Kein friedlicher ProtestNur 15 Kilo­me­ter Luftlin­ie sind es von Brook­lyn Cen­ter, einem Vorort von Min­neapo­lis, zum Gerichtssaal, in dem der Prozess gegen Derek Chau­vin stat­tfind­et, jenen ehe­ma­li­gen Polizis­ten, der sich ger­ade für den Tod von George Floyd ver­ant­worten muss. Glaubt man der Presse hierzu­lande wie in den USA, ste­ht die Verurteilung Chau­vins bere­its fest. Nun also ein weit­er­er tödlich­er Zwis­chen­fall. Als Daunte Wright am 11.4.2021 bei ein­er Verkehrskon­trolle her­aus­gewunken (er hat­te einen air refresh­er am Rück­siegel und die sind in Min­neso­ta ver­boten) und bei der Fest­stel­lung seine Per­son­alien bemerkt wurde, dass Wright polizeilich gesucht wurde, ent­wand dieser sich dem Griff der Cops und sprang in sein Auto, um sich der Ver­haf­tung durch Flucht zu entziehen. Die Polizistin Kim­ber­ley Pot­ter rief zwar „Taser, Taser, Taser“, hat­te aber stattdessen ihre Dienst­waffe gezo­gen und erschoss den 20-jähri­gen Daunte Wright. „Holy shit I just shot him!“ 

Ein tragis­ches Verse­hen, wie sie ver­sichert und die Body-Cam bestätigte dies. An ihrer Ver­ant­wor­tung beste­ht jedoch kaum Zweifel. Wer zur Waffe greift, ist für jeden Schuss ver­ant­wortlich, der den Lauf ver­lässt. Jed­er Polizist weiß das. Ver­wech­slun­gen und Verse­hen soll­ten da bess­er nicht vorkom­men, auch bei fliehen­den Verdächti­gen nicht. Soweit geben auch deutsche Nachricht­en den Sachver­halt richtig wieder.

Wir kommen in Frieden

Doch weil alles so schön ins Nar­ra­tiv per­ma­nen­ter ras­sis­tis­ch­er Polizeige­walt passt (man schafft es noch nicht, vom bösen Trump auf den guten Biden umzuschal­ten, unter dessen Ägide ja nun alles bess­er sei), sortiert man die darauf­fol­gen­den Ereignisse falsch ein. Infolge des tödlichen Vor­falls sei der Polize­ichef von Brook­lyn Cen­ter zurück­ge­treten, meldet etwa der Deutsch­land­funk heute in den 8‑Uhr-Nachricht­en. Doch das ist so nicht ganz richtig. Der Polize­ichef Tim Gan­non trat zwar zurück, aber nicht wegen des tödlichen Schuss­es auf Wright, son­dern weil er sich ein­er Pressekon­ferenz zu den Ereignis­sen danach in der Wort­wahl „ver­grif­f­en“, sprich, die Wahrheit gesagt hat­te. Er kam mit seinem Rück­tritt nur sein­er Ent­las­sung zuvor.

Auf die Frage in der Pressekon­ferenz, warum er den Befehl zur Auflö­sung ein­er friedlichen Demon­stra­tion vor der Polizeis­ta­tion erteilt hat­te, begann Gan­non seine Antwort so:

„Just so that everybody’s clear, I was front and cen­ter at the protest, at the riot…“ (Nur damit das klar ist: Ich war in vorder­ster Front bei dem Protest, bei diesem Auf­s­tand…) und wurde sofort von einem „Jour­nal­is­ten“ unterbrochen:

„Don’t do that!“

Ein ander­er Jour­nal­ist fügte hinzu: „There was no riot.“

Gan­non: „Doch, das war es. Unsere Beamten waren in Gefahr, wur­den mit gefrore­nen Limo-Dosen und Beton­blöck­en bewor­fen. Wir tru­gen zwar Schutzaus­rüs­tung und hat­ten Helme auf, den­noch wurde ein Beamter mit einem Ziegel­stein am Kopf getrof­fen und ver­let­zt. Wir trieben die Menge auseinan­der, weil wir nicht zulassen kon­nten, dass unsere Beamten ver­let­zt werden.“

Statt also wie seit einem Jahr geframed und bestellt von „most­ly peace­ful protests“ zu sprechen und für die zuge­wor­fe­nen Baustoffe und Erfrischun­gen sowie die Teil­nahme an den Protesten danken, bei denen in den Nächt­en nach dem tödlichen Schuss das halbe Stadtzen­trum ent­glast und zahlre­iche Geschäfte geplün­dert wur­den, nan­nte Gan­non die Vor­fälle bei Namen: Auf­s­tand! Mehr als 30 Schüsse waren in der Nacht in der Stadt gefall­en, auch Fen­ster und Tür ein­er Polizeis­ta­tion wur­den unter Feuer genom­men, Geschäfte, Super­märk­te und auch ein T‑Mo­bile-Shop wur­den geplün­dert. Ganz friedlich, ver­ste­ht sich!

