Screenshot KiKa, Malvina und Diaa und die umgekehrte IntegrationEs ist kein Zufall, dass aus­ge­rech­net der gemein­same Spar­ten­ka­nal von ARD und ZDF mit der Ziel­gruppe „Kids“, KiKA, Ende Novem­ber und erneut am 7.1.2018 eine Doku­men­ta­tion über eine ara­bisch-deut­sche Lie­bes­be­zie­hung zeigte. Inte­gra­tion ist schließ­lich ein Thema, das man in die Hirne pflan­zen muss, solange sie noch weich sind und das deut­sche Bezahl­fern­se­hen ist dem nicht ergeb­nis­of­fe­nen Mul­ti­kul­ti­ge­säu­sel herz­lich zugetan. Formate, die sich an Kinder und Jugend­li­che wenden, fallen in Deutsch­land zudem seit Jahren durch unge­nierte erzie­he­ri­sche Indok­tri­na­tion auf – man denke nur an die zahl­rei­chen unsäg­lich bevor­mun­den­den Artikel im Kin­der­spie­gel „bento“. KiKA erzählt in der Doku die Lie­bes­ge­schichte der 16-jäh­ri­gen Deut­schen Malvina und des Syrers Diaa, dessen Alter mit 17 ange­ge­ben wird. Hoffen wir, dass nie ein Gericht diese Angabe über­prü­fen muss und ich mit meiner eigenen Schät­zung zu hoch liege. Abge­se­hen von der „Bravo love-story“, die uns hier ver­kauft wird, wirft der Film unab­sicht­lich unan­ge­nehme Schlag­lich­ter auf einige der fun­da­men­ta­len Pro­bleme solcher Bezie­hun­gen einer­seits und des grund­le­gen­den kul­tu­rel­len Miss­ver­ständ­nis­ses ande­rer­seits auf. Denn Diaa macht klar – dafür reicht sein brü­chi­ges Deutsch locker aus – dass er seine Kultur und Reli­gion für nicht ver­han­del­bar hält – in meinen Augen ein Hinweis darauf, dass sein Auf­ent­halt in Deutsch­land nichts mit Flucht zu tun hat.

Malvina trägt keine kurzen Kleider mehr, sie ver­zich­tet auf Schwei­ne­fleisch, weil Diaa es so will und möchte sie Freunde umarmen oder mit anderen Männern spre­chen, sorgt dies für Streit. Diaa sähe es viel lieber, wenn Malvina ein Kopf­tuch trüge, zum Islam kon­ver­tiere und ihn recht bald heirate, denn sie gehöre nun ihm. Über­haupt strei­ten beide oft, wie man erfährt. Da Malvina am Ende aber meist nach­gebe, sei alles gut – diese Art der „Bei­le­gung“ eines Strei­tes kennt Malvina schon mal. Ihren Eltern ist anzu­mer­ken, dass sie sich in einer Zwick­mühle befin­den. Einer­seits ver­su­chen sie wie die meisten Eltern von 16-jäh­ri­gen in diesem Land, sich daran zu gewöh­nen, dass ihre Kinder selbst ent­schei­den, was gut für sie ist. Ande­rer­seits hoffen sie voller Sorge, dass Malvina ihre letzten „roten Linien“, etwa das Tragen des Kopf­tu­ches, nicht auf­ge­ben werde. Da ihre Tochter sich in der Wahl ihrer Klei­dung bereits den Vor­ga­ben ihres Freun­des beugt, ist diese Sorge ja nicht unbe­grün­det.

Erziehungsfernsehen bei KiKA

Schaut man genauer hin, macht der Film sehr deut­lich, wie schnell Inte­gra­tion zur Illu­sion wird. Die Illu­sion nämlich, dass Malvina ihren ara­bi­schen Traum­prin­zen bekommt und dennoch weiter als „Emanze“ (so nennt sie sich selbst) leben kann. Genau betrach­tet hat der Film drei Erzähl­ebe­nen. Der Sender möchte eine Love-Story im Mul­ti­kulti-Land mit Happy-End ver­kau­fen. Ein unglei­ches Paar, das gemein­sam Wider­stände besei­tigt und gegen eine Welt voller Vor­ur­teile besteht und ich möchte ergän­zen: und dabei genau diese Vor­ur­teile bestä­tigt. Doch er erzählt gleich­zei­tig von Anpas­sung und sehr ein­sei­ti­ger kul­tu­rel­ler Fle­xi­bi­li­tät gegen­über einer hier­ar­chisch-patri­ar­cha­len Gesell­schaft, der man (besser: frau) sich nicht auf einen Schlag, sondern Stück für Stück ergibt. Denn hätte Malvina einen Kar­tof­fel­freund, wären ihre Kleider wohl immer noch eher Geschmack, Jah­res­zeit und Anlass als der „Moral“ ange­mes­sen. Die dritte Ebene ist viel­leicht die wich­tigste und es darf ange­nom­men werden, dass KiKA diese nicht absicht­lich erzäh­len wollte: die Ebene der all­ge­gen­wär­ti­gen Ver­mi­schung der Begriffe und Ursa­chen von Flucht, Ver­trei­bung und Migra­tion. Diaa stammt aus Aleppo, ist seit zwei Jahren in Deutsch­land und haupt­säch­lich damit beschäf­tigt, seine Familie nach­zu­ho­len. Diaas Mutter und seine jün­ge­ren Geschwis­ter reisen am Ende des Films mit dem Flug­zeug nach Deutsch­land – eine Fami­li­en­zu­sam­men­füh­rung, die nume­risch genauso auch in die andere Rich­tung hätte statt­fin­den können und die so wie jetzt gesche­hen früher hätte statt­fin­den müssen, wenn die Familie in Syrien in Gefahr war. Ich komme noch darauf zurück.

