Fundstücke (Archiv 2016)

24.12.2016: Nuhr noch Main­stream. 2016 war ein annus hor­ri­bi­lis in jeder Hin­sicht. Nun haben wir auf den letz­ten Metern auch noch einen der letz­ten unbe­stech­li­chen Kaba­ret­tis­ten ver­lo­ren. Die­ter Nuhr hat sich lei­der auch den Rela­ti­vie­rern und Hau-Drauf-Clowns ange­schlos­sen, sei­nen Jah­res­rück­blick 2016 anzu­schau­en, war eine Qual. Nur zu sei­ner Erin­ne­rung: Die Men­schen, die 1989 in der DDR auf die Stra­ße gin­gen und „Wir sind das Volk“ rie­fen, waren rein rech­ne­risch eben­falls nicht „das Volk“, nicht mal die Mehr­heit — und sie wuss­ten das! Genau wie die Men­schen, die dies heu­te wie­der tun. Kein Grund zur Nach­hil­fe beim Zusam­men­zäh­len von 1 und 1. Die Schluss-Sät­ze schie­nen wie­der vom alten Die­ter zu kom­men, aber ins­ge­samt bin ich extrem ent­täuscht von ihm. Ver­mut­lich ist er eben auch nur ein Oppor­tu­nist, der die Musik lie­fert, die bezahlt wird…er hat ja noch Sen­de­plät­ze, die er nicht ver­lie­ren möch­te. In sei­ner klei­ne Anspra­che mit Ter­ror-in-Ber­lin-Bezug, die er nach­träg­lich vor die Sen­dung geschnit­ten hat, sah er zehn Jah­re älter aus. Ich ken­ne den Gesichts­aus­druck. So schaust du aus der Wäsche, wenn die Rea­li­tät dich beim schrei­ben oder reden über­holt. Traurig.



19.12.2016: Hen­ryk M Bro­der bei Peter Voß

https://www.youtube.com/watch?v=T282AyfX4tU


16.12.2016: So so, Face­book! Wenn man einen Arti­kel liest, dann aber nicht teilt, ist das ein Indiz dafür, dass es sich um „Fake-News“ han­delt? Schon mal dar­an gedacht, dass man einen Bei­trag nicht teilt, weil man inhalt­lich ande­rer Mei­nung ist? Um das fest­zu­stel­len, muss man ihn natür­lich erst mal lesen! Nicht jeder ist aus­schließ­lich in der eige­nen Fil­ter­bla­se unter­wegs, vie­le schau­en sich auf der Suche nach Infor­ma­tio­nen an vie­len Orten um. Man­che Men­schen tei­len Bei­trä­ge nicht, um die Time­li­ne ihrer Freun­de nicht mit jedem Mist voll­zu­mül­len, ande­re befürch­ten unan­ge­neh­me Kon­se­quen­zen, wenn sie ihr „genau, so isses“ an Stel­len im Netz kund­tun, die von wie­der ande­ren als anrü­chig oder „rechts“ ange­se­hen wer­den. Es gibt tau­send Grün­de. Ich behaup­te, wer jeden Arti­kel teilt, den er „liest“, ist mit Sicher­heit ein Bot.



15.12.2016: Erstaunt erfah­ren wir, dass MUF’s (Min­der­jäh­ri­ge unbe­glei­te­te Flücht­lin­ge) und wer sich als sol­cher aus­gibt, in den Asyl­da­ten­ban­ken nicht auf­tau­chen, weil sie kein Asyl bean­tra­gen müs­sen. Also die einen stau­nen. Die ande­ren wis­sen das zu nut­zen und kom­men mit einer fet­ten Vor­stra­fe hier an, von der nur der Täter sel­ber weiß. „Läuft bei dir“ trifft also hier nicht wirk­lich zu. Nun erfah­ren wir — und stau­nen erneut — dass selbst Asyl­be­wer­ber, die abge­lehnt wur­den, man­gels Per­so­nal ein­fach aus der Obhut ver­schwin­den, und dann über­ra­schend in der Kri­mi­na­li­täts­sta­tis­tik wie­der auf­tau­chen. Wenn das Sys­tem ver­sagt, muss man das kor­rek­ter­wei­se als Ein­zel­fall bezeich­nen. Es han­delt sich ja um das gan­ze System.



10.12.2016: Wenn ein Staat nicht dar­auf ach­tet, dass sein Gewalt­mo­no­pol nach innen unan­ge­tas­tet bleibt und Über­grif­fe gera­de auf die Poli­zei nicht kon­se­quent ahn­det, ist es mit der inne­ren Sicher­heit nicht mehr weit her. Die­se Repor­ta­ge soll­te doch mal ein Anlass sein, sich an die Men­schen zu erin­nern, die „Wir-schaf­fen-das-Schla­mas­sel“ seit Jah­ren vor Ort aus­ba­den müs­sen: Unse­re Poli­zis­ten und beson­ders unse­re Polizistinnen!

https://www.youtube.com/watch?v=9fBbB5tw_RE&feature=youtu.be


6.12.2016: Na wer soll­te denn sowas ahnen kön­nen…! Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat fest­ge­stellt, das Mer­kels Halb­satz „…ich hab dar­über noch­mal nach­ge­dacht“ aus dem Jahr 2011 kei­ne aus­rei­chen­de Begrün­dung dafür sein kann, dass man die Lauf­zei­ten der ver­blie­be­nen Kern­kraft­wer­ke will­kür­lich kürzt, und damit eine Ent­eig­nung per Ord­re de Mut­ti durch­setzt — es muss ent­schä­digt wer­den.


5.12.2016: img_1931jf Bei­fall von der „fal­schen Sei­te“, das ist etwas, womit Poli­ti­ker jeder Cou­leur erheb­li­che Pro­ble­me haben. Blog­gern geht es da nicht anders. Ich kann aller­dings nicht dage­gen tun, wenn mei­ne Arti­kel von der AfD ver­linkt wer­den oder mich wie in die­sem Fall eine Zei­tung wie die „Jun­ge Frei­heit“ zitiert. Man bekommt ein Beleg­ex­em­plar der Druck­aus­ga­be, stellt fest, dass das Zitat kor­rekt ist, ärgert sich kurz über den Kon­text und das war’s dann. Ich muss mich nicht mit den Inhal­ten der JF gemein machen und habe das auch nicht vor, genau­so wenig wie mit den Inhal­ten der AfD. Ich möch­te nur dar­auf hin­wei­sen, dass ich die­ses Zitat weder auto­ri­siert noch ver­an­lasst habe.


27.1mao1.2016: Face­book ist ein Spät­zün­der. Gera­de war mein Arti­kel über die Face­book-Sper­re von Ana­bel Schun­ke online, da erfuhr ich von der Sper­re eines wei­te­ren Blog­ger-Kol­le­gen: Joa­chim Stein­hö­fel bekam einen 24-Stun­den-Boxen­stopp ver­passt für den Post die­ses T‑S­hirt-Fotos. Mal ehr­lich, Face­book! Du bist jetzt zwölf Jah­re alt und man geht all­ge­mein davon aus, dass Kin­der ab zehn Jah­ren in der Lage sind, Iro­nie zu ver­ste­hen. Bei dem aktu­el­len media­len Over­kill wegen des Todes des kuba­ni­schen Dik­ta­tors zu Iro­nie und Sar­kas­mus zu grei­fen, ist ein Zei­chen geis­ti­ger Gesund­heit. Das Face­book für so etwas noch kei­ne Syn­ap­sen ent­wi­ckelt hat, ist lei­der kein Zei­chen für geis­ti­ge Reife.


