Fundstücke (Archiv 2016)

24.12.2016: Nuhr noch Main­stream. 2016 war ein annus hor­ri­bilis in jed­er Hin­sicht. Nun haben wir auf den let­zten Metern auch noch einen der let­zten unbestech­lichen Kabaret­tis­ten ver­loren. Dieter Nuhr hat sich lei­der auch den Rel­a­tivier­ern und Hau-Drauf-Clowns angeschlossen, seinen Jahres­rück­blick 2016 anzuschauen, war eine Qual. Nur zu sein­er Erin­nerung: Die Men­schen, die 1989 in der DDR auf die Straße gin­gen und “Wir sind das Volk” riefen, waren rein rech­ner­isch eben­falls nicht “das Volk”, nicht mal die Mehrheit — und sie wussten das! Genau wie die Men­schen, die dies heute wieder tun. Kein Grund zur Nach­hil­fe beim Zusam­men­zählen von 1 und 1. Die Schluss-Sätze schienen wieder vom alten Dieter zu kom­men, aber ins­ge­samt bin ich extrem ent­täuscht von ihm. Ver­mut­lich ist er eben auch nur ein Oppor­tunist, der die Musik liefert, die bezahlt wird…er hat ja noch Sende­plätze, die er nicht ver­lieren möchte. In sein­er kleine Ansprache mit Ter­ror-in-Berlin-Bezug, die er nachträglich vor die Sendung geschnit­ten hat, sah er zehn Jahre älter aus. Ich kenne den Gesicht­saus­druck. So schaust du aus der Wäsche, wenn die Real­ität dich beim schreiben oder reden über­holt. Trau­rig.



19.12.2016: Hen­ryk M Broder bei Peter Voß

https://www.youtube.com/watch?v=T282AyfX4tU


16.12.2016: So so, Face­book! Wenn man einen Artikel liest, dann aber nicht teilt, ist das ein Indiz dafür, dass es sich um “Fake-News” han­delt? Schon mal daran gedacht, dass man einen Beitrag nicht teilt, weil man inhaltlich ander­er Mei­n­ung ist? Um das festzustellen, muss man ihn natür­lich erst mal lesen! Nicht jed­er ist auss­chließlich in der eige­nen Fil­terblase unter­wegs, viele schauen sich auf der Suche nach Infor­ma­tio­nen an vie­len Orten um. Manche Men­schen teilen Beiträge nicht, um die Time­line ihrer Fre­unde nicht mit jedem Mist vol­lzumüllen, andere befürcht­en unan­genehme Kon­se­quen­zen, wenn sie ihr “genau, so iss­es” an Stellen im Netz kund­tun, die von wieder anderen als anrüchig oder “rechts” ange­se­hen wer­den. Es gibt tausend Gründe. Ich behaupte, wer jeden Artikel teilt, den er “liest”, ist mit Sicher­heit ein Bot.



15.12.2016: Erstaunt erfahren wir, dass MUF’s (Min­der­jährige unbe­gleit­ete Flüchtlinge) und wer sich als solch­er aus­gibt, in den Asyl­daten­banken nicht auf­tauchen, weil sie kein Asyl beantra­gen müssen. Also die einen staunen. Die anderen wis­sen das zu nutzen und kom­men mit ein­er fet­ten Vorstrafe hier an, von der nur der Täter sel­ber weiß. “Läuft bei dir” trifft also hier nicht wirk­lich zu. Nun erfahren wir — und staunen erneut — dass selb­st Asyl­be­wer­ber, die abgelehnt wur­den, man­gels Per­son­al ein­fach aus der Obhut ver­schwinden, und dann über­raschend in der Krim­i­nal­itätssta­tis­tik wieder auf­tauchen. Wenn das Sys­tem ver­sagt, muss man das kor­rek­ter­weise als Einzelfall beze­ich­nen. Es han­delt sich ja um das ganze Sys­tem.



10.12.2016: Wenn ein Staat nicht darauf achtet, dass sein Gewalt­monopol nach innen unange­tastet bleibt und Über­griffe ger­ade auf die Polizei nicht kon­se­quent ahn­det, ist es mit der inneren Sicher­heit nicht mehr weit her. Diese Reportage sollte doch mal ein Anlass sein, sich an die Men­schen zu erin­nern, die “Wir-schaf­fen-das-Schla­mas­sel” seit Jahren vor Ort aus­baden müssen: Unsere Polizis­ten und beson­ders unsere Polizistin­nen!

https://www.youtube.com/watch?v=9fBbB5tw_RE&feature=youtu.be


6.12.2016: Na wer sollte denn sowas ahnen kön­nen…! Das Bun­desver­fas­sungs­gericht hat fest­gestellt, das Merkels Halb­satz “…ich hab darüber nochmal nachgedacht” aus dem Jahr 2011 keine aus­re­ichende Begrün­dung dafür sein kann, dass man die Laufzeit­en der verbliebe­nen Kernkraftwerke willkür­lich kürzt, und damit eine Enteig­nung per Ordre de Mut­ti durch­set­zt — es muss entschädigt wer­den.


5.12.2016:  Beifall von der “falschen Seite”, das ist etwas, wom­it Poli­tik­er jed­er Couleur erhe­bliche Prob­leme haben. Blog­gern geht es da nicht anders. Ich kann allerd­ings nicht dage­gen tun, wenn meine Artikel von der AfD ver­linkt wer­den oder mich wie in diesem Fall eine Zeitung wie die “Junge Frei­heit” zitiert. Man bekommt ein Belegex­em­plar der Druck­aus­gabe, stellt fest, dass das Zitat kor­rekt ist, ärg­ert sich kurz über den Kon­text und das war’s dann. Ich muss mich nicht mit den Inhal­ten der JF gemein machen und habe das auch nicht vor, genau­so wenig wie mit den Inhal­ten der AfD. Ich möchte nur darauf hin­weisen, dass ich dieses Zitat wed­er autorisiert noch ver­an­lasst habe.


27.11.2016: Face­book ist ein Spätzün­der. Ger­ade war mein Artikel über die Face­book-Sperre von Anabel Schun­ke online, da erfuhr ich von der Sperre eines weit­eren Blog­ger-Kol­le­gen: Joachim Stein­höfel bekam einen 24-Stun­den-Box­en­stopp ver­passt für den Post dieses T‑Shirt-Fotos. Mal ehrlich, Face­book! Du bist jet­zt zwölf Jahre alt und man geht all­ge­mein davon aus, dass Kinder ab zehn Jahren in der Lage sind, Ironie zu ver­ste­hen. Bei dem aktuellen medi­alen Overkill wegen des Todes des kuban­is­chen Dik­ta­tors zu Ironie und Sarkas­mus zu greifen, ist ein Zeichen geistiger Gesund­heit. Das Face­book für so etwas noch keine Synapsen entwick­elt hat, ist lei­der kein Zeichen für geistige Reife.


