Fundstücke (Archiv 2019)

31.12.2019: Und das Jahr wird lang und län­ger, der Gesang wird bang und bänger…Angezogen wie ein romu­la­ni­scher Sub­com­man­der und mit der Vor­trags­kunst des Plap­per­kä­fers von Traal. Schlüs­sel­satz: „Über­ra­schen wir uns ein­mal mehr damit, was wir kön­nen.“ Ich kann das nicht kom­men­tie­ren, weil man Leer­stel­len, Null­aus­sa­gen und lin­gu­is­ti­sches Lego eben nicht kom­men­tie­ren kann. Nur soviel: was um alles in der Welt ist in die­ser, in Erman­ge­lung eines ande­ren Wor­tes: Rede ent­hal­ten, dass sich dar­aus der Auf­trag ablei­ten lässt, sie unge­kürzt, in Wort und Bild und Far­be zu sen­den? Hät­te das nicht dem Kanz­le­rin­nen­ka­nal auf You­Tube über­las­sen blei­ben sol­len? Oder wenigs­tens dem Hör­funk auf Lang­wel­le? Selbst das „Din­ner for one“ ist nach der 955. Wie­der­ho­lung span­nen­der und im Ver­gleich zum mer­kel­schen Wör­ter­boar­ding sogar infor­ma­tiv! Von Miss Sofie erfah­ren wir wenigs­tens, dass Weiß­wein zu Geflü­gel passt. Denn bevor „gute Jah­re kom­men kön­nen”, kom­men viel siche­rer gute Wei­ne. Prost!


29.12.2019: Inspi­riert von einem Inter­view von Roland Tichy mit Mar­kus Krall.


22.12.2019: Ihr Schluffis von der TAZ! Wenn ihr wie ich je mit anse­hen muss­tet, wie Zucker­rü­ben zu hun­dert­tau­sen­den in Hal­den zusam­men­ge­trie­ben wur­den, nur um teil­wei­se Mona­te auf ihren siche­ren Tod in Zucker­fa­bri­ken war­ten zu müs­sen, schock­te euch das jähr­li­che Nord­mann­tan­nen-Mas­sa­ker nicht mehr!


16.12.2019: Das „Neue Deutsch­land”, die­se zei­tung­ge­wor­de­ne Anzünd­hil­fe und Über­bleib­sel des Zen­tral­ko­mi­tees der SED…dieses „ND” durf­te nun erfah­ren, was es heißt, vom Klas­sen­feind sil­ber­kan­nen­blank poliert zu wer­den. Da muss­te das Schwund­blätt­chen eine Gegen­dar­stel­lung für eine Falsch­be­haup­tung über Don Alp­hon­so brin­gen und dann ist die­se auch noch der meist­ge­le­se­ne Arti­kel. #höchst­stra­fe #wei­ter­so­ge­nos­sen!


8.12.2019: Lex Augs­burg für Gewalt­ver­ste­her. Das Argu­ment ist übri­gens aus­bau­fä­hig! Wer Moham­med-Kari­ka­tu­ren zeich­net darf sich nicht wun­dern… Wer bei Char­lie Heb­do arbei­tet, darf sich nicht wun­dern… Wer kur­ze Röcke trägt, darf sich nicht wun­dern… Bil­de wei­te­re Beispiele.


27.11.2019: „Wie kannst du es wagen! Der Stroh­halm in dei­nem Gin-Tonic ist aus Plas­tik und wird nur ein­mal benutzt! Der wan­dert dann ins Meer und tötet dort eine Schildkröte!“ –
„Dann wird er doch aber mehr als ein­mal benutzt.“ (Leo Kear­se)


21.11.2019: Ver­lo­cken­des Ange­bot zur akti­ven Mit­wir­kung am Resett­le­ment-Pro­gramm der UN: Men­tor wer­den und dafür auch noch kräf­tig zur Kas­se gebe­ten wer­den! Dop­pel­tes Leid, dop­pel­ter mora­li­scher Gewinn! Ach, übri­gens: die Net­to­kalt­mie­te für zwei Jah­re muss vor­ab auf ein eigens ein­ge­rich­te­tes Kon­to über­wie­sen wer­den. Wie lang mögen wohl die War­te­lis­ten bei www.neustartimteam.de sein? Da möch­te doch sicher jeder sofort mit­ma­chen, oder?


13.11.2019: Erwischt, Gre­ta! Ob der Kom­men­ta­tor bei der WELT wohl des­halb nur von „Kli­ma­ver­träg­lich­keit” spricht, statt dei­ner Rei­se „CO2-Neu­tra­li­tät” zu attes­tie­ren? Der Cat „La Vag­abonde”, ein fran­zö­si­sches Seri­en­mo­dell, hat näm­lich gleich ZWEI Die­sel­mo­to­ren und (falls mei­ne Erin­ne­rung mich nicht täuscht) EINEN Die­sel­ge­ne­ra­tor an Bord. Wie heißt es doch so schön: In der größ­ten Not frisst der Teu­fel Flie­gen. Also, gute Rück­rei­se! Auch wenn ich bezweif­le, dass du recht­zei­tig in Madrid ankommst. Und ver­schre­cke die bei­den Aus­tra­li­schen Seg­ler nicht mit dei­nen Beleh­run­gen. Die sind näm­lich wirk­lich nett, auch wenn sie nicht CO2-frei leben.


10.10.2019: Längst hat man sich an ver­schärf­te Sicher­heits­kon­trol­len gewöhnt, wenn man eine Ver­an­stal­tung besucht, die in einer jüdi­schen Gemein­de statt­fin­det. Dar­an gewöhnt, vor gro­ßen Syn­ago­gen einen 24/7 Poli­zei­schutz vor­zu­fin­den, aber man fragt sich immer wie­der, was das für Leu­te sein mögen, wegen denen die Maß­nah­men not­wen­dig sind. Einen haben wir nun in Hal­le ken­nen­ge­lernt. Das Pro­to­koll der Äuße­run­gen von Ste­phan B., wäh­rend der bal­lernd und flu­chend mor­de­te und ver­such­te, in die Syn­ago­ge in Hal­le ein­zu­drin­gen, macht mich fas­sungs­los. „Völ­lig durch­ge­knallt“ lau­tet die nicht-medi­zi­ni­sche Diagnose.

Es zeigt sich, dass wäh­rend in die­sem Land eif­rig Nazi-Stem­pel ver­teilt wer­den, „AfD-Hir­se“ aus Bio­markt­re­ga­len gezerrt und Gast­wir­te mit Boy­kott bedroht wer­den, weil sie ihre Gäs­te nicht auf Gesin­nung geprüft haben, man die wirk­li­chen Nazis völ­lig aus dem Blick ver­lo­ren hat. Seit Jah­ren ver­sagt die Poli­tik dar­in, die Maß­stä­be wie­der zurecht zu rücken und es wird nicht lan­ge dau­ern, bis die ver­ba­len Mes­ser­ste­che­rei­en wie­der los­ge­hen und im Brust­ton der Über­zeu­gung gebrüllt wird, Wei­del und Gau­land hät­ten qua­si mitgeschossen.

Und so wird die Spal­tung wei­ter fort­schrei­ten, weil die einen ein Feind­bild brau­chen, an dem sie ihre poli­ti­sche Unfä­hig­keit spie­geln kön­nen und die ande­ren sich wei­gern, die­ses Feind­bild so aus­zu­fül­len, wie es pos­tu­liert wird. Den Opfern von Ste­phan B., die das Pech hat­ten, zur fal­schen Zeit am fal­schen Ort zu sein, wird das nicht hel­fen. Eben­so den Juden in die­sem Land und den jüdi­schen Gemein­den, die sich nicht im sel­ben Maß wie ande­re dar­auf ver­las­sen kön­nen, dass der Staat sei­nen hoheit­li­chen Auf­ga­ben – wozu in ers­ter Linie die öffent­li­che Sicher­heit gehört – noch aus­rei­chend nach­kom­men kann.

Letzt­lich waren es näm­lich weder die Poli­zei noch wohl­fei­le Poli­ti­ker­re­den oder gra­tis­mu­ti­ges „Auf­ste­hen gegen rechts“, die ein Mas­sa­ker in der Syn­ago­ge ver­hin­dert haben. Es war eine star­ke, schuss­si­che­re Tür, wel­che die Gemein­de aus gutem Grund hat ein­bau­en lassen.


immer noch 7.10.2019, nur sauer­stoff­hal­ti­ger: Udo Poll­mer hat das Talent, kul­ler­äu­gi­gen Weih­nachts­mann-Gläu­bi­gen Klein­kin­dern am Hei­li­gen Abend mit einem mali­ziö­sen Lächeln die Her­kunft der Geschen­ke bei einer Por­ti­on Glüh­wein und Ren­tier­gu­lasch a la „Bliz­zen” zu erklä­ren. Lie­be Kli­ma­kin­der, Regen­wald­ret­ter und Hambistreichler…ihr müsst jetzt ganz ganz stark sein!

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7.10.2019: An alle Nost­al­gi­ker: Es gibt nichts zu fei­ern heu­te. Selbst ohne Mon­tags­de­mos, Gor­bi und das Total­ver­sa­gen des Sozia­lis­mus (mit Ansa­ge) hät­te die DDR spä­tes­tens 2009 auf­ge­hört zu exis­tie­ren. Da wäre sie näm­lich 60 gewor­den und weil sie dann als Rent­ne­rin hät­te rei­sen dür­fen, wäre sie in den Wes­ten abge­hau­en. Außer einem durch­ge­knall­ten Vet­ter in Nord­ko­rea, einem ver­arm­ten Onkel in Vene­zue­la und einem seni­len Opa auf Kuba hät­te sie ja auch kei­ne Fami­lie mehr gehabt, die sie hät­ten hal­ten kön­nen. In der Wirk­lich­keit waren schon 40 Jah­re DDR weit mehr, als für die Bewoh­ner erträg­lich war.


6.10.2019: Etwas ver­spä­tet, ein Gedicht zu den Ideen von Magnus Söder­lund, den Kli­ma­wan­del durch Kan­ni­ba­lis­mus aufzuhalten.

Wes’ Magen knurrt,
ob früh, ob spät,
der braucht ein Bolzenschussgerät.

Was frü­her Metz­gers’ Frische-Theken,
fin­det sich für­der­hin auf Wegen,

in Ämter, Kir­chen, Werkskantinen,
sie laden ein, sich zu bedienen.

Doch wenn der klei­ne Hun­ger kommt,
prüf’ vor­her, ob’s der Nase frommt.

Und mach am End’ nur jenen platt,
der sich zuvor gewa­schen hat.


30.9.2019: Moment mal! Hei­ko Maas zitiert tat­säch­lich Lou­is Antoi­ne de Saint-Just? Den radi­kals­ten, irre­ge­lei­tets­ten, unmensch­lichs­ten, tech­no­kra­tischs­ten Ter­ro­ris­ten der fran­zö­si­schen Revo­lu­ti­on? Einen Mann, der selbst Robes­pierre, den Adla­ten Rous­se­aus noch an kal­ter Kon­se­quenz über­traf? Männ­lein aus dem Saar­land, mir graut vor dir! #nicht­Mein­Aus­sen­mi­nis­ter


20.9.2019: Weltklimatag


19.9.2019: Nicht mal bei einer Film­kri­tik bekom­men die Spie­gel-Schmier­fin­ken ihre Ideo­lo­gie aus den Schä­deln. Eng ver­schraubt und zu jeder noch so nie­der­träch­ti­gen Ana­lo­gie fähig. Von blu­ti­ger Rache und bru­ta­lem Gemet­zel träu­me er, die­ser Trump. Des­halb pfeift er wohl gera­de sei­nen Außen­mi­nis­ter Pom­peo zurück und will Bewei­se für die ira­ni­sche Urhe­ber­schaft des Angriffs auf die Sau­dis. Des­halb blies er in letz­ter Sekun­de die Ver­gel­tung für den Abschuss einer ame­ri­ka­ni­schen Droh­ne durch den Iran ab. Doch auch das könn­te man sich im Spie­gel noch zurecht­rü­cken, damit es wie­der in das anti­ame­ri­ka­ni­sche Welt­bild passt. Sicher will Trump nur sei­ne Kri­ti­ker ver­wir­ren, weil er all das nicht tut, was sei­ne Kri­ti­ker sehn­süch­tig von ihm erwar­ten. Zum Bei­spiel mehr Mexi­ka­ni­sche Migran­ten abschie­ben als Oba­ma. Oder mehr Droh­nen­an­grif­fe als Oba­ma befeh­len. Oder den Iran weg­bom­ben, Kim hei­ra­ten und Texas an Putin ver­schen­ken. Geht’s nicht auch mal ein paar Num­mern sub­ti­ler beim Spiegel?



17.9.2019: Ben­to und die Wahr­heit mal wie­der. Im Arti­kel erwar­tet uns die Fest­stel­lung: „Doch obwohl 99,94 Pro­zent aller durch Fach­kol­le­gen geprüf­ten Arti­kel (Stu­die) zum The­ma den men­schen­ge­mach­ten Kli­ma­wan­del bestä­ti­gen, gibt es noch immer Men­schen, die ihn leug­nen – obwohl sie kei­ne Exper­ten sind.“ Da sind wir also mitt­ler­wei­le ange­kom­men. Bei 99,94%. Beklatscht und beju­belt von Frei­tags­kin­dern, die sogar zu 100% kei­ne Exper­ten sind. Jetzt wur­de Gre­ta ja auch noch von Amne­sie … ich mei­ne Amnes­ty Inter­na­tio­nal aus­ge­zeich­net, was sie sicher in den längst fäl­li­gen Exper­ten­sta­tus erhebt. Eine Lai­en­or­ga zeich­net einen Lai­en aus. Aber Minus mal Minus ergibt ja Plus.

