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In letz­ter Zeit hat Deutsch­land wenig posi­ti­ve Schlag­zei­len in Sachen inno­va­ti­ver Tech­no­lo­gien oder tech­ni­scher Groß­pro­jek­te pro­du­ziert. Statt­des­sen rei­hen sich die Pein­lich­kei­ten wie Per­len in einer Ket­te anein­an­der. Stuttgart21, BER, eine miss­lun­ge­ne Tun­nel­que­rung der Rhein­tal­bahn­stre­cke…die Lis­te wird län­ger und pein­li­cher. Ganz all­ge­mein droht Deutsch­land mit­tel­fris­tig der Anschluss im naturwissenschaftlich/technischen Bereich an die Welt­spit­ze ver­lo­ren zu gehen, beson­ders in den tech­ni­schen Inge­nieur­be­ru­fen gibt es mitt­ler­wei­le einen kaum noch zu ertra­ge­nen Man­gel an Spe­zia­lis­ten. Ein Man­gel, der sich durch die heu­te statt­fin­den­de Migra­ti­on nicht behe­ben lässt. Zum Glück gibt es aber immer noch Fach­be­rei­che, in denen wir abso­lu­te Welt­spit­ze sind: zum Bei­spiel in der Migra­ti­ons­for­schung. Man könn­te fast sagen, wir haben die­sen Fach­be­reich erfunden!

Des­halb kann man Andre­as Pott, Pro­fes­sor am Insti­tut für Migra­ti­ons­for­schung und Inter­kul­tu­rel­le Stu­di­en (IMIS) der Uni­ver­si­tät Osna­brück, die leuch­ten­den Augen förm­lich anse­hen, als er dem Minis­te­ri­um für Bil­dung und For­schung, sei­ner Honig­quel­le, kürz­lich ein Inter­view gab, in dem er begeis­tert vom wach­sen­den Inter­es­se an sei­nem Fach sprach. Das Inter­es­se sei förm­lich explo­diert! Die­se Kon­junk­tur sei­ner Exper­ti­se schlägt sich natür­lich auch in den For­schungs­mög­lich­kei­ten nie­der. Auf die Fra­ge, ob das wohl immer noch zu wenig sei, ant­wor­tet Pott vol­ler Enthusiasmus:

„Und ob. Wir müs­sen die For­schung zu Migra­ti­on, Flücht­lings­po­li­tik und Inte­gra­ti­on viel enger ver­net­zen. Noch immer wis­sen wir zu wenig über das Ver­hält­nis von Mobi­li­tät und Immo­bi­li­tät, über die Wech­sel­be­zie­hun­gen ver­schie­de­ner Orte und Bewe­gun­gen, über den Zusam­men­hang von Gewalt und Migra­ti­on, über die Bedeu­tung von Kate­go­rien wie „Flucht“, „Islam“ oder „Migra­ti­ons­hin­ter­grund“. Nur wenn wir hier weit­erfor­schen, kön­nen wir Migra­ti­on und ihre Fol­gen ver­ste­hen – und sie und den durch sie beding­ten gesell­schaft­li­chen Wan­del bei uns mög­lichst auch gestalten.“

Ich brauch­te eine Wei­le, um nach die­ser Ant­wort wie­der Luft zu bekom­men. Mobi­li­tät und Immo­bi­li­tät, Ort und Bewe­gung, Gewalt und Migra­ti­on, Ying und Yang, Hoch und Tief, Dick und Doof. Was ist das hier, ein Wett­ren­nen? Unter­sucht man auch das Ver­hält­nis von Schwim­mern zu Nicht­schwim­mern beim Über­que­ren des Mit­tel­meers und freut man sich, dass man den „Zusam­men­hang von Gewalt und Migra­ti­on“ nun end­lich auch in Köln oder Ber­lin beob­ach­ten kann? Und wäh­rend sich das IMIS noch an die Bedeu­tung von „Flucht“ und „Islam“ heran­de­fi­niert, schafft die unge­steu­er­te aber „völ­lig erwart­ba­re“ Migra­ti­on Fak­ten. Fak­ten, an denen sich die Migra­ti­ons­for­scher gern empi­risch ent­lang pir­schen, die sie aber weder beein­flus­sen noch vor­her­se­hen kön­nen. Die Grenz­öff­nung im Jahr 2015 ließ die For­scher jeden­falls über ihr eige­nes Nar­ra­tiv stol­pern. Ihre For­de­rung näm­lich, end­lich mehr Migra­ti­on zuzu­las­sen und Deutsch­land zum Ein­wan­de­rungs­land zu machen, wur­de auf wun­der­sa­me Wei­se schlag­ar­tig erfüllt. Was wie­der­um dazu führ­te, dass sich die Kri­tik der For­scher nun vor allem auf die man­gel­haf­te Vor­be­rei­tung und dem Wider­wil­len der tum­ben Deut­schen kapri­zier­te, wel­che ein­fach ihre Chan­cen nicht begrei­fen wol­len. Denn wer Flucht und Migra­ti­on zum mensch­li­chen Nor­mal­zu­stand erklärt, der muss natür­lich kri­ti­sie­ren, wenn der unwil­li­ge, immo­bi­le Nor­mal­bür­ger ohne Flucht­nei­gung nicht dar­auf vor­be­rei­tet ist, mal eben ein paar Dau­er­schlaf­gäs­te auf­zu­neh­men oder selbst bei Bedarf has­tig die Flucht zu ergreifen.

