Karl-Marx-Statue in ChemnitzIm Jahr des 200. Geburts­ta­ges von Karl Marx wer­den wohl noch so eini­ge Hym­nen auf ihn gesun­gen und müs­sen wir wohl noch so man­che Lob­re­de über uns erge­hen las­sen. Sei­ne Geburts­stadt Trier stellt sogar eine fünf­ein­halb Meter gro­ße Marx-Sta­tue auf ­­– ein Geschenk Chi­nas – da kommt Freu­de auf gegen­über der Por­ta Nigra. Es mutet bei­na­he wie ein Wun­der an, dass die Chem­nit­zer ihre Stadt nicht wie­der in Karl-Marx-Stadt umbe­nen­nen wol­len. Aber die haben wohl aus der Geschich­te gelernt, anders als eif­ri­ge Kolum­nis­ten wie Hen­rik Mül­ler vom Spie­gel, der einen recht selt­sa­men Arti­kel mit der Über­schrift „Der Kapi­ta­lis­mus geht zugrun­de“ geschrie­ben hat. Nun ist Hen­rik Mül­ler nicht irgend­wer, son­dern Pro­fes­sor für wirt­schafts­po­li­ti­schen Jour­na­lis­mus an der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Dort­mund und pro­mo­vier­ter Volks­wirt, öko­no­mi­sche Gesetz­mä­ßig­kei­ten soll­ten somit etwas sein, was er nicht nur vom Hören­sa­gen kennt. Sei­ne ein­lei­ten­den Wor­te sind klug gewählt:

„Was kann uns Marx heu­te noch sagen? Ich mei­ne, vor allem dies: Dass es sich lohnt, mit offe­nen Augen durch die Welt zu gehen, um die gro­ßen Umbrü­che der Gegen­wart früh­zei­tig zu erkennen.“

Auf die­sen Satz möch­te ich spä­ter noch ein­mal zurück­kom­men. Über­flie­gen wir aber zunächst Mül­lers Ein­las­sun­gen zur öko­no­mi­schen Ein­ord­nung des Marx‘schen Wer­kes, die alle­samt nicht zu tadeln sind. Auch die Fra­ge, ob Marx „In“ oder „Out“ ist, kann man nicht pau­schal beant­wor­ten, weil er einer­seits als Iko­ne von hirn­lo­sen Anti­fan­ten auf T‑Shirts und „Her­aus zum 1. Mai“-Plakaten ver­göt­tert wird, wie er ande­rer­seits als Kron­zeu­ge und Initia­tor für jedes noch so kru­de und geschei­ter­te sozia­lis­ti­sche Expe­ri­ment her­hal­ten muss. Doch zu sei­nem Glück war Marx eben ein Theo­re­ti­ker, der die Wir­kung sei­ner Wor­te nie in den „Mühen der Ebe­ne“ erpro­ben muss­te. Man kann ihn – und dar­in stim­me ich mit Mül­ler über­ein – nur schwer für den wirt­schaft­li­chen Unver­stand sozia­lis­ti­scher Traum­tän­zer ver­ant­wort­lich machen. Es waren Lenin, Sta­lin, Mao, Pol Pot, Cas­tro und Genos­sen, die aus Marx Theo­rien blu­ti­ge Uto­pien mach­ten und es sind Leu­te wie Kip­ping, Bartsch und Varou­fa­kis, die heu­te noch glau­ben, da gin­ge noch was. Nur die Tat­sa­che, dass Marx selbst, genau wie jene, die ihm in den ver­gan­ge­nen hun­dert Jah­ren das Hohe­lied san­gen, am Ende stets plei­te war, ver­eint die „Brü­der im Geiste“.

Ab jetzt wird’s irre!

„Und heu­te?“ fragt Mül­ler nach der Ein­lei­tung und was er dann vor den Lesern aus­brei­tet, ist aben­teu­er­lich! Er trennt die phy­si­sche Pro­duk­ti­on von Waren, von denen Marx man­gels Inter­net und Net­flix ja noch aus­ge­hen muss­te, von der heu­ti­gen, imma­te­ri­el­len Welt ab, so als gäl­ten öko­no­mi­sche Geset­ze hier nicht. Ging Marx noch von der Knapp­heit des Kapi­tals aus, so sei heu­te Kapi­tal im klas­si­schen Sinn nicht mehr knapp, des­halb ist sein Preis – der Zins, die Ren­di­te – ent­spre­chend nied­rig.“ Das ist ein Sprung! Ob der Autor ver­ges­sen hat, dass es zu Marx Zei­ten im indus­tri­el­len Pio­nier­land Eng­land noch eine Edel­me­tall­ge­deck­te Wäh­rung gab, was die­se Knapp­heit erst her­vor­bringt? Und ist Knapp­heit nicht ein wesent­li­ches Merk­mal einer Wäh­rung, wenn sie auch wert­auf­be­wah­rend wir­ken soll? Wäre dies anders, hät­ten die Pfund­no­ten doch auf Herin­ge statt auf Ster­ling-Sil­ber gelau­tet, oder? Davon hät­te man mehr dru­cken kön­nen, was jedoch ange­sichts der Ver­derb­lich­keit die­ser Sicher­heit das Bank­ge­schäft schon im 19. Jahr­hun­dert zu einer stin­ken­den Ange­le­gen­heit gemacht hätte.