Bei der ver­link­ten Stu­die müs­sen sich die fak­ten­ver­wöhn­ten ben­to-Leser übri­gens mit dem abs­tract begnü­gen, der Rest lau­ert hin­ter der uni­ver­si­tä­ren Bezahl­schran­ke. Aber es soll wohl aus­rei­chen, dass jemand uns sagt, was in der Black­box drin sein soll, so genau müs­sen wir das nicht wis­sen. Die letz­te Meta­stu­die (deren Autor Cook auch im Text vor­kommt) kam nur auf 97% aber die über­zeug­te nicht mehr, als die Black­box geöff­net wur­de. Nun also 99,94%. Doch auch das abs­tract ist schon recht bemer­kens­wert, denn wenn man dort liest, kom­men einem schon ers­te Ahnun­gen zum Zweck der Studie:

„Je stär­ker die Öffent­lich­keit den Kon­sens für glaub­wür­dig hält, des­to mehr befür­wor­ten sie die Maß­nah­men zur Bekämp­fung der glo­ba­len Erwär­mung, die die mensch­li­che Gesell­schaft so drin­gend benötigt.“

Ein Schelm, der da an Über­wäl­ti­gungs­rhe­to­rik denkt. Liest man einen Satz wei­ter, wird es aber rich­tig lus­tig: „Dar­über hin­aus ver­steht jeder, der weiß, dass Wis­sen­schaft­ler einst dach­ten, die Kon­ti­nen­te sei­en fest, die Mond­kra­ter vul­ka­nisch oder die Erde kön­ne nicht älter als 100 Mil­lio­nen Jah­re sein, dass sich manch­mal her­aus­ge­stellt, dass eine klei­ne Min­der­heit Recht hat. Es ist jedoch schwer, sich einen Fall in der Neu­zeit vor­zu­stel­len, in dem Wis­sen­schaft­ler prak­tisch ein­stim­mig und falsch lagen.“

Ein­spruch: das ist schon vor­stell­bar, wenn man bedenkt, dass noch nie in der Neu­zeit so vie­le Wis­sen­schaft­ler so fürst­lich dafür bezahlt wur­den, in eine ver­eng­te Rich­tung zu den­ken und die Abweich­ler von eben die­sem Kon­sens an der Ver­öf­fent­li­chung gehin­dert wer­den. Übri­gens: 0,06% ent­spricht bei der angeb­lich gesich­te­ten Gesamt­zahl von 54.195 Arti­keln 32,517 Autoren, die noch nicht auf Linie gebracht sind. Die muss man also bei den immer schril­ler wer­den­den „Panik et Cir­cen­sis“ Fest­spie­len noch den Löwen vor­wer­fen. Danisch liegt wohl rich­tig, wenn er von „to big to fail“ für den Zir­kus spricht.
PS: Wer den ben­to-Arti­kel lesen möch­te, bege­be sich bit­te selbst dort­hin. Die­sen Driss ver­lin­ke ich nicht.


15.9.2019: Was wären unse­re Städ­te schön, gäbe es kaum noch ver­blen­de­te Akti­vis­ten, die jede wirt­schaft­li­che Regung bekämp­fen, weil sie selbst ihr gan­zes Leben nur von Staats­a­li­men­ten leben und gar nicht begrei­fen, für wie vie­le Men­schen das Ende der IAA auch das Ende ihres Jobs bedeu­ten wird. Eines hat Jut­ta Dit­furth ver­mut­lich jetzt schon erreicht: jeder weiß, dass es ihr egal ist, wovon die Ange­stell­ten der Mes­se Frank­furt leben. Und wenn es kei­ne IAA mehr gibt, sol­len sie eben grü­ne Par­tei­pro­gram­me fressen.


9.9.2019: Die bei­den Markt­füh­rer bei der City­seu­che E‑Rollerei und „Wir-rol­len-da-wo-wir-frü­her-ein­fach-gelau­fen-sind” bezeich­nen die Mit­ar­bei­ter, die die Din­ger saft­los ein­sam­meln müs­sen euphe­mis­tisch „Jui­cer“ bzw. „Hun­ter“, was sicher die ober­cools­ten Berufs­be­zeich­nun­gen sind, die sich je ein hip­per Start-Upper und Indus­trie­vier­punkt­nul­ler für Hand­lan­ger­tä­tig­kei­ten aus­ge­dacht hat. Die Stun­den­löh­ne, auf wel­che die Jäger und Saf­ter so kom­men, sind ange­sichts des dem­nächst ein­zu­füh­ren­den BGE „Precht vier“ natür­lich irrele­vant, aber man hat zu tun, ist an der fri­schen Luft und kann „was mit Medi­en“ machen, indem man GPS-Koor­di­na­ten abklap­pert. Und das bes­te: man kann für den guten Zweck noch lan­ge eines die­ser alt­mo­di­schen Ver­bren­ner-Autos fah­ren, um das Groß­stadt­klein­wild resp. die Groß­stadt­zi­trus­frucht dort ein­zu­sam­meln, wo es ent­saf­tet oder aus­ge­blu­tet zurück­ge­las­sen wur­de. Vor­aus­set­zun­gen für die­sen Beruf mit Zukunft? Ganz ein­fach: schall­dich­te Kopf­hö­rer mit Noi­se-Can­cel­ling, um die nach Strom pie­pen­den Rol­l­erlei­chen im Kof­fer­raum zu ertra­gen und ein GPS-Jagd­di­plom von der Poke­mon-Go-Aka­de­mie, um die ver­en­de­ten Rol­ler zu fin­den. Ich wuss­te doch, dass die­ses Spiel die Kids auf ihre Zukunft vor­be­rei­ten soll! Mir war nur noch nicht klar, auf wel­che. Schö­ne neue Welt! 



31.8.2019: Sach­sens Kul­tus­mi­nis­te­rin Stan­ge sieht „die Demo­kra­tie in Sach­sen noch nicht ange­kom­men”. Bei aller berech­tig­ten Empö­rung, die­se Sicht­wei­se ist inter­es­sant. Denn Stan­ge steht ja aus­ge­rech­net in jenem Bun­des­land dem Bil­dungs­sys­tem vor, das in allen Ran­kings in Deutsch­land den Spit­zen­platz belegt. Was will uns Frau Stan­ge denn mit ihrer Aus­sa­ge über den Stel­len­wert der Demo­kra­tie sagen? 🤣
Lie­be Genos­sen von CDUSPDLINKSGRÜN, könn­tet ihr bit­te ganz ganz schnell mit die­sem Stuss auf­hö­ren und es unter­las­sen, die Wäh­ler zu beschimp­fen? Nicht IHR habt zu bestim­men, wie Demo­kra­tie aus­se­hen muss. Ihr habt Wahl­er­geb­nis­se zu akzep­tie­ren und umzu­set­zen, Bas­ta. Und ich wet­te, wenn es mor­gen doch noch für die Ganzganz­gro­ße Koali­ti­on rei­chen soll­te, wer­det ihr die Demo­kra­tie wie­der mal für geret­tet erklären.


26.8.2019: „Nuthe­tal – SPD, CDU, Lin­ke und Grü­ne in Nuthe­tal wol­len ver­hin­dern, dass die AfD die Land­tags­wahl am 1. Sep­tem­ber gewinnt und haben für ihr Vor­ha­ben ein gemein­sa­mes Pla­kat ent­wor­fen.” — aber Genos­sen! Dafür muss man doch kein neu­es Pla­kat ent­wer­fen, da greift man gera­de im Osten auf Bewähr­tes zurück! So tickt er halt, der Ossi. Ein­heits­par­tei­en fand der schon immer gut!


23.8.2019: Infra­test dimap woll­te wis­sen, ob die Fri­days-for-Future-Bewe­gung die per­sön­li­che Ein­stel­lung der Men­schen zur Kli­ma­ret­tung beein­flusst habe. Die schlech­te Nach­richt, dass näm­lich 72% sich einen feuch­ten Keh­richt dar­um sche­ren, ist auch gleich­zei­tig die gute für Gre­tas Trup­pe. Echt, kein Scherz! Es zeig­te sich näm­lich, dass es eine Grup­pe gibt, die sehr affin ist für Panik, Ver­zichts­pre­digt und die Vor­stel­lung, Fräu­lein Thun­berg kön­ne CO2 in Ein­horn­pfür­ze ver­wan­deln: Grü­nen-Anhän­ger! Eben jene Kero­sin-Kathis und Lang­stre­cken-Lui­sas, die häu­fi­ger und wei­ter um die Welt jet­ten als alle ande­ren und in ihren hip­pen Groß­stadt-Lofts kei­ne Solar­an­la­ge auf ihr Dach stel­len kön­nen, um wenigs­tens so zu tun, als könn­ten sie den Tes­la vor der Tür aus eige­ner Kraft ernäh­ren. Für die gewal­ti­ge Leis­tung, der Möch­te­ger­neli­te urba­ner Mill­en­ni­als den Spie­gel ihrer eige­nen Schein­hei­lig­keit vor­ge­hal­ten zu haben, möch­te ich Gre­ta an die­ser Stel­le mal herz­lich und auf­rich­tig „Dan­ke!“ sagen. „Do what we say, not what we do“ ist ein Mot­to, dem schon in der DDR die Men­schen nicht auf Dau­er hin­ter­her­lau­fen wollten.


18.8.2019: Kli­ma­ak­ti­vis­ten mögen Marc Mora­no nicht, denn er ist Repu­bli­ka­ner und war auch schon in Kam­pa­gnen gegen demo­kra­ti­sche Prä­si­dent­schafts­kan­di­da­ten aktiv. Außer­dem – und das schlü­ge sogar eine NRA-Mit­glied­schaft an Nie­der­tracht – ist er ein ganz übler Kli­ma­l­eug­ner. Pfui Spinne!

Auf Wiki­pe­dia, die immer mehr zur Wand­zei­tung agen­da­ge­trie­be­ner Akti­vis­ten ver­kom­men­den ehe­ma­li­gen Wis­sens­platt­form, fin­det man für Mora­no denn auch Wor­te, die mit der ver­gif­te­ten Tin­te der Ver­ach­tung und Anschmut­zung geschrie­ben sind: „2017 trat er als Gast­red­ner bei einer von den bei­den Kli­ma­l­eug­ner­or­ga­ni­sa­tio­nen EIKE und CFACT ver­an­stal­te­ten „Kli­ma­kon­fe­renz” in Düs­sel­dorf auf.“

Ja ja, die Anfüh­rungs­zei­chen­seu­che trennt deut­lich den ers­ten Kampf gegen die Kli­ma­ka­ta­stro­phe, wohin man mit Pri­vat­jets und gro­ßem Gefol­ge reist, vom wis­sen­schaft­li­chen Gott-sei-bei-uns-Teil, der ohne gro­ßes Bim­bo­ri­um aus­kommt. Ein „Hoch“ auf Anfüh­rungs­zei­chen und Kli­ma­l­eug­ner­or­ga­ni­sa­tio­nen (was auch immer das sein soll). Aber las­sen wir das. Mora­no hat ein Buch geschrie­ben, für das sich wahr­schein­lich kein deut­scher Ver­lag fin­den wird: „The Poli­ti­cal­ly Incor­rect Gui­de to Cli­ma­te Chan­ge“. Um die­ses und vie­les mehr geht es in die­sem ein­stün­di­gen Video. Er nimmt dar­in so ziem­lich jedes Dog­ma aus­ein­an­der, dass die Kli­ma-Alar­mis­ten bis­her auf­ge­stellt haben. Sehr sehenswert.

Btw: Sie fin­den das Buch bei Ama­zon, wenn auch nur auf Eng­lisch, auf der Wiki­pe­dia-Sei­te von Marc Mora­no fin­den sie jedoch kei­nen Hin­weis auf die­ses Buch. Dort scheint es, als sei Mora­no ein Publi­zist, der alles mög­lich tut (vor allem leug­nen), nur nicht publi­zie­ren. Die Sei­te wur­de zuletzt im Mai 2019 bear­bei­tet, das Buch erschien bereits im Febru­ar 2018. Aber man muss das Publi­kum ja nicht auch noch ver­lei­ten, ver­bo­te­ne Bücher zu lesen! Sein 400 Sei­ten dickes Buch mag ein Argu­ment sein – aber eben für die fal­sche Seite.

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14.8.2019: Man soll­te den Hor­ror­mel­dun­gen unse­rer begeis­ter­ten und mit­füh­len­den Medi­en von den Ent­beh­run­gen der See­fahrt, dem unste­ten Wet­ter und der Unbill eines Eimers für gewis­se Geschäf­te (der eigent­lich eine Che­mietoi­let­te ist, wie sie jeder Cam­per kennt) nicht all­zu ernst neh­men. Auf Gre­tas Rei­se wur­de nichts dem Zufall über­las­sen – schon gar nicht der Start­zeit­punkt und die Wet­ter­pla­nung. Eigent­lich kaum zu glau­ben, wie­viel Glück die Göre und ihr Panik­or­ches­ter mit dem Wet­ter haben.

Glück? Nein, es ist Pla­nung. Exak­te Fore­casts und Wet­ter-Rou­ting von Pro­fis aus der Regat­t­a­sze­ne. Hier geht es außer­dem nicht dar­um, als ers­ter durchs Ziel zu kom­men, hier braucht man eine Rou­te, die hübsch kom­mod und für Land­rat­ten erträg­lich ist. Und die Rou­te sieht gut aus mit 15–20 kn Wind, wenn sie aus dem Kanal raus sind und nach Süden abdre­hen wer­den, ab da sogar ange­neh­me rau­me Win­de, kaum Böen, kaum Gegen­strö­mung, die die Wel­le auf­stei­gen las­sen kann, nachts kein unan­ge­neh­mes Rol­len. Ver­mut­lich wird der Skip­per eine der Düsen zwi­schen den Kana­ren nut­zen, um mal etwas Fahrt zu machen. Gre­ta kann dann win­ken, auf den Kana­ren fin­den sich immer Jour­na­lis­ten, die zurück win­ken. Und dann, dank sta­bi­lem Pas­sat biegt er süd­lich der Kana­ren nach Wes­ten ab und nimmt die ange­neh­me ARC-Rou­te in die Karibik.

