Zur Eröff­nung der mut­maß­lich vor­letz­ten IAA in Frank­furt gab Green­peace-Ver­kehrs­ex­perte Tobias Austrup dem DLF ein Inter­view, in welchem er eine „radikal andere Ver­kehrs­po­li­tik“ und die Mobi­li­täts­wende for­derte. Konkret monierte er, dass gerade mal ein Viertel der gezeig­ten Modelle Elek­tro­au­tos seien. Ich halte das ja – ange­sichts des gerin­gen Markt­an­teils – schon für ziem­lich viel, aber Austrup fordert ja den „schnel­len radi­ka­len Wandel“ und das ist er zwei­fels­frei nicht. DLF-Mode­ra­tor Hein­lein wendet ein, dass die Kunden eben lieber weiter Diesel und Ben­zi­ner kaufen wollten und dass man dies den Kon­zer­nen ja kaum vor­wer­fen könne. Aus­trups Antwort ist es wert, in künf­ti­gen Mar­ke­ting-Hand­bü­chern als Bei­spiel für abso­lu­tes Unver­ständ­nis der Kom­ple­xi­tät mensch­li­cher Ent­schei­dun­gen zu dienen.

Gucken wir uns die Werbe-Budgets an. Da sehen wir: Bei­spiels­weise das Drei-Liter-Auto, was VW vor vielen Jahren schon ent­wi­ckelt hat, das ist prak­tisch nie bewor­ben worden. Die ganzen Werbe-Budgets gehen in die Werbung für Sprit schlu­ckende SUVs. Da wird auch ein Markt gemacht. Da ist es nicht so, dass der Kunde im luft­lee­ren Raum agiert. Die Auto-Kon­zerne haben ein großes Inter­esse daran, diese SUVs zu ver­kau­fen. Damit lassen sich höhere Margen erzie­len. Und ent­spre­chend werden sie auch gekauft. Das ist nicht allein der Kun­den­wille. Dieser Kun­den­wille ist erzeugt und gelenkt.“

Erzeugt und gelenkt also. Bedeu­tet nach Aus­trups Ver­ständ­nis, wenn die Auto­bauer nur mehr Geld in die Werbung für Elek­tro­au­tos stecken würden, gingen die Ver­käufe in diesem Segment durch die Decke. Das heißt aber auch, Austrup hält die Auto­kun­den für lenk­bare Zombies ohne eigenen Willen, denen man die rich­ti­gen Ent­schei­dun­gen einfach nur ein­bla­sen muss, damit sie „das Rich­tige“ tun. Mit dieser Meinung steht er natür­lich nicht allein! Das ist ziem­lich genau die geis­tige Basis all der grünen Welt­ver­bes­se­rer, die sich für Exper­ten in Sachen Lebens­füh­rung für jeden ein­zel­nen Bürger halten.

Immer wenn man Ver­satz­stü­cke hört wie „unsere Politik besser erklä­ren“ oder „die Men­schen mit­neh­men“, spricht da ein ent­täusch­ter Welt­ver­bes­se­rer, dessen Kopf-Utopia mit der mensch­li­chen Rea­li­tät kol­li­diert ist. In der Politik heißt es dann regel­mä­ßig „Pech für die Rea­li­tät“. Auto­käu­fer sieht Austrup als eine Art dummer, lenk­bare Ver­brau­cher, denen man die rich­tige Ent­schei­dung durch ein Streich­kon­zert an Werbung nur geschickt ein­pflan­zen muss. Der Gedanke, dass die Leute selbst am besten wissen könnten, was gut und schlecht für sie ist, blitzt ihm erst gar nicht durch die Birne.

Mobilitätswende früher und heute

Können Sie sich noch daran erin­nern, viel­leicht aus dem Geschichts­un­ter­richt, welche Anstren­gun­gen die Regie­run­gen zu Beginn des 20. Jahr­hun­derts unter­neh­men mussten, um den Men­schen das Auto schmack­haft zu machen? All die Kauf­prä­mien und Abwrack­prä­mien für Pferde und Kut­schen, das sub­ven­tio­nierte Benzin, die Fahr­spu­ren nur für Autos…und all das nur, weil die Leute partout nicht von ihren Pferden lassen wollten? Nein? Das mag daran liegen, dass es all das nicht gab. Das Auto setzte sich durch, ohne dass der Staat ein­grei­fen musste. Es war einfach besser, prak­ti­scher, aus­dau­ern­der und zuver­läs­si­ger als das Pferd, das seinen Platz räumen musste und fortan als Objekt nost­al­gi­scher Tier­liebe ein weitaus bes­se­res Los hat.

