Fundstücke (Archiv 2019)

31.12.2019: Und das Jahr wird lang und länger, der Gesang wird bang und bänger…Angezogen wie ein romu­lanis­ch­er Sub­com­man­der und mit der Vor­tragskun­st des Plap­perkäfers von Traal. Schlüs­sel­satz: „Über­raschen wir uns ein­mal mehr damit, was wir kön­nen.“ Ich kann das nicht kom­men­tieren, weil man Leer­stellen, Nul­laus­sagen und lin­guis­tis­ches Lego eben nicht kom­men­tieren kann. Nur soviel: was um alles in der Welt ist in dieser, in Erman­gelung eines anderen Wortes: Rede enthal­ten, dass sich daraus der Auf­trag ableit­en lässt, sie ungekürzt, in Wort und Bild und Farbe zu senden? Hätte das nicht dem Kan­z­lerin­nenkanal auf YouTube über­lassen bleiben sollen? Oder wenig­stens dem Hör­funk auf Lang­welle? Selb­st das „Din­ner for one“ ist nach der 955. Wieder­hol­ung span­nen­der und im Ver­gle­ich zum merkelschen Wörter­board­ing sog­ar infor­ma­tiv! Von Miss Sofie erfahren wir wenig­stens, dass Weißwein zu Geflügel passt. Denn bevor “gute Jahre kom­men kön­nen”, kom­men viel sicher­er gute Weine. Prost!


29.12.2019: Inspiri­ert von einem Inter­view von Roland Tichy mit Markus Krall.


22.12.2019: Ihr Schluff­is von der TAZ! Wenn ihr wie ich je mit anse­hen musstet, wie Zuck­er­rüben zu hun­dert­tausenden in Halden zusam­mengetrieben wur­den, nur um teil­weise Monate auf ihren sicheren Tod in Zuck­er­fab­riken warten zu müssen, schock­te euch das jährliche Nord­man­ntan­nen-Mas­sak­er nicht mehr!


16.12.2019: Das “Neue Deutsch­land”, diese zeitungge­wor­dene Anzünd­hil­fe und Überbleib­sel des Zen­tralkomi­tees der SED…dieses “ND” durfte nun erfahren, was es heißt, vom Klassen­feind sil­berkan­nen­blank poliert zu wer­den. Da musste das Schwund­blättchen eine Gegen­darstel­lung für eine Falschbe­haup­tung über Don Alphon­so brin­gen und dann ist diese auch noch der meist­ge­le­sene Artikel. #höch­st­strafe #weit­er­sogenossen!


8.12.2019: Lex Augs­burg für Gewaltver­ste­her. Das Argu­ment ist übri­gens aus­baufähig! Wer Mohammed-Karika­turen zeich­net darf sich nicht wun­dern… Wer bei Char­lie Heb­do arbeit­et, darf sich nicht wun­dern… Wer kurze Röcke trägt, darf sich nicht wun­dern… Bilde weit­ere Beispiele.


27.11.2019: „Wie kannst du es wagen! Der Stro­hhalm in deinem Gin-Ton­ic ist aus Plas­tik und wird nur ein­mal benutzt! Der wan­dert dann ins Meer und tötet dort eine Schild­kröte!“ –
„Dann wird er doch aber mehr als ein­mal benutzt.“ (Leo Kearse)


21.11.2019: Ver­lock­endes Ange­bot zur aktiv­en Mitwirkung am Reset­tle­ment-Pro­gramm der UN: Men­tor wer­den und dafür auch noch kräftig zur Kasse gebeten wer­den! Dop­peltes Leid, dop­pel­ter moralis­ch­er Gewinn! Ach, übri­gens: die Net­tokalt­mi­ete für zwei Jahre muss vor­ab auf ein eigens ein­gerichtetes Kon­to über­wiesen wer­den. Wie lang mögen wohl die Wartelis­ten bei www.neustartimteam.de sein? Da möchte doch sich­er jed­er sofort mit­machen, oder?


13.11.2019: Erwis­cht, Gre­ta! Ob der Kom­men­ta­tor bei der WELT wohl deshalb nur von “Kli­maverträglichkeit” spricht, statt dein­er Reise “CO2-Neu­tral­ität” zu attestieren? Der Cat “La Vagabonde”, ein franzö­sis­ches Serien­mod­ell, hat näm­lich gle­ich ZWEI Diesel­mo­toren und (falls meine Erin­nerung mich nicht täuscht) EINEN Diesel­gen­er­a­tor an Bord. Wie heißt es doch so schön: In der größten Not frisst der Teufel Fliegen. Also, gute Rück­reise! Auch wenn ich bezwei­fle, dass du rechtzeit­ig in Madrid ankommst. Und ver­schrecke die bei­den Aus­tralis­chen Segler nicht mit deinen Belehrun­gen. Die sind näm­lich wirk­lich nett, auch wenn sie nicht CO2-frei leben.


10.10.2019: Längst hat man sich an ver­schärfte Sicher­heit­skon­trollen gewöh­nt, wenn man eine Ver­anstal­tung besucht, die in ein­er jüdis­chen Gemeinde stat­tfind­et. Daran gewöh­nt, vor großen Syn­a­gogen einen 24/7 Polizeis­chutz vorzufind­en, aber man fragt sich immer wieder, was das für Leute sein mögen, wegen denen die Maß­nah­men notwendig sind. Einen haben wir nun in Halle ken­nen­gel­ernt. Das Pro­tokoll der Äußerun­gen von Stephan B., während der ballernd und fluchend mordete und ver­suchte, in die Syn­a­goge in Halle einzu­drin­gen, macht mich fas­sungs­los. „Völ­lig durchgek­nallt“ lautet die nicht-medi­zinis­che Diag­nose.

Es zeigt sich, dass während in diesem Land eifrig Nazi-Stem­pel verteilt wer­den, „AfD-Hirse“ aus Bio­mark­tre­galen gez­er­rt und Gast­wirte mit Boykott bedro­ht wer­den, weil sie ihre Gäste nicht auf Gesin­nung geprüft haben, man die wirk­lichen Nazis völ­lig aus dem Blick ver­loren hat. Seit Jahren ver­sagt die Poli­tik darin, die Maßstäbe wieder zurecht zu rück­en und es wird nicht lange dauern, bis die ver­balen Messer­stechereien wieder los­ge­hen und im Brust­ton der Überzeu­gung gebrüllt wird, Wei­del und Gauland hät­ten qua­si mit­geschossen.

Und so wird die Spal­tung weit­er fortschre­it­en, weil die einen ein Feind­bild brauchen, an dem sie ihre poli­tis­che Unfähigkeit spiegeln kön­nen und die anderen sich weigern, dieses Feind­bild so auszufüllen, wie es pos­tuliert wird. Den Opfern von Stephan B., die das Pech hat­ten, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein, wird das nicht helfen. Eben­so den Juden in diesem Land und den jüdis­chen Gemein­den, die sich nicht im sel­ben Maß wie andere darauf ver­lassen kön­nen, dass der Staat seinen hoheitlichen Auf­gaben – wozu in erster Lin­ie die öffentliche Sicher­heit gehört – noch aus­re­ichend nachkom­men kann.

Let­ztlich waren es näm­lich wed­er die Polizei noch wohlfeile Poli­tik­erre­den oder gratismutiges „Auf­ste­hen gegen rechts“, die ein Mas­sak­er in der Syn­a­goge ver­hin­dert haben. Es war eine starke, schuss­sichere Tür, welche die Gemeinde aus gutem Grund hat ein­bauen lassen.


immer noch 7.10.2019, nur sauer­stoffhaltiger: Udo Pollmer hat das Tal­ent, kulleräugi­gen Wei­h­nachts­mann-Gläu­bi­gen Kleinkindern am Heili­gen Abend mit einem mal­iz­iösen Lächeln die Herkun­ft der Geschenke bei ein­er Por­tion Glüh­wein und Ren­tier­gu­lasch a la “Blizzen” zu erk­lären. Liebe Kli­makinder, Regen­wal­dret­ter und Hambistreichler…ihr müsst jet­zt ganz ganz stark sein!

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7.10.2019: An alle Nos­tal­gik­er: Es gibt nichts zu feiern heute. Selb­st ohne Mon­tags­demos, Gor­bi und das Totalver­sagen des Sozial­is­mus (mit Ansage) hätte die DDR spätestens 2009 aufge­hört zu existieren. Da wäre sie näm­lich 60 gewor­den und weil sie dann als Rent­ner­in hätte reisen dür­fen, wäre sie in den West­en abge­hauen. Außer einem durchgek­nall­ten Vet­ter in Nord­ko­rea, einem ver­armten Onkel in Venezuela und einem senilen Opa auf Kuba hätte sie ja auch keine Fam­i­lie mehr gehabt, die sie hät­ten hal­ten kön­nen. In der Wirk­lichkeit waren schon 40 Jahre DDR weit mehr, als für die Bewohn­er erträglich war.


6.10.2019: Etwas ver­spätet, ein Gedicht zu den Ideen von Mag­nus Söder­lund, den Kli­mawan­del durch Kan­ni­bal­is­mus aufzuhal­ten.

Wes’ Magen knur­rt,
ob früh, ob spät,
der braucht ein Bolzen­schuss­gerät.

Was früher Met­zgers’ Frische-Theken,
find­et sich fürder­hin auf Wegen,

in Ämter, Kirchen, Werk­skan­ti­nen,
sie laden ein, sich zu bedi­enen.

Doch wenn der kleine Hunger kommt,
prüf’ vorher, ob’s der Nase frommt.

Und mach am End’ nur jenen platt,
der sich zuvor gewaschen hat.


30.9.2019: Moment mal! Heiko Maas zitiert tat­säch­lich Louis Antoine de Saint-Just? Den radikalsten, irregeleit­et­sten, unmen­schlich­sten, tech­nokratis­chsten Ter­ror­is­ten der franzö­sis­chen Rev­o­lu­tion? Einen Mann, der selb­st Robe­spierre, den Adlat­en Rousseaus noch an kalter Kon­se­quenz über­traf? Männlein aus dem Saar­land, mir graut vor dir! #nicht­Mein­Aussen­min­is­ter


20.9.2019: Weltk­li­matag


19.9.2019: Nicht mal bei ein­er Filmkri­tik bekom­men die Spiegel-Schmierfinken ihre Ide­olo­gie aus den Schädeln. Eng ver­schraubt und zu jed­er noch so niederträchti­gen Analo­gie fähig. Von blutiger Rache und bru­talem Gemet­zel träume er, dieser Trump. Deshalb pfeift er wohl ger­ade seinen Außen­min­is­ter Pom­peo zurück und will Beweise für die iranis­che Urhe­ber­schaft des Angriffs auf die Saud­is. Deshalb blies er in let­zter Sekunde die Vergel­tung für den Abschuss ein­er amerikanis­chen Drohne durch den Iran ab. Doch auch das kön­nte man sich im Spiegel noch zurechtrück­en, damit es wieder in das anti­amerikanis­che Welt­bild passt. Sich­er will Trump nur seine Kri­tik­er ver­wirren, weil er all das nicht tut, was seine Kri­tik­er sehn­süchtig von ihm erwarten. Zum Beispiel mehr Mexikanis­che Migranten abschieben als Oba­ma. Oder mehr Drohne­nan­griffe als Oba­ma befehlen. Oder den Iran weg­bomben, Kim heirat­en und Texas an Putin ver­schenken. Geht’s nicht auch mal ein paar Num­mern sub­til­er beim Spiegel?



17.9.2019: Ben­to und die Wahrheit mal wieder. Im Artikel erwartet uns die Fest­stel­lung: „Doch obwohl 99,94 Prozent aller durch Fachkol­le­gen geprüften Artikel (Studie) zum The­ma den men­schengemacht­en Kli­mawan­del bestäti­gen, gibt es noch immer Men­schen, die ihn leug­nen – obwohl sie keine Experten sind.“ Da sind wir also mit­tler­weile angekom­men. Bei 99,94%. Beklatscht und bejubelt von Fre­itagskindern, die sog­ar zu 100% keine Experten sind. Jet­zt wurde Gre­ta ja auch noch von Amne­sie … ich meine Amnesty Inter­na­tion­al aus­geze­ich­net, was sie sich­er in den längst fäl­li­gen Experten­sta­tus erhebt. Eine Laienor­ga zeich­net einen Laien aus. Aber Minus mal Minus ergibt ja Plus.

