Der Ort für unser Tref­fen ist klug gewählt: Ein abge­le­ge­nes Café, wenig Kund­schaft, wie ver­ab­re­det war­tet Harald Schön-Reder (Name geän­dert), einen Spie­gel lesend, an einem der Eck­ti­sche. Schön-Reder ist Chef einer euro­pa­weit täti­gen PR-Agen­tur, die eher im Ver­bor­ge­nen arbei­tet und die außer deren illus­tren Kund­schaft kaum jemand kennt.

Ich bestel­le Kaf­fee, Reder nippt an dem Tee, den er bereits bestellt hat. Es ist unser zwei­tes Tref­fen. Als wir uns vor vier Jah­ren zum ers­ten Mal genau in die­sem Café begeg­ne­ten, berich­te­te er mir noch stolz, dass sei­ne Fir­ma es end­lich geschafft habe, für alle gro­ßen Par­tei­en gleich­zei­tig zu arbei­ten. Man steue­re ihre Kom­mu­ni­ka­ti­on, bera­te bei den Wahl­pro­gram­men und hät­te end­lich auch mit der Initia­ti­ve „Kampf gegen rechts“ den per­fek­ten Grund dafür gefun­den, war­um die Par­tei­en sich inhalt­lich immer näher­ge­kom­men sei­en. Alles lau­fe per­fekt, denn da man für alle arbei­te, set­ze man auto­ma­tisch immer auf den Sie­ger. Die Eupho­rie dau­er­te nicht lan­ge. Vor zwei Jah­ren rief Reder mich an und stam­mel­te, es sei da etwas gründ­lich schief gelau­fen. Die Wäh­ler hät­ten gemerkt, dass sie von allen das­sel­be bekom­men und wür­den anfan­gen, sich abseits der gro­ßen Par­tei­en zu orga­ni­sie­ren und dum­me Fra­gen zu stel­len. Sei­ne Kun­den wür­den ihn anru­fen und ver­lan­gen, er sol­le dafür sor­gen, dass die Wäh­ler wie­der Ver­trau­en in die Poli­tik hät­ten. Reder wirk­te gehetzt, erschöpft und über­for­dert, jedoch hör­te ich danach zwei Jah­re nichts mehr von ihm. Bis ges­tern. Wann wir uns tref­fen könn­ten, es sei drin­gend, lau­te­te die Nach­richt. Er habe die Lösung für das Dilem­ma, in das ihn sei­ne Kun­den gebracht hät­ten. Gera­de noch recht­zei­tig, so kurz vor der Wahl. Er müs­se drin­gend eine Idee für ein Pro­dukt haben, um das sich alle Deut­schen rei­ßen wür­den. Wir kön­nen uns tref­fen, ant­wor­te­te ich. Mor­gen, bekann­ter Ort.

Ein Kopf­ni­cken zur Begrü­ßung, ich setz­te mich Reder gegen­über auf die Bank. Er sieht nicht gera­de ent­spannt aus, nes­telt ner­vös mit der Lin­ken in sei­ner Jacken­ta­sche und wischt dabei mit der ande­ren Hand ver­se­hent­lich mei­ne Auto­schlüs­sel vom Tisch. „Ner­ven­bün­del,“ den­ke ich, als ich sie wie­der auf­he­be. Der Beruf wäre nichts für mich. Also, was gibt’s, fra­ge ich, und er berichtet.