Gefeuert wurde Curt Boganey, der City Man­ag­er von Brook­lyn Cen­ter. Er hat­te Kim­ber­ley Pot­ter nicht feuern wollen (sie kündigte später selb­st) und hielt das Gerede über deren Ent­las­sung für ver­früht. „Jed­er Mitar­beit­er habe das Recht auf ein ordentlich­es Ver­fahren“, waren seine ver­häng­nisvollen Worte. Doch solche rechtsstaatlichen Selb­stver­ständlichkeit­en gel­ten heute schon als Kündi­gungs­grund, weil es gilt, die ent­fes­sel­ten Massen zu beruhi­gen — not­falls mit solchen Opfern.

Unter­dessen schufen die „Demon­stran­ten“ neue Tat­sachen und zwan­gen Pot­ter durch die Veröf­fentlichung ihrer Wohnadresse in ein unbekan­ntes Ver­steck. Ihr Haus muss nun Tag und Nacht von Bar­rikaden und Polizei davor geschützt wer­den, in Asche ver­wan­delt zu wer­den. „Inno­cent until prooven guilty“ war ein­mal, heute heißt es stattdessen „hängt sie höher“.

Bleihaltige aber friedliche Luft

Der Jour­nal­ist, der die Wort­wahl des Polize­ichefs empört kor­rigierte und ihn auf­forderte, von friedlichen Protesten statt von Auf­stän­den zu sprechen, befind­et sich mit sein­er Wahrnehmungsstörung in guter Gesellschaft. Mike Elliot, der Bürg­er­meis­ter von Brook­lyn Cen­ter, trat spät abends am 11.4. noch vor die „Demon­stran­ten“ um sich bei ihnen für die „friedlichen Proteste“ zu bedanken.

„Unsere Stadt ist nun ruhig, danke an alle, die hergekom­men sind für die friedlichen Proteste“. Voll­be­laden mit Gütern aus den peace­ful loot­ings wer­den die Schritte ohne­hin bedächtiger, die Ruhe war also hochver­di­ent. Der Kon­trast zwis­chen den Worten und der Erschei­n­ung des Bürg­er­meis­ters hätte indes nicht größer sein kön­nen. Vor­sicht­shal­ber trug er näm­lich einen tak­tis­chen Helm zum Schutz vor blei­haltiger obgle­ich natür­lich friedlich­er Luft.

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Die Real­itätsver­weigerung in Bidens Ameri­ka geht also munter weit­er, nicht nur die Medi­en, auch die Poli­tik lei­det daran. Ein Beispiel? Da wäre Rashi­da Tlaib, umtriebiges Mit­glied der Fresh­men-Com­bo „The Squad“ rund um AOC, die per Twit­ter gle­ich mal kom­plett die Ein­stel­lung der Polizeiar­beit und von Inhaftierun­gen forderte, denn da sei nichts mehr zu reformieren. Alles Ras­sis­ten – außer Mut­ti! Die hält es ja bekan­ntlich eher mit dem Anti­semitismus, den sie für eine Art berechtigter Kri­tik ausgibt.

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Klartextverbot

Tim Gan­non, der Polize­ichef von Brook­lyn Cen­ter, hat­te den Fehler began­gen, Klar­text zu reden und damit die fest gefügte Kette monokausaler Erk­lärun­gen durch­brochen, derzu­folge jede Gewalt, jed­er Schuss, jede bren­nende Innen­stadt stets und auss­chließlich auf weiße Polizeige­walt gegen unschuldige Schwarze zurück­zuführen sei. Doch kein Unfall, ja, nicht ein­mal ein kalt­blütiger Mord recht­fer­tigt auch nur einen der men­schengemacht­en Feuer­stürme, die sich seit 2014 durch die Innen­städte in den USA fressen. Ja, richtig gele­sen: 2014. Schon unter Oba­ma begann das Unheil, nach­dem der 18-jährige Schüler Michael Brown zu Tode kam. Das befasste Gericht entsch­ied am 24.11.2014, kein Ver­fahren gegen den Polizis­ten einzuleit­en, der auf Brown im Ver­lauf der Auseinan­der­set­zung geschossen hat­te. Am Tag nach der Jury-Entschei­dung bran­nten nicht nur bildlich gesprochen fast 200 Städte in den USA.