Das wird kei­ne Rei­er­rei­se, bei der die arme Gre­tel alle hal­be Stun­de Nep­tun opfert und aus dem Ölzeug nicht her­aus­kommt. Das wird auch nicht wie in „Der Sturm“ mit haus­ho­hen Wel­len und über­all nur wei­ßer Gischt. Gre­ta hat sehr wahr­schein­lich gera­de­zu opti­ma­les Segel­wet­ter! (die Wet­ter­mo­del­le sind für 5–6 Tage gera­de im Nord­at­lan­tik sehr zuver­läs­sig – was man von den Kli­ma­mo­del­len der nächs­te 50–60 Jah­re nicht sagen kann) Nur wird die Mali­zia Gre­ta sehr wahr­schein­lich nicht nach New York brin­gen. Ich wet­te auf Flo­ri­da oder etwas wei­ter nörd­lich. Ab da geht’s mit dem Zug wei­ter. (Ver­mut­lich auch des­halb, weil es sich für die Kame­ras bes­ser machen wird, wenn sie in Cen­tral Sta­ti­on aus einem Eisen­bahn­wa­gon steigt, statt sich von ihren Fans von einer Fünf-Mil­lio­nen-Dol­lar-Yacht tra­gen zu lassen.)


14.8.2019: Thun­bergs Stu­dier­zim­mer, CO2 zu Greta:

Ich bin ein Teil von jener Kraft,
Die stets das Böse will und stets das Gute schafft.
Ich bin das Gas, das Du verneinst!
Und ohne Recht! Denn alles, was durch mich entsteht,
Ist wert, dass es im Kreis­lauf geht.
Drum bes­ser wär’s, wenn mehr entstünde.
So ist denn alles, was Du Sünde,
Zer­stö­rung, kurz das Böse nennst,
Dein Hirngespenst.


immer noch 13.8.2019: Spi­nat­grü­ne Kit­tel­schüt­ze, dot­ter­wei­che semi femi-Argu­men­te und kar­tof­feld­rö­ge poli­ti­sche Wort­gir­lan­den. Seit ihrem „Ein­mal in der Woche Spi­nat mit Ei“ Auf­tritt im Bun­des­tag hat sich nicht viel getan im Gebälk von KGE. „Ich hät­te mir vor ein paar Jah­ren nicht träu­men las­sen, wel­cher Hass Frau­en in sozia­len Netz­wer­ken ent­ge­gen­schlägt.“Nein, Frau Göring-Eckardt, da muss ich Ihnen wider­spre­chen. Was Sie Hass nen­nen ist nichts als kal­te Ver­ach­tung und die schüt­tet sich in sozia­len Netz­wer­ken über der Dumm­heit aus – ohne Anse­hen des Geschlechts.


13.8.2019: Es ist ein Unter­schied, ob eine Mau­er gewis­se Leu­te drau­ßen oder alle Leu­te drin hal­ten will. Heu­te ist 58. Jah­res­tag des Ber­li­ner Mau­er­baus. Was das Foto hier sagt, beleuch­tet den ande­ren Aspekt. Die Wahr­heit liegt mal wie­der in der Mitte.


10.8.2019: Ergän­zend zu Vin­ce Eberts Aus­füh­run­gen (hier fin­den Sie den Spek­trum-Arti­kel) lässt sich sagen, dass der Mensch heu­te vie­le Ent­schei­dun­gen, die er ohne­hin schon getrof­fen hat oder an deren Zustan­de­kom­men er nichts ändern konn­te, nur zu gern falsch eti­ket­tiert, um dahin­ter sei­ne Ohn­macht, Indif­fe­renz oder Faul­heit zu ver­ste­cken und gleich­zei­tig mora­li­schen Honig zu saugen.

Man wür­de wegen des Kli­mas nie einen SUV fah­ren, kann sich aber ohne­hin kei­nen leis­ten. Man ver­zich­tet viel­leicht gänz­lich aufs Auto, hat aber in Wirklich­keit gera­de sei­nen Füh­rer­schein abge­ben müs­sen. Oder man ist empört, dass es Men­schen gibt, die allein auf ener­gie­fres­sen­den 100 Qua­drat­me­tern leben und drei Autos haben, weil man selbst nur 90 Qua­drat­me­ter und zwei Autos sein Eigen nennt.

Jeder ist eine klei­ne, wan­deln­de mora­li­sche Elle, mit der die Welt ver­mes­sen wird. Ich zum Bei­spiel ver­zich­te hel­den­haft und voll­stän­dig wegen der Mee­res­über­fi­schung auf den Ver­zehr von Fisch – ver­ra­ten sie bloß kei­nem, dass ich den ohne­hin nicht ver­tra­ge, mein Hel­den­mut bekä­me Rostflecke.

Etwas tun, was man ohne­hin nicht ver­hin­dern kann, dafür Moral­punk­te sam­meln und sich über jene zu erhe­ben, denen man mit Ver­bo­ten den­sel­ben Ver­zicht auf­nö­tigt. Das heißt, ganz Mensch und ganz Neid­ham­mel zu sein. Wenn also in Zukunft der Vega­ner und der Kar­ni­vo­re glei­cher­ma­ßen auf Fleisch ver­zich­ten, ist das Ver­bot gerecht ver­teilt – aber dem Kar­ni­vo­ren tut es mehr weh, was den Vega­ner wie­der­um freut. Poli­ti­scher Sadis­mus, getarnt als Huma­ni­tät. Unser All­tag ist voll davon.


9.8.2019: Auf ins Schla­raf­fen­land, Freun­de! Die Fahrt geht über „Dageh­tnoch­was”, „Wer­will­noch­mehr” und „Kost­ja­nix”.
Kopf -> Tisch!
Nach der Num­mer will ich von die­sem Blatt nie wie­der ein ver­ächt­li­ches Wort über Ita­li­ens pro­ble­ma­ti­sche Staats­schul­den hören!


7.8.2019: Das nennt man übri­gens „über Ban­de spie­len” oder „Kanz­ler­test”. Der Robert, den­ken dann alle, der Robert ist ja gar nicht so durch­ge­knallt wie die ande­ren Grü­nen. Der Robert, der küm­mert sich um die klei­nen Leu­te. Der Robert, der hat sei­ne Par­tei im Griff, der wür­de doch auch als Kanz­ler nie zulassen…ich bre­che das Kopf­thea­ter an die­ser Stel­le ab, denn es ist das alte Spiel, was hier gespielt wird. Die Deut­schen schlu­cken die CO2-Steu­er, weil ihnen ver­spro­chen wird, eine Fleisch­steu­er wird es nicht geben und sie wer­den wenig spä­ter eine Fleisch­steu­er schlu­cken, wenn man ihnen ver­spricht, das Bier nicht teu­rer zu machen. Die Deut­schen ver­zich­te­ten auf die D‑Mark, weil man ihnen ver­spro­chen hat­te, Schul­den ande­rer Län­der wer­de man nicht über­neh­men. Die Deut­schen akzep­tie­ren eine Ben­zin­preis­er­hö­hung um 10 Cent, weil es ja mor­gen schon wie­der 9 Cent run­ter gehen wird. Die Deutschen…ach, las­sen wir das. Wir sind halt kei­ne Fran­zo­sen. Oder Hong­kong-Chi­ne­sen, oder Polen, oder Bel­gi­er, oder…ich soll­te wirk­lich abbrechen.


6.8.2019: Nach­dem Wer­der Bre­men, die Fan­schals mit der Auf­schrift „Auf gute Freun­de” wegen Ver­dacht auf rech­te Pro­pa­gan­da aus dem Ver­kauf nahm (Gut so, Genos­sen!) soll nun auch die Fir­ma Fer­re­ro den Ver­kauf von Nutel­la gestoppt haben. Das Zeug sei ein­fach viel zu offen­sicht­lich braun, beton­te ein Fir­men­spre­cher auf Anfra­ge. Die neue Spi­nel­la, ein Brot­auf­strich aus Spi­nat und Ket­ten­fett (kein Palm­öl!) wer­de die Kun­den sicher noch mehr begeis­tern. Eben­falls bis zur Umbe­nen­nung aus dem Ver­kauf genom­men wur­den übri­gens „Heil­butt” und „Jagd­wurst”. Die Kom­mis­si­on zur Rein­hal­tung der deut­schen Spra­che gibt bekannt, dass die Begrif­fe durch „Grüß­butt” und „Forst­wurst” ersetzt werden.
Die Ver­brau­cher­zen­tra­le Bre­men begrüßt die Umbe­nen­nung von Jagd­wurst in Forst­wurst, weil seit dem jüngst in Kraft getre­te­nen abso­lu­ten Fleisch­ver­bot ohne­hin nur noch Säge­mehl und bun­te Kne­te zur Her­stel­lung die­ser deut­schen Spe­zia­li­tät Ver­wen­dung fin­den. Ver­brau­cher­täu­schun­gen wer­de man nicht tole­rie­ren, so die Ver­brau­cher­zen­tra­le. Die Export­wirt­schaft und das Güte­sie­gel „Made in Ger­ma­ny” ste­he auf dem Spiel. (Wobei im feind­li­chen Aus­land seit eini­ger Zeit die böse Unter­stel­lung kur­siert, die­ses Sie­gel sei längst durch „Bei uns ist der Wurm drin” ersetzt wor­den. Die Kaha­ne­ge­sell­schaft für üble Nach­re­de ermittelt)


5.8.2019: Es sind übri­gens nicht die Künst­ler, die im Sozia­lis­mus als ers­tes unter die Räder kom­men, es ist die künst­le­ri­sche Frei­heit. Wer jedoch sei­nen Lebens­sinn dar­in sieht, ein Sym­bo­le­an­rei­cher der Macht, also ein Wil­li Sit­te oder Arno Breker zu sein, der lebt auch in der Dik­ta­tur ganz präch­tig. Tho­mas Köck, der das schlech­te Deutsch, die schlech­te Lau­ne und den Selbst­be­trug der FFF-Kids mit schlech­ten Thea­ter­stü­cken beglei­tet und auf den „Sys­tem­wech­sel” hofft und in sei­nem gan­zen Leben wahr­schein­lich noch kei­nen Schritt außer­halb des staat­lich ali­men­tier­ten Kul­tur­be­triebs gewagt hat, gehört wie so vie­le aus der Zunft der Abge­si­cher­ten und För­der­töp­fe­aus­schle­cker und von Steu­er­gel­dern­le­ben­der zu jener Sor­te „Wirt­schafts­ex­per­ten”, deren logi­scher Hori­zont an der Nasen­spit­ze endet. Gute Nacht, Öster­reich, gute Nacht, Deutsch­land. Wenn das eure kul­tu­rel­len Eli­ten sind, die sich in Din­ge ein­mi­schen, von denen sie so viel ver­ste­hen wie Pavia­ne vom Tan­go und die Medi­en die­se Affen auch noch zitie­ren, dann gna­de euch wer will…Gott sicher nicht!


19.7.2019: Mor­gen ist Mond­lan­dungs­ju­bi­lä­um und aus­ge­rech­net die NYT bringt einen völ­lig ernst gemein­ten Arti­kel, der die Leis­tun­gen der NASA und deren Astro­nau­ten in den Dreck poli­ti­scher Ras­sis­mus­vor­wür­fe zieht. Waren doch alles nur wei­ße Män­ner, die das für ande­re wei­ße Män­ner getan haben! Die UdSSR hin­ge­gen hät­te qua­si den „Race for Equa­li­ty” gewon­nen, weil sie die ers­te Frau, den ers­ten Asia­ten und den ers­ten Schwar­zen ins All geschos­sen hät­ten. Nur zur Erin­ne­rung: Viet­nam und Kuba waren Mit­glie­der bei Inter­kos­mos, so wie alle Ost­block­staa­ten. Die­se zahl­ten viel Geld in die rus­si­schen Töp­fe, um in poli­tisch geneh­mer Rei­hen­fol­ge (die wur­de in Mos­kau fest­ge­legt) jeweils einen Kos­mo­nau­ten ins All schi­cken zu dür­fen, den man dann als Held des Sozia­lis­mus durch die Mane­ge schie­ben konn­te. Sig­mund Jähn war einer von ihnen. Das setzt die Leis­tung die­ser Män­ner (Frau­en waren soweit ich weiß kei­ne dabei) in kei­ner Wei­se her­ab, dies aller­dings als Sieg der Diver­si­tät hin­zu­stel­len, ist bil­ligs­tes Vir­tue Signal­ling, dem die NYT hier voll auf den Leim geht. Es ging näm­lich exakt um die Erzeu­gung SOLCHER PROPAGANDAARTIKEL! Nur dass die für gewöhn­lich in der Praw­da oder dem Neu­en Deutsch­land stan­den, nicht in der New York Times! Denn wäh­rend der Sozia­lis­mus mit all sei­ner her­bei­ge­zau­ber­ten Equa­li­ty im All sieg­te, fiel zu Hau­se der Putz von der Decke, ver­rot­te die Indus­trie und krümm­ten sich poli­ti­sche Gefan­ge­ne in Lagern und Fol­ter­knäs­ten. Wie­viel Lack muss man bei der NYT wohl gesof­fen haben, um sol­che geschichts­ver­ges­se­nen Arti­kel zu schreiben? 

