Seit zwölf Jah­ren gibt es die Islam­kon­fe­renz nun schon. Es han­delt sich dabei um eine Initia­ti­ve des Innen­mi­nis­te­ri­ums, um fol­gen­de The­men­schwer­punk­te zu bear­bei­ten: Prä­ven­ti­ons­ar­beit mit Jugend­li­chen (Stich­wort: Radi­ka­li­sie­rung, Anti­se­mi­tis­mus), Fort­bil­dung von reli­giö­sem Per­so­nal (Stich­wort: was leh­ren die Ima­me und wer bezahlt sie), Rol­len­bil­der in mus­li­mi­schen Milieus (Stich­wort: Rol­le von Frau­en und Mäd­chen, Eman­zi­pa­ti­on, patri­ar­cha­le Struk­tu­ren) und bes­se­re Inte­gra­ti­on (Stich­wort: Arbeits­markt, wie­der­um Eman­zi­pa­ti­on). Der Staat glaub­te, für all dies Ansprech­part­ner zu benö­ti­gen und beging damit den Kar­di­nal­feh­ler, über das eher will­kür­li­che Grup­pen­merk­mal „mus­li­misch“ mit Pro­gram­men, Auf­merk­sam­keit und natür­lich Geld zu locken. Die­sem Lock­ruf folg­ten vor allem die isla­mi­schen Ver­bän­de, auch wenn die­se kei­nes­wegs für sich in Anspruch neh­men kön­nen, eine Mehr­heit der Mus­li­me in Deutsch­land zu ver­tre­ten. Ich hal­te die gan­ze Kon­fe­renz für obso­let, weil ich die Insti­tu­tio­na­li­sie­rung und Ver­flech­tung der Islam­ver­bän­de mit der Poli­tik für gefähr­lich hal­te. Zudem ist die Kon­fe­renz in mei­nen Augen in sämt­li­chen Schwer­punkt­the­men kei­nen Schritt vor­an­ge­kom­men. Aber nu isse halt da, wie die Kanz­le­rin sagen wür­de. Der Innen­mi­nis­ter hat kei­ne Chan­ce, also soll­te er sie nut­zen! Denn bei allem was jetzt kommt, muss immer klar sein: es ist sei­ne Ver­an­stal­tung! Er läd ein, er bezahlt die Musik, er hat den gan­zen Klim­bim ins Leben gerufen.

Ein türkischer „Think Tank“ läd durch

Bil­dung ist der Schlüs­sel, so sagt man. Es gab sogar mal eine Kanz­le­rin, die unser Land in „Bil­dungs­re­pu­blik Deutsch­land“ umbe­nannt hat­te. In allen Sonn­tags­re­den, die stets in Kon­gress­hal­len und nicht unter brö­ckeln­dem Putz in Klas­sen­räu­men gehal­ten wer­den, schwö­ren Poli­ti­ker hei­li­ge Eide auf unse­re Zukunft, die in der Bil­dung läge. Aus­weis des Bil­dungs­er­fol­ges sind am Ende natür­lich aka­de­mi­sche Meri­ten und wenn ein Ver­ein, der sich selbst als Think Tank bezeich­net und das Wort „Aka­de­mi­ker“ im Namen hat, das gro­ße Wort führt, wer­den die Men­schen auf­merk­sam. Die Rede ist vom DTA, dem Ver­ein „Deutsch-Tür­ki­scher Aka­de­mi­ker“. Die Web­sei­te ist sehr auf­schluss­reich und belegt anhand eini­ger geschickt geschrie­be­ner Tex­te die Agen­da die­ses Think-Tanks: Prä­si­dent Erdo­gan poren­tief rein­zu­wa­schen. Es sei kein Isla­mist und ste­he auch den Mus­lim­brü­dern nicht nahe. Er habe viel­leicht ein klei­nes Pro­blem mit auto­ri­tä­ren Ten­den­zen, aber bit­te schön…wer hat das nicht! Die Tür­kei ist nach Dar­stel­lung der DTA ein säku­la­rer Mus­ter­staat, gera­de im Ver­gleich mit dem nicht säku­la­ren Deutsch­land. Hier zwei Bei­spie­le für die geschick­te Propaganda.

In der Sati­re „PEGIDA hat­te Recht. Wir hat­ten Unrecht“ nimmt der Autor die islam­kri­ti­schen Befind­lich­kei­ten von Pegi­da aus­ein­an­der, indem er ihnen die Top-5-Län­der der Zuwan­de­rung im Jahr 2013 um die Ohren schlägt. Und in der Tat ist es lus­tig, wenn wir lesen, dass die­se Län­der fol­gen­de sind: Polen, Rumä­ni­en, Bul­ga­ri­en, Ita­li­en und Spa­ni­en. Die Tür­kei ver­zeich­ne­te 2013 net­to sogar eine Abwan­de­rung aus Deutsch­land. Lus­tig, die­se Pegi­dis­ten, oder? Nun sind deren Demos eigent­lich das, was ich als „not my cup of tea“ bezeich­nen wür­de, aber ehr­lich soll­te man schon sein: Pegi­da wur­de erst im Dezem­ber 2014 (!!) gegrün­det, nach­dem die Zuwan­de­rung genau in die­sem Jahr erheb­lich zunahm – und zwar nicht die aus EU-Län­dern, zwi­schen denen Per­so­nen­frei­zü­gig­keit ohne­hin eine Selbst­ver­ständ­lich­keit ist. Fazit: Lus­tig geschrie­ben, aber damit die Poin­te passt, muss­te man die Daten­ba­sis vor die Grün­dung von Pegi­da zurück­da­tie­ren. Nicht gera­de fair, wür­de ich sagen. Aber was das angeht, liegt die Mess­lat­te ange­sichts von Heu­te-Show und eXtra3 ja auch nicht gera­de hoch im Moment. Sati­re darf eben alles, auch Blöd­sinn komisch finden.

