Fundstücke (Archiv 2020)

24.12.2020: Von „zähen Ver­hand­lun­gen“ spricht der Spiegel. Das ist Blödsinn! Selb­st die Demokrat­en waren entset­zt von der Tat­sache, dass sie ein 5.500 Seit­en starkes Doku­ment zur Unter­schrift vorge­set­zt beka­men, für dessen Studi­um sie nur wenige Stun­den Zeit hat­ten. Viele empörten sich aber nur und stimmten dann doch mit „ja“. Der Spiegel ver­schweigt, dass die Geset­zesvor­lage als Vehikel benutzt wer­den soll, um alles Mögliche gle­ich mit durchzuwinken. So kann man ver­schiedene „kleine“ Sum­men von nur „weni­gen“ Mil­lio­nen Dol­lar gut in der schieren Masse des Pakets ver­steck­en und Coro­na als Trans­port­mit­tel ver­wen­den. Wer schaut schon genauer hin, wenn draußen „Ret­tungspaket“ aufge­druckt ist? Da wären zum Beispiel 25 Mil­lio­nen Dol­lar für Gen­der-Pro­gramme in Pak­istan. Nun kann man sich kaum wichtigeres vorstellen, als in Pak­istan kor­rek­tes Gen­dern einzuführen, aber was hat sowas in einem Coro­na-Hil­f­spro­gramm ver­loren? Was passiert da? Man hält den Amerikan­ern die Knarre an den Kopf! „Ihr ste­ht vor dem Bankrott, weil der Staat euch die Geschäfte geschlossen hat? Ihr wollt Hil­fe? Dann unter­schreibt hier, hier und hier. Wir geben euch 600 Dol­lar und haben so noch Geld übrig, um es in der Welt für Dinge zu verteilen, die wir für wichtig hal­ten.“ Trump sagt, sowas werde er nicht unterze­ich­nen. Mit dem Ansin­nen müsse man sich schon an die näch­ste Regierung wen­den.


21.12.2020: Zur ewigen Einord­nung dieses Her­rn, der bei der FAZ seine Run­den dreht. Richtig muss es heißen: „Israelkri­tik“ ist erfun­den wor­den, um Kri­tik am Zion­is­mus nicht als das was er ist skan­dal­isieren zu müssen: Anti­semitismus!


14.12.2020: „Das mod­erne Inter­net ist ein heißes Pflaster“ heißt es auf der Web­seite von Fire­Eye, einem Unternehmen, dessen Cyber-Sicher­heitssys­teme weltweit im Ein­satz sind, um Hack­er nicht allzu leicht in sen­si­ble Ver­sorgungssys­teme ein­drin­gen zu lassen – auch in Europa. Sämtliche Zweige der US-Regierung nutzen eben­falls dieses Sys­tem. Geheim­di­en­ste, Par­la­mente, Behör­den … auch das Weiße Haus. Wie es scheint, ist Fire­Eye nun unter dieses Pflaster ger­at­en, denn AP meldet, Hack­er hät­ten das Sicher­heitssys­tem über­wun­den und wom­öglich monate­lang im Finanz- und Wirtschaftsmin­is­teri­um herumgeschnüf­felt. Min­destens dort! Chef der US Behörde zur Cyber­sicher­heit war bis zur sein­er kür­zlichen Ent­las­sung übri­gens Christo­pher C. Krebs, der die US-Wahl als die sich­er­ste beze­ich­nete, die es je gegeben hätte. Na, das glaube ich spätestens jet­zt auch!


9.12.2020: Jeden Tag ein Flugzeu­gab­sturz, sagte der Söder. Wieviele Flugzeuge wohl täglich abstürzen wür­den, wenn die Dinger vor der Zulas­sung sich nicht aus­giebi­gen Tests unterziehen müssten? Wer „sig­nifikante“ aller­gis­che Reak­tio­nen gegen Medika­mente oder Lebens­mit­tel hat, sollte nach Ansicht britis­ch­er Medi­zin­er wohl erst mal Abstand von dem Impf­stoff nehmen. Sta­tis­tisch betra­chtet sind Allergien und Asth­ma bekan­ntlich enge Ver­wandte und während die Briten schlechte Nachricht­en für die einen haben, gibt es aus Israel gute Nachricht­en für die anderen: Asth­matik­er haben näm­lich wom­öglich eine 30% gerin­gere Nei­gung, ern­sthaft an Covid-19 zu erkranken. Aber so ist die Natur. Wenn sie dir eine Tür vor der Nase zuschlägt, macht sie ein Fen­ster auf. Zum Hof, im acht­en Stock, ohne Feuer­leit­er. Oder, um es mit den Worten eines Bekan­nten zu sagen: „Na endlich! Seit Jahrzehn­ten hoffe ich, dass der Scheiß mal für irgend­was gut ist. Das ist jet­zt meine Superkraft. Ich bin Asth­ma-Man!“


5.12.2020: Ergänzend zur berechtigten Kri­tik Kisslers in der NZZ an der GEZ-Beitragser­höhung noch dies. Heute Mit­tag inter­viewte ein Mod­er­a­tor im Stu­dio des DLF, der ja als Teil des öffentlichen Rund­funks in der strit­ti­gen Frage nicht Beobachter, son­dern Partei ist, einen DLF-Kor­re­spon­den­ten in Sach­sen-Anhalt. Es fie­len Worte wie „kon­ser­v­a­ti­vere Flügel der CDU“ – was wohl sowas wie der sozial­is­tis­che Flügel der Linken sein muss – und „Mit­telflügel“ und man fragt sich ern­sthaft, aus welch­er Brühe gescheit­ert­er evo­lu­tionär­er Exper­i­mente die Redak­teure wohl ihre Bilder schöpfen. Als dann noch der verzweifelte Appell an die „Kon­sens­demokratie“ Deutsch­lands erk­lang, welch­er man sich doch durch ein vehe­mentes „Nein“ zu ein­er Sache, die alle anderen sich doch so sehr wün­scht­en, nicht entziehen dürfe, wurde es langsam erbärm­lich! Was ist eigentlich aus „Nein heißt nein!“ gewor­den? Warum sollte sich Sach­sen-Anhalt bück­en, nur weil 15 andere Bun­deslän­der mit herun­terge­lasse­nen Hosen daste­hen?


1.12.2020: Es ist nicht Biden, der mich ängstigt. Es sind all die wider­sprüch­lichen linken und dis­rup­tiv­en Kräfte, die ihn in alle erden­klichen Rich­tun­gen zer­ren und die er nicht unter Kon­trolle wird brin­gen kön­nen. Die Wirtschaft der USA – eh schon gebeutelt durch Pan­demie und Jahre prov­inzfürstlich­er Fun­da­men­talop­po­si­tion gegen Trump – wird zit­tern unter den Schlä­gen der Abriss­bir­nen dum­m­dreis­ter Aktivis­ten. Eine Gesellschaft, in der Kli­mawahnsinn, Iran-Appease­ment, sozial­is­tis­che Groß­ex­per­i­mente und nun auch LGBTQ-Quoten für alles und jedes gle­ichzeit­ig durch die Decke gehen, kann noch so sehr ver­sich­ern, dass „Amer­i­ca First“ nun nicht mehr gelte.
Eine solche Gesellschaft wird so sehr mit sich selb­st beschäftigt sein, dass der Rest der Welt nicht mal mehr „Sec­ond“ kommt. Zitat aus der Presseerk­lärung der Nas­daq: „Unternehmen, die Nas­daq notiert sind, wer­den voraus­sichtlich inner­halb von vier Jahren nach Genehmi­gung der Quoten­regel durch die SEC min­destens zwei diverse Vor­standsmit­glieder haben.“


25.11.2020: Für Poli­tik­er, Schlechtschreiber und TV-Drosseln, die ihre Fehler mit Efeu, Lor­beer oder Schminke verdeck­en kön­nen, sind Quoten kurzfristig schein­bar unge­fährlich. Wenn man seine Fehler jedoch als Herzchirurg, Autoen­twick­ler oder Hoch­seilartist begraben muss, #IstQuote­Hal­tE­in­fach­Scheisse. (Sehr frei nach George Sand)

Ist in Zeit­en, da Geschlecht, Nei­gung und Intel­li­genz durch laute Selb­stzuschrei­bung und ‑über­schätzung definiert wer­den, eine am (von der Tages­form abhängi­gen) Pronomen ori­en­tierte Quote nicht ohne­hin völ­lig ungeeignet? Wo kom­men wir wohl hin, wenn Pro­porzregeln per­sön­liche Eig­nung und Fähigkeit­en per Def­i­n­i­tion über­stim­men? Auf jeden Fall in einen trib­al­is­tis­chen Kul­turkampf der Geschlechter, der mit Waage, Lin­eal und Taschen­rech­n­er aus­ge­tra­gen wird. Deshalb: #Eig­nun­gUndLeis­tungStat­tQuote #UndZwar­FürAlle. Die Hälfte der Frauen aus dem unsäglich oppor­tunis­tis­chen Artikel der Küsten-Praw­da brauchte näm­lich keine Quote und ob die andere Hälfte dort, wo die Quote sie hinge­spült hat, jemand ver­mis­sen würde, wage ich zu bezweifeln.


18.11.2020: Erst 800 Stim­men Zugewinn in Floyd Coun­ty, dann 176 weit­ere Stim­men in Wal­ton Coun­ty. In Fayette Coun­ty hat­te man vergessen, eine Spe­icherkarte mit 2.700 Stim­men auszule­sen, was erneut einen Net­tozuwachs von 400 Stim­men für Trump brachte. Die Nachzäh­lun­gen per Hand in drei Coun­tys knab­berten den Vor­sprung Bidens in Geor­gia von 13.977 auf 12.601 herunter. Geor­gia hat übri­gens nicht drei, son­dern 159 Coun­ties…

Ich warne davor, das nun ein­fach hochzurech­nen, aber angesichts dieser Reko­rd­funde in der Geschichte aller Nachzäh­lun­gen aller Präsi­dentschaftswahlen ever ist das Bemühen zahlre­ich­er Medi­en, die Wahl für erledigt, vor­bei, entsch­ieden und sog­ar zur sich­er­sten in der Geschichte zu erk­lären, eine Belei­di­gung der Wäh­ler. Beson­ders jen­er, die sich für faire und ver­lässliche Wahlen ein­set­zen und auf deren Ergeb­nisse ver­trauen wollen. Hätte Trump so wie die Medi­en und Joe Biden es von ihm ver­langt hat­ten seine Nieder­lage einge­s­tanden, wären allein in Geor­gia einige Tausend Stim­men nicht gew­ertet wor­den. Wie stünde es dann mit dem Spruch „Every Vote Counts“?

Und an alle, die nun laut „Betrug! Alles Schiebung! Alles geplant!“ rufen: ruhig bleiben, es gibt eine weitaus bessere, ein­fachere Erk­lärung, die ganz ohne Betrug auskommt. Betrügereien bei der Auszäh­lung in dieser Größenord­nung von ganzen Staat­en haben näm­lich den Nachteil, dass ein­fach zu viele Men­schen darin involviert wären. Zumin­d­est wenn wir mal von der Möglichkeit der Manip­u­la­tion an den Wahlmaschi­nen abse­hen, was aber eben­falls mehreren Per­so­n­en bekan­nt sein und deshalb für Ver­rat anfäl­lig sein müsste. Doch für die Auszäh­lun­gen wer­den viele Helfer benötigt und ange­heuert und es darf angenom­men wer­den, dass darunter über­durch­schnit­tlich viele sind, denen die Medi­en in den let­zten vier Jahren ver­sicherten, Trump sei buch­stäblich schlim­mer als Hitler, Stal­in und Atti­la der Hunne zusam­mengenom­men und zu sein­er Besei­t­i­gung sei im Grunde jedes Mit­tel recht. Was war ja keine Wahl! Das war ein Kriegsver­brecher­prozess!