Übri­gens gab es Grün­de, war­um man in der Anfangs­zeit der bemann­ten Raum­fahrt auf bei­den Sei­ten vor allem auf erfah­re­ne und abge­brüh­te Kampf­pi­lo­ten zurück­griff. Arm­strong wäre schon mit Gemi­ni 8 ums Leben gekom­men, hät­te er nicht die Skills eines erfah­re­nen Pilo­ten gehabt: die Kap­sel geriet nach einem Andock­ma­nö­ver so ins Rotie­ren, dass die Crew fast das Bewusst­sein verlor.
Erst in der Zeit der Nutz­last­spe­zia­lis­ten, wie sie im Space­Shut­tle mit­flo­gen, kam auch die Zeit für Zivi­lis­ten. Bes­tes Bei­spiel: die ers­te Frau im All, Valen­ti­na Teresch­ko­wa. Viel­leicht hät­te sich auch eine erfah­re­ne Pilo­tin fin­den las­sen. Man woll­te jedoch das Signal „eine Frau aus dem ganz nor­ma­len Volk” sen­den und schick­te die Nähe­rin Valen­ti­na, deren ein­zi­ge Qua­li­fi­ka­ti­on es war, poli­tisch voll auf Linie zu sein. Hier ein Arti­kel aus 2016, der die Pro­ble­me ihres Flu­ges schil­dert – alles Infos, die streng geheim waren, solan­ge der Sozia­lis­mus noch „von Sieg zu Sieg” eil­te. Teresch­ko­wa hat­te gefäl­ligst eine Hel­din zu sein. Und nur das, Punkt. Es war aber doch ein wenig anders…


17.7.2019: Dia­lek­ti­sche Fal­le, Bei­spiel 32.453
Freund A, ein enga­gier­ter Kom­mu­nal­po­li­ti­ker: „Wir haben hier drei Ver­ei­ne, die sich um die Flücht­lin­ge geküm­mert haben. Wir könn­ten jeder­zeit wie­der sagen wir hun­dert auf­neh­men. Die Struk­tu­ren sind noch da, die Leu­te sind noch da und ein­ge­spielt. Wir könn­ten doch…“
Ich, Spiel­ver­der­ber: „Wenn die Hei­de brennt, stockt man die Feu­er­wehr auf. Wenn die Feu­er gelöscht sind, wünscht man sich dann zusätz­li­che Woh­nungs­brän­de, weil die Struk­tu­ren nun mal da sind?“


9.7.2019: Tau­ber ist also Favo­rit für die Nach­fol­ge der Trup­pen­ur­sel? Ach, komm, ist doch eh schon egal! Grund­ge­setz­ex­per­te Tau­ber könn­te bei der Armee damit anfan­gen, die Rräch­ten zu suchen, denen er die Bür­ger­rech­te ent­zie­hen will – bekannt­lich tickt jede uni­for­mier­te Trup­pe mit Kom­man­do­struk­tur und Befehls­ton welt­weit irgend­wie rechts, sonst wären es kei­ne Arme­en, son­dern Kir­mes-Schieß­bu­den mit Dis­zi­plin­pro­ble­men, Frau­en­quo­ten, Mit­be­stim­mungs­rech­ten und Kum­mer­käs­ten. Obwohl, wenn ich so dar­über nach­den­ke, könn­te die Bun­des­wehr längst…streichen wir also den Ver­gleich. Aber ob Tau­ber für einen Neu­start unse­rer ver­husch­ten Trup­pe der Rich­ti­ge ist? War­um nicht Gesi­ne Schwan den Pos­ten geben, die sucht doch Arbeit. Und ob sie nun die Res­te der SPD oder die Res­te der Bun­des­wehr abwi­ckelt, was macht das für einen Unter­schied? Oder noch bes­ser: Dop­pel­spit­ze Tauber/Schwan. Zwei Fach­kräf­te vœgeln die Bun­des­wehr! Ich mei­ne natür­lich: Zwei Vögel vom Fach nach Kräf­ten für die Bundeswehr.


3.7.2019: Glas­ku­gel­nach­rich­ten. Brüs­sel, EU-Kom­mis­si­on, ein Jahr nach Amts­an­tritt von Bun­des­wehr­ab­wick­le­rin VdL: Beam­te sto­ßen auf den Flu­ren zusam­men, stür­zen stän­dig in Bars ab und tref­fen beim Pin­keln die Klo­schüs­seln nicht mehr. Sämt­li­che 4.432 Mck­in­sey-Bera­ter der EU-Kom­mis­si­on sind rat­los, Von der Ley­en erwägt, zusätz­li­che Bera­ter von BCG anzufordern.


immer noch 2.7.2019, aber nach der Nomi­nie­rung Uschis zum Kom­mis­si­ons­zam­pa­no: Es sol­len schon Schwär­me frei­er Bera­ter gesich­tet wor­den sein, die nun nach Brüs­sel flie­gen. Der Tages­kurs des Euro hat an der Stel­le übri­gens eine tie­fe Ker­be, wo der wei­ße Rauch für die neue EZB-Prä­si­den­tin Lagar­de auf­stieg. Kann natür­lich purer Zufall sein. Oder ein Ein­zel­fall. Oder ein Unfall. Oder doch ein Schlaganfall.


2.7.2019: Nie­mals könn­te ich Pfei­le wie die­se so läs­sig aus dem Köcher zie­hen und mit einer Melan­ge aus Ekel und intel­lek­tu­el­ler Ver­ach­tung der­art treff­si­cher ins acht­lo­se Weich­ziel len­ken. Aber ich wür­de gern.

„Söder und Gabri­el, die­se Atlan­ten der Demo­kra­tie und Prä­zep­to­ren des Plu­ra­lis­mus, haben neben ihrer ten­denz­kon­for­men Aver­si­on gegen den jewei­li­gen Paria viel gemein­sam: Bei­de sind knall­deut­sche Ple­be­jer, habi­tu­el­le Bau­ern­bu­ben* in Funk­tio­närs­schu­hen, die Gna­de der spä­ten bzw. west­li­chen Geburt hat sie davor bewahrt, in einem ech­ten Regime die Oppo­si­ti­on zu bekämp­fen und Haus­durch­su­chun­gen anzu­ord­nen, bei­den eig­net etwas Aggres­si­ves, Dröh­nen­des und zugleich Lau­ern­des, Ver­schla­ge­nes. Bei­den ist anzu­se­hen, wie schwer ihnen die Selbst­kon­trol­le fällt, bei­de wis­sen sich nicht zu bewe­gen, weil sie fürch­ten, dass man ihnen sofort das pie­fi­ge Milieu anmerkt, dem sie ent­stam­men, bei­de sind unkul­ti­viert, unge­bil­det, lang­wei­lig, bei­de sind Pla­ti­tü­dendre­scher, in deren Wasch­brett­hir­nen außer tak­ti­schen Erwä­gun­gen nie ein eige­ner Gedan­ke vor­stel­lig wur­de. Bei­de geben sich nass­forsch, sind aber tat­säch­lich fei­ge bis in die Band­schei­ben­schä­den. Bei­de sind die Inkar­na­ti­on des­sen, was der Schwur­belant Ador­no den „auto­ri­tä­ren Cha­rak­ter” nann­te und man bei der Zeit bis heu­te den „häss­li­chen Deut­schen” nennt. Nie­man­des Auge ruht mit Wohl­ge­fal­len auf ihnen. Wer woll­te sol­che Figu­ren an sei­ner Mit­tags­ta­fel haben? Ein Kaf­fee wäre wahr­lich das Äußers­te, was man sich an Höf­lich­keit und ent­ge­gen­kom­men­der Zivi­li­tät abrin­gen könn­te…“ (Micha­el Klonovsky)


29.6.2019: Satz­bau. So wichtig!


28.6.2019: A: „Ich wäh­le ab sofort die Grü­nen, die wol­len 100 Euro Ener­gie­geld zah­len!
B: „Aber dafür wol­len sie eine CO2-Steu­er einführen…!“
A: „Aber erst gibt’s 100 Euro!“
B: „Aber das Geld nimmt man dir mit der CO2-Steu­er wie­der weg!“
A: „Aber es gibt erst mal Geld, ich brau­che Geld!“
B: „Ja, weil dir die Ener­gie­wen­de keins lässt!“
A: „Ener­gie­wen­de, genau. Die ist gut!“
B: „Und kos­tet dich bares Geld!“
A: „Doch nur, weil die Braun­koh­le immer noch sub­ven­tio­niert wird!“
B: „Wenn Koh­le und Atom vom Netz sind und sowohl die Ener­gie­er­zeu­ger als auch die Ver­brau­cher Sub­ven­tio­nen bekommen…wer bezahlt dann eigent­lich die Energie?“
A: „Die Grü­nen! Die geben jedem 100 Euro Energiegeld!“


24.6.2019: Es war klar, dass der Spie­gel am soge­nann­ten „Deal des Jahr­hun­derts“ etwas aus­zu­set­zen haben wür­de, denn die­ser Plan für einen Nah­ost­frie­den ist von Trump. Es mag auch sein, dass viel­mehr die­je­ni­gen rich­tig lie­gen, die behaup­ten, es kön­ne erst dann Frie­den geben, wenn der letz­te Küm­me­rer und Scheck­aus­stel­ler abge­zo­gen ist, die Paläs­ti­nen­ser sich selbst über­las­sen hat und die­se erst­mals in ihrer kur­zen Geschich­te für sich selbst sor­gen müs­sen. Was aber auf alle Fäl­le stimmt, ist die Tat­sa­che, dass SPON-Redak­teu­re immer lus­ti­ge­re Sachen schrei­ben, je wär­mer es wird. Bei gefühl­ten 40° in den Ham­bur­ger Büros zum Bei­spiel sowas hier:

„Man­ches wirkt unfrei­wil­lig komisch, etwa wenn der Plan Dubai und Sin­ga­pur zum Vor­bild für das West­jor­dan­land und den Gaza­strei­fen erklärt. Bei­de asia­ti­sche Städ­te ver­dan­ken den Auf­schwung ihren rie­si­gen Flug­hä­fen. Weder im Gaza­strei­fen noch im West­jor­dan­land gibt es der­zeit einen funk­tio­nie­ren­den Flug­ha­fen, und in Kush­ners Plan ist auch kei­ner vorgesehen.“

Dass der wirt­schaft­li­che Erfolg eines Lan­des von der Exis­tenz eines Groß­flug­ha­fens abhängt, muss zumin­dest für Ber­lin stim­men – und in die­sem Fall soll­te der R2G-Senat alles dafür tun, BER wei­ter am Boden zu hal­ten. Wirt­schaft­li­cher Erfolg könn­te natür­lich auch, wie im Fall Sin­ga­purs oder Dubais, an ande­ren Fak­to­ren lie­gen. Etwa jenen, die man man als öko­no­mi­sche Frei­heit bezeich­net. Rechts­si­cher­heit, Ver­trags­si­cher­heit, kei­ne über­mä­ßi­gen Steu­ern, gut aus­ge­bil­de­te Fachkräfte…Berlin wür­de auch mit BER nicht, Sin­ga­pur auch ohne Chan­gi prosperieren.

Was den Super­plan von Trump angeht, emp­feh­le ich, erst ein­mal abzu­war­ten. Nach 70 Jah­ren ver­geb­li­chen Bemü­hens, die ara­bi­sche Sei­te zum Frie­den zu bewe­gen, kommt es auf einen Ver­such mehr nun wirk­lich nicht an.


20.6.2019: Zuge­ge­ben, es ist schon eine Wei­le her, dass ich glaub­te, durch das Lesen von einer Hand­voll deut­scher Medi­en all­ge­mein aus­rei­chend infor­miert zu sein. Neu an mei­ner Skep­sis ist jedoch, dass deut­sche Medi­en, die nach außen wir­ken, offen­bar ande­re Mel­dun­gen abset­zen als jene, die das Volk ruhig hal­ten und von der eige­nen Groß­ar­tig­keit über­zeu­gen sol­len. Die „Deut­sche Wel­le“, zwangs­fi­nan­zier­tes Aus­lands­sprach­rohr deut­scher Inter­es­sen, berich­tet, unse­re Kanz­le­rin sehe „star­ke Bewei­se“ dafür, dass der Iran hin­ter den Angrif­fen auf zwei Öltan­ker im Per­si­schen Golf ste­cke. Soweit, so gut. Mög­lich ist das, denk­bar und wahr­schein­lich sogar. Aber war­um teilt die Kanz­le­rin die­se Erkennt­nis mit der Welt, nicht jedoch mit ihrem kli­ma­hüp­fen­den Volk? War­um muss ich sowas auf Eng­lisch lesen, statt es mir von Kle­ber­cläu­sen und Gau­se­gun­du­las auf deutsch erzäh­len zu las­sen und war­um appeast sich der Maas-Anzug immer noch durch die Medi­en der Welt, um zu „dees­ka­lie­ren“? Soweit ich das sehen kann, berich­te­te KEIN deut­sches Inlands­me­di­um von den Evi­den­zen, die Mer­kel so strong vor Augen ste­hen. Dum­mer deut­scher Michel, das musst du nicht wissen?


19.6.2019: Die Klat­sche, die sich Scheu­er und die CSU für ihre Maut-Plä­ne nun in Euro­pa geholt haben, war hoch­ver­dient. Doch kein Jubel für die „Euro­päi­sche Gerech­tig­keit” bit­te! Die Rich­ter hät­ten die Maut sicher pas­sie­ren las­sen, wenn es nicht die „Gegen­rech­nung” mit der Kfz-Steu­er in Deutsch­land gege­ben hät­te. Man konn­te wohl nicht aus­rei­chend erklä­ren, wie das „gerecht” von­stat­ten gehen sollte.

Die Maut­plä­ne waren ein wei­te­rer Beweis dafür, das die Poli­tik ihre Fin­ger nicht vom Geld der Bür­ger (nicht nur der eige­nen) las­sen kann und gie­rig wird, wenn sie erst mal die Hand erst mal in der Tasche der Bür­ger hat. Des­halb wer­den Regu­lie­run­gen und Geset­ze in die­sem Land ja auch nicht kor­ri­giert oder durch bes­se­re ersetzt, son­dern durch wei­te­re ergänzt. So häuft sich Abga­be auf Steu­er auf Zuschlag. Man kann eben nicht eine Maut haben und eine Kfz-Steu­er, man woll­te aber gern beides.

