Die Kli­ma­kon­fe­renz COP24 ist Geschichte und je nachdem, welchen Poli­ti­ker oder Akti­vis­ten man fragt, liegt die Bewer­tung des Erfolgs irgendwo zwi­schen „Mei­len­stein“ und „Total­ver­sa­gen“. Und das sind wohl­ge­merkt nur die Stimmen der Befür­wor­ter, nicht von Kri­ti­kern der Klima-Hys­te­rie und des all­jähr­li­chen Wan­der­zir­kus COP. Der Wunsch der durch gut orga­ni­sierte Lob­by­grup­pen auf­ge­hetz­ten Poli­ti­ker, einst als Welt­ret­ter in die Geschichte ein­zu­ge­hen, lässt diese zu gera­dezu ekel­haf­ten psy­cho­lo­gi­schen Tricks greifen. Etwa, indem man ein fünf­zehn Jahre junges Mädchen mit Pippi-Lang­strumpf-Zöpfen als Fackel der sofor­ti­gen Decar­bo­ni­sie­rung Europas und der ganzen Welt auf eine wie Zunder bren­nende, auf­ge­wie­gelte Menge von Akti­vis­ten los lässt, die zu jeder noch so absur­den Selbst­be­zich­ti­gung fähig sind. Mea culpa, mea maxima culpa! Ich berich­tete darüber. Nun ist es eine Sache, eine Ideo­lo­gie zu ver­spot­ten und als Buden­zau­ber zu bezeich­nen. Eine ganz andere jedoch, Vor­schläge zu machen, wie es besser gehen soll. Schließ­lich seien bei dieser Art Kon­fe­ren­zen aus­ge­wie­sene Exper­ten am Werk, da soll der Laie doch besser demütig schwei­gen.

Dieser Vorwurf, gedacht als Tot­schlag­ar­gu­ment, ist als Abwehr­re­ak­tion ver­ständ­lich, aber unzu­läs­sig. In einem Land mit 80 Mil­lio­nen Bun­des­trai­nern sollte klar sein, dass Exper­tise nicht alles sein kann. Sonst würden wir heute wohl noch Hexen ver­bren­nen, schließ­lich gab es „Exper­ten“, die genau zu wissen vor­ga­ben, woran eine Hexe zu erken­nen sei. Oder ein Kli­ma­wan­del. Um es etwas popu­lä­rer und mit Karl Kraus zu sagen: „Ich kann keine Eier legen, aber ich weiß, wenn eines schlecht ist.“ Im Bezug auf den Klima-Alar­mis­mus, der die Decar­bo­ni­sie­rung vor­an­trei­ben und noch im letzten Pfälzer Forst eine weitere Etage für Wind­rä­der ein­zie­hen möchte, ist es aber schon das vor­geb­li­che Problem, über das die Kri­ti­ker eine gänz­lich andere Ein­schät­zung haben als jene, die der Ideo­lo­gie hin­ter­her­lau­fen oder von ihr pro­fi­tie­ren. Um im Bild zu bleiben: es geht nicht darum, ob man eine Hexe ver­bren­nen oder ersäu­fen solle, sondern um die Frage, ob es Hexen über­haupt gibt.

Medial ist diese Frage längst ent­schie­den. Da fangen die Klebers und Gauses ihre Mode­ra­tio­nen mit Sätzen an wie „In Zeiten des Kli­ma­wan­dels…“ und legen damit die poli­ti­sche Agenda axio­ma­tisch fest. Kein Kon­junk­tiv und keine Frage ver­un­zie­ren die Fest­le­gung, dass es immer wärmer werde, weil die Mensch­heit zu viel CO2 aus­stoße und das müsse sofort enden, weil sonst die Welt unter­gehe.

Letzt­lich geht es aber um die Ein­schät­zung, ob CO2 tat­säch­lich einen so großen Ein­fluss auf das Klima hat, wie Schel­len­hu­ber & Kol­le­gen von der Kanzel ver­kün­den und ob es unab­hän­gig von der Antwort nicht auch posi­tive Effekte gibt, die die nega­ti­ven mög­li­cher­weise sogar bei weitem über­tref­fen. Auch muss man kri­tisch betrach­ten, ob CO2 und der Kli­ma­wan­del, der mit­tel­al­ter­li­chen Vor­stel­lung vom Teufel gleich, tat­säch­lich für all die beob­ach­te­ten und gefühl­ten Kata­stro­phen ver­ant­wort­lich ist, oder ob andere Erklä­run­gen nicht sehr viel näher liegen.

Dieser „Krieg der Grund­an­nah­men“ wird mit Worten geführt und brachte Wort­schöp­fun­gen hervor wie „Kli­ma­kil­ler“, „Kli­ma­gift“ oder mein Lieb­lings-Tot­schlag-Wort „Kli­ma­l­eug­ner“. Dem könnte man in einer sach­li­chen Dis­kus­sion gegen­über­stel­len, dass man den Kli­ma­wan­del ebenso wenig leugnen kann wie die Schwer­kraft und dass CO2 schlicht und einfach ein Grund­nah­rungs­mit­tel ist, nämlich für Pflan­zen. Die seit dem Beginn der Indus­tria­li­sie­rung um etwa 50ppm zuge­nom­mene Kon­zen­tra­tion führte dazu, dass die Erde grüner wurde – und zwar messbar! Die leicht erhöhte Kon­zen­tra­tion von CO2 hat erheb­li­chen Ein­fluss auf die Erträge der Land­wirt­schaft, was in einer Situa­tion, in der die Welt die rasante Bevöl­ke­rungs­ent­wick­lung kom­plett aus dem Blick ver­lo­ren hat, eine bedeu­tende Rolle spielt.

Ideal für die Pho­to­syn­these wären übri­gens Kon­zen­tra­tio­nen von 600‑1600 ppm. Werte, von denen wir in der Praxis– außer unter den künst­li­chen Bedin­gun­gen in Gewächs­häu­sern – weit ent­fernt sind. Die Vor­stel­lung, CO2 wäre in irgend­ei­ner Weise toxisch, darf man indes genauso rubri­zie­ren wie die Aussage, eine Frau sei eine Hexe, weil sie an einer Alraun­wur­zel her­um­schnitzt. CO2 ist ein weit­ge­hend inertes Gas, das keine gif­ti­gen Ver­bin­dun­gen bildet – schon gar keine für das Klima „gif­ti­gen“. Zudem ist CO2 ein Stoff, den die Ener­gie­wende-Exper­ten als Heils­brin­ger in anderer Mission gera­dezu sehn­suchts­voll anschmach­ten, nämlich wenn sie den durch Wind­ener­gie und Elek­tro­lyse erzeug­ten Was­ser­stoff (das ener­ge­tisch wenig ergie­bige Power-to-Gas-Ver­fah­ren) in besser trans­por­tier­ba­res Methan umwan­deln wollen. Das klappt aber nur dann eini­ger­ma­ßen effek­tiv, wenn das CO2 in aus­rei­chen­der Kon­zen­tra­tion bereit­steht. Und bevor sie jetzt anneh­men, ich wolle die Atmo­sphäre mit CO2 sät­ti­gen, um den Power-to-Gas-Piloten einen guten Start zu verschaffen…bleiben sie ruhig, das würde nicht klappen. Die benö­tig­ten Werte kann die Atmo­sphäre nicht liefern, dafür braucht es CO2 im indus­tri­el­len Maßstab, welches eben nur die Indus­trie liefern kann. Aber diese Abhän­gig­keit ist den grünen Bruch­pi­lo­ten der Spei­cher­netze erst recht unan­ge­nehm. Für Pflan­zen jedoch machen 50ppm mehr in der Luft schon einen gewal­ti­gen Unter­schied.