Sechs Jahre und zwei Präsi­den­ten später hat sich lediglich geän­dert, dass man nicht mehr auf die Gericht­sprozesse wartet und die Städte lieber gle­ich nieder­bren­nt und plün­dert. Bis Sep­tem­ber 2020 bez­if­ferte die Ver­sicherungswirtschaft die Schä­den infolge der George-Floyd-Proteste auf 2 Mil­liar­den Dol­lar. Jet­zt dürften wir schon um einiges weit­er sein, zumal es sich bei der Summe nur um ver­sicherte Schä­den han­delt. Der tat­säch­liche Schaden liegt um ein vielfach­es höher und hat tausende Unbeteiligte um ihre wirtschaftliche Exis­tenz gebracht.

Statistischer Exkurs

Im Jahr 2020 wur­den laut Sta­tista in den USA 241 schwarze Amerikan­er von der Polizei erschossen. (Ins­ge­samt waren es 1.021 Men­schen). Die Umstände sind natür­lich vielfältig, meist tragisch und stets grauen­haft in den Kon­se­quen­zen. Doch bedro­ht, erschossen, über­fahren oder erstochen wer­den die Polizis­ten in den Staat­en ja auch, 128 im Jahr 2020. Wirk­lich aus­sagekräftig sind deshalb die tödlichen Auseinan­der­set­zun­gen mit der Polizei, bei denen die Opfer nach­weis­lich unbe­waffnet waren. Das war laut NZZ bei knapp neun Prozent der Getöteten Schwarzen der Fall, also etwa bei 21 im Jahr 2020. Mit durch­schnit­tlich 100 Todes­opfern pro Jahr ist es in den USA also immer noch fünf­mal wahrschein­lich­er, vom Blitz erschla­gen, denn als unbe­waffneter Schwarz­er von der Polizei erschossen zu wer­den. Das macht die Todes­fälle kein Biss­chen bess­er, rückt aber angesichts von zig-Mil­lio­nen prob­lem­losen Polizei-Inter­ak­tio­nen die imag­inierte sys­temis­che und per­ma­nente Polizeige­walt in ein genaueres sta­tis­tis­ches Licht.

Das leicht entzündliche Nar­ra­tiv „white Cop shoots black men“ der Iden­ti­ty Pol­i­tics samt aller Klin­gel­worte der BLM-Aktivis­ten leuchtet einem auch auf der Wikipedia-Seite „Killing of Daunte Wrigt“ ent­ge­gen, die quel­len­re­ich bere­its am Tag nach der Tat erstellt und seit­dem akribisch aktu­al­isiert wurde. Auch dort ist ver­harm­losend von „ongo­ing protests and demon­stra­tions“ die Rede und wer glaubt, diese werde sich­er schnell abebben, jet­zt, wo die Polizei „Kon­se­quen­zen“ zieht und sich der Bürg­er­meis­ter bei den Steinew­er­fern bedankt hat, irrt sich gewaltig. Denn da läuft ja auch noch der Chau­vin-Prozess ein paar Kilo­me­ter südlich und objek­tiv betra­chtet sieht es da gar nicht gut aus für die Ankläger.

