Fundstücke (Archiv 2020)

24.12.2020: Von „zähen Ver­hand­lun­gen“ spricht der Spie­gel. Das ist Blöd­sinn! Selbst die Demo­kra­ten waren ent­setzt von der Tat­sa­che, dass sie ein 5.500 Sei­ten star­kes Doku­ment zur Unter­schrift vor­ge­setzt beka­men, für des­sen Stu­di­um sie nur weni­ge Stun­den Zeit hat­ten. Vie­le empör­ten sich aber nur und stimm­ten dann doch mit „ja“. Der Spie­gel ver­schweigt, dass die Geset­zes­vor­la­ge als Vehi­kel benutzt wer­den soll, um alles Mög­li­che gleich mit durch­zu­win­ken. So kann man ver­schie­de­ne „klei­ne“ Sum­men von nur „weni­gen“ Mil­lio­nen Dol­lar gut in der schie­ren Mas­se des Pakets ver­ste­cken und Coro­na als Trans­port­mit­tel ver­wen­den. Wer schaut schon genau­er hin, wenn drau­ßen „Ret­tungs­pa­ket“ auf­ge­druckt ist? Da wären zum Bei­spiel 25 Mil­lio­nen Dol­lar für Gen­der-Pro­gram­me in Paki­stan. Nun kann man sich kaum wich­ti­ge­res vor­stel­len, als in Paki­stan kor­rek­tes Gen­dern ein­zu­füh­ren, aber was hat sowas in einem Coro­na-Hilfs­pro­gramm ver­lo­ren? Was pas­siert da? Man hält den Ame­ri­ka­nern die Knar­re an den Kopf! „Ihr steht vor dem Bank­rott, weil der Staat euch die Geschäf­te geschlos­sen hat? Ihr wollt Hil­fe? Dann unter­schreibt hier, hier und hier. Wir geben euch 600 Dol­lar und haben so noch Geld übrig, um es in der Welt für Din­ge zu ver­tei­len, die wir für wich­tig hal­ten.“ Trump sagt, sowas wer­de er nicht unter­zeich­nen. Mit dem Ansin­nen müs­se man sich schon an die nächs­te Regie­rung wenden.


21.12.2020: Zur ewi­gen Ein­ord­nung die­ses Herrn, der bei der FAZ sei­ne Run­den dreht. Rich­tig muss es hei­ßen: „Israel­kri­tik“ ist erfun­den wor­den, um Kri­tik am Zio­nis­mus nicht als das was er ist skan­da­li­sie­ren zu müs­sen: Antisemitismus!


14.12.2020: „Das moder­ne Inter­net ist ein hei­ßes Pflas­ter“ heißt es auf der Web­sei­te von FireEye, einem Unter­neh­men, des­sen Cyber-Sicher­heits­sys­te­me welt­weit im Ein­satz sind, um Hacker nicht all­zu leicht in sen­si­ble Ver­sor­gungs­sys­te­me ein­drin­gen zu las­sen – auch in Euro­pa. Sämt­li­che Zwei­ge der US-Regie­rung nut­zen eben­falls die­ses Sys­tem. Geheim­diens­te, Par­la­men­te, Behör­den … auch das Wei­ße Haus. Wie es scheint, ist FireEye nun unter die­ses Pflas­ter gera­ten, denn AP mel­det, Hacker hät­ten das Sicher­heits­sys­tem über­wun­den und womög­lich mona­te­lang im Finanz- und Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um her­um­ge­schnüf­felt. Min­des­tens dort! Chef der US Behör­de zur Cyber­si­cher­heit war bis zur sei­ner kürz­li­chen Ent­las­sung übri­gens Chris­to­pher C. Krebs, der die US-Wahl als die sichers­te bezeich­ne­te, die es je gege­ben hät­te. Na, das glau­be ich spä­tes­tens jetzt auch!


9.12.2020: Jeden Tag ein Flug­zeug­ab­sturz, sag­te der Söder. Wie­vie­le Flug­zeu­ge wohl täg­lich abstür­zen wür­den, wenn die Din­ger vor der Zulas­sung sich nicht aus­gie­bi­gen Tests unter­zie­hen müss­ten? Wer „signi­fi­kan­te“ all­er­gi­sche Reak­tio­nen gegen Medi­ka­men­te oder Lebens­mit­tel hat, soll­te nach Ansicht bri­ti­scher Medi­zi­ner wohl erst mal Abstand von dem Impf­stoff neh­men. Sta­tis­tisch betrach­tet sind All­er­gien und Asth­ma bekannt­lich enge Ver­wand­te und wäh­rend die Bri­ten schlech­te Nach­rich­ten für die einen haben, gibt es aus Isra­el gute Nach­rich­ten für die ande­ren: Asth­ma­ti­ker haben näm­lich womög­lich eine 30% gerin­ge­re Nei­gung, ernst­haft an Covid-19 zu erkran­ken. Aber so ist die Natur. Wenn sie dir eine Tür vor der Nase zuschlägt, macht sie ein Fens­ter auf. Zum Hof, im ach­ten Stock, ohne Feu­er­lei­ter. Oder, um es mit den Wor­ten eines Bekann­ten zu sagen: „Na end­lich! Seit Jahr­zehn­ten hof­fe ich, dass der Scheiß mal für irgend­was gut ist. Das ist jetzt mei­ne Super­kraft. Ich bin Asthma-Man!“


5.12.2020: Ergän­zend zur berech­tig­ten Kri­tik Kis­s­lers in der NZZ an der GEZ-Bei­trags­er­hö­hung noch dies. Heu­te Mit­tag inter­view­te ein Mode­ra­tor im Stu­dio des DLF, der ja als Teil des öffent­li­chen Rund­funks in der strit­ti­gen Fra­ge nicht Beob­ach­ter, son­dern Par­tei ist, einen DLF-Kor­re­spon­den­ten in Sach­sen-Anhalt. Es fie­len Wor­te wie „kon­ser­va­ti­ve­re Flü­gel der CDU“ – was wohl sowas wie der sozia­lis­ti­sche Flü­gel der Lin­ken sein muss – und „Mit­tel­flü­gel“ und man fragt sich ernst­haft, aus wel­cher Brü­he geschei­ter­ter evo­lu­tio­nä­rer Expe­ri­men­te die Redak­teu­re wohl ihre Bil­der schöp­fen. Als dann noch der ver­zwei­fel­te Appell an die „Kon­sens­de­mo­kra­tie“ Deutsch­lands erklang, wel­cher man sich doch durch ein vehe­men­tes „Nein“ zu einer Sache, die alle ande­ren sich doch so sehr wünsch­ten, nicht ent­zie­hen dür­fe, wur­de es lang­sam erbärm­lich! Was ist eigent­lich aus „Nein heißt nein!“ gewor­den? War­um soll­te sich Sach­sen-Anhalt bücken, nur weil 15 ande­re Bun­des­län­der mit her­un­ter­ge­las­se­nen Hosen dastehen?


1.12.2020: Es ist nicht Biden, der mich ängs­tigt. Es sind all die wider­sprüch­li­chen lin­ken und dis­rup­ti­ven Kräf­te, die ihn in alle erdenk­li­chen Rich­tun­gen zer­ren und die er nicht unter Kon­trol­le wird brin­gen kön­nen. Die Wirt­schaft der USA – eh schon gebeu­telt durch Pan­de­mie und Jah­re pro­vinz­fürst­li­cher Fun­da­men­tal­op­po­si­ti­on gegen Trump – wird zit­tern unter den Schlä­gen der Abriss­bir­nen dumm­dreis­ter Akti­vis­ten. Eine Gesell­schaft, in der Kli­ma­wahn­sinn, Iran-Appease­ment, sozia­lis­ti­sche Groß­ex­pe­ri­men­te und nun auch LGBTQ-Quo­ten für alles und jedes gleich­zei­tig durch die Decke gehen, kann noch so sehr ver­si­chern, dass „Ame­ri­ca First“ nun nicht mehr gelte.
Eine sol­che Gesell­schaft wird so sehr mit sich selbst beschäf­tigt sein, dass der Rest der Welt nicht mal mehr „Second“ kommt. Zitat aus der Pres­se­er­klä­rung der Nasdaq: „Unter­neh­men, die Nasdaq notiert sind, wer­den vor­aus­sicht­lich inner­halb von vier Jah­ren nach Geneh­mi­gung der Quo­ten­re­gel durch die SEC min­des­tens zwei diver­se Vor­stands­mit­glie­der haben.“


25.11.2020: Für Poli­ti­ker, Schlecht­schrei­ber und TV-Dros­seln, die ihre Feh­ler mit Efeu, Lor­beer oder Schmin­ke ver­de­cken kön­nen, sind Quo­ten kurz­fris­tig schein­bar unge­fähr­lich. Wenn man sei­ne Feh­ler jedoch als Herz­chir­urg, Auto­ent­wick­ler oder Hoch­seil­ar­tist begra­ben muss, #Ist­Quo­teHalt­Ein­fach­Scheis­se. (Sehr frei nach Geor­ge Sand)

Ist in Zei­ten, da Geschlecht, Nei­gung und Intel­li­genz durch lau­te Selbst­zu­schrei­bung und ‑über­schät­zung defi­niert wer­den, eine am (von der Tages­form abhän­gi­gen) Pro­no­men ori­en­tier­te Quo­te nicht ohne­hin völ­lig unge­eig­net? Wo kom­men wir wohl hin, wenn Pro­porz­re­geln per­sön­li­che Eig­nung und Fähig­kei­ten per Defi­ni­ti­on über­stim­men? Auf jeden Fall in einen tri­ba­lis­ti­schen Kul­tur­kampf der Geschlech­ter, der mit Waa­ge, Line­al und Taschen­rech­ner aus­ge­tra­gen wird. Des­halb: #Eig­nun­gUnd­Leis­tungS­tatt­Quo­te #Und­Z­war­FürAl­le. Die Hälf­te der Frau­en aus dem unsäg­lich oppor­tu­nis­ti­schen Arti­kel der Küs­ten-Praw­da brauch­te näm­lich kei­ne Quo­te und ob die ande­re Hälf­te dort, wo die Quo­te sie hin­ge­spült hat, jemand ver­mis­sen wür­de, wage ich zu bezweifeln.


18.11.2020: Erst 800 Stim­men Zuge­winn in Floyd Coun­ty, dann 176 wei­te­re Stim­men in Walton Coun­ty. In Fay­et­te Coun­ty hat­te man ver­ges­sen, eine Spei­cher­kar­te mit 2.700 Stim­men aus­zu­le­sen, was erneut einen Net­to­zu­wachs von 400 Stim­men für Trump brach­te. Die Nach­zäh­lun­gen per Hand in drei Coun­tys knab­ber­ten den Vor­sprung Bidens in Geor­gia von 13.977 auf 12.601 her­un­ter. Geor­gia hat übri­gens nicht drei, son­dern 159 Coun­ties…

Ich war­ne davor, das nun ein­fach hoch­zu­rech­nen, aber ange­sichts die­ser Rekord­fun­de in der Geschich­te aller Nach­zäh­lun­gen aller Prä­si­dent­schafts­wah­len ever ist das Bemü­hen zahl­rei­cher Medi­en, die Wahl für erle­digt, vor­bei, ent­schie­den und sogar zur sichers­ten in der Geschich­te zu erklä­ren, eine Belei­di­gung der Wäh­ler. Beson­ders jener, die sich für fai­re und ver­läss­li­che Wah­len ein­set­zen und auf deren Ergeb­nis­se ver­trau­en wol­len. Hät­te Trump so wie die Medi­en und Joe Biden es von ihm ver­langt hat­ten sei­ne Nie­der­la­ge ein­ge­stan­den, wären allein in Geor­gia eini­ge Tau­send Stim­men nicht gewer­tet wor­den. Wie stün­de es dann mit dem Spruch „Every Vote Counts“?

Und an alle, die nun laut „Betrug! Alles Schie­bung! Alles geplant!“ rufen: ruhig blei­ben, es gibt eine weit­aus bes­se­re, ein­fa­che­re Erklä­rung, die ganz ohne Betrug aus­kommt. Betrü­ge­rei­en bei der Aus­zäh­lung in die­ser Grö­ßen­ord­nung von gan­zen Staa­ten haben näm­lich den Nach­teil, dass ein­fach zu vie­le Men­schen dar­in invol­viert wären. Zumin­dest wenn wir mal von der Mög­lich­keit der Mani­pu­la­ti­on an den Wahl­ma­schi­nen abse­hen, was aber eben­falls meh­re­ren Per­so­nen bekannt sein und des­halb für Ver­rat anfäl­lig sein müss­te. Doch für die Aus­zäh­lun­gen wer­den vie­le Hel­fer benö­tigt und ange­heu­ert und es darf ange­nom­men wer­den, dass dar­un­ter über­durch­schnitt­lich vie­le sind, denen die Medi­en in den letz­ten vier Jah­ren ver­si­cher­ten, Trump sei buch­stäb­lich schlim­mer als Hit­ler, Sta­lin und Atti­la der Hun­ne zusam­men­ge­nom­men und zu sei­ner Besei­ti­gung sei im Grun­de jedes Mit­tel recht. Was war ja kei­ne Wahl! Das war ein Kriegsverbrecherprozess! 