Ähn­lich ist es beim Soli­da­ri­täts­zu­schlag, den man zwar abschaf­fen soll und will, aber doch lie­ber noch nicht so ganz. Ein­ge­führt wur­de er übri­gens von heu­te auf mor­gen, an einen all­mäh­li­chen Ein­stieg, indem man erst mal nur die „Rei­chen“ belas­te­te, dach­te man damals nicht.

Auch die geplan­te CO2-Steu­er soll nicht einen geplan­ten Umbau der Wirt­schaft in Rich­tung Dekar­bo­ni­sie­rung abbil­den – wir las­sen hier mal bei­sei­te, ob dies über­haupt nötig und mög­lich ist – son­dern als zusätz­li­che Ein­nah­me die­nen. Die Steu­er­mil­li­ar­den wür­den mit den ent­spre­chen­den Dekla­ra­tio­nen pro­blem­los im all­ge­mei­nen Staats­haus­halt ver­si­ckern. Es gibt genug Initia­ti­ven, Bewe­gun­gen und Hash­tags, die sich über mehr Steu­er­milch in den staat­li­chen Zit­zen freuen.

Dabei ist eine CO2 Steu­er sogar durch­aus denk­bar! Ehr­lich, kein Scherz! Es stün­de sogar eine Steu­er bereit, die bei Ein­füh­rung der CO2-Steu­er ersatz­los weg­fal­len müss­te. Da bei sämt­li­chen Waren, Dienst­leis­tun­gen und Pro­zes­sen CO2 ein­kal­ku­liert wer­den und berech­net wer­den kann, kommt als Sub­sti­tut nur die Umsatz­steu­er in Fra­ge. Noch Inter­es­se, Herr Scholz?


17.6.2019: 70 Jah­re Luft­brü­cke und Ber­lin bringt es fer­tig, die Lan­de­ge­ne­h­mi­gung für die musea­len Rosi­nen­bom­ber zu ver­wei­gern. God­speed, lie­be Luft­brü­cken­pi­lo­ten. Dan­ke für das, was ihr vor 70 Jah­ren für uns getan habt. Kommt gut nach hau­se, wir haben euch eine opti­ma­le Rou­te für die Rück­rei­se berechnet.


16.6.2019: Wir wis­sen noch nicht genau, was den gigan­ti­schen Black­out ver­ur­sacht hat, der in halb Süd­ame­ri­ka die Strom­ver­sor­gung lahm­ge­legt hat. Ver­mu­tun­gen sind aber erlaubt und drän­gen sich gera­de­zu auf. Ein kom­ple­xes Sys­tem wie ein tau­sen­de Kilo­me­ter und Mil­lio­nen Ver­brau­cher umfas­sen­des Netz bricht aber vor allem wegen zwei sehr unter­schied­li­chen Phä­no­me­nen zusam­men: zu viel Auf­merk­sam­keit (also Expe­ri­men­te wie die deut­sche Ener­gie­wen­de) oder zu wenig davon. Ganz gleich ob in Argen­ti­ni­en am Ende ein Umspann­werk, aus­ge­fal­le­ne Tur­bi­nen, Lei­tungs­schä­den oder mensch­li­ches Ver­sa­gen für den Aus­fall ver­ant­wort­lich gemacht wird – Net­ze die­ser Grö­ße müs­sen über Reser­ven ver­fü­gen, in Sek­to­ren unter­teilt sein und dadurch genü­gend Resi­li­enz haben, um auch im Stö­rungs­fall kei­nen kom­plet­ten Black­out zu erlei­den. Wir soll­ten nicht glau­ben, dass solch ein ener­ge­ti­scher Super-Gau nicht auch in Deutsch­land längst in Reich­wei­te liegt.

Unser Strom­netz ist längst „auf Kan­te genäht“ und in den nächs­ten Jah­ren wer­den wir das dün­ne Fähn­chen noch wei­ter belas­ten. Die letz­ten AKW gehen vom Netz, dann kom­men die grund­last­fä­hi­gen Koh­le­kraft­wer­ke dran. Viel­leicht dür­fen dann wenigs­tens unse­re hoch­ef­fi­zi­en­ten Gas­kraft­wer­ke durch­ge­hend lau­fen, die der­zeit kaum kos­ten­de­ckend betrie­ben wer­den kön­nen – nicht jedoch wegen des Koh­le­stroms, der „die Net­ze ver­stopft“, son­dern wegen der Vor­fahrt für Son­nen- und Wind­ener­gie. Viel­leicht soll­te das mal jemand bei Gele­gen­heit den Trot­teln bei eXtra‑3 erklären. 
Wie auch immer, die Lücke wird grö­ßer, die Resi­li­enz des Gesamt­sys­tems klei­ner. Argen­ti­ni­en ist chro­nisch plei­te und rutscht von einer Wirt­schafts­kri­se in die nächs­te. Da haben sol­che Din­ge wie Strom­net­ze nur gerin­ge Prio­ri­tät. Es han­delt sich wie über­all auf der Welt um ein soge­nann­tes Low-Inte­rest-Pro­duct und die bestehen zu 99% aus Des­in­ter­es­se und zu einem Pro­zent aus Panik. Strom ein­fach da, ganz selbst­ver­ständ­lich. Er kommt aus der Steck­do­se. Bis…
 
Mit dem köl­schen Mot­te „Et is noch immer joot jejan­ge“ soll­ten wir end­lich Schluss machen und unse­re Strom­ver­sor­gung wie­der brei­ter auf­stel­len. Kern­ener­gie, Gas, moder­ne und sau­be­re Koh­le­kraft­wer­ke und natür­lich auch gern Son­ne und Wind. Aber nicht als Netz­flu­ter ohne Bedarfs­steue­rung und ohne Grund­last­fä­hig­keit, son­dern zum loka­len Ver­brauch oder zum Betrieb dezen­tra­ler Pro­zes­se abseits der Net­ze. Der Black­out in Süd­ame­ri­ka ist eine War­nung: Man spielt nicht mit der wich­tigs­ten tech­ni­schen Res­sour­ce einer Industriegesellschaft! 

12.6.2019: Top-Idee! HSV und Hannover96 zusam­men­le­gen! #fromAshes2champion

11.6.2019: Mögen Sie Man­gos? Ich mag Man­gos! Und der Kli­ma­wan­del mag Man­gos auch. So zu lesen in einem SPON-Arti­kel, der uns erzählt, dass auf den Phil­ip­pi­nen zwei Mil­lio­nen Kilo Man­gos „womög­lich wegen des Kli­ma­wan­dels“ zu ver­rot­ten dro­hen. „Nanu?“, denkt man sich, ist die Ern­te schlecht? Im Gegen­teil! Sie ist zu gut. El Niño (übri­gens ein Wet­ter­phä­no­men, kein Kli­ma­wan­del­dings­bums) brach­te frü­he Blü­te und Rei­fe und weil die phil­ip­pi­ni­schen Man­gos zu den Bes­ten über­haupt zäh­len, wür­de man den Bau­ern nun gern gra­tu­lie­ren und dabei ihre köst­li­che Man­gos essen. Doch lei­der ist der Kli­ma­wan­del unbarm­her­zig. Der sorgt näm­lich für rück­läu­fi­ge Expor­te, weil er die Bau­ern offen­bar dazu zwingt, Pes­ti­zi­de in Mas­sen ein­zu­set­zen, vor deren Rück­stän­den sich die Kon­su­men­ten fürch­ten. Nun bleibt man also wegen des Kli­ma­wan­dels auf der leicht ver­derb­li­chen Ern­te sit­zen. Ist es nicht wun­der­bar, dass man dem Kli­ma­wan­del heu­te selbst kla­re Fäl­le von Miss­wirt­schaft, feh­len­der Bil­dung und man­gel­haf­tem Mar­ke­ting in die Schu­he schie­ben kann? Apro­pos Schu­he: die Bla­se, die ich mir in Prag gelau­fen habe…ich bin sicher, das wäre ohne Kli­ma­wan­del nicht passiert!

4.6.2019:  Was muss man oft von bösen,
Män­nern hören oder lesen!
Der eine macht nur ungern Platz,
bei Frau­en­quot’ und Männerhatz.
Des and’­ren Opfer frau vermisst,
weil er im Amt geblie­ben ist.
Und die Moral von der Geschicht:
Sto­kow­skis Gna­de kriegt Mann nicht!


1.6.2019: Jeder Tag im alten Ägyp­ten ende­te damit, dass Son­nen­gott Re „ver­schluckt“ wur­de, dann durch die Duat (Unter­welt) hin­durch muss­te, um am nächs­ten Mor­gen wie­der sei­ne Son­nen­bar­ke bestei­gen und durch den Him­mel fah­ren zu kön­nen. Die „Zwi­schen­zeit des Re“ nann­te man Nacht. Die­se unum­stöß­li­che Wahr­heit der Göt­ter war durch astro­no­mi­sche Beob­ach­tun­gen gut gesi­chert. Es gab nur weni­ge Zweif­ler (nen­nen wie sie Re-Leug­ner), von deren abwei­chen­den Erklä­run­gen lei­der nichts in Bil­dern oder Grab­schmuck auf die Nach­welt gekom­men ist. Spä­ter stell­te sich her­aus, dass es tat­säch­lich bes­se­re Erklä­run­gen für den Tag-Nacht-Zyklus gab, als den Son­nen­gott Re, der einen recht ein­tö­ni­gen Job hat­te. Eigent­lich woll­te ich ja etwas Tröst­li­ches zu den Panik­ma­chern, Tri­pel-F-Kids, Gre­ta­is­ten und Kli­ma­not­stands­ver­hän­gern sagen. Ich weiß auch nicht, wie ich da aus­ge­rech­net an Ägyp­ten den­ken muss.


28.5.2019: Die Euro­pa­wahl ist durch und die Grü­nen (nur in Deutsch­land) kön­nen vor Kraft kaum lau­fen. Höchs­te Zeit, einen Gang höher zu schal­ten und der neu­en Rol­le als „Volks­par­tei” (man strei­che „Volk”, denn das Wort mag Robert Habeck gar nicht) gerecht zu wer­den. Man schal­tet Mit­glie­der­wer­bung auf Face­book und fängt sich dort natür­lich sofort die übels­ten Kom­men­ta­re ein. Unschön, gewiss. Nicht mein Stil außer­dem. An der­lei Schmä­hun­gen betei­li­ge ich mich nicht. Ich war­te lie­ber in Ruhe ab, bis die Grü­nen sich selbst und von ganz allei­ne zur Stre­cke brin­gen, so wie in die­sem Dis­c­lai­mer, wo dem ver­stock­ten Face­book-Publi­kum noch­mal die Spiel­re­geln erklärt werden.

Dazu kann ich nur sagen: Aber sicher Robert! Ehren­sa­che! Mach’ ich doch doch immer! 😉


26.5.2019: Just remem­ber: don’t drink and vote!


24.5.2019: Darf ich vor­stel­len, das ist „Demo­kra­tie in Euro­pa” die „Par­tei” von Yanis Varou­fa­kis. Nach­dem sei­ne lin­ke Bewe­gung DiEM25 in der Bedeu­tungs­lo­sig­keit vor sich hin düm­pelt und die Ter­mi­ne der Welt­re­vo­lu­ti­on schon öfter ver­scho­ben hat als der BER sei­ne Eröff­nung, hat er beschlos­sen, sich von deut­schen Pro­test­wäh­lern – die vol­ler Ver­zweif­lung die Alt­par­tei­en nicht mehr und die Schwe­fel­bu­ben noch nicht wäh­len wol­len – in ein euro­päi­sches Man­dat hie­ven zu las­sen. Weil lin­ke Ideen der­zeit nicht so rich­tig ver­fan­gen, möch­te Yanis sein Wägel­chen nun an das Grü­ne Flie­wa­tüüt hän­gen und ver­spricht schon mal, deren Steig­bü­gel­hal­ter zur Macht zu sein, indem er einen AOC-mäßig end­gei­len „Green New Deal” auch für Euro­pa ver­langt. Über­setzt hie­ße das, die moder­feuch­ten Träu­me der Grü­nen nach Deindus­tria­li­sie­rung, Zwangs­däm­mung aller Häu­ser, einer hal­be Mil­li­on Euro Kos­ten pro Haus­halt, Flug­ver­bo­ten, Fleisch­ver­bot etc. wahr wer­den zu las­sen. Zum Glück zeigt bereits das Logo der Par­tei, dass der Wäh­ler einen gewal­ti­gen Vogel haben muss, um beim Yanis ein Kreuz zu machen. Die Ant­wort lau­tet also: ohne 5‰ nicht wählbar!


22.5.2019: Proud­ly Mem­ber of Block­list. Was für ein erbärm­li­ches Würst­chen! Kann natür­lich sein, dass ich da schon län­ger gesperrt bin, schließ­lich habe ich dort noch nie was gele­sen geschwei­ge denn gepostet.


20.5.2019: Betrun­ke­ne Män­ner, die wie picke­li­ge Teen­ager agie­ren. Haupt­dar­stel­le­rin ver­pi­xelt. Haupt­dar­stel­ler im zer­schlis­se­nen Unter­hemd, aber nicht Bruce Wil­lis. Sechs Stun­den Roh­ma­te­ri­al bei einer End­fas­sung von nur 6 Minu­ten. Zwei Jah­re Cut und Post-Pro­duc­tion. Zumin­dest Hol­ly­wood kommt als Urhe­ber des Stra­che-Vide­os nicht in Frage.