Das Pulverfass

Welche der drei Anklagepunk­te (Mord zweit­en und drit­ten Grades, Tod­schlag) Bestand haben und welche dem begrün­de­ten Zweifel weichen müssen, ist natür­lich am Ende Sache der Geschwore­nen. Dass sich die „friedlichen Demon­stran­ten“ mit nichts weniger als der Höch­st­strafe zufriedengeben wer­den und es wohl selb­st dann noch zu weit­eren Auss­chre­itun­gen käme, darf aber als sich­er gel­ten. Doch was, wenn Chau­vin den Saal als freier Mann ver­lässt? Was, wenn – und es sieht wirk­lich so aus – ihm wed­er Tötungs- und Ver­let­zungsab­sicht mit Bil­li­gung von Floyds Tod nachgewiesen wer­den kann? Was, wenn die Geschwore­nen sich die Aus­sage von Leut­nant Mer­cil (Zeuge der Anklage) erin­nern, der davon sprach, dass Chau­vin sog­ar weniger Gewalt (kein Taser) gegen George Floyd ein­set­zte, als die Sit­u­a­tion es erlaubt hätte? Was, wenn die Tat­sache, dass Chau­vin keines­falls die ganzen acht Minuten auf dem Hals von Floyd, son­dern meist auf dessen Schul­ter und Rück­en kni­ete, Beach­tung find­et? Was passiert dann? Chau­vins Anwalt fand die Zeu­gen der Anklage so überzeu­gend, dass er sie gle­ich als zusät­zliche Zeu­gen der Vertei­di­gung bestimmte.

Wür­den die Geschwore­nen es über­haupt wagen, Chau­vin freizus­prechen, selb­st wenn sie berechtigte Zweifel – und mehr braucht es bekan­ntlich nicht – an sein­er Schuld hät­ten? Draußen, vor dem Gerichts­ge­bäude oder spätestens im Bus, im Super­markt oder zu Hause warten doch schon die Aktivis­ten, die Chau­vin am lieb­sten an Ort und Stelle erschla­gen wür­den und wenig Ver­ständ­nis auf­brin­gen für das amerikanis­che Rechtssys­tem und Geschworene mit Gewis­sens­druck. Und was hätte dieser Umstand für die Chan­cen auf Beru­fung im Fall ein­er Verurteilung zu bedeuten? Fakt ist, es ist fast egal, wie der Prozess gegen Chau­vin aus­ge­hen wird, die Lunte am näch­sten Pul­ver­fass bren­nt bereits.

Im Aktivistenparadies

Aber vielle­icht kehrt man in Min­neapo­lis auch wieder zum Plan „A“ zurück, fol­gt der Empfehlung von Rashi­da Tlaib und löst die Polizei am besten gle­ich ganz auf in Min­neapo­lis, in Min­neso­ta und den USA gle­ich mit. Als der Stad­trat von Min­neapo­lis dies im let­zten Jahr tat, ging die Krim­i­nal­ität zwar durch die Decke, aber vielle­icht klappt es ja dies­mal besser.

Die friedlichen Proteste wer­den wie durch Zauber­hand noch viel friedlich­er, die Unter­stützun­gen, die die Geschäfte an BLM zahlen, wer­den dann wirk­lich wie beab­sichtigt als Schutzgelder wirken und die Läden vor Plün­derun­gen schützen, Straßen­gangs wer­den sich selb­st ent­waffnen und zu Kuchen­basaren ein­laden. Dro­genkuriere und Men­schen­händler wer­den die Gele­gen­heit für Bombengeschäfte dank aus­bleiben­der Verkehrskon­trollen ungenutzt ver­stre­ichen lassen, ehe­ma­lige weiße Polizis­ten wer­den die Stiefel von BLM-Aktivis­ten mit ihren Trä­nen waschen und trock­en­leck­en und dann, wenn die Polizei mit all ihrer Gewalt und ihrem Ras­sis­mus erst ganz ver­schwun­den ist und die let­zten ehe­ma­li­gen Polizis­ten als Wach­per­son­al für Kon­gress­ab­ge­ord­nete und BLM-Führer arbeit­en, wird Min­neapo­lis nur noch als die Stadt der brüder­lichen Liebe und Ver­söh­nung bekan­nt sein.

Die BLM-Grün­derin und „trainierte Marx­istin“ Patrice Khan-Cul­lors jeden­fall ist schon einen Schritt weit­er und trainiert in der Prax­is. Die Ver­söh­nung ihres ide­ol­o­gis­chen Betrieb­ssys­tems mit dem Geld ander­er Leute ist ihr schon gelun­gen. Die näch­ste Mil­lio­nen-Dol­lar-Vil­la kauft sie nicht wieder im „Topan­ga Canyon“, dem Edel­weiß-Vier­tel von Los Ange­les, wo fast nur weiße Ras­sis­ten wohnen. Sie hat ihr marx­is­tis­ches Umverteilungsauge nun auf ein Stran­dres­sort in der Nähe von Nas­sau auf den Bahamas gewor­fen. So beschei­den, so nahe an der indi­ge­nen und von weißen Touris­ten unter­drück­ten schwarzen Bevölkerung!

