Es ist kein Zufall, dass aus­gerech­net der gemein­same Spartenkanal von ARD und ZDF mit der Ziel­gruppe „Kids“, KiKA, Ende Novem­ber und erneut am 7.1.2018 eine Doku­men­ta­tion über eine ara­bisch-deutsche Liebes­beziehung zeigte. Inte­gra­tion ist schließlich ein The­ma, das man in die Hirne pflanzen muss, solange sie noch weich sind und das deutsche Bezahlfernse­hen ist dem nicht ergeb­nisof­fe­nen Mul­ti­kultigesäusel her­zlich zuge­tan. For­mate, die sich an Kinder und Jugendliche wen­den, fall­en in Deutsch­land zudem seit Jahren durch unge­nierte erzieherische Indok­tri­na­tion auf – man denke nur an die zahlre­ichen unsäglich bevor­munden­den Artikel im Kinder­spiegel „ben­to“. KiKA erzählt in der Doku die Liebesgeschichte der 16-jähri­gen Deutschen Malv­ina und des Syr­ers Diaa, dessen Alter mit 17 angegeben wird. Hof­fen wir, dass nie ein Gericht diese Angabe über­prüfen muss und ich mit mein­er eige­nen Schätzung zu hoch liege. Abge­se­hen von der „Bra­vo love-sto­ry“, die uns hier verkauft wird, wirft der Film unab­sichtlich unan­genehme Schlaglichter auf einige der fun­da­men­tal­en Prob­leme solch­er Beziehun­gen ein­er­seits und des grundle­gen­den kul­turellen Missver­ständ­niss­es ander­er­seits auf. Denn Diaa macht klar – dafür reicht sein brüchiges Deutsch lock­er aus – dass er seine Kul­tur und Reli­gion für nicht ver­han­del­bar hält — in meinen Augen ein Hin­weis darauf, dass sein Aufen­thalt in Deutsch­land nichts mit Flucht zu tun hat.

Malv­ina trägt keine kurzen Klei­der mehr, sie verzichtet auf Schweine­fleisch, weil Diaa es so will und möchte sie Fre­unde umar­men oder mit anderen Män­nern sprechen, sorgt dies für Stre­it. Diaa sähe es viel lieber, wenn Malv­ina ein Kopf­tuch trüge, zum Islam kon­vertiere und ihn recht bald heirate, denn sie gehöre nun ihm. Über­haupt stre­it­en bei­de oft, wie man erfährt. Da Malv­ina am Ende aber meist nachgebe, sei alles gut – diese Art der „Bei­le­gung“ eines Stre­ites ken­nt Malv­ina schon mal. Ihren Eltern ist anzumerken, dass sie sich in ein­er Zwick­müh­le befind­en. Ein­er­seits ver­suchen sie wie die meis­ten Eltern von 16-jähri­gen in diesem Land, sich daran zu gewöh­nen, dass ihre Kinder selb­st entschei­den, was gut für sie ist. Ander­er­seits hof­fen sie voller Sorge, dass Malv­ina ihre let­zten „roten Lin­ien“, etwa das Tra­gen des Kopf­tuch­es, nicht aufgeben werde. Da ihre Tochter sich in der Wahl ihrer Klei­dung bere­its den Vor­gaben ihres Fre­un­des beugt, ist diese Sorge ja nicht unbegründet.

Erziehungsfernsehen bei KiKA

Schaut man genauer hin, macht der Film sehr deut­lich, wie schnell Inte­gra­tion zur Illu­sion wird. Die Illu­sion näm­lich, dass Malv­ina ihren ara­bis­chen Traumprinzen bekommt und den­noch weit­er als „Emanze“ (so nen­nt sie sich selb­st) leben kann. Genau betra­chtet hat der Film drei Erzäh­lebe­nen. Der Sender möchte eine Love-Sto­ry im Mul­ti­kul­ti-Land mit Hap­py-End verkaufen. Ein ungle­ich­es Paar, das gemein­sam Wider­stände beseit­igt und gegen eine Welt voller Vorurteile beste­ht und ich möchte ergänzen: und dabei genau diese Vorurteile bestätigt. Doch er erzählt gle­ichzeit­ig von Anpas­sung und sehr ein­seit­iger kul­tureller Flex­i­bil­ität gegenüber ein­er hier­ar­chisch-patri­ar­chalen Gesellschaft, der man (bess­er: frau) sich nicht auf einen Schlag, son­dern Stück für Stück ergibt. Denn hätte Malv­ina einen Kartof­fel­fre­und, wären ihre Klei­der wohl immer noch eher Geschmack, Jahreszeit und Anlass als der „Moral“ angemessen. Die dritte Ebene ist vielle­icht die wichtig­ste und es darf angenom­men wer­den, dass KiKA diese nicht absichtlich erzählen wollte: die Ebene der all­ge­gen­wär­ti­gen Ver­mis­chung der Begriffe und Ursachen von Flucht, Vertrei­bung und Migra­tion. Diaa stammt aus Alep­po, ist seit zwei Jahren in Deutsch­land und haupt­säch­lich damit beschäftigt, seine Fam­i­lie nachzu­holen. Diaas Mut­ter und seine jün­geren Geschwis­ter reisen am Ende des Films mit dem Flugzeug nach Deutsch­land – eine Fam­i­lien­zusam­men­führung, die numerisch genau­so auch in die andere Rich­tung hätte stat­tfind­en kön­nen und die so wie jet­zt geschehen früher hätte stat­tfind­en müssen, wenn die Fam­i­lie in Syrien in Gefahr war. Ich komme noch darauf zurück.