Ein wei­te­rer DTA-Arti­kel betrifft das Hand­zei­chen, dass der tür­ki­sche Prä­si­dent gern ver­wen­det und das als Rab­bia­gruß bezeich­net wird. Nach all­ge­mei­ner Auf­fas­sung han­delt es sich um ein Erken­nungs­merk­mal oder eine Sym­pa­thie­be­kun­dung für die isla­mis­ti­schen Mus­lim­brü­dern und bezieht sich mit den vier abge­spreiz­ten Fin­gern auf die vier Säu­len* des Islam. Man kommt auch bei DTA nicht umhin, den Ursprung des Gru­ßes auf die Gescheh­nis­se am „Rabia-al-Ada­wi­ja-Platz“ in Kai­ro zurück­zu­füh­ren, wo am 14. August 2013 das Mili­tär unter as-Sisi das Pro­test­la­ger der Mus­lim­brü­der, also der Anhän­ger des gestürz­ten Mur­si, mit bru­ta­ler Gewalt räum­te. Seit­dem ver­wen­det Erdo­gan die­sen Soli­da­ri­täts­gruß. Es ist kein Geheim­nis, wem in Ägyp­ten sei­ne Sym­pa­thie galt und war­um. Der DTA erklärt nun, die Inter­pre­ta­ti­on des Rab­bia-Gru­ßes als isla­mis­tisch ver­bie­te sich des­halb. Sie haben ver­passt, wie das begrün­det wird? Nein, haben Sie nicht! Es wird nicht begrün­det, sie sol­len das ein­fach glauben.

Kritiker-Gate

Aber ver­las­sen wir die Web­sei­te des DTA und keh­ren zurück zur Islam­kon­fe­renz des Innen­mi­nis­ters, die in die­sem Jahr eini­ges zu bie­ten hat­te. Zum Bei­spiel die Tat­sa­che, dass der Minis­ter auch erklär­te Kri­ti­ker und Refor­mer des Islam wie Sey­ran Ateş, Ahmad Man­sour und Hamed Abdel Samad ein­ge­la­den hat­te. Nichts logi­scher als das, sagen Sie? Sehe ich auch so. Nicht jedoch die DTA, die ihren gan­zen Hass auf die­se drei Kri­ti­ker kaum in Wor­te fas­sen konn­te (sie­he Gift­schrank wei­ter unten). Islam­kri­ti­ker bei einer Islam­kon­fe­renz? Seit wann sei denn sowas erlaubt! Wir, die teil­neh­men­den Mus­li­me erwar­ten Respekt – und der drü­cke sich gefäl­ligst dar­in aus, dass nur Leu­te anwe­send sind, die den Islam für eine groß­ar­ti­ge, per­fek­te Sache hal­ten und nichts dar­an aus­zu­set­zen haben.

Die Islam­kon­fe­renz soll nach dem Wil­len der DTA eine ein­zi­ge Hul­di­gung des Islam sein, bei der die Anwe­sen­den Nicht-Mus­li­me den erlauch­ten Ver­tre­tern des insti­tu­tio­na­li­sier­ten Islam Gast­ge­schen­ke, Erge­ben­heits­adres­sen und Bar­schecks über­rei­chen. Kri­tik ist unnö­tig, Kri­ti­ker auch. Lie­ber frot­zelt man über die Sicher­heits­maß­nah­men, unter denen Ateş, Man­sour und Abdel-Samad leben müs­sen – und zwar des­halb, weil sie vor radi­ka­li­sier­ten Isla­mis­ten geschützt wer­den müs­sen. Lesen Sie dazu auch den Bericht von Hamed Abdel-Samad zu sei­nen Beob­ach­tun­gen auf der Kon­fe­renz. Mei­nes Wis­sens ist nie­mand bei der DTA Abdel-Samad bei­gesprun­gen, als eine Fat­wa sei­nen Tod for­der­te. Nie­mand von den ach so fried­li­chen Insti­tu­tio­nen, die sich bei der Islam­kon­fe­renz die Fin­ger ver­gol­den las­sen, sprang Sey­ran Ateş bei, als sie in Ber­lin ihre libe­ra­le Moschee grün­de­te. Im Gegen­teil. Man spot­tet, man sti­chelt, man hetzt. Kri­ti­ker uner­wünscht. Wer am Leben hängt, darf den Islam eben nicht kritisieren.

