Fundstücke (Archiv 2017)

31.12.2017, Sylvester: 
Jungfer ich knet’ dir den Hackfleischkranz,
er wird dich beschützen vor Nafriantanz.
Zum Zwecke des Schutzes kommt auch wie bestellt,
auf Berlins Feier-Meile das Frauenzelt.
Und bis du in Köln auf des Domes Platt’,
geschützt ist dort gut, wer ein Arm­band hat.
Wie die Kan­z­lerin sagt in der Neujahrsansprache:
der Schutz ihrer Bürg­er ist Ehrensache!

—passt auf euch auf! Wir sehen uns 2018!


30.12.2017: Der SWR fragt, ganz Sendung mit der Maus, warum es eine Rolle spielt, ob der Kan­del-Stech­er ein Jugendlich­er sei, oder nicht. Ja, für das Straf­maß, schon. Wie schön! Wer hätte da auch drauf kom­men kön­nen in einem Land, in dem man erst mit 18 rauchen darf, das bei abge­laufe­nen Per­son­alausweisen oder ver­späteter Ummel­dung nach Umzug Strafen ver­hängt und das auch son­st immer gern genau weiß, was seine Bürg­er­lein wann, wo und mit wem treiben. Für die Frage, ob er hier den gut dotierten Schutzs­ta­tus, Betreu­ungsange­bote, Taschen­geld und ein Dach über dem Kopf gestellt wurde, spielte das Alter offen­sichtlich keine Rolle, son­st würde man ja jet­zt nicht so blamiert daste­hen, liebe Behör­den. Anson­sten ist schon wieder “busi­ness as usu­al”, wenn da nur der Hass nicht wäre! Aber den bekommt ihr schon noch wegge­quatscht. Mit Kandelgelaber!


29.12.2017: Liberia hat gewählt, die deutsche Presse ist begeis­tert! Es ist ein ehe­ma­liger Welt­fußballer, ein Star, ein Guter! Er wird die Kor­rup­tion been­den, die Krim­i­nal­ität eindämmen…auch Clausi Kle­ber spricht vom “Hoff­nungss­chim­mer”, denn “King George Weah” hat die Wahl gewon­nen! Mag sein, was soll man anderes tun, als Dau­men drück­en und grat­ulieren. Ich gebe jedoch zu bedenken, dass wir in Deutsch­land auch solch einen Hoff­nungss­chim­mer haben kön­nten: Lothar Matthäus, Welt­fußballer, ein Star, ein Guter, hätte Zeit! Was uns in Liberia jubeln lässt, ist für Deutsch­land ger­ade gut genug! Ein Libero als Kan­zler! Das wär’s doch…dann schaf­fen wir das sicher!


Immer noch 25.12.2017, nur habe ich jet­zt die Wei­h­nacht­sansprache des Bun­de­spräsi­den­ten auch GESEHEN.


25.12.2017: Ein wenig guter Wille für näch­stes Jahr:


24.12.2017: Einige mein­er aus­führlich­sten Artikel habe ich zum weit­en The­men­feld „Energiewende“ ver­fasst, [hier] und [hier], unter anderem zu dem Zweck, mit­tels einiger ein­fach­er Mod­ell­rech­nun­gen nachzu­vol­lziehen, ob diese Reise für uns und unsere Indus­trie am Ende über­haupt gut aus­ge­hen kann. Wenig über­raschend kam ich zu dem Ergeb­nis, dass dies wohl nicht der Fall sein kann, wenn man nicht an Wun­der glaubt. Dabei ist es nicht allzu kom­pliziert, an die Fak­ten hin­ter den Leg­en­den vom „grü­nen Strom“ und der vom schlecht­en Öko­gewis­sen befre­it­en Mobil­ität zu schauen, alle Dat­en sind offen zugänglich, man muss nur etwas an der Ober­fläche kratzen. Doch das Prob­lem war mein­er Mei­n­ung nach, dass es sich bei den kri­tis­chen Mei­n­un­gen stets um Forschun­gen und Mes­sun­gen von Physik­ern, Chemik­ern, Mete­o­rolo­gen und Energie­ex­perten han­delte, deren Äußerun­gen gern in eine verschroben/schrullige Ecke gedrückt wer­den, weil sie mit wenig Elo­quenz und viel tech­nis­chem Kaud­er­welsch vor­ge­tra­gen wer­den. Medi­ale und poli­tis­che Aufmerk­samkeit genießen heutzu­tage jedoch nur noch Ethikräte aus The­olo­gen, Sozi­olo­gen, Gen­der­wis­senschaftlern und Migra­tions­forsch­ern – und genau so sieht unsere Energie- und Klimapoli­tik ja auch aus.

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Umso erfreuter war ich, diesen Vor­trag des Wirtschaftswis­senschaftlers Prof. Hans Wern­er Sinn auf YouTube zu find­en, der sich dem The­ma Energiewende aus der Per­spek­tive der Mach­barkeit genähert hat, das The­ma also vom Ende her rück­wärts gedacht hat. Erschreck­ender­weise hat das vor ihm noch nie­mand ver­sucht. Dabei gehört Prof. Sinn nicht zu den soge­nan­nten „Kli­maskep­tik­ern“, er glaubt tat­säch­lich, dass wir etwas tun müssen. Aber er kommt, was die Mach­barkeit der Sache ange­ht, lei­der zu einem eben­so ver­heeren­den Ergeb­nis wie ich mit meinen dilet­tan­tis­chen empirischen Betra­ch­tun­gen. Ein äußerst empfehlenswertes Video!


19.12.2017: Wer die Deutsch­land­fahne schwingt, ist schon fast rechts, meint Herr Heni in einem Inter­view der FR. Das Som­mer­märchen 2006 sei der Weg­bere­it­er der „Neo-Faschis­mus Marken“ Pegi­da und AfD. Es waren schon 2006 nur deutsche Bedenken­träger, denen unsere Fahne irgend­wie pein­lich war. Die Gäste des soge­nan­nten Som­mer­märchens stell­ten stattdessen fest, dass die Deutschen sehr viel lock­er­er waren, als man all­ge­mein gedacht hat­te. Das kon­nte natür­lich zu nichts Gutem führen! Vergessen wir für einen Moment, dass das Grün­dungsmo­ment der AfD mit dem Euro zu tun hat und Pegi­da eine laut­starke bis schrille Antwort auf gewisse Vorkomm­nisse in der deutschen Ein­wan­derungspoli­tik war. Aber kann man auch vergessen, dass die deutsche Gast­fre­und­schaft und das gestiegene Selb­st­be­wusst­sein der Deutschen einan­der bedin­gen? „Ohne 2006 wäre es nicht in diesem Aus­maß zu Pegi­da gekom­men, und ohne Pegi­da gebe es keine AfD in dieser Form. Die Deutsch­land-Fahne bei der WM hat eine unglaubliche Bedeu­tung für das Zusam­men­schweißen von atom­isierten Einzel­nen, die sich zu großen Teilen gar nicht für Fußball inter­essiert haben.“ Ohne 2006 also kein 2017, das ist klar. Schon 2007 hätte es nicht geben kön­nen, wäre ihm 2006 nicht voraus­ge­gan­gen. Warten wir also ab, bis ein His­torik­er her­aus­find­et, dass die eigentliche Schuld an der Mis­ere das Jahr 2005 hat – denn alles hängt bekan­ntlich mit allem zusammen.


noch immer 10.12.2017: Besatzer!

„Besatzer“ brüllt der Ali-Cem,
und meint damit Jerusalem.
Doch hat „beset­zen“ auch sein Gutes,
denn Schlim­meres ver­hin­dern tut es.

Beset­zt der Schim­mel doch den Käse,
nicht nur zum Zeitvertreib der Näse,
schafft dem Genusse freie Bahn,
Staphy­lokokkus kommt nicht ran!

Irgend­was war heut’ im Essen,
in Reime sich Gedanken pressen.


10.12.2017: Win­ter

Über deutschen Däch­ern: Ruh’,
Schnee deckt Solaran­lage zu,
Win­drad dreht nicht von allein,
solch’ Jahreszeit darf nim­mer sein!

Berech­net einst in dem Modell,
Latif schwimmt weg das Klimafell,
der Skep­tik­er darf nun frohlocken,
die Wahrheit fällt in weißen Flocken.

Blamiert ist auch der Schellnhuber,
Natur wäscht gern im großen Zuber,
sie küm­mert sich nicht um Geschwätz,
bei ihr gilt noch Naturgesetz.

Und dies Gesetz sieht vor in Breiten,
in denen Jahreszeit­en leiten,
dass die Propheten schweigen sollen,
Erd­bahn­be­we­gung Achtung zollen.

Der Jovi ist’s, der hier bestimmt,
des Bovi’s Wort er nicht vernimmt,
Die Erd’ sich zur Eklip­tik neigt,
weshalb die Sonn’ grad kaum noch steigt.

Über deutschen Däch­ern: Ruh’,
Schnee deckt Solaran­lage zu,
Win­drad dreht nicht von allein,
so war es stets, so soll’s auch sein.


7.12.2017: Schulz fordert die “Vere­inigten Staate von Europa”, und zwar bis 2025. Wie das gehen soll? Ganz ein­fach: mit franzö­sis­chen Atom­raketen, bel­gis­chen Waf­feln, ital­ienis­ch­er Ver­wal­tung, rumänis­ch­er Kor­rup­tions­bekämp­fung, pol­nis­chem Katholizis­mus, griechis­chem Kataster­amt und deutschem Geld. Ja, das kann klappen.


6.12.2017: So so, Han­nelore Kraft wird Auf­sicht­srätin bei den “Kohle­strolchen” von der RAG. Da kommt mir doch glatt ein unpassender Ver­gle­ich in den Sinn:

Nach dem Falle (eine Para­bel in zwei Kreisläufen)
Kohle ist ein Sediment,
das im Ofen knis­ternd brennt,
Als Blatt und Farn zu Boden fielen,
macht Druck und Zeit aus Holz und Stielen,
die gän­zlich unnütz nur so lagen,
Nüt­zlich­es an kalten Tagen.

Nicht ex-Min­is­ter­präsi­den­ten,
schwim­men oben, wie die Enten,
sitzen dann in Aufsichtsräten,
ziehen weit­er an den Drähten,
hal­ten ungewasch’ne Reden,
nüt­zlich sind sie nicht für jeden.


2.12.2017: Eine meinem Metab­o­lis­mus offen­sichtlich frem­den­feindlich gegenüber ste­hende ägyp­tis­che Sal­mo­nelle ver­hin­derte auf per­fide Weise, dass ich es im ägyp­tis­chen Muse­um in Kairo in den ersten Stock schaffte, wo die wun­der­baren Klein­o­di­en des eher unbe­deu­ten­den Pharaos Tuten­chamun, den die Ägypter in respek­t­los­er Verkürzung „King Tuti“ nen­nen, bish­er auf­be­wahrt und präsen­tiert wer­den – ich brach bere­its auf der Treppe dehy­dri­ert und bewusst­los zusam­men. Aber ich will mich nicht beklagen, auch die Stun­den im Erdgeschoss vergin­gen bei Dios­er, Snofru, Ram­ses und Kol­le­gen zwar voller Übelkeit und Schwindel­ge­fühlen, aber angesichts der verge­gen­wär­ti­gen his­torischen Dimen­sio­nen wie im Fluge.
Wer die vatikanis­chen Museen in Rom ken­nt, hat eine unge­fähre Vorstel­lung des Begriffes „Overkill“ – das ägyp­tis­che Muse­um in Kairo schlägt das in Rom in Sachen Umfang, Chaos, fehlen­der Sys­tem­atik und nach­läs­siger Präsen­ta­tion jedoch um Län­gen! Schon die Vit­ri­nen selb­st müssten längst als Ausstel­lungsstücke in einem englisch-vik­to­ri­an­is­chen Muse­um zu bestaunen sein. Das soll nun endlich, ENDLICH anders wer­den und alle Fre­unde der Ägyp­tolo­gie, die die Zeit eher in Dynas­tien als in Jahrzehn­ten messen, wer­den sich freuen, dass es nun doch schon bald so weit sein soll: Ein neues Muse­um in Kairo, speziell für „Tuti“! Nach nur 20 Jahren Ankündi­gung, nach nur 30 Jahren Pla­nung, nach nur 100 Jahren schreien­dem Bedarf. Wann genau Eröff­nung sein soll? Einen Ter­min wage ich als Deutsch­er wed­er zu erfra­gen oder einzu­fordern, angesichts der Pla­nungspein­lichkeit­en Elphie, S21 und BER. Wird schon kom­men, inschal­lah, irgend­wann. Die Ausstel­lung und die überquel­len­den Kairoer Lager, Keller und Kase­mat­ten, die voller unent­deck­ter, wieder vergessen­er und niemals kat­a­l­o­gisiert­er antik­er Schätze steck­en, wird sich freuen. Und ich freue mich auch – nach all dem Ter­ror in let­zter Zeit endlich mal gute Nachricht­en aus Kairo.

Ren­der­ing

27.11.2017: Manche Prob­lem­lö­sung ist so genial, dass man schon ein beson­ders ver­schraubtes Hirn braucht, um sie zu find­en. Unvergessen der unter­stellte Vorschlag der franzö­sis­chen Köni­gin, die Leute soll­ten doch Kuchen essen, wenn sie kein Brot hät­ten, was ihr einen Ehren­platz im Club der Kopflosen ein­brachte. An der­lei glo­r­re­iche Ideen knüpft nun auch Schwe­den an, wo man es für einen erwäh­nenswerten Beitrag zum Kohleausstieg hält, wenn man Kohle durch unverkäu­fliche H&M‑Klamotten ersetzt. Ja, bei solchen Ver­bren­nung­sprozessen wird nur edel­stes Haute Cou­ture-CO2 freige­set­zt, voraus­ge­set­zt, die enthal­tene Baum­wolle musste nicht von Kinder­hand gepflückt wer­den, die enthal­tene Kun­st­fas­er erblick­te das Licht der Welt nicht in einem Tröpfchen saud­is­chen Erdöls und die Fäd­chen wur­den unter gew­erkschaftlich anerkan­nten Bedin­gun­gen in Stöf­fchen ver­wan­delt. Aber das Ergeb­nis zählt! Und der gute Wille natür­lich! Denn eine Tonne Klam­ot­ten aus Banglade­sch verknus­pert im Ofen zu gewis­senhafter Nicht-Kohle-Energie, währen Kohle aus Kolumbi­en heute nur noch zu Knöpfen an den Män­teln schwedis­ch­er Schneemän­ner ver­ar­beit­et wer­den sollte! In Schwe­den ist jeden­falls seit neuestem das ganze Jahr hin­durch Karneval und der Elfer­rat ver­ballert schräge Nachricht­en wie Kamelle. Und falls in Deutsch­land über­legt wird, die Klei­der­samm­lun­gen des Roten Kreuzes in Energiespenden umzuwandeln…der Heizw­ert unbrauch­bar­er Parteipro­gramme ist bei uns alle­mal höher!