Tsu­na­mis ver­ur­sacht der Kli­ma­wan­del sicher nicht, Herr Lau­ter­bach!

Das Problem ist nun, fest­zu­stel­len, welche Kon­zen­tra­tion von CO2 und welche pla­ne­tare Durch­schnitts­tem­pe­ra­tur die „rich­tige“ ist. Dum­mer­weise hat man beim Aus­pa­cken des Pla­ne­ten Erde ver­ges­sen, den Bei­pack­zet­tel oder die Betriebs­an­lei­tung auf­zu­be­wah­ren. Man kennt also beides schlicht nicht. Deshalb erklärt man kur­zer­hand einen schein­bar ange­neh­men Ist-Zustand zur Norm, indem man die Betriebs­tem­pe­ra­tur auf 15°C* und die ideale Kon­zen­tra­tion von CO2 auf das „vor­in­dus­tri­elle“ Niveau von 350ppm ein­stel­len will. Man möchte buch­stäb­lich ein dyna­mi­sches in ein sta­ti­sches System ver­wan­deln, was in meinen Augen die eigent­li­che Bedeu­tung der „Leug­nung des Kli­ma­wan­dels“ ist. Das Klima möge kon­stant sein, so gehal­ten werden und sich nicht ändern. Schlim­mer noch, man ver­brennt all jene auf dem ideo­lo­gi­schen Schei­ter­hau­fen, die behaup­ten, Kli­ma­wan­del sei etwas völlig Nor­ma­les und wir müssten lernen, damit umzu­ge­hen – wie wir es immer schon getan haben.

Rückkehr ins vorindustrielle Paradies

Unser Außen­mi­nis­ter glaubt, der Sicher­heits­rat befasse sich mit dem Welt­klima. Stimmt! Aber sicher nicht im phy­si­ka­li­schen Sinn!

Warum man die Skep­ti­ker, deren Anzahl nicht gerade klein ist, zur Paria macht und mit dem Wort „Kli­ma­l­eug­ner“ belegt, lernt man in der Pro­pa­gan­dis­ten­grund­schule. Oder in einer reli­giö­sen Schule, denn auch die Kli­ma­wan­del-Ver­hin­de­rer erfül­len alle Merk­male einer dua­lis­ti­schen Heils­lehre von Gut und Böse. Es gibt Jünger und Apostel, die Zustands­be­richte des IPCC sind die Enzy­kli­ken, man trifft sich auf Synoden, verehrt Heilige wie Al Gore oder Schel­len­hu­ber. Nicht zu ver­ges­sen die Omni­prä­senz des Glau­bens, der wie ein fester Teig über allen Phä­no­me­nen aus­ge­brei­tet wird und Außen­ste­hende oft am Ver­stand der Prot­ago­nis­ten zwei­feln lässt. Man denke nur an den Tweed von Karl Lau­ter­bach, in dem er einen Vul­kan­aus­bruch mit Tsunami in Indo­ne­sien mit dem Kli­ma­wan­del ver­knüpfte. Man bekämpft das Böse und erteilt Ablass, ver­spricht Erlö­sung und hat ein Para­dies anzu­bie­ten.

So ver­kün­det man, „vor der Indus­trie­zeit“, da liegt das Para­dies, aus dem wir nach dem Sün­den­fall „Indus­tria­li­sie­rung“ ver­trie­ben wurden und dort wollen wir wieder hin. Die Annehm­lich­kei­ten unseres sün­di­gen indus­tri­ell-kon­sum­ori­en­tier­ten Lebens wollen wir aber dorthin mit­neh­men und weil die Güter, schmut­zig wie sie sind, nicht ins Para­dies dürfen, müssen sie ange­passt und in den Zustand der Unschuld zurück­ver­setzt werden. Wir fahren Rad, essen lak­to­se­frei und vegan und reisen gern mit leich­tem Gepäck. Beson­ders ideo­lo­gisch, denn da ist die Welt ein­ge­teilt in Dinge, die dem Klima und somit der Erlö­sung nutzen (Ver­zicht, Askese, Bio-Pro­dukte, Wind­kraft, Migra­tion) und solche, die ihm schaden und in die Ver­damm­nis führen (Konsum, Verkehr, Indus­trie, Kohle, sogar Bargeld).

Nach­fol­gend möchte ich ver­su­chen, anhand einiger Aspekte ein Bild von dem zu ent­wer­fen, was im „Kli­ma­schutz“ falsch läuft und warum. Ich erhebe keinen Anspruch auf Voll­stän­dig­keit und sicher kann man das alles auch unter anderen Blick­win­keln sehen. Ich bemühe mich, einige der Hys­te­rien zu erden, mit denen wir medial seit Jahren auf­ge­la­den werden. Was das Klima der Welt angeht, sieht die Zukunft nämlich weit weniger düster aus, als uns die Alar­mis­ten von COP, IPCC, PIK und Politik glauben machen wollen.

1) Das richtige aus den falschen Gründen tun

Das Ver­trackte an der Kli­ma­ret­te­rei ist, dass nicht alle ergrif­fe­nen Maß­nah­men per se falsch sind. Manches ist durch­aus sinn­voll, nur eben aus anderen Gründen. Deshalb ist es auch oft so schwie­rig, die Klima-Agenda in Bausch und Bogen zu ver­dam­men. Dass die gut gemein­ten Maß­nah­men am Ende dann oft schei­tern, liegt daran, dass man den Staat oder sogar inter­na­tio­nale Orga­ni­sa­tio­nen mit der Durch­füh­rung betraut und dort, wo sich keine Märkte bilden wollen, Steu­er­geld mit vollen Händen ausgibt. Dabei ist es ja durch­aus sinn­voll, zum Bei­spiel Res­sour­cen sparsam ein­zu­set­zen. Bei glei­cher Aus­stat­tung und iden­ti­schem Preis, wer führe nicht lieber ein Auto, das 5 Liter ver­braucht, als eines, das 10 Liter auf 100 km ver­schleu­dert? Wer würde sich nicht für ein Elek­tro­auto ent­schei­den, wenn es den Ver­bren­nern tech­nisch und im Gebrauchs­wert tat­säch­lich über­le­gen wäre? Und tat­säch­lich passen die aktu­el­len E-Autos durch­aus auf bestimmte, sehr ein­ge­schränkte Nut­zungs­pro­file wie Kurz­stre­cken oder „von-A-nach-B-pendeln”, wenn in A und B Lad­ein­fra­struk­tur exis­tiert, das Laden sub­ven­tio­niert wird und nicht zu viele A-B-Pendler unter­wegs sind.