Integration unter falscher Prämisse

Ob wir wohl jemals eine Geschichte mit „Happy End“ im deut­schen Fern­se­hen sehen werden, die unter umge­kehr­ten Vor­zei­chen statt­fin­det? Der Plot dafür müsste dann etwa so aus­se­hen und jeder weiß sofort, dass dies niemals gesche­hen könnte: die 16-jährige Ayshe aus Damas­kus, die mit ihrer Mutter aus Syrien floh, lernt in Deutsch­land den 17-jäh­ri­gen Klaus kennen, legt den Hijab ab, geht mit ihrem Freund in Clubs, über­nach­tet bei ihm, beide lieben sich min­des­tens genau so innig, wie Malvina und Diaa. Er möchte, dass sie zum Chris­ten­tum kon­ver­tiert aber sie meint, sie sei noch nicht so weit. Der Film müsste dann auch eine Szene am Flug­ha­fen haben, wenn Ayshes Vater aus Damas­kus anreist, um seinen Schwie­ger­sohn zu umarmen um dann am Ende seiner Tochter bei der Hoch­zeit in der Niko­lai­kir­che in Berlin mit Freu­den­trä­nen in den Augen alles Gute zu wün­schen. In diesem Fall könnte man von gelun­ge­ner Inte­gra­tion in das Gast­land spre­chen, statt immer nur eine Inte­gra­tion des Gast­lan­des zu feiern. Gibt es solche Fälle nicht, ist auch die „Inte­gra­tion“ eine Illu­sion, weil sie eine Ein­bahn­straße ist. Eine Straße, die immer in die Kultur des Her­kunfts­lan­des führt, so gut wie nie in die des Gast­lan­des – und wenn, dann ist es am Ende Aufgabe von Polizei, Frau­en­häu­sern, Anwäl­ten und Gerich­ten, die „kul­tu­rel­len Falsch­fah­re­rin­nen“ vor ihrer wüten­den Familie zu beschüt­zen.

Natür­lich muss die Bezie­hung von Malvina und Diaa nicht wie in Kandel enden, dies ist für beide zu hoffen. Man soll ja nicht ver­all­ge­mei­nern. Rea­lis­tisch betrach­tet gibt es zu einer solchen Eska­la­tion – egal ob mit oder ohne die töd­li­chen Kon­se­quen­zen – nur eine Alter­na­tive für Malvina: sie wird sich weiter anpas­sen müssen. Sie wird ihre Werte und roten Linien Stück für Stück weiter ver­schie­ben, sie wird Teil der Groß­fa­mi­lie Diaas werden und sich anpas­sen – oder die Kon­se­quen­zen tragen, wenn sie sich nicht fügt. Reli­gion sei das wich­tigste, sagt Diaa, denn sonst hätte man keine Regeln. Über die are­li­giö­sen Regeln, die es in seinem Gast­land sehr wohl gibt und die für das Zusam­men­le­ben unter­schied­lichs­ter Men­schen völlig aus­rei­chen, ver­liert im Film niemand auch nur ein Wort. Dass in Diaas Augen die einzig wahre Reli­gion der Islam ist, lächelt Malvina zwar noch weg, aber an der Reli­gion hängen eben auch die Regeln, denen sie sich schon so bereit­wil­lig beugt. Doch auch dann, wenn sie nie kon­ver­tie­ren würde, wären ihre Kinder Muslime – spä­tes­tens da kennen weder der Islam noch Diaas Tra­di­tion irgend eine Form von Alter­na­tive.

Kein Druck im Kessel der Integration

Sehen­den Auges bewegt sich die deut­sche Gesell­schaft argu­men­ta­tiv in eine Situa­tion hinein, in der vielen die Ent­ste­hung von Par­al­lel­ge­sell­schaf­ten und deren Duldung und För­de­rung als ein­zi­ger Ausweg aus der ver­fah­re­nen Lage an der „Inte­gra­ti­ons­front“ erscheint. Jeder, der in SPD und bei den Grünen den mas­sen­haf­ten Fami­li­en­nach­zug fordert, gesteht im Grunde das Schei­tern aller Inte­gra­ti­ons­be­mü­hun­gen ein. Sie ahnen, dass wir einer­seits nicht die Kraft auf­brin­gen werden, die­je­ni­gen in ihre Hei­mat­län­der zurück­zu­schi­cken, die kein Anrecht auf Asyl haben – und das ist die über­wie­gende Mehr­heit der Neu­an­kömm­linge. Sie wissen, dass die meisten der nun in den War­te­schlei­fen der Dul­dungs- und Asyl­be­scheide Fest­hän­gen­den der Treib­stoff für eine staat­lich ali­men­tierte Migra­ti­ons­in­dus­trie sind, welche bestens struk­tu­riert, orga­ni­siert und finan­ziert ist und die sie selbst geschaf­fen haben. Sie hoffen, wenn man es den Migran­ten nur endlich gestatte, ihre Fami­lien nach­zu­ho­len, würden zumin­dest stabile Par­al­lel­ge­sell­schaf­ten ent­ste­hen, die sich selbst kon­trol­lie­ren und orga­ni­sie­ren, so dass Ver­bre­chen wie in Kandel dann nur noch mög­lichst inner­halb eines Kul­tur­krei­ses statt­fin­den würden und die lästige Auf­merk­sam­keit der ver­un­si­cher­ten Bevöl­ke­rung nach­las­sen werde. Doch sie ahnen tief im Inneren, dass der Fami­li­en­nach­zug nur ein teuer erkauf­ter Friede auf Zeit wäre und dass sich hier­durch nicht die Tür zur Gewalt schlie­ßen, sondern die Tür zu unkon­trol­lier­ba­rer Ein­wan­de­rung und noch schnel­le­ren Umwand­lung der Gesell­schaft öffnen würde.