25.11.2017: Das Bild sagt mehr über das Naturell des Her­rn Schellnhu­ber, als ihm lieb sein kann. Sein Griff nach der ide­ol­o­gis­chen Weltherrschaft, die Beze­ich­nung “Kli­ma-Papst”, der er nur ungern wider­sprechen würde…alles an dem Mann ist Größen­wahn und Glaubens­dog­ma. Wer also wis­sen möchte, wem wir die seit Jahren grassierende Kli­ma-Panik ver­danken und wie jemand tickt, der die einzig gültige Wahrheit sein Eigen nen­nt, der muss dieses Inter­view lesen. Von seinen Zehn Geboten, den „10 Must knows“ stimmt lei­der nur das erste: der Kli­mawan­del existiert. Der Rest, nun ja…da muss man eben “dran glauben”. Hier ein Satz aus dem Inter­view, der einem mark­twirtschaftlich denk­enden Men­schen ide­ol­o­gisch-religiöse Schauer über den Rück­en laufen lässt: “Als gesellschaftliche Neuerung mit poten­tiell enor­men Auswirkun­gen auf die Finanzmärk­te macht ger­ade das soge­nan­nte Divest­ment, also das ethisch begrün­dete Abziehen von Kap­i­tal aus fos­silen Geschäften, Furore.” Ein echter Schellnhu­ber eben, ein Ver­nichter und Racheen­gel vor dem Her­rn, der nur zu gerne blitzen würde. Don­nern kann er ja schon!


20.11.2017: Die Reak­tion des lib­eralen Deutsch­land auf die Nachricht, dass die FDP die Ver­hand­lun­gen zu “Jamai­ka” beendet.


15.11.2017: #sim­bab­we, erk­lärt in fünf Sekun­den und drei Tags.


13.11.2017: Das COP23 in Bonn, dessen Gast­ge­ber das Bun­desumwelt­min­is­teri­um ist, hat eine What­sapp-Gruppe, über die der ganz heiße Scheiß der Kli­makon­ferenz in die Welt geblasen wird, da musste ich mich natür­lich ein­tra­gen. Kli­ma ret­ten? Ja bitte, aber nicht ohne Gen­der-Action-Plan — und der ste­ht nun…yeah! #cop23 hat nun zumin­d­est das Wesentliche gek­lärt, es wird Dop­pel­spitzen geben – Grün lässt schön grüßen! Ich glaube, hier drehen alle langsam kom­plett durch! 


9.11.2017: „Jed­er Mus­lim solle seine Iden­tität so ausleben, wie er will. Ganz egal, ob es dabei um seine Sex­u­al­ität geht oder etwas anderes, das ihn zu dem macht, was er ist”. – zitiert Ben­to-Bube Marc Röh­lig die Mitar­bei­t­erin eines aus­tralis­chen Mod­e­la­bels. Das kann man so sehen. Die einen tra­gen eben Kopftüch­er, die anderen schnei­den Köpfe ab, auf denen diese fehlen. Sein Handw­erk macht den Henker zu dem, was er ist: ein Handw­erk­er, der etwas tut, was er gern tut. Mich macht zum Beispiel aus, dass ich „Jour­nal­is­ten“, die solch einen Mist zusam­men­schreiben, für natur­stoned halte. Röh­lig meint, “zum Glück gibt es nun Kopftüch­er in Regen­bo­gen­far­ben!” Für mehr Tol­er­anz im Islam!
Doch warum tra­gen auch diese Lap­pen schon wieder nur die mus­lim­is­chen Frauen statt deren Män­ner? Diese haben Tol­er­anz doch viel nötiger!
Übrigens…stellen sie sich mal auf einen Mark­t­platz in Berlin, erset­zten sie im ersten Satz das Wort „Mus­lim“ durch „Deutsch­er“ und sagen sie ihn laut und mehrfach auf. Ver­mut­lich ist es dann egal, ob sie ein Rege­bo­genkopf­tuch aufhaben, oder nicht.


7.11.2017: Die neuen Trikots der “le Mannschaft” für die WM in Rus­s­land wur­den vorgestellt. Ganz ohne Nation­al­far­ben, ganz so, als müsse man einem Markt von TV-Kun­den von vor Neun­zehn­hun­dertschwarzweiß einen Gefall­en tun. Wollte man Pro­voka­tio­nen ver­mei­den? Klar, das schwarz-rot-gold löst ja weltweit Bek­lem­mung und Furcht aus, beson­ders zwis­chen Garmisch und Kiel, Aachen und Chem­nitz. Da galt es, Kon­flik­t­poten­zial zu ver­mei­den. Aber mal ehrlich Leute, ihr müsst das ver­ste­hen! Die Sondierungs­ge­spräche laufen, einen Regierung haben wir noch nicht…wer kann schon wis­sen, welche Far­ben wir am Ende bekom­men wer­den? Hier eine Möglichkeit.


1.11.2017: Der Gewöh­nungsef­fekt ist längst einge­treten. So wie eine Herde Zebras sich schnell wieder beruhigt, sobald ein sie umkreisendes Rudel Löwen ihre Wahl auf der Speisekarte getrof­fen hat, so senken auch die Erk­lär­er der Welt­poli­tik die Köpfe von Vor­fall zu Vor­fall immer schneller wieder zur grü­nen Wiese und fressen und tweet­en unge­niert und schmatzend weit­er. Und wie in so vie­len Din­gen ist uns Ameri­ka auch hier­bei um Jahre voraus. Islamistis­che Ter­ro­ran­schläge unter­halb des 9/11‑Niveaus schaf­fen es kaum in die Aufmerk­samkeit manch­er Jour­nal­is­ten. Doch ein­fach die Klappe hal­ten und nichts sagen? Kommt über­haupt nicht in Frage! Man kann die Gele­gen­heit solch­er „kleiner­er Events“ wun­der­bar nutzen, um sich über die berechti­gen Äng­ste sein­er Mit­bürg­er kalt lächel­nd zu erheben. Der Ter­ro­ran­schlag des net­ten Uber-Fahrers aus der Nach­barschaft in New York kostete ja nur acht Men­schen das Leben – eine Kleinigkeit, denkt und twit­tert es aus dem Jour­nal­is­ten und Asien-Experten Fish. „a small ter­ror­ist attack“ – worüber sich diese empfind­lichen Trumpians aber auch immer aufregen…!


23.10.2017: Ein Gott, Zweit­frau, Drittpass, Hartz4, fünf Kinder, sechs Sozialar­beit­er, sieben Moscheen in der Nähe…achtbare Mus­lime, zieht nach Deutsch­land, um den neun­malk­lu­gen Deutschen in spätestens zehn Jahren mit weit­eren 11 Mil­lio­nen Recht­gläuben eins auf die Zwölf zu geben! Ich glaube, es schlägt 13!

22.10.2017: Ergänzende Frage an die ZEIT-Jour­nal­istin Andrea Back­haus (Achgut-Fund­stück von Hen­ryk Broder): Ob es in der Zeit von 1933–1945 auch Jour­nal­is­ten gab, die sich dage­gen wehrten, dass der Nation­al­sozial­is­mus als Ide­olo­gie und Ersatzre­li­gion in Bausch und Bogen verurteilt wurde, und sich stattdessen mit den einzel­nen Verblende­ten zu befassen, “die ihn miss­braucht­en” — so wie Frau Back­haus das mit dem Islam tun möchte? Wenn ja, haben sie es jeden­falls nicht in die Geschichts­büch­er geschafft. Back­haus Kri­tik an Islam-Experten wie Hamed Abdel-Samad und Necla Kelek geht genau in diese Rich­tung. Ich halte da ein gegen­teiliges Vorge­hen für zielführen­der: Man muss die Ide­olo­gie zer­schla­gen und kann dann diejeni­gen absolvieren, die sich von ihr lösen. Stellt man die Ide­olo­gie, die dem Islam innewohnt, unter Arten­schutz, belässt man die Wurzel des Übels in der Erde und muss sich in der Folge über das kräftige Sprießen des Unkrauts nicht wun­dern. Als die Alli­ierten 1945 Rhein und Oder über­querten, ver­han­del­ten sie nicht. Zum Glück! Der poli­tis­che Islam ist heute genau das, was Abdel-Samad und Necla Kelek in ihm sehen: eine Gefahr für Zivil­i­sa­tion und Demokratie, die Par­al­le­len zur Nazi-Ide­olo­gie sind ger­adezu schla­gend deut­lich. Man sollte nicht mit ihm ver­han­deln oder elegis­che Artikel über ihn schreiben. Man muss ihn bekämpfen. Mit Geset­zen, mit Worten und mit allem, was eine frei­heitliche Demokratie zu bieten hat.


21.10.2017: Robert Mugabe wird also UN-Botschafter. Meine Güte, Sim­bab­we schickt wirk­lich seine Besten! 


12.10.2017: Auf der Frank­furter Buchmesse demon­stri­ert der Börsen­vere­in gegen einen Ver­lag, den er selb­st auf die Messe ein­ge­laden hat, dessen Standge­bühren er kassiert, den er aber ganz schreck­lich find­et. Das schre­it ja ger­adezu nach ein­er befreien­den Demo! Mehr dazu hier.


10.10.2017: Heute ist in Nord­ko­rea mal wieder ein Tag zum feiern: die alt­stal­in­is­tis­che “Partei der Arbeit” hat Geburt­stag — es ist schon der 72ste! Zeit für Geschenke! Hier mein Vorschlag für ein neues Staatswap­pen. Die Arbeit, die ich damit hat­te, geht selb­stver­ständlich auf’s Haus, Genossen!


5.10.2017: Wer im Hotel sein Früh­stück mit ein­er Pauschale bezahlt, langt tüchtig zu. So kön­nte man es auch mit dem Buf­fet bei ARD und ZDF hal­ten, dessen Inhalt man ja monatlich mit 17 Euro auf dem Zettel hat. Mein Prob­lem ist, dass ich gegen das meiste im Ange­bot eine Infor­ma­tion­sun­verträglichkeit entwick­elt habe, von Genuss kann also keine Rede sein. Das trifft in beson­derem Maße auf deutsche TV-Film­pro­duk­tio­nen zu. Ja, auch auf den “Tatort”. Unglaub­würdi­ge Plots, grauen­hafte Schaus­piel­er und als Schuss­faden in beina­he jedem dieser Gewebe immer der Anspruch, aus dem Betra­chter einen besseren, net­teren, großzügigeren, tol­er­an­ten, kurz: sys­temkom­pat­i­bleren Staats­bürg­er zu machen. Der Dre­it­eilige ZDF-Kostüm­schinken “Max­i­m­il­ian” wäre mir deshalb sich­er ent­gan­gen, gäbe es nicht aufmerk­same Kol­le­gen von Achgut.com — in dem Fall Clau­dio Casu­la — die aufmerk­sam zuschauen. Der Film wird nicht lange in der ZDF-Mediathek bleiben, weshalb ich die Szene aus Teil 2 zwis­chen Minute 44 und 45 kurz tran­skri­biere. Szene: Maria und ihr Begleit­er gehen durch eine Kirche in Gent, in der erschöpfte, hus­tende Flüchtlinge (sic!) am Boden liegen.

Marias Begleit­er: Tausende sind gekommen..und täglich kom­men mehr. Sie haben nichts, nur die Hoff­nung, dass es hier bess­er ist.
Maria von Bur­gund: Näch­sten­liebe zu üben ist unsere Pflicht.
Marias Begleit­er: Doch wer bezahlt das? Die Verpfle­gung, Klei­dung und Unterkunft?
Maria: Alle, denen es bess­er geht!
Marias Begleit­er: Eure Unter­ta­nen wer­den unruhig. Die Bürg­er wollen keine Fremden.
Maria: Wir schaf­fen das! –
Nein, liebes ZDF. Ihr schafft mich!


2.10.2017: Welche Kon­se­quen­zen die Amerikan­er nach dem Mas­sak­er in Las Vegas ziehen wer­den, ist noch nicht klar. Klar ist indes, dass es sich um ein amerikanis­ches Prob­lem han­delt und wir ken­nen auch EINE wichtige Ursache: die dor­ti­gen Waf­fenge­set­ze. Was mich aber schon wieder kirre macht, sind die neun­malk­lu­gen Belehrun­gen deutsch­er “Experten”, die Ver­gle­iche mit unseren hiesi­gen Geset­zen ziehen — das ist erstens unangemessen und zweit­ens ein Ver­gle­ich von Äpfeln mit Bir­nen. Dazu ein kleines, flap­siges Gedicht von mir. Äpfel mit Bir­nen kann ich näm­lich auch vergleichen.

Geschwindigkeit der Deutsche schätzt,
Ameri­ka auf Waf­fen setzt.
Wir rasen auf der Autobahn
kein Unfall ficht den Wahnsinn an.
Ameri­ka glaubt unterdessen,
sich gegen Königs Interessen
(des englis­chen in Übersee),
zu wapp­nen und ich nicht versteh’
wie zur V e r n u n f t die Deutschen mahnen,
der­weil sich ihre Autos bahnen
mit Über­schall durch Wald und Wild.
John Wayne schnell mit der Waffe schießt,
deutsche Moral noch schneller sprießt.
Und die Moral von der Geschicht’?
Betritt den „moral High Ground“ nicht.


28.9.2017: Wer hat uns ver­rat­en? EU-Bürokrat­en!


