Die Kli­ma­kon­fe­renz COP24 ist Geschich­te und je nach­dem, wel­chen Poli­ti­ker oder Akti­vis­ten man fragt, liegt die Bewer­tung des Erfolgs irgend­wo zwi­schen „Mei­len­stein“ und „Total­ver­sa­gen“. Und das sind wohl­ge­merkt nur die Stim­men der Befür­wor­ter, nicht von Kri­ti­kern der Kli­ma-Hys­te­rie und des all­jähr­li­chen Wan­der­zir­kus COP. Der Wunsch der durch gut orga­ni­sier­te Lob­by­grup­pen auf­ge­hetz­ten Poli­ti­ker, einst als Welt­ret­ter in die Geschich­te ein­zu­ge­hen, lässt die­se zu gera­de­zu ekel­haf­ten psy­cho­lo­gi­schen Tricks grei­fen. Etwa, indem man ein fünf­zehn Jah­re jun­ges Mäd­chen mit Pip­pi-Lang­strumpf-Zöp­fen als Fackel der sofor­ti­gen Decar­bo­ni­sie­rung Euro­pas und der gan­zen Welt auf eine wie Zun­der bren­nen­de, auf­ge­wie­gel­te Men­ge von Akti­vis­ten los lässt, die zu jeder noch so absur­den Selbst­be­zich­ti­gung fähig sind. Mea cul­pa, mea maxi­ma cul­pa! Ich berich­te­te dar­über. Nun ist es eine Sache, eine Ideo­lo­gie zu ver­spot­ten und als Buden­zau­ber zu bezeich­nen. Eine ganz ande­re jedoch, Vor­schlä­ge zu machen, wie es bes­ser gehen soll. Schließ­lich sei­en bei die­ser Art Kon­fe­ren­zen aus­ge­wie­se­ne Exper­ten am Werk, da soll der Laie doch bes­ser demü­tig schweigen.

Die­ser Vor­wurf, gedacht als Tot­schlag­ar­gu­ment, ist als Abwehr­re­ak­ti­on ver­ständ­lich, aber unzu­läs­sig. In einem Land mit 80 Mil­lio­nen Bun­des­trai­nern soll­te klar sein, dass Exper­ti­se nicht alles sein kann. Sonst wür­den wir heu­te wohl noch Hexen ver­bren­nen, schließ­lich gab es „Exper­ten“, die genau zu wis­sen vor­ga­ben, wor­an eine Hexe zu erken­nen sei. Oder ein Kli­ma­wan­del. Um es etwas popu­lä­rer und mit Karl Kraus zu sagen: „Ich kann kei­ne Eier legen, aber ich weiß, wenn eines schlecht ist.“ Im Bezug auf den Kli­ma-Alar­mis­mus, der die Decar­bo­ni­sie­rung vor­an­trei­ben und noch im letz­ten Pfäl­zer Forst eine wei­te­re Eta­ge für Wind­rä­der ein­zie­hen möch­te, ist es aber schon das vor­geb­li­che Pro­blem, über das die Kri­ti­ker eine gänz­lich ande­re Ein­schät­zung haben als jene, die der Ideo­lo­gie hin­ter­her­lau­fen oder von ihr pro­fi­tie­ren. Um im Bild zu blei­ben: es geht nicht dar­um, ob man eine Hexe ver­bren­nen oder ersäu­fen sol­le, son­dern um die Fra­ge, ob es Hexen über­haupt gibt.

Medi­al ist die­se Fra­ge längst ent­schie­den. Da fan­gen die Kle­bers und Gau­ses ihre Mode­ra­tio­nen mit Sät­zen an wie „In Zei­ten des Kli­ma­wan­dels…“ und legen damit die poli­ti­sche Agen­da axio­ma­tisch fest. Kein Kon­junk­tiv und kei­ne Fra­ge ver­un­zie­ren die Fest­le­gung, dass es immer wär­mer wer­de, weil die Mensch­heit zu viel CO2 aus­sto­ße und das müs­se sofort enden, weil sonst die Welt untergehe.

Letzt­lich geht es aber um die Ein­schät­zung, ob CO2 tat­säch­lich einen so gro­ßen Ein­fluss auf das Kli­ma hat, wie Schel­len­hu­ber & Kol­le­gen von der Kan­zel ver­kün­den und ob es unab­hän­gig von der Ant­wort nicht auch posi­ti­ve Effek­te gibt, die die nega­ti­ven mög­li­cher­wei­se sogar bei wei­tem über­tref­fen. Auch muss man kri­tisch betrach­ten, ob CO2 und der Kli­ma­wan­del, der mit­tel­al­ter­li­chen Vor­stel­lung vom Teu­fel gleich, tat­säch­lich für all die beob­ach­te­ten und gefühl­ten Kata­stro­phen ver­ant­wort­lich ist, oder ob ande­re Erklä­run­gen nicht sehr viel näher liegen.

Die­ser „Krieg der Grund­an­nah­men“ wird mit Wor­ten geführt und brach­te Wort­schöp­fun­gen her­vor wie „Kli­ma­kil­ler“, „Kli­ma­gift“ oder mein Lieb­lings-Tot­schlag-Wort „Kli­ma­l­eug­ner“. Dem könn­te man in einer sach­li­chen Dis­kus­si­on gegen­über­stel­len, dass man den Kli­ma­wan­del eben­so wenig leug­nen kann wie die Schwer­kraft und dass CO2 schlicht und ein­fach ein Grund­nah­rungs­mit­tel ist, näm­lich für Pflan­zen. Die seit dem Beginn der Indus­tria­li­sie­rung um etwa 50ppm zuge­nom­me­ne Kon­zen­tra­ti­on führ­te dazu, dass die Erde grü­ner wur­de – und zwar mess­bar! Die leicht erhöh­te Kon­zen­tra­ti­on von CO2 hat erheb­li­chen Ein­fluss auf die Erträ­ge der Land­wirt­schaft, was in einer Situa­ti­on, in der die Welt die rasan­te Bevöl­ke­rungs­ent­wick­lung kom­plett aus dem Blick ver­lo­ren hat, eine bedeu­ten­de Rol­le spielt.

Ide­al für die Pho­to­syn­the­se wären übri­gens Kon­zen­tra­tio­nen von 600‑1600 ppm. Wer­te, von denen wir in der Pra­xis– außer unter den künst­li­chen Bedin­gun­gen in Gewächs­häu­sern – weit ent­fernt sind. Die Vor­stel­lung, CO2 wäre in irgend­ei­ner Wei­se toxisch, darf man indes genau­so rubri­zie­ren wie die Aus­sa­ge, eine Frau sei eine Hexe, weil sie an einer Alraun­wur­zel her­um­schnitzt. CO2 ist ein weit­ge­hend iner­tes Gas, das kei­ne gif­ti­gen Ver­bin­dun­gen bil­det – schon gar kei­ne für das Kli­ma „gif­ti­gen“. Zudem ist CO2 ein Stoff, den die Ener­gie­wen­de-Exper­ten als Heils­brin­ger in ande­rer Mis­si­on gera­de­zu sehn­suchts­voll anschmach­ten, näm­lich wenn sie den durch Wind­ener­gie und Elek­tro­ly­se erzeug­ten Was­ser­stoff (das ener­ge­tisch wenig ergie­bi­ge Power-to-Gas-Ver­fah­ren) in bes­ser trans­por­tier­ba­res Methan umwan­deln wol­len. Das klappt aber nur dann eini­ger­ma­ßen effek­tiv, wenn das CO2 in aus­rei­chen­der Kon­zen­tra­ti­on bereit­steht. Und bevor sie jetzt anneh­men, ich wol­le die Atmo­sphä­re mit CO2 sät­ti­gen, um den Power-to-Gas-Pilo­ten einen guten Start zu verschaffen…bleiben sie ruhig, das wür­de nicht klap­pen. Die benö­tig­ten Wer­te kann die Atmo­sphä­re nicht lie­fern, dafür braucht es CO2 im indus­tri­el­len Maß­stab, wel­ches eben nur die Indus­trie lie­fern kann. Aber die­se Abhän­gig­keit ist den grü­nen Bruch­pi­lo­ten der Spei­cher­net­ze erst recht unan­ge­nehm. Für Pflan­zen jedoch machen 50ppm mehr in der Luft schon einen gewal­ti­gen Unterschied.

