Fundstücke (Archiv 2016)

24.12.2016: Nuhr noch Main­stream. 2016 war ein annus hor­ri­bi­lis in jeder Hin­sicht. Nun haben wir auf den letzten Metern auch noch einen der letzten unbe­stech­li­chen Kaba­ret­tis­ten ver­lo­ren. Dieter Nuhr hat sich leider auch den Rela­ti­vie­rern und Hau-Drauf-Clowns ange­schlos­sen, seinen Jah­res­rück­blick 2016 anzu­schauen, war eine Qual. Nur zu seiner Erin­ne­rung: Die Men­schen, die 1989 in der DDR auf die Straße gingen und „Wir sind das Volk” riefen, waren rein rech­ne­risch eben­falls nicht „das Volk”, nicht mal die Mehr­heit – und sie wussten das! Genau wie die Men­schen, die dies heute wieder tun. Kein Grund zur Nach­hilfe beim Zusam­men­zäh­len von 1 und 1. Die Schluss-Sätze schie­nen wieder vom alten Dieter zu kommen, aber ins­ge­samt bin ich extrem ent­täuscht von ihm. Ver­mut­lich ist er eben auch nur ein Oppor­tu­nist, der die Musik liefert, die bezahlt wird…er hat ja noch Sen­de­plätze, die er nicht ver­lie­ren möchte. In seiner kleine Anspra­che mit Terror-in-Berlin-Bezug, die er nach­träg­lich vor die Sendung geschnit­ten hat, sah er zehn Jahre älter aus. Ich kenne den Gesichts­aus­druck. So schaust du aus der Wäsche, wenn die Rea­li­tät dich beim schrei­ben oder reden über­holt. Traurig.



19.12.2016: Henryk M Broder bei Peter Voß

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16.12.2016: So so, Face­book! Wenn man einen Artikel liest, dann aber nicht teilt, ist das ein Indiz dafür, dass es sich um „Fake-News” handelt? Schon mal daran gedacht, dass man einen Beitrag nicht teilt, weil man inhalt­lich anderer Meinung ist? Um das fest­zu­stel­len, muss man ihn natür­lich erst mal lesen! Nicht jeder ist aus­schließ­lich in der eigenen Fil­ter­blase unter­wegs, viele schauen sich auf der Suche nach Infor­ma­tio­nen an vielen Orten um. Manche Men­schen teilen Bei­träge nicht, um die Time­line ihrer Freunde nicht mit jedem Mist voll­zu­müllen, andere befürch­ten unan­ge­nehme Kon­se­quen­zen, wenn sie ihr „genau, so isses” an Stellen im Netz kundtun, die von wieder anderen als anrü­chig oder „rechts” ange­se­hen werden. Es gibt tausend Gründe. Ich behaupte, wer jeden Artikel teilt, den er „liest”, ist mit Sicher­heit ein Bot.



15.12.2016: Erstaunt erfah­ren wir, dass MUF’s (Min­der­jäh­rige unbe­glei­tete Flücht­linge) und wer sich als solcher ausgibt, in den Asyl­da­ten­ban­ken nicht auf­tau­chen, weil sie kein Asyl bean­tra­gen müssen. Also die einen staunen. Die anderen wissen das zu nutzen und kommen mit einer fetten Vor­strafe hier an, von der nur der Täter selber weiß. „Läuft bei dir” trifft also hier nicht wirk­lich zu. Nun erfah­ren wir – und staunen erneut – dass selbst Asyl­be­wer­ber, die abge­lehnt wurden, mangels Per­so­nal einfach aus der Obhut ver­schwin­den, und dann über­ra­schend in der Kri­mi­na­li­täts­sta­tis­tik wieder auf­tau­chen. Wenn das System versagt, muss man das kor­rek­ter­weise als Ein­zel­fall bezeich­nen. Es handelt sich ja um das ganze System.



10.12.2016: Wenn ein Staat nicht darauf achtet, dass sein Gewalt­mo­no­pol nach innen unan­ge­tas­tet bleibt und Über­griffe gerade auf die Polizei nicht kon­se­quent ahndet, ist es mit der inneren Sicher­heit nicht mehr weit her. Diese Repor­tage sollte doch mal ein Anlass sein, sich an die Men­schen zu erin­nern, die „Wir-schaf­fen-das-Schla­mas­sel” seit Jahren vor Ort aus­ba­den müssen: Unsere Poli­zis­ten und beson­ders unsere Poli­zis­tin­nen!

https://​www​.youtube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​9​f​B​b​B​5​t​w​_​R​E​&​f​e​a​t​u​r​e​=​y​o​u​t​u​.be


6.12.2016: Na wer sollte denn sowas ahnen können…! Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat fest­ge­stellt, das Merkels Halb­satz „…ich hab darüber nochmal nach­ge­dacht” aus dem Jahr 2011 keine aus­rei­chende Begrün­dung dafür sein kann, dass man die Lauf­zei­ten der ver­blie­be­nen Kern­kraft­werke will­kür­lich kürzt, und damit eine Ent­eig­nung per Ordre de Mutti durch­setzt – es muss ent­schä­digt werden.


5.12.2016: img_1931jf Beifall von der „fal­schen Seite”, das ist etwas, womit Poli­ti­ker jeder Couleur erheb­li­che Pro­bleme haben. Blog­gern geht es da nicht anders. Ich kann aller­dings nicht dagegen tun, wenn meine Artikel von der AfD ver­linkt werden oder mich wie in diesem Fall eine Zeitung wie die „Junge Frei­heit” zitiert. Man bekommt ein Beleg­ex­em­plar der Druck­aus­gabe, stellt fest, dass das Zitat korrekt ist, ärgert sich kurz über den Kontext und das war’s dann. Ich muss mich nicht mit den Inhal­ten der JF gemein machen und habe das auch nicht vor, genauso wenig wie mit den Inhal­ten der AfD. Ich möchte nur darauf hin­wei­sen, dass ich dieses Zitat weder auto­ri­siert noch ver­an­lasst habe.


27.1mao1.2016: Face­book ist ein Spät­zün­der. Gerade war mein Artikel über die Face­book-Sperre von Anabel Schunke online, da erfuhr ich von der Sperre eines wei­te­ren Blogger-Kol­le­gen: Joachim Stein­hö­fel bekam einen 24-Stunden-Boxen­stopp ver­passt für den Post dieses T-Shirt-Fotos. Mal ehrlich, Face­book! Du bist jetzt zwölf Jahre alt und man geht all­ge­mein davon aus, dass Kinder ab zehn Jahren in der Lage sind, Ironie zu ver­ste­hen. Bei dem aktu­el­len media­len Over­kill wegen des Todes des kuba­ni­schen Dik­ta­tors zu Ironie und Sar­kas­mus zu greifen, ist ein Zeichen geis­ti­ger Gesund­heit. Das Face­book für so etwas noch keine Syn­ap­sen ent­wi­ckelt hat, ist leider kein Zeichen für geis­tige Reife.


