Klimakatastrophe bei Servus-TVEs gibt Arti­kel, die schrei­ben sich fast von allein. Die­ser hier ist anders. Das liegt zum einen dar­an, dass ich mir zum The­ma Kli­ma­ka­ta­stro­phe und Kli­ma­hys­te­rie bereits die Fin­ger wund geschrie­ben habe. Zum zwei­ten muss ich mir dafür gleich jene TV-Sen­dung noch­mal geben, bei deren Erst­be­trach­tung ich vor­ges­tern buch­stäb­lich phy­si­sche Reak­tio­nen hat­te. Blut­druck und Puls gin­gen hoch, das Gesicht immer wie­der run­ter in die Hän­de. Auch dass mir als Athe­is­ten wie­der­holt die Wor­te „Nein, oh Gott, nein!“ ent­schlüp­fen, ist nicht nor­mal. 66 Minu­ten Sen­dung mit par­al­le­ler Ana­ly­se ste­hen mir jetzt bevor. Aber da muss ich nun durch. Ich star­te also die Media­thek des öster­rei­chi­schen Ser­vus-TV und schaue mir die Sen­dung „Talk im Han­gar 7“ vom 13.6.2019 ein zwei­tes Mal an.

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Thema: Klimawandel

Ach, was rede ich: die Kli­ma­ka­ta­stro­phe! Ande­re The­men gibt es ja nicht mehr. Wäh­rend im kal­ten Krieg unter jedem Stein der Rus­se lau­er­te, ist heu­te jede meteo­ro­lo­gi­sche Regung der Natur Beweis der Apo­ka­lyp­se. Vier Gäs­te sind anwe­send, von denen ich zwei sehr schät­ze. Da ist zum einen Tho­mas Eppin­ger, der mich 2014 ermu­tig­te, mit dem Blog­gen anzu­fan­gen, sowie Dr. Dr. Rai­ner Zitel­mann, des­sen Buch „Der Kapi­ta­lis­mus ist nicht das Pro­blem, son­dern die Lösung“ die bes­te Lau­da­tio auf ein frei­heit­li­ches Wirt­schafts­sys­tem ist, das ich seit Hay­eks „Der Weg zur Knecht­schaft“ gele­sen habe. Eppin­ger und Zitel­mann sind natür­lich die Skep­ti­ker, also jene, die den Kata­stro­phen­hel­fern bei der Kli­ma­ret­tung immer im Wege ste­hen und über­flüs­si­ge Fra­gen nach dem Sinn und Zweck der reli­giö­sen Übung stel­len, Steu­er­zah­l­er­geld von einem Hau­fen auf den ande­ren zu schau­feln. Für die Sei­te der Kli­ma-Aven­gers sind Ste­fan Kai­ne­der (stellv. Bun­des­spre­cher der Grü­nen in Öster­reich) und Kli­ma-Akti­vis­tin Lau­ra Gross­mann von der erz­kom­mu­nis­ti­schen Initia­ti­ve „Sys­tem Chan­ge, not Cli­ma­te Chan­ge“ anwe­send. Nun aber los, Grün­kohl wird ja auch nicht lecke­rer, wenn er kalt ist.

Marktwirtschaft kalt abserviert

„Wir müs­sen mehr gegen den Kli­ma­wan­del tun, davon sind mitt­ler­wei­le alle über­zeugt“ star­tet Mode­ra­tor Fleisch­ha­cker in die Sen­dung. Das, lie­be Leser, wird mitt­ler­wei­le als Kon­sens vor­aus­ge­setzt, auch wenn es nicht stimmt. Es gibt näm­lich trotz sol­cher immer wie­der­keh­ren­den Anker­sät­ze durch­aus Exper­ten, die der Mei­nung sind, man sol­le das vie­le Geld doch lie­ber in die Anpas­sung an die sich (mit oder ohne mensch­li­ches Zutun) voll­zie­hen­den Kli­ma­än­de­run­gen inves­tie­ren, oder, falls man sich allein auf das CO2 kapri­zie­ren möch­te, die­ses tech­no­lo­gisch abschei­den. Letz­te­res wäre auch kein „her­um­dok­tern an den Sym­pto­men, statt die Ursa­chen zu bekämp­fen“, wie Frau Gross­mann behaup­tet. Es macht ja auch kei­nen Sinn, die Ver­dau­ung ein­zu­stel­len, um deren End­pro­duk­te zu „ver­mei­den“. Die Fra­ge hier wäre doch eher, ob Stuhl­gang wirk­lich ein Pro­blem dar­stellt, oder als Teil des Stoff­kreis­laufs „Teil der Lösung” ist. Doch aus die­ser Pha­se des Dis­kur­ses sind wir her­aus, ande­ren­falls wird man nicht mehr in sol­che Sen­dun­gen eingeladen.

Um als Skep­ti­ker noch zu Wort zu kom­men, muss man das Dog­ma schlu­cken und repe­tie­ren. Bei lei­sen Zwei­feln wird sofort der Satz „97% der Wis­sen­schaft­ler sind davon über­zeugt…“ nach­ge­scho­ben und wer mit der Mehr­heit ist, so belegt es schließ­lich die Geschich­te, liegt immer rich­tig. Fra­gen sie Gali­leo Gali­lei, 100%-Schulz, 100%-Kim oder 98,9%-Honecker.