24.9.2017, Qual­son­ntag: …ver­süßt durch eine wun­der­bare Rep­lik auf ein Stück (oder Schluck) mod­erne Kun­st (750 L gesam­melter Eigenurin) eines kanadis­chen Kün­stlers. Gefun­den (den Text natür­lich) bei Michael Klonovsky.
“…Wofür aber hat der, die oder das brave Trans­gen­der so fleißig getrunk­en, gepullert und gehort­et? Mit der “ungewöhn­lichen Instal­la­tion”, erk­lärt die Welt, übt unser Män­neck­en (?) Piss nichts weniger als Kri­tik. Woran? Am Nieren­stein? Am Zus­tand der öffentlichen Uri­nale in seinem Land? An der die Urolo­gen-Mafia? An der Benachteili­gung der Män­ner bei der Verteilung öffentlich­er Gelder für geschlechtsspez­i­fis­che Kreb­svor­sorge, sprich: Prosta­ta-Krebs? Natür­lich nicht, son­dern, na an wem schon, an Don­ald Trump! Weil der schlimme Don­ald die von seinem Vorgänger Barack Oba­ma einge­führte Regelung annul­liert hat, dass Trans­gen­der-Men­schen sel­ber entschei­den dür­fen, welche öffentlichen Toi­let­ten und Umk­lei­deräume sie benutzen. Unsen­si­bel wie er nun mal ist, denkt sich der Trump, die Sache sei ganz ein­fach, näm­lich wer einen Prügel, Pim­mel oder Pisi­mann hat, ver­schafft sich seine Erle­ichterung dort, wo Jungs dranste­ht, wer indes eine Mimi sein oder eben doch bess­er ihr köstlich Eigen nen­nt, geht zu den Mädels. Dieser Präsi­dent ver­ste­ht nichts von den Nöten sein­er Bevölkerung, und der Trans­gen­der-Kün­stler, nicht mehr wis­send, wohin mit sein­er Not­durft, zog sie auf Flaschen. Er hegte seinen Harm im Harn, schlug den großen his­torischen Bogen von Mar­cel Duchamps Pis­soir bis in die Gegen­wart und schuf damit, Protest hin, Dachschaden her, ein Werk, das wom­öglich wie kein zweites stel­lvertre­tend für den geisti­gen Gehalt und die ästhetis­che Funk­tion der mod­er­nen Kun­st steht.”
Hier der ganze Text


18.9.2017: “Während sein Heer mit den Lon­go­b­ar­den kämpfte, saß der König der Heruler ruhig in seinem Zelte und spielte Schach. Er bedro­hte mit dem Tode den­jeni­gen, der ihm eine Nieder­lage melden würde. Der Späher, der, auf einem Baume sitzend, dem Kampfe zuschaute, rief immer: »Wir siegen! wir siegen!« – bis er endlich laut auf­seufzte: »Unglück­lich­er König! Unglück­lich­es Volk der Heruler!« Da merk­te der König, daß die Schlacht ver­loren, aber zu spät! Denn die Lon­go­b­ar­den drangen zu gleicher Zeit in sein Zelt und erstachen ihn…” (Hein­rich Heine)

Die Extreme in Deutsch­land sind schwach und die Mitte ist stark. Deutsch­land ist eines der weni­gen Län­der des West­ens, das noch über ein sta­biles Parteien­sys­tem ver­fügt. Wir haben bei der let­zten Bun­destagswahl gezeigt, dass man als Partei der Mitte über 40 Prozent gewin­nen kann. Das Grund­ver­trauen in die Poli­tik generell und ins­beson­dere das Ver­trauen in die CDU ist gewach­sen.…” (Peter Altmaier)


16.9.2017: Vor zwei Tagen glaubte der Bezahlsender ZDF seinen Zuschauern (den frei­willi­gen wie den Unfrei­willi­gen) die Sim­u­la­tion von Bürg­ernähe und Kan­z­lerinnenelo­quenz in ein­er Sendung namens “Klar­text, Frau Merkel!” vor­führen zu müssen. Das Aus­rufeze­ichen im Titel war jedoch das schärfte, was die Sendung zu bieten hat­te — außer der Tat­sache natür­lich, dass die Show von vorn bis hin­ten insze­niert war, das “Pub­likum” aus ZDF-Sta­tis­ten aus dem Fun­dus und aus­gewählten Fragestellern bestand und dass man Gäste ohne Begrün­dung aus­ge­laden hat­te, weil deren Fra­gen die ewige Kan­z­lerin in Bedräng­nis hät­ten brin­gen kön­nen. Etwa Ter­ror-Opfer, von denen es ja mit­tler­weile in unserem bun­ten Land eine Menge gibt. Verkauft wurde dem Zuschauer diese ranzige Polit-Selb­st­darstel­lung als “Bevölkerungs­quer­schnitt”, obwohl alles abge­sprochen und insze­niert war — was Merkel aber auch nicht half, denn ihre Floskeln waren genau­so platt, müde und unin­spiri­ert wie immer. Doch Lügen haben große Mod­er­a­tionskärtchen und das Volk (fast) flächen­deck­end 4K-TV. So riss eine unacht­same Hand­be­we­gung des Mod­er­a­toren­darstellers den Cam­ou­flage für einen Moment zur Seite und sorgte für einen bers­ten­den Büh­nen­schein­wer­fer in der ZDF-True­man-Show oder einen Blick hin­ter die Kulis­sen der Smarag­den­stadt des Zauber­ers von Oz. Dieses Bild, gefun­den bei Gun­nar Kaiser auf Face­book, illus­tri­ert das ganze Dilem­ma des ÖRR in diesem Land wie kein zweites.


14.9.2017: Ich ver­suche schon mal, mich an die Logik der “Zeit” zu gewöh­nen. Nur für den Fall, dass der eine oder andere deren Redak­teure nach der Wahl in Press­esprech­er-Ämter auf­steigt, die es neu zu beset­zen gilt.


13.9.2017: EU-Haus­frauen­regel Nr. 328: “Kleine Prob­leme lässt man am leicht­esten ver­schwinden, indem man sie ver­größert.” Auszug aus der Junck­er-Rede vor dem EU-Par­la­ment in der er die Zwangs­beglück­ung von Polen, Tschechien, Rumänien, Bul­gar­ien, Schwe­den u. A. EU-Staat­en mit dem Euro fordert. Her­zlichen Glückwunsch! 


3.9.2017: Kap­i­tal­is­mus, sag’ ich dir,
das ist der Men­schheit schön­ste Zier!
So schwel­gt die Katz’ im Überfluss,
der­weil der Angler schuften muss.
(Foto gefun­den bei FB)

 

 

 

 

 

 


2.9.2017: Ich glaube wirk­lich nicht, dass meine Land­sleute so däm­lich sind, dass sie ihren Promi­nen­ten aus Show­biz, Sport und Medi­en ver­trauen, wenn es um die poli­tis­che Zukun­ft des Lan­des geht. Denn mal ehrlich: hal­ten sie den fet­ten Bizeps von Ralf Möller, das Vaku­um zwis­chen den Ohren von Sofia Thoma­l­la oder eine klatschnasse Franziska van Alm­sick für fähiger, Ihre Wahlentschei­dung zu bee­in­flussen, als Ihr eigenes Urteilsver­mö­gen? Eigentlich fehlt in der Rei­he der Unter­stützer nur Chuck Nor­ris, dann stünde der Wieder­wahl nichts mehr im Weg, Frau Merkel. Ich kon­nte auch noch ein Mit­glied der Adams-Fam­i­ly dazu bewe­gen, ihrer Unter­stützer-Gang beizutreten.


1.9.2017: Wer hätte gedacht, dass aus­gerech­net SPON noch mal einen Artikel brin­gen würde, der sich mit Aspek­ten des alltäglichen Lebens in Israel beschäftigt. Genauer gesagt mit der per­ma­nen­ten Bedro­hung und dem Belagerungszu­s­tand, dem die Men­schen dort täglich aus­ge­set­zt sind. Israel und seine Bunker: Schreck­en und Hoff­nung in einem.


30.8.2017: Rule 1: If your nations leader starts singing on tele­vi­sion, your’e in trou­ble. Rule 2: When Hol­ly­wood Celebri­ties vis­it your coun­try to praise your leader, your’e in trou­ble. If hap­pens both, your’e doomed. Prager U über Venezuela.

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24.8.2017: Heute wurde ein­er mein­er Autorenkol­le­gen der Achse des Guten, Archi W. Bech­len­berg, bei Face­book ges­per­rt. Auch wenn es nur 24 Stun­den sind, ist der Vor­gang unge­heuer­lich. Zeigt er doch, dass die Richtschützen an den Löschmaschi­nen so vol­lkom­men unbeschenkt von Satire, Ironie und Humor sind, dass sie für jeden FB-User mit einem IQ über Zim­mertem­per­atur gefährlich wer­den. Wir erleben ger­ade die Machtüber­nahme von Dummheit, Oppor­tunis­mus und Duck­mäuser­tum. Es ist zum verzweifeln…


17.8.2017: Das Auswär­tige Amt befürchtet wohl, die Spanier kön­nten zwei und zwei zusam­men­zählen und der deutschen Regierung eine Mitschuld am Ter­ro­ran­schlag in Barcelona geben. Denn anders ist dieser Tweet nicht zu erklären:

Nicht entzweien? Warum sollte der islamistis­che Ter­ror das mit Spanien und Deutsch­land denn tun? Sind euch die Textbausteine ver­rutscht, ihr Superdiplo­mat­en? Lin­gual mailfunction!


17.8.2017: Genervt…


Der 15.8.2017 ist noch nicht halb rum, da kommt diese Nachricht: Ein Imam lässt die “Achse des Guten” auf YouTube zen­sieren! Gestern glaubte ich noch an einen tech­nis­chen Defekt, aber nun stellt sich her­aus, das YouTube den Film tat­säch­lich ein­fach gelöscht hat! Der im Film vork­om­mende Imam möchte seine Zitate, die er selb­st bei YouTube anbi­etet, nicht im Zusam­men­hang mit Hamed Abdel-Samad, Hen­ryk M. Broder und Seyran Ateş sehen. Hadrous Aus­sagen sind näm­lich so strun­zdäm­lich, dass ich hoffe, es war die Scham, die ihn zu der­lei Posse trieb — denn eine Islamisierung find­et nicht statt, sagt der Innen­min­is­ter. Außer in der Reli­gion, den öffentlichen Sit­ten, dem Respekt vor dem Ramadan und der unmaßge­blichen Mei­n­ung von selb­ster­nan­nten Reli­gions­führern, deren Gel­tungsanspruch wir kul­tursen­si­bel abfed­ern, indem wir ein­fach nur alles aufgeben müssen, was wir uns über Jahrhun­derte erkämpft haben: Mei­n­ungs­frei­heit und Gleichberechtigung.


15.8.2017: “Auswan­dern nach Ungarn”. Reportage zu einem heiklen The­ma — und das auch noch in der ARD! Der Ton der Mod­er­a­tion ist allerd­ings unerträglich her­ablassend, so als wären die Men­schen, die schw­eren Herzens das Land ver­lassen, alles nur ver­wirrte Spin­ner, denen die bös­es rechte Pro­pa­gan­da den Kopf ver­dreht hat. Reisende soll man nicht aufhal­ten? Aber man kann sich fra­gen, ob es wirk­lich bess­er für’s Land ist, wenn sie gehen. Bis 2008 war lag die Anzahl der deutschen Rent­ner, die dauer­haft im Aus­land lebten, bei ca. 100.000. Heute sind es 300.000. Weil wir den Spruch “Reisende soll man nicht aufhal­ten” etwas zu großzügig inter­pretiert haben, weichen nun die ersten Land­sleute dem Ansturm aus. Eigentlich logisch, oder? Man kön­nte auch weit­er denken und sich fra­gen, ob die Vorschläge von Poli­tik­ern wie Ska Keller, man solle doch ganze syrische Dor­fge­mein­schaften in Osteu­ropa ansiedeln, nicht auch ander­sherum funk­tion­ieren kann — solange Deutsche noch willkom­men sind in Ungarn, der Slowakei oder ander­swo. Nach den Rent­nern fol­gen dann die Men­schen, die sie betreuen, dann diejeni­gen, die in ort­san­säs­si­gen deutschen Fir­men Arbeit find­en, dann… Die Regierung eines Lan­des, die dessen Bevölkerung für verzicht­bar, aus­tauschbar und beliebig hält, muss sich nicht wun­dern, wenn die Bindungskräfte schwinden, die ein Land zusam­men­hal­ten. Auch heute kön­nte der Spruch wieder Gültigkeit erlan­gen, der in den let­zten Tagen der DDR in aller Munde war: Der let­zte macht das Licht aus.

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14.8.2017: Stim­men muss man abgreifen, solange man sie noch find­et, sagen sich die Grü­nen und bek­leben ihre Wahlplakate mit blauen Stör­ern “Jet­zt Briefwahl anfordern”. 


11.8.2017: Wenn man ein Buch im The­menkreis „Lib­er­al­is­mus“ schreibt, kommt man an Roland Baad­er nicht vor­bei, dem 2012 ver­stor­be­nen Volk­swirt und Pub­lizis­ten, der so gut wie kaum ein ander­er die Gedanken von Mis­es und Hayeks zusam­men­fassen und erk­lären kon­nte – was man von einem Hayek-Schüler natür­lich auch erwarten sollte. Einen kleinen, solitären und bemerkenswerten sein­er Texte, eigentlich einen Traum, möchte ich hier kurz zitieren. Es ist die nie gehal­tene Rede eines Bun­destagsab­ge­ord­neten den es nie gab aus dem Jahr 1991. Lei­der wird es einen solchen wohl auch nie geben:

«Meine Damen und Her­ren: Ich bin ein glühen­der Anhänger des demokratis­chen Rechtsstaats; ich bekenne mich zur frei­heitlichen, indi­vid­u­al­is­tis­chen und christlichen Kul­tur, Tra­di­tion und Zivil­i­sa­tion des Abend­lan­des und der freien west­lichen Welt. Und genau aus diesem ern­sten Grund sage ich allen hier ver­sam­melten Volksvertretern, allen Parteien, Poli­tik­ern und Regierungsmit­gliedern: Ich brauche Eure Sub­ven­tio­nen und Trans­fer­zahlun­gen nicht; ich will nicht Euer Kinder‑, Mut­ter­schafts-und Ster­begeld, nicht Eure tausend Almosen und milden Gaben, die Ihr mir vorher aus der Tasche gezo­gen habt –und mir und meinen Kindern noch in fün­fzig Jahren aus der Tasche ziehen werdet. Ich brauche keine sub­ven­tion­ierte But­ter, kein Quoten-Rind­fleisch und keine preis­garantierte Milch, keine EG-genormten Plan­wirtschafts-Erb­sen und keine min­is­terge­lis­teten Medika­mente; ich brauche keinen Schwerbeschädigten-Ausweis für meine Plat­tfüße und keinen Almosen-Frei­be­trag für meine pflegebedürftige Groß­mut­ter, auch keine Kilo­me­ter­pauschale und keinen Kan­ti­nen-Essens­bon über eine Mark dreißig. All Eure Wahlfang-Pfen­nige und ‑Scheine kön­nt Ihr Euch an den Hut steck­en. Aber: Laßt mich dafür auch in Frieden. Ich bin nicht Euer Buch­hal­ter, Sta­tis­tik­er und Belegsamm­ler, der die Hälfte sein­er Leben­szeit damit zubringt, Eure Schnüf­fel-Bürokratie zu befriedi­gen, der von einem Para­graphen-Knäuel zum anderen taumelt und sich wie eine gehet­zte Rat­te durch alle Kanal­win­dun­gen Eur­er kranken Steuerge­hirne windet. Schickt Euer Mil­lio­nen­heer von Faulärschen und par­a­sitären Umverteil­ern nach Hause, Eure Vor-und Nach­denker mod­ern­er Wege­lagerei und Strauchdiebeskun­st, Eure Batail­lone von Steuer­filz-Pro­duzen­ten, Labyrinth-Pfadfind­ern und Para­graphen-Des­per­a­dos, Eure Funk­tionärs-Brigaden von Verord­nungs-Guerilleros und Stem­pel­fuch­sern, all die nut­zlosen For­mu­la­rzäh­ler und Arbeitsver­hin­derungs-Fürsten. Laßt mich einen fes­ten, ein­deuti­gen und ein für alle­mal fix­ierten Steuer­satz zahlen, und bezahlt damit eine angemessene Vertei­di­gungs-Armee und ein ver­läßlich­es Rechtswe­sen, aber hal­tet Euch anson­sten her­aus aus meinem Leben. Dies ist mein Leben; ich habe nur eines, und dieses eine soll mir gehören. Ich bin nie­man­des Sklave, nie­man­des Kriech­er und nie­man­des Liebe­di­ener. Ich bin ein freier Mann, der für sein Schick­sal selb­st und allein ver­ant­wortlich ist, der sich in die Gemein­schaft ein­fügt und die Rechte ander­er genau­so respek­tiert wie er seinen eige­nen Pflicht­en nachkommt, der aber keine selb­ster­nan­nten Ammen und schein­heili­gen Guten Onkels, keine aus­beu­ter­ischen Wohltäter und von mir bezahlten Paradiesverkün­der braucht. Was ich brauche, das sind: Fre­unde, Fam­i­lie und rechtschaf­fene Chris­ten­men­schen, in guten und in schlecht­en Zeit­en; und ich bin Fre­und, Fam­i­lienglied und Christ, auch dann, wenn es anderen schlecht geht; aber dazu brauche ich keine Funk­tionäre und Schmarotzer, keine bezahlten Scher­gen und staatsver­sorgten Wohltäter. Dazu brauche ich nur die mir Nah­este­hen­den und den Her­rgott. Hier ste­he ich. Gott helfe mir! Ich kann nicht anders!»


3.8.2017: Dou­glas Mur­ray, britis­ch­er Autor und Pub­lizist über das, was seit Jahren mächtig schief läuft in Europa — und beson­ders in Deutsch­land: “In my belief, when speech goes wrong, the ideas go wrong and when the ideas go wrong, the pol­i­tics go wrong.” (gefun­den bei Michael Klonovsky)

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2.8.2017: Die Deutschen und ihre Ängste…
Erle­ichtert stellt der Deutsche fest,
die Hand um Messers Heft gepresst,
das tief im Wanst ihm steck­en tut:
„Am Kli­mawan­del, stirbt sich’s gut!“


31.7.2017: Die Nachricht­en der let­zten Tage aus Jerusalem ken­nen wir alle. Und ganz schlaue Leute, die son­st einen Esel kaum von einem Maulti­er unter­schei­den kön­nen, sind sich auch sehr sich­er, wer Schuld hat an den Unruhen…Israel natür­lich! Wer hätte auch je erlebt, dass Met­allde­tek­toren irgend­wo aufgestellt wür­den, wo viele Men­schen zusam­menkom­men. Na gut, auf jedem Flughafen. Oder auf dem Peter­splatz und vor der großen Moschee in Mek­ka auch, ja. Aber son­st? Meine Güte, ja…auch der einzige Auf­gang für Nicht­mus­lime zum Tem­pel­berg wird entsprechend kon­trol­liert — aber da gehen ja auch keine Mus­lime hoch. Mus­lime zu kon­trol­lieren ist näm­lich ein Ver­brechen! Ganz sich­er! Und diesen Juden ist doch alles zuzu­trauen. Die wagen es doch sog­ar, an ein­er öffentlichen Wasser­stelle eine Trink­flasche auf­füllen zu wollen — das kön­nen die von der Waqf bezahlten Kreis­chweiber natür­lich nicht durchge­hen lassen…

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28.7.2017: Eines der trau­rig­sten Bilder, die ich je sehen musste. Gefun­den auf Twit­ter bei Waleed Al-husseini.


25.7.2017: Die FAZ behauptet zu erk­lären, warum der Spiegel das Buch “Finis Ger­ma­nia” aus der Best­sellerliste gestrichen hat: “Eine Ver­lagssprecherin [beim Spiegel] erk­lärte: „Der Titel war nur ein­mal in der Liste zu find­en, in der Aus­gabe, die am 15. Juli erschienen ist.“ Danach habe die Chefredak­tion entsch­ieden, das umstrit­tene Buch des His­torik­ers Siefer­le (1949–2016) nicht mehr zu berück­sichti­gen. Im aktuellen Heft sind in der Best­sellerliste 20 Sach­büch­er aufge­führt — es gibt also keine Lücke. Statt „Finis Ger­ma­nia“ ist der Titel auf dem Platz dahin­ter ein­fach eine Stelle nach vorne gerückt.” — Jed­er ist wohl ent­behrlich, meint der Spiegel. Und wenn ein Kopf rollt, tritt der hin­ter dem Delin­quenten ste­hende ein­fach einen Schritt nach vorn. Eine Lücke gibt es nicht! Es ist, als sei nie etwas geschehen. Man wolle, so die stel­lv. Chefredak­teurin des Spiegels, das Buch “in sein­er Best­sellerliste nicht mehr berück­sichti­gen” und dadurch wom­öglich “den Verkauf eines solchen Buch­es […] befördern”. Man sollte sich diese Worte und das Datum merken, denn heute hat der Spiegel eine sein­er ältesten Rubriken umbe­nan­nt — von “Best­seller-Liste” in “Was wir ihnen zu lesen gestatten”.
Ach, liebe FAZ, deine “Erk­lärun­gen” waren auch schon mal bess­er. Allerd­ings habe ich in diesem Fall auch nichts anderes erwartet. Schließlich kam die erste Fack­el an dem gigan­tis­chen Scheit­er­haufen, der vom Feuil­leton unter dem Buch errichtet wurde, aus deinem Haus.


23.7.2017: Wer ken­nt Sie nicht, die Insek­ten­lam­p­en, die etwa in Bäck­ereien dafür sor­gen sollen, dass die Wespen nicht allzu lästig wer­den. Insek­ten wer­den vom Licht ange­zo­gen und wer­den von der Lampe gegrillt. Hässliche Geräusche und Gerüche sind die Folge. Nun stellen sie sich eine Lampe vor, die um einiges größer ist und mit­ten in der Land­schaft ste­ht. Stellen Sie sich vor, die Anlage sei so gigan­tisch, dass nicht nur die Insek­ten aus weit­em Umfeld ange­zo­gen wer­den, son­dern die Vögel, die auf der Jagd nach diesen Insek­ten sind, zu Zehn­tausenden gle­ich mit auf den Grill geraten…schöne neue Welt der erneuer­baren Energien! Was Win­dräder nicht schred­dern, das grillen Solarther­miekraftwerke.  Der Artikel ist aus dem Jahr 2014, aber immer noch hochaktuell.

Quelle: afp, Welt

23.7.2017: Irgend­wo in Ital­ien, ich tippe auf Sizilien, testen ital­ienis­che Neubürg­er ihre kom­pet­i­tiv­en Fähigkeit­en auf einem Straßen­markt. Ja, das klappt schon mal ganz gut. Und was in Ital­ien geht, geht sich­er auch bald in Freiburg, Kas­sel oder Visselhövede.

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21.7.2017: Ungek­lärte Fra­gen kön­nten zün­dende Ideen für grüne Wahlkampfver­anstal­tun­gen wer­den. Herr Trit­tin, übernehmen Sie!


17.7.2017: Hayek Tage 2017 in Bonn, Gruß­worte von Roland Tichy und Hen­ryk M. Broder.

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10.7.2017: Wie man einen Bürg­erkrieg vorbereitet.
Als es um das Net­zDG ging, habe ich die Linke für ihre Hal­tung im Bun­destag noch vor­be­halt­los gelobt, beson­ders die Rede von MdB Petra Sitte, der ich per­sön­lich gedankt hat­te. Was ich ihr aber auch sagte, war, dass ich Zus­tim­mung nicht vom poli­tis­chen Lager abhängig mache, son­dern Ver­nun­ft. Die Hal­tung der Linken im Fall des Ver­such­es von Heiko Maas, die Mei­n­ungs­frei­heit abzuschaf­fen, fand ich richtig. Nun beschließen die Linken auf ihrem Parteitag (1.7.), dass sie in Berlin gle­ichzeit­ig Regierungspartei UND Radikalop­po­si­tion sein wollen, indem sie Polizeiar­beit mas­siv behin­dern möcht­en. Mal abge­se­hen davon, dass dies für die Polizei mal wieder ein Schlag in die Fresse durch ver­ant­wor­tungslose Poli­tik­er ist, wirft es doch auch ein helles Schlaglicht auf die Poli­tion von Leuten die behaupten, die Ran­dale in Ham­burg würde nicht von Linken aus­ge­hen, andere behaupten sog­ar, die Ver­mummten seinen in Wirk­lichkeit Rechte Provokateure.

Um die Vorgänge in Ham­burg richtig einzuord­nen, muss man nur sehen, wer die Täter in Schutz nimmt und mit welchen Argu­menten. Unsere linken Polit­granden aller Rot­töne übertr­e­f­fen sich ger­ade dabei, die Chaoten aus ihrer Mitte zu exkom­mu­nizieren, während sie ihnen hin­ten­rum die Anwälte bezahlen. “Anwaltlich­er Not­di­enst”, “Rote Hilfe”…alles bekan­nt. Selb­st Parteitags­beschlüsse der Linken zeigen deut­lich, wen man in diesem Land als Feind betra­chtet und mit wem man es hält. Ralf Steg­n­er (SPD) behauptet sog­ar bei Twit­ter, “echte Linke” wür­den sowas wie in Ham­burg nie tun (er muss sie alle ken­nen, wenn er so bere­itwillig bürgt). Er klingt wie gewisse mus­lim­is­che Ver­band­schefs, die in genau der­sel­ben Weise argu­men­tieren, um Gewalt und Islam nicht unter der­sel­ben Lampe beleucht­en zu müssen. Aber es ist eben das Milieu, das soet­was begün­stigt. Bei den Linken genau wie bei den Islamisten.

Habe ich eigentlich schon erwäh­nt, dass die über­wiegende Mehrheit der Linken — selb­st der extremen — völ­lig friedlich ist? Genau wie bei den Mus­li­men. Aber in bei­den Fällen spielt das lei­der keine Rolle, weil die radikalen die Agen­da bes­tim­men und mit 500 Mann eine Demo von 20.000 in eine Hölle ver­wan­deln kön­nen und sich die weni­gen Gewalt­bere­it­en inner­halb der friedlichen Masse ihrer Sym­pa­thisan­ten bewe­gen wie der berühmte Mao’sche “Fisch im Wass­er”. Parteitags­beschlüsse wie dieser bere­it­en den Boden für Anar­chie und Gewalt, wenn nicht Schlimmeres.


noch immer 9.7.2017: “Der Kap­i­tal­is­mus schafft die voll­ständi­gen materiellen Voraus­set­zun­gen für den Sozial­is­mus” sagte Marx. Das ist prak­tisch, wenn man auf Unter­wäsche von Calvin­Klein und Drinks von Jim­Beam steht.


9.7.2017: Nettes Plä­doy­er, Frau Anwältin! Und der Web­seite dieser NGO ergänzt dazu: “Eine zen­trale Auf­gabe des anwaltlichen Not­di­en­stes ist die Vertre­tung von Betrof­fe­nen von frei­heit­sentziehen­den Maß­nah­men, die im Zusam­men­hang der Proteste gegen die Gipfel in Ham­burg durch die Ham­burg­er Polizei vol­l­zo­gen wer­den.” — so ste­ht es im “about”. Einigkeit und Recht auf Freizeit…so sagt es doch schon das GG. Oder so ähn­lich. Außer­dem bezwei­fle ich, dass eine Anwältin ohne konkretes Man­dat in ein­er Menge Demon­stran­ten über wesentlich mehr Autorität und Immu­nität ver­fügt, als die Scharia-Polizei in Wup­per­tal – „Neon-Leibchen“ hin oder her. Inter­es­sant auch, dass es weniger Sor­gen gibt, die Betrof­fe­nen kön­nten es vielle­icht nicht rechtzeit­ig zur Arbeit schaf­fen, wenn sie sich in polizeilichem Gewahrsam befind­en. Aber Freizeitentzug…das geht gar nicht, da ver­ste­ht der “Autonome” keinen Spaß!
Der Anwaltliche Not­di­enst wurde für “die Gipfel” ins Leben gerufen und befasst sich deshalb auch mit Straftat­en, die im Milieu eben so vorkom­men — man sollte also nicht auf die Idee kom­men, deren Notrufnum­mer zu wählen, wenn man es nicht geschafft hat, nachts heil durch den Gör­l­itzer Park zu laufen — außer man ist dort Dro­gen­händler, der von der Polizei am Ausleben sein­er kul­turellen Iden­tität gehin­dert wurde. Unter­stützt wird der Not­di­enst übri­gens von der “Roten Hil­fe e.V.”, einem extrem­linken Sol­i­dar­itätsvere­in mit lupen­reinem Demokratiev­er­ständ­nis. Aber egal, ein Anwalt, der im Auf­trag DIESER Man­dan­ten spricht, kann gar nicht anders, als alle Schuld der Polizei in die Schuhe zu schieben. Vielle­icht sollte die Frau Anwältin ihre näch­ste PK in der Schanze abhal­ten und den Bewohn­ern erk­lären, wie die Polizei auch dort — nur eben dies­mal durch Abwe­sen­heit — die Lage eskalieren ließ.
Abschließend würde ich sagen “las­set die Kla­gen begin­nen”, in der Hoff­nung, dass Aus­sagen der Art “Wir ste­hen zu unseren Polizis­ten” in den Innen­min­is­te­rien nicht nur Son­ntagsre­den sind.