Bei der ver­link­ten Studie müssen sich die fak­ten­ver­wöh­n­ten ben­to-Leser übri­gens mit dem abstract beg­nü­gen, der Rest lauert hin­ter der uni­ver­sitären Bezahlschranke. Aber es soll wohl aus­re­ichen, dass jemand uns sagt, was in der Black­box drin sein soll, so genau müssen wir das nicht wis­sen. Die let­zte Metas­tudie (deren Autor Cook auch im Text vorkommt) kam nur auf 97% aber die überzeugte nicht mehr, als die Black­box geöffnet wurde. Nun also 99,94%. Doch auch das abstract ist schon recht bemerkenswert, denn wenn man dort liest, kom­men einem schon erste Ahnun­gen zum Zweck der Studie:

„Je stärk­er die Öffentlichkeit den Kon­sens für glaub­würdig hält, desto mehr befür­worten sie die Maß­nah­men zur Bekämp­fung der glob­alen Erwär­mung, die die men­schliche Gesellschaft so drin­gend benötigt.“

Ein Schelm, der da an Über­wäl­ti­gungsrhetorik denkt. Liest man einen Satz weit­er, wird es aber richtig lustig: „Darüber hin­aus ver­ste­ht jed­er, der weiß, dass Wis­senschaftler einst dacht­en, die Kon­ti­nente seien fest, die Mond­krater vulka­nisch oder die Erde könne nicht älter als 100 Mil­lio­nen Jahre sein, dass sich manch­mal her­aus­gestellt, dass eine kleine Min­der­heit Recht hat. Es ist jedoch schw­er, sich einen Fall in der Neuzeit vorzustellen, in dem Wis­senschaftler prak­tisch ein­stim­mig und falsch lagen.“

Ein­spruch: das ist schon vorstell­bar, wenn man bedenkt, dass noch nie in der Neuzeit so viele Wis­senschaftler so fürstlich dafür bezahlt wur­den, in eine verengte Rich­tung zu denken und die Abwe­ich­ler von eben diesem Kon­sens an der Veröf­fentlichung gehin­dert wer­den. Übri­gens: 0,06% entspricht bei der ange­blich gesichteten Gesamtzahl von 54.195 Artikeln 32,517 Autoren, die noch nicht auf Lin­ie gebracht sind. Die muss man also bei den immer schriller wer­den­den „Panik et Circensis“ Fest­spie­len noch den Löwen vor­w­er­fen. Danisch liegt wohl richtig, wenn er von „to big to fail“ für den Zirkus spricht.
PS: Wer den ben­to-Artikel lesen möchte, begebe sich bitte selb­st dor­thin. Diesen Driss ver­linke ich nicht.


15.9.2019: Was wären unsere Städte schön, gäbe es kaum noch verblendete Aktivis­ten, die jede wirtschaftliche Regung bekämpfen, weil sie selb­st ihr ganzes Leben nur von Staat­sal­i­menten leben und gar nicht begreifen, für wie viele Men­schen das Ende der IAA auch das Ende ihres Jobs bedeuten wird. Eines hat Jut­ta Dit­furth ver­mut­lich jet­zt schon erre­icht: jed­er weiß, dass es ihr egal ist, wovon die Angestell­ten der Messe Frank­furt leben. Und wenn es keine IAA mehr gibt, sollen sie eben grüne Parteipro­gramme fressen.


9.9.2019: Die bei­den Mark­t­führer bei der City­seuche E‑Rollerei und “Wir-rollen-da-wo-wir-früher-ein­fach-gelaufen-sind” beze­ich­nen die Mitar­beit­er, die die Dinger saft­los ein­sam­meln müssen euphemistisch „Juicer“ bzw. „Hunter“, was sich­er die ober­cool­sten Berufs­beze­ich­nun­gen sind, die sich je ein hip­per Start-Upper und Indus­trievier­punk­t­nuller für Hand­langertätigkeit­en aus­gedacht hat. Die Stun­den­löhne, auf welche die Jäger und Safter so kom­men, sind angesichts des dem­nächst einzuführenden BGE „Precht vier“ natür­lich irrel­e­vant, aber man hat zu tun, ist an der frischen Luft und kann „was mit Medi­en“ machen, indem man GPS-Koor­di­nat­en abklap­pert. Und das beste: man kann für den guten Zweck noch lange eines dieser alt­modis­chen Ver­bren­ner-Autos fahren, um das Großs­tadtk­lein­wild resp. die Großs­tadtz­itrusfrucht dort einzusam­meln, wo es entsaftet oder aus­ge­blutet zurück­ge­lassen wurde. Voraus­set­zun­gen für diesen Beruf mit Zukun­ft? Ganz ein­fach: schalldichte Kopfhör­er mit Noise-Can­celling, um die nach Strom piepen­den Roller­le­ichen im Kof­fer­raum zu ertra­gen und ein GPS-Jagddiplom von der Poke­mon-Go-Akademie, um die veren­de­ten Roller zu find­en. Ich wusste doch, dass dieses Spiel die Kids auf ihre Zukun­ft vor­bere­it­en soll! Mir war nur noch nicht klar, auf welche. Schöne neue Welt! 



31.8.2019: Sach­sens Kul­tus­min­is­terin Stange sieht “die Demokratie in Sach­sen noch nicht angekom­men”. Bei aller berechtigten Empörung, diese Sichtweise ist inter­es­sant. Denn Stange ste­ht ja aus­gerech­net in jen­em Bun­des­land dem Bil­dungssys­tem vor, das in allen Rank­ings in Deutsch­land den Spitzen­platz belegt. Was will uns Frau Stange denn mit ihrer Aus­sage über den Stel­len­wert der Demokratie sagen? 🤣
Liebe Genossen von CDUSPDLINKSGRÜN, kön­ntet ihr bitte ganz ganz schnell mit diesem Stuss aufhören und es unter­lassen, die Wäh­ler zu beschimpfen? Nicht IHR habt zu bes­tim­men, wie Demokratie ausse­hen muss. Ihr habt Wahlergeb­nisse zu akzep­tieren und umzuset­zen, Bas­ta. Und ich wette, wenn es mor­gen doch noch für die Ganz­ganz­große Koali­tion reichen sollte, werdet ihr die Demokratie wieder mal für gerettet erk­lären.


26.8.2019: “Nuthetal — SPD, CDU, Linke und Grüne in Nuthetal wollen ver­hin­dern, dass die AfD die Land­tagswahl am 1. Sep­tem­ber gewin­nt und haben für ihr Vorhaben ein gemein­sames Plakat ent­wor­fen.” — aber Genossen! Dafür muss man doch kein neues Plakat entwer­fen, da greift man ger­ade im Osten auf Bewährtes zurück! So tickt er halt, der Ossi. Ein­heitsparteien fand der schon immer gut!


23.8.2019: Infrat­est dimap wollte wis­sen, ob die Fri­days-for-Future-Bewe­gung die per­sön­liche Ein­stel­lung der Men­schen zur Kli­maret­tung bee­in­flusst habe. Die schlechte Nachricht, dass näm­lich 72% sich einen feucht­en Kehricht darum scheren, ist auch gle­ichzeit­ig die gute für Gre­tas Truppe. Echt, kein Scherz! Es zeigte sich näm­lich, dass es eine Gruppe gibt, die sehr affin ist für Panik, Verzicht­spredigt und die Vorstel­lung, Fräulein Thun­berg könne CO2 in Ein­hornpfürze ver­wan­deln: Grü­nen-Anhänger! Eben jene Kerosin-Kathis und Langstreck­en-Luisas, die häu­figer und weit­er um die Welt jet­ten als alle anderen und in ihren hip­pen Großs­tadt-Lofts keine Solaran­lage auf ihr Dach stellen kön­nen, um wenig­stens so zu tun, als kön­nten sie den Tes­la vor der Tür aus eigen­er Kraft ernähren. Für die gewaltige Leis­tung, der Möchte­gernelite urbaner Mil­len­ni­als den Spiegel ihrer eige­nen Schein­heiligkeit vorge­hal­ten zu haben, möchte ich Gre­ta an dieser Stelle mal her­zlich und aufrichtig „Danke!“ sagen. „Do what we say, not what we do“ ist ein Mot­to, dem schon in der DDR die Men­schen nicht auf Dauer hin­ter­her­laufen woll­ten.


18.8.2019: Kli­maak­tivis­ten mögen Marc Mora­no nicht, denn er ist Repub­likan­er und war auch schon in Kam­pag­nen gegen demokratis­che Präsi­dentschaft­skan­di­dat­en aktiv. Außer­dem – und das schlüge sog­ar eine NRA-Mit­glied­schaft an Nieder­tra­cht – ist er ein ganz übler Kli­maleugn­er. Pfui Spinne!

Auf Wikipedia, die immer mehr zur Wandzeitung agendagetrieben­er Aktivis­ten verk­om­menden ehe­ma­li­gen Wis­sensplat­tform, find­et man für Mora­no denn auch Worte, die mit der vergifteten Tinte der Ver­ach­tung und Anschmutzung geschrieben sind: „2017 trat er als Gas­tred­ner bei ein­er von den bei­den Kli­maleugneror­gan­i­sa­tio­nen EIKE und CFACT ver­anstal­teten “Kli­makon­ferenz” in Düs­sel­dorf auf.“

Ja ja, die Anführungsze­ichenseuche tren­nt deut­lich den ersten Kampf gegen die Kli­makatas­tro­phe, wohin man mit Pri­vat­jets und großem Gefolge reist, vom wis­senschaftlichen Gott-sei-bei-uns-Teil, der ohne großes Bim­bo­ri­um auskommt. Ein „Hoch“ auf Anführungsze­ichen und Kli­maleugneror­gan­i­sa­tio­nen (was auch immer das sein soll). Aber lassen wir das. Mora­no hat ein Buch geschrieben, für das sich wahrschein­lich kein deutsch­er Ver­lag find­en wird: „The Polit­i­cal­ly Incor­rect Guide to Cli­mate Change“. Um dieses und vieles mehr geht es in diesem ein­stündi­gen Video. Er nimmt darin so ziem­lich jedes Dog­ma auseinan­der, dass die Kli­ma-Alarmis­ten bish­er aufgestellt haben. Sehr sehenswert.

Btw: Sie find­en das Buch bei Ama­zon, wenn auch nur auf Englisch, auf der Wikipedia-Seite von Marc Mora­no find­en sie jedoch keinen Hin­weis auf dieses Buch. Dort scheint es, als sei Mora­no ein Pub­lizist, der alles möglich tut (vor allem leug­nen), nur nicht pub­lizieren. Die Seite wurde zulet­zt im Mai 2019 bear­beit­et, das Buch erschien bere­its im Feb­ru­ar 2018. Aber man muss das Pub­likum ja nicht auch noch ver­leit­en, ver­botene Büch­er zu lesen! Sein 400 Seit­en dick­es Buch mag ein Argu­ment sein – aber eben für die falsche Seite.

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14.8.2019: Man sollte den Hor­rormel­dun­gen unser­er begeis­terten und mit­füh­len­den Medi­en von den Ent­behrun­gen der Seefahrt, dem unsteten Wet­ter und der Unbill eines Eimers für gewisse Geschäfte (der eigentlich eine Chemietoi­lette ist, wie sie jed­er Camper ken­nt) nicht allzu ernst nehmen. Auf Gre­tas Reise wurde nichts dem Zufall über­lassen – schon gar nicht der Startzeit­punkt und die Wet­ter­pla­nung. Eigentlich kaum zu glauben, wieviel Glück die Göre und ihr Paniko­rch­ester mit dem Wet­ter haben.

Glück? Nein, es ist Pla­nung. Exak­te Fore­casts und Wet­ter-Rout­ing von Profis aus der Regat­taszene. Hier geht es außer­dem nicht darum, als erster durchs Ziel zu kom­men, hier braucht man eine Route, die hüb­sch kom­mod und für Lan­drat­ten erträglich ist. Und die Route sieht gut aus mit 15–20 kn Wind, wenn sie aus dem Kanal raus sind und nach Süden abdrehen wer­den, ab da sog­ar angenehme raume Winde, kaum Böen, kaum Gegen­strö­mung, die die Welle auf­steigen lassen kann, nachts kein unan­genehmes Rollen. Ver­mut­lich wird der Skip­per eine der Düsen zwis­chen den Kanaren nutzen, um mal etwas Fahrt zu machen. Gre­ta kann dann winken, auf den Kanaren find­en sich immer Jour­nal­is­ten, die zurück winken. Und dann, dank sta­bilem Pas­sat biegt er südlich der Kanaren nach West­en ab und nimmt die angenehme ARC-Route in die Karibik.