13.11.2016: Wenn man die US-Wahl mal auf County-Basis aus­wer­tet, sieht es plötz­lich gar nicht mehr nach einem knappen Rennen aus – popular votes hin oder her. Es sieht fast so aus, als gäbe es das Amerika längst, vor dem einige unserer Poli­ti­ker und Kom­men­ta­to­ren so sehr zittern…sie haben es nun nicht wahr haben wollen und nun im Stil einer Ice-Bucket-Chal­lenge erfah­ren müssen. (Siehe hier)1-1-768x551


4.11.2016: Sylke Tempel löst in ihrem Artikel in der Welt den pein­li­chen Begriff des „post­fak­ti­schen” auf, indem sie Hanna Ahrendt zitiert. Was Ahrendt nämlich bei ihrem ersten Besuch in Deutsch­land nach dem zweiten Welt­krieg vorfand, war ein phy­sisch und mora­lisch rui­nier­tes Land und eine Gesell­schaft, „deren erschre­ckends­ter Aspekt der Rea­li­täts­flucht es ist, mit Tat­sa­chen so umzu­ge­hen, als handle es sich um bloße Mei­nun­gen“.
Starker Artikel, unbe­dingt lesen und dabei an unsere aktu­elle Medi­en­land­schaft denken, deren unbeug­ba­rer Wille, die Dinge so zu sehen, wie sie sein sollen, stark an Ahrendts Worte erin­nert. Nur der phy­si­sche Ruin lässt noch etwas auf sich warten.


29.10.2016: Ein sehr inter­es­san­ter Film von Annelie Boros über schwarze Stu­den­ten­pro­teste in Süd­afrika. Die Fil­me­ma­che­rin wird von den Prot­ago­nis­ten sofort als „Weiß” klas­si­fi­ziert, die deshalb per se keine Ahnung haben könne, worum es eigent­lich geht. Frau Boros ist tief getrof­fen und braucht den Rest des Films, um aus dem unbän­di­gen und destruk­ti­ven Willen der Stu­den­ten zu Segre­ga­tion und Revo­lu­tion eine Bot­schaft für die böse weiße Welt zu zimmern. Am Ende wird nämlich leider doch nur wieder Appease­ment daraus und die Sicher­heit, dass allein die Weißen Schuld an der Misere Süd­afri­kas tragen. Puh, gerade nochmal gut gegan­gen!


26.10.2016: Ener­gie­wende ist Glau­bens­sa­che – genau wie die Werbung
fruchtzwerg


15.10.2016: Roland Tichy in einem sehr lesens­wer­tem Gast­bei­trag auf achgut​.com. „Deutsch­land kann Sozi­al­staat bleiben oder Ein­wan­de­rungs­land werden – beides zusam­men geht nicht.” – Es wird wohl noch dauern, bis diese Erkennt­nis bei unserer „Politik-Elite” ange­kom­men sein wird.


14.10.2016: UNESCO schafft Chris­ten­tum ab. Es ist geschafft, liebe Schwe­den, Fran­zo­sen, Ita­lie­ner, Spanier, Argen­ti­nier und Grie­chen. Indem ihr euch bei der Abstim­mung über den jüdi­schen Bezug zum Tem­pel­berg ent­hal­ten habt, wurde die Paläs­ti­nen­si­sche Reso­lu­tion, dass es nie einen Tempel auf dem Tem­pel­berg gegeben hat, mit den Stimmen der ara­bi­schen Staaten, Russ­lands, Bra­si­li­ens und Chinas ange­nom­men. Das war’s dann mit dem Chris­ten­tum, Wla­di­mir. Du kannst auf­hö­ren, mit dem Ikonen-Küssen. Wir können Notre Dame in Paris in eine Moschee umwan­deln, François…das Chris­ten­tum exis­tiert nicht mehr! Denn genau das ist es, was die UNESCO-Reso­lu­tion aus­sagte, als Sie das Juden­tum dele­gi­ti­mierte. Kein Tempel bedeu­tet, kein Jesus, der im Tempel betete und lehrte, kein Jesus, der die Tische der Geld­wechs­ler im Tempel umwer­fen konnte, weil es ja angeb­lich nie einen Tempel gab. Weih­nach­ten fällt ab sofort aus, Ostern auch. Wir dürfen uns nun alle auf Ramadan und Opfer­fest freuen. In was für einer ver­lo­ge­nen, selbst­ver­leug­nen­den Welt lebt der gelobte „Westen” eigent­lich?


11.10.2016: Hut ab und Dank an die Syrern, die den gesuch­ten Chem­nit­zer Spreng­stoff­bast­ler Jaber Albakr vom IS in ihrer Wohnung fes­sel­ten, seinen Bestechungs­ver­such ablehn­ten und ihn der Polizei über­ga­ben. Unsere Presse berich­tet fleißig. Aller­dings ver­misse ich den im The­men­be­reich „Flücht­linge” eigent­lich all­ge­gen­wär­ti­gen Zusatz „Ein­zel­fall”. Wurde sicher nur ver­ges­sen, was sonst!


5.10.2016: Eine Analyse zum Thema „Lügen­presse”, die schon etwas älter ist. Stammt vom 1. Mai 2015 und von Roland Tichy. Sehens­wert.


25.9.2016: 14433121_1144955298929040_6448374577525321924_nWenn stimmt, was auf dem Schild steht, hilft gegen den Anstieg des Mee­res­spie­gels, alle Wale aus den Ozeanen zu ziehen. Gegen Win­ter­kälte helfen viele Heiz­pilze auf den Straßen und gegen die Gefah­ren des Isla­mis­mus hilft es, in die katho­li­sche Kirche ein­zu­tre­ten.

Think global!