War­um also nicht mal eine Spei­cher­kar­te „ver­ges­sen“, eine Stim­me aus­sor­tie­ren oder gleich zehn? Natür­lich ist das Betrug, aber eben kein groß ange­leg­ter. Sys­te­misch ist er nur, weil die Medi­en Trump zum Mons­ter nie­der­ge­schrie­ben haben und nun die Ern­te ihrer Pro­pa­gan­da in den Köp­fen vie­ler Men­schen ein­fah­ren. Gegen­über Trump ist das Gebot der Fair­ness ein­fach außer Kraft gesetzt und des­halb fühlt sich auch nie­mand schul­dig, son­dern als Held, wenn er oder sie sei­ne Wäh­ler­stim­men ver­schwin­den lässt. Aber nie­mand muss dafür Anwei­sun­gen geben, es gibt kei­ne Befeh­le, kei­ne Ver­tu­schung, kei­ne Kon­spi­ra­ti­on – die Leu­te machen das ganz von selbst, etwa so von allein, wie sich im grün erzo­ge­nen ARD-Volon­ta­ri­at ein Inter­view mit Robert Habeck ganz von selbst schrei­ben und immer gleich anhö­ren wür­de, auch ohne dass sich die Fra­ge­stel­ler abspre­chen müss­ten. Ali­gned minds think (and act) alike!


12.11.2020: Auch wenn Trump das immer wie­der ver­kürzt so dar­stellt, geht es bei sei­nen Kla­gen gegen das Ergeb­nis zumin­dest in Penn­syl­va­nia nicht so sehr um Betrug. Viel­mehr steht die Fra­ge im Raum, ob die Wahl ver­fas­sungs­mä­ßig abge­lau­fen ist. Es gilt das Prin­zip, dass jede Stim­me gleich­be­han­delt wer­den muss, egal ob sie direkt oder per Brief abge­ge­ben wur­de. Laut Wahl­ge­setz im „Key­stone Sta­te“ dürf­ten kei­ne Stim­men gezählt wer­den, die nach Schlie­ßung der Wahl­lo­ka­le ein­ge­gan­gen sind. Dar­über hat­te man sich bereits frech hin­weg­ge­setzt. Schwer­wie­gen­der dürf­te aber sein, dass im Gegen­satz zum gel­ten­den Recht Wahl­be­ob­ach­tern der Zutritt bei den Aus­zäh­lun­gen man­chen­orts ver­wei­gert wur­de. Die rich­ter­li­che Anord­nung, dies umge­hend zu ermög­li­chen, wur­de ent­we­der ganz igno­riert oder durch wei­te­re, neue Beschrän­kun­gen ent­wer­tet. Wenn ein Wahl­be­ob­ach­ter 20 Meter von den Aus­zäh­len­den ent­fernt ste­hen muss oder er zwar näher­kommt, ihm aber die Sicht ver­baut wird, han­del­te man im jewei­li­gen Wahl­lo­kal erst gegen gel­ten­des Recht und dann auch noch gegen rich­ter­li­che Anordnungen.

Da vie­ler­orts die Inte­gri­tät der Brief­wahl-Stimm­zet­tel nicht mehr gewähr­leis­tet ist, weil die Umschlä­ge mit den Sicher­heits­merk­ma­len weg­ge­wor­fen wur­den, statt sie zusam­men mit der ent­hal­te­nen Stim­me auf­zu­be­wah­ren, wie es vor­ge­schrie­ben ist, haben die Rich­ter eine gera­de­zu unmög­li­che Auf­ga­be. Einer­seits kann man unmög­lich sagen, ob eine der strit­ti­gen Brief­wahl­stim­men tat­säch­lich ungül­tig ist, ande­rer­seits ist die Gleich­be­hand­lung der Stim­men aber auch nicht gewähr­leis­tet (Rechts­bei­spiel Gore vs. Bush), weil nicht sicher­ge­stellt ist, dass die jewei­li­ge Stim­me gemäß den Bestim­mun­gen des Staa­tes recht­zei­tig abge­ge­ben und ohne Mani­pu­la­tio­nen aus­ge­wer­tet wur­de. Im Gesetz ist schließ­lich von „gehei­mer Wahl“, nicht jedoch von „gehei­mer Aus­zäh­lung“ die Rede.

In PA geht es also nicht so sehr dar­um, Stim­men für die eine oder ande­re Sei­te zu wer­ten oder wel­che aus­zu­sor­tie­ren, denn das wäre inzwi­schen so, als wol­le man ein fau­les Ei aus einem Ome­lett extra­hie­ren. Es geht dar­um, ob das Wahl-Ome­lett in Penn­syl­va­nia trotz fau­ler Bestand­tei­le für gül­tig oder wegen der fau­len Bestand­tei­le für ungül­tig erklärt wird. Eine Abwä­gung zwei­er, eigent­lich gleich­ran­gi­ger Ver­fas­sungs­grund­sät­ze also, wobei in jedem Fall eines der ver­fas­sungs­mä­ßi­gen Rech­te ver­letzt wür­de. In Penn­syl­va­nia möch­te man im Moment kein Rich­ter sein.

Ein lega­ler aber auch gru­se­li­ger Weg zur Zwei­ten Amts­zeit Trumps führt also über ein Patt: wenn die Wah­len in genü­gend vie­len der strit­ti­gen Staa­ten nicht gel­ten kön­nen und weder Trump noch Biden des­halb die erfor­der­li­chen 270 Stim­men vom Elec­tor­tal Col­le­ge bekom­men kön­nen, hat das Reprä­sen­tan­ten­haus die Auf­ga­be, einen Prä­si­den­ten zu bestim­men. Die Dems haben dort zwar die Mehr­heit, per Gesetz hat in die­sem Fall aber jeder Bun­des­staat nur eine Stim­me, so dass die Repu­bli­ka­ner eine kom­for­ta­ble Mehr­heit hät­ten. Wählt die Mehr­heit also Biden, indem eini­ge Repu­bli­ka­ni­sche Staa­ten die Sei­te wech­seln, käme das einem Putsch gleich. Das ist also eher unwahr­schein­lich. Wählt die Mehr­heit jedoch Trump, wären es die Medi­en, die vom Putsch sprä­chen. In jedem Fall wäre die­se Art der Ent­schei­dung die schlimms­te Art des Wahl­aus­gangs, die den Ver­ei­nig­ten Staa­ten pas­sie­ren könnte.


6.11.2020: Noch immer kei­ne Ent­schei­dung. Eine gute Zeit für Memes!


27.10.2020: Macht Joe Biden etwa doch noch Wahl­kampf? Die Face­book-Fak­ten­che­cker behaup­ten das und wider­le­gen damit die Nach­richt vom „Lid“, der angeb­lich nur einen Tag dau­ern soll­te, obgleich das so nie kom­mu­ni­ziert wurde.
Aber es stimmt! Joe zieht wie­der los und begeis­tert die Mas­sen. Doch wäh­rend Trump täg­lich min­des­tens drei Ral­leys in PA hat, schafft es Biden am Mon­tag nur zu einer, bei der er einer begeis­ter­ten Hand­voll Zuhö­rern erklärt, dass er das Fracking nun doch nicht ver­bie­ten will. Oder nur ein biss­chen. Oder doch lie­ber Geld in Son­ne und Wind ste­cken. Wer weiss das schon so genau… Immer­hin hat­te er es nicht weit bis zum Ver­an­stal­tungs­ort. Der ist näm­lich nur 20 km von sei­nem Kel­ler in Wilming­ton ent­fernt. Rei­fe Leis­tung, Joe. Rei­fe Leistung!


26.10.2020: Ich fas­se die wich­tigs­ten Aus­sa­gen der leicht schlei­mi­gen Arte-Iko­no­gra­fie von Kama­la „VP“ Har­ris mal zusammen:

  • Toch­ter eines Vaters aus Jamai­ka und einer Mut­ter aus Indien
  • Mut­ter erklärt, nie nach Indi­en zurück zu kön­nen, wegen des Ras­sis­mus dort. Fami­lie bleibt auch nach der Tren­nung der Eltern in den Staaten
  • Fami­lie hat es nicht leicht, Toch­ter Kama­la stu­diert aber und macht Kar­rie­re als Juristin
  • Ein ehe­ma­li­ger Kol­le­ge erklärt, Kama­la hät­te leicht in einer der Kanz­lei­en von San­Fran anheu­ern und ein Ver­mö­gen machen können
  • Har­ris heu­ert statt­des­sen als Staats­an­wäl­tin an und (abseits der Vor­wür­fe, sich hoch­ge­schla­fen zu haben) erwirbt sich dort einen Ruf als „Har­ter Hund“, der die Geschwo­re­nen zu Füßen lie­gen und die noch jeden in den Knast bekom­men hat, wenn sie glaub­te, er gehö­re dort hin.
  • Har­ris wird in den US-Senat gewählt, die Stim­men­an­zahl lässt ver­mu­ten: nicht nur von Schwar­zen, Indern und Jamaikanern
  • Har­ris wird VP-Pick von Joe Biden, dem Mann, der über Robert Byrd (KKK) bei vie­len Gele­gen­hei­ten vie­le loben­de Wor­te fand.

Und Kama­la kämpft immer noch einen ein­sa­men, muti­gen Kampf gegen eine sys­te­misch-ras­sis­ti­sche Gesell­schaft, die es PoC unmög­lich mache, das „white pri­vi­le­ge“ zu über­win­den und erfolg­reich zu sein. Sie kämpft gegen eine Gesell­schaft, die so durch und durch ras­sis­tisch ist, dass sie ihr all die­se Erfol­ge nicht ver­weh­ren konnte.
Offen­bar sind die Ras­sis­ten heu­te auch nicht mehr das, was sie mal waren.

–– „You can have it all. Just not all at once.“ (Oprah W., Ange­hö­ri­ge einer unter­drück­ten Minderheit) ––


Man stel­le sich den denk­bar schlech­tes­ten Bäcker vor. Sein Geschäft sieht ein­la­dend aus und ist gut beleuch­tet, aber die Kun­den über­ge­ben sich nach dem Genuss von Krap­fen und Teil­chen schon vor der Laden­tür. Die Kri­ti­ken in der „Bäcker­blu­me“ sind ver­nich­tend und der Tisch­ler­la­den neben­an sen­det mit­leid­vol­le Bli­cke und rät zum Bran­chen­wech­sel. Der Bäcker jedoch ver­klagt die kot­zen­den Kun­den, dankt sei­nen Unter­stüt­zern (wer auch immer die sein mögen) für den Ansporn und erklärt, er wer­de an sei­ner Visi­on, Mehl durch Säge­spä­ne zu erset­zen, fest­hal­ten und sich künf­tig noch mehr ins Zeug legen. Kommt das so in etwa hin, Frau Chebli?


23.10.2020: Ein Meme und eine Ant­wort dar­auf aus einer ande­ren Dimen­si­on. Klingt wie ein Musi­cal, ist aber keins. Der Kom­men­tar ist übri­gens echt. Die Kot­ze auf mei­nem erfolg­rei­chen deutsch­so­zia­lis­ti­schen Schreib­tisch auch.


20.10.2020: Nein, FAZ. Die gute Saw­san wird ange­grif­fen, weil sie sich in der Sphä­re geirrt hat. Jede ihrer Äuße­run­gen, ihre affir­ma­ti­ven Memes, das Opfer­ge­tue, ihr hecheln nach Zustim­mung und Auf­merk­sam­keit … all das beweist, dass sie zwar in der Poli­tik gelan­det ist wie eine ver­wirr­te Hum­mel in der Bäcker­aus­la­ge, aber eigent­lich bei Hei­dis Hupfdoh­len oder DSDS hat reüs­sie­ren wollen.


17.10.2020: Das For­mat der Sen­dung ist eigent­lich gar nicht schlecht. Wenn die bei­den sich nur mal den wirk­lich hei­ßen The­men zuwen­den würden…


immer noch 14.10.2020: Ist es Zufall, dass der Kom­mu­ni­ka­tion­chef von FB, der vor­her bei ver­schie­de­nen demo­kra­ti­schen Abge­ord­ne­ten und demo­kra­ti­schen Orga­ni­sa­tio­nen gear­bei­tet hat, nun bekannt gibt, dass man die Reich­wei­te eines NYP-Arti­kels „ein­schrän­ken“ wer­de (bis zur Prü­fung durch Fak­ten­che­cker aus dem eige­nen Haus zumin­dest), der den Prä­si­dent­schafts­kan­di­da­ten der Demo­kra­ten, Joe Biden, in erheb­li­che Erklä­rungs­not bezüg­lich der Geschäf­te sei­nes Soh­nes bringt? Aber sicher doch! Hier bei Face­book geht es schließ­lich völ­lig unpar­tei­isch zu! Aber gut, dass sol­chen Leu­ten immer jemand „folgt“, der wirk­lich Fak­ten checkt.