13.11.2016: Wenn man die US-Wahl mal auf Coun­ty-Basis aus­wer­tet, sieht es plötz­lich gar nicht mehr nach einem knap­pen Ren­nen aus — popu­lar votes hin oder her. Es sieht fast so aus, als gäbe es das Ame­ri­ka längst, vor dem eini­ge unse­rer Poli­ti­ker und Kom­men­ta­to­ren so sehr zittern…sie haben es nun nicht wahr haben wol­len und nun im Stil einer Ice-Bucket-Chal­len­ge erfah­ren müs­sen. (Sie­he hier)1-1-768x551


4.11.2016: Syl­ke Tem­pel löst in ihrem Arti­kel in der Welt den pein­li­chen Begriff des „post­fak­ti­schen“ auf, indem sie Han­na Ahrendt zitiert. Was Ahrendt näm­lich bei ihrem ers­ten Besuch in Deutsch­land nach dem zwei­ten Welt­krieg vor­fand, war ein phy­sisch und mora­lisch rui­nier­tes Land und eine Gesell­schaft, „deren erschre­ckends­ter Aspekt der Rea­li­täts­flucht es ist, mit Tat­sa­chen so umzu­ge­hen, als hand­le es sich um blo­ße Mei­nun­gen“.
Star­ker Arti­kel, unbe­dingt lesen und dabei an unse­re aktu­el­le Medi­en­land­schaft den­ken, deren unbeug­ba­rer Wil­le, die Din­ge so zu sehen, wie sie sein sol­len, stark an Ahrendts Wor­te erin­nert. Nur der phy­si­sche Ruin lässt noch etwas auf sich warten.


29.10.2016: Ein sehr inter­es­san­ter Film von Anne­lie Boros über schwar­ze Stu­den­ten­pro­tes­te in Süd­afri­ka. Die Fil­me­ma­che­rin wird von den Prot­ago­nis­ten sofort als „Weiß“ klas­si­fi­ziert, die des­halb per se kei­ne Ahnung haben kön­ne, wor­um es eigent­lich geht. Frau Boros ist tief getrof­fen und braucht den Rest des Films, um aus dem unbän­di­gen und destruk­ti­ven Wil­len der Stu­den­ten zu Segre­ga­ti­on und Revo­lu­ti­on eine Bot­schaft für die böse wei­ße Welt zu zim­mern. Am Ende wird näm­lich lei­der doch nur wie­der Appease­ment dar­aus und die Sicher­heit, dass allein die Wei­ßen Schuld an der Mise­re Süd­afri­kas tra­gen. Puh, gera­de noch­mal gut gegangen!


26.10.2016: Ener­gie­wen­de ist Glau­bens­sa­che — genau wie die Werbung
fruchtzwerg


15.10.2016: Roland Tichy in einem sehr lesens­wer­tem Gast­bei­trag auf achgut.com. „Deutsch­land kann Sozi­al­staat blei­ben oder Ein­wan­de­rungs­land wer­den – bei­des zusam­men geht nicht.“ — Es wird wohl noch dau­ern, bis die­se Erkennt­nis bei unse­rer „Poli­tik-Eli­te“ ange­kom­men sein wird.


14.10.2016: UNESCO schafft Chris­ten­tum ab. Es ist geschafft, lie­be Schwe­den, Fran­zo­sen, Ita­lie­ner, Spa­ni­er, Argen­ti­ni­er und Grie­chen. Indem ihr euch bei der Abstim­mung über den jüdi­schen Bezug zum Tem­pel­berg ent­hal­ten habt, wur­de die Paläs­ti­nen­si­sche Reso­lu­ti­on, dass es nie einen Tem­pel auf dem Tem­pel­berg gege­ben hat, mit den Stim­men der ara­bi­schen Staa­ten, Russ­lands, Bra­si­li­ens und Chi­nas ange­nom­men. Das war’s dann mit dem Chris­ten­tum, Wla­di­mir. Du kannst auf­hö­ren, mit dem Iko­nen-Küs­sen. Wir kön­nen Not­re Dame in Paris in eine Moschee umwan­deln, François…das Chris­ten­tum exis­tiert nicht mehr! Denn genau das ist es, was die UNESCO-Reso­lu­ti­on aus­sag­te, als Sie das Juden­tum dele­gi­ti­mier­te. Kein Tem­pel bedeu­tet, kein Jesus, der im Tem­pel bete­te und lehr­te, kein Jesus, der die Tische der Geld­wechs­ler im Tem­pel umwer­fen konn­te, weil es ja angeb­lich nie einen Tem­pel gab. Weih­nach­ten fällt ab sofort aus, Ostern auch. Wir dür­fen uns nun alle auf Rama­dan und Opfer­fest freu­en. In was für einer ver­lo­ge­nen, selbst­ver­leug­nen­den Welt lebt der gelob­te „Wes­ten“ eigentlich?


11.10.2016: Hut ab und Dank an die Syrern, die den gesuch­ten Chem­nit­zer Spreng­stoff­bast­ler Jaber Alba­kr vom IS in ihrer Woh­nung fes­sel­ten, sei­nen Bestechungs­ver­such ablehn­ten und ihn der Poli­zei über­ga­ben. Unse­re Pres­se berich­tet flei­ßig. Aller­dings ver­mis­se ich den im The­men­be­reich „Flücht­lin­ge“ eigent­lich all­ge­gen­wär­ti­gen Zusatz „Ein­zel­fall“. Wur­de sicher nur ver­ges­sen, was sonst!


5.10.2016: Eine Ana­ly­se zum The­ma „Lügen­pres­se“, die schon etwas älter ist. Stammt vom 1. Mai 2015 und von Roland Tichy. Sehenswert.

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25.9.2016: 14433121_1144955298929040_6448374577525321924_nWenn stimmt, was auf dem Schild steht, hilft gegen den Anstieg des Mee­res­spie­gels, alle Wale aus den Ozea­nen zu zie­hen. Gegen Win­ter­käl­te hel­fen vie­le Heiz­pil­ze auf den Stra­ßen und gegen die Gefah­ren des Isla­mis­mus hilft es, in die katho­li­sche Kir­che einzutreten.

Think glo­bal!