Tsu­na­mis ver­ur­sacht der Kli­ma­wan­del sicher nicht, Herr Lauterbach!

Das Pro­blem ist nun, fest­zu­stel­len, wel­che Kon­zen­tra­ti­on von CO2 und wel­che pla­ne­ta­re Durch­schnitts­tem­pe­ra­tur die „rich­ti­ge“ ist. Dum­mer­wei­se hat man beim Aus­pa­cken des Pla­ne­ten Erde ver­ges­sen, den Bei­pack­zet­tel oder die Betriebs­an­lei­tung auf­zu­be­wah­ren. Man kennt also bei­des schlicht nicht. Des­halb erklärt man kur­zer­hand einen schein­bar ange­neh­men Ist-Zustand zur Norm, indem man die Betriebs­tem­pe­ra­tur auf 15°C* und die idea­le Kon­zen­tra­ti­on von CO2 auf das „vor­in­dus­tri­el­le“ Niveau von 350ppm ein­stel­len will. Man möch­te buch­stäb­lich ein dyna­mi­sches in ein sta­ti­sches Sys­tem ver­wan­deln, was in mei­nen Augen die eigent­li­che Bedeu­tung der „Leug­nung des Kli­ma­wan­dels“ ist. Das Kli­ma möge kon­stant sein, so gehal­ten wer­den und sich nicht ändern. Schlim­mer noch, man ver­brennt all jene auf dem ideo­lo­gi­schen Schei­ter­hau­fen, die behaup­ten, Kli­ma­wan­del sei etwas völ­lig Nor­ma­les und wir müss­ten ler­nen, damit umzu­ge­hen – wie wir es immer schon getan haben.

Rückkehr ins vorindustrielle Paradies

Unser Außen­mi­nis­ter glaubt, der Sicher­heits­rat befas­se sich mit dem Welt­kli­ma. Stimmt! Aber sicher nicht im phy­si­ka­li­schen Sinn!

War­um man die Skep­ti­ker, deren Anzahl nicht gera­de klein ist, zur Paria macht und mit dem Wort „Kli­ma­l­eug­ner“ belegt, lernt man in der Pro­pa­gan­dis­ten­grund­schu­le. Oder in einer reli­giö­sen Schu­le, denn auch die Kli­ma­wan­del-Ver­hin­de­rer erfül­len alle Merk­ma­le einer dua­lis­ti­schen Heils­leh­re von Gut und Böse. Es gibt Jün­ger und Apos­tel, die Zustands­be­rich­te des IPCC sind die Enzy­kli­ken, man trifft sich auf Syn­oden, ver­ehrt Hei­li­ge wie Al Gore oder Schel­len­hu­ber. Nicht zu ver­ges­sen die Omni­prä­senz des Glau­bens, der wie ein fes­ter Teig über allen Phä­no­me­nen aus­ge­brei­tet wird und Außen­ste­hen­de oft am Ver­stand der Prot­ago­nis­ten zwei­feln lässt. Man den­ke nur an den Tweed von Karl Lau­ter­bach, in dem er einen Vul­kan­aus­bruch mit Tsu­na­mi in Indo­ne­si­en mit dem Kli­ma­wan­del ver­knüpf­te. Man bekämpft das Böse und erteilt Ablass, ver­spricht Erlö­sung und hat ein Para­dies anzubieten.

So ver­kün­det man, „vor der Indus­trie­zeit“, da liegt das Para­dies, aus dem wir nach dem Sün­den­fall „Indus­tria­li­sie­rung“ ver­trie­ben wur­den und dort wol­len wir wie­der hin. Die Annehm­lich­kei­ten unse­res sün­di­gen indus­tri­ell-kon­sum­ori­en­tier­ten Lebens wol­len wir aber dort­hin mit­neh­men und weil die Güter, schmut­zig wie sie sind, nicht ins Para­dies dür­fen, müs­sen sie ange­passt und in den Zustand der Unschuld zurück­ver­setzt wer­den. Wir fah­ren Rad, essen lak­to­se­frei und vegan und rei­sen gern mit leich­tem Gepäck. Beson­ders ideo­lo­gisch, denn da ist die Welt ein­ge­teilt in Din­ge, die dem Kli­ma und somit der Erlö­sung nut­zen (Ver­zicht, Aske­se, Bio-Pro­duk­te, Wind­kraft, Migra­ti­on) und sol­che, die ihm scha­den und in die Ver­damm­nis füh­ren (Kon­sum, Ver­kehr, Indus­trie, Koh­le, sogar Bar­geld).

Nach­fol­gend möch­te ich ver­su­chen, anhand eini­ger Aspek­te ein Bild von dem zu ent­wer­fen, was im „Kli­ma­schutz“ falsch läuft und war­um. Ich erhe­be kei­nen Anspruch auf Voll­stän­dig­keit und sicher kann man das alles auch unter ande­ren Blick­win­keln sehen. Ich bemü­he mich, eini­ge der Hys­te­rien zu erden, mit denen wir medi­al seit Jah­ren auf­ge­la­den wer­den. Was das Kli­ma der Welt angeht, sieht die Zukunft näm­lich weit weni­ger düs­ter aus, als uns die Alar­mis­ten von COP, IPCC, PIK und Poli­tik glau­ben machen wollen.

1) Das richtige aus den falschen Gründen tun

Das Ver­track­te an der Kli­ma­ret­te­rei ist, dass nicht alle ergrif­fe­nen Maß­nah­men per se falsch sind. Man­ches ist durch­aus sinn­voll, nur eben aus ande­ren Grün­den. Des­halb ist es auch oft so schwie­rig, die Kli­ma-Agen­da in Bausch und Bogen zu ver­dam­men. Dass die gut gemein­ten Maß­nah­men am Ende dann oft schei­tern, liegt dar­an, dass man den Staat oder sogar inter­na­tio­na­le Orga­ni­sa­tio­nen mit der Durch­füh­rung betraut und dort, wo sich kei­ne Märk­te bil­den wol­len, Steu­er­geld mit vol­len Hän­den aus­gibt. Dabei ist es ja durch­aus sinn­voll, zum Bei­spiel Res­sour­cen spar­sam ein­zu­set­zen. Bei glei­cher Aus­stat­tung und iden­ti­schem Preis, wer füh­re nicht lie­ber ein Auto, das 5 Liter ver­braucht, als eines, das 10 Liter auf 100 km ver­schleu­dert? Wer wür­de sich nicht für ein Elek­tro­au­to ent­schei­den, wenn es den Ver­bren­nern tech­nisch und im Gebrauchs­wert tat­säch­lich über­le­gen wäre? Und tat­säch­lich pas­sen die aktu­el­len E‑Autos durch­aus auf bestimm­te, sehr ein­ge­schränk­te Nut­zungs­pro­fi­le wie Kurz­stre­cken oder „von-A-nach-B-pen­deln”, wenn in A und B Ladein­fra­struk­tur exis­tiert, das Laden sub­ven­tio­niert wird und nicht zu vie­le A‑B-Pend­ler unter­wegs sind.

