Fundstücke (Archiv 2019)

31.12.2019: Und das Jahr wird lang und länger, der Gesang wird bang und bänger…Angezogen wie ein romulanischer Subcommander und mit der Vortragskunst des Plapperkäfers von Traal. Schlüsselsatz: „Überraschen wir uns einmal mehr damit, was wir können.“ Ich kann das nicht kommentieren, weil man Leerstellen, Nullaussagen und linguistisches Lego eben nicht kommentieren kann. Nur soviel: was um alles in der Welt ist in dieser, in Ermangelung eines anderen Wortes: Rede enthalten, dass sich daraus der Auftrag ableiten lässt, sie ungekürzt, in Wort und Bild und Farbe zu senden? Hätte das nicht dem Kanzlerinnenkanal auf YouTube überlassen bleiben sollen? Oder wenigstens dem Hörfunk auf Langwelle? Selbst das „Dinner for one“ ist nach der 955. Wiederholung spannender und im Vergleich zum merkelschen Wörterboarding sogar informativ! Von Miss Sofie erfahren wir wenigstens, dass Weißwein zu Geflügel passt. Denn bevor „gute Jahre kommen können“, kommen viel sicherer gute Weine. Prost!


29.12.2019: Inspiriert von einem Interview von Roland Tichy mit Markus Krall.


22.12.2019: Ihr Schluffis von der TAZ! Wenn ihr wie ich je mit ansehen musstet, wie Zuckerrüben zu hunderttausenden in Halden zusammengetrieben wurden, nur um teilweise Monate auf ihren sicheren Tod in Zuckerfabriken warten zu müssen, schockte euch das jährliche Nordmanntannen-Massaker nicht mehr!


16.12.2019: Das „Neue Deutschland“, diese zeitunggewordene Anzündhilfe und Überbleibsel des Zentralkomitees der SED…dieses „ND“ durfte nun erfahren, was es heißt, vom Klassenfeind silberkannenblank poliert zu werden. Da musste das Schwundblättchen eine Gegendarstellung für eine Falschbehauptung über Don Alphonso bringen und dann ist diese auch noch der meistgelesene Artikel. #höchststrafe #weitersogenossen!


8.12.2019: Lex Augsburg für Gewaltversteher. Das Argument ist übrigens ausbaufähig! Wer Mohammed-Karikaturen zeichnet darf sich nicht wundern… Wer bei Charlie Hebdo arbeitet, darf sich nicht wundern… Wer kurze Röcke trägt, darf sich nicht wundern… Bilde weitere Beispiele.


27.11.2019: „Wie kannst du es wagen! Der Strohhalm in deinem Gin-Tonic ist aus Plastik und wird nur einmal benutzt! Der wandert dann ins Meer und tötet dort eine Schildkröte!“ --
„Dann wird er doch aber mehr als einmal benutzt.“ (Leo Kearse)


21.11.2019: Verlockendes Angebot zur aktiven Mitwirkung am Resettlement-Programm der UN: Mentor werden und dafür auch noch kräftig zur Kasse gebeten werden! Doppeltes Leid, doppelter moralischer Gewinn! Ach, übrigens: die Nettokaltmiete für zwei Jahre muss vorab auf ein eigens eingerichtetes Konto überwiesen werden. Wie lang mögen wohl die Wartelisten bei www.neustartimteam.de sein? Da möchte doch sicher jeder sofort mitmachen, oder?


13.11.2019: Erwischt, Greta! Ob der Kommentator bei der WELT wohl deshalb nur von „Klimaverträglichkeit“ spricht, statt deiner Reise „CO2-Neutralität“ zu attestieren? Der Cat „La Vagabonde“, ein französisches Serienmodell, hat nämlich gleich ZWEI Dieselmotoren und (falls meine Erinnerung mich nicht täuscht) EINEN Dieselgenerator an Bord. Wie heißt es doch so schön: In der größten Not frisst der Teufel Fliegen. Also, gute Rückreise! Auch wenn ich bezweifle, dass du rechtzeitig in Madrid ankommst. Und verschrecke die beiden Australischen Segler nicht mit deinen Belehrungen. Die sind nämlich wirklich nett, auch wenn sie nicht CO2-frei leben.


10.10.2019: Längst hat man sich an verschärfte Sicherheitskontrollen gewöhnt, wenn man eine Veranstaltung besucht, die in einer jüdischen Gemeinde stattfindet. Daran gewöhnt, vor großen Synagogen einen 24/7 Polizeischutz vorzufinden, aber man fragt sich immer wieder, was das für Leute sein mögen, wegen denen die Maßnahmen notwendig sind. Einen haben wir nun in Halle kennengelernt. Das Protokoll der Äußerungen von Stephan B., während der ballernd und fluchend mordete und versuchte, in die Synagoge in Halle einzudringen, macht mich fassungslos. „Völlig durchgeknallt“ lautet die nicht-medizinische Diagnose.

Es zeigt sich, dass während in diesem Land eifrig Nazi-Stempel verteilt werden, „AfD-Hirse“ aus Biomarktregalen gezerrt und Gastwirte mit Boykott bedroht werden, weil sie ihre Gäste nicht auf Gesinnung geprüft haben, man die wirklichen Nazis völlig aus dem Blick verloren hat. Seit Jahren versagt die Politik darin, die Maßstäbe wieder zurecht zu rücken und es wird nicht lange dauern, bis die verbalen Messerstechereien wieder losgehen und im Brustton der Überzeugung gebrüllt wird, Weidel und Gauland hätten quasi mitgeschossen.

Und so wird die Spaltung weiter fortschreiten, weil die einen ein Feindbild brauchen, an dem sie ihre politische Unfähigkeit spiegeln können und die anderen sich weigern, dieses Feindbild so auszufüllen, wie es postuliert wird. Den Opfern von Stephan B., die das Pech hatten, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein, wird das nicht helfen. Ebenso den Juden in diesem Land und den jüdischen Gemeinden, die sich nicht im selben Maß wie andere darauf verlassen können, dass der Staat seinen hoheitlichen Aufgaben – wozu in erster Linie die öffentliche Sicherheit gehört – noch ausreichend nachkommen kann.

Letztlich waren es nämlich weder die Polizei noch wohlfeile Politikerreden oder gratismutiges „Aufstehen gegen rechts“, die ein Massaker in der Synagoge verhindert haben. Es war eine starke, schusssichere Tür, welche die Gemeinde aus gutem Grund hat einbauen lassen.


immer noch 7.10.2019, nur sauerstoffhaltiger: Udo Pollmer hat das Talent, kulleräugigen Weihnachtsmann-Gläubigen Kleinkindern am Heiligen Abend mit einem maliziösen Lächeln die Herkunft der Geschenke bei einer Portion Glühwein und Rentiergulasch a la „Blizzen“ zu erklären. Liebe Klimakinder, Regenwaldretter und Hambistreichler…ihr müsst jetzt ganz ganz stark sein!

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden


7.10.2019: An alle Nostalgiker: Es gibt nichts zu feiern heute. Selbst ohne Montagsdemos, Gorbi und das Totalversagen des Sozialismus (mit Ansage) hätte die DDR spätestens 2009 aufgehört zu existieren. Da wäre sie nämlich 60 geworden und weil sie dann als Rentnerin hätte reisen dürfen, wäre sie in den Westen abgehauen. Außer einem durchgeknallten Vetter in Nordkorea, einem verarmten Onkel in Venezuela und einem senilen Opa auf Kuba hätte sie ja auch keine Familie mehr gehabt, die sie hätten halten können. In der Wirklichkeit waren schon 40 Jahre DDR weit mehr, als für die Bewohner erträglich war.


6.10.2019: Etwas verspätet, ein Gedicht zu den Ideen von Magnus Söderlund, den Klimawandel durch Kannibalismus aufzuhalten.

Wes‘ Magen knurrt,
ob früh, ob spät,
der braucht ein Bolzenschussgerät.

Was früher Metzgers‘ Frische-Theken,
findet sich fürderhin auf Wegen,

in Ämter, Kirchen, Werkskantinen,
sie laden ein, sich zu bedienen.

Doch wenn der kleine Hunger kommt,
prüf‘ vorher, ob’s der Nase frommt.

Und mach am End‘ nur jenen platt,
der sich zuvor gewaschen hat.


30.9.2019: Moment mal! Heiko Maas zitiert tatsächlich Louis Antoine de Saint-Just? Den radikalsten, irregeleitetsten, unmenschlichsten, technokratischsten Terroristen der französischen Revolution? Einen Mann, der selbst Robespierre, den Adlaten Rousseaus noch an kalter Konsequenz übertraf? Männlein aus dem Saarland, mir graut vor dir! #nichtMeinAussenminister


20.9.2019: Weltklimatag


19.9.2019: Nicht mal bei einer Filmkritik bekommen die Spiegel-Schmierfinken ihre Ideologie aus den Schädeln. Eng verschraubt und zu jeder noch so niederträchtigen Analogie fähig. Von blutiger Rache und brutalem Gemetzel träume er, dieser Trump. Deshalb pfeift er wohl gerade seinen Außenminister Pompeo zurück und will Beweise für die iranische Urheberschaft des Angriffs auf die Saudis. Deshalb blies er in letzter Sekunde die Vergeltung für den Abschuss einer amerikanischen Drohne durch den Iran ab. Doch auch das könnte man sich im Spiegel noch zurechtrücken, damit es wieder in das antiamerikanische Weltbild passt. Sicher will Trump nur seine Kritiker verwirren, weil er all das nicht tut, was seine Kritiker sehnsüchtig von ihm erwarten. Zum Beispiel mehr Mexikanische Migranten abschieben als Obama. Oder mehr Drohnenangriffe als Obama befehlen. Oder den Iran wegbomben, Kim heiraten und Texas an Putin verschenken. Geht’s nicht auch mal ein paar Nummern subtiler beim Spiegel?



17.9.2019: Bento und die Wahrheit mal wieder. Im Artikel erwartet uns die Feststellung: „Doch obwohl 99,94 Prozent aller durch Fachkollegen geprüften Artikel (Studie) zum Thema den menschengemachten Klimawandel bestätigen, gibt es noch immer Menschen, die ihn leugnen – obwohl sie keine Experten sind.“ Da sind wir also mittlerweile angekommen. Bei 99,94%. Beklatscht und bejubelt von Freitagskindern, die sogar zu 100% keine Experten sind. Jetzt wurde Greta ja auch noch von Amnesie … ich meine Amnesty International ausgezeichnet, was sie sicher in den längst fälligen Expertenstatus erhebt. Eine Laienorga zeichnet einen Laien aus. Aber Minus mal Minus ergibt ja Plus.