 

 

 


24.9.2016: Nein, auch Tichy und Win­ter wol­len nicht dazu­ge­hö­ren zur Frak­ti­on der NAZIS* — der poli­tisch unkor­rek­ten. Weiß­würscht isst man heu­te nur noch heimlich!
Nicht Ange­pass­te Zwei­feln­de Intel­lek­tu­el­le Spin­ner

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6.9.2016: Ist der Tou­ris­mus in McPomm in Gefahr? Der Wahl­er­folg der AfD lässt den Tou­ris­mus­ver­band böses ver­mu­ten. Es gibt schon Hoch­rech­nun­gen, wie­vie­le Ras­sis­ten nun auf einen Tou­ris­ten kom­men.  Aber kei­ne Angst, lie­be Hote­liers. In Ägyp­ten zum Bei­spiel kom­men auf jeden Tou­ris­ten seit Jah­ren meh­re­re Isla­mis­ten — und das hat die Urlau­ber kaum davon abge­hal­ten, die Strän­de von Hur­gha­da zu bela­gern. Der Ober­is­la­mist Mur­si war 2013 zum Hän­de­schüt­teln im Kanz­le­rin­nenamt und brach­te ver­mut­lich jede Men­ge Zusa­gen für Wirt­schafts­hil­fe gegen Sicher­heit (oder ein ande­res Geschäft auf Gegen­sei­tig­keit) mit zurück nach Kai­ro. Wäre das nicht auch ein Deal, den man mit dem Bel­ze­bub in der Schwe­ri­ner Oppo­si­ti­on machen könn­te? Die AfD greift kei­ne Tou­ris­ten mehr an und im Gegen­zug wird in Vor­pom­mern das Breit­band­netz schnel­ler aus­ge­baut? Was, die AfD greift gar kei­ne Tou­ris­ten an? Wur­de der Aus­bau des Breit­band­net­zes also ohne Gegen­leis­tung vor­an­ge­trie­ben? Auf die­se AfD’­ler ist aber auch kein Verlass!


markwalder5.9.2016: Als die Schwei­zer Natio­nal­rats­prä­si­den­tin Chris­ta Mark­wal­der am 29. August eine kuwai­ti­sche Dele­ga­ti­on emp­fing, zeig­te sie osten­ta­tiv den Unter­schied zwi­schen einer der ältes­ten Demo­kra­tien in Euro­pa und einem patri­ar­chal gepräg­ten Land des Ori­ent. Dan­ke, Frau Prä­si­den­tin, für die­ses wun­der­ba­re Out­fit und das tol­le Foto. Dan­ke für euer Rück­grat, lie­be Schweizer.


21.8.2016: UPDATE, was gibt’s neu­es auf der Ara­bi­schen Web­sei­te des Bundestages?

Die arbundestag_ar-21-08-2016abi­sche Web­sei­te des Bun­des­ta­ges ist ein zusätz­li­ches Ange­bot. Die eigent­li­chen Infor­ma­tio­nen, Sit­zungs­pro­to­kol­le, Tages­ord­nun­gen usw. erhält man auf der deut­schen Sei­te – was ja auch logisch ist für ein deut­sches Par­la­ment. Aber es gibt Infobe­rei­che auf Eng­lisch und Fran­zö­sisch, auf denen man eben­falls zahl­rei­che Infor­ma­tio­nen über die Arbeit des deut­schen Par­la­men­tes erfah­ren kann. Abge­ord­ne­ten­lis­ten zum Bei­spiel. Oder die Zusam­men­set­zung von Aus­schüs­sen. Man kann sowohl auf Deutsch, als auch auf Eng­lisch und Fran­zö­sisch zu dem Schluss gelan­gen, dass der Bun­des­tag sich mit ziem­lich vie­len The­men beschäf­tigt und eigent­lich eine Men­ge zu tun hat.

Und was erfährt der ara­bi­sche Mut­ter­sprach­ler? 2016 gab es offen­sicht­lich drei Ereig­nis­se die es wert waren, ins Ara­bi­sche über­setzt zu werden:

  • Bericht über die par­la­men­ta­ri­sche Zusam­men­ar­beit mit Tune­si­en und der Besuch von Nor­bert Lam­mert dort. Der Bericht stammt vom März 2016!
  • Besuch von Groß­i­mam Ahmed Moha­med Tay­eb im Bun­des­tag, wo er eine Rede hielt. Bericht vom März 2016
  • Zusam­men­ar­beit wäh­rend der Syri­en-Kri­se. Tref­fen von Nor­bert Lam­mert mit sei­nem kuwai­ti­schen Amts­kol­le­gen Marz­ouq Al-Ghanim, Febru­ar 2016

Das war’s auch schon. Sonst ist nichts pas­siert. Heu­te ist übri­gens schon der 21.8.2016, der Screen­shot stammt von heu­te. Der Bun­des­tag ist offen­sicht­lich das Haus, in dem Nor­bert Lam­mert wohnt und der tut das gan­ze Jahr über eigent­lich nichts – außer gele­gent­lich in ara­bi­sche Län­der zu rei­sen, dort die gute Zusam­men­ar­beit zu prei­sen und sich zuhau­se Reden von ägyp­ti­schen Islam­ge­lehr­ten anzu­hö­ren. Alles Nicht-Ara­bi­sche inter­es­siert unse­re Abge­ord­ne­ten über­haupt nicht!

Deutsch­land ist schön und hat kei­ne Pro­ble­me, mit denen sich der Bun­des­tag sonst befas­sen müss­te. Zumin­dest nicht auf Arabisch!


16.8.2016: SPON titelt über Trump: „Ges­tern Mer­kel-Fan, heu­te Mer­kel-Kri­ti­ker“. Aus deut­scher Sicht wird der Donald immer wählbarer!


14.8.2016: Ist Ihnen etwas abhan­den gekom­men? Dach­ten Sie viel­leicht, den Bei­trag, den Sie nach der Par­ty und acht Cuba-Libre bei Face­book gepos­tet hat­ten, doch nicht abge­schickt zu haben? Nun, viel­leicht ist er auch nur auf eben­so mys­te­riö­se Wei­se im digi­ta­len Nir­wa­na ver­schun­den, wie es gele­gent­lich Arti­kel der Ach­se des Guten tun. „Gott ist ein böses Kind mit einem Brenn­glas“ hieß es in „Bruce, all­mäch­tig“. Viel­leicht war es aber auch nur ein Brenn-Maas.


10.8.2016: Ein vier­jäh­ri­ger Jun­ge hält eine Frau im Hijab im Super­markt für Bat­man und die „Net­moms“ machen eine rüh­ren­de Geschich­te dar­aus. Aber wenn voll ver­schlei­er­te Frau­en in der Öffent­lich­keit für Bat­man gehal­ten wer­den oder ein Pas­sant ihnen sagt „Du siehst aber Schei­ße aus“, zeigt das doch, dass die Tar­nung funk­tio­niert! Genau das wol­len doch der Göt­ter­gat­te und der Imam! Man stel­le sich vor, der vier­jäh­ri­ge frem­de Jun­ge sag­te was net­tes zu die­ser die­se Frau, viel­leicht über ihre Haa­re oder ihren Mund! Dann hät­te sie ihn ja ver­führt — und wäre zu allem Über­fluss auch noch Schuld dar­an, weil Frau­en natür­lich für Mus­li­me die rei­ne Ver­su­chung sind und mus­li­mi­sche Män­ner ihre bevor­zug­ten Opfer. Du kannst eine ver­schlei­er­te Mus­li­ma für Bat­man hal­ten, das geht in Ord­nung. Aber wehe du erkennst, dass sie eine Frau ist!