Ich will an der Stel­le nicht schon wie­der über die Qua­li­tät jener Cook-Stu­die refe­rie­ren, der die­se omi­nö­sen 97% ent­sprun­gen sind. Aber stel­len Sie sich vor, eine Stu­die hät­te gefragt, ob der Boden­see, wenn man ein Stück Wür­fel­zu­cker dar­in auf­lös­te, Süß­was­ser ent­hal­te. 3% der Befrag­ten hät­ten gesagt „So ein Blöd­sinn“, wäh­rend die rest­li­chen 97% ent­we­der der Mei­nung wären, der Boden­see ent­hal­te doch auch so schon Süß­was­ser oder der Behaup­tung rein rech­ne­risch zustim­men, selbst wenn sie ein Stück Wür­fel­zu­cker ange­sichts der Men­ge Was­ser für irrele­vant hal­ten. Von die­ser Art „97%“ spre­chen die Apo­lo­ge­ten der Kli­ma­ka­ta­stro­phe und sie haben for­mal Recht. Genau wie die 3% Recht haben, die die Aus­sa­ge pau­schal ableh­nen: die Fra­ge ist näm­lich in der Tat Blöd­sinn. Doch ich schwei­fe ab, zurück zum Thema.

Man muss natür­lich die poli­ti­schen „Groß­ideen“ sehen, die in der Run­de ver­tre­ten sind. Lau­ra „Wir müs­sen den Kapi­ta­lis­mus über­win­den“ Gross­mann möch­te den End­kampf des Sozia­lis­mus mit der Markt­wirt­schaft ein­läu­ten und argu­men­tiert mit Wor­ten, die so wenig glatt sind wie eine bren­nen­de Stra­ßen­bar­ri­ka­de oder ein Pflas­ter­stein. Kai­ne­der hin­ge­gen arbei­tet mit gefüh­li­gen, kon­sens­fä­hi­gen Flos­keln wie „am Ende der Ver­kehrs­wen­de wer­den die Kin­der in Wien die­sel­be sau­be­re Luft atmen wie die Kin­der im Wald­vier­tel“. Sau­be­re Luft, gesun­des Essen und eine schad­stoff­be­frei­te Welt – wer will das nicht! „Alle, die nicht wie wir Grü­nen sind“, wür­de Kai­ne­der wohl ant­wor­ten. Und Grü­ne sta­peln gern tief, was ihren Ein­fluss durch das all­ge­gen­wär­ti­ge Nud­ging angeht, wäh­rend man dem poli­ti­schen Geg­ner nur das Schlech­tes­te unterstellt.

Kai­ne­der: „Der VW-Kon­zern hat erklärt, ab 2023 ist die Gesamt­flot­te elek­tri­fi­ziert.“ Was er nicht erwähnt, ist, dass die ver­grün­te Poli­tik die Auto­kon­zer­ne seit Jah­ren vor sich her und zu Aus­sa­gen die­ser Art gera­de­zu treibt. Gleich­zei­tig erwar­tet die Indus­trie staat­li­che Sub­ven­tio­nen und För­de­run­gen für die Umset­zung die­ser Plä­ne von der Poli­tik und die­se stellt die Signa­le auf grün. Ist ein Kon­zern erst mal poli­tisch ein­gen­or­det und pro­du­ziert er ad-hoc-Mel­dun­gen der gewünsch­ten Fär­bung, tut man bei den Grü­nen so, als wäre die Indus­trie von ganz allein und durch Ein­sicht dar­auf gekom­men („Wenn sogar schon VW der Mei­nung ist…“), als wir­ke hier grü­nes Vor­bild und for­de­re der Markt die­ses Ver­hal­ten. Dabei ist es genau umge­kehrt! Außer­dem bedeu­tet „Gesamt­flot­te elek­tri­fi­ziert“ im bes­ten Fall, dass VW in jedem Markt­seg­ment Elek­tro­au­tos anbie­tet, nicht, dass man kei­ne Ver­bren­ner mehr baut. VW erklär­te näm­lich auch, ab 2026 kei­ne Ver­bren­nungs­mo­to­ren mehr zu ent­wi­ckeln. Des­halb wird man wohl kaum bereits drei Jah­re vor­her kei­ne mehr bauen.

Dass sich die Rea­li­tät in den Hir­nen der Lin­ken Kol­lek­ti­vis­ten kaum spie­gelt, zeigt Gross­mann mit fol­gen­dem Satz: „In Chi­na leben gro­ße Tei­le der Bevöl­ke­rung noch in kras­ser Armut“. An die­sem Satz ist alles zugleich rich­tig und falsch. Ja, es gibt Armut in Chi­na. Immer noch. Aller­dings schwin­det die­se unter den Bedin­gun­gen der frei­en Wirt­schaft so rasant, wie es das in der gan­zen Mensch­heits­ge­schich­te noch nicht gege­ben hat. Außer­dem soll­te man nie ver­ges­sen, dass es nicht der Kapi­ta­lis­mus war, der die Armut in Chi­na erst hat ent­ste­hen las­sen, son­dern eben genau die geschei­ter­ten Expe­ri­men­te des Sozia­lis­mus – und zwar allesamt!

