„Wenn die Grün­derväter der Bun­desre­pub­lik sehen kön­nten, was Extra‑3 mit der Part­ner­schaft zu den USA anstellt, ich glaube, sie wür­den ziem­lich erstaunt aus der Wäsche guck­en.“ Bei Ehrings Spaß­for­mat Extra‑3 lebt man näm­lich in ein­er extra­trock­e­nen Real­ität, die man sich selb­st vor­gaukelt – ich habe das Intro des Beitrags deshalb so abgeän­dert, dass es Sinn ergibt. Lustig war das jeden­falls kaum, was man sich da beim NDR über Trump und Ameri­ka alles aus den humor­losen Fin­gern sog. Es war auch kein „guter Jour­nal­is­mus“, den man dort bekommt, wo man eigentlich „Satire“ erwartet hat­te, wie es aus einem der Kom­mentare schleimt und Satire war es auch nur in ähn­lich selb­st­ge­fäl­ligem Maße, wie die Göbbels-Posse „Das muss den ersten Seelord doch erschüt­tern“. Statt Satire kann der NDR-Zuschauer sieben Minuten aneinan­derg­erei­hte Lügen und rei­hen­weise Selb­sten­blö­dun­gen der Autoren und des Mod­er­a­tors erleben, die in einem großkalib­ri­gen ras­sis­tis­chen Nar­ra­tiv gipfeln, von dem trau­riger­weise mal wieder kein­er der öffentlich-rechtlichen „Mach­er“ und kaum ein­er der Zuschauer etwas mit­bekam. Aber der Rei­he nach. Über­sprin­gen wir das oblig­a­torische „Orange Man Bad“ Gemurmel und die Ad Hominem Angriffe der Sorte „Wie die schon spricht“, „Wie der schon guckt“ und „Wie der schon heißt“ und wen­den uns der ersten faust­dick­en Lüge zu.

Die Russian Collusion

Die Spar­maß­nah­men beim NDR müssen fürchter­lich sein, denn sie führen offen­bar dazu, dass alte, abgelegte Witze immer wieder ver­wen­det wer­den müssen. Gibt es wom­öglich längst wieder eine See­block­ade der Englän­der und dem Teutschen Rrrond­fonk ist das Humo­ri­um aus­ge­gan­gen? Solange die Unter­suchun­gen zum Fall „Putin kauft Trump eine Präsi­dentschaft“ noch nicht abgeschlossen waren, war das ja noch irgend­wie lustig. Aber seit dem Muller-Report ver­bun­den mit der see­len­tiefen Erschüt­terung Rachel Mad­dows wirken solche Gags nur noch, als brächte der Bauer noch am Tag der Getrei­deernte die im Früh­jahr übrigge­bliebene Gülle aufs Feld: „Es gibt einen entschei­den­den Unter­schied zwis­chen Putin und Trump: Putin kann auch ohne Trump Präsi­dent wer­den“ – ach Ehring, wie bil­lig! Aber zumin­d­est gebe ich Plus­punk­te für kon­se­quentes Recycling.

Die Briefwahl

Trump zwei­fle jet­zt schon das Wahlergeb­nis an, Trump lässt Briefkästen von US-Postal abmon­tieren, um die Briefwahl unmöglich zu machen, Trump glaubt, man will ihm die Wahl stehlen, Trump, Trump, Trump… es wird unfass­bar­er Blödsinn über das The­ma „US-Briefwahl“ in Deutsch­land ver­bre­it­et, also gehen wir das mal kurz durch:

Die staatliche „US-Postal“ ist seit Jahren ein defiz­itär­er Sanierungs­fall, weil der Briefverkehr in den USA immer weit­er zurück geht – warum wohl. Im Coro­na-Lock­down sank das Vol­u­men nochmals erhe­blich – warum wohl. Seit Jahren passt US-Postal die Anzahl der Briefkästen deshalb in der Fläche dem Bedarf an, nimmt welche weg oder stellt sie wieder hin. Zudem wer­den die Briefkästen regelmäßig aus­ge­tauscht. Die Kon­tro­verse um die Briefwahl hat nichts damit zu tun und dass Trump die Kästen abbauen lasse, ist eine Geschichte aus dem Paulanergarten.