Das wird keine Reier­reise, bei der die arme Gre­tel alle halbe Stunde Nep­tun opfert und aus dem Ölzeug nicht her­auskommt. Das wird auch nicht wie in „Der Sturm“ mit haushohen Wellen und über­all nur weißer Gis­cht. Gre­ta hat sehr wahrschein­lich ger­adezu opti­males Segel­wet­ter! (die Wet­ter­mod­elle sind für 5–6 Tage ger­ade im Nor­dat­lantik sehr zuver­läs­sig – was man von den Kli­mamod­ellen der näch­ste 50–60 Jahre nicht sagen kann) Nur wird die Mal­izia Gre­ta sehr wahrschein­lich nicht nach New York brin­gen. Ich wette auf Flori­da oder etwas weit­er nördlich. Ab da geht’s mit dem Zug weit­er. (Ver­mut­lich auch deshalb, weil es sich für die Kam­eras bess­er machen wird, wenn sie in Cen­tral Sta­tion aus einem Eisen­bah­n­wag­on steigt, statt sich von ihren Fans von ein­er Fünf-Mil­lio­nen-Dol­lar-Yacht tra­gen zu lassen.)


14.8.2019: Thun­bergs Studierz­im­mer, CO2 zu Gre­ta:

Ich bin ein Teil von jen­er Kraft,
Die stets das Böse will und stets das Gute schafft.
Ich bin das Gas, das Du verne­inst!
Und ohne Recht! Denn alles, was durch mich entste­ht,
Ist wert, dass es im Kreis­lauf geht.
Drum bess­er wär’s, wenn mehr entstünde.
So ist denn alles, was Du Sünde,
Zer­störung, kurz das Böse nennst,
Dein Hirnge­spenst.


immer noch 13.8.2019: Spinat­grüne Kit­telschütze, dot­ter­we­iche semi femi-Argu­mente und kartof­fel­dröge poli­tis­che Wort­girlan­den. Seit ihrem „Ein­mal in der Woche Spinat mit Ei“ Auftritt im Bun­destag hat sich nicht viel getan im Gebälk von KGE. „Ich hätte mir vor ein paar Jahren nicht träu­men lassen, welch­er Hass Frauen in sozialen Net­zw­erken ent­ge­gen­schlägt.“Nein, Frau Göring-Eckardt, da muss ich Ihnen wider­sprechen. Was Sie Hass nen­nen ist nichts als kalte Ver­ach­tung und die schüt­tet sich in sozialen Net­zw­erken über der Dummheit aus – ohne Anse­hen des Geschlechts.


13.8.2019: Es ist ein Unter­schied, ob eine Mauer gewisse Leute draußen oder alle Leute drin hal­ten will. Heute ist 58. Jahrestag des Berlin­er Mauer­baus. Was das Foto hier sagt, beleuchtet den anderen Aspekt. Die Wahrheit liegt mal wieder in der Mitte.


10.8.2019: Ergänzend zu Vince Eberts Aus­führun­gen (hier find­en Sie den Spek­trum-Artikel) lässt sich sagen, dass der Men­sch heute viele Entschei­dun­gen, die er ohne­hin schon getrof­fen hat oder an deren Zus­tandekom­men er nichts ändern kon­nte, nur zu gern falsch etiket­tiert, um dahin­ter seine Ohn­macht, Indif­ferenz oder Faul­heit zu ver­steck­en und gle­ichzeit­ig moralis­chen Honig zu saugen.

Man würde wegen des Kli­mas nie einen SUV fahren, kann sich aber ohne­hin keinen leis­ten. Man verzichtet vielle­icht gän­zlich aufs Auto, hat aber in Wirklichkeit ger­ade seinen Führerschein abgeben müssen. Oder man ist empört, dass es Men­schen gibt, die allein auf energiefressenden 100 Quadrat­metern leben und drei Autos haben, weil man selb­st nur 90 Quadrat­meter und zwei Autos sein Eigen nen­nt.

Jed­er ist eine kleine, wan­del­nde moralis­che Elle, mit der die Welt ver­messen wird. Ich zum Beispiel verzichte helden­haft und voll­ständig wegen der Meeresüber­fis­chung auf den Verzehr von Fisch – ver­rat­en sie bloß keinem, dass ich den ohne­hin nicht ver­trage, mein Helden­mut bekäme Ros­t­flecke.

Etwas tun, was man ohne­hin nicht ver­hin­dern kann, dafür Moralpunk­te sam­meln und sich über jene zu erheben, denen man mit Ver­boten densel­ben Verzicht aufnötigt. Das heißt, ganz Men­sch und ganz Nei­d­ham­mel zu sein. Wenn also in Zukun­ft der Veg­an­er und der Kar­ni­vore gle­icher­maßen auf Fleisch verzicht­en, ist das Ver­bot gerecht verteilt – aber dem Kar­ni­voren tut es mehr weh, was den Veg­an­er wiederum freut. Poli­tis­ch­er Sadis­mus, getarnt als Human­ität. Unser All­t­ag ist voll davon.


9.8.2019: Auf ins Schlaraf­fen­land, Fre­unde! Die Fahrt geht über “Dage­ht­nochwas”, “Wer­will­nochmehr” und “Kost­janix”.
Kopf -> Tisch!
Nach der Num­mer will ich von diesem Blatt nie wieder ein verächtlich­es Wort über Ital­iens prob­lema­tis­che Staatss­chulden hören!


7.8.2019: Das nen­nt man übri­gens “über Bande spie­len” oder “Kan­zlertest”. Der Robert, denken dann alle, der Robert ist ja gar nicht so durchgek­nallt wie die anderen Grü­nen. Der Robert, der küm­mert sich um die kleinen Leute. Der Robert, der hat seine Partei im Griff, der würde doch auch als Kan­zler nie zulassen…ich breche das Kopfthe­ater an dieser Stelle ab, denn es ist das alte Spiel, was hier gespielt wird. Die Deutschen schluck­en die CO2-Steuer, weil ihnen ver­sprochen wird, eine Fleis­chs­teuer wird es nicht geben und sie wer­den wenig später eine Fleis­chs­teuer schluck­en, wenn man ihnen ver­spricht, das Bier nicht teur­er zu machen. Die Deutschen verzichteten auf die D‑Mark, weil man ihnen ver­sprochen hat­te, Schulden ander­er Län­der werde man nicht übernehmen. Die Deutschen akzep­tieren eine Ben­z­in­preis­er­höhung um 10 Cent, weil es ja mor­gen schon wieder 9 Cent runter gehen wird. Die Deutschen…ach, lassen wir das. Wir sind halt keine Fran­zosen. Oder Hongkong-Chi­ne­sen, oder Polen, oder Bel­gi­er, oder…ich sollte wirk­lich abbrechen.


6.8.2019: Nach­dem Werder Bre­men, die Fan­schals mit der Auf­schrift “Auf gute Fre­unde” wegen Ver­dacht auf rechte Pro­pa­gan­da aus dem Verkauf nahm (Gut so, Genossen!) soll nun auch die Fir­ma Fer­rero den Verkauf von Nutel­la gestoppt haben. Das Zeug sei ein­fach viel zu offen­sichtlich braun, betonte ein Fir­men­sprech­er auf Anfrage. Die neue Spinel­la, ein Bro­tauf­strich aus Spinat und Ket­ten­fett (kein Palmöl!) werde die Kun­den sich­er noch mehr begeis­tern. Eben­falls bis zur Umbe­nen­nung aus dem Verkauf genom­men wur­den übri­gens “Heil­butt” und “Jagdwurst”. Die Kom­mis­sion zur Rein­hal­tung der deutschen Sprache gibt bekan­nt, dass die Begriffe durch “Grüßbutt” und “Forstwurst” erset­zt wer­den.
Die Ver­braucherzen­trale Bre­men begrüßt die Umbe­nen­nung von Jagdwurst in Forstwurst, weil seit dem jüngst in Kraft getrete­nen absoluten Fleis­chver­bot ohne­hin nur noch Säge­mehl und bunte Knete zur Her­stel­lung dieser deutschen Spezial­ität Ver­wen­dung find­en. Ver­brauchertäuschun­gen werde man nicht tolerieren, so die Ver­braucherzen­trale. Die Exportwirtschaft und das Güte­siegel “Made in Ger­many” ste­he auf dem Spiel. (Wobei im feindlichen Aus­land seit einiger Zeit die böse Unter­stel­lung kur­siert, dieses Siegel sei längst durch “Bei uns ist der Wurm drin” erset­zt wor­den. Die Kaha­nege­sellschaft für üble Nachrede ermit­telt)


5.8.2019: Es sind übri­gens nicht die Kün­stler, die im Sozial­is­mus als erstes unter die Räder kom­men, es ist die kün­st­lerische Frei­heit. Wer jedoch seinen Lebenssinn darin sieht, ein Sym­bol­ean­re­ich­er der Macht, also ein Willi Sitte oder Arno Brek­er zu sein, der lebt auch in der Dik­tatur ganz prächtig. Thomas Köck, der das schlechte Deutsch, die schlechte Laune und den Selb­st­be­trug der FFF-Kids mit schlecht­en The­ater­stück­en begleit­et und auf den “Sys­temwech­sel” hofft und in seinem ganzen Leben wahrschein­lich noch keinen Schritt außer­halb des staatlich ali­men­tierten Kul­turbe­triebs gewagt hat, gehört wie so viele aus der Zun­ft der Abgesicherten und Fördertöpfeauss­chleck­er und von Steuergeldern­leben­der zu jen­er Sorte “Wirtschaft­sex­perten”, deren logis­ch­er Hor­i­zont an der Nasen­spitze endet. Gute Nacht, Öster­re­ich, gute Nacht, Deutsch­land. Wenn das eure kul­turellen Eliten sind, die sich in Dinge ein­mis­chen, von denen sie so viel ver­ste­hen wie Paviane vom Tan­go und die Medi­en diese Affen auch noch zitieren, dann gnade euch wer will…Gott sich­er nicht!


19.7.2019: Mor­gen ist Mond­lan­dungsju­biläum und aus­gerech­net die NYT bringt einen völ­lig ernst gemein­ten Artikel, der die Leis­tun­gen der NASA und deren Astro­naut­en in den Dreck poli­tis­ch­er Ras­sis­musvor­würfe zieht. Waren doch alles nur weiße Män­ner, die das für andere weiße Män­ner getan haben! Die UdSSR hinge­gen hätte qua­si den “Race for Equal­i­ty” gewon­nen, weil sie die erste Frau, den ersten Asi­at­en und den ersten Schwarzen ins All geschossen hät­ten. Nur zur Erin­nerung: Viet­nam und Kuba waren Mit­glieder bei Interkos­mos, so wie alle Ost­block­staat­en. Diese zahlten viel Geld in die rus­sis­chen Töpfe, um in poli­tisch genehmer Rei­hen­folge (die wurde in Moskau fest­gelegt) jew­eils einen Kos­mo­naut­en ins All schick­en zu dür­fen, den man dann als Held des Sozial­is­mus durch die Manege schieben kon­nte. Sig­mund Jähn war ein­er von ihnen. Das set­zt die Leis­tung dieser Män­ner (Frauen waren soweit ich weiß keine dabei) in kein­er Weise herab, dies allerd­ings als Sieg der Diver­sität hinzustellen, ist bil­lig­stes Virtue Sig­nalling, dem die NYT hier voll auf den Leim geht. Es ging näm­lich exakt um die Erzeu­gung SOLCHER PROPAGANDAARTIKEL! Nur dass die für gewöhn­lich in der Praw­da oder dem Neuen Deutsch­land standen, nicht in der New York Times! Denn während der Sozial­is­mus mit all sein­er her­beigeza­uberten Equal­i­ty im All siegte, fiel zu Hause der Putz von der Decke, ver­rotte die Indus­trie und krümmten sich poli­tis­che Gefan­gene in Lagern und Folterknästen. Wieviel Lack muss man bei der NYT wohl gesof­fen haben, um solche geschichtsvergesse­nen Artikel zu schreiben?