Blutwurstgate

Eine der Spei­sen, die auf der Kon­fe­renz gereicht wur­den, lies bei der DTA die nächs­te Siche­rung durch­bren­nen: Blut­wurst. Nun kann auch ich dar­in kei­ne Deli­ka­tes­se ent­de­cken und wür­de lie­ber Kohl­dampf schie­ben, als mich je zum Ver­zehr über­win­den zu kön­nen – aber mei­ne Flönz-Absenz hat kei­ne reli­giö­sen, son­dern empi­ri­sche Grün­de. Aller­dings scheint die DTA anzu­neh­men, dass aus­schließ­lich Mus­li­me auf der Kon­fe­renz zu bekös­ti­gen waren und stellt die Sache dar, als hät­te es aus­schließ­lich Blut­wurst gege­ben. Bei­des war nicht der Fall und ich fra­ge mich, wie man nur so unsou­ve­rän sein kann, die­se Peti­tes­se der­art hoch­zu­spie­len. Doch das Schau­spiel ist bezeich­nend für die tat­säch­li­che Agen­da vie­ler mus­li­mi­scher Ver­ei­ne und Ver­bän­de. Beson­ders jener, die sich auf der Islam­kon­fe­renz am lau­tes­ten gebärden.

Man möch­te das gan­ze Land und alle Aspek­te des Lebens zu einem „Safe-Space“ für mus­li­mi­sche Befind­lich­kei­ten machen. Eine „Rück­sicht“ hier, eine „Tole­ranz“ dort, eine „Regel­än­de­rung“ da. Das Essen muss halal sein, wenn Mus­li­me in der Nähe sind, alle Deut­schen fas­ten den Rama­dan mit oder neh­men „Rück­sicht“, indem sie nicht in der Öffent­lich­keit essen oder rau­chen. Und das Lamm zum Opfer­fest möch­te man dort schlach­ten dür­fen, wo am nächs­ten Tag wie­der Demons­tra­tio­nen für Tier­rech­te statt­fin­den kön­nen. Wer dar­an etwas aus­zu­set­zen hat, ist ein isla­mo­pho­ber Ras­sist! Auf die­se Wei­se erleich­tert, ja, erzwingt man gera­de­zu die Ent­ste­hung einer voll­stän­di­gen und all­um­fas­sen­den Parallelgesellschaft.

Die Agen­da des Innen­mi­nis­te­ri­ums ist geschei­tert und die Hoff­nung, die man dort in die Islam­kon­fe­renz setz­te, löst sich mehr und mehr im Dis­senz auf. Statt die Inte­gra­ti­on zu för­dern, sorgt man für die Ewig­keits­ga­ran­tie einer immer extre­mer wer­den­den Opfer­hal­tung von mus­li­mi­schen Schnee­flöck­chen, die ihren Migra­ti­ons­hin­ter­grund mehr und mehr zum Vor­der­grund machen, je län­ger sie die Migra­ti­on als sol­che hin­ter sich gelas­sen haben müss­ten. Man ist Mus­lim und Aka­de­mi­ker, Mus­li­ma und Frau, Mus­lim und Fuß­bal­ler, Mus­lim und Deut­scher, wobei Mus­lim immer vorn steht und die pri­mä­re Grup­pen­zu­ge­hö­rig­keit defi­niert. Man bezeich­net sich zwar gern als deutsch und ver­weist auf Geburts­ort und Pass, stellt die­ser Iden­ti­tät jedoch zu jeder Zeit das Mus­li­misch­sein als sinn­be­stim­mend vor­an. Lei­der spielt die Poli­tik die­ses Spiel mit und spen­det reich­lich Auf­merk­sam­keit und Geld. Fürs „Frau sein“ gibt es kei­ne För­de­rung – Mus­li­ma und Frau sein, hilft wei­ter. Die unge­fil­ter­te deut­sche Rea­li­tät, so ler­nen wir aus der Cau­sa „Blut­wurst“, ist für Mus­li­me unzu­mut­bar. Rei­sen­de und sich ekeln­de soll man bekannt­lich nicht auf­hal­ten, denn das ist es, was wir anzu­bie­ten haben: Gel­sen­kir­chen, Kölsch, Leber­käs und Flönz. Wir wer­den uns nicht ändern. Schon gar nicht, wenn man uns so „freund­lich” dar­um bit­tet, wie der DTA.

Güler-Gate

Könn­te man die Sache mit der Blut­wurst noch als etwas abtun, dass jeman­dem nur des­halb den Tag ver­sau­en kann, weil er sich dar­an gewöhnt hat, beim kleins­ten Weh­weh­chen nach der Nan­ny zu grei­nen, ist der drit­te Satz des Empö­rungs­kon­zer­tes ein­fach eine Frech­heit, die exakt die Gren­ze zwi­schen Kul­tur und Zivi­li­sa­ti­on auf­zeigt. Denn in wel­cher ver­ächt­li­chen, sexis­ti­schen und in jeder Sil­be unan­ge­mes­se­nen Wei­se sich der DTA über Serap Güler äußer­te, hät­te dem Ver­fas­ser von mei­ner Sei­te noch vor hun­dert Jah­ren eine Ein­la­dung auf die vom Früh­tau feuch­te Wie­se mit­hil­fe eines kalbs­le­der­nen Hand­schuhs ein­ge­bracht. Jeder nur ein Sekundant.