Wer sein Fach­ge­biet jedoch gänz­lich frei machen will von den Zeit­läuf­ten, der stellt es zudem mög­lichst breit auf. Und als Prof. Pott in sei­ner Fest­an­spra­che zum 25-jäh­ri­gen Insti­tuts­ge­burts­tag auch die Stu­den­ten, die von außer­halb nach Osna­brück zum Stu­di­um kämen, zu Migran­ten erklär­te (hier, etwa ab 1:16:00) und nie­mand im Audi­to­ri­um lach­te, war spä­tes­tens jetzt das For­schungs­feld groß­zü­gig abge­steckt. Jede Bewe­gung kann man offen­bar als Migra­ti­on ver­ste­hen, ob man sich nun aus der Sahel­zo­ne auf den Weg nach Finn­land macht, oder mit einem REWE-Ein­kaufs­korb in eine Aldi-Filia­le fährt. So bleibt dem For­scher immer aus­rei­chend zu tun und sein For­schungs­ge­gen­stand so nor­mal und all­ge­gen­wär­tig, wie das Wet­ter für den Meteo­ro­lo­gen. Wet­ter ist immer, Migra­ti­on ist immer und was immer ist, ist nor­mal. Punkt.

Das Insti­tut für Migra­ti­ons­for­schung und Inter­kul­tu­rel­le Stu­di­en (IMIS) an der Uni­ver­si­tät Osna­brück, gegrün­det 1991, gehört zu den wich­tigs­ten Stich­wort­ge­bern von Staats­mi­nis­te­rin Özoğuz und die­se sprach bereits 2015 in ihrem Gruß­wort anläss­lich des 25-jäh­ri­gen Bestehens des IMIS von den „Erfor­der­nis­sen eines neu­en Leit­bil­des“, wel­ches sie etwa ein Jahr spä­ter als all­seits bekann­tes „Stra­te­gie­pa­pier“ vor­leg­te. „Vom Ein­wan­de­rungs­land zur Ein­wan­de­rungs­ge­sell­schaft“, das sei der rich­ti­ge Weg mei­nen IMIS und Minis­te­rin im Gleich­klang. Wer also wis­sen möch­te, wer auf die Idee kam, Migra­ti­on sei in Deutsch­land eine Auf­ga­be, die jeder ein­zel­ne Bür­ger min­des­tens genau­so inten­siv wie Kin­der­er­zie­hung und Kör­per­pfle­ge aktiv zu betrei­ben habe, der lese auf­merk­sa­me die Publi­ka­tio­nen der For­scher aus Osna­brück, deren Argu­men­ta­ti­on sich 1:1 in den Reden diver­ser deut­scher Poli­ti­ker wiederfindet.

Einen unver­stell­ten Ein­blick in das Selbst­ver­ständ­nis ange­hen­der Migra­ti­ons­for­sche­rin­nen bie­tet auch ein klei­ner You­Tube-Film der Stu­den­ten des Insti­tuts aus dem Jahr 2015. Man fährt offen­bar viel Rad, schaut sei­nen Pro­fes­so­ren zu, wenn die­se – als Migra­ti­ons-Exper­ten unter­ti­telt – in „Brennpunkt“-Sendungen über Ter­ro­ris­mus Aus­kunft geben und kommt erstaun­li­cher­wei­se zu dem Schluss, dass „Sub­jek­ti­vi­tät etwas ganz nor­ma­les“ sei und man nur  „im eige­nen klei­nen Con­tai­ner sit­ze und sich die Welt anschaue“. So viel Selbst­kri­tik hät­te ich gar nicht erwar­tet! Na denn, auf zur Demo „Die Fes­tung bre­chen, neue Wege wagen – Demons­tra­ti­on gegen die euro­päi­sche Abschot­tungs­po­li­tik.“ Ein Slo­gan, der zwei Jah­re spä­ter und ange­sichts zu Fes­tun­gen aus­ge­bau­ter Ver­an­stal­tun­gen wie ein geschmack­lo­ser Witz klingt. Dabei ist Sub­jek­ti­vi­tät tat­säch­lich etwas ganz Nor­ma­les. Nor­mal ist aber auch, dass die meis­ten Men­schen auf die­ser Welt Flucht und Migra­ti­on als abso­lu­ten Aus­nah­me­zu­stand betrach­ten und im Ein­zel­fall alles ande­re als erfreut dar­über sind, sich auf den Weg in ein ande­res Land zu machen, anstatt im Her­kunfts­land ein mög­lichst ruhi­ges, fried­li­ches Leben füh­ren zu kön­nen, und nur gele­gent­lich zum Zweck eines Stu­di­ums im Aus­land, eines Urlaubs oder eines Ein­kaufs bei Aldi zu „migrie­ren“. Zyni­ker wie ich könn­ten sogar mut­ma­ßen, dass der Migra­ti­ons­for­scher von heu­te gera­de­zu ange­wie­sen ist auf aus­ge­rech­net jene Kräf­te, die welt­weit die Migra­ti­ons­strö­me am Lau­fen hal­ten: Man­gel an Libe­ra­li­tät, Kor­rup­ti­on, reli­giö­ser Fun­da­men­ta­lis­mus, eth­ni­sche Kon­flik­te und Bür­ger­krieg. Das gesteht man sich aber nicht so gern ein und erklärt die Migra­ti­on statt­des­sen zum „wei­ten Feld“ und zum Nor­mal­zu­stand mensch­li­cher Existenz.

