Mit­ten in der israelis­chen Negev-Wüste liegt der Macht­esch Ramon, der größte Ero­sion­skrater der Welt. Es lohnt sich, an dessen schrof­fen und steil abfal­l­en­den Rän­dern Son­nenauf- und Untergänge zu ver­brin­gen. Die Ein­drücke aus Licht, Schat­ten und Weite sind über­wälti­gend. Schon kurz vor Ende der Däm­merung bei Son­nenauf­gang wer­den die dort leben­den und streng geschützten nubis­chen Stein­böcke aktiv und wenn — was um diese Zeit meist der Fall ist — die Touris­ten noch nicht lär­mend die Ebene am Krater­rand bevölk­ern, ziehen ganze Grup­pen dieser faszinieren­den Tiere am Betra­chter vor­bei, um auf den bere­its vom mor­gendlichen Licht bestrich­enen Felsen und Abhän­gen ein erstes Son­nen­bad nach kalter Nacht zu nehmen. Meist ignori­eren sie den Besuch­er, manch­mal zwinkern sie ihm auch schein­bar zu. Ver­hält man sich ruhig und macht keine hek­tis­chen Bewe­gun­gen, wird man mit Bildern wie diesen belohnt. Viel Spaß damit.

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6 Kommentare

  1. Ein­fach wun­der­schön! Allerd­ings stelle ich mir sofort die Frage, von was diese Tiere leben. Steine fressen sie wohl kaum. Das nenne ich Wun­der der Natur. Danke für die Bilder!

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