Der Gebrauchs­wert ist jedoch immer ent­schei­dend und um den zu betrach­ten darf man nicht nur die Benut­zung ins Kal­kül zie­hen, son­dern Her­stel­lung, prak­ti­sche Eig­nung im Betrieb, Ent­sor­gung und so wei­ter. Auch ein Wind­rad muss erst her­ge­stellt, trans­por­tiert und dann gewar­tet wer­den und nach 20 Jah­ren müs­sen die brö­se­li­gen Fun­da­men­te zurück­ge­baut wer­den. Res­sour­cen­scho­nend ist die Sache also nicht, es sind nur ande­re Res­sour­cen, die ver­schleu­dert wer­den und man nimmt die­se nicht so gern in den Blick. Es gilt aber durch­aus, lang­fris­tig so vie­le Pro­zes­se wie mög­lich in Stoff­kreis­läu­fen zu orga­ni­sie­ren, um soge­nann­te „Sen­ken“ zu ver­mei­den. Das heißt, zu ver­hin­dern, dass Stof­fe (Metal­le, Koh­le, Öl…) durch die Nut­zung durch den Men­schen erst kon­zen­triert, dann aber ver­streut wer­den und nur noch schwer nutz­bar sind. Wir sind da schon auf einem guten Weg, wenn man zum Bei­spiel an die Wie­der­ver­wen­dungs­quo­ten von Metal­len denkt.

Für Öl und Koh­le ist das schwie­ri­ger, wes­halb es sehr sinn­voll ist, Alter­na­ti­ven zur Ver­bren­nung fos­si­ler Lager­stät­ten zu fin­den, weil wir die­se lang­fris­tig sinn­vol­ler in ande­ren Berei­chen ein­set­zen kön­nen, wo sich Recy­cling-Kreis­läu­fe bes­ser ein­rich­ten las­sen. Einen Liter Ben­zin zu ver­bren­nen ist eine schnel­le Sache. Es dau­ert aber unter Umstän­den Mil­lio­nen Jah­re, bis wir die­sel­ben Koh­len­stoff-Ato­me erneut in einem Liter Treib­stoff fin­den wer­den. Das Bestre­ben, die vor­han­de­nen Res­sour­cen mög­lichst spar­sam und sinn­voll ein­zu­set­zen, ist also – um es in der Kalau­er­me­lo­die eines Moritz Neu­mei­er zu sagen – nicht Kli­ma­schutz, son­dern logisch.

2) Technologie & Subvention

Seit Jah­ren schon wird dem Bür­ger erzählt, die pro­gres­si­ve Poli­tik wol­le die Welt ret­ten, wäh­rend der rück­schritt­li­che freie Markt am liebs­ten bis in alle Ewig­keit Koh­le und Öl ver­bren­nen wol­le – und zwar mög­lichst schmut­zig. Doch das ist Blöd­sinn und lenkt von einer Abhän­gig­keit ab, in die sich Ener­gie­ver­sor­ger und Indus­trie schon vor lan­ger Zeit bege­ben haben. Es ist der Staat, der mit Sub­ven­tio­nen und Inves­ti­tio­nen winkt. Hier bil­de­te sich mit der Zeit eine höchst unse­li­ge Sym­bio­se aus Lob­by­is­mus und Poli­tik­be­trieb, die, solan­ge sie funk­tio­niert, zu immer mehr Sub­ven­tio­nen führt. „Pecu­nia no olet“, das wuss­te schon Kai­ser Hadri­an und Geld aus staat­li­chen För­der­töp­fen sieht in den Unter­neh­mens­bi­lan­zen nicht schlech­ter aus als Umsät­ze auf ech­ten Märk­ten mit frei­em Wettbewerb.

Man muss sich nur mal fra­gen, war­um und wann in Deutsch­land Atom­kraft­wer­ke gebaut wur­den. Es war ja nicht so, dass Sie­mens oder RWE das unbe­dingt woll­ten. Gewollt war es von der Bun­des­re­gie­rung, die ein gigan­ti­sches För­der­pro­gramm dafür auf­leg­te. Die Kraft­werks­be­trei­ber woll­ten vor allem Was­ser heiß machen, Dampf erzeu­gen, damit Tur­bi­nen antrei­ben und Strom ver­kau­fen. Ob ein Kern­re­ak­tor oder ein Hams­ter im Lauf­rad dies bewerk­stel­li­gen wür­de, war ihnen egal. Geld gab es aber nur für den Kern­re­ak­tor, nicht für den Hams­ter. Die Lang­zeit­kos­ten blen­de­te man bei der För­de­rung aus. Auch die Fra­ge, ob die damals ver­füg­ba­re Tech­nik über­haupt geeig­net war im Sin­ne von Punkt 1) wei­ter oben, weil die Res­sour­ce Spalt­ma­te­ri­al nur zu weni­gen Pro­zent genutzt wer­den konn­te und dann für Mil­lio­nen Jah­re als „Abfall“ Ärger mach­te. Die Wie­der­auf­be­rei­tung änder­te dar­an nur wenig.

Heu­te wis­sen wir, dass es auch anders geht. Man kann Kern­re­ak­to­ren neue­rer Genera­tio­nen mit einer Ener­gie­aus­beu­te betrei­ben, die um Grö­ßen­ord­nun­gen bes­ser und deren Abfall­pro­blem um hun­dert­tau­sen­de Jah­re kurz­le­bi­ger ist. Wir haben also durch fehl­ge­lei­te­te Sub­ven­tio­nen einer­seits eine teu­re Lern­kur­ve hin­ter uns, nur um dann ande­rer­seits auf­grund einer völ­lig unbe­grün­de­ten Panik infol­ge eines Tsu­na­mis in Japan kom­plett aus der Tech­no­lo­gie aus­zu­stei­gen. War­um um alles in der Welt sind wir nur so sicher, dass der aktu­el­le staat­lich orga­ni­sier­te För­der- und Sub­ven­ti­ons­wahn­sinn der „erneu­er­ba­ren Ener­gien“ zu ande­ren, bes­se­ren Ergeb­nis­sen füh­ren wird?

Und wäh­rend wir in Deutsch­land durch Sub­ven­tio­nen, Ver­bo­te, Volks­er­zie­hung und Bestra­fung unse­re Wirt­schaft auf links dre­hen, glau­ben wir ernst­haft, die Län­der der Drit­ten Welt wür­den uns aus tiefs­ter Über­zeu­gung auf dem Weg der Kli­ma­ret­tung fol­gen. Der 100 Mil­li­ar­den Dol­lar schwe­re Honig­topf, den die UN-Kli­ma­fonds pro Jahr auf dem Tisch stel­len, sehen unse­re Poli­ti­ker nicht als Ursa­che der Hiobs­bot­schaf­ten aus den Regio­nen der „Kli­ma­ka­ta­stro­phe“, son­dern als legi­ti­me Sal­be für die Wun­den der drit­ten Welt, der „wir“ etwas schul­dig sei­en. Bei der COP23 in Bonn, deren Gast­ge­ber eigent­lich Fidschi war, spiel­te die demo­kra­ti­sche Legi­ti­ma­ti­on des Regie­rungs­chefs kei­ne Rol­le, der sich zwei­mal durch einen Putsch die Macht sicher­te. Die Kli­ma­kir­che absol­viert bereit­wil­lig jeden Blut­fleck auf der poli­ti­schen Wes­te, solan­ge beim Dik­ta­tor das Glau­bens­be­kennt­nis und die Opfer­rol­le rich­tig sitzen.

Dabei ist das Bei­spiel Fidschi gera­de­zu typisch für die Fehl­in­ter­pre­ta­ti­on von unbe­streit­ba­ren Pro­ble­men, deren Zuschrei­bung an das Kli­ma und den dadurch ver­ur­sach­ten Anstieg des Mee­res­spie­gels, eine „con­clu­sio lau­ter­ba­chii“ gewis­ser­ma­ßen. Die Fidschi-Inseln sei­en beson­ders stark vom Anstieg des Mee­res­spie­gels betrof­fen, so die pro­pa­gan­dis­tisch befeu­er­te Mei­nung. Dabei scheint der Mee­res­spie­gel auf den ent­le­ge­ne­ren Inseln Fidschis, dort, wo Regie­rung, „Zivi­li­sa­ti­on“ und Kli­ma­ret­ter nicht hin­schau­en, sogar zu sin­ken! Wie kann das sein?