Integration unter falscher Prämisse

Ob wir wohl jemals eine Geschichte mit „Hap­py End“ im deutschen Fernse­hen sehen wer­den, die unter umgekehrten Vorze­ichen stat­tfind­et? Der Plot dafür müsste dann etwa so ausse­hen und jed­er weiß sofort, dass dies niemals geschehen kön­nte: die 16-jährige Ayshe aus Damaskus, die mit ihrer Mut­ter aus Syrien floh, lernt in Deutsch­land den 17-jähri­gen Klaus ken­nen, legt den Hijab ab, geht mit ihrem Fre­und in Clubs, über­nachtet bei ihm, bei­de lieben sich min­destens genau so innig, wie Malv­ina und Diaa. Er möchte, dass sie zum Chris­ten­tum kon­vertiert aber sie meint, sie sei noch nicht so weit. Der Film müsste dann auch eine Szene am Flughafen haben, wenn Aysh­es Vater aus Damaskus anreist, um seinen Schwiegersohn zu umar­men um dann am Ende sein­er Tochter bei der Hochzeit in der Niko­laikirche in Berlin mit Freuden­trä­nen in den Augen alles Gute zu wün­schen. In diesem Fall kön­nte man von gelun­gener Inte­gra­tion in das Gast­land sprechen, statt immer nur eine Inte­gra­tion des Gast­landes zu feiern. Gibt es solche Fälle nicht, ist auch die „Inte­gra­tion“ eine Illu­sion, weil sie eine Ein­bahn­straße ist. Eine Straße, die immer in die Kul­tur des Herkun­ft­s­lan­des führt, so gut wie nie in die des Gast­landes – und wenn, dann ist es am Ende Auf­gabe von Polizei, Frauen­häusern, Anwäl­ten und Gericht­en, die „kul­turellen Falschfahrerin­nen“ vor ihrer wüten­den Fam­i­lie zu beschützen.

Natür­lich muss die Beziehung von Malv­ina und Diaa nicht wie in Kan­del enden, dies ist für bei­de zu hof­fen. Man soll ja nicht ver­all­ge­mein­ern. Real­is­tisch betra­chtet gibt es zu ein­er solchen Eskala­tion – egal ob mit oder ohne die tödlichen Kon­se­quen­zen – nur eine Alter­na­tive für Malv­ina: sie wird sich weit­er anpassen müssen. Sie wird ihre Werte und roten Lin­ien Stück für Stück weit­er ver­schieben, sie wird Teil der Groß­fam­i­lie Diaas wer­den und sich anpassen – oder die Kon­se­quen­zen tra­gen, wenn sie sich nicht fügt. Reli­gion sei das wichtig­ste, sagt Diaa, denn son­st hätte man keine Regeln. Über die are­ligiösen Regeln, die es in seinem Gast­land sehr wohl gibt und die für das Zusam­men­leben unter­schiedlich­ster Men­schen völ­lig aus­re­ichen, ver­liert im Film nie­mand auch nur ein Wort. Dass in Diaas Augen die einzig wahre Reli­gion der Islam ist, lächelt Malv­ina zwar noch weg, aber an der Reli­gion hän­gen eben auch die Regeln, denen sie sich schon so bere­itwillig beugt. Doch auch dann, wenn sie nie kon­vertieren würde, wären ihre Kinder Mus­lime – spätestens da ken­nen wed­er der Islam noch Diaas Tra­di­tion irgend eine Form von Alternative.

Kein Druck im Kessel der Integration

Sehen­den Auges bewegt sich die deutsche Gesellschaft argu­men­ta­tiv in eine Sit­u­a­tion hinein, in der vie­len die Entste­hung von Par­al­lelge­sellschaften und deren Dul­dung und Förderung als einziger Ausweg aus der ver­fahre­nen Lage an der „Inte­gra­tions­front“ erscheint. Jed­er, der in SPD und bei den Grü­nen den massen­haften Fam­i­li­en­nachzug fordert, geste­ht im Grunde das Scheit­ern aller Inte­gra­tions­be­mühun­gen ein. Sie ahnen, dass wir ein­er­seits nicht die Kraft auf­brin­gen wer­den, diejeni­gen in ihre Heimatlän­der zurück­zuschick­en, die kein Anrecht auf Asyl haben – und das ist die über­wiegende Mehrheit der Neuankömm­linge. Sie wis­sen, dass die meis­ten der nun in den Warteschleifen der Dul­dungs- und Asylbeschei­de Fes­thän­gen­den der Treib­stoff für eine staatlich ali­men­tierte Migra­tionsin­dus­trie sind, welche bestens struk­turi­ert, organ­isiert und finanziert ist und die sie selb­st geschaf­fen haben. Sie hof­fen, wenn man es den Migranten nur endlich ges­tat­te, ihre Fam­i­lien nachzu­holen, wür­den zumin­d­est sta­bile Par­al­lelge­sellschaften entste­hen, die sich selb­st kon­trol­lieren und organ­isieren, so dass Ver­brechen wie in Kan­del dann nur noch möglichst inner­halb eines Kul­turkreis­es stat­tfind­en wür­den und die lästige Aufmerk­samkeit der verun­sicherten Bevölkerung nach­lassen werde. Doch sie ahnen tief im Inneren, dass der Fam­i­li­en­nachzug nur ein teuer erkaufter Friede auf Zeit wäre und dass sich hier­durch nicht die Tür zur Gewalt schließen, son­dern die Tür zu unkon­trol­lier­bar­er Ein­wan­derung und noch schnelleren Umwand­lung der Gesellschaft öff­nen würde.