Die Jahr­hun­der­te lan­ge Erfah­rung der Feu­er­wehr mit Brän­den aller Art hat zu vie­len Regu­la­ri­en in Sachen Brand­schutz geführt, die For­schung der Migra­ti­ons­for­scher läuft in Ana­lo­gie aber dar­auf hin­aus, sich statt mit Brand­schutz lie­ber damit zu befas­sen, wie warm und far­ben­froh das Stadt­bild durch die gleich­mä­ßi­ge Ver­tei­lung bren­nen­der Dächer wer­den kann. Das Feu­er als Chan­ce, und Neros Visi­on vom „neu­en Rom“ als Blau­pau­se einer dyna­mi­schen, mobi­len, hete­ro­ge­nen Migra­ti­ons­ge­sell­schaft. Pan­ta rhei, alles fließt, wer ras­tet, der ros­tet, oder, bezo­gen auf die Auf­nah­me­ge­sell­schaft: stellt euch nicht so an!

Nun ist eine gewis­se Ver­liebt­heit in das eige­ne For­schungs­ob­jekt durch­aus nach­voll­zieh­bar, ganz gleich ob es sich um Orni­tho­lo­gie, Vul­ka­no­lo­gie oder Migra­ti­ons­for­schung han­delt. Mir ist jedoch kein Vul­ka­no­lo­ge bekannt, der etwa den Vesuv aus Fach­in­ter­es­se gern mal wie­der aus­bre­chen sehen wür­de, um die Fließ­ge­schwin­dig­keit der Lava in Bezie­hung zum Fit­ness-Level der Ein­woh­ner Nea­pels set­zen zu kön­nen. Migra­ti­ons­for­scher ticken da offen­bar anders. Sie hal­ten es für wenig hilf­reich, dass mensch­li­che Gemein­schaf­ten dazu ten­die­ren, durch Homo­ge­ni­tät halb­wegs sta­bi­le Gesell­schaf­ten zu bil­den und nicht hin­neh­men wol­len, dass Migra­ti­on ein „erwart­ba­rer Nor­mal­zu­stand“ sein soll.

Prof. Pott wei­ter im Inter­view mit dem Minis­te­ri­um: „…Insti­tu­tio­nell und men­tal wan­delt sich Deutsch­land vom Nicht­ein­wan­de­rungs­land zu einer Migra­ti­ons­ge­sell­schaft. Inso­fern schafft Migra­ti­ons­for­schung neue Mög­lich­kei­ten der Gesell­schafts­ana­ly­se. Das ist span­nend und frei­lich ein gro­ßer Anspruch.“

Die Poli­tik nimmt die­se Ana­ly­se dank­bar auf, indem sie nach und nach Migra­ti­on zur Pflicht für das jewei­li­ge Auf­nah­me­land erklärt, auf EU-Ebe­ne wird dies zumin­dest ver­sucht und die gan­ze Mise­re der Flücht­lings­kri­se auf man­geln­de Bereit­schaft man­cher EU-Län­der pro­ji­ziert. Span­nend ist das Gan­ze natür­lich auch für die unfrei­wil­li­gen Gast­län­der, die nun end­lich die Mög­lich­keit erhal­ten, eini­ge ihnen unver­dient zuge­wach­se­ne Pri­vi­le­gi­en zu hin­ter­fra­gen und sich für Neu­es zu öff­nen. Abge­sag­te Fes­te, über­bor­den­de Sicher­heits­kon­zep­te, auf­klap­pen­de Mes­ser und kul­tu­rel­le „Miss­ver­ständ­nis­se“ der Art „War-es-noch-Sex-oder-schon-Ver­ge­wal­ti­gung“ sor­gen für eine steil stei­gen­de Lern­kur­ve, die dann von Migra­ti­ons­for­schern mit Neu­gier und Span­nung beglei­tet und kom­men­tiert wer­den kann.