Was der Staat unter­nahm, war, die Umstel­lung mit Geset­zen zu beglei­ten und den wach­sen­den Indi­vi­du­al­ver­kehr in geord­nete Bahnen zu lenken, zum Bei­spiel durch Infra­struk­tur­pro­jekte. Gegen solche Maß­nah­men ist auch in Sachen E‑Mobilität nichts ein­zu­wen­den, etwa bei der Lade-Infra­struk­tur. Dazu gehört nicht, den Kunden vor­zu­schrei­ben, was sie kaufen sollen. Eine ver­pflich­tende Quote für E‑Autos, wie etwa in China, ist eine ver­lo­ckende Sache für die Politik, die am liebs­ten alles quo­tie­ren möchte. In China wird die Quote übri­gens mit mas­si­ven Sub­ven­tio­nen erkauft, was zu einem Stroh­feuer an E‑Auto-Star­tups führte, weil jeder etwas von der frei­gie­big ver­teil­ten Staats­kohle abhaben wollte. Fast 500 Her­stel­ler gab es im Reich der Mitte, die nun, da die Sub­ven­tio­nen wieder zurück­ge­fah­ren werden, rei­hen­weise das Hand­tuch werfen. Die Kunden, die die hoch­sub­ven­tio­nier­ten E‑Autos kauften, stehen dann natür­lich blöd da. Das Ganze ist also nichts als ein Para­de­bei­spiel von Plan­wirt­schaft und staat­li­cher Lenkung und wann hat man je davon gehört, dass so etwas gut ausging?

Inter­es­sant ist in diesem Zusam­men­hang die emo­tio­na­li­sierte Debatte um die belieb­ten SUV-Modelle mit Ver­bren­nungs­mo­tor, die heute das Feind­bild schlecht­hin für die Kli­ma­ak­ti­vis­ten sind. Stra­ßen­pan­zer, schwer, Ver­schwen­dung von Res­sour­cen und Platz, Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer…die Vor­würfe sind immer die­sel­ben. Wenn jedoch berich­tet wird, dass das chinesisch/deutsche Elektro-Modell „Byton“ 2020 auf den deut­schen Markt kommt, sucht man ver­geb­lich nach kri­ti­schen Stimmen bezüg­lich der Tat­sa­che, dass es sich dabei aus­ge­rech­net um einen aus­ge­wach­se­nen SUV mit über 2 Tonnen Leer­ge­wicht handelt, auf den sämt­li­che SUV-Vor­ur­teile natür­lich eben­falls zutref­fen.

Der Platz­ver­brauch in der Innen­stadt – ein gern ver­wen­de­tes Argu­ment gegen große Autos – ist für den Byton nicht gerin­ger als für einen Audi Q7. Auch der ver­gleichs­weise güns­tige Preis, der nur durch die sehr viel gerin­ge­ren Arbeits­kos­ten in Fernost dar­stell­bar ist, ist kein Anlass für Kritik. Die Arbeits­be­din­gun­gen bei Foxconn mögen als Auf­re­ger taugen, aber Apple ist ja kein Player bei der Ver­kehrs­wende. Was in chi­ne­si­schen Werken für Akkus oder E‑Autos geschieht, geht dann schon in Ordnung, weil es einer höheren Sache dient. Erin­nern Sie sich noch an die Stelle mit dem Split­ter und dem Balken bei Mat­thäus (7,3)?

Herr Austrup erklärt die Marktwirtschaft

Wir haben riesige Sub­ven­tio­nen, die auch gerade in Sprit fres­sende Autos rein­ge­hen. Wenn wir uns anschauen, wie Dienst­wa­gen besteu­ert werden, dass Diesel deut­lich gerin­ger besteu­ert wird als Benzin – dort sieht man Anreiz­struk­tu­ren, die von den Ver­kehrs­mi­nis­tern der letzten Jahre geschaf­fen wurden und erhal­ten wurden, die dazu führen, dass wir wei­ter­hin Autos haben, die viel zu viel Sprit ver­brau­chen, dass wir bei der Elek­tro­mo­bi­li­tät viel zu langsam vor­an­kom­men. Da haben Kon­zerne und Politik gemein­sam versagt und uns dieses Kli­ma­pro­blem ein­ge­brockt, und das muss drin­gend geän­dert werden. Die kleinen leich­ten Elek­tro­au­tos müssen in die Masse rein­kom­men. Das muss in den großen Markt kommen. Und natür­lich ist es Aufgabe der Auto-Kon­zerne, ein Geschäfts­mo­dell für die Zukunft zu ent­wi­ckeln, aber das ist, glaube ich, ziem­lich klar, dass das nicht mehr allein der Verkauf von Autos sein kann, von Stück­zahl, sondern dass sie sich viel mehr in Rich­tung Mobi­li­täts­dienst­leis­tung wei­ter­ent­wi­ckeln müssen. Das Modell eines klas­si­schen Indus­trie-Kon­zerns lässt sich, glaube ich, nicht in die Zukunft über­tra­gen.“

Offene Türen ein­ren­nen, Leis­tungs­klasse! Ein Auto kann beides sein, wie eine Uhr am Hand­ge­lenk einer Ber­li­ner Staats­se­kre­tä­rin.