7.8.2016: „Mein Vater ist ein from­mer Mus­lim, spricht kaum Deutsch, kann weder lesen noch schrei­ben, ist aber inte­grier­ter als vie­le Funk­tio­nä­re der AfD, die unse­re Ver­fas­sung in Fra­ge stel­len.“ — so ein­fach ist die Welt von Saw­san Che­bli, der stell­ver­tre­ten­den Spre­che­rin von Außen­mi­nis­ter Stein­mei­er, nach­zu­le­sen hier. Falls das so ist, fra­ge ich mich aber fol­gen­des: Wenn es reicht, kein Deutsch zu spre­chen, nicht lesen und schrei­ben zu kön­nen und ein from­mer Mus­lim zu sein, um in Deutsch­land als bes­ser inte­griert zu gel­ten, als ein AfD-Poli­ti­ker, wozu dann all die Mil­li­ar­den in Sprach­för­de­rung, Inte­gra­ti­ons­be­auf­trag­te, mus­li­mi­sche Dach­ver­bän­de und Bil­dung inves­tie­ren? Müs­sen wir dann nicht Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­te für Gau­land, Höcke und Petri her­bei­schaf­fen, Arbeits­platz­an­ge­bo­te der Art „bei glei­cher Qua­li­fi­ka­ti­on wer­den AfD-Funk­tio­nä­re bevor­zugt“ schaf­fen und ihnen beim Suchen art­ge­rech­ter Ver­samm­lungs­räu­me unter die Arme greifen?


3.8.2016: „Frie­den wird kom­men, wenn die Ara­ber ihre Kin­der mehr lie­ben als sie uns has­sen“. An die­sen Aus­spruch von Gol­da Meir muss­te ich den­ken, als ich die­ses Video sah. Ein Ara­bi­scher Paläs­ti­nen­ser drückt sei­nem drei­jäh­ri­gen Sohn eine Fah­ne in die Hand, schubst ihn in Rich­tung der israe­li­schen Sol­da­ten. Er brüllt sie an „Hier ist mein Sohn, erschießt ihn“. Die­ser Vater macht mich sprach­los! Cool dage­gen die Reak­ti­on des Sol­da­ten ganz vorn, er klatsch­te sich mit dem Jun­gen ein­fach ab. Gol­da Meir’s Frie­den ist lei­der noch weit entfernt.

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30.7.2016: Der aktu­el­le Zustand des Islam, tref­fend erklärt in weni­gen Pixeln durch einen mir lei­der unbe­kann­ten Kari­ka­tu­ris­ten. Hin­wei­se auf den Urhe­ber neh­me ich gern ent­ge­gen, wür­de mich näm­lich gern für den Mut des Zeich­ners oder der Zeich­ne­rin bedanken.13731602_172564286496049_1071628300334226296_n


24.7.2016: Ask an Israeli/​Ask a Pales­ti­ni­an — so heißt ein You­Tube-Pro­jekt, bei dem die Zuschau­er sowohl die Fra­ge defi­nie­ren, die gestellt wer­den, als auch ent­schei­den, wem die Fra­ge gestellt wer­den soll. Hier ist die Fol­ge zu sehen, in der die Fra­ge Pales­ti­ni­ans: What hap­pens to money dona­ted to Pales­ti­ne?“ gestellt und beant­wor­tet wird. Ich glau­be, so lan­ge wie der ers­te Befrag­te im Video hat noch nie­mand in die­sem Pro­jekt gespro­chen. Sehr interessant!

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22.7.2016, 20:30 Uhr: Kein Kom­men­tar zum Atten­tat in Mün­chen. Noch nicht. Doch, eines: Lie­be Poli­zis­ten, hört nicht auf Rena­te Künast!


20.7.2016: 3.000 Offi­zie­re ver­haf­tet, 3.000 Rich­ter ent­las­sen, 15.000 Leh­rer ent­las­sen, Urlaubs­sper­re für 3.000.000 Beam­te, Aus­rei­se­ver­bot für Aka­de­mi­ker, Sati­re­zeit­schrift verboten…ich kann mir beim bes­ten Wil­len nicht erklä­ren, war­um die gan­ze Welt immer noch von einem „geschei­ter­ten Putsch“ in der Tür­kei spricht. Der Putsch war doch sehr erfolgreich!


immer noch 19.7.2016: Der Tag will ein­fach nicht die Klap­pe hal­ten. Nun lässt er auch noch Jakob Aug­stein zu Wort kom­men: augMan muss die­sen Mann ein­fach lie­ben! Wenn man denkt, jetzt kann wirk­lich nie­mand mehr kom­men und etwas noch blö­de­res vom Sta­pel las­sen, kom­me er daher und beweist das Gegen­teil — The­se, Anti­the­se, Pro­the­se. Seit wann sind Gerich­te für Gerech­tig­keit zustän­dig, Herr Aug­stein? Gerich­te fäl­len Urtei­le! Das ist Teil unse­rer Welt, ein manch­mal nicht sehr schö­ner. Das fan­den zuletzt auch die Frau­en her­aus, die in Ham­burg Opfer der Sil­ves­ter­über­grif­fe wur­den. Gerech­tig­keit und Gerich­te, der Jakob ist der gebo­re­ne Büt­ten­red­ner. Funk­tio­niert sogar ohne „Tätähhh…tätähhh…tätähhh“.


19.7.2016: Eine neue Meta-Ebe­ne der Dif­fe­ren­zie­rung. Der Spie­gel schreibt, der 17jährige Täter, der es für sei­ne Auf­ga­be hielt, Mes­ser und Axt gegen sei­ne Mit­rei­sen­den zu rich­ten, hät­te sich selbst radi­ka­li­siert. Kein Auf­trag, kein Kon­takt zum IS, kei­ne „Schlä­fer­zel­le“, kein bär­ti­ger Sala­fis­ten­freund. Ter­ror durch Jung­fern­zeu­gung also. Noch traut sich der Spie­gel nicht, hier nach bes­se­rer Dif­fe­ren­zie­rung zu ver­lan­gen, noch hat nie­mand gesagt, es hät­te sich somit um einen „nor­ma­len“ Amok­lauf gehan­delt. Noch nicht. Ich bin nicht mit der­lei Appease­ment-Fil­tern aus­ge­stat­tet, ich behaup­te, es war mal wie­der das Virus. Her­pes bricht aus, wenn es soweit ist. Äuße­re Ein­fluss­nah­me hin oder her. Ich bin jeden­falls nicht bereit, in Zukunft zwi­schen „Endo­ge­nem“ und „Exo­ge­nem“ isla­mi­schen Ter­ror zu unter­schei­den, da die Kon­se­quen­zen dies in bei­den Fäl­len auch nicht tun.


19.7.2016: Die Afgha­ni­sche Armee hat es wirk­lich nicht leicht. Isla­mis­ten unter­wan­dern die Trup­pe und ter­ro­ri­sie­ren Rekru­ten. Immer häu­fi­ger kommt es zu Deser­tio­nen, nicht sel­ten set­zen sich die Deser­tier­ten jun­gen Sol­da­ten, die kei­ne wer­den woll­ten, nach Euro­pa ab. Hier, in Deutsch­land, ver­wan­deln sie sich durch feh­len­de Aus­weis­pa­pie­re in „unbe­glei­te­te Min­der­jäh­ri­ge“ und genie­ßen beson­de­ren Schutz. Ich spin­ne mir das jetzt nur mal so zusam­men, weil wenn es wahr wäre, dann wäre eine Kon­se­quenz, dass u. A. die Bun­des­wehr in Afgha­ni­stan auf­sto­cken muss, um die Lücken zu fül­len. Dabei soll­te die Bun­des­wehr wohl eigent­lich bes­ser in Regio­nal­zü­gen in Würz­burg ein­ge­setzt wer­den. Ich habe das Gefühl, dass dies alles irgend­wie zusammenhängt.