„Unser Pro­blem war, dass die Wäh­ler irgend­wann merk­ten, dass unse­re Agen­tur hin­ter allen Pro­gram­men, Reden und Geset­zen steck­te. Das soll­te eigent­lich nicht pas­sie­ren und war­um mach­ten sich die Leu­te über­haupt Gedan­ken über das, was sie von Regie­rung und Oppo­si­ti­on gesagt beka­men? Das waren schließ­lich alles gut durch­dach­te und per­fekt begrün­de­te Ideen, wozu soll­te man da im Detail noch was ändern oder kri­ti­sie­ren? Bei uns sit­zen schließ­lich Exper­ten, die wis­sen was sie tun und die machen auch kei­ne Feh­ler! Doch je mehr wir den Men­schen die Ent­schei­dun­gen abge­nom­men hat­ten, umso reni­ten­ter wur­den sie. Pro­jekt „Rich­ti­ge Mei­nung“ wur­de zum Desas­ter! Das kam soweit, dass wir man­che klei­ne­re Pro­jek­te gar nicht mehr star­ten konn­ten. Die Pro­jek­te „Rich­ti­ge Autos fah­ren elek­trisch“ und „Rich­ti­ges Fleisch ist Halal“ muss­ten wir kurz nach dem Start abbre­chen, weil der BRBA unse­re Argu­men­te ein­fach abstieß…“

Ich muss nach­fra­gen. „BRBA, was soll das sein?“

„Beleh­rungs­re­sis­ten­ter Bevöl­ke­rungs­an­teil“, ein Fach­aus­druck, der die Tei­le der Bevöl­ke­rung beschreibt, die wir mit unse­ren Argu­men­ten errei­chen wol­len. Wir kür­zen das lie­ber ab. Jeden­falls hat es nicht funk­tio­niert, obwohl die Wäh­ler von allen Par­tei­en das­sel­be hör­ten, sich also gar nicht falsch ent­schei­den konn­ten! Man­che Wäh­ler wur­den miss­trau­isch, weil alles zu per­fekt war. Kön­nen Sie das begrei­fen? Zu perfekt!“

„Sie mei­nen, so wie im Film „Matrix“?“ unter­bre­che ich ihn. Er winkt ver­ächt­lich ab.

„Ja, könn­te sein. Es liegt wohl in der Natur des Men­schen, dass er sich nicht frei fühlt oder sowas, wenn er nicht das Gefühl hat, wirk­lich eine Wahl zu haben.“

„Und die­se Wahl soll er nun wie­der bekom­men? Ist es das?“

„Ach was, nein! Wozu soll das denn gut sein! Dann besteht die Gefahr, dass es zur fal­schen Ent­schei­dung kommt oder zu kei­ner. Die Leu­te müs­sen aber mit­ma­chen, frei­wil­lig. Das ist wichtig.“

Ich neh­me noch einen Schluck Kaf­fee, der schon lang­sam kalt wird und immer selt­sa­mer schmeckt. „War­um ist das wich­tig, man­che Men­schen inter­es­sie­ren sich eben nicht für Politik.“

„Je brei­ter die Zustim­mung, umso eher sind die Leu­te geneigt, Ent­schei­dun­gen mit­zu­tra­gen, wenn’s mal brenz­lich wird.“

„Mit­ge­fan­gen, mitgehangen?“

„In gewis­ser Wei­se. Aber kei­ne Sor­ge, wir pas­sen schon auf, dass wir nur die rich­ti­gen Ent­schei­dun­gen tref­fen, da kann nichts schief­ge­hen. Sie glau­ben mir doch, oder? Sie ver­trau­en mir?“

„Ich bin nicht sicher.“

„Na gut. Was wür­den Sie sagen, wenn es einen Weg gäbe, die Men­schen durch ein Medi­ka­ment dazu zu brin­gen, uns zu glau­ben und Ver­trau­en in die poli­ti­sche Füh­rung des Lan­des zu ent­wi­ckeln? Auf die Idee brach­te uns Pro­fes­sor René Hur­le­mann von der Kli­nik für Psych­ia­trie und Psy­cho­the­ra­pie der Uni­kli­nik Bonn, der durch die Ver­ab­rei­chung des Hor­mons Oxy­to­cin bei sei­nen Pro­ban­den her­aus­fand, dass sich deren Spen­den- und Hilfs­be­reit­schaft signi­fi­kant ver­bes­ser­te. Der WDR sprach sogar von „wich­ti­ger For­schung bei der Flücht­lings­fra­ge“! An die­sen For­schun­gen konn­ten wir anset­zen um wei­te­re, akzep­t­anz­för­dern­de Mit­tel zu entwickeln.“