Ganz ein­fach: es han­delt sich nicht um den Kli­ma­wan­del, son­dern um Ero­si­on und die ist in der Tat men­schen­ge­macht. Aber nicht durch die­sel­ver­bren­nen­de Euro­pä­er, son­dern durch Unwis­sen­heit der loka­len Bevöl­ke­rung. An den Küs­ten der Haupt­in­sel wur­den jah­re­lang exzes­siv See­gur­ken gesam­melt und als teu­re Deli­ka­tes­se an Chi­na ver­kauft, unge­ach­tet der Tat­sa­che, dass es aus­ge­rech­net die­se Tie­re sind, die ver­hin­der­ten, dass der Sand ihrer Inseln weg­ge­spült wur­de. Den auf die Bei­nahe­aus­lö­schung der Bestän­de fol­gen­de Ero­si­ons­er­schei­nun­gen der Strän­de begeg­ne­te man dann mit völ­lig unge­eig­ne­te Küs­ten­schutz­maß­nah­men, etwa durch klei­ne Stein­mau­ern auf dem Sand. Man stel­le sich mit nack­ten Füßen in die Bran­dung und beob­ach­te, ob das eige­ne Gewicht in der Lage ist, den Sand unter den Füßen zu schüt­zen. Man muss kein Hell­se­her sein um zu erken­nen, dass sich die Lage auf die­se Wei­se nur noch ver­schlech­tert. Aber egal! Auf nach Bonn, unse­re Inseln ver­schlingt der Klimawandel!

3) Täten wir nichts, wäre alles schon viel schlimmer…wirklich?

Fühlt sich ein Kli­ma­ret­ter argu­men­ta­tiv umzin­gelt, ver­weist er nach mei­ner Erfah­rung gern auf die Erfol­ge, die das besin­nungs­lo­se Geld­aus­ge­ben schon gezei­tigt hät­ten. Beson­ders der Umbau der deut­schen Ener­gie­ver­sor­gung sei doch eine Erfolgs­ge­schich­te und auch für die Erneue­rung von Koh­le-Kraft­wer­ken und Lei­tun­gen hät­te man viel Geld inves­tie­ren müs­sen. Außer­dem hört man immer wie­der das Argu­ment, die „alte Ener­gie­wirt­schaft“ hät­te schließ­lich eben­falls mas­sen­haft Sub­ven­tio­nen kas­siert. Bei­des stimmt natür­lich. Man den­ke nur an die Kern­ener­gie oder die Infra­struk­tur der Ener­gie­über­tra­gung, die einst staat­lich errich­tet wur­de. Mal ganz abge­se­hen davon, dass die Pri­va­ti­sie­rung des Strom­mark­tes eigen­ar­tig mono­po­lis­ti­sche Gebil­de her­vor­brach­te, statt einen Markt zu schaf­fen. Ein Gegen­mo­dell hat­te ich hier kurz skiz­ziert. Das bedeu­tet jedoch nicht, dass man auch die künf­ti­ge Ener­gie­ver­sor­gung staat­lich her­bei­sub­ven­tio­nie­ren soll­te.  Außer­dem fällt das Erset­zen ver­al­te­ter, amor­ti­sier­ter Anla­gen längst nicht so stark ins Gewicht, wie der par­al­le­le Betrieb zwei­er hoch­sub­ven­tio­nier­ter Ener­gie­sys­te­me: eines für die Erneu­er­ba­ren und dazu ein kon­ven­tio­nel­ler Back­up-Kraft­werks­park, für den Fall, dass die Son­ne nicht scheint und der Wind nicht weht.

Ver­gleicht man zudem die Situa­ti­on in der (auch) sub­ven­tio­nier­ten ener­ge­ti­schen Ver­gan­gen­heit mit der heu­ti­gen unter der Ägi­de des EEG, stellt man fest, dass die Belas­tun­gen der Bür­ger durch Steu­ern und Abga­ben zwar gestie­gen sind, die Ener­gie­prei­se jedoch gera­de­zu explo­dier­ten. Die Anzahl der Haus­hal­te, denen der Strom abge­stellt wur­de, lag 2018 bei 344.000, mehr als 4,6 Mil­lio­nen sind mit den Zah­lun­gen in Ver­zug. Die Zah­len sind erschre­ckend und so hoch wie nie und ange­sichts der momen­tan posi­ti­ven Wirt­schafts­la­ge wir­ken sie sogar bedroh­lich. Wo lie­gen die Zah­len wohl in der nächs­ten Wirtschaftsflaute?

Die Pro­fi­teu­re des Kreuz­zugs gegen das CO2 mit Namen „Ener­gie­wen­de“ sind Haus­be­sit­zer mit Platz für Pho­to­vol­ta­ik, Land­be­sit­zer mit Platz für Wind­rä­der und Kapi­tal­be­sit­zer, die die Sub­ven­ti­ons­vor­tei­le dort nut­zen kön­nen, wo sie sich bie­ten. Es han­delt sich also um eine staat­lich sub­ven­tio­nier­te Umver­tei­lungs­pum­pe von unten, wo die Ener­gie­prei­se bezahlt wer­den müs­sen, nach oben. Ein­ge­fä­delt übri­gens von Her­mann Scheer (SPD), dem geis­ti­gen Vater des EEG.

Doch wir sind schon so gut kon­di­tio­niert, dass wir die Umver­tei­lung kaum kri­ti­sie­ren. Als Fried­rich Merz den Bür­gern riet, mehr Akti­en zu kau­fen, kam ein Shit­s­torm über ihn. Wenn unse­re Poli­ti­ker den Bür­gern zu E‑Autos, Solar­an­la­gen und Inves­ti­tio­nen in Wind­ener­gie raten, applau­diert die Men­ge und das Wohl­wol­lens der Pres­se ist gesi­chert. Doch wo genau ist der Unter­schied zwi­schen bei­den Vor­schlä­gen? Mit Markt­wirt­schaft hat die Ener­gie­wen­de und der Kampf gegen CO2 nichts zu tun, denn in einem Markt gewin­nen unter dem Strich stets bei­de, Anbie­ter und Kun­de. Die heu­ti­ge Ener­gie­wirt­schaft ist pure Plan­wirt­schaft, das zei­gen bereits die Zeit­räu­me, für die dem ver­dutz­ten Beob­ach­ter Zah­len und Hoch­rech­nun­gen prä­sen­tiert, pro­gnos­ti­ziert und ver­si­chert werden.

4) Klimaschutz tötet Umweltschutz

Das Bei­spiel Fidschi zeigt den Irr­sinn der Ver­wechs­lung von Ursa­che und Wir­kung. Etwas salopp gesagt, dre­hen wir in Deutsch­land heu­te lie­ber die Hei­zung her­un­ter, als den Ein­woh­nern von Fidschi zu raten, den Han­del mit See­gur­ken stark ein­zu­schrän­ken und den Küns­ten­schutz zu ver­bes­sern. Der Regie­rung von Fidschi ist das nur recht, denn es win­ken groß­zü­gi­ge För­der­gel­der, die man dann in die eige­ne Tasche oder in frag­wür­di­ge Kli­ma­pro­jek­te len­ken kann. Aus­ba­den müs­sen die­sen Irr­sinn auf allen Sei­ten die schwächs­ten der Gesell­schaft, sowohl auf Fidschi, als auch in Euro­pa. Der Umwelt- und, Arten­schutz und auch die Pfle­ge von Kul­tur­land­schaf­ten kom­men dabei voll­stän­dig unter die Räder. Mais-Raps-Mono­kul­tu­ren zur Ener­gie­ge­win­nung wer­den im Gegen­satz zu Pes­ti­zi­den nie mit dem Rück­gang der Insek­ten­po­pu­la­tio­nen in Ver­bin­dung gebracht. Das wäre poli­tisch nicht opportun.