Was muss­te pas­sie­ren, um zu bewir­ken, dass bei den „steu­er­zah­len­den Musel­ma­nen“ der­art die Siche­rung des Anstan­des durch­brann­te? Frau Güler, ihres Amtes Staats­se­kre­tä­rin für Inte­gra­ti­on in NRW und Mit­glied der CDU, nahm eben­falls in offi­zi­el­ler Mis­si­on an der Kon­fe­renz teil. Statt jedoch im Hijab auf­zu­tre­ten, wie das die DTA viel­leicht als sitt­lich anstän­dig und einer Mus­li­ma gezie­mend ansieht, trug Güler ein kur­zes Kleid. Dies trug ihr Auf­merk­sam­keit auf unters­tem Pen­nä­ler­ni­veau ein und die Aka­de­mi­ker von der DTA ergin­gen sich in Mut­ma­ßun­gen über „post­mens­trua­le Wech­sel­jahr­s­yn­dro­me“ und stell­ten Ver­mu­tun­gen über die Far­be und Beschaf­fen­heit von Gülers Unter­wä­sche an.

Spä­tes­tens bei die­sen Ent­glei­sun­gen ist der Beweis erbracht, dass Bil­dung eben doch nicht alles ist und die deutsch-tür­ki­schen Aka­de­mi­ker – oder doch zumin­dest eini­ge davon – nicht in der Lage sind, die tra­di­tio­nel­le und vom Islam min­des­tens ver­stärk­te Gering­schät­zung von Frau­en aus den har­ten Schä­deln zu krie­gen. Ein extra gro­ßes Pro­blem hat man offen­sicht­lich mit tür­kisch-stäm­mi­gen Frau­en, die sich ganz selbst­ver­ständ­lich wie bio­deut­sche Frau­en klei­den. Aber um genau das abzu­stel­len, gibt es doch seit zwölf Jah­ren die Islam­kon­fe­renz! Wenn es aber sogar noch in den Köp­fen von tür­kisch-deut­schen Aka­de­mi­kern der­art fins­ter aus­sieht, was genau wur­de da eigent­lich all die Jah­re über gemacht, außer sich in immer neu­en For­men und auf immer mehr Kon­fe­ren­zen vom Staat pam­pern zu lassen?

An Sey­ran Ateş, Ahmad Man­sour und Hamed Abdel Samad: Bit­te machen Sie wei­ter! Solan­ge Sie auf Kon­fe­ren­zen wie die­ser nur mit Per­so­nen­schutz auf­tre­ten kön­nen, ist noch nichts erreicht.

An Serap Güler: Ich bin nicht immer mit Ihnen einer Mei­nung, das tut in die­sem Fall jedoch nichts zur Sache. Es ist ihr gutes Recht, sich so zu klei­den, wie Sie es für ange­mes­sen hal­ten. Aber Sie wären in der Poli­tik nicht so weit gekom­men, wenn Sie sich von Ihrer Her­kunft und der Denk­wei­se der dort vor­herr­schen­den Struk­tu­ren nicht weit genug eman­zi­piert hät­ten. Dafür haben Sie sich mei­nen ehr­li­chen Respekt ver­dient. Respekt für Leis­tung, wie in unse­rer Gesell­schaft üblich. Nicht die Art Respekt, die von der DTA ver­misst wird, wenn sie Blut­wurst schnuppert.

An die DTA: Wenn Ihnen der Gast­ge­ber, des­sen Gäs­te und das Cate­ring nicht pas­sen, rich­ten Sie Ihre Kon­fe­ren­zen gefäl­ligst selbst aus! Auf eige­ne Kos­ten bit­te. Ihre fle­gel­haf­ten Äuße­run­gen über Kri­ti­ker des Islam und Frau Güler waren das Aller­letz­te und sind zivi­li­sier­ter Men­schen, die sich noch dazu Aka­de­mi­ker nen­nen, unwür­dig. Um ihre Wor­te zu ver­wen­den: Wir erwar­ten Aufklärung!


Da der Bei­trag der DTA auf Face­book mitt­ler­wei­le gelöscht oder auf pri­vat gestellt wur­de, ist er der­zeit nicht mehr abruf­bar. Ich kann nur hof­fen, dass dort jetzt so rich­tig die Hüt­te brennt – ver­dient hät­te man es. Aller­dings bin ich der Mei­nung, dass man die­ses Kon­vo­lut aus Belei­di­gun­gen, schlech­tem Deutsch und puber­tä­ren Unver­schämt­hei­ten atom­bom­ben­si­cher auf­be­wah­ren soll­te, um eines Tages zu bele­gen, was tür­kisch-deut­sche Aka­de­mi­ker im Jahr 2018 schrie­ben, wäh­rend sie die Mei­nung ver­tra­ten, die Deut­schen täten nicht genug für den Islam und die Inte­gra­ti­on. Damit mei­ne Leser also wis­sen, war­um ich mich hier so auf­re­ge, gebe ich den DTA-Text unbe­ar­bei­tet und ohne wei­te­re Kom­men­ta­re hier wieder.