Der von Ehring erwäh­nte „Fun­fact am Rande“, dass der Präsi­dent und seine Frau ger­ade selb­st Briefwahl in Flori­da angemeldet hät­ten, obwohl Trump doch so dage­gen sei, führt uns mit­ten hinein in die jour­nal­is­tis­che Schlam­perei. Es ging nie darum, Briefwahl zu ver­bi­eten. Die gibt es in Form des „Absen­tee Bal­lot“ schon immer. Die Trumps sind in Flori­da als Wäh­ler reg­istri­ert, am Wahlt­ag hat Trump allerd­ings in Wash­ing­ton zu tun – keine Ahnung, was das wohl sein kön­nte! Es will auch nie­mand das Briefwahlrecht abschaf­fen, selb­st Trump nicht. Die Demokrat­en möcht­en die Briefwahl allerd­ings gern zur Norm erheben, was in einem Land, in dem es keine generelle Meldepflicht gibt, erhe­bliche Prob­leme machen würde, was man sich mit etwas gutem Willen auch als NDR-Redak­teur vorstellen kann.

Der Staat weiß schlicht nicht hin­re­ichend genau, wo sich seine wahlberechtigten Bürg­er aufhal­ten, während die Bürg­er es sehr viel leichter haben, zu erfahren, wo sie ihre Stimme per­sön­lich abgeben kön­nen. Der kür­zlich hochgekochte Fall ein­er Wahl in New Jer­sey, die wegen Covid19 auss­chließlich auf dem Post­weg erfol­gt war, zeigt die Manip­u­la­tion­s­möglichkeit­en deut­lich auf. Auch der Insider­bericht eines Wahlfälsch­ers, der seit Jahren bei ver­schiede­nen Anlässen im Auf­trag sein­er „Kun­den“ Manip­u­la­tio­nen an Wahlun­ter­la­gen vor­nahm, lässt das „Sys­tem Briefwahl“ ver­wund­bar erscheinen. Da hil­ft es auch wenig, wenn die Wash­ing­ton Post ver­sucht, den Betrug von New Jer­sey, mit dem sich nach der Annul­lierung der Wahl nun die Gerichte befassen, zur sta­tis­tis­chen Mar­gin­alie zu erk­lären und nachzuweisen, das würde für eine Präsi­den­ten­wahl über­haupt keine Rolle spielen.

So gern die Demokrat­en in dem Zusam­men­hang auch Covid19 ins Feld führen, um eine generelle Briefwahl zu begrün­den, geht dieses Argu­ment doch nach hin­ten los. Der „amerikanis­che Drosten“ Fauchi sieht kein Prob­lem darin, auf Wun­sch per­sön­lich zu wählen und das amerikanis­che Ear­ly-Vote-Sys­tem entzer­rt auch die Notwendigkeit langer Schlangen an den Wahllokalen – für alle anderen ste­ht natür­lich die Möglichkeit zum Absen­tee-Bal­lot bereit.

Den Nur-Briefwahl-Predi­gern geht es aber sehr wahrschein­lich gar nicht darum, die Wahl zu „stehlen“ – auch wenn Trump dies gern verkürzt so darstellt. Vielmehr kön­nte es darum gehen, ein valides Wahlergeb­nis so lange durch wegen Unregelmäßigkeit­en erwart­bare Kla­gen, Gegen­kla­gen, Ermit­tlun­gen, Verdäch­ti­gun­gen, „gefun­dene“ Bün­del von Wahlzetteln zu verzögern, dass das Elec­toral Col­lege 41 Tage nach der Wahl nicht wie vorge­se­hen zusam­men­treten kann. Ab da wird es näm­lich richtig kom­pliziert. Es kön­nte also dur­chaus sein, dass es von Anfang an nur darum ging, die Legit­im­ität der näch­sten Präsi­dentschaft in Zweifel zu brin­gen, damit auch die näch­sten vier Jahre mit Block­aden, Impeache­ment-Ver­fahren und poli­tis­chen Grabenkämpfen ange­füllt sein wer­den. Ganz gle­ich wer die Wahl auch gewin­nt, es wäre der Horror!