Grossmann und die Systemfrage

Für Gross­mann ist Kli­ma­wan­del ohne­hin nur das per­fek­te Vehi­kel, einer­seits die Kom­pe­tenz und Exis­tenz­be­rech­ti­gung der Natio­nal­staa­ten in Fra­ge zu stel­len (Stich­wort wohl­mei­nen­de kol­lek­ti­vis­ti­sche Welt­re­gie­rung von Exper­ten) und dabei gleich­zei­tig die „Sys­tem­fra­ge“ zu stel­len. Sie spricht von „Demo­kra­ti­sie­rung der Gesell­schaft“ und behaup­tet, ein „gemein­sa­mes Erar­bei­ten und Aus­pro­bie­ren ist nicht mög­lich im jet­zi­gen Sys­tem“ – wobei ich mich schon fra­ge, was genau Gross­man dar­an hin­dert, gemein­sam mit wem auch immer was auch immer aus­zu­pro­bie­ren. Es sei denn, sie meint, für ihre Expe­ri­men­te von der Gesell­schaft ali­men­tiert wer­den zu wol­len, anstatt das Risi­ko selbst zu tra­gen. Zuge­ge­ben, so Gross­mann, es sei­en in den letz­ten 100 Jah­ren alle Expe­ri­men­te mit alter­na­ti­ven Gesell­schafts­sys­te­men geschei­tert. Aber was hei­ße das schon! Vor 100 Jah­ren hät­ten Frau­en auch noch nicht wäh­len dür­fen – ein Ver­gleich, wür­dig eines sehr alter­na­ti­ven Nobel­prei­ses! Vor 100 Jah­ren (in man­chen Län­dern liegt es noch nicht mal so weit zurück) kor­ri­gier­te die Mensch­heit einen Feh­ler und führ­te das Frau­en­wahl­recht ein (und hat es nie wie­der abge­schafft, trotz des spo­ra­di­schen Auf­tau­chens von Kory­phä­en wie Gross­mann), wäh­rend man den Feh­ler „Sys­tem-Expe­ri­ment“ seit 100 Jah­ren immer und immer wie­der begeht.

Als Gross­mann erklär­te, man müs­se die Sub­ven­tio­nen der Indus­trie zurück­fah­ren, war ich sogar kur­ze Zeit einer Mei­nung mit ihr, aber schon im nächs­ten Halb­satz for­der­te sie, die­se Gel­der statt­des­sen für ande­re Sub­ven­tio­nen zu ver­wen­den. Damit macht sie den­sel­ben auf Wis­sens­an­ma­ßung beru­hen­den Feh­ler wie alle Poli­ti­ker vor ihr, die es für eine gute Idee hiel­ten, Sub­ven­tio­nen dau­er­haft nach hier und dort zu ver­tei­len. Es ist, als rie­fe Gross­mann vol­ler Inbrunst „Esst kei­ne Leber­wurst, die ent­hält zu viel Fett! Esst lie­ber Speck!“.

Von Abfällen und Irrwegen

Als es um tech­ni­sche Wege und Irr­we­ge geht, spricht Kai­ne­der vom Atom­müll-Pro­blem, das „uns fünf­ein­halb­tau­send Jah­re beschäf­ti­gen wird“ – offen­bar ein aus­ge­wie­se­ner Exper­te auf die­sem Gebiet – und schiebt nach: „Die Atom­ener­gie ist kei­ne Nach­hal­ti­ge, weil sie Abfäl­le pro­du­ziert“. Das tut die Solar­ener­gie aber auch, gif­ti­ge zwar nur, kei­ne strah­len­den, aber auch mit die­sen Hin­ter­las­sen­schaf­ten, die nach der kaum 25-jäh­ri­gen Lebens­span­ne der Solar-Panee­le anfal­len, weiß man (noch) nichts anzufangen.

Dabei ist Kai­ne­der nichts ande­res als ein Möch­te­gern-Volks­er­zie­her, der vor­gibt, die freie Wahl nicht ein­schrän­ken zu wol­len, obwohl er mit sei­ner Poli­tik genau das tun wür­de. Doch die freie Wahl ist eine Illu­si­on, wenn sie auf finan­zi­el­lem Zwang beruht, bes­ten­falls kann man die­se Art der Poli­tik als Nud­ging bezeich­nen. Der „fei­ne Unter­schied“, den Kai­ne­der zwi­schen Zwang und sei­ner poli­ti­schen Kampf­li­nie sehen will, ist aber der zwi­schen Geschmack und Nach­ge­schmack. Schmeckt etwas schlecht, spuckt man es aus. Bei üblem Nach­ge­schmack ist die Ent­schei­dung zum Schlu­cken bereits gefal­len (sie­he deut­sche Ener­gie­wen­de), was die Ver­dau­ung zur „gesamt­ge­sell­schaft­li­chen Auf­ga­be“ macht.