Bei der verlinkten Studie müssen sich die faktenverwöhnten bento-Leser übrigens mit dem abstract begnügen, der Rest lauert hinter der universitären Bezahlschranke. Aber es soll wohl ausreichen, dass jemand uns sagt, was in der Blackbox drin sein soll, so genau müssen wir das nicht wissen. Die letzte Metastudie (deren Autor Cook auch im Text vorkommt) kam nur auf 97% aber die überzeugte nicht mehr, als die Blackbox geöffnet wurde. Nun also 99,94%. Doch auch das abstract ist schon recht bemerkenswert, denn wenn man dort liest, kommen einem schon erste Ahnungen zum Zweck der Studie:

„Je stärker die Öffentlichkeit den Konsens für glaubwürdig hält, desto mehr befürworten sie die Maßnahmen zur Bekämpfung der globalen Erwärmung, die die menschliche Gesellschaft so dringend benötigt.“

Ein Schelm, der da an Überwältigungsrhetorik denkt. Liest man einen Satz weiter, wird es aber richtig lustig: „Darüber hinaus versteht jeder, der weiß, dass Wissenschaftler einst dachten, die Kontinente seien fest, die Mondkrater vulkanisch oder die Erde könne nicht älter als 100 Millionen Jahre sein, dass sich manchmal herausgestellt, dass eine kleine Minderheit Recht hat. Es ist jedoch schwer, sich einen Fall in der Neuzeit vorzustellen, in dem Wissenschaftler praktisch einstimmig und falsch lagen.“

Einspruch: das ist schon vorstellbar, wenn man bedenkt, dass noch nie in der Neuzeit so viele Wissenschaftler so fürstlich dafür bezahlt wurden, in eine verengte Richtung zu denken und die Abweichler von eben diesem Konsens an der Veröffentlichung gehindert werden. Übrigens: 0,06% entspricht bei der angeblich gesichteten Gesamtzahl von 54.195 Artikeln 32,517 Autoren, die noch nicht auf Linie gebracht sind. Die muss man also bei den immer schriller werdenden „Panik et Circensis“ Festspielen noch den Löwen vorwerfen. Danisch liegt wohl richtig, wenn er von „to big to fail“ für den Zirkus spricht.
PS: Wer den bento-Artikel lesen möchte, begebe sich bitte selbst dorthin. Diesen Driss verlinke ich nicht.


15.9.2019: Was wären unsere Städte schön, gäbe es kaum noch verblendete Aktivisten, die jede wirtschaftliche Regung bekämpfen, weil sie selbst ihr ganzes Leben nur von Staatsalimenten leben und gar nicht begreifen, für wie viele Menschen das Ende der IAA auch das Ende ihres Jobs bedeuten wird. Eines hat Jutta Ditfurth vermutlich jetzt schon erreicht: jeder weiß, dass es ihr egal ist, wovon die Angestellten der Messe Frankfurt leben. Und wenn es keine IAA mehr gibt, sollen sie eben grüne Parteiprogramme fressen.


9.9.2019: Die beiden Marktführer bei der Cityseuche E-Rollerei und „Wir-rollen-da-wo-wir-früher-einfach-gelaufen-sind“ bezeichnen die Mitarbeiter, die die Dinger saftlos einsammeln müssen euphemistisch „Juicer“ bzw. „Hunter“, was sicher die obercoolsten Berufsbezeichnungen sind, die sich je ein hipper Start-Upper und Industrievierpunktnuller für Handlangertätigkeiten ausgedacht hat. Die Stundenlöhne, auf welche die Jäger und Safter so kommen, sind angesichts des demnächst einzuführenden BGE „Precht vier“ natürlich irrelevant, aber man hat zu tun, ist an der frischen Luft und kann „was mit Medien“ machen, indem man GPS-Koordinaten abklappert. Und das beste: man kann für den guten Zweck noch lange eines dieser altmodischen Verbrenner-Autos fahren, um das Großstadtkleinwild resp. die Großstadtzitrusfrucht dort einzusammeln, wo es entsaftet oder ausgeblutet zurückgelassen wurde. Voraussetzungen für diesen Beruf mit Zukunft? Ganz einfach: schalldichte Kopfhörer mit Noise-Cancelling, um die nach Strom piependen Rollerleichen im Kofferraum zu ertragen und ein GPS-Jagddiplom von der Pokemon-Go-Akademie, um die verendeten Roller zu finden. Ich wusste doch, dass dieses Spiel die Kids auf ihre Zukunft vorbereiten soll! Mir war nur noch nicht klar, auf welche. Schöne neue Welt! 



31.8.2019: Sachsens Kultusministerin Stange sieht „die Demokratie in Sachsen noch nicht angekommen“. Bei aller berechtigten Empörung, diese Sichtweise ist interessant. Denn Stange steht ja ausgerechnet in jenem Bundesland dem Bildungssystem vor, das in allen Rankings in Deutschland den Spitzenplatz belegt. Was will uns Frau Stange denn mit ihrer Aussage über den Stellenwert der Demokratie sagen? 🤣
Liebe Genossen von CDUSPDLINKSGRÜN, könntet ihr bitte ganz ganz schnell mit diesem Stuss aufhören und es unterlassen, die Wähler zu beschimpfen? Nicht IHR habt zu bestimmen, wie Demokratie aussehen muss. Ihr habt Wahlergebnisse zu akzeptieren und umzusetzen, Basta. Und ich wette, wenn es morgen doch noch für die Ganzganzgroße Koalition reichen sollte, werdet ihr die Demokratie wieder mal für gerettet erklären.


26.8.2019: „Nuthetal - SPD, CDU, Linke und Grüne in Nuthetal wollen verhindern, dass die AfD die Landtagswahl am 1. September gewinnt und haben für ihr Vorhaben ein gemeinsames Plakat entworfen.“ --- aber Genossen! Dafür muss man doch kein neues Plakat entwerfen, da greift man gerade im Osten auf Bewährtes zurück! So tickt er halt, der Ossi. Einheitsparteien fand der schon immer gut!


23.8.2019: Infratest dimap wollte wissen, ob die Fridays-for-Future-Bewegung die persönliche Einstellung der Menschen zur Klimarettung beeinflusst habe. Die schlechte Nachricht, dass nämlich 72% sich einen feuchten Kehricht darum scheren, ist auch gleichzeitig die gute für Gretas Truppe. Echt, kein Scherz! Es zeigte sich nämlich, dass es eine Gruppe gibt, die sehr affin ist für Panik, Verzichtspredigt und die Vorstellung, Fräulein Thunberg könne CO2 in Einhornpfürze verwandeln: Grünen-Anhänger! Eben jene Kerosin-Kathis und Langstrecken-Luisas, die häufiger und weiter um die Welt jetten als alle anderen und in ihren hippen Großstadt-Lofts keine Solaranlage auf ihr Dach stellen können, um wenigstens so zu tun, als könnten sie den Tesla vor der Tür aus eigener Kraft ernähren. Für die gewaltige Leistung, der Möchtegernelite urbaner Millennials den Spiegel ihrer eigenen Scheinheiligkeit vorgehalten zu haben, möchte ich Greta an dieser Stelle mal herzlich und aufrichtig „Danke!“ sagen. „Do what we say, not what we do“ ist ein Motto, dem schon in der DDR die Menschen nicht auf Dauer hinterherlaufen wollten.


18.8.2019: Klimaaktivisten mögen Marc Morano nicht, denn er ist Republikaner und war auch schon in Kampagnen gegen demokratische Präsidentschaftskandidaten aktiv. Außerdem – und das schlüge sogar eine NRA-Mitgliedschaft an Niedertracht – ist er ein ganz übler Klimaleugner. Pfui Spinne!

Auf Wikipedia, die immer mehr zur Wandzeitung agendagetriebener Aktivisten verkommenden ehemaligen Wissensplattform, findet man für Morano denn auch Worte, die mit der vergifteten Tinte der Verachtung und Anschmutzung geschrieben sind: „2017 trat er als Gastredner bei einer von den beiden Klimaleugnerorganisationen EIKE und CFACT veranstalteten „Klimakonferenz“ in Düsseldorf auf.“

Ja ja, die Anführungszeichenseuche trennt deutlich den ersten Kampf gegen die Klimakatastrophe, wohin man mit Privatjets und großem Gefolge reist, vom wissenschaftlichen Gott-sei-bei-uns-Teil, der ohne großes Bimborium auskommt. Ein „Hoch“ auf Anführungszeichen und Klimaleugnerorganisationen (was auch immer das sein soll). Aber lassen wir das. Morano hat ein Buch geschrieben, für das sich wahrscheinlich kein deutscher Verlag finden wird: „The Politically Incorrect Guide to Climate Change“. Um dieses und vieles mehr geht es in diesem einstündigen Video. Er nimmt darin so ziemlich jedes Dogma auseinander, dass die Klima-Alarmisten bisher aufgestellt haben. Sehr sehenswert.

Btw: Sie finden das Buch bei Amazon, wenn auch nur auf Englisch, auf der Wikipedia-Seite von Marc Morano finden sie jedoch keinen Hinweis auf dieses Buch. Dort scheint es, als sei Morano ein Publizist, der alles möglich tut (vor allem leugnen), nur nicht publizieren. Die Seite wurde zuletzt im Mai 2019 bearbeitet, das Buch erschien bereits im Februar 2018. Aber man muss das Publikum ja nicht auch noch verleiten, verbotene Bücher zu lesen! Sein 400 Seiten dickes Buch mag ein Argument sein – aber eben für die falsche Seite.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden


14.8.2019: Man sollte den Horrormeldungen unserer begeisterten und mitfühlenden Medien von den Entbehrungen der Seefahrt, dem unsteten Wetter und der Unbill eines Eimers für gewisse Geschäfte (der eigentlich eine Chemietoilette ist, wie sie jeder Camper kennt) nicht allzu ernst nehmen. Auf Gretas Reise wurde nichts dem Zufall überlassen – schon gar nicht der Startzeitpunkt und die Wetterplanung. Eigentlich kaum zu glauben, wieviel Glück die Göre und ihr Panikorchester mit dem Wetter haben.

Glück? Nein, es ist Planung. Exakte Forecasts und Wetter-Routing von Profis aus der Regattaszene. Hier geht es außerdem nicht darum, als erster durchs Ziel zu kommen, hier braucht man eine Route, die hübsch kommod und für Landratten erträglich ist. Und die Route sieht gut aus mit 15-20 kn Wind, wenn sie aus dem Kanal raus sind und nach Süden abdrehen werden, ab da sogar angenehme raume Winde, kaum Böen, kaum Gegenströmung, die die Welle aufsteigen lassen kann, nachts kein unangenehmes Rollen. Vermutlich wird der Skipper eine der Düsen zwischen den Kanaren nutzen, um mal etwas Fahrt zu machen. Greta kann dann winken, auf den Kanaren finden sich immer Journalisten, die zurück winken. Und dann, dank stabilem Passat biegt er südlich der Kanaren nach Westen ab und nimmt die angenehme ARC-Route in die Karibik.