Dem NDR empfehle ich deshalb einen flüchti­gen Blick in das Wahl­prozedere der Vere­inigten Staat­en, denn dass sich wegen der Verzögerung „Trump zum Sieger aus­rufen kann“ wie Ehring behauptet, wäre so wirk­sam, wie wenn ich Ehring zum Kaiser von Chi­na ernen­nen würde. Und während der NDR-Kaiser weit­er von Din­gen schwafelt, die Trump so alles tun kön­nte, kom­men wir ganz neben­bei zur näch­sten Dolchstoßlegende.

Trumps Armee

Trump kön­nte die Nation­al­gar­de gegen Demon­stran­ten ein­set­zen, meint Ehring. Doch stimmt das eigentlich? Hart­näck­ig hält sich das Gerücht, Trump hätte „seine Trup­pen“ zum Beispiel in Port­land auf­marschieren lassen, um sich dort unberechtigter­weise Lasern, Steinen und Brand­sätzen „friedlich­er Demon­stran­ten“ in den gerecht­en Weg in ein Bun­des­gerichts­ge­bäude zu stellen. Wer das behauptet, ver­ste­ht die föderale Struk­tur der USA nicht. Denn die „Feds“ sind uneingeschränkt lediglich für föderales Recht und föderale Infra­struk­tur zuständig. Es sei denn, der jew­eilige Gou­verneur fordert föderale Unter­stützung an. Das geschah etwa 2014 beim Auf­s­tand in Fer­gu­son, als der Staat Mis­souri Oba­ma um Unter­stützung bat. Trump kann diese Hil­fe auch anbi­eten und hat dies wieder­holt getan. Doch was, wenn die Hil­fe abgelehnt wird?

So geschehen in Port­land, als Bürg­er­meis­ter Wheel­er dies sog­ar in einem offe­nen Brief tat und auf diese Weise aller Welt vor Augen den Beweis führte, dass Trump partout nicht die Rolle als Tyrann beset­zen will, die man im zugedacht hat. Zur Einord­nung dieses Vor­falls empfehle ich eine kleine Analyse von Bret Wein­stein und Heather E Hey­ing. Trump kön­nte mit­tels des soge­nan­nten „Insur­rec­tion Act“ Lan­desrecht mit Bun­desrecht brechen, aber dieser unfähige Dik­ta­tor weigert sich doch tat­säch­lich bis auf den heuti­gen Tag, so zu han­deln, wie seine Geg­n­er nicht müde wer­den, ihm zu unter­stellen. How dare you, Trump!

Die Wählerregistrierung

Doch zurück zu Ehrings Märchen­stunde. „Das amerikanis­che Wahlsys­tem ist voller Tück­en, man muss sich ja reg­istri­eren, wofür aber nur bes­timmte Doku­mente zuläs­sig sind, die nicht alle haben. Zum Beispiel mit einem Führerschein.“ Nun ist der Führerschein ja nur ein Beispiel, aber Führerschein­lose deutsche Großs­tadt-Mil­len­ni­als mit ÖPNV-Monatskarte bekom­men sofort wie gewün­scht Schnap­pat­mung. Doch stellt sich hier zunächst die Frage, wer die sein sollen, die keine Doku­mente haben, mit denen man sich für eine Wahl legit­imieren kann. Das führt uns sofort in die Grund­satzde­bat­te ras­sis­tis­ch­er Unter­stel­lun­gen, denn natür­lich seien es ger­ade die Min­der­heit­en und ins­beson­dere die Afroamerikan­er, die durch das amerikanis­che Wahlsys­tem struk­turell benachteiligt würden.