Pott wei­ter: „…nicht erst seit dem Beginn des Anstiegs der Zahl der Asyl­su­chen­den in Deutsch­land ist die Nach­fra­ge nach wis­sen­schaft­li­cher Exper­ti­se in Poli­tik, Ver­wal­tung und Öffent­lich­keit kon­ti­nu­ier­lich gestie­gen. Migra­ti­on ist eines der gro­ßen Zukunfts­the­men. […] zu einer sol­chen Migra­ti­ons­ge­sell­schaft gehört es auch, über Migra­ti­on zu kom­mu­ni­zie­ren und zu reflektieren.“

Wie man sieht, ist die unschö­ne Ange­wohn­heit, Asyl und Migra­ti­on zu einem Teig zusam­men­zu­rüh­ren, auch unter Migra­ti­ons­for­schern ver­brei­tet. Was jedoch die Kom­mu­ni­ka­ti­on angeht, so fin­det die­se auch ohne die Migra­ti­ons­for­scher statt und läuft deren Absicht gänz­lich ent­ge­gen. Die auf­zu­klä­ren­de „Migra­ti­ons­ge­sell­schaft“ emp­fin­det Migra­ti­on, zumin­dest wenn sie in gro­ßem Umfang und unge­steu­ert statt­fin­det, eben nicht als erstre­bens­wer­ten Nor­mal­zu­stand, son­dern als bedroh­li­che Aus­nah­me­si­tua­ti­on, deren Ende sie gern defi­niert sähe.

Wie aus der Zeit gefal­len wirkt in die­sem Zusam­men­hang ein Video aus dem Jahr 2014, dass Prof. Pott in einem Vor­trag beim Osna­brü­cker Wis­sens­fo­rum zeigt. Ob Deutsch­land eine Flücht­lings­ka­ta­stro­phe dro­he? Nein, sagt Herr Pott und fragt sug­ges­tiv: „Ist Deutsch­land durch die Mil­lio­nen auf­ge­nom­me­nen Flücht­lin­ge nach dem 2. Welt­krieg etwa schwä­cher gewor­den?“ und ant­wor­tet auch gleich selbst mit „Nein!“. Auch die Tat­sa­che, dass sich der Ver­gleich der Bin­nen­mi­gra­ti­on im Nach­kriegs­deutsch­land mit der heu­ti­gen Situa­ti­on in Euro­pa ver­bie­tet, schon weil damals nicht ein­mal annä­hernd so viel staat­li­che Infra­struk­tur dafür auf­ge­wen­det wur­de und es sich eben um eine BIN­NEN-Migra­ti­on mit BIN­NEN-Kul­tur, BIN­NEN-Spra­che und BIN­NEN-Reli­gi­on han­del­te, schafft bei mir kein Ver­trau­en in die Fähig­kei­ten der Migra­ti­ons­for­scher, die Rea­li­tät zu erken­nen oder Ver­wert­ba­res für die Zukunft beizutragen.

Die Migrationsindustrie macht sich unentbehrlich

Es ist an der Zeit, die Begrif­fe „Asyl“ und „Migra­ti­on“ end­lich streng von­ein­an­der zu tren­nen, was eigent­lich Auf­ga­be der Migra­ti­ons­for­scher wäre - inclu­si­ve der Defi­ni­ti­on kla­rer Zie­le. Wäh­rend man die Kri­te­ri­en für die Gewäh­rung von zeit­wei­li­gem Asyl staat­lich regeln kann, ist Migra­ti­on eine zutiefst pri­va­te Ent­schei­dung, die sich am Stre­ben nach per­sön­li­chem Glück des Ein­zel­nen ori­en­tie­ren muss. Die Idee, für Migra­ti­on einen staat­lich orga­ni­sier­ten Zoo aus Beschwer­de­stel­len, Ombuds­leu­ten, Kon­flikt­lot­sen, For­schern und Begeg­nungs­er­mög­li­chern zu ali­men­tie­ren, ist gera­de­zu absurd! In die­sen Struk­tu­ren stellt sich schnell ein gro­ßes Behar­rungs­ver­mö­gen ein, was zur Eta­blie­rung einer gut geöl­ten staat­li­chen Migra­ti­ons­in­dus­trie führt. Bereits heu­te gibt es „war­nen­de Stim­men“, die von einer Unter­be­le­gung der Erst­auf­nah­me­ein­rich­tun­gen spre­chen – ein Umstand, dem nach der Wahl abge­hol­fen wer­den soll, zunächst durch den Fami­li­en­nach­zug für 390.000 syri­sche Flücht­lin­ge.