Warum also nicht mal eine Spe­icherkarte „vergessen“, eine Stimme aus­sortieren oder gle­ich zehn? Natür­lich ist das Betrug, aber eben kein groß angelegter. Sys­temisch ist er nur, weil die Medi­en Trump zum Mon­ster niedergeschrieben haben und nun die Ernte ihrer Pro­pa­gan­da in den Köpfen viel­er Men­schen ein­fahren. Gegenüber Trump ist das Gebot der Fair­ness ein­fach außer Kraft geset­zt und deshalb fühlt sich auch nie­mand schuldig, son­dern als Held, wenn er oder sie seine Wäh­ler­stim­men ver­schwinden lässt. Aber nie­mand muss dafür Anweisun­gen geben, es gibt keine Befehle, keine Ver­tuschung, keine Kon­spir­a­tion – die Leute machen das ganz von selb­st, etwa so von allein, wie sich im grün erzo­ge­nen ARD-Volon­tari­at ein Inter­view mit Robert Habeck ganz von selb­st schreiben und immer gle­ich anhören würde, auch ohne dass sich die Fragesteller absprechen müssten. Aligned minds think (and act) alike!


12.11.2020: Auch wenn Trump das immer wieder verkürzt so darstellt, geht es bei seinen Kla­gen gegen das Ergeb­nis zumin­d­est in Penn­syl­va­nia nicht so sehr um Betrug. Vielmehr ste­ht die Frage im Raum, ob die Wahl ver­fas­sungsmäßig abge­laufen ist. Es gilt das Prinzip, dass jede Stimme gle­ich­be­han­delt wer­den muss, egal ob sie direkt oder per Brief abgegeben wurde. Laut Wahlge­setz im „Key­stone State“ dürften keine Stim­men gezählt wer­den, die nach Schließung der Wahllokale einge­gan­gen sind. Darüber hat­te man sich bere­its frech hin­wegge­set­zt. Schw­er­wiegen­der dürfte aber sein, dass im Gegen­satz zum gel­tenden Recht Wahlbeobachtern der Zutritt bei den Auszäh­lun­gen manchenorts ver­weigert wurde. Die richter­liche Anord­nung, dies umge­hend zu ermöglichen, wurde entwed­er ganz ignori­ert oder durch weit­ere, neue Beschränkun­gen entwertet. Wenn ein Wahlbeobachter 20 Meter von den Auszäh­len­den ent­fer­nt ste­hen muss oder er zwar näherkommt, ihm aber die Sicht ver­baut wird, han­delte man im jew­eili­gen Wahllokal erst gegen gel­tendes Recht und dann auch noch gegen richter­liche Anord­nun­gen.

Da vielerorts die Integrität der Briefwahl-Stim­mzettel nicht mehr gewährleis­tet ist, weil die Umschläge mit den Sicher­heitsmerk­malen wegge­wor­fen wur­den, statt sie zusam­men mit der enthal­te­nen Stimme aufzube­wahren, wie es vorgeschrieben ist, haben die Richter eine ger­adezu unmögliche Auf­gabe. Ein­er­seits kann man unmöglich sagen, ob eine der strit­ti­gen Briefwahlstim­men tat­säch­lich ungültig ist, ander­er­seits ist die Gle­ich­be­hand­lung der Stim­men aber auch nicht gewährleis­tet (Rechts­beispiel Gore vs. Bush), weil nicht sichergestellt ist, dass die jew­eilige Stimme gemäß den Bes­tim­mungen des Staates rechtzeit­ig abgegeben und ohne Manip­u­la­tio­nen aus­gew­ertet wurde. Im Gesetz ist schließlich von „geheimer Wahl“, nicht jedoch von „geheimer Auszäh­lung“ die Rede.

In PA geht es also nicht so sehr darum, Stim­men für die eine oder andere Seite zu werten oder welche auszu­sortieren, denn das wäre inzwis­chen so, als wolle man ein faules Ei aus einem Omelett extrahieren. Es geht darum, ob das Wahl-Omelett in Penn­syl­va­nia trotz fauler Bestandteile für gültig oder wegen der faulen Bestandteile für ungültig erk­lärt wird. Eine Abwä­gung zweier, eigentlich gle­ichrangiger Ver­fas­sungs­grund­sätze also, wobei in jedem Fall eines der ver­fas­sungsmäßi­gen Rechte ver­let­zt würde. In Penn­syl­va­nia möchte man im Moment kein Richter sein.

Ein legaler aber auch gruseliger Weg zur Zweit­en Amt­szeit Trumps führt also über ein Patt: wenn die Wahlen in genü­gend vie­len der strit­ti­gen Staat­en nicht gel­ten kön­nen und wed­er Trump noch Biden deshalb die erforder­lichen 270 Stim­men vom Elec­tor­tal Col­lege bekom­men kön­nen, hat das Repräsen­tan­ten­haus die Auf­gabe, einen Präsi­den­ten zu bes­tim­men. Die Dems haben dort zwar die Mehrheit, per Gesetz hat in diesem Fall aber jed­er Bun­desstaat nur eine Stimme, so dass die Repub­likan­er eine kom­fort­able Mehrheit hät­ten. Wählt die Mehrheit also Biden, indem einige Repub­likanis­che Staat­en die Seite wech­seln, käme das einem Putsch gle­ich. Das ist also eher unwahrschein­lich. Wählt die Mehrheit jedoch Trump, wären es die Medi­en, die vom Putsch sprächen. In jedem Fall wäre diese Art der Entschei­dung die schlimm­ste Art des Wahlaus­gangs, die den Vere­inigten Staat­en passieren kön­nte.


6.11.2020: Noch immer keine Entschei­dung. Eine gute Zeit für Memes!


27.10.2020: Macht Joe Biden etwa doch noch Wahlkampf? Die Face­book-Fak­tencheck­er behaupten das und wider­legen damit die Nachricht vom “Lid”, der ange­blich nur einen Tag dauern sollte, obgle­ich das so nie kom­mu­niziert wurde.
Aber es stimmt! Joe zieht wieder los und begeis­tert die Massen. Doch während Trump täglich min­destens drei Ral­leys in PA hat, schafft es Biden am Mon­tag nur zu ein­er, bei der er ein­er begeis­terten Hand­voll Zuhör­ern erk­lärt, dass er das Frack­ing nun doch nicht ver­bi­eten will. Oder nur ein biss­chen. Oder doch lieber Geld in Sonne und Wind steck­en. Wer weiss das schon so genau… Immer­hin hat­te er es nicht weit bis zum Ver­anstal­tung­sort. Der ist näm­lich nur 20 km von seinem Keller in Wilm­ing­ton ent­fer­nt. Reife Leis­tung, Joe. Reife Leis­tung!


26.10.2020: Ich fasse die wichtig­sten Aus­sagen der leicht schleimi­gen Arte-Ikono­grafie von Kamala „VP“ Har­ris mal zusam­men:

  • Tochter eines Vaters aus Jamai­ka und ein­er Mut­ter aus Indi­en
  • Mut­ter erk­lärt, nie nach Indi­en zurück zu kön­nen, wegen des Ras­sis­mus dort. Fam­i­lie bleibt auch nach der Tren­nung der Eltern in den Staat­en
  • Fam­i­lie hat es nicht leicht, Tochter Kamala studiert aber und macht Kar­riere als Juristin
  • Ein ehe­ma­liger Kol­lege erk­lärt, Kamala hätte leicht in ein­er der Kan­zleien von San­Fran anheuern und ein Ver­mö­gen machen kön­nen
  • Har­ris heuert stattdessen als Staat­san­wältin an und (abseits der Vor­würfe, sich hochgeschlafen zu haben) erwirbt sich dort einen Ruf als „Har­ter Hund“, der die Geschwore­nen zu Füßen liegen und die noch jeden in den Knast bekom­men hat, wenn sie glaubte, er gehöre dort hin.
  • Har­ris wird in den US-Sen­at gewählt, die Stim­me­nan­zahl lässt ver­muten: nicht nur von Schwarzen, Indern und Jamaikan­ern
  • Har­ris wird VP-Pick von Joe Biden, dem Mann, der über Robert Byrd (KKK) bei vie­len Gele­gen­heit­en viele lobende Worte fand.

Und Kamala kämpft immer noch einen ein­samen, muti­gen Kampf gegen eine sys­temisch-ras­sis­tis­che Gesellschaft, die es PoC unmöglich mache, das „white priv­i­lege“ zu über­winden und erfol­gre­ich zu sein. Sie kämpft gegen eine Gesellschaft, die so durch und durch ras­sis­tisch ist, dass sie ihr all diese Erfolge nicht ver­wehren kon­nte.
Offen­bar sind die Ras­sis­ten heute auch nicht mehr das, was sie mal waren.

–– „You can have it all. Just not all at once.“ (Oprah W., Ange­hörige ein­er unter­drück­ten Min­der­heit) ––


Man stelle sich den denkbar schlecht­esten Bäck­er vor. Sein Geschäft sieht ein­ladend aus und ist gut beleuchtet, aber die Kun­den übergeben sich nach dem Genuss von Krapfen und Teilchen schon vor der Laden­tür. Die Kri­tiken in der „Bäckerblume“ sind ver­nich­t­end und der Tis­chler­laden nebe­nan sendet mitlei­d­volle Blicke und rät zum Branchen­wech­sel. Der Bäck­er jedoch verk­lagt die kotzen­den Kun­den, dankt seinen Unter­stützern (wer auch immer die sein mögen) für den Ans­porn und erk­lärt, er werde an sein­er Vision, Mehl durch Säge­späne zu erset­zen, fes­thal­ten und sich kün­ftig noch mehr ins Zeug leg­en. Kommt das so in etwa hin, Frau Chebli?


23.10.2020: Ein Meme und eine Antwort darauf aus ein­er anderen Dimen­sion. Klingt wie ein Musi­cal, ist aber keins. Der Kom­men­tar ist übri­gens echt. Die Kotze auf meinem erfol­gre­ichen deutschsozial­is­tis­chen Schreibtisch auch.


20.10.2020: Nein, FAZ. Die gute Sawsan wird ange­grif­f­en, weil sie sich in der Sphäre geir­rt hat. Jede ihrer Äußerun­gen, ihre affir­ma­tiv­en Memes, das Opfer­getue, ihr hecheln nach Zus­tim­mung und Aufmerk­samkeit … all das beweist, dass sie zwar in der Poli­tik gelandet ist wie eine ver­wirrte Hum­mel in der Bäck­er­aus­lage, aber eigentlich bei Hei­dis Hupf­dohlen oder DSDS hat reüssieren wollen.


17.10.2020: Das For­mat der Sendung ist eigentlich gar nicht schlecht. Wenn die bei­den sich nur mal den wirk­lich heißen The­men zuwen­den wür­den…


immer noch 14.10.2020: Ist es Zufall, dass der Kom­mu­nika­tionchef von FB, der vorher bei ver­schiede­nen demokratis­chen Abge­ord­neten und demokratis­chen Organ­i­sa­tio­nen gear­beit­et hat, nun bekan­nt gibt, dass man die Reich­weite eines NYP-Artikels “ein­schränken” werde (bis zur Prü­fung durch Fak­tencheck­er aus dem eige­nen Haus zumin­d­est), der den Präsi­dentschaft­skan­di­dat­en der Demokrat­en, Joe Biden, in erhe­bliche Erk­lärungsnot bezüglich der Geschäfte seines Sohnes bringt? Aber sich­er doch! Hier bei Face­book geht es schließlich völ­lig unpartei­isch zu! Aber gut, dass solchen Leuten immer jemand “fol­gt”, der wirk­lich Fak­ten checkt.