Das wird keine Reierreise, bei der die arme Gretel alle halbe Stunde Neptun opfert und aus dem Ölzeug nicht herauskommt. Das wird auch nicht wie in „Der Sturm“ mit haushohen Wellen und überall nur weißer Gischt. Greta hat sehr wahrscheinlich geradezu optimales Segelwetter! (die Wettermodelle sind für 5-6 Tage gerade im Nordatlantik sehr zuverlässig – was man von den Klimamodellen der nächste 50-60 Jahre nicht sagen kann) Nur wird die Malizia Greta sehr wahrscheinlich nicht nach New York bringen. Ich wette auf Florida oder etwas weiter nördlich. Ab da geht’s mit dem Zug weiter. (Vermutlich auch deshalb, weil es sich für die Kameras besser machen wird, wenn sie in Central Station aus einem Eisenbahnwagon steigt, statt sich von ihren Fans von einer Fünf-Millionen-Dollar-Yacht tragen zu lassen.)


14.8.2019: Thunbergs Studierzimmer, CO2 zu Greta:

Ich bin ein Teil von jener Kraft,
Die stets das Böse will und stets das Gute schafft.
Ich bin das Gas, das Du verneinst!
Und ohne Recht! Denn alles, was durch mich entsteht,
Ist wert, dass es im Kreislauf geht.
Drum besser wär’s, wenn mehr entstünde.
So ist denn alles, was Du Sünde,
Zerstörung, kurz das Böse nennst,
Dein Hirngespenst.


immer noch 13.8.2019: Spinatgrüne Kittelschütze, dotterweiche semi femi-Argumente und kartoffeldröge politische Wortgirlanden. Seit ihrem „Einmal in der Woche Spinat mit Ei“ Auftritt im Bundestag hat sich nicht viel getan im Gebälk von KGE. „Ich hätte mir vor ein paar Jahren nicht träumen lassen, welcher Hass Frauen in sozialen Netzwerken entgegenschlägt.“Nein, Frau Göring-Eckardt, da muss ich Ihnen widersprechen. Was Sie Hass nennen ist nichts als kalte Verachtung und die schüttet sich in sozialen Netzwerken über der Dummheit aus – ohne Ansehen des Geschlechts.


13.8.2019: Es ist ein Unterschied, ob eine Mauer gewisse Leute draußen oder alle Leute drin halten will. Heute ist 58. Jahrestag des Berliner Mauerbaus. Was das Foto hier sagt, beleuchtet den anderen Aspekt. Die Wahrheit liegt mal wieder in der Mitte.


10.8.2019: Ergänzend zu Vince Eberts Ausführungen (hier finden Sie den Spektrum-Artikel) lässt sich sagen, dass der Mensch heute viele Entscheidungen, die er ohnehin schon getroffen hat oder an deren Zustandekommen er nichts ändern konnte, nur zu gern falsch etikettiert, um dahinter seine Ohnmacht, Indifferenz oder Faulheit zu verstecken und gleichzeitig moralischen Honig zu saugen.

Man würde wegen des Klimas nie einen SUV fahren, kann sich aber ohnehin keinen leisten. Man verzichtet vielleicht gänzlich aufs Auto, hat aber in Wirklichkeit gerade seinen Führerschein abgeben müssen. Oder man ist empört, dass es Menschen gibt, die allein auf energiefressenden 100 Quadratmetern leben und drei Autos haben, weil man selbst nur 90 Quadratmeter und zwei Autos sein Eigen nennt.

Jeder ist eine kleine, wandelnde moralische Elle, mit der die Welt vermessen wird. Ich zum Beispiel verzichte heldenhaft und vollständig wegen der Meeresüberfischung auf den Verzehr von Fisch – verraten sie bloß keinem, dass ich den ohnehin nicht vertrage, mein Heldenmut bekäme Rostflecke.

Etwas tun, was man ohnehin nicht verhindern kann, dafür Moralpunkte sammeln und sich über jene zu erheben, denen man mit Verboten denselben Verzicht aufnötigt. Das heißt, ganz Mensch und ganz Neidhammel zu sein. Wenn also in Zukunft der Veganer und der Karnivore gleichermaßen auf Fleisch verzichten, ist das Verbot gerecht verteilt – aber dem Karnivoren tut es mehr weh, was den Veganer wiederum freut. Politischer Sadismus, getarnt als Humanität. Unser Alltag ist voll davon.


9.8.2019: Auf ins Schlaraffenland, Freunde! Die Fahrt geht über „Dagehtnochwas“, „Werwillnochmehr“ und „Kostjanix“.
Kopf -> Tisch!
Nach der Nummer will ich von diesem Blatt nie wieder ein verächtliches Wort über Italiens problematische Staatsschulden hören!


7.8.2019: Das nennt man übrigens „über Bande spielen“ oder „Kanzlertest“. Der Robert, denken dann alle, der Robert ist ja gar nicht so durchgeknallt wie die anderen Grünen. Der Robert, der kümmert sich um die kleinen Leute. Der Robert, der hat seine Partei im Griff, der würde doch auch als Kanzler nie zulassen…ich breche das Kopftheater an dieser Stelle ab, denn es ist das alte Spiel, was hier gespielt wird. Die Deutschen schlucken die CO2-Steuer, weil ihnen versprochen wird, eine Fleischsteuer wird es nicht geben und sie werden wenig später eine Fleischsteuer schlucken, wenn man ihnen verspricht, das Bier nicht teurer zu machen. Die Deutschen verzichteten auf die D-Mark, weil man ihnen versprochen hatte, Schulden anderer Länder werde man nicht übernehmen. Die Deutschen akzeptieren eine Benzinpreiserhöhung um 10 Cent, weil es ja morgen schon wieder 9 Cent runter gehen wird. Die Deutschen…ach, lassen wir das. Wir sind halt keine Franzosen. Oder Hongkong-Chinesen, oder Polen, oder Belgier, oder…ich sollte wirklich abbrechen.


6.8.2019: Nachdem Werder Bremen, die Fanschals mit der Aufschrift „Auf gute Freunde“ wegen Verdacht auf rechte Propaganda aus dem Verkauf nahm (Gut so, Genossen!) soll nun auch die Firma Ferrero den Verkauf von Nutella gestoppt haben. Das Zeug sei einfach viel zu offensichtlich braun, betonte ein Firmensprecher auf Anfrage. Die neue Spinella, ein Brotaufstrich aus Spinat und Kettenfett (kein Palmöl!) werde die Kunden sicher noch mehr begeistern. Ebenfalls bis zur Umbenennung aus dem Verkauf genommen wurden übrigens „Heilbutt“ und „Jagdwurst“. Die Kommission zur Reinhaltung der deutschen Sprache gibt bekannt, dass die Begriffe durch „Grüßbutt“ und „Forstwurst“ ersetzt werden.
Die Verbraucherzentrale Bremen begrüßt die Umbenennung von Jagdwurst in Forstwurst, weil seit dem jüngst in Kraft getretenen absoluten Fleischverbot ohnehin nur noch Sägemehl und bunte Knete zur Herstellung dieser deutschen Spezialität Verwendung finden. Verbrauchertäuschungen werde man nicht tolerieren, so die Verbraucherzentrale. Die Exportwirtschaft und das Gütesiegel „Made in Germany“ stehe auf dem Spiel. (Wobei im feindlichen Ausland seit einiger Zeit die böse Unterstellung kursiert, dieses Siegel sei längst durch „Bei uns ist der Wurm drin“ ersetzt worden. Die Kahanegesellschaft für üble Nachrede ermittelt)


5.8.2019: Es sind übrigens nicht die Künstler, die im Sozialismus als erstes unter die Räder kommen, es ist die künstlerische Freiheit. Wer jedoch seinen Lebenssinn darin sieht, ein Symboleanreicher der Macht, also ein Willi Sitte oder Arno Breker zu sein, der lebt auch in der Diktatur ganz prächtig. Thomas Köck, der das schlechte Deutsch, die schlechte Laune und den Selbstbetrug der FFF-Kids mit schlechten Theaterstücken begleitet und auf den „Systemwechsel“ hofft und in seinem ganzen Leben wahrscheinlich noch keinen Schritt außerhalb des staatlich alimentierten Kulturbetriebs gewagt hat, gehört wie so viele aus der Zunft der Abgesicherten und Fördertöpfeausschlecker und von Steuergeldernlebender zu jener Sorte „Wirtschaftsexperten“, deren logischer Horizont an der Nasenspitze endet. Gute Nacht, Österreich, gute Nacht, Deutschland. Wenn das eure kulturellen Eliten sind, die sich in Dinge einmischen, von denen sie so viel verstehen wie Paviane vom Tango und die Medien diese Affen auch noch zitieren, dann gnade euch wer will…Gott sicher nicht!


19.7.2019: Morgen ist Mondlandungsjubiläum und ausgerechnet die NYT bringt einen völlig ernst gemeinten Artikel, der die Leistungen der NASA und deren Astronauten in den Dreck politischer Rassismusvorwürfe zieht. Waren doch alles nur weiße Männer, die das für andere weiße Männer getan haben! Die UdSSR hingegen hätte quasi den „Race for Equality“ gewonnen, weil sie die erste Frau, den ersten Asiaten und den ersten Schwarzen ins All geschossen hätten. Nur zur Erinnerung: Vietnam und Kuba waren Mitglieder bei Interkosmos, so wie alle Ostblockstaaten. Diese zahlten viel Geld in die russischen Töpfe, um in politisch genehmer Reihenfolge (die wurde in Moskau festgelegt) jeweils einen Kosmonauten ins All schicken zu dürfen, den man dann als Held des Sozialismus durch die Manege schieben konnte. Sigmund Jähn war einer von ihnen. Das setzt die Leistung dieser Männer (Frauen waren soweit ich weiß keine dabei) in keiner Weise herab, dies allerdings als Sieg der Diversität hinzustellen, ist billigstes Virtue Signalling, dem die NYT hier voll auf den Leim geht. Es ging nämlich exakt um die Erzeugung SOLCHER PROPAGANDAARTIKEL! Nur dass die für gewöhnlich in der Prawda oder dem Neuen Deutschland standen, nicht in der New York Times! Denn während der Sozialismus mit all seiner herbeigezauberten Equality im All siegte, fiel zu Hause der Putz von der Decke, verrotte die Industrie und krümmten sich politische Gefangene in Lagern und Folterknästen. Wieviel Lack muss man bei der NYT wohl gesoffen haben, um solche geschichtsvergessenen Artikel zu schreiben? 