Ein anderes Konzept von „Familie“

Hört man den Migra­tions­forsch­ern und vie­len Poli­tik­ern zu, fall­en immer wieder Satzbausteine wie fol­gende: „Es blieb ihnen nichts als die Flucht…“, „er floh vor Krieg, Armut und Per­spek­tivlosigkeit…“ oder „nie­mand ver­lässt seine Fam­i­lie, wenn er nicht gezwun­gen ist…“ – die völ­lig irrsin­ni­gen Aus­sagen der Grü­nen zu „Kli­maflüchtlin­gen“ lasse ich hier mal sog­ar noch außen vor. Solche Schwätzer, die jed­erzeit bere­it sind, „kul­turell fein zu unter­schei­den“ und die tausend gute Gründe nen­nen kön­nen, warum ihre Schüt­zlinge gar nicht anders kon­nten, als so oder so zu han­deln, ver­drän­gen und mis­sacht­en die Struk­tur der Fam­i­lien in allen ara­bisch-islamis­chen Län­dern. Man set­zt das Streben unser­er 15 oder 16-jähri­gen Jugendlichen nach Eigen­ständigkeit und der Akzep­tanz ihrer Entschei­dun­gen auch bei Jugendlichen aus Irak, Tune­sien oder Afghanistan voraus. Doch das ist ein Irrtum! Ein Jugendlich­er von 16 Jahren kann in Alge­rien, Marokko oder Syrien nicht entschei­den, was er tut oder lässt. Das kann er auch mit 20 oder 30 noch nicht, weil er Teil ein­er Fam­i­lie ist. Sein Vater bes­timmt, seine Onkel bes­tim­men, die Fam­i­lie bes­timmt. Sie bes­timmt, wen der Sohn heiratet, wo sein Haus ste­hen wird und ob er in der Werk­statt seines Cousins arbeit­et. Jugendliche, die eine Fam­i­lie haben, entschei­den auch nicht selb­st, ob sie nach Deutsch­land ziehen – das entschei­det die Fam­i­lie. Diaas Vater sagt selb­st, er hätte die Braut seines Sohnes lieber selb­st aus­gewählt, wie es Tra­di­tion ist. Das hätte ihm den müh­samen Anpas­sung­sprozess erspart, den die Schwiegertochter nun durch­laufen wird.

Die durch­schnit­tliche Altersstruk­tur der hier ank­om­menden Migranten ist ein schla­gen­der Beweis dafür, dass es die Fam­i­lien sind, die entschei­den, wer sich auf die Reise machen soll – man schickt die stärk­sten Söhne. Die Tat­sache, in welchem Umfang nun ein Fam­i­li­en­nachzug erwartet wird, zeigt zwin­gend, dass es sich bei den aller­wenig­sten um Flüchtlinge han­delt. „Schick­linge“ wäre die passendere Beze­ich­nung. Diaa ist der Anker, er holte seinen Vater nach. Als näch­ste durfte eine Schwest­er nachkom­men, als let­zte dann die Mut­ter mit ihren jün­geren Kindern. Das ist keine Flucht auf Rat­en, das ist Migra­tion mit Kalkül. Nichts übri­gens, was man der Fam­i­lie vor­w­er­fen kann, denn die Gele­gen­heit ist ein­ma­lig gün­stig: Der Ver­weis auf den Krieg in Syrien und die Tat­sache, dass deutsche Behör­den keinen blassen Schim­mer davon haben, welche Sog­wirkung vom Sozial­sys­tem Deutsch­lands aus­ge­ht, weil wir momen­tan noch jedes Prob­lem mit Geld ger­adezu zuschüt­ten kön­nen, sorgt für gute Kon­junk­tur bei der Einwanderung.

Nach­dem ich mich bish­er bemüht habe, die Doku möglichst sach­lich und ohne Vorurteile zu beschreiben, ist es wohl an der Zeit, für ein paar Worte Klar­text. Denn was wir da sehen ist nichts anderes als der Zusam­men­stoß zweier Kul­turen, von denen die eine zu jed­er Tol­er­anz entschlossen und die andere zu kein­er Tol­er­anz fähig ist. Aus solchen „Begeg­nun­gen“ gibt es für Frauen meist keinen Weg zurück und eine 16-jährige ist wohl kaum in der Lage, die Trag­weite ein­er solchen Entschei­dung zu begreifen. Die Errun­gen­schaften der Emanzi­pa­tion schlägt hier in ihr Gegen­teil um und die Eltern sind völ­lig außer­stande, die Gefahr auch nur richtig zu benen­nen, ohne sich gesellschaftlich in eine Ecke zu stellen, in die sie sich­er nicht gehören! Und so wird sich ein junges deutsches Frei­land­huhn wohl für ara­bis­che Käfighal­tung entschei­den, noch dazu wird der Käfig in Deutsch­land ste­hen und zahlre­iche Poli­tik­er wer­den mit feucht­en Augen auf all die Käfige blick­en und rufen „Schaut, wie bunt es bei uns zugeht.“