 


14.10.2020: Wolf Blit­zer (CNN!) stellt Pelo­si und die dreht und win­det sich, alles ver­su­chend, den „Schwar­zen Peter“ noch im eige­nen Unter­gang Trump in die Schu­he zu schie­ben. Fakt ist: Der anhal­ten­de Lock­down in vie­len Staa­ten – oder der ver­schärf­te zwei­te in man­chen – geht an die Sub­stanz. Der soge­nann­te „Sti­mu­lus Deal“ (immer, wenn das Wort „Dead“ vor­kommt, ist Trump sicher der Namens­ge­ber) über 1,8 Bil­li­ar­den Dol­lar ist Pelo­si nicht genug, des­halb blo­ckiert ihre Par­tei das Hilfs­pa­ket im Reprä­sen­tan­ten­haus. Die Begrün­dung: da ist nicht genug drin! Die Dems hät­ten gern noch dies und das und jenes und etwas für Arbeits­platz­si­cher­heit, Kin­der­be­treu­ung und Span­nung, Spiel und Scho­ko­la­de – der hal­be demo­kra­ti­sche Adventskalender.
Es ist, müs­se ein Zwei­er­team von Ret­tungs­schwim­mern (Reps, Dems) das Leben eines ertrin­ken­den Stu­den­ten ret­ten, doch einer der Ret­ter will nur mit­ma­chen, wenn dem Stu­den­ten gleich­zei­tig sein Stu­di­en­kre­dit erlas­sen wird. Das Vor­ge­hen von Pelo­si, die hier mal wie­der am Ran­de ihrer kogni­ti­ven Mög­lich­kei­ten argu­men­tiert, ist nicht nur dem durch­schnitt­li­chen Ame­ri­ka­ner, son­dern auch dem durch­schnitt­lich vor­ein­ge­nom­me­nen CNN-Anchor unverständlich.
Das ist stu­pi­de Prin­zi­pi­en­rei­te­rei am Ran­de der Geis­tes­ge­gen­wart und offen­bart ein ver­ach­tens­wer­tes Poli­tik­ver­ständ­nis. Weil Pelo­si ihre Maxi­mal­for­de­run­gen nicht durch­be­kommt, sol­len not­lei­den­de Fami­li­en nun also Pelo­sis Paro­len fres­sen und Trump dafür has­sen, dass die Demo­kra­ten kei­ne Kom­pro­mis­se machen, wäh­rend das Land sich im Aus­nah­me­zu­stand befin­det. Das ich sowas bei CNN noch erle­ben darf! Hut ab, Mr. Blit­zer! Sie gewähr­ten uns einen sehr auf­schluss­rei­chen Blick in die Gedan­ken­welt der bösen Hexe des Westens.


12.10.2020: Erst kon­fö­de­riert Gene­rä­le, dann deren Berufs­kol­le­gen von der Gegen­sei­te, dann die Aboli­tio­nis­ten, dann Washing­ton, Fran­k­lin, Jef­fer­son. Jetzt war also Lin­colns Sta­tue dran und durf­te vom Rache­durst sei­ner spät­ge­bo­re­nen und geschichts­ver­ges­se­nen Lands­leu­te aus der ideo­lo­gi­schen und geo­gra­fi­schen „far left cor­ner“ kos­ten. Dies­mal lau­te­te die Begrün­dung, Lin­coln habe sich des Land­raubs an India­nern schul­dig gemacht, aber irgend­was ist ja immer und wenn die Axt der Dumm­heit über den Köp­fen kreist, fin­det sie auch stets einen Grund, herabzusausen.

Wenn das in dem Tem­po wei­ter geht mit der Aus­lö­schung ame­ri­ka­ni­scher Geschich­te, wird man bis zum 15.4.2021 die sterb­li­chen Über­res­te der May­flower-Besat­zung aus­ge­bud­delt und an Bord der Repli­ka May­flower II gebracht haben, um mit klin­gen­dem Spiel in Ply­mouth Mas­sa­chu­setts die Taue für die Heim­rei­se nach Eng­land zu kap­pen. Dann ist auf den Tag genau 400 Jah­re nach Ankunft der ers­ten eng­li­schen Sied­ler das pöh­se pöh­se ame­ri­ka­ni­sche Aben­teu­er vor­bei und die durch­ge­knall­te Extrem­lin­ke kann ihr kom­mu­nis­ti­sches Flintstone-Uto­pia errich­ten. Spä­tes­tens dann wird Mexi­ko froh sein, dass Trump die Mau­er gebaut hat. Ob es das war, was er mit „…und Mexi­ko wird dafür bezah­len“ gemeint hat?


11.10.2020: #Beher­ber­gungs­ver­bot vs. #wir­Ha­ben­Platz
Span­nen­des Endspiel.


9.10.2020: Die ver­su­chen das wirk­lich! Pelo­si kün­digt an, den 25. Ver­fas­sungs­zu­satz zu nut­zen, um Trump auf medi­zi­ni­schem Wege aus dem Amt zu kegeln. Sie sagt es nicht so deut­lich, aber wer weiß schon, was Good Old Nan­cy meint. Eine Art stän­di­ge Kom­mis­si­on puls­füh­len­der und eier­krau­len­der Exper­ten soll künf­tig stän­dig im Auf­trag des Kon­gres­ses prü­fen, ob ein Prä­si­dent sein Amt so aus­füh­ren kann, wie Nan­cy Pelo­si das für ange­mes­sen hält. Gab es noch nie, wird es nie geben. Aber der Gedan­ke ist irgend­wie reiz­voll, denn immer, wenn Dems ver­su­chen, die Regeln zu ändern, geht das in die Hose, weil man nicht in der Lage ist, von der Tape­te bis zur Wand zu den­ken. 2013 änder­te man unter Oba­ma die Abstim­mungs­re­geln des Senats, was die Ernen­nung drei­er kon­ser­va­ti­ver Rich­ter in Fol­ge bedeu­te­te. Und soll­ten Pelo­sis Träum­chen Wirk­lich­keit wer­den – und zwar bei­de: der von der stän­di­gen medi­zi­ni­schen Kon­trol­le und Joe Biden als Prä­si­dent, wird am 21. Janu­ar 2021 viel­leicht der But­ler des POTUS den Tee und die Washing­ton Post ins Schlaf­ge­mach des Prä­si­den­ten brin­gen, die Vor­hän­ge öff­nen und sagen „Guten Mor­gen, Prä­si­dent Biden. Sind Sie bereit für ihren täg­li­chen Kogni­ti­ons­test? Ach, und Vize­prä­si­den­tin Har­ris ist drau­ßen, sie möch­te mit Ihnen die Über­ga­be der Amts­ge­schäf­te besprechen.“

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7.10.2020: Hal­tet Euch nicht mit dem um Klicks bet­teln­den Titel des Vide­os auf, die Fra­ge, ob Trump gewinnt, wird zwar gestellt, aber nicht beant­wor­tet. Das Inter­view mit Dou­glas Mur­ray ist viel tief­ge­hen­der, weit­sich­ti­ger und grund­sätz­li­cher. Hier nur zwei Zita­te Mur­rays, die man in Stein mei­ßeln möchte:
„Wir haben eine Lek­ti­on aus dem 20. Jahr­hun­dert fast gelernt, näm­lich wie ent­setz­lich der Faschis­mus ist. Ziem­lich gut gelernt sogar. Nicht so gut hin­ge­gen, wann die Lin­ke zu weit geht und alles schief geht.“
„Wenn ihr [an die lin­ken Pro­test­be­we­gun­gen in den USA gerich­tet] denkt, dass die wil­de ame­ri­ka­ni­sche Ord­nung nicht nach eurem Geschmack war, dann wird euch die Chi­ne­si­sche gefal­len. Ihr wer­det es lie­ben, eure Beschwer­den über Men­schen­rech­te der Chi­ne­si­schen Kom­mu­nis­ti­schen Par­tei vor­zu­tra­gen. Seht euch an, wie sie die Men­schen in Hong Kong behan­deln oder die Uigu­ri­schen Mus­li­me.“ – Unbe­dingt ansehen!

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29.9.2020: Sich der „Abfäl­le“ aus her­kömm­li­chen Druck­was­ser-Reak­to­ren in Gra­nit, Ton oder Salz­stö­cken ent­le­di­gen zu wol­len, ist wie Pyro­ly­se­gas aus Stein­koh­le zu gewin­nen und dann ein End­la­ger für den eben­falls ent­stan­de­nen Koks zu suchen.


28.9.2020: Etwa 400 Mil­lio­nen Dol­lar sind es wohl, die Trumps Unter­neh­men in den letz­ten drei Jah­ren an Wert ver­lo­ren haben. Genau­es weiß man nicht, die Zahl beruht auf weit ver­brei­ten Schät­zun­gen. Der Ver­lust kann kaum ver­wun­dern, da er die Lei­tung an sei­ne Kin­der wei­ter­ge­ge­ben hat, die ganz offen­sicht­lich nicht mit der dampf­ham­mer­glei­chen Unver­schämt­heit ihres Vaters aus­ge­stat­tet sind, die wesent­li­cher Bestand­teil von Trumps Erfolg ist.

750 Dol­lar fed-Taxes im Jahr 2016 soll es laut NYT-Bericht gewe­sen sein, was auf mas­si­ve Ver­lus­te sei­ner Unter­neh­men hin­deu­tet. Natür­lich kom­men da noch ande­re Steu­ern dazu, von denen der Arti­kel nichts berich­tet, aber las­sen wir das mal so gel­ten. Ver­mut­lich ist Trump der ers­te US-Prä­si­dent, der wäh­rend sei­ner Amts­zeit ärmer gewor­den ist, zumal er – dumm wie er nun mal in den Augen der Pres­se ist – auch noch auf sein Prä­si­den­ten­sa­lär ver­zich­tet. Es ist schon erstaun­lich, dass Trump neben sei­nen Auf­ga­ben als Prä­si­dent (beacht­li­che Ver­trags­bi­lanz), Gol­fer (beacht­li­ches Han­di­cap) und Twit­ter-Empö­rungs­kö­nig (beacht­li­che Tweet-Fre­quenz) so über­haupt kei­ne Zeit mehr fin­det, das zu tun, wofür ihn die Pres­se­meu­te eigent­lich am meis­ten ver­ach­tet: Mil­li­ar­där zu sein und durch mög­lichst krum­me Geschäf­te mit Putin auch zu bleiben.

Mich erstaunt die Fle­xi­bi­li­tät der Pres­se, von links wie von rechts aus der Hüf­te zu schie­ßen und dabei mit traum­wand­le­ri­scher Sicher­heit immer Trump zu tref­fen. Den kann man offen­bar gleich­zei­tig dafür has­sen, dass er es im Gegen­satz zu San­ders, Clin­ton oder Biden nicht inner­halb, son­dern außer­halb der Poli­tik zu Wohl­stand gebracht hat und dafür, dass er es offen­bar nicht schafft, die­sen Wohl­stand im Amt zu erhal­ten und zu mehren.
San­ders wet­tert nicht mehr über „the Mil­lion­aires“, seit er selbst einer ist. Nun müs­sen in sei­nen Reden die „Bil­lion­aires“ blu­ten. Von den Geschäf­ten der Clin­tons und Bidens Ver­stri­ckun­gen schweigt hier des Sän­gers Höflichkeit.
Trump hin­ge­gen muss der ein­zi­ge Poli­ti­ker in die­sem Teil der Milch­stra­ße sein, der so blöd ist, dass er die Kor­rupt­heit und Bestech­lich­keit, derer man ihn allent­hal­ben bezich­tigt, nicht zum eige­nen Vor­teil ein­zu­set­zen weiß. Es stimmt also: Er hat ein­fach nicht das Zeug zum Poli­ti­ker, die­ser Trump!

(PS: Die Auto­kor­rek­tur von Goog­le Chro­me bie­tet mir für „Kor­rupt­heit“ übri­gens „Kor­rekt­heit“ an. Ich erwäh­ne das nur, um dem Text noch ein Hap­py End zu verpassen.


25.9.92020: Eine selt­sa­me For­mu­lie­rung ver­wen­det Saw­san Che­bli für den Rück­tritt Roland Tichys vom Vor­sitz der Erhard-Stif­tung: „Längst über­fäl­lig“, Frau Che­bli, ist aller­dings eine ver­rä­te­ri­sche For­mu­lie­rung aus der Aser­va­ten­kam­mer mit der Auf­schrift „Vor­ver­dacht und Sip­pen­haft“. Er unter­stellt, dass der Geschol­te­ne schon frü­her durch das Durch­win­ken sati­ri­scher Arti­kel „auf­fäl­lig gewor­den“ sei, deren der­be For­mu­lie­rung Ihre Per­son und nicht nur Ihre zur Schau gestell­te Hal­tung belei­dig­ten. „Längst über­fäl­lig“ heißt: „Ich habe schon so lan­ge gesucht, bis ich dir was ans Zeug fli­cken konn­te, denn ich kann nicht ertra­gen, dass du mich durch­schaust, nicht aus­ste­hen, was du sagst und wie du es sagst oder wie sich die Leu­te aus­drü­cken, die für dich schrei­ben und die mich für eine Null, eine Blend­gra­na­te, eine Hoch­stap­le­rin, einen Witz hal­ten. End­lich, ENDLICH kann ich Dir eins aus­wi­schen und dein Bild in mei­nem Tro­phä­en­zim­mer neben das von Micha­el Mül­ler hän­gen. Das war längst über­fäl­lig.“ – kommt das in etwa so hin? Soll ich etwas ver­bes­sern, rich­tig­stel­len…? Frau Che­bli? Sind Sie noch da?


24.9.2020: Brief­wahl in Penn­syl­va­nia läuft. Offen­bar wie gewünscht


22.9.2020: Der für­sorg­li­che Staat, der dir alles geben kann, was du brauchst, ist auch der, der dir alles neh­men kann, was du hast. (Ben Shapiro)


19.9.2020: Die neun Rich­ter des Supre­me Court, einem äußerst wich­ti­gen Ver­fas­sungs­or­gan der USA, wer­den vom jewei­li­gen Prä­si­den­ten auf Lebens­zeit ernannt. Durch den Tod von Ruth Bader Gins­burg (möge ihr die Erde leicht sein), die noch von Bill Clin­ton ernannt wur­de, kann es nun zu 4:4‑Entscheidungen kom­men, was Ange­sicht der bevor­ste­hen­den Wahl und der Tat­sa­che, dass bei­de Par­tei­en ange­kün­digt haben, den Sieg der jeweils andern nicht anzu­er­ken­nen (die Demo­kra­ten sogar „unter kei­nen Umstän­den“, wie Hil­la­ry Clin­ton sich aus­drück­te), zum Ver­sa­gen des poli­ti­schen Sys­tems füh­ren kann. Trump muss nun also kurz vor der Wahl das Rich­ter­amt neu beset­zen und am wahr­schein­lichs­ten kommt dafür Amy Coney Bar­rett in Frage.