13.7.2016: Mein letz­ten Bei­trag war gera­de online, da sah ich das neu­es­te You­tube-Video von Aya­an Hirsi Ali! Unbe­dingt anse­hen! Passt wie Faust auf Auge!

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7.7.2016: Wenn man ein „Akti­vist“ ist, muss man aktiv wer­den, das bringt schon die Bezeich­nung mit sich.„Politische Akti­vis­ten“ haben zudem das Pro­blem, dass ihre Aktio­nen zwangs­läu­fig coram publi­ca statt­fin­den müs­sen. Unbe­tei­lig­te haben die­ses Pro­blem dann lei­der auch. Das gilt für Selbst­mord­at­ten­tä­ter genau­so wie für BDS-Nazis. Was aber, wenn die Akti­on auf­ge­zeich­net wird und auf You­tube zu sehen ist? …

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Dann spürt der Akti­vist ganz plötz­lich sei­ne Per­sön­lich­keits­rech­te schmer­zen und bean­tragt die Löschung des Vide­os, das sei­ne pri­ma­ten­haf­ten Aus­brü­che doku­men­tiert hat.


6.7.2016:„Nud­ging“ ist das neue „Wahl­frei­heit“. Tichy und Win­ter erklä­ren, wie es funktioniert.

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29.6.2016: Kei­ne Ver­hand­lun­gen vor dem Aus­tritt aus der EU! So tönt es aus Brüs­sel, wenn es um die Bri­ten und ihr zukünf­ti­ges Ver­hält­nis zur Euro­päi­schen Uni­on geht. Ich fra­ge mich, ob die­se Maxi­me auch für Schott­land gilt. Viel­leicht soll­te man der schot­ti­schen Pre­mier­mi­nis­te­rin sagen, wie prin­zi­pi­en­fest man in Brüs­sel so ist. Sicher muss Schott­land doch erst voll­stän­dig aus Groß­bri­tan­ni­en aus­tre­ten, bevor man „Son­die­rungs­ge­sprä­che“ in Brüs­sel auf­neh­men darf.


king_abbas329.6.2016: Dumm gelau­fen. Sein gan­zes poli­ti­sches Leben lang ver­sucht Abu Masen (Mah­mud Abbas), Isra­el das Exis­tenz­recht abzu­spre­chen und den paläs­ti­nen­si­schen Ara­bern eine Jahr­tau­sen­de alte Geschich­te anzu­dich­ten. Bei sei­nem Besuch beim sau­di­schen König über­reich­te er ein Geschenk – eine Aus­ga­be der „Pales­ti­ne Post“ von 1935. Selbst­re­dend als Beweis für die angeb­lich lan­ge Geschich­te Paläs­ti­nas. Er über­sah aller­dings, dass die­se Zei­tung seit ihrer Grün­dung im Jahr 1932 das Sprach­rohr der Zio­nis­ti­schen Bewe­gung ist, eine jüdi­sche Zei­tung also. Genau in die­ser Zei­tung pro­kla­mier­te Isra­el übri­gens 1948 sei­ne Unab­hän­gig­keit, zwei Jah­re spä­ter wur­de die Zei­tung in „Jeru­sa­lem Post“ umbe­nannt. Nach wie vor erscheint sie und infor­mier­te die eng­lisch­spra­chi­ge Welt über jüdi­sche The­men und Isra­el. Ein schö­nes Bild, wie sich bei­de Dik­ta­to­ren ehr­furchts­voll über die papier­ge­wor­de­ne zio­nis­ti­sche Bewe­gung der Juden beu­gen. Ich fin­de, für die­se außer­ge­wöhn­li­che PR-Leis­tung hat Herr Abbas ein lebens­lan­ges Frei-Abon­ne­ment verdient!


28.6.2016:  Was nicht für die Bli­cke der Öffent­lich­keit bestimm ist, ver­hül­le — des­halb tra­gen wir Hosen, Röcke, T‑Shirts und für man­che Men­schen sind beson­ders Socken sehr wich­tig. In isla­mi­schen Län­dern geht man gern noch etwas wei­ter, ich muss das hier nicht näher aus­füh­ren. Wenn noch dazu der UNO-Gene­ral­se­kre­tär Ban Ki-Moon zu Besuch kommt, zieht man sich natür­lich beson­ders schick an. Auch Din­ge, die er bes­ser nicht zu Gesicht bekommt, ver­steckt man — womög­lich bekä­me er sonst einen ande­ren (also rich­ti­gen) Ein­druck vom Gast­ge­ber. Als Ban Ki-Moon heu­te eine Schu­le im Gaza-Strei­fen besuch­te, ver­hüll­te man fol­ge­rich­tig die rie­si­ge Kar­te des „His­to­ri­schen Paläs­ti­na“ an der Wand der Schu­le. Ich inter­pre­tie­re das mal als posi­ti­ves Zei­chen. Denn wenn einem selbst­herr­li­chen Ter­ror-Regime wie der Hamas die eige­nen Lügen bereits aufs Gewis­sen drü­cken, ist das der Anfang von ihrem Ende.


25.6.2016: Nein, Herr Juncker hat nicht bei der Brit’s‑Out-Party zu tief ins Glas geschaut, das Video ist schon fast einen Monat alt. Auch wenn man die hol­län­di­schen Off-Kom­men­ta­re nicht ver­steht, Herrn Juncker ver­steht man — die Mikro­fon­tech­nik ist heu­te schon sehr aus­ge­reift. Die Back­pfei­fe als Mit­tel des poli­ti­schen Pet­tings ist aber sicher eher „Old-School“.

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24.6.2016: Ich fra­ge mich, wenn die EU eine Dampf­lo­ko­mo­ti­ve wäre, kämen Frank­reich und Deutsch­land die Rol­le des Steu­er­manns und des Hei­zers zu. Wie kommt man eigent­lich auf die Idee, dass man nun ohne den Brem­ser Groß­bri­tan­ni­en bes­ser um die Kur­ven kommt?


23.6.2016:Du kommst hier net rein“ — die Tür­kei fährt gegen­über ihrem Ver­bün­de­ten und nato-Part­ner Deutsch­land eine „har­te Tür“. Deut­schen Poli­ti­kern, die die in der Tür­kei sta­tio­nier­ten Bun­des­wehr­sol­da­ten besu­chen woll­ten, wird aus­drück­lich die Erlaub­nis ver­wei­gert. Zur Erin­ne­rung: Die Sol­da­ten sind in der Tür­kei nicht in Haft und haben auch nicht gegen die gott­ge­woll­te Groß­tür­kig­keit des Sul­tans von Anka­ra ver­sto­ßen, die­se Sol­da­ten beschüt­zen im Rah­men eines Nato-Man­dats die tür­ki­sche Bevöl­ke­rung vor mög­li­chen syri­schen Rake­ten­an­grif­fen. Da dies offen­sicht­lich nicht mehr nötig oder gar gewünscht ist, wür­de ich sagen, kommt heim, Jungs und Mädels. Und „thank you for being a friend, Recep Tayy­ip“.


18.6.2016: „…hören Sie auf, Ablass­brie­fe zu ver­tei­len“. Rana, Athe­is­tin aus Sau­di-Ara­bi­en, Flücht­ling, spricht über Flucht­ur­sa­chen, Islam, Huma­nis­mus und Moder­ne. Unbe­dingt bis zum Ende schauen.