Der Lob­by-Kampf gegen den Die­sel in Deutsch­land ist ein gutes Bei­spiel für grü­ne Poli­tik und „Nach­ge­schmack“. Natür­lich steht es nach wie vor jedem frei, einen Die­sel zu kau­fen, man muss nur damit leben kön­nen, dass der Wert­ver­lust durch poli­ti­sche Wei­chen­stel­lun­gen ans Galop­pie­ren kommt und man kei­nen Ein­fluss mehr auf die Gang­art hat. Natür­lich kann man sei­nen Die­sel noch fah­ren – man kommt nur hier und dort nicht mehr hin. Natür­lich hat man dann immer noch ein Auto – man kann es nur nicht mehr als sol­ches nut­zen. Das Pro­blem ist also der feh­len­de Bestands- und Eigen­tums­schutz, die Rück­wir­kung und Rück­da­tie­rung von Geset­zen und Regeln, die sogar Kauf­ent­schei­dun­gen rück­wir­kend zu Feh­lern erklä­ren, als die­se poli­tisch noch von den­sel­ben Poli­ti­kern geför­dert und gou­tiert wurden.

Was kann der 15 Jah­re alte Euro-4-Die­sel dafür, dass VW bei der Ein­füh­rung von Euro 5 und 6 beschlos­sen hat­te, zu betrü­gen? Im Licht der heu­ti­gen Debat­te – auch wenn ich das anders sehe – war die Die­sel­för­de­rung ein Feh­ler der Poli­tik, an den sie sich heu­te nicht mehr erin­nern will. Die Ver­ant­wor­tung dafür schiebt man der Indus­trie zu, obwohl die nur der Erfül­lungs­ge­hil­fe der dama­li­gen CO2-Zie­le der Poli­ti­ker war.

Rich­tig absurd wird es, wenn die Dis­kus­si­on sich um die Ori­gi­na­li­tät oder „Neu­heit“ von Tech­no­lo­gien dreht. Kai­ne­der: „Es ist eine Fra­ge, ob man die Kern­ener­gie als fort­schritt­li­che Tech­no­lo­gie bezeich­nen kann. Die ist näm­lich auch nicht ganz neu.“ – das stimmt natür­lich, die Kern­ener­gie ent­stand in den 40er bis 70er Jah­ren des 20. Jahr­hun­derts. Die Eisen­bahn ist übri­gens noch mal 100 Jah­re älter und das Elek­tro-Auto ist ein Kind der 1900er Jah­re. Nun kann man eine blei­abat­te­rie­be­stück­te Elek­tro-Drosch­ke von 1910 nicht mit einem Tes­la ver­glei­chen. Das soll­te man aber mit dem Reak­tor von Tscher­no­byl und einem Tho­ri­um-Flüs­sigs­alz-Reak­tor fai­rer­wei­se auch nicht tun.

Kapitalismus, Verzicht, Innovation

Zitel­mann weist auf sein Smart­pho­ne und erklärt, dass es der Kapi­ta­lis­mus war, der die­ses Gerät her­vor­ge­bracht hat, mit dem man eine gan­ze Rei­he ande­rer Gerä­te ein­spa­ren kann. Gross­mann, ange­füllt mit den abstru­ses­ten Ver­schwö­rungs­theo­rien, mut­maßt gleich mal „ein­ge­bau­te Mecha­nis­men, die das Smart­pho­ne nach ein oder zwei Jah­ren zer­stö­ren, damit man ein neu­es kau­fen muss“.

Ob Gross­mann selbst wohl ein Smart­pho­ne benutzt? Einen sol­chen „Mecha­nis­mus“ gibt es aber in der Tat. Es han­delt sich aber nicht um eine Ver­schwö­rung der Kapi­ta­lis­ten gegen ihre Kun­den, der Mecha­nis­mus hört viel­mehr auf den Namen „tech­no­lo­gi­scher Fort­schritt“ und sorgt dafür, dass nach zwei Jah­ren bes­se­re, leich­te­re, schnel­le­re Gerä­te auf dem Markt sind, wel­che die Kon­su­men­ten unbe­dingt haben wollen.

Geis­tes­gra­na­ten wie Gross­mann begrün­den ihren Gerä­te­wech­sel dann gern mit fik­ti­ven Selbst­zer­stö­rungs­me­cha­nis­men, um die eige­ne Gier zu exter­na­li­sie­ren. Das Smart­pho­ne hät­te aber ohne­hin nichts mit Kapi­ta­lis­mus zu tun, son­dern allen­falls mit Inno­va­ti­on, meint Gross­mann (sie besitzt wohl wirk­lich eines, sicher her­ge­stellt in Mada­gas­kar, wo sie eini­ge Zeit leb­te). Doch auch da liegt sie kon­se­quent falsch. Inno­va­ti­on und Markt­wirt­schaft bedin­gen ein­an­der. Markt­wirt­schaft belohnt inno­va­ti­ves Ver­hal­ten durch Erfolg, wäh­rend Plan­wirt­schaft Inno­va­tio­nen als „Abwei­chung vom Plan“ bestraft. Sieht man mal von mili­tä­ri­schem Gerät ab, ist aus sozia­lis­ti­schen Sys­te­men nicht eine ein­zi­ge Erfin­dung auf die Mensch­heit gekom­men, die unser Leben bes­ser, leich­ter oder ange­neh­mer gemacht hät­te. Eigent­lich logisch, schaut man sich die Zie­le und Metho­den kol­lek­ti­vis­ti­scher Gesell­schaf­ten an.