Der Gebrauchs­wert ist jedoch immer ent­schei­dend und um den zu betrach­ten darf man nicht nur die Benut­zung ins Kalkül ziehen, sondern Her­stel­lung, prak­ti­sche Eignung im Betrieb, Ent­sor­gung und so weiter. Auch ein Windrad muss erst her­ge­stellt, trans­por­tiert und dann gewar­tet werden und nach 20 Jahren müssen die brö­se­li­gen Fun­da­mente zurück­ge­baut werden. Res­sour­cen­scho­nend ist die Sache also nicht, es sind nur andere Res­sour­cen, die ver­schleu­dert werden und man nimmt diese nicht so gern in den Blick. Es gilt aber durch­aus, lang­fris­tig so viele Pro­zesse wie möglich in Stoff­kreis­läu­fen zu orga­ni­sie­ren, um soge­nannte „Senken“ zu ver­mei­den. Das heißt, zu ver­hin­dern, dass Stoffe (Metalle, Kohle, Öl…) durch die Nutzung durch den Men­schen erst kon­zen­triert, dann aber ver­streut werden und nur noch schwer nutzbar sind. Wir sind da schon auf einem guten Weg, wenn man zum Bei­spiel an die Wie­der­ver­wen­dungs­quo­ten von Metal­len denkt.

Für Öl und Kohle ist das schwie­ri­ger, weshalb es sehr sinn­voll ist, Alter­na­ti­ven zur Ver­bren­nung fos­si­ler Lager­stät­ten zu finden, weil wir diese lang­fris­tig sinn­vol­ler in anderen Berei­chen ein­set­zen können, wo sich Recy­cling-Kreis­läufe besser ein­rich­ten lassen. Einen Liter Benzin zu ver­bren­nen ist eine schnelle Sache. Es dauert aber unter Umstän­den Mil­lio­nen Jahre, bis wir die­sel­ben Koh­len­stoff-Atome erneut in einem Liter Treib­stoff finden werden. Das Bestre­ben, die vor­han­de­nen Res­sour­cen mög­lichst sparsam und sinn­voll ein­zu­set­zen, ist also – um es in der Kalau­er­me­lo­die eines Moritz Neu­meier zu sagen – nicht Kli­ma­schutz, sondern logisch.

2) Technologie & Subvention

Seit Jahren schon wird dem Bürger erzählt, die pro­gres­sive Politik wolle die Welt retten, während der rück­schritt­li­che freie Markt am liebs­ten bis in alle Ewig­keit Kohle und Öl ver­bren­nen wolle – und zwar mög­lichst schmut­zig. Doch das ist Blöd­sinn und lenkt von einer Abhän­gig­keit ab, in die sich Ener­gie­ver­sor­ger und Indus­trie schon vor langer Zeit begeben haben. Es ist der Staat, der mit Sub­ven­tio­nen und Inves­ti­tio­nen winkt. Hier bildete sich mit der Zeit eine höchst unse­lige Sym­biose aus Lob­by­is­mus und Poli­tik­be­trieb, die, solange sie funk­tio­niert, zu immer mehr Sub­ven­tio­nen führt. „Pecunia no olet“, das wusste schon Kaiser Hadrian und Geld aus staat­li­chen För­der­töp­fen sieht in den Unter­neh­mens­bi­lan­zen nicht schlech­ter aus als Umsätze auf echten Märkten mit freiem Wett­be­werb.

Man muss sich nur mal fragen, warum und wann in Deutsch­land Atom­kraft­werke gebaut wurden. Es war ja nicht so, dass Siemens oder RWE das unbe­dingt wollten. Gewollt war es von der Bun­des­re­gie­rung, die ein gigan­ti­sches För­der­pro­gramm dafür auf­legte. Die Kraft­werks­be­trei­ber wollten vor allem Wasser heiß machen, Dampf erzeu­gen, damit Tur­bi­nen antrei­ben und Strom ver­kau­fen. Ob ein Kern­re­ak­tor oder ein Hamster im Laufrad dies bewerk­stel­li­gen würde, war ihnen egal. Geld gab es aber nur für den Kern­re­ak­tor, nicht für den Hamster. Die Lang­zeit­kos­ten blen­dete man bei der För­de­rung aus. Auch die Frage, ob die damals ver­füg­bare Technik über­haupt geeig­net war im Sinne von Punkt 1) weiter oben, weil die Res­source Spalt­ma­te­rial nur zu wenigen Prozent genutzt werden konnte und dann für Mil­lio­nen Jahre als „Abfall“ Ärger machte. Die Wie­der­auf­be­rei­tung änderte daran nur wenig.

Heute wissen wir, dass es auch anders geht. Man kann Kern­re­ak­to­ren neuerer Genera­tio­nen mit einer Ener­gie­aus­beute betrei­ben, die um Grö­ßen­ord­nun­gen besser und deren Abfall­pro­blem um hun­dert­tau­sende Jahre kurz­le­bi­ger ist. Wir haben also durch fehl­ge­lei­tete Sub­ven­tio­nen einer­seits eine teure Lern­kurve hinter uns, nur um dann ande­rer­seits auf­grund einer völlig unbe­grün­de­ten Panik infolge eines Tsu­na­mis in Japan kom­plett aus der Tech­no­lo­gie aus­zu­stei­gen. Warum um alles in der Welt sind wir nur so sicher, dass der aktu­elle staat­lich orga­ni­sierte Förder- und Sub­ven­ti­ons­wahn­sinn der „erneu­er­ba­ren Ener­gien“ zu anderen, bes­se­ren Ergeb­nis­sen führen wird?

Und während wir in Deutsch­land durch Sub­ven­tio­nen, Verbote, Volks­er­zie­hung und Bestra­fung unsere Wirt­schaft auf links drehen, glauben wir ernst­haft, die Länder der Dritten Welt würden uns aus tiefs­ter Über­zeu­gung auf dem Weg der Kli­ma­ret­tung folgen. Der 100 Mil­li­ar­den Dollar schwere Honig­topf, den die UN-Kli­ma­fonds pro Jahr auf dem Tisch stellen, sehen unsere Poli­ti­ker nicht als Ursache der Hiobs­bot­schaf­ten aus den Regio­nen der „Kli­ma­ka­ta­stro­phe“, sondern als legi­time Salbe für die Wunden der dritten Welt, der „wir“ etwas schul­dig seien. Bei der COP23 in Bonn, deren Gast­ge­ber eigent­lich Fidschi war, spielte die demo­kra­ti­sche Legi­ti­ma­tion des Regie­rungs­chefs keine Rolle, der sich zweimal durch einen Putsch die Macht sicherte. Die Kli­ma­kir­che absol­viert bereit­wil­lig jeden Blut­fleck auf der poli­ti­schen Weste, solange beim Dik­ta­tor das Glau­bens­be­kennt­nis und die Opfer­rolle richtig sitzen.

Dabei ist das Bei­spiel Fidschi gera­dezu typisch für die Fehl­in­ter­pre­ta­tion von unbe­streit­ba­ren Pro­ble­men, deren Zuschrei­bung an das Klima und den dadurch ver­ur­sach­ten Anstieg des Mee­res­spie­gels, eine „con­clu­sio lau­ter­ba­chii“ gewis­ser­ma­ßen. Die Fidschi-Inseln seien beson­ders stark vom Anstieg des Mee­res­spie­gels betrof­fen, so die pro­pa­gan­dis­tisch befeu­erte Meinung. Dabei scheint der Mee­res­spie­gel auf den ent­le­ge­ne­ren Inseln Fidschis, dort, wo Regie­rung, „Zivi­li­sa­tion“ und Kli­ma­ret­ter nicht hin­schauen, sogar zu sinken! Wie kann das sein?