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16.6.2016: Und immer das Bröt­chen schön flach hal­ten, mit der lin­ken Hand!

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12.6.2016: Heu­te mal ein Fund­stück aus der Ver­gan­gen­heit. Ein Inter­view mit Heinz Busch­kow­sky, dem ehe­ma­li­gen Bür­ger­meis­ter von Ber­lin-Neu­kölln mit der Augs­bur­ger All­ge­mei­nen Zei­tung vom 4.3.2015. Bemer­kens­wert zum Bei­spiel ist sei­ne Ant­wort auf die Fra­ge, ob der Islam zu Deutsch­land gehört: „Das Chris­ten­tum und das Juden­tum waren über Jahr­hun­der­te unse­re Impuls­ge­ber bei der Ent­wick­lung von Ethik, Kul­tur und Moral. Der Islam ist heu­te Teil unse­rer Lebens­wirk­lich­keit und auch ein wesent­li­cher Ein­fluss­fak­tor. Ich sehe aber nicht, dass er einen ähn­li­chen Bei­trag zur Ent­ste­hung der Bür­ger­rech­te, des Huma­nis­mus und der Auf­klä­rung geleis­tet hät­te.“  Bes­ser hät­te ich’s auch nicht sagen können.


8.6.2016: Hat er oder hat er nicht, der Bun­des­tag, eine Arme­ni­en­re­so­lu­ti­on beschlos­sen? Es gab wohl doch eher einen Deal, eine Weich­spüh­lung, einen recht­li­chen Not­aus­gang. Ähn­lich wie der 2+4‑Vertrag, der 1990 anstel­le eines Frie­dens­ver­tra­ges geschlos­sen wur­de, um dadurch mög­li­chen Repa­ra­ti­ons­zah­lun­gen an Grie­chen­land zu ent­ge­hen. Nathan Wars­zaw­ski geht der Sache in sei­nem Blog auf den Grund. Ich emp­feh­le zwei Tas­sen Kaf­fee zur Lek­tü­re, Ihre vol­le Auf­merk­sam­keit ist gefor­dert. Es lohnt sich aber!


8.6.2016: Deutsch­land hat einen Plan, so denkt es in der Tür­kei. Und der Bom­ben­ter­ror vom 7.6.2016 muss ein Teil davon sein. So zumin­dest schreibt es die Zei­tung „Günes“ wie SPON berich­tet. Der per­fi­de Plan hat natür­lich mit der Arme­ni­en­re­so­lu­ti­on zu tun, ist ja klar. Ohne einen Plan geht in Deutsch­land gar nichts, unse­re Poli­ti­ker han­deln nie „aus dem Bauch her­aus“ oder las­sen sich zu logi­schen Absur­di­tä­ten hin­rei­ßen. Die Deutsch­land­ex­per­ten in der Tür­kei rau­chen das­sel­be Kraut aus Absur­di­stan wie die Nah­ost­ex­per­ten in Deutschland.


2.6.2016: „It’s like a movie set…all front, no sub­s­tance…“ — bes­ser und kür­zer kann man den EU-Zir­kus nicht beschrei­ben. Look at this:

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25.5.2016: Nur zur Erin­ne­rung, weder die AfD noch der Zen­tral­rat der Mus­li­me haben Regie­rungs­ver­ant­wor­tung in einem Bun­des­land oder der Bun­des­re­pu­blik. Den­noch woll­te der ZdM ein klä­ren­des Wört­chen mit der AfD spre­chen, weil deren Par­tei­pro­gramm Herrn Mazyek vom ZdM zu vie­le Anre­gun­gen zu Bau­vor­schrif­ten – oder Ver­bo­te – bezüg­lich neu­er Moscheen ent­hält. Das Tref­fen war ein Kur­zes, denn Mazyek woll­te in Zukunft nicht dar­auf ver­zich­ten, die AfD im Drit­ten Reich zu ver­or­ten, wäh­rend Frau Petry par­tout nicht ein­se­hen woll­te, war­um sie das AfD-Par­tei­pro­gramm, wel­ches gera­de von den Mit­glie­dern beschlos­sen wur­de, per „ord­re de Muf­ti“ ändern soll­te. Zu einer gro­ßen Koali­ti­on AfD+ZdM wird es also lei­der nicht kom­men, ein Traum ist geplatzt.

Tipp an Herrn Mazyek: Um das Pro­gramm einer Par­tei zu ändern gibt es genau zwei Wege. Ent­we­der man unter­stützt deren poli­ti­sche Geg­ner oder man sorgt durch Par­tei­ein­trit­te für eine aus­rei­chen­de Basis von innen. Und was die Mina­ret­te angeht, die die AfD ver­bie­ten will…die gro­ße Moschee in Mek­ka und die Al Aqsa auf dem Tem­pel­berg kom­men seit über tau­send Jah­ren ohne aus – und das sind ja nicht gera­de Bruch­bu­den irgend­wo im Gewer­be­ge­biet in Hin­ter­tup­fin­gen. Kei­ne Sor­ge Herr Mazyek, Islam geht auch ohne Minarette!

Tipp an Frau Petry: Anstatt eines Gesprächs­ter­mins hät­ten Sie Herrn Mazyek eine Mit­glied­schaft anbie­ten kön­nen, damit er bes­ser auf die Inhal­te der AfD ein­wir­ken kann. Das wäre auch ein Zei­chen für Inte­gra­ti­on und Teil­ha­be gewe­sen. In der AfD könn­te Mazyek dann eine Pro­gramm­kom­mis­si­on lei­ten kön­nen, die Ände­rungs­an­trä­ge der Par­tei­ba­sis für den nächs­ten Par­tei­tag sam­melt und bear­bei­tet. Mit­ten­drin statt nur dabei.


19.5.2016: Die meis­ten Muse­en die ich ken­ne, wur­den gebaut als man bemerk­te, dass die vor­han­de­ne Kunst oder ande­re Expo­na­te und Samm­lun­gen Raum benö­ti­gen, in dem sie prä­sen­tiert wer­den kön­nen. Anders ist das in Paläs­ti­na. Hier baut man ein moder­nes Muse­um, das als Gesamt­werk für sich steht und spricht. Zunächst spricht aber Prä­si­dent Abbas: „Die­se Muse­um wird die Welt sagen, der gan­ze Welt, dass wir hier waren, und wir blei­ben hier, und wir wer­den hier blei­ben um unse­ren unab­hän­gi­gen Staat zu errich­ten“. Star­ke Wor­te bei der Eröff­nung! Da ist man gespannt dar­auf, was das Inne­re des Muse­ums für Schät­ze birgt. Um es kurz zu machen: Nichts! Es ist leer. Kei­ne Expo­na­te. Eine tau­be Nuss, eine Mogel­pa­ckung, ein PushUp-Muse­um. Eine Art auf die Spit­ze getrie­be­ner Mini­ma­lis­mus. Oder eine Meta­pher auf den Grün­dungs­my­thos Palästinas.


