Der Ort für unser Treffen ist klug gewählt: Ein abge­le­ge­nes Café, wenig Kund­schaft, wie ver­ab­re­det wartet Harald Schön-Reder (Name geän­dert), einen Spiegel lesend, an einem der Eck­ti­sche. Schön-Reder ist Chef einer euro­pa­weit tätigen PR-Agentur, die eher im Ver­bor­ge­nen arbei­tet und die außer deren illus­tren Kund­schaft kaum jemand kennt.

Ich bestelle Kaffee, Reder nippt an dem Tee, den er bereits bestellt hat. Es ist unser zweites Treffen. Als wir uns vor vier Jahren zum ersten Mal genau in diesem Café begeg­ne­ten, berich­tete er mir noch stolz, dass seine Firma es endlich geschafft habe, für alle großen Par­teien gleich­zei­tig zu arbei­ten. Man steuere ihre Kom­mu­ni­ka­tion, berate bei den Wahl­pro­gram­men und hätte endlich auch mit der Initia­tive „Kampf gegen rechts“ den per­fek­ten Grund dafür gefun­den, warum die Par­teien sich inhalt­lich immer näher­ge­kom­men seien. Alles laufe perfekt, denn da man für alle arbeite, setze man auto­ma­tisch immer auf den Sieger. Die Eupho­rie dauerte nicht lange. Vor zwei Jahren rief Reder mich an und stam­melte, es sei da etwas gründ­lich schief gelau­fen. Die Wähler hätten gemerkt, dass sie von allen das­selbe bekom­men und würden anfan­gen, sich abseits der großen Par­teien zu orga­ni­sie­ren und dumme Fragen zu stellen. Seine Kunden würden ihn anrufen und ver­lan­gen, er solle dafür sorgen, dass die Wähler wieder Ver­trauen in die Politik hätten. Reder wirkte gehetzt, erschöpft und über­for­dert, jedoch hörte ich danach zwei Jahre nichts mehr von ihm. Bis gestern. Wann wir uns treffen könnten, es sei drin­gend, lautete die Nach­richt. Er habe die Lösung für das Dilemma, in das ihn seine Kunden gebracht hätten. Gerade noch recht­zei­tig, so kurz vor der Wahl. Er müsse drin­gend eine Idee für ein Produkt haben, um das sich alle Deut­schen reißen würden. Wir können uns treffen, ant­wor­tete ich. Morgen, bekann­ter Ort.

Ein Kopf­ni­cken zur Begrü­ßung, ich setzte mich Reder gegen­über auf die Bank. Er sieht nicht gerade ent­spannt aus, nestelt nervös mit der Linken in seiner Jacken­ta­sche und wischt dabei mit der anderen Hand ver­se­hent­lich meine Auto­schlüs­sel vom Tisch. „Ner­ven­bün­del,“ denke ich, als ich sie wieder aufhebe. Der Beruf wäre nichts für mich. Also, was gibt’s, frage ich, und er berich­tet.

Unser Problem war, dass die Wähler irgend­wann merkten, dass unsere Agentur hinter allen Pro­gram­men, Reden und Geset­zen steckte. Das sollte eigent­lich nicht pas­sie­ren und warum machten sich die Leute über­haupt Gedan­ken über das, was sie von Regie­rung und Oppo­si­tion gesagt bekamen? Das waren schließ­lich alles gut durch­dachte und perfekt begrün­dete Ideen, wozu sollte man da im Detail noch was ändern oder kri­ti­sie­ren? Bei uns sitzen schließ­lich Exper­ten, die wissen was sie tun und die machen auch keine Fehler! Doch je mehr wir den Men­schen die Ent­schei­dun­gen abge­nom­men hatten, umso reni­ten­ter wurden sie. Projekt „Rich­tige Meinung“ wurde zum Desas­ter! Das kam soweit, dass wir manche klei­nere Pro­jekte gar nicht mehr starten konnten. Die Pro­jekte „Rich­tige Autos fahren elek­trisch“ und „Rich­ti­ges Fleisch ist Halal“ mussten wir kurz nach dem Start abbre­chen, weil der BRBA unsere Argu­mente einfach abstieß…“

Ich muss nach­fra­gen. „BRBA, was soll das sein?“

Beleh­rungs­re­sis­ten­ter Bevöl­ke­rungs­an­teil“, ein Fach­aus­druck, der die Teile der Bevöl­ke­rung beschreibt, die wir mit unseren Argu­men­ten errei­chen wollen. Wir kürzen das lieber ab. Jeden­falls hat es nicht funk­tio­niert, obwohl die Wähler von allen Par­teien das­selbe hörten, sich also gar nicht falsch ent­schei­den konnten! Manche Wähler wurden miss­trau­isch, weil alles zu perfekt war. Können Sie das begrei­fen? Zu perfekt!“

Sie meinen, so wie im Film „Matrix“?“ unter­bre­che ich ihn. Er winkt ver­ächt­lich ab.