Fazit

Bereits Zitel­manns Aus­sa­ge vom Beginn der Sen­dung, dass die glei­chen Leu­te, die uns jah­re­lang erzäh­len, Angst sei kein guter Rat­ge­ber, uns jetzt sagen, dass wir in Panik gera­ten sol­len, hät­te die Sen­dung lei­ten kön­nen. Eppin­gers lobens­wer­ter Ver­such, die Betrach­tung der CO2-Pro­ble­ma­tik unter einem inter­na­tio­na­len und technologisch/marktwirtschaftlichen Gesichts­punkt zu betrach­ten: ver­geb­li­che Mühe! Der Kapi­ta­lis­mus soll, nein, er darf das Pro­blem nicht lösen – er soll ver­schwin­den! Statt Lösun­gen von der lin­ken Sei­te des Podi­ums nur Aus­flüch­te und Begrün­dun­gen, war­um Panik manch­mal gut ist. Näm­lich genau dann, wenn sie „den rich­ti­gen” Leu­ten poli­tisch in die Kar­ten spielt.

Wie im Apol­lon-Ora­kel von Del­phi, wo die Pries­ter das deli­ri­sche Gel­al­le der Pythia im eige­nen Sin­ne deu­te­ten, inter­pre­tie­ren auch die Kli­ma­tis­ten die Äuße­run­gen und Taten ihrer reli­giö­sen Anfüh­re­rin Gre­ta Thun­berg. Lei­der sind die Jour­na­lis­ten hier feder­füh­rend und über­tref­fen die Akti­vis­ten noch um Län­gen. Sor­ry, Herr Fleisch­ha­cker, aber so gut Sie Ihre Sen­dung auch mode­rie­ren, das blickt auch bei Ihnen immer durch.

Eppin­ger und Zitel­mann stan­den in der Dis­kus­si­on – trotz stich­hal­ti­ger Argu­men­te – auf ver­lo­re­nem Pos­ten. Uto­pien las­sen sich lei­der in viel wei­che­re Wor­te fas­sen als die imper­fek­te Rea­li­tät einer gegän­gel­ten und schon in wei­ten Tei­len umge­krem­pel­ten Markt­wirt­schaft. Len­nons Song über den Welt­frie­den hät­te weit weni­ger Erfolg gezei­tigt, wenn der „The facts are…“ statt „Ima­gi­ne…“ gehei­ßen hät­te. Der Kapi­ta­lis­mus funk­tio­niert, sogar für sei­ne Intim­fein­de wie Kai­ne­der und Gross­mann, wel­che er mit den finan­zi­el­len Mit­teln aus­stat­tet, um ihn abschaf­fen und bekämp­fen zu wollen.

Das irre ist ja, dass man die Regeln des Mark­tes weder ken­nen noch begrei­fen muss, um von ihnen zu pro­fi­tie­ren. Es gibt Bir­ken­stock und Second-Hand-Läden für das Wohl­be­fin­den von Frau Gross­mann und Por­sche für das von Herrn Zitel­mann. Letz­te­rer muss kei­ne Ras­ta­lo­cken tra­gen und ers­te­re kei­nen Por­sche fah­ren und bei­de kön­nen erleich­tert auf­at­men. Wer glaubt, dass das all­ge­mein (frei­wil­lig) ver­pflich­ten­de Tra­gen eines Mao-Anzugs und alter­na­tiv­lo­ses Fahr­rad­fah­ren das all­ge­mei­ne Wohl­be­fin­den und die Inno­va­ti­ons­freu­de för­dert, hat kei­ne Ahnung von der psy­cho­lo­gi­schen Ver­fasst­heit des Menschen.

Die schlechte Nachricht: Klimakatastrophe gewinnt!

Was uns ins Haus steht, ist eine öko­lo­gis­tisch-kol­lek­ti­vis­ti­sche Gesell­schaft, in der eine Frei­heit nach der ande­ren durch ver­meint­li­che Sach­zwän­ge abge­löst und aner­zo­ge­ne „Frei­wil­lig­kei­ten“ und kon­for­mis­ti­sches Ver­hal­ten erzwun­gen wer­den. Der Wider­stand dage­gen ist nur schwach, schlecht orga­ni­siert und viel zu indi­vi­dua­lis­tisch, um die­sen Kampf noch gewin­nen zu kön­nen. Das nächs­te kol­lek­ti­vis­ti­sche Expe­ri­ment steht also ins Haus, viel­leicht in zehn, viel­leicht in zwan­zig Jahren.

Schwer zu sagen, aber je weni­ger Men­schen noch leben, die das letz­te sozia­lis­ti­sche Expe­ri­ment noch live mit­er­lebt haben, umso wahr­schein­li­cher der Start des nächs­ten. Dabei wird es kei­nen „Start“ im eigent­li­chen Sin­ne geben, denn Frei­heit und Markt­wirt­schaft wer­den Stück für Stück abge­schafft, wäh­rend der Kol­lek­ti­vist immer hämi­scher und unver­schäm­ter auf den immer kläg­li­cher wer­den­den Rest sei­nes Oppo­nen­ten schau­en wird und ihm sein Schei­tern letzt­lich selbst zuschreibt. Wir kön­nen ein­fach die Fin­ger nicht davon las­sen, her mit der nächs­ten Utopie!