Ganz einfach: es handelt sich nicht um den Kli­ma­wan­del, sondern um Erosion und die ist in der Tat men­schen­ge­macht. Aber nicht durch die­sel­ver­bren­nende Euro­päer, sondern durch Unwis­sen­heit der lokalen Bevöl­ke­rung. An den Küsten der Haupt­in­sel wurden jah­re­lang exzes­siv See­gur­ken gesam­melt und als teure Deli­ka­tesse an China ver­kauft, unge­ach­tet der Tat­sa­che, dass es aus­ge­rech­net diese Tiere sind, die ver­hin­der­ten, dass der Sand ihrer Inseln weg­ge­spült wurde. Den auf die Bei­nahe­aus­lö­schung der Bestände fol­gende Ero­si­ons­er­schei­nun­gen der Strände begeg­nete man dann mit völlig unge­eig­nete Küs­ten­schutz­maß­nah­men, etwa durch kleine Stein­mau­ern auf dem Sand. Man stelle sich mit nackten Füßen in die Bran­dung und beob­achte, ob das eigene Gewicht in der Lage ist, den Sand unter den Füßen zu schüt­zen. Man muss kein Hell­se­her sein um zu erken­nen, dass sich die Lage auf diese Weise nur noch ver­schlech­tert. Aber egal! Auf nach Bonn, unsere Inseln ver­schlingt der Kli­ma­wan­del!

3) Täten wir nichts, wäre alles schon viel schlimmer…wirklich?

Fühlt sich ein Kli­ma­ret­ter argu­men­ta­tiv umzin­gelt, ver­weist er nach meiner Erfah­rung gern auf die Erfolge, die das besin­nungs­lose Geld­aus­ge­ben schon gezei­tigt hätten. Beson­ders der Umbau der deut­schen Ener­gie­ver­sor­gung sei doch eine Erfolgs­ge­schichte und auch für die Erneue­rung von Kohle-Kraft­wer­ken und Lei­tun­gen hätte man viel Geld inves­tie­ren müssen. Außer­dem hört man immer wieder das Argu­ment, die „alte Ener­gie­wirt­schaft“ hätte schließ­lich eben­falls mas­sen­haft Sub­ven­tio­nen kas­siert. Beides stimmt natür­lich. Man denke nur an die Kern­ener­gie oder die Infra­struk­tur der Ener­gie­über­tra­gung, die einst staat­lich errich­tet wurde. Mal ganz abge­se­hen davon, dass die Pri­va­ti­sie­rung des Strom­mark­tes eigen­ar­tig mono­po­lis­ti­sche Gebilde her­vor­brachte, statt einen Markt zu schaf­fen. Ein Gegen­mo­dell hatte ich hier kurz skiz­ziert. Das bedeu­tet jedoch nicht, dass man auch die künf­tige Ener­gie­ver­sor­gung staat­lich her­bei­sub­ven­tio­nie­ren sollte. Außer­dem fällt das Erset­zen ver­al­te­ter, amor­ti­sier­ter Anlagen längst nicht so stark ins Gewicht, wie der par­al­lele Betrieb zweier hoch­sub­ven­tio­nier­ter Ener­gie­sys­teme: eines für die Erneu­er­ba­ren und dazu ein kon­ven­tio­nel­ler Backup-Kraft­werks­park, für den Fall, dass die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht.

Ver­gleicht man zudem die Situa­tion in der (auch) sub­ven­tio­nier­ten ener­ge­ti­schen Ver­gan­gen­heit mit der heu­ti­gen unter der Ägide des EEG, stellt man fest, dass die Belas­tun­gen der Bürger durch Steuern und Abgaben zwar gestie­gen sind, die Ener­gie­preise jedoch gera­dezu explo­dier­ten. Die Anzahl der Haus­halte, denen der Strom abge­stellt wurde, lag 2018 bei 344.000, mehr als 4,6 Mil­lio­nen sind mit den Zah­lun­gen in Verzug. Die Zahlen sind erschre­ckend und so hoch wie nie und ange­sichts der momen­tan posi­ti­ven Wirt­schafts­lage wirken sie sogar bedroh­lich. Wo liegen die Zahlen wohl in der nächs­ten Wirt­schafts­flaute?

Die Pro­fi­teure des Kreuz­zugs gegen das CO2 mit Namen „Ener­gie­wende“ sind Haus­be­sit­zer mit Platz für Pho­to­vol­taik, Land­be­sit­zer mit Platz für Wind­rä­der und Kapi­tal­be­sit­zer, die die Sub­ven­ti­ons­vor­teile dort nutzen können, wo sie sich bieten. Es handelt sich also um eine staat­lich sub­ven­tio­nierte Umver­tei­lungs­pumpe von unten, wo die Ener­gie­preise bezahlt werden müssen, nach oben. Ein­ge­fä­delt übri­gens von Hermann Scheer (SPD), dem geis­ti­gen Vater des EEG.

Doch wir sind schon so gut kon­di­tio­niert, dass wir die Umver­tei­lung kaum kri­ti­sie­ren. Als Fried­rich Merz den Bürgern riet, mehr Aktien zu kaufen, kam ein Shit­s­torm über ihn. Wenn unsere Poli­ti­ker den Bürgern zu E-Autos, Solar­an­la­gen und Inves­ti­tio­nen in Wind­ener­gie raten, applau­diert die Menge und das Wohl­wol­lens der Presse ist gesi­chert. Doch wo genau ist der Unter­schied zwi­schen beiden Vor­schlä­gen? Mit Markt­wirt­schaft hat die Ener­gie­wende und der Kampf gegen CO2 nichts zu tun, denn in einem Markt gewin­nen unter dem Strich stets beide, Anbie­ter und Kunde. Die heutige Ener­gie­wirt­schaft ist pure Plan­wirt­schaft, das zeigen bereits die Zeit­räume, für die dem ver­dutz­ten Beob­ach­ter Zahlen und Hoch­rech­nun­gen prä­sen­tiert, pro­gnos­ti­ziert und ver­si­chert werden.

4) Klimaschutz tötet Umweltschutz

Das Bei­spiel Fidschi zeigt den Irrsinn der Ver­wechs­lung von Ursache und Wirkung. Etwas salopp gesagt, drehen wir in Deutsch­land heute lieber die Heizung her­un­ter, als den Ein­woh­nern von Fidschi zu raten, den Handel mit See­gur­ken stark ein­zu­schrän­ken und den Küns­ten­schutz zu ver­bes­sern. Der Regie­rung von Fidschi ist das nur recht, denn es winken groß­zü­gige För­der­gel­der, die man dann in die eigene Tasche oder in frag­wür­dige Kli­ma­pro­jekte lenken kann. Aus­ba­den müssen diesen Irrsinn auf allen Seiten die schwächs­ten der Gesell­schaft, sowohl auf Fidschi, als auch in Europa. Der Umwelt- und, Arten­schutz und auch die Pflege von Kul­tur­land­schaf­ten kommen dabei voll­stän­dig unter die Räder. Mais-Raps-Mono­kul­tu­ren zur Ener­gie­ge­win­nung werden im Gegen­satz zu Pes­ti­zi­den nie mit dem Rück­gang der Insek­ten­po­pu­la­tio­nen in Ver­bin­dung gebracht. Das wäre poli­tisch nicht oppor­tun.