Wo soll man ange­sichts dieser Zur­schau­stel­lung von Unkennt­nis anfan­gen? Die Besteue­rung von Dienst­wa­gen hat nichts mit deren Ver­brauch zu tun. Die Attrak­ti­vi­tät ist aber an ein bestimm­tes Preis­seg­ment gebun­den, weil der Vorteil als geld­werte Leis­tung ange­rech­net wird. In dem Preis-Segment tummeln sich übri­gens auch die meisten Elek­tro­au­tos und wenn die dennoch sel­te­ner als Dienst­wa­gen ver­wen­det werden, ist dies eher ein wei­te­res Indiz für deren man­gelnde All­tags­taug­lich­keit bzw. für die fal­schen Vor­stel­lun­gen, die sich Austrup von der typi­schen Ver­wen­dung eines Dienst­wa­gens macht. Das Diesel gerin­ger besteu­ert wird als Benzin, hat seine Ursache übri­gens darin, dass fast der gesamte Güter­ver­kehr der „letzten Meile“ mit Diesel abge­wi­ckelt werden muss. Aber ich bin sicher, dass nach dem­nächst flä­chen­de­cken­den Fahr­ver­bo­ten auch hier kräftig „nach­re­gu­liert“ wird, was neben dem sta­tio­nä­ren Ein­zel­han­del und Lebens­mit­tel­dis­coun­tern auch Amazon, Zalando und DHL zu spüren bekom­men werden – was soll da schon schief gehen!

Leicht, billig, Reichweite

Wer jetzt kein Auto hat, braucht keins mehr.

Leicht, billig, Reich­weite – das sind die drei Prä­mis­sen der Elek­tro­mo­bi­li­tät. Man kann aber immer nur zwei Merk­male auf einmal haben. Die Vor­stel­lung, kleine, leichte E‑Autos auf den Markt zu bekom­men, die dann auch noch billig sind, ist ein Mythos. Und das wird so bleiben, auch wenn es hier und da sicher noch Ver­bes­se­rungs­mög­lich­kei­ten gibt. Die Ener­gie­dichte der Li-Akkus ist kaum noch zu stei­gern, schließ­lich ver­wen­den wir – ver­ein­facht gespro­chen – mit Lithium schon das zweit­leich­teste Element zur Spei­che­rung von Elek­tro­nen, welches zum Glück ein Metall ist. E‑Autos mit Akku sind also trotz des feh­len­den mas­si­ven Ver­bren­nungs­mo­tors sehr schwer und das wird auch so bleiben.

Die Her­stel­ler der heu­ti­gen E‑Autos sind, mal abge­se­hen von Exoten wie Tesla, sehr erfah­ren in der Opti­mie­rung von Abläu­fen und in der effi­zi­en­ten Mas­sen­fer­ti­gung. Wenn also ein Renault Zoe, ein in Deutsch­land sehr belieb­ter elek­tri­scher Kleinst­wa­gen, in mini­ma­ler Aus­stat­tung (mit Akku) 30.000 Euro kostet, während der kleinste Ben­zi­ner der­sel­ben Marke für ein Drittel des Preises zu haben ist, liegt das kaum an Kin­der­krank­hei­ten oder feh­len­den Stück­zah­len. Wenn das also das neue „Ein­stiegs­seg­ment“ sein soll, schnei­det das breite Berufs­grup­pen sehr sicher von indi­vi­du­el­ler, selbst­be­stimm­ter Mobi­li­tät ab. Aber denen bleibt natür­lich noch die Mög­lich­keit, auf Pferd und Esel umzu­stei­gen…

Ich kenne eine ganze Menge Leute, die zwar in Berufs­grup­pen tätig sind, denen die Politik bei jeder Gele­gen­heit Honig ums Maul schmiert (Pflege, Polizei, Feu­er­wehr, medi­zi­ni­scher Dienst…), die sich solche Autos jedoch schlicht nicht leisten können. Finan­zi­ell nicht und nicht mit einem Ein­satz­pro­fil, das häufig ver­langt, dass man sich schon wieder auf den Weg zum nächs­ten Notfall macht, kaum ist man von dem vor­he­ri­gen nach Hause gekom­men. Ich freue mich dann schon auf die Fens­ter­re­den zur Weih­nacht oder Neujahr von Kanz­le­rin und Prä­si­dent, wenn sie das Enga­ge­ment dieser Berufs­grup­pen wieder über den grünen Klee loben.

Allmende statt Eigentum

Wohin die Reise letzt­lich gehen soll, zeigt Aus­trups Zitat weiter oben sehr deut­lich. „Neue Mobi­li­täts­kon­zepte“ bedeu­tet nichts anderes, als Miete statt Eigen­tum. Um die wahren Kosten zu ver­schlei­ern und zu ver­hin­dern, dass sol­vente Leute in Massen dazu über­ge­hen, sich E‑Autos zuzu­le­gen – und jeder Strom­ver­sor­ger betet jeden Ver­sor­gungs­tag zur hei­li­gen Elek­tro­ma­gni­fi­zenz, dass die Netze halten, wenn ein neuer Tesla mit Schnella­de­sta­tion in der Gegend auf­taucht – argu­men­tiert man mit der Nut­zungs­in­ten­si­tät und sagt, die Autos stünden ja ohnehin die meiste Zeit nur herum. Warum also nicht Sharing-Systeme und Pay-as-you-go-Kon­zepte mit schi­cker App fördern, statt Autos wirk­lich noch zu kaufen, wenn die ohnehin uner­schwing­lich werden? Ist Ihnen eigent­lich schon auf­ge­fal­len, dass Ihr Bett auch die meiste Zeit des Tages unge­nutzt her­um­steht? Genau wie Ihre Küche, Ihr Bad? Da werden sich doch sicher Sharing-Kon­zepte finden lassen…