13.11.2016: Wenn man die US-Wahl mal auf Coun­ty-Basis auswertet, sieht es plöt­zlich gar nicht mehr nach einem knap­pen Ren­nen aus — pop­u­lar votes hin oder her. Es sieht fast so aus, als gäbe es das Ameri­ka längst, vor dem einige unser­er Poli­tik­er und Kom­men­ta­toren so sehr zittern…sie haben es nun nicht wahr haben wollen und nun im Stil ein­er Ice-Buck­et-Chal­lenge erfahren müssen. (Siehe hier)1-1-768x551


4.11.2016: Sylke Tem­pel löst in ihrem Artikel in der Welt den pein­lichen Begriff des “post­fak­tis­chen” auf, indem sie Han­na Ahrendt zitiert. Was Ahrendt näm­lich bei ihrem ersten Besuch in Deutsch­land nach dem zweit­en Weltkrieg vor­fand, war ein physisch und moralisch ruiniertes Land und eine Gesellschaft, „deren erschreck­end­ster Aspekt der Real­itäts­flucht es ist, mit Tat­sachen so umzuge­hen, als han­dle es sich um bloße Mei­n­un­gen“.
Stark­er Artikel, unbe­d­ingt lesen und dabei an unsere aktuelle Medi­en­land­schaft denken, deren unbeug­bar­er Wille, die Dinge so zu sehen, wie sie sein sollen, stark an Ahrendts Worte erin­nert. Nur der physis­che Ruin lässt noch etwas auf sich warten.


29.10.2016: Ein sehr inter­es­san­ter Film von Annelie Boros über schwarze Stu­den­ten­proteste in Südafri­ka. Die Filmemacherin wird von den Pro­tag­o­nis­ten sofort als “Weiß” klas­si­fiziert, die deshalb per se keine Ahnung haben könne, worum es eigentlich geht. Frau Boros ist tief getrof­fen und braucht den Rest des Films, um aus dem unbändi­gen und destruk­tiv­en Willen der Stu­den­ten zu Seg­re­ga­tion und Rev­o­lu­tion eine Botschaft für die böse weiße Welt zu zim­mern. Am Ende wird näm­lich lei­der doch nur wieder Appease­ment daraus und die Sicher­heit, dass allein die Weißen Schuld an der Mis­ere Südafrikas tra­gen. Puh, ger­ade nochmal gut gegan­gen!


26.10.2016: Energiewende ist Glaubenssache — genau wie die Wer­bung
fruchtzwerg


15.10.2016: Roland Tichy in einem sehr lesenswertem Gast­beitrag auf achgut.com. “Deutsch­land kann Sozial­staat bleiben oder Ein­wan­derungs­land wer­den – bei­des zusam­men geht nicht.” — Es wird wohl noch dauern, bis diese Erken­nt­nis bei unser­er “Poli­tik-Elite” angekom­men sein wird.


14.10.2016: UNESCO schafft Chris­ten­tum ab. Es ist geschafft, liebe Schwe­den, Fran­zosen, Ital­iener, Spanier, Argen­tinier und Griechen. Indem ihr euch bei der Abstim­mung über den jüdis­chen Bezug zum Tem­pel­berg enthal­ten habt, wurde die Palästi­nen­sis­che Res­o­lu­tion, dass es nie einen Tem­pel auf dem Tem­pel­berg gegeben hat, mit den Stim­men der ara­bis­chen Staat­en, Rus­s­lands, Brasiliens und Chi­nas angenom­men. Das war’s dann mit dem Chris­ten­tum, Wladimir. Du kannst aufhören, mit dem Iko­nen-Küssen. Wir kön­nen Notre Dame in Paris in eine Moschee umwan­deln, François…das Chris­ten­tum existiert nicht mehr! Denn genau das ist es, was die UNESCO-Res­o­lu­tion aus­sagte, als Sie das Juden­tum dele­git­imierte. Kein Tem­pel bedeutet, kein Jesus, der im Tem­pel betete und lehrte, kein Jesus, der die Tis­che der Geld­wech­sler im Tem­pel umw­er­fen kon­nte, weil es ja ange­blich nie einen Tem­pel gab. Wei­h­nacht­en fällt ab sofort aus, Ostern auch. Wir dür­fen uns nun alle auf Ramadan und Opfer­fest freuen. In was für ein­er ver­lo­ge­nen, selb­stver­leug­nen­den Welt lebt der gelobte “West­en” eigentlich?


11.10.2016: Hut ab und Dank an die Syr­ern, die den gesucht­en Chem­nitzer Sprengstoff­bastler Jaber Albakr vom IS in ihrer Woh­nung fes­sel­ten, seinen Bestechungsver­such ablehn­ten und ihn der Polizei über­gaben. Unsere Presse berichtet fleißig. Allerd­ings ver­misse ich den im The­men­bere­ich “Flüchtlinge” eigentlich all­ge­gen­wär­ti­gen Zusatz “Einzelfall”. Wurde sich­er nur vergessen, was son­st!


5.10.2016: Eine Analyse zum The­ma “Lügen­presse”, die schon etwas älter ist. Stammt vom 1. Mai 2015 und von Roland Tichy. Sehenswert.

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25.9.2016: Wenn stimmt, was auf dem Schild ste­ht, hil­ft gegen den Anstieg des Meer­esspiegels, alle Wale aus den Ozea­nen zu ziehen. Gegen Win­terkälte helfen viele Heizpilze auf den Straßen und gegen die Gefahren des Islamis­mus hil­ft es, in die katholis­che Kirche einzutreten.

Think glob­al!