24.9.2016: Nein, auch Tichy und Winter wollen nicht dazu­ge­hö­ren zur Frak­tion der NAZIS* – der poli­tisch unkor­rek­ten. Weiß­würscht isst man heute nur noch heim­lich!
Nicht Ange­passte Zwei­felnde Intel­lek­tu­elle Spinner


6.9.2016: Ist der Tou­ris­mus in McPomm in Gefahr? Der Wahl­er­folg der AfD lässt den Tou­ris­mus­ver­band böses ver­mu­ten. Es gibt schon Hoch­rech­nun­gen, wie­viele Ras­sis­ten nun auf einen Tou­ris­ten kommen. Aber keine Angst, liebe Hote­liers. In Ägypten zum Bei­spiel kommen auf jeden Tou­ris­ten seit Jahren mehrere Isla­mis­ten – und das hat die Urlau­ber kaum davon abge­hal­ten, die Strände von Hur­ghada zu bela­gern. Der Ober­is­la­mist Mursi war 2013 zum Hän­de­schüt­teln im Kanz­le­rin­nen­amt und brachte ver­mut­lich jede Menge Zusagen für Wirt­schafts­hilfe gegen Sicher­heit (oder ein anderes Geschäft auf Gegen­sei­tig­keit) mit zurück nach Kairo. Wäre das nicht auch ein Deal, den man mit dem Bel­ze­bub in der Schwe­ri­ner Oppo­si­tion machen könnte? Die AfD greift keine Tou­ris­ten mehr an und im Gegen­zug wird in Vor­pom­mern das Breit­band­netz schnel­ler aus­ge­baut? Was, die AfD greift gar keine Tou­ris­ten an? Wurde der Ausbau des Breit­band­net­zes also ohne Gegen­leis­tung vor­an­ge­trie­ben? Auf diese AfD’ler ist aber auch kein Verlass!


markwalder5.9.2016: Als die Schwei­zer Natio­nal­rats­prä­si­den­tin Christa Mark­wal­der am 29. August eine kuwai­ti­sche Dele­ga­tion empfing, zeigte sie osten­ta­tiv den Unter­schied zwi­schen einer der ältes­ten Demo­kra­tien in Europa und einem patri­ar­chal gepräg­ten Land des Orient. Danke, Frau Prä­si­den­tin, für dieses wun­der­bare Outfit und das tolle Foto. Danke für euer Rück­grat, liebe Schwei­zer.


21.8.2016: UPDATE, was gibt’s neues auf der Ara­bi­schen Web­seite des Bun­des­ta­ges?

Die arbundestag_ar-21-08-2016abische Web­seite des Bun­des­ta­ges ist ein zusätz­li­ches Angebot. Die eigent­li­chen Infor­ma­tio­nen, Sit­zungs­pro­to­kolle, Tages­ord­nun­gen usw. erhält man auf der deut­schen Seite – was ja auch logisch ist für ein deut­sches Par­la­ment. Aber es gibt Infobe­rei­che auf Eng­lisch und Fran­zö­sisch, auf denen man eben­falls zahl­rei­che Infor­ma­tio­nen über die Arbeit des deut­schen Par­la­men­tes erfah­ren kann. Abge­ord­ne­ten­lis­ten zum Bei­spiel. Oder die Zusam­men­set­zung von Aus­schüs­sen. Man kann sowohl auf Deutsch, als auch auf Eng­lisch und Fran­zö­sisch zu dem Schluss gelan­gen, dass der Bun­des­tag sich mit ziem­lich vielen Themen beschäf­tigt und eigent­lich eine Menge zu tun hat.

Und was erfährt der ara­bi­sche Mut­ter­sprach­ler? 2016 gab es offen­sicht­lich drei Ereig­nisse die es wert waren, ins Ara­bi­sche über­setzt zu werden:

  • Bericht über die par­la­men­ta­ri­sche Zusam­men­ar­beit mit Tune­sien und der Besuch von Norbert Lammert dort. Der Bericht stammt vom März 2016!
  • Besuch von Groß­i­mam Ahmed Mohamed Tayeb im Bun­des­tag, wo er eine Rede hielt. Bericht vom März 2016
  • Zusam­men­ar­beit während der Syrien-Krise. Treffen von Norbert Lammert mit seinem kuwai­ti­schen Amts­kol­le­gen Marzouq Al-Ghanim, Februar 2016

Das war’s auch schon. Sonst ist nichts pas­siert. Heute ist übri­gens schon der 21.8.2016, der Screen­shot stammt von heute. Der Bun­des­tag ist offen­sicht­lich das Haus, in dem Norbert Lammert wohnt und der tut das ganze Jahr über eigent­lich nichts – außer gele­gent­lich in ara­bi­sche Länder zu reisen, dort die gute Zusam­men­ar­beit zu preisen und sich zuhause Reden von ägyp­ti­schen Islam­ge­lehr­ten anzu­hö­ren. Alles Nicht-Ara­bi­sche inter­es­siert unsere Abge­ord­ne­ten über­haupt nicht!

Deutsch­land ist schön und hat keine Pro­bleme, mit denen sich der Bun­des­tag sonst befas­sen müsste. Zumin­dest nicht auf Ara­bisch!


16.8.2016: SPON titelt über Trump: „Gestern Merkel-Fan, heute Merkel-Kri­ti­ker”. Aus deut­scher Sicht wird der Donald immer wähl­ba­rer!


14.8.2016: Ist Ihnen etwas abhan­den gekom­men? Dachten Sie viel­leicht, den Beitrag, den Sie nach der Party und acht Cuba-Libre bei Face­book gepos­tet hatten, doch nicht abge­schickt zu haben? Nun, viel­leicht ist er auch nur auf ebenso mys­te­riöse Weise im digi­ta­len Nirwana ver­schun­den, wie es gele­gent­lich Artikel der Achse des Guten tun. „Gott ist ein böses Kind mit einem Brenn­glas” hieß es in „Bruce, all­mäch­tig”. Viel­leicht war es aber auch nur ein Brenn-Maas.


10.8.2016: Ein vier­jäh­ri­ger Junge hält eine Frau im Hijab im Super­markt für Batman und die „Netmoms” machen eine rüh­rende Geschichte daraus. Aber wenn voll ver­schlei­erte Frauen in der Öffent­lich­keit für Batman gehal­ten werden oder ein Passant ihnen sagt „Du siehst aber Scheiße aus”, zeigt das doch, dass die Tarnung funk­tio­niert! Genau das wollen doch der Göt­ter­gatte und der Imam! Man stelle sich vor, der vier­jäh­rige fremde Junge sagte was nettes zu dieser diese Frau, viel­leicht über ihre Haare oder ihren Mund! Dann hätte sie ihn ja ver­führt – und wäre zu allem Über­fluss auch noch Schuld daran, weil Frauen natür­lich für Muslime die reine Ver­su­chung sind und mus­li­mi­sche Männer ihre bevor­zug­ten Opfer. Du kannst eine ver­schlei­erte Muslima für Batman halten, das geht in Ordnung. Aber wehe du erkennst, dass sie eine Frau ist!