Ich habe prin­zi­pi­ell nichts dagegen, aber die Neben­wir­kun­gen sollte man schon im Auge behal­ten. Da sind zunächst die typi­schen Pro­bleme der All­mende, also jener Güter und Werte, die eher einer anony­men „All­ge­mein­heit“ gehören und keinem kon­kre­ten Besit­zer zuge­ord­net sind. Das ist zwar bei Car­sha­ring oder den aktuell so belieb­ten E‑Rollern streng genom­men nicht der Fall, weil die schon noch jeman­dem gehören. Aber die Nutzung berei­tet die­sel­ben Pro­bleme, die auch die All­mende hat. Was schein­bar nie­man­dem gehört, wird behan­delt, als gehöre es tat­säch­lich nie­man­dem. Die E‑Roller in unseren Innen­städ­ten leben im Schnitt einen Monat, diverse gerade erst ein­ge­führte Car­sha­ring-Pro­jekte in Deutsch­land geben schon wieder auf.

Car­sha­ring funk­tio­niert einfach nicht. Die Autos werden rück­sichts­los behan­delt, ver­dreckt, beschä­digt, irgendwo abge­stellt. Viele Men­schen kümmern sich eben nicht um Sachen, die nicht ihre eigenen sind. Unser Aufwand ist viel zu hoch.“ So wird ein Flot­ten­ma­na­ger in der FAZ zitiert.

Viel­leicht wird das ganze ja besser, wenn erst der „neue Mensch“ fertig erzogen ist, von dem grüne und linke Welt­ver­bes­se­rer träumen? Ich würde nicht damit rechnen. Am „Mate­rial Mensch“ sind schon Marx, Engels, Lenin, Stalin und Castro geschei­tert. Was werden da wohl Hof­rei­ter, Baer­bock und Kipping errei­chen?

Auf dem Weg in die voll­stän­dige Elek­tro­mo­bi­li­tät hat man also die Wahl, in die All­mende-Falle, die Netz­last-Falle oder die Ver­ar­mungs­falle zu laufen. Und es lauert ein wei­te­res Problem, das alle anderen in den Schat­ten stellt.

Kollektivismus statt Individualismus

Mieten statt kaufen – das ist ein Trend, der nicht nur in der Mobi­li­tät zu erken­nen ist. Die Anreize des Staates durch Garan­tie­zah­lun­gen oder Sub­ven­tio­nen zielen nicht auf das erlan­gen von Eigen­tum und dessen Schutz, sondern auf die Siche­rung kon­su­mis­ti­scher Mini­mal­stan­dards. Dieser Aspekt kommt zum Bei­spiel bei der Dis­kus­sion des BGE (Bedin­gungs­lo­ses Grund­ein­kom­men) voll­kom­men zu kurz. Wer staat­li­che Leis­tun­gen bezieht, macht sich abhän­gig von staat­li­chen Leis­tun­gen und ein BGE kann auch an Bedin­gun­gen geknüpft oder mit Auf­la­gen ver­bun­den sein. Ist man auf Miet­zu­schüsse oder eine Sozi­al­woh­nung ange­wie­sen, muss man darauf hoffen, dass der Staat die Bedin­gun­gen nicht ändert und sich durch Wohl­ver­hal­ten unsicht­bar machen.

Auch bei der Mobi­li­tät verhält es sich so. Sie wollen ein Auto oder einen E‑Roller mieten? Mal sehen, was die App dazu sagt. Oder die Behörde, bei der die Daten über ihr Ver­hal­ten, ihre Regie­rungs­kri­tik und ihre Bonität zusam­men­lau­fen. Sie wollen von A nach B fahren? Aber das sollten Sie viel­leicht gar nicht, weil in B heute eine Demo rechts­po­pu­lis­ti­scher Ele­mente statt­fin­det.

Nur über Eigen­tum können Sie unen­ge­schränkt ver­fü­gen, ein Nut­zungs­be­geh­ren kann abge­lehnt werden und man muss Ihnen dafür nicht einmal den Grund nennen. Das Sharing-Auto, in das Sie ein­stei­gen, kann ja auch ganz plötz­lich „kaputt gehen”.

Eigentum ist Freiheit

Eigen­tum ist Frei­heit. Ein Staat, der Eigen­tum garan­tiert, macht schon mal eine wich­tige Sache richtig. Gerade diese wich­tige Garan­tie steht aber in unserem Land mächtig unter Feuer. Mora­lisch ver­brämt mit höheren Zielen wird jedes Bestands­recht aus­ge­höhlt. Hat der Staat erst mal von dieser Frucht genascht, ist kein Halten mehr. Kern­kraft­werke, Koh­le­kraft­werke, Die­sel­fah­rer, Immo­bi­lien, Spar­gut­ha­ben – was glauben Sie, wo das auf­hö­ren kann? Aus­ge­rech­net vor Ihrer Tür? Unwahr­schein­lich!