============ Gift­schrank auf ============

++ Deut­sche Islam Konferenz ++

Sehr geehr­ter Herr Bundesinnenminister,

wir hät­ten es zwar nicht für mög­lich gehal­ten aber es ist geschehen:

Unter ihrer Schirm­herr­schaft hat die Pein­lich­keit der Maku­la­tur eines Dia­log­wil­lens mit Mus­li­men in Deutsch­land tat­säch­lich die vor­he­ri­gen Thea­ter­stü­cke übertroffen. 
Aller­dings waren in den vor­he­ri­gen Anläu­fen zumin­dest rudi­men­tä­re Ansät­ze von gegen­sei­ti­gem Respekt und Ver­su­che von Empa­thie­be­kun­dun­gen zu erkennen.

Unter ihrer Schirm­herr­schaft ist sowohl der Respekt als auch die Empa­thie voll­ends ver­lo­ren gegangen. 
Die gan­ze Show wirk­te eher wie ein Ver­such die Bun­des­ver­fas­sung zu unter­mi­nie­ren, indem man als exe­ku­ti­ve Staats­ge­walt mün­di­gen Men­schen mit dem Deck­man­tel des Dia­log­ver­su­ches vor­schreibt , wie sie ihre Reli­gi­on aus­zu­üben haben. 

Die Faux­pas ( wir nen­nen das mal mit guten Wil­len bewusst so ) die Sie und Ihr Orga­ni­sa­ti­ons­ko­mi­tee sich geleis­tet haben, ver­sto­ßen nicht nur gegen die Wert­vor­stel­lun­gen von Mus­li­men son­dern von jedem Men­schen mit anstän­di­gen Manie­ren der gewis­se Min­dest­an­for­de­run­gen an sei­nen Gast­ge­ber hat.

Wir wür­den uns freu­en , wenn Sie uns fol­gen­de Fra­gen beant­wor­ten könnten :

1. In den letz­ten Mona­ten haben Sie ent­ge­gen der Äuße­run­gen der Bun­des­kanz­le­rin gesagt, dass der Islam nicht zu Deutsch­land gehört. Auf der Islam­kon­fe­renz war aller­dings die Bot­schaft das Mus­li­me zu Deutsch­land gehörten.
Wie dif­fe­ren­zie­ren Sie das ? 
Sehen Sie dort kei­nen kau­sa­len Wider­spruch ? Kön­nen sie kei­nen Zusam­men­hang zwi­schen dem Islam und Mus­li­men finden ? 
Ich mei­ne was ist ein Mus­lim ohne Islam ? 
Müs­sen wir uns das so vor­stel­len wie Christ ohne Chris­ten­tum oder 56 pro­zen­ti­gen Whis­ky ohne Alko­hol , wie ein Fern­se­her ohne Bildschirm ? 

2. Unter ihren Gäs­ten waren Per­so­nen wie die Frau Sey­ran Ateş, Hamed Abdel Samet etc. die auf offen­sicht­lich ras­sis­ti­schen und isla­mo­pho­ben Platt­for­men der AFD und der öster­rei­chi­schen FPÖ ger­ne gese­he­ne Gäs­te sind. 
Was mei­nen Sie wie sich ihre übri­gen Gäs­te gefühlt haben, als Sie die­se obsku­ren Gestal­ten – die jedem Mus­lim die ihrem eige­nen sozio­lo­gi­schen Colour nicht in den Kra­gen passt als min­der­wer­ti­ge Men­schen dif­fa­mie­ren – in einer Dia­log­platt­form vor die Nase gesetzt haben ? 

3. Muss­ten die­se offen­sicht­lich isla­mo­pho­ben Gestal­ten – die schon durch ihre Anwe­sen­heit jede kon­struk­ti­ve Platt­form abwer­ten – dann auch wirk­lich mit 15 Per­so­nen­schüt­zern des LKA‘s antanzen ? 

Herr Bun­des­in­nen­mi­nis­ter, kön­nen Sie als Schirm­herr nicht für die Sicher­heit ihrer Gäs­te sorgen ? 
Haben Sie das das sel­ber nicht im Griff ? 
Was haben die Per­so­nen wie Sey­ran Ateş mit ihren kon­spi­ra­ti­ven Anhang von den übri­gen gela­de­nen Gäs­ten zu befürch­ten gehabt ? Fürch­te­ten Sie etwa das sich z.B. der Herr Aiman A. Mazyek vom Zen­tral­rat der Mus­li­me spon­tan in die Luft sprengt ?

5. Was war mit der Nord­rhein-West­fä­li­schen Inte­gra­ti­ons­mi­nis­te­rin los der Frau Güler los ? 
Wur­de sie spon­tan in ihren jun­gen Jah­ren von plötz­li­chen post­mens­trua­len Wech­sel­jahr­s­yn­dro­men über­rascht und woll­te auf der Islam-Kon­fe­renz mal auf gut Deutsch „Die Sau raus las­sen“ oder war das der arm­se­li­ge Ver­such ihre Kri­tik von isla­mi­scher Klei­dung bei Frau­en mit einem gänz­li­chen Wider­spruch zu bril­lie­ren, in dem Sie „tie­fe Ein­bli­cke“ in ihre Per­sön­lich­keits­stö­rung gewährte ? 

Hat­ten Sie nicht das Gefühl das sich die Frau Güler im Novem­ber erkäl­tet bei dem weni­gen was sie auf der Islam­kon­fe­renz anhatte ? 