Es stellt sich aber die Fra­ge, was die Migra­ti­ons­for­scher eigent­lich in all den Jah­ren vor den gro­ßen Migra­ti­ons­strö­men gemacht haben und war­um sie damals auch schon in Osna­brück statt in Kar­thum oder Islam­abad arbei­te­ten. Inzwi­schen ver­fällt die deut­sche Wett­be­werbs­fä­hig­keit in allen MINT-Berei­chen wei­ter und die maro­de Infra­struk­tur ver­fällt gleich mit. Es darf ver­mu­tet wer­den, dass spä­tes­tens in 100 Jah­ren, wenn sich bei gleich­blei­ben­der Migra­ti­ons­an­stren­gung und -for­schung die Mehr­heits­ver­hält­nis­se in Euro­pa umge­kehrt haben wer­den, auch der letz­te Migra­ti­ons­for­scher erken­nen wird, dass die neue Mehr­heit über­haupt kein Inter­es­se an einer mög­lichst hete­ro­ge­nen Gesell­schaft zeigt. Spä­tes­tens dann wird sich die Erkennt­nis durch­set­zen, man wäre doch bes­ser Bau­in­ge­nieur oder Infor­ma­ti­ker gewor­den, denn mit die­sen Fähig­kei­ten kann man jeder­zeit migrie­ren und inter­na­tio­nal reüs­sie­ren, wäh­rend man als Migra­ti­ons­for­scher dazu ver­dammt sein wird, bis zum bit­te­ren Ende in Deutsch­land zu bleiben.

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17 Kommentare

  1. Ein Land, dass für die Pio­nier­leis­tun­gen auf einem Gebiet wie der Migra­ti­ons­for­schung direkt oder indi­rekt (für die For­schungs­ob­jek­te) mehr als für den Rest von For­schung und Ent­wick­lung ins­ge­samt ( Künst­li­che Intel­li­genz, Hirn­for­schung, Nano­tech­no­lo­gie, Bio-Gene­tik, Robo­tik, selbst­fah­ren­de Autos usw…) zu Ver­fü­gung hat, wird Welt­spit­ze auf die­sem Gebiet wer­den. Ande­re Län­der schei­nen da doch beträcht­lich zu schla­fen, oder haben die­ses Wis­sens­ge­biet noch gar nicht für sich entdeckt.
    Man­che wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­se sind ja auch beeindruckend:
    In „Exo­dus“ stellt Paul Col­lier z. B. dar, dass ein Zuviel an (sub­jek­tiv emp­fun­de­ner?) Zuwan­de­rung das Ver­trau­en der Auf­neh­men­den Gesell­schaft unter­ein­an­der ver­rin­gert. Das ver­rin­gert u. A. zwangs­läu­fig unge­mein die Pro­duk­ti­vi­tät, mit der Fol­ge, dass die Wirt­schafts­leis­tung sinkt, so dass die Migra­ti­ons­for­schung gut bera­ten ist, von den noch flie­ßen­den unge­ahn­ten Ein­nah­men etwas für spä­ter aufzusparen.
    Gut, dass eine Gesell­schaft wäh­len kann, ob sie welt­spit­ze in Huma­ni­tät oder in der Wirt­schaft sein will.
    PS : in den USA sind CAP­T­CHAs schon out, weil die AI-Maschi­nen das schon beherr­schen, wäh­rend wir über die Her­stel­lung von digi­ta­ler Infra­struk­tur dis­ku­tie­ren wie sie Est­land schon seit 15 Jah­ren hat.

  2. Aus­ge­wähl­te Auf­ga­ben der Migra­ti­ons­for­schung, Chan­cen für Fach­über­grei­fen­de Inter­dis­zi­pli­nä­re Forschung

    1. Hat es jemals ein Volk gege­ben, das sich ein­re­den ließ, alle pro­fi­tie­ren von der Migra­ti­on ( Geschichte)
    2. Hat es mal ein Volk gege­ben, das einen Brain Drain erlit­ten hat, Leis­tungs­trä­ger, die in benach­bar­ten Län­dern mehr ver­die­nen kön­nen und unter­durch­schnitt­lich Trans­fer­leis­tun­gen bezie­hen, ver­lo­ren hat (Polen, Ungarn), die nicht skep­tisch waren als sie von eben die­sen Nach­barn ein­ge­la­de­ne Män­ner aus einem frem­den Kul­tur­kreis, meist ohne Aus­sicht auf eine Arbeits­stel­le, soli­da­risch ein­tau­schen sol­len? (Geschich­te, Logik EU-Forschung)
    3. Kann man eine Viel­zahl nöti­gen, sich den Inter­es­sen einer Min­der­heit unter­zu­ord­nen, bis die­se dann die Mehr­heit dar­stellt? (Phi­lo­so­phie des Absurden)