Ein anderes Konzept von „Familie“

Hört man den Migra­ti­ons­for­schern und vielen Poli­ti­kern zu, fallen immer wieder Satz­bau­steine wie fol­gende: „Es blieb ihnen nichts als die Flucht…“, „er floh vor Krieg, Armut und Per­spek­tiv­lo­sig­keit…“ oder „niemand ver­lässt seine Familie, wenn er nicht gezwun­gen ist…“ – die völlig irr­sin­ni­gen Aus­sa­gen der Grünen zu „Kli­ma­flücht­lin­gen“ lasse ich hier mal sogar noch außen vor. Solche Schwät­zer, die jeder­zeit bereit sind, „kul­tu­rell fein zu unter­schei­den“ und die tausend gute Gründe nennen können, warum ihre Schütz­linge gar nicht anders konnten, als so oder so zu handeln, ver­drän­gen und miss­ach­ten die Struk­tur der Fami­lien in allen ara­bisch-isla­mi­schen Ländern. Man setzt das Streben unserer 15 oder 16-jäh­ri­gen Jugend­li­chen nach Eigen­stän­dig­keit und der Akzep­tanz ihrer Ent­schei­dun­gen auch bei Jugend­li­chen aus Irak, Tune­sien oder Afgha­ni­stan voraus. Doch das ist ein Irrtum! Ein Jugend­li­cher von 16 Jahren kann in Alge­rien, Marokko oder Syrien nicht ent­schei­den, was er tut oder lässt. Das kann er auch mit 20 oder 30 noch nicht, weil er Teil einer Familie ist. Sein Vater bestimmt, seine Onkel bestim­men, die Familie bestimmt. Sie bestimmt, wen der Sohn hei­ra­tet, wo sein Haus stehen wird und ob er in der Werk­statt seines Cousins arbei­tet. Jugend­li­che, die eine Familie haben, ent­schei­den auch nicht selbst, ob sie nach Deutsch­land ziehen – das ent­schei­det die Familie. Diaas Vater sagt selbst, er hätte die Braut seines Sohnes lieber selbst aus­ge­wählt, wie es Tra­di­tion ist. Das hätte ihm den müh­sa­men Anpas­sungs­pro­zess erspart, den die Schwie­ger­toch­ter nun durch­lau­fen wird.

Die durch­schnitt­li­che Alters­struk­tur der hier ankom­men­den Migran­ten ist ein schla­gen­der Beweis dafür, dass es die Fami­lien sind, die ent­schei­den, wer sich auf die Reise machen soll – man schickt die stärks­ten Söhne. Die Tat­sa­che, in welchem Umfang nun ein Fami­li­en­nach­zug erwar­tet wird, zeigt zwin­gend, dass es sich bei den aller­we­nigs­ten um Flücht­linge handelt. „Schick­linge“ wäre die pas­sen­dere Bezeich­nung. Diaa ist der Anker, er holte seinen Vater nach. Als nächste durfte eine Schwes­ter nach­kom­men, als letzte dann die Mutter mit ihren jün­ge­ren Kindern. Das ist keine Flucht auf Raten, das ist Migra­tion mit Kalkül. Nichts übri­gens, was man der Familie vor­wer­fen kann, denn die Gele­gen­heit ist ein­ma­lig günstig: Der Verweis auf den Krieg in Syrien und die Tat­sa­che, dass deut­sche Behör­den keinen blassen Schim­mer davon haben, welche Sog­wir­kung vom Sozi­al­sys­tem Deutsch­lands ausgeht, weil wir momen­tan noch jedes Problem mit Geld gera­dezu zuschüt­ten können, sorgt für gute Kon­junk­tur bei der Ein­wan­de­rung.

Nachdem ich mich bisher bemüht habe, die Doku mög­lichst sach­lich und ohne Vor­ur­teile zu beschrei­ben, ist es wohl an der Zeit, für ein paar Worte Klar­text. Denn was wir da sehen ist nichts anderes als der Zusam­men­stoß zweier Kul­tu­ren, von denen die eine zu jeder Tole­ranz ent­schlos­sen und die andere zu keiner Tole­ranz fähig ist. Aus solchen „Begeg­nun­gen“ gibt es für Frauen meist keinen Weg zurück und eine 16-jährige ist wohl kaum in der Lage, die Trag­weite einer solchen Ent­schei­dung zu begrei­fen. Die Errun­gen­schaf­ten der Eman­zi­pa­tion schlägt hier in ihr Gegen­teil um und die Eltern sind völlig außer­stande, die Gefahr auch nur richtig zu benen­nen, ohne sich gesell­schaft­lich in eine Ecke zu stellen, in die sie sicher nicht gehören! Und so wird sich ein junges deut­sches Frei­land­huhn wohl für ara­bi­sche Käfig­hal­tung ent­schei­den, noch dazu wird der Käfig in Deutsch­land stehen und zahl­rei­che Poli­ti­ker werden mit feuch­ten Augen auf all die Käfige blicken und rufen „Schaut, wie bunt es bei uns zugeht.“