16.5.2016: Beim sys­te­ma­ti­schen Ver­such der Dele­gi­ti­mie­rung Isra­els set­zen man­che Paläs­ti­nen­ser gern gleich nach Moham­meds nächt­li­chem Besuch im Traum die Osma­nen in der Levan­te an. Kei­ne Juden, kei­ne Römer, nie und nir­gends. Die All­ge­mein­bil­dung, die Exis­tenz des Chris­ten­tums, Jesus im Tem­pel, der Titus­bo­gen in Rom, die Fundlage…nix da inschallah! Und nun sowas: Ein gigan­ti­scher Schatz römi­scher Mün­zen und bron­ze­ner Kunst­wer­ke direkt vor Caes­area! Was müs­sen die Juden auch im Mit­tel­meer rumstochern!


16.5.2016: Ertra­gen Sie Argu­men­te für einen Bre­x­it? Wenn Sie etwas Zeit haben, emp­feh­le ich die Lang­fas­sung eines Vide­os, von dem auf der Ach­se nur ein klei­ner Aus­schnitt zu sehen war.

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28.4.2016: Wer sagt, Prä­si­dent Erdo­gan hät­te kei­nen Humor? Beim Staats­be­such in Zagreb jeden­falls geht er auch dahin, wo’s weh tut — wenn auch nur kurz.13062468_997805883668659_1086300761776555205_n


17.4.2016: Ist Jus­tiz­prak­ti­kan­tin Mer­kel eigent­lich noch Kanz­le­rin der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land oder Gou­ver­nö­se einer tür­ki­schen Pro­vinz? Ich fra­ge das des­halb, weil Herr Erdo­gan bei der Aus­strah­lung des Böh­mer­mann­ge­dichts nicht im ZDF-Stu­dio zu Gast war. Er saß auch nicht im ZDF-Fern­seh­gar­ten oder war lecker Essen bei einem unse­rer Fern­seh­kö­che — er war mei­nes Wis­sens über­haupt nicht in Deutsch­land! §103 for­dert jedoch für sei­ne Anwen­dung, das sich der Geschmäh­te „… in amt­li­cher Eigen­schaft im Inland auf­hält“. Unser Inland, nicht seins. Bar­ba­ra Salesch, über­neh­men Sie!


14.4.2016: Die Lin­ke fie­bert in Han­no­ver dem Besuch Oba­mas zärt­lich ent­ge­gen, viel­leicht hofft man auf eine neue Flot­te von Rosi­nen­bom­bern? Dass Soli­da­ri­tät die „Zärt­lich­keit der Völ­ker“ ist, wuss­ten schon Hon­ecker und Bre­schne­jew bei ihrem berühm­ten Bru­der­küss­chen – schließ­lich schick­te der „gro­ße Bru­der Sowjet­uni­on“ lan­ge Zeit ver­bil­lig­tes Öl nach Ost­deutsch­land, dass dort gewinn­brin­gend in den Wes­ten wei­ter­ver­kauft wur­de – solan­ge bis Mos­kau merk­te, dass man das selbst genau­so gut kann und auch noch Dol­lar dabei ver­dient. Soli­da­ri­tät, die aus Almo­sen besteht, ist kei­ne. Aber Wirt­schaft haben die Lin­ken schein­bar noch nie begrif­fen. Und sol­che Pein­lich­kei­ten sind geleb­te Soli­da­ri­tät mit der Pla­ka­t­in­dus­trie! Immerhin!

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12.4.2016: Erdo­gans Zivil­kla­ge gegen Böh­mer­mann wäre genau das, was man im Sin­ne der Auf­klä­rung jetzt braucht. Ein deut­sches Gericht soll­te amt­lich Schmäh von Fak­ten tren­nen. Womög­lich treibt es Herr E. gar­nicht mit Zie­gen? Wäre ja mög­lich. Viel­leicht sperrt er aber wirk­lich unrecht­mä­ßig Jour­na­lis­ten weg, die ihre inves­ti­ga­ti­ven Fin­ger­chen nicht von den tür­ki­schen Mist­hau­fen las­sen kön­nen. Sol­ches im Urteil eines deut­schen Gerichts lesen zu kön­nen, wäre doch ein Spaß. Herr Böh­mer­mann müß­te das Urteil dann in sei­ner Sen­dung vor­le­sen und sich bei Erdo­gan und der gesam­ten Zie­gen­heit ent­schul­di­gen. Erdo­gan sich im Gegen­zug bei den ein­ge­sperr­ten Jour­na­lis­ten, nach­dem sie frei gelas­sen wur­den. Eine Win-Win-Wihihihin-Situation!


11.4.2016: Neu­es für die Rubrik Das-kann-er-doch-nicht-wirk­lich-so-gesagt-haben. Jakob Aug­stein auf SPON: „Aus gutem Grund gibt es Par­la­men­te. Sie schüt­zen die Demo­kra­tie vor dem Volk und das Volk vor sich selbst.“ Doch, hat er! Und mehr noch: „Die Schwei­zer woll­ten kei­ne Mina­ret­te, .… Ver­nünf­tig war das alles nicht — und fort­schritt­lich erst recht nicht.“ Wie ich den Fort­schritt ver­mis­se in all den rück­stän­di­gen deut­schen und ame­ri­ka­ni­schen Städ­ten, wo kei­ne Mina­ret­te zu sehen sind. Zum Glück für Fort­schritt und Ver­nunft gibt es ja Mina­ret­te in Riad, Mek­ka und Dschallalabad.


8.4.2016: Statt bei Herrn Erdo­gan anzu­ru­fen um sich von einem sati­ri­schen ZDF-Bei­trag von Jan Böh­mer­mann zu distan­zie­ren, hät­te Frau Mer­kel bei der GEZ nach­fra­gen sol­len, ob schon ein Gebüh­ren­be­scheid nach Anka­ra unter­wegs ist. Denn ZDF schau­en ohne zu bezah­len? Das geht ja garnicht!


6.4.2016: Wir leben in Zei­ten der krea­ti­ven Ideen. Wer Erfolg haben will, muss unkon­ven­tio­nell den­ken, Neu­es wagen und beim Auf­bau der Bun­ten Repu­blik Deutsch­land alle ver­füg­ba­ren gesell­schaft­li­chen Kräf­te mobi­li­sie­ren. Roland Tichy zeigt, wie man’s rich­tig macht!

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5.4.2016: Wuss­ten Sie, dass Moham­med der Befrei­er der Frau­en war? Doch, ehr­lich! Er war gera­de­zu der Gui­do Maria Kret­schmer für die Frau­en Ara­bi­ens, denn er hat sie pas­send ein­ge­klei­det: “ … [die Frau­en] waren nur spär­lich beklei­det und stan­den der Män­ner­welt für Sex zur Ver­fü­gung. Dann kam der Islam und mit ihm die Befrei­ung der Frau. Die Frau­en bedeck­ten sich, ledig­lich ihr Ehe­mann durf­te sie berüh­ren und damit erhiel­ten sie ihre Ehre und Wür­de zurück.“ Das glau­ben Sie nicht? Aber Nabil Arab sagt das, der ist Geschäfts­füh­rer der isla­mi­schen König Fay­sal Stif­tung in Basel, der muss es ja wis­sen! Man könn­te dar­aus ablei­ten, dass Ara­bi­en vor dem Islam ein Para­dies für sexu­ell über­steu­er­te Män­ner war. Seit der Ein­füh­rung des Islam bedarf es des Mär­ty­rer­to­des, um aus­rei­chend „frei ver­füg­ba­ren Sex“ zu erhal­ten. Kuri­os ist, dass so vie­le Män­ner durch Selbst­mord dort­hin zurück fin­den wol­len, wo sie ohne den Islam angeb­lich schon zu Leb­zei­ten hät­ten sein kön­nen — ein Jammer!