  3. Vie­len Dank lie­ber Roger für die­sen Text. Er bestä­tigt mei­nen Ein­druck, dass Pseu­do­wis­sen­schaf­ten wie Migra­ti­ons- und Gen­der­for­schung auf dem Vor­marsch sind und es bin­nen weni­ger Jah­re mög­lich sein wird, eine ehe­ma­li­ge hoch­tech­ni­sier­te Gesell­schaft mit ech­ten Wis­sen­schaft­lern und Inge­nieu­ren zu einer mora­li­schen Gerech­tig­keits­ge­sell­schaft zu ent­in­tel­lek­tua­li­sie­ren, in der Min­der­hei­ten durch Über­vor­tei­lung die Mehr­heits­ge­sell­schaft ter­ro­ri­sie­ren. Die Radi­ka­li­sie­rung der Indi­vi­du­al­rech­te zer­stört letzt­end­lich „jeg­li­che Idee eines Gemein­wohls; mit ihnen lässt sich die Gesell­schaft selbst zum Schuld­ner stem­peln. Man braucht bloß das Han­deln von sei­nen kul­tu­rel­len und poli­ti­schen Bedin­gun­gen abzu­lö­sen, dann stellt sich eine sub­li­me Bequem­lich­keit ein, ein selbst­ge­fäl­li­ges Tro­glo­dy­ten­tum, das zu Wort kommt als unauf­fäl­li­ge Vari­an­te eine Ter­ro­ris­mus des Guten.“ (aus >Gegen den Strom< von Egon Flaig).

  4. @Herr Letsch

    Nen­nen wir doch ganz unge­schminkt die Haupt­ur­sa­che für die Migra­ti­on in die „Ein­wan­de­rungs­na­ti­on“ Deutsch­land: Es ist unser welt­weit ein­ma­lig spen­da­bler Sozi­al­staat, der sein Porte­mon­naie für sei­ne sich selbst ein­ge­la­de­nen Gäs­te frei­gie­big öffnet! 

    Ohne Sozi­al­staat gäbe es bei uns auch kei­ne Flücht­lings­kri­se. Die ille­ga­len Migran­ten als auch die rea­len Kriegs­flücht­lin­ge aus der 3. Welt wis­sen genau, dass sie auf­grund ihrer erheb­li­chen Kompetenzdefizite(Sprache, Bil­dung, unpas­sen­de Sozia­li­sa­ti­on, Bega­bung, usw.) nicht die gerings­te Chan­ce auf unse­rem Arbeits­markt haben. Wenn sie der deut­sche Sozi­al­staat nicht mit einen Rundum­pa­ket ver­sor­gen wür­de, müss­ten sie statt­des­sen wie bsw. in Ita­li­en auf der Stras­se leben und bet­teln gehen. Und all die Nach­kom­men der Gast­ar­bei­ter­ge­nera­ti­on, plus vie­le EU-Zuwan­de­rer aus Osteuropa(„Rumänen“ und „Bul­ga­ren“), wären schon längst wie­der zurück in ihren Hei­mat­län­dern, wenn der groß­zü­gi­ge Sozi­al­staat nicht ihre Par­al­lel­exis­tenz finan­zie­ren wür­de. Wenn man den deut­schen Sozi­al­staat auf das Niveau der „elle­bo­gen­ka­pi­ta­lis­ti­schen“ USA run­ter­schraub­te, so wür­den anschlie­ßend 90% aller Arti­kel bei „Ach­gut“ oder „Tichys Ein­blick“ obso­let wer­den, weil die dar­in beschrie­be­nen Kon­flik­te und Fehl­ent­wick­lun­gen sich von selbst (auf-)lösen wür­den. Das ist wie, als wenn man sich über sei­nen Nach­barn ärgert, der um 23:00 Uhr Abends ein Stock­werk höher über einem eine laut­star­ke Par­ty fei­ert. Man soll­te nicht hoch­ge­hen und sich beschwe­ren. Das wür­de bei dem rück­sichts­lo­sen Mie­ter gar kei­nen Sinn machen. Wenn man dem Ruhe­stö­rer statt­des­sen im Kel­ler den Strom abstellt, dann ist sei­ne 2000 Watt Sub­woo­fer-Ste­reo­an­la­ge stumm. Ohne pro­ble­mer­hal­ten­de Elek­tro­en­er­gie und ohne Sozi­alkne­te-Power auch kei­ne Sor­gen mehr.

    • War­um soll­te die Migra­ti­on in die Sozi­al­sys­te­me been­det werden?
      Solan­ge es star­ke Wirk­mäch­te gibt, die unge­ahnt davon pro­fi­tie­ren, und die Kon­junk­tur vor einer Wahl brummt, was die Wie­der­wahl för­dert, und die Rei­bungs­ver­lus­te unbe­merkt sozia­li­siert wer­den kön­nen (Deu­tungs­ho­heit ÖR), müss­ten die schön blöd sein, das zu ändern.

      (Mel­dung neu­lich : 200.000 Kla­gen von vom BAMF abge­lehn­ten Asyl­be­wer­bern. Aner­ken­nungs­quo­te bei 1% .)

      P.S. nun hab ich doch glatt den Amts­eid vergessen.…..