 


14.10.2020: Wolf Blitzer (CNN!) stellt Pelosi und die dreht und windet sich, alles ver­suchend, den „Schwarzen Peter“ noch im eige­nen Unter­gang Trump in die Schuhe zu schieben. Fakt ist: Der anhal­tende Lock­down in vie­len Staat­en – oder der ver­schärfte zweite in manchen – geht an die Sub­stanz. Der soge­nan­nte „Stim­u­lus Deal“ (immer, wenn das Wort „Dead“ vorkommt, ist Trump sich­er der Namensge­ber) über 1,8 Bil­liar­den Dol­lar ist Pelosi nicht genug, deshalb block­iert ihre Partei das Hil­f­s­paket im Repräsen­tan­ten­haus. Die Begrün­dung: da ist nicht genug drin! Die Dems hät­ten gern noch dies und das und jenes und etwas für Arbeit­splatzsicher­heit, Kinder­be­treu­ung und Span­nung, Spiel und Schoko­lade – der halbe demokratis­che Adventskalen­der.
Es ist, müsse ein Zweierteam von Ret­tungss­chwim­mern (Reps, Dems) das Leben eines ertrink­enden Stu­den­ten ret­ten, doch ein­er der Ret­ter will nur mit­machen, wenn dem Stu­den­ten gle­ichzeit­ig sein Stu­di­enkred­it erlassen wird. Das Vorge­hen von Pelosi, die hier mal wieder am Rande ihrer kog­ni­tiv­en Möglichkeit­en argu­men­tiert, ist nicht nur dem durch­schnit­tlichen Amerikan­er, son­dern auch dem durch­schnit­tlich vor­ein­genomme­nen CNN-Anchor unver­ständlich.
Das ist stu­pide Prinzip­i­en­re­it­erei am Rande der Geis­tes­ge­gen­wart und offen­bart ein ver­acht­enswertes Poli­tikver­ständ­nis. Weil Pelosi ihre Max­i­mal­forderun­gen nicht durch­bekommt, sollen notlei­dende Fam­i­lien nun also Pelo­sis Parolen fressen und Trump dafür has­sen, dass die Demokrat­en keine Kom­pro­misse machen, während das Land sich im Aus­nah­mezu­s­tand befind­et. Das ich sowas bei CNN noch erleben darf! Hut ab, Mr. Blitzer! Sie gewährten uns einen sehr auf­schlussre­ichen Blick in die Gedanken­welt der bösen Hexe des West­ens.


12.10.2020: Erst kon­föderiert Gen­eräle, dann deren Beruf­skol­le­gen von der Gegen­seite, dann die Abo­li­tion­is­ten, dann Wash­ing­ton, Franklin, Jef­fer­son. Jet­zt war also Lin­colns Stat­ue dran und durfte vom Rachedurst sein­er spät­ge­bore­nen und geschichtsvergesse­nen Land­sleute aus der ide­ol­o­gis­chen und geografis­chen „far left cor­ner“ kosten. Dies­mal lautete die Begrün­dung, Lin­coln habe sich des Lan­draubs an Indi­an­ern schuldig gemacht, aber irgend­was ist ja immer und wenn die Axt der Dummheit über den Köpfen kreist, find­et sie auch stets einen Grund, her­abzusausen.

Wenn das in dem Tem­po weit­er geht mit der Aus­löschung amerikanis­ch­er Geschichte, wird man bis zum 15.4.2021 die sterblichen Über­reste der Mayflower-Besatzung aus­ge­bud­delt und an Bord der Rep­li­ka Mayflower II gebracht haben, um mit klin­gen­dem Spiel in Ply­mouth Mass­a­chu­setts die Taue für die Heim­reise nach Eng­land zu kap­pen. Dann ist auf den Tag genau 400 Jahre nach Ankun­ft der ersten englis­chen Siedler das pöhse pöhse amerikanis­che Aben­teuer vor­bei und die durchgek­nallte Extrem­linke kann ihr kom­mu­nis­tis­ches Flint­stone-Utopia erricht­en. Spätestens dann wird Mexiko froh sein, dass Trump die Mauer gebaut hat. Ob es das war, was er mit “…und Mexiko wird dafür bezahlen” gemeint hat?


11.10.2020: #Beherber­gungsver­bot vs. #wirHaben­Platz
Span­nen­des End­spiel.


9.10.2020: Die ver­suchen das wirk­lich! Pelosi kündigt an, den 25. Ver­fas­sungszusatz zu nutzen, um Trump auf medi­zinis­chem Wege aus dem Amt zu kegeln. Sie sagt es nicht so deut­lich, aber wer weiß schon, was Good Old Nan­cy meint. Eine Art ständi­ge Kom­mis­sion puls­füh­len­der und eier­kraulen­der Experten soll kün­ftig ständig im Auf­trag des Kon­gress­es prüfen, ob ein Präsi­dent sein Amt so aus­führen kann, wie Nan­cy Pelosi das für angemessen hält. Gab es noch nie, wird es nie geben. Aber der Gedanke ist irgend­wie reizvoll, denn immer, wenn Dems ver­suchen, die Regeln zu ändern, geht das in die Hose, weil man nicht in der Lage ist, von der Tapete bis zur Wand zu denken. 2013 änderte man unter Oba­ma die Abstim­mungsregeln des Sen­ats, was die Ernen­nung dreier kon­ser­v­a­tiv­er Richter in Folge bedeutete. Und soll­ten Pelo­sis Träum­chen Wirk­lichkeit wer­den – und zwar bei­de: der von der ständi­gen medi­zinis­chen Kon­trolle und Joe Biden als Präsi­dent, wird am 21. Jan­u­ar 2021 vielle­icht der But­ler des POTUS den Tee und die Wash­ing­ton Post ins Schlafgemach des Präsi­den­ten brin­gen, die Vorhänge öff­nen und sagen „Guten Mor­gen, Präsi­dent Biden. Sind Sie bere­it für ihren täglichen Kog­ni­tion­stest? Ach, und Vizepräsi­dentin Har­ris ist draußen, sie möchte mit Ihnen die Über­gabe der Amts­geschäfte besprechen.“

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7.10.2020: Hal­tet Euch nicht mit dem um Klicks bet­tel­nden Titel des Videos auf, die Frage, ob Trump gewin­nt, wird zwar gestellt, aber nicht beant­wortet. Das Inter­view mit Dou­glas Mur­ray ist viel tiefge­hen­der, weit­sichtiger und grund­sät­zlich­er. Hier nur zwei Zitate Mur­rays, die man in Stein meißeln möchte:
„Wir haben eine Lek­tion aus dem 20. Jahrhun­dert fast gel­ernt, näm­lich wie entset­zlich der Faschis­mus ist. Ziem­lich gut gel­ernt sog­ar. Nicht so gut hinge­gen, wann die Linke zu weit geht und alles schief geht.“
„Wenn ihr [an die linken Protest­be­we­gun­gen in den USA gerichtet] denkt, dass die wilde amerikanis­che Ord­nung nicht nach eurem Geschmack war, dann wird euch die Chi­ne­sis­che gefall­en. Ihr werdet es lieben, eure Beschw­er­den über Men­schen­rechte der Chi­ne­sis­chen Kom­mu­nis­tis­chen Partei vorzu­tra­gen. Seht euch an, wie sie die Men­schen in Hong Kong behan­deln oder die Uig­urischen Mus­lime.“ – Unbe­d­ingt anse­hen!

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29.9.2020: Sich der „Abfälle“ aus herkömm­lichen Druck­wass­er-Reak­toren in Gran­it, Ton oder Salzstöck­en entledi­gen zu wollen, ist wie Pyrol­y­segas aus Steinkohle zu gewin­nen und dann ein End­lager für den eben­falls ent­stande­nen Koks zu suchen.


28.9.2020: Etwa 400 Mil­lio­nen Dol­lar sind es wohl, die Trumps Unternehmen in den let­zten drei Jahren an Wert ver­loren haben. Genaues weiß man nicht, die Zahl beruht auf weit ver­bre­it­en Schätzun­gen. Der Ver­lust kann kaum ver­wun­dern, da er die Leitung an seine Kinder weit­ergegeben hat, die ganz offen­sichtlich nicht mit der dampfham­mer­gle­ichen Unver­schämtheit ihres Vaters aus­ges­tat­tet sind, die wesentlich­er Bestandteil von Trumps Erfolg ist.

750 Dol­lar fed-Tax­es im Jahr 2016 soll es laut NYT-Bericht gewe­sen sein, was auf mas­sive Ver­luste sein­er Unternehmen hin­deutet. Natür­lich kom­men da noch andere Steuern dazu, von denen der Artikel nichts berichtet, aber lassen wir das mal so gel­ten. Ver­mut­lich ist Trump der erste US-Präsi­dent, der während sein­er Amt­szeit ärmer gewor­den ist, zumal er – dumm wie er nun mal in den Augen der Presse ist – auch noch auf sein Präsi­den­ten­salär verzichtet. Es ist schon erstaunlich, dass Trump neben seinen Auf­gaben als Präsi­dent (beachtliche Ver­trags­bi­lanz), Golfer (beachtlich­es Hand­i­cap) und Twit­ter-Empörungskönig (beachtliche Tweet-Fre­quenz) so über­haupt keine Zeit mehr find­et, das zu tun, wofür ihn die Presse­meute eigentlich am meis­ten ver­achtet: Mil­liardär zu sein und durch möglichst krumme Geschäfte mit Putin auch zu bleiben.

Mich erstaunt die Flex­i­bil­ität der Presse, von links wie von rechts aus der Hüfte zu schießen und dabei mit traumwan­d­lerisch­er Sicher­heit immer Trump zu tre­f­fen. Den kann man offen­bar gle­ichzeit­ig dafür has­sen, dass er es im Gegen­satz zu Sanders, Clin­ton oder Biden nicht inner­halb, son­dern außer­halb der Poli­tik zu Wohl­stand gebracht hat und dafür, dass er es offen­bar nicht schafft, diesen Wohl­stand im Amt zu erhal­ten und zu mehren.
Sanders wet­tert nicht mehr über „the Mil­lion­aires“, seit er selb­st ein­er ist. Nun müssen in seinen Reden die „Bil­lion­aires“ bluten. Von den Geschäften der Clin­tons und Bidens Ver­strick­un­gen schweigt hier des Sängers Höflichkeit.
Trump hinge­gen muss der einzige Poli­tik­er in diesem Teil der Milch­straße sein, der so blöd ist, dass er die Kor­ruptheit und Bestech­lichkeit, der­er man ihn allen­thal­ben bezichtigt, nicht zum eige­nen Vorteil einzuset­zen weiß. Es stimmt also: Er hat ein­fach nicht das Zeug zum Poli­tik­er, dieser Trump!

(PS: Die Autoko­r­rek­tur von Google Chrome bietet mir für “Kor­ruptheit” übri­gens “Kor­rek­theit” an. Ich erwähne das nur, um dem Text noch ein Hap­py End zu ver­passen.


25.9.92020: Eine selt­same For­mulierung ver­wen­det Sawsan Chebli für den Rück­tritt Roland Tichys vom Vor­sitz der Erhard-Stiftung: „Längst über­fäl­lig“, Frau Chebli, ist allerd­ings eine ver­rä­ter­ische For­mulierung aus der Aser­vatenkam­mer mit der Auf­schrift „Vorver­dacht und Sip­pen­haft“. Er unter­stellt, dass der Gescholtene schon früher durch das Durch­winken satirisch­er Artikel „auf­fäl­lig gewor­den“ sei, deren derbe For­mulierung Ihre Per­son und nicht nur Ihre zur Schau gestellte Hal­tung belei­digten. „Längst über­fäl­lig“ heißt: „Ich habe schon so lange gesucht, bis ich dir was ans Zeug flick­en kon­nte, denn ich kann nicht ertra­gen, dass du mich durch­schaust, nicht ausste­hen, was du sagst und wie du es sagst oder wie sich die Leute aus­drück­en, die für dich schreiben und die mich für eine Null, eine Blend­granate, eine Hochsta­p­lerin, einen Witz hal­ten. Endlich, ENDLICH kann ich Dir eins auswis­chen und dein Bild in meinem Trophäen­z­im­mer neben das von Michael Müller hän­gen. Das war längst über­fäl­lig.“ – kommt das in etwa so hin? Soll ich etwas verbessern, richtig­stellen…? Frau Chebli? Sind Sie noch da?


24.9.2020: Briefwahl in Penn­syl­va­nia läuft. Offen­bar wie gewün­scht


22.9.2020: Der für­sor­gliche Staat, der dir alles geben kann, was du brauchst, ist auch der, der dir alles nehmen kann, was du hast. (Ben Shapiro)


19.9.2020: Die neun Richter des Supreme Court, einem äußerst wichti­gen Ver­fas­sung­sor­gan der USA, wer­den vom jew­eili­gen Präsi­den­ten auf Leben­szeit ernan­nt. Durch den Tod von Ruth Bad­er Gins­burg (möge ihr die Erde leicht sein), die noch von Bill Clin­ton ernan­nt wurde, kann es nun zu 4:4‑Entscheidungen kom­men, was Angesicht der bevorste­hen­den Wahl und der Tat­sache, dass bei­de Parteien angekündigt haben, den Sieg der jew­eils andern nicht anzuerken­nen (die Demokrat­en sog­ar „unter keinen Umstän­den“, wie Hillary Clin­ton sich aus­drück­te), zum Ver­sagen des poli­tis­chen Sys­tems führen kann. Trump muss nun also kurz vor der Wahl das Richter­amt neu beset­zen und am wahrschein­lich­sten kommt dafür Amy Coney Bar­rett in Frage.