KiKA wird Malv­ina hof­fentlich wieder besuchen, wenn sie 20 ist, drei Kinder hat und mit dem vierten schwanger ist, „aus Liebe“ ein Kopf­tuch trägt und der Schwiegermut­ter in der Küche zur Hand geht, um das Festmahl anlässlich der Beschnei­dung ihres ältesten Sohnes vorzu­bere­it­en. Ob sie denn glück­lich sei, kön­nte der Reporter dann fra­gen und Malv­ina wird antworten, dass sie nicht so schnell drei Kinder haben und eigentlich studieren wollte und über­haupt mehr von der Welt sehen…aber nun sei das Leben ein­mal so, da könne man eben nichts machen, inschallah.

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31 Kommentare

  1. Ich bin keine Deutsche, habe lei­der keine Kinder. Was in D abläuft, ablaufen kann, möglich ist, kann ich nicht
    anders als Wahnsinn beze­ich­nen. Wie man das Land kaputt macht, wie sehr man nicht an die fol­gende Gen­er­a­tio­nen denkt — das gle­icht einem erweit­erten Selb­st­mord. „Ich muß sowieso ster­ben, also sollen die anderen auch nicht leben.“ Das läuft natür­lich nicht bewußt, so viel Bosheit will ich nie­man­dem unter­stellen, doch
    macht es genau diesen Ein­druck. (Auf mich zumin­d­est). Eine Unver­ant­wortlichkeit son­der­gle­ichen. Ein Skandal
    son­der­gle­ichen. Mir tun die Kinder (auch die Enkelkinder) unendlich leid. Ich wäre so gerne Mut­ter gewe­sen, es hat zu meinem Schmerz nicht sein sollen. Das ändert nichts daran, daß ich die fol­gende Gen­er­a­tio­nen immer wieder in meine Gedanken einschließe.
    lg
    caruso

  2. „Sie wis­sen, dass die meis­ten der nun in den Warteschleifen der Dul­dungs- und Asylbeschei­de Fes­thän­gen­den der Treib­stoff für eine staatlich ali­men­tierte Migra­tionsin­dus­trie sind, welche bestens struk­turi­ert, organ­isiert und finanziert ist und die sie selb­st geschaf­fen haben.“
    Liest man öfters, aber ich kann es nicht nachvol­lziehen. Ver­gle­icht man die Migra­tionsin­dus­trie z.B. mit den klas­sis­chen Honig­topf­branchen, Ver­wal­tung und Reg­ulierung, so fällt auf, dass es den meis­ten ihrer Angestell­ten nicht beson­ders gut geht. Die Löhne sind schlecht, die Auf­gaben gewaltig, die Klien­ten demo­tiviert. Nicht umson­st ist der Anteil von Men­schen mit Migra­tionsh­in­ter­grund in dieser Branche beson­ders groß.
    Mich würde inter­essieren was die Men­schen dort antreibt ihre Branche wach­sen zu lassen. Haben Sie eine Artikel Empfehlung?

    • Dazu mache ich grad Recherchen. Aber der Ver­gle­ich mit Ver­wal­tun­gen ist dur­chaus kor­rekt. Diejeni­gen, die häu­fig sog­ar auf frei­williger Basis die Migra­tionsstruk­turen am Laufen hal­ten, wer­den nicht mit Geld über­schüt­tet. Am besten geht es momen­tan den „Sekundärkreis­läufen“. Da wären zu nen­nen die Anwälte, die auf Staatskosten auch noch die aus­sicht­slos­es­ten Asy­lanträge zu den Instanzen tra­gen, die NGO’s, die sich ihren Kampf gegen die Ablehnung von Migra­tion durch För­der­mit­tel aus zahlre­ichen staatlichen Stellen bezahlen lassen und drit­tens alle Ver­sorg­er. Das ging anfangs vom Bus-Unternehmen über Handw­erk­er bis zum Anbi­eter gün­sti­gen Wohn­raums. Das ganze wird auf Pump finanziert, geliehen wird kräftig beim Steuerzahler und diversen Sozialkassen.

  3. Mein Kom­men­tar bei KIKA, den ich gestern ca. 18:00 absendete, lautete wie folgt:

    „Sehr geehrte Damen und Her­ren (Anm.: damit meine ich die KIKA-Redaktion),

    inhaltlich schließe ich mich den vie­len neg­a­tiv­en Kom­mentaren, die nicht nur hier, son­dern auch in den Kom­men­tar­bere­ichen ander­er ver­bre­it­eter Medi­en mit über­großer Mehrheit dominieren, an.

    Eine untyp­is­che „Fre­und­schaft“ wird von Ihnen exem­pli­fiziert, aber eben nicht problematisiert.