Hun­ger ist das neue Satt, Zuhau­se blei­ben das neue Flie­gen und Ver­zicht der neue Genuss – um mal ande­re Begrif­fe als Geor­ge Orwell zu benut­zen. Dafür ist übri­gens egal, wie sich das Kli­ma tat­säch­lich ent­wi­ckelt, dafür baut man argu­men­ta­tiv längst vor. Haben Sie das nicht bemerkt? Die Aus­sa­gen wer­den zugleich alar­mis­ti­scher und vager. Lies sich ein Mojib Latif noch zu der kon­kre­ten Aus­sa­ge hin­rei­ßen, ab wann genau es in Deutsch­land kei­nen Schnee mehr geben wer­de – womit er sowohl eine über­prüf­ba­re Aus­sa­ge mach­te, als auch die Rich­tung (Erwär­mung) fest­leg­te – bleibt man heu­te lie­ber im Unge­fäh­ren. Nie­mand redet mehr von „Erd-„ oder „Kli­ma­er­wär­mung“, son­dern nur noch von einer rich­tungs­lo­sen „Kli­ma­ka­ta­stro­phe“. Als Fleisch­ha­cker im Anschluss-State­ment sagt, „Ich glaub‘ es wird wei­ter­hin wär­mer wer­den“, fügt Gross­mann aus dem Off hin­zu „oder käl­ter“.

Es kann halt kom­men wie es will, Kata­stro­phe (und Not­stands­ge­setz) ist immer. Aber Ret­tung auch, wie Kai­ne­der glaubt, als er zur Begrün­dung für die Mach­bar­keit von 100% erneu­er­ba­ren Ener­gien auf sein eige­nes Dach ver­weist, ver­mut­lich wegen der Solar­mo­du­le, die dar­auf lie­gen. Die­ser nume­ri­sche Traum­tän­zer ver­gleicht ver­mut­lich am Ende eines Jah­res die bei­den Zah­len auf sei­ner Ener­gie­rech­nung und weil die Zahl für „ein­ge­speist“ grö­ßer oder annä­hernd so groß ist wie die für „ver­braucht“, hält er sich für ener­ge­tisch unab­hän­gig. Damit ist zumin­dest erwie­sen, dass die Grü­nen auch in Öster­reich glau­ben, die Ener­gie, die sie nachts brau­chen, wür­de tags­über „im Netz“ gespei­chert. Doch wer bei der Jagd ein­mal vor und ein­mal hin­ter die Ente schießt, kann sich nur sta­tis­tisch auf einen Bra­ten freu­en. Das ist zum Glück in Öster­reich nicht anders als in Deutschland.

Nur beim Ter­min des Welt­un­ter­gangs war man so leicht­sin­nig, die Wor­te der Pro­phe­tin Gre­ta zu oft zu wie­der­ho­len, als dass wir sie ver­ges­sen könn­ten. Elf Jah­re haben wir noch. Damit ich aber den Zeit­punkt des Welt­un­ter­gangs nicht ver­pas­se, den der Wei­se Ste­fan Kai­ne­der in elf Jah­ren ver­or­tet, habe ich auf der Start­sei­te die­ses Blogs vor­sorg­lich einen Timer ein­ge­rich­tet. Nicht, dass ich ver­ges­se, recht­zei­tig für Bio­na­de und natur­be­las­se­nes Pop­corn zu sor­gen. Die Par­ty star­tet eine Woche, einen Tag, eine Stun­de und eine Minu­te nach Welt­un­ter­gang. (Um Vor­anmel­dung wird gebeten)

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25 Kommentare

  1. Es ist unfass­bar, dass nach allen Sozia­lis­mus Ver­su­chen und die dar­aus fol­gen­den Mil­lio­nen von Toten, Armut und Unter­drü­ckung, immer wie­der Men­schen genau die­sen Sozia­lis­mus als heil­brin­gend emp­fin­den. Jede sozia­lis­ti­sche Vari­an­te ende­te in eine Dik­ta­tur. Auch die “Kli­ma Vari­an­te“ wird als sol­che enden.

  2. Blü­ten der Öko­hys­te­rie (die natür­lich wei­ter ange­heizt wird, damit Habeck Kanz­ler wer­den kann): Neue Schul­den oder neue Steu­ern? Wahr­schein­lich bei­des – und ein groß­flä­chi­ger Strom­aus­fall als Zugabe:
    https://justpaste.it/5ihbi
    Lei­der ste­hen D und A nicht allein: Fast die hal­be Welt folgt inzwi­schen den Zeu­gen Gre­tas, allen vor­an die „Leit- und Qua­li­täts­me­di­en”. Gegen die links­grü­ne Gehirn­wä­sche ist bis­her kein Kraut gewachsen.

  3. @Peter Wie­land: Nach­ge­rech­net: stimmt.
    Wei­ter­ge­rech­net atmet die Mensch­heit pro Minu­te 29500 t CO2 aus (gerech­net mit Mol­vo­lu­men von 22,4 l) , das macht pro Tag rund 42,5 Mil­lio­nen t CO2-Erzeu­gung allein durch atmen. Unglaub­lich eigent­lich. (oder habe ich mich verrechnet?)