Übrigens gab es Gründe, warum man in der Anfangszeit der bemannten Raumfahrt auf beiden Seiten vor allem auf erfahrene und abgebrühte Kampfpiloten zurückgriff. Armstrong wäre schon mit Gemini 8 ums Leben gekommen, hätte er nicht die Skills eines erfahrenen Piloten gehabt: die Kapsel geriet nach einem Andockmanöver so ins Rotieren, dass die Crew fast das Bewusstsein verlor.
Erst in der Zeit der Nutzlastspezialisten, wie sie im SpaceShuttle mitflogen, kam auch die Zeit für Zivilisten. Bestes Beispiel: die erste Frau im All, Valentina Tereschkowa. Vielleicht hätte sich auch eine erfahrene Pilotin finden lassen. Man wollte jedoch das Signal „eine Frau aus dem ganz normalen Volk“ senden und schickte die Näherin Valentina, deren einzige Qualifikation es war, politisch voll auf Linie zu sein. Hier ein Artikel aus 2016, der die Probleme ihres Fluges schildert - alles Infos, die streng geheim waren, solange der Sozialismus noch „von Sieg zu Sieg“ eilte. Tereschkowa hatte gefälligst eine Heldin zu sein. Und nur das, Punkt. Es war aber doch ein wenig anders…


17.7.2019: Dialektische Falle, Beispiel 32.453
Freund A, ein engagierter Kommunalpolitiker: „Wir haben hier drei Vereine, die sich um die Flüchtlinge gekümmert haben. Wir könnten jederzeit wieder sagen wir hundert aufnehmen. Die Strukturen sind noch da, die Leute sind noch da und eingespielt. Wir könnten doch…“
Ich, Spielverderber: „Wenn die Heide brennt, stockt man die Feuerwehr auf. Wenn die Feuer gelöscht sind, wünscht man sich dann zusätzliche Wohnungsbrände, weil die Strukturen nun mal da sind?“


9.7.2019: Tauber ist also Favorit für die Nachfolge der Truppenursel? Ach, komm, ist doch eh schon egal! Grundgesetzexperte Tauber könnte bei der Armee damit anfangen, die Rrächten zu suchen, denen er die Bürgerrechte entziehen will – bekanntlich tickt jede uniformierte Truppe mit Kommandostruktur und Befehlston weltweit irgendwie rechts, sonst wären es keine Armeen, sondern Kirmes-Schießbuden mit Disziplinproblemen, Frauenquoten, Mitbestimmungsrechten und Kummerkästen. Obwohl, wenn ich so darüber nachdenke, könnte die Bundeswehr längst…streichen wir also den Vergleich. Aber ob Tauber für einen Neustart unserer verhuschten Truppe der Richtige ist? Warum nicht Gesine Schwan den Posten geben, die sucht doch Arbeit. Und ob sie nun die Reste der SPD oder die Reste der Bundeswehr abwickelt, was macht das für einen Unterschied? Oder noch besser: Doppelspitze Tauber/Schwan. Zwei Fachkräfte vœgeln die Bundeswehr! Ich meine natürlich: Zwei Vögel vom Fach nach Kräften für die Bundeswehr.


3.7.2019: Glaskugelnachrichten. Brüssel, EU-Kommission, ein Jahr nach Amtsantritt von Bundeswehrabwicklerin VdL: Beamte stoßen auf den Fluren zusammen, stürzen ständig in Bars ab und treffen beim Pinkeln die Kloschüsseln nicht mehr. Sämtliche 4.432 Mckinsey-Berater der EU-Kommission sind ratlos, Von der Leyen erwägt, zusätzliche Berater von BCG anzufordern.


immer noch 2.7.2019, aber nach der Nominierung Uschis zum Kommissionszampano: Es sollen schon Schwärme freier Berater gesichtet worden sein, die nun nach Brüssel fliegen. Der Tageskurs des Euro hat an der Stelle übrigens eine tiefe Kerbe, wo der weiße Rauch für die neue EZB-Präsidentin Lagarde aufstieg. Kann natürlich purer Zufall sein. Oder ein Einzelfall. Oder ein Unfall. Oder doch ein Schlaganfall.


2.7.2019: Niemals könnte ich Pfeile wie diese so lässig aus dem Köcher ziehen und mit einer Melange aus Ekel und intellektueller Verachtung derart treffsicher ins achtlose Weichziel lenken. Aber ich würde gern.
---
„Söder und Gabriel, diese Atlanten der Demokratie und Präzeptoren des Pluralismus, haben neben ihrer tendenzkonformen Aversion gegen den jeweiligen Paria viel gemeinsam: Beide sind knalldeutsche Plebejer, habituelle Bauernbuben* in Funktionärsschuhen, die Gnade der späten bzw. westlichen Geburt hat sie davor bewahrt, in einem echten Regime die Opposition zu bekämpfen und Hausdurchsuchungen anzuordnen, beiden eignet etwas Aggressives, Dröhnendes und zugleich Lauerndes, Verschlagenes. Beiden ist anzusehen, wie schwer ihnen die Selbstkontrolle fällt, beide wissen sich nicht zu bewegen, weil sie fürchten, dass man ihnen sofort das piefige Milieu anmerkt, dem sie entstammen, beide sind unkultiviert, ungebildet, langweilig, beide sind Platitüdendrescher, in deren Waschbretthirnen außer taktischen Erwägungen nie ein eigener Gedanke vorstellig wurde. Beide geben sich nassforsch, sind aber tatsächlich feige bis in die Bandscheibenschäden. Beide sind die Inkarnation dessen, was der Schwurbelant Adorno den „autoritären Charakter“ nannte und man bei der Zeit bis heute den „hässlichen Deutschen“ nennt. Niemandes Auge ruht mit Wohlgefallen auf ihnen. Wer wollte solche Figuren an seiner Mittagstafel haben? Ein Kaffee wäre wahrlich das Äußerste, was man sich an Höflichkeit und entgegenkommender Zivilität abringen könnte…“ (Michael Klonovsky)


29.6.2019: Satzbau. So wichtig!


28.6.2019: A: „Ich wähle ab sofort die Grünen, die wollen 100 Euro Energiegeld zahlen!
B: „Aber dafür wollen sie eine CO2-Steuer einführen…!“
A: „Aber erst gibt’s 100 Euro!“
B: „Aber das Geld nimmt man dir mit der CO2-Steuer wieder weg!“
A: „Aber es gibt erst mal Geld, ich brauche Geld!“
B: „Ja, weil dir die Energiewende keins lässt!“
A: „Energiewende, genau. Die ist gut!“
B: „Und kostet dich bares Geld!“
A: „Doch nur, weil die Braunkohle immer noch subventioniert wird!“
B: „Wenn Kohle und Atom vom Netz sind und sowohl die Energieerzeuger als auch die Verbraucher Subventionen bekommen…wer bezahlt dann eigentlich die Energie?“
A: „Die Grünen! Die geben jedem 100 Euro Energiegeld!“


24.6.2019: Es war klar, dass der Spiegel am sogenannten „Deal des Jahrhunderts“ etwas auszusetzen haben würde, denn dieser Plan für einen Nahostfrieden ist von Trump. Es mag auch sein, dass vielmehr diejenigen richtig liegen, die behaupten, es könne erst dann Frieden geben, wenn der letzte Kümmerer und Scheckaussteller abgezogen ist, die Palästinenser sich selbst überlassen hat und diese erstmals in ihrer kurzen Geschichte für sich selbst sorgen müssen. Was aber auf alle Fälle stimmt, ist die Tatsache, dass SPON-Redakteure immer lustigere Sachen schreiben, je wärmer es wird. Bei gefühlten 40° in den Hamburger Büros zum Beispiel sowas hier:

„Manches wirkt unfreiwillig komisch, etwa wenn der Plan Dubai und Singapur zum Vorbild für das Westjordanland und den Gazastreifen erklärt. Beide asiatische Städte verdanken den Aufschwung ihren riesigen Flughäfen. Weder im Gazastreifen noch im Westjordanland gibt es derzeit einen funktionierenden Flughafen, und in Kushners Plan ist auch keiner vorgesehen.“

Dass der wirtschaftliche Erfolg eines Landes von der Existenz eines Großflughafens abhängt, muss zumindest für Berlin stimmen – und in diesem Fall sollte der R2G-Senat alles dafür tun, BER weiter am Boden zu halten. Wirtschaftlicher Erfolg könnte natürlich auch, wie im Fall Singapurs oder Dubais, an anderen Faktoren liegen. Etwa jenen, die man man als ökonomische Freiheit bezeichnet. Rechtssicherheit, Vertragssicherheit, keine übermäßigen Steuern, gut ausgebildete Fachkräfte…Berlin würde auch mit BER nicht, Singapur auch ohne Changi prosperieren.

Was den Superplan von Trump angeht, empfehle ich, erst einmal abzuwarten. Nach 70 Jahren vergeblichen Bemühens, die arabische Seite zum Frieden zu bewegen, kommt es auf einen Versuch mehr nun wirklich nicht an.


20.6.2019: Zugegeben, es ist schon eine Weile her, dass ich glaubte, durch das Lesen von einer Handvoll deutscher Medien allgemein ausreichend informiert zu sein. Neu an meiner Skepsis ist jedoch, dass deutsche Medien, die nach außen wirken, offenbar andere Meldungen absetzen als jene, die das Volk ruhig halten und von der eigenen Großartigkeit überzeugen sollen. Die „Deutsche Welle“, zwangsfinanziertes Auslandssprachrohr deutscher Interessen, berichtet, unsere Kanzlerin sehe „starke Beweise“ dafür, dass der Iran hinter den Angriffen auf zwei Öltanker im Persischen Golf stecke. Soweit, so gut. Möglich ist das, denkbar und wahrscheinlich sogar. Aber warum teilt die Kanzlerin diese Erkenntnis mit der Welt, nicht jedoch mit ihrem klimahüpfenden Volk? Warum muss ich sowas auf Englisch lesen, statt es mir von Klebercläusen und Gausegundulas auf deutsch erzählen zu lassen und warum appeast sich der Maas-Anzug immer noch durch die Medien der Welt, um zu „deeskalieren“? Soweit ich das sehen kann, berichtete KEIN deutsches Inlandsmedium von den Evidenzen, die Merkel so strong vor Augen stehen. Dummer deutscher Michel, das musst du nicht wissen?


19.6.2019: Die Klatsche, die sich Scheuer und die CSU für ihre Maut-Pläne nun in Europa geholt haben, war hochverdient. Doch kein Jubel für die „Europäische Gerechtigkeit“ bitte! Die Richter hätten die Maut sicher passieren lassen, wenn es nicht die „Gegenrechnung“ mit der Kfz-Steuer in Deutschland gegeben hätte. Man konnte wohl nicht ausreichend erklären, wie das „gerecht“ vonstatten gehen sollte.