Herr Bun­des­in­nen­mi­nis­ter , es lau­fen – spe­zi­ell in der männ­li­chen Com­mu­ni­ty – noch bis zur Stun­de wet­ten ob die Frau Güler einen Schlüp­fer ange­habt hat oder nicht. 
Wir erwar­ten Aufklärung ! 

Herr Bun­des­in­nen­mi­nis­ter hat­ten sie nicht zwi­schen­durch mal die Befürch­tung das sich Frau Güler in ihre Rol­le als Kim Basin­ger bei „Basic – Instinct ver­tieft und für einen kur­zen Augen­blick die Bei­ne spreizt und Sie nun­mehr voll­kom­men aus dem Kon­zept bringt ? 
Sicher hat kei­ner von der Frau Güler erwar­tet das sie sich ver­stellt , aber läuft sie tat­säch­lich auch in ihrem offi­zi­el­len Arbeits­platz und sons­ti­gen for­mel­len Anläs­sen so rum ? 

5. Sie haben auf der Islam-Kon­fe­renz Schwei­ne­fleisch im Buf­fet ser­vie­ren las­sen. War das jetzt ein pein­li­cher Ver­such den Musel­man­nen zu zei­gen wo der Ham­mer hängt, und was ihre Erwar­tungs­hal­tung ist, oder haben Sie die Orga­ni­sa­ti­on des Cate­rings einem unter­durch­schnitt­lich intel­li­gen­ten Schim­pan­sen überlassen ? 

Wenn das nicht der Fall sein sollte: 
Pla­nen Sie die­se Schwei­ne­rei ( die Ser­vie­rung ist gemeint) dem­nächst auch beim Zen­tral­rat der Juden durchzuziehen ? 
Oder möch­ten Sie alter­na­tiv auf einer Ver­samm­lung mit Hin­dus etwa fri­sche Kuh ser­vie­ren las­sen um eige­ne mani­fes­tier­te Min­der­wer­tig­keits­kom­ple­xe auf eine per­fi­de Art und Wei­se zu bekämpfen ? 

Wir wür­den Sie sich eigent­lich füh­len , wenn ihnen z.B bei einem Staats­be­such in einem fern­öst­li­chen Land eine loka­le Köst­lich­keit wie gepö­kel­te Rat­te oder ähn­li­ches von ihrem Gast­ge­ber ( bewusst ) ange­bo­ten wird ? 

Mit vor­züg­li­cher Hochachtung 

Die steu­er­zah­len­den Muselmanen

Deutsch-Tür­ki­sche Aka­de­mi­ker e.V (DTA)

============  Gift­schrank wie­der zu ============

* Kor­rek­tur: ein Leser wand­te völ­lig zurecht ein, dass der Islam nicht vier, son­dern fünf „Säu­len” habe. Eine ist mir in der Eile wohl umge­fal­len. Ich dach­te nur an die vier abge­spreiz­ten Fin­ger. Die Inter­pre­ta­ti­on, auf die ich mich bezie­he, nimmt sieht den quer lie­gen­den Dau­men als Säu­le „Glau­bens­be­kennt­nis”, auf dem ja die vier ande­ren Säu­len (Pflicht­ge­bet, Hadsch, Armen­spen­de, Rama­dan) aufsetzen.

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22 Kommentare

  1. In der Tat hat­te ich den Text der Aka­de­mi­ker in der Frü­he erst ein­mal für über­zeich­ne­te Sati­re gehal­ten. Spä­ter war der Bei­trag auf FB dann gelöscht. Oh weh … kann man da nur sagen. 🙁

    • Da fällt mir ein:

      Ihr soll­tet mög­lichst immer Archiv­links nut­zen, wenn Ihr etwas aus dem Main­stream verlinkt. 

      - Es ist bei Archiv­links nicht mehr ein­fach mög­lich, den Inhalt zu ver­än­dern, oder den Zugang zu sper­ren. Die Medi­en ver­än­dern den Text ihrer Arti­kel ger­ne eini­ge Tage nach­dem sie ihn ver­öf­fent­licht haben, um Rich­tig­stel­lun­gen zu ver­mei­den, und Shit­s­torms den Wind aus den Segeln zu neh­men, sofern gro­ber Bull­shit im Arti­kel stand. Dies ist bei Archiv­links nicht möglich.
      – Es ent­zieht dem Main­stream Wer­be­ein­nah­men, wenn man nicht mehr deren Sei­ten auf­ruft, son­dern die Internetarchive.

      • Da hat­ter recht, der Rolf. Einen sol­chen Fall von „arg­lis­ti­ger Ände­rung” hab ich selbst schon erlebt und hat­te dann die Beweis­last, ein Zitat zu bele­gen. Ohne Archiv­ein­trag fast unmög­lich in Zei­ten von Database-Publishing.