    • Vie­les spricht gegen die Kli­ma­hys­te­rie – aber dies Gegen­ar­gu­ment mit dem Aus­at­men ist kon­tra­pro­duk­tiv: Das CO2, wel­ches wir aus­at­men, kommt ja nicht neu in den Kreis­lauf dazu, son­dern war bereits vor­her Teil der Gesamt­bi­lanz. Bit­te ausmustern.

      • Natür­lich, das ist stark pole­mi­sie­rend. Aber was, wenn der Kreis­lauf eine höhe­re Gesamt­bi­lanz bekommt? Mehr Men­schen, aber auch durch CO2-Dün­gung mehr Pflan­zen. Streng genom­men ist übri­gens auch der Koh­len­stoff in jedem Koh­le­flöz Teil des Kreis­lau­fes und des Gesamt­sys­tems. Da Gren­zen zu zie­hen ist schwer und nur sehr will­kür­lich möglich.

        • Mehr Men­schen, mehr CO2-Dün­gung von Pflan­zen — das ist auch in einem geschlos­se­nen Sys­tem. Was die einen aus­schei­den, ist „Nah­rung“ für die ande­ren. Des­halb addiert das kein CO2, und sei­en es noch so vie­le Men­schen und Gewächs­häu­ser. Wo man in einem dyna­mi­schen Sys­tem die Gren­ze zieht? Viel­leicht ja bei dem CO2, das sein Jahr­mil­lio­nen fos­sil im Boden steckt. Viel­leicht auch in die Zeit, bevor die indi­sche Erd­plat­te mit Eura­si­en zusam­men­ge­sto­ßen ist und das dadurch ent­ste­hen­de Hima­la­ya der Über-1000-ppm-CO2-Atmo­sphä­re mas­siv Koh­len­di­oxid ent­zog, um Kalk zu bil­den, so dass wir jetzt erd­ge­schicht­lich in einer CO2-armen Zeit leben.

          Auf die Fra­ge, was die „rich­ti­ge“ Men­ge an CO2 im Sys­tem ist, will ich nicht hin­aus. Son­dern nur dar­auf, dass leicht zu wider­le­gen­de Argu­men­te für die Cau­sa kon­tra­pro­duk­tiv sind.

          • „Mehr Men­schen, mehr CO2-Dün­gung von Pflan­zen — das ist auch in einem geschlos­se­nen Sys­tem. Was die einen aus­schei­den, ist „Nah­rung“ für die ande­ren. Des­halb addiert das kein CO2, und sei­en es noch so vie­le Men­schen und Gewächshäuser”

            Nana­na, Du ver­gisst, dass der Nitrat­dün­ger, mit dem Bau­ern ihre Fel­der dün­gen, in der Her­stel­lung eben­falls CO2 erzeugt, wes­halb es auch nicht CO2-neu­tral ist, Pflan­zen zu essen. Ver­harm­lo­se bit­te nicht die schäd­li­chen Aus­wir­kun­gen die­ses orga­ni­sier­ten Pflan­zen­mords, den Men­schen schon seit der Stein­zeit praktizieren!

    • Das machen wir. Ich über­le­ge schon, einen schö­nen Bier­gar­ten in Ber­lin in der Nähe des Kanz­ler­amts oder der öster­rei­chi­schen Bot­schaft dafür zu blocken.

  4. Ein wirk­lich exzel­len­ter Artikel.
    Mehr muss man dazu nicht sagen.
    Vie­len Dank!

  5. Der Video-Bei­trag „Kli­ma­ka­ta­stro­phe in Öster­reich” ist für mich des­halb so hoch­in­ter­es­sant, weil in Öster­reich in den TV-Medi­en offen­bar die Chan­cen­gleich­heit der Betei­lig­ten an der Dis­kus­si­on mög­lich ist.. In den deut­schen TV-Sen­dern von ARD und ZDF ist es bis­lang undenk­bar, dass ein poli­tisch kon­tro­ver­ses The­ma durch zwei zah­len­mä­ßig gleich­star­ke Grup­pen aus­ge­tra­gen wird. Selbst der/die Moderator(in) hat in D‑Land eine vor­ge­fass­te Mei­nung (Plas­berg, Ill­ner, Maischberger,Kähler,Schönenborn etc etc) die der nicht-rot­grü­nen Grup­pe die Mög­lich­keit der Ent­fal­tung ihrer Argu­men­te ver­hin­dert. In den Video aber hat­te Mode­ra­tor Fleisch­ha­cker die bei­den Kon­tra­hen­ten aus Kaineder/Großmann und Eppinger/Zitelmann sel­ten unter­bro­chen und deren Stand­punk­te dar­stel­len las­sen. Der Video-Betrach­ter wur­de durch die fai­ren Dis­kus­si­ons­be­din­gun­gen sehr gut infor­miert. Eine erfreu­li­che Erkennt­nis mit Ver­gleich zu den trau­ri­gen Ver­hält­nis­sen im deut­schen Fernsehen.

    • Fleisch­ha­cker mit „Han­gar 7” ist der­zeit zuge­ge­be­ner­ma­ßen das Bes­te, was deutsch­spra­chi­ge Talk­for­ma­te zu bie­ten haben.