Das „Kapi­tal im klas­si­schen Sin­ne“ heu­te nicht mehr knapp ist, liegt doch wohl dar­an, dass unser Wäh­rungs­sys­tem in gewal­ti­ger Schief­la­ge ist. Wir soll­ten uns fra­gen, ob wir das wirk­lich dem Kapi­ta­lis­mus in die Schu­he schie­ben kön­nen, oder ob es sich beim Geld­dru­cken, beim Staa­ten­ret­ten und beim Euro-Fazi­li­tä­ten grün­den nicht viel­mehr um inter­ven­tio­nis­ti­sche Ein­grif­fe der Staa­ten selbst han­delt, von denen ein jeder stets wei­te­re nach sich zieht. Hier hilft ein Blick in das Werk eines ande­ren Öko­no­men, Lud­wig von Mises, der die­se unheil­vol­le Ent­wick­lung in sei­nem Buch „Kri­tik des Inter­ven­tio­nis­mus: Unter­su­chun­gen zur Wirt­schafts­po­li­tik und Wirt­schafts­ideo­lo­gie der Gegen­wart“ schon 1929 vor­ge­zeich­net hat­te. Doch wei­ter im Text von Hen­rik Müller:

„Neh­men Sie die­sen Text. Stün­de er in einer gedruck­ten Zei­tung, hät­te er Eigen­schaf­ten wie eine Ware. In digi­ta­ler Form aber kön­nen Sie ihn lesen, wäh­rend ande­re Leu­te zur glei­chen Zeit das­sel­be tun; Sie nut­zen ihn weder exklu­siv noch ver­brau­chen Sie ihn[…] Der Preis die­ses Tex­tes jedoch ist Null; Sie haben kei­nen Cent dafür bezahlt. War­um? Weil die „Pro­duk­ti­on“ jeder wei­te­ren Ein­heit – jeder wei­te­re Abruf – qua­si kei­ne Kos­ten ver­ur­sacht. Heu­ti­ge Öko­no­men wür­den sagen: Die Grenz­kos­ten sind Null.“

Stimmt das Bei­spiel? Kos­tet es wirk­lich nichts, den Text zu lesen? Ich muss Strom ver­brau­chen und die Spie­gel-Ser­ver wer­den auch nicht ohne lau­fen. Der Ener­gie­ver­brauch wird sich auch erhö­hen, wenn mehr Leser die Sei­te im Netz abru­fen. Die Grenz­kos­ten mögen extrem gering sein, Null sind sie gleich­wohl nicht und von den Fix­kos­ten wol­len wir mal gar nicht erst reden. Doch SPON lebt ja nicht vom Strom ver­kau­fen, son­dern davon, mit dem Arti­kel Wer­bung ein­zu­blen­den. Der Leser bezahlt also sehr wohl, nur mit einer ande­ren Wäh­rung. Es könn­te durch­aus sein, dass er sich des Wer­tes die­ser Wäh­rung, sei­ner Daten und sei­ner Auf­merk­sam­keit, so lang­sam auch bewuss­ter wird. Wer hier von einer Art Kos­ten­los­ge­sell­schaft der Zukunft faselt, möch­te nur ver­schlei­ern, auf welch indi­rek­te Wei­se man heu­te Kos­ten decken kann. Könn­te man sich über Grenz­kos­ten im digi­ta­len Zeit­al­ter noch treff­lich strei­ten, glei­ten Mül­lers Schluss­fol­ge­run­gen für die Wirt­schaft der nähe­ren Zukunft ins Gru­se­li­ge ab:

„Eines scheint mir sicher: Dem Staat wird eine neue und noch pro­mi­nen­te­re Rol­le zuwach­sen als bisher.“

Die „prominente Rolle“ des Staates

Weil „mehr Staat“ seit Jah­ren nicht funk­tio­niert, lau­tet das neue Mot­to nun „noch mehr Staat“. Und das wird hei­ßen, mehr Poli­ti­ker, mehr Ver­wal­tung, mehr Regu­lie­rung, mehr Geset­ze, mehr Steu­ern, mehr EU. Ein­fach mal sacken las­sen, was für einem Uto­pia uns Hen­rik Mül­ler hier entgegenträumt.