„Sie wol­len das Zeug doch nicht ernst­haft im gro­ßen Maßstab…“

„Aber war­um denn nicht? Die Ent­schei­dun­gen, die die Men­schen unter die­sen Medi­ka­men­ten tref­fen, sind doch schließ­lich die rich­ti­gen! Sie hel­fen frei­wil­lig, sie spen­den mehr und zie­hen zudem ihnen völ­lig Frem­de ihren Lands­leu­ten vor. Und sie tun das alles auch noch von Her­zen gern! Die Mög­lich­kei­ten sind fast unbe­grenzt. Im Labor­ver­such schaff­ten wir es, den Pro­ban­den ein ver­klär­tes Lächeln aufs Gesicht zu zau­bern, wenn sie eine Par­tei­tags­re­de der Kanz­le­rin sahen. Vier mal hin­ter­ein­an­der, unter­bro­chen nur von den Neu­jahrs­an­spra­chen! Ein Bescheid über die Ver­dopp­lung der GEZ-Gebüh­ren lös­te in einer WG nur Zustim­mung und Jubel aus und eine Fami­lie bot drei Migran­ten aus dem Süd­su­dan frei­wil­lig das Zim­mer ihrer 14-jäh­ri­gen Toch­ter als Unter­kunft an. Bei höhe­rer Dosie­rung war ein Pro­band nicht mal mehr dazu zu bewe­gen, wegen eines Woh­nungs­bran­des das Haus zu ver­las­sen oder die Feu­er­wehr zu rufen. Er ist lächelnd und ohne zu schrei­en in den Flam­men ver­brannt. Das ist der vor­bild­li­che Bür­ger der Zukunft, der nicht wegen jeder Klei­nig­keit sofort in Alar­mis­mus aus­bricht, son­dern Ver­trau­en hat, selbst­los hilft und nicht an die Fol­gen denkt!“

„Das ist ja ent­setz­lich! Und es ist Betrug, nichts davon ist echt! Die Men­schen han­deln gegen ihren Wil­len, miss­ach­ten ohne es zu wol­len ihre eige­nen Inter­es­sen und ver­hal­ten sich so, dass es ihrem Über­le­ben eher abträg­lich ist! Man kann doch nicht jede nega­ti­ve Emo­ti­on für unrecht­mä­ßig und uner­wünscht erklä­ren! Mit die­sem Teu­fels­zeug ist es doch nicht der Mensch, der ent­schei­det, son­dern die Chemie!“

„Ach Pap­per­la­papp, Che­mie ist immer! Was glau­ben sie, wie Ent­schei­dun­gen sonst zustan­de kom­men. Hor­mo­ne, Boten­stof­fe, Enzyme…alles Che­mie da in ihrem Kopf. Wo ist da der Unterschied?“

„Ja, aber es ist mei­ne Che­mie, nicht ihre!“

„Das Ergeb­nis unse­res Expe­ri­ments ist aber pure gesell­schaft­li­che Har­mo­nie! Das ist der ers­te Schritt hin zur abso­lu­ten Gleich­heit und sozia­len Gerech­tig­keit! Kein dum­mer, alber­ner „frei­er Wil­le“ mehr, kei­ne Zwei­fel, kein Miss­trau­en! Die Regie­rung kann end­lich und wider­stands­los das machen, wozu sie da ist: sich inten­siv um alle Belan­ge der Bür­ger kümmern…“

„Das ist nicht die Auf­ga­be der Regie­rung! Die soll lediglich…“

„…nütz­li­che Geset­ze ver­ab­schie­den – statt immer und immer wie­der um das Ver­trau­en der Bür­ger zu kämp­fen und wir kön­nen end­lich unse­re tol­len Pro­jek­te umset­zen, von denen die Leu­te begeis­tert sein wer­den, wenn sie nicht mehr dar­über ent­schei­den müssen.“

„Bis die Wir­kung des Medi­ka­ments nach­lässt. Was pas­siert denn dann?