Der voll­di­gi­ta­li­sierte Mensch, dem nichts mehr gehört, der wegen jeder Lebens­äu­ße­rung das unsicht­bare Plazet des Staates braucht und auf dessen Wohl­wol­len und Sub­si­dien ange­wie­sen ist, der in staat­li­chen Woh­nun­gen lebt, staat­li­che Beför­de­rungs­mit­tel nutzt, staat­lich kon­trol­lierte Infor­ma­ti­ons­wege geht und von staat­lich garan­tier­ten Medien beschallt wird, der Single ist, keine Familie mehr braucht und seine Selbst­de­fi­ni­tion anhand staat­lich geför­der­ter NGOs wahr­nimmt – kurz: das staats­un­mit­tel­bare Wesen, mit dem man schlicht alles machen kann. Ortbar, bere­chen­bar, beein­fluss­bar, akti­vier­bar – zu jeder gelenk­ten Empö­rung aber zu kaum einem eigenen Gedan­ken fähig.

Die Empö­rung über die SUVs, die trotz allen Geze­ters immer belieb­ter werden (es wird offen­bar noch nicht genug „Aktu­elle Kamera“ geschaut), soll nach dem Prinzip „teile und herr­sche“ die Auto­fah­rer spalten. Das hat bei den Diesel-Fahrern ja auch schon gut funk­tio­niert. Aber jeder, der einen Klein- oder Mit­tel­klas­se­wa­gen fährt, sollte sich im Klaren sein, dass er mit abso­lu­ter Sicher­heit der nächste sein wird. Denn der Gegner ist nicht ein Emis­si­ons­wert, ein Fahr­zeug­ge­wicht oder eine Fahr­zeug­klasse. Gegner des Kli­ma­ak­ti­vis­mus ist die indi­vi­du­elle Mobi­li­tät an sich.

Was den Grad indi­vi­du­el­ler Frei­heit angeht, sind der Besit­zer eines Corsa oder eines Bentley prin­zi­pi­ell gleich­wer­tig. Der Bentley mag teurer, beque­mer und schnel­ler sein, doch auch mit dem Corsa kann man sich prin­zi­pi­ell jeder­zeit überall hin auf den Weg machen, ohne die Regie­rung dafür um Erlaub­nis bitten zu müssen oder von einer Soft­ware abhän­gig zu sein, die in Zukunft viel­leicht bei nied­ri­gem Sozi­al­punk­te­stand sagt: „Nicht du. Nicht heute. Nicht dorthin. Zur Demo „Kampf gegen Irgend­was” holt dich ein Bus ab.“ Wie gesagt: Eigen­tum ist Frei­heit. Eine „Mobi­li­täts­wende”, die das zu unter­mi­nie­ren ver­sucht, führt in die Unfrei­heit.

15 Kommentare

  1. Klima? Diesel? Auto klauen? Greta? War da was? Oder Wich­tig­tue­rei von Welt­ret­tern?

    Ist mir egal. Ich fahre Auto, wenn es sein muss und es muss sein. Diesel selbst­ver­ständ­lich. Elektro hat auch was, ganz ehrlich. Weniger Mief in der Stadt und in der Tief­ga­rage. Das ist aber auch das einzige Argu­ment für’s E‑Auto, das zieht. Alle anderen sind Mumpitz. Für Reisen ist es untaug­lich, es sei denn man hat stäh­lerne Nerven und/oder viel Zeit. (Ich fahre wahl­weise beides).

    Bahn fahren? Na klar, das Seu­chen­mut­ter­schiff könnte ganz prima einen Beitrag zur Kon­trolle der Über­be­völ­ke­rung leisten, mul­ti­re­sis­ten­ter Keime sei Dank. Ist mir aber allent­hal­ben zu teuer. Eine Fahrt in der Bahn mit der Familie kostet das Vier­fa­che von der Fahrt mit einem Auto. Habe ich selber aus­ge­rech­net und da sind alle Kosten und Rabatte drin.

    Ein Termin geschäft­lich in der 650 km ent­fern­ten Stadt an einem Nach­mit­tag geht heute prima mit der Elek­tro­nik. Aber nicht, wenn man auf dem Dorf lebt. Zum Surfen und Kon­fe­rie­ren also in die Stadt. Womit? Natür­lich! Mit dem Fahrrad bei Sturm und Schnee­re­gen am besten, 50 km womög­lich. Elek­tri­sches Auto? Na klar, einmal hin und nicht zurück, weil Nach­la­de­sta­tio­nen alle besetzt oder nicht vor­han­den. Oder ist es ein Kon­gress? Na dann selbst­ver­ständ­lich mit dem Flieger! Den einen Tag hin, den andern zurück. Auto? 12 Stunden Fahrt (hin und rück) und dann noch gefühlt tau­sende Bau­stel­len und Staus? Wer ver­bie­tet mir den sowas wie ein geschäft­li­cher Kon­gress? Ist übri­gens auch noch güns­ti­ger als die Bahn, die eben­falls 12 Stunden braucht für hin und rück. Trans­ra­pid könnte ja ein Kom­pro­miss sein. Schnell und ener­gie­güns­tig. Ist aber vor­läu­fig gestor­ben. Warum? Wegen der Politik!