 

 

 


24.9.2016: Nein, auch Tichy und Win­ter wollen nicht dazuge­hören zur Frak­tion der NAZIS* — der poli­tisch unko­r­rek­ten. Weißwürscht isst man heute nur noch heim­lich!
Nicht Angepasste Zweifel­nde Intellek­tuelle Spin­ner

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6.9.2016: Ist der Touris­mus in McPomm in Gefahr? Der Wahler­folg der AfD lässt den Touris­musver­band bös­es ver­muten. Es gibt schon Hochrech­nun­gen, wieviele Ras­sis­ten nun auf einen Touris­ten kom­men.  Aber keine Angst, liebe Hote­liers. In Ägypten zum Beispiel kom­men auf jeden Touris­ten seit Jahren mehrere Islamis­ten — und das hat die Urlauber kaum davon abge­hal­ten, die Strände von Hurgha­da zu belagern. Der Oberis­lamist Mur­si war 2013 zum Hän­de­schüt­teln im Kan­z­lerin­nenamt und brachte ver­mut­lich jede Menge Zusagen für Wirtschaft­shil­fe gegen Sicher­heit (oder ein anderes Geschäft auf Gegen­seit­igkeit) mit zurück nach Kairo. Wäre das nicht auch ein Deal, den man mit dem Belze­bub in der Schw­er­iner Oppo­si­tion machen kön­nte? Die AfD greift keine Touris­ten mehr an und im Gegen­zug wird in Vor­pom­mern das Bre­it­band­netz schneller aus­ge­baut? Was, die AfD greift gar keine Touris­ten an? Wurde der Aus­bau des Bre­it­band­net­zes also ohne Gegen­leis­tung vor­angetrieben? Auf diese AfD’ler ist aber auch kein Ver­lass!


5.9.2016: Als die Schweiz­er Nation­al­rat­spräsi­dentin Christa Mark­walder am 29. August eine kuwait­is­che Del­e­ga­tion empf­ing, zeigte sie osten­ta­tiv den Unter­schied zwis­chen ein­er der ältesten Demokra­tien in Europa und einem patri­ar­chal geprägten Land des Ori­ent. Danke, Frau Präsi­dentin, für dieses wun­der­bare Out­fit und das tolle Foto. Danke für euer Rück­grat, liebe Schweiz­er.


21.8.2016: UPDATE, was gibt’s neues auf der Ara­bis­chen Web­seite des Bun­destages?

Die ara­bis­che Web­seite des Bun­destages ist ein zusät­zlich­es Ange­bot. Die eigentlichen Infor­ma­tio­nen, Sitzung­spro­tokolle, Tage­sor­d­nun­gen usw. erhält man auf der deutschen Seite – was ja auch logisch ist für ein deutsches Par­la­ment. Aber es gibt Infobere­iche auf Englisch und Franzö­sisch, auf denen man eben­falls zahlre­iche Infor­ma­tio­nen über die Arbeit des deutschen Par­la­mentes erfahren kann. Abge­ord­neten­lis­ten zum Beispiel. Oder die Zusam­menset­zung von Auss­chüssen. Man kann sowohl auf Deutsch, als auch auf Englisch und Franzö­sisch zu dem Schluss gelan­gen, dass der Bun­destag sich mit ziem­lich vie­len The­men beschäftigt und eigentlich eine Menge zu tun hat.

Und was erfährt der ara­bis­che Mut­ter­sprach­ler? 2016 gab es offen­sichtlich drei Ereignisse die es wert waren, ins Ara­bis­che über­set­zt zu wer­den:

  • Bericht über die par­la­men­tarische Zusam­me­nar­beit mit Tune­sien und der Besuch von Nor­bert Lam­mert dort. Der Bericht stammt vom März 2016!
  • Besuch von Großi­mam Ahmed Mohamed Tayeb im Bun­destag, wo er eine Rede hielt. Bericht vom März 2016
  • Zusam­me­nar­beit während der Syrien-Krise. Tre­f­fen von Nor­bert Lam­mert mit seinem kuwait­is­chen Amt­skol­le­gen Mar­zouq Al-Ghan­im, Feb­ru­ar 2016

Das war’s auch schon. Son­st ist nichts passiert. Heute ist übri­gens schon der 21.8.2016, der Screen­shot stammt von heute. Der Bun­destag ist offen­sichtlich das Haus, in dem Nor­bert Lam­mert wohnt und der tut das ganze Jahr über eigentlich nichts – außer gele­gentlich in ara­bis­che Län­der zu reisen, dort die gute Zusam­me­nar­beit zu preisen und sich zuhause Reden von ägyp­tis­chen Islamgelehrten anzuhören. Alles Nicht-Ara­bis­che inter­essiert unsere Abge­ord­neten über­haupt nicht!

Deutsch­land ist schön und hat keine Prob­leme, mit denen sich der Bun­destag son­st befassen müsste. Zumin­d­est nicht auf Ara­bisch!


16.8.2016: SPON titelt über Trump: “Gestern Merkel-Fan, heute Merkel-Kri­tik­er”. Aus deutsch­er Sicht wird der Don­ald immer wählbar­er!


14.8.2016: Ist Ihnen etwas abhan­den gekom­men? Dacht­en Sie vielle­icht, den Beitrag, den Sie nach der Par­ty und acht Cuba-Libre bei Face­book gepostet hat­ten, doch nicht abgeschickt zu haben? Nun, vielle­icht ist er auch nur auf eben­so mys­ter­iöse Weise im dig­i­tal­en Nir­wana ver­schun­den, wie es gele­gentlich Artikel der Achse des Guten tun. “Gott ist ein bös­es Kind mit einem Bren­n­glas” hieß es in “Bruce, allmächtig”. Vielle­icht war es aber auch nur ein Brenn-Maas.


10.8.2016: Ein vier­jähriger Junge hält eine Frau im Hijab im Super­markt für Bat­man und die “Net­moms” machen eine rührende Geschichte daraus. Aber wenn voll ver­schleierte Frauen in der Öffentlichkeit für Bat­man gehal­ten wer­den oder ein Pas­sant ihnen sagt “Du siehst aber Scheiße aus”, zeigt das doch, dass die Tar­nung funk­tion­iert! Genau das wollen doch der Göt­ter­gat­te und der Imam! Man stelle sich vor, der vier­jährige fremde Junge sagte was nettes zu dieser diese Frau, vielle­icht über ihre Haare oder ihren Mund! Dann hätte sie ihn ja ver­führt — und wäre zu allem Über­fluss auch noch Schuld daran, weil Frauen natür­lich für Mus­lime die reine Ver­suchung sind und mus­lim­is­che Män­ner ihre bevorzugten Opfer. Du kannst eine ver­schleierte Mus­li­ma für Bat­man hal­ten, das geht in Ord­nung. Aber wehe du erkennst, dass sie eine Frau ist!