Ebenso zeigt die Hys­te­rie um den „Hambi“, dass Kli­ma­schutz heute einen Forst vor der Koh­le­ge­win­nung rettet, während ein paar Kilo­me­ter weiter die­sel­ben Bäume einer Schneise für die Errich­tung eines Wind­parks weichen müssen. Hatten grüne NGOs für ihren Kampf für Arten­viel­falt, gegen Über­fi­schung und gegen die Ver­mül­lung unserer Meere noch meine Unter­stüt­zung, kann ich ihnen bei der Rettung des Welt­kli­mas nicht mehr folgen, weil sie ihre eigenen Grund­sätze bereit­wil­lig mit Füßen treten, indem sie diese einem „höheren Ziel“ opfern. Genau genom­men erwei­sen sich leider auch viele der früher halb­her­zig beschrit­te­nen Wege im Umwelt­schutz und die vor­geb­li­chen Erfolge als Mogel­pa­ckung. Man denke nur an den blü­hen­den Export von Müll in die Dritte Welt oder von Elek­tro­nik­schrott nach Afrika oder die Ver­la­ge­rung von Pro­duk­ti­ons­stand­or­ten nach China, was unserer CO2-Bilanz natür­lich guttat. „Aus dem Auge, aus dem Gewis­sen“ lautet hier das abge­wan­delte Sprich­wort und auch in Zukunft möchten unsere Welt­kli­ma­ret­ter so ver­fah­ren, wenn sie die Ener­gie­er­zeu­gung mit Kohle und Atom in den Nach­bar­län­dern frech ins Kalkül ziehen, um die Ener­gie­si­cher­heit in Deutsch­land beim Abschal­ten unserer Koh­le­kraft­werke sauber her­bei­zu­rech­nen.

5) Bildung statt Ideologie

Wie weit die Kli­ma­ret­ter auf ihrem Holzweg bereits gegan­gen sind, erkennt man, wenn man deren Ziele mit den Maß­nah­men abgleicht, die ergrif­fen wurden. Die CO2-Bilanz von E-Autos ist gera­dezu ver­hee­rend und den im Ver­gleich zum Ben­zi­ner CO2-freund­li­che­ren Diesel hat man der Fein­staub­de­batte geop­fert. Die „Ver­kehrs­wende“ fällt also schon mal aus, weshalb man ideo­lo­gisch bereits daran arbei­tet, den Indi­vi­du­al­ver­kehr ins­ge­samt für obsolet zu erklä­ren – die Land­be­völ­ke­rung, die weit weg von S-, U- und Die Bahn lebt, ballt schon die Fäuste in den Taschen. In der „Ener­gie­wende“ sieht es keinen Deut besser aus, zumal beides ohnehin unglück­lich auf­ein­an­der aufbaut. Hier kommen in den nächs­ten zwei Jahren die ersten Wind­an­la­gen nach ins­ge­samt 20 Sub­ven­ti­ons­sat­ten Jahren an ihr För­der­ende, zahl­rei­che müssen rück­ge­baut werden. Das kann pro Anlage schon mal eine Million Euro kosten.

Ganz gleich wohin man schaut, die Grenz­werte und Maß­nah­men, die Jahr für Jahr auf COP-Kon­fe­ren­zen beschlos­sen werden, taugen offen­sicht­lich nicht dazu, die Rea­li­tät zu ver­än­dern. Ein Grund mehr für die Kli­ma­ret­ter, darauf zu behar­ren, dass zumin­dest die Theorie stimmt. Doch auch die bekommt immer mehr Risse, die man mit immer grö­ße­rem media­lem Aufwand zukleis­tern muss. Die Politik assis­tiert hier bereit­wil­lig, schließ­lich möchte man nicht erleben, dass die Schar­la­tane vom Hof gejagt werden und sie sich Fragen stellen müssen, was sie all die Jahre mit dem Geld der Steu­er­zah­ler gemacht haben. Einer der Hei­li­gen der Kli­ma­kir­che, Al Gore, der mit Preisen und Lob­prei­sun­gen für seinen Film „Eine unbe­queme Wahr­heit“ über­schüt­tet wurde, musste bereits vor Gericht zahl­rei­che Fehler ein­räu­men.

Legen­där ist in diesem Zusam­men­hang ein Inter­view von Stuart McNish mit Freeman Dyson, einem 95-jäh­ri­gen und äußerst renom­mier­ten ame­ri­ka­ni­schen Phy­si­ker, der sich seit mehr als 60 Jahren mit dem Erd­klima befasst.

McNish: „Ich habe Al Gores Film „Eine unbe­queme Wahr­heit“ gesehen und dort sagt er, wenn man Was­ser­dampf mal bei­sei­telässt, ist CO2 für 30% des Treib­haus­ef­fekts ver­ant­wort­lich.“
Dyson: „Das stimmt“
McNish: „Aber […] der Ein­fluss von Was­ser­dampf beträgt 90%!“
Dyson: „Ja“
McNish: „Aber wenn der so hoch ist, wie kann man ihn dann bei­sei­tel­as­sen?“
Dyson: „Kann man nicht [lacht]. Das würde nur passen, wenn man vom Mars spräche.“
McNish: „Weil es dort keinen Was­ser­dampf gibt?“
Dyson: „Genau!“

Auch John Coleman, Meteo­ro­loge und Fern­seh­wet­ter­frosch-Urge­stein, geht hart mit Al Gore ins Gericht, indem er dessen Mentor Roger Revelle zitiert, einen der ersten Wis­sen­schaft­ler, die dem anthro­po­ge­nen CO2 die Haupt­schuld am Kli­ma­wan­del unter­stell­ten. Revelle ent­schul­digte sich kurz vor seinem Tod im Jahr 1991 für die Schluss­fol­ge­run­gen seiner For­schun­gen, die so viele Men­schen „in die falsche Rich­tung“ geführt hätten. Es ist also durch­aus nicht so, dass die alar­mis­ti­sche Vor­stel­lung vom Kli­ma­wan­del all­ge­mein Konsens wäre, vor allem nicht in der Peer-Group aus Kli­ma­for­schern, Geo­lo­gen, Meteo­ro­lo­gen und anderen, auch wenn das IPCC dies gern so dar­stellt. Es gibt sie schlicht nicht, die 97%ige „Über­ein­stim­mung“, was Ursa­chen und Folgen der Erd­er­wär­mung angeht.

In den Papers des IPCC oder der COP-Kon­fe­ren­zen werden sie zum Bei­spiel nicht lesen, dass es seit 1997 eine Peti­tion des Inhal­tes gibt, dass die unter­zeich­nen­den Wis­sen­schaft­ler anzwei­feln, dass es Beweise für einen anthro­po­ge­nen Kli­ma­wan­del gäbe. Und während 31.487 Wis­sen­schaft­ler Art Robin­sons „Peti­tion Project“ unter­zeich­net haben, dar­un­ter zahl­rei­che Meteo­ro­lo­gen, Astro­phy­si­ker, Geo­lo­gen und andere Phy­si­ker, ver­fass­ten den IPCC-Bericht „AR5″ von 2014 ganze 51 Autoren. Das muss man nicht eigen­ar­tig finden, kann man aber.