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8.7.2017: Nein Ben­to, die einzige Ausze­ich­nung die diese junge Frau ver­di­ent, ist „Dumme Nuss des Tages“ – mit Helden­mut hat das nichts zu tun. Was kön­nte denn die Aus­sage ein­er Aktion wie dieser sein? Was wollte die „Heldin“ damit erre­ichen, als sie auf einen Räumpanz­er der Polizei klet­terte? Ist das die Art von „friedlichem Protest“, zu dem die Polizei applaudieren soll, während sie mit Stahlkugeln und Steinen bewor­fen wird und es zu Hun­derten ver­let­zte Beamte gibt? Es gibt kein Men­schen­recht auf „Ver­arsche der Polizei“, kein Bürg­er­recht auf Protest auf den Däch­ern von Autos oder Panz­ern. Wer sowas auch noch abfeiert wie die Redak­teure von Kinder­garten-Spiegel namens Ben­to, sollte drin­gend mal wieder das Grundge­setz lesen!

dpatop­bilder — RECROP — Eine Frau klet­tert am 07.07.2017 auf die Fron­thaube eines Son­der­wa­gens “SW 4” der Polizei beim Gorch-Fock-Wall in Ham­burg und wird von Polizis­ten mit Pfef­fer­spray besprüht.. Am 07. und 08. Juli kom­men in der Hans­es­tadt die Regierungschefs der führen­den Indus­trien­atio­nen zum G20-Gipfel zusam­men. Foto: Boris Roessler/dpa +++© dpa — Bild­funk+++ | Ver­wen­dung weltweit

7.7.2017: Ein­er muss es ja sagen:


29.6.2017: Nein, einen besseren Ort hätte Joachim Stein­höfel nicht find­en kön­nen, um gegen das mor­gen mit großer Wahrschein­lichkeit durchzuwink­ende Net­zDG zu wet­tern: Das Stasi-Muse­um in Berlin. Danke für die klaren Worte, Joachim! Hier ein Videomitschnitt der Rede.

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25.6.2017: Danke für den Mauer­fall, liebe Sozialdemokrat­en! Wir hat­ten ja alle keine Ahnung, wie lange der Schulz­zug mit Schaffner­in Manu schon durch unsere Geschichte braust! Danke auch für den West­fälis­chen Frieden, die gewonnene Schlacht im Teu­to­burg­er Wald und natür­lich das Feuer! Danke, danke, danke!


22.6.2017: Ich möchte hier ein­fach mal Danke sagen, Danke an den WDR, der durch seinen dilet­tan­tis­chen Umgang mit dem Film und dem The­ma Anti­semitismus eine Aufmerk­samkeit erre­icht hat, von dem all die Men­schen, die Israel nicht für den Satan hal­ten und die auch nicht an die “große jüdis­che Weltver­schwörung” glauben, nur träu­men kon­nten. Danke, dass ihr euren Vorurteilen freien Lauf gelassen habt, so dass alle sie sehen kon­nten und dank des “Fak­tenchecks” nun auch lesen dür­fen. Danke, dass ihr gestern die “Jour­nal­is­tis­chen Stan­dards” so hoch gehängt habt, dass ihr da lei­der selb­st nicht mehr her­an­re­ichen kön­nt. Danke, danke, danke! Eigentlich schade, dass ihr euren Sende­be­trieb nun eigentlich ein­stellen müßt.


20.6.2017: Heute ist Welt­flüchtlingstag, anlässlich dessen an die vie­len Men­schen erin­nert wer­den soll, die vor Krieg und Ver­fol­gung fliehen mussten und of nicht mehr als das ret­ten kon­nten, was sie am Leibe tru­gen. Gedacht wer­den soll auch der Helfer, die sich um genau diese Men­schen küm­mern. Nicht zu vergessen die Trans­port- und Betrof­fen­heitsin­dus­trie, die die Begriffe “Flucht” und “Seenot” moralisch gekapert haben, um daraus ein lukra­tives Geschäft zu machen. Ganz vorneweg die Skip­per und Eign­er der “Sea Watch”, Sea Watch 2″, “Tan­go”, “Aquar­ius”, “See­fuchs”, “Iuven­ta”, “Gol­fo Azzur­ro” und anderen. Ihnen ist diese Grafik von Marinetraffic.com gewid­met. Sie zeigt näm­lich, dass man die “Flüchtlinge” am besten dort abholt, wo man sie hinbestellt hat: Direkt vor die Küste Libyens zwis­chen Tripoli und Zuwarah. Und diesen Helfen wird gle­ich dop­pelt gedacht: Am 1.März ist näm­lich der Tag des Tax­i­fahrers. Ich finde, das ist aber auch das min­deste, was sie sich ver­di­ent haben.


19.6.2017: Forsch­er PROGNOSTIZIEREN mit einem Kli­maMOD­ELL das WETTER. Finde die Fehler (SPON).


17.6.2017: Mus­lim­is­che Anti-Ter­ror-Demo in Köln. Lei­der gabs kein Ramadan-Frei. 


Der 13.6.2017 geht weit­er: Wie schein­heilig ist das denn, Arte? In einem Press­es­tate­ment zur Veröf­fentlichung des Films “Auser­wählt und aus­ge­gren­zt — Der Hass auf Juden in Europa” erk­lärt der Sender, man habe “zur Ken­nt­nis genom­men, dass Bild.de die Doku­men­ta­tion […] in eigen­er Ver­ant­wor­tung online gestellt hat”. Nicht ohne am Ende zur Begrün­dung dafür, dass die Doku nicht auf Arte zu sehen sein wird, nochmal auf die hau­seigene “edi­to­ri­ale Lin­ie” zu ver­weisen. Und die liege, weil ARTE ein europäis­cher Sender sei, eben nicht im Nahen Osten, son­dern in Europa. Eige­nar­tig ist dann aber, dass es eine Doku­men­ta­tion wie “Bit­ter ver­di­ent” ins aktuelle Pro­gramm schafft, die von vorn bis hin­ten über die Arbeits­be­din­gun­gen von Men­schen in Chi­na referiert. Liegt Israel nicht auch in Asien, ihr geografis­chen Legastheniker?


13.6.2017: Eine dop­pelte Pre­miere heute! Erstens, ist der Film “Auser­wählt und Aus­ge­gren­zt — der Hass auf Juden in Europa” endlich zu sehen. Zweit­ens ist es meines Wis­sens das erste mal, dass ich eine Aktion der BILD-Zeitung feiere. Die war es näm­lich, die den Film heute eigen­mächtig für 24 Stun­den ins Netz stellte, obwohl Arte und der WDR immer neue Aus­flüchte find­en, ihn der Öffentlichkeit vorzuen­thal­ten. Liebe Sophie Hafn­er, lieber Joachim Schroed­er, euer Film ist her­vor­ra­gend recher­chiert, tech­nisch ein­wand­frei umge­set­zt, inhaltlich richtig und poli­tisch bit­ter nötig. Und in Zeit­en von Inter­net, Social­Me­dia und YouTube reichen 24 Stun­den alle­mal, um ihn unters Volk zu brin­gen. Danke liebe Autoren, danke BILD!

https://youtu.be/mEQ5MNGz2I4


5.6.2017: Nach­dem DJT das Kli­ma zer­stört, die Demokratie beerdigt, den deutschen Außen­han­del gestoppt und den drit­ten Weltkrieg ange­fan­gen hat, kön­nten deutsche Medi­en sich vielle­icht mal inves­tiga­tiv mit sein­er dun­klen Ver­gan­gen­heit befassen. Das Som­mer­loch kommt gewiss…


28.5.2017: Falls Sie sich angesichts des anste­hen­den Net­zw­erk­durch­set­zungs­ge­set­zes fra­gen, ob sich nicht endlich mal jemand dazu her­ablassen kön­nte, zu definieren, was Hate-Speech eigentlich genau sein soll, hat die Tagess­chau in Zusam­me­nar­beit mit der Amadeu-Anto­nio-Stiftung ein kurzes und knappes Aufk­lärungsvideo für Sie. Wenn Sie zum Beispiel sagen wür­den “Ich habe nichts gegen Migranten, solange sie sich an die Geset­ze hal­ten”, ver­bre­it­en Sie Hass. So ein­fach ist das. Also sagen Sie sowas lieber nicht! Falls Sie doch mal nicht an sich hal­ten kön­nen und etwas über Migra­tion und Geset­ze sagen müssen, ver­suchen sie es doch mal mit der gegen­teili­gen Aus­sage “Ich habe nichts gegen Migranten, egal, ob sie sich an die Geset­ze hal­ten”, die ist sich­er in Ordnung.


Fund­stück, ein Jahr her, Zafer Seno­cak im Deutsch­land­funk, 16.4.2016:
“…Jene Mus­lime, die ihre Bil­dung auss­chließlich aus den Quellen ihrer Reli­gion, aus Koran­versen und Propheten­sprüchen erhal­ten, sind auch heute sel­ten feinsin­nige, ästhetis­che Men­schen und kaum in der Lage, sich mit anderen auszu­tauschen. Die islamis­che Reli­gion in ihren über­liefer­ten Tra­di­tio­nen, so scheint es, ver­fein­ert die gläu­bi­gen Men­schen nicht mehr. Sie macht aus ihnen eng­stirnige Besser­wiss­er, ängstliche Unter­ta­nen, und lei­der allzu oft für Ander­s­gläu­bige oder nicht­gläu­bige Mit­men­schen gefährliche Zeitgenossen. Der Islam und der unge­ho­belte Men­sch scheinen heute unmit­tel­bar zusam­men­zuge­hören.”… man muss sich ja nicht ständig wieder­holen. Lasst Zitate sprechen!


24.5.2017: Was passiert, wenn linke “Mehr von allem für alle” Pro­pa­gan­da auf wirtschaftlichen Sachver­stand trifft und über die EU gere­det wird? Sachver­stand sticht, während Pro­pa­gan­da von gemein­samer Ver­schul­dung und Trans­fer­union träumt, an “obszöne Reichtümer” ran will, Aus­gle­ich zwis­chen Län­dern schaf­fen will und alles andere als diese Illu­sion als Illu­sion beze­ich­net. Bartsch vs. Sinn in “Unter den Lin­den” — sehenswert!

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17.5.2017: Wie war das doch gle­ich nochmal? Hass ist keine Mei­n­ung? Von wegen! Hass ist sog­ar Kun­st und die darf bekan­ntlich alles. So sieht es das Landgericht Ham­burg und hat die Klage von Alice Wei­del wegen Belei­di­gung (“Nazi-Schlampe”)gegen extra3 abgeschmettert. Im Grunde ist die Entschei­dung des Gerichts, Wei­dels Klage in allen Punk­ten abzuweisen, eine gute Nachricht. Bedeutet dies im Rah­men des hochheili­gen Gle­ich­be­hand­lungs­grund­satzes doch auch, dass man ‘quid pro quo’ Merkel ohne Angst als FDJ-Schlun­ze und Kahane als Stasi-Schlampe beze­ich­nen darf. Es lebe die Debat­te unter der Gürtellinie! Kant dreht sich ger­ade wie wild im Grab und über­legt, was die Leute nur an seinem kat­e­gorischen Imper­a­tiv nicht ver­standen haben. Ich fand es vor über einem Jahr schon lächer­lich, dass Frau von Storch eine Klage gegen ein Berlin­er The­ater angestrengt hat, weil sie in einem der pein­lich­sten Stücke aller Zeit­en auf der Bühne ermordet wurde — zu viel Aufmerk­samkeit für schlechte Kun­st, die man durch Nicht­beach­tung zum Tode verurteilt hätte. Aber wenn wir nun höch­strichter­lich fest­gestellt bekom­men, dass Men­schen nicht belei­dig­bar sind…wogegen kämpfen dann eigentlich Maas und Schwe­sig? Ergibt das noch Sinn? Wohl eher nicht!


8.5.2017: Arte hat beschlossen, seinen Zuschauern einen Film nicht zu zeigen, den Arte durch die Fir­ma Peview Pro­du­tions hat pro­duzieren lassen. The­ma: Anti­semitismus. Der Film ist den Inhalte-Abnick­ern nicht “ergeb­nisof­fen genug”, was wohl bedeuten soll, es gäbe eben nicht nur schlecht­en, son­dern auch guten Anti­semitismus. Außer­dem glaubt sich ins­beson­dere die franzö­sis­che Seite zuhause „…zwis­chen islamis­ch­er und jüdis­ch­er Lob­by eingezwängt…“, weshalb man den Film nicht senden will. Der WDR lehnte auch dank­end ab. Mehr über den Fall hier auf Lizas Welt. Und hier ein Blick in den Film. Die durchgek­nall­ten Aus­sagen der Linken Bun­destagsab­ge­ord­neten Annette Groth, die lei­der kein­er Über­prü­fung in der Real­ität stand­hal­ten — außer in einem nächtlichen feucht­en Traum von Jür­gen Toden­höfer — zeigen deut­lich die Mis­chung aus Vorurteilen, Lügen und Anti­semitismus, der in Europa wieder salon­fähig ist. Davon han­delt der Film — und das darf er nicht. Das sollte er aber!

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4.5.2017: Zu den Lebens­mit­te­laus­gaben der Tafeln geht nie­mand gern, der schon länger in diesem Land lebt und dessen Selb­st­wert­ge­fühl in nicht uner­he­blichem Maße davon bes­timmt ist, ob man mit sein­er Hände Arbeit für sich und sein­er Fam­i­lie Unter­halt sor­gen kann. Abhängig zu sein von mildtäti­gen Spenden oder von Din­gen, die man aus dem “nor­malen” Waren­verkehr aus­sortiert hat, ist demüti­gend. Was für ein Schlag in die Fresse muss es dann sein, wenn man dann auch noch lesen muss, dass man mit dem Vor­lieb nehmen soll, was andere Bedürftige, die Vorzug genießen, aus kul­turellen und per­sön­lichen Grün­den nicht anzunehmen bere­it sind? Meine biodeutschen Mit­bürg­er haben — bei allem attestierten guten Willen — ein Händ­chen dafür, durch einen sim­plen “Ver­wal­tungsakt” ihre Ver­ach­tung für das auszu­drück­en, was sie in der The­o­rie so abgöt­tisch feiern: Gle­ich­be­hand­lung und Gle­ich­berech­ti­gung. An manchen Tagen möchte man sich vor Scham nur noch im Keller verstecken!