KiKA wird Malvina hof­fent­lich wieder besu­chen, wenn sie 20 ist, drei Kinder hat und mit dem vierten schwan­ger ist, „aus Liebe“ ein Kopf­tuch trägt und der Schwie­ger­mut­ter in der Küche zur Hand geht, um das Fest­mahl anläss­lich der Beschnei­dung ihres ältes­ten Sohnes vor­zu­be­rei­ten. Ob sie denn glück­lich sei, könnte der Repor­ter dann fragen und Malvina wird ant­wor­ten, dass sie nicht so schnell drei Kinder haben und eigent­lich stu­die­ren wollte und über­haupt mehr von der Welt sehen…aber nun sei das Leben einmal so, da könne man eben nichts machen, inschallah.

31 Kommentare

  1. Ich bin keine Deut­sche, habe leider keine Kinder. Was in D abläuft, ablau­fen kann, möglich ist, kann ich nicht
    anders als Wahn­sinn bezeich­nen. Wie man das Land kaputt macht, wie sehr man nicht an die fol­gende Genera­tio­nen denkt – das gleicht einem erwei­ter­ten Selbst­mord. „Ich muß sowieso sterben, also sollen die anderen auch nicht leben.” Das läuft natür­lich nicht bewußt, so viel Bosheit will ich nie­man­dem unter­stel­len, doch
    macht es genau diesen Ein­druck. (Auf mich zumin­dest). Eine Unver­ant­wort­lich­keit son­der­glei­chen. Ein Skandal
    son­der­glei­chen. Mir tun die Kinder (auch die Enkel­kin­der) unend­lich leid. Ich wäre so gerne Mutter gewesen, es hat zu meinem Schmerz nicht sein sollen. Das ändert nichts daran, daß ich die fol­gende Genera­tio­nen immer wieder in meine Gedan­ken ein­schließe.
    lg
    caruso

  2. Sie wissen, dass die meisten der nun in den War­te­schlei­fen der Dul­dungs- und Asyl­be­scheide Fest­hän­gen­den der Treib­stoff für eine staat­lich ali­men­tierte Migra­ti­ons­in­dus­trie sind, welche bestens struk­tu­riert, orga­ni­siert und finan­ziert ist und die sie selbst geschaf­fen haben.“
    Liest man öfters, aber ich kann es nicht nach­voll­zie­hen. Ver­gleicht man die Migra­ti­ons­in­dus­trie z.B. mit den klas­si­schen Honig­topf­bran­chen, Ver­wal­tung und Regu­lie­rung, so fällt auf, dass es den meisten ihrer Ange­stell­ten nicht beson­ders gut geht. Die Löhne sind schlecht, die Auf­ga­ben gewal­tig, die Kli­en­ten demo­ti­viert. Nicht umsonst ist der Anteil von Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund in dieser Branche beson­ders groß.
    Mich würde inter­es­sie­ren was die Men­schen dort antreibt ihre Branche wachsen zu lassen. Haben Sie eine Artikel Emp­feh­lung?

    • Dazu mache ich grad Recher­chen. Aber der Ver­gleich mit Ver­wal­tun­gen ist durch­aus korrekt. Die­je­ni­gen, die häufig sogar auf frei­wil­li­ger Basis die Migra­ti­ons­struk­tu­ren am Laufen halten, werden nicht mit Geld über­schüt­tet. Am besten geht es momen­tan den „Sekun­där­kreis­läu­fen”. Da wären zu nennen die Anwälte, die auf Staats­kos­ten auch noch die aus­sichts­lo­ses­ten Asyl­an­träge zu den Instan­zen tragen, die NGO’s, die sich ihren Kampf gegen die Ableh­nung von Migra­tion durch För­der­mit­tel aus zahl­rei­chen staat­li­chen Stellen bezah­len lassen und drit­tens alle Ver­sor­ger. Das ging anfangs vom Bus-Unter­neh­men über Hand­wer­ker bis zum Anbie­ter güns­ti­gen Wohn­raums. Das ganze wird auf Pump finan­ziert, gelie­hen wird kräftig beim Steu­er­zah­ler und diver­sen Sozi­al­kas­sen.

  3. Mein Kom­men­tar bei KIKA, den ich gestern ca. 18:00 absen­dete, lautete wie folgt:

    Sehr geehrte Damen und Herren (Anm.: damit meine ich die KIKA-Redak­tion),

    inhalt­lich schließe ich mich den vielen nega­ti­ven Kom­men­ta­ren, die nicht nur hier, sondern auch in den Kom­men­tar­be­rei­chen anderer ver­brei­te­ter Medien mit über­gro­ßer Mehr­heit domi­nie­ren, an.

    Eine unty­pi­sche „Freund­schaft” wird von Ihnen exem­pli­fi­ziert, aber eben nicht pro­ble­ma­ti­siert.

    Auf sach­lich vor­ge­tra­gene Kritik über­wie­gend von Eltern, die ich mal cum grano salis der sog. bür­ger­li­chen Mehr­heit zuord­nen möchte, gehen Sie in Ihrer Replik gar nicht ein, sondern geben ledig­lich eine falsche und m.E. mit Gründen stark zu bezwei­felnde Alters­ab­wei­chung des betei­lig­ten Mannes an und ver­wei­sen abschlie­ßend auf die preis­ge­krönte Kom­pe­tenz Ihres Autors.