„Wenn vie­le Prei­se gegen Null sin­ken, gibt es unter nor­ma­len Markt­be­din­gun­gen kein pri­vat­wirt­schaft­li­ches Ange­bot. Wer inves­tiert schon, wenn sich damit kaum noch Erlö­se erzie­len las­sen? Mög­lich, dass der Staat nicht umhin­kommt, vie­le Güter auf Dau­er zu sub­ven­tio­nie­ren – oder Markt­struk­tu­ren zu schaf­fen, die den Wett­be­werb soweit ein­schrän­ken, dass den­noch Erlö­se erziel­bar sind. Das ist heikel.“

Dau­er­haf­te Sub­ven­tio­nen und Wett­be­werb ein­schrän­ken? Das ist nicht „hei­kel“, das wäre eine Kata­stro­phe! Und was soll das hei­ßen, „Prei­se gegen Null“? Wenn Prei­se der­art sin­ken, ist dies ja wohl logi­scher­wei­se ein Zei­chen von Über­an­ge­bot oder einem tota­len Zusam­men­bruch eines Mark­tes. Wäre es logisch, die Pro­duk­ti­on von Dis­ket­ten­lauf­wer­ken staat­lich zu sub­ven­tio­nie­ren, weil die Her­stel­ler über Unver­käuf­lich­keit und Preis­ver­fall kla­gen? Ein Markt, in den nie­mand mehr inves­tie­ren will, stirbt – und zwar mit Fug und Recht. Hält ihn ein Staat künst­lich am Leben, stirbt er den­noch – nur etwas spä­ter, wenn die Sub­ven­tio­nen nicht mehr flie­ßen. Es könn­te natür­lich sein, dass Mül­ler hier die Idee mit den Null-Grenz­kos­ten für sei­nen Arti­kel wie­der auf­greift, aus denen er ein Sub­ven­ti­ons­ge­bot für sein Medi­um ablei­tet. Aber nein, unmög­lich! Wann hät­te es jemals Bestre­bun­gen gege­ben, „Sys­tem­re­le­van­te“ Medi­en unter einem staat­li­chen Gewächs­haus zu hal­ten! (Psst, gab’s doch schon: lesen Sie mal hier und hier.)

„Vie­le Öko­no­men ver­mu­ten inzwi­schen, dass der gemes­se­ne Fort­schritt (die Pro­duk­ti­vi­tät) auch des­halb lahmt, weil auf vie­len Märk­ten die Inten­si­tät des Wett­be­werbs abnimmt. Wie hält man den Fort­schritt unter die­sen Bedin­gun­gen am Laufen?“ 

Die Inten­si­tät des Wett­be­werbs nimmt ab, weil Sub­ven­tio­nen lang­fris­tig ver­hin­dern, dass sich funk­tio­nie­ren­de Märk­te über­haupt bil­den kön­nen! Und wie möch­te Herr Mül­ler den Fort­schritt ans Lau­fen krie­gen? Mit wei­te­ren Sub­ven­tio­nen und mit noch stär­ke­rer staat­li­cher Regu­lie­rung? Das ist ein Zir­kel­schluss, der einem Volks­wirt eigent­lich pein­lich sein sollte.

„Durch die Digi­ta­li­sie­rung wird Wis­sen zuneh­mend unab­hän­gig vom Men­schen verfüg‑, kopier- und ver­breit­bar. Woher aber kom­men künf­tig die Ein­kom­men, wenn Wis­sen und Kön­nen dank Digi­ta­li­sie­rung frei ver­füg­bar sind? Um was machen die Leu­te, die durch den Wan­del zum imma­te­ri­el­len Kapi­ta­lis­mus ihren Job verlieren?“

Wenn Wis­sen nicht dazu führt, Urteils­kraft aus­zu­bil­den, ist es wert­los. Die Wiki­pe­dia-Sei­te von Abra­ham Lin­coln fin­den zu kön­nen und vor­zu­le­sen ist nicht das­sel­be, wie über die Zusam­men­hän­ge und Akteu­re des ame­ri­ka­ni­schen Bür­ger­krie­ges eine mehr­stün­di­ge Debat­te zu füh­ren. Und „Kön­nen“, lie­ber Herr Mül­ler, ist noch­mal was ganz ande­res. Wer behaup­tet, „Kön­nen“ sei Dank Digi­ta­li­sie­rung frei ver­füg­bar, macht sich lächer­lich. Und was soll bit­te immer die­ses ängst­li­che Gere­de vom Job­ver­lust? Noch in den 50er Jah­ren des letz­ten Jahr­hun­derts waren gan­ze Heer­scha­ren von Schau­er­leu­ten in den Häfen Euro­pas damit befasst, Schif­fe von Hand zu ent­la­den. Die­se Jobs kom­men dank der Con­tai­ner­schiff­fahrt nie wie­der. Robo­ter, einst Gewerk­schaft­lers Alb­traum, schaf­fen mehr Arbeits­plät­ze, als sie über­flüs­sig machen. War­um soll­te das in der Digi­ta­li­sie­rung anders sein? Das neue Märk­te auch neue Beru­fe her­vor­brin­gen, ist evi­dent. In der IT-Bran­che arbei­ten 2018 Deutsch­land­weit 925.000 Beschäf­tig­te. Die Zahl der Jobs in die­sem Sek­tor hat sich in zehn Jah­ren fast ver­dop­pelt. Der imma­te­ri­el­le Kapi­ta­lis­mus hat also durch­aus Vor­tei­le und funk­tio­niert – wenn man ihn in Ruhe lässt.