Sie wäre übri­gens die ers­te Rich­te­rin, die nicht an einer der bekann­ten Eli­te-Unis ihr juris­ti­sches Examen gemacht hat, was ein wenig fri­schen Wind abseits der Yale- und Har­var­de­li­ten brin­gen könn­te. Doch die Zeit ist knapp und erin­nern wir uns an die zähen, ermü­den­den und von immer neu­en Anschul­di­gun­gen in die Län­ge gezo­ge­nen Anhö­run­gen, als Brett Kava­n­augh 2018 ernannt wur­de. Beson­ders sei an die Rol­le von Bidens Side­kick Kama­la Har­ris erin­nert, deren groß­kot­zi­ges Ver­hör einen Spit­zen­platz in jeder Top-Ten-Lis­te der Macht­miss­bräu­che und der Unver­schämt­hei­ten ver­dient hat.

Wer also glaubt, die Demo­kra­ten wür­den ange­sichts der unge­heu­er­li­chen Aus­sich­ten, eine Prä­si­dent­schafts­wahl ohne voll funk­ti­ons­fä­hi­gen Supre­me Court durch­füh­ren zu müs­sen, koope­ra­ti­ver sein, wird sich viel­leicht eines schlech­te­ren beleh­ren las­sen müs­sen. Es sei denn – und dar­auf hof­fe ich ein wenig – Team Harris/​Biden (die Rei­hen­fol­ge stimmt so) erkennt, dass eine Blo­cka­de die Wech­sel­wäh­ler ver­är­gert, weil die Dring­lich­keit der Beset­zung des Rich­ter­pos­tens ange­sichts des ver­fah­re­nen und unver­söhn­li­chen Lager­wahl­kamp­fes offen­sicht­lich ist. Als die Schlamm­schlacht gegen Kava­n­augh tob­te, stand im Supre­me Court kei­ne Ent­schei­dung an, die nicht war­ten konn­te. Das könn­te mit der Wahl im Novem­ber ganz anders sein.


18.9.2020: Nach der über­wäl­ti­gen­den Rede Ursu­la von der Ley­ens im galak­ti­schen Rat kam es zu spon­ta­nem, lang­an­hal­ten­dem und herz­li­chem Applaus, gefolgt von muti­gen Selbst­ver­pflich­tun­gen ers­ter, vor­bild­li­cher Kol­lek­ti­ve der Werktätigen.


2.9.2020: Die „Depu­ti­ni­sier­tung“ Weiß­russ­lands, wel­ches man gemäß einer omi­nö­sen His­to­ri­ker­kom­mis­si­on nur noch Bela­rus nen­nen soll, ist mal wie­der in eine selbst­ge­stell­te Fal­le getappt. Ziel ist es ja, das Land sprach­lich soweit wie nur irgend mög­lich von Russ­land weg­zu­zie­hen und unse­re auf­ge­weck­ten öffent­lich-gerecht­li­chen Hal­tungs­me­di­en sind ganz vor­ne dabei. Ich berich­te­te darüber.

Und so hört man auch im Deutsch­land­funk nur noch poli­tisch kor­rek­tes aber pho­ne­tisch schmerz­haf­tes Bela-hier und Bela-da, denn dass die Lan­des­spra­che Weiß­russ­lands nach dem „B“ eigent­lich ein „j“ for­dert, also von „Bje­la­rus“ statt dem nun all­ge­gen­wär­ti­gen „Behlah­ruhs“ die Rede sein müss­te, das über­hö­ren wir jetzt mal. Nur gut, dass ich heu­te (2.9.2020) Nach­mit­tag um 17:30 Uhr, als ich im Auto die DLF-Nach­rich­ten hör­te, nicht gera­de Kaf­fee oder Käse­ku­chen im Mund hat­te. Denn bei­des hät­te ich sicher prus­tend über die Wind­schutz­schei­be ver­teilt. Bei Minu­te 3:18 hör­te ich näm­lich klar und deutlich:

„In der bela­rus­si­schen Haupt­stadt Minsk…“ – mit ein­deu­ti­gem Doppel‑S und Beto­nung auf der drit­ten Silbe.

Und schon ist Putin wie­der da, die His­to­ri­ker­kom­mis­si­on hat ver­sagt und statt der pho­ne­ti­schen Ampu­ta­ti­on Weiß­russ­lands von Russ­land bleibt am Ende doch nur der Ver­zicht auf das womög­lich ras­sis­ti­sche deut­sche Wort „weiß“. Aber das ist ja wenigs­tens etwas.


1.9.2020: Tages­sie­ger in der Dis­zi­plin Real-Sati­re: der Face­book-Algo­rith­mus! Unter einem Bericht über die dra­ma­ti­sche Erstür­mung der Stu­fen des Reichs­ta­ges zeigt er doch mir tat­säch­lich Treppenlift-Werbung!


16.8.2020: Durch ein SPD-Tref­fen in Wup­per­tal wis­sen wir nun end­lich, wie groß Kevin Küh­nert und Hel­ge Lindh wirk­lich sind. Sein müs­sen! Denn die Abstands­re­geln wer­den bei­de — vor­bild­lich wie sie sind — ja sicher einhalten!


12.8.2020: Mar­ga­re­te hat mal wie­der nicht ver­stan­den wor­um es geht. „Can­cel Cul­tu­re“ heißt nicht, ein Brot nicht mehr zu kau­fen, weil es nicht schmeckt. „Can­cel Cul­tu­re“ ist, ein Brot, das man gekauft hat weil es schmeckt, zurück­zu­ge­ben weil der Nach­bar die­sem Brot die Schuld an sei­ner abge­bro­che­nen Bäcker­leh­re gibt.


10.8.2020: Da kann man ruhig mal klat­schen. Oder „Olaf!“ rufen.


6.8.2020: „Es hat ja nur eine Woche gedau­ert“ wird man spä­ter viel­leicht in Jah­res­rück­bli­cken schrei­ben und eine Woche ist für einen wis­sen­schaft­li­chen Pro­zess vol­ler Wider­sprü­che und Abwä­gun­gen kei­ne gro­ße Sache…wie auch immer, die DFG hat den gelösch­ten Bei­trag von Die­ter Nuhr wie­der online gestellt. Ohne Dis­c­lai­mer, ohne „erklä­ren­den Kom­men­tar“, dafür mit einer anstän­di­gen und selbst­kri­ti­schen Erklä­rung. Cha­peau dafür!


4.8.2020: Die DFG macht es schlim­mer und schlim­mer. Nach einer lau­war­men Ent­schul­di­gung, die nicht in der Sache Feh­ler ein­räumt, son­dern in der Kom­mu­ni­ka­ti­on, bie­tet man Die­ter Nuhr an, eine kom­men­tier­te Fas­sung sei­nes Vide­os wie­der online zu stel­len. Erin­nert stark an die Doku über Anti­se­mi­tis­mus in Deutsch­land, die der WDR erst ver­schwin­den las­sen woll­te und dann nur mit Dis­c­lai­mer, Fak­ten­check und anschlie­ßen­der Maisch­ber­ger-Zer­flü­ckung gesen­det hat­te. Genau das­sel­be Thea­ter, genau die­sel­ben Schau­spie­ler! Nuhr hat abge­lehnt. Gut so!


30.6.2020: Es gibt zwei Arten wei­ßer Ras­sis­ten in den Staa­ten. Der eine ist stolz dar­auf und geht zum KKK, der ande­re fühlt sich dabei schul­dig und geht zur Anti­fa. Für prin­zi­pi­ell über­le­gen und zur Ret­tung der Mensch­heit beru­fen hal­ten sich beide.


27.7.2020: (Leser­fund­stück) Ich bin noch unent­schlos­sen, ob es sich bei die­sem (mehr­fach ange­brach­ten) Aus­hang eines Restau­rants an unse­rer schö­nen Ost­see­küs­te um einen wei­te­ren Fall von Hal­tungs­gas­tro­no­mie oder eine Ver­si­che­rungs­po­li­ce han­delt, mit der Schä­den durch den „Besuch“ von BLM, Anti­fa, mili­tan­ten Femi­nis­tin­nen, F4F-Kids und Mit­tel­meer­schlep­pern abge­wen­det wer­den soll. Was es auf kei­nen Fall sein kann, ist das Ver­spre­chen eines ange­neh­men Auf­ent­halts bei freund­li­chem Ser­vice, köst­li­chen Spei­sen und Geträn­ken und frei von poli­ti­scher Indok­tri­na­ti­on, denn an „Cus­to­mer is King“ glaubt man offen­bar nicht.


26.7.2020: Lie­ber Tagesspiegel,
es ist ja schön und gut, dass Du über Poli­zei­ge­walt in den USA berich­test, doch wenn es um Geor­ge Floyd und Gewalt gegen Schwar­ze geht, war­um ver­wen­det ihr zur Ver­deut­li­chung ein Bild, das genau das Gegen­teil des­sen zeigt, was im Arti­kel steht?

Dort zu sehen ist näm­lich kein BLM-Akti­vist, der von der pöh­sen Poli­zei ver­haf­tet wird, son­dern Beve­lyn Beat­ty (ich berich­te­te: https://bit.ly/30O1fb1), eine erklär­te Geg­ne­rin von BLM, die unter dem Slo­gan „Jesus zählt! Jesus zählt! Ihr redet über BLM und wir ster­ben auf den Stra­ßen. Es ist ihnen egal! Es ist ihnen egal!“ das Stra­ßen­pla­kat vor dem Trump-Tower mit schwar­zer Far­be beschmierte.

Die­se Frau for­der­te „Refund the Poli­ce“ und der Tages­spie­gel kann sicher sein, dass die Poli­zei sie anstän­dig behan­del­te. Es sind übri­gens SIEBENUNDZWANZIG Poli­zis­ten in NY abge­stellt, um die BLM-Stra­ßen­ma­le­rei vor „Van­da­lis­mus“ zu schüt­zen, die Poli­zei trinkt also auch noch den Kakao, durch den sie gezo­gen wird.

Beat­ty tat übri­gens das, was man „Civil dis­obe­dienc“ nennt und kam nach ihrer Ver­haf­tung MEHRFACH wie­der frei, nur um ihr Farb­werk wie­der auf­zu­neh­men. Das Bild einer erklär­ten UNTERSTÜTZERIN der Poli­zei zur Ver­bild­li­chung von Poli­zei­ge­walt ein­zu­set­zen, hal­te ich ja für eine jour­na­lis­ti­sche Unverschämtheit.
Du etwa nicht, Tagesspiegel?


22.7.2020: Mehr als alles Gekreisch stört mich die sprach­li­che Lie­der­lich­keit, mit der auf bei­den Sei­ten des Atlan­tiks von den Auf­stän­den und Unru­hen berich­tet wird. Immer noch ist in der Pres­se von „peace­ful pro­tests“ zu lesen und zu hören. Es wird abwie­gelt und beschwich­tigt und wenn nur der pöh­se pöh­se Trump sei­ne „Sturm­trup­pen“ abzö­ge, wür­den die fried­li­chen Pro­tes­te noch viel fried­li­cher. Ganz sicher!

Statt den Medi­en das abzu­kau­fen soll­te man aber genau­er auf das lau­schen, was die Betei­lig­ten wirk­lich sagen. In Port­land zum Bei­spiel auf das, was auf der offi­zi­el­len Sei­te der Stadt Port­land zu lesen ist. Dort wen­det sich ein Com­mis­sio­ner der Stadt an die Stadt Port­land selbst und erklärt die Fed’s für uner­wünscht, also die Bun­des­po­li­zei, die sich seit 54 Tagen wei­gert, die „peace­ful pro­tes­ters“ das Gebäu­de es Bun­des­ge­richts stür­men zu las­sen, nach­dem die­se bereits eine loka­le Poli­zei­sta­ti­on „peace­ful“ nie­der­ge­brannt hatten.
 
Der Text spricht von „federal occu­p­iers“ und ist eine ein­zi­ge Ver­dre­hung der Tat­sa­chen. Doch er ent­hält ganz am Ende fol­gen­den ver­rä­te­ri­schen Satz: „We can hand­le our revo­lu­ti­on our­sel­ves.“ (hier der Link)
 
Da steht tat­säch­lich Revo­lu­ti­on, nicht Pro­test! Und Revo­lu­ti­on bedeu­tet auch in kei­nem Fall fried­li­chen Pro­test, son­dern kon­se­quen­ter, gewalt­sa­mer Umsturz der bestehen­den Ord­nung. Genau dar­um geht es. Was da seit Wochen statt­fin­det, sind kei­ne Pro­tes­te, son­dern ist der Ver­such, den Umsturz hin zu einem kol­lek­ti­vis­tisch-kom­mu­nis­ti­schen Gleich­heits­staat durch­zu­set­zen, in dem Grup­pen­iden­ti­tät zur Macht­aus­übung ver­wen­det wird.
 