Sie wäre übri­gens die erste Rich­terin, die nicht an ein­er der bekan­nten Elite-Unis ihr juris­tis­ches Exa­m­en gemacht hat, was ein wenig frischen Wind abseits der Yale- und Har­vardeliten brin­gen kön­nte. Doch die Zeit ist knapp und erin­nern wir uns an die zähen, ermü­den­den und von immer neuen Anschuldigun­gen in die Länge gezo­ge­nen Anhörun­gen, als Brett Kavanaugh 2018 ernan­nt wurde. Beson­ders sei an die Rolle von Bidens Side­kick Kamala Har­ris erin­nert, deren großkotziges Ver­hör einen Spitzen­platz in jed­er Top-Ten-Liste der Macht­miss­bräuche und der Unver­schämtheit­en ver­di­ent hat.

Wer also glaubt, die Demokrat­en wür­den angesichts der unge­heuer­lichen Aus­sicht­en, eine Präsi­dentschaftswahl ohne voll funk­tions­fähi­gen Supreme Court durch­führen zu müssen, koop­er­a­tiv­er sein, wird sich vielle­icht eines schlechteren belehren lassen müssen. Es sei denn – und darauf hoffe ich ein wenig – Team Harris/Biden (die Rei­hen­folge stimmt so) erken­nt, dass eine Block­ade die Wech­sel­wäh­ler verärg­ert, weil die Dringlichkeit der Beset­zung des Richter­postens angesichts des ver­fahre­nen und unver­söhn­lichen Lager­wahlkampfes offen­sichtlich ist. Als die Schlamm­schlacht gegen Kavanaugh tobte, stand im Supreme Court keine Entschei­dung an, die nicht warten kon­nte. Das kön­nte mit der Wahl im Novem­ber ganz anders sein.


18.9.2020: Nach der über­wälti­gen­den Rede Ursu­la von der Leyens im galak­tis­chen Rat kam es zu spon­tanem, lan­gan­hal­ten­dem und her­zlichem Applaus, gefol­gt von muti­gen Selb­stverpflich­tun­gen erster, vor­bildlich­er Kollek­tive der Werk­täti­gen.


2.9.2020: Die „Depu­tin­isier­tung“ Weißrus­s­lands, welch­es man gemäß ein­er ominösen His­torik­erkom­mis­sion nur noch Belarus nen­nen soll, ist mal wieder in eine selb­st­gestellte Falle getappt. Ziel ist es ja, das Land sprach­lich soweit wie nur irgend möglich von Rus­s­land wegzuziehen und unsere aufgeweck­ten öffentlich-gerechtlichen Hal­tungsme­di­en sind ganz vorne dabei. Ich berichtete darüber.

Und so hört man auch im Deutsch­land­funk nur noch poli­tisch kor­rek­tes aber phonetisch schmerzhaftes Bela-hier und Bela-da, denn dass die Lan­dessprache Weißrus­s­lands nach dem „B“ eigentlich ein „j“ fordert, also von „Bje­larus“ statt dem nun all­ge­gen­wär­ti­gen „Behlahruhs“ die Rede sein müsste, das über­hören wir jet­zt mal. Nur gut, dass ich heute (2.9.2020) Nach­mit­tag um 17:30 Uhr, als ich im Auto die DLF-Nachricht­en hörte, nicht ger­ade Kaf­fee oder Käsekuchen im Mund hat­te. Denn bei­des hätte ich sich­er prus­tend über die Wind­schutzscheibe verteilt. Bei Minute 3:18 hörte ich näm­lich klar und deut­lich:

„In der belarus­sis­chen Haupt­stadt Min­sk…“ – mit ein­deutigem Doppel‑S und Beto­nung auf der drit­ten Silbe.

Und schon ist Putin wieder da, die His­torik­erkom­mis­sion hat ver­sagt und statt der phonetis­chen Ampu­ta­tion Weißrus­s­lands von Rus­s­land bleibt am Ende doch nur der Verzicht auf das wom­öglich ras­sis­tis­che deutsche Wort „weiß“. Aber das ist ja wenig­stens etwas.


1.9.2020: Tagessieger in der Diszi­plin Real-Satire: der Face­book-Algo­rith­mus! Unter einem Bericht über die drama­tis­che Erstür­mung der Stufen des Reich­stages zeigt er doch mir tat­säch­lich Trep­pen­lift-Wer­bung!


16.8.2020: Durch ein SPD-Tre­f­fen in Wup­per­tal wis­sen wir nun endlich, wie groß Kevin Küh­n­ert und Helge Lindh wirk­lich sind. Sein müssen! Denn die Abstand­sregeln wer­den bei­de — vor­bildlich wie sie sind — ja sich­er ein­hal­ten!


12.8.2020: Mar­garete hat mal wieder nicht ver­standen worum es geht. “Can­cel Cul­ture” heißt nicht, ein Brot nicht mehr zu kaufen, weil es nicht schmeckt. “Can­cel Cul­ture” ist, ein Brot, das man gekauft hat weil es schmeckt, zurück­zugeben weil der Nach­bar diesem Brot die Schuld an sein­er abge­broch­enen Bäck­er­lehre gibt.


10.8.2020: Da kann man ruhig mal klatschen. Oder “Olaf!” rufen.


6.8.2020: “Es hat ja nur eine Woche gedauert” wird man später vielle­icht in Jahres­rück­blick­en schreiben und eine Woche ist für einen wis­senschaftlichen Prozess voller Wider­sprüche und Abwä­gun­gen keine große Sache…wie auch immer, die DFG hat den gelöscht­en Beitrag von Dieter Nuhr wieder online gestellt. Ohne Dis­claimer, ohne “erk­lären­den Kom­men­tar”, dafür mit ein­er anständi­gen und selb­stkri­tis­chen Erk­lärung. Cha­peau dafür!


4.8.2020: Die DFG macht es schlim­mer und schlim­mer. Nach ein­er lauwar­men Entschuldigung, die nicht in der Sache Fehler ein­räumt, son­dern in der Kom­mu­nika­tion, bietet man Dieter Nuhr an, eine kom­men­tierte Fas­sung seines Videos wieder online zu stellen. Erin­nert stark an die Doku über Anti­semitismus in Deutsch­land, die der WDR erst ver­schwinden lassen wollte und dann nur mit Dis­claimer, Fak­tencheck und anschließen­der Mais­chberg­er-Zer­flück­ung gesendet hat­te. Genau das­selbe The­ater, genau diesel­ben Schaus­piel­er! Nuhr hat abgelehnt. Gut so!


30.6.2020: Es gibt zwei Arten weißer Ras­sis­ten in den Staat­en. Der eine ist stolz darauf und geht zum KKK, der andere fühlt sich dabei schuldig und geht zur Antifa. Für prinzip­iell über­legen und zur Ret­tung der Men­schheit berufen hal­ten sich bei­de.


27.7.2020: (Leser­fund­stück) Ich bin noch unentschlossen, ob es sich bei diesem (mehrfach ange­bracht­en) Aushang eines Restau­rants an unser­er schö­nen Ost­seeküste um einen weit­eren Fall von Hal­tungs­gas­tronomie oder eine Ver­sicherungspo­lice han­delt, mit der Schä­den durch den „Besuch“ von BLM, Antifa, mil­i­tan­ten Fem­i­nistin­nen, F4F-Kids und Mit­telmeer­schlep­pern abgewen­det wer­den soll. Was es auf keinen Fall sein kann, ist das Ver­sprechen eines angenehmen Aufen­thalts bei fre­undlichem Ser­vice, köstlichen Speisen und Getränken und frei von poli­tis­ch­er Indok­tri­na­tion, denn an „Cus­tomer is King“ glaubt man offen­bar nicht.


26.7.2020: Lieber Tagesspiegel,
es ist ja schön und gut, dass Du über Polizeige­walt in den USA bericht­est, doch wenn es um George Floyd und Gewalt gegen Schwarze geht, warum ver­wen­det ihr zur Verdeut­lichung ein Bild, das genau das Gegen­teil dessen zeigt, was im Artikel ste­ht?

Dort zu sehen ist näm­lich kein BLM-Aktivist, der von der pöh­sen Polizei ver­haftet wird, son­dern Beve­lyn Beat­ty (ich berichtete: https://bit.ly/30O1fb1), eine erk­lärte Geg­ner­in von BLM, die unter dem Slo­gan „Jesus zählt! Jesus zählt! Ihr redet über BLM und wir ster­ben auf den Straßen. Es ist ihnen egal! Es ist ihnen egal!“ das Straßen­plakat vor dem Trump-Tow­er mit schwarz­er Farbe beschmierte.

Diese Frau forderte „Refund the Police“ und der Tagesspiegel kann sich­er sein, dass die Polizei sie anständig behan­delte. Es sind übri­gens SIEBENUNDZWANZIG Polizis­ten in NY abgestellt, um die BLM-Straßen­malerei vor „Van­dal­is­mus“ zu schützen, die Polizei trinkt also auch noch den Kakao, durch den sie gezo­gen wird.

Beat­ty tat übri­gens das, was man „Civ­il dis­obe­di­enc“ nen­nt und kam nach ihrer Ver­haf­tung MEHRFACH wieder frei, nur um ihr Farb­w­erk wieder aufzunehmen. Das Bild ein­er erk­lärten UNTERSTÜTZERIN der Polizei zur Ver­bildlichung von Polizeige­walt einzuset­zen, halte ich ja für eine jour­nal­is­tis­che Unver­schämtheit.
Du etwa nicht, Tagesspiegel?


22.7.2020: Mehr als alles Gekreisch stört mich die sprach­liche Lieder­lichkeit, mit der auf bei­den Seit­en des Atlantiks von den Auf­stän­den und Unruhen berichtet wird. Immer noch ist in der Presse von „peace­ful protests“ zu lesen und zu hören. Es wird abwiegelt und beschwichtigt und wenn nur der pöhse pöhse Trump seine „Sturmtrup­pen“ abzöge, wür­den die friedlichen Proteste noch viel friedlich­er. Ganz sich­er!

Statt den Medi­en das abzukaufen sollte man aber genauer auf das lauschen, was die Beteiligten wirk­lich sagen. In Port­land zum Beispiel auf das, was auf der offiziellen Seite der Stadt Port­land zu lesen ist. Dort wen­det sich ein Com­mis­sion­er der Stadt an die Stadt Port­land selb­st und erk­lärt die Fed’s für uner­wün­scht, also die Bun­de­spolizei, die sich seit 54 Tagen weigert, die „peace­ful pro­test­ers“ das Gebäude es Bun­des­gerichts stür­men zu lassen, nach­dem diese bere­its eine lokale Polizeis­ta­tion „peace­ful“ niederge­bran­nt hat­ten.
 
Der Text spricht von „fed­er­al occu­piers“ und ist eine einzige Ver­drehung der Tat­sachen. Doch er enthält ganz am Ende fol­gen­den ver­rä­ter­ischen Satz: „We can han­dle our rev­o­lu­tion our­selves.“ (hier der Link)
 
Da ste­ht tat­säch­lich Rev­o­lu­tion, nicht Protest! Und Rev­o­lu­tion bedeutet auch in keinem Fall friedlichen Protest, son­dern kon­se­quenter, gewalt­samer Umsturz der beste­hen­den Ord­nung. Genau darum geht es. Was da seit Wochen stat­tfind­et, sind keine Proteste, son­dern ist der Ver­such, den Umsturz hin zu einem kollek­tivis­tisch-kom­mu­nis­tis­chen Gle­ich­heitsstaat durchzuset­zen, in dem Grup­peniden­tität zur Mach­tausübung ver­wen­det wird.
 