  5. „… und es sich eben um eine BIN­NEN-Migra­ti­on mit BIN­NEN-Kul­tur, BIN­NEN-Spra­che und BIN­NEN-Reli­gi­on handelte“.
    Für die­sen Satz mit der Her­vor­he­bung des Wor­tes „Bin­nen“ möch­te ich als Toch­ter von ver­trie­be­nen Ost­preu­ßen ganz herz­lich danken.
    Eine alte Ost­preu­ßin erzähl­te mir, ihre Enke­lin habe zu ihr gesagt: „Oma, du bist doch auch geflüch­tet“. Lei­der fiel der Groß­mutter das von Ihnen genann­te Argu­ment in dem Moment nicht ein.
    Ich wer­de nicht müde, die­ses Argu­ment vor­zu­brin­gen. Schließ­lich waren die deut­schen Ost­ge­bie­te vom übri­gen Deutsch­land nicht abge­schot­tet, oder war Lovis Corinth in Bay­ern viel­leicht Ausländer?

    • Sehr rich­tig. Wenn bsw. jemand auf­grund einer Nord­see-Sturm­flut, bei der die hal­be Stadt Ham­burg über­schwebt wur­de, anschlie­ßend die Kof­fer packt und zu einem Ver­wand­ten nach Mün­chen fährt, um dort erst­mal unter­zu­kom­men, dann ist das schließ­lich auch kei­ne Flucht im klas­si­schen(!) Sin­ne, son­dern vor allem ein­mal eine Bin­nen­wan­de­rung, bzw. ein Bin­nen­um­zug. Wenn jemand einer Gefahr ent­weicht, so ist er ein zwei­fels­oh­ne ein Flücht­ling. Es kommt aller­dings auch immer dar­auf an, wie weit ihn sein Weg führt. Nur zwei Stra­ßen­blocks oder ein Dorf wei­ter, oder tau­sen­de Kilo­me­ter ent­fernt auf einem ganz ande­ren Kontinent.

  6. Zur Serio­si­tät sol­cher For­schungs­ge­bie­te kann ich drei kur­ze YT-Film­chen aus Nor­we­gen emp­feh­len: Harald Eia, Gleich­stel­lungs­pa­ra­dox. Dort kon­fron­tiert er füh­ren­de ein­hei­mi­sche Sozio­lo­gen mit den aktu­el­len For­schungs­er­geb­nis­sen von Psy­cho­lo­gen und Bio­lo­gen aus dem angel­säch­si­schen Raum. Jene wer­fen nun die­sen genau die Sub­jek­ti­vi­tät und Will­kür vor, unter der die­se Gesell­schafts­wis­sen­schaft in ihrem Wesen lei­den. Da Harald Eia im gan­zen Land als Come­di­an bekannt ist, hat er auch eine lan­des­wei­te Debat­te los­ge­tre­ten. Die Fol­ge war, dass es in Nor­we­gen nun kei­ne Gel­der mehr für den gan­zen Gen­der-Quark mehr gibt. In Deutsch­land hät­te man ihn wahr­schein­lich medi­al gestei­nigt; kei­ner darf bei uns Jeho­va sagen.

  7. Dan­ke für den gesal­ze­nen Artikel!

    Erstaun­lich immer, dass jene, die bestän­dig erklä­ren, dass Deutsch­land ein Ein­wan­de­rungs­land sei, eben­so bestän­dig lügen, Zweck­be­haup­tun­gen erfin­den, Kate­go­ri­en­feh­ler bege­hen, Begrif­fe durch­ein­an­der­wer­fen und das alles mit mora­li­sie­ren­dem Schwulst zude­cken, nicht?
    Der Osna­brü­cker Staats­auf­trä­ge-Pro­fes­sor, der von der Ver­brei­tung staats­ver­ord­ne­ter Staats­ideo­lo­gien lebt und der ande­re Ideo­lo­gen mit sei­nen Vier­tal­wahr­hei­ten und dop­pel­ten Anti­wahr­hei­ten füt­tert, hat in den zitier­ten Abschnit­ten mehr­fach die Unwahr­heit gesagt. Nein, aus­schließ­lich die Unwahr­heit hat er gesagt. Dau­ernd. Überall.
    So wie Minis­te­rin Aydan Özo­guz auch immer die Unwahr­heit sagt, so bald sie über­haupt was sagt.
    So wie alle Migra­ti­ons­in­dus­tri­el­len dauernd.
    Und wie die gan­ze SPD.
    Und wie Mer­kel und die Par­tei, die sie geschred­dert hat.

    Dabei IST Deutsch­land kein Ein­wan­de­rungs­land. Kana­da, Aus­tra­li­en und die USA sind Ein­wan­de­rungs­län­der, denn (Vor­aus­set­zung!) da gibt es rie­si­ge Brach­flä­chen und gewal­ti­ge Bin­nen­märk­te und uner­schlos­se­ne Land­schaf­ten galo­re. All das hat es hin­ge­gen in Deutsch­land noch nie gegeben.