„Das ist der­zeit noch ein Pro­blem. Die Eltern des Mäd­chens haben uns wegen gewis­ser Vor­fäl­le ver­klagt, denn wenn das Medi­ka­ment nicht regel­mä­ßig ein­ge­nom­men wird, wachen die Pro­ban­den mit üblen Gewis­sens­bis­sen auf und kön­nen sich lei­der auch an jede ihrer Ent­schei­dun­gen erin­nern. Dar­an arbei­ten wir aber. Und da kom­men sie ins Spiel…sie müs­sen das Pro­dukt so beschrei­ben und bewer­ben, dass die Men­schen es neh­men wol­len! Frei­wil­lig! Wir stel­len es auch kos­ten­los zur Verfügung.“

„Anders als ARD und ZDF, für die die Leu­te auch noch zah­len müs­sen?“ sage ich im Scherz.

„Na ja, im Grun­de zah­len sie natür­lich doch dafür. Indi­rekt, über die Steu­ern, aber das ist schon ok, oder?“

„Ja… ok, …glau­be …ich.“

„Sehr schön! Wie sie bemer­ken, wirkt unser Mit­tel inner­halb von nur weni­gen Minu­ten. Gibt’s näm­lich nicht nur als Nasen­spray, son­dern auch in Tablet­ten­form. Ich hab’ ihnen vor­hin eine in den Kaf­fee getan. Etwas bit­ter, aber man gewöhnt sich dar­an. Sie machen sich also Gedan­ken über den Namen, ja? Bis mor­gen? Wir haben es etwas eilig, sie ver­ste­hen sicher…“

„Ich ver­ste­he.“

„Und bit­te, neh­men sie davon drei­mal am Tag eine. Im Kaf­fee, wenn sie mögen.“

Er schiebt ein unbe­schrif­te­tes Röhr­chen über den Tisch, steht auf und geht. Ich muss auch los. Muss mir Gedan­ken über einen Namen machen. Wenn ich nur wüss­te, warum.

—*—

Um aus der Fik­ti­on zurück in die Wirk­lich­keit zu kom­men, hier ein Zitat aus dem WDR-Bericht:

„Es genügt, wenn Men­schen zusam­men­kom­men, zusam­men tan­zen, sich berüh­ren und so wei­ter. Dann wird jede Men­ge Oxy­to­cin aus­ge­schüt­tet. Und dann tritt auch der Fall ein, dass in Ver­bin­dung mit einem posi­ti­ven sozia­len Rol­len­vor­bild Frem­den­feind­lich­keit nachlässt.“ 

Falls die Begeg­nung nicht ganz frei­wil­lig ist, wird aber lei­der Adre­na­lin aus­ge­schüt­tet. Das zu ver­hin­dern und che­misch durch einen posi­ti­ven Effekt zu über­la­gern, hält der WRD für eine tol­le Idee im Kampf gegen die Frem­den­feind­lich­keit. Oxy­to­cin wird in die­ser Anwen­dung schnell zu Oxy­mo­ron. Krieg ist Frie­den, Frei­heit ist Skla­ve­rei, Unwis­sen­heit ist Stär­ke. Geor­ge Orwell wäre stolz auf euch beim WDR…und auf For­scher, die ver­su­chen, die Akzep­tanz von Migra­ti­on che­misch zu optimieren.

Vorheriger ArtikelAlpen, Almen, Antisemitismus
Nächster ArtikelDer pastorale Textbaustein oder „das Leben ist ein Kirchentag“

11 Kommentare

  1. Die Ver­ga­be von Gel­dern für Uni­ver­si­tä­ten und Stu­di­en allei­ne ist schon ent­lar­vend: Wer sich mit Ent­wick­lungs­bio­lo­gie und Eth­no­lo­gie beschäf­tigt hat, wür­de durch­aus mehr Ant­wor­ten auf sozio­lo­gisch und bio­lo­gi­sche Abgren­zungs­ver­hal­ten und sozia­le Struk­tu­ren fin­den. Hier wird finan­ziert, wie man Bevöl­ke­run­gen im Sin­ne der Polit-Bos­se gefü­gig machen kann. Die Ver­su­che hät­ten Dr. Men­ge­le gefallen.