Übri­gens gab es Gründe, warum man in der Anfangszeit der beman­nten Raum­fahrt auf bei­den Seit­en vor allem auf erfahrene und abge­brühte Kampf­pi­loten zurück­griff. Arm­strong wäre schon mit Gem­i­ni 8 ums Leben gekom­men, hätte er nicht die Skills eines erfahre­nen Piloten gehabt: die Kapsel geri­et nach einem Andock­manöver so ins Rotieren, dass die Crew fast das Bewusst­sein ver­lor.
Erst in der Zeit der Nut­zlast­spezial­is­ten, wie sie im SpaceShut­tle mit­flo­gen, kam auch die Zeit für Zivilis­ten. Bestes Beispiel: die erste Frau im All, Valenti­na Tereschkowa. Vielle­icht hätte sich auch eine erfahrene Pilotin find­en lassen. Man wollte jedoch das Sig­nal “eine Frau aus dem ganz nor­malen Volk” senden und schick­te die Näherin Valenti­na, deren einzige Qual­i­fika­tion es war, poli­tisch voll auf Lin­ie zu sein. Hier ein Artikel aus 2016, der die Prob­leme ihres Fluges schildert — alles Infos, die streng geheim waren, solange der Sozial­is­mus noch “von Sieg zu Sieg” eilte. Tereschkowa hat­te gefäl­ligst eine Heldin zu sein. Und nur das, Punkt. Es war aber doch ein wenig anders…


17.7.2019: Dialek­tis­che Falle, Beispiel 32.453
Fre­und A, ein engagiert­er Kom­mu­nalpoli­tik­er: „Wir haben hier drei Vere­ine, die sich um die Flüchtlinge geküm­mert haben. Wir kön­nten jed­erzeit wieder sagen wir hun­dert aufnehmen. Die Struk­turen sind noch da, die Leute sind noch da und einge­spielt. Wir kön­nten doch…“
Ich, Spielverder­ber: „Wenn die Hei­de bren­nt, stockt man die Feuer­wehr auf. Wenn die Feuer gelöscht sind, wün­scht man sich dann zusät­zliche Woh­nungs­brände, weil die Struk­turen nun mal da sind?“


9.7.2019: Tauber ist also Favorit für die Nach­folge der Trup­penursel? Ach, komm, ist doch eh schon egal! Grundge­set­zex­perte Tauber kön­nte bei der Armee damit anfan­gen, die Rrächt­en zu suchen, denen er die Bürg­er­rechte entziehen will – bekan­ntlich tickt jede uni­formierte Truppe mit Kom­man­dostruk­tur und Befehlston weltweit irgend­wie rechts, son­st wären es keine Armeen, son­dern Kirmes-Schießbu­den mit Diszi­plin­prob­le­men, Frauen­quoten, Mitbes­tim­mungsrecht­en und Kum­merkästen. Obwohl, wenn ich so darüber nach­denke, kön­nte die Bun­deswehr längst…streichen wir also den Ver­gle­ich. Aber ob Tauber für einen Neustart unser­er ver­huscht­en Truppe der Richtige ist? Warum nicht Gesine Schwan den Posten geben, die sucht doch Arbeit. Und ob sie nun die Reste der SPD oder die Reste der Bun­deswehr abwick­elt, was macht das für einen Unter­schied? Oder noch bess­er: Dop­pel­spitze Tauber/Schwan. Zwei Fachkräfte vœgeln die Bun­deswehr! Ich meine natür­lich: Zwei Vögel vom Fach nach Kräften für die Bun­deswehr.


3.7.2019: Glaskugel­nachricht­en. Brüs­sel, EU-Kom­mis­sion, ein Jahr nach Amt­santritt von Bun­deswehrab­wick­lerin VdL: Beamte stoßen auf den Fluren zusam­men, stürzen ständig in Bars ab und tre­f­fen beim Pinkeln die Kloschüs­seln nicht mehr. Sämtliche 4.432 Mck­in­sey-Berater der EU-Kom­mis­sion sind rat­los, Von der Leyen erwägt, zusät­zliche Berater von BCG anzu­fordern.


immer noch 2.7.2019, aber nach der Nominierung Uschis zum Kom­mis­sion­szam­pano: Es sollen schon Schwärme freier Berater gesichtet wor­den sein, die nun nach Brüs­sel fliegen. Der Tageskurs des Euro hat an der Stelle übri­gens eine tiefe Kerbe, wo der weiße Rauch für die neue EZB-Präsi­dentin Lagarde auf­stieg. Kann natür­lich pur­er Zufall sein. Oder ein Einzelfall. Oder ein Unfall. Oder doch ein Schla­gan­fall.


2.7.2019: Niemals kön­nte ich Pfeile wie diese so läs­sig aus dem Köch­er ziehen und mit ein­er Melange aus Ekel und intellek­tueller Ver­ach­tung der­art tre­ff­sich­er ins acht­lose Weichziel lenken. Aber ich würde gern.

„Söder und Gabriel, diese Atlanten der Demokratie und Präzep­toren des Plu­ral­is­mus, haben neben ihrer ten­den­zkon­for­men Aver­sion gegen den jew­eili­gen Paria viel gemein­sam: Bei­de sind knalldeutsche Ple­be­jer, habituelle Bauern­buben* in Funk­tionärss­chuhen, die Gnade der späten bzw. west­lichen Geburt hat sie davor bewahrt, in einem echt­en Regime die Oppo­si­tion zu bekämpfen und Haus­durch­suchun­gen anzuord­nen, bei­den eignet etwas Aggres­sives, Dröh­nen­des und zugle­ich Lauern­des, Ver­schla­genes. Bei­den ist anzuse­hen, wie schw­er ihnen die Selb­stkon­trolle fällt, bei­de wis­sen sich nicht zu bewe­gen, weil sie fürcht­en, dass man ihnen sofort das piefige Milieu anmerkt, dem sie entstam­men, bei­de sind unkul­tiviert, unge­bildet, lang­weilig, bei­de sind Platitü­den­dresch­er, in deren Waschbret­thir­nen außer tak­tis­chen Erwä­gun­gen nie ein eigen­er Gedanke vorstel­lig wurde. Bei­de geben sich nass­forsch, sind aber tat­säch­lich feige bis in die Band­scheiben­schä­den. Bei­de sind die Inkar­na­tion dessen, was der Schwurbe­lant Adorno den “autoritären Charak­ter” nan­nte und man bei der Zeit bis heute den “hässlichen Deutschen” nen­nt. Nie­man­des Auge ruht mit Wohlge­fall­en auf ihnen. Wer wollte solche Fig­uren an sein­er Mit­tagstafel haben? Ein Kaf­fee wäre wahrlich das Äußer­ste, was man sich an Höflichkeit und ent­ge­genk­om­mender Zivil­ität abrin­gen kön­nte…“ (Michael Klonovsky)


29.6.2019: Satzbau. So wichtig!


28.6.2019: A: „Ich wäh­le ab sofort die Grü­nen, die wollen 100 Euro Energiegeld zahlen!
B: „Aber dafür wollen sie eine CO2-Steuer ein­führen…!“
A: „Aber erst gibt’s 100 Euro!“
B: „Aber das Geld nimmt man dir mit der CO2-Steuer wieder weg!“
A: „Aber es gibt erst mal Geld, ich brauche Geld!“
B: „Ja, weil dir die Energiewende keins lässt!“
A: „Energiewende, genau. Die ist gut!“
B: „Und kostet dich bares Geld!“
A: „Doch nur, weil die Braunkohle immer noch sub­ven­tion­iert wird!“
B: „Wenn Kohle und Atom vom Netz sind und sowohl die Energieerzeuger als auch die Ver­brauch­er Sub­ven­tio­nen bekommen…wer bezahlt dann eigentlich die Energie?“
A: „Die Grü­nen! Die geben jedem 100 Euro Energiegeld!“


24.6.2019: Es war klar, dass der Spiegel am soge­nan­nten „Deal des Jahrhun­derts“ etwas auszuset­zen haben würde, denn dieser Plan für einen Nahost­frieden ist von Trump. Es mag auch sein, dass vielmehr diejeni­gen richtig liegen, die behaupten, es könne erst dann Frieden geben, wenn der let­zte Küm­mer­er und Scheck­aussteller abge­zo­gen ist, die Palästi­nenser sich selb­st über­lassen hat und diese erst­mals in ihrer kurzen Geschichte für sich selb­st sor­gen müssen. Was aber auf alle Fälle stimmt, ist die Tat­sache, dass SPON-Redak­teure immer lustigere Sachen schreiben, je wärmer es wird. Bei gefühlten 40° in den Ham­burg­er Büros zum Beispiel sowas hier:

„Manch­es wirkt unfrei­willig komisch, etwa wenn der Plan Dubai und Sin­ga­pur zum Vor­bild für das West­jor­dan­land und den Gaza­s­treifen erk­lärt. Bei­de asi­atis­che Städte ver­danken den Auf­schwung ihren riesi­gen Flughäfen. Wed­er im Gaza­s­treifen noch im West­jor­dan­land gibt es derzeit einen funk­tion­ieren­den Flughafen, und in Kush­n­ers Plan ist auch kein­er vorge­se­hen.“

Dass der wirtschaftliche Erfolg eines Lan­des von der Exis­tenz eines Großflughafens abhängt, muss zumin­d­est für Berlin stim­men – und in diesem Fall sollte der R2G-Sen­at alles dafür tun, BER weit­er am Boden zu hal­ten. Wirtschaftlich­er Erfolg kön­nte natür­lich auch, wie im Fall Sin­ga­purs oder Dubais, an anderen Fak­toren liegen. Etwa jenen, die man man als ökonomis­che Frei­heit beze­ich­net. Rechtssicher­heit, Ver­tragssicher­heit, keine über­mäßi­gen Steuern, gut aus­ge­bildete Fachkräfte…Berlin würde auch mit BER nicht, Sin­ga­pur auch ohne Chan­gi pros­perieren.

Was den Super­plan von Trump ange­ht, empfehle ich, erst ein­mal abzuwarten. Nach 70 Jahren verge­blichen Bemühens, die ara­bis­che Seite zum Frieden zu bewe­gen, kommt es auf einen Ver­such mehr nun wirk­lich nicht an.


20.6.2019: Zugegeben, es ist schon eine Weile her, dass ich glaubte, durch das Lesen von ein­er Hand­voll deutsch­er Medi­en all­ge­mein aus­re­ichend informiert zu sein. Neu an mein­er Skep­sis ist jedoch, dass deutsche Medi­en, die nach außen wirken, offen­bar andere Mel­dun­gen abset­zen als jene, die das Volk ruhig hal­ten und von der eige­nen Großar­tigkeit überzeu­gen sollen. Die „Deutsche Welle“, zwangs­fi­nanziertes Aus­landssprachrohr deutsch­er Inter­essen, berichtet, unsere Kan­z­lerin sehe „starke Beweise“ dafür, dass der Iran hin­ter den Angrif­f­en auf zwei Öltanker im Per­sis­chen Golf stecke. Soweit, so gut. Möglich ist das, denkbar und wahrschein­lich sog­ar. Aber warum teilt die Kan­z­lerin diese Erken­nt­nis mit der Welt, nicht jedoch mit ihrem klimahüpfend­en Volk? Warum muss ich sowas auf Englisch lesen, statt es mir von Kle­ber­cläusen und Gause­gun­du­las auf deutsch erzählen zu lassen und warum appeast sich der Maas-Anzug immer noch durch die Medi­en der Welt, um zu „deeskalieren“? Soweit ich das sehen kann, berichtete KEIN deutsches Inlandsmedi­um von den Evi­den­zen, die Merkel so strong vor Augen ste­hen. Dum­mer deutsch­er Michel, das musst du nicht wis­sen?


19.6.2019: Die Klatsche, die sich Scheuer und die CSU für ihre Maut-Pläne nun in Europa geholt haben, war hochver­di­ent. Doch kein Jubel für die “Europäis­che Gerechtigkeit” bitte! Die Richter hät­ten die Maut sich­er passieren lassen, wenn es nicht die “Gegen­rech­nung” mit der Kfz-Steuer in Deutsch­land gegeben hätte. Man kon­nte wohl nicht aus­re­ichend erk­lären, wie das “gerecht” von­stat­ten gehen sollte.

Die Maut­pläne waren ein weit­er­er Beweis dafür, das die Poli­tik ihre Fin­ger nicht vom Geld der Bürg­er (nicht nur der eige­nen) lassen kann und gierig wird, wenn sie erst mal die Hand erst mal in der Tasche der Bürg­er hat. Deshalb wer­den Reg­ulierun­gen und Geset­ze in diesem Land ja auch nicht kor­rigiert oder durch bessere erset­zt, son­dern durch weit­ere ergänzt. So häuft sich Abgabe auf Steuer auf Zuschlag. Man kann eben nicht eine Maut haben und eine Kfz-Steuer, man wollte aber gern bei­des.