Das geht so weit, dass beson­ders „Gut­meinende“ gar die Abschaf­fung der Wäh­ler­reg­istrierung fordern. Beson­ders lustig sind solche Forderun­gen an die USA, wenn sie von Deutschen vor­ge­tra­gen wer­den. Dem Land der total­en Wäh­ler­reg­istrierung. Dem Land der „Melde­v­erge­hen“, wo eine nicht frist­gerechte Ummel­dung nach Umzug eine zu ahn­dende Ord­nungswidrigkeit darstellt. Dem Land, in dessen Wahllokalen Lis­ten der wahlberechtigten Bürg­er aus­liegen auf denen Namen durchgestrichen wer­den, sobald jemand sein Wahlrecht in Anspruch nimmt. Bitte ver­ste­hen Sie mich richtig: damit habe ich kein Prob­lem. Die Wahl als solch­es ist ja noch geheim. Aber in einem Land ohne Meldereg­is­ter wie den USA am Prinzip der Wäh­ler­reg­istrierung zu rüt­teln, zeugt von galop­pieren­der Blödheit.

Rassismus der gesenkten Erwartung

Doch zurück zu denen, die sich laut Extra‑3 ange­blich nicht für die Wahl reg­istri­eren kön­nen. Bere­its 2016 ging Ami Horowitz auf seinem YouTube-Kanal der Frage nach, ob schwarze Amerikan­er vom Wahl-ID-Sys­tem ras­sis­tisch benachteiligt wären. Horowitz fragte am elitärsten Fleckchen Amerikas (Uni-Cam­pus Berke­ley, CA) und dem wohl „schwärzesten“ Stadtvier­tel New Yorks (Harlem) Pas­san­ten nach ihrer Mei­n­ung. Die wok­en und sich für beson­ders pro­gres­siv und anti-ras­sis­tisch hal­tenden Cam­pus-Kids fan­den, Schwarze hät­ten sel­tener die passenden ID’s, wüssten nicht, wo sie sich reg­istri­eren kön­nten, kämen mit dem Inter­net nicht zurecht oder hät­ten kein Geld für die benötigten Ser­vices und wären benachteiligt, weil verurteilte Ver­brech­er in den USA kein Wahlrecht hätten.

Diese „Kids“ hal­ten Schwarze offen­sichtlich für dumm, desin­ter­essiert, rück­ständig, unselb­st­ständig und krim­inell – die Reak­tio­nen der mit solchen Aus­sagen kon­fron­tierten Bewohn­er Harlems wür­den die Berke­ley-Stu­den­ten wohl eben­so über­raschen wie den feinen Her­rn Ehring, der sich genau der gle­ichen ras­sis­tis­chen Argu­mente der gesenk­ten Erwartun­gen bedi­ent. Es sind Ras­sis­ten wie Ehring und notorische weiße BLM-Schrei­hälse, deren Bild von den Fähigkeit­en „der Afroamerikan­er“ eher durch „Onkel Toms Hütte“ als durch die Präsi­dentschaft Oba­mas geprägt ist. Mich über­rascht das kein Stück!

Ich glaube, ich hab‘ schon gewonnen

Nach dem sich­er unbe­ab­sichtigten aber umso ehrlicheren ras­sis­tis­chen Geständ­nis des NDR kom­men wir noch zum schön­sten Beispiel unfrei­williger Komik: eine kleine Ani­ma­tion zum „ungerecht­en Wahlsys­tem in den USA“ ab Minute fünf im Video. Wir ler­nen, dass die Demokrat­en mehr „Anhänger“ als die Repub­likan­er haben und deshalb eigentlich schon gewon­nen haben. Wie wir wis­sen, stellt sich unsere SPD „Wahlen“ ähn­lich vor. Zu dumm, dass unser Wahlsys­tem diese Form der Gerechtigkeit (die Mehrheit der Parteim­it­glieder bes­timmt) das ein­fach nicht abbilden will!