    „„Aus neu­ro­bio­lo­gi­scher Sicht sind die Grund­la­gen von Frem­den­feind­lich­keit und Altru­is­mus noch nicht genau ver­stan­den“, sagt Hur­le­mann.“ (Zitat https://www.uni-bonn.de/neues/188‑2017)
    Hier die ein­fa­che Ant­wort: Altru­is­mus ist ein mora­li­scher, nicht all­ge­mein­gül­tig defi­nier­ter Begriff und kein (bio­lo­gi­sches) Ver­hal­ten; Frem­den­feind­lich­keit ist eine belie­big zu gestal­ten­de Defi­ni­ti­on, die — zusam­men mit dem Gegen­ver­hal­ten im Sin­ne der Polit-Olig­ar­chie nor­miert wird — also aktu­ell poli­tisch indok­tri­niert, nicht aber sach­lich (bio­lo­gisch und sozio­lo­gisch). Von den­sel­ben Poli­ti­kern, die auch den Rechts­bruch für die unkon­trol­lier­te Inva­si­on von Migran­ten — kei­nes­wegs nur Asy­lan­ten — ohne Iden­ti­täts­fest­stel­lung zuließen.

    Die­se Vor­ga­be der Nor­mie­rung des Begrif­fe­paa­res Frem­den­feind­lich­keit und Altru­is­mus wird u.a. bereits in der Stu­die dadurch belegt, daß es bei der Stu­die expli­zit um Frem­de vs. Ein­hei­mi­sche ging; der gemei­ne ein­hei­mi­sche Bedürf­ti­ge ist als Bedürf­ti­ger 2.Klasse bereits seit Jahr­zehn­ten — ver­stärkt mit Ein­füh­rung Hartz IV und Absen­ken der Ren­ten unter 50% — aus dem Bewußt­sein ver­schwun­den („wor­den“). Ich sehe hier eher eine Dis­kri­mi­nie­rung derer „die schon lan­ge hier Leben“, wie sich Herr Gabri­el aus­zu­drü­cken belieb­te. War­um expli­zit Migran­ten eine höhe­re Hil­fe­stel­lung zu erwar­ten haben sol­len, als die müll­ton­nen-klau­ben­de Oma, der Rent­ner, der nach Malo­che von 45 Jah­ren auf Auf­sto­ckung ange­wie­sen ist und Löh­ne vie­ler nicht zur Ren­ten­er­wirt­schaf­ten rei­chen, ist lei­der nicht mehr nach­voll­zieh­bar — soviel Dul­dung der Einheimischen .….

  2. Zur Ein­lei­tung: War­um ist Le Bons „Psy­cho­lo­gie der Mas­sen“ Unsinn? — Weil Hit­ler und Sta­lin im Ver­dacht ste­hen, Le Bons Ergeb­nis­se bewusst ange­wandt zu haben. Soet­was kann nicht rich­tig sein. Klingt wirr? Nicht für post­fak­ti­sche (nomi­nel­le) Wissenschaftler. 

    Zur Sache: Ein Herr de Dreu fand an der Uni Ams­ter­dam her­aus, dass nie­der­län­di­sche Stu­den­ten gegen­über Ara­bern und Deut­schen eigen-grup­pen-nüt­zig han­del­ten. Oxy­to­cin schü­re danach offen­bar Vor­ur­tei­le, Frem­den­angst und Gewalt zwi­schen den Mit­glie­dern ver­schie­de­ner Grup­pen, so de Dreu. Das wur­de hef­tig kri­ti­siert und ver­drängt. Dem „Kuschel­hor­mon“, eigent­lich ein „Bin­dungs­hor­mon“, soet­was nach­zu­sa­gen… Neinneinneinneinnein!