Die Mautpläne waren ein weiterer Beweis dafür, das die Politik ihre Finger nicht vom Geld der Bürger (nicht nur der eigenen) lassen kann und gierig wird, wenn sie erst mal die Hand erst mal in der Tasche der Bürger hat. Deshalb werden Regulierungen und Gesetze in diesem Land ja auch nicht korrigiert oder durch bessere ersetzt, sondern durch weitere ergänzt. So häuft sich Abgabe auf Steuer auf Zuschlag. Man kann eben nicht eine Maut haben und eine Kfz-Steuer, man wollte aber gern beides.

Ähnlich ist es beim Solidaritätszuschlag, den man zwar abschaffen soll und will, aber doch lieber noch nicht so ganz. Eingeführt wurde er übrigens von heute auf morgen, an einen allmählichen Einstieg, indem man erst mal nur die „Reichen“ belastete, dachte man damals nicht.

Auch die geplante CO2-Steuer soll nicht einen geplanten Umbau der Wirtschaft in Richtung Dekarbonisierung abbilden – wir lassen hier mal beiseite, ob dies überhaupt nötig und möglich ist – sondern als zusätzliche Einnahme dienen. Die Steuermilliarden würden mit den entsprechenden Deklarationen problemlos im allgemeinen Staatshaushalt versickern. Es gibt genug Initiativen, Bewegungen und Hashtags, die sich über mehr Steuermilch in den staatlichen Zitzen freuen.

Dabei ist eine CO2 Steuer sogar durchaus denkbar! Ehrlich, kein Scherz! Es stünde sogar eine Steuer bereit, die bei Einführung der CO2-Steuer ersatzlos wegfallen müsste. Da bei sämtlichen Waren, Dienstleistungen und Prozessen CO2 einkalkuliert werden und berechnet werden kann, kommt als Substitut nur die Umsatzsteuer in Frage. Noch Interesse, Herr Scholz?


17.6.2019: 70 Jahre Luftbrücke und Berlin bringt es fertig, die Landegenehmigung für die musealen Rosinenbomber zu verweigern. Godspeed, liebe Luftbrückenpiloten. Danke für das, was ihr vor 70 Jahren für uns getan habt. Kommt gut nach hause, wir haben euch eine optimale Route für die Rückreise berechnet.


16.6.2019: Wir wissen noch nicht genau, was den gigantischen Blackout verursacht hat, der in halb Südamerika die Stromversorgung lahmgelegt hat. Vermutungen sind aber erlaubt und drängen sich geradezu auf. Ein komplexes System wie ein tausende Kilometer und Millionen Verbraucher umfassendes Netz bricht aber vor allem wegen zwei sehr unterschiedlichen Phänomenen zusammen: zu viel Aufmerksamkeit (also Experimente wie die deutsche Energiewende) oder zu wenig davon. Ganz gleich ob in Argentinien am Ende ein Umspannwerk, ausgefallene Turbinen, Leitungsschäden oder menschliches Versagen für den Ausfall verantwortlich gemacht wird – Netze dieser Größe müssen über Reserven verfügen, in Sektoren unterteilt sein und dadurch genügend Resilienz haben, um auch im Störungsfall keinen kompletten Blackout zu erleiden. Wir sollten nicht glauben, dass solch ein energetischer Super-Gau nicht auch in Deutschland längst in Reichweite liegt.

Unser Stromnetz ist längst „auf Kante genäht“ und in den nächsten Jahren werden wir das dünne Fähnchen noch weiter belasten. Die letzten AKW gehen vom Netz, dann kommen die grundlastfähigen Kohlekraftwerke dran. Vielleicht dürfen dann wenigstens unsere hocheffizienten Gaskraftwerke durchgehend laufen, die derzeit kaum kostendeckend betrieben werden können – nicht jedoch wegen des Kohlestroms, der „die Netze verstopft“, sondern wegen der Vorfahrt für Sonnen- und Windenergie. Vielleicht sollte das mal jemand bei Gelegenheit den Trotteln bei eXtra-3 erklären. 
Wie auch immer, die Lücke wird größer, die Resilienz des Gesamtsystems kleiner. Argentinien ist chronisch pleite und rutscht von einer Wirtschaftskrise in die nächste. Da haben solche Dinge wie Stromnetze nur geringe Priorität. Es handelt sich wie überall auf der Welt um ein sogenanntes Low-Interest-Product und die bestehen zu 99% aus Desinteresse und zu einem Prozent aus Panik. Strom einfach da, ganz selbstverständlich. Er kommt aus der Steckdose. Bis…
 
Mit dem kölschen Motte „Et is noch immer joot jejange“ sollten wir endlich Schluss machen und unsere Stromversorgung wieder breiter aufstellen. Kernenergie, Gas, moderne und saubere Kohlekraftwerke und natürlich auch gern Sonne und Wind. Aber nicht als Netzfluter ohne Bedarfssteuerung und ohne Grundlastfähigkeit, sondern zum lokalen Verbrauch oder zum Betrieb dezentraler Prozesse abseits der Netze. Der Blackout in Südamerika ist eine Warnung: Man spielt nicht mit der wichtigsten technischen Ressource einer Industriegesellschaft! 

12.6.2019: Top-Idee! HSV und Hannover96 zusammenlegen! #fromAshes2champion

11.6.2019: Mögen Sie Mangos? Ich mag Mangos! Und der Klimawandel mag Mangos auch. So zu lesen in einem SPON-Artikel, der uns erzählt, dass auf den Philippinen zwei Millionen Kilo Mangos „womöglich wegen des Klimawandels“ zu verrotten drohen. „Nanu?“, denkt man sich, ist die Ernte schlecht? Im Gegenteil! Sie ist zu gut. El Niño (übrigens ein Wetterphänomen, kein Klimawandeldingsbums) brachte frühe Blüte und Reife und weil die philippinischen Mangos zu den Besten überhaupt zählen, würde man den Bauern nun gern gratulieren und dabei ihre köstliche Mangos essen. Doch leider ist der Klimawandel unbarmherzig. Der sorgt nämlich für rückläufige Exporte, weil er die Bauern offenbar dazu zwingt, Pestizide in Massen einzusetzen, vor deren Rückständen sich die Konsumenten fürchten. Nun bleibt man also wegen des Klimawandels auf der leicht verderblichen Ernte sitzen. Ist es nicht wunderbar, dass man dem Klimawandel heute selbst klare Fälle von Misswirtschaft, fehlender Bildung und mangelhaftem Marketing in die Schuhe schieben kann? Apropos Schuhe: die Blase, die ich mir in Prag gelaufen habe…ich bin sicher, das wäre ohne Klimawandel nicht passiert!

4.6.2019:  Was muss man oft von bösen,
Männern hören oder lesen!
Der eine macht nur ungern Platz,
bei Frauenquot‘ und Männerhatz.
Des and’ren Opfer frau vermisst,
weil er im Amt geblieben ist.
Und die Moral von der Geschicht:
Stokowskis Gnade kriegt Mann nicht!


1.6.2019: Jeder Tag im alten Ägypten endete damit, dass Sonnengott Re „verschluckt“ wurde, dann durch die Duat (Unterwelt) hindurch musste, um am nächsten Morgen wieder seine Sonnenbarke besteigen und durch den Himmel fahren zu können. Die „Zwischenzeit des Re“ nannte man Nacht. Diese unumstößliche Wahrheit der Götter war durch astronomische Beobachtungen gut gesichert. Es gab nur wenige Zweifler (nennen wie sie Re-Leugner), von deren abweichenden Erklärungen leider nichts in Bildern oder Grabschmuck auf die Nachwelt gekommen ist. Später stellte sich heraus, dass es tatsächlich bessere Erklärungen für den Tag-Nacht-Zyklus gab, als den Sonnengott Re, der einen recht eintönigen Job hatte. Eigentlich wollte ich ja etwas Tröstliches zu den Panikmachern, Tripel-F-Kids, Gretaisten und Klimanotstandsverhängern sagen. Ich weiß auch nicht, wie ich da ausgerechnet an Ägypten denken muss.


28.5.2019: Die Europawahl ist durch und die Grünen (nur in Deutschland) können vor Kraft kaum laufen. Höchste Zeit, einen Gang höher zu schalten und der neuen Rolle als „Volkspartei“ (man streiche „Volk“, denn das Wort mag Robert Habeck gar nicht) gerecht zu werden. Man schaltet Mitgliederwerbung auf Facebook und fängt sich dort natürlich sofort die übelsten Kommentare ein. Unschön, gewiss. Nicht mein Stil außerdem. An derlei Schmähungen beteilige ich mich nicht. Ich warte lieber in Ruhe ab, bis die Grünen sich selbst und von ganz alleine zur Strecke bringen, so wie in diesem Disclaimer, wo dem verstockten Facebook-Publikum nochmal die Spielregeln erklärt werden.

Dazu kann ich nur sagen: Aber sicher Robert! Ehrensache! Mach‘ ich doch doch immer! 😉


26.5.2019: Just remember: don’t drink and vote!


24.5.2019: Darf ich vorstellen, das ist „Demokratie in Europa“ die „Partei“ von Yanis Varoufakis. Nachdem seine linke Bewegung DiEM25 in der Bedeutungslosigkeit vor sich hin dümpelt und die Termine der Weltrevolution schon öfter verschoben hat als der BER seine Eröffnung, hat er beschlossen, sich von deutschen Protestwählern – die voller Verzweiflung die Altparteien nicht mehr und die Schwefelbuben noch nicht wählen wollen – in ein europäisches Mandat hieven zu lassen. Weil linke Ideen derzeit nicht so richtig verfangen, möchte Yanis sein Wägelchen nun an das Grüne Fliewatüüt hängen und verspricht schon mal, deren Steigbügelhalter zur Macht zu sein, indem er einen AOC-mäßig endgeilen „Green New Deal“ auch für Europa verlangt. Übersetzt hieße das, die moderfeuchten Träume der Grünen nach Deindustrialisierung, Zwangsdämmung aller Häuser, einer halbe Million Euro Kosten pro Haushalt, Flugverboten, Fleischverbot etc. wahr werden zu lassen. Zum Glück zeigt bereits das Logo der Partei, dass der Wähler einen gewaltigen Vogel haben muss, um beim Yanis ein Kreuz zu machen. Die Antwort lautet also: ohne 5‰ nicht wählbar!


22.5.2019: Proudly Member of Blocklist. Was für ein erbärmliches Würstchen! Kann natürlich sein, dass ich da schon länger gesperrt bin, schließlich habe ich dort noch nie was gelesen geschweige denn gepostet.


20.5.2019: Betrunkene Männer, die wie pickelige Teenager agieren. Hauptdarstellerin verpixelt. Hauptdarsteller im zerschlissenen Unterhemd, aber nicht Bruce Willis. Sechs Stunden Rohmaterial bei einer Endfassung von nur 6 Minuten. Zwei Jahre Cut und Post-Production. Zumindest Hollywood kommt als Urheber des Strache-Videos nicht in Frage.