    Wie war das doch gleich? Wir retten die Welt indem wir unsere Indus­trie abschaf­fen und unsere 2% von den 3% der welt­wei­ten CO2-Emis­sio­nen ein­spa­ren? Das geht noch besser. Alle wandern ins Ausland aus. Dann ist Deutsch­land leer und kli­ma­neu­tral. Beste Idee!

    • Nein, Deutsch­land ist dann nicht leer. Hier wohnen dann, zumin­dest bis die Vorräte auf­ge­ges­sen sind und die HARTZ IV
      Quelle nicht mehr spru­delt, die gol­de­nen Immi­gran­ten. Die fahren mit gegel­ten Haar und dem AMG-Benz „vom Onkel” durch die Gegend. „Kli­ma­schutz”, Müll­tren­nung und Gen­der­ge­rech­tig­keit prak­ti­ziert dann aller­dings auch niemand mehr. Wenn die dann auch weiter geflo­hen sind, wäre es Zeit für eine Rück­kehr. Trümmer weg­schaf­fen und Wie­der­auf­bau. Wem kommt das bekannt vor?

  2. Einen Aspekt möchte ich hier noch nennen,ohne dass ich den „Anti-Auto-Ideo­lo­gen” wirk­lich bei­pflich­ten möchte,der aber dennoch für eine wie auch durch­zu­set­zende Begren­zung der Indi­vi­dual-Mobi­li­tät spricht:
    Der in Teilen der Bevöl­ke­rung gewach­sene Wohl­stand hat dazu geführt,dass es in Vielen Haus­hal­ten heute Zweit- und Dritt­au­tos gibt.Häufig werden diese auch von meh­re­ren Fami­li­en­mit­glie­dern beson­ders in schlech­ter ange­bun­de­nen Regio­nen zur Errei­chung von Arbeits­platz etc. genutzt.
    Es muss aber nicht sein,dass solche KFZ vor allem von Ehe­frauen für den täg­li­chen stoisch durch­ge­führ­ten „Mini”-Einkauf mit einem Ein­kaufs­körb­chen „bewaffnet”,genutzt werden.Ich beob­achte das regel­mäs­sig bei unserer wöchent­lich orga­ni­sier­ten Einkaufsfahrt,während meine Frau den Ein­kaufs­wa­gen füllt,damit die Vorräte für einige Tage reichen.Sehr viele der besser situ­ier­ten Men­schen schei­nen sich aber über eine bessere Orga­ni­sa­tion Ihrer Erle­di­gun­gen keine grossen Gedan­ken zu machen,man „hat es ja”,und so darf die leicht deka­dente Ehe­gat­tin alles was so anfällt,„ad hoc” erledigen,was man mit etwas Planung viel­leicht auch mal zusam­men­fas­sen könnte.Stellen Sie sich ruhig mal für eine halbe Stunde vor einen Super­markt und schauen für eine halbe Stunde zu,wie viele einen Gross­ein­kauf erle­di­gen und wie viele mit nur wenigen Teilen den Laden in kurzer Zeit ver­las­sen und sehr oft mit Autos geho­be­nen Stan­dards davonfahren!Kein Wunder,wenn auf­grund solcher „mas­sen­haf­ter” Phä­no­mene irgend­wel­che Ideo­lo­gen Ihre Gründe zu Ver­bo­ten sehen​.Es scheint auch Methode unserer feige gewor­de­nen Politik zu sein,ehemalige Entscheidungen,die heute als falsch beur­teilt werden wie die ungehemmte/unregulierte Massenmotorisierung,mit Hilfe solcher Ideo­lo­gien bzw. NGO´s zu „korrigieren”,das wäre dann auch eine Erklärung,dass solche Ein­rich­tun­gen staat­lich geför­dert werden!Offene Kom­munka­tion wäre viel­leicht wirkungsvoller,aber dann müssten „Ver­ant­wort­li­che” ja um Stim­men­ver­luste bzw. Verlust von Man­da­ten befürch­ten…

  3. Früher hab ich mit Ver­gnü­gen den „wis­sen­schaft­li­chen” Erklä­run­gen des Herrn Lesch (ohne t) auf Youtube zuge­hört. Seitdem hat er leider manchen Bock geschos­sen, will es aber nicht ein­se­hen (z.B. seine vehe­mente Leug­nung der Über­be­völ­ke­rung: „Die gibt es nicht!” kanzelt er nach einem Vortrag einen fra­gen­den Stu­den­ten ab; auch auf Youtube)
    .
    Herr Letsch (mit t) erscheint mir inzwi­schen logi­scher, prä­zi­ser, weniger ideo­lo­gisch. ergo: wis­sen­schaft­lich.
    Und der Humor kommt auch nicht zu kurz. Danke.