7.8.2016: „Mein Vater ist ein frommer Muslim, spricht kaum Deutsch, kann weder lesen noch schrei­ben, ist aber inte­grier­ter als viele Funk­tio­näre der AfD, die unsere Ver­fas­sung in Frage stellen.“ – so einfach ist die Welt von Sawsan Chebli, der stell­ver­tre­ten­den Spre­che­rin von Außen­mi­nis­ter Stein­meier, nach­zu­le­sen hier. Falls das so ist, frage ich mich aber fol­gen­des: Wenn es reicht, kein Deutsch zu spre­chen, nicht lesen und schrei­ben zu können und ein frommer Muslim zu sein, um in Deutsch­land als besser inte­griert zu gelten, als ein AfD-Poli­ti­ker, wozu dann all die Mil­li­ar­den in Sprach­för­de­rung, Inte­gra­ti­ons­be­auf­tragte, mus­li­mi­sche Dach­ver­bände und Bildung inves­tie­ren? Müssen wir dann nicht Gleich­stel­lungs­be­auf­tragte für Gauland, Höcke und Petri her­bei­schaf­fen, Arbeits­platz­an­ge­bote der Art „bei glei­cher Qua­li­fi­ka­tion werden AfD-Funk­tio­näre bevor­zugt” schaf­fen und ihnen beim Suchen art­ge­rech­ter Ver­samm­lungs­räume unter die Arme greifen?


3.8.2016: „Frieden wird kommen, wenn die Araber ihre Kinder mehr lieben als sie uns hassen”. An diesen Aus­spruch von Golda Meir musste ich denken, als ich dieses Video sah. Ein Ara­bi­scher Paläs­ti­nen­ser drückt seinem drei­jäh­ri­gen Sohn eine Fahne in die Hand, schubst ihn in Rich­tung der israe­li­schen Sol­da­ten. Er brüllt sie an „Hier ist mein Sohn, erschießt ihn”. Dieser Vater macht mich sprach­los! Cool dagegen die Reak­tion des Sol­da­ten ganz vorn, er klatschte sich mit dem Jungen einfach ab. Golda Meir’s Frieden ist leider noch weit ent­fernt.


30.7.2016: Der aktu­elle Zustand des Islam, tref­fend erklärt in wenigen Pixeln durch einen mir leider unbe­kann­ten Kari­ka­tu­ris­ten. Hin­weise auf den Urheber nehme ich gern ent­ge­gen, würde mich nämlich gern für den Mut des Zeich­ners oder der Zeich­ne­rin bedan­ken.13731602_172564286496049_1071628300334226296_n


24.7.2016: Ask an Israeli/Ask a Palesti­nian – so heißt ein YouTube-Projekt, bei dem die Zuschauer sowohl die Frage defi­nie­ren, die gestellt werden, als auch ent­schei­den, wem die Frage gestellt werden soll. Hier ist die Folge zu sehen, in der die Frage Palesti­ni­ans: What happens to money donated to Palestine?” gestellt und beant­wor­tet wird. Ich glaube, so lange wie der erste Befragte im Video hat noch niemand in diesem Projekt gespro­chen. Sehr inter­es­sant!


22.7.2016, 20:30 Uhr: Kein Kom­men­tar zum Atten­tat in München. Noch nicht. Doch, eines: Liebe Poli­zis­ten, hört nicht auf Renate Künast!


20.7.2016: 3.000 Offi­ziere ver­haf­tet, 3.000 Richter ent­las­sen, 15.000 Lehrer ent­las­sen, Urlaubs­sperre für 3.000.000 Beamte, Aus­rei­se­ver­bot für Aka­de­mi­ker, Sati­re­zeit­schrift verboten…ich kann mir beim besten Willen nicht erklä­ren, warum die ganze Welt immer noch von einem „geschei­ter­ten Putsch” in der Türkei spricht. Der Putsch war doch sehr erfolg­reich!


immer noch 19.7.2016: Der Tag will einfach nicht die Klappe halten. Nun lässt er auch noch Jakob Aug­stein zu Wort kommen: augMan muss diesen Mann einfach lieben! Wenn man denkt, jetzt kann wirk­lich niemand mehr kommen und etwas noch blö­de­res vom Stapel lassen, komme er daher und beweist das Gegen­teil – These, Anti­these, Pro­these. Seit wann sind Gerichte für Gerech­tig­keit zustän­dig, Herr Aug­stein? Gerichte fällen Urteile! Das ist Teil unserer Welt, ein manch­mal nicht sehr schöner. Das fanden zuletzt auch die Frauen heraus, die in Hamburg Opfer der Sil­ves­ter­über­griffe wurden. Gerech­tig­keit und Gerichte, der Jakob ist der gebo­rene Büt­ten­red­ner. Funk­tio­niert sogar ohne „Tätähhh…tätähhh…tätähhh”.


19.7.2016: Eine neue Meta-Ebene der Dif­fe­ren­zie­rung. Der Spiegel schreibt, der 17jährige Täter, der es für seine Aufgabe hielt, Messer und Axt gegen seine Mit­rei­sen­den zu richten, hätte sich selbst radi­ka­li­siert. Kein Auftrag, kein Kontakt zum IS, keine „Schlä­fer­zelle“, kein bär­ti­ger Sala­fis­ten­freund. Terror durch Jung­fern­zeu­gung also. Noch traut sich der Spiegel nicht, hier nach bes­se­rer Dif­fe­ren­zie­rung zu ver­lan­gen, noch hat niemand gesagt, es hätte sich somit um einen „nor­ma­len“ Amok­lauf gehan­delt. Noch nicht. Ich bin nicht mit derlei Appease­ment-Filtern aus­ge­stat­tet, ich behaupte, es war mal wieder das Virus. Herpes bricht aus, wenn es soweit ist. Äußere Ein­fluss­nahme hin oder her. Ich bin jeden­falls nicht bereit, in Zukunft zwi­schen „Endo­ge­nem“ und „Exo­ge­nem“ isla­mi­schen Terror zu unter­schei­den, da die Kon­se­quen­zen dies in beiden Fällen auch nicht tun.


19.7.2016: Die Afgha­ni­sche Armee hat es wirk­lich nicht leicht. Isla­mis­ten unter­wan­dern die Truppe und ter­ro­ri­sie­ren Rekru­ten. Immer häu­fi­ger kommt es zu Deser­tio­nen, nicht selten setzen sich die Deser­tier­ten jungen Sol­da­ten, die keine werden wollten, nach Europa ab. Hier, in Deutsch­land, ver­wan­deln sie sich durch feh­lende Aus­weis­pa­piere in „unbe­glei­tete Min­der­jäh­rige” und genie­ßen beson­de­ren Schutz. Ich spinne mir das jetzt nur mal so zusam­men, weil wenn es wahr wäre, dann wäre eine Kon­se­quenz, dass u. A. die Bun­des­wehr in Afgha­ni­stan auf­sto­cken muss, um die Lücken zu füllen. Dabei sollte die Bun­des­wehr wohl eigent­lich besser in Regio­nal­zü­gen in Würz­burg ein­ge­setzt werden. Ich habe das Gefühl, dass dies alles irgend­wie zusam­men­hängt.