3.5.2017: Ein inter­es­san­ter Vor­trag von Prof. Hans Wern­er Sinn über die EU-Per­spek­tiv­en der Vertreter des Frei­han­dels inner­halb der EU unter den Vorze­ichen des Brex­it. Außer­dem wer­den Sie eine sehr inter­es­sante These über die Ursachen der schle­ichen­den Bargeld­ab­schaf­fung hören. Möglicher­weise denken Sie nach diesem Video etwas anders über den gigan­tis­chen Über­schuss in der deutschen Außen­han­dels­bi­lanz — mir jeden­falls ist er mit­tler­weile eben­so wenig geheuer wie der Höhen­flug deutsch­er Aktien.

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24.4.2017: Torsten Krauel schreibt für die Welt und ist nicht glück­lich. Nein, das was das BKA da an soge­nan­nten Fak­ten veröf­fentlicht hat, kann er nur als Ver­such sehen, Wass­er auf die Mühlen der AfD zu geben — wenn nicht sog­ar Öl und Feuer im Spiel sind. Er fordert eine feinere Dif­feren­zierung der Sta­tis­tik, in der “Migranten” zu pauschal vorkom­men und damit über­repräsen­tiert sind. Da seien schließlich auch Aben­teur­er und Durchreisende darunter, die man doch bitte in sep­a­rat­en Sta­tis­tiken führen möge. Wenn diese dreiste Art des Schönre­dens nicht so krass wäre, kön­nte man darüber lachen. Aber die Kom­mentare unter dem Welt-Artikel sind Anlass zur Hoff­nung. Herr Krauel ste­ht mit seinen kreativ­en Sta­tis­tik-Übun­gen näm­lich ziem­lich alleine da.


23.4.2017: Eine kleine Zeitreise zurück ins Jahr 2008. Ralph Gior­danos Rede auf der „kri­tis­chen Islamkon­ferenz“. Die Rede zeigt, dass die Prob­leme, die wir heute mit IS, Hamas und anderen Strö­mungen des poli­tis­chen Islam haben und die Tat­sache, dass die Inte­gra­tionsprob­leme bes­timmter Bevölkerungs­grup­pen, die unberechtigter­weise gern der Mehrheits­ge­sellschaft übergestülpt wer­den, schon lange existieren – und schlim­mer wer­den, wenn wir nicht han­deln. Aus heutiger Sicht klin­gen Gior­danos Worte wie ein Man­i­fest und gle­ichzeit­ig ein Menetekel. Die tech­nis­che Qual­ität des Videos mag man­gel­haft sein, der Inhalt jedoch ist preisverdächtig. Aus­drück­lich unter­schreibe ich jedes Wort der Rede.

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20.4.2017: Das Landleben kön­nte so schön sein, wenn nur diese Bauern nicht wären! Rück­sicht­s­los kip­pen sie Gülle auf ihre Felder, damit dort Gras wächst, das sie dann den Kühen geben, deren Milch sie rauben! Schä­men sollen sie sich! Kein Men­sch brauch das, was ihr pro­duziert! So dachte und sprach auch eine Spaziergän­gerin, als sie einen Bauern mit ver­baler Gülle über­goss. Sher­lock Holmes würde messer­scharf kom­binieren: Eine Veg­aner­in mit Got­tkom­plex und Nahkamp­faus­bil­dung in der Partei der Grü­nen. Und falls Sie sich nach dem Video fra­gen, wom­it die guten Bio-Salate, von denen sich diese Frau zu ernähren vorgibt, denn nun wirk­lich gedüngt wer­den, will ich es Ihnen gern sagen: mit dem Sachver­stand über Pflanzenwach­s­tum von Veg­an­ern. Deshalb kostet der Salat auch ein wenig mehr — der Dünger ist nicht sehr ergiebig. In diesem Sinne — Salathu akbar!

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11.4.2017: Als im Jan­u­ar des Jahres 2000 der Inter­net­pi­onierzw­erg AOL den Unter­hal­tungsriesen Time Warn­er für eine geschätzte Phan­tastil­liarde Dol­lar über­nahm, rieben sich alle ver­wun­dert die Augen. Wozu diese “Neuen Märk­te” so alles fähig waren…unglaublich. Doch wer zu allem fähig ist, ist auch häu­fig zu nichts zu gebrauchen. Der ganze Deal hat­te ein Vol­u­men, dass den Jahre­sum­satz sowohl des großen als auch des kleinen Fis­ches um einige Größenord­nun­gen über­stieg. Bei AOL waren es wohl sog­ar eher einige Zehn­er­poten­zen. Aber Schwamm drüber! Die Dot­com-Blase nahm bekan­ntlich den Weg aller Blasen, die entwed­er der Inkon­ti­nenz anheim fall­en, oder gar platzen. Es ist noch nie gut aus­ge­gan­gen, wenn der Schwanz ver­sucht, mit dem Hund zu wedeln. Doch nun ist alles anders, wir haben ja gel­ernt, das Poten­zial ein­er Idee kor­rekt einzuschätzen. Tes­la ist nun jeden­falls der “wertvoll­ste Auto­bauer”, und das, obwohl Elon Musk oder seine Aktionäre noch nie auch nur einen Dol­lar an den Autos ver­di­ent haben, die sie verkaufen oder auf ihren Wun­schlis­ten ste­hen haben. Nicht, dass heute wie vor 17 Jahren nur die Hoff­nung auf eine Hoff­nung den Markt befeuert, nein.

Heut darf’s was hand­festeres sein.
Eine Bilanz vielleicht? 
Ein Markt vielle­icht, so groß und reich,
dass er für Jahre reichen tut?

Oh nein, allein die Hoff­nung wallt das Blut.
Drum freut die Fir­ma Tes­la sich,
obwohl, sucht man am Straßenstrich
deren Elek­troau­tos stehn,
nur sel­ten ward ein­er gesehn.
Allein der Wert der Anteilsscheine,
spielt in der Liga ganz alleine.
Und die Moral von der Geschicht?
Gewinne machen, braucht es nicht.


Immer noch 8.4.2017: Heute wäre eigentl­lich der passende Tag für SPON und Co, eine Reprise der Trumpiade “Yes­ter­day in Sweden…Sweden!!” zu brin­gen. Aber man titelt lieber “Rus­s­land und Iran wer­fen Trump Unberechen­barkeit vor”. Das gibt eine glat­te 7,9 auf der nach oben offe­nen Kabarett-Skala.


8.4.2017: Zu den wenig beachteten Auf­gaben der EU-Granden gehört es, sich Ver­di­en­ste ans Revers zu heften, die sie zwar nicht ver­ant­worten, sich aber wegen ihrer allum­fassenden Bedeu­tungsklam­mer für Europa jedoch gern zuschreiben. Es ist das alte sta­tis­tis­che Ver­wirrspiel aus Kor­re­la­tion und Zusam­men­hang, das unaus­rot­tbar in der Wahrnehmung der Bevölkerun­gen Deutsch­lands existiert. Wie zwis­chen Brex­it und Flat­u­lenz lassen sich auch Zusam­men­hänge zwis­chen Frieden in Europa und der EU her­beirech­nen – sofern man wie in solchen Fällen üblich die Daten­ba­sis ordentlich frisiert. Denn welche Bedeu­tung das Pro­jekt EU wirk­lich für den Frieden in Europa hat, wird durch die Lek­türe des Weißbuch­es, das Kom­mis­sion­spräsi­dent Junck­ers im März vorstellte, nicht wirk­lich deut­lich. Aber da helfe ich doch gern mit ein­er kleinen, wenn auch unvoll­ständi­gen, Kor­rek­tur. Die Orig­i­nal­grafik find­en sie übri­gens auf Seite 6 des Berichtes.


6.4.2017: Brüs­sel ist bess­er als Berlin!
Na bitte, geht doch! Man muss das „Prinzip EU“ nur hin­re­ichend sim­pli­fizieren und mit ein­er zwar ner­ven­den aber doch liebenswerten Fam­i­lie ver­gle­ichen. EU ist, wenn Leute, die Pleite sind, sich um die Men­schen küm­mern, die mit dem ganzen neu­modis­chen Dig­i­tal-Kram nicht klarkom­men und der schlaue Jonas der schimpfend­en Oma Hen­ri­ette erk­lärt, dass sie Vorurteile gegen die Geld­ver­schwen­dung der EU hat, die er ihr mith­il­fe ein­fach­er sta­tis­tis­ch­er Ver­gle­iche abgewöh­nen muss. Früher hätte Jonas noch das winzige prov­inzielle Köln für einen Ver­gle­ich der Anzahl im öffentlichen Dienst Beschäftigten mit denen in Brüs­sel herange­zo­gen, weil das in etwa so viele sind, wie im Brüs­sel­er Bienenko­rb — wo sie allerd­ings bess­er bezahlt wer­den als in Köln und auch nicht den Müll abholen oder Knöllchen verteilen müssen. Aber Jonas hat dazu gel­ernt und zieht lieber gle­ich die 114.000 Beschäfti­gen Berlins als Ver­gle­ich her­an, dem deutschen Bun­des­land also, in dem Regierungspöstchen und Staatssekretärs-Stellen schneller wach­sen als der Bam­bus in Chi­na. Klar, so gese­hen ist in Brüs­sel noch Luft nach oben, Berlin­er Luft! Und da kann auch Oma Hen­ri­ette nicht anders, als auf die Jonas Seite zu wech­seln und endlich der richti­gen Mei­n­ung zu sein. Im wirk­lichen Leben kön­nte Oma Hen­ri­ette ihren vor­laut­en Enkel enter­ben, was in der EU-Fam­i­lie aber lei­der nicht vorge­se­hen ist. Hier sehen Sie das Erk­lärvideo zum Text.

https://youtu.be/CGJEUw9ZeFQ


5.4.2017: Cora Stephan: “Ich bin es leid. Ich will mein Europa, ich will mein Deutsch­land zurück – nicht das Klis­chee von Deutsch­land, das jene gern zeich­nen, die das Land im Grunde ver­acht­en, son­dern das, was es in den let­zten Jahrzehn­ten gewor­den ist: ziv­il, entspan­nt, befriedet, eine alternde Gesellschaft mit sink­en­dem Gewalt­po­ten­tial. Trotz manch­er Absur­ditäten des Geschlechterkampfs: ein Land, in dem Frauen sich Respekt erobert haben, in dem sie sich nicht ver­steck­en und ver­hüllen müssen, in dem die Nacht ihnen gehört, und nicht jun­gen Män­nern aus frauen­ver­ach­t­en­den Kul­turen. Ein Land der Mei­n­ungs­frei­heit, in dem Reli­gion Pri­vat­sache ist und nie­mand auf die Idee kommt, für seinen Glauben mit Gewalt kämpfen zu müssen. Ein Land, in dem der Islam keinen nen­nenswerten Ein­fluss hat.” mehr davon auf achgut.com


23.3.2017: Ver­di marschiert!
Ich habe ja in let­zter Zeit einiges an Vor­wür­fen und Vorurteilen gele­sen, die gegen ver­meintliche Recht­spop­ulis­ten die Runde machen. Immer wieder habe ich auch den Begriff des „Block­wartes“ bemüht. Ich hat­te allerd­ings keine Ahnung, das wir schon wieder deut­lich weit­er sind. Es wer­den schon wieder Fleiß­bi­enchen an ver­di­ente Denun­zianten verteilt, Ben­imm­fi­beln für den mod­er­nen Denun­zianten her­aus­ge­bracht und saubere Regeln für kor­rek­tes Denun­zieren am Arbeit­splatz aufgestellt. Denn Denun­zieren ist ein anstren­gen­des und schein­bar wieder „ehren­volles“ Geschäft, dass man mit Ver­ant­wor­tung und Sorgfalt ausüben muss! Es kann nicht ein­fach jed­er drau­flos­de­nun­zieren – die Gew­erkschaft ver.di hil­ft dem Beruf­sstarter mit Info­ma­te­r­i­al und Check­lis­ten. Die Seite hat ver.di vom Netz genom­men, weil ver­mut­lich (und hof­fentlich) in den Fluren bere­its kniehoch die Jauche ste­ht. Hier eine gespe­icherte Ver­sion des Denunziationspapiers.


20.3.2017: Gestern in Schwe­den, oder vorgestern, oder übermorgen
Tim Pool, ein amerikanis­ch­er Jour­nal­ist aus Chica­go wollte das tun, was Jour­nal­is­ten eigentlich von Berufs wegen tun sollen: eine Aus­sage eines Poli­tik­ers über­prüfen. (Hier im Inter­view bei Paul Joseph Wat­son). Nach Trumps leg­endär­er „yes­ter­day in Sweden.…Sweden!!“-Aussage dachte er sich, ok, ich muss das über­prüfen. Seine Kol­le­gen ver­suchen, ihm das auszure­den. Wozu dor­thin fahren, wenn Trump doch sowieso lüge, File closed! Pool fuhr trotz­dem und was er fand, möchte man wed­er in Schwe­den, noch in Deutsch­land gern hören. „Schwe­den hat ein kul­turelles Prob­lem“, sagt er.

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Ja, es gebe Prob­leme in Schwe­den, wenn auch nicht ger­ade „gestern“, son­dern eigentlich ständig. Nein, es wären nicht die Migranten des let­zten Jahres, die diese Prob­leme verur­sacht­en, die kämen höch­stens noch „on top“ – es sei die fehlgeleit­ete Inte­gra­tion der Migranten der zweit­en Gen­er­a­tion, die zwar nach der Def­i­n­i­tion Schwe­den seien, aber kein­er­lei Iden­ti­fizierung mit der schwedis­chen Mehrheits­ge­sellschaft empfind­en. Sie sprechen die Sprache schlecht, leben geballt in bes­timmten Stadtvierteln und schlössen sich Ban­den an. Und die Mehrheits-Schwe­den? Die wür­den viel lieber über Begriffe und Def­i­n­i­tio­nen eines Prob­lems reden, als über das Prob­lem selb­st. Tim Pools Kam­er­ateam wird inzwis­chen von der schwedis­chen Polizei aus dem Stadtvier­tel esko­rtiert, in dem es ja eigentlich keine Prob­leme gibt, die Polizei bestre­it­et dies später — was wenig Sinn ergibt, wie Pools Video zeigt. Von Schwe­den ler­nen heißt, Prob­leme wegdefinieren ler­nen. Was aber, wenn schon die Polizei sich in bes­timmten Gegen­den der Städte nicht sich­er fühlt? Pool dazu: “You don’t get scared on an air­plain, unless the fligh­tat­ten­dent is get­ting scared.” Irgend­wie kommt mir das bekan­nt vor.