7.8.2016: “Mein Vater ist ein from­mer Mus­lim, spricht kaum Deutsch, kann wed­er lesen noch schreiben, ist aber inte­gri­ert­er als viele Funk­tionäre der AfD, die unsere Ver­fas­sung in Frage stellen.“ — so ein­fach ist die Welt von Sawsan Chebli, der stel­lvertre­tenden Sprecherin von Außen­min­is­ter Stein­meier, nachzule­sen hier. Falls das so ist, frage ich mich aber fol­gen­des: Wenn es reicht, kein Deutsch zu sprechen, nicht lesen und schreiben zu kön­nen und ein from­mer Mus­lim zu sein, um in Deutsch­land als bess­er inte­gri­ert zu gel­ten, als ein AfD-Poli­tik­er, wozu dann all die Mil­liar­den in Sprach­förderung, Inte­gra­tions­beauf­tragte, mus­lim­is­che Dachver­bände und Bil­dung investieren? Müssen wir dann nicht Gle­ich­stel­lungs­beauf­tragte für Gauland, Höcke und Petri her­beis­chaf­fen, Arbeit­splatzange­bote der Art “bei gle­ich­er Qual­i­fika­tion wer­den AfD-Funk­tionäre bevorzugt” schaf­fen und ihnen beim Suchen art­gerechter Ver­samm­lungsräume unter die Arme greifen?


3.8.2016: “Frieden wird kom­men, wenn die Araber ihre Kinder mehr lieben als sie uns has­sen”. An diesen Ausspruch von Gol­da Meir musste ich denken, als ich dieses Video sah. Ein Ara­bis­ch­er Palästi­nenser drückt seinem drei­jähri­gen Sohn eine Fahne in die Hand, schub­st ihn in Rich­tung der israelis­chen Sol­dat­en. Er brüllt sie an “Hier ist mein Sohn, erschießt ihn”. Dieser Vater macht mich sprach­los! Cool dage­gen die Reak­tion des Sol­dat­en ganz vorn, er klatschte sich mit dem Jun­gen ein­fach ab. Gol­da Meir’s Frieden ist lei­der noch weit ent­fer­nt.

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30.7.2016: Der aktuelle Zus­tand des Islam, tre­f­fend erk­lärt in weni­gen Pix­eln durch einen mir lei­der unbekan­nten Karika­tur­is­ten. Hin­weise auf den Urhe­ber nehme ich gern ent­ge­gen, würde mich näm­lich gern für den Mut des Zeich­n­ers oder der Zeich­ner­in bedanken.13731602_172564286496049_1071628300334226296_n


24.7.2016: Ask an Israeli/Ask a Pales­tin­ian — so heißt ein YouTube-Pro­jekt, bei dem die Zuschauer sowohl die Frage definieren, die gestellt wer­den, als auch entschei­den, wem die Frage gestellt wer­den soll. Hier ist die Folge zu sehen, in der die Frage Pales­tini­ans: What hap­pens to mon­ey donat­ed to Pales­tine?” gestellt und beant­wortet wird. Ich glaube, so lange wie der erste Befragte im Video hat noch nie­mand in diesem Pro­jekt gesprochen. Sehr inter­es­sant!

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22.7.2016, 20:30 Uhr: Kein Kom­men­tar zum Atten­tat in München. Noch nicht. Doch, eines: Liebe Polizis­ten, hört nicht auf Renate Künast!


20.7.2016: 3.000 Offiziere ver­haftet, 3.000 Richter ent­lassen, 15.000 Lehrer ent­lassen, Urlaub­ssperre für 3.000.000 Beamte, Aus­rei­se­ver­bot für Akademik­er, Satirezeitschrift verboten…ich kann mir beim besten Willen nicht erk­lären, warum die ganze Welt immer noch von einem “gescheit­erten Putsch” in der Türkei spricht. Der Putsch war doch sehr erfol­gre­ich!


immer noch 19.7.2016: Der Tag will ein­fach nicht die Klappe hal­ten. Nun lässt er auch noch Jakob Aug­stein zu Wort kom­men: augMan muss diesen Mann ein­fach lieben! Wenn man denkt, jet­zt kann wirk­lich nie­mand mehr kom­men und etwas noch blöderes vom Stapel lassen, komme er daher und beweist das Gegen­teil — These, Antithese, Prothese. Seit wann sind Gerichte für Gerechtigkeit zuständig, Herr Aug­stein? Gerichte fällen Urteile! Das ist Teil unser­er Welt, ein manch­mal nicht sehr schön­er. Das fan­den zulet­zt auch die Frauen her­aus, die in Ham­burg Opfer der Sil­vesterüber­griffe wur­den. Gerechtigkeit und Gerichte, der Jakob ist der geborene Büt­tenred­ner. Funk­tion­iert sog­ar ohne “Tätähhh…tätähhh…tätähhh”.


19.7.2016: Eine neue Meta-Ebene der Dif­feren­zierung. Der Spiegel schreibt, der 17jährige Täter, der es für seine Auf­gabe hielt, Mess­er und Axt gegen seine Mitreisenden zu richt­en, hätte sich selb­st radikalisiert. Kein Auf­trag, kein Kon­takt zum IS, keine „Schläferzelle“, kein bär­tiger Salafis­ten­fre­und. Ter­ror durch Jungfernzeu­gung also. Noch traut sich der Spiegel nicht, hier nach besser­er Dif­feren­zierung zu ver­lan­gen, noch hat nie­mand gesagt, es hätte sich somit um einen „nor­malen“ Amok­lauf gehan­delt. Noch nicht. Ich bin nicht mit der­lei Appease­ment-Fil­tern aus­ges­tat­tet, ich behaupte, es war mal wieder das Virus. Her­pes bricht aus, wenn es soweit ist. Äußere Ein­flussnahme hin oder her. Ich bin jeden­falls nicht bere­it, in Zukun­ft zwis­chen „Endo­gen­em“ und „Exo­gen­em“ islamis­chen Ter­ror zu unter­schei­den, da die Kon­se­quen­zen dies in bei­den Fällen auch nicht tun.


19.7.2016: Die Afghanis­che Armee hat es wirk­lich nicht leicht. Islamis­ten unter­wan­dern die Truppe und ter­ror­isieren Rekruten. Immer häu­figer kommt es zu Deser­tio­nen, nicht sel­ten set­zen sich die Desertierten jun­gen Sol­dat­en, die keine wer­den woll­ten, nach Europa ab. Hier, in Deutsch­land, ver­wan­deln sie sich durch fehlende Ausweis­pa­piere in “unbe­gleit­ete Min­der­jährige” und genießen beson­deren Schutz. Ich spinne mir das jet­zt nur mal so zusam­men, weil wenn es wahr wäre, dann wäre eine Kon­se­quenz, dass u. A. die Bun­deswehr in Afghanistan auf­s­tock­en muss, um die Lück­en zu füllen. Dabei sollte die Bun­deswehr wohl eigentlich bess­er in Region­alzü­gen in Würzburg einge­set­zt wer­den. Ich habe das Gefühl, dass dies alles irgend­wie zusam­men­hängt.