13.7.2016: Mein letzten Beitrag war gerade online, da sah ich das neueste Youtube-Video von Ayaan Hirsi Ali! Unbe­dingt ansehen! Passt wie Faust auf Auge!


7.7.2016: Wenn man ein „Akti­vist“ ist, muss man aktiv werden, das bringt schon die Bezeich­nung mit sich.„Politische Akti­vis­ten“ haben zudem das Problem, dass ihre Aktio­nen zwangs­läu­fig coram publica statt­fin­den müssen. Unbe­tei­ligte haben dieses Problem dann leider auch. Das gilt für Selbst­mord­at­ten­tä­ter genauso wie für BDS-Nazis. Was aber, wenn die Aktion auf­ge­zeich­net wird und auf Youtube zu sehen ist? …

Dann spürt der Akti­vist ganz plötz­lich seine Per­sön­lich­keits­rechte schmer­zen und bean­tragt die Löschung des Videos, das seine pri­ma­ten­haf­ten Aus­brü­che doku­men­tiert hat.


6.7.2016:„Nudging“ ist das neue „Wahl­frei­heit“. Tichy und Winter erklä­ren, wie es funk­tio­niert.


29.6.2016: Keine Ver­hand­lun­gen vor dem Aus­tritt aus der EU! So tönt es aus Brüssel, wenn es um die Briten und ihr zukünf­ti­ges Ver­hält­nis zur Euro­päi­schen Union geht. Ich frage mich, ob diese Maxime auch für Schott­land gilt. Viel­leicht sollte man der schot­ti­schen Pre­mier­mi­nis­te­rin sagen, wie prin­zi­pi­en­fest man in Brüssel so ist. Sicher muss Schott­land doch erst voll­stän­dig aus Groß­bri­tan­nien aus­tre­ten, bevor man „Son­die­rungs­ge­sprä­che” in Brüssel auf­neh­men darf.


king_abbas329.6.2016: Dumm gelau­fen. Sein ganzes poli­ti­sches Leben lang ver­sucht Abu Masen (Mahmud Abbas), Israel das Exis­tenz­recht abzu­spre­chen und den paläs­ti­nen­si­schen Arabern eine Jahr­tau­sende alte Geschichte anzu­dich­ten. Bei seinem Besuch beim sau­di­schen König über­reichte er ein Geschenk – eine Ausgabe der „Palestine Post“ von 1935. Selbst­re­dend als Beweis für die angeb­lich lange Geschichte Paläs­ti­nas. Er übersah aller­dings, dass diese Zeitung seit ihrer Grün­dung im Jahr 1932 das Sprach­rohr der Zio­nis­ti­schen Bewe­gung ist, eine jüdi­sche Zeitung also. Genau in dieser Zeitung pro­kla­mierte Israel übri­gens 1948 seine Unab­hän­gig­keit, zwei Jahre später wurde die Zeitung in „Jeru­sa­lem Post“ umbe­nannt. Nach wie vor erscheint sie und infor­mierte die eng­lisch­spra­chige Welt über jüdi­sche Themen und Israel. Ein schönes Bild, wie sich beide Dik­ta­to­ren ehr­furchts­voll über die papier­ge­wor­dene zio­nis­ti­sche Bewe­gung der Juden beugen. Ich finde, für diese außer­ge­wöhn­li­che PR-Leis­tung hat Herr Abbas ein lebens­lan­ges Frei-Abon­ne­ment ver­dient!


28.6.2016: Was nicht für die Blicke der Öffent­lich­keit bestimm ist, ver­hülle – deshalb tragen wir Hosen, Röcke, T-Shirts und für manche Men­schen sind beson­ders Socken sehr wichtig. In isla­mi­schen Ländern geht man gern noch etwas weiter, ich muss das hier nicht näher aus­füh­ren. Wenn noch dazu der UNO-Gene­ral­se­kre­tär Ban Ki-Moon zu Besuch kommt, zieht man sich natür­lich beson­ders schick an. Auch Dinge, die er besser nicht zu Gesicht bekommt, ver­steckt man – womög­lich bekäme er sonst einen anderen (also rich­ti­gen) Ein­druck vom Gast­ge­ber. Als Ban Ki-Moon heute eine Schule im Gaza-Strei­fen besuchte, ver­hüllte man fol­ge­rich­tig die riesige Karte des „His­to­ri­schen Paläs­tina” an der Wand der Schule. Ich inter­pre­tiere das mal als posi­ti­ves Zeichen. Denn wenn einem selbst­herr­li­chen Terror-Regime wie der Hamas die eigenen Lügen bereits aufs Gewis­sen drücken, ist das der Anfang von ihrem Ende.


25.6.2016: Nein, Herr Juncker hat nicht bei der Brit’s-Out-Party zu tief ins Glas geschaut, das Video ist schon fast einen Monat alt. Auch wenn man die hol­län­di­schen Off-Kom­men­tare nicht ver­steht, Herrn Juncker ver­steht man – die Mikro­fon­tech­nik ist heute schon sehr aus­ge­reift. Die Back­pfeife als Mittel des poli­ti­schen Pet­tings ist aber sicher eher „Old-School”.


24.6.2016: Ich frage mich, wenn die EU eine Dampf­lo­ko­mo­tive wäre, kämen Frank­reich und Deutsch­land die Rolle des Steu­er­manns und des Heizers zu. Wie kommt man eigent­lich auf die Idee, dass man nun ohne den Bremser Groß­bri­tan­nien besser um die Kurven kommt?


23.6.2016:Du kommst hier net rein” – die Türkei fährt gegen­über ihrem Ver­bün­de­ten und nato-Partner Deutsch­land eine „harte Tür”. Deut­schen Poli­ti­kern, die die in der Türkei sta­tio­nier­ten Bun­des­wehr­sol­da­ten besu­chen wollten, wird aus­drück­lich die Erlaub­nis ver­wei­gert. Zur Erin­ne­rung: Die Sol­da­ten sind in der Türkei nicht in Haft und haben auch nicht gegen die gott­ge­wollte Groß­tür­kig­keit des Sultans von Ankara ver­sto­ßen, diese Sol­da­ten beschüt­zen im Rahmen eines Nato-Mandats die tür­ki­sche Bevöl­ke­rung vor mög­li­chen syri­schen Rake­ten­an­grif­fen. Da dies offen­sicht­lich nicht mehr nötig oder gar gewünscht ist, würde ich sagen, kommt heim, Jungs und Mädels. Und „thank you for being a friend, Recep Tayyip”.


18.6.2016: „…hören Sie auf, Ablass­briefe zu ver­tei­len”. Rana, Athe­is­tin aus Saudi-Arabien, Flücht­ling, spricht über Flucht­ur­sa­chen, Islam, Huma­nis­mus und Moderne. Unbe­dingt bis zum Ende schauen.