Eben­so zeigt die Hys­te­rie um den „Ham­bi“, dass Kli­ma­schutz heu­te einen Forst vor der Koh­le­ge­win­nung ret­tet, wäh­rend ein paar Kilo­me­ter wei­ter die­sel­ben Bäu­me einer Schnei­se für die Errich­tung eines Wind­parks wei­chen müs­sen. Hat­ten grü­ne NGOs für ihren Kampf für Arten­viel­falt, gegen Über­fi­schung und gegen die Ver­mül­lung unse­rer Mee­re noch mei­ne Unter­stüt­zung, kann ich ihnen bei der Ret­tung des Welt­kli­mas nicht mehr fol­gen, weil sie ihre eige­nen Grund­sät­ze bereit­wil­lig mit Füßen tre­ten, indem sie die­se einem „höhe­ren Ziel“ opfern. Genau genom­men erwei­sen sich lei­der auch vie­le der frü­her halb­her­zig beschrit­te­nen Wege im Umwelt­schutz und die vor­geb­li­chen Erfol­ge als Mogel­pa­ckung. Man den­ke nur an den blü­hen­den Export von Müll in die Drit­te Welt oder von Elek­tronik­schrott nach Afri­ka oder die Ver­la­ge­rung von Pro­duk­ti­ons­stand­or­ten nach Chi­na, was unse­rer CO2-Bilanz natür­lich gut­tat. „Aus dem Auge, aus dem Gewis­sen“ lau­tet hier das abge­wan­del­te Sprich­wort und auch in Zukunft möch­ten unse­re Welt­kli­ma­ret­ter so ver­fah­ren, wenn sie die Ener­gie­er­zeu­gung mit Koh­le und Atom in den Nach­bar­län­dern frech ins Kal­kül zie­hen, um die Ener­gie­si­cher­heit in Deutsch­land beim Abschal­ten unse­rer Koh­le­kraft­wer­ke sau­ber herbeizurechnen.

5) Bildung statt Ideologie

Wie weit die Kli­ma­ret­ter auf ihrem Holz­weg bereits gegan­gen sind, erkennt man, wenn man deren Zie­le mit den Maß­nah­men abgleicht, die ergrif­fen wur­den. Die CO2-Bilanz von E‑Autos ist gera­de­zu ver­hee­rend und den im Ver­gleich zum Ben­zi­ner CO2-freund­li­che­ren Die­sel hat man der Fein­staub­de­bat­te geop­fert. Die „Ver­kehrs­wen­de“ fällt also schon mal aus, wes­halb man ideo­lo­gisch bereits dar­an arbei­tet, den Indi­vi­du­al­ver­kehr ins­ge­samt für obso­let zu erklä­ren – die Land­be­völ­ke­rung, die weit weg von S‑, U- und Die Bahn lebt, ballt schon die Fäus­te in den Taschen. In der „Ener­gie­wen­de“ sieht es kei­nen Deut bes­ser aus, zumal bei­des ohne­hin unglück­lich auf­ein­an­der auf­baut. Hier kom­men in den nächs­ten zwei Jah­ren die ers­ten Wind­an­la­gen nach ins­ge­samt 20 Sub­ven­ti­ons­s­at­ten Jah­ren an ihr För­der­en­de, zahl­rei­che müs­sen rück­ge­baut wer­den. Das kann pro Anla­ge schon mal eine Mil­li­on Euro kosten.

Ganz gleich wohin man schaut, die Grenz­wer­te und Maß­nah­men, die Jahr für Jahr auf COP-Kon­fe­ren­zen beschlos­sen wer­den, tau­gen offen­sicht­lich nicht dazu, die Rea­li­tät zu ver­än­dern. Ein Grund mehr für die Kli­ma­ret­ter, dar­auf zu behar­ren, dass zumin­dest die Theo­rie stimmt. Doch auch die bekommt immer mehr Ris­se, die man mit immer grö­ße­rem media­lem Auf­wand zukleis­tern muss. Die Poli­tik assis­tiert hier bereit­wil­lig, schließ­lich möch­te man nicht erle­ben, dass die Schar­la­ta­ne vom Hof gejagt wer­den und sie sich Fra­gen stel­len müs­sen, was sie all die Jah­re mit dem Geld der Steu­er­zah­ler gemacht haben. Einer der Hei­li­gen der Kli­ma­kir­che, Al Gore, der mit Prei­sen und Lob­prei­sun­gen für sei­nen Film „Eine unbe­que­me Wahr­heit“ über­schüt­tet wur­de, muss­te bereits vor Gericht zahl­rei­che Feh­ler einräumen.

Legen­där ist in die­sem Zusam­men­hang ein Inter­view von Stuart McNish mit Free­man Dys­on, einem 95-jäh­ri­gen und äußerst renom­mier­ten ame­ri­ka­ni­schen Phy­si­ker, der sich seit mehr als 60 Jah­ren mit dem Erd­kli­ma befasst.

McNish: „Ich habe Al Gores Film „Eine unbe­que­me Wahr­heit“ gese­hen und dort sagt er, wenn man Was­ser­dampf mal bei­sei­telässt, ist CO2 für 30% des Treib­haus­ef­fekts verantwortlich.“
Dys­on: „Das stimmt“
McNish: „Aber […] der Ein­fluss von Was­ser­dampf beträgt 90%!“
Dys­on: „Ja“
McNish: „Aber wenn der so hoch ist, wie kann man ihn dann beiseitelassen?“
Dys­on: „Kann man nicht [lacht]. Das wür­de nur pas­sen, wenn man vom Mars spräche.“
McNish: „Weil es dort kei­nen Was­ser­dampf gibt?“
Dys­on: „Genau!“

Auch John Cole­man, Meteo­ro­lo­ge und Fern­seh­wet­ter­frosch-Urge­stein, geht hart mit Al Gore ins Gericht, indem er des­sen Men­tor Roger Revel­le zitiert, einen der ers­ten Wis­sen­schaft­ler, die dem anthro­po­ge­nen CO2 die Haupt­schuld am Kli­ma­wan­del unter­stell­ten. Revel­le ent­schul­dig­te sich kurz vor sei­nem Tod im Jahr 1991 für die Schluss­fol­ge­run­gen sei­ner For­schun­gen, die so vie­le Men­schen „in die fal­sche Rich­tung“ geführt hät­ten. Es ist also durch­aus nicht so, dass die alar­mis­ti­sche Vor­stel­lung vom Kli­ma­wan­del all­ge­mein Kon­sens wäre, vor allem nicht in der Peer-Group aus Kli­ma­for­schern, Geo­lo­gen, Meteo­ro­lo­gen und ande­ren, auch wenn das IPCC dies gern so dar­stellt. Es gibt sie schlicht nicht, die 97%ige „Über­ein­stim­mung“, was Ursa­chen und Fol­gen der Erd­er­wär­mung angeht.

In den Papers des IPCC oder der COP-Kon­fe­ren­zen wer­den sie zum Bei­spiel nicht lesen, dass es seit 1997 eine Peti­ti­on des Inhal­tes gibt, dass die unter­zeich­nen­den Wis­sen­schaft­ler anzwei­feln, dass es Bewei­se für einen anthro­po­ge­nen Kli­ma­wan­del gäbe. Und wäh­rend 31.487 Wis­sen­schaft­ler Art Robin­sons „Peti­ti­on Pro­ject“ unter­zeich­net haben, dar­un­ter zahl­rei­che Meteo­ro­lo­gen, Astro­phy­si­ker, Geo­lo­gen und ande­re Phy­si­ker, ver­fass­ten den IPCC-Bericht „AR5″ von 2014 gan­ze 51 Autoren. Das muss man nicht eigen­ar­tig fin­den, kann man aber.