13.7.2016: Mein let­zten Beitrag war ger­ade online, da sah ich das neueste Youtube-Video von Ayaan Hir­si Ali! Unbe­d­ingt anse­hen! Passt wie Faust auf Auge!

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7.7.2016: Wenn man ein „Aktivist“ ist, muss man aktiv wer­den, das bringt schon die Beze­ich­nung mit sich.„Politische Aktivis­ten“ haben zudem das Prob­lem, dass ihre Aktio­nen zwangsläu­fig coram pub­li­ca stat­tfind­en müssen. Unbeteiligte haben dieses Prob­lem dann lei­der auch. Das gilt für Selb­st­mor­dat­ten­täter genau­so wie für BDS-Nazis. Was aber, wenn die Aktion aufgeze­ich­net wird und auf Youtube zu sehen ist? …

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Dann spürt der Aktivist ganz plöt­zlich seine Per­sön­lichkeit­srechte schmerzen und beantragt die Löschung des Videos, das seine pri­maten­haften Aus­brüche doku­men­tiert hat.


6.7.2016:„Nudg­ing“ ist das neue „Wahl­frei­heit“. Tichy und Win­ter erk­lären, wie es funk­tion­iert.

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29.6.2016: Keine Ver­hand­lun­gen vor dem Aus­tritt aus der EU! So tönt es aus Brüs­sel, wenn es um die Briten und ihr zukün­ftiges Ver­hält­nis zur Europäis­chen Union geht. Ich frage mich, ob diese Maxime auch für Schot­t­land gilt. Vielle­icht sollte man der schot­tis­chen Pre­mier­min­is­terin sagen, wie prinzip­i­en­fest man in Brüs­sel so ist. Sich­er muss Schot­t­land doch erst voll­ständig aus Großbri­tan­nien aus­treten, bevor man “Sondierungs­ge­spräche” in Brüs­sel aufnehmen darf.


29.6.2016: Dumm gelaufen. Sein ganzes poli­tis­ches Leben lang ver­sucht Abu Masen (Mah­mud Abbas), Israel das Exis­ten­zrecht abzus­prechen und den palästi­nen­sis­chen Arabern eine Jahrtausende alte Geschichte anzu­dicht­en. Bei seinem Besuch beim saud­is­chen König über­re­ichte er ein Geschenk – eine Aus­gabe der „Pales­tine Post“ von 1935. Selb­stre­dend als Beweis für die ange­blich lange Geschichte Palästi­nas. Er über­sah allerd­ings, dass diese Zeitung seit ihrer Grün­dung im Jahr 1932 das Sprachrohr der Zion­is­tis­chen Bewe­gung ist, eine jüdis­che Zeitung also. Genau in dieser Zeitung proklamierte Israel übri­gens 1948 seine Unab­hängigkeit, zwei Jahre später wurde die Zeitung in „Jerusalem Post“ umbe­nan­nt. Nach wie vor erscheint sie und informierte die englis­chsprachige Welt über jüdis­che The­men und Israel. Ein schönes Bild, wie sich bei­de Dik­ta­toren ehrfurchtsvoll über die papierge­wor­dene zion­is­tis­che Bewe­gung der Juden beu­gen. Ich finde, für diese außergewöhn­liche PR-Leis­tung hat Herr Abbas ein lebenslanges Frei-Abon­nement ver­di­ent!


28.6.2016:  Was nicht für die Blicke der Öffentlichkeit bes­timm ist, ver­hülle — deshalb tra­gen wir Hosen, Röcke, T‑Shirts und für manche Men­schen sind beson­ders Sock­en sehr wichtig. In islamis­chen Län­dern geht man gern noch etwas weit­er, ich muss das hier nicht näher aus­führen. Wenn noch dazu der UNO-Gen­er­alsekretär Ban Ki-Moon zu Besuch kommt, zieht man sich natür­lich beson­ders schick an. Auch Dinge, die er bess­er nicht zu Gesicht bekommt, ver­steckt man — wom­öglich bekäme er son­st einen anderen (also richti­gen) Ein­druck vom Gast­ge­ber. Als Ban Ki-Moon heute eine Schule im Gaza-Streifen besuchte, ver­hüllte man fol­gerichtig die riesige Karte des “His­torischen Palästi­na” an der Wand der Schule. Ich inter­pretiere das mal als pos­i­tives Zeichen. Denn wenn einem selb­s­ther­rlichen Ter­ror-Regime wie der Hamas die eige­nen Lügen bere­its aufs Gewis­sen drück­en, ist das der Anfang von ihrem Ende.


25.6.2016: Nein, Herr Junck­er hat nicht bei der Brit’s‑Out-Party zu tief ins Glas geschaut, das Video ist schon fast einen Monat alt. Auch wenn man die hol­ländis­chen Off-Kom­mentare nicht ver­ste­ht, Her­rn Junck­er ver­ste­ht man — die Mikro­fontech­nik ist heute schon sehr aus­gereift. Die Backpfeife als Mit­tel des poli­tis­chen Pet­tings ist aber sich­er eher “Old-School”.

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24.6.2016: Ich frage mich, wenn die EU eine Dampfloko­mo­tive wäre, kämen Frankre­ich und Deutsch­land die Rolle des Steuer­manns und des Heiz­ers zu. Wie kommt man eigentlich auf die Idee, dass man nun ohne den Bremser Großbri­tan­nien bess­er um die Kur­ven kommt?


23.6.2016:Du kommst hier net rein” — die Türkei fährt gegenüber ihrem Ver­bün­de­ten und nato-Part­ner Deutsch­land eine “harte Tür”. Deutschen Poli­tik­ern, die die in der Türkei sta­tion­ierten Bun­deswehrsol­dat­en besuchen woll­ten, wird aus­drück­lich die Erlaub­nis ver­weigert. Zur Erin­nerung: Die Sol­dat­en sind in der Türkei nicht in Haft und haben auch nicht gegen die gottge­wollte Großtürkigkeit des Sul­tans von Ankara ver­stoßen, diese Sol­dat­en beschützen im Rah­men eines Nato-Man­dats die türkische Bevölkerung vor möglichen syrischen Rake­te­nan­grif­f­en. Da dies offen­sichtlich nicht mehr nötig oder gar gewün­scht ist, würde ich sagen, kommt heim, Jungs und Mädels. Und “thank you for being a friend, Recep Tayyip”.


18.6.2016: “…hören Sie auf, Ablass­briefe zu verteilen”. Rana, Athe­istin aus Sau­di-Ara­bi­en, Flüchtling, spricht über Fluchtur­sachen, Islam, Human­is­mus und Mod­erne. Unbe­d­ingt bis zum Ende schauen.