Ja, jet­zt sehe ich es schon deut­lich vor mir, das Friedensparadies. Zumin­d­est für einige lässt es sich ja immer ver­wirk­lichen. Und der Meerblick ist auf den Bahamas most­ly peaceful.

 

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20 Kommentare

  1. Lol. Ameri­ka ist tot.

    S.

    Ich hätte es nicht geglaubt, weil die Anklage schon offen­sichtlich über­zo­gen war, was ne Tak­tik ist, um nen Freis­pruch zu erwirken, und gle­ichzeit­ig gegenüber den Low-IQ-Riotern so zu tun, als täte man was, aber… AHAHAHAHAHAHA. Ameri­ka ist nun offiziell eine Anar­chotyran­nei. Nu hat sog­ar die Judika­tive vor ran­dalieren­den Negern eingeknickt, und ihre Glaub­würdigkeit verloren.

    Ich verneige mich voll Ehrfurcht vor Dein­er Vor­raus­sicht, Oh Roger. Ich hat­te mich schon darauf gefreut, hier zu posten, dass ichs als erster gewusst hab, wenn er freige­sprochen wird. Nun steh ich da, und schäme mich…

  2. Far­go, der Film:
    In Min­neso­ta wird ein Auto wegen sus­pek­ter Num­mern­schilder von der Polizei ange­hal­ten. Als diese daraufhin den Fahrer kon­trol­liert, stellt sich her­aus, dass der noch ganz andere Sachen auf dem Kerb­holz hat (räu­berische Erpres­sung; und eine Leiche wird auch ent­deckt). Daraufhin erschießt dieser die Polizis­ten und fährt davon.
    Daunte Wright, die Nachricht:
    In Min­neso­ta wird ein Auto wegen sus­pek­ter Num­mern­schilder von der Polizei ange­hal­ten. Als diese daraufhin den Fahrer kon­trol­liert, stellt sich her­aus, dass der noch ganz andere Sachen auf dem Kerb­holz hat (min­destens die räu­berische Erpres­sung mit vorge­hal­tener Schuss­waffe). Daraufhin wird dieser beim Ver­such davonz­u­fahren im Eifer des Gefechts von der Polizei erschossen.

    Warum hält der Zuschauer bei Far­go zu den Polizis­ten; bei der nahezu iden­tis­chen Nachricht aber gegen sie? Wer erschossen wird, hat recht? Wer zu blass aussieht, hat unrecht?
    Vielle­icht liegt es ja auch an den Pfannkuchen, die der eine krim­inelle Bösewicht obses­siv isst und der andere nicht — absur­der als so manche Erk­lärun­gen, die die Nachricht­en-Mach­er auftis­chen, sind die auch nicht.

  3. Man kann mit sowas halt viel Geld machen. Die Grün­derin von BLM Patrisse Cul­lors sam­melt Immo­bilien. Al Sharp­ton ist eben­falls steinreich.

    Auf die gle­iche Tour ver­suchte es auch Can­dace Owens, die zurzeit bei Ben Shapiros Dai­ly­Wire rum­lungert und vorher eine Talk­show auf Den­nis Pragers PragerU hat­te. Die behauptete, dass der dama­lige Gou­verneur von Con­necti­cut Mal­loy Son und drei weit­ere Per­so­n­en sie ohne Grund angerufen, ras­sis­tisch belei­digt und mit Mord­dro­hun­gen über­häuft hät­ten. Zu den Zitat­en gehörten so glaub­würdi­ge Aus­sagen wie „Umm, I’m gonna fuck­ing kill you. You know? Just because you are fuck­ing poor. And you’re black. Okay?“
    https://youtu.be/BP_MN-q46f4?t=310

    Dass die Frau in der ständig wech­sel­nden, durch­weg hoch­preisi­gen Mode als Klemp­n­er­tochter „arm aufgewach­sen“ sei, erzählte sie zulet­zt auch wieder im Dai­ly­Wire-Video „10 Things You Did­n’t Know About Can­dace Owens“.
    https://www.youtube.com/watch?v=yWe79NsiZTE

    Das ras­sis­tisch ange­fein­dete, arme Aschen­brödel hat­te komis­cher­weise aber Geld, um Soft­wa­reen­twick­ler und ein Team zu engagieren, das für sie kom­pro­mit­tierende Zitate aus dem Inter­net gefis­cht hat­te. Die Erpress­er-Weban­wen­dung „Social Autop­sy“ hielt sie ange­blich noch ein Jahr lang nach ihrem ersten Auftritt bei Dave Rubin für „just a splash page“, während die Pro­gram­mier­er und ihr Team weit­er bezahlt wur­den, vom Aschen­brödel bezahlt wurden. 