  4. Mein Traum­auto ist ja der gute alte Panzer, allein schon wegen des Die­sel­mo­tors. Das wird zwar mit der Park­platz­su­che schwie­rig, aber durch die Straf­frei­heit, die man als Linker und/oder Moslem genießt, durch die Walz­tech­nik wieder gut­ge­macht.

    Man muss aller­dings auf die älteren Modelle setzen. Ver­tei­di­guns­mi­nis­te­rin Anne­gret Kampf-Kar­ren­klauer hat ange­kün­digt, nur noch solar­be­trie­bene Panzer zu erwer­ben. Ihre Vor­gän­ge­rin im Amt Ursula von der Leine hat für die Nacht­ge­fechts­ruhe, im Fach­jar­gon Dun­kel­phase genannt, ange­kün­digt, auf Mut­ter­milch zu setzen. Nur so sei eine zukunfts­fä­hige, mit den Part­nern abge­stimmte, Ver­tei­di­gungs­po­litk denkbar.

  5. Sehr gut, lieber Herr Letsch. Wohin das alles führen soll, wird leider viel zu wenig dis­ku­tiert. Wie konnte ich nur glauben, dass wir die Dik­ta­tur über­wun­den hätten? Ange­sichts einer Jugend, die mit Nazi­me­tho­den gegen alle vor­ge­hen, die sie als Nazis aus­ge­macht haben, kann einem Angst und Bange werden und ich bin froh, Deutsch­land ver­las­sen zu haben. Es ist trau­rige Ironie, dass die die jungen Klima-Hüpfer ihre Frei­heit dazu miss­brau­chen, die Frei­heit ein­zu­schrän­ken, ohne zu begrei­fen, dass sie miss­braucht werden.

    ”Den Teufel spürt das Völk­chen nie,
    Und wenn er sie beim Kragen hätte.”
    (Goethe)

    Ich frage mich schon, was mich wohl erwar­tet, wenn ich dem­nächst mit meinem Diesel-SUV nach Deutsch­land fahre. Würde es Sinn machen einem jungen Kli­mafa­na­ti­ker zu erklä­ren, dass ich mit sin­ni­ger Fahr­weise und Tem­po­mat nur 8 Liter Diesel ver­brau­che, mein erstes Auto 1978, ein VW 411 mit Dop­pel­ver­ga­ser, jedoch gut 17 Liter Benzin schluckte? Ohne Kat! Inter­es­siert es so einen, dass ich mein Haus nur über einen Feldweg errei­che oder gar, dass ich über­haupt nicht bereit bin, auf meine per­sön­li­che Frei­heit zu ver­zich­ten? Eigent­lich kann ich nur hoffen, dass mich keiner von denen zu so einer Dis­kus­sion zwingt, weil ich fürchte, dass es mit einer def­ti­gen Ohr­feige für den Kli­ma­spin­ner enden würde. Gewalt ist natür­lich nie eine Lösung, aber bei den ganzen Spin­ne­reien kann mir viel­leicht mal die Hand aus­rut­schen.

    • Nur” 8 Liter Diesel, na Herr Sitter, das geht aber besser…
      Ohne Scherz jetzt: Ich würde mir ein Auto das mehr als 4–5 L Benzin auf 100 kM braucht nicht mehr kaufen.
      Voran kommt man mit einem spar­sa­men Auto nämlich auch. Eine Aus­nahme würde ich für Leute sehen die etwa einen Cam­ping­wa­gen ziehen müssen o.ä.
      Aller­dings sollte das jeder selbst wissen und ver­ant­wor­ten – gegen die Öko­dik­ta­tur bin ich auch…
      Ihre per­sön­li­che Frei­heit muss ihnen dann ein paar Euro mehr wert sein – tut es wahr­schein­lich schon.

      • Zunächst mal, werter Steve, fahre ich die Karre schon seit 15 Jahren und ich kaufe mir grund­sätz­lich nur etwas neues, wenn der Total­scha­den ein­ge­tre­ten ist. Wenn ich dann ein all­rad­ge­trie­be­nes Fahr­zeug mit genü­gend Boden­frei­heit finde, das nur 4 – 5 Liter ver­braucht, dann schlage ich zu. Ein Ben­zi­ner wird es aber ganz sicher nicht, es bleibt beim Diesel. Zu meiner per­sön­li­chen Frei­heit gehört es bspw., dass ich dort, wo mein jagen­der Nachbar sein Fleisch schießt, auf Foto­jagd gehe. Leider kann ich kein Video posten, sonst könnten Sie sich mal anschauen, wie die Wege so aus­se­hen, auf denen ich mich oft bewege. Übri­gens komme ich selten auf 300 Km im Monat. Es geht aber eigent­lich darum, dass man sich mitt­ler­weile recht­fer­ti­gen soll und dass es mit dem SUV nicht enden wird. Für ver­nünf­tige Vor­schläge bin ich immer zu haben, aber was zur Zeit abläuft, ist nahezu ohne Sinn und Ver­stand. In Sachen Umwelt­schutz gibt es sicher noch reich­lich zu tun und wenn ich an meinen dama­li­gen 411er denke, hat sich auch schon reich­lich getan. Die nun auf­kom­mende Klima(Nazi)jugend mit einem Grö­ne­meyer, die dik­tie­ren wollen, wie man zu Leben hat, jagt mir Schauer über den Rücken und mich über­kommt das Bedürf­nis, täglich ein Fass Schweröl im Garten zu ver­bren­nen.