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16.6.2016: Und immer das Brötchen schön flach hal­ten, mit der linken Hand!

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12.6.2016: Heute mal ein Fund­stück aus der Ver­gan­gen­heit. Ein Inter­view mit Heinz Buschkowsky, dem ehe­ma­li­gen Bürg­er­meis­ter von Berlin-Neukölln mit der Augs­burg­er All­ge­meinen Zeitung vom 4.3.2015. Bemerkenswert zum Beispiel ist seine Antwort auf die Frage, ob der Islam zu Deutsch­land gehört: “Das Chris­ten­tum und das Juden­tum waren über Jahrhun­derte unsere Impuls­ge­ber bei der Entwick­lung von Ethik, Kul­tur und Moral. Der Islam ist heute Teil unser­er Lebenswirk­lichkeit und auch ein wesentlich­er Ein­flussfak­tor. Ich sehe aber nicht, dass er einen ähn­lichen Beitrag zur Entste­hung der Bürg­er­rechte, des Human­is­mus und der Aufk­lärung geleis­tet hätte.”  Bess­er hätte ich’s auch nicht sagen kön­nen.


8.6.2016: Hat er oder hat er nicht, der Bun­destag, eine Arme­nien­res­o­lu­tion beschlossen? Es gab wohl doch eher einen Deal, eine Weich­spüh­lung, einen rechtlichen Notaus­gang. Ähn­lich wie der 2+4‑Vertrag, der 1990 anstelle eines Friedensver­trages geschlossen wurde, um dadurch möglichen Repa­ra­tionszahlun­gen an Griechen­land zu ent­ge­hen. Nathan Warsza­ws­ki geht der Sache in seinem Blog auf den Grund. Ich empfehle zwei Tassen Kaf­fee zur Lek­türe, Ihre volle Aufmerk­samkeit ist gefordert. Es lohnt sich aber!


8.6.2016: Deutsch­land hat einen Plan, so denkt es in der Türkei. Und der Bomben­ter­ror vom 7.6.2016 muss ein Teil davon sein. So zumin­d­est schreibt es die Zeitung „Günes“ wie SPON berichtet. Der per­fide Plan hat natür­lich mit der Arme­nien­res­o­lu­tion zu tun, ist ja klar. Ohne einen Plan geht in Deutsch­land gar nichts, unsere Poli­tik­er han­deln nie „aus dem Bauch her­aus“ oder lassen sich zu logis­chen Absur­ditäten hin­reißen. Die Deutsch­land­ex­perten in der Türkei rauchen das­selbe Kraut aus Absur­dis­tan wie die Nahos­t­ex­perten in Deutsch­land.


2.6.2016: “It’s like a movie set…all front, no sub­stance…” — bess­er und kürz­er kann man den EU-Zirkus nicht beschreiben. Look at this:

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25.5.2016: Nur zur Erin­nerung, wed­er die AfD noch der Zen­tral­rat der Mus­lime haben Regierungsver­ant­wor­tung in einem Bun­des­land oder der Bun­desre­pub­lik. Den­noch wollte der ZdM ein klären­des Wörtchen mit der AfD sprechen, weil deren Parteipro­gramm Her­rn Mazyek vom ZdM zu viele Anre­gun­gen zu Bau­vorschriften – oder Ver­bote – bezüglich neuer Moscheen enthält. Das Tre­f­fen war ein Kurzes, denn Mazyek wollte in Zukun­ft nicht darauf verzicht­en, die AfD im Drit­ten Reich zu verorten, während Frau Petry partout nicht ein­se­hen wollte, warum sie das AfD-Parteipro­gramm, welch­es ger­ade von den Mit­gliedern beschlossen wurde, per „ordre de Mufti“ ändern sollte. Zu ein­er großen Koali­tion AfD+ZdM wird es also lei­der nicht kom­men, ein Traum ist geplatzt.

Tipp an Her­rn Mazyek: Um das Pro­gramm ein­er Partei zu ändern gibt es genau zwei Wege. Entwed­er man unter­stützt deren poli­tis­che Geg­n­er oder man sorgt durch Parteiein­tritte für eine aus­re­ichende Basis von innen. Und was die Minarette ange­ht, die die AfD ver­bi­eten will…die große Moschee in Mek­ka und die Al Aqsa auf dem Tem­pel­berg kom­men seit über tausend Jahren ohne aus – und das sind ja nicht ger­ade Bruch­bu­den irgend­wo im Gewer­bege­bi­et in Hin­ter­tupfin­gen. Keine Sorge Herr Mazyek, Islam geht auch ohne Minarette!

Tipp an Frau Petry: Anstatt eines Gespräch­ster­mins hät­ten Sie Her­rn Mazyek eine Mit­glied­schaft anbi­eten kön­nen, damit er bess­er auf die Inhalte der AfD ein­wirken kann. Das wäre auch ein Zeichen für Inte­gra­tion und Teil­habe gewe­sen. In der AfD kön­nte Mazyek dann eine Pro­grammkom­mis­sion leit­en kön­nen, die Änderungsanträge der Parteiba­sis für den näch­sten Parteitag sam­melt und bear­beit­et. Mit­ten­drin statt nur dabei.


19.5.2016: Die meis­ten Museen die ich kenne, wur­den gebaut als man bemerk­te, dass die vorhan­dene Kun­st oder andere Exponate und Samm­lun­gen Raum benöti­gen, in dem sie präsen­tiert wer­den kön­nen. Anders ist das in Palästi­na. Hier baut man ein mod­ernes Muse­um, das als Gesamtwerk für sich ste­ht und spricht. Zunächst spricht aber Präsi­dent Abbas: “Diese Muse­um wird die Welt sagen, der ganze Welt, dass wir hier waren, und wir bleiben hier, und wir wer­den hier bleiben um unseren unab­hängi­gen Staat zu erricht­en”. Starke Worte bei der Eröff­nung! Da ist man ges­pan­nt darauf, was das Innere des Muse­ums für Schätze birgt. Um es kurz zu machen: Nichts! Es ist leer. Keine Exponate. Eine taube Nuss, eine Mogel­pack­ung, ein PushUp-Muse­um. Eine Art auf die Spitze getrieben­er Min­i­mal­is­mus. Oder eine Meta­pher auf den Grün­dungsmythos Palästi­nas.


16.5.2016: Beim sys­tem­a­tis­chen Ver­such der Dele­git­imierung Israels set­zen manche Palästi­nenser gern gle­ich nach Mohammeds nächtlichem Besuch im Traum die Osma­n­en in der Lev­ante an. Keine Juden, keine Römer, nie und nir­gends. Die All­ge­mein­bil­dung, die Exis­tenz des Chris­ten­tums, Jesus im Tem­pel, der Titus­bo­gen in Rom, die Fundlage…nix da inschal­lah! Und nun sowas: Ein gigan­tis­ch­er Schatz römis­ch­er Münzen und bronzen­er Kunst­werke direkt vor Cae­sarea! Was müssen die Juden auch im Mit­telmeer rum­stochern!