    Jeden­falls kann man als Opfer was wer­den. Und wenn das Opfer-der-Weißen-Sein aus­gereizt ist, dann wird man halt Opfer der Linken.

    • Hier liegt die Sache aber anders, lieber Ben. Can­dace Owens behauptet nicht, dem Kom­mu­nis­mus zuzus­treben und führt auch keine Organ­i­sa­tion von Räu­ber­ban­den und Brand­s­tiftern. Sie ste­ht für Mark­twirtschaft, führt selb­st ein Medi­enun­ternehmen und ver­di­ent Geld mit Vorträ­gen, Videos und Büch­ern. Seit einiger Zeit auch beim kon­ser­v­a­tiv­en BlazeTV. Wir wollen bitte die Kirche im Dorf lassen und Men­schen nicht dafür verurteilen, DASS sie Geld ver­di­enen, son­dern uns anse­hen, WIE sie das machen. Und Herkun­ft hat damit nichts zu tun.

      • Immer­hin strebt sie keinen Kom­mu­nis­mus an. Das stimmt. Allerd­ings hat sie die Polizei mit offen­sichtlichen Quatschaus­sagen auf Mitschüler gehet­zt und sie hat die Erpresser­daten­bank für viel Geld erstellen lassen. Für die hah­nebüch­ene Falschan­schuldigung hat die Alte 37.500 Dol­lar von der Schule abgeräumt.
        https://www.newstimes.com/news/article/Racist-threats-case-filed-by-Stamford-High-107476.php

        Bei­des, mit Falschbe­haup­tun­gen zur Polizei zu ren­nen als auch Erpresser­daten­banken anzule­gen, offen­bart eine beträchtliche krim­inelle Energie und ich finde es erschreck­end, dass kein­er diesen Ele­fant im Raum noch anspricht. 

        Ich glaub ihr über­haupt nichts. Vielle­icht ist sie für Kap­i­tal­is­mus. Vielle­icht ist eine solche Posi­tion für die gescheit­erte Schaus­pielerin auch ein­fach nur profitabler. 

        Ich hat­te eins der Opfer falsch benan­nt: Ein­er der Men­schen, die Owens beschuldigte, sie ein­fach so mit Belei­di­gun­gen und Mord­dro­hun­gen über­häuft zu haben, war der Sohn von Dan­nel Mal­loy, also nicht Mal­loy Son, son­dern Malloy’s Son.

        • Ich glaube ihr und stelle bei all den Anschuldigun­gen in Rech­nung, dass seit Jahren eine heftige Schmierkam­pagne gegen Owens läuft, die von den Dems als Ver­rä­terin und Nest­beschmutzerin dargestellt wird, wann immer sich die Gele­gen­heit bietet. Eine Schwarze, die kon­ser­vagtiv ist, die verord­nete Unmündigkeit ihrer Com­mu­ni­ty anprangert und Kon­ser­v­a­tiv ist, muss dem Estab­lish­ment der Opfer­definier­er ein Dorn im Auge sein.

          • Die „Schmutzkam­pagne“ sind beleg­bare Fak­ten. Und die Frau, die die ange­blich kon­ser­v­a­tive Owens hat auf­fliegen lassen, ist eine kon­ser­v­a­tive Afroamerikaner­in, die unter dem Syn­onym „Tree of Log­ic“ unter­wegs ist. 

            Wir reden doch von harten, beleg­baren Fak­ten. Sie saß mit der echt kon­ser­v­a­tiv­en Blaire White bei Dave Rubin und behauptete, dass sie die Daten­bank mit den zig tausenden Ein­trä­gen nur für eine Splash-Page gehal­ten habe. Sie hat­te aber ein TEAM bezahlt, das diese Ein­träge sam­melte, wie sie SELBST in einem Mar­ket­ing-Video sagte. Darüber hin­aus, hat sie die Soft­wa­reen­twick­ler bezahlt. 

            Ich sage, das arme Kirchen­mäuschen hat NICHT ein Jahr lang diese ganzen Leute bezahlt und dabei geglaubt, dass an dem Pro­jekt nichts passiert und es eine Splash-Page geblieben sei. Sie ist eine PROFESSIONELLE LÜGNERIN. Und das ist keine Kam­pagne, son­dern die Realität.