„Auch Ener­gie dürf­te immer bil­li­ger wer­den. Denn ein immer grö­ße­rer Teil der Ener­gie­ver­sor­gung basiert auf Son­ne und Wind, auf frei­en Gütern also, die kei­nen Preis haben, wes­halb schon heu­te der Groß­han­dels­preis an der Strom­bör­se an win­di­gen Son­nen­ta­gen abschmiert.“

Also Herr Mül­ler, jetzt ent­täu­schen Sie mich aber wirk­lich! Denn dass Ener­gie bei uns immer bil­li­ger wer­den „dürf­te“, ist ein Mär­chen. Dafür sor­gen staat­li­che Regu­lie­rung und das EEG mit dop­pelt aus­ge­schenk­ten Sub­ven­tio­nen – die einen für den Öko­strom, die ande­ren für die fos­si­le Reser­ve, falls Son­ne und Wind nicht ver­füg­bar sind. Und was den feh­len­den Preis angeht, trifft dies nur für den Ener­gie­trä­ger selbst zu, nicht für die Anla­ge, die die Ener­gie ein­sam­melt. Das gilt übri­gens streng genom­men auch für das Koh­le­flöz, das eben­falls kei­ne Rech­nung schickt. Der Null­preis an der Bör­se übri­gens, der sogar des Öfte­ren ein „Minus­preis“ ist, bil­det die Kos­ten ab, die wir beim Ver­schen­ken von über­flüs­si­gem Strom haben, ist also öko­no­misch kein Grund zur Freu­de. Null­preis heißt hier letzt­lich nichts ande­res als Null­be­darf – ein funk­tio­nie­ren­der Markt erzeugt sol­che Zustän­de nicht. Aber viel­leicht soll­ten wir hier den Begriff der Grenz­kos­ten mal wie­der ins Spiel brin­gen, denn wenn kein Bedarf am pro­du­zier­ten Strom besteht und wir die­sen man­gels Tech­nik auch nicht sinn­voll spei­chern kön­nen – außer man nutzt die rhe­to­ri­schen Spei­cher von Frau Baer­bock – kom­men die Grenz­kos­ten schnell wie­der run­ter von ihrer grü­nen Null, weil die Ent­sor­gung des zu viel pro­du­zier­ten Stroms eben teu­er wer­den kann. Und wäh­rend die Sub­ven­ti­ons­ge­pu­der­te euro­päi­sche Land­wirt­schaft bis 2007 noch stoff­li­che „But­ter­ber­ge“ und „Milch­se­en“ vor­wei­sen konn­te, macht sich der am Markt vor­bei pro­du­zier­te Öko-Strom nur als Schwar­zes Loch in den Kas­sen sei­ner Ver­brau­cher bemerkbar.

Die großen Marx’schen Umbrüche

Doch kom­men wir zu den „gro­ßen Umbrü­chen“ zurück, die früh­zei­tig zu erken­nen Mül­lers Cre­do aus der Betrach­tung der Bedeu­tung von Marx für die Gegen­wart und Zukunft ist. Die Markt­wirt­schaft – Marx wür­de von Kapi­ta­lis­mus spre­chen – ist tat­säch­lich in einem bekla­gens­wer­ten Zustand, ganz beson­ders hier in Deutsch­land. Das fällt nur des­halb nicht all­ge­mein auf, weil sich momen­tan alles auf wun­der­sa­me Wei­se zuguns­ten der deut­schen Wirt­schaft zu fügen scheint. Doch das ist nur die Ober­flä­che, unter der sich eine Men­ge gigan­ti­scher Risi­ken immer wei­ter auf­schau­kelt. Der Zustand unse­rer Wäh­rung ist da nur ein Sym­ptom. Doch es waren die Staa­ten, die ent­schie­den, Ban­ken zu ret­ten und Staats­bank­rot­te mit Bürg­schaf­ten zuzu­kleis­tern. Der Inter­ven­ti­on der Staa­ten ist es geschul­det, dass wir heu­te in einer nie dage­we­se­nen Null­zins-Pha­se fest­ste­cken. Unser Finanz­mi­nis­ter ist es, der sich dar­über freu­en darf, dass die Ren­di­te von deut­schen Staats­an­lei­hen mitt­ler­wei­le nega­tiv ist und der Gläu­bi­ger dem Schuld­ner noch Geld oben­drauf geben muss. In Wirk­lich­keit gibt es seit Jahr­zehn­ten und in vie­len Berei­chen den Trend, durch staat­li­chen Inter­ven­tio­nis­mus mehr und mehr Wirt­schafts­zwei­ge und damit auch die Märk­te unter die Auf­sicht des Staa­tes zu stel­len und mit einem bun­ten Strauß an Ver­bo­ten, För­de­run­gen, Stra­fen und Sub­ven­tio­nen nur noch eine Art per­ver­sen Pseu­do-Wett­be­werb am Leben zu hal­ten. Die Staa­ten und deren han­deln­de Poli­ti­ker und Beam­te bezah­len die­se regu­la­to­ri­schen Maß­nah­men mit Wech­seln, die sie sich von den Steu­er­zah­lern quer­schrei­ben las­sen. Und das, da bin ich mir ziem­lich sicher, hät­te auch Marx nicht gefal­len. Der war so ehr­lich, sei­ne Wech­sel vom Kapi­ta­lis­ten Engels zeich­nen zu lassen.