    Oxy­to­cin ver­stärkt die Bin­dung gegen­über der eige­nen Grup­pe. Es ver­stärkt sogar die Bin­dung des Man­nes gegen­über der eige­nen Gat­tin — das sogar noch im direk­ten Ver­gleich zu attrak­ti­ven Fortpflanzungspartnerinnen…

    Wenn alle Befürch­tun­gen über die Oxy­to­cin-Mani­pu­la­ti­on wahr wür­den, was wären dann die Folgen?

    1. Die Sin­gles unter den Ted­dy­bä­ren­wer­fern wären stress­frei und glücklich.
    2. Paare/ Fami­li­en däch­ten „Fami­ly first“.
    3. Die Wahl­pa­ro­le „Deutsch­land den Deut­schen“ wäre wie­der mehrheitsfähig.

    Bit­te beden­ken Sie: Wir reden hier als gro­ße Mani­pu­la­to­ren über die Macher der „Ener­gie­wen­de“ und der „Gro­ßen Trans­for­ma­ti­on“! Und aus­ge­rech­net die gro­ße Oxy­to­cin-Mani­pu­la­ti­on soll funk­tio­nie­ren..? Echt jetzt?

  3. Lie­ber Herr Letsch,
    Sie haben mir die Augen geöff­net. Seit zwei Jah­ren fra­ge ich mich täg­lich: was stimmt mit mir nicht, dass ich mich die­sem kol­lek­ti­ven „Ein­lul­len“ nicht ein­schlies­sen kann? Jetzt weiss ich! Die Pil­len wur­den nur an den Deut­schen aus­pro­biert! Unser einer, wie ich, eine soge­nann­te „beu­te Deut­sche“ , wur­de mit Sicher­heit aus die­sem Pro­gramm raus­ge­nom­men. Das fin­de ich ras­sis­tisch und unge­recht. Ich hof­fe, ich bin ein Ein­zell­fall. Ich möch­te mich trotz­dem des­we­gen bei mei­ner Inte­gra­ti­ons­tus­si Özo­guz beschwe­ren! Oder ist sie nich für mich zustän­dig? Ach scheis­se, natür­lich nicht! Ich kom­me ja schliess­lich aus dem christt­li­chen Ostblock…

  4. Ein gros­ser „Visio­när“ namens „Lori­ot“ hat­te eine Art VOLKSDROGE bereits 1969 zum The­ma gemacht.
    Wie wit­zig und unrea­lis­tisch das frü­her doch alles war. 

    Damals rei­ne sci­ence fiction ?
    Heu­te schon Wirklichkeit ??
    In der Zukunft ver­bo­ten, über sowas „nega­tiv“ zu berichten ???

    Inter­es­san­ter­wei­se, bzw. irgend­wie mer…(…kel?)würdig auf­schluss­reich – wur­de das auf ver­schie­de­nen Web­sei­ten ver­link­te You­Tube-Video über die VOLKSDROGE vor kur­zer Zeit GELÖSCHT und ist nicht mehr verfügbar.

    Die meis­ten ‑pri­va­ten- Ver­lin­ker haben das offen­sicht­lich sel­ber noch nicht bemerkt.

    Die­ser hier hat­te es bemerkt
    LORIOT — „Die Volks­dro­ge“ — (REUPLOAD 2017)
    https://www.youtube.com/watch?v=aAzC68yffPw

    und er gibt auch eine Erklä­rung dazu, dass es auf Betrei­ben der Kin­der (Rech­ten­in­ha­ber?) von „Lori­ot“ ali­as Vic­co von Bülow erfolgt sein soll.

    Wobei sich neben­her die Fra­ge stellt – WARUM ist aus­ge­rech­net die­ser loriot´sche Sketch auf You­Tube „aus Urhe­ber­rechts­grün­den“ ver­schwun­den – vie­le ande­re („poli­tisch“ harm­lo­se­re?) wie­der­um nicht ? 