13.5.2019: Richtigstellung. Ich habe gegen meine eigene „Regel Nummer 1“ verstoßen, welche lautet „schreib keinen Scheiß“. Denn der Spiegel-Artikel zur Steigerung des Wirkungsgrades bei der Elektrolyse bezog sich lediglich auf die Gaserzeugung, nicht jedoch auf den vollständigen P2G2P-Prozess. Die von mir erwähnte Carnot-Schwelle „lauert“ natürlich nicht bei der Elektrolyse und der anschließenden Methanisierung, sondern erst bei der Rückverwandlung des so gewonnenen Gases über thermische Prozesse (Verbrennung). Ich hatte den Gesamtprozess der Stromerzeugung im Auge, von dem im Artikel aber gar nicht die Rede war. Die Synthese von Methan ist natürlich kein Carnot-Prozess und unterliegt auch nicht der Wirkungsgradbeschränkung, auch wenn es dort natürlich ebenfalls zu Verlusten kommt. Wie beschrieben gibt es heute technisch die Möglichkeit, bei der Erzeugung von Gas Wirkungsgrade von 75% zu erzielen und es mag auch noch Luft nach oben sein, das ist korrekt. Meine Darstellung war es eindeutig nicht. Ich ziehe meinen Spott also zerknirscht zurück und werde damit stattdessen auf einen Artikel warten, der ähnliche Erfolge bei der Rückverstromung meldet. Denn das ist es ja, was als Speichermedium der Zukunft zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit propagiert wird. Die Herstellung von Gas ist nur der erste Schritt des P2G2P-Verfahrens.


3.5.2019: Demokratie leben (!) kann so geil sein, wenn der Staat das Catering bezahlt! Die Essensausgabe für die Förderperiode (ein Wort, schöner als ein Fünfhunderteuroschein) 2020 nimmt ab sofort Bestellungen entgegen, es müssen aber schon geeignete Projekte sein, also nicht irgend so’n Mist! 2016 förderte man u. A. künstlerisch wertvolles wie den Druck von Koransuren samt Erklärung auf Bierdeckel, wie wäre es dann für 2020 mit „Hijab demokratisch colorieren – mehr Farbe für eine bunte Gesellschaft“. Das Familienministerium bezahlt die Anstreicher und die Wachsmalstifte. Aber hinten anstellen, Freunde! Das ist meine Idee! Denkt euch selbst was schönes aus! Möge der bessere gefördert werden!


24.4.2019: Nur in einem Land, dessen Regierung Datenschutzgrundverordnungen für eine gute Maßnahme gegen Datenmissbrauch und Wachstumsbeschleunigungsgesetze für Wachstumsbeschleuniger hält, kann man eine #moreWomanMorePeace-Resolution für ein wirksames Mittel halten, um „sexueller Gewalt gegen Frauen in Konflikten“ beizukommen. Man muss Ländern und Regierungen, die diese Gräuel zulassen und sogar fördern, die Mittel streichen, sie international isolieren und vor internationalen Gerichten zur Verantwortung ziehen! Notfalls muss man ihnen schlicht auf’s Maul hauen. Aber dann wäre die UN-Vollversammlung nur noch zu 20% gefüllt und auch der Sicherheitsrat müsste aufräumen: dort sind derzeit Südafrika und Indonesien nichtständige Mitglieder. In beiden Ländern braucht es für sexuelle Gewalt gegen Frauen nicht mal einen „Konflikt“, in Südafrika genügt es bereits, ein Taxi oder Uber zu besteigen.

Herr Maas, wenn Sie schon unbedingt in New York den Dr. Wichtig geben müssen, ersparen Sie uns doch bitte das Gebimmel, jedes verdammt mal, wenn Sie ein Windei gelegt haben. Das ist peinlich! Terrorgruppen wie Boko-Haram lesen den Mist nicht einmal, den sie bei Twitter raushauen und lassen sich davon auch nicht beeindrucken.

8.4.2019: Klima-News, 11.254 b.c.: „Experten warnen. Geht die globale Erwärmung so weiter, könnte die Dicke des Eisschildes bald nur noch wenige hundert Meter betragen. Schmelzwasser überflutet weite Teile der Landschaft und macht sie für alle Zeiten unbewohnbar. Das Wasser bildet stehende Gewässer, sogenannte Seen, in denen sich Mücken explosionsartig vermehren, die Sedimente des geschmolzenen Eises wehen als giftige Fein-Stäube (Lös) durch die Lande und verringern die durchschnittliche Lebenserwartungen unserer Jäger und Sammler um eine Mondlänge auf 27 Sonnenjahre. Das gesamte Ökosystem der Erdscheibe ist in Gefahr, es droht die Auslöschung der Menschheit. Anhänger der Moos-Schamanen (Grüne) sind der Meinung, der Mensch sei die Ursache für die Katastrophe, weil er ja unbedingt dieses neumodische Feuer verwenden wolle. Ja schlimmer noch, bereits der aufrechte Gang sei das Grundübel, weshalb alle wieder auf allen vieren krabbeln und Moss fressen sollten, um die Katastrophe abzuwenden. Anton Moosreiter kritzelte an die Höhlenwand des Häuptlings die Losung „Ohne Moos nix los“ und forderte die Jäger auf, statt mit neumodischen im Feuer gehärteten Speeren lieber mit Sonnenstrahlen zu jagen. Klimahöhlenmaler Schellenhuber erklärt besorgt: „Jeder darf noch zwei Eiswürfel in sein Getränk tun, dann ist das Kontingent der Menschheit erschöpft.“
Das ist übrigens der Grund, warum der Gin Tonic erst im 20. Jahrhundert wiederentdeckt wurde…
…interessant auch, dass gerade in den Alpen die Gletscher immer wieder Bäume freigeben, die dort vor einigen tausend Jahren wuchsen. Allein die Baumgrenze lag früher schon deutlich höher. Man findet diese Bäume (oder die Reste davon) noch in der Erde verwurzelt und sie hatten Zeit, dort teilweise mehrer hundert Jahre alt zu werden. Soviel zur Singularität unseres Klimaholozän und der antropogenen Klimakatastrophe und der Gletscherschmelze, lieber Focus!


1.4.2019: Stuttgart (dap). Auf Drängen der grünen Landesregierung setzte Bildungsministerin Eisenmann (CDU) bei der Kultusministerkonferenz durch, dass ab dem Schuljahr 2019/2020 das Curriculum im Fach Biologie den Anforderungen einer sich wandelnden Gesellschaft angepasst wird. Die sogenannte „Photosynthese“ wird zur Theorie zurückgestuft und aus dem Lehrplan genommen. Die unwissenschaftliche Behauptung, grüne Pflanzen würden das karzinogene Klimakiller- und Luftverschmutzungsmolekül CO2 in Glukose und Sauerstoff umwandeln, könne der eingehenden Prüfung grüner Fachgremien nicht länger standhalten. Zuletzt sei auch eine langjährige Studie mit Wünschelruten und Energiependeln zu der abschließenden und unumstößlichen Wahrheit gelangt, Pflanzen bräuchten nur Licht, Wind, Wasser (also Erneuerbare Energien) und Liebe um zu wachsen, so Eisenmann. Die notwendige Neuanschaffung der Biologiebücher der Jahrgangsstufen 7 und 8 wird finanziert von der Stiftung „Windkraft? Mehr davon!“, deren Vorsitzender Milan Schlagetod der Ministerin für ihr Engagement dankte.


29.3.2019: Eine Schwalbe macht keinen Sommer, eine Korrelation ist noch lange kein Kausalzusammenhang und 3,7 mm Meeresspiegelanstieg lassen Mosambik nicht knietief im Wasser versinken. Aber langsam bin ich es leid, gegen die Klimapanik anzuschreiben und auf Phänomene wie Postglaziale Hebung, exzessive Grundwassernutzung, miserablen Küstenschutz, Gezeiten, Erosion, Vulkanismus, Plattentektonik uvm. zu verweisen. Ja, der Meeresspiegel steigt, das tut er aber schon seit mindestens 10.000 Jahren. Nein, nicht überall und auch nicht gleichmäßig und wenn es auch teilweise menschliche Ursachen dafür gibt, dann nicht den anthropogenen Klimawandel, sondern menschliche Dummheit (siehe Küstenschutz). Außerdem frage ich mich, wie man der rein statistisch ermittelten Zahl von 3,7 mm derart apodiktische Bedeutung zumessen kann, wo doch schon die Messfehler aufgrund der Wellenbewegungen der Meere um ein Vielfaches größer sind. Aber bitte sehr, bleibt bei eurer Panikmache. Gebt der Menschheit „noch zehn Jahre“ bis zum Untergang, so wie ihr das schon seit 1995 tut, ohne dass auch nur eine eurer Prognosen je eingetreten wäre – ebenso wie bisher JEDE Modellrechnung des IPCC daneben lag.


25.3.2019: Berlin bekommt eins auf den Deckel
Liebe Leser, falls Sie in Berlin leben: schauen sie dringend unter ihrem Bett nach, ob sich dort nicht das Mietenmonster wohnt, um ihre Träume zu stehlen. Falls die dort eins finden, gegen sie zur SPD-Fraktion des Senats und lassen sie sich diese ihre Träume aus dem volkseigenen Staubsauerbeutel der bekloppten Ideen klauben. Denn nirgends ist Politik der SPD infantiler als in Berlin, wo sie längst Alltag, Träume und Existenz von Bürgern und Investoren bedroht. Denn Vorsicht! Der „Mietendeckel“, den Sozi-Supergirl dem Mietenmonster verpassen möchte, sieht nicht zufällig wie ein Bierdeckel aus, er funktioniert auch so! Denn am Ende muss die Striche auf dem Deckel jemand bezahlen. Wie es wohl weiter geht? Werden in Berlin Wohnberechtigungsscheine vom Himmel fallen? Wird es in Berlin aufhören zu regnen, wenn das Mietenmonster tot ist? Warum trägt Sawsan Chebli eine rote Maske, wenn sie doch überall erkannt werden will? Kann die SPD wirklich fliegen und wem muss man für diesen hammerblöden Film eigentlich bis zum jüngsten Tag mit der flachen Hand locker gegen die Stirn klatschen?  Bleiben Sie deshalb unbedingt dran für den nächsten Teil der Sozi-Supergirl-Superheldengaga aus dem Hause Müller.