            • Omer­ta? Das Geschrei, die Anschuldigun­gen, die durch­weg ver­leumderische Presse die sich seit JAHREN an Owens abar­beit­et, nen­nen Sie Omer­ta? Sie soll­ten einen Artikel darüber schreiben und der NYT anbi­eten, die suchen immer sowas.

            • Nein, die NYT sucht keinen Beleg dafür, dass man mit dreis­ten Anschuldigun­gen von ange­blichen Ras­sis­mus 37.000 Dol­lar von der Schule abpressen kann. Ich hab ihnen doch sog­ar genau an die Stelle den Link geset­zt, wo sie ihre Anschuldigun­gen im Hin­ter­grund einblendet. 

              Sie trug offen­sichtlich falsche oder aus dem Zusam­men­hang geris­sene Zitate zur Polizei und ist mit einem Heer von Anwäl­ten auf ihre Mitschüler und ihre Schule los­ge­gan­gen. Vier Schüler sollen an einem Tag beschlossen haben, Sie gle­ichzeit­ig per Anruf­beant­worter zu bedrohen. 

              Und, ja, es ist krim­inell, was sie gemacht hat und, ja, es ist ein Wun­der, dass man offen­bar mit Dreistigkeit ein­fach durchkommt. Das ist es doch. Sie wollen ein­fach nicht glauben, wofür es harte Fak­ten gibt, weil ein Men­sch, der sym­pa­tisch rüberkommt, sowas doch bes­timmt nicht gemacht hat. Hat sie aber. Und es ist öffentlich. Die NYT kön­nte nicht mal noch was ver­pet­zen, weil es ja schon öffentlich IST. Die Kon­ser­v­a­tiv­en wollen es ein­fach nicht wahrhaben. Es ist die Magie der Dreistigkeit und der Schutz der eige­nen Interessen.

            • Das ist Ihre Ein­schätzung und die halte ich für über­zo­gen und in Bezug auf das The­ma meines Artikels für abso­lut irrel­e­vant. Dass Sie Owens in einen Topf mit windi­gen BLM-Kadern wer­fen und hier Stim­mung machen, halte ich für zudem unangemessen. Dass all die Fak­ten, über die sie offen­sichtlich zu ver­fü­gen glauben, nicht zu ein­er Anklage oder gar Verurteilung gegen Owens geführt haben, blenden Sie jeden­falls aus. Wenn Sie also keinen fundierten Artikel zum The­ma beizu­tra­gen haben (ein Ort für die Veröf­fentlichung fände sich sich­er), schlage ich vor, sie kühlen ihren per­sön­lichen Zorn auf Can­dace Owens woan­ders und kehren zum The­ma zurück. Ich wäre Ihnen sehr verbunden.

            • Die Tat­sache, dass Can­dace Owens sehr wohl ein BLM-haftes Unternehmen geführt hat (Social Autop­sy) und sich hin­ter­her auf die gle­iche Weise als Opfer der Linken verkauft hat, ist mein­er Mei­n­ung nach nicht themenfremd. 

              An der Stelle möchte ich nur noch sagen, dass ich keine per­sön­lichen Kon­tak­te zu Frau Owens je hat­te, keine per­sön­lichen Gefüh­le eine Rolle spie­len und Fak­ten Fak­ten sind.

            • Ich denke, jet­zt haben wir’s endgültig durch. Da Sie näm­lich offen­sichtlich keinen blassen Schim­mer von der Tätigkeit von Owens haben, beende ich hier­mit Ihre auss­chweifend­en und nicht zum The­ma gehören­den Aus­führun­gen unter diesem Artikel. Suchen Sie sich für diesen Unsinn bess­er eine geeignetere Plattform.

    • Tja, was soll man dazu sagen. Soviel irra­tionaler Haß und offen­sichtlich­er Blödsinn.
      „Das ras­sis­tisch ange­fein­dete, arme Aschen­brödel hat­te komis­cher­weise aber Geld, um Soft­wa­reen­twick­ler und ein Team zu engagieren,“
      Schon mal auf die Idee gekom­men, das man nicht arm bleiben muß, nur weil man so geboren ist?
      Und sich dann u.U. auch Soft­wa­reen­twick­ler leis­ten kann? Die u.U. auch gegen Beteili­gung arbeit­en (habe ich auch schon gemacht ).