Ähn­lich ist es beim Sol­i­dar­ität­szuschlag, den man zwar abschaf­fen soll und will, aber doch lieber noch nicht so ganz. Einge­führt wurde er übri­gens von heute auf mor­gen, an einen allmäh­lichen Ein­stieg, indem man erst mal nur die „Reichen“ belastete, dachte man damals nicht.

Auch die geplante CO2-Steuer soll nicht einen geplanten Umbau der Wirtschaft in Rich­tung Dekar­bon­isierung abbilden – wir lassen hier mal bei­seite, ob dies über­haupt nötig und möglich ist – son­dern als zusät­zliche Ein­nahme dienen. Die Steuer­mil­liar­den wür­den mit den entsprechen­den Dekla­ra­tio­nen prob­lem­los im all­ge­meinen Staat­shaushalt ver­sick­ern. Es gibt genug Ini­tia­tiv­en, Bewe­gun­gen und Hash­tags, die sich über mehr Steuer­milch in den staatlichen Zitzen freuen.

Dabei ist eine CO2 Steuer sog­ar dur­chaus denkbar! Ehrlich, kein Scherz! Es stünde sog­ar eine Steuer bere­it, die bei Ein­führung der CO2-Steuer ersat­z­los weg­fall­en müsste. Da bei sämtlichen Waren, Dien­stleis­tun­gen und Prozessen CO2 einkalkuliert wer­den und berech­net wer­den kann, kommt als Sub­sti­tut nur die Umsatzs­teuer in Frage. Noch Inter­esse, Herr Scholz?


17.6.2019: 70 Jahre Luft­brücke und Berlin bringt es fer­tig, die Lan­de­genehmi­gung für die muse­alen Rosi­nen­bomber zu ver­weigern. God­speed, liebe Luft­brück­en­piloten. Danke für das, was ihr vor 70 Jahren für uns getan habt. Kommt gut nach hause, wir haben euch eine opti­male Route für die Rück­reise berech­net.


16.6.2019: Wir wis­sen noch nicht genau, was den gigan­tis­chen Black­out verur­sacht hat, der in halb Südameri­ka die Stromver­sorgung lah­mgelegt hat. Ver­mu­tun­gen sind aber erlaubt und drän­gen sich ger­adezu auf. Ein kom­plex­es Sys­tem wie ein tausende Kilo­me­ter und Mil­lio­nen Ver­brauch­er umfassendes Netz bricht aber vor allem wegen zwei sehr unter­schiedlichen Phänome­nen zusam­men: zu viel Aufmerk­samkeit (also Exper­i­mente wie die deutsche Energiewende) oder zu wenig davon. Ganz gle­ich ob in Argen­tinien am Ende ein Umspan­nwerk, aus­ge­fal­l­ene Tur­binen, Leitungss­chä­den oder men­schlich­es Ver­sagen für den Aus­fall ver­ant­wortlich gemacht wird – Net­ze dieser Größe müssen über Reser­ven ver­fü­gen, in Sek­toren unterteilt sein und dadurch genü­gend Resilienz haben, um auch im Störungs­fall keinen kom­plet­ten Black­out zu erlei­den. Wir soll­ten nicht glauben, dass solch ein ener­getis­ch­er Super-Gau nicht auch in Deutsch­land längst in Reich­weite liegt.

Unser Strom­netz ist längst „auf Kante genäht“ und in den näch­sten Jahren wer­den wir das dünne Fäh­nchen noch weit­er belas­ten. Die let­zten AKW gehen vom Netz, dann kom­men die grund­last­fähi­gen Kohlekraftwerke dran. Vielle­icht dür­fen dann wenig­stens unsere hochef­fizien­ten Gaskraftwerke durchge­hend laufen, die derzeit kaum kos­ten­deck­end betrieben wer­den kön­nen – nicht jedoch wegen des Kohle­stroms, der „die Net­ze ver­stopft“, son­dern wegen der Vor­fahrt für Son­nen- und Winden­ergie. Vielle­icht sollte das mal jemand bei Gele­gen­heit den Trot­teln bei eXtra‑3 erk­lären.
Wie auch immer, die Lücke wird größer, die Resilienz des Gesamt­sys­tems klein­er. Argen­tinien ist chro­nisch pleite und rutscht von ein­er Wirtschaft­skrise in die näch­ste. Da haben solche Dinge wie Strom­net­ze nur geringe Pri­or­ität. Es han­delt sich wie über­all auf der Welt um ein soge­nan­ntes Low-Inter­est-Prod­uct und die beste­hen zu 99% aus Desin­ter­esse und zu einem Prozent aus Panik. Strom ein­fach da, ganz selb­stver­ständlich. Er kommt aus der Steck­dose. Bis…
 
Mit dem kölschen Motte „Et is noch immer joot jejange“ soll­ten wir endlich Schluss machen und unsere Stromver­sorgung wieder bre­it­er auf­stellen. Kernen­ergie, Gas, mod­erne und saubere Kohlekraftwerke und natür­lich auch gern Sonne und Wind. Aber nicht als Net­zfluter ohne Bedarf­ss­teuerung und ohne Grund­last­fähigkeit, son­dern zum lokalen Ver­brauch oder zum Betrieb dezen­traler Prozesse abseits der Net­ze. Der Black­out in Südameri­ka ist eine War­nung: Man spielt nicht mit der wichtig­sten tech­nis­chen Ressource ein­er Indus­triege­sellschaft!

12.6.2019: Top-Idee! HSV und Hannover96 zusam­men­le­gen! #fromAshes2champion

11.6.2019: Mögen Sie Man­gos? Ich mag Man­gos! Und der Kli­mawan­del mag Man­gos auch. So zu lesen in einem SPON-Artikel, der uns erzählt, dass auf den Philip­pinen zwei Mil­lio­nen Kilo Man­gos „wom­öglich wegen des Kli­mawan­dels“ zu ver­rot­ten dro­hen. „Nanu?“, denkt man sich, ist die Ernte schlecht? Im Gegen­teil! Sie ist zu gut. El Niño (übri­gens ein Wet­ter­phänomen, kein Kli­mawan­deld­ings­bums) brachte frühe Blüte und Reife und weil die philip­pinis­chen Man­gos zu den Besten über­haupt zählen, würde man den Bauern nun gern grat­ulieren und dabei ihre köstliche Man­gos essen. Doch lei­der ist der Kli­mawan­del unbarmherzig. Der sorgt näm­lich für rück­läu­fige Exporte, weil er die Bauern offen­bar dazu zwingt, Pes­tizide in Massen einzuset­zen, vor deren Rück­stän­den sich die Kon­sumenten fürcht­en. Nun bleibt man also wegen des Kli­mawan­dels auf der leicht verderblichen Ernte sitzen. Ist es nicht wun­der­bar, dass man dem Kli­mawan­del heute selb­st klare Fälle von Mis­s­wirtschaft, fehlen­der Bil­dung und man­gel­haftem Mar­ket­ing in die Schuhe schieben kann? Apro­pos Schuhe: die Blase, die ich mir in Prag gelaufen habe…ich bin sich­er, das wäre ohne Kli­mawan­del nicht passiert!

4.6.2019:  Was muss man oft von bösen,
Män­nern hören oder lesen!
Der eine macht nur ungern Platz,
bei Frauen­quot’ und Män­ner­hatz.
Des and’ren Opfer frau ver­misst,
weil er im Amt geblieben ist.
Und die Moral von der Geschicht:
Stokowskis Gnade kriegt Mann nicht!


1.6.2019: Jed­er Tag im alten Ägypten endete damit, dass Son­nen­gott Re „ver­schluckt“ wurde, dann durch die Duat (Unter­welt) hin­durch musste, um am näch­sten Mor­gen wieder seine Son­nen­barke besteigen und durch den Him­mel fahren zu kön­nen. Die „Zwis­chen­zeit des Re“ nan­nte man Nacht. Diese unum­stößliche Wahrheit der Göt­ter war durch astronomis­che Beobach­tun­gen gut gesichert. Es gab nur wenige Zwei­fler (nen­nen wie sie Re-Leugn­er), von deren abwe­ichen­den Erk­lärun­gen lei­der nichts in Bildern oder Grab­schmuck auf die Nach­welt gekom­men ist. Später stellte sich her­aus, dass es tat­säch­lich bessere Erk­lärun­gen für den Tag-Nacht-Zyk­lus gab, als den Son­nen­gott Re, der einen recht ein­töni­gen Job hat­te. Eigentlich wollte ich ja etwas Tröstlich­es zu den Panikmach­ern, Tripel-F-Kids, Gre­tais­ten und Kli­man­ot­standsver­hängern sagen. Ich weiß auch nicht, wie ich da aus­gerech­net an Ägypten denken muss.


28.5.2019: Die Europawahl ist durch und die Grü­nen (nur in Deutsch­land) kön­nen vor Kraft kaum laufen. Höch­ste Zeit, einen Gang höher zu schal­ten und der neuen Rolle als “Volkspartei” (man stre­iche “Volk”, denn das Wort mag Robert Habeck gar nicht) gerecht zu wer­den. Man schal­tet Mit­glieder­wer­bung auf Face­book und fängt sich dort natür­lich sofort die übel­sten Kom­mentare ein. Unschön, gewiss. Nicht mein Stil außer­dem. An der­lei Schmähun­gen beteilige ich mich nicht. Ich warte lieber in Ruhe ab, bis die Grü­nen sich selb­st und von ganz alleine zur Strecke brin­gen, so wie in diesem Dis­claimer, wo dem ver­stock­ten Face­book-Pub­likum nochmal die Spiel­regeln erk­lärt wer­den.

Dazu kann ich nur sagen: Aber sich­er Robert! Ehren­sache! Mach’ ich doch doch immer! 😉


26.5.2019: Just remem­ber: don’t drink and vote!


24.5.2019: Darf ich vorstellen, das ist “Demokratie in Europa” die “Partei” von Yanis Varo­ufakis. Nach­dem seine linke Bewe­gung DiEM25 in der Bedeu­tungslosigkeit vor sich hin düm­pelt und die Ter­mine der Wel­trev­o­lu­tion schon öfter ver­schoben hat als der BER seine Eröff­nung, hat er beschlossen, sich von deutschen Protest­wäh­lern – die voller Verzwei­flung die Alt­parteien nicht mehr und die Schwe­fel­buben noch nicht wählen wollen – in ein europäis­ches Man­dat hieven zu lassen. Weil linke Ideen derzeit nicht so richtig ver­fan­gen, möchte Yanis sein Wägelchen nun an das Grüne Fliewatüüt hän­gen und ver­spricht schon mal, deren Steig­bügel­hal­ter zur Macht zu sein, indem er einen AOC-mäßig endgeilen “Green New Deal” auch für Europa ver­langt. Über­set­zt hieße das, die mod­er­feucht­en Träume der Grü­nen nach Dein­dus­tri­al­isierung, Zwangs­däm­mung aller Häuser, ein­er halbe Mil­lion Euro Kosten pro Haushalt, Flugver­boten, Fleis­chver­bot etc. wahr wer­den zu lassen. Zum Glück zeigt bere­its das Logo der Partei, dass der Wäh­ler einen gewalti­gen Vogel haben muss, um beim Yanis ein Kreuz zu machen. Die Antwort lautet also: ohne 5‰ nicht wählbar!


22.5.2019: Proud­ly Mem­ber of Block­list. Was für ein erbärm­lich­es Würstchen! Kann natür­lich sein, dass ich da schon länger ges­per­rt bin, schließlich habe ich dort noch nie was gele­sen geschweige denn gepostet.


20.5.2019: Betrunk­ene Män­ner, die wie pick­e­lige Teenag­er agieren. Haupt­darstel­lerin ver­pix­elt. Haupt­darsteller im zer­schlis­se­nen Unter­hemd, aber nicht Bruce Willis. Sechs Stun­den Roh­ma­te­r­i­al bei ein­er End­fas­sung von nur 6 Minuten. Zwei Jahre Cut und Post-Pro­duc­tion. Zumin­d­est Hol­ly­wood kommt als Urhe­ber des Stra­che-Videos nicht in Frage.