23.3.2019: Nach blutigen Terroranschlägen ist es seit einigen Jahren gute westliche Tradition, für das Gegenteil dessen zu demonstrieren, für was die Morde begangen und gerechtfertigt wurden. Wenn intolerante, religiös hirnverlötete Selbstmordattentäter sich und andere in die Luft sprengen, reagiert die Öffentlichkeit beispielsweise stets mit Toleranzedikten und Jetzt-erst-recht-tiraden. Da ganz Neuseeland von der Premierministerin bis zur Polizistin nun Kopftuch trägt, muss der Massenmörder von Christchurch wohl für die Befreiung der muslimischen Frau vom religiös-tribalen Patriarchat eingetreten sein, weshalb man nun das Kopftuch als Zeichen für den Sieg eben dieses verbohrten religiös verbrämten Patriarchats anlegt. Werden ehemalige Muslimas in Neuseeland, die es schafften, das Kopftuch abzulegen, um frei und selbstbestimmt zu leben, nun scheel angeschaut, weil sie sich dem Gebot der Solidarität nicht beugen? Eigenartig diese Symbolik, oder? So voller doppelter Böden…ob Jacinda Ardern sich darüber bewusst ist, welche verschiedenen Ebenen die Begeisterung hat, wenn ihr Konterfei samt Schleier auf dem Burj Khalifa in Dubai prangt?


16.3.2019: Von Licht allein leben? Natürlich Blödsinn! Man muss schon auch das Klimagas CO2 essen, Wurzeln schlagen und rasch mit der Photosynthese anfangen. Das muss der Weg sein, der den Klimarettern vorbestimmt ist. Schon mal drüber nachgedacht, dass Fußpilz ein Fingerzeig sein könnte, eine Symbiose zur Nahrungsaufnahme einzugehen, wie viele Bäume das mit ihren Füßen (Wurzeln) auch tun? Also, liebe Klimaretter, statt das CO2 zu verteufeln, esst es! Und die Hände immer schön zum Himmel und den Schritt zur Wiese hin öffnen. Wohl bekomm’s!


13.2.2019: „Keiner blickt mehr durch bei diesem Brexit-Wirrwar, ich höre schon gar nicht mehr zu!“ Solche Worte hört man häufig dieser Tage. Deal, No-Deal, Verlängerung, Elfmeterschießen, Münze werfen…und in der Tat ist noch nichts entschieden. Am Ende läuft jedoch alles auf vier Wege hinaus:
1 und 2) Sollte es irgendeinen Deal geben, wird die EU im Fall von „Rising UK“ sagen, dass der Deal dies bewirkte. Fällt das Königreich jedoch in eine lange Depression, wird man in der EU behaupten, dass es ohne Deal noch schlimmer gekommen wäre.
3 und 4) Gibt es am Ende keinen Deal, würde man in Brüssel eine Rezession in Großbritannien allein dem Brexit zuschieben. Ginge es ohne Deal aber aufwärts mit der Wirtschaft, wäre das wohl der Anfang vom Ende der EU wie wir sie kennen. Ein Austritt ohne erpresserische Knebelung ist dann erwiesen möglich und gleichzeitig der Beweis erbracht, dass es auch ohne EU geht. Das wäre wie die Tür hinter dem Horizont in der „Trueman-Show“ oder ein Windhund, der beim Rennen die Hasenpfote erwischt – ein Red-Pill-Ereignis. Ein Deal mit Großbritannien, egal wie er ausfällt und ob er am Ende vielleicht nur den Import von Petersilie regelt, ist wichtig für die EU-Bürokratie, denn so behält sie die Deutungshoheit über die wirtschaftliche Entwicklung der Briten und eine Beruhigungs- oder Drohkulisse gegen weitere Segregationen. Ein „No-Deal-Brexit“ ist mittelfristig eine 50:50 Wette auf den Bestand der EU.


12.3.2019: Buchstäblich jedes mal, wenn ich einen neuen Artikel veröffentliche, verliere ich Abonnenten meines Newsletters. Gleichzeitig tragen sich neue Abonnenten ein. Das Nettoplus ist gering, aber vorhanden. Ich sehe das als Indiz dafür, dass ich reihum irgendwann jedem mal derart auf die Füße trete, dass man lieber nichts mehr von mir lesen möchte. Das ist gut, denn ich möchte nicht eines Tages feststellen müssen, dass ich auch nur eine Gelegenheit zum Freistoß ausgelassen habe. Bevor ich mich behaglich in einem Meinungskorridor einrichte, wo es wegen der befohlenen fest geschlossenen Reihen schnell eng wird, verderbe ich es mir lieber mit allen und habe eine Gedankenlänge Sicherheitsabstand in alle Richtungen.


12.3.2019: Am 11. März 2011 müssen die Kühlsysteme in Fukushima voller Cola und Bier gewesen sein, weshalb sie dann anlasslos kollabierten. Die Geschichte ging übrigens so weiter: der Kollaps des AKW löste einen Tsunami und ein Erdbeben der Stärke 9,1 aus, bei denen zum Glück niemand mehr zu Schaden kam. Logisch! Die Opfer waren ja schon durch die Atomkatastrophe gestorben! Landeszentrale politische Einbildung! Kann man sich nicht ausdenken!


4.3.2019: Tim Pool liegt richtig wenn er sagt, dass die Demokratin AOC alias Ocasio-Cortez momentan die beste Waffe der Reps gegen die Dems ist. Die Demokraten schieben sie auch noch freiwillig ins Schaufenster und machen jeden Mist mit, den sie verzapft - auch wenn es ihnen in den Umfragen massiv schadet. Da wird offenbar in Amerika gerade ein gigantischer Schulzzug aufs Gleis 2020 gesetzt… Ocasio-Cortez setzt sich auch an die Spitze des Protestes in New York, die eine Investition von Amazon verhindern wollen - und zwar mit der ökonomisch hirnrissigen Begründung, die drei Milliarden Steuererleichterung, die die Stadt Bezos zugesagt hat (über einen Zeitraum von mehreren Jahren), solle die Stadt besser in Schulen und die U-Bahn investieren. Man kann aber keinen RABATT auf Steuern INVESTIEREN, die man nicht einnimmt, weil das Geschäft überhaupt nicht zustande kommt! So viel ökonomischer Unverstand ist natürlich Wasser auf Mühlen, oder wie Bill Clinton sagen würde „It’s the economy, stupid!“
Ach, übrigens: laut Gallup ist die Anzahl der US-Staaten, die mehrheitlich uns SICHER demokratisch wählen, von 9 auf 6 gesunken. Und das alles, während und SPON, SZ und Tagesschau jeden Tag erzählen, morgen oder spätestens übermorgen sei Trump aus dem Amt vertrieben und suche bei Putin Asyl.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden


1.3.2019: Ob wohl die Berater, die Von der Leyen in der Berateraffäre beraten, Berater haben, die ihnen von diesem Job abgeraten haben? Darüber ist leider nichts bekannt. Allerdings geht der Wanderpokal für die skurrilste Headline des Tages an den Spiegel: „Von der Leyen heuert Berater für Berateraffäre an“ kann heute nicht mehr übertroffen werden. Nur die Regierungs-Realität ist noch krasser. Was hier so abgeht, lässt sich bald gar nicht mehr in Worte fassen.


21.2.2019: Nur zur Einordnung: die ARD gibt 120.000 € für ein Sprachkonzept aus, mit dessen Hilfe sich die Zwangsbeiträge beim Bürger besser anfühlen sollen und die Bereitschaft zu Beitragserhöhungen steigt. Die Idee muss von Homöopathen entwickelt worden sein. Die sagen auch: was schadet, hilft! Irre, oder?


18.2.2019: Da kann man ruhig mal klatschen, Genossen!


3.2.2019: Wofür macht man das alles eigentlich? Das fragte neulich auch ein befreundeter Autor und wollte wissen, wen man mit der hier allgegenwärtigen Medien-, Staats- und Parteikritik eigentlich zu irgend etwas bringen kann. Wahlweise zum Umdenken, Ausstehen, Laut werden oder Protestieren. Ich neige ja ehrlicherweise auch dem Pessimismus zu, was nicht ausbleiben kann, wenn man sich seit Jahren vorwiegend mit den Idiotien und ideologischen Verstiegenheiten von Leuten auseinandersetzt, die „gestalten“ wollen und eine „Agenda“ haben. Was nützt der Spott oder das Zitat einer inhaltlichen Ungeheuerlichkeit? Wen erreicht man wirklich? Doch gelegentlich springt ein Funke über, wie in dem Beispiel, das ich kurz skizzieren möchte. Anlässlich der letzten Islamkonferenz berichtete ich über eine geradezu ungeheuerliche Entgleisung der DTA (Deutsch-Türkische Akademiker) gegenüber Serap Güler, der Integrationsbeauftragten in NRW. Den Artikel las auf achgut.com auch Martina Lenzen-Schulte, die sich bei mir meldete, um sich bezüglich der Quellen des Artikels zu vergewissern – ein lobenswertes Vorgehen, dabei war der Begriff „Relotiade“ noch gar nicht erfunden. Die Vorgänge rund um die Islamkonferenz und der Umgang mit Frau Güler, der auch mich erzürnte, hat nun Frau Lenzen-Schulte zur weiteren Recherche zu einem phänomenalen Artikel veranlasst, den sie heute in „The European“ veröffentlichte. Jedem, der wissen möchte, warum ich mir seit Jahren die Finger wund schreibe, sei dieser Artikel empfohlen. Genau deshalb mache ich das! Danke, Martina Lenzen-Schulte!


1.2.2019: Der Sozialismus ist auf dem Vormarsch und am nächsten ist er uns in Berlin-Brandenburg, denn dort wird er am konsequentesten geplant. Dachte die Republik noch, der Berliner Flughafen käme wegen Schlamperei nicht ans Fliegen, sieht das im Licht der Funzel des Berliner Planungsbüros und seiner Fünfjahrpläne nun noch mehr nach Absicht aus. Der soll gar nicht fliegen! Fliegen erzeugt viel zu viel CO2. Genau wie Autofahren. Deshalb soll das Umland von Berlin nur noch dort wachsen dürfen, wo die Bahn (verspätet) fährt. Der Autoverkehr wird abgeschafft und komplett aus der Planung genommen. Straßen mit Anbindung an Berlin? Braucht eh keine Sau und die Leute werden dem Brandenburgischen Ministerpräsidenten und dem Berliner OB die Füße küssen, dass sie an der Demobilisierung der Gesellschaft mitwirken dürfen. Ministerpräsident befiehl, wir folgen! Die politische Abschaffung des Autos als weitere Folge des Fortsetzungsromans „BRD goes DDR“ habe ich schon seit Monaten im Kopf. Die Realität in der toxischen Nähe zu Berlin kommt meinen Dystopischen Albträumen allerdings immer schneller immer näher.


22.1.2019: Hannover setzt sich an die Tabellenspitze! Nicht im Fußball, wohl aber in der Gender-Liga! Keine Rednerpulte mehr, nur noch Redepulte, keine Wähler mehr, sondern Wählende. Alle Lehrenden, Pflegenden und weitere Steuerzahlenden werden spontan Fragenden, die wissen wollen, ob die Bürgermeisternden noch alle Tassenden in den Schränkenden haben!