13.5.2019: Rich­tig­stel­lung. Ich habe gegen mei­ne eige­ne „Regel Num­mer 1“ ver­sto­ßen, wel­che lau­tet „schreib kei­nen Scheiß“. Denn der Spie­gel-Arti­kel zur Stei­ge­rung des Wir­kungs­gra­des bei der Elek­tro­ly­se bezog sich ledig­lich auf die Gas­er­zeu­gung, nicht jedoch auf den voll­stän­di­gen P2G2P-Pro­zess. Die von mir erwähn­te Car­not-Schwel­le „lau­ert“ natür­lich nicht bei der Elek­tro­ly­se und der anschlie­ßen­den Metha­ni­sie­rung, son­dern erst bei der Rück­ver­wand­lung des so gewon­ne­nen Gases über ther­mi­sche Pro­zes­se (Ver­bren­nung). Ich hat­te den Gesamt­pro­zess der Strom­erzeu­gung im Auge, von dem im Arti­kel aber gar nicht die Rede war. Die Syn­the­se von Methan ist natür­lich kein Car­not-Pro­zess und unter­liegt auch nicht der Wir­kungs­grad­be­schrän­kung, auch wenn es dort natür­lich eben­falls zu Ver­lus­ten kommt. Wie beschrie­ben gibt es heu­te tech­nisch die Mög­lich­keit, bei der Erzeu­gung von Gas Wir­kungs­gra­de von 75% zu erzie­len und es mag auch noch Luft nach oben sein, das ist kor­rekt. Mei­ne Dar­stel­lung war es ein­deu­tig nicht. Ich zie­he mei­nen Spott also zer­knirscht zurück und wer­de damit statt­des­sen auf einen Arti­kel war­ten, der ähn­li­che Erfol­ge bei der Rück­ver­stro­mung mel­det. Denn das ist es ja, was als Spei­cher­me­di­um der Zukunft zur Sicher­stel­lung der Ver­sor­gungs­si­cher­heit pro­pa­giert wird. Die Her­stel­lung von Gas ist nur der ers­te Schritt des P2G2P-Verfahrens.


3.5.2019: Demo­kra­tie leben (!) kann so geil sein, wenn der Staat das Cate­ring bezahlt! Die Essens­aus­ga­be für die För­der­pe­ri­ode (ein Wort, schö­ner als ein Fünf­hun­der­t­eu­ro­schein) 2020 nimmt ab sofort Bestel­lun­gen ent­ge­gen, es müs­sen aber schon geeig­ne­te Pro­jek­te sein, also nicht irgend so’n Mist! 2016 för­der­te man u. A. künst­le­risch wert­vol­les wie den Druck von Koran­su­ren samt Erklä­rung auf Bier­de­ckel, wie wäre es dann für 2020 mit „Hijab demo­kra­tisch colo­rie­ren – mehr Far­be für eine bun­te Gesell­schaft”. Das Fami­li­en­mi­nis­te­ri­um bezahlt die Anstrei­cher und die Wachs­mal­stif­te. Aber hin­ten anstel­len, Freun­de! Das ist mei­ne Idee! Denkt euch selbst was schö­nes aus! Möge der bes­se­re geför­dert werden!


24.4.2019: Nur in einem Land, des­sen Regie­rung Daten­schutz­grund­ver­ord­nun­gen für eine gute Maß­nah­me gegen Daten­miss­brauch und Wachs­tums­be­schleu­ni­gungs­ge­set­ze für Wachs­tums­be­schleu­ni­ger hält, kann man eine #more­Wo­man­Mo­re­Peace-Reso­lu­ti­on für ein wirk­sa­mes Mit­tel hal­ten, um „sexu­el­ler Gewalt gegen Frau­en in Kon­flik­ten“ bei­zu­kom­men. Man muss Län­dern und Regie­run­gen, die die­se Gräu­el zulas­sen und sogar för­dern, die Mit­tel strei­chen, sie inter­na­tio­nal iso­lie­ren und vor inter­na­tio­na­len Gerich­ten zur Ver­ant­wor­tung zie­hen! Not­falls muss man ihnen schlicht auf’s Maul hau­en. Aber dann wäre die UN-Voll­ver­samm­lung nur noch zu 20% gefüllt und auch der Sicher­heits­rat müss­te auf­räu­men: dort sind der­zeit Süd­afri­ka und Indo­ne­si­en nicht­stän­di­ge Mit­glie­der. In bei­den Län­dern braucht es für sexu­el­le Gewalt gegen Frau­en nicht mal einen „Kon­flikt“, in Süd­afri­ka genügt es bereits, ein Taxi oder Uber zu besteigen.

Herr Maas, wenn Sie schon unbe­dingt in New York den Dr. Wich­tig geben müs­sen, erspa­ren Sie uns doch bit­te das Gebim­mel, jedes ver­dammt mal, wenn Sie ein Wind­ei gelegt haben. Das ist pein­lich! Ter­ror­grup­pen wie Boko-Haram lesen den Mist nicht ein­mal, den sie bei Twit­ter raus­hau­en und las­sen sich davon auch nicht beein­dru­cken.

8.4.2019: Kli­ma-News, 11.254 b.c.: „Exper­ten war­nen. Geht die glo­ba­le Erwär­mung so wei­ter, könn­te die Dicke des Eis­schil­des bald nur noch weni­ge hun­dert Meter betra­gen. Schmelz­was­ser über­flu­tet wei­te Tei­le der Land­schaft und macht sie für alle Zei­ten unbe­wohn­bar. Das Was­ser bil­det ste­hen­de Gewäs­ser, soge­nann­te Seen, in denen sich Mücken explo­si­ons­ar­tig ver­meh­ren, die Sedi­men­te des geschmol­ze­nen Eises wehen als gif­ti­ge Fein-Stäu­be (Lös) durch die Lan­de und ver­rin­gern die durch­schnitt­li­che Lebens­er­war­tun­gen unse­rer Jäger und Samm­ler um eine Mond­län­ge auf 27 Son­nen­jah­re. Das gesam­te Öko­sys­tem der Erd­schei­be ist in Gefahr, es droht die Aus­lö­schung der Mensch­heit. Anhän­ger der Moos-Scha­ma­nen (Grü­ne) sind der Mei­nung, der Mensch sei die Ursa­che für die Kata­stro­phe, weil er ja unbe­dingt die­ses neu­mo­di­sche Feu­er ver­wen­den wol­le. Ja schlim­mer noch, bereits der auf­rech­te Gang sei das Grund­übel, wes­halb alle wie­der auf allen vie­ren krab­beln und Moss fres­sen soll­ten, um die Kata­stro­phe abzu­wen­den. Anton Moos­rei­ter krit­zel­te an die Höh­len­wand des Häupt­lings die Losung „Ohne Moos nix los” und for­der­te die Jäger auf, statt mit neu­mo­di­schen im Feu­er gehär­te­ten Spee­ren lie­ber mit Son­nen­strah­len zu jagen. Kli­ma­höh­len­ma­ler Schel­len­hu­ber erklärt besorgt: „Jeder darf noch zwei Eis­wür­fel in sein Getränk tun, dann ist das Kon­tin­gent der Mensch­heit erschöpft.”
Das ist übri­gens der Grund, war­um der Gin Tonic erst im 20. Jahr­hun­dert wie­der­ent­deckt wurde…
…inter­es­sant auch, dass gera­de in den Alpen die Glet­scher immer wie­der Bäu­me frei­ge­ben, die dort vor eini­gen tau­send Jah­ren wuch­sen. Allein die Baum­gren­ze lag frü­her schon deut­lich höher. Man fin­det die­se Bäu­me (oder die Res­te davon) noch in der Erde ver­wur­zelt und sie hat­ten Zeit, dort teil­wei­se meh­rer hun­dert Jah­re alt zu wer­den. Soviel zur Sin­gu­la­ri­tät unse­res Kli­ma­ho­lo­zän und der antro­po­ge­nen Kli­ma­ka­ta­stro­phe und der Glet­scher­schmel­ze, lie­ber Focus!


1.4.2019: Stutt­gart (dap). Auf Drän­gen der grü­nen Lan­des­re­gie­rung setz­te Bil­dungs­mi­nis­te­rin Eisen­mann (CDU) bei der Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz durch, dass ab dem Schul­jahr 2019/2020 das Cur­ri­cu­lum im Fach Bio­lo­gie den Anfor­de­run­gen einer sich wan­deln­den Gesell­schaft ange­passt wird. Die soge­nann­te „Pho­to­syn­the­se“ wird zur Theo­rie zurück­ge­stuft und aus dem Lehr­plan genom­men. Die unwis­sen­schaft­li­che Behaup­tung, grü­ne Pflan­zen wür­den das kar­zi­no­ge­ne Kli­ma­kil­ler- und Luft­ver­schmut­zungs­mo­le­kül CO2 in Glu­ko­se und Sauer­stoff umwan­deln, kön­ne der ein­ge­hen­den Prü­fung grü­ner Fach­gre­mi­en nicht län­ger stand­hal­ten. Zuletzt sei auch eine lang­jäh­ri­ge Stu­die mit Wün­schel­ru­ten und Ener­gie­pen­deln zu der abschlie­ßen­den und unum­stöß­li­chen Wahr­heit gelangt, Pflan­zen bräuch­ten nur Licht, Wind, Was­ser (also Erneu­er­ba­re Ener­gien) und Lie­be um zu wach­sen, so Eisen­mann. Die not­wen­di­ge Neu­an­schaf­fung der Bio­lo­gie­bü­cher der Jahr­gangs­stu­fen 7 und 8 wird finan­ziert von der Stif­tung „Wind­kraft? Mehr davon!“, deren Vor­sit­zen­der Milan Schla­ge­tod der Minis­te­rin für ihr Enga­ge­ment dankte.


29.3.2019: Eine Schwal­be macht kei­nen Som­mer, eine Kor­re­la­ti­on ist noch lan­ge kein Kau­sal­zu­sam­men­hang und 3,7 mm Mee­res­spie­gel­an­stieg las­sen Mosam­bik nicht knie­tief im Was­ser ver­sin­ken. Aber lang­sam bin ich es leid, gegen die Kli­ma­pa­nik anzu­schrei­ben und auf Phä­no­me­ne wie Post­gla­zia­le Hebung, exzes­si­ve Grund­was­ser­nut­zung, mise­ra­blen Küs­ten­schutz, Gezei­ten, Ero­si­on, Vul­ka­nis­mus, Plat­ten­tek­to­nik uvm. zu ver­wei­sen. Ja, der Mee­res­spie­gel steigt, das tut er aber schon seit min­des­tens 10.000 Jah­ren. Nein, nicht über­all und auch nicht gleich­mä­ßig und wenn es auch teil­wei­se mensch­li­che Ursa­chen dafür gibt, dann nicht den anthro­po­ge­nen Kli­ma­wan­del, son­dern mensch­li­che Dumm­heit (sie­he Küs­ten­schutz). Außer­dem fra­ge ich mich, wie man der rein sta­tis­tisch ermit­tel­ten Zahl von 3,7 mm der­art apo­dik­ti­sche Bedeu­tung zumes­sen kann, wo doch schon die Mess­feh­ler auf­grund der Wel­len­be­we­gun­gen der Mee­re um ein Viel­fa­ches grö­ßer sind. Aber bit­te sehr, bleibt bei eurer Panik­ma­che. Gebt der Mensch­heit „noch zehn Jah­re“ bis zum Unter­gang, so wie ihr das schon seit 1995 tut, ohne dass auch nur eine eurer Pro­gno­sen je ein­ge­tre­ten wäre – eben­so wie bis­her JEDE Modell­rech­nung des IPCC dane­ben lag.


25.3.2019: Ber­lin bekommt eins auf den Deckel
Lie­be Leser, falls Sie in Ber­lin leben: schau­en sie drin­gend unter ihrem Bett nach, ob sich dort nicht das Mie­ten­mons­ter wohnt, um ihre Träu­me zu steh­len. Falls die dort eins fin­den, gegen sie zur SPD-Frak­ti­on des Senats und las­sen sie sich die­se ihre Träu­me aus dem volks­ei­ge­nen Staub­sauer­beu­tel der beklopp­ten Ideen klau­ben. Denn nir­gends ist Poli­tik der SPD infan­ti­ler als in Ber­lin, wo sie längst All­tag, Träu­me und Exis­tenz von Bür­gern und Inves­to­ren bedroht. Denn Vor­sicht! Der „Mie­ten­de­ckel“, den Sozi-Super­girl dem Mie­ten­mons­ter ver­pas­sen möch­te, sieht nicht zufäl­lig wie ein Bier­de­ckel aus, er funk­tio­niert auch so! Denn am Ende muss die Stri­che auf dem Deckel jemand bezah­len. Wie es wohl wei­ter geht? Wer­den in Ber­lin Wohn­be­rech­ti­gungs­schei­ne vom Him­mel fal­len? Wird es in Ber­lin auf­hö­ren zu reg­nen, wenn das Mie­ten­mons­ter tot ist? War­um trägt Saw­san Che­bli eine rote Mas­ke, wenn sie doch über­all erkannt wer­den will? Kann die SPD wirk­lich flie­gen und wem muss man für die­sen ham­mer­blö­den Film eigent­lich bis zum jüngs­ten Tag mit der fla­chen Hand locker gegen die Stirn klat­schen?  Blei­ben Sie des­halb unbe­dingt dran für den nächs­ten Teil der Sozi-Super­girl-Super­hel­d­en­ga­ga aus dem Hau­se Müller.