Wir ler­nen außer­dem: Gerechtigkeit, liebe Kinder, die gibt’s nicht bei US-Wahlen „Schließlich gewin­nt bei US-Wahlen nicht der mit den meis­ten Stim­men“ (hier Hillary-Gedächt­nisträne ein­fü­gen). Ein Blick in das Spieglein an der Wand im besten deutschen Wahlsys­tem, das jemals ver­fas­sungswidrig war, zeigt, dass man in Deutsch­land nicht mal als Per­son zur Wahl ste­hen und irgen­deine Mehrheit errin­gen muss, um auf ein­er Parteiliste ins höch­ste Par­la­ment einzuziehen. Wahnsin­nig demokratisch, oder?

Die Anzahl der Stim­men, die etwa für Spitzen­poli­tik­er wie Göring-Eck­hard abgegeben wur­den, ließen sich müh­e­los aus den umstrit­te­nen Lochun­gen auf Flori­da-Stim­mzetteln der Präsi­dentschaftswahl des Jahres 2000 basteln. Wenn Gerechtigkeit herrschte in Ameri­ka, dann „…wäre Georg H. Bush der let­zte repub­likanis­che Präsi­dent gewe­sen, Ameri­ka wäre voller Win­dräder und alle hät­ten eine Kranken­ver­sicherung“. Ob der NDR die unverzeih­lichen let­zten fünf Präsi­dentschaftswahlen rück­gängig machen lässt? Ein Kan­z­lerin­nen­wort und… Ach, Schwamm drüber! Es gibt ja noch mehr amerikanis­che Ungerechtigkeit­en, die dem deutschen Maßstab von Demokratie ein­fach Hohn sprechen.

Etwa das von Staat zu Staat unter­schiedliche Stim­mgewicht! „Im ver­rück­ten US-Wahlsys­tem sind die Stim­men in Wyoming und Kali­fornien unter­schiedlich viel wert. Gemessen an der Bevölkerungszahl zählt Wyoming 3,5 mal mehr!“ Ja, ist es denn zu fassen? Diese glück­lichen Kali­fornier! Im EU-Wahlrecht zählt die Stimme eines Wäh­lers aus Mal­ta stolze 12,4 mal mehr als die eines Deutschen! Vor dem Auss­chei­den der Briten war das Stim­mver­hält­nis nur für Spanien und Frankre­ich noch schlechter – was sich nach dem Brex­it für bei­de verbessert hat. Nur Deutsch­land ist nun noch „kali­for­nisch­er“ benachteiligt. Ger­adezu schreiend komisch, nicht? Aber da sind wir lei­der auch schon am Ende des Videos von Extra‑3 angekom­men. Bleibt nur noch die Schlussfrage:

Und was, wenn Trump, dessen Umfragew­erte schon seit Wochen auch unter den afroamerikanis­chen Wäh­lern wieder steigen, im Novem­ber schon wieder gegen den Willen ver­wirrter deutsch­er Anti­amerikan­er gewin­nen sollte? Dann sper­rt sich Chris­t­ian Ehring heulend im Ham­burg­er Funkhaus des NDR ein und wirft den Schlüs­sel weg. Zumin­d­est solange wir seinen Pro­pa­gan­dasender mit der fest­gelegten monatlichen Apanage ver­sor­gen, wozu ich angesichts Drei-Minuten-Hass-Hil­fen wie diesem ver­lo­ge­nen Extra-3-Beitrag ehrlich gesagt nur noch wenig Lust verspüre.

Als „Musik zum Text“ empfehle ich übri­gens die Kom­mentare unter dem YouTube-Video. Dazu kräftig brüllen und mit einem Löf­fel auf Töpfe und Pfan­nen schla­gen, um die passende aggres­sive Pauschal­stim­mung zu erzeu­gen. So geht Hate-Speech! Aber beim NDR, einge­hegt im Hal­tungs­bil­dungsauf­trag der Öffentlich-Gerechtlichen, ist Hass natür­lich etwas Positives!

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9 Kommentare

  1. „Nützt nur nichts, denn jed­er bezahlt ja zwangs­weise jeden Monat für das, was ihn bloß anwidert“

    Welch wahrer Satz.

