Noch so ein Blog!

Seit eini­gen Jah­ren ver­fol­ge ich das Gesche­hen in der Welt nicht mehr nur kopf­schüt­telnd, ich schrei­be mei­ne Gedan­ken dazu oft auf – meist ein­fach nur, um sie zu ord­nen und gewis­ser­ma­ßen los zu wer­den. Die­se „Noti­zen” lan­den am Ende meist im Papier­korb oder düm­peln als klei­ne Text­da­tei­en auf dem Com­pu­ter her­um. Ande­re lan­den als Bei­trä­ge in Blogs, den Inter­net-Foren von Spie­gel-Online* (sie­he unten), Welt oder ande­ren Medi­en. Das Pro­blem dort ist häu­fig, das ein­fach viel zu vie­le Men­schen gleich­zei­tig und meist anein­an­der vor­bei reden. Es ist lei­der kaum zu ver­hin­dern dass die­se Medi­en auch als Sprach­rohr von Extre­mis­ten, Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­kern und Auf­trags­schrei­bern gewis­ser frei gewähl­ter Dik­ta­to­ren  genutzt wer­den, was sie lei­der zu Chao­ti­schen Orten macht.

Betrach­ten Sie die Bei­trä­ge also am bes­ten als pri­va­tes Tage­buch, das zufäl­lig jemand irgend­wo offen lie­gen gelas­sen hat. Sie kön­nen es igno­rie­ren, es lesen und – wenn Sie es nicht ver­mei­den kön­nen – auch antworten.

seid unbe­sorgt!

Hinweis

Lie­be Lese­rin, lie­ber Leser
Falls Sie in nächs­ter Zeit den Ein­druck haben soll­ten, hier im Blog sei es etwas ruhi­ger gewor­den, blei­ben Sie unbe­sorgt. Mir geht es gut. Aktu­ell muss ich mir eini­ge Zeit vom Mun­de abspa­ren, um den Abstand zwi­schen zwei Buch­de­ckeln durch gedul­di­ges Nach­den­ken, Tip­pen, Kor­ri­gie­ren, Ver­wer­fen und Ver­zwei­feln zu ver­grö­ßern. Den­noch wer­de ich natür­lich nicht ganz aufs Blog­gen ver­zich­ten. Es kann also nicht scha­den, hier immer mal wie­der vor­bei zu schauen.

Kommentare erwünscht!

Jen­ni­fer Natha­lie Pyka hat recht: Wenn sich die soge­nann­ten „eta­blier­ten Medi­en” nicht trau­en, kon­tro­ver­se Dis­kus­sio­nen zuzu­las­sen und die Kom­men­tar­funk­tio­nen unter bestimm­ten Bei­trä­gen oft ganz abschal­ten, ist dies ein demo­kra­ti­sches Armuts­zeug­nis. Ich habe mich des­halb eben­falls dazu ent­schlos­sen, Kom­men­ta­re auf die­ser Sei­te wie­der zuzu­las­sen. Mal sehen, wie sich der Zeit­auf­wand ent­wi­ckelt, denn anfangs wer­de ich noch etwas vor­sich­tig sein und jeden Kom­men­tar manu­ell frei­schal­ten. Das bedeu­tet natür­lich nicht, dass ich Zen­sur aus­üben wer­de! Sie dür­fen und SOLLEN ande­rer Mei­nung sein als ich. Hass­kom­men­ta­re, Mord­auf­ru­fe jeder Art und natür­lich den unver­meid­li­chen Spam-Dreck möch­te ich aber nir­gends auf mei­nen Sei­ten sehen – ich bin aber ganz unbe­sorgt, dass alles gut wird und zäh­le auf Sie. 

Wei­ter­hin gilt natür­lich immer noch, Leser von www.achgut.com sowie www.fischundfleisch.com und Face­book-User sind gern ein­ge­la­den, die Kom­men­tar­funk­tio­nen unter mei­nen Bei­trä­gen auf die­sen Platt­for­men zu nutzen.

Also, viel Spaß beim kom­men­tie­ren, kor­ri­gie­ren, pole­mi­sie­ren und kritisieren.

* Mein Account (mimi­kri) steht da wahr­schein­lich wirk­lich auf dem Index. Nach­dem ich gele­gent­lich ver­sucht habe, mit abso­lut harm­lo­sen Kom­men­ta­ren mal wie­der durch die Fil­ter- und Zen­sur­bla­se zu sto­ßen und es nicht mehr schaf­fe, bin ich wohl uner­wünscht bei den Sturm­ge­schüt­zen der Demo­kra­tie. Eines kann ich euch aber ver­si­chern, ihr SPON­tis. Je restrik­ti­ver ihr DA wer­det, umso gna­den­lo­ser wird es HIER. (1.2.2017)