    Mit Verlaub, das ist kin­disch, zumal der­ar­tige „Preise” immer inner­halb der selben Kli­en­tel ver­lie­hen werden nach dem Motto: Gibst Du mir ‚nen Preis, geb ich Dir ‚nen Preis!

    Ich teile die Meinung der vielen ent­täusch­ten Eltern, die im Ver­trauen auf die „Serio­si­tät” des öffent­lich recht­li­chen Rund­funks Ihren Kindern den „unbe­auf­sich­tig­ten” Konsum Ihrer Sen­dun­gen gestat­tet haben und sich jetzt darin getäuscht sehen.

    Ich emp­finde Ihre „Doku­men­ta­tion” als üble Indok­tri­na­tion eines kind­li­chen Publi­kums, das eben noch nicht gelernt hat, sich seines Ver­stan­des zu bedie­nen.

    Eine redak­tio­nelle Kom­men­tie­rung der Äuße­run­gen des Mohamed D. wäre m.E. zwin­gend erfor­der­lich gewesen. Allein schon in seiner (Körper)sprache drückt der Mann aus, dass er das naive Mädchen in der Tat als sein Eigen­tum betrach­tet. Der Artikel „meine” (meine Frau) ist im Kontext als wirk­li­ches besitz­an­zei­gen­des Fürwort zu betrach­ten und wird durch die wei­te­ren Gebote bzw. Verbote, die er aus­spricht, ja auch deut­lich bestä­tigt.

    Nur am Rande bemerkt sei, dass nor­ma­ler­weise nicht ver­hei­ra­tete Jugend­li­che bzw. junge Erwach­sene den Ter­mi­nus „mein/e Freund” (sic!) ver­wen­den, wenn sie sich enger ein­an­der zuge­hö­rig fühlen.

    Leider muss ich für solche Mach­werke auch noch sog. Gebüh­ren zahlen, obwohl „Pro­pa­gan­da­steuer” trifft’s eigent­lich besser.

    In diesem Sinne” (Ende meines Kom­men­tars)

    Ab gestern 14:00 wurden keine Kom­men­tare frei­ge­schal­tet. Heute um 16:23 teilt KIKA mit:

    Sehr geehrte User, die Erläu­te­rung zu „Schau in meine Welt – Malvina, Diaa und die Liebe“ wurde sehr stark kom­men­tiert. Neue Aspekte sind nicht hin­zu­ge­kom­men. Deshalb haben wir beschlos­sen, die Kom­men­tar­funk­tion zu schlie­ßen. Ihre KiKA-Redak­tion” (Ende des Zitats).
    In 26 Stunden soll niemand mehr was geschrie­ben haben. Das glaube ich nicht. Es dürfte eher die noch hinzu gekom­mene Ableh­nung sein, vor der man die Augen schließt bzw. die man nicht offen­sicht­lich machen will. KIKA ist nun mal ein Spar­ten­pro­gramm!

  4. Gefan­gen in Deutsch­land von Katja Schneidt sei da nur zu emp­feh­len. 2011 erschie­nen, aber das erlebte hat sich viel früher zuge­tra­gen. Es beschreibt eigent­lich genau was da in der Sendung pas­siert.

  5. Lieber Herr Letsch, ich habe Ihren Beitrag auf der Achse gelesen. Gestern las ich, was Herr Wal­lasch auf TE zu dem Thema geschrie­ben hat, rief die Erklä­run­gen des Senders auf, und las sämt­li­che Leser-Kom­men­tare auf den 4 Foren. Ihr prä­zi­ser und alle Seiten beleuch­ten­der Artikel (der einem Leser aller­dings zu „lieb” ist) bewegt mich, Ihnen mit einer Spende zu danken. Mir ist Angst und Bange um unsere Kinder, die in schreck­li­cher Weise indok­tri­niert werden, schon in Kita, Kin­der­gar­ten und Grund­schule. Die Frühse­xua­li­sie­rung greift immer weiter um sich, und ich bin inzwi­schen fast froh, dass meine Enkel­töch­ter in Amerika auf­wach­sen. Neulich kam ich durch einen link auf „bento”, und mir wurde schlecht beim Lesen (Kinder wurden ani­miert, doch anal zu expe­ri­men­tie­ren…). Und alles was Leser über die sons­tige Indok­tri­na­tion der Kinder bei Kika schrei­ben, ist wahr. Noch­mals danke für Ihre Arbeit!

  6. In einer Hin­sicht ist der Beitrag ja wirk­lich inter­es­sant. Er zeigt, wie schwie­rig die viel zitierte Inte­gra­tion ist, die viele Grün­linke (naiv …) als Kin­der­spiel sehen, auch das bunte Mul­ti­kulti-Neben­ein­an­der von Werten. Ein kleiner Kurs mit theo­re­ti­schen Infos (Bei uns in Deutsch­land gilt : …) reicht eben nicht, wenn Ein­stel­lun­gen und Ver­hal­tens­wei­sen seit Jahren ver­in­ner­licht sind – und durch die nach­kom­mende Familie auf­recht­erhal­ten werden! Kultur ist lang­le­big, und nicht alles passt zusam­men, boden­lange und Mini­rö­cke jeden­falls im selben Wohn­zim­mer nicht.