16.5.2016: Ertra­gen Sie Argu­mente für einen Brex­it? Wenn Sie etwas Zeit haben, empfehle ich die Lang­fas­sung eines Videos, von dem auf der Achse nur ein klein­er Auss­chnitt zu sehen war.

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28.4.2016: Wer sagt, Präsi­dent Erdo­gan hätte keinen Humor? Beim Staats­be­such in Zagreb jeden­falls geht er auch dahin, wo’s weh tut — wenn auch nur kurz.13062468_997805883668659_1086300761776555205_n


17.4.2016: Ist Jus­tizprak­tikan­tin Merkel eigentlich noch Kan­z­lerin der Bun­desre­pub­lik Deutsch­land oder Gou­vernöse ein­er türkischen Prov­inz? Ich frage das deshalb, weil Herr Erdo­gan bei der Ausstrahlung des Böh­mer­man­ngedichts nicht im ZDF-Stu­dio zu Gast war. Er saß auch nicht im ZDF-Fernse­hgarten oder war leck­er Essen bei einem unser­er Fernsehköche — er war meines Wis­sens über­haupt nicht in Deutsch­land! §103 fordert jedoch für seine Anwen­dung, das sich der Geschmähte “… in amtlich­er Eigen­schaft im Inland aufhält”. Unser Inland, nicht seins. Bar­bara Salesch, übernehmen Sie!


14.4.2016: Die Linke fiebert in Han­nover dem Besuch Oba­mas zärtlich ent­ge­gen, vielle­icht hofft man auf eine neue Flotte von Rosi­nen­bombern? Dass Sol­i­dar­ität die „Zärtlichkeit der Völk­er“ ist, wussten schon Honeck­er und Breschne­jew bei ihrem berühmten Brud­erküss­chen – schließlich schick­te der „große Brud­er Sow­je­tu­nion“ lange Zeit ver­bil­ligtes Öl nach Ost­deutsch­land, dass dort gewinnbrin­gend in den West­en weit­er­verkauft wurde – solange bis Moskau merk­te, dass man das selb­st genau­so gut kann und auch noch Dol­lar dabei ver­di­ent. Sol­i­dar­ität, die aus Almosen beste­ht, ist keine. Aber Wirtschaft haben die Linken schein­bar noch nie begrif­f­en. Und solche Pein­lichkeit­en sind gelebte Sol­i­dar­ität mit der Plakatin­dus­trie! Immer­hin!

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12.4.2016: Erdo­gans Zivilk­lage gegen Böh­mer­mann wäre genau das, was man im Sinne der Aufk­lärung jet­zt braucht. Ein deutsches Gericht sollte amtlich Schmäh von Fak­ten tren­nen. Wom­öglich treibt es Herr E. gar­nicht mit Ziegen? Wäre ja möglich. Vielle­icht sper­rt er aber wirk­lich unrecht­mäßig Jour­nal­is­ten weg, die ihre inves­tiga­tiv­en Fin­gerchen nicht von den türkischen Mis­thaufen lassen kön­nen. Solch­es im Urteil eines deutschen Gerichts lesen zu kön­nen, wäre doch ein Spaß. Herr Böh­mer­mann müßte das Urteil dann in sein­er Sendung vor­lesen und sich bei Erdo­gan und der gesamten Ziegen­heit entschuldigen. Erdo­gan sich im Gegen­zug bei den einges­per­rten Jour­nal­is­ten, nach­dem sie frei gelassen wur­den. Eine Win-Win-Wihi­hi­hin-Sit­u­a­tion!


11.4.2016: Neues für die Rubrik Das-kann-er-doch-nicht-wirk­lich-so-gesagt-haben. Jakob Aug­stein auf SPON: “Aus gutem Grund gibt es Par­la­mente. Sie schützen die Demokratie vor dem Volk und das Volk vor sich selb­st.” Doch, hat er! Und mehr noch: “Die Schweiz­er woll­ten keine Minarette, .… Vernün­ftig war das alles nicht — und fortschrit­tlich erst recht nicht.” Wie ich den Fortschritt ver­misse in all den rück­ständi­gen deutschen und amerikanis­chen Städten, wo keine Minarette zu sehen sind. Zum Glück für Fortschritt und Ver­nun­ft gibt es ja Minarette in Riad, Mek­ka und Dschal­lal­abad.


8.4.2016: Statt bei Her­rn Erdo­gan anzu­rufen um sich von einem satirischen ZDF-Beitrag von Jan Böh­mer­mann zu dis­tanzieren, hätte Frau Merkel bei der GEZ nach­fra­gen sollen, ob schon ein Gebührenbescheid nach Ankara unter­wegs ist. Denn ZDF schauen ohne zu bezahlen? Das geht ja gar­nicht!


6.4.2016: Wir leben in Zeit­en der kreativ­en Ideen. Wer Erfolg haben will, muss unkon­ven­tionell denken, Neues wagen und beim Auf­bau der Bun­ten Repub­lik Deutsch­land alle ver­füg­baren gesellschaftlichen Kräfte mobil­isieren. Roland Tichy zeigt, wie man’s richtig macht!

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5.4.2016: Wussten Sie, dass Mohammed der Befreier der Frauen war? Doch, ehrlich! Er war ger­adezu der Gui­do Maria Kretschmer für die Frauen Ara­bi­ens, denn er hat sie passend eingek­lei­det: ” … [die Frauen] waren nur spär­lich bek­lei­det und standen der Män­ner­welt für Sex zur Ver­fü­gung. Dann kam der Islam und mit ihm die Befreiung der Frau. Die Frauen bedeck­ten sich, lediglich ihr Ehe­mann durfte sie berühren und damit erhiel­ten sie ihre Ehre und Würde zurück.” Das glauben Sie nicht? Aber Nabil Arab sagt das, der ist Geschäfts­führer der islamis­chen König Faysal Stiftung in Basel, der muss es ja wis­sen! Man kön­nte daraus ableit­en, dass Ara­bi­en vor dem Islam ein Paradies für sex­uell über­s­teuerte Män­ner war. Seit der Ein­führung des Islam bedarf es des Mär­tyr­ertodes, um aus­re­ichend “frei ver­füg­baren Sex” zu erhal­ten. Kurios ist, dass so viele Män­ner durch Selb­st­mord dor­thin zurück find­en wollen, wo sie ohne den Islam ange­blich schon zu Lebzeit­en hät­ten sein kön­nen — ein Jam­mer!