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26 Kommentare

  1. „Es waren Lenin, Sta­lin, Mao, Pol Pot, Cas­tro und Genos­sen, die aus Marx Theo­rien blu­ti­ge Uto­pien machten …”

    Gott, wie klein­lich! Beim nächs­ten Mas­sen­mord wird alles besser.

  2. Womit hat Karl Marx das ver­dient, daß sich sovie­le neo­li­be­ra­le Rum­pel­stil­schen, incl. Kom­men­ta­tor so zu ihm ohne jeg­li­che Argu­men­te zu ihm äußern dür­fen. Es ist zum Heulen.

    • Nennt sich Mei­nungs­frei­heit, Herr Mül­ler. Gilt auch für Rum­pel­stilz­chen wie Sie und mich. Argu­men­te wur­den übri­gens genannt. Müs­sen Sie aber nicht zur Kennt­nis neh­men. Mei­nungs­frei­heit, wie gesagt. 😉

    • „Womit hat Karl Marx das ver­dient, daß sich sovie­le neo­li­be­ra­le Rum­pel­stil­schen, incl. Kom­men­ta­tor so zu ihm ohne jeg­li­che Argu­men­te zu ihm äußern dürfen. ”

      Ich wür­de mal behaup­ten, dass die über hun­dert Mil­lio­nen Todes­op­fer des Sozia­lis­mus durch­aus als Begrün­dung genü­gen soll­ten, um schlecht über den Vor­den­ker der Sozia­lis­ten zu spre­chen. Falls dies nicht genügt, kann man auch noch die viel höhe­re Zahl von Men­schen anfüh­ren, die unter der Imple­men­tie­rung des Sozia­lis­mus im Elend leb­ten. Auch könn­te man anfüh­ren, dass Marx Argu­men­ta­ti­on schon in den Prä­mis­sen falsch war. Es gab nie­mals eine kom­mu­nis­ti­sche Urhor­de – das wur­de von der Anthro­po­lo­gie wider­legt – und es schafft auch kei­nen Mehr­wert, wenn ich ein Loch aus­bud­de­le, Roger es wie­der zuschüt­tet, und wir bei­de dafür ent­lohnt wer­den. Letz­te­res müss­te laut Marx Wirt­schafts­theo­rie jedoch der Fall sein. Falls das auch nicht genügt, kann man auch noch das Ad-Homi­nem-Argu­ment anfüh­ren, dass Karl Marx, mensch­lich gese­hen, Abschaum war. Er fick­te und schwän­ger­te sei­ne geis­tig behin­der­te Haus­häl­te­rin, der er lebens­lang kei­nen Lohn zahl­te. Als die­se dann einen Sohn bekam, schmiss er sie raus, und stell­te sie erst wie­der ein, nach­dem die­ser Sohn in einem Wai­sen­haus für die Unter­schicht abge­scho­ben war. Sohn und Haus­häl­te­rin wur­den im Tes­ta­ment expli­zit von einer Erb­schaft aus­ge­schlos­sen. Die Haus­häl­te­rin wur­de von Karl Marx in schlim­me­rer Wei­se aus­ge­beu­tet, als je ein Tage­löh­ner von einem Fabrik­ar­bei­ter aus­ge­beu­tet wur­de. Fabrik­ar­bei­ter beka­men wenigs­tens Lohn. Aber Karl Marx, die­ser Heuch­ler, heu­chel­te die Unter­drück­ten zu ver­tre­ten, wäh­rend er sie aus­beu­te­te, und davon leb­te, sich bei Kapi­ta­lis­ten durch­zu­schnor­ren, um auch ja nie­mals einer ehren­wer­ten Tätig­keit nachzugehen.

