm­te, wie Sie es nun für die Tür­kei gern hät­ten. Ein Schelm, wer da Par­al­le­len bei den han­deln­den und pro­fi­tie­ren­den Per­so­nen erkennt!


4.1.2017: Ok, für einen ech­ten Pira­ten hat­te er ein Auge zu viel. Das muss Chris­to­pher Lau­er auch klar gewe­sen sein, denn mitt­ler­wei­le hat er ein ande­res Par­tei­buch. Wer schon seit 150 Jah­ren in der poli­ti­schen Kari­bik unter­wegs ist, der kennt sich sicher aus, dach­te er sich, und heu­er­te auf der stark unter­ta­kel­te, unter­be­setz­ten und bohr­wurm­zer­fres­se­nen Bark „SPD“ an. Es scheint jedoch, dass er dort nicht das pralls­te Segel an den Rahen ist, denn er woll­te sich als Leicht­ma­tro­se „Lack Beard“ einen Namen machen, indem er „Feu­er frei“ auf eine poli­ti­sche AfD-Unter­stüt­zer-Land­rat­te rief, nach­dem die­ser den Feh­ler beging, den lau­ern­den Leicht­ma­tro­sen vom Kut­ter sei­nes Arbeit­ge­bers (Spar­kas­se) aus den Marsch zu bla­sen – wes­halb Leicht­ma­tro­se Lau­er sich zum Zwe­cke der Kiel­ho­lung an den Ree­der der Land­rat­te wand­te. Gaa­anz schlech­te See­mann­schaft das!
Denn mer­ke: ob die Kri­tik an den Äuße­run­gen des ver­hin­der­ten Pira­ten „Lack Beard“ begrün­det sind, stand gar nicht zur Debat­te, weil die Land­rat­te das fal­sche Mega­fon ver­wen­det hat – näm­lich das der Spar­kas­se. Nach die­sem pein­li­chen Tief­schlag des „Polit­pro­fis“ Lau­er gegen einen Polit-Ama­teur, hof­fe ich, dass der Skip­per der „SPD“, sei­nen Pira­ten-Über­läu­fer zum Kar­tof­fel­schä­len abkom­man­diert, ihm zu die­sem Zweck nichts als einen Cäpt’n Hook-Haken aus­hän­digt und ein Auge ver­bin­det. Lus­tig ist das Pira­ten­le­ben. Auch auf ande­ren Schiffen.


1.1.2017: Ja, der Islam und sein nega­ti­ves Image! Da geht doch sicher noch was, sag­te sich der Bun­des­in­nen­mi­nis­ter und plant des­halb für Anfang 2017 einen Work­shop „in dem Chef­re­dak­teu­re aller rele­van­ten Medi­en in Deutsch­land ler­nen sol­len, wie man rich­tig über den Islam berich­tet“. Man muss halt das Gute und Posi­ti­ve auch sehen wol­len und dabei möch­te der Innen­mi­nis­ter den Jour­na­lis­ten gern hel­fen, weil er offen­bar der Mei­nung ist, dass Jour­na­lis­ten von Poli­tiker­dar­stel­lern gesagt bekom­men müs­sen, wie sie ihre Arbeit zu machen haben. Schön­schrift ist kein Schul­fach mehr, Schön­schrei­ben hat aber Zukunft. Wenn die Ver­an­stal­tung gut läuft ist sicher mit Vor­set­zun­gen auch zu ande­ren The­men zu rech­nen, die durch­ge­hend nega­tiv besetzt sind und drin­gend auf­ge­hübscht wer­den müs­sen. Man den­ke nur an mög­li­che Ver­an­stal­tun­gen wie „Ich habe Aids – und das ist auch gut so“ oder „Hämor­rhoi­den als Chan­ce für das Stehvermögen“.