  2. Hilde­brandt würde sich im Grab umdrehen wenn er den heuti­gen Lügen-Luschen zuhören müßte. Luschen deshalb weil sie wed­er komisch noch eine intel­li­gente Satire zus­tande brin­gen. Göp­pels zu imi­tieren, mit Ami- und Juden­hass , sprich heute als Israelkri­tik und anti impe­ri­al­is­tis­ch­er Kampf, zeigt nur dass es keinen Unter­schied zwis­chen Nazis und Kom­mu­nis­ten gibt. Die USA oder Israel müssen den Merkel­treuen Sozial­is­ten als Stoff für bil­lige Witzchen dienen. Die Palast-Eunuchen wer­den ihren war­men Platz im End­darm ihrer Majestät nicht mit ein­er Kri­tik an deren Untätigkeit oder Kri­tik an dem Poli­tik­ern der Bun­desre­pub­lik riskieren, es sei denn sie gehören zur AFD.

  3. „Es gibt einen entschei­den­den Unter­schied zwis­chen Putin und Trump: Putin kann auch ohne Trump Präsi­dent werden“

    apro­pos: hat­te nicht „unsere“ Regierung Merkel der Partei von H.Clinton einige Mil­lio­nen Wahlkampfhil­fe über­weisen? Wieso wird DAS nicht erwähnt?

  4. Ich denke, Men­schen sind mit der Präsi­den­ten­wahl schlichtweg über­fordert. Da lobe ich mir das deutsche Sys­tem, wo ein SPD-Bonze in den Hin­terz­im­mern der Macht aus­gekun­gelt und dann als Präsi­dent gekürt wird. Total schmer­z­los. Und damit das Volk auch etwas davon hat, gibt es dann die öffentlich-rechtliche TV-Show namens „Bun­desver­samm­lung, auf der gewählt wird, was schon fest­ste­ht, und bei der auch Kiez-Größen wie die Dragqueen Olivia Jones als „Repräsen­tan­tin ein­er bun­ten Repub­lik“ nach Berlin geschickt wird und mitwählen darf.
    DAS NENNE ICH PRÄSIDENTENWAHL! Und davon soll­ten sich die Amis gern mal ein Stück abschneiden!

  5. Auf den Punkt gebracht — wieder ein­mal. Die Igno­ranz viel­er unser­er Land­sleute wird nur noch von ihrer Arro­ganz uebertrof­fen — Ueber­he­blichkeit gegenue­ber anderen — Kuschen gegenue­ber der deutschen Obrigkeit

  6. Tja, so siehts aus, genau so!
    Fake-news unser­er ÖRR am laufend­en Band. Noch vor einem Jahr wollte ich es nicht glauben. Mit der ange­blichen Chem­nitz-Het­ze gin­gen mir die Augen auf.
    So, wie der Reich­stag am Son­ntag gestürmt wurde. Von Rechtsradikalen!
    Dazu: Ein­fach bei Google nach „Coro­na Demo Bilder“ suchen. Dann sieht man, was los war und was nicht. Die Polizei stand 20 Meter ent­fer­nt, während etwas 50 Leute auf den Stu­den standen und sich gegen­seit­ig fotografierten.

  7. Sowas gucke ich schon über zehn Jahre nicht mehr. Und will auch darüber nichts mehr lesen. Seht halt zu, wie Ihr zurechtkommt…

      • Ja. Ach, es widert einen an.
        Plumper Anti­amerikanis­mus; son­st nur dieser besser­wis­sel­nde Israel­hass, bil­liger Anti­ras­sis­mus ohne Ras­sis­ten, und dumpfes Gemerkel zwis­chen­durch, wenn kein neo­fem­i­nis­tis­ch­er Tatort gezeigt wird. Zum dauer­haft Abschal­ten. Nützt nur nichts, denn jed­er bezahlt ja zwangsweise jeden Monat für das, was ihn bloß anwidert.

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