13.5.2019: Richtig­stel­lung. Ich habe gegen meine eigene „Regel Num­mer 1“ ver­stoßen, welche lautet „schreib keinen Scheiß“. Denn der Spiegel-Artikel zur Steigerung des Wirkungs­grades bei der Elek­trol­yse bezog sich lediglich auf die Gaserzeu­gung, nicht jedoch auf den voll­ständi­gen P2G2P-Prozess. Die von mir erwäh­nte Carnot-Schwelle „lauert“ natür­lich nicht bei der Elek­trol­yse und der anschließen­den Methanisierung, son­dern erst bei der Rück­ver­wand­lung des so gewonnenen Gas­es über ther­mis­che Prozesse (Ver­bren­nung). Ich hat­te den Gesamt­prozess der Stromerzeu­gung im Auge, von dem im Artikel aber gar nicht die Rede war. Die Syn­these von Methan ist natür­lich kein Carnot-Prozess und unter­liegt auch nicht der Wirkungs­gradbeschränkung, auch wenn es dort natür­lich eben­falls zu Ver­lus­ten kommt. Wie beschrieben gibt es heute tech­nisch die Möglichkeit, bei der Erzeu­gung von Gas Wirkungs­grade von 75% zu erzie­len und es mag auch noch Luft nach oben sein, das ist kor­rekt. Meine Darstel­lung war es ein­deutig nicht. Ich ziehe meinen Spott also zerknirscht zurück und werde damit stattdessen auf einen Artikel warten, der ähn­liche Erfolge bei der Rück­ver­stro­mung meldet. Denn das ist es ja, was als Spe­icher­medi­um der Zukun­ft zur Sich­er­stel­lung der Ver­sorgungssicher­heit propagiert wird. Die Her­stel­lung von Gas ist nur der erste Schritt des P2G2P-Ver­fahrens.


3.5.2019: Demokratie leben (!) kann so geil sein, wenn der Staat das Cater­ing bezahlt! Die Essen­saus­gabe für die Förder­pe­ri­ode (ein Wort, schön­er als ein Fünfhun­der­teu­roschein) 2020 nimmt ab sofort Bestel­lun­gen ent­ge­gen, es müssen aber schon geeignete Pro­jek­te sein, also nicht irgend so’n Mist! 2016 förderte man u. A. kün­st­lerisch wertvolles wie den Druck von Koransuren samt Erk­lärung auf Bierdeck­el, wie wäre es dann für 2020 mit “Hijab demokratisch col­o­ri­eren – mehr Farbe für eine bunte Gesellschaft”. Das Fam­i­lien­min­is­teri­um bezahlt die Anstre­ich­er und die Wachs­mal­s­tifte. Aber hin­ten anstellen, Fre­unde! Das ist meine Idee! Denkt euch selb­st was schönes aus! Möge der bessere gefördert wer­den!


24.4.2019: Nur in einem Land, dessen Regierung Daten­schutz­grund­verord­nun­gen für eine gute Maß­nahme gegen Daten­miss­brauch und Wach­s­tums­beschle­u­ni­gungs­ge­set­ze für Wach­s­tums­beschle­u­niger hält, kann man eine #more­Wom­an­More­Peace-Res­o­lu­tion für ein wirk­sames Mit­tel hal­ten, um „sex­ueller Gewalt gegen Frauen in Kon­flik­ten“ beizukom­men. Man muss Län­dern und Regierun­gen, die diese Gräuel zulassen und sog­ar fördern, die Mit­tel stre­ichen, sie inter­na­tion­al isolieren und vor inter­na­tionalen Gericht­en zur Ver­ant­wor­tung ziehen! Not­falls muss man ihnen schlicht auf’s Maul hauen. Aber dann wäre die UN-Vol­lver­samm­lung nur noch zu 20% gefüllt und auch der Sicher­heit­srat müsste aufräu­men: dort sind derzeit Südafri­ka und Indone­sien nicht­ständi­ge Mit­glieder. In bei­den Län­dern braucht es für sex­uelle Gewalt gegen Frauen nicht mal einen „Kon­flikt“, in Südafri­ka genügt es bere­its, ein Taxi oder Uber zu besteigen.

Herr Maas, wenn Sie schon unbe­d­ingt in New York den Dr. Wichtig geben müssen, ers­paren Sie uns doch bitte das Gebim­mel, jedes ver­dammt mal, wenn Sie ein Windei gelegt haben. Das ist pein­lich! Ter­ror­grup­pen wie Boko-Haram lesen den Mist nicht ein­mal, den sie bei Twit­ter raushauen und lassen sich davon auch nicht beein­druck­en.

8.4.2019: Kli­ma-News, 11.254 b.c.: “Experten war­nen. Geht die glob­ale Erwär­mung so weit­er, kön­nte die Dicke des Eiss­childes bald nur noch wenige hun­dert Meter betra­gen. Schmelzwass­er über­flutet weite Teile der Land­schaft und macht sie für alle Zeit­en unbe­wohn­bar. Das Wass­er bildet ste­hende Gewäss­er, soge­nan­nte Seen, in denen sich Mück­en explo­sion­sar­tig ver­mehren, die Sed­i­mente des geschmolzenen Eis­es wehen als giftige Fein-Stäube (Lös) durch die Lande und ver­ringern die durch­schnit­tliche Lebenser­wartun­gen unser­er Jäger und Samm­ler um eine Mondlänge auf 27 Son­nen­jahre. Das gesamte Ökosys­tem der Erd­scheibe ist in Gefahr, es dro­ht die Aus­löschung der Men­schheit. Anhänger der Moos-Schama­nen (Grüne) sind der Mei­n­ung, der Men­sch sei die Ursache für die Katas­tro­phe, weil er ja unbe­d­ingt dieses neu­modis­che Feuer ver­wen­den wolle. Ja schlim­mer noch, bere­its der aufrechte Gang sei das Grundü­bel, weshalb alle wieder auf allen vieren krabbeln und Moss fressen soll­ten, um die Katas­tro­phe abzuwen­den. Anton Moos­re­it­er kritzelte an die Höh­len­wand des Häuptlings die Losung “Ohne Moos nix los” und forderte die Jäger auf, statt mit neu­modis­chen im Feuer gehärteten Speeren lieber mit Son­nen­strahlen zu jagen. Klimahöh­len­maler Schel­len­hu­ber erk­lärt besorgt: “Jed­er darf noch zwei Eiswür­fel in sein Getränk tun, dann ist das Kontin­gent der Men­schheit erschöpft.”
Das ist übri­gens der Grund, warum der Gin Ton­ic erst im 20. Jahrhun­dert wieder­ent­deckt wurde…
…inter­es­sant auch, dass ger­ade in den Alpen die Gletsch­er immer wieder Bäume freigeben, die dort vor eini­gen tausend Jahren wuch­sen. Allein die Baum­gren­ze lag früher schon deut­lich höher. Man find­et diese Bäume (oder die Reste davon) noch in der Erde ver­wurzelt und sie hat­ten Zeit, dort teil­weise mehrer hun­dert Jahre alt zu wer­den. Soviel zur Sin­gu­lar­ität unseres Klima­holozän und der antro­po­ge­nen Kli­makatas­tro­phe und der Gletsch­er­schmelze, lieber Focus!


1.4.2019: Stuttgart (dap). Auf Drän­gen der grü­nen Lan­desregierung set­zte Bil­dungsmin­is­terin Eisen­mann (CDU) bei der Kul­tus­min­is­terkon­ferenz durch, dass ab dem Schul­jahr 2019/2020 das Cur­ricu­lum im Fach Biolo­gie den Anforderun­gen ein­er sich wan­del­nden Gesellschaft angepasst wird. Die soge­nan­nte „Pho­to­syn­these“ wird zur The­o­rie zurück­gestuft und aus dem Lehrplan genom­men. Die unwis­senschaftliche Behaup­tung, grüne Pflanzen wür­den das karzino­gene Kli­makiller- und Luftver­schmutzungsmolekül CO2 in Glukose und Sauer­stoff umwan­deln, könne der einge­hen­den Prü­fung grün­er Fach­gremien nicht länger stand­hal­ten. Zulet­zt sei auch eine langjährige Studie mit Wün­schel­ruten und Energiepen­deln zu der abschließen­den und unum­stößlichen Wahrheit gelangt, Pflanzen bräucht­en nur Licht, Wind, Wass­er (also Erneuer­bare Energien) und Liebe um zu wach­sen, so Eisen­mann. Die notwendi­ge Neuan­schaf­fung der Biolo­giebüch­er der Jahrgangsstufen 7 und 8 wird finanziert von der Stiftung „Wind­kraft? Mehr davon!“, deren Vor­sitzen­der Milan Schlage­tod der Min­is­terin für ihr Engage­ment dank­te.


29.3.2019: Eine Schwalbe macht keinen Som­mer, eine Kor­re­la­tion ist noch lange kein Kausalzusam­men­hang und 3,7 mm Meer­esspiege­lanstieg lassen Mosam­bik nicht kni­etief im Wass­er versinken. Aber langsam bin ich es leid, gegen die Klima­panik anzuschreiben und auf Phänomene wie Post­glaziale Hebung, exzes­sive Grund­wasser­nutzung, mis­er­ablen Küsten­schutz, Gezeit­en, Ero­sion, Vulka­nis­mus, Plat­ten­tek­tonik uvm. zu ver­weisen. Ja, der Meer­esspiegel steigt, das tut er aber schon seit min­destens 10.000 Jahren. Nein, nicht über­all und auch nicht gle­ich­mäßig und wenn es auch teil­weise men­schliche Ursachen dafür gibt, dann nicht den anthro­po­ge­nen Kli­mawan­del, son­dern men­schliche Dummheit (siehe Küsten­schutz). Außer­dem frage ich mich, wie man der rein sta­tis­tisch ermit­tel­ten Zahl von 3,7 mm der­art apodik­tis­che Bedeu­tung zumessen kann, wo doch schon die Mess­fehler auf­grund der Wellen­be­we­gun­gen der Meere um ein Vielfach­es größer sind. Aber bitte sehr, bleibt bei eur­er Panikmache. Gebt der Men­schheit „noch zehn Jahre“ bis zum Unter­gang, so wie ihr das schon seit 1995 tut, ohne dass auch nur eine eur­er Prog­nosen je einge­treten wäre – eben­so wie bish­er JEDE Mod­ell­rech­nung des IPCC daneben lag.


25.3.2019: Berlin bekommt eins auf den Deck­el
Liebe Leser, falls Sie in Berlin leben: schauen sie drin­gend unter ihrem Bett nach, ob sich dort nicht das Mieten­mon­ster wohnt, um ihre Träume zu stehlen. Falls die dort eins find­en, gegen sie zur SPD-Frak­tion des Sen­ats und lassen sie sich diese ihre Träume aus dem volk­seige­nen Staub­sauer­beu­tel der bek­loppten Ideen klauben. Denn nir­gends ist Poli­tik der SPD infan­til­er als in Berlin, wo sie längst All­t­ag, Träume und Exis­tenz von Bürg­ern und Inve­storen bedro­ht. Denn Vor­sicht! Der „Mietendeck­el“, den Sozi-Super­girl dem Mieten­mon­ster ver­passen möchte, sieht nicht zufäl­lig wie ein Bierdeck­el aus, er funk­tion­iert auch so! Denn am Ende muss die Striche auf dem Deck­el jemand bezahlen. Wie es wohl weit­er geht? Wer­den in Berlin Wohn­berech­ti­gungss­cheine vom Him­mel fall­en? Wird es in Berlin aufhören zu reg­nen, wenn das Mieten­mon­ster tot ist? Warum trägt Sawsan Chebli eine rote Maske, wenn sie doch über­all erkan­nt wer­den will? Kann die SPD wirk­lich fliegen und wem muss man für diesen ham­merblö­den Film eigentlich bis zum jüng­sten Tag mit der flachen Hand lock­er gegen die Stirn klatschen?  Bleiben Sie deshalb unbe­d­ingt dran für den näch­sten Teil der Sozi-Super­girl-Super­helden­ga­ga aus dem Hause Müller.