      Genügt das alles nicht als Begrün­dung, Karl Marx mit­samt sei­ner Leh­re für Dreck zu hal­ten, und eben­dies auch zu äußern? Wie begrün­den Sie es, dass Sie ande­rer Mei­nung sind? Wohl­fühl­kom­mu­nis­mus, dem es egal ist, wie vie­le Men­schen­le­ben dadurch zer­stört wer­den? Und ich spre­che in der Gegen­warts­form, weil ich Sie als Beweis dafür betrach­te, dass Mar­xis­mus immer noch nicht tot ist, son­dern er lebt, und das durch ihn ver­ur­sach­te Elend noch nicht an sei­nem Ende ange­langt ist. Lenin und Sta­lin könn­te man ihren Kom­mu­nis­mus noch nach­se­hen, weil die­ses Expe­ri­ment zu deren Lebens­zeit noch nicht aus­pro­biert wor­den ist, und es ja hät­te klap­pen kön­nen. Die­se Ent­schul­di­gung haben Sie nicht. Dafür ists 100 Jah­re zu spät. So, nun gehen Sie heu­len, und betrach­ten Sie es bit­te als Zei­chen mei­ner Abscheu, dass ich Sie nicht geduzt habe. Das wäre mir zu viel Ver­trau­lich­keit gewe­sen, und ich zie­he in die­sem Fall mög­lichst gro­ßen Abstand vor.

      • Eine klei­ne Kor­rek­tur: Tage­löh­ner wur­den natür­lich von Fabrik­be­sit­zern aus­ge­beu­tet, als Letz­te­re die­sen einen Arbeits­platz gaben, den die Tage­löh­ner der Alter­na­ti­ve vor­zo­gen. Fabrik­ar­bei­ter hat­ten damit nichts zu tun.

    • Herr Mül­ler, ich emp­feh­le einen Umzug nach Vene­zue­la. Dort kön­nen Sie Ihr Mar­xis­ten­herz völ­lig unbe­schwert von der Ket­te las­sen, und den Vene­zo­la­nern end­lich ein­mal zei­gen, wie man Sozia­lis­mus rich­tig macht. 🙂

      • Cuba ist auch noch „schön” und jetzt wo Nord­ko­rea sich „öff­net” ist das auch eine Besuchs­emp­feh­lung. Süd­afri­ka wird auch von Woche zu Woche „schö­ner”.

    • Wer­ter Herr Mül­ler, ihre Kri­tik ist typisch für jeman­den, der eine Per­son, die er zwar nie per­sön­lich ken­nen­ge­lernt hat, allein auf­grund des über­lie­fer­ten Nach­las­ses ver­ehrt. (Die­se Art der unre­flek­tier­ten Ado­ra­ti­on sei ihnen unbenommen.)
      Es steht ihnen aber nicht zu ande­ren das Recht abzu­spre­chen, zu einer mög­li­cher­wei­se ande­ren Mei­nung zu kom­men. Marx war auch ein Pri­vat­mensch, des­sen Leben sehr gut recher­chiert ist. Wolf­ram Wei­mar schreibt dazu fol­gen­des: „ denn die For­schung zeigt, dass Marx nicht nur ein Mann mit chro­ni­schen Geld­pro­ble­men war, der sich als aggres­si­ver Schma­rot­zer auf Kos­ten von Fami­lie und Freun­den undank­bar durchs Leben schlug und selbst sei­ner armen Mut­ter rück­sichts­los das letz­te Wit­wen­geld ent­riss.“ … „Aus den Brie­fen und Arti­keln geht auch her­vor, dass Marx ein aus­ge­präg­ter Anti­se­mit und Ras­sist war“. Somit steht es jedem frei, die Dok­trin eines Herrn Karl Marx abzu­leh­nen und zu kritisieren.

  3. Lexy hat­te da vor­hin eine Neu­gier in mir ange­stos­sen, her­aus­fin­den zu wol­len, was für ein Typ MENSCH die­ser Karl Marx denn eigent­lich war.

    Ach, Du mei­ne Güte:

    https://www.epochtimes.de/wissen/geschichte/karl-marx-leben-auf-pump-erpresser-und-unehelicher-vater-einen-thron-will-ich-mir-auferbauen-a675304.html

    What a pie­ce of shit!

    (Manch­mal ist es bes­ser, eine Fremd­spra­che zu ver­wen­den, um unan­ge­neh­me Din­ge auszusprechen.)