Das Mit­tel zum Zweck ist ein Krieg der Bil­der, wie ihn die Hamas führt und wie im Gaza-Strei­fen macht sich die Pres­se (es gibt Aus­nah­men) zum wil­li­gen Herold der media­len Fäl­schun­gen. Doch wer wie die Hamas agiert, erschafft am Ende immer das, was die Hamas erschaf­fen hat: einen Gaza-Streifen. 

Das WSJ lie­fert eine recht gute Zusam­men­fas­sung der Situa­ti­on in Port­land (Video).


20.7.2020:

  • Ein Betre­tungs­ver­bot des Opern­plat­zes in FFM ver­hin­dert Ausschreitungen.
  • Wo es kei­ne Gren­zen gibt, gibt es kei­ne Grenzverletzter.
  • Wer die Dom­plat­te in Köln mei­det, wird dort nie unfrei­wil­li­gen Kör­per­kon­takt haben.
  • Wenn in Nan­tes kei­ne Kathe­dra­le stün­de, könn­te man sie nicht anzünden.
  • Ohne Steu­ern gäbe es kei­ne Steuerhinterziehung.

Bil­de wei­te­re Bei­spie­le für den Poli­zei­prä­si­den­ten von FFM.

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12.7.2020: Trumps Steu­er­erklä­rung, wel­che die­ser nicht mit den ihm nicht gera­de freund­lich geson­ne­nen Demo­kra­ten und deren Anwäl­ten tei­len woll­te (und nun viel­leicht muss), ist natür­lich um eini­ges inter­es­san­ter als das, was ein demo­kra­ti­scher Prä­si­dent­schafts­kan­di­dat nach 50 Jah­ren Par­tei­sol­dat in Kon­gress und Senat ablie­fert. Vol­ler Stolz wirft Biden sei­ne Ehr­lich­keit in die Waag­scha­le. Er habe nichts zu ver­ber­gen, sei­ne Steu­er­erklä­rung ver­öf­fent­li­che er gern! Die Biden-Fans jubeln und rufen „Da seht ihr’s, ihr Nar­ren, die ihr den ehr­li­chen Joe der Kor­rup­ti­on bezich­tigt! Der Joe ist sogar so ehr­lich, dass er sei­ne Steu­er­erklä­rung ver­öf­fent­licht! Nimm das, Trump!“

Irgend­wer muss die­sen Dep­pen noch­mal erklä­ren, dass ille­ga­le Machen­schaf­ten, Abspra­chen, Bestechung, Par­teiklün­ge­lei und Erpres­sung nir­gend­wo auf die­ser klei­nen Welt in Steu­er­erklä­run­gen auftauchen.


Irgend­wer muss die­sen Dep­pen noch­mal erklä­ren, dass ille­ga­le Machen­schaf­ten, Abspra­chen, Bestechung, Par­teiklün­ge­lei und Erpres­sung nir­gend­wo auf die­ser klei­nen Welt in Steu­er­erklä­run­gen auftauchen.

6.7.2020: Der Iko­no­klas­mus ist uner­träg­lich gewor­den, denn er macht vor nichts mehr halt. Noch ist nichts Nähe­res bekannt über die Van­da­len, wel­che die Sta­tue von Fre­de­rick Dou­glas (!) aus einem Park in Roches­ter, N.Y. ent­fern­ten und zer­stör­ten, aber ver­mut­lich waren es weder auf­ge­brach­te Quä­ker noch MAGA-Müt­zen­trä­ger. Die Geschichts­ver­ges­sen­heit, ja, die tota­li­tä­re Igno­ranz, die aus sol­chen Vor­gän­gen spricht, hackt blind­wü­tig auf die Wur­zeln der Auf­klä­rung, der Demo­kra­tie und der Zivi­li­sa­ti­on ein. Mit sol­chen Leu­ten ist kein Dia­log mög­lich, für ihre Ideo­lo­gien darf es kei­ne Tole­ranz geben und für ihre Taten kei­ne mil­dern­den Umstände.


15.6.2020: Wir lagen ja soo falsch! Den Namen „CHAZ“ hat das natio­nal befrei­te Glücks­bär­chi-Kol­lek­tiv in Seat­tle sich gar nicht selbst gege­ben! Das waren Kri­ti­ker und Leu­te, die ver­such­ten, die Soja-Lat­te-Revo­luz­zer mit Hang zu Gren­zen, Waf­fen und spon­ta­ner Eigen­tums­über­tra­gung in ein fal­sches Licht zu rücken! Statt „Capi­tol Hill Auto­no­mous Zone“ oder kurz CHAZ, möch­te man ab sofort „Capi­tol Hill Orga­ni­zed Pro­test“ kurz CHOP genannt wer­den. Das spie­ge­le den Cha­rak­ter der Bewe­gung bes­ser wider. Dem kann ich nur bei­pflich­ten: „Chop“ passt perfekt!


15.6.2020: „Ras­sis­mus in der klas­si­schen Musik“, „Ras­sis­mus bei der Part­ner­wahl“, Ras­sis­mus bei Ghan­di, Chur­chill, Kant und den ame­ri­ka­ni­schen Aboli­tio­nis­ten, Ras­sis­mus in Ber­lin, Köln, Mün­chen, das Grund­ge­setz ist ras­sis­tisch, weil es nicht nach „Ras­se“ benach­tei­ligt oder bevor­zugt, der Tages­spie­gel kämpft tap­fer gegen Skla­ve­rei und die TAZ meint, Inte­gra­ti­on beför­dert Rassismus…es riecht über­all bran­dig, weil über einem per­ver­sen Feu­er gera­de jeder sein klei­nes, ego­zen­tri­sches Mar­sh­mal­low solan­ge rös­tet, bis es außen poli­tisch kor­rekt und ist. Mir gefällt der Stock nicht, auf dem es steckt.


22.5.2020: David Frost, bri­ti­scher Unter­händ­ler bei der EU und „Sher­pa“ bei den Ver­hand­lun­gen über das künf­ti­ge Frei­han­dels­ab­kom­men tut genau das Rich­ti­ge, wenn er den Stand der Gesprä­che und die Hin­der­nis­se öffent­lich macht, die sei­tens der EU auf­ge­türmt wer­den. Wie dünn das Eis doch längst ist, auf dem die EU-Büro­kra­ten ihre Run­den dre­hen! Und wie cle­ver sind doch die bri­ti­schen Ver­hand­lun­gen über die künf­ti­gen Bezie­hun­gen zur EU, die unter Zeit­druck und nun auch noch unter Q‑Flagge statt­fin­den. In der EU war man von Anfang an skep­tisch, ob dies gelin­gen wür­de. Nun wis­sen wir bei­des – woher der Opti­mis­mus der Bri­ten und der Pes­si­mis­mus der Brüss­lok­ra­ten kommt: Lon­don sagt, es gibt ja bereits funk­tio­nie­ren­de und rati­fi­zier­te Ver­trä­ge der EU mit Dritt­staa­ten – war­um also neu erfin­den, wenn das Rad schon rollt? Die­ser Prag­ma­tis­mus, der dem Geist des angel­säch­si­schen Com­mon-Law ent­springt, trifft in Brüs­sel auf wenig Gegen­lie­be! Ele­men­te des Frei­han­dels­ab­kom­mens der EU mit Kana­da und Japan über­neh­men? Abgeleht! Das Fische­rei­ab­kom­men mit Nor­we­gen als Vorbild…abgeleht! Luft­fahrt, Nuklearabkommen…überall gibt es Vor­bil­der, die man auf­grei­fen und anwen­den könn­te. Abge­lehnt! Die EU will auf ihren Ein­fluss in Albi­ons Gefil­den ein­fach nicht ver­zich­ten und wür­de gern Brüs­se­ler Geset­ze auch wei­ter­hin dort zur Anwen­dung brin­gen. Über Ban­de gespielt, ohne Mit­spra­che der Bri­ten. Im CETA-Abkom­men erhielt sogar Mexi­ko bes­se­re Bedin­gun­gen als Brüs­sel sie Lon­don zuge­ste­hen möchte!

Begrün­det wer­den die unver­schäm­ten For­de­run­gen der EU mit der „gro­ßen geo­gra­fi­schen Nähe“ des Ver­ei­nig­ten König­reichs. Das nen­ne ich ver­blüf­fen­de Ehr­lich­keit, denn genau das ist die Furcht der Brüs­se­ler Polit-Eli­te: das dem Weg der Bri­ten Erfolg beschie­den sein könn­te und dass Lon­don als Vor­bild für ande­re EU-Mit­glie­der die­nen könn­te. Vor­bild für Staa­ten, die ihre Selbst­stän­dig­keit nicht ver­lie­ren und als Mün­del der EU-Tech­no­kra­tie enden wol­len. Denn lei­der ist die EU längst zu einem anti­de­mo­kra­ti­schen Gebil­de ver­kom­men, das eifer­süch­tig und mit allen Mit­teln sei­ne Macht aus­wei­ten und als bedeu­ten­der glo­ba­ler Play­er wahr­ge­nom­men wer­den will. Man zieht die Mau­ern gegen Lon­don hoch und schmiert gleich­zei­tig halb­sei­de­nen Staa­ten wie Alba­ni­en Bei­tritts­ho­nig ums Maul. Haupt­sa­che Macht­zu­wachs und ter­ri­to­ria­le Expan­si­on. Ich will ja Alba­ni­en nicht zu nahe­tre­ten, aber für den wirt­schaft­li­chen Erfolg unse­rer Wirt­schaft und das inter­na­tio­na­le Renom­mee wären opti­ma­le und rei­bungs­lo­se Bezie­hun­gen zu Groß­bri­tan­ni­en tau­send­mal wich­ti­ger als der Bei­tritt des nächs­ten Bal­kan­staa­tes an der insta­bi­len Süd-Peripherie.

Der Brief Frosts macht mich wirk­lich wütend. Wütend auf jene, die glau­ben, in Brüs­sel auch mei­ne Inter­es­sen zu ver­tre­ten. Für die habe ich eine Nach­richt: ihr ver­tre­tet mei­ne Inter­es­sen schlecht!


16.5.2020: Wie wird man wohl auf dem Pla­ne­ten Brüs­sel auf die Stim­mungs­la­ge in Ita­li­en reagie­ren? Die For­mu­lie­rung, „es wäre bes­ser, wenn Deutsch­land die EU ver­lässt“ ist ja schon ziem­lich hef­tig. Ver­ges­sen wir mal, ob die popu­lis­ti­sche Dar­stel­lung, Deutsch­land hät­te Ita­li­en in der Kri­se im Stich gelas­sen, in die­ser Schär­fe zutrifft. Erör­tern wir auch nicht, wie die Hil­fe hät­te aus­se­hen müs­sen, die man in Rom ver­misst und die man in Peking und Mos­kau zu fin­den glaubt. Schau­en wir uns viel­mehr an, ob den Ita­lie­nern die Rich­tung pas­sen kann, in die sich die EU offen­sicht­lich ent­wi­ckelt. Man spricht das zwar in Brüs­sel nicht offen aus, aber da die Unter­schie­de in Leis­tungs­fä­hig­keit und Pro­duk­ti­vi­tät nicht ver­schwin­den wer­den – weil der Euro das ver­hin­dert – geht es immer mehr in Rich­tung einer offe­nen Trans­fer­uni­on. De fac­to haben wir die ja schon. Zitat aus dem Arti­kel: „In Ita­li­en habe man das Gefühl, dass die nord­eu­ro­päi­schen Län­der und allen vor­an Deutsch­land das Land als „Belas­tung und Kos­ten­fak­tor“ anse­hen, der gera­de in Kri­sen­zei­ten immer schwe­rer zu ertra­gen sei.“ Mit Deutsch­land als Zahl­meis­ter wird man dort die­sen Ein­druck nicht zum Ver­schwin­den brin­gen und in Ita­li­en (und ande­ren) als Leis­tungs­emp­fän­ger wird er sich auch ver­fes­ti­gen. Es ist kein schö­nes Gefühl, als ali­men­tier­tes Mün­del zu leben und auch der Arti­kel stellt das fest: „Die­se ver­meint­lich nega­ti­ve Wahr­neh­mung ver­letzt die Ita­lie­ner schwer“. Auf dem Euro­pla­ne­ten Brüs­sel glaubt man noch, alles mit deut­schem Geld zuschei­ßen zu kön­nen. Das erweist sich immer mehr als Irr­tum. Der Euro, stets als Ver­ei­ner und Frie­dens­stif­ter dar­ge­stellt, ist der größ­te Spal­ter der EU. Die einen bläht er auf, den ande­ren drückt er die Luft ab.


15.5.2020: Atti­la, Veganerkönig,
hat­te an Ver­stand nur wenig.
„Für Nano­chips und Win­dows zehn,
in Seat­tle die Knöp­fe stehn!“
„Der Gates, der ist ein Körperfresser!“
Publi­kum wird blass und blässer.
Hild­manns Küche bleibt nun kalt,
und der Bill, der impft ihn bald.


14.5.2020: Alle Aus­nah­me­ein­fäl­le füh­ren zu Ein­nah­me­aus­fäl­len. (poli­ti­sches Gestaltungsdilemma)


11.5.2020: Glück­wunsch zum neu­en Job, Frau Nah­les! Zur Fei­er des Tages ein Lied:
Die Par­tei, die Par­tei, macht’s dir immer recht,
und Genos­sen es blei­bet dabei:
Denn wer sitzt im Geflecht, der ver­dient nie schlecht,
auf welch‘ Pos­ten ist ganz einerlei.