23.3.2019: Nach blu­ti­gen Ter­ror­an­schlä­gen ist es seit eini­gen Jah­ren gute west­li­che Tra­di­ti­on, für das Gegen­teil des­sen zu demons­trie­ren, für was die Mor­de began­gen und gerecht­fer­tigt wur­den. Wenn into­le­ran­te, reli­gi­ös hirn­ver­lö­te­te Selbst­mord­at­ten­tä­ter sich und ande­re in die Luft spren­gen, reagiert die Öffent­lich­keit bei­spiels­wei­se stets mit Tole­ran­ze­dik­ten und Jetzt-erst-recht-tira­den. Da ganz Neu­see­land von der Pre­mier­mi­nis­te­rin bis zur Poli­zis­tin nun Kopf­tuch trägt, muss der Mas­sen­mör­der von Christ­church wohl für die Befrei­ung der mus­li­mi­schen Frau vom reli­gi­ös-tri­ba­len Patri­ar­chat ein­ge­tre­ten sein, wes­halb man nun das Kopf­tuch als Zei­chen für den Sieg eben die­ses ver­bohr­ten reli­gi­ös ver­bräm­ten Patri­ar­chats anlegt. Wer­den ehe­ma­li­ge Mus­li­mas in Neu­see­land, die es schaff­ten, das Kopf­tuch abzu­le­gen, um frei und selbst­be­stimmt zu leben, nun scheel ange­schaut, weil sie sich dem Gebot der Soli­da­ri­tät nicht beu­gen? Eigen­ar­tig die­se Sym­bo­lik, oder? So vol­ler dop­pel­ter Böden…ob Jac­in­da Ardern sich dar­über bewusst ist, wel­che ver­schie­de­nen Ebe­nen die Begeis­te­rung hat, wenn ihr Kon­ter­fei samt Schlei­er auf dem Burj Kha­li­fa in Dubai prangt?


16.3.2019: Von Licht allein leben? Natür­lich Blöd­sinn! Man muss schon auch das Kli­ma­gas CO2 essen, Wur­zeln schla­gen und rasch mit der Pho­to­syn­the­se anfan­gen. Das muss der Weg sein, der den Kli­ma­ret­tern vor­be­stimmt ist. Schon mal drü­ber nach­ge­dacht, dass Fuß­pilz ein Fin­ger­zeig sein könn­te, eine Sym­bio­se zur Nah­rungs­auf­nah­me ein­zu­ge­hen, wie vie­le Bäu­me das mit ihren Füßen (Wur­zeln) auch tun? Also, lie­be Kli­ma­ret­ter, statt das CO2 zu ver­teu­feln, esst es! Und die Hän­de immer schön zum Him­mel und den Schritt zur Wie­se hin öff­nen. Wohl bekomm’s!


13.2.2019: „Kei­ner blickt mehr durch bei die­sem Bre­x­it-Wirr­war, ich höre schon gar nicht mehr zu!“ Sol­che Wor­te hört man häu­fig die­ser Tage. Deal, No-Deal, Ver­län­ge­rung, Elf­me­ter­schie­ßen, Mün­ze werfen…und in der Tat ist noch nichts ent­schie­den. Am Ende läuft jedoch alles auf vier Wege hinaus:
1 und 2) Soll­te es irgend­ei­nen Deal geben, wird die EU im Fall von „Rising UK“ sagen, dass der Deal dies bewirk­te. Fällt das König­reich jedoch in eine lan­ge Depres­si­on, wird man in der EU behaup­ten, dass es ohne Deal noch schlim­mer gekom­men wäre.
3 und 4) Gibt es am Ende kei­nen Deal, wür­de man in Brüs­sel eine Rezes­si­on in Groß­bri­tan­ni­en allein dem Bre­x­it zuschie­ben. Gin­ge es ohne Deal aber auf­wärts mit der Wirt­schaft, wäre das wohl der Anfang vom Ende der EU wie wir sie ken­nen. Ein Aus­tritt ohne erpres­se­ri­sche Kne­be­lung ist dann erwie­sen mög­lich und gleich­zei­tig der Beweis erbracht, dass es auch ohne EU geht. Das wäre wie die Tür hin­ter dem Hori­zont in der „Tru­e­man-Show“ oder ein Wind­hund, der beim Ren­nen die Hasen­pfo­te erwischt – ein Red-Pill-Ereig­nis. Ein Deal mit Groß­bri­tan­ni­en, egal wie er aus­fällt und ob er am Ende viel­leicht nur den Import von Peter­si­lie regelt, ist wich­tig für die EU-Büro­kra­tie, denn so behält sie die Deu­tungs­ho­heit über die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung der Bri­ten und eine Beru­hi­gungs- oder Droh­ku­lis­se gegen wei­te­re Segre­ga­tio­nen. Ein „No-Deal-Bre­x­it“ ist mit­tel­fris­tig eine 50:50 Wet­te auf den Bestand der EU.


12.3.2019: Buch­stäb­lich jedes mal, wenn ich einen neu­en Arti­kel ver­öf­fent­li­che, ver­lie­re ich Abon­nen­ten mei­nes News­let­ters. Gleich­zei­tig tra­gen sich neue Abon­nen­ten ein. Das Net­top­lus ist gering, aber vor­han­den. Ich sehe das als Indiz dafür, dass ich reih­um irgend­wann jedem mal der­art auf die Füße tre­te, dass man lie­ber nichts mehr von mir lesen möch­te. Das ist gut, denn ich möch­te nicht eines Tages fest­stel­len müs­sen, dass ich auch nur eine Gele­gen­heit zum Frei­stoß aus­ge­las­sen habe. Bevor ich mich behag­lich in einem Mei­nungs­kor­ri­dor ein­rich­te, wo es wegen der befoh­le­nen fest geschlos­se­nen Rei­hen schnell eng wird, ver­der­be ich es mir lie­ber mit allen und habe eine Gedan­ken­län­ge Sicher­heits­ab­stand in alle Richtungen.


12.3.2019: Am 11. März 2011 müs­sen die Kühl­sys­te­me in Fuku­shi­ma vol­ler Cola und Bier gewe­sen sein, wes­halb sie dann anlass­los kol­la­bier­ten. Die Geschich­te ging übri­gens so wei­ter: der Kol­laps des AKW lös­te einen Tsu­na­mi und ein Erd­be­ben der Stär­ke 9,1 aus, bei denen zum Glück nie­mand mehr zu Scha­den kam. Logisch! Die Opfer waren ja schon durch die Atom­ka­ta­stro­phe gestor­ben! Lan­des­zen­tra­le poli­ti­sche Ein­bil­dung! Kann man sich nicht ausdenken!


4.3.2019: Tim Pool liegt rich­tig wenn er sagt, dass die Demo­kra­tin AOC ali­as Oca­sio-Cor­tez momen­tan die bes­te Waf­fe der Reps gegen die Dems ist. Die Demo­kra­ten schie­ben sie auch noch frei­wil­lig ins Schau­fens­ter und machen jeden Mist mit, den sie ver­zapft – auch wenn es ihnen in den Umfra­gen mas­siv scha­det. Da wird offen­bar in Ame­ri­ka gera­de ein gigan­ti­scher Schulz­zug aufs Gleis 2020 gesetzt… Oca­sio-Cor­tez setzt sich auch an die Spit­ze des Pro­tes­tes in New York, die eine Inves­ti­ti­on von Ama­zon ver­hin­dern wol­len – und zwar mit der öko­no­misch hirn­ris­si­gen Begrün­dung, die drei Mil­li­ar­den Steu­er­erleich­te­rung, die die Stadt Bezos zuge­sagt hat (über einen Zeit­raum von meh­re­ren Jah­ren), sol­le die Stadt bes­ser in Schu­len und die U‑Bahn inves­tie­ren. Man kann aber kei­nen RABATT auf Steu­ern INVESTIEREN, die man nicht ein­nimmt, weil das Geschäft über­haupt nicht zustan­de kommt! So viel öko­no­mi­scher Unver­stand ist natür­lich Was­ser auf Müh­len, oder wie Bill Clin­ton sagen wür­de „It’s the eco­no­my, stupid!”
Ach, übri­gens: laut Gal­lup ist die Anzahl der US-Staa­ten, die mehr­heit­lich uns SICHER demo­kra­tisch wäh­len, von 9 auf 6 gesun­ken. Und das alles, wäh­rend und SPON, SZ und Tages­schau jeden Tag erzäh­len, mor­gen oder spä­tes­tens über­mor­gen sei Trump aus dem Amt ver­trie­ben und suche bei Putin Asyl.

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1.3.2019: Ob wohl die Bera­ter, die Von der Ley­en in der Bera­teraf­fä­re bera­ten, Bera­ter haben, die ihnen von die­sem Job abge­ra­ten haben? Dar­über ist lei­der nichts bekannt. Aller­dings geht der Wan­der­po­kal für die skur­rils­te Head­line des Tages an den Spie­gel: „Von der Ley­en heu­ert Bera­ter für Bera­teraf­fä­re an“ kann heu­te nicht mehr über­trof­fen wer­den. Nur die Regie­rungs-Rea­li­tät ist noch kras­ser. Was hier so abgeht, lässt sich bald gar nicht mehr in Wor­te fassen.


21.2.2019: Nur zur Ein­ord­nung: die ARD gibt 120.000 € für ein Sprach­kon­zept aus, mit des­sen Hil­fe sich die Zwangs­bei­trä­ge beim Bür­ger bes­ser anfüh­len sol­len und die Bereit­schaft zu Bei­trags­er­hö­hun­gen steigt. Die Idee muss von Homöo­pa­then ent­wi­ckelt wor­den sein. Die sagen auch: was scha­det, hilft! Irre, oder?


18.2.2019: Da kann man ruhig mal klat­schen, Genossen!


3.2.2019: Wofür macht man das alles eigent­lich? Das frag­te neu­lich auch ein befreun­de­ter Autor und woll­te wis­sen, wen man mit der hier all­ge­gen­wär­ti­gen Medien‑, Staats- und Par­tei­kri­tik eigent­lich zu irgend etwas brin­gen kann. Wahl­wei­se zum Umden­ken, Aus­ste­hen, Laut wer­den oder Pro­tes­tie­ren. Ich nei­ge ja ehr­li­cher­wei­se auch dem Pes­si­mis­mus zu, was nicht aus­blei­ben kann, wenn man sich seit Jah­ren vor­wie­gend mit den Idio­ti­en und ideo­lo­gi­schen Ver­stie­gen­hei­ten von Leu­ten aus­ein­an­der­setzt, die „gestal­ten“ wol­len und eine „Agen­da“ haben. Was nützt der Spott oder das Zitat einer inhalt­li­chen Unge­heu­er­lich­keit? Wen erreicht man wirk­lich? Doch gele­gent­lich springt ein Fun­ke über, wie in dem Bei­spiel, das ich kurz skiz­zie­ren möch­te. Anläss­lich der letz­ten Islam­kon­fe­renz berich­te­te ich über eine gera­de­zu unge­heu­er­li­che Ent­glei­sung der DTA (Deutsch-Tür­ki­sche Aka­de­mi­ker) gegen­über Serap Güler, der Inte­gra­ti­ons­be­auf­trag­ten in NRW. Den Arti­kel las auf achgut.com auch Mar­ti­na Len­zen-Schul­te, die sich bei mir mel­de­te, um sich bezüg­lich der Quel­len des Arti­kels zu ver­ge­wis­sern – ein lobens­wer­tes Vor­ge­hen, dabei war der Begriff „Relo­tia­de“ noch gar nicht erfun­den. Die Vor­gän­ge rund um die Islam­kon­fe­renz und der Umgang mit Frau Güler, der auch mich erzürn­te, hat nun Frau Len­zen-Schul­te zur wei­te­ren Recher­che zu einem phä­no­me­na­len Arti­kel ver­an­lasst, den sie heu­te in „The Euro­pean“ ver­öf­fent­lich­te. Jedem, der wis­sen möch­te, war­um ich mir seit Jah­ren die Fin­ger wund schrei­be, sei die­ser Arti­kel emp­foh­len. Genau des­halb mache ich das! Dan­ke, Mar­ti­na Lenzen-Schulte!


1.2.2019: Der Sozia­lis­mus ist auf dem Vor­marsch und am nächs­ten ist er uns in Ber­lin-Bran­den­burg, denn dort wird er am kon­se­quen­tes­ten geplant. Dach­te die Repu­blik noch, der Ber­li­ner Flug­ha­fen käme wegen Schlam­pe­rei nicht ans Flie­gen, sieht das im Licht der Fun­zel des Ber­li­ner Pla­nungs­bü­ros und sei­ner Fünf­jahr­plä­ne nun noch mehr nach Absicht aus. Der soll gar nicht flie­gen! Flie­gen erzeugt viel zu viel CO2. Genau wie Auto­fah­ren. Des­halb soll das Umland von Ber­lin nur noch dort wach­sen dür­fen, wo die Bahn (ver­spä­tet) fährt. Der Auto­ver­kehr wird abge­schafft und kom­plett aus der Pla­nung genom­men. Stra­ßen mit Anbin­dung an Ber­lin? Braucht eh kei­ne Sau und die Leu­te wer­den dem Bran­den­bur­gi­schen Minis­ter­prä­si­den­ten und dem Ber­li­ner OB die Füße küs­sen, dass sie an der Demo­bi­li­sie­rung der Gesell­schaft mit­wir­ken dür­fen. Minis­ter­prä­si­dent befiehl, wir fol­gen! Die poli­ti­sche Abschaf­fung des Autos als wei­te­re Fol­ge des Fort­set­zungs­ro­mans „BRD goes DDR” habe ich schon seit Mona­ten im Kopf. Die Rea­li­tät in der toxi­schen Nähe zu Ber­lin kommt mei­nen Dys­to­pi­schen Alb­träu­men aller­dings immer schnel­ler immer näher.


22.1.2019: Han­no­ver setzt sich an die Tabel­len­spit­ze! Nicht im Fuß­ball, wohl aber in der Gen­der-Liga! Kei­ne Red­ner­pul­te mehr, nur noch Rede­pul­te, kei­ne Wäh­ler mehr, son­dern Wäh­len­de. Alle Leh­ren­den, Pfle­gen­den und wei­te­re Steu­er­zah­len­den wer­den spon­tan Fra­gen­den, die wis­sen wol­len, ob die Bür­ger­meis­tern­den noch alle Tas­sen­den in den Schrän­ken­den haben!