    • Zum The­ma emp­feh­le ich auch das Buch (oder Hör­buch) „Marx & Engels intim” von mei­nem Freund Simon Aks­ti­nat und sei­nem Bru­der. Gespro­chen von Gisy (Engels, passt ja) und Rowohlt (Marx). Rowohlt war einer der geni­als­ten Spre­cher, die es je gab. Sei­ne Stim­me allein ist das Hör­buch wert. Die Hör­pro­be zeigt schon gut, was für ein Men­schen­schlag die bei­den Säu­len­hei­li­gen des Kom­mu­nis­mus waren, näm­lich eben­sol­che Ras­sis­ten und Kolo­nia­lis­ten wie alle ihre Zeitgenossen.
      Hier gehts zum Hörbuch

  4. Grund­sätz­lich gilt: egal, wel­ches sys­tem, wenn es kum­mul­ta­tio­nen von reich­tum und Macht zulässt, dann führt dies mit­tel und lang­fris­tig immer! ins chaos!
    unse­re macht­ha­ber und ande­re eli­ten, haben bis­her abso­lut kein inter­es­se an einer nach­hal­ti­gen wirt­schaft- und gesellschaftsform.
    die indi­vi­dua­li­tät und crea­ti­vi­tät sind die bes­ten vor­aus­set­zun­gen für fort­schritt, erfolg und zufrie­den­heit. aber!!!! die­sen trei­ben müs­sen ober­gren­zen gesetzt wer­den. dazu ist offen­sicht­lich nie­mand bereit. beson­ders ganz oben die hin­ter­män­ner der noten­ban­ken und ver­fech­ter des schuld­geld­sys­tems. (das bedin­gungs­lo­se grund­ein­kom­men ist kei­ne lösung!)

    • „Grund­sätz­lich gilt: egal, wel­ches sys­tem, wenn es kum­mul­ta­tio­nen von reich­tum und Macht zulässt, dann führt dies mit­tel und lang­fris­tig immer! ins chaos!”

      War­um dies? Begrün­de. Du klingst wie jemand, der ger­ne in einer Wagen­burg leben wür­de, weil er meint, dort wären lau­ter glück­li­che Men­schen, die im Ein­klang mit sich und der Welt leben. Nichts gegen Wagen­bur­gen. Argu­men­tierst Du als nächs­tes für Frei­wirt­schaft, nicht rea­li­sie­rend, dass der Euro bereits Eigen­schaf­ten von Sil­vi­os Frei­geld hat, und er dadurch nicht bes­ser wurde?

      „unse­re macht­ha­ber und ande­re eli­ten, haben bis­her abso­lut kein inter­es­se an einer nach­hal­ti­gen wirt­schaft- und gesellschaftsform.”

      Immer die­ser her­um­me­ckern­de Obrig­keits­glau­be. Was haben die Eli­ten mit der Wirt­schafts- und Gesell­schafts­form zu tun? Sind die etwa dafür ver­ant­wort­lich, die Gesell­schaft zu for­men? Falls ja, bist Du sicher­lich dafür, dass hof­fent­lich bald der größ­te Füh­rer aller Zei­ten die Macht erlangt, und er die Mensch­heit in sei­nen Hän­den wie Wachs formt. Mit abso­lu­ter Macht aus­ge­stat­te­te Füh­rer kön­nen das viel bes­ser als eine Hor­de von Poli­ti­kern und Banks­tern, die sich gegen­sei­tig im Weg sind. Und falls nein, war­um willst Du, dass die mehr tun, als aktu­ell, und nicht weni­ger? Man müss­te sich doch wün­schen, dass Eli­ten, mit denen man unzu­frie­den ist, so weit in den Hin­ter­grund tre­ten, dass man ihre Exis­tenz gar nicht mehr bemerkt. Statt­des­sen willst Du Obergrenzen.

      Grö­ßen­wahn ists.

  5. Carl Schurz, ein Zeit­ge­nos­se von Marx, notier­te einst: „Was Marx sag­te, war in der Tat gehalt­reich, logisch und klar. Aber nie­mals habe ich einen Men­schen gese­hen von so ver­let­zen­der, uner­träg­li­cher Arro­ganz des Auf­tre­tens.” Natür­lich kann­te Schurz nicht die real­exis­tie­ren­den Umset­zungs­ver­su­che von Marx logi­schen und kla­ren Ergüs­sen. Wie sag­te noch Bill War­ner „Wenn die Theo­rie nicht zur Rea­li­tät passt, dann ist die Theo­rie falsch“. Die­se Wahr­heit könn­te man auch so man­chem wirt­schafts­po­li­ti­schen Jour­na­lis­ten ins Stamm­buch schreiben.

  6. Ab jetzt wird´s Irre…

    Die DDR wur­de „gestürzt”, alles soll­te bes­ser wer­den und nun geht es wie­der mit gro­ßen Schrit­ten zurück.
    Ich ver­ste­he es nicht und auch nicht das es so Wie­der­stands­los hin­ge­nom­men wird… sind denn alle nur noch bekloppt?

  7. Kom­pli­ment: so schnell auf die­sen Arti­kel reagiert. Mir ist erst mal die Spu­cke weg­ge­blie­ben bei so viel ideo­lo­gi­scher „Marx­wirt­schaft”, Sys­tem- und Geld­po­li­tik in einen Topf, schnell mal geschüt­telt, etwas grün gar­niert und fertig…

    • Dabei hab ich sogar noch recht lan­ge gebracht um zu ver­dau­en, dass ein VOLKSWIRTSCHAFTLER so denkt! Im Grund bin ich immer noch nicht drü­ber weg.