6) Problemen die richtigen Ursachen zuordnen

Hur­ri­kans in der Kari­bik, Tai­fu­ne in Asi­en, Tsu­na­mis in Erd­be­ben­ge­bie­ten, Vul­ka­ne auf dem pazi­fi­schen Feu­er­ring, Küs­ten­ero­si­on, zer­stör­te Häu­ser, Stark­re­gen, Dür­re, Miss­ern­ten und Hit­ze­wel­len und schon wie­der kei­ne „wei­ße Weih­nacht“ in Ber­lin-Fried­richs­hain – die Mel­dun­gen über Natur­ka­ta­stro­phen wer­den von Jahr zu Jahr dich­ter. Aber häu­fen sich auch die Ereig­nis­se, oder eher die Mel­dun­gen und deren media­le Poten­zie­rung und damit auch die Fehl­in­ter­pre­ta­tio­nen? Fakt ist, dass die Schä­den stei­gen (außer in Ber­lin-Fried­richs­hain viel­leicht), was Sta­tis­ti­ken der gro­ßen Ver­si­che­run­gen und Rück­ver­si­che­run­gen bele­gen. Aber han­delt es sich tat­säch­lich um Fol­gen des Kli­ma­wan­dels, oder tref­fen hier Wahr­neh­mung und poli­ti­sche Agen­da nur per­fekt auf­ein­an­der? Die meteo­ro­lo­gi­schen Effek­te, die zur Bil­dung von Hur­ri­kans füh­ren, haben seit je her mit der Saha­ra, dem Was­ser des Atlan­tiks und der Erd­ro­ta­ti­on zu tun, nicht mit dem Kli­ma­wan­del. Auch die Anzahl und Inten­si­tät der tro­pi­schen Mega­stür­me hat nicht signi­fi­kant zuge­nom­men. Gestie­gen ist nur die Höhe der Schä­den, die sie anrich­ten. An die­sem Fakt kommt man nicht vorbei.

Doch wor­an liegt das? Gibt es anthro­po­ge­ne Ursa­chen? Und tat­säch­lich, die gibt es! Denn gera­de in der Kari­bik und Süd­ost­asi­en hat in den letz­ten 20–30 Jah­ren der Tou­ris­mus mas­siv zuge­nom­men, eben­so die wirt­schaft­li­che Abhän­gig­keit der Insel­staa­ten und Über­see­ge­bie­te vom Tou­ris­mus. Und wohin zieht es die son­nen­hung­ri­gen Euro­pä­er und Ame­ri­ka­ner? Ans Was­ser, an die Strän­de. Die Infra­struk­tur wird also aus­ge­rech­net dort errich­tet, wo zum Bei­spiel in der Kari­bik seit Men­schen­ge­den­ken die soge­nann­te „Tor­na­do-Alley“ durch­zieht. Des­halb wach­sen die Schä­den, des­halb wächst die Auf­merk­sam­keit der Medi­en. Es hat­te Grün­de, war­um die Ein­woh­ner von Domi­ni­ca oder den Baha­mas frü­her am Strand eher Hüt­ten errich­te­ten und ansons­ten etwas wei­ter im Inse­lin­ne­ren leb­ten. Eine Hüt­te war nach den regel­mä­ßi­gen Herbst­stür­men schnell wie­der­auf­ge­baut, der Scha­den über­schau­bar. In den Buch­ten ihrer Inseln wim­mel­ten vor 30 Jah­ren auch noch nicht die Yacht-Flot­ten von Char­ter­fir­men, die der Hur­ri­ka­ne „Irma” zu hun­der­ten auf Land drück­te und demo­lier­te. Ver­si­che­rer wis­sen dies und rech­nen die Gefahr in die Prä­mi­en ein. Es ist zum Bei­spiel ver­dammt teu­er für einen Boots­eig­ner, sein Schiff nörd­lich von 12,5° Nord in der Kari­bik zu par­ken – und zwar aus gutem Grund. Die Bezeich­nung „Inseln unter dem Wind“ hat­ten Aru­ba, Bon­aire und Cura­çao schon, als es den Begriff „Kli­ma­ka­ta­stro­phe“ noch gar nicht gab. Die lie­gen alle­samt unter der Tor­na­do-Stra­ße, die sich durch die Kari­bik bis unge­fähr nach Hon­du­ras im Süden und den Caro­li­nas im Nor­den erstreckt. Immer schon. Dies ist nur ein Bei­spiel von vie­len, wie Wet­ter­phä­no­me­ne oder lokal unan­ge­pass­tes und kurz­sich­ti­ges mensch­li­ches Ver­hal­ten zur über­all am Werk befind­li­chen Kli­ma­he­xe auf­ge­bla­sen wird. Doch das Kli­ma ist an der­lei Phä­no­me­nen gänz­lich unschuldig.

Ent­wick­lungs­pro­jek­te, die Zie­gen nach Äthio­pi­en brin­gen (wo sie, poten­ziert durch die wach­sen­de Bevöl­ke­rung die ohne­hin spär­li­che Vege­ta­ti­on weg­fres­sen und zur Ver­wüs­tung bei­tra­gen), Über­be­völ­ke­rung ganz all­ge­mein, Raub­bau von Küs­ten­sand (Thai­land, Viet­nam) und Grund­was­ser (etwa in Jakar­ta, Indo­ne­si­en) oder Fluss­was­ser (Aral­see), Ver­sal­zung von Böden … es gibt end­los vie­le Bei­spie­le und eben­so end­los sind die Ver­su­che, dies alles und die unmit­tel­ba­ren Fol­gen dem Kli­ma­wan­del in die Schu­he zu schie­ben. Wun­dert es, dass zahl­rei­che Ent­wick­lungs­län­der in das­sel­be Horn bla­sen? Nein, denn so bekom­men kor­rup­te und des­po­tisch regier­te Staa­ten die per­fek­te Ent­schul­di­gung für ihr Han­deln, weil die west­li­chen Demo­kra­tien plötz­lich die allei­ni­ge Schuld bei sich selbst zu fin­den glau­ben. Womit wir wie­der beim „Mea-cul­pa-Kult“ vom Anfang sind.

Fazit: Kommt damit klar!

Das Kli­ma der Erde hat sich zu allen Zei­ten ver­än­dert. Wir ken­nen eine gan­ze Rei­he von ent­spre­chen­den Zyklen, die jedoch nicht mit dem CO2-Gehalt der Atmo­sphä­re kor­re­lie­ren, geschwei­ge denn, mit die­sem in ursäch­li­chem Zusam­men­hang ste­hen. Der Ein­fluss, den CO2 auf das Erd­kli­ma hat, ist viel zu gering für die Effek­te, die man ihm zuschreibt. Mit ver­än­der­ten Umwelt­be­din­gun­gen ist der Mensch bis­lang immer fer­tig gewor­den, sofern er sich auf Anpas­sung ver­leg­te und nicht vol­ler Jam­mer und Angst Ret­tung von einer höhe­ren Instanz erhoff­te. Wenn man in der Käl­te sitzt, wärmt es nicht, um Feu­er zu beten – man muss eines anzün­den. Das­sel­be gilt auch für die Her­aus­for­de­run­gen, vor denen die Mensch­heit steht. In 10.000 – 15.000 Jah­ren steht bei­spiels­wei­se wie­der eine rich­ti­ge Eis­zeit an, spä­tes­tens dann (aber sehr wahr­schein­lich schon viel frü­her) wird die Hys­te­rie der Erd­er­wär­mung einer noch hys­te­ri­sche­ren Angst vor der Abküh­lung wei­chen. Die älte­ren wer­den sich erin­nern, dass uns die­ses Schick­sal vor 20 Jah­ren auch schon pro­phe­zeit wur­de – für das Jahr 2100!