9.5.2020: Ob Kli­ma­ret­tung, Kern­ener­gie, Migra­ti­on oder nun Covid — alter­na­tiv­lo­se Mei­nun­gen wer­den aus der poli­ti­schen Chef­eta­ge her­un­ter­ge­reicht und haben gefäl­ligst auch alter­na­tiv­los aus­ge­führt zu wer­den. Quod licet Iovi, non licet bovi! Und so hat man den zahl­rei­chen Quer­fron­ten (man kann Migra­ti­ons­be­für­wor­ter fin­den, die mit der Ener­gie­wen­de hadern und umge­kehrt) eine wei­te­re hin­zu­ge­fügt, die die Men­schen ent­zweit. „Divi­de et impe­ra“ in Voll­endung, weil aktu­ell durch Angst, Unsi­cher­heit und ver­wir­ren­den Des­in­for­ma­tio­nen verstärkt.

Pro­ble­ma­tisch ist jedoch, dass den selbst­er­nann­ten „Machern“ unsers Lebens nun die All­tags­pro­ble­me ALLER Men­schen buch­stäb­lich vor die Füße gekippt wur­den und ner­vös über­for­dert stel­len die Rai­nald Beckers in ÖRR und Poli­tik fest, dass es ver­dammt anstren­gend ist, sich noch um die gerings­te Lebens­äu­ße­rung der Men­schen küm­mern zu müs­sen. Wer den Leu­ten vor­schreibt, sie müss­ten 1,5 Meter Abstand von­ein­an­der hal­ten, der darf sich nicht wun­dern, wenn die Belehr­ten fra­gen, war­um nicht zwei Meter oder nur einer. Wer glaubt, sein Volk wie Kin­der behan­deln zu müs­sen, darf sich nicht wun­dern, dass es sich irgend­wann auch so benimmt. Sind wir schon da? Sind wir schon da? Sind wir schon…

Beim aktu­ell weder wis­sen­schaft­lich noch empi­risch gesi­cher­ten Wirr­warr von Regeln, Ver­bo­ten, Aus­nah­men und Wider­sprüch­lich­kei­ten macht die Admi­nis­tra­ti­on zwangs­läu­fig vie­le Feh­ler und eini­ge davon sind sehr offen­sicht­lich. Das kratzt an der eige­nen Wis­sens­an­ma­ßung der Medi­en und unter­gräbt die müh­sam her­bei­kom­men­tier­te Kom­pe­tenz, die man sich als zuver­läs­si­ger Augur belie­bi­gen Regie­rungs­han­delns gern selbst attestiert.

Das Ergeb­nis sind extre­me Dünn­häu­tig­keit und Aus­brü­che insze­nier­ter, aber ehr­li­cher Ver­ach­tung des zwangs­zah­len­den Publi­kums wie im ARD-Kom­men­tar von Becker. Und die­se Ehr­lich­keit sagt: „Wir ver­ach­ten eure Anma­ßung von Frei­heit, weil sie sich nicht aus unse­rem über­le­ge­nen Wis­sen speist. Und wir ver­ach­ten euch dafür, dass ihr nicht das Volk von Helo­ten sein wollt, zu dem ihr [absicht­lich oder nicht] gemacht wurdet.“

Ansons­ten: was Tama­ra sagt!

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8.5.2020: Der Tag der voll­stän­di­gen Nie­der­la­ge, die zur Frei­heit führ­te. Man­cher­orts mit 40 Jah­ren Verspätung.


5.5.2020: Stimmt auch nur die Hälf­te des­sen, was sich Johan­nes „Hass macht häss­lich“ Kahrs als Ruf in langer…wie sage ich es diplomatisch…Wühlarbeit erwor­ben hat, kann mit die­ser Geschich­te etwas nicht stim­men. Der Spie­gel schreibt: „Als lang­jäh­ri­ger Bericht­erstat­ter für das Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um im Haus­halts­aus­schuss hät­te ich gern für das Amt des Wehr­be­auf­trag­ten des Deut­schen Bun­des­ta­ges kandidiert“

Hät­te? War­um hat er nicht? „Aus Frak­ti­ons­krei­sen hieß es, Kahrs akzep­tie­re aber, dass dazu wohl kei­ne Mehr­heit im Bun­des­tag gefun­den wer­den konnte.“

Kars ist das, was ich Polit-Jun­kie nen­nen wür­de. Macht­geil, rup­pig, unan­ge­nehm. Kei­nem Streit geht er aus dem Weg, poli­ti­sche Lei­chen pflas­tern sei­nen Weg. Legen­där waren etwa sei­ne nächt­li­chen Droh­an­ru­fe, mit denen er einst in Ham­burg eine läs­ti­ge Kon­kur­ren­tin aus dem Weg räu­men woll­te. Kahrs wur­de über­führt, aber ein Cha­rak­ter ändert sich nicht so leicht. Und nun will man uns erzäh­len, er gin­ge frei­wil­lig auf kal­ten Poli­tik­ent­zug, weil er nicht Wehr­be­auf­trag­ter wer­den konn­te? Ein Amt, für das er gar nicht erst kan­di­diert hat­te, weil er sich wenig Chan­cen aus­rech­ne­te? Und des­halb gibt er sogar sein Bun­des­tags­man­dat auf? Für wie dumm möch­te man uns hier wohl ver­kau­fen? Ich wür­de ja eher dar­auf tip­pen, er ist über die­se Sacher hier (https://youtu.be/zc1M75tR3LE) ganz böse gestol­pert. Zurecht, soll­ten die Vor­wür­fe zutreffen.


2.5.2020: Die FAZ (und nicht nur die) mel­det abson­der­li­ches: Die Rich­tung der Migra­ti­on über das Mit­tel­meer scheint sich gera­de umzu­po­len.

In Gizeh einst, auf den Kamelen,
Tou­ris­ten sich für Klein­geld quälen.
Der Auf­stieg kos­te­te fünf Pfund,
der Abstieg zehn­fach tat sich kund.

An Schlep­pers Afrikageschäften,
Racke­tes klei­ne Prei­se heften.
Der Rück­weg Schlep­per dann entzückt:
kein Ret­ter­schiff die Prei­se drückt.

Und die Moral von der Geschicht?
Rei­se­bü­ro, ver­za­ge nicht!
Denn wer stets One-Way-Tickes biet‘,
des‘ Laden auch in Kri­sen blüht!


2.5.2020: Der Schwer­punkt der von Q zitier­ten „kli­ma­re­por­ter“, deren Koope­ra­ti­ons­part­ner so klin­gen­de Namen haben wie Cor­rec­tiv, Neu­es Deutsch­land und chi­na­dia­lo­gue, liegt übri­gens in der „Bericht­erstat­tung von UN-Kli­ma­kon­fe­ren­zen, die in der deut­schen Öffent­lich­keit ansons­ten nur am Ran­de Beach­tung fin­den“. Kaum Beachtung…selten so gelacht! Pro­fes­sor Quatsch­dochnich zitiert also aus dem­sel­ben Bio­top, das sei­nen Lehr­stuhl und sei­nen Akti­vis­mus finan­ziert. Was man unfreund­lich als „argumen­ta­ti­ve Inzucht“ bezeich­nen könn­te, wür­de ich etwas char­man­ter als selbst­re­fe­ren­zi­ell bezeich­nen. Doch das Pro­blem bleibt: es gibt da eine unge­sun­de Per­so­nal­uni­on der Strol­che, Pro­fi­teu­re und Herol­de der Ener­gie­wen­de. Man schreibt ein­an­der ele­gi­sche Arti­kel und Gefäl­lig­keits­gut­ach­ten, man kennt sich, zitiert sich und stimmt ein­an­der zu. Oder etwas popu­lis­ti­scher aus­ge­drückt: Bei den Ener­gier­wen­dern ist Dr. Mal­bo­ro der Haupt­spon­sor der Pulmologen.


27.4.2020: Mas­ken­frei­es Pres­se­ku­scheln mit AKK beim Foto­ter­min mit ukrai­ni­schem Trans­port­flug­zeug, das Mas­ken aus Chi­na nach Deutsch­land brach­te. Das ist ja nicht die Bun­des­wehr – das ist mul­ti­ples Organversagen.


21.4.2020: Wer bil­lig tankt, kann ja auch höhe­re Strom­prei­se zah­len! (Marie Antoi­net­te, deut­sche Exper­tin für Ange­bot und Liebernichtnachfragologie)


etwas wei­ter fort­ge­schrit­te­ner 4.4.2020: Ser­vice à la rus­se (Ser­vier­vor­schlag)


4.4.2020: Nanu? Ich dach­te, tür­ki­sche Gast­ar­bei­ter haben die­ses Land wie­der­auf­ge­baut. Und war­um so plötz­lich wie­der „Part­ner“? Viel­leicht weiß Trump nur noch nicht, dass es sowas wie eine deut­sche Bun­des­re­gie­rung als Part­ner gibt? Könn­te es sein, dass Trump zum ers­ten Mal von Onkel Stei­ni hört, weil der nach dem Ver­bleib von Atem­mas­ken fragt? Mir ist nicht ganz klar, ob Che­bli hier jam­mert oder fei­ert. Denn schließ­lich ver­hält sich Trump nun doch end­lich mal so, wie sie es schon immer von ihm erwar­tet hat: Ame­ri­ca first! Das unse­rer Bun­des­wehr in Kenia eine gan­ze Flug­zeug­la­dung Mas­ken abhan­den kommt…geschenkt! Dass Deutsch­land es inner­halb von vier geschla­ge­nen Wochen nicht geschis­sen bekommt, genü­gend eige­ne Mas­ken herzustellen…geschenkt. Dass 3M kei­ne Hin­wei­se auf das „Weg­kau­fen“ von Mas­ken hat…geschenkt. Dass in den USA die Hüt­te gera­de stär­ker brennt als in Neu­kölln nach dem gest­ri­gen Moscheebesuch…geschenkt! Dass Dani­el Sturm (Welt) auch Bra­si­li­en auf die Lis­te der von Trump betro­ge­nen Län­der setzt, obwohl Bol­so­na­ro als der leib­haf­ti­ge Mini-Trump doch schließ­lich an allen Übeln im Land selbst schuld sein muss…geschenkt. Aber „Über­le­be, wer Geld hat“? Ernst­haft? Hat Deutsch­land etwa nicht genug Geld, um die gestie­ge­nen Prei­se für Schutz­aus­rüs­tung zu zah­len? Ich dach­te, wir sind ein rei­ches Land? In der Tür­kei wird die Bevöl­ke­rung inzwi­schen dazu auf­ge­ru­fen, der Regie­rung Geld zu schi­cken. Viel­leicht soll­ten wir in Deutsch­land ja über Rolex-Spen­den nachdenken.


24.3.2020:

18.3.2020: Beson­ders auf Twit­ter läuft seit Tagen eine hit­zi­ge Debat­te über ein Inter­view, wel­ches der pen­sio­nier­te Arzt Dr. Wodarg von einer grie­chi­schen Insel aus gab. Das sol­le man sich doch mal anse­hen, heißt es dann und die gan­ze Coro­na-Panik sei im Grun­de Blöd­sinn und wir alle „auf dem fal­schen Damp­fer“. Das Video hat mitt­ler­wei­le sicher jeder gese­hen, des­halb hier nur kurz mei­ne (lai­en­haf­te) Ein­schät­zung, weil ich immer wie­der dazu auf­ge­for­dert wer­de (war­um auch immer):

Die teil­wei­se extrem schwe­ren Ver­läu­fe der Krank­heit legen nahe, dass es sich sehr wohl um ein neu­es Virus han­delt. Wodarg liegt hier kom­plett falsch, mei­ne ich. Womit er recht haben könn­te ist sein Zwei­fel an der Zuver­läs­sig­keit der aktu­el­len Tests, die womög­lich breit­ban­dig alle mög­li­chen Coro­na-Viren fin­den. Die Genau­ig­keit der Tests von Dros­ten liegt ja angeb­lich irgend­wo zwi­schen 40–70%. Es kann also sein, dass die gemel­de­ten Fall­zah­len auch „nor­ma­le“ Coro­na-Vor­komm­nis­se erfas­sen, die wir schon immer haben. Das wür­de auch erklä­ren, war­um Coro­na über­all auf­tritt, sobald inten­siv getes­tet wird. Es kann auch sein, dass Coro­na-Viren bereits bei jeder simp­len Erkäl­tung mit im Spiel sind, wir wegen des übli­cher­wei­se mil­den Ver­laufs nur nie so genau hin­ge­se­hen haben. Das ändert aber nichts dar­an, dass in Ita­li­en und anders­wo TAUSENDE an einer Form der beid­sei­ti­gen Lun­gen­ent­zün­dung ster­ben, die es so noch nie gab.

Noch ein Wort zur „übli­chen Mor­ta­li­tät“ bei Grip­pe. An der ster­ben näm­lich hier­zu­lan­de nicht TAUSENDE pro Jahr. Die Zah­len sind nichts als Hoch­rech­nun­gen. In Deutsch­land ist die Zahl NACHWEISLICHER Grip­pe-Opfer, also von Fäl­len mit viro­lo­gi­schem Befund, deut­lich gerin­ger. Der höchs­te Wert, den ich da mal gele­sen hat­te, waren etwa 200. Was wir jetzt erle­ben, hat lei­der ganz ande­re Dimensionen.