    Das junge Mädchen passt sich an, der Flücht­ling, wie alt auch immer (?) und viel­leicht sogar „nett“, weicht keinen Zen­ti­me­ter von seinen Vor­stel­lun­gen ab. Das Mädchen wird am Ende also ganz auf seiner Linie sein (müssen), bestimmt. Genau so ent­ste­hen Par­al­lel­wel­ten, und so wird die Zeit in Deutsch­land zurück­ge­dreht. Und das Publi­kum des Kikas ist defi­ni­tiv zu jung, um die Trag­weite dieser „Liebe“ zu erken­nen.

    • Der Hes­si­sche Rund­funk, der den Film pro­du­ziert hat, teilte der BILD schrift­lich mit, dass Diaa in Wirk­lich­keit Moham­med heißt und 20 Jahre alt ist. Das ist der letzte Stand.

  7. Seit einigen Tagen glühen hier die Daten­lei­tun­gen, das Thema treibt doch viel mehr Men­schen um, als ich gehofft habe. Und wie bestellt meldet sich jetzt auch jemand zu Wort, der die Sache ganz anders sieht: nur rechte Hetzer regen sich über diesen Film auf, meint Huf­fing­ton Post.

    http://​www​.huf​fing​ton​post​.de/​e​n​t​r​y​/​k​i​k​a​-​d​o​k​u​-​f​l​u​e​c​h​t​l​i​n​g​-​a​l​t​e​r​-​r​e​c​h​t​e​-​h​e​t​z​e​r​-​s​c​h​a​n​d​e​-​a​f​d​_​d​e​_​5​a​5​6​0​f​7​3​e​4​b​0​d​6​1​4​e​4​8​b​5​0​3​9​?​u​t​m​_​h​p​_​r​e​f​=​d​e​-​p​o​l​i​tik

    Der Kanal hätte selbst­be­wusst zu seinem Film stehen müssen, meint Sebas­tian Christ. Aber er sei „ein­ge­knickt” und habe sich ent­schul­digt. Sowas muss man nicht machen, weil die Kläger „rechte Hetzer” sind. Fehler? Na ja, die gäbe es. Der Name („oh Schreck”) sei Moham­med und das Alter stimme auch nicht. Aber der einzige Fehler des Senders war, zurück­zu­ru­dern. Eine Schande sei das!

    Dem Paar sei doch eigent­lich zu gra­tu­lie­ren und nun zer­reiße sich „die rechte Hälfte des Landes” das Maul darüber – zum Bei­spiel „die Hetzer von kath​.net”. Tja, liebe Katho­li­ken, will­kom­men auf der dunklen Seite der Macht. Ihr seid nun auch offi­zi­ell zum Hetz­per­so­nal des 4. Reiches erklärt worden. Der Sebas­tian wird schon wissen, was er da kate­go­ri­siert.

    Er hat leider auch nur den Rosa­munde-Pilcher-Teil des Films begrif­fen, deshalb schreibt er ja auch für Huffi.

    • Dieses wohl­feile Stich­wort „rechte Hetzer”, ach ja, jemand wurde getrig­gert. Wer über rechte Hetzer schwa­dro­niert, mag bloß keine Kritik ertra­gen, und er will bloß nicht argu­men­tie­ren.

  8. Was – um im Bild zu bleiben – hat denn ein blasses deut­sches Jung­hähn­chen, dass schon in der KITA lernt, NACH den Hühn­chen zu picken, einem stolzen und kampf­kräf­ti­gem Wild­hahn aus Arabien ent­ge­gen zu setzen? Da fällt es dem Jung­huhn mal nicht schwer, dem Frei­land die Sicher­heit des Käfigs ent­ge­gen zu setzen.
    Auf die Gefahr hin, mich des „Bio­lo­gis­mus” zeihen zu lassen. Es gibt pas­sende Evidenz aus der Ver­hal­tens­be­ob­ach­tung von Geflü­gel, der zu Folge jene Hähne bessere Erfolge bei ihren Hennen haben. Dafür sind Hähne da. Wehr­hafte Vögel halt!
    Und nein: Die Nai­vi­tät, die Jung­män­ner quasi im „Schnell­wasch­gang” weich spülen zu wollen, kann nicht ange­mes­sen beschrie­ben werden. Ohne Sar­kas­mus ist das nicht mehr zu ertra­gen.

  9. Habe eine Pro­gramm­be­schwerde gemacht, da viele mus­li­mi­sche Frauen nach der EHE
    -Besitz des Mannes werrden
    2. Frau (offi­zi­elle Frau, danach kommt die Frau zum Spass… bei vielen, nicht bei allen Männern),
    -Im Viereck rum­ge­schla­gen werden darf von Moslems, die Polizei geht dann wieder (Türkei, Ori­gi­nal­aus­sage einer kul­ti­vier­ten Türkin in Istan­bul). Lernt man übri­gens auch bei BOSCH am Band, oder Ford am Band, einfach mal dort arbei­ten, da bekommt man vieles mit!

    Noch ein ZITAT aus dem KORAN: “ Die Ungläu­bi­gen (Chris­ten) sind Brenn­ma­te­rial fürs Feuer!“ So eine Kultur möchte ich nicht im KIKA SEHEN! Einfach völlig irre, dass eine solche Isla­mi­sie­rungs­sen­dung im TV KOMMT!