Das Mit­tel zum Zweck ist ein Krieg der Bilder, wie ihn die Hamas führt und wie im Gaza-Streifen macht sich die Presse (es gibt Aus­nah­men) zum willi­gen Herold der medi­alen Fälschun­gen. Doch wer wie die Hamas agiert, erschafft am Ende immer das, was die Hamas erschaf­fen hat: einen Gaza-Streifen.

Das WSJ liefert eine recht gute Zusam­men­fas­sung der Sit­u­a­tion in Port­land (Video).


20.7.2020:

  • Ein Betre­tungsver­bot des Opern­platzes in FFM ver­hin­dert Auss­chre­itun­gen.
  • Wo es keine Gren­zen gibt, gibt es keine Gren­zver­let­zter.
  • Wer die Dom­plat­te in Köln mei­det, wird dort nie unfrei­willi­gen Kör­perkon­takt haben.
  • Wenn in Nantes keine Kathe­drale stünde, kön­nte man sie nicht anzün­den.
  • Ohne Steuern gäbe es keine Steuer­hin­terziehung.

Bilde weit­ere Beispiele für den Polizeipräsi­den­ten von FFM.

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12.7.2020: Trumps Steuer­erk­lärung, welche dieser nicht mit den ihm nicht ger­ade fre­undlich gesonnenen Demokrat­en und deren Anwäl­ten teilen wollte (und nun vielle­icht muss), ist natür­lich um einiges inter­es­san­ter als das, was ein demokratis­ch­er Präsi­dentschaft­skan­di­dat nach 50 Jahren Parteisol­dat in Kongress und Sen­at abliefert. Voller Stolz wirft Biden seine Ehrlichkeit in die Waagschale. Er habe nichts zu ver­ber­gen, seine Steuer­erk­lärung veröf­fentliche er gern! Die Biden-Fans jubeln und rufen „Da seht ihr’s, ihr Nar­ren, die ihr den ehrlichen Joe der Kor­rup­tion bezichtigt! Der Joe ist sog­ar so ehrlich, dass er seine Steuer­erk­lärung veröf­fentlicht! Nimm das, Trump!“

Irgendw­er muss diesen Dep­pen nochmal erk­lären, dass ille­gale Machen­schaften, Absprachen, Bestechung, Parteik­lün­gelei und Erpres­sung nir­gend­wo auf dieser kleinen Welt in Steuer­erk­lärun­gen auf­tauchen.


Irgendw­er muss diesen Dep­pen nochmal erk­lären, dass ille­gale Machen­schaften, Absprachen, Bestechung, Parteik­lün­gelei und Erpres­sung nir­gend­wo auf dieser kleinen Welt in Steuer­erk­lärun­gen auf­tauchen.

6.7.2020: Der Ikonok­las­mus ist unerträglich gewor­den, denn er macht vor nichts mehr halt. Noch ist nichts Näheres bekan­nt über die Van­dalen, welche die Stat­ue von Fred­er­ick Dou­glas (!) aus einem Park in Rochester, N.Y. ent­fer­n­ten und zer­störten, aber ver­mut­lich waren es wed­er aufge­brachte Quäk­er noch MAGA-Mützen­träger. Die Geschichtsvergessen­heit, ja, die total­itäre Igno­ranz, die aus solchen Vorgän­gen spricht, hackt blind­wütig auf die Wurzeln der Aufk­lärung, der Demokratie und der Zivil­i­sa­tion ein. Mit solchen Leuten ist kein Dia­log möglich, für ihre Ide­olo­gien darf es keine Tol­er­anz geben und für ihre Tat­en keine mildern­den Umstände.


15.6.2020: Wir lagen ja soo falsch! Den Namen „CHAZ“ hat das nation­al befre­ite Glücks­bärchi-Kollek­tiv in Seat­tle sich gar nicht selb­st gegeben! Das waren Kri­tik­er und Leute, die ver­sucht­en, die Soja-Lat­te-Rev­oluzzer mit Hang zu Gren­zen, Waf­fen und spon­tan­er Eigen­tum­süber­tra­gung in ein falsches Licht zu rück­en! Statt „Capi­tol Hill Autonomous Zone“ oder kurz CHAZ, möchte man ab sofort „Capi­tol Hill Orga­nized Protest“ kurz CHOP genan­nt wer­den. Das spiegele den Charak­ter der Bewe­gung bess­er wider. Dem kann ich nur beipflicht­en: „Chop“ passt per­fekt!


15.6.2020: „Ras­sis­mus in der klas­sis­chen Musik“, „Ras­sis­mus bei der Part­ner­wahl“, Ras­sis­mus bei Ghan­di, Churchill, Kant und den amerikanis­chen Abo­li­tion­is­ten, Ras­sis­mus in Berlin, Köln, München, das Grundge­setz ist ras­sis­tisch, weil es nicht nach „Rasse“ benachteiligt oder bevorzugt, der Tagesspiegel kämpft tapfer gegen Sklaverei und die TAZ meint, Inte­gra­tion befördert Rassismus…es riecht über­all brandig, weil über einem per­versen Feuer ger­ade jed­er sein kleines, egozen­trisches Marsh­mal­low solange röstet, bis es außen poli­tisch kor­rekt und ist. Mir gefällt der Stock nicht, auf dem es steckt.


22.5.2020: David Frost, britis­ch­er Unter­händler bei der EU und „Sher­pa“ bei den Ver­hand­lun­gen über das kün­ftige Frei­han­delsabkom­men tut genau das Richtige, wenn er den Stand der Gespräche und die Hin­dernisse öffentlich macht, die seit­ens der EU aufgetürmt wer­den. Wie dünn das Eis doch längst ist, auf dem die EU-Bürokrat­en ihre Run­den drehen! Und wie clever sind doch die britis­chen Ver­hand­lun­gen über die kün­fti­gen Beziehun­gen zur EU, die unter Zeit­druck und nun auch noch unter Q‑Flagge stat­tfind­en. In der EU war man von Anfang an skep­tisch, ob dies gelin­gen würde. Nun wis­sen wir bei­des – woher der Opti­mis­mus der Briten und der Pes­simis­mus der Brüss­lokrat­en kommt: Lon­don sagt, es gibt ja bere­its funk­tion­ierende und rat­i­fizierte Verträge der EU mit Drittstaat­en – warum also neu erfind­en, wenn das Rad schon rollt? Dieser Prag­ma­tismus, der dem Geist des angel­säch­sis­chen Com­mon-Law entspringt, trifft in Brüs­sel auf wenig Gegen­liebe! Ele­mente des Frei­han­delsabkom­mens der EU mit Kana­da und Japan übernehmen? Abgele­ht! Das Fis­chereiabkom­men mit Nor­we­gen als Vorbild…abgeleht! Luft­fahrt, Nuklearabkommen…überall gibt es Vor­bilder, die man auf­greifen und anwen­den kön­nte. Abgelehnt! Die EU will auf ihren Ein­fluss in Albions Gefilden ein­fach nicht verzicht­en und würde gern Brüs­sel­er Geset­ze auch weit­er­hin dort zur Anwen­dung brin­gen. Über Bande gespielt, ohne Mit­sprache der Briten. Im CETA-Abkom­men erhielt sog­ar Mexiko bessere Bedin­gun­gen als Brüs­sel sie Lon­don zugeste­hen möchte!

Begrün­det wer­den die unver­schämten Forderun­gen der EU mit der „großen geografis­chen Nähe“ des Vere­inigten Kön­i­gre­ichs. Das nenne ich verblüf­fende Ehrlichkeit, denn genau das ist die Furcht der Brüs­sel­er Polit-Elite: das dem Weg der Briten Erfolg beschieden sein kön­nte und dass Lon­don als Vor­bild für andere EU-Mit­glieder dienen kön­nte. Vor­bild für Staat­en, die ihre Selb­st­ständigkeit nicht ver­lieren und als Mün­del der EU-Tech­nokratie enden wollen. Denn lei­der ist die EU längst zu einem anti­demokratis­chen Gebilde verkom­men, das eifer­süchtig und mit allen Mit­teln seine Macht ausweit­en und als bedeu­ten­der glob­aler Play­er wahrgenom­men wer­den will. Man zieht die Mauern gegen Lon­don hoch und schmiert gle­ichzeit­ig halb­sei­de­nen Staat­en wie Alban­ien Beitrittshon­ig ums Maul. Haupt­sache Machtzuwachs und ter­ri­to­ri­ale Expan­sion. Ich will ja Alban­ien nicht zu nahetreten, aber für den wirtschaftlichen Erfolg unser­er Wirtschaft und das inter­na­tionale Renom­mee wären opti­male und rei­bungslose Beziehun­gen zu Großbri­tan­nien tausend­mal wichtiger als der Beitritt des näch­sten Balka­nstaates an der insta­bilen Süd-Periph­erie.

Der Brief Frosts macht mich wirk­lich wütend. Wütend auf jene, die glauben, in Brüs­sel auch meine Inter­essen zu vertreten. Für die habe ich eine Nachricht: ihr vertretet meine Inter­essen schlecht!


16.5.2020: Wie wird man wohl auf dem Plan­eten Brüs­sel auf die Stim­mungslage in Ital­ien reagieren? Die For­mulierung, “es wäre bess­er, wenn Deutsch­land die EU ver­lässt” ist ja schon ziem­lich heftig. Vergessen wir mal, ob die pop­ulis­tis­che Darstel­lung, Deutsch­land hätte Ital­ien in der Krise im Stich gelassen, in dieser Schärfe zutrifft. Erörtern wir auch nicht, wie die Hil­fe hätte ausse­hen müssen, die man in Rom ver­misst und die man in Peking und Moskau zu find­en glaubt. Schauen wir uns vielmehr an, ob den Ital­ienern die Rich­tung passen kann, in die sich die EU offen­sichtlich entwick­elt. Man spricht das zwar in Brüs­sel nicht offen aus, aber da die Unter­schiede in Leis­tungs­fähigkeit und Pro­duk­tiv­ität nicht ver­schwinden wer­den – weil der Euro das ver­hin­dert – geht es immer mehr in Rich­tung ein­er offe­nen Trans­fer­union. De fac­to haben wir die ja schon. Zitat aus dem Artikel: „In Ital­ien habe man das Gefühl, dass die nordeu­ropäis­chen Län­der und allen voran Deutsch­land das Land als „Belas­tung und Kosten­fak­tor“ anse­hen, der ger­ade in Krisen­zeit­en immer schw­er­er zu ertra­gen sei.“ Mit Deutsch­land als Zahlmeis­ter wird man dort diesen Ein­druck nicht zum Ver­schwinden brin­gen und in Ital­ien (und anderen) als Leis­tungsempfänger wird er sich auch ver­fes­ti­gen. Es ist kein schönes Gefühl, als ali­men­tiertes Mün­del zu leben und auch der Artikel stellt das fest: „Diese ver­meintlich neg­a­tive Wahrnehmung ver­let­zt die Ital­iener schw­er“. Auf dem Euro­plan­eten Brüs­sel glaubt man noch, alles mit deutschem Geld zuscheißen zu kön­nen. Das erweist sich immer mehr als Irrtum. Der Euro, stets als Vere­in­er und Friedenss­tifter dargestellt, ist der größte Spal­ter der EU. Die einen bläht er auf, den anderen drückt er die Luft ab.


15.5.2020: Atti­la, Veg­an­erkönig,
hat­te an Ver­stand nur wenig.
„Für Nanochips und Win­dows zehn,
in Seat­tle die Knöpfe stehn!“
„Der Gates, der ist ein Kör­per­fress­er!“
Pub­likum wird blass und bläss­er.
Hild­manns Küche bleibt nun kalt,
und der Bill, der impft ihn bald.


14.5.2020: Alle Aus­nah­mee­in­fälle führen zu Ein­nah­meaus­fällen. (poli­tis­ches Gestal­tungs­dilem­ma)


11.5.2020: Glück­wun­sch zum neuen Job, Frau Nahles! Zur Feier des Tages ein Lied:
Die Partei, die Partei, macht’s dir immer recht,
und Genossen es blei­bet dabei:
Denn wer sitzt im Geflecht, der ver­di­ent nie schlecht,
auf welch’ Posten ist ganz ein­er­lei.