      • Wes Brot ich ess, des Lied ich sing. 

        Gibts irgend­ei­ne nicht durch Steu­ern finan­zier­te Ein­kom­mens­quel­le, über die Mas­se der VWLer ihr Leben bestrei­ten kön­nen? Bücher schrei­ben zählt nicht, weil die­je­ni­gen Bücher, die eine gewis­se Auf­la­ge errei­chen, von hoch­ran­gi­gen Exper­ten geschrie­ben wur­den, die in den 30 Jah­ren, denen es bedurf­te, um zu einem hoch­ran­gi­gen Exper­ten zu wer­den, ver­hun­gert wären, hät­ten sie kei­ne Steu­ern kassiert.

        Mil­ton Fried­man schrieb, bevor er vom Ver­kauf sei­ner Bücher leben konn­te, auch nur Abs­trak­tes zur Preis­theo­rie, mit dem er nie­man­dem auf die Füße trat. Erst nach­dem er durch den Ver­kauf sei­ner Bücher unab­hän­gig von sei­nem Lehr­stuhl wur­de, äußer­te er sich öffent­lich in der Wei­se, wie man ihn kennt. Sei­ne Schrif­ten, in denen er sich für die kom­plet­te Abschaf­fung des Wohl­fahrts­staats, des staat­li­chen Bil­dungs­sek­tors, der Zugangs­be­schrän­kun­gen zum Medi­zin­sek­tor, und so wei­ter ein­setz­te, kamen erst, nach­dem er mehr Geld mit Büchern als mit sei­nem Lehr­stuhl ver­dien­te. Davor hät­te er den Groß­teil des­sen, wofür er uns in Erin­ne­rung geblie­ben ist, über­haupt nicht äußern kön­nen. Ich hab mei­ne Argu­men­ta­ti­on, wes­halb alle Dro­gen aus­nahms­los und ohne jede Ein­schrän­kung lega­li­siert gehö­ren, prak­tisch 1:1 von ihm über­nom­men, und Mil­ton Fried­man hielt das für eine kon­ser­va­ti­ve Posi­ti­on. Sowas kann man als ein­fa­cher Staats­an­ge­stell­ter nicht öffent­lich sagen.

        Genau so wirds den meis­ten VWLern gehen, nur mit dem Unter­schied, dass es heu­te weni­ger Frei­heit von Zwang gibt, als zu Mil­ton Fried­mans Zeiten.

  8. Habe nun Stund’ um Stund’ gewar­tet, um end­lich von ech­ten Mar­xis­ten eine Replik auf Dei­nen Arti­kel lesen zu dür­fen. Fehl­an­zei­ge. Sind Mar­xis­ten etwa aus­ge­stor­ben, oder sind die­se alters­be­dingt ein­fach nicht mehr internetgängig?

    Roger, Du hät­test viel­leicht doch lie­ber etwas über einen toten Hund schrei­ben sol­len („Chi­co­li­to fore­ver” – *schluchz*)… das hät­te Dir garan­tiert die Hüt­te voll­ge­ram­melt mit Lese­rIN­NEN­bei­trä­gen. ;-P

    • Ach…und die Rest­kom­mu­nis­ten sind alle mit den Vor­be­rei­tun­gen zum 1. Mai beschäf­tigt. Es müs­sen Pali-Feu­del gebü­gelt, Pflas­ter­stei­ne aus­ge­gra­ben und güns­ti­ge Tank­stel­len für die Fül­lung der Mol­lis gefun­den wer­den. Heu­te ist hei­li­ge Nacht und mor­gen mar­xis­ti­sche Weihnacht.

  9. Ich hab heut noch nicht genug gesof­fen, um Karl Marx zu ertra­gen. Es ist schon erschre­ckend, wie aber auch alles von die­sen Irren unter­wan­dert wird. Die ZEIT ist längst nicht mehr ein­fach links. Marx dies, Marx das. 

    Die Ent­schul­di­gun­gen sind auch uner­träg­lich. Nein, er wur­de nicht falsch ver­stan­den. Er hat unzäh­li­ge Brie­fe geschrie­ben im Bestre­ben, jeden erdenk­li­chen Kon­flikt nach Kräf­ten zu einem Blut­bad hoch­zu­jaz­zen. Sei­ne „Theo­rie” ist dumm und war es damals schon. Wer meint, dass dem Durs­ti­gen Was­ser mehr wert sei, wenn Arbeit in das Was­ser gesteckt wur­de, ist dumm. Die Schluss­fol­ge­run­gen sind auch alle erfolg­reich geschei­tert. Toll.

    • Also ich weiß, dass der Text sich auf einen Arti­kel im Spie­gel bezieht. Die Bemer­kung zur ZEIT ist nur ein Schlen­ker. Die sind total durch. Zwi­schen ZEIT online und Sta­lin passt kaum noch ein Blatt Papier.

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