    Auf sach­lich vor­ge­tra­gene Kri­tik über­wiegend von Eltern, die ich mal cum gra­no salis der sog. bürg­er­lichen Mehrheit zuord­nen möchte, gehen Sie in Ihrer Rep­lik gar nicht ein, son­dern geben lediglich eine falsche und m.E. mit Grün­den stark zu bezweifel­nde Altersab­we­ichung des beteiligten Mannes an und ver­weisen abschließend auf die preis­gekrönte Kom­pe­tenz Ihres Autors.

    Mit Ver­laub, das ist kindisch, zumal der­ar­tige „Preise“ immer inner­halb der sel­ben Klien­tel ver­liehen wer­den nach dem Mot­to: Gib­st Du mir ’nen Preis, geb ich Dir ’nen Preis!

    Ich teile die Mei­n­ung der vie­len ent­täuscht­en Eltern, die im Ver­trauen auf die „Seriosität“ des öffentlich rechtlichen Rund­funks Ihren Kindern den „unbeauf­sichtigten“ Kon­sum Ihrer Sendun­gen ges­tat­tet haben und sich jet­zt darin getäuscht sehen.

    Ich empfinde Ihre „Doku­men­ta­tion“ als üble Indok­tri­na­tion eines kindlichen Pub­likums, das eben noch nicht gel­ernt hat, sich seines Ver­standes zu bedienen.

    Eine redak­tionelle Kom­men­tierung der Äußerun­gen des Mohamed D. wäre m.E. zwin­gend erforder­lich gewe­sen. Allein schon in sein­er (Körper)sprache drückt der Mann aus, dass er das naive Mäd­chen in der Tat als sein Eigen­tum betra­chtet. Der Artikel „meine“ (meine Frau) ist im Kon­text als wirk­lich­es besitzanzeigen­des Für­wort zu betra­cht­en und wird durch die weit­eren Gebote bzw. Ver­bote, die er ausspricht, ja auch deut­lich bestätigt.

    Nur am Rande bemerkt sei, dass nor­maler­weise nicht ver­heiratete Jugendliche bzw. junge Erwach­sene den Ter­mi­nus „mein/e Fre­und“ (sic!) ver­wen­den, wenn sie sich enger einan­der zuge­hörig fühlen.

    Lei­der muss ich für solche Mach­w­erke auch noch sog. Gebühren zahlen, obwohl „Pro­pa­gan­das­teuer“ trifft’s eigentlich besser.

    In diesem Sinne“ (Ende meines Kommentars)

    Ab gestern 14:00 wur­den keine Kom­mentare freigeschal­tet. Heute um 16:23 teilt KIKA mit:

    „Sehr geehrte User, die Erläuterung zu „Schau in meine Welt – Malv­ina, Diaa und die Liebe“ wurde sehr stark kom­men­tiert. Neue Aspek­te sind nicht hinzugekom­men. Deshalb haben wir beschlossen, die Kom­men­tar­funk­tion zu schließen. Ihre KiKA-Redak­tion“ (Ende des Zitats).
    In 26 Stun­den soll nie­mand mehr was geschrieben haben. Das glaube ich nicht. Es dürfte eher die noch hinzu gekommene Ablehnung sein, vor der man die Augen schließt bzw. die man nicht offen­sichtlich machen will. KIKA ist nun mal ein Spartenprogramm!

  4. Gefan­gen in Deutsch­land von Kat­ja Schnei­dt sei da nur zu empfehlen. 2011 erschienen, aber das erlebte hat sich viel früher zuge­tra­gen. Es beschreibt eigentlich genau was da in der Sendung passiert.

  5. Lieber Herr Letsch, ich habe Ihren Beitrag auf der Achse gele­sen. Gestern las ich, was Herr Wal­lasch auf TE zu dem The­ma geschrieben hat, rief die Erk­lärun­gen des Senders auf, und las sämtliche Leser-Kom­mentare auf den 4 Foren. Ihr präzis­er und alle Seit­en beleuch­t­en­der Artikel (der einem Leser allerd­ings zu „lieb“ ist) bewegt mich, Ihnen mit ein­er Spende zu danken. Mir ist Angst und Bange um unsere Kinder, die in schreck­lich­er Weise indok­triniert wer­den, schon in Kita, Kinder­garten und Grund­schule. Die Früh­sex­u­al­isierung greift immer weit­er um sich, und ich bin inzwis­chen fast froh, dass meine Enkeltöchter in Ameri­ka aufwach­sen. Neulich kam ich durch einen link auf „ben­to“, und mir wurde schlecht beim Lesen (Kinder wur­den ani­miert, doch anal zu exper­i­men­tieren…). Und alles was Leser über die son­stige Indok­tri­na­tion der Kinder bei Kika schreiben, ist wahr. Nochmals danke für Ihre Arbeit!

  6. In ein­er Hin­sicht ist der Beitrag ja wirk­lich inter­es­sant. Er zeigt, wie schwierig die viel zitierte Inte­gra­tion ist, die viele Grün­linke (naiv …) als Kinder­spiel sehen, auch das bunte Mul­ti­kul­ti-Nebeneinan­der von Werten. Ein klein­er Kurs mit the­o­retis­chen Infos (Bei uns in Deutsch­land gilt : …) reicht eben nicht, wenn Ein­stel­lun­gen und Ver­hal­tensweisen seit Jahren verin­ner­licht sind – und durch die nachk­om­mende Fam­i­lie aufrechter­hal­ten wer­den! Kul­tur ist lan­glebig, und nicht alles passt zusam­men, boden­lange und Miniröcke jeden­falls im sel­ben Wohnz­im­mer nicht. 