13.1.2019: Die Energiewende zerfrisst die Reste der deutschen Schwerindustrie. Alu- und Kupfer-Hütten, Glaswerke, Walzwerke und ähnliche energieintensive Unternehmen werden von den Netzbetreibern als „Abschaltbare Lasten“ bezeichnet. Diese können, wenn es zu sogenannten Prognosefehlern kommt, binnen 15 Minuten vom Netz genommen werden, um bei fehlendem Energieangebot, weil Sonne und Wind die Netzstabilität nicht aufrechterhalten und nicht schnell Reserven zugeschaltet werden können. Lastabwurf nennt man den Vorgang, der dafür sorgt, dass in den Büros, Parteizentralen und Universitätsgebäuden, in denen die Energiewende ersonnen wurde (beinahe hätte ich „geplant“ geschrieben), die Lichter nicht ausgehen. Die Schäden für die Unternehmen sind immens und sie bleiben darauf sitzen. Wir reden hier nicht nur von Produktionsausfällen, sondern von echten Sachschäden an den Anlagen. 78 Zwangsabschaltungen allein bei „Hydro Aluminium“ in Neuss und das ist erst der Anfang. Während die indoktrinierten Bürger noch glauben, die Energiewende gehe doch gut voran, gehen in der deutschen Industrie bereits die Lichter aus. Denn eines ist klar: wenn die Produktion von Aluminium, Glas, Kupfer, Zement oder Stahl und andere kontinuierliche Prozesse in Deutschland nicht mehr funktioniert, werden die Unternehmen abwandern oder sich für die Ausfälle entschädigen lassen wollen. Letzteres aber eher kurzfristig, weil kein Gramm Kupfer jemals durch Entschädigungszahlungen geschmolzen wird. Die Energiewende wird uns also auf jeden Fall noch teuer zu stehen kommen. Als Verbraucher, als Beschäftigte in der Industrie und als Steuerzahler.


12.1.2019: Bulette statt Smoothie? Ausgeprägtes Leistungsdenken? Höhere Risikobereitschaft als ein durchschnittlicher Soja-Latte-Schlürfer? Dann leidest du wahrscheinlich unter toxischer Männlichkeit und brauchst dringend Hilfe! Erkenne, dass Männlichkeit ein Konstrukt ist, checke deine Privilegien, reflektiere deine Macht, fang an zu heulen und suche endlich eine Ärztin auf! Du kannst ja jemanden mitnehmen, der dir die Hand hält, du Schluffi! Wer das alles fordert, willst Du wissen? Katharina Alexander natürlich! Die kommt aus Hamburg, kennt sich mit intersektionalem Feminismus aus und pflegt Zimmerpflanzen zu Tode. Und Männer natürlich, diese biertrinkenden, bulettenfressenden Sozialkonstrukte. Die Artikel der ze.tt, wie bento Zentralorgan der Generation Gendersternchen, muss man bombensicher archivieren, um eines Tages den Archäologen die Feldarbeit zu erleichtern, wenn sie herausfinden wollen, wie unsere Zivilisation unterging und ab wann Männer wie Frauen nicht mehr danach beurteilt wurden, wie gut sie sich um ihre Familien, ihre Gemeinde ihre Profession und ihr Land sorgten, sondern welchen pH-Wert ihre Tränen hatten. Oder aber wie ziehen endlich die Reißleine und lassen ze.tt und bento den Weg der Huffington-Post gehen, in den Orkus des gnädigen Vergessens, wo sie hingehören.


immer noch 10.1.2019: Ein Gespräch von Gunnar Kaiser mit Moritz Neumeier.
Der Moritz ist wie eine Reiswaffel. Viel Volumen, wenig Geschmack und wenn man es mal schafft, die Zähne reinzuschlagen, staubt es so, dass man husten muss und aus dem Konzept kommt. Inhaltlich wenig Konkretes jedenfalls. Dabei viele Kategoriefehler, von denen mir einer besonders sauer aufgestoßen ist:
Wenn ich Angst vor dem Autofahren habe, fahre ich vorsichtig, kaufe mir einen fetten SUV oder fahre Bahn. Wenn ich, wie Neumeier, Angst vor dem Bahnfahren habe, fahre ich mit dem Auto (hört, hört!). Wer in Köln Angst vor dem Ertrinken hat, weil der Rhein so tief ist, der kann natürlich an die Wupper ziehen. Ausweichen ist möglich, eine Risikoeinschätzung führt zur Verhaltensänderung, die mein Leben nicht negativ beeinflussen. Aber ist das mit der Angst vor Terror auch so? Wie vermeidet man die? Die Hilflosigkeit bei der Beantwortung dieser Frage kann man auf Weihnachtsmärkten und Veranstaltungen aller Art beobachten. Man kann ja noch auswandern, wenn man es kann. Machen mittlerweile mehr, als der GEZ lieb sein kann, denn die die abhauen, sind nicht von der Zwangsbeglückung befreit – anders als die, die kommen. Und was, wenn eine Angst gar nicht auf mich selbst bezogen ist, sondern meine Kinder, Familie, Freunde, das Dorf oder meinen Sportverein betrifft? Was, wenn sich die ganze Gesellschaft in eine Richtung bewegt, in der die sozialen Interaktionskosten von Jahr zu Jahr steigen, die „gesellschaftlichen Dividenden“ aber immer kleiner werden? Gruppensitzung mit Moritz, dass die Angst an einer Pilzvergiftung zu sterben, höher ist? Für jemanden, dessen moralischer Eckpfeiler nach eigener Aussage Empathie ist, kommt er ziemlich egozentrisch rüber. Die Rationalität verlässt er nur, wenn es ans eigene Leder gehen könnte, indem er Bahn fährt oder zum Äußersten, dem Auswandern greifen würde, um seine Wohlfühlblase nicht zu gefährden. Andere sind nicht so mobil, können nicht nach Grunewald ziehen und stehen auch nicht auf der Bühne, sondern müssen beim Besuch eines Neumeier-Abends durch eine Sicherheitskontrolle durch oder dürfen beim Besuch des Weihnachtsmarktes ihren Glühwein auf einem Betonpoller abstellen. Das alles sollte natürlich nichts mit einem machen, meint Moritz. All die Bedrohungen kommen „on top“, also zusätzlich zu Autounfällen, Blitzeinschlägen, Ertrinken in Köln und deutschen Vergewaltigern mit Kartoffelhintergrund.
Bei all seinen schlauen Ausweich-Sprüchen bleibt Neumeier doch immer schön im Unkonkreten, was er mit seinen Übertreibungen perfekt ausschmückt. Dort fühlt er sich sicher, dort ist Eloquenz entscheidender als Faktensicherheit. Sein wichtigster Beitrag zur Gegenwartssprache ist deshalb auch nicht „Das ist doch nicht links, sondern logisch“, sondern „Das hab‘ ich nicht gesagt“.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden


10.1.2019: Jedem Figürchen sein Abitürchen. Generation Snowflake und Generation Allah treffen auf Generation „Leistung wird überbewertet“. Wer wissen will, warum Bildungsabschlüsse in islamischen Länder (aus vielen anderen Gründen natürlich auch) oft das Papier nicht wert sind, auf das sie gedruckt werden, der schaue sich die Entwicklung in Deutschland an. Um Notendruck, Frustration und Leistungsunterschiede zu vermeiden, sollte zwischen der Einschulung und der Einser-Abitur-Feier am besten nur ein großer, kuscheliger Haufen Watte liegen, der von „Kumbaya“ trällernden Sozialbetreuern, Event-Veranstaltern und Glückskäfern umkreist wird. Am Ende steht dann der garantierte Studienplatz für Genderologie und vergleichende Freizeitwissenschaften mit Vollpension an einer Elite-Uni in der Karibik. Das Leben könnte so schön sein…!


2.1.2019: Wer Israel schon einmal besucht hat und zudem die dortigen Wehrdiensgesetze kennt, wundert sich nicht über die im Stadtbild allgegenwärtigen olivgrünen Uniformen. Wer die Geschichte Israels und die Feindseligkeit seiner Nachbarn kennt, wundert sich indes nicht über diese Wehrgesetzgebung, die (fast) alle jungen Erwachsenen in die IDF einzieht, Männer wie Frauen. Es sei hier nur am Rande erwähnt, dass ich die Verweigerung gewisser ultraorthodoxer Juden, Wehrdienst zu leisten, nicht nachvollziehen kann. Denn die Geschichte zeigte überdeutlich, dass der Antisemitismus keinen Unterschied zwischen bewaffneten und unbewaffneten Juden macht. Aber das ist Sache der Israelis, nicht meine.

Meine Sache ist es schon eher, wenn sich eine deutsche Dozentin an der Hebräischen Universität in Jerusalem dazu berufen fühlt, eine Studentin wegen der IDF-Uniform, die sie trägt, zu maßregeln. Die „Jüdische Allgemeine“ berichtet wie folgt:
„Ein arabischer Kommilitone hatte die junge Frau wegen ihrer Uniform mitten im Unterricht belästigt und beleidigt, weshalb sich diese an Hilfrich [Dr. Carola Hilfrich] wandte und um Unterstützung bat. Doch damit war sie wohl an die Falsche geraten. »Sie können doch nicht ernsthaft so naiv sein und verlangen, wie eine Zivilistin behandelt zu werden, wenn Sie hier in Uniform erscheinen«, blaffte Hilfrich die Studentin an.“

Das muss man erst mal sacken lassen. Laut Frau Hilfrich entscheidet also eine Uniform der IDF, ob jemand beleidigt werden darf, oder nicht. Dummerweise entscheidet aber seit 70 Jahren gerade die Anzahl dieser Uniformen und deren Präsenz und Einsatzbereitschaft darüber, ob an der Hebräischen Universität in Jerusalem überhaupt vergleichende Literaturwissenschaften unterrichtet werden können! Die Soldatinnen und Soldaten der IDF sichern die kommoden Bedingungen, unter denen europäische Literatur-Professoren, NGO-Aktivisten, ARD-Nahostkorrespondenten und Todenhöfer-Jürgens ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen können: Juden dranzukriegen, die sich nicht so benehmen, wie es die Antisemiten von ihnen erwarten. Die richtige Reaktion, werte Frau Hilfrich, wäre es gewesen, den pöbelnden Araber mit folgenden Worten aus dem Hörsaal zu werfen. „Es ist das Verhalten von Männern wie Ihnen, die es notwendig machen, dass israelische Frauen 21 Monate Uniform tragen müssen. Ändern Sie Ihre Haltung oder Ihre Erwartungen oder verlassen Sie nicht nur diese Universität, sondern besser gleich das Land.“