    • Ich hab ganz ver­ges­sen zu erwäh­nen, dass die beflis­se­nen Stu­den­tin­nen aus dem Video (es sind tat­säch­lich kei­ne Stu­den­tEN dabei) vor dem Rad­fah­ren und nach dem Auf­ste­hen die „TAZ“ und die „Süd­deut­sche“ lesen. Da bekommt man alles, was man für den Tag an Argu­men­ten braucht. 

      Doch das war selbst MIR zu viel Kli­schee, des­halb habe ich es im Text weggelassen.

      • Wen man als weib­li­che Stu­die­ren­de ein gesell­schafts­wis­sen­schaft­li­ches Fach belegt (und dazu gehört die Migra­ti­ons­for­schung), dann kommt man anschlie­ßend nach sei­nem „Gesell­schafts­klempt­ner­di­plom“ aller­meist beim Staat oder einer vom Staat finan­zier­ten Organisation/Einrichtung unter. Ob mit Vor­aus­sicht geplant oder gänz­lich unter­be­wusst gewählt: Dumm ist sowas jeden­falls nicht, denn einen bes­se­ren „Ehe­mann“, weil siche­re­ren Ver­sor­ger der eige­nen Exis­tenz gibt es für eine berufs­tä­ti­ge Frau schließ­lich nicht.

      • Nun das erklärt Eini­ges. Bet­ti­na Gaus, „Jour­na­lis­tin“ der TAZ und Befür­wor­te­rin einer RRG Regie­rung glänz­te beim Pres­se­club am 27.08.2017 mit einer infan­ti­len Argu­men­ta­ti­on die ihres­glei­chen sucht. Gaus wört­lich: „Wer für die Umwelt ist wählt die Grü­nen, wer rechts­ra­di­kal ist wählt die AfD und wer kei­ne Steu­ern zah­len will wählt die FDP.“ Dann lie­fer­te sie noch den blö­des­ten Wort­bei­trag: „Die CDU pla­ka­tiert >Sozi­al ist, was Arbeit schafft< , wenn das kein Rück­schritt ist in die sozi­al­po­li­ti­sche Bar­ba­rei…. „. Ohne Worte.

    • Es geht dem Herr Prof. Andre­as Pott bei sei­ner Migrations-„forschung“ ein­deu­tig nicht um ech­te Erkennt­nis­ge­win­ne, son­dern vor allem um die Durch­set­zung sei­ner Welt­an­schau­ung und sei­ner poli­ti­schen Zie­le in der deut­schen Gesell­schaft. Statt Wis­sen­schaft maß­geb­lich poli­ti­sche Agi­ta­ti­on. So sieht’s wohl aus.

    • Kana­da, Aus­tra­li­en, Neu­see­land und die USA sind Ein­wan­de­rungs­län­der, deren Bevöl­ke­rung zu fast 100% von Ein­wan­de­rern abstam­men, und deren Bevöl­ke­rung auch wei­ter­hin auf­grund von Ein­wan­de­rung(!) wächst. Chi­le, Argen­ti­ni­en, Uru­gu­ay oder Bra­si­li­en waren in der Ver­gan­gen­heit Ein­wan­de­rungs­län­der, die aber heu­te kei­ne Neu­bür­ger mehr auf­neh­men, was aller­dings vor allem an ihrer man­geln­den Attrak­ti­vi­tät für Aus­wan­de­rer liegt. Deutsch­land war in sei­ner Geschich­te nie ein Ein­wan­de­rungs- son­dern immer ein „Wan­de­rungs­land“, wo Men­schen auf­grund zufäl­li­ger Ereig­nis­se und schick­sal­haf­ter Umstän­de unre­gel­mä­ßig in unser Land gekom­men sind(Hugenotten, pol­ni­sche Arbei­ter im Ruhr­ge­biet des deut­schen Reichs, Gast­ar­bei­ter in der Nach­kriegs­zeit, ech­te(!) poli­tisch ver­folg­te Asyl­su­chen­de und Kriegs­flücht­lin­ge.), aber nie­mals auf­grund sys­te­ma­ti­scher Anwer­bung zum dau­er­haf­ten(!) Ansiedlung.

    • Haben Sie schon jemals von jemand der behaup­tet, Deutsch­land sei ein Ein­wan­de­rungs­land, gele­sen oder gehört, wie er denn Ein­wan­de­rungs­land defi­nie­re, ich nicht. Sonst wür­den sich auch fast alle der Dis­kus­sio­nen erübrigen.

  8. per­fekt, wie Sie die „geöl­te“ Flücht­lings­in­dus­trie beschreiben.….ich über­schla­ge, was „uns“ die­ses Enga­ge­ment kos­tet, und was mit den Mil­li­ar­den Euros bei uns in ‚schland hät­te bewegt wer­den kön­nen bzgl. Bil­dung, Infra­struk­tur , Inno­va­ti­on und..und…und…was Merkel´s „wir schaf­fen das“ bewirkt hat.…unsere „Stand­haf­tig­keit“ wird ent­schei­den, ob Euro­pa in der bis­he­ri­gen Form bestehen wird oder untergeht.….…

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