  6. Lie­ber Roger, 

    Ich füh­le mich so, als hät­te Dich mein Anar­chis­ten-Outing beein­flusst. Auf Dei­ne zag­haf­te Erwäh­nung des Kli­ma-Manage­ments und der grü­nen Welt­re­gie­rung hab ich Dich doch gebracht!

    „Vor 100 Jah­ren (in man­chen Län­dern liegt es noch nicht mal so weit zurück) kor­ri­gier­te die Mensch­heit einen Feh­ler und führ­te das Frau­en­wahl­recht ein (und hat es nie wie­der abge­schafft, trotz des spo­ra­di­schen Auf­tau­chens von Kory­phä­en wie Gross­mann), wäh­rend man den Feh­ler „Sys­tem-Expe­ri­ment“ seit 100 Jah­ren immer und immer wie­der begeht.”

    Hm! Was für ein komi­scher Zufall es doch ist, dass die Sys­tem­ex­pe­ri­men­te zufäl­lig genau dann anfin­gen, als man Frau­en ein Mit­be­stim­mungs­recht gab. Sehe ich da etwa eine Korrelation?

    „Das tut die Solar­ener­gie aber auch, gif­ti­ge zwar nur, kei­ne strahlenden”

    Gif­tig ist schlim­mer. Queck­sil­ber ist ewig gif­tig, radio­ak­ti­ves Jod oder Cäsi­um zer­fällt zu sta­bi­len Iso­to­pen, und ist danach harmlos.

    „Inno­va­ti­on und Markt­wirt­schaft bedin­gen einander.”

    Dürf­te ich an all die tech­ni­schen Inno­va­tio­nen erin­nern, die wäh­rend des zwei­ten Welt­kriegs von den Nazis ent­wi­ckelt wor­den sind, oder an die Inno­va­tio­nen des Welt­raum­ren­nens, das nichts ande­res als ein rie­si­ges For­schungs­pro­gramm für Inter­kon­ti­nen­tal­ra­ke­ten war? Heu­te gibts dafür Mikro­wel­len, Reiß­ver­schlüs­se, und Kugel­schrei­ber. Ich wür­de daher behaup­ten, Kon­kur­renz ist der aus­schlag­ge­ben­de Faktor.

    Him­mel­herr­gott, ich den­ke heu­te schon den gan­zen Tag das Wort „Kli­ma­welt­krieg”, und über­le­ge mir, wie man eine Kriegs­wirt­schaft grün gestal­ten kann. Dei­ne Anspie­lung auf den drei­ßig­jäh­ri­gen Krieg hat mich inspiriert.

  7. Es ist eigent­lich unfass­bar, wie­viel Dumm­heit vor­han­den ist und gleich­zei­tig nach wächst. Eine Kli­ma Ände­rung ver­hin­dern zu wol­len ist so ähn­lich, wie die Zeit stop­pen zu wol­len, indem man die Uhr anhält. Kli­ma ist zudem kein rea­ler Wert, son­dern der rech­ne­ri­sche Mit­tel­wert von Son­ne, Regen, Wind, Schnee und Frost, an einem Ort, wäh­rend der ver­gan­ge­nen 30 Jah­re. Und das wol­len die­se Kori­phä­en ändern, näm­lich die Ver­gan­gen­heit. TOLL! Dass die Grü­nen nicht die Hells­ten sind, wohl aber die Lau­tes­ten, ist bekannt. Trau­rig ist aber die Macht der Jour­nail­le, die die­sen Traum­tän­zern nach­ei­fert und denen Raum für Ver­öf­fent­li­chung bie­tet. Damit bewe­gen sich die­se auch im geis­ti­gen Nirwana.
    Wegen dem CO2 Wahn emp­feh­le ich die­sen Irren, ein­fach das Aus­at­men ein­zu­stel­len. Damit kann man doch die Kata­stro­fe ver­hin­dern. 7 Mil­li­ar­den Men­schen x ca. 2 Liter CO2, also 14 mil­li­ar­den Liter, pro Minu­te!! soll­te doch deren Welt ret­ten. Auch beach­te man deren Stoff­wech­sel End­pro­duk­te, sol­che unfass­ba­ren Men­gen, die die grü­ne Mensch­heit vor sich her­schiebt. Ich ver­lan­ge eine fäka­li­en­freie Umwelt und Zukunft, vor allem frei von den geis­ti­gen Abfäl­len der genann­ten Spezies.

    • Sehr gut, genau­so sehe ich das auch. Habe unlängst gele­sen, dass ca. 70 % der Jour­na­lis­ten ‚grün’ sind. Also liest und schaut die Mehr­zahl der Deut­schen über­wie­gend nur noch grü­ne Ansich­ten. Selbst Kin­der (Frei­tags­hüp­fer) wer­den grün instru­men­ta­li­siert. Die grü­ne Öko-Dik­ta­tur wird wohl in abseh­ba­rer Zeit Rea­li­tät. Da hilft nur noch Aus­wan­dern. Pro­test ist bei den Deut­schen kaum zu erwar­ten, viel­leicht tei­len sie die­se abar­ti­ge Klimahysterie.

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