15.3.2017: Das Imperi­um twit­tert zurück! Reife Leis­tung, Erdo­gan! Wenn Du uns so lieb bittest, wer­den wir natür­lich nochmal genau drüber nach­denken, Dich und Deine Wesire Schmier­ereien in den Köpfen der Deutschtürken aus­führen zu lassen, wo Du Dich mit Schmier­ereien im Netz jet­zt so gut auskennst. Und wozu soll­test Du über­haupt um Erlaub­nis fra­gen! Ein­fach drau­f­los, die Welt gehört Dir — und “Die Welt” wohl auch.


7.3.2017: Heute beim Auge­narzt. Eine junge türkische Fam­i­lie, zwei kleine Kinder, ein drittes offen­sichtlich unter­wegs, sitzt mit mir im Wartez­im­mer. Bei­de Eltern sprechen türkisch miteinan­der, die bekopf­tuchte Mut­ter deutsch mit ihrem etwa vier­jähri­gen Sohn. Papa bekommt von der Sprech­stun­den­hil­fe Augen­tropfen, Mama muss tupfen, Pascha bewegt sich nicht. Mama muss auch erk­lären, was die Sprech­stun­den­hil­fe über das Ansin­nen des Arztes erk­lärt hat, weil Papa es nicht ver­standen oder nicht begrif­f­en hat. Aber er würde auch immer schwarz sehen, sagt Mama über ihren Pascha zur Sprech­stun­den­hil­fe. ‚Kenn ich, ist aber was Poli­tis­ches, hat nix mit den Augen zu tun‘ dachte ich, schwieg aber. Das Vorurteil klopft leicht von innen an meine Stirn, alle schon bekan­nt, nichts Neues aus klein Ankara im Nor­den Han­novers. Mut­tern bespielt wieder den fordern­den Sohn, der ihr große Spielzeugzahlen aus dem Fun­dus der Prax­is vor die Nase hält. Mama fragt, was das denn sei, als der kleine ihr eine Fünf vor die Nase hält. „Primzahl!“ Ruft der Kleine.
Schweig still, Vorurteil. Hoff­nung, fang an zu singen!


4.3.2017: In der Türkei wer­den Jour­nal­is­ten, Par­la­men­tari­er und Richter ver­haftet? … „Warum inter­essiert Sie das“.…ein­same Klasse diese Jungtürken! Schau ein­fach nicht hin, dann passt das schon – aber wehe, du beze­ichnest die Türkei als Despotie. Wer hat dir erlaubt, hinzuse­hen. Echt zum totlachen.
Aber warte mal, bis die SPD sich den Erdo­gan-Schmacht­fet­zen „Reis“ analysiert hat. Die drehen glatt ein Sequel über Mar­tin Schulz. Wie er Her­ak­les bezwingt, wie er den Drachen tötet, wie er mit seinem Atem das Kli­ma abkühlt und im Namen der Energiewende Dummheit in Strom verwandelt.

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1.3.2017: Lied des n‑tv-Redak­teurs
Drum reih’ Dich ein,
in die Köter-Erziehungs-Einheitsfront!
Reih’ Dich ein, reih’ Dich ein, reih’ Dich ein!

In Zeit­en wie diesen, wo Min­is­te­rien den Ange­höri­gen des Köter­rassen­volkes am lieb­sten mit­tels „ein­fach­er Sprache“ erk­lären, wo der Frosch die Lock­en hat, geht es auch für pri­vate Medi­en darum, sich rechtzeit­ig einen Platz im Ret­tungs­boot MS-Sys­tem­rel­e­vant zu sich­ern. Wohlver­hal­tenspunk­te sam­melt man am besten dadurch, dass man Missver­ständ­nisse beim Leser oder Zuschauer gar nicht erst aufkom­men lässt. Deshalb entschloss sich der Sender n‑tv, Ser­dar Somuncus “Alter­na­tiv­los schmutzig: Wie extrem wird der Wahlkampf?” am Dien­stagabend nicht zu senden.
Begrün­dung: “Die Zuschauer erwarten ger­ade in Zeit­en von gefühlter Unsicher­heit und oft unüber­schaubaren Nachricht­en­la­gen von einem Nachricht­ensender Ori­en­tierung und Einordnung”
Falsch, liebe n‑tv-Kol­le­gen! Der Zuschauer mag von einem Nachricht­ensender vielle­icht keine Satire erwarten, aber für „Ori­en­tierung und Einord­nung“ soll­ten selb­st Zuschauer Ihres Senders immer noch selb­st ver­ant­wortlich sein.
Aus Raider wurde Twix, aus Feigheit „Ori­en­tierung“, aus Zen­sur „Einord­nung“ und als “mutig und couragiert” gilt heute, wer eine Sendung nicht ausstrahlt oder diesel­ben leeren Phrasen drischt, wie 99% aller anderen auch. Und nein, es geht mir nicht um die Qual­ität der Sendung oder das Wirken von Ser­dar Somuncu. Es geht geht um die Begrün­dung der Abset­zung der Sendung.


28.2.2017: „Ich entziehe dem Abge­ord­neten das Wort!“ – diese Floskel wer­den die Zuschauer der “ner­ve­naufreiben­den” Debat­ten im europäis­chen Par­la­ment wohl dem­nächst sel­tener zu hören bekom­men, denn „bei Hass und Belei­di­gun­gen“ darf im EU-Par­la­ment dem­nächst ein­fach der Steck­er gezo­gen wer­den, wenn das Standgericht der Ein-Mann-Armee namens Par­la­mentspräsi­dent (oder ein­er der 14 Vizes) Hass und Belei­di­gung erken­nen. Vielle­icht sollte im Zusam­men­hang mit der EU wieder mehr gebetet werden:
Herr schütze uns vor Sturm und Wind,
und Regeln, die aus Brüs­sel sind!


17.2.2017: Eigentlich kann ein Elek­tro­mo­tor (im Gegen­satz zu Ver­bren­nern) ja nicht stot­tern. Der Motor der “Energiewende” tut es trotz­dem! In jedem Seg­ment hinkt diese den irrwitzi­gen Plä­nen der Bun­desregierung hin­ter­her — außer bei den Kosten, da ist der Plan längst über­erfüllt! Und was macht man, wenn’s grad nicht so gut läuft? Klar, man säuft sich die Lage schön. Am besten, mit Steuergeld!


17.2.2017: Paul Joseph Wat­son befasst sich mal wieder sehr pointiert mit dem “moral high ground” in Sachen Flüchtlingskrise, auf dem so manch­er Cele­bretie in UK so seine Run­den dreht.

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16.2.2017: Die Kosten, denkt an die Kosten… was wie das Mantra eines deutschen Buch­hal­ters klin­gen mag, ist in Bezug auf die langjährige Erfahrung mit deutschen Pres­tige-Baut­en die Mut­ter der Porzel­lankiste. Die Plan­er von „Elphie“ kön­nen nun zumin­d­est ein prächtiges Haus voller Inno­va­tio­nen vor­weisen, „BER“ jedoch kämpft nun schon mit der näch­sten Ver­schiebung der Eröff­nung. Waren es dies­mal zu mick­rige Rohrleitun­gen für Löschwass­er oder bieten die Zap­fan­la­gen für edle Biere in den Flughafen­restau­rants zu wenig Auswahl…ich hab’s vergessen. Geld jedoch hat Berlin im Über­fluss – es kommt per Rohrpost aus München und Stuttgart. Und nun soll es in ein neues Denkmal fließen, dessen Real­isierung seit Jahren sprich­wörtlich auf der Kippe ste­ht: Die Ein­heitswippe kommt!
Kosten? Voraus­sichtlich 15 Mil­lio­nen Euro. Ein Drit­tel mehr, als geplant. Es darf bezweifelt wer­den, dass dies schon das let­zte Wort ist. Schließlich gibt es noch erhe­bliche Prob­leme, die Wippe „Bar­ri­ere­frei“ zu gestal­ten, von anderen „kinetis­chen“ Prob­le­men ein­mal abge­se­hen. Ich frage mich ger­ade, ob der Turm­bau zu Babel jemals in Berlin hätte stat­tfind­en können…ach, vergessen wir das, reden wir über die Kosten für das neue Erin­nerungsklein­od im märkischen Sand und fra­gen mal Clau­dia Roth, die ihre Kom­pe­tenz in Sachen Bau sich­er als Man­agerin der Band „Ton Steine Scher­ben“ gemacht hat. Und als Exper­tin in Sachen Baukosten kommt Frau Roth zu dem Schluss, „der Respekt vor Bürg­er­be­we­gun­gen, vor Frei­heits­be­we­gun­gen, die Idee von Frei­heit kann uns gar nicht teuer genug sein.“
Was bin ich dankbar, dass selb­st unser meschuggen­er Staat Clau­dia Roth nicht ein­mal die Kassen­führung für ein Sparschwein anvertraut!


12.2.2017: Wie Wein wer­den auch manche Artikel bess­er, größer und deut­lich­er, wenn man ihnen ein paar Jahre Zeit zum Reifen lässt. Dieser Artikel von Har­ald Marten­stein ist fünf Jahre alt und gäbe es ihn nicht bere­its, müsste er heute drin­gend geschrieben wer­den. Ein Zeit­los­es Doku­ment des Wahnsinns, der heute in Form der all­ge­gen­wär­ti­gen Nazi-Bezich­ti­gun­gen um sich greift, und bere­its von fünf Jahren begann, auszubrechen. Vielle­icht wird der Spuk erst enden, wenn jed­er schon länger hier leben­der Men­sch sich nicht mehr um das Etikett schert, das ihm aufgek­lebt wird. Denn wenn der Begriff sich weit­er mit ras­an­ter Geschwindigkeit abnutzt, wird er bald über­haupt keine Bedeu­tung mehr haben.


11.2.2017: Schweiz­er Medi­en seien das neue West­fernse­hen, hörte ich neulich jeman­den sagen. Beobachte seit eini­gen Tagen mein eigenes Medi­en­ver­hal­ten. Finde, jemand hat Recht.


10.2.2017: Losung der Dekade, heute von Michael Klonovs­ki in sein­er Acta diur­na: “Weil diese Notate zuweilen gern missver­standen und fehlz­i­tiert wer­den: Ich träume keineswegs von einem biodeutschen Paradies, im Gegen­teil, mich widern viele mein­er Land­sleute an, auch unter den besorgten Bürg­ern, zu schweigen von den Mario-Barth- und Dieter-Nuhr-Guck­ern, von braunen, grü­nen und roten Zeloten, von feigen Pro­fes­soren und noch feigeren Gen­erälen, von TV-Troglodyten und Gen­deris­ten, von Sohlengän­gerin­nen und all den pfif­fig-ver­heuchel­ten, zu jedem Ver­rat bere­it­en biodeutschen Backpfeifen­gesichtern in Büros und Redak­tion­sstübchen, es wäre öde unter ihnen allein. 
Wovon ich freilich träume, das ist ein Leben unter Zivilisierten.”


10.2.2017: Was soll dieses Ätsch-Bätsch, in SPON, anlässlich 25 Jahre Maas­tricht und Wun­der­waffe Euro? Man kann den Kri­tik­ern von vor 20 Jahren schlecht vor­w­er­fen, dass sie die per­ma­nen­ten Regel­brüche und Rechts­beu­gun­gen der EU, der EZB und der Bun­desregierung in ihre Prog­nosen nicht mit eingepreist haben. Wenn es etwas gibt, das man aus 25 Jahren Maas­tricht ler­nen kann, dann das man im Grund über­haupt keine Regeln braucht, weil sie bei allererster Gele­gen­heit sowieso gebrochen wer­den. Vor dem Regel­bruch ist immer nach der Reg­ulierung. Her­zlichen Glückwunsch!


8.2.2017: Liebe Dres­d­ner,
ihr soll­tet darauf beste­hen, das Mon­u­ment exakt so aufge­baut zu bekom­men, wie es in Alep­po ges­tanden hat. Dann wehte oben drauf näm­lich noch die Flagge der Ahrar-al-Sham, die zur Al Nus­ra gehört, die zur Al Quai­da gehört. Erst dann ist das Bild voll­ständig und die Reden eures Bürg­er­meis­ters bekom­men noch mal einen schö­nen Spin ins Absurde.
Vielle­icht drückt die Bun­desstaat­san­waltschaft im Namen der Kun­st ja mal ein Auge zu. Ist doch für eine gute Sache, denn alles, was Deutsch­land heutzu­tage der Lächer­lichkeit preis gibt, ist bit­ter nötig und muss unter­nom­men wer­den. Also, wenn schon, denn schon! Traut euch! (Orig­i­nalz­i­tat meines Userkom­men­tars auf ZON, wegzensiert)


1.2.2017: Anleitung zur Selb­st­di­ag­nose. Wenn Du Traum und Wirk­lichkeit durcheinan­der bringst, Dein Tal­ent zur poli­tis­chen Intrige von Net­flix präsen­tiert wird und deine Tweets genau­so über­flüs­sig sind wie die von Präsi­dent Trump, dann merkst Du, dass es unan­genehm aus Dir stegnert.


immer noch 31.1.2017: “Unser Land ist mehr wert als eine Mil­lion Amerikas”, sagt ein Liby­er gegenüber Al Jazeera, als er auf das US-Ein­rei­se­ver­bot ange­sprochen wird. Auch der Süd­deutschen, die darüber berichtet, scheint diese Aus­sage als ganz legit­imer Aus­druck von Nation­al­stolz zu gel­ten. Ob das auch für die Aus­sage “Unser Land ist mehr wert als eine Mil­lion Libyens” gel­ten würde, der von einem ent­nervten Dunkeldeutschen in die Kam­era des Heute-Jour­nals gesprochen würde, oder würde Claus Kle­ber unweiger­lich einen Hin­weis auf die erste Stro­phe des Deutsch­land­liedes brin­gen? Ich finde ja bei­de Aus­sagen als Aus­druck der ganz per­sön­lichen Präferenz völ­lig in Ord­nung. Aber was weiss ich schon von den Regeln der PC.