  2. Der Islam ist solch ein freu­de­ver­sau­en­des The­ma, dass es kaum aus­zu­hal­ten ist.

    Um mich nach dem Stu­di­um die­ses Drecks wie­der eini­ger­mas­sen wohl zu füh­len, habe ich es mir ange­wöhnt, mich mit etwas erfreu­li­chem wie­der auf­zu­bau­en, wie zum Bei­spiel die­ser Web­sei­te in mei­ner Nachbarschaft:

    https://www.clarksorganicbutchery.co.nz/products/free-range-pork/

    Orga­nisch, so wie ich, und mund­wäs­sernd, auch wie ich. ;-P

    Dann ist die Welt wie­der in Ord­nung. Uff!

  3. Wenn das im „Gift­schrank” Dar­ge­bo­te­ne für das Anstands­ni­veau und den geis­ti­gen Hori­zont tür­ki­scher „Aka­de­mi­ker” reprä­sen­ta­tiv sein soll­te, dann möch­te ich lie­ber nichts Wei­te­res über das Niveau tür­ki­scher Nicht-Aka­de­mi­ker erfah­ren. Aus Film und Fern­se­hen immer­hin bekannt ist mir „Isch fig­ge dei­ne Mudda!”

  4. Sehr geehr­te Damen und Herren,
    vie­len Dank für die Veröffentlichung.
    Ich wer­de hel­fen, die­se „Stellungnahme„gegen Frau­en und kri­ti­sche Mus­li­me inter­es­sier­ten Per­so­nen zugäng­lich zu machen.
    Fehlt eigent­lich nur noch eine Ver­öf­fent­li­chung der Mitglieder-Liste.
    Selamlar
    S.

  5. Herr Innen­mi­nis­ter,
    dass geht so aber gar nicht: Sie kon­trol­lie­ren wirk­lich nicht, ob Frau Güler Unter­wä­sche trägt oder nicht? Wer gewinnt denn nun die Wet­te in der „Com­mu­ni­ty” oder heißt das nicht eigent­lich Umma?

  6. Als Femi­nis­tin und Athe­is­tin berei­tet mir die poli­tisch gewoll­te und ste­tig fort­schrei­ten­de Isla­mi­sie­rung schon lan­ge erheb­li­che Bauch­schmer­zen. Kom­men mir fünf Frau­en ent­ge­gen, tra­gen drei von ihnen isla­mi­sche Kopf­tü­cher mit lan­ger, wal­len­der „Non­nen­be­klei­dung” und mitt­ler­wei­le ver­mehrt auch Busen­tü­cher (!). Noch schlim­mer: immer mehr Mäd­chen, sogar klei­ne… Man­che Vier­tel sind kom­plett in „ara­bi­scher Hand”, dort sind die Frau­en mit „Ganz­kör­per­kon­dom” (also ver­schlei­ert bis auf die Augen) unter­wegs – und nie­mand stört sich dar­an. Und ich lebe NICHT in Duis­burg, Essen, Gel­sen­kir­chen pp.!! Immer öfter muss ich fest­stel­len, dass die Unter­wer­fung der Frau­en und Mäd­chen gesell­schaft­lich so gut wie nicht hin­ter­fragt wird – ist halt eine Reli­gi­on, die wir tole­rie­ren, so der Kon­sens… Dass die­se „Reli­gi­on” eine faschis­to­ide, Frau­en ver­ach­ten­de und damit sehr gefähr­li­che Ideo­lo­gie ist, sehen die meis­ten nicht. Hamed Abdel-Samad: „Der Islam war von Beginn an und ist bis heu­te eine gewalt­tä­ti­ge Ideologie.“
    Irgend­je­mand schrieb mal, weiß nicht mehr, wer: „Wie­so flüch­ten Mus­li­me, die den west­li­chen Lebens­stil fast alle­samt ver­ach­ten, nur nach hier, dem Ort der Höl­le laut dem Koran??“ Dazu kann sich jede® mal Gedan­ken machen…
    In den 1970er- und 1980er-Jah­ren sind wir (ich bin 71 Jah­re) für Frau­en­rech­te und Gleich­be­rech­ti­gung auf die Stra­ße gegan­gen – und nun kata­pul­tiert uns die alar­mie­rend zuneh­men­de Isla­mi­sie­rung direkt in die Stein­zeit. Mit Unter­stüt­zung (nicht nur finan­zi­el­ler) sämt­li­cher Par­tei­en! Mir macht das Angst, was da in den nächs­ten Genera­tio­nen auf uns, unse­re Kin­der und Enkel zukommt (auch mit und wegen der unzäh­li­gen Kin­der der Mus­li­me)… Wir wer­den nichts mehr zu sagen haben – im eige­nen Land… Und es hat bereits begon­nen, wenn man die Arro­ganz und For­de­run­gen die­ser Mus­li­me betrachtet…

    • Hal­lo Frau Brei­den­bach, auch als Mann und The­ist tei­le ich Ihre Beden­ken. Wider­spre­chen möch­te ich indes Ihrer Ein­schät­zung, SÄMTLICHE Par­tei­en unter­stütz­ten die Isla­mi­sie­rung. Zwar ken­ne ich die Hal­tung der „Par­tei bibel­treu­er Chris­ten” zu dem The­ma eben­so­we­nig wie die der „Tier­schutz­par­tei”, doch die AfD ist defi­ni­tiv gegen eine wei­te­re Isla­mi­sie­rung Deutsch­lands. Soll­ten Sie das Par­tei­pro­gramm der AfD nicht ken­nen – ich kann es nur emp­feh­len. Es ist das ver­nünf­tigs­te und demo­kra­tischs­te Pro­gramm unter allen, die die ein­hei­mi­schen Par­tei­en der­zeit zu bie­ten haben.