    Das junge Mäd­chen passt sich an, der Flüchtling, wie alt auch immer (?) und vielle­icht sog­ar „nett“, weicht keinen Zen­time­ter von seinen Vorstel­lun­gen ab. Das Mäd­chen wird am Ende also ganz auf sein­er Lin­ie sein (müssen), bes­timmt. Genau so entste­hen Par­al­lel­wel­ten, und so wird die Zeit in Deutsch­land zurückge­dreht. Und das Pub­likum des Kikas ist defin­i­tiv zu jung, um die Trag­weite dieser „Liebe“ zu erkennen.

    • Der Hes­sis­che Rund­funk, der den Film pro­duziert hat, teilte der BILD schriftlich mit, dass Diaa in Wirk­lichkeit Mohammed heißt und 20 Jahre alt ist. Das ist der let­zte Stand.

  7. Seit eini­gen Tagen glühen hier die Daten­leitun­gen, das The­ma treibt doch viel mehr Men­schen um, als ich gehofft habe. Und wie bestellt meldet sich jet­zt auch jemand zu Wort, der die Sache ganz anders sieht: nur rechte Het­zer regen sich über diesen Film auf, meint Huff­in­g­ton Post. 

    http://www.huffingtonpost.de/entry/kika-doku-fluechtling-alter-rechte-hetzer-schande-afd_de_5a560f73e4b0d614e48b5039?utm_hp_ref=de-politik

    Der Kanal hätte selb­st­be­wusst zu seinem Film ste­hen müssen, meint Sebas­t­ian Christ. Aber er sei „eingeknickt“ und habe sich entschuldigt. Sowas muss man nicht machen, weil die Kläger „rechte Het­zer“ sind. Fehler? Na ja, die gäbe es. Der Name („oh Schreck“) sei Mohammed und das Alter stimme auch nicht. Aber der einzige Fehler des Senders war, zurück­zu­rud­ern. Eine Schande sei das! 

    Dem Paar sei doch eigentlich zu grat­ulieren und nun zer­reiße sich „die rechte Hälfte des Lan­des“ das Maul darüber — zum Beispiel „die Het­zer von kath.net“. Tja, liebe Katho­liken, willkom­men auf der dun­klen Seite der Macht. Ihr seid nun auch offiziell zum Het­zper­son­al des 4. Reich­es erk­lärt wor­den. Der Sebas­t­ian wird schon wis­sen, was er da kategorisiert.

    Er hat lei­der auch nur den Rosamunde-Pilch­er-Teil des Films begrif­f­en, deshalb schreibt er ja auch für Huffi.

    • Dieses wohlfeile Stich­wort „rechte Het­zer“, ach ja, jemand wurde getrig­gert. Wer über rechte Het­zer schwadroniert, mag bloß keine Kri­tik ertra­gen, und er will bloß nicht argumentieren.

  8. Was — um im Bild zu bleiben — hat denn ein blass­es deutsches Junghäh­nchen, dass schon in der KITA lernt, NACH den Hüh­nchen zu pick­en, einem stolzen und kampfkräftigem Wild­hahn aus Ara­bi­en ent­ge­gen zu set­zen? Da fällt es dem Junghuhn mal nicht schw­er, dem Frei­land die Sicher­heit des Käfigs ent­ge­gen zu setzen.
    Auf die Gefahr hin, mich des „Biol­o­gis­mus“ zei­hen zu lassen. Es gibt passende Evi­denz aus der Ver­hal­tens­beobach­tung von Geflügel, der zu Folge jene Hähne bessere Erfolge bei ihren Hen­nen haben. Dafür sind Hähne da. Wehrhafte Vögel halt!
    Und nein: Die Naiv­ität, die Jung­män­ner qua­si im „Schnell­waschgang“ weich spülen zu wollen, kann nicht angemessen beschrieben wer­den. Ohne Sarkas­mus ist das nicht mehr zu ertragen.

  9. Habe eine Pro­grammbeschw­erde gemacht, da viele mus­lim­is­che Frauen nach der EHE
    ‑Besitz des Mannes werrden
    2. Frau (offizielle Frau, danach kommt die Frau zum Spass… bei vie­len, nicht bei allen Männern),
    ‑Im Viereck rumgeschla­gen wer­den darf von Moslems, die Polizei geht dann wieder (Türkei, Orig­i­nalaus­sage ein­er kul­tivierten Türkin in Istan­bul). Lernt man übri­gens auch bei BOSCH am Band, oder Ford am Band, ein­fach mal dort arbeit­en, da bekommt man vieles mit!

    Noch ein ZITAT aus dem KORAN: “ Die Ungläu­bi­gen (Chris­ten) sind Bren­n­ma­te­r­i­al fürs Feuer!“ So eine Kul­tur möchte ich nicht im KIKA SEHEN! Ein­fach völ­lig irre, dass eine solche Islamisierungssendung im TV KOMMT!

  10. Oben ist an sich alles gut gesagt wor­den. Bleibt nur mein per­sön­lich­er Blick dazu. Ich bin wohl nun Bürg­er von Lem­ming­hausen mit der Haupt­stadt Schil­da. Da hat­ten ja selb­st die Bre­mer Stadt­musikan­ten mehr Pepp, als es um ihr Schick­sal ging.