  10. Oben ist an sich alles gut gesagt worden. Bleibt nur mein per­sön­li­cher Blick dazu. Ich bin wohl nun Bürger von Lem­ming­hau­sen mit der Haupt­stadt Schilda. Da hatten ja selbst die Bremer Stadt­mu­si­kan­ten mehr Pepp, als es um ihr Schick­sal ging.

  11. ___

    (…)

    Bereits seit mehr als einem Jahr haben Katja Ewering und ihre Tochter Malvina Paten­schaf­ten für Geflüch­tete über­nom­men. „Es kommt ganz viel zurück“, erklärt die 47-Jährige freu­de­strah­lend. Die 15-Jährige stimmt in das fröh­li­che Lachen ihrer Mutter ein. Gemein­sam stemmen die zwei Frauen zahl­rei­che ehrenamlti­chen Auf­ga­ben – neben Frau­en­kreis und Haus­auf­ga­ben­be­treu­ung auch zwei Paten­schaf­ten beim AWO Kreis­ver­band Fulda.

    Mit ihren syri­schen Paten Diaa (18) und Anas (32) unter­neh­men Mutter und Tochter viel. Während sich der 32-Jährige erst seit Kurzem in der Paten­schaft befin­det, kennt der 18-Jährige seine Patin­nen seit mehr als einem Jahr. (…)

    Kontakt:

    AWO Kreis­ver­band Fulda
    Sina Ilch­mann

    (…)

    Markt­korb 08.01.2018 | 23:18:41 Uhr

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    16.12.2016 – Das Ideal lädt zum 35. Mal zum Poetry-Slam-Abend ein. Wir beglei­ten Malvina Ewering aus Fulda, die als New­co­me­rin teil­nimmt und zum zweiten Mal vor großem Publi­kum spricht. Ein Text von Anna Rockel. Malvina steht neben der Bühne, noch sieht das Publi­kum sie nicht. Sie ist auf­ge­regt

    Malvina erklimmt die Poetry Slam-Bühne | Der Poetry Slam im Ideal | Ein Text von Anna Rockel | move36 ist das Online- und Print­ma­ga­zin für junge Leute in Ost­hes­sen.

    http://​www​.move36​.de/​k​u​l​t​u​r​/​m​a​l​v​i​n​a​-​e​w​e​r​i​ng/

  12. Ich habe schon vor einiger Zeit beschlos­sen, meine Kinder (außer ein paar aus­ge­such­ten Zei­chen­trick­se­rien) kein KIKA mehr schauen zu lassen. Schon vor Aus­strah­lung dieses Bei­trags gab es Anlass dazu, den Kindern zu erklä­ren, dass auf diesem Sender Mei­nungs­bil­dung voll­zo­gen wird. Dazu reicht es schon, sich einmal die für Kinder auf­be­rei­te­ten Nach­rich­ten anzu­se­hen. Abscheu­lich, den Kindern wird vor­ge­kaut, wer ist Gut und wer ist Böse. Die nehmen das natür­lich auf und sind dann schon mal in jungen Jahren „abge­rich­tet”. Alle Eltern sollten mal ihre Kinder befra­gen, welche Ein­stel­lung sie zur Politik und ins­be­son­dere zu einigen Poli­ti­kern haben. Da sträu­ben sich einem die Haare.

  13. Mitt­ler­weile hat KiKA auf die zahl­rei­che Kritik reagiert und eine Erklä­rung abge­ge­ben. Link am Ende des Kom­men­tars. Ja, das Alter Diaas habe man falsch dar­ge­stellt. Das ist aber auch schon der einzige Kri­tik­punkt, mit dem sich der Sender aus­ein­an­der­setzt. Sonst gilt das geflü­gelte Wort der Kanz­le­rin nach der ver­geig­ten Wahl: „Ich wüsste nicht, was ich anders machen sollte.” Das Alter Diaas habe ich absicht­lich nur ange­deu­tet, das stellt im aktu­el­len Zustand der Bezie­hung auch kein Problem dar – egal ob er jetzt 17 oder 19 ist. Mir stieß etwas anderes unan­ge­nehm auf, der Subtext und die Abfolge von Ent­schei­dun­gen und wohin das alles (fast) zwangs­läu­fig führen wird. Es zeigt die Inte­gra­tion von Malvina, nicht die Diaas.

    Am Ende der Erklä­rung folgt leider das, was immer kommt, wenn die Argu­mente schwach und die Kritik groß ist: Exper­tise wird zele­briert. Wie­viele Preise der sicher ehren­werte, flei­ßige Autor bisher erhal­ten hat, tut im Zusam­men­hang mit dem, was dieser Film aussagt, über­haupt nichts zur Sache! Es ist gera­dezu obszön, Kritik mit einem „Exper­ten­jo­ker” abzu­bü­geln, weil es dem Kon­su­men­ten, der die ganze Chose bezahlt, unter­stellt, er haben einfach keine Ahnung. Miss­ver­ständ­nisse in der Kom­mu­ni­ka­tion gehen aber immer zu Lasten des Senders, ist immer so gewesen.