    Man darf ja wohl noch „fra­gen“ ?

    Oder ist in der heu­ti­gen Zeit Fra­gen-stel­len u. U. bereits „hate-speech“, „rechts­po­pu­lis­tisch“, ein­deu­ti­ges Kenn­zei­chen von einem „ja, aber-Na..sowas“ oder wirkt es hier­zu­lan­de gar schon „unde­mo­kra­tisch“ ???

    Das Ori­gi­nal von Lori­ot kann man ‑Stand 18.08.2017- noch auf der Platt­form „dai­l­y­mo­ti­on“ online anschau­en und anhören.

    Eine der nächs­ten Fra­gen in die­sem Zusam­men­hang wäre…vielleicht.…wie lan­ge noch ?
    (Ger­man) Volks­dro­ge — Loriot
    http://www.dailymotion.com/video/x2w90at

  5. Ver­dammt — da habe ich doch anfangs wirk­lich gedacht, das alles ein­schließ­lich WDR und Uni Bonn wäre rei­ne Satire!

  6. Oxy­to­cin braucht kei­ner. Es wird der Preis für Alko­hol nied­rig gehal­ten, den­mächst wohl Can­na­bis frei gege­ben, Ren­ten und Har­zIV in klei­nen Schrit­ten ange­ho­ben, alles per Neu­ver­schul­dung finan­ziert, Steu­ern ange­ho­ben und Bes­ser­ver­die­nen­de dif­fa­miert, den Men­schen erzählt, es sei alles gut.
    Eine poli­tisch ein­fluss­lo­se Min­der­heit, meist in Form von Res­ten einer poli­ti­schen Oppo­si­ti­on, dient als Sün­den­bock soll­te doch mal das ein oder ande­re unschö­ne durch den Medi­en­schlei­er drin­gen. Da kön­nen dann auch die dunk­len Sei­ten der Mehr­heit PC aus­ge­lebt wer­den, der Frust muss ja raus. Es ist also für alle gesorgt. Die Sahne­creme war frü­her noch die christ­li­che Kir­che, den rich­ti­gen Lohn für lebens­lan­ge har­te Arbeit erst im Para­dies … da soll wohl der Islam einspringen.

  7. Und wenn man meint, der Wahn­sinn kön­ne gar nicht mehr gestei­gert wer­den, Pro­fes­sor Dr. Dr. Rene Hur­le­mann lehrt uns, die Poli­ti­cal Cor­rect­ness hat noch lan­ge nicht fertig. 

    Nein, es scheint viel­mehr, ihre Mit­tel und Wege, den Orwell’schen Unrechts­staat zu ver­wirk­li­chen, sind schier uner­schöpf­lich. Nach Dif­fa­mie­rung, Ver­fol­gung und beruf­li­cher Liqui­die­rung Anders­den­ken­der beginnt nun das Sta­di­um der akti­ven Mani­pu­la­ti­on, um poli­tisch gleich­ge­schal­te­te Idio­ten zu gewährleisten. 

    Details zu der wis­sen­schaft­lich ver­bräm­ten Zwangs­be­glü­ckung sie­he Uni Bonn:
    https://www.uni-bonn.de/neues/188‑2017

      • … indem Du zuerst den komisch schme­cken­den Kaf­fee schmeck­test, jedoch erst dann etwas über die Oxy­mo­ron­pil­len erfuhrst, konn­test Du nix machen und musst jetzt wei­ter Pil­len schluggg’n.
        Sonst ist das in Tex­ten immer anders her­um: Einer erfährt was über so Trop­fen und schmeckt sie erst dann im Kaf­fee, er kann also noch was dage­gen machen 😉 .

        Ähm-?, aber das sind ja gar kei­ne fie­sen Trop­fen oder Pil­len. Sowas gibt’s doch nicht. Alles ist gutt, Mer­kel weiß, was gut für jeden ist, und die SPD ist fort­schritt­lich, und der Islam ist Frieden.
        *schluggg‘*

Kommentarfunktion ist geschlossen.