23.3.2019: Nach bluti­gen Ter­ro­ran­schlä­gen ist es seit eini­gen Jahren gute west­liche Tra­di­tion, für das Gegen­teil dessen zu demon­stri­eren, für was die Morde began­gen und gerecht­fer­tigt wur­den. Wenn intol­er­ante, religiös hirn­ver­lötete Selb­st­mor­dat­ten­täter sich und andere in die Luft spren­gen, reagiert die Öffentlichkeit beispiel­sweise stets mit Tol­er­anzedik­ten und Jet­zt-erst-recht-tiraden. Da ganz Neusee­land von der Pre­mier­min­is­terin bis zur Polizistin nun Kopf­tuch trägt, muss der Massen­mörder von Christchurch wohl für die Befreiung der mus­lim­is­chen Frau vom religiös-trib­alen Patri­ar­chat einge­treten sein, weshalb man nun das Kopf­tuch als Zeichen für den Sieg eben dieses ver­bohrten religiös ver­brämten Patri­ar­chats anlegt. Wer­den ehe­ma­lige Mus­li­mas in Neusee­land, die es schafften, das Kopf­tuch abzule­gen, um frei und selb­st­bes­timmt zu leben, nun scheel angeschaut, weil sie sich dem Gebot der Sol­i­dar­ität nicht beu­gen? Eige­nar­tig diese Sym­bo­l­ik, oder? So voller dop­pel­ter Böden…ob Jacin­da Ardern sich darüber bewusst ist, welche ver­schiede­nen Ebe­nen die Begeis­terung hat, wenn ihr Kon­ter­fei samt Schleier auf dem Burj Khal­i­fa in Dubai prangt?


16.3.2019: Von Licht allein leben? Natür­lich Blödsinn! Man muss schon auch das Klima­gas CO2 essen, Wurzeln schla­gen und rasch mit der Pho­to­syn­these anfan­gen. Das muss der Weg sein, der den Kli­maret­tern vorbes­timmt ist. Schon mal drüber nachgedacht, dass Fußpilz ein Fin­gerzeig sein kön­nte, eine Sym­biose zur Nahrungsauf­nahme einzuge­hen, wie viele Bäume das mit ihren Füßen (Wurzeln) auch tun? Also, liebe Kli­maret­ter, statt das CO2 zu ver­teufeln, esst es! Und die Hände immer schön zum Him­mel und den Schritt zur Wiese hin öff­nen. Wohl bekomm’s!


13.2.2019: „Kein­er blickt mehr durch bei diesem Brex­it-Wirrwar, ich höre schon gar nicht mehr zu!“ Solche Worte hört man häu­fig dieser Tage. Deal, No-Deal, Ver­längerung, Elfme­ter­schießen, Münze werfen…und in der Tat ist noch nichts entsch­ieden. Am Ende läuft jedoch alles auf vier Wege hin­aus:
1 und 2) Sollte es irgen­deinen Deal geben, wird die EU im Fall von „Ris­ing UK“ sagen, dass der Deal dies bewirk­te. Fällt das Kön­i­gre­ich jedoch in eine lange Depres­sion, wird man in der EU behaupten, dass es ohne Deal noch schlim­mer gekom­men wäre.
3 und 4) Gibt es am Ende keinen Deal, würde man in Brüs­sel eine Rezes­sion in Großbri­tan­nien allein dem Brex­it zuschieben. Gin­ge es ohne Deal aber aufwärts mit der Wirtschaft, wäre das wohl der Anfang vom Ende der EU wie wir sie ken­nen. Ein Aus­tritt ohne erpresserische Knebelung ist dann erwiesen möglich und gle­ichzeit­ig der Beweis erbracht, dass es auch ohne EU geht. Das wäre wie die Tür hin­ter dem Hor­i­zont in der „True­man-Show“ oder ein Wind­hund, der beim Ren­nen die Hasenpfote erwis­cht – ein Red-Pill-Ereig­nis. Ein Deal mit Großbri­tan­nien, egal wie er aus­fällt und ob er am Ende vielle­icht nur den Import von Peter­silie regelt, ist wichtig für die EU-Bürokratie, denn so behält sie die Deu­tung­shoheit über die wirtschaftliche Entwick­lung der Briten und eine Beruhi­gungs- oder Drohkulisse gegen weit­ere Seg­re­ga­tio­nen. Ein „No-Deal-Brex­it“ ist mit­tel­fristig eine 50:50 Wette auf den Bestand der EU.


12.3.2019: Buch­stäblich jedes mal, wenn ich einen neuen Artikel veröf­fentliche, ver­liere ich Abon­nen­ten meines Newslet­ters. Gle­ichzeit­ig tra­gen sich neue Abon­nen­ten ein. Das Net­to­plus ist ger­ing, aber vorhan­den. Ich sehe das als Indiz dafür, dass ich rei­hum irgend­wann jedem mal der­art auf die Füße trete, dass man lieber nichts mehr von mir lesen möchte. Das ist gut, denn ich möchte nicht eines Tages fest­stellen müssen, dass ich auch nur eine Gele­gen­heit zum Freis­toß aus­ge­lassen habe. Bevor ich mich behaglich in einem Mei­n­ungsko­r­ri­dor ein­richte, wo es wegen der befohle­nen fest geschlosse­nen Rei­hen schnell eng wird, verderbe ich es mir lieber mit allen und habe eine Gedanken­länge Sicher­heitsab­stand in alle Rich­tun­gen.


12.3.2019: Am 11. März 2011 müssen die Kühlsys­teme in Fukushi­ma voller Cola und Bier gewe­sen sein, weshalb sie dann anlass­los kol­la­bierten. Die Geschichte ging übri­gens so weit­er: der Kol­laps des AKW löste einen Tsuna­mi und ein Erd­beben der Stärke 9,1 aus, bei denen zum Glück nie­mand mehr zu Schaden kam. Logisch! Die Opfer waren ja schon durch die Atom­katas­tro­phe gestor­ben! Lan­deszen­trale poli­tis­che Ein­bil­dung! Kann man sich nicht aus­denken!


4.3.2019: Tim Pool liegt richtig wenn er sagt, dass die Demokratin AOC alias Oca­sio-Cortez momen­tan die beste Waffe der Reps gegen die Dems ist. Die Demokrat­en schieben sie auch noch frei­willig ins Schaufen­ster und machen jeden Mist mit, den sie verzapft — auch wenn es ihnen in den Umfra­gen mas­siv schadet. Da wird offen­bar in Ameri­ka ger­ade ein gigan­tis­ch­er Schulz­zug aufs Gleis 2020 geset­zt… Oca­sio-Cortez set­zt sich auch an die Spitze des Protestes in New York, die eine Investi­tion von Ama­zon ver­hin­dern wollen — und zwar mit der ökonomisch hirn­ris­si­gen Begrün­dung, die drei Mil­liar­den Steuer­erle­ichterung, die die Stadt Bezos zuge­sagt hat (über einen Zeitraum von mehreren Jahren), solle die Stadt bess­er in Schulen und die U‑Bahn investieren. Man kann aber keinen RABATT auf Steuern INVESTIEREN, die man nicht ein­nimmt, weil das Geschäft über­haupt nicht zus­tande kommt! So viel ökonomis­ch­er Unver­stand ist natür­lich Wass­er auf Mühlen, oder wie Bill Clin­ton sagen würde “It’s the econ­o­my, stu­pid!”
Ach, übri­gens: laut Gallup ist die Anzahl der US-Staat­en, die mehrheitlich uns SICHER demokratisch wählen, von 9 auf 6 gesunken. Und das alles, während und SPON, SZ und Tagess­chau jeden Tag erzählen, mor­gen oder spätestens über­mor­gen sei Trump aus dem Amt ver­trieben und suche bei Putin Asyl.

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1.3.2019: Ob wohl die Berater, die Von der Leyen in der Berat­er­af­färe berat­en, Berater haben, die ihnen von diesem Job abger­at­en haben? Darüber ist lei­der nichts bekan­nt. Allerd­ings geht der Wan­der­pokal für die skur­ril­ste Head­line des Tages an den Spiegel: „Von der Leyen heuert Berater für Berat­er­af­färe an“ kann heute nicht mehr übertrof­fen wer­den. Nur die Regierungs-Real­ität ist noch krass­er. Was hier so abge­ht, lässt sich bald gar nicht mehr in Worte fassen.


21.2.2019: Nur zur Einord­nung: die ARD gibt 120.000 € für ein Sprachkonzept aus, mit dessen Hil­fe sich die Zwangs­beiträge beim Bürg­er bess­er anfühlen sollen und die Bere­itschaft zu Beitragser­höhun­gen steigt. Die Idee muss von Homöopa­then entwick­elt wor­den sein. Die sagen auch: was schadet, hil­ft! Irre, oder?


18.2.2019: Da kann man ruhig mal klatschen, Genossen!


3.2.2019: Wofür macht man das alles eigentlich? Das fragte neulich auch ein befre­un­de­ter Autor und wollte wis­sen, wen man mit der hier all­ge­gen­wär­ti­gen Medien‑, Staats- und Parteikri­tik eigentlich zu irgend etwas brin­gen kann. Wahlweise zum Umdenken, Ausste­hen, Laut wer­den oder Protestieren. Ich neige ja ehrlicher­weise auch dem Pes­simis­mus zu, was nicht aus­bleiben kann, wenn man sich seit Jahren vor­wiegend mit den Idi­o­tien und ide­ol­o­gis­chen Ver­stiegen­heit­en von Leuten auseinan­der­set­zt, die „gestal­ten“ wollen und eine „Agen­da“ haben. Was nützt der Spott oder das Zitat ein­er inhaltlichen Unge­heuer­lichkeit? Wen erre­icht man wirk­lich? Doch gele­gentlich springt ein Funke über, wie in dem Beispiel, das ich kurz skizzieren möchte. Anlässlich der let­zten Islamkon­ferenz berichtete ich über eine ger­adezu unge­heuer­liche Ent­gleisung der DTA (Deutsch-Türkische Akademik­er) gegenüber Ser­ap Güler, der Inte­gra­tions­beauf­tragten in NRW. Den Artikel las auf achgut.com auch Mar­ti­na Lenzen-Schulte, die sich bei mir meldete, um sich bezüglich der Quellen des Artikels zu vergewis­sern – ein lobenswertes Vorge­hen, dabei war der Begriff „Relo­ti­ade“ noch gar nicht erfun­den. Die Vorgänge rund um die Islamkon­ferenz und der Umgang mit Frau Güler, der auch mich erzürnte, hat nun Frau Lenzen-Schulte zur weit­eren Recherche zu einem phänom­e­nalen Artikel ver­an­lasst, den sie heute in „The Euro­pean“ veröf­fentlichte. Jedem, der wis­sen möchte, warum ich mir seit Jahren die Fin­ger wund schreibe, sei dieser Artikel emp­fohlen. Genau deshalb mache ich das! Danke, Mar­ti­na Lenzen-Schulte!


1.2.2019: Der Sozial­is­mus ist auf dem Vor­marsch und am näch­sten ist er uns in Berlin-Bran­den­burg, denn dort wird er am kon­se­quentesten geplant. Dachte die Repub­lik noch, der Berlin­er Flughafen käme wegen Schlam­perei nicht ans Fliegen, sieht das im Licht der Fun­zel des Berlin­er Pla­nungs­büros und sein­er Fün­f­jahrpläne nun noch mehr nach Absicht aus. Der soll gar nicht fliegen! Fliegen erzeugt viel zu viel CO2. Genau wie Aut­o­fahren. Deshalb soll das Umland von Berlin nur noch dort wach­sen dür­fen, wo die Bahn (ver­spätet) fährt. Der Autoverkehr wird abgeschafft und kom­plett aus der Pla­nung genom­men. Straßen mit Anbindung an Berlin? Braucht eh keine Sau und die Leute wer­den dem Bran­den­bur­gis­chen Min­is­ter­präsi­den­ten und dem Berlin­er OB die Füße küssen, dass sie an der Demo­bil­isierung der Gesellschaft mitwirken dür­fen. Min­is­ter­präsi­dent befiehl, wir fol­gen! Die poli­tis­che Abschaf­fung des Autos als weit­ere Folge des Fort­set­zungsro­mans “BRD goes DDR” habe ich schon seit Monat­en im Kopf. Die Real­ität in der tox­is­chen Nähe zu Berlin kommt meinen Dystopis­chen Alb­träu­men allerd­ings immer schneller immer näher.


22.1.2019: Han­nover set­zt sich an die Tabel­len­spitze! Nicht im Fußball, wohl aber in der Gen­der-Liga! Keine Red­ner­pulte mehr, nur noch Redepulte, keine Wäh­ler mehr, son­dern Wäh­lende. Alle Lehren­den, Pfle­gen­den und weit­ere Steuerzahlen­den wer­den spon­tan Fra­gen­den, die wis­sen wollen, ob die Bürg­er­meis­tern­den noch alle Tassenden in den Schränk­enden haben!