16.6.2016: Und immer das Bröt­chen schön flach halten, mit der linken Hand!


12.6.2016: Heute mal ein Fund­stück aus der Ver­gan­gen­heit. Ein Inter­view mit Heinz Busch­kow­sky, dem ehe­ma­li­gen Bür­ger­meis­ter von Berlin-Neu­kölln mit der Augs­bur­ger All­ge­mei­nen Zeitung vom 4.3.2015. Bemer­kens­wert zum Bei­spiel ist seine Antwort auf die Frage, ob der Islam zu Deutsch­land gehört: „Das Chris­ten­tum und das Juden­tum waren über Jahr­hun­derte unsere Impuls­ge­ber bei der Ent­wick­lung von Ethik, Kultur und Moral. Der Islam ist heute Teil unserer Lebens­wirk­lich­keit und auch ein wesent­li­cher Ein­fluss­fak­tor. Ich sehe aber nicht, dass er einen ähn­li­chen Beitrag zur Ent­ste­hung der Bür­ger­rechte, des Huma­nis­mus und der Auf­klä­rung geleis­tet hätte.” Besser hätte ich’s auch nicht sagen können.


8.6.2016: Hat er oder hat er nicht, der Bun­des­tag, eine Arme­ni­en­re­so­lu­tion beschlos­sen? Es gab wohl doch eher einen Deal, eine Weich­spüh­lung, einen recht­li­chen Not­aus­gang. Ähnlich wie der 2+4-Vertrag, der 1990 anstelle eines Frie­dens­ver­tra­ges geschlos­sen wurde, um dadurch mög­li­chen Repa­ra­ti­ons­zah­lun­gen an Grie­chen­land zu ent­ge­hen. Nathan Wars­zaw­ski geht der Sache in seinem Blog auf den Grund. Ich emp­fehle zwei Tassen Kaffee zur Lektüre, Ihre volle Auf­merk­sam­keit ist gefor­dert. Es lohnt sich aber!


8.6.2016: Deutsch­land hat einen Plan, so denkt es in der Türkei. Und der Bom­ben­ter­ror vom 7.6.2016 muss ein Teil davon sein. So zumin­dest schreibt es die Zeitung „Günes“ wie SPON berich­tet. Der perfide Plan hat natür­lich mit der Arme­ni­en­re­so­lu­tion zu tun, ist ja klar. Ohne einen Plan geht in Deutsch­land gar nichts, unsere Poli­ti­ker handeln nie „aus dem Bauch heraus“ oder lassen sich zu logi­schen Absur­di­tä­ten hin­rei­ßen. Die Deutsch­land­ex­per­ten in der Türkei rauchen das­selbe Kraut aus Absur­di­stan wie die Nah­ost­ex­per­ten in Deutsch­land.


2.6.2016: „It’s like a movie set…all front, no sub­s­tance…” – besser und kürzer kann man den EU-Zirkus nicht beschrei­ben. Look at this:


25.5.2016: Nur zur Erin­ne­rung, weder die AfD noch der Zen­tral­rat der Muslime haben Regie­rungs­ver­ant­wor­tung in einem Bun­des­land oder der Bun­des­re­pu­blik. Dennoch wollte der ZdM ein klä­ren­des Wört­chen mit der AfD spre­chen, weil deren Par­tei­pro­gramm Herrn Mazyek vom ZdM zu viele Anre­gun­gen zu Bau­vor­schrif­ten – oder Verbote – bezüg­lich neuer Moscheen enthält. Das Treffen war ein Kurzes, denn Mazyek wollte in Zukunft nicht darauf ver­zich­ten, die AfD im Dritten Reich zu ver­or­ten, während Frau Petry partout nicht ein­se­hen wollte, warum sie das AfD-Par­tei­pro­gramm, welches gerade von den Mit­glie­dern beschlos­sen wurde, per „ordre de Mufti“ ändern sollte. Zu einer großen Koali­tion AfD+ZdM wird es also leider nicht kommen, ein Traum ist geplatzt.

Tipp an Herrn Mazyek: Um das Pro­gramm einer Partei zu ändern gibt es genau zwei Wege. Ent­we­der man unter­stützt deren poli­ti­sche Gegner oder man sorgt durch Par­tei­ein­tritte für eine aus­rei­chende Basis von innen. Und was die Mina­rette angeht, die die AfD ver­bie­ten will…die große Moschee in Mekka und die Al Aqsa auf dem Tem­pel­berg kommen seit über tausend Jahren ohne aus – und das sind ja nicht gerade Bruch­bu­den irgendwo im Gewer­be­ge­biet in Hin­tertup­fin­gen. Keine Sorge Herr Mazyek, Islam geht auch ohne Mina­rette!

Tipp an Frau Petry: Anstatt eines Gesprächs­ter­mins hätten Sie Herrn Mazyek eine Mit­glied­schaft anbie­ten können, damit er besser auf die Inhalte der AfD ein­wir­ken kann. Das wäre auch ein Zeichen für Inte­gra­tion und Teil­habe gewesen. In der AfD könnte Mazyek dann eine Pro­gramm­kom­mis­sion leiten können, die Ände­rungs­an­träge der Par­tei­ba­sis für den nächs­ten Par­tei­tag sammelt und bear­bei­tet. Mit­ten­drin statt nur dabei.


19.5.2016: Die meisten Museen die ich kenne, wurden gebaut als man bemerkte, dass die vor­han­dene Kunst oder andere Expo­nate und Samm­lun­gen Raum benö­ti­gen, in dem sie prä­sen­tiert werden können. Anders ist das in Paläs­tina. Hier baut man ein moder­nes Museum, das als Gesamt­werk für sich steht und spricht. Zunächst spricht aber Prä­si­dent Abbas: „Diese Museum wird die Welt sagen, der ganze Welt, dass wir hier waren, und wir bleiben hier, und wir werden hier bleiben um unseren unab­hän­gi­gen Staat zu errich­ten”. Starke Worte bei der Eröff­nung! Da ist man gespannt darauf, was das Innere des Museums für Schätze birgt. Um es kurz zu machen: Nichts! Es ist leer. Keine Expo­nate. Eine taube Nuss, eine Mogel­pa­ckung, ein PushUp-Museum. Eine Art auf die Spitze getrie­be­ner Mini­ma­lis­mus. Oder eine Meta­pher auf den Grün­dungs­my­thos Paläs­ti­nas.