9.5.2020: Ob Kli­maret­tung, Kernen­ergie, Migra­tion oder nun Covid — alter­na­tivlose Mei­n­un­gen wer­den aus der poli­tis­chen Chefe­tage herun­terg­ere­icht und haben gefäl­ligst auch alter­na­tiv­los aus­ge­führt zu wer­den. Quod licet Iovi, non licet bovi! Und so hat man den zahlre­ichen Quer­fron­ten (man kann Migra­tions­be­für­worter find­en, die mit der Energiewende hadern und umgekehrt) eine weit­ere hinzuge­fügt, die die Men­schen entzweit. „Divide et impera“ in Vol­len­dung, weil aktuell durch Angst, Unsicher­heit und ver­wirren­den Desin­for­ma­tio­nen ver­stärkt.

Prob­lema­tisch ist jedoch, dass den selb­ster­nan­nten “Mach­ern” unsers Lebens nun die All­t­agsprob­leme ALLER Men­schen buch­stäblich vor die Füße gekippt wur­den und nervös über­fordert stellen die Rainald Beck­ers in ÖRR und Poli­tik fest, dass es ver­dammt anstren­gend ist, sich noch um die ger­ing­ste Leben­säußerung der Men­schen küm­mern zu müssen. Wer den Leuten vorschreibt, sie müssten 1,5 Meter Abstand voneinan­der hal­ten, der darf sich nicht wun­dern, wenn die Belehrten fra­gen, warum nicht zwei Meter oder nur ein­er. Wer glaubt, sein Volk wie Kinder behan­deln zu müssen, darf sich nicht wun­dern, dass es sich irgend­wann auch so ben­immt. Sind wir schon da? Sind wir schon da? Sind wir schon…

Beim aktuell wed­er wis­senschaftlich noch empirisch gesicherten Wirrwarr von Regeln, Ver­boten, Aus­nah­men und Wider­sprüch­lichkeit­en macht die Admin­is­tra­tion zwangsläu­fig viele Fehler und einige davon sind sehr offen­sichtlich. Das kratzt an der eige­nen Wis­sensan­maßung der Medi­en und unter­gräbt die müh­sam her­beikom­men­tierte Kom­pe­tenz, die man sich als zuver­läs­siger Augur beliebi­gen Regierung­shan­delns gern selb­st attestiert.

Das Ergeb­nis sind extreme Dünnhäutigkeit und Aus­brüche insze­niert­er, aber ehrlich­er Ver­ach­tung des zwangszahlen­den Pub­likums wie im ARD-Kom­men­tar von Beck­er. Und diese Ehrlichkeit sagt: “Wir ver­acht­en eure Anmaßung von Frei­heit, weil sie sich nicht aus unserem über­lege­nen Wis­sen speist. Und wir ver­acht­en euch dafür, dass ihr nicht das Volk von Heloten sein wollt, zu dem ihr [absichtlich oder nicht] gemacht wur­det.”

Anson­sten: was Tama­ra sagt!

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8.5.2020: Der Tag der voll­ständi­gen Nieder­lage, die zur Frei­heit führte. Mancherorts mit 40 Jahren Ver­spä­tung.


5.5.2020: Stimmt auch nur die Hälfte dessen, was sich Johannes „Hass macht hässlich“ Kahrs als Ruf in langer…wie sage ich es diplomatisch…Wühlarbeit erwor­ben hat, kann mit dieser Geschichte etwas nicht stim­men. Der Spiegel schreibt: “Als langjähriger Berichter­stat­ter für das Vertei­di­gungsmin­is­teri­um im Haushalt­sauss­chuss hätte ich gern für das Amt des Wehrbeauf­tragten des Deutschen Bun­destages kan­di­diert”

Hätte? Warum hat er nicht? „Aus Frak­tion­skreisen hieß es, Kahrs akzep­tiere aber, dass dazu wohl keine Mehrheit im Bun­destag gefun­den wer­den kon­nte.“

Kars ist das, was ich Polit-Junkie nen­nen würde. Macht­geil, rup­pig, unan­genehm. Keinem Stre­it geht er aus dem Weg, poli­tis­che Leichen pflastern seinen Weg. Leg­endär waren etwa seine nächtlichen Dro­han­rufe, mit denen er einst in Ham­burg eine lästige Konkur­rentin aus dem Weg räu­men wollte. Kahrs wurde über­führt, aber ein Charak­ter ändert sich nicht so leicht. Und nun will man uns erzählen, er gin­ge frei­willig auf kalten Poli­tikentzug, weil er nicht Wehrbeauf­tragter wer­den kon­nte? Ein Amt, für das er gar nicht erst kan­di­diert hat­te, weil er sich wenig Chan­cen aus­rech­nete? Und deshalb gibt er sog­ar sein Bun­destags­man­dat auf? Für wie dumm möchte man uns hier wohl verkaufen? Ich würde ja eher darauf tip­pen, er ist über diese Sach­er hier (https://youtu.be/zc1M75tR3LE) ganz böse gestolpert. Zurecht, soll­ten die Vor­würfe zutr­e­f­fen.


2.5.2020: Die FAZ (und nicht nur die) meldet abson­der­lich­es: Die Rich­tung der Migra­tion über das Mit­telmeer scheint sich ger­ade umzupolen.

In Gizeh einst, auf den Kame­len,
Touris­ten sich für Klein­geld quälen.
Der Auf­stieg kostete fünf Pfund,
der Abstieg zehn­fach tat sich kund.

An Schlep­pers Afrik­ageschäften,
Rack­etes kleine Preise heften.
Der Rück­weg Schlep­per dann entzückt:
kein Ret­ter­schiff die Preise drückt.

Und die Moral von der Geschicht?
Reise­büro, verzage nicht!
Denn wer stets One-Way-Tick­es biet‘,
des‘ Laden auch in Krisen blüht!


2.5.2020: Der Schw­er­punkt der von Q zitierten „kli­mare­porter“, deren Koop­er­a­tionspart­ner so klin­gende Namen haben wie Cor­rec­tiv, Neues Deutsch­land und chi­na­di­a­logue, liegt übri­gens in der „Berichter­stat­tung von UN-Kli­makon­feren­zen, die in der deutschen Öffentlichkeit anson­sten nur am Rande Beach­tung find­en“. Kaum Beachtung…selten so gelacht! Pro­fes­sor Quatschdochnich zitiert also aus dem­sel­ben Biotop, das seinen Lehrstuhl und seinen Aktivis­mus finanziert. Was man unfre­undlich als „argumen­ta­tive Inzucht“ beze­ich­nen kön­nte, würde ich etwas char­man­ter als selb­stre­f­eren­ziell beze­ich­nen. Doch das Prob­lem bleibt: es gibt da eine unge­sunde Per­son­alu­nion der Strolche, Prof­i­teure und Herolde der Energiewende. Man schreibt einan­der elegis­che Artikel und Gefäl­ligkeitsgutacht­en, man ken­nt sich, zitiert sich und stimmt einan­der zu. Oder etwas pop­ulis­tis­ch­er aus­ge­drückt: Bei den Energier­wen­dern ist Dr. Mal­boro der Haupt­spon­sor der Pul­molo­gen.


27.4.2020: Masken­freies Pressekuscheln mit AKK beim Fototer­min mit ukrainis­chem Trans­port­flugzeug, das Masken aus Chi­na nach Deutsch­land brachte. Das ist ja nicht die Bun­deswehr – das ist mul­ti­ples Organ­ver­sagen.


21.4.2020: Wer bil­lig tankt, kann ja auch höhere Strompreise zahlen! (Marie Antoinette, deutsche Exper­tin für Ange­bot und Lieber­nicht­nach­fragolo­gie)


etwas weit­er fort­geschrit­ten­er 4.4.2020: Ser­vice à la russe (Servier­vorschlag)


4.4.2020: Nanu? Ich dachte, türkische Gas­tar­beit­er haben dieses Land wieder­aufge­baut. Und warum so plöt­zlich wieder „Part­ner“? Vielle­icht weiß Trump nur noch nicht, dass es sowas wie eine deutsche Bun­desregierung als Part­ner gibt? Kön­nte es sein, dass Trump zum ersten Mal von Onkel Stei­ni hört, weil der nach dem Verbleib von Atem­masken fragt? Mir ist nicht ganz klar, ob Chebli hier jam­mert oder feiert. Denn schließlich ver­hält sich Trump nun doch endlich mal so, wie sie es schon immer von ihm erwartet hat: Amer­i­ca first! Das unser­er Bun­deswehr in Kenia eine ganze Flugzeugladung Masken abhan­den kommt…geschenkt! Dass Deutsch­land es inner­halb von vier geschla­ge­nen Wochen nicht geschissen bekommt, genü­gend eigene Masken herzustellen…geschenkt. Dass 3M keine Hin­weise auf das „Wegkaufen“ von Masken hat…geschenkt. Dass in den USA die Hütte ger­ade stärk­er bren­nt als in Neukölln nach dem gestri­gen Moscheebesuch…geschenkt! Dass Daniel Sturm (Welt) auch Brasilien auf die Liste der von Trump bet­ro­ge­nen Län­der set­zt, obwohl Bol­sonaro als der leib­haftige Mini-Trump doch schließlich an allen Übeln im Land selb­st schuld sein muss…geschenkt. Aber „Über­lebe, wer Geld hat“? Ern­sthaft? Hat Deutsch­land etwa nicht genug Geld, um die gestiege­nen Preise für Schutzaus­rüs­tung zu zahlen? Ich dachte, wir sind ein reich­es Land? In der Türkei wird die Bevölkerung inzwis­chen dazu aufgerufen, der Regierung Geld zu schick­en. Vielle­icht soll­ten wir in Deutsch­land ja über Rolex-Spenden nach­denken.


24.3.2020:

18.3.2020: Beson­ders auf Twit­ter läuft seit Tagen eine hitzige Debat­te über ein Inter­view, welch­es der pen­sion­ierte Arzt Dr. Wodarg von ein­er griechis­chen Insel aus gab. Das solle man sich doch mal anse­hen, heißt es dann und die ganze Coro­na-Panik sei im Grunde Blödsinn und wir alle „auf dem falschen Dampfer“. Das Video hat mit­tler­weile sich­er jed­er gese­hen, deshalb hier nur kurz meine (laien­hafte) Ein­schätzung, weil ich immer wieder dazu aufge­fordert werde (warum auch immer):

Die teil­weise extrem schw­eren Ver­läufe der Krankheit leg­en nahe, dass es sich sehr wohl um ein neues Virus han­delt. Wodarg liegt hier kom­plett falsch, meine ich. Wom­it er recht haben kön­nte ist sein Zweifel an der Zuver­läs­sigkeit der aktuellen Tests, die wom­öglich bre­it­bandig alle möglichen Coro­na-Viren find­en. Die Genauigkeit der Tests von Drosten liegt ja ange­blich irgend­wo zwis­chen 40–70%. Es kann also sein, dass die gemelde­ten Fal­lzahlen auch “nor­male” Coro­na-Vorkomm­nisse erfassen, die wir schon immer haben. Das würde auch erk­lären, warum Coro­na über­all auftritt, sobald inten­siv getestet wird. Es kann auch sein, dass Coro­na-Viren bere­its bei jed­er sim­plen Erkäl­tung mit im Spiel sind, wir wegen des üblicher­weise milden Ver­laufs nur nie so genau hinge­se­hen haben. Das ändert aber nichts daran, dass in Ital­ien und ander­swo TAUSENDE an ein­er Form der bei­d­seit­i­gen Lun­genentzün­dung ster­ben, die es so noch nie gab.

Noch ein Wort zur “üblichen Mor­tal­ität” bei Grippe. An der ster­ben näm­lich hierzu­lande nicht TAUSENDE pro Jahr. Die Zahlen sind nichts als Hochrech­nun­gen. In Deutsch­land ist die Zahl NACHWEISLICHER Grippe-Opfer, also von Fällen mit virol­o­gis­chem Befund, deut­lich geringer. Der höch­ste Wert, den ich da mal gele­sen hat­te, waren etwa 200. Was wir jet­zt erleben, hat lei­der ganz andere Dimen­sio­nen.