13.1.2019: Die Ener­gie­wen­de zer­frisst die Res­te der deut­schen Schwer­indus­trie. Alu- und Kup­fer-Hüt­ten, Glas­wer­ke, Walz­wer­ke und ähn­li­che ener­gie­in­ten­si­ve Unter­neh­men wer­den von den Netz­be­trei­bern als „Abschalt­ba­re Las­ten“ bezeich­net. Die­se kön­nen, wenn es zu soge­nann­ten Pro­gno­se­feh­lern kommt, bin­nen 15 Minu­ten vom Netz genom­men wer­den, um bei feh­len­dem Ener­gie­an­ge­bot, weil Son­ne und Wind die Netz­sta­bi­li­tät nicht auf­recht­erhal­ten und nicht schnell Reser­ven zuge­schal­tet wer­den kön­nen. Last­ab­wurf nennt man den Vor­gang, der dafür sorgt, dass in den Büros, Par­tei­zen­tra­len und Uni­ver­si­täts­ge­bäu­den, in denen die Ener­gie­wen­de erson­nen wur­de (bei­na­he hät­te ich „geplant“ geschrie­ben), die Lich­ter nicht aus­ge­hen. Die Schä­den für die Unter­neh­men sind immens und sie blei­ben dar­auf sit­zen. Wir reden hier nicht nur von Pro­duk­ti­ons­aus­fäl­len, son­dern von ech­ten Sach­schä­den an den Anla­gen. 78 Zwangs­ab­schal­tun­gen allein bei „Hydro Alu­mi­ni­um“ in Neuss und das ist erst der Anfang. Wäh­rend die indok­tri­nier­ten Bür­ger noch glau­ben, die Ener­gie­wen­de gehe doch gut vor­an, gehen in der deut­schen Indus­trie bereits die Lich­ter aus. Denn eines ist klar: wenn die Pro­duk­ti­on von Alu­mi­ni­um, Glas, Kup­fer, Zement oder Stahl und ande­re kon­ti­nu­ier­li­che Pro­zes­se in Deutsch­land nicht mehr funk­tio­niert, wer­den die Unter­neh­men abwan­dern oder sich für die Aus­fäl­le ent­schä­di­gen las­sen wol­len. Letz­te­res aber eher kurz­fris­tig, weil kein Gramm Kup­fer jemals durch Ent­schä­di­gungs­zah­lun­gen geschmol­zen wird. Die Ener­gie­wen­de wird uns also auf jeden Fall noch teu­er zu ste­hen kom­men. Als Ver­brau­cher, als Beschäf­tig­te in der Indus­trie und als Steuerzahler.


12.1.2019: Bulet­te statt Smoot­hie? Aus­ge­präg­tes Leis­tungs­den­ken? Höhe­re Risi­ko­be­reit­schaft als ein durch­schnitt­li­cher Soja-Lat­te-Schlürfer? Dann lei­dest du wahr­schein­lich unter toxi­scher Männ­lich­keit und brauchst drin­gend Hil­fe! Erken­ne, dass Männ­lich­keit ein Kon­strukt ist, che­cke dei­ne Pri­vi­le­gi­en, reflek­tie­re dei­ne Macht, fang an zu heu­len und suche end­lich eine Ärz­tin auf! Du kannst ja jeman­den mit­neh­men, der dir die Hand hält, du Schluffi! Wer das alles for­dert, willst Du wis­sen? Katha­ri­na Alex­an­der natür­lich! Die kommt aus Ham­burg, kennt sich mit inter­sek­tio­na­lem Femi­nis­mus aus und pflegt Zim­mer­pflan­zen zu Tode. Und Män­ner natür­lich, die­se bier­trin­ken­den, bulet­ten­fres­sen­den Sozi­al­kon­struk­te. Die Arti­kel der ze.tt, wie ben­to Zen­tral­or­gan der Genera­ti­on Gen­der­stern­chen, muss man bom­ben­si­cher archi­vie­ren, um eines Tages den Archäo­lo­gen die Feld­ar­beit zu erleich­tern, wenn sie her­aus­fin­den wol­len, wie unse­re Zivi­li­sa­ti­on unter­ging und ab wann Män­ner wie Frau­en nicht mehr danach beur­teilt wur­den, wie gut sie sich um ihre Fami­li­en, ihre Gemein­de ihre Pro­fes­si­on und ihr Land sorg­ten, son­dern wel­chen pH-Wert ihre Trä­nen hat­ten. Oder aber wie zie­hen end­lich die Reiß­lei­ne und las­sen ze.tt und ben­to den Weg der Huf­fing­ton-Post gehen, in den Orkus des gnä­di­gen Ver­ges­sens, wo sie hingehören.


immer noch 10.1.2019: Ein Gespräch von Gun­nar Kai­ser mit Moritz Neumeier.
Der Moritz ist wie eine Reis­waf­fel. Viel Volu­men, wenig Geschmack und wenn man es mal schafft, die Zäh­ne rein­zu­schla­gen, staubt es so, dass man hus­ten muss und aus dem Kon­zept kommt. Inhalt­lich wenig Kon­kre­tes jeden­falls. Dabei vie­le Kate­go­rie­feh­ler, von denen mir einer beson­ders sau­er auf­ge­sto­ßen ist:
Wenn ich Angst vor dem Auto­fah­ren habe, fah­re ich vor­sich­tig, kau­fe mir einen fet­ten SUV oder fah­re Bahn. Wenn ich, wie Neu­mei­er, Angst vor dem Bahn­fah­ren habe, fah­re ich mit dem Auto (hört, hört!). Wer in Köln Angst vor dem Ertrin­ken hat, weil der Rhein so tief ist, der kann natür­lich an die Wup­per zie­hen. Aus­wei­chen ist mög­lich, eine Risi­ko­ein­schät­zung führt zur Ver­hal­tens­än­de­rung, die mein Leben nicht nega­tiv beein­flus­sen. Aber ist das mit der Angst vor Ter­ror auch so? Wie ver­mei­det man die? Die Hilf­lo­sig­keit bei der Beant­wor­tung die­ser Fra­ge kann man auf Weih­nachts­märk­ten und Ver­an­stal­tun­gen aller Art beob­ach­ten. Man kann ja noch aus­wan­dern, wenn man es kann. Machen mitt­ler­wei­le mehr, als der GEZ lieb sein kann, denn die die abhau­en, sind nicht von der Zwangs­be­glü­ckung befreit – anders als die, die kom­men. Und was, wenn eine Angst gar nicht auf mich selbst bezo­gen ist, son­dern mei­ne Kin­der, Fami­lie, Freun­de, das Dorf oder mei­nen Sport­ver­ein betrifft? Was, wenn sich die gan­ze Gesell­schaft in eine Rich­tung bewegt, in der die sozia­len Inter­ak­ti­ons­kos­ten von Jahr zu Jahr stei­gen, die „gesell­schaft­li­chen Divi­den­den“ aber immer klei­ner wer­den? Grup­pen­sit­zung mit Moritz, dass die Angst an einer Pilz­ver­gif­tung zu ster­ben, höher ist? Für jeman­den, des­sen mora­li­scher Eck­pfei­ler nach eige­ner Aus­sa­ge Empa­thie ist, kommt er ziem­lich ego­zen­trisch rüber. Die Ratio­na­li­tät ver­lässt er nur, wenn es ans eige­ne Leder gehen könn­te, indem er Bahn fährt oder zum Äußers­ten, dem Aus­wan­dern grei­fen wür­de, um sei­ne Wohl­fühl­bla­se nicht zu gefähr­den. Ande­re sind nicht so mobil, kön­nen nicht nach Gru­ne­wald zie­hen und ste­hen auch nicht auf der Büh­ne, son­dern müs­sen beim Besuch eines Neu­mei­er-Abends durch eine Sicher­heits­kon­trol­le durch oder dür­fen beim Besuch des Weih­nachts­mark­tes ihren Glüh­wein auf einem Beton­pol­ler abstel­len. Das alles soll­te natür­lich nichts mit einem machen, meint Moritz. All die Bedro­hun­gen kom­men „on top“, also zusätz­lich zu Auto­un­fäl­len, Blitz­ein­schlä­gen, Ertrin­ken in Köln und deut­schen Ver­ge­wal­ti­gern mit Kartoffelhintergrund.
Bei all sei­nen schlau­en Aus­weich-Sprü­chen bleibt Neu­mei­er doch immer schön im Unkon­kre­ten, was er mit sei­nen Über­trei­bun­gen per­fekt aus­schmückt. Dort fühlt er sich sicher, dort ist Elo­quenz ent­schei­den­der als Fak­ten­si­cher­heit. Sein wich­tigs­ter Bei­trag zur Gegen­warts­spra­che ist des­halb auch nicht „Das ist doch nicht links, son­dern logisch“, son­dern „Das hab‘ ich nicht gesagt“.

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10.1.2019: Jedem Figür­chen sein Abi­tür­chen. Genera­ti­on Snow­fla­ke und Genera­ti­on Allah tref­fen auf Genera­ti­on „Leis­tung wird über­be­wer­tet”. Wer wis­sen will, war­um Bil­dungs­ab­schlüs­se in isla­mi­schen Län­der (aus vie­len ande­ren Grün­den natür­lich auch) oft das Papier nicht wert sind, auf das sie gedruckt wer­den, der schaue sich die Ent­wick­lung in Deutsch­land an. Um Noten­druck, Frus­tra­ti­on und Leis­tungs­un­ter­schie­de zu ver­mei­den, soll­te zwi­schen der Ein­schu­lung und der Ein­ser-Abitur-Fei­er am bes­ten nur ein gro­ßer, kusche­li­ger Hau­fen Wat­te lie­gen, der von „Kum­ba­ya” träl­lern­den Sozi­al­be­treu­ern, Event-Ver­an­stal­tern und Glücks­kä­fern umkreist wird. Am Ende steht dann der garan­tier­te Stu­di­en­platz für Gen­de­ro­lo­gie und ver­glei­chen­de Frei­zeit­wis­sen­schaf­ten mit Voll­pen­si­on an einer Eli­te-Uni in der Kari­bik. Das Leben könn­te so schön sein…!


2.1.2019: Wer Isra­el schon ein­mal besucht hat und zudem die dor­ti­gen Wehr­diens­ge­set­ze kennt, wun­dert sich nicht über die im Stadt­bild all­ge­gen­wär­ti­gen oliv­grü­nen Uni­for­men. Wer die Geschich­te Isra­els und die Feind­se­lig­keit sei­ner Nach­barn kennt, wun­dert sich indes nicht über die­se Wehr­ge­setz­ge­bung, die (fast) alle jun­gen Erwach­se­nen in die IDF ein­zieht, Män­ner wie Frau­en. Es sei hier nur am Ran­de erwähnt, dass ich die Ver­wei­ge­rung gewis­ser ultra­or­tho­do­xer Juden, Wehr­dienst zu leis­ten, nicht nach­voll­zie­hen kann. Denn die Geschich­te zeig­te über­deut­lich, dass der Anti­se­mi­tis­mus kei­nen Unter­schied zwi­schen bewaff­ne­ten und unbe­waff­ne­ten Juden macht. Aber das ist Sache der Israe­lis, nicht meine.

Mei­ne Sache ist es schon eher, wenn sich eine deut­sche Dozen­tin an der Hebräi­schen Uni­ver­si­tät in Jeru­sa­lem dazu beru­fen fühlt, eine Stu­den­tin wegen der IDF-Uni­form, die sie trägt, zu maß­re­geln. Die „Jüdi­sche All­ge­mei­ne“ berich­tet wie folgt:
„Ein ara­bi­scher Kom­mi­li­to­ne hat­te die jun­ge Frau wegen ihrer Uni­form mit­ten im Unter­richt beläs­tigt und belei­digt, wes­halb sich die­se an Hilf­rich [Dr. Caro­la Hilf­rich] wand­te und um Unter­stüt­zung bat. Doch damit war sie wohl an die Fal­sche gera­ten. »Sie kön­nen doch nicht ernst­haft so naiv sein und ver­lan­gen, wie eine Zivi­lis­tin behan­delt zu wer­den, wenn Sie hier in Uni­form erschei­nen«, blaff­te Hilf­rich die Stu­den­tin an.“

Das muss man erst mal sacken las­sen. Laut Frau Hilf­rich ent­schei­det also eine Uni­form der IDF, ob jemand belei­digt wer­den darf, oder nicht. Dum­mer­wei­se ent­schei­det aber seit 70 Jah­ren gera­de die Anzahl die­ser Uni­for­men und deren Prä­senz und Ein­satz­be­reit­schaft dar­über, ob an der Hebräi­schen Uni­ver­si­tät in Jeru­sa­lem über­haupt ver­glei­chen­de Lite­ra­tur­wis­sen­schaf­ten unter­rich­tet wer­den kön­nen! Die Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten der IDF sichern die kom­mo­den Bedin­gun­gen, unter denen euro­päi­sche Lite­ra­tur-Pro­fes­so­ren, NGO-Akti­vis­ten, ARD-Nah­ost­kor­re­spon­den­ten und Toden­hö­fer-Jür­gens ihrer Lieb­lings­be­schäf­ti­gung nach­ge­hen kön­nen: Juden dran­zu­krie­gen, die sich nicht so beneh­men, wie es die Anti­se­mi­ten von ihnen erwar­ten. Die rich­ti­ge Reak­ti­on, wer­te Frau Hilf­rich, wäre es gewe­sen, den pöbeln­den Ara­ber mit fol­gen­den Wor­ten aus dem Hör­saal zu wer­fen. „Es ist das Ver­hal­ten von Män­nern wie Ihnen, die es not­wen­dig machen, dass israe­li­sche Frau­en 21 Mona­te Uni­form tra­gen müs­sen. Ändern Sie Ihre Hal­tung oder Ihre Erwar­tun­gen oder ver­las­sen Sie nicht nur die­se Uni­ver­si­tät, son­dern bes­ser gleich das Land.“