16.5.2016: Beim sys­te­ma­ti­schen Versuch der Dele­gi­ti­mie­rung Israels setzen manche Paläs­ti­nen­ser gern gleich nach Moham­meds nächt­li­chem Besuch im Traum die Osmanen in der Levante an. Keine Juden, keine Römer, nie und nir­gends. Die All­ge­mein­bil­dung, die Exis­tenz des Chris­ten­tums, Jesus im Tempel, der Titus­bo­gen in Rom, die Fundlage…nix da inschal­lah! Und nun sowas: Ein gigan­ti­scher Schatz römi­scher Münzen und bron­ze­ner Kunst­werke direkt vor Cae­s­area! Was müssen die Juden auch im Mit­tel­meer rum­sto­chern!


16.5.2016: Ertra­gen Sie Argu­mente für einen Brexit? Wenn Sie etwas Zeit haben, emp­fehle ich die Lang­fas­sung eines Videos, von dem auf der Achse nur ein kleiner Aus­schnitt zu sehen war.


28.4.2016: Wer sagt, Prä­si­dent Erdogan hätte keinen Humor? Beim Staats­be­such in Zagreb jeden­falls geht er auch dahin, wo’s weh tut – wenn auch nur kurz.13062468_997805883668659_1086300761776555205_n


17.4.2016: Ist Jus­tiz­prak­ti­kan­tin Merkel eigent­lich noch Kanz­le­rin der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land oder Gou­ver­nöse einer tür­ki­schen Provinz? Ich frage das deshalb, weil Herr Erdogan bei der Aus­strah­lung des Böh­mer­mann­ge­dichts nicht im ZDF-Studio zu Gast war. Er saß auch nicht im ZDF-Fern­seh­gar­ten oder war lecker Essen bei einem unserer Fern­seh­kö­che – er war meines Wissens über­haupt nicht in Deutsch­land! §103 fordert jedoch für seine Anwen­dung, das sich der Geschmähte „… in amt­li­cher Eigen­schaft im Inland aufhält”. Unser Inland, nicht seins. Barbara Salesch, über­neh­men Sie!


14.4.2016: Die Linke fiebert in Han­no­ver dem Besuch Obamas zärt­lich ent­ge­gen, viel­leicht hofft man auf eine neue Flotte von Rosi­nen­bom­bern? Dass Soli­da­ri­tät die „Zärt­lich­keit der Völker“ ist, wussten schon Hon­ecker und Bre­schne­jew bei ihrem berühm­ten Bru­der­küss­chen – schließ­lich schickte der „große Bruder Sowjet­union“ lange Zeit ver­bil­lig­tes Öl nach Ost­deutsch­land, dass dort gewinn­brin­gend in den Westen wei­ter­ver­kauft wurde – solange bis Moskau merkte, dass man das selbst genauso gut kann und auch noch Dollar dabei ver­dient. Soli­da­ri­tät, die aus Almosen besteht, ist keine. Aber Wirt­schaft haben die Linken schein­bar noch nie begrif­fen. Und solche Pein­lich­kei­ten sind gelebte Soli­da­ri­tät mit der Pla­kat­in­dus­trie! Immer­hin!

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12.4.2016: Erdo­gans Zivil­klage gegen Böh­mer­mann wäre genau das, was man im Sinne der Auf­klä­rung jetzt braucht. Ein deut­sches Gericht sollte amtlich Schmäh von Fakten trennen. Womög­lich treibt es Herr E. gar­nicht mit Ziegen? Wäre ja möglich. Viel­leicht sperrt er aber wirk­lich unrecht­mä­ßig Jour­na­lis­ten weg, die ihre inves­ti­ga­ti­ven Fin­ger­chen nicht von den tür­ki­schen Mist­hau­fen lassen können. Solches im Urteil eines deut­schen Gerichts lesen zu können, wäre doch ein Spaß. Herr Böh­mer­mann müßte das Urteil dann in seiner Sendung vor­le­sen und sich bei Erdogan und der gesam­ten Zie­gen­heit ent­schul­di­gen. Erdogan sich im Gegen­zug bei den ein­ge­sperr­ten Jour­na­lis­ten, nachdem sie frei gelas­sen wurden. Eine Win-Win-Wihi­hi­hin-Situa­tion!


11.4.2016: Neues für die Rubrik Das-kann-er-doch-nicht-wirk­lich-so-gesagt-haben. Jakob Aug­stein auf SPON: „Aus gutem Grund gibt es Par­la­mente. Sie schüt­zen die Demo­kra­tie vor dem Volk und das Volk vor sich selbst.” Doch, hat er! Und mehr noch: „Die Schwei­zer wollten keine Mina­rette, .… Ver­nünf­tig war das alles nicht – und fort­schritt­lich erst recht nicht.” Wie ich den Fort­schritt ver­misse in all den rück­stän­di­gen deut­schen und ame­ri­ka­ni­schen Städten, wo keine Mina­rette zu sehen sind. Zum Glück für Fort­schritt und Ver­nunft gibt es ja Mina­rette in Riad, Mekka und Dschall­a­la­bad.


8.4.2016: Statt bei Herrn Erdogan anzu­ru­fen um sich von einem sati­ri­schen ZDF-Beitrag von Jan Böh­mer­mann zu distan­zie­ren, hätte Frau Merkel bei der GEZ nach­fra­gen sollen, ob schon ein Gebüh­ren­be­scheid nach Ankara unter­wegs ist. Denn ZDF schauen ohne zu bezah­len? Das geht ja gar­nicht!


6.4.2016: Wir leben in Zeiten der krea­ti­ven Ideen. Wer Erfolg haben will, muss unkon­ven­tio­nell denken, Neues wagen und beim Aufbau der Bunten Repu­blik Deutsch­land alle ver­füg­ba­ren gesell­schaft­li­chen Kräfte mobi­li­sie­ren. Roland Tichy zeigt, wie man’s richtig macht!


5.4.2016: Wussten Sie, dass Moham­med der Befreier der Frauen war? Doch, ehrlich! Er war gera­dezu der Guido Maria Kret­sch­mer für die Frauen Ara­bi­ens, denn er hat sie passend ein­ge­klei­det: ” … [die Frauen] waren nur spär­lich beklei­det und standen der Män­ner­welt für Sex zur Ver­fü­gung. Dann kam der Islam und mit ihm die Befrei­ung der Frau. Die Frauen bedeck­ten sich, ledig­lich ihr Ehemann durfte sie berüh­ren und damit erhiel­ten sie ihre Ehre und Würde zurück.” Das glauben Sie nicht? Aber Nabil Arab sagt das, der ist Geschäfts­füh­rer der isla­mi­schen König Faysal Stif­tung in Basel, der muss es ja wissen! Man könnte daraus ablei­ten, dass Arabien vor dem Islam ein Para­dies für sexuell über­steu­erte Männer war. Seit der Ein­füh­rung des Islam bedarf es des Mär­ty­rer­to­des, um aus­rei­chend „frei ver­füg­ba­ren Sex” zu erhal­ten. Kurios ist, dass so viele Männer durch Selbst­mord dorthin zurück finden wollen, wo sie ohne den Islam angeb­lich schon zu Leb­zei­ten hätten sein können – ein Jammer!