6) Problemen die richtigen Ursachen zuordnen

Hur­ri­kans in der Karibik, Taifune in Asien, Tsu­na­mis in Erd­be­ben­ge­bie­ten, Vulkane auf dem pazi­fi­schen Feu­er­ring, Küs­ten­ero­sion, zer­störte Häuser, Stark­re­gen, Dürre, Miss­ern­ten und Hit­ze­wel­len und schon wieder keine „weiße Weih­nacht“ in Berlin-Fried­richs­hain – die Mel­dun­gen über Natur­ka­ta­stro­phen werden von Jahr zu Jahr dichter. Aber häufen sich auch die Ereig­nisse, oder eher die Mel­dun­gen und deren mediale Poten­zie­rung und damit auch die Fehl­in­ter­pre­ta­tio­nen? Fakt ist, dass die Schäden steigen (außer in Berlin-Fried­richs­hain viel­leicht), was Sta­tis­ti­ken der großen Ver­si­che­run­gen und Rück­ver­si­che­run­gen belegen. Aber handelt es sich tat­säch­lich um Folgen des Kli­ma­wan­dels, oder treffen hier Wahr­neh­mung und poli­ti­sche Agenda nur perfekt auf­ein­an­der? Die meteo­ro­lo­gi­schen Effekte, die zur Bildung von Hur­ri­kans führen, haben seit je her mit der Sahara, dem Wasser des Atlan­tiks und der Erd­ro­ta­tion zu tun, nicht mit dem Kli­ma­wan­del. Auch die Anzahl und Inten­si­tät der tro­pi­schen Mega­stürme hat nicht signi­fi­kant zuge­nom­men. Gestie­gen ist nur die Höhe der Schäden, die sie anrich­ten. An diesem Fakt kommt man nicht vorbei.

Doch woran liegt das? Gibt es anthro­po­gene Ursa­chen? Und tat­säch­lich, die gibt es! Denn gerade in der Karibik und Süd­ost­asien hat in den letzten 20–30 Jahren der Tou­ris­mus massiv zuge­nom­men, ebenso die wirt­schaft­li­che Abhän­gig­keit der Insel­staa­ten und Über­see­ge­biete vom Tou­ris­mus. Und wohin zieht es die son­nen­hung­ri­gen Euro­päer und Ame­ri­ka­ner? Ans Wasser, an die Strände. Die Infra­struk­tur wird also aus­ge­rech­net dort errich­tet, wo zum Bei­spiel in der Karibik seit Men­schen­ge­den­ken die soge­nannte „Tornado-Alley“ durch­zieht. Deshalb wachsen die Schäden, deshalb wächst die Auf­merk­sam­keit der Medien. Es hatte Gründe, warum die Ein­woh­ner von Domi­nica oder den Bahamas früher am Strand eher Hütten errich­te­ten und ansons­ten etwas weiter im Inse­lin­ne­ren lebten. Eine Hütte war nach den regel­mä­ßi­gen Herbst­stür­men schnell wie­der­auf­ge­baut, der Schaden über­schau­bar. In den Buchten ihrer Inseln wim­mel­ten vor 30 Jahren auch noch nicht die Yacht-Flotten von Char­ter­fir­men, die der Hur­ri­kane „Irma” zu hun­der­ten auf Land drückte und demo­lierte. Ver­si­che­rer wissen dies und rechnen die Gefahr in die Prämien ein. Es ist zum Bei­spiel ver­dammt teuer für einen Boots­eig­ner, sein Schiff nörd­lich von 12,5° Nord in der Karibik zu parken – und zwar aus gutem Grund. Die Bezeich­nung „Inseln unter dem Wind“ hatten Aruba, Bonaire und Curaçao schon, als es den Begriff „Kli­ma­ka­ta­stro­phe“ noch gar nicht gab. Die liegen alle­samt unter der Tornado-Straße, die sich durch die Karibik bis unge­fähr nach Hon­du­ras im Süden und den Caro­li­nas im Norden erstreckt. Immer schon. Dies ist nur ein Bei­spiel von vielen, wie Wet­ter­phä­no­mene oder lokal unan­ge­pass­tes und kurz­sich­ti­ges mensch­li­ches Ver­hal­ten zur überall am Werk befind­li­chen Kli­ma­hexe auf­ge­bla­sen wird. Doch das Klima ist an derlei Phä­no­me­nen gänz­lich unschul­dig.

Ent­wick­lungs­pro­jekte, die Ziegen nach Äthio­pien bringen (wo sie, poten­ziert durch die wach­sende Bevöl­ke­rung die ohnehin spär­li­che Vege­ta­tion weg­fres­sen und zur Ver­wüs­tung bei­tra­gen), Über­be­völ­ke­rung ganz all­ge­mein, Raubbau von Küs­ten­sand (Thai­land, Vietnam) und Grund­was­ser (etwa in Jakarta, Indo­ne­sien) oder Fluss­was­ser (Aralsee), Ver­sal­zung von Böden … es gibt endlos viele Bei­spiele und ebenso endlos sind die Ver­su­che, dies alles und die unmit­tel­ba­ren Folgen dem Kli­ma­wan­del in die Schuhe zu schie­ben. Wundert es, dass zahl­rei­che Ent­wick­lungs­län­der in das­selbe Horn blasen? Nein, denn so bekom­men kor­rupte und des­po­tisch regierte Staaten die per­fekte Ent­schul­di­gung für ihr Handeln, weil die west­li­chen Demo­kra­tien plötz­lich die allei­nige Schuld bei sich selbst zu finden glauben. Womit wir wieder beim „Mea-culpa-Kult“ vom Anfang sind.

Fazit: Kommt damit klar!

Das Klima der Erde hat sich zu allen Zeiten ver­än­dert. Wir kennen eine ganze Reihe von ent­spre­chen­den Zyklen, die jedoch nicht mit dem CO2-Gehalt der Atmo­sphäre kor­re­lie­ren, geschweige denn, mit diesem in ursäch­li­chem Zusam­men­hang stehen. Der Ein­fluss, den CO2 auf das Erd­klima hat, ist viel zu gering für die Effekte, die man ihm zuschreibt. Mit ver­än­der­ten Umwelt­be­din­gun­gen ist der Mensch bislang immer fertig gewor­den, sofern er sich auf Anpas­sung ver­legte und nicht voller Jammer und Angst Rettung von einer höheren Instanz erhoffte. Wenn man in der Kälte sitzt, wärmt es nicht, um Feuer zu beten – man muss eines anzün­den. Das­selbe gilt auch für die Her­aus­for­de­run­gen, vor denen die Mensch­heit steht. In 10.000 – 15.000 Jahren steht bei­spiels­weise wieder eine rich­tige Eiszeit an, spä­tes­tens dann (aber sehr wahr­schein­lich schon viel früher) wird die Hys­te­rie der Erd­er­wär­mung einer noch hys­te­ri­sche­ren Angst vor der Abküh­lung weichen. Die älteren werden sich erin­nern, dass uns dieses Schick­sal vor 20 Jahren auch schon pro­phe­zeit wurde – für das Jahr 2100!

Doch bis dahin haben wir genug zu tun, egal ob es etwas wärmer oder kälter wird oder der Hahn doch nur auf dem Mist kräht und mit unserem Klima über­haupt nichts geschieht, was man außer­halb sta­tis­ti­scher Schwan­kun­gen erken­nen oder mit Modell­rech­nun­gen simu­lie­ren könnte. Küs­ten­schutz, Umwelt­ver­schmut­zung, Über­be­völ­ke­rung, Stoff­kreis­läufe schlie­ßen, neue ergie­bige und preis­werte Ener­gie­quel­len tech­nisch entwickeln…die Liste ist gera­dezu endlos. Lasst uns doch erst mal das alles erle­di­gen und nicht aus­ge­rech­net einem Spu­ren­gas hin­ter­her­lau­fen, das nicht unser Feind ist, sondern bei der Ernäh­rung der Welt und der Wie­der­auf­fors­tung von Gebie­ten, die VOR der Indus­tria­li­sie­rung vom Men­schen ent­wal­det wurden, sogar unser Ver­bün­de­ter. Die 100 Mil­li­ar­den Dollar, die zur Abwen­dung einer nicht ein­tre­ten wol­len­den „Kata­stro­phe” Jahr für Jahr auf den Tisch gelegt werden, währen an anderer Stelle sicher besser inves­tiert.