      Schon mal auf die Idee gekom­men, daß die „Erpresser­daten­bank“ nur Ihre Inter­pre­ta­tion ist? Wurde sie dafür angeklagt oder verurteilt? 

      Das die linksko­r­rek­te Medi­en­blase auf Owens ein­prügelt, ist nicht grade ver­wun­der­lich, oder ?
      Das sowohl Owens, wie auch Tatum, Steele, Shel­by und McWorter vor allem Selb­stver­ant­wor­tung und den Auszug aus der selb­stcer­ant­worteten Unmündigkeit propagieren, find­et in jedem Fall meine Zustimmung.
      Auf den „Hitler-Hoax“ reingefallen ?

  4. Erin­nert mich an die Erzäh­lun­gen meines Groß­vaters. Damals als er Schupo in Karl­sruhe war (Weimar­er Repub­lik) wahr ständig im Kreuzfeuer rechter und link­er Gewalt. Jeden Tag Ein­satz um den Land­frieden wieder herzustellen. Nach dem er mehrfach auch schw­er Ver­let­zt wurde, ging er zur GESTAPO. Dort über­lebte er dann unver­let­zt. Nach dem Krieg musste er statt Polizist zu sein Filzschlap­pen nähen und dabei gesiebte Luft atmen. Er grin­ste dann immer und sagte: „Ver­glichen mit den meis­ten anderen an der Front und danach in Sibirien“ habe ich das große Los gezo­gen.“ Schau mer mal, in welche Lostrom­mel man in den USA noch rein­greifen kann. Als doofer Bulle und Nor­ma­lo ‑Geplün­dert­er in Gods own Country.

  5. Tja. Die „Guten“, wer­den die USA schon noch in einen Rassenkrieg getrieben bekom­men, das wäre doch gelacht. Diese „Race Hus­tler“ und ihre Mit­täter und Mitläufer sind m.E. das übel­ste Gesin­del das die USA in den let­zten 100 Jahren oder mehr her­vorge­bracht haben.
    Die Fol­gen wer­den vor allem die Afroamerikan­er zu tra­gen haben — in 10–15 Jahren wird das Anse­hen und der Respekt gegenüber Afroamerikan­ern auf unter Null sein.
    Eine 13% Min­der­heit, die deut­lich weniger leis­tet als die meis­ten anderen, 6–7 mal so oft mordet, alle anderen für ihr Totalver­sagen ver­ant­wortlich macht und hanebüch­ene Forderung nach hanebüch­en­er Forderung stellt, sollte sich evtl. mal fra­gen, wie lange das wohl so weit­erge­ht. Und wie das Ganze endet, wenn es dem Rest endlich zu dumm wird. Und ob die große nor­male Mehrheit unter ihnen den tiefen­ver­lo­ge­nen Moral­par­a­siten unter ihnen nicht allmäh­lich mal die große Klappe stopfen sollte.

  6. „WELCHES die Erk­lärung auch sei, die sich für den freien Willen des Men­schen geben läßt, ohne Zweifel bleibt er immer eines unser­er größten und grauen­erre­gend­sten Mys­te­rien. Es ist auf jeden Fall notwendig zu beken­nen, daß die dem Men­schen über­lassene Fähigkeit, das Böse aus dem Guten zu gewin­nen, die Unord­nung aus der Ord­nung und, wenn auch unwesentlich, die großen Har­monien zu stören, die Gott in alle erschaf­fe­nen Dinge gelegt hat, eine furcht­bare Fähigkeit ist, die, für sich alleine betra­chtet und ohne Beziehung zu dem, was sie beschränkt und was sie zügelt, zu einem gewis­sen Grade unbe­grei­flich ist. Der freie Wille, dem Men­schen über­lassen, ist ein so hohes, so erhabenes Geschenk, daß er von der Seite Gottes eher als eine Abdankung erscheint denn als eine Gnade.“
    Juan Fran­cis­co Maria de la Salud Donoso Cortés

  7. Achwas?!
    Manche Leute aus Farbe in den USA sind gar nicht so friedlich, intel­li­gent, rück­sichtsvoll und gesetzestreu?
    Glaub ich nicht.
    Ist alles nur Het­ze gegen harm­lose, schon immer unter­drück­te, hil­flose, liebe Men­schen mit einem gaaanz tollen Musikgeschmack.

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