Doch bis dahin haben wir genug zu tun, egal ob es etwas wär­mer oder käl­ter wird oder der Hahn doch nur auf dem Mist kräht und mit unse­rem Kli­ma über­haupt nichts geschieht, was man außer­halb sta­tis­ti­scher Schwan­kun­gen erken­nen oder mit Modell­rech­nun­gen simu­lie­ren könn­te. Küs­ten­schutz, Umwelt­ver­schmut­zung, Über­be­völ­ke­rung, Stoff­kreis­läu­fe schlie­ßen, neue ergie­bi­ge und preis­wer­te Ener­gie­quel­len tech­nisch entwickeln…die Lis­te ist gera­de­zu end­los. Lasst uns doch erst mal das alles erle­di­gen und nicht aus­ge­rech­net einem Spu­ren­gas hin­ter­her­lau­fen, das nicht unser Feind ist, son­dern bei der Ernäh­rung der Welt und der Wie­der­auf­fors­tung von Gebie­ten, die VOR der Indus­tria­li­sie­rung vom Men­schen ent­wal­det wur­den, sogar unser Ver­bün­de­ter. Die 100 Mil­li­ar­den Dol­lar, die zur Abwen­dung einer nicht ein­tre­ten wol­len­den „Kata­stro­phe” Jahr für Jahr auf den Tisch gelegt wer­den, wäh­ren an ande­rer Stel­le sicher bes­ser investiert.

* In Wirk­lich­keit ändert sich auch die Defi­ni­ti­on die­ses „Kli­ma­op­ti­mums“ immer wie­der und geht ten­den­zi­ell nach unten. Heu­te liest man oft schon von 14°C. Und schwupps, schon hat sich durch die Absen­kung der Bezugs­grö­ße die Erde um 1°C erwärmt. Doch die­se Erwär­mung ist nur durch die geän­der­te Bezugs­grö­ße entstanden.

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11 Kommentare

  1. Da wo in dem Arti­kel aus dem Inter­view von Stuart McNish mit Free­man Dys­on zitiert wird:
    McNish: „Aber […] der Ein­fluss von Was­ser­dampf beträgt 90%!“
    Dys­on: „Ja“
    da hät­te der Autor nach boh­ren sol­len. Die­se 90 % Ein­fluss des Was­ser­damp­fes sind näm­lich sehr wohl und dazu auch ziem­lich preis­wert und effi­zi­ent lokal zu beein­flus­sen. In
    https://www.freizahn.de/2018/11/wirksamer-klimaschutz-ist-gemeinde-und-laendersache/
    habe ich dazu eini­ge Quel­len in deut­scher Spra­che zusammengetragen.
    Die Fixie­rung auf die CO2-Emis­sio­nen ist auf den ers­ten Blick für vie­le wirt­schaft­li­che höchst attrak­tiv, ABER, wenn die rich­ti­gen Leu­te ernst­haft zum Glau­ben an die­se blöd­sin­ni­ge Theo­rie kon­ver­tie­ren, dann könn­te das das Ende Zivi­li­sa­ti­on in Euro­pa und Nord­ame­ri­ka mit sich brin­gen ( https://www.freizahn.de/2018/10/warum-bald-krieg/ ) weil die schnel­lest und effi­zi­en­tes­te Metho­de der Sen­kung der CO2-Emis­sio­nen (und der Redu­zie­rung des Ver­brauchs nicht nach­wach­sen­der Roh­stof­fe) z.B. aus Chi­ne­si­scher Sicht, dier Her­bei­füh­rung eines tota­len Wirt­schaft­li­chen Kol­lap­ses der west­li­chen Indus­trie­staa­ten ist.

  2. Vor Jah­ren wur­de das Käl­te­mit­tel R12 als der Treib­haus­fak­tor her­auss­ge­stellt. In der Tat wur­de die Pro­duk­ti­on von die­sem Käl­te­mit­tel ein­ge­schränt. Dabei muss man beacht., dass das Käl­te­mit­tel leich­ter als Luft ist und demen­ent­spre­chend in die Höhe­ren Berei­che der Luft­schicht gelangen.
    Nicht so beim CO2. Die­ses gas ist das schwers­te Gas in der Luft und sinkt des­halb immer zur Boden­nä­he. Es hält sich nur durc Tur­bu­len­zen mit Auf­wind in grö­ße­ren Höhen auf und sinkt bei gerin­ger Luft­be­we­gung ab.
    Wie soll­te sich auf län­ge­re Zeit ein sol­ches Gas in der höhe­ren Atmo­sphä­re halten.
    Angeb­lich soll die Rück­streu­ung der Imfra­rot­strah­lung die Erd­er­wär­mung bewir­ken. Kurz das Son­nen­licht trifft auf die Erd­ober­flä­che und die nun erwärm­te Erd­ober­flä­che strahlt ein ener­gie­ar­mes Licht im Imfra­rot­be­reich ab. Nun soll die CO” belas­te­te Luft die­se Strah­lung nicht durch­las­sen und somit die Erde erwärmen.
    Eine ein­fa­che Beob­ach­tung zeigt, dass dies nicht der Fall ist: Bei einer bewölk­ten Nacht kühlt die Tem­pe­ra­tur nur wenig ab. Ist die Nacht jedoch wol­ken­los, so wird die Abküh­lung signi­fi­kant merklich.

  3. Man stel­le sich vor, es wäre in den letz­ten Jah­ren eine Tro­cken­heit auf­ge­tre­ten wie vor 140 Jah­ren. Damals, von 1876 bis 1878, lit­ten wei­te Tei­le Süd- und Ost­asi­ens, Bra­si­li­ens und Afri­kas unter einer mehr­jäh­ri­gen Dür­re, die ver­hee­ren­de Ern­te­aus­fäl­le zur Fol­ge hatte.
    Berich­tet hat dar­über Deep­ti Singh von der Washing­ton Sta­te Uni­ver­si­ty in einer neu­lich im Jour­nal of Cli­ma­te ver­öf­fent­lich­ten Stu­die (https://journals.ametsoc.org/doi/full/10.1175/JCLI-D-18–0159.1).
    Ver­ur­sacht wur­de die extre­me Tro­cken­heit durch eine Kom­bi­na­ti­on natür­li­cher Kli­ma­schwan­kun­gen, die sich in ihrer Wir­kung gegen­sei­tig ver­stärk­ten: auf eine meh­re­re Jah­re anhal­ten­de küh­le Pha­se im Pazi­fik folg­te ein extrem star­ker El Niño (1877–78), der mit einem extrem posi­ti­ven Indi­schen Oze­an Dipol (1877) zusam­men­fiel, hin­zu kamen über­aus war­me Ver­hält­nis­se im nörd­li­chen äqua­to­ria­len Atlan­tik (1878).
    Die Tro­cken­heit begann in Indi­en mit dem Aus­blei­ben des Win­ter­mon­sums 1875, anschlie­ßend hielt die Tro­cken­heit bis zum Som­mer 1877 an. In Ost­asi­en setz­te die Tro­cken­heit im Früh­jahr 1876 ein und hielt bis zum Ende des Som­mers 1878 an. In der Fol­ge­zeit ent­wi­ckel­ten sich in Tei­len Süd­afri­kas, Nord­afri­kas und im Nord­os­ten Bra­si­li­ens Dür­ren, die bis min­des­tens 1878 andau­er­ten. Ver­gleichs­wei­se kür­ze­re, aber schwe­re Dür­ren tra­ten auch in West­afri­ka, Süd­ost­asi­en und Aus­tra­li­en zwi­schen Mit­te 1877 und 1878 auf.
    Infol­ge der Ern­te­aus­fäl­le kam es zu Hun­gers­nö­ten, denen welt­weit schät­zungs­wei­se zwi­schen 30 und 60 Mil­lio­nen Men­schen zum Opfer gefal­len sind (in Indi­en 12,2 bis 29,3 Mil­lio­nen, in Chi­na 19,5 bis 30 Mil­lio­nen, in Bra­si­li­en rund 2 Mil­lio­nen). Das ent­spricht rund 3 Pro­zent der dama­li­gen Weltbevölkerung.
    Das war in der hei­len „vor­in­dus­tri­el­len Zeit”, als das Kli­ma noch nicht vom Men­schen mal­trä­tiert wur­de. Man kann sich aus­ma­len, wie die Kli­ma­kir­che rotie­ren wür­de, wenn eine sol­che Kata­stro­phe in in den letz­ten Jah­ren pas­siert wäre…

  4. Wel­che Idio­tie läuft hier eigent­lich ? Die­ses Geschwur­be­le vom Men­schen gemach­ter Kli­ma­wan­del ist rei­ne Pro­pa­gan­da, die nur einem gestimm­ten Zweck dient. Ratet mal welchem ?
    Ich hät­te da mal eine Fra­ge ? Wor­aus unse­re Mas­sen an Koh­le ent­stan­den wis­sen wir ja, also gab es schon meh­re­re Warm­zei­ten, die auch wie­der ver­gan­gen sind – ohne uns -.
    Was jeder auch weiß ist „alles ist in Bewe­gung und Ver­än­de­rung ” vor allem das Klima.