* In Wirk­lich­keit ändert sich auch die Defi­ni­tion dieses „Kli­ma­op­ti­mums“ immer wieder und geht ten­den­zi­ell nach unten. Heute liest man oft schon von 14°C. Und schwupps, schon hat sich durch die Absen­kung der Bezugs­größe die Erde um 1°C erwärmt. Doch diese Erwär­mung ist nur durch die geän­derte Bezugs­größe ent­stan­den.

11 Kommentare

  1. Da wo in dem Artikel aus dem Inter­view von Stuart McNish mit Freeman Dyson zitiert wird:
    McNish: „Aber […] der Ein­fluss von Was­ser­dampf beträgt 90%!“
    Dyson: „Ja“
    da hätte der Autor nach bohren sollen. Diese 90 % Ein­fluss des Was­ser­damp­fes sind nämlich sehr wohl und dazu auch ziem­lich preis­wert und effi­zi­ent lokal zu beein­flus­sen. In
    https://​www​.frei​zahn​.de/​2​0​1​8​/​1​1​/​w​i​r​k​s​a​m​e​r​-​k​l​i​m​a​s​c​h​u​t​z​-​i​s​t​-​g​e​m​e​i​n​d​e​-​u​n​d​-​l​a​e​n​d​e​r​s​a​c​he/
    habe ich dazu einige Quellen in deut­scher Sprache zusam­men­ge­tra­gen.
    Die Fixie­rung auf die CO2-Emis­sio­nen ist auf den ersten Blick für viele wirt­schaft­li­che höchst attrak­tiv, ABER, wenn die rich­ti­gen Leute ernst­haft zum Glauben an diese blöd­sin­nige Theorie kon­ver­tie­ren, dann könnte das das Ende Zivi­li­sa­tion in Europa und Nord­ame­rika mit sich bringen ( https://​www​.frei​zahn​.de/​2​0​1​8​/​1​0​/​w​a​r​u​m​-​b​a​l​d​-​k​r​i​eg/ ) weil die schnel­lest und effi­zi­en­teste Methode der Senkung der CO2-Emis­sio­nen (und der Redu­zie­rung des Ver­brauchs nicht nach­wach­sen­der Roh­stoffe) z.B. aus Chi­ne­si­scher Sicht, dier Her­bei­füh­rung eines totalen Wirt­schaft­li­chen Kol­lap­ses der west­li­chen Indus­trie­staa­ten ist.

  2. Vor Jahren wurde das Käl­te­mit­tel R12 als der Treib­haus­fak­tor her­auss­ge­stellt. In der Tat wurde die Pro­duk­tion von diesem Käl­te­mit­tel ein­ge­schränt. Dabei muss man beacht., dass das Käl­te­mit­tel leich­ter als Luft ist und demen­ent­spre­chend in die Höheren Berei­che der Luft­schicht gelan­gen.
    Nicht so beim CO2. Dieses gas ist das schwerste Gas in der Luft und sinkt deshalb immer zur Boden­nähe. Es hält sich nur durc Tur­bu­len­zen mit Aufwind in grö­ße­ren Höhen auf und sinkt bei gerin­ger Luft­be­we­gung ab.
    Wie sollte sich auf längere Zeit ein solches Gas in der höheren Atmo­sphäre halten.
    Angeb­lich soll die Rück­streu­ung der Imfra­rot­strah­lung die Erd­er­wär­mung bewir­ken. Kurz das Son­nen­licht trifft auf die Erd­ober­flä­che und die nun erwärmte Erd­ober­flä­che strahlt ein ener­gie­ar­mes Licht im Imfra­rot­be­reich ab. Nun soll die CO” belas­tete Luft diese Strah­lung nicht durch­las­sen und somit die Erde erwär­men.
    Eine ein­fa­che Beob­ach­tung zeigt, dass dies nicht der Fall ist: Bei einer bewölk­ten Nacht kühlt die Tem­pe­ra­tur nur wenig ab. Ist die Nacht jedoch wol­ken­los, so wird die Abküh­lung signi­fi­kant merk­lich.

  3. Man stelle sich vor, es wäre in den letzten Jahren eine Tro­cken­heit auf­ge­tre­ten wie vor 140 Jahren. Damals, von 1876 bis 1878, litten weite Teile Süd- und Ost­asi­ens, Bra­si­li­ens und Afrikas unter einer mehr­jäh­ri­gen Dürre, die ver­hee­rende Ern­te­aus­fälle zur Folge hatte.
    Berich­tet hat darüber Deepti Singh von der Washing­ton State Uni­ver­sity in einer neulich im Journal of Climate ver­öf­fent­lich­ten Studie (https://journals.ametsoc.org/doi/full/10.1175/JCLI-D-18–0159.1).
    Ver­ur­sacht wurde die extreme Tro­cken­heit durch eine Kom­bi­na­tion natür­li­cher Kli­ma­schwan­kun­gen, die sich in ihrer Wirkung gegen­sei­tig ver­stärk­ten: auf eine mehrere Jahre anhal­tende kühle Phase im Pazifik folgte ein extrem starker El Niño (1877−78), der mit einem extrem posi­ti­ven Indi­schen Ozean Dipol (1877) zusam­men­fiel, hinzu kamen überaus warme Ver­hält­nisse im nörd­li­chen äqua­to­ria­len Atlan­tik (1878).
    Die Tro­cken­heit begann in Indien mit dem Aus­blei­ben des Win­ter­mon­sums 1875, anschlie­ßend hielt die Tro­cken­heit bis zum Sommer 1877 an. In Ost­asien setzte die Tro­cken­heit im Früh­jahr 1876 ein und hielt bis zum Ende des Sommers 1878 an. In der Fol­ge­zeit ent­wi­ckel­ten sich in Teilen Süd­afri­kas, Nord­afri­kas und im Nord­os­ten Bra­si­li­ens Dürren, die bis min­des­tens 1878 andau­er­ten. Ver­gleichs­weise kürzere, aber schwere Dürren traten auch in West­afrika, Süd­ost­asien und Aus­tra­lien zwi­schen Mitte 1877 und 1878 auf.
    Infolge der Ern­te­aus­fälle kam es zu Hun­gers­nö­ten, denen welt­weit schät­zungs­weise zwi­schen 30 und 60 Mil­lio­nen Men­schen zum Opfer gefal­len sind (in Indien 12,2 bis 29,3 Mil­lio­nen, in China 19,5 bis 30 Mil­lio­nen, in Bra­si­lien rund 2 Mil­lio­nen). Das ent­spricht rund 3 Prozent der dama­li­gen Welt­be­völ­ke­rung.
    Das war in der heilen „vor­in­dus­tri­el­len Zeit”, als das Klima noch nicht vom Men­schen mal­trä­tiert wurde. Man kann sich aus­ma­len, wie die Kli­ma­kir­che rotie­ren würde, wenn eine solche Kata­stro­phe in in den letzten Jahren pas­siert wäre…

  4. Welche Idiotie läuft hier eigent­lich ? Dieses Geschwur­bele vom Men­schen gemach­ter Kli­ma­wan­del ist reine Pro­pa­ganda, die nur einem gestimm­ten Zweck dient. Ratet mal welchem ?
    Ich hätte da mal eine Frage ? Woraus unsere Massen an Kohle ent­stan­den wissen wir ja, also gab es schon mehrere Warm­zei­ten, die auch wieder ver­gan­gen sind – ohne uns -.
    Was jeder auch weiß ist „alles ist in Bewe­gung und Ver­än­de­rung ” vor allem das Klima.