      • Sie emp­feh­len mir ernst­haft das Par­tei­pro­gramm der AfD??? Einer rech­ten Par­tei??? Und behaup­ten zudem, dass die AfD das „demo­kra­tischs­te Pro­gramm” haben? Nein dan­ke, DA sehe ich mich als Lin­ke nun wirk­lich nicht! So spielt es für mich auch kei­ne Rol­le, dass die AfD gegen die Isla­mi­sie­rung ist…
        Dass Sie mit Ihrem Kom­men­tar bis dato 11 likes erhal­ten haben, fin­de ich bedenklich…

  7. Schon vor Jah­ren erschien ein Buch „Unter Lin­ken”, wobei ich den Namen des Autors lei­der ver­ges­sen habe. Dort wur­de erschöp­fend dar­ge­legt, dass die Islam-Kon­fe­renz abso­lu­ter Unsinn sei. Kürz­lich hör­te ich einer Dis­kus­si­on mit Ahmad Man­sour zu, die (immer­hin!) der Tages­spie­gel ver­an­stal­tet hat­te, in der die­ser sein Buch „Klar­text zur Inte­gra­ti­on” vor­stell­te. Er beklag­te vor Allem, dass zu sol­chen Debat­ten, wie z.B. die Islam Kon­fe­renz, nur „kon­ser­va­ti­ve” Mus­li­me ein­ge­la­den wer­den. Wobei ich bei dem Wort „Kon­ser­va­tiv” in die­sem Zusam­men­hang Bauch­schmer­zen verspüre.

  8. „Das Essen muss halal sein, wenn Mus­li­me in der Nähe sind ” – Da muss­te ich an die­se inter­re­li­giö­se WG den­ken: „Dia­loWG – die jüdisch-mus­li­mi­sche Wohn­ge­mein­schaft” – eine Män­ner-WG, was sonst? Das Pro­jekt wur­de beglei­tet von einem Film­team, dazu gehör­te ein Ver­ein (mit den übli­chen Ver­däch­ti­gen unter den Pro­jekt­lei­tern). Die jun­gen Juden lie­ßen sich sogar das Bier­trin­ken in der (gesam­ten) WG ver­bie­ten. Sie gin­gen dann ganz inter­kul­tu­rell sen­si­bel ihr Bier aus­häu­sig, im Spä­ti trinken. 
    Einer der Teil­neh­mer ist bis heu­te zur Stel­le, wenn es dar­um geht, „die jüdi­sche Per­spek­ti­ve” zu reprä­sen­tie­ren, auch Sei­te an Sei­te mit Armin Lan­ger, dem BDS-Sym­pa­thi­san­ten, und auch gern mal auf Ein­la­dung der Rosa-Luxem­burg-Stif­tung zu garan­tiert unkon­tro­ver­sen „Podi­ums­dis­kus­sio­nen” zum The­ma „reli­giö­se Vielfalt”.
    Bei You­tube: „Dia­loWG: Doku über die mus­li­misch-jüdi­sche Wohngemeinschaft …”

  9. Sau­sa­ge Gate – Ger­mans Meat Muslims
    Seit dem Inter­net ist alles Bad Gate­way. Schuld: Bill Gates.
    OK, sehr müde. Ihr Text hat was bes­se­res ver­dient als mei­nen Kom­men­tar. Gate gar nicht.

  10. Gera­de eben wur­den per PN Zwei­fel geäu­ßert, die gan­ze Geschich­te sei ein Witz der Par­tei DIE PARTEI. Ich stel­le das hier mal zur Dis­kus­si­on, denn zuzu­trau­en ist denen eini­ges. Aller­dings stand der Bei­trag genau so auf der Sei­te von DTA und soweit ich weiß, las­sen die ihre Face­book-Arbeit nicht von Komi­kern erle­di­gen. Nicht von sol­chen jeden­falls. Auf der Web­sei­te der DTA ist bis zur Minu­te auch kein Demen­ti ver­öf­fent­licht. Das wäre doch sicher das ers­te, was man machen würde.
    Außer­dem Stand der Arti­kel nach­weis­lich vom 28.11.–2.12. gegen Mit­tag auf der offi­zi­el­len Sei­te der DTA. Hun­der­te Kom­men­ta­re wur­den gepos­tet, von denen nicht weni­ge immer wie­der ent­fernt wur­den. Der Arti­kel wur­de also tage­lang mode­riert! Wenn es sich tat­säch­lich um einen Hoax gehan­delt HÄTTE, war­um ihn dann drei tage lang pfle­gen, statt ihn zu löschen? Unlogisch!

  11. Nö, las­sen wir den Gift­schrank nur offen. Viel zu lan­ge hat das poli­tisch kor­rek­te Deutsch­land weg­ge­schaut und beschö­nigt. Es wird aber aller­höchs­te Zeit, dass wir den Tat­sa­chen ins Auge sehen. Nur so kann sich was ändern. Die­ser Kon­flikt ist schon lan­ge über­fäl­lig. Packen wir’s an!

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