13.1.2019: Die Energiewende zer­frisst die Reste der deutschen Schw­erindus­trie. Alu- und Kupfer-Hüt­ten, Glaswerke, Walzw­erke und ähn­liche energiein­ten­sive Unternehmen wer­den von den Net­z­be­treibern als „Abschalt­bare Las­ten“ beze­ich­net. Diese kön­nen, wenn es zu soge­nan­nten Prog­nose­fehlern kommt, bin­nen 15 Minuten vom Netz genom­men wer­den, um bei fehlen­dem Energieange­bot, weil Sonne und Wind die Net­zsta­bil­ität nicht aufrechter­hal­ten und nicht schnell Reser­ven zugeschal­tet wer­den kön­nen. Lastab­wurf nen­nt man den Vor­gang, der dafür sorgt, dass in den Büros, Parteizen­tralen und Uni­ver­sitäts­ge­bäu­den, in denen die Energiewende erson­nen wurde (beina­he hätte ich „geplant“ geschrieben), die Lichter nicht aus­ge­hen. Die Schä­den für die Unternehmen sind immens und sie bleiben darauf sitzen. Wir reden hier nicht nur von Pro­duk­tion­saus­fällen, son­dern von echt­en Sach­schä­den an den Anla­gen. 78 Zwangsab­schal­tun­gen allein bei „Hydro Alu­mini­um“ in Neuss und das ist erst der Anfang. Während die indok­trinierten Bürg­er noch glauben, die Energiewende gehe doch gut voran, gehen in der deutschen Indus­trie bere­its die Lichter aus. Denn eines ist klar: wenn die Pro­duk­tion von Alu­mini­um, Glas, Kupfer, Zement oder Stahl und andere kon­tinuier­liche Prozesse in Deutsch­land nicht mehr funk­tion­iert, wer­den die Unternehmen abwan­dern oder sich für die Aus­fälle entschädi­gen lassen wollen. Let­zteres aber eher kurzfristig, weil kein Gramm Kupfer jemals durch Entschädi­gungszahlun­gen geschmolzen wird. Die Energiewende wird uns also auf jeden Fall noch teuer zu ste­hen kom­men. Als Ver­brauch­er, als Beschäftigte in der Indus­trie und als Steuerzahler.


12.1.2019: Bulette statt Smooth­ie? Aus­geprägtes Leis­tungs­denken? Höhere Risikobere­itschaft als ein durch­schnit­tlich­er Soja-Lat­te-Schlür­fer? Dann lei­dest du wahrschein­lich unter tox­is­ch­er Männlichkeit und brauchst drin­gend Hil­fe! Erkenne, dass Männlichkeit ein Kon­strukt ist, checke deine Priv­i­legien, reflek­tiere deine Macht, fang an zu heulen und suche endlich eine Ärztin auf! Du kannst ja jeman­den mit­nehmen, der dir die Hand hält, du Schluffi! Wer das alles fordert, willst Du wis­sen? Katha­ri­na Alexan­der natür­lich! Die kommt aus Ham­burg, ken­nt sich mit inter­sek­tionalem Fem­i­nis­mus aus und pflegt Zim­merpflanzen zu Tode. Und Män­ner natür­lich, diese bier­trink­enden, bulet­ten­fressenden Sozialkon­struk­te. Die Artikel der ze.tt, wie ben­to Zen­tralor­gan der Gen­er­a­tion Gen­der­sternchen, muss man bomben­sich­er archivieren, um eines Tages den Archäolo­gen die Fel­dar­beit zu erle­ichtern, wenn sie her­aus­find­en wollen, wie unsere Zivil­i­sa­tion unterg­ing und ab wann Män­ner wie Frauen nicht mehr danach beurteilt wur­den, wie gut sie sich um ihre Fam­i­lien, ihre Gemeinde ihre Pro­fes­sion und ihr Land sorgten, son­dern welchen pH-Wert ihre Trä­nen hat­ten. Oder aber wie ziehen endlich die Reißleine und lassen ze.tt und ben­to den Weg der Huff­in­g­ton-Post gehen, in den Orkus des gnädi­gen Vergessens, wo sie hinge­hören.


immer noch 10.1.2019: Ein Gespräch von Gun­nar Kaiser mit Moritz Neumeier.
Der Moritz ist wie eine Reiswaf­fel. Viel Vol­u­men, wenig Geschmack und wenn man es mal schafft, die Zähne reinzuschla­gen, staubt es so, dass man hus­ten muss und aus dem Konzept kommt. Inhaltlich wenig Konkretes jeden­falls. Dabei viele Kat­e­goriefehler, von denen mir ein­er beson­ders sauer aufgestoßen ist:
Wenn ich Angst vor dem Aut­o­fahren habe, fahre ich vor­sichtig, kaufe mir einen fet­ten SUV oder fahre Bahn. Wenn ich, wie Neumeier, Angst vor dem Bah­n­fahren habe, fahre ich mit dem Auto (hört, hört!). Wer in Köln Angst vor dem Ertrinken hat, weil der Rhein so tief ist, der kann natür­lich an die Wup­per ziehen. Auswe­ichen ist möglich, eine Risikoein­schätzung führt zur Ver­hal­tensän­derung, die mein Leben nicht neg­a­tiv bee­in­flussen. Aber ist das mit der Angst vor Ter­ror auch so? Wie ver­mei­det man die? Die Hil­flosigkeit bei der Beant­wor­tung dieser Frage kann man auf Wei­h­nachtsmärk­ten und Ver­anstal­tun­gen aller Art beobacht­en. Man kann ja noch auswan­dern, wenn man es kann. Machen mit­tler­weile mehr, als der GEZ lieb sein kann, denn die die abhauen, sind nicht von der Zwangs­beglück­ung befre­it – anders als die, die kom­men. Und was, wenn eine Angst gar nicht auf mich selb­st bezo­gen ist, son­dern meine Kinder, Fam­i­lie, Fre­unde, das Dorf oder meinen Sportvere­in bet­rifft? Was, wenn sich die ganze Gesellschaft in eine Rich­tung bewegt, in der die sozialen Inter­ak­tion­skosten von Jahr zu Jahr steigen, die „gesellschaftlichen Div­i­den­den“ aber immer klein­er wer­den? Grup­pen­sitzung mit Moritz, dass die Angst an ein­er Pilzvergif­tung zu ster­ben, höher ist? Für jeman­den, dessen moralis­ch­er Eckpfeil­er nach eigen­er Aus­sage Empathie ist, kommt er ziem­lich egozen­trisch rüber. Die Ratio­nal­ität ver­lässt er nur, wenn es ans eigene Led­er gehen kön­nte, indem er Bahn fährt oder zum Äußer­sten, dem Auswan­dern greifen würde, um seine Wohlfühlblase nicht zu gefährden. Andere sind nicht so mobil, kön­nen nicht nach Grunewald ziehen und ste­hen auch nicht auf der Bühne, son­dern müssen beim Besuch eines Neumeier-Abends durch eine Sicher­heit­skon­trolle durch oder dür­fen beim Besuch des Wei­h­nachts­mark­tes ihren Glüh­wein auf einem Beton­poller abstellen. Das alles sollte natür­lich nichts mit einem machen, meint Moritz. All die Bedro­hun­gen kom­men „on top“, also zusät­zlich zu Autoun­fällen, Blitzein­schlä­gen, Ertrinken in Köln und deutschen Verge­waltigern mit Kartof­fel­hin­ter­grund.
Bei all seinen schlauen Auswe­ich-Sprüchen bleibt Neumeier doch immer schön im Unkonkreten, was er mit seinen Übertrei­bun­gen per­fekt auss­chmückt. Dort fühlt er sich sich­er, dort ist Elo­quenz entschei­den­der als Fak­ten­sicher­heit. Sein wichtig­ster Beitrag zur Gegen­wartssprache ist deshalb auch nicht „Das ist doch nicht links, son­dern logisch“, son­dern „Das hab‘ ich nicht gesagt“.

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10.1.2019: Jedem Figürchen sein Abitürchen. Gen­er­a­tion Snowflake und Gen­er­a­tion Allah tre­f­fen auf Gen­er­a­tion “Leis­tung wird über­be­w­ertet”. Wer wis­sen will, warum Bil­dungsab­schlüsse in islamis­chen Län­der (aus vie­len anderen Grün­den natür­lich auch) oft das Papi­er nicht wert sind, auf das sie gedruckt wer­den, der schaue sich die Entwick­lung in Deutsch­land an. Um Noten­druck, Frus­tra­tion und Leis­tung­sun­ter­schiede zu ver­mei­den, sollte zwis­chen der Ein­schu­lung und der Einser-Abitur-Feier am besten nur ein großer, kusche­liger Haufen Wat­te liegen, der von “Kum­baya” trällern­den Sozial­be­treuern, Event-Ver­anstal­tern und Glück­skäfern umkreist wird. Am Ende ste­ht dann der garantierte Stu­di­en­platz für Gen­derolo­gie und ver­gle­ichende Freizeitwissenschaften mit Vollpen­sion an ein­er Elite-Uni in der Karibik. Das Leben kön­nte so schön sein…!


2.1.2019: Wer Israel schon ein­mal besucht hat und zudem die dor­ti­gen Wehr­di­ens­ge­set­ze ken­nt, wun­dert sich nicht über die im Stadt­bild all­ge­gen­wär­ti­gen oliv­grü­nen Uni­for­men. Wer die Geschichte Israels und die Feind­seligkeit sein­er Nach­barn ken­nt, wun­dert sich indes nicht über diese Wehrge­set­zge­bung, die (fast) alle jun­gen Erwach­se­nen in die IDF einzieht, Män­ner wie Frauen. Es sei hier nur am Rande erwäh­nt, dass ich die Ver­weigerung gewiss­er ultra­ortho­dox­er Juden, Wehr­di­enst zu leis­ten, nicht nachvol­lziehen kann. Denn die Geschichte zeigte überdeut­lich, dass der Anti­semitismus keinen Unter­schied zwis­chen bewaffneten und unbe­waffneten Juden macht. Aber das ist Sache der Israelis, nicht meine.

Meine Sache ist es schon eher, wenn sich eine deutsche Dozentin an der Hebräis­chen Uni­ver­sität in Jerusalem dazu berufen fühlt, eine Stu­dentin wegen der IDF-Uni­form, die sie trägt, zu maßregeln. Die „Jüdis­che All­ge­meine“ berichtet wie fol­gt:
„Ein ara­bis­ch­er Kom­mili­tone hat­te die junge Frau wegen ihrer Uni­form mit­ten im Unter­richt belästigt und belei­digt, weshalb sich diese an Hil­frich [Dr. Car­o­la Hil­frich] wandte und um Unter­stützung bat. Doch damit war sie wohl an die Falsche ger­at­en. »Sie kön­nen doch nicht ern­sthaft so naiv sein und ver­lan­gen, wie eine Zivilistin behan­delt zu wer­den, wenn Sie hier in Uni­form erscheinen«, blaffte Hil­frich die Stu­dentin an.“

Das muss man erst mal sack­en lassen. Laut Frau Hil­frich entschei­det also eine Uni­form der IDF, ob jemand belei­digt wer­den darf, oder nicht. Dum­mer­weise entschei­det aber seit 70 Jahren ger­ade die Anzahl dieser Uni­for­men und deren Präsenz und Ein­satzbere­itschaft darüber, ob an der Hebräis­chen Uni­ver­sität in Jerusalem über­haupt ver­gle­ichende Lit­er­atur­wis­senschaften unter­richtet wer­den kön­nen! Die Sol­datin­nen und Sol­dat­en der IDF sich­ern die kom­mod­en Bedin­gun­gen, unter denen europäis­che Lit­er­atur-Pro­fes­soren, NGO-Aktivis­ten, ARD-Nahostko­r­re­spon­den­ten und Toden­höfer-Jür­gens ihrer Lieblings­beschäf­ti­gung nachge­hen kön­nen: Juden dranzukriegen, die sich nicht so benehmen, wie es die Anti­semiten von ihnen erwarten. Die richtige Reak­tion, werte Frau Hil­frich, wäre es gewe­sen, den pöbel­nden Araber mit fol­gen­den Worten aus dem Hör­saal zu wer­fen. „Es ist das Ver­hal­ten von Män­nern wie Ihnen, die es notwendig machen, dass israelis­che Frauen 21 Monate Uni­form tra­gen müssen. Ändern Sie Ihre Hal­tung oder Ihre Erwartun­gen oder ver­lassen Sie nicht nur diese Uni­ver­sität, son­dern bess­er gle­ich das Land.“