29.3.2016: Der türkische Präsi­dent Erdo­gan fordert nun die Löschung des Extra-3-Videos mit der Per­si­flage des Nena-Songs der “Irgend­wie, Irgend­wo, Irgend­wann”  — “Erdowi, Erdowo, Erdo­gan”. Vielle­icht sollte im Gegen­zug die Maus ein Erk­lär-Video senden? Etwa so: Das ist ’ne Flagge von Nieder­sach­sen, die mit dem Pferd, ken­nt ihr ja. Und nun reist die Flagge nach Ankara, um sich dort wie 2005 die Flagge Däne­marks ver­bren­nen zu lassen, weil mal wieder ein Herrsch­er aus dem Nahen Osten den Begriff Mei­n­ungs­frei­heit falsch über­set­zt hat — näm­lich mit “Frei von Mei­n­ung”.


25.3.2016: Die Mauer aus gefühlter Benachteili­gung und ewiger Opfer­rolle bekommt auch unter Mus­li­men Risse. Omer Adlib ist nicht erst seit diesen Fernse­hbildern in Ägypten in Gefahr. Möge Allah ihn beschützen und seinen Geg­n­ern eine ordentliche Por­tion Ein­sicht in die Hirne senken.

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24.3.2016: Wenn ich an Frau Petry (Chemik­erin) und Frau Merkel (Physik­erin) denke, fällt mir ein Reim aus Schulzeit­en ein, in dem es um Exper­i­mente geht und den ich vor vie­len Jahren gehört habe: “Chemie ist das was knallt und stinkt, Physik ist das, was nie gelingt”. Sor­ry, aber der musste ein­fach mal raus. 🙂


Frage an Großi­mam Ahmad Moham­mad al-Tayyeb, der bei sein­er Ansprache am 15.3.2016 im Bun­destag erk­lärte, dass ein mus­lim­is­ch­er Ehe­mann laut Scharia sein­er jüdis­chen oder christlichen Frau die Ausübung ihrer Reli­gion nicht ver­bi­eten dürfe: Wie ste­ht die Sache, wenn der Ehe­mann Jude oder Christ und die Ehe­frau Mus­li­ma ist? Lassen Sie mich antworten, sehr geehrter Imam. Solche Fälle sieht die Scharia nicht vor! Erzählen Sie uns also nichts über die Gle­ich­berech­ti­gung der Frau im Islam!


15.3.2016, Frage an Her­rn Gabriel: Wenn die Wäh­ler eine Partei für die Poli­tik bestrafen, die sie macht, warum soll­ten die Wäh­ler diese Partei in der Zukun­ft unter­stützen, wenn diese ihre Poli­tik nicht ändert?


Peter Tauber, CDU Gen­er­alsekretär am 13.3.2016 bei Maybrit Ill­ner: „24% Wäh­ler für die AfD bedeuten, dass 76% der Wäh­ler mit der AfD nichts zu tun haben wollen…“ – Herr Tauber, ist Ihnen klar, dass 73% der Wäh­ler in Baden-Würt­tem­berg, 68% der Wäh­ler in Rhein­land-Pfalz und 70% der Wäh­ler in Sach­sen-Anhalt das­selbe von der CDU denken?


PHOENIX, 11.3.2016: Da wo Jakob Aug­stein seine SPON-Kolumne mit einem Spar­ringspart­ner besprechen darf (Aug­stein & Blome), erk­lang vom hyper­ak­tiv­en Meis­ter erhel­len­des über Pri­vatisierun­gen: “Was früher allen gehörte, gehört plöt­zlich weni­gen”. Ein Klas­sik­er, den Leute nie benutzen wür­den, die mal in der DDR gelebt haben. Dort galt eher “Was allen Gehört, gehört keinem” — oder wie es gewitztere Zeitgenossen ableit­eten: “Was dem Staat gehört, gehört allen. Was allen gehört, gehört auch mir. Was mir gehört, geht dich nichts an”.


PHOENIX, 9.3.2016: Zwei Fra­gen an Mar­tin Schulz nach seinem PHOENIX-Inter­view:
1. Wenn man Flüchtlinge auf den griechis­chen Inseln auf­greift, nach­dem sie von Schlep­pern dor­thin gebracht und um viel Geld erle­ichtert wur­den, wo genau ist die Vere­in­barung mit der Türkei dann ein “Schlag gegen die Schlep­per­ban­den”?
2. Wenn die Ungarn laut Vere­in­barung nur 1920 Flüchtlinge aufnehmen müssten, dass aber eine so lächer­lich kleine Zahl ist, worüber regen sich dann alle auf, wenn die Ungarn nicht mit­spie­len?


Wer Flüchtlingskontin­gente für alle EU-Län­der fordert, muss in der Kon­se­quenz die Gren­zen den­noch schließen. Dann um zu ver­hin­dern, dass die verteil­ten Men­schen sich let­ztlich doch dor­thin begeben, wohin sie eigentlich wollen: nach Deutsch­land und Schwe­den. (Faz­it aus „Anne Will“ vom 6.3.2016)


BILD, 3.3.2016. Die Zeitung mit den vier Buch­staben fragt bei den Grü­nen nach, wie es zur Aus­ladung Hen­ryk M. Broders aus der Münch­n­er Runde vom 1.3.2016 kam. Die Begrün­dung der Sprecherin der Grü­nen sollte man in Epox­id­harz ein­schließen, glatt polieren und Frau Roth zum Geschenk machen: „Das Niveau, das er wählt, um sich mit ihr auseinan­derzuset­zen, ist nicht ihr Niveau.” Seit Jahren gebe es „Belei­di­gun­gen jen­seits der Gürtellinie“ und auch poli­tisch sei eine Diskus­sion mit Broder nicht möglich.

Ehrlich­er kann Selb­stkri­tik nicht sein, Frau Roth. hier der Link zum Text


2.3.2016, ZDF-Aus­land­sjour­nal-Spezial. Antje Pieper, kor­rekt ver­schleiert aber an der Stimme erkan­nt, fragt saud­is­che Pas­san­ten in Riad „Was wür­den Sie in Sau­di-Ara­bi­en ändern?“ – ein Pas­sant antwortet „Sau­di-Ara­bi­en ist friedlich. Hier gibt es keine Ter­ror­is­ten! Die gehen alle ins Aus­land.“


2.3.2016: Wozu machen vol­lver­schleierte Frauen in Sau­di-Ara­bi­en eigentlich Self­is?


 

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