  11. ___

    (…)

    Bere­its seit mehr als einem Jahr haben Kat­ja Ewer­ing und ihre Tochter Malv­ina Paten­schaften für Geflüchtete über­nom­men. „Es kommt ganz viel zurück“, erk­lärt die 47-Jährige freud­e­strahlend. Die 15-Jährige stimmt in das fröh­liche Lachen ihrer Mut­ter ein. Gemein­sam stem­men die zwei Frauen zahlre­iche ehre­namltichen Auf­gaben – neben Frauenkreis und Hausauf­gaben­be­treu­ung auch zwei Paten­schaften beim AWO Kreisver­band Fulda.

    Mit ihren syrischen Pat­en Diaa (18) und Anas (32) unternehmen Mut­ter und Tochter viel. Während sich der 32-Jährige erst seit Kurzem in der Paten­schaft befind­et, ken­nt der 18-Jährige seine Patin­nen seit mehr als einem Jahr. (…)

    Kon­takt:

    AWO Kreisver­band Fulda
    Sina Ilchmann

    (…)

    Mark­tko­rb 08.01.2018 | 23:18:41 Uhr

    http://www.marktkorb.de/index.php?id=40&tx_ttnews%5Byear%5D=2016&tx_ttnews%5Bmonth%5D=12&tx_ttnews%5Bday%5D=05&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1266&cHash=3bd4f2cd2d9f142305a809d075b4d78e

    ___

    16.12.2016 — Das Ide­al lädt zum 35. Mal zum Poet­ry-Slam-Abend ein. Wir begleit­en Malv­ina Ewer­ing aus Ful­da, die als New­com­erin teil­nimmt und zum zweit­en Mal vor großem Pub­likum spricht. Ein Text von Anna Rock­el. Malv­ina ste­ht neben der Bühne, noch sieht das Pub­likum sie nicht. Sie ist aufgeregt

    Malv­ina erk­limmt die Poet­ry Slam-Bühne | Der Poet­ry Slam im Ide­al | Ein Text von Anna Rock­el | move36 ist das Online- und Print­magazin für junge Leute in Osthessen.

    http://www.move36.de/kultur/malvina-ewering/

  12. Ich habe schon vor einiger Zeit beschlossen, meine Kinder (außer ein paar aus­ge­sucht­en Zeichen­trick­se­rien) kein KIKA mehr schauen zu lassen. Schon vor Ausstrahlung dieses Beitrags gab es Anlass dazu, den Kindern zu erk­lären, dass auf diesem Sender Mei­n­ungs­bil­dung vol­l­zo­gen wird. Dazu reicht es schon, sich ein­mal die für Kinder auf­bere­it­eten Nachricht­en anzuse­hen. Abscheulich, den Kindern wird vorgekaut, wer ist Gut und wer ist Böse. Die nehmen das natür­lich auf und sind dann schon mal in jun­gen Jahren „abgerichtet“. Alle Eltern soll­ten mal ihre Kinder befra­gen, welche Ein­stel­lung sie zur Poli­tik und ins­beson­dere zu eini­gen Poli­tik­ern haben. Da sträuben sich einem die Haare.

  13. Mit­tler­weile hat KiKA auf die zahlre­iche Kri­tik reagiert und eine Erk­lärung abgegeben. Link am Ende des Kom­men­tars. Ja, das Alter Diaas habe man falsch dargestellt. Das ist aber auch schon der einzige Kri­tikpunkt, mit dem sich der Sender auseinan­der­set­zt. Son­st gilt das geflügelte Wort der Kan­z­lerin nach der vergeigten Wahl: „Ich wüsste nicht, was ich anders machen sollte.“ Das Alter Diaas habe ich absichtlich nur angedeutet, das stellt im aktuellen Zus­tand der Beziehung auch kein Prob­lem dar — egal ob er jet­zt 17 oder 19 ist. Mir stieß etwas anderes unan­genehm auf, der Sub­text und die Abfolge von Entschei­dun­gen und wohin das alles (fast) zwangsläu­fig führen wird. Es zeigt die Inte­gra­tion von Malv­ina, nicht die Diaas. 

    Am Ende der Erk­lärung fol­gt lei­der das, was immer kommt, wenn die Argu­mente schwach und die Kri­tik groß ist: Exper­tise wird zele­bri­ert. Wieviele Preise der sich­er ehren­werte, fleißige Autor bish­er erhal­ten hat, tut im Zusam­men­hang mit dem, was dieser Film aus­sagt, über­haupt nichts zur Sache! Es ist ger­adezu obszön, Kri­tik mit einem „Experten­jok­er“ abzubügeln, weil es dem Kon­sumenten, der die ganze Chose bezahlt, unter­stellt, er haben ein­fach keine Ahnung. Missver­ständ­nisse in der Kom­mu­nika­tion gehen aber immer zu Las­ten des Senders, ist immer so gewesen.