31.1.2017: Die Welt ist voller großer Kinder mit selt­samen Ansicht­en und Tuvia spricht mit allen — so etwa würde ich die Reporta­gen, Kolum­nen und Büch­er zusam­men­fassen, die Tuvia Tenen­bom schreibt. Gäbe es ihn nicht, würde ich die Web­seite der “Zeit” wohl deut­lich sel­tener besuchen. Hier eine wun­der­bare Momen­tauf­nahme aus sein­er Heimat­stadt New York zur Zeit der Amt­se­in­führung von Präsi­dent Trump. Es lohnt sich.


29.1.2017: EU ver­bi­etet Bunts­tifte und Wasser­far­ben. Was der große Schnit­ter Tod eigentlich für das Ende des Lebens vorge­se­hen hat, möchte die EU gern schon an den Anfang des Lebens set­zten: Alle Men­schen gle­ich­machen. Das Endziel der EU wird sein, dass jed­er Men­sch bei sein­er Geburt in einen Kokon aus naturbe­lassen­er Baum­wolle, die der Wind auf nur mit Ziegen­mist gedüngten Feldern zusam­mengewe­ht hat, eingewick­elt wird. Jedes indi­vidu­elle Leben­srisiko wird egal­isiert oder abgeschafft, alle sehen gle­ich aus, ver­hal­ten sich gle­ich und sind berechen­bar wie eine lin­eare Gle­ichung. Näch­stes Nor­mung­spro­jekt: Der EU-Ter­ror­ist. Biol­o­gisch abbaubar­er Sprengstoffe, Atten­tate nur noch mit Elekro-Autos und Messer­at­tack­en nur noch mit Messern mit Man­u­fak­tum-Qual­ität. Nimm das, chi­ne­sis­ch­er Billigmesserexporteur!


29.1.2017: Der Bun­destag ging mit gutem Beispiel voran und bietet aus­gewählte (wenige) Inhalte auf sein­er Web­seite auf Ara­bisch an. Nun kön­nen in Deutsch­land auch Fahrprü­fun­gen auf Ara­bisch absolviert wer­den. Das kann aber erst der Anfang von ein­er großen, bre­it­en Bun­theit­sof­fen­sive in unserem Schwarzweiss­land sein, meint Hen­ryk Broder. Ich lache mit.


28.1.2017: Dieses kleine Video möchte dem Betra­chter ver­mit­teln, dass die Welt dem Islam fünf bahn­brechende Erfind­un­gen ver­dankt. Gewagte These, wie ich finde. Die größten Pro­duzen­ten und Ver­brauch­er von Kaf­fee sind heute jedoch nicht die mus­lim­is­chen Staat­en, Entwick­lun­gen wie Kaf­feefilter, Espres­so­mas­chine oder Kapsel­sys­teme sind west­liche. Nach deren “Erfind­ung” wur­den sämtliche Entwick­lun­gen in der Alge­bra eben nicht von mus­lim­is­chen Gelehrten gemacht, die Lehre in islamis­chen Uni­ver­sitäten ver­flachte nach kurz­er Blüte ins eindi­men­sion­ale, heute gehört keine davon auch nur zu den Top100, wenn es nicht ger­ade um islamis­che The­olo­gie geht. Keine Kam­era und Kein Flugzeug wurde je in einem mus­lim­is­chen Land entwick­elt, vielle­icht wur­den einige in Lizenz gebaut. Das Video ist eigentlich der Beleg dafür, dass der Islam langfristig nur brem­send auf Ideen und Erfind­un­gen des Men­schen wirkt. Auch was seine unbe­strit­te­nen Groß­tat­en für die Men­schheit ange­ht, lebt der Islam in der Ver­gan­gen­heit und träumt von ver­gan­gener Größe.


23.1.2017: Kommt mal wieder runter, liebe Trump-Hater, An-der-Demokratie-Verzwei­fler, Fak­ten-nicht-Wahrhaben­woller und Kon­ter­rev­o­lu­tion-sofort-Forder­er. Hier ein kleines Video für euer Amüse­ment und wenn es schon nicht der Bil­dung dient, hil­ft es vielle­icht dabei, in Zukun­ft auf solche Pein­lichkeit­en zu verzicht­en. Ich wäre euch wirk­lich sehr verbunden.

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19.1.2017. Es hänselt wieder
Ger­ald Hensel ist wieder auf Sendung, ein ganz neuer Men­sch, der alles bess­er machen will. Dazu startet er in schön­er Umkehr von Ursache und Wirkung nun ein Täter­schutzpro­gramm für gescheit­erte Shit­storm­lostreter. Er kann die Grabbelfin­gerchen ein­fach nicht von der Scheiße lassen. Aber jet­zt ist er “einen Lev­el drüber”: “Stop Hat­ev­er­tis­ing”. Das ist so abge­hoben und ver­schraubt, dass ich an der selb­stat­testierten Lern­fähigekeit dieses Würstchens doch erhe­bliche Zweifel habe. Die “Wut” hat das Stock­w­erk über­flutet, in dem er so schön warm und trock­en saß. Nun ist er ein­fach eine Etage höher gezogen.

„Stellen Sie sich vor, Sie eröff­nen eine Kneipe. Jeden Abend tagen da ein Haufen sehr zwielichtiger Gestal­ten. Und wenn die Nach­barn sich beschw­eren, heben Sie die Hände und sagen: ‘Ich kann nichts dafür, ich bin nur der Wirt.’ Da ist etwas falsch in der Logik. „

Ja, Hensel. Und zwar der Ver­gle­ich. Dafür ist er wun­der­bar ent­lar­vend, dafür muss ich danken. Ist es jet­zt schon Bürg­erpflicht des Nach­barn, den Begriff „zwielichtig“ mit denun­ziantis­chem Inhalt zu füllen? Ich dachte, das Leben sei so bunt und vielfältig? Sind Sie da nicht ein wenig zu wer­tend und vorverurteilend, um nicht zu sagen diskri­m­inierend? Sind wir jet­zt wieder ein Volk der Block­warte und Kapos, die „acht geben“, was der Nach­bar für zwielichtige Gestal­ten ken­nt, die vielle­icht schon nach ihrem Äußeren als „verdächtig“ erscheinen? Sie sind und bleiben ein Denun­ziant, Herr Hensel. Das Inter­view zeigt dass es nichts genützt hat, sie im Monop­oly über „los“ zu schick­en, weil Sie ganz offen­sichtlich immer noch nicht gel­ernt haben, was Mei­n­ungs­frei­heit wirk­lich bedeutet. Am besten, Sie tauchen schnell wieder in der Twigh­light-Zone aus Denun­zi­a­tion und kreativ­er Finanzierung ab.


17.1.2017: Wenn ein Shit­storm über einem zusam­men­schlägt, ist das für den Betrof­fe­nen nie wirk­lich lustig. Der Anlass jedoch, nun ja…der ist von Zeit zu Zeit doch so unfrei­willig durchgek­nallt, dass es schon fast eine Kun­st­form ist, sich sowas auszu­denken. Gelehrt wird diese Kun­st­form übri­gens in den Öffentlichen Bedürfnisanstal­ten der Polit­i­cal Über-Cor­rect­ness und das kann — wie im Fall des Chefredak­teurs der Welt-Gruppe — schon mal heftig ins Auge gehen. Wenn man auf ein­er verkopften Meta-Eben etwas in die Menge wirft…es lan­det als Tief­schlag in der Realität.

War ein­mal ein Bumerang;
Wer­fer dacht‘ er würfe lang.
Bumerang flog ein Stück,
Kam zum Wer­fer prompt zurück.
Pub­likum – noch stundenlang –
Freute sich an Bumerang.

sehr frei nach Ringelnatz


15.1.2017: Mir wird beson­ders eine Eigen­schaft der Briten fehlen, wenn sie die EU ver­lassen haben: Ihre Fähigkeit, Gemein­heit­en diplo­ma­tisch so zu ver­pack­en, dass sie wie Zugeständ­nisse an die Gegen­seite ausse­hen. There­sa May strebt nun also einen “harten Schnitt” an und Mar­tin Schulz, der im Juni 2016 noch Wochen­fris­ten für den Kündi­gungs­brief anmah­nte, kön­nte sich als Sigfried fühlen, der endlich den Insel­drachen besiegt hat. Wäre da nicht eine Kleinigkeit…man müsse wom­öglich das britis­che Wirtschaftsmod­ell über­denken, “wenn man uns zwingt, etwas anderes zu sein, dann wer­den wir etwas anderes wer­den müssen”. Im Klar­text: Je härter die EU nun die Aus­trittsver­hand­lun­gen führen wird, umso steuer­paradiesiger wird das kün­ftige Großbri­tan­nien wer­den. Ein dick­es Lob, Frau  Pre­mier­min­is­terin. Allein schon für den Schneid!


14.1.2017: Roger Köp­pel ist Mit­glied im Schweiz­er Nation­al­rat und Her­aus­ge­ber der Welt­woche und führt einen Vor­na­men, der ihn zur Ehrlichkeit verpflichtet ;). Dieses Video ent­stand kurz vor der Wahl Trumps zum US-Präsi­den­ten und erlaubt einen Blick auf Europa und die Welt durch die “Schweiz­er Brille”, die eine sehr prag­ma­tis­che Brille ist. Sehenswert.

https://www.youtube.com/watch?v=T2SbPad4WRc


14.1.2017: Lieber Spiegel,
warum nur hin­ter­lässt der Titel „An Israel traut Putin sich nicht ran“ bei mir den Ein­druck, ihr seid irgend­wie sehr ent­täuscht von Putin? Während ihr son­st nicht müde werdet, den Ver­brech­er Assad an den Pranger zu stellen und Putin dafür zu verurteilen, dass er den Dik­ta­tor stützt, schreibt ihr in diesem Fall Israel zum Aggres­sor hoch, der den wehrlosen Syr­ern ihre schö­nen Raketen­stel­lun­gen kaputt und deren Waf­fen­liefer­un­gen an die anti­is­raelis­che His­bol­lah unmöglich macht. „Und was untern­immt Moskau dage­gen? Nichts!“ Schäbig, Spiegel. Ein­fach schäbig!


12.1.2017: Wahrschein­lich wird man den wein­er­lichen Auftritt von Meryl Streep in Erin­nerung behal­ten, die sich bei den “Gold­en Globes” Don­ald Trump vorknöpfte. Wirk­lich wert, erin­nert zu wer­den sind die Auftritte von Schaus­piel­ern aber stets dann, wenn sie das tun, was sie wie son­st nie­mand kön­nen: genial schaus­piel­ern! Danke Kris­ten Wiig und Steve Carell.

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9.1.2017: Deutsch­land­funk, Europa HeuteDas türkische Par­la­ment debat­tiert über seine Selb­stent­mach­tung und der türkische Präsi­dent ist der Einzige, der die richti­gen Par­al­le­len in der Geschichte gefun­den hat. Ob er merkt, wie richtig er unab­sichtlich mit sein­er Aus­sage liegt? 

Erdo­gan ab 3:40min: „Das Deutsche Reich wurde par­la­men­tarisch regiert und dies bewahrte die Deutschen nicht vor der Hitlerdik­tatur“. Genau, Herr Erdo­gan! Weil das deutsche Par­la­ment für genau solch ein „Ermäch­ti­gungs­ge­setz“ (Reich­stag, 24.3.1933) stimmte, wie Sie es nun für die Türkei gern hät­ten. Ein Schelm, wer da Par­al­le­len bei den han­del­nden und prof­i­tieren­den Per­so­n­en erkennt!


4.1.2017: Ok, für einen echt­en Pirat­en hat­te er ein Auge zu viel. Das muss Christo­pher Lauer auch klar gewe­sen sein, denn mit­tler­weile hat er ein anderes Parteibuch. Wer schon seit 150 Jahren in der poli­tis­chen Karibik unter­wegs ist, der ken­nt sich sich­er aus, dachte er sich, und heuerte auf der stark unter­takelte, unterbe­set­zten und bohrwur­mz­er­fresse­nen Bark „SPD“ an. Es scheint jedoch, dass er dort nicht das prall­ste Segel an den Rahen ist, denn er wollte sich als Leicht­ma­trose „Lack Beard“ einen Namen machen, indem er „Feuer frei“ auf eine poli­tis­che AfD-Unter­stützer-Lan­drat­te rief, nach­dem dieser den Fehler beg­ing, den lauern­den Leicht­ma­trosen vom Kut­ter seines Arbeit­ge­bers (Sparkasse) aus den Marsch zu blasen – weshalb Leicht­ma­trose Lauer sich zum Zwecke der Kiel­hol­ung an den Reed­er der Lan­drat­te wandte. Gaaanz schlechte See­mannschaft das!
Denn merke: ob die Kri­tik an den Äußerun­gen des ver­hin­derten Pirat­en „Lack Beard“ begrün­det sind, stand gar nicht zur Debat­te, weil die Lan­drat­te das falsche Mega­fon ver­wen­det hat – näm­lich das der Sparkasse. Nach diesem pein­lichen Tief­schlag des „Polit­profis“ Lauer gegen einen Polit-Ama­teur, hoffe ich, dass der Skip­per der „SPD“, seinen Pirat­en-Über­läufer zum Kartof­felschälen abkom­mandiert, ihm zu diesem Zweck nichts als einen Cäpt’n Hook-Hak­en aushändigt und ein Auge verbindet. Lustig ist das Piraten­leben. Auch auf anderen Schiffen.


1.1.2017: Ja, der Islam und sein neg­a­tives Image! Da geht doch sich­er noch was, sagte sich der Bun­desin­nen­min­is­ter und plant deshalb für Anfang 2017 einen Work­shop „in dem Chefredak­teure aller rel­e­van­ten Medi­en in Deutsch­land ler­nen sollen, wie man richtig über den Islam berichtet“. Man muss halt das Gute und Pos­i­tive auch sehen wollen und dabei möchte der Innen­min­is­ter den Jour­nal­is­ten gern helfen, weil er offen­bar der Mei­n­ung ist, dass Jour­nal­is­ten von Poli­tik­er­darstellern gesagt bekom­men müssen, wie sie ihre Arbeit zu machen haben. Schön­schrift ist kein Schul­fach mehr, Schön­schreiben hat aber Zukun­ft. Wenn die Ver­anstal­tung gut läuft ist sich­er mit Vorset­zun­gen auch zu anderen The­men zu rech­nen, die durchge­hend neg­a­tiv beset­zt sind und drin­gend aufge­hüb­scht wer­den müssen. Man denke nur an mögliche Ver­anstal­tun­gen wie „Ich habe Aids – und das ist auch gut so“ oder „Häm­or­rhoiden als Chance für das Stehvermögen“.