Ob Wodarg übri­gens der Chef von Pos­tel — der als begab­ter Hoch­stap­ler nicht nur ihn täusch­te — war oder nicht, spielt hier sicher kei­ne Rol­le. Man soll­te nicht alles was der Mann sagt, ein­fach so weg­wi­schen. Auch wenn ich sei­ne Argu­men­te größ­ten­teils nicht stich­hal­tig fin­de, ist Kri­tik doch prin­zi­pi­ell etwas Gutes. Und dass die Coro­na-Tests man­gel­haft und nicht veri­fi­ziert sind, ist lei­der eine Tat­sa­che, die man nicht so leicht abtun soll­te. Ergä­ben bes­se­re Tests näm­lich prä­zi­se­re Ergeb­nis­se, wür­den die Fall­zah­len womög­lich schon beim Mes­sen zurück­ge­hen und die Aus­brei­tungs­we­ge der spe­zi­el­len Covid-19-Vari­an­te kla­rer zu sehen sein. Misst man näm­lich in das Grund­rau­schen ande­rer Coro­na-Viren hin­ein, erfährt man gar nichts.

Ich erin­ne­re hier nur mal an das „Heil­bron­ner Phan­tom“, also die mit DNA ver­un­rei­nig­ten Wat­te­stäb­chen der Poli­zei, die dazu führ­ten, dass eine „Täte­rin“ an allen mög­li­chen Tat­or­ten auf­tauch­te und die Poli­zei nach einer „Seri­en­mör­de­rin“ fahn­de­te. Wie sich her­aus­stell­te, arbei­tet die Frau in der Fir­ma, die Wat­te­stäb­chen her­stell­te und ver­pack­te. Die Zuver­läs­sig­keit der aktu­el­len Tests kann man mit die­sen Wat­te­stäb­chen vergleichen…

Mit ande­ren Wor­ten: die Lage ist ernst, aber womög­lich nicht so hoff­nungs­los, wie es scheint. Unnö­tig zu erwäh­nen, dass nicht nur an Impf­stof­fen, son­dern auch an genaue­ren Tests gear­bei­tet wird. Und das ist auch gut so.


7.3.2020: Ohne es aus­zu­spre­chen impli­ziert die Tages­schau, dass es bei den Grü­nen am gleich­be­rech­tigs­ten zugeht. Betrach­tet man aller­dings die Aus­gangs­zah­len, näm­lich den Anteil der Frau­en an den Mit­glie­dern der Par­tei­en, stellt man fest, dass bei Grü­nen, SPD und Lin­ken Frau­en sogar über­pro­por­tio­nal Man­da­te erlan­gen, wäh­rend in ande­ren Par­tei­en Frau­en etwas unter­pro­por­tio­nal ver­tre­ten sind.

Die Grü­nen, Lin­ken und die SPD müss­ten also für einen „gerech­ten“ Pro­porz sogar eini­ge Frau­en aus dem Bun­des­tag wer­fen (mir wür­den da eine oder zwei ein­fal­len). Um die Art Gerech­tig­keit zu erzwin­gen, die den Redak­teu­ren der Tages­schau vor­schwebt, müss­ten jedoch zunächst ALLE Par­tei­en Frau­en zwangs­wei­se rekru­tie­ren oder Män­ner aus der Par­tei raus­schmei­ßen, bis 50:50 erreicht ist und dann stell sich noch die Fra­ge, wie man erreicht, dass jeweils die Hälf­te Män­ner und Frau­en es für erstre­bens­wert hal­ten, in den BT ein­zu­zie­hen. Kann man zwangs­ver­pflich­tet wer­den wie als Wahl­hel­fer? Die Wehr­pflicht ist abge­schafft und wir füh­ren statt­des­sen eine Man­dats­pflicht ein? Groß­ar­tig! Das wäre aus­bau­fä­hig, indem wir ein Grund­recht auf fünf Jah­re poli­ti­sches Man­dat für alle ein­füh­ren, allein schon um der Alters­ar­mut durch Pen­si­ons­an­sprü­che zu begegnen.

Was die ARD da treibt ist „absichts­vol­les Lügen mit fal­schen Basis­wer­ten“ anläss­lich des inter­na­tio­na­len Frau­en­ta­ges. Jeden Tag steht bei der ARD ein Redak­teur auf, der Framing-Dienst hat!


27.2.2020: Da ich nicht schon wie­der einen lan­ge Arti­kel über sie schrei­ben will – es wäre nun schon der drit­te in die­sem Monat und das sähe doch irgend­wie nach Obses­si­on aus – möch­te ich die­ses aktu­el­le Video von Clau­dia Kem­fert, dem Num­mern­girl der Ener­gie­wen­de, hier nur kurz vor­stel­len. Ein Freund schick­te mir ges­tern den Link, sonst hät­te ich es schon in den letz­ten Arti­kel ein­ge­baut, denn das Video hat es in sich.

Wie so oft gibt es auch bei die­ser Vor­stel­lung keinen Dia­log, son­dern Kan­zel­re­de. Im Video doziert Frau Kem­fert, was das eigent­lich für Typen sind, die da immer jam­mern, die Ener­gie­wen­de sei viel zu teu­er. Ganz klar: die Ver­lie­rer, Typen also, die „auf fos­si­le Ener­gie“ gesetzt haben. So Typen wie sie, sie und sie da hin­ten, die nicht recht­zei­tig inves­tiert haben in erneu­er­ba­re Ener­gien. Und da hat sie natür­lich nicht ganz unrecht. Ver­lie­rer sind die Strom­ver­brau­cher, denen die monat­li­che Abschlags­zah­lung für Ener­gie die Inves­ti­ti­on in Gold, Immo­bi­li­en, Bür­ger­wind­par­k­an­tei­le und ande­re Din­ge ver­mas­seln, die man sich für das, was der Staat vom Gehalt übrig lässt, leis­ten möchte.

Hät­ten nur mal alle auf Clau­dia Kem­fert gehört und sich hin­ten ange­stellt, als die Sub­ven­tio­nen ver­teilt wur­den, dann stün­den man­che heu­te nicht so blöd da und bet­tel­ten um Brot. Sie hät­ten schon vor Jah­ren anfan­gen kön­nen, sub­ven­tio­nier­te Tor­ten zu fressen!

Man kann das Video auch so inter­pre­tie­ren, dass es für Kem­fert und ihre Stich­wort­ge­ber die Strom­ver­brau­cher als sol­che gar nicht gibt, also jene Men­schen, die sich nicht für Inves­ti­tio­nen inter­es­sie­ren, son­dern ein­fach nur güns­ti­gen und zuver­läs­si­gen Strom haben wol­len. Für Kem­fert und die­je­ni­gen, die ihr sol­che abge­fah­re­nen Mono­lo­ge ein­flüs­tern, gibt es nur Gewin­ner der Ener­gie­wen­de und deren ewig gest­ri­ge Verhinderer.

Das Video soll­te kli­ma­wan­del­si­cher auf­be­wahrt wer­den, denn wir wer­den es im Ethik­un­ter­richt in eini­gen Jah­ren noch brau­chen, um die Abge­brüht­heit zu illus­trie­ren, mit wel­cher eine mit gol­de­nen Löf­feln gefüt­ter­te Bran­che ihre Opfer für dumm ver­kauft. (PS: Ach­ten sie beim Genuss die­ser zwölf Minu­ten Pro­pa­gan­da für Voll­trot­tel auf die Gesich­ter des schwei­gen­den Publikums.)

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24.2.2020: Seit heu­te Pflicht: der Smart-Meter-Ein­bau.  „Durch sie sol­len Strom­net­ze bes­ser genutzt, der Ener­gie­ver­brauch gesenkt und strom­fres­sen­de Gerä­te aus­ge­macht wer­den.“ Strom­fres­sen­de Gerä­te aus­ma­chen konn­te man anhand der Strom­kos­ten auch schon frü­her. Nun wird das exter­na­li­siert, indem der Netz­be­trei­ber von außen fest­stellt und fest­le­gen kann, was ein ange­mes­se­ner Ver­brauch ist. Schö­ne neue Welt aus Total­über­wa­chung und Strom­zu­tei­lung, ganz zu schwei­gen von der anfäl­li­gen Daten­si­cher­heit und unkla­ren Fra­ge, was mit den erho­be­nen Daten noch alles geschieht.


21.2.2020: So egal es eini­gen ist, wel­che dem Anfangs­ver­dacht wider­spre­chen­den Erkennt­nis­se nach und nach über den Mör­der aus Hanau ans Licht kom­men, so egal sind man­chen Jour­na­lis­ten auch ande­re stö­ren­de Fak­ten. Tat­mo­tiv ver­wei­le doch, du warst so schön! Nicht nur greift Bert­hold Koh­ler, der Her­aus­ge­ber der FAZ, bei sei­ner Gene­ral­ab­rech­nung mit den poli­tisch Unbe­rühr­ba­ren nun schon Micha­el Klo­n­ovs­ky per­sön­lich an (dabei ist der bekannt­lich nicht Mit­glied der AfD). Er stellt auch gleich klar, dass er das Ergeb­nis einer von ihm erfleh­ten Beob­ach­tung der Schwe­fel­bu­ben durch den Ver­fas­sungs­schutz für nicht ent­schei­dend hält.
„Doch am Ende ist nicht des­sen [gemeint ist der VVS] Urteil ent­schei­dend, son­dern das des mün­di­gen Bür­gers und Wäh­lers.“ Will hei­ßen: ‚was schert mich die mög­li­cher­wei­se fest­zu­stel­len­de Rechts­staat­lich­keit einer Par­tei, wenn ich, Bert­hold der Besen­schwin­ger, die weg­ha­ben will!‘.
Aber „mün­dig“ will er ihn ja gar nicht, den Bür­ger. Dem Her­aus­ge­ber der Frank­fur­ter Ver­all­ge­mei­nern­den Zei­tung genügt es, wenn der Wäh­ler wil­lig ist und ein­sich­tig und belehrbar.
Die Grün­de näm­lich, war­um jemand unter Andro­hung von Repres­sa­li­en die AfD NICHT wählt, sind ihm in Wahr­heit herz­lich egal. Fun-Fact: Tobi­as R., dem geis­tig erheb­lich gestör­ten Mör­der, war die AfD übri­gens „nicht radi­kal genug“, wie n‑tv berich­te­te. Jemand, der die Absicht äußert, „20 Völ­ker aus­zu­rot­ten“ weil die dem Bau einer Zeit­ma­schi­ne im Weg ste­hen, dem haben Typen, die sich beschimp­fen, aus­gren­zen und sich die Autos abfa­ckeln las­sen, nichts zu bieten.


17.2.2020: Wäh­rend eini­ge Medi­en heu­te einer­seits schon wie­der vom „aus der Zeit gefal­le­nen Anti­kom­mu­nis­mus“ schwa­feln, die Lin­ke von der Wie­der­be­le­bung des Sozia­lis­mus träumt, für des­sen real exis­tie­ren­de Reinkar­na­ti­on sie Rame­lows Thü­rin­gen hal­ten und im Land bereits wie­der Trans­pa­ren­te mit FDJ-Emblem und der Auf­schrift „30 Jah­re sind genug“ fol­gen­los durch die Stra­ßen getra­gen wer­den, bringt Arte eine drei­tei­li­ge Doku­men­ta­ti­on über das Gulag-Sys­tem der Sowjet­uni­on. Über jenes Sys­tem also, das Anhän­ger von US-Prä­si­dent­schafts­kan­di­dat Ber­nie San­ders vor lau­fen­den Kame­ras loben, für „halb so schlimm“ hal­ten und gern für die USA adap­tie­ren möch­ten. Mög­lich sind auf Skla­ve­rei basie­ren­de Sys­te­me wie der Gulag nur, wenn es gelingt, durch Pro­pa­gan­da eine dua­le, auf „Gut“ und „Böse“ basie­ren­de Ideo­lo­gie als ver­bind­lich zu eta­blie­ren – da läu­ten ange­sichts der aktu­el­len Hys­te­rie längst wie­der die Alarm­glo­cken. Die Arte Doku: Gulag — Die sowje­ti­sche „Haupt­ver­wal­tung der Lager“. Abso­lut empfehlenswert!


10.2.2020: Die Schwe­fel­bu­bi­sie­rung der Opposition
(eine Anlei­tung zur Eska­la­ti­on in acht Phasen)

Stets zustim­men,
nicht protestieren!

Pro­test ja,
aber kei­ne Parteigründung!

Par­tei­grün­dung, na gut,
aber nicht wählen!

Wäh­len, ok,
aber unter der 5%-Hürde bleiben!

Die 5%-Hürde überspringen,
aber in den Par­la­men­ten ignorieren!

In Debat­ten zur Kennt­nis nehmen,
aber sich nicht von ihnen wäh­len lassen!

Sich von ihnen wäh­len lassen,
aber nur den Richtigen!

Und wenn der Rich­ti­ge gewählt wurde,
wozu dann noch protestieren?


8.2.2020, Tag fünf des Put­sches gegen die Demo­kra­tie in Deutsch­land: Ich habe mich immer gefragt, wie man es eines Tages anstel­len wird bei der CDU, wenn in Kür­ze die Fra­ge im Raum steht, auf Bun­des­ebe­ne als Juni­or­part­ner mit den Grü­nen zu koalie­ren. Der „Sün­den­fall“ Thü­rin­gen bie­tet die per­fek­te Gele­gen­heit, vor­be­rei­ten­den Säu­be­rungs­maß­nah­men ins Werk zu setz­ten. Uni­ons­po­li­ti­ker, die sich eine gewis­se Grund­ver­bun­den­heit zu den Libe­ra­len bewahrt haben und des­halb treu­blind zu jeder Gra­tu­la­ti­on ent­schlos­sen sind, wer­den gera­de als Spreu weg­ge­bla­sen. So bricht man die letz­ten Brü­cken ab zur libe­ral-kon­ser­va­ti­ven Ver­gan­gen­heit und kann Arme und Köp­fe weit nach Links und zu den Grü­nen öff­nen. Chris­ti­an Hir­te, CDU-Staats­se­kre­tär und Ost­be­auf­trag­ter, mach­te sich am Diens­tag schul­dig, indem er dem FDP-Minis­ter­prä­si­den­ten von Thü­rin­gen gra­tu­lier­te. Mer­kel meint, das mache ihn untrag­bar für sein Amt, er trat dar­auf­hin zurück — er wur­de zurück­ge­tre­ten trifft es besser.