Ob Wodarg übri­gens der Chef von Pos­tel — der als begabter Hochsta­pler nicht nur ihn täuschte — war oder nicht, spielt hier sich­er keine Rolle. Man sollte nicht alles was der Mann sagt, ein­fach so weg­wis­chen. Auch wenn ich seine Argu­mente größ­ten­teils nicht stich­haltig finde, ist Kri­tik doch prinzip­iell etwas Gutes. Und dass die Coro­na-Tests man­gel­haft und nicht ver­i­fiziert sind, ist lei­der eine Tat­sache, die man nicht so leicht abtun sollte. Ergäben bessere Tests näm­lich präzis­ere Ergeb­nisse, wür­den die Fal­lzahlen wom­öglich schon beim Messen zurück­ge­hen und die Aus­bre­itungswege der speziellen Covid-19-Vari­ante klar­er zu sehen sein. Misst man näm­lich in das Grun­drauschen ander­er Coro­na-Viren hinein, erfährt man gar nichts.

Ich erin­nere hier nur mal an das „Heil­bron­ner Phan­tom“, also die mit DNA verun­reinigten Wat­testäbchen der Polizei, die dazu führten, dass eine „Täterin“ an allen möglichen Tatorten auf­tauchte und die Polizei nach ein­er „Serien­mörderin“ fah­n­dete. Wie sich her­ausstellte, arbeit­et die Frau in der Fir­ma, die Wat­testäbchen her­stellte und ver­pack­te. Die Zuver­läs­sigkeit der aktuellen Tests kann man mit diesen Wat­testäbchen ver­gle­ichen…

Mit anderen Worten: die Lage ist ernst, aber wom­öglich nicht so hoff­nungs­los, wie es scheint. Unnötig zu erwäh­nen, dass nicht nur an Impf­stof­fen, son­dern auch an genaueren Tests gear­beit­et wird. Und das ist auch gut so.


7.3.2020: Ohne es auszus­prechen impliziert die Tagess­chau, dass es bei den Grü­nen am gle­ich­berechtig­sten zuge­ht. Betra­chtet man allerd­ings die Aus­gangszahlen, näm­lich den Anteil der Frauen an den Mit­gliedern der Parteien, stellt man fest, dass bei Grü­nen, SPD und Linken Frauen sog­ar über­pro­por­tion­al Man­date erlan­gen, während in anderen Parteien Frauen etwas unter­pro­por­tion­al vertreten sind.

Die Grü­nen, Linken und die SPD müssten also für einen „gerecht­en“ Pro­porz sog­ar einige Frauen aus dem Bun­destag wer­fen (mir wür­den da eine oder zwei ein­fall­en). Um die Art Gerechtigkeit zu erzwin­gen, die den Redak­teuren der Tagess­chau vorschwebt, müssten jedoch zunächst ALLE Parteien Frauen zwangsweise rekru­tieren oder Män­ner aus der Partei rauss­chmeißen, bis 50:50 erre­icht ist und dann stell sich noch die Frage, wie man erre­icht, dass jew­eils die Hälfte Män­ner und Frauen es für erstrebenswert hal­ten, in den BT einzuziehen. Kann man zwangsverpflichtet wer­den wie als Wahlhelfer? Die Wehrpflicht ist abgeschafft und wir führen stattdessen eine Man­dat­spflicht ein? Großar­tig! Das wäre aus­baufähig, indem wir ein Grun­drecht auf fünf Jahre poli­tis­ches Man­dat für alle ein­führen, allein schon um der Alter­sar­mut durch Pen­sion­sansprüche zu begeg­nen.

Was die ARD da treibt ist „absichtsvolles Lügen mit falschen Basiswerten“ anlässlich des inter­na­tionalen Frauen­t­ages. Jeden Tag ste­ht bei der ARD ein Redak­teur auf, der Fram­ing-Dienst hat!


27.2.2020: Da ich nicht schon wieder einen lange Artikel über sie schreiben will – es wäre nun schon der dritte in diesem Monat und das sähe doch irgend­wie nach Obses­sion aus – möchte ich dieses aktuelle Video von Clau­dia Kem­fert, dem Num­mern­girl der Energiewende, hier nur kurz vorstellen. Ein Fre­und schick­te mir gestern den Link, son­st hätte ich es schon in den let­zten Artikel einge­baut, denn das Video hat es in sich.

Wie so oft gibt es auch bei dieser Vorstel­lung keinen Dia­log, son­dern Kanzelrede. Im Video doziert Frau Kem­fert, was das eigentlich für Typen sind, die da immer jam­mern, die Energiewende sei viel zu teuer. Ganz klar: die Ver­lier­er, Typen also, die „auf fos­sile Energie“ geset­zt haben. So Typen wie sie, sie und sie da hin­ten, die nicht rechtzeit­ig investiert haben in erneuer­bare Energien. Und da hat sie natür­lich nicht ganz unrecht. Ver­lier­er sind die Stromver­brauch­er, denen die monatliche Abschlagszahlung für Energie die Investi­tion in Gold, Immo­bilien, Bürg­er­wind­parkan­teile und andere Dinge ver­mas­seln, die man sich für das, was der Staat vom Gehalt übrig lässt, leis­ten möchte.

Hät­ten nur mal alle auf Clau­dia Kem­fert gehört und sich hin­ten angestellt, als die Sub­ven­tio­nen verteilt wur­den, dann stün­den manche heute nicht so blöd da und bet­tel­ten um Brot. Sie hät­ten schon vor Jahren anfan­gen kön­nen, sub­ven­tion­ierte Torten zu fressen!

Man kann das Video auch so inter­pretieren, dass es für Kem­fert und ihre Stich­wort­ge­ber die Stromver­brauch­er als solche gar nicht gibt, also jene Men­schen, die sich nicht für Investi­tio­nen inter­essieren, son­dern ein­fach nur gün­sti­gen und zuver­läs­si­gen Strom haben wollen. Für Kem­fert und diejeni­gen, die ihr solche abge­fahre­nen Monologe ein­flüstern, gibt es nur Gewin­ner der Energiewende und deren ewig gestrige Ver­hin­der­er.

Das Video sollte kli­mawan­del­sich­er auf­be­wahrt wer­den, denn wir wer­den es im Ethikun­ter­richt in eini­gen Jahren noch brauchen, um die Abge­brühtheit zu illus­tri­eren, mit welch­er eine mit gold­e­nen Löf­feln gefüt­terte Branche ihre Opfer für dumm verkauft. (PS: Acht­en sie beim Genuss dieser zwölf Minuten Pro­pa­gan­da für Voll­trot­tel auf die Gesichter des schweigen­den Pub­likums.)

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24.2.2020: Seit heute Pflicht: der Smart-Meter-Ein­bau.  „Durch sie sollen Strom­net­ze bess­er genutzt, der Energie­ver­brauch gesenkt und strom­fressende Geräte aus­gemacht wer­den.“ Strom­fressende Geräte aus­machen kon­nte man anhand der Stromkosten auch schon früher. Nun wird das exter­nal­isiert, indem der Net­z­be­treiber von außen fest­stellt und fes­tle­gen kann, was ein angemessen­er Ver­brauch ist. Schöne neue Welt aus Totalüberwachung und Stromzuteilung, ganz zu schweigen von der anfäl­li­gen Daten­sicher­heit und unklaren Frage, was mit den erhobe­nen Dat­en noch alles geschieht.


21.2.2020: So egal es eini­gen ist, welche dem Anfangsver­dacht wider­sprechen­den Erken­nt­nisse nach und nach über den Mörder aus Hanau ans Licht kom­men, so egal sind manchen Jour­nal­is­ten auch andere störende Fak­ten. Tat­mo­tiv ver­weile doch, du warst so schön! Nicht nur greift Berthold Kohler, der Her­aus­ge­ber der FAZ, bei sein­er Gen­er­al­abrech­nung mit den poli­tisch Unberührbaren nun schon Michael Klonovsky per­sön­lich an (dabei ist der bekan­ntlich nicht Mit­glied der AfD). Er stellt auch gle­ich klar, dass er das Ergeb­nis ein­er von ihm erfle­ht­en Beobach­tung der Schwe­fel­buben durch den Ver­fas­sungss­chutz für nicht entschei­dend hält.
„Doch am Ende ist nicht dessen [gemeint ist der VVS] Urteil entschei­dend, son­dern das des mündi­gen Bürg­ers und Wäh­lers.“ Will heißen: ‚was schert mich die möglicher­weise festzustel­lende Rechtsstaatlichkeit ein­er Partei, wenn ich, Berthold der Besen­schwinger, die weghaben will!‘.
Aber „mündig“ will er ihn ja gar nicht, den Bürg­er. Dem Her­aus­ge­ber der Frank­furter Ver­all­ge­mein­ern­den Zeitung genügt es, wenn der Wäh­ler willig ist und ein­sichtig und belehrbar.
Die Gründe näm­lich, warum jemand unter Andro­hung von Repres­salien die AfD NICHT wählt, sind ihm in Wahrheit her­zlich egal. Fun-Fact: Tobias R., dem geistig erhe­blich gestörten Mörder, war die AfD übri­gens „nicht radikal genug“, wie n‑tv berichtete. Jemand, der die Absicht äußert, “20 Völk­er auszurot­ten” weil die dem Bau ein­er Zeit­mas­chine im Weg ste­hen, dem haben Typen, die sich beschimpfen, aus­gren­zen und sich die Autos abfack­eln lassen, nichts zu bieten.


17.2.2020: Während einige Medi­en heute ein­er­seits schon wieder vom „aus der Zeit gefal­l­enen Antikom­mu­nis­mus“ schwafeln, die Linke von der Wieder­bele­bung des Sozial­is­mus träumt, für dessen real existierende Reinkar­na­tion sie Ramelows Thürin­gen hal­ten und im Land bere­its wieder Trans­par­ente mit FDJ-Emblem und der Auf­schrift „30 Jahre sind genug“ fol­gen­los durch die Straßen getra­gen wer­den, bringt Arte eine dre­it­eilige Doku­men­ta­tion über das Gulag-Sys­tem der Sow­je­tu­nion. Über jenes Sys­tem also, das Anhänger von US-Präsi­dentschaft­skan­di­dat Bernie Sanders vor laufend­en Kam­eras loben, für „halb so schlimm“ hal­ten und gern für die USA adap­tieren möcht­en. Möglich sind auf Sklaverei basierende Sys­teme wie der Gulag nur, wenn es gelingt, durch Pro­pa­gan­da eine duale, auf „Gut“ und „Böse“ basierende Ide­olo­gie als verbindlich zu etablieren – da läuten angesichts der aktuellen Hys­terie längst wieder die Alar­m­glock­en. Die Arte Doku: Gulag — Die sow­jetis­che “Hauptver­wal­tung der Lager“. Abso­lut empfehlenswert!


10.2.2020: Die Schwe­fel­bu­bisierung der Oppo­si­tion
(eine Anleitung zur Eskala­tion in acht Phasen)

Stets zus­tim­men,
nicht protestieren!

Protest ja,
aber keine Parteigrün­dung!

Parteigrün­dung, na gut,
aber nicht wählen!

Wählen, ok,
aber unter der 5%-Hürde bleiben!

Die 5%-Hürde über­sprin­gen,
aber in den Par­la­menten ignori­eren!

In Debat­ten zur Ken­nt­nis nehmen,
aber sich nicht von ihnen wählen lassen!

Sich von ihnen wählen lassen,
aber nur den Richti­gen!

Und wenn der Richtige gewählt wurde,
wozu dann noch protestieren?


8.2.2020, Tag fünf des Putsches gegen die Demokratie in Deutsch­land: Ich habe mich immer gefragt, wie man es eines Tages anstellen wird bei der CDU, wenn in Kürze die Frage im Raum ste­ht, auf Bun­de­sebene als Junior­part­ner mit den Grü­nen zu koalieren. Der „Sün­den­fall“ Thürin­gen bietet die per­fek­te Gele­gen­heit, vor­bere­i­t­en­den Säu­berungs­maß­nah­men ins Werk zu set­zten. Union­spoli­tik­er, die sich eine gewisse Grund­ver­bun­den­heit zu den Lib­eralen bewahrt haben und deshalb treublind zu jed­er Grat­u­la­tion entschlossen sind, wer­den ger­ade als Spreu wegge­blasen. So bricht man die let­zten Brück­en ab zur lib­er­al-kon­ser­v­a­tiv­en Ver­gan­gen­heit und kann Arme und Köpfe weit nach Links und zu den Grü­nen öff­nen. Chris­t­ian Hirte, CDU-Staatssekretär und Ost­beauf­tragter, machte sich am Dien­stag schuldig, indem er dem FDP-Min­is­ter­präsi­den­ten von Thürin­gen grat­ulierte. Merkel meint, das mache ihn untrag­bar für sein Amt, er trat daraufhin zurück — er wurde zurück­ge­treten trifft es bess­er.