  6. Blüten der Öko­hys­te­rie, Teil 3:
    Ist es auch Wahn­sinn, so hat es doch Methode. Hat es auch Methode, so ist es doch Wahn­sinn.
    https://​jus​t​paste​.it/​1​y​lke

    Passend dazu:
    Wollt ihr den totalen Kampf gegen „Rechts”? Jaaa! Sport­pa­last-Stim­mung bei Grö­ne­meyer ‑Konzert
    http://​apollo​-news​.net/​s​p​o​r​t​p​a​l​a​s​t​-​s​t​i​m​m​u​n​g​-​b​e​i​-​g​r​o​e​n​e​m​e​y​e​r​-​k​o​n​z​e​rt/
    „Höcke und Kalbitz erblas­sen vor Neid.”
    https://​twitter​.com/​M​M​i​e​r​s​c​h​/​s​t​a​t​u​s​/​1​1​7​2​8​1​8​5​9​1​2​4​4​2​7​1​6​1​6​?​s​=20

  7. Ver­kehrs­wende. 5G (ist das Waf­fen­tech­no­lo­gie?) machts möglich. Ameisen im Stamm haben mehr Frei­hei­ten als die Bewoh­ner des im Artikel beschrie­be­nen Staats­ap­pa­ra­tes. Wohlan…

  8. Weiter so! Man kann nicht genug davor warnen mit dem Denken und hin­ter­fra­gen auf­zu­hö­ren weil es ja angeb­lich so bequem ist!

  9. Ich habe nach­ge­dacht. Wenn doch das Klima so leicht zu beein­flus­sen ist, wenn es sich ändert, wenn man einen Obulus abdrückt, dann ist es doch sicher­lich auch zu ände­rung bereit, wenn man zeigt, wie hilfs­be­reit der Ein­zelne ist.
    Es muss doch auch so gehen: Sehen Sie sich alle die Autos an, jeweils 4 Räder und Reifen mit Abrieb. Die Mobi­li­täts­än­de­rung würde bei mir so aus­se­hen: Alle Autos mit 4 Rädern hoch besteu­ern. Autos mit 3 Rädern wieder ent­wi­ckeln. Weniger Kraft­stoff und CO2, weniger Fein­staub usw. Nach dem Krieg gabe es doch auch die 3 räd­ri­gen Autos, mit 15 PS. Das reicht doch, oder? Das sollte doch reichen, um bei den grünen Wirr­köp­fen Begeis­te­rung aus­zu­lö­sen. So kann man doch ganz dsicher das Klima beein­flus­sen. Eines fehlt noch: Bei jeder Ver­bren­nung ent­steht CO2. Das kann man nur mit keiner Ver­bren­nung bekämp­fen. Also Stoff­wech­sel bei den Grünen ein­stel­len, damit kein CO2 Aus­stoss beim Aus­at­men. Also nicht mehr atmen! Und vor allem Aus­at­men. Oder die Indus­trie, die früher Autos gebaut hat, ent­wi­ckelt und baut dann die sog. Aus­at­mungs Kata­ly­sa­to­ren. Mit Smart­zäh­ler zur Besteue­rung. Wäre das ein Vor­schlag? Das Klima wäre sicher begeis­tert.

  10. Hmm.. unser PANDA 4×4 (Benzin) ist 12 Jahre alt und läuft und läuft (wie damals der Käfer) … (wir wohnen in den süd­li­chen Alpen und brau­chen 4×4)
    Wir haben eine Pho­to­vol­taik-Anlage 6 KW und bekom­men pro Monat 100 € aus­ge­zahlt für den über­schüs­si­gen Strom (wie Anna-Lena haben wir das Netz als Spei­cher .. 21 Cent für wird für den ein­ge­speis­ten Strom gezahlt ; und der aus dem Netz ent­nom­mene Strom kostet auch 21 Cent und es braucht keine Extra-Bat­te­rien…)
    Die Über­le­gung, das Auto durch einen Bat­te­rie­be­trie­be­nen zu erset­zen, hatten wir schon, denn wir können ja mit der Sonne umsonst tanken !!!
    ABER: Anschaf­fungs­kos­ten von 20.000 € sowie beim ZOE mit monat­li­chen Lea­sig­ge­büh­ren von 60,- € für die Bat­te­rien .… unser Panda braucht monat­lich kein Benzin für 60,- € … Warum ein neuere Auto, das nicht mal 4×4 ist … also ist die Bilanz sehr negativ… die alten Pandas der ersten Genera­tion laufen hier immer noch mit 25 Jahren auf dem Buckel…
    Also: Mobi­li­tät ohne Wende … und wahr­schein­lich gibt‘s in Italien keine CO2-Steuer ..

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