29.3.2016: Der tür­ki­sche Prä­si­dent Erdogan fordert nun die Löschung des Extra-3-Videos mit der Per­si­flage des Nena-Songs der „Irgend­wie, Irgendwo, Irgend­wann” – „Erdowi, Erdowo, Erdogan”. Viel­leicht sollte im Gegen­zug die Maus ein Erklär-Video senden? Etwa so: Das ist ‚ne Flagge von Nie­der­sach­sen, die mit dem Pferd, kennt ihr ja. Und nun reist die Flagge nach Ankara, um sich dort wie 2005 die Flagge Däne­marks ver­bren­nen zu lassen, weil mal wieder ein Herr­scher aus dem Nahen Osten den Begriff Mei­nungs­frei­heit falsch über­setzt hat – nämlich mit „Frei von Meinung”.


25.3.2016: Die Mauer aus gefühl­ter Benach­tei­li­gung und ewiger Opfer­rolle bekommt auch unter Mus­li­men Risse. Omer Adlib ist nicht erst seit diesen Fern­seh­bil­dern in Ägypten in Gefahr. Möge Allah ihn beschüt­zen und seinen Gegnern eine ordent­li­che Portion Ein­sicht in die Hirne senken.


24.3.2016: Wenn ich an Frau Petry (Che­mi­ke­rin) und Frau Merkel (Phy­si­ke­rin) denke, fällt mir ein Reim aus Schul­zei­ten ein, in dem es um Expe­ri­mente geht und den ich vor vielen Jahren gehört habe: „Chemie ist das was knallt und stinkt, Physik ist das, was nie gelingt”. Sorry, aber der musste einfach mal raus. 🙂


Frage an Groß­i­mam Ahmad Moham­mad al-Tayyeb, der bei seiner Anspra­che am 15.3.2016 im Bun­des­tag erklärte, dass ein mus­li­mi­scher Ehemann laut Scharia seiner jüdi­schen oder christ­li­chen Frau die Aus­übung ihrer Reli­gion nicht ver­bie­ten dürfe: Wie steht die Sache, wenn der Ehemann Jude oder Christ und die Ehefrau Muslima ist? Lassen Sie mich ant­wor­ten, sehr geehr­ter Imam. Solche Fälle sieht die Scharia nicht vor! Erzäh­len Sie uns also nichts über die Gleich­be­rech­ti­gung der Frau im Islam!


15.3.2016, Frage an Herrn Gabriel: Wenn die Wähler eine Partei für die Politik bestra­fen, die sie macht, warum sollten die Wähler diese Partei in der Zukunft unter­stüt­zen, wenn diese ihre Politik nicht ändert?


Peter Tauber, CDU Gene­ral­se­kre­tär am 13.3.2016 bei Maybrit Illner: „24% Wähler für die AfD bedeu­ten, dass 76% der Wähler mit der AfD nichts zu tun haben wollen…“ – Herr Tauber, ist Ihnen klar, dass 73% der Wähler in Baden-Würt­tem­berg, 68% der Wähler in Rhein­land-Pfalz und 70% der Wähler in Sachsen-Anhalt das­selbe von der CDU denken?


PHOENIX, 11.3.2016: Da wo Jakob Aug­stein seine SPON-Kolumne mit einem Spar­rings­part­ner bespre­chen darf (Aug­stein & Blome), erklang vom hyper­ak­ti­ven Meister erhel­len­des über Pri­va­ti­sie­run­gen: „Was früher allen gehörte, gehört plötz­lich wenigen”. Ein Klas­si­ker, den Leute nie benut­zen würden, die mal in der DDR gelebt haben. Dort galt eher „Was allen Gehört, gehört keinem” – oder wie es gewitz­tere Zeit­ge­nos­sen ablei­te­ten: „Was dem Staat gehört, gehört allen. Was allen gehört, gehört auch mir. Was mir gehört, geht dich nichts an”.


PHOENIX, 9.3.2016: Zwei Fragen an Martin Schulz nach seinem PHOENIX-Inter­view:
1. Wenn man Flücht­linge auf den grie­chi­schen Inseln auf­greift, nachdem sie von Schlep­pern dorthin gebracht und um viel Geld erleich­tert wurden, wo genau ist die Ver­ein­ba­rung mit der Türkei dann ein „Schlag gegen die Schlep­per­ban­den”?
2. Wenn die Ungarn laut Ver­ein­ba­rung nur 1920 Flücht­linge auf­neh­men müssten, dass aber eine so lächer­lich kleine Zahl ist, worüber regen sich dann alle auf, wenn die Ungarn nicht mit­spie­len?


Wer Flücht­lings­kon­tin­gente für alle EU-Länder fordert, muss in der Kon­se­quenz die Grenzen dennoch schlie­ßen. Dann um zu ver­hin­dern, dass die ver­teil­ten Men­schen sich letzt­lich doch dorthin begeben, wohin sie eigent­lich wollen: nach Deutsch­land und Schwe­den. (Fazit aus „Anne Will“ vom 6.3.2016)


BILD, 3.3.2016. Die Zeitung mit den vier Buch­sta­ben fragt bei den Grünen nach, wie es zur Aus­la­dung Henryk M. Broders aus der Münch­ner Runde vom 1.3.2016 kam. Die Begrün­dung der Spre­che­rin der Grünen sollte man in Epo­xid­harz ein­schlie­ßen, glatt polie­ren und Frau Roth zum Geschenk machen: „Das Niveau, das er wählt, um sich mit ihr aus­ein­an­der­zu­set­zen, ist nicht ihr Niveau.” Seit Jahren gebe es „Belei­di­gun­gen jen­seits der Gür­tel­li­nie“ und auch poli­tisch sei eine Dis­kus­sion mit Broder nicht möglich.

Ehr­li­cher kann Selbst­kri­tik nicht sein, Frau Roth. hier der Link zum Text


2.3.2016, ZDF-Aus­lands­jour­nal-Spezial. Antje Pieper, korrekt ver­schlei­ert aber an der Stimme erkannt, fragt sau­di­sche Pas­san­ten in Riad „Was würden Sie in Saudi-Arabien ändern?“ – ein Passant ant­wor­tet „Saudi-Arabien ist fried­lich. Hier gibt es keine Ter­ro­ris­ten! Die gehen alle ins Ausland.“


2.3.2016: Wozu machen voll­ver­schlei­erte Frauen in Saudi-Arabien eigent­lich Selfis?


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