4.2.2020: Nach „fest“ kommt häu­fig „ab“. Das gilt nicht nur für Schrauben, wenn man sie über­dreht, son­dern auch für poli­tis­che Nar­ra­tive wie „russ­ian col­lu­sion“. Von Trump bericht­en die deutschen Medi­en derzeit gern, er würde seinen Wahlkampf auf „Angst vor dem Sozial­is­mus“ eines Bernie Sanders auf­bauen – ja was denn son­st, möchte man fra­gen. Sollen die USA den „demokratis­chen Sozial­is­mus“ etwas willkom­men heißen? Doch was bitte ist das, was der demokratis­che Abge­ord­nete Adam Schiff da schwafelt? Trump kön­nte, wenn er nicht rechtzeit­ig aus dem Amt ent­fer­nt würde, den Russen Alas­ka verkaufen, wenn er von dort Unter­stützung für seine Wieder­wahl erhielte. Wie bitte? Glaubt Schiff ern­sthaft, dass diesen Blödsinn irgend­je­mand glaubt? Gut, Rachel Mad­dow vielle­icht, weil die das glauben will, aber son­st? Wie verzweifelt müssen die Demokrat­en im Moment sein, um solchen Blödsinn zu verzapfen? Angesichts von übergeschnappten Dems wie Pelosi und Schiff würde ich mir ja mehr Sor­gen darüber machen, ob Trump nicht lieber deren Heimat­staat Kali­fornien an Mexiko zurück­gibt. Und ich dachte, vor allem unsere Poli­tik­er hät­ten einen an der Waf­fel!


4.2.2020: CNN spricht von “may­or delay in results”, die New York Times noch tre­f­fend­er von “con­fu­sion”, während die Kan­di­dat­en der Demokrat­en sich irgend­wie alle als Sieger fühlen. DIE WELT fasst es in der tre­f­fend­en Head­line “Der denkbar pein­lich­ste, schlecht­este Start in ein Wahl­jahr” zusam­men. Hat man wirk­lich tech­nis­che Prob­leme oder dauert es nur so lange, den erwarteten Sieg von Sanders abzuwen­den? Denn während sich das Estab­lish­ment der Dems auf einen aus­sicht­slosen Kampf gegen das Wahlergeb­nis 2016 ein­ließ, wurde die Partei von den Sozial­is­ten um Sanders, und “The Squad” gekapert und somit in einen Zweifron­tenkrieg gegen die Real­ität ver­wick­elt. Man wollte so gern mit Biden auf dem abge­laufe­nen Oba­ma-Tick­et zurück ins Weiße Haus, doch das eigene Impeache­ment-Ver­fahren (und Bidens Lust­losigkeit, der bis­lang noch nicht mal sowas wie ein Mot­to für seine Präsi­dentschaft hat) beschädigten diese Idee. Sanders, der mit der Parteiführung seit sein­er Abservierung 2016 noch eine Rech­nung offen hat, holte in den Umfra­gen auf. Die sozial­is­tis­chen Spin­ner wer­den Biden oder War­ren nicht akzep­tieren, das Partei-Estab­lish­ment wird Sanders nicht fol­gen. Trump ist der lachende Dritte. Sein Vor­wahlergeb­nis in Iowa lag pünk­tlich vor: 97,1%.


2.2.2020: Medi­en, Mon­stren, Muta­tio­nen – natür­lich sind Linke lustig, ich kön­nte mich den ganzen Tag über sie beöm­meln*. Das liegt wohl daran, dass ich in mein­er Jugend noch marx­is­tisch geschult wurde, das bildet Antikör­p­er. Und wer nicht glaubt, dass Rechte keine Men­schen mögen (außer gut durchge­brat­en mit Salat­beilage), der wird das auf der Parteis­chule „Jan Böh­mer­mann“ in einem zwei­jähri­gen Inten­sivs­tudi­um Marx­is­mus-Humoris­mus schon ler­nen! Wer in Kursen wie „Bloß nicht den Kopf ver­lieren – der Rev­o­lu­tionär in der franzö­sis­chen Rev­o­lu­tion“, „Kochen im Gulag – der Rev­o­lu­tionär und die Diät“ oder „Klopa­pi­er wird über­schätzt – wie ich lernte, den Man­gel in Venezuela zu lieben“ keinen Humor entwick­elt, ist kein guter Link­er und wird dann schon sehen, was er davon hat.

*säch­sis­ch­er Fach­be­griff für “am Boden liegen vor Lachen”. Word schlägt mir “baumeln” als Alter­na­tive vor, doch das ist ja eher das Gegen­teil und dro­ht all jenen, die über linke Witzbolde nicht lachen kön­nen oder die verpflich­t­ende Lach­ab­gabe (früher GEZ) nicht freudig entricht­en.


31.1.2020: Neulich bei Lanz.


11.1.2020: Wer hätte gedacht, dass dere­inst ein entschei­den­der Stan­dortvorteil für Indus­triean­sied­lun­gen südlich von Berlin die Nähe zur pol­nis­chen Gren­ze sein würde? Tes­la bringt für seinen Fir­men­neubau in Haupt­stadt­nähe wohl mehr Prag­ma­tismus mit, als es sich deutsche Poli­tik­er auch nur aus­mahlen kon­nten. Auf der A10 wer­den dem­nächst nicht mehr nur pol­nis­che Handw­erk­er ins Ruhrge­bi­et, son­dern Tes­la-Schrauber nach Bran­den­burg pen­deln. Und das ist auch gut so, denn es zeigt uns zwei Dinge:

Erstens, „Made in Ger­many“ heißt eben nicht “Made by Ger­mans”. Zweit­ens, das Per­son­al, das bei uns Industrie‑, Verkehrs- oder über­haupt Poli­tik macht, ist gelinde gesagt „intellek­tuell her­aus­ge­fordert“ und ließ sich von Tes­la mit vagen Ver­sprechun­gen und Absicht­serk­lärun­gen abspeisen. Ich wette, in ihrer Über­he­blichkeit haben unsere Spitzen­poli­tik­er nicht mal daran gedacht, Tes­la könne statt aufs hippe Berlin auf den pol­nis­chen Arbeits­markt schauen.

Warum Tes­la nicht gle­ich in Polen gebaut hat? Ver­mut­lich waren die Geschenke dort nicht so üppig wie im besten Deutsch­land, dass wir je hat­ten.


11.1.2020: “Sie hat abgelehnt.”
“Also wieder Siemens-Aktien kaufen?”
“Kaeser ist noch da.”
“Oh.”


10.1.2020: Märchen-Nach­hil­fe für Joe Kaeser: Der Prinz soll den Drachen töten und ihm nicht das halbe Kön­i­gre­ich anbi­eten!


Leicht ver­frühte Geburt­stagswün­sche für die Partei der Günen, die am 13.1.1980 gegrün­det wur­den.


10.1.2020: Wie es um Net­zaus­bau und Dig­i­tal­isierung in Deutsch­land ste­ht, erken­nt man daran, dass die derzeit­ige DDoS-Attacke auf die GEZ mit der Post kom­men muss.


5.1.2020: Hat der Iran nun 2015 gel­o­gen oder macht er 2020 nur Spaß?  Nur zur Erin­nerung: der Iran hat immer bestrit­ten jemals ein Atom­waf­fen­pro­gramm gehabt zu haben. Ob Oba­ma heute bereut, dass 2016 auf seine Anweisung 400 Mil­lio­nen Dol­lar in Bar per Flugzeug nach Teheran gebracht wur­den? Europa hätte auf Israel hören sollen!


5.1.2020: Das Fem­i­nis­tis­che Man­i­fest des Jens van Tricht, dass uns der Deutsch­land­funk hier so drin­gend ans Herz legt und das uns erk­lärt, warum „tra­di­tionelle Konzepte von Männlichkeit“ den Kli­mawan­del verur­sachen (ver­mut­lich Grill­fleisch und CO2 im Bier) ist ein Ren­ner in der Frauen­be­we­gung! Ich ver­mute, jede fem­i­nis­tis­che Bib­lio­thek und jede Uni mit Lehrstuhl für Gen­der zwis­chen Flens­burg und Garmisch hat eins angeschafft – und da kommt bekan­ntlich einiges zusam­men! Wie son­st hätte sich dieses Buch wohl auf Verkauf­s­rang 9.921 hochschleimen kön­nen? Dage­gen sehen Best­seller von Heiko Maas (Rang 415.876) blass aus! Van Trichts Buch muss mit seinen 180 Seit­en eine gute Dicke haben, um Tis­che vom Kip­peln abzuhal­ten, denn gele­sen hat es offen­bar noch nie­mand. Seit der Veröf­fentlichung am 11. Sep­tem­ber 2019 ist näm­lich noch keine einzige Rezen­sion bei Ama­zon belegt. Ein Blick ins Inhaltsverze­ich­nis und ins Buch bei Ama­zon offen­bart indes die wahren Absicht­en von Autor und DLF: Weil der übliche abge­s­tandene und offen­bar unbeachtete Salm aus Sozialkon­struk­tivis­mus, Männlichkeit­snor­men, Selb­stre­flex­ion und Emanzi­pa­tion keinen Hund hin­ter dem Ofen her­vorziehen kann, hebt man das Büch­lein ein­fach auf eine „höhere Ebene“, indem man es mit dem alles erschla­gen­dem The­ma „Kli­mawan­del“ schau­mig auf­schlägt. Im Buch ist vom Kli­mawan­del und dessen männlichen Verur­sach­er aber offen­bar nicht die Rede, kein einziger Inhalt­spunkt deutet auch nur in diese Rich­tung. Alter Wein in neuen Schläuchen und der DLF als williger Som­me­li­er – unsere Gebühren bei der pro­pa­gan­dis­tis­chen Arbeit!


noch dazu:


3.1.2020: Tausend Mal berührt und bis auf Blut provoziert? Dieter Dehm, auf dessen Stru­velkopf es ordentlich­er aussieht als darin, ver­misst also den Straßenkampf! Endlich mal wieder „Tod den USA“ brüllen und es nicht immer nur zu denken! Endlich wieder staatlich finanzierte kom­mu­nis­tis­che „Friedens­märsche“, nur dass der let­zte Finanzi­er DDR nicht mehr zur Ver­fü­gung ste­ht. Endlich wieder Unter­grun­daus­bil­dung an der Kalaschnikow bei den ara­bis­chen Waf­fen­betschwest­ern… Aber vielle­icht sehen wir da auf Twit­ter gar nicht der rote Grütze aus Dehms Kopf beim Trock­nen zu, son­dern der Grütze seines Medi­en-Bud­dys, des RAR-Ter­ror­is­ten Chris­t­ian Klar, der sich um Dehms Inter­net­präsenz küm­mert? Ob Dehm und Klar Hand in Hand gegen den „US-Impe­ri­al­is­mus“ auf die Straße gehen und die ganze Linke Frak­tion gle­ich mit, wird die USA aber in etwa so viel inter­essieren, wie wenn in Teheran ein Sack Pis­tazien umfällt. „Bis aufs Blut provoziert“ kann ich allerd­ings nicht als Schlin­gelfor­mulierung durchge­hen lassen für den iranis­chen Vorstoß in Rich­tung Israel, die ent­fes­selte, blutrün­stige Rhetorik der Mul­lahs und den Ver­such, wieder ein­mal eine amerikanis­che Botschaft zu stür­men. Dehm, mach die Tür zu deinem Haus in der Toskana hin­ter dir zu, halt ein­fach mal die Klappe und denk an die Arbeit­erk­lasse. Tausend­mal ist was passiert und Du hast nix kapiert!