    Men­schen, die auf libe­ra­len und kon­ser­va­ti­ven Werten behar­ren wird heute gern vor­ge­wor­fen, sie wollten zurück in eine ver­meint­lich „heile Welt” der 50er Jahre – falls die Vor­würfe nicht gleich noch 20 Jahre weiter reichen. Aber mir scheint doch, das Gegen­teil ist der Fall: gerade unsere ÖR-Sender tun noch immer so, als könnten sie mit ein paar päd­ago­gi­schen Kniffen heute noch so agieren, wie vor 20 Jahren. Das Argu­ment, der Film richte sich eher an Erwach­sene, weil er erst nach 20 Uhr gesen­det wurde, ist etwas für die Streu­sand­büchse des Sand­manns. Der Film ist nämlich rund um die Uhr im Inter­net abruf­bar.
    http://​www​.kika​.de/​e​r​w​a​c​h​s​e​n​e​/​b​e​g​l​e​i​t​m​a​t​e​r​i​a​l​/​s​e​n​d​u​n​g​e​n​/​s​c​h​a​u​-​i​n​-​m​e​i​n​e​-​w​e​l​t​/​e​i​n​o​r​d​n​u​n​g​1​0​0​.​h​tml

    • Ich bin immer wieder hin- und her­ge­ris­sen.

      Ist das nun einfach nur naive Beseelt­heit, sich „gut” fühlen zu wollen, die die Macher dieses Schmon­zwer­kes antreibt? Oder ist es einfach nur Dumm­heit, das Resul­tat ver­gleich­ba­rer Bezie­hungs­kon­stel­la­tio­nen kur­zer­hand völlig miss­ach­tend? Oder even­tu­ell doch der Versuch, eine „Ich-will-aber-das-es-so-ist!” Men­ta­li­tät trot­zi­ger­weise durch­zu­set­zen? Oder ist es viel­leicht auch nur ein pro­fa­nes Mit­schwim­men­wol­len im linken Medi­enst­rom? Oder (Selbst-)Hass auf den ver­meint­lich „reichen” Westen? Oder das Hel­fer­syn­drom?

      Ich ver­stehe diese Leute nicht.

  14. Zwei Dinge sind unend­lich, das Uni­ver­sum und die mensch­li­che Dumm­heit, aber bei dem Uni­ver­sum bin ich mir nicht ganz sicher. (A. Ein­stein)

  15. ist an dem Mädel die Eman­zi­pa­tion wirk­lich spurlos vor­über­ge­gan­gen? ich esse kein Schwei­ne­fleisch mehr, weil ER es so will? zum Glück habe ich keine Kinder.….……

  16. Hierzu fällt mir eigent­lich nur noch ein Zitat aus Ambrose Bierce’s „Fan­tas­ti­schen Fabeln” ein.

    WOLF UND LAMM

    Ein Wolf stillte seinen Durst an einem Fluss, als ein Lamm die Seite
    seines Hirten ver­liess, dem Fluss her­ab­kam und demons­tra­tiv um den Wolf
    her­um­ging, um weiter unten zu trinken.

    Ich bitte zu beach­ten”, sagte das Lamm, „das Wasser im all­ge­mei­nen
    nicht bergauf fliesst. Wenn ich hier ein Schlück­chen nehme, kann es das
    Wasser bei dir unmög­lich ver­un­rei­ni­gen; du findest also nicht den
    lei­ses­ten Vorwand, mich zu töten.”

    Ich wusste bisher nicht”, ent­geg­nete der Wolf, „dass ich einen Vorwand
    brauche, um Lamm­kot­te­letts zu schät­zen.”

    Ende dieses kleinen Logi­kers.

    (Määäh!)

  17. Ande­rer­seits hoffen sie voller Sorge, dass Malvina ihre letzten „roten Linien“, etwa das Tragen des Kopf­tu­ches, nicht auf­ge­ben werde.” Da würde dann schon die liebe Ver­wandt­schaft des Liebs­ten für sorgen, ansons­ten ist Schluss mit lustig. KiKa ist aber auch in anderen Berei­chen, nach eigener Erfah­rung durch meine Kinder, genauso indok­tri­nie­rend. Gern genom­men sind die hei­li­gen Gebote der Kli­ma­kir­che.…

  18. Dieses ver­rückt gewor­dene deut­sche Volk hat beschlos­sen, sich zu Tode zu tole­rie­ren, es bietet seine Töchter bereit­wil­lig den ein­strö­men­den virilen Inva­so­ren an, finan­ziert diesen ganzen Hokus­po­kus mit seinen sauer ver­dien­ten Steu­er­gel­dern und wählt kon­stant die Par­teien, die dieses Land zuver­läs­sig in den Abgrund führen.
    Das nennt man wohl: Selbst­mord, aus Angst vor dem Tod.….

  19. Habe gerade eine mail an kika@​kika.​de geschickt, in der ich meine Empö­rung über diese Sendung zum Aus­druck gebracht habe. Diese Dar­bie­tung ist das Gegen­teil von Inte­gra­tion, es ist sozia­ler Spreng­stoff für unsere Gesell­schaft. Für
    einen Kin­de­ka­nal erst recht. Was geht in den Köpfen der­je­ni­gen vor, die der­ar­ti­gen Müll pro­du­zie­ren?

    • Wir sind ein Land von „Bauer sucht Frau”, „Jun­g­le­camp” und „Tat­or­ten” mit mög­lichst aktu­el­len poli­ti­schen Bezügen – ich will gar nicht in solche Köpfe blicken. Die ersten beiden kann ich jedoch mit Miss­ach­tung strafen, während ich für KiKA und ARD unfrei­wil­lig bezahle. Das ist der Unter­schied zwi­schen Müll und Zwangs­müll.

      • NOCH kann man den Müll abschal­ten, bei Orwells 1984 ging der „Tele­vi­sor” nicht abzu­stel­len – davon träumen die bestimmt jetzt auch schon…

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