    Men­schen, die auf lib­eralen und kon­ser­v­a­tiv­en Werten behar­ren wird heute gern vorge­wor­fen, sie woll­ten zurück in eine ver­meintlich „heile Welt“ der 50er Jahre — falls die Vor­würfe nicht gle­ich noch 20 Jahre weit­er reichen. Aber mir scheint doch, das Gegen­teil ist der Fall: ger­ade unsere ÖR-Sender tun noch immer so, als kön­nten sie mit ein paar päd­a­gogis­chen Knif­f­en heute noch so agieren, wie vor 20 Jahren. Das Argu­ment, der Film richte sich eher an Erwach­sene, weil er erst nach 20 Uhr gesendet wurde, ist etwas für die Streu­sand­büchse des Sand­manns. Der Film ist näm­lich rund um die Uhr im Inter­net abrufbar.
    http://www.kika.de/erwachsene/begleitmaterial/sendungen/schau-in-meine-welt/einordnung100.html

    • Ich bin immer wieder hin- und hergerissen.

      Ist das nun ein­fach nur naive Beseeltheit, sich „gut“ fühlen zu wollen, die die Mach­er dieses Schmonzw­erkes antreibt? Oder ist es ein­fach nur Dummheit, das Resul­tat ver­gle­ich­bar­er Beziehungskon­stel­la­tio­nen kurz­er­hand völ­lig mis­sach­t­end? Oder eventuell doch der Ver­such, eine „Ich-will-aber-das-es-so-ist!“ Men­tal­ität trotziger­weise durchzuset­zen? Oder ist es vielle­icht auch nur ein pro­fanes Mitschwim­men­wollen im linken Medi­en­strom? Oder (Selbst-)Hass auf den ver­meintlich „reichen“ West­en? Oder das Helfersyndrom?

      Ich ver­ste­he diese Leute nicht.

  14. Zwei Dinge sind unendlich, das Uni­ver­sum und die men­schliche Dummheit, aber bei dem Uni­ver­sum bin ich mir nicht ganz sich­er. (A. Einstein)

  15. ist an dem Mädel die Emanzi­pa­tion wirk­lich spur­los vorüberge­gan­gen? ich esse kein Schweine­fleisch mehr, weil ER es so will? zum Glück habe ich keine Kinder.….……

  16. Hierzu fällt mir eigentlich nur noch ein Zitat aus Ambrose Bierce’s „Fan­tastis­chen Fabeln“ ein.

    WOLF UND LAMM

    Ein Wolf stillte seinen Durst an einem Fluss, als ein Lamm die Seite
    seines Hirten ver­liess, dem Fluss her­abkam und demon­stra­tiv um den Wolf
    herumging, um weit­er unten zu trinken.

    „Ich bitte zu beacht­en“, sagte das Lamm, „das Wass­er im allgemeinen
    nicht bergauf fliesst. Wenn ich hier ein Schlückchen nehme, kann es das
    Wass­er bei dir unmöglich verun­reini­gen; du find­est also nicht den
    leis­es­ten Vor­wand, mich zu töten.“

    „Ich wusste bish­er nicht“, ent­geg­nete der Wolf, „dass ich einen Vorwand
    brauche, um Lammkot­teletts zu schätzen.“

    Ende dieses kleinen Logikers.

    (Määäh!)

  17. „Ander­er­seits hof­fen sie voller Sorge, dass Malv­ina ihre let­zten „roten Lin­ien“, etwa das Tra­gen des Kopf­tuch­es, nicht aufgeben werde.“ Da würde dann schon die liebe Ver­wandtschaft des Lieb­sten für sor­gen, anson­sten ist Schluss mit lustig. KiKa ist aber auch in anderen Bere­ichen, nach eigen­er Erfahrung durch meine Kinder, genau­so indok­trinierend. Gern genom­men sind die heili­gen Gebote der Klimakirche.…

  18. Dieses ver­rückt gewor­dene deutsche Volk hat beschlossen, sich zu Tode zu tolerieren, es bietet seine Töchter bere­itwillig den ein­strö­menden vir­ilen Inva­soren an, finanziert diesen ganzen Hokus­pokus mit seinen sauer ver­di­en­ten Steuergeldern und wählt kon­stant die Parteien, die dieses Land zuver­läs­sig in den Abgrund führen.
    Das nen­nt man wohl: Selb­st­mord, aus Angst vor dem Tod.….

  19. Habe ger­ade eine mail an kika@kika.de geschickt, in der ich meine Empörung über diese Sendung zum Aus­druck gebracht habe. Diese Dar­bi­etung ist das Gegen­teil von Inte­gra­tion, es ist sozialer Sprengstoff für unsere Gesellschaft. Für
    einen Kindekanal erst recht. Was geht in den Köpfen der­jeni­gen vor, die der­ar­ti­gen Müll produzieren?

    • Wir sind ein Land von „Bauer sucht Frau“, „Jun­gle­camp“ und „Tatorten“ mit möglichst aktuellen poli­tis­chen Bezü­gen — ich will gar nicht in solche Köpfe blick­en. Die ersten bei­den kann ich jedoch mit Mis­sach­tung strafen, während ich für KiKA und ARD unfrei­willig bezahle. Das ist der Unter­schied zwis­chen Müll und Zwangsmüll.

      • NOCH kann man den Müll abschal­ten, bei Orwells 1984 ging der „Tele­vi­sor“ nicht abzustellen — davon träu­men die bes­timmt jet­zt auch schon…

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