    • Ja genau so ist das, seitdem die Erde exis­tiert.

      Zitat aus „Der lange Zyklus. Die Erde in 10 000 Jahren” Ein Buch von Salomon Kroo­nen­berg, Pro­fes­sor für Geo­lo­gie an der TU Delft aus dem Jahr 2008:

      So sicher, wie nach dem Sommer der Winter kommt, folgt auf das Inter­gla­zial die nächste Eiszeit. Die einzige Mög­lich­keit, diesen Effekt abzu­mil­dern, ist, dafür zu sorgen, dass so viel CO2 wie möglich in die Atmo­sphäre gelangt. Also heizen, Green­peace! Rettet das Klima der Finnen!”

      Im Übrigen ein sehr lesens­wer­tes Buch, das den Finger auf die Schwach­stel­len in der Argu­men­ta­tion der Kli­ma­alar­mis­ten legt. Es gibt es noch zu kaufen.

  5. Guter Beitrag, der aber wohl Jahre zu spät kommt: Gegen die Kraft einer Ideo­lo­gie, die mit aller Macht welt­weit zur Ersatz­re­li­gion erhoben wurde, sind Fakten, Argu­mente und sach­lich-nüch­terne Über­le­gun­gen chan­cen­los. Die Ver­fech­ter der Klima- und Öko­hys­te­rie haben mit sys­te­ma­ti­scher Pro­pa­ganda ganze Arbeit geleis­tet. Es könnte bis zu drei Genera­tio­nen dauern und einige Schocks (Wirt­schafts­krise, Strom­aus­fälle, Mas­sen­ar­beits­lo­sig­keit usw.) erfor­dern, die links­grüne Gehirn­wä­sche und deren Aus­wir­kun­gen zu über­win­den.

    • Ich schreibe seit Jahren gegen diesen Wahn­sinn an. Das blöde ist, dass jedes Jahr neuer Blöd­sinn hin­zu­kommt, den man nie­der­kämp­fen muss. John Coleman hat es in dem oben ver­link­ten Video gut zusam­men­ge­fasst. Es ist ver­dammt schwer, dieser Bil­lio­nen-Dollar-Kli­ma­in­dus­trie bei­zu­kom­men. Das einzige was sie stoppen kann, ist die Zeit. Leider.

    • Argu­mente und Fakten stinken in der Tat nicht wirksam gegen Dau­er­pro­pa­ganda an, dennoch macht sich
      merk­lich ein Gefühl inner­halb der Bevöl­ke­rung breit; eine Art dezen­ter Wider­wille gegen stän­dige Indok­tri­nie­rung und hys­te­ri­sche Kata­stro­phen­mel­dun­gen. Ebenso eine Aver­sion gegen staat­li­chen Pater­na­lis­mus in Form ständig neuer, irra­tio­nal begrün­de­ter, Anwei­sun­gen und mora­lisch ein­ge­for­der­ter Hal­tun­gen, bei gleich­zei­tig öffent­lich insze­nier­ten Unwahr­hei­ten in der Art der Chem­nitz­lüge, die auf aller­höchs­ter poli­ti­scher Ebene gespon­nen wurde. Immer mehr Men­schen erken­nen die getunte Bericht­erstat­tung des Staats­fern­sehns. Es exis­tiert immer noch der gesunde Men­schen­ver­stand. Der stete Tropfen höhlt den Stein. Deshalb ist jeder Artikel, jede Rich­tig­stel­lung, jede wehr­hafte Argu­men­ta­tion wichtig und uner­läß­lich. Jeder Weg beginnt mit einem ersten Schritt. Nicht nur in der Aktion, sondern auch in der Reak­tion erkennt man die wahre Geis­tes­hal­tung. Deshalb ohne unsere Aktion, keine Reak­tion.
      der poli­ti­schen Akteure.

  6. Die 15jährige Schwe­din wurde erfolg­reich indok­tri­nert, um selbst zu indok­tri­nie­ren .In den letzten 2 Jahr­zehn­ten eta­blier­ten sich Linke und Grüne beruf­lich an den Schalt­stel­len der Gesell­schaft und formten, unbe­merkt und unter­schätzt vom bür­ger­li­chen Lager, den heute bestehen­den Zeit­geist, einen mora­lisch begrün­de­ten For­de­rungs­ka­ta­log der soge­nann­ten mul­ti­kul­tu­rel­len Klima -und Welt­ver­bes­se­rer. Er ist unsin­nig und kon­tra­pro­duk­tiv , wie Sie selbst fest­stel­len und nur der Vorwand für einen gesell­schaft­li­chen Umbau, einer Umver­tei­lung im Sinne linker ega­li­tä­rer Politik, durch Abschaf­fung der Natio­nen und Umfor­mung in ein iden­ti­täts-und struk­tur­lo­ses Gebilde. Dieses, so glauben die linken Ideo­lo­gen, sei ein­fa­cher zu mani­pu­lie­ren und den eigenen öko­no­mi­schen Vor­stel­lun­gen anzu­pas­sen. Als Angela Merkel, zu ihrem eigenen Macht­er­halt, die linke mediale Pro­pa­gan­da­ma­schine durch ihren Links­ruck bediente, öffnete sie Tür und Tor für die Machen­schaf­ten der Gut­men­schen, und stellte sich noch, beflü­gelt durch die welt­weite Aner­ken­nung glo­ba­ler Migra­ti­ons­be­für­wor­ter – und Nutz­nie­ßer wie Soros, Obama und Gore, an die Spitze ihrer Bewe­gung und arbei­tete aktiv am Entwurf des Migra­ti­ons­pak­tes mit, einem ideo­lo­gi­schen Abklatsch des UN -Flücht­lings­pak­tes. Das Nar­ra­tiv des Kli­ma­wan­dels wird mitt­ler­weile mit der Erzäh­lung des kli­ma­trau­ma­ti­sier­ten Migran­ten ver­bun­den und nimmt bizarr-wahn­hafte Züge an. Egal, es wird auf­recht
    erhal­ten um j e d e n Preis, mit Lüge, Wahl­be­trug, Kor­rup­tion, Des­po­tis­mus, und allem, was die dunkle Seite des Men­schen zu bieten hat. Es werden Men­schen geop­fert, ver­ge­wal­tigt, geschla­gen, des­avou­iert, aber wahr­haft schul­dig im Sinne links-grüner Moral ist immer nur der, der sich ihnen ideo­lo­gisch in den Weg stellt: Donald Trump, der Brexit, die AFD und alle Men­schen, die sich kri­tisch dagegen äußern.
    Tat­sa­chen und Wider­sprü­che sind Mar­gi­na­lien. So einfach ist das.

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