29.3.2016: Der tür­ki­sche Prä­si­dent Erdo­gan for­dert nun die Löschung des Extra-3-Vide­os mit der Per­si­fla­ge des Nena-Songs der „Irgend­wie, Irgend­wo, Irgend­wann“  — „Erdo­wi, Erdo­wo, Erdo­gan“. Viel­leicht soll­te im Gegen­zug die Maus ein Erklär-Video sen­den? Etwa so: Das ist ’ne Flag­ge von Nie­der­sach­sen, die mit dem Pferd, kennt ihr ja. Und nun reist die Flag­ge nach Anka­ra, um sich dort wie 2005 die Flag­ge Däne­marks ver­bren­nen zu las­sen, weil mal wie­der ein Herr­scher aus dem Nahen Osten den Begriff Mei­nungs­frei­heit falsch über­setzt hat — näm­lich mit „Frei von Meinung“.


25.3.2016: Die Mau­er aus gefühl­ter Benach­tei­li­gung und ewi­ger Opfer­rol­le bekommt auch unter Mus­li­men Ris­se. Omer Adlib ist nicht erst seit die­sen Fern­seh­bil­dern in Ägyp­ten in Gefahr. Möge Allah ihn beschüt­zen und sei­nen Geg­nern eine ordent­li­che Por­ti­on Ein­sicht in die Hir­ne senken.

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24.3.2016: Wenn ich an Frau Petry (Che­mi­ke­rin) und Frau Mer­kel (Phy­si­ke­rin) den­ke, fällt mir ein Reim aus Schul­zei­ten ein, in dem es um Expe­ri­men­te geht und den ich vor vie­len Jah­ren gehört habe: „Che­mie ist das was knallt und stinkt, Phy­sik ist das, was nie gelingt“. Sor­ry, aber der muss­te ein­fach mal raus. 🙂


Fra­ge an Groß­i­mam Ahmad Moham­mad al-Tay­y­eb, der bei sei­ner Anspra­che am 15.3.2016 im Bun­des­tag erklär­te, dass ein mus­li­mi­scher Ehe­mann laut Scha­ria sei­ner jüdi­schen oder christ­li­chen Frau die Aus­übung ihrer Reli­gi­on nicht ver­bie­ten dür­fe: Wie steht die Sache, wenn der Ehe­mann Jude oder Christ und die Ehe­frau Mus­li­ma ist? Las­sen Sie mich ant­wor­ten, sehr geehr­ter Imam. Sol­che Fäl­le sieht die Scha­ria nicht vor! Erzäh­len Sie uns also nichts über die Gleich­be­rech­ti­gung der Frau im Islam!


15.3.2016, Fra­ge an Herrn Gabri­el: Wenn die Wäh­ler eine Par­tei für die Poli­tik bestra­fen, die sie macht, war­um soll­ten die Wäh­ler die­se Par­tei in der Zukunft unter­stüt­zen, wenn die­se ihre Poli­tik nicht ändert?


Peter Tau­ber, CDU Gene­ral­se­kre­tär am 13.3.2016 bei May­brit Ill­ner: „24% Wäh­ler für die AfD bedeu­ten, dass 76% der Wäh­ler mit der AfD nichts zu tun haben wol­len…“ – Herr Tau­ber, ist Ihnen klar, dass 73% der Wäh­ler in Baden-Würt­tem­berg, 68% der Wäh­ler in Rhein­land-Pfalz und 70% der Wäh­ler in Sach­sen-Anhalt das­sel­be von der CDU denken?


PHOENIX, 11.3.2016: Da wo Jakob Aug­stein sei­ne SPON-Kolum­ne mit einem Spar­rings­part­ner bespre­chen darf (Aug­stein & Blo­me), erklang vom hyper­ak­ti­ven Meis­ter erhel­len­des über Pri­va­ti­sie­run­gen: „Was frü­her allen gehör­te, gehört plötz­lich weni­gen“. Ein Klas­si­ker, den Leu­te nie benut­zen wür­den, die mal in der DDR gelebt haben. Dort galt eher „Was allen Gehört, gehört kei­nem“ — oder wie es gewitz­te­re Zeit­ge­nos­sen ablei­te­ten: „Was dem Staat gehört, gehört allen. Was allen gehört, gehört auch mir. Was mir gehört, geht dich nichts an“.


PHOENIX, 9.3.2016: Zwei Fra­gen an Mar­tin Schulz nach sei­nem PHOE­NIX-Inter­view:
1. Wenn man Flücht­lin­ge auf den grie­chi­schen Inseln auf­greift, nach­dem sie von Schlep­pern dort­hin gebracht und um viel Geld erleich­tert wur­den, wo genau ist die Ver­ein­ba­rung mit der Tür­kei dann ein „Schlag gegen die Schlepperbanden“?
2. Wenn die Ungarn laut Ver­ein­ba­rung nur 1920 Flücht­lin­ge auf­neh­men müss­ten, dass aber eine so lächer­lich klei­ne Zahl ist, wor­über regen sich dann alle auf, wenn die Ungarn nicht mitspielen?


Wer Flücht­lings­kon­tin­gen­te für alle EU-Län­der for­dert, muss in der Kon­se­quenz die Gren­zen den­noch schlie­ßen. Dann um zu ver­hin­dern, dass die ver­teil­ten Men­schen sich letzt­lich doch dort­hin bege­ben, wohin sie eigent­lich wol­len: nach Deutsch­land und Schwe­den. (Fazit aus „Anne Will“ vom 6.3.2016)


BILD, 3.3.2016. Die Zei­tung mit den vier Buch­sta­ben fragt bei den Grü­nen nach, wie es zur Aus­la­dung Hen­ryk M. Bro­ders aus der Münch­ner Run­de vom 1.3.2016 kam. Die Begrün­dung der Spre­che­rin der Grü­nen soll­te man in Epoxid­harz ein­schlie­ßen, glatt polie­ren und Frau Roth zum Geschenk machen: „Das Niveau, das er wählt, um sich mit ihr aus­ein­an­der­zu­set­zen, ist nicht ihr Niveau.” Seit Jah­ren gebe es „Belei­di­gun­gen jen­seits der Gür­tel­li­nie“ und auch poli­tisch sei eine Dis­kus­si­on mit Bro­der nicht möglich.

Ehr­li­cher kann Selbst­kri­tik nicht sein, Frau Roth. hier der Link zum Text


2.3.2016, ZDF-Aus­lands­jour­nal-Spe­zi­al. Ant­je Pie­per, kor­rekt ver­schlei­ert aber an der Stim­me erkannt, fragt sau­di­sche Pas­san­ten in Riad „Was wür­den Sie in Sau­di-Ara­bi­en ändern?“ – ein Pas­sant ant­wor­tet „Sau­di-Ara­bi­en ist fried­lich. Hier gibt es kei­ne Ter­ro­ris­ten! Die gehen alle ins Ausland.“


2.3.2016: Wozu machen voll­ver­schlei­er­te Frau­en in Sau­di-Ara­bi­en eigent­lich Selfis?


 

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