    • Ja genau so ist das, seit­dem die Erde existiert. 

      Zitat aus „Der lan­ge Zyklus. Die Erde in 10 000 Jah­ren” Ein Buch von Salo­mon Kroo­nen­berg, Pro­fes­sor für Geo­lo­gie an der TU Delft aus dem Jahr 2008:

      „So sicher, wie nach dem Som­mer der Win­ter kommt, folgt auf das Inter­gla­zi­al die nächs­te Eis­zeit. Die ein­zi­ge Mög­lich­keit, die­sen Effekt abzu­mil­dern, ist, dafür zu sor­gen, dass so viel CO2 wie mög­lich in die Atmo­sphä­re gelangt. Also hei­zen, Green­peace! Ret­tet das Kli­ma der Finnen!”

      Im Übri­gen ein sehr lesens­wer­tes Buch, das den Fin­ger auf die Schwach­stel­len in der Argu­men­ta­ti­on der Kli­maalar­mis­ten legt. Es gibt es noch zu kaufen.

  5. Guter Bei­trag, der aber wohl Jah­re zu spät kommt: Gegen die Kraft einer Ideo­lo­gie, die mit aller Macht welt­weit zur Ersatz­re­li­gi­on erho­ben wur­de, sind Fak­ten, Argu­men­te und sach­lich-nüch­ter­ne Über­le­gun­gen chan­cen­los. Die Ver­fech­ter der Kli­ma- und Öko­hys­te­rie haben mit sys­te­ma­ti­scher Pro­pa­gan­da gan­ze Arbeit geleis­tet. Es könn­te bis zu drei Genera­tio­nen dau­ern und eini­ge Schocks (Wirt­schafts­kri­se, Strom­aus­fäl­le, Mas­sen­ar­beits­lo­sig­keit usw.) erfor­dern, die links­grü­ne Gehirn­wä­sche und deren Aus­wir­kun­gen zu überwinden.

    • Ich schrei­be seit Jah­ren gegen die­sen Wahn­sinn an. Das blö­de ist, dass jedes Jahr neu­er Blöd­sinn hin­zu­kommt, den man nie­der­kämp­fen muss. John Cole­man hat es in dem oben ver­link­ten Video gut zusam­men­ge­fasst. Es ist ver­dammt schwer, die­ser Bil­lio­nen-Dol­lar-Kli­ma­in­dus­trie bei­zu­kom­men. Das ein­zi­ge was sie stop­pen kann, ist die Zeit. Leider.

    • Argu­men­te und Fak­ten stin­ken in der Tat nicht wirk­sam gegen Dau­er­pro­pa­gan­da an, den­noch macht sich
      merk­lich ein Gefühl inner­halb der Bevöl­ke­rung breit; eine Art dezen­ter Wider­wil­le gegen stän­di­ge Indok­tri­nie­rung und hys­te­ri­sche Kata­stro­phen­mel­dun­gen. Eben­so eine Aver­si­on gegen staat­li­chen Pater­na­lis­mus in Form stän­dig neu­er, irra­tio­nal begrün­de­ter, Anwei­sun­gen und mora­lisch ein­ge­for­der­ter Hal­tun­gen, bei gleich­zei­tig öffent­lich insze­nier­ten Unwahr­hei­ten in der Art der Chem­nitz­lü­ge, die auf aller­höchs­ter poli­ti­scher Ebe­ne gespon­nen wur­de. Immer mehr Men­schen erken­nen die getun­te Bericht­erstat­tung des Staats­fern­sehns. Es exis­tiert immer noch der gesun­de Men­schen­ver­stand. Der ste­te Trop­fen höhlt den Stein. Des­halb ist jeder Arti­kel, jede Rich­tig­stel­lung, jede wehr­haf­te Argu­men­ta­ti­on wich­tig und uner­läß­lich. Jeder Weg beginnt mit einem ers­ten Schritt. Nicht nur in der Akti­on, son­dern auch in der Reak­ti­on erkennt man die wah­re Geis­tes­hal­tung. Des­halb ohne unse­re Akti­on, kei­ne Reaktion.
      der poli­ti­schen Akteure.

  6. Die 15jährige Schwe­din wur­de erfolg­reich indok­tri­nert, um selbst zu indok­tri­nie­ren .In den letz­ten 2 Jahr­zehn­ten eta­blier­ten sich Lin­ke und Grü­ne beruf­lich an den Schalt­stel­len der Gesell­schaft und form­ten, unbe­merkt und unter­schätzt vom bür­ger­li­chen Lager, den heu­te bestehen­den Zeit­geist, einen mora­lisch begrün­de­ten For­de­rungs­ka­ta­log der soge­nann­ten mul­ti­kul­tu­rel­len Kli­ma ‑und Welt­ver­bes­se­rer. Er ist unsin­nig und kon­tra­pro­duk­tiv , wie Sie selbst fest­stel­len und nur der Vor­wand für einen gesell­schaft­li­chen Umbau, einer Umver­tei­lung im Sin­ne lin­ker ega­li­tä­rer Poli­tik, durch Abschaf­fung der Natio­nen und Umfor­mung in ein iden­ti­täts-und struk­tur­lo­ses Gebil­de. Die­ses, so glau­ben die lin­ken Ideo­lo­gen, sei ein­fa­cher zu mani­pu­lie­ren und den eige­nen öko­no­mi­schen Vor­stel­lun­gen anzu­pas­sen. Als Ange­la Mer­kel, zu ihrem eige­nen Macht­er­halt, die lin­ke media­le Pro­pa­gan­da­ma­schi­ne durch ihren Links­ruck bedien­te, öff­ne­te sie Tür und Tor für die Machen­schaf­ten der Gut­men­schen, und stell­te sich noch, beflü­gelt durch die welt­wei­te Aner­ken­nung glo­ba­ler Migra­ti­ons­be­für­wor­ter – und Nutz­nie­ßer wie Soros, Oba­ma und Gore, an die Spit­ze ihrer Bewe­gung und arbei­te­te aktiv am Ent­wurf des Migra­ti­ons­pak­tes mit, einem ideo­lo­gi­schen Abklatsch des UN ‑Flücht­lings­pak­tes. Das Nar­ra­tiv des Kli­ma­wan­dels wird mitt­ler­wei­le mit der Erzäh­lung des kli­ma­trau­ma­ti­sier­ten Migran­ten ver­bun­den und nimmt bizarr-wahn­haf­te Züge an. Egal, es wird aufrecht
    erhal­ten um j e d e n Preis, mit Lüge, Wahl­be­trug, Kor­rup­ti­on, Des­po­tis­mus, und allem, was die dunk­le Sei­te des Men­schen zu bie­ten hat. Es wer­den Men­schen geop­fert, ver­ge­wal­tigt, geschla­gen, des­avou­iert, aber wahr­haft schul­dig im Sin­ne links-grü­ner Moral ist immer nur der, der sich ihnen ideo­lo­gisch in den Weg stellt: Donald Trump, der Bre­x­it, die AFD und alle Men­schen, die sich kri­tisch dage­gen äußern.
    Tat­sa­chen und Wider­sprü­che sind Mar­gi­na­li­en. So ein­fach ist das.

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