4.2.2020: Nach „fest“ kommt häu­fig „ab“. Das gilt nicht nur für Schrau­ben, wenn man sie über­dreht, son­dern auch für poli­ti­sche Nar­ra­ti­ve wie „rus­si­an col­lu­si­on“. Von Trump berich­ten die deut­schen Medi­en der­zeit gern, er wür­de sei­nen Wahl­kampf auf „Angst vor dem Sozia­lis­mus“ eines Ber­nie San­ders auf­bau­en – ja was denn sonst, möch­te man fra­gen. Sol­len die USA den „demo­kra­ti­schen Sozia­lis­mus“ etwas will­kom­men hei­ßen? Doch was bit­te ist das, was der demo­kra­ti­sche Abge­ord­ne­te Adam Schiff da schwa­felt? Trump könn­te, wenn er nicht recht­zei­tig aus dem Amt ent­fernt wür­de, den Rus­sen Alas­ka ver­kau­fen, wenn er von dort Unter­stüt­zung für sei­ne Wie­der­wahl erhiel­te. Wie bit­te? Glaubt Schiff ernst­haft, dass die­sen Blöd­sinn irgend­je­mand glaubt? Gut, Rachel Mad­dow viel­leicht, weil die das glau­ben will, aber sonst? Wie ver­zwei­felt müs­sen die Demo­kra­ten im Moment sein, um sol­chen Blöd­sinn zu ver­zap­fen? Ange­sichts von über­ge­schnapp­ten Dems wie Pelo­si und Schiff wür­de ich mir ja mehr Sor­gen dar­über machen, ob Trump nicht lie­ber deren Hei­mat­staat Kali­for­ni­en an Mexi­ko zurück­gibt. Und ich dach­te, vor allem unse­re Poli­ti­ker hät­ten einen an der Waffel!


4.2.2020: CNN spricht von „mayor delay in results“, die New York Times noch tref­fen­der von „con­fu­si­on“, wäh­rend die Kan­di­da­ten der Demo­kra­ten sich irgend­wie alle als Sie­ger füh­len. DIE WELT fasst es in der tref­fen­den Head­line „Der denk­bar pein­lichs­te, schlech­tes­te Start in ein Wahl­jahr“ zusam­men. Hat man wirk­lich tech­ni­sche Pro­ble­me oder dau­ert es nur so lan­ge, den erwar­te­ten Sieg von San­ders abzu­wen­den? Denn wäh­rend sich das Estab­lish­ment der Dems auf einen aus­sichts­lo­sen Kampf gegen das Wahl­er­geb­nis 2016 ein­ließ, wur­de die Par­tei von den Sozia­lis­ten um San­ders, und „The Squad“ geka­pert und somit in einen Zwei­fron­ten­krieg gegen die Rea­li­tät ver­wi­ckelt. Man woll­te so gern mit Biden auf dem abge­lau­fe­nen Oba­ma-Ticket zurück ins Wei­ße Haus, doch das eige­ne Impeache­ment-Ver­fah­ren (und Bidens Lust­lo­sig­keit, der bis­lang noch nicht mal sowas wie ein Mot­to für sei­ne Prä­si­dent­schaft hat) beschä­dig­ten die­se Idee. San­ders, der mit der Par­tei­füh­rung seit sei­ner Abser­vie­rung 2016 noch eine Rech­nung offen hat, hol­te in den Umfra­gen auf. Die sozia­lis­ti­schen Spin­ner wer­den Biden oder War­ren nicht akzep­tie­ren, das Par­tei-Estab­lish­ment wird San­ders nicht fol­gen. Trump ist der lachen­de Drit­te. Sein Vor­wahl­er­geb­nis in Iowa lag pünkt­lich vor: 97,1%.


2.2.2020: Medi­en, Mons­tren, Muta­tio­nen – natür­lich sind Lin­ke lus­tig, ich könn­te mich den gan­zen Tag über sie beöm­meln*. Das liegt wohl dar­an, dass ich in mei­ner Jugend noch mar­xis­tisch geschult wur­de, das bil­det Anti­kör­per. Und wer nicht glaubt, dass Rech­te kei­ne Men­schen mögen (außer gut durch­ge­bra­ten mit Salat­bei­la­ge), der wird das auf der Par­tei­schu­le „Jan Böh­mer­mann“ in einem zwei­jäh­ri­gen Inten­siv­stu­di­um Mar­xis­mus-Humo­ris­mus schon ler­nen! Wer in Kur­sen wie „Bloß nicht den Kopf ver­lie­ren – der Revo­lu­tio­när in der fran­zö­si­schen Revo­lu­ti­on“, „Kochen im Gulag – der Revo­lu­tio­när und die Diät“ oder „Klo­pa­pier wird über­schätzt – wie ich lern­te, den Man­gel in Vene­zue­la zu lie­ben“ kei­nen Humor ent­wi­ckelt, ist kein guter Lin­ker und wird dann schon sehen, was er davon hat.

*säch­si­scher Fach­be­griff für „am Boden lie­gen vor Lachen“. Word schlägt mir „bau­meln“ als Alter­na­ti­ve vor, doch das ist ja eher das Gegen­teil und droht all jenen, die über lin­ke Witz­bol­de nicht lachen kön­nen oder die ver­pflich­ten­de Lach­ab­ga­be (frü­her GEZ) nicht freu­dig entrichten.


31.1.2020: Neu­lich bei Lanz.


11.1.2020: Wer hät­te gedacht, dass der­einst ein ent­schei­den­der Stand­ort­vor­teil für Indus­trie­an­sied­lun­gen süd­lich von Ber­lin die Nähe zur pol­ni­schen Gren­ze sein wür­de? Tes­la bringt für sei­nen Fir­men­neu­bau in Haupt­stadt­nä­he wohl mehr Prag­ma­tis­mus mit, als es sich deut­sche Poli­ti­ker auch nur aus­mah­len konn­ten. Auf der A10 wer­den dem­nächst nicht mehr nur pol­ni­sche Hand­wer­ker ins Ruhr­ge­biet, son­dern Tes­la-Schrau­ber nach Bran­den­burg pen­deln. Und das ist auch gut so, denn es zeigt uns zwei Dinge:

Ers­tens, „Made in Ger­ma­ny“ heißt eben nicht „Made by Ger­mans“. Zwei­tens, das Per­so­nal, das bei uns Industrie‑, Ver­kehrs- oder über­haupt Poli­tik macht, ist gelin­de gesagt „intel­lek­tu­ell her­aus­ge­for­dert“ und ließ sich von Tes­la mit vagen Ver­spre­chun­gen und Absichts­er­klä­run­gen abspei­sen. Ich wet­te, in ihrer Über­heb­lich­keit haben unse­re Spit­zen­po­li­ti­ker nicht mal dar­an gedacht, Tes­la kön­ne statt aufs hip­pe Ber­lin auf den pol­ni­schen Arbeits­markt schauen.

War­um Tes­la nicht gleich in Polen gebaut hat? Ver­mut­lich waren die Geschen­ke dort nicht so üppig wie im bes­ten Deutsch­land, dass wir je hatten.


11.1.2020: „Sie hat abgelehnt.“
„Also wie­der Sie­mens-Akti­en kaufen?“
„Kae­ser ist noch da.“
„Oh.“


10.1.2020: Mär­chen-Nach­hil­fe für Joe Kae­ser: Der Prinz soll den Dra­chen töten und ihm nicht das hal­be König­reich anbieten!


Leicht ver­früh­te Geburts­tags­wün­sche für die Par­tei der Günen, die am 13.1.1980 gegrün­det wurden.


10.1.2020: Wie es um Netz­aus­bau und Digi­ta­li­sie­rung in Deutsch­land steht, erkennt man dar­an, dass die der­zei­ti­ge DDoS-Atta­cke auf die GEZ mit der Post kom­men muss.


5.1.2020: Hat der Iran nun 2015 gelo­gen oder macht er 2020 nur Spaß?  Nur zur Erin­ne­rung: der Iran hat immer bestrit­ten jemals ein Atom­waf­fen­pro­gramm gehabt zu haben. Ob Oba­ma heu­te bereut, dass 2016 auf sei­ne Anwei­sung 400 Mil­lio­nen Dol­lar in Bar per Flug­zeug nach Tehe­ran gebracht wur­den? Euro­pa hät­te auf Isra­el hören sollen!


5.1.2020: Das Femi­nis­ti­sche Mani­fest des Jens van Tricht, dass uns der Deutsch­land­funk hier so drin­gend ans Herz legt und das uns erklärt, war­um „tra­di­tio­nel­le Kon­zep­te von Männ­lich­keit“ den Kli­ma­wan­del ver­ur­sa­chen (ver­mut­lich Grill­fleisch und CO2 im Bier) ist ein Ren­ner in der Frau­en­be­we­gung! Ich ver­mu­te, jede femi­nis­ti­sche Biblio­thek und jede Uni mit Lehr­stuhl für Gen­der zwi­schen Flens­burg und Gar­misch hat eins ange­schafft – und da kommt bekannt­lich eini­ges zusam­men! Wie sonst hät­te sich die­ses Buch wohl auf Ver­kaufs­rang 9.921 hoch­schlei­men kön­nen? Dage­gen sehen Best­sel­ler von Hei­ko Maas (Rang 415.876) blass aus! Van Trichts Buch muss mit sei­nen 180 Sei­ten eine gute Dicke haben, um Tische vom Kip­peln abzu­hal­ten, denn gele­sen hat es offen­bar noch nie­mand. Seit der Ver­öf­fent­li­chung am 11. Sep­tem­ber 2019 ist näm­lich noch kei­ne ein­zi­ge Rezen­si­on bei Ama­zon belegt. Ein Blick ins Inhalts­ver­zeich­nis und ins Buch bei Ama­zon offen­bart indes die wah­ren Absich­ten von Autor und DLF: Weil der übli­che abge­stan­de­ne und offen­bar unbe­ach­te­te Salm aus Sozi­al­kon­struk­ti­vis­mus, Männ­lich­keits­nor­men, Selbst­re­fle­xi­on und Eman­zi­pa­ti­on kei­nen Hund hin­ter dem Ofen her­vor­zie­hen kann, hebt man das Büch­lein ein­fach auf eine „höhe­re Ebe­ne“, indem man es mit dem alles erschla­gen­dem The­ma „Kli­ma­wan­del“ schau­mig auf­schlägt. Im Buch ist vom Kli­ma­wan­del und des­sen männ­li­chen Ver­ur­sa­cher aber offen­bar nicht die Rede, kein ein­zi­ger Inhalts­punkt deu­tet auch nur in die­se Rich­tung. Alter Wein in neu­en Schläu­chen und der DLF als wil­li­ger Som­me­lier – unse­re Gebüh­ren bei der pro­pa­gan­dis­ti­schen Arbeit!


noch dazu:


3.1.2020: Tau­send Mal berührt und bis auf Blut pro­vo­ziert? Die­ter Dehm, auf des­sen Stru­vel­kopf es ordent­li­cher aus­sieht als dar­in, ver­misst also den Stra­ßen­kampf! End­lich mal wie­der „Tod den USA“ brül­len und es nicht immer nur zu den­ken! End­lich wie­der staat­lich finan­zier­te kom­mu­nis­ti­sche „Frie­dens­mär­sche“, nur dass der letz­te Finan­zier DDR nicht mehr zur Ver­fü­gung steht. End­lich wie­der Unter­grund­aus­bil­dung an der Kalasch­ni­kow bei den ara­bi­schen Waf­fen­bet­sch­wes­tern… Aber viel­leicht sehen wir da auf Twit­ter gar nicht der rote Grüt­ze aus Dehms Kopf beim Trock­nen zu, son­dern der Grüt­ze sei­nes Medi­en-Bud­dys, des RAR-Ter­ro­ris­ten Chris­ti­an Klar, der sich um Dehms Inter­net­prä­senz küm­mert? Ob Dehm und Klar Hand in Hand gegen den „US-Impe­ria­lis­mus“ auf die Stra­ße gehen und die gan­ze Lin­ke Frak­ti­on gleich mit, wird die USA aber in etwa so viel inter­es­sie­ren, wie wenn in Tehe­ran ein Sack Pis­ta­zi­en umfällt. „Bis aufs Blut pro­vo­ziert“ kann ich aller­dings nicht als Schlin­gel­for­mu­lie­rung durch­ge­hen las­sen für den ira­ni­schen Vor­stoß in Rich­tung Isra­el, die ent­fes­sel­te, blut­rüns­ti­ge Rhe­to­rik der Mul­lahs und den Ver­such, wie­der ein­mal eine ame­ri­ka­ni­sche Bot­schaft zu stür­men. Dehm, mach die Tür zu dei­nem Haus in der Tos­ka­na hin­ter dir zu, halt ein­fach mal die Klap­pe und denk an die Arbei­ter­klas­se. Tau­send­mal ist was pas­siert und Du hast nix kapiert!