Ja, könnte sein. Es liegt wohl in der Natur des Men­schen, dass er sich nicht frei fühlt oder sowas, wenn er nicht das Gefühl hat, wirk­lich eine Wahl zu haben.“

Und diese Wahl soll er nun wieder bekom­men? Ist es das?“

Ach was, nein! Wozu soll das denn gut sein! Dann besteht die Gefahr, dass es zur fal­schen Ent­schei­dung kommt oder zu keiner. Die Leute müssen aber mit­ma­chen, frei­wil­lig. Das ist wichtig.“

Ich nehme noch einen Schluck Kaffee, der schon langsam kalt wird und immer selt­sa­mer schmeckt. „Warum ist das wichtig, manche Men­schen inter­es­sie­ren sich eben nicht für Politik.“

Je breiter die Zustim­mung, umso eher sind die Leute geneigt, Ent­schei­dun­gen mit­zu­tra­gen, wenn’s mal brenz­lich wird.“

Mit­ge­fan­gen, mit­ge­han­gen?“

In gewis­ser Weise. Aber keine Sorge, wir passen schon auf, dass wir nur die rich­ti­gen Ent­schei­dun­gen treffen, da kann nichts schief­ge­hen. Sie glauben mir doch, oder? Sie ver­trauen mir?“

Ich bin nicht sicher.“

Na gut. Was würden Sie sagen, wenn es einen Weg gäbe, die Men­schen durch ein Medi­ka­ment dazu zu bringen, uns zu glauben und Ver­trauen in die poli­ti­sche Führung des Landes zu ent­wi­ckeln? Auf die Idee brachte uns Pro­fes­sor René Hur­le­mann von der Klinik für Psych­ia­trie und Psy­cho­the­ra­pie der Uni­kli­nik Bonn, der durch die Ver­ab­rei­chung des Hormons Oxy­to­cin bei seinen Pro­ban­den her­aus­fand, dass sich deren Spenden- und Hilfs­be­reit­schaft signi­fi­kant ver­bes­serte. Der WDR sprach sogar von „wich­ti­ger For­schung bei der Flücht­lings­frage“! An diesen For­schun­gen konnten wir anset­zen um weitere, akzep­tanz­för­dernde Mittel zu ent­wi­ckeln.“

Sie wollen das Zeug doch nicht ernst­haft im großen Maßstab…“

Aber warum denn nicht? Die Ent­schei­dun­gen, die die Men­schen unter diesen Medi­ka­men­ten treffen, sind doch schließ­lich die rich­ti­gen! Sie helfen frei­wil­lig, sie spenden mehr und ziehen zudem ihnen völlig Fremde ihren Lands­leu­ten vor. Und sie tun das alles auch noch von Herzen gern! Die Mög­lich­kei­ten sind fast unbe­grenzt. Im Labor­ver­such schaff­ten wir es, den Pro­ban­den ein ver­klär­tes Lächeln aufs Gesicht zu zaubern, wenn sie eine Par­tei­tags­rede der Kanz­le­rin sahen. Vier mal hin­ter­ein­an­der, unter­bro­chen nur von den Neu­jahrs­an­spra­chen! Ein Bescheid über die Ver­dopp­lung der GEZ-Gebüh­ren löste in einer WG nur Zustim­mung und Jubel aus und eine Familie bot drei Migran­ten aus dem Süd­su­dan frei­wil­lig das Zimmer ihrer 14-jäh­ri­gen Tochter als Unter­kunft an. Bei höherer Dosie­rung war ein Proband nicht mal mehr dazu zu bewegen, wegen eines Woh­nungs­bran­des das Haus zu ver­las­sen oder die Feu­er­wehr zu rufen. Er ist lächelnd und ohne zu schreien in den Flammen ver­brannt. Das ist der vor­bild­li­che Bürger der Zukunft, der nicht wegen jeder Klei­nig­keit sofort in Alar­mis­mus aus­bricht, sondern Ver­trauen hat, selbst­los hilft und nicht an die Folgen denkt!“

Das ist ja ent­setz­lich! Und es ist Betrug, nichts davon ist echt! Die Men­schen handeln gegen ihren Willen, miss­ach­ten ohne es zu wollen ihre eigenen Inter­es­sen und ver­hal­ten sich so, dass es ihrem Über­le­ben eher abträg­lich ist! Man kann doch nicht jede nega­tive Emotion für unrecht­mä­ßig und uner­wünscht erklä­ren! Mit diesem Teu­fels­zeug ist es doch nicht der Mensch, der ent­schei­det, sondern die Chemie!“

Ach Pap­per­la­papp, Chemie ist immer! Was glauben sie, wie Ent­schei­dun­gen sonst zustande kommen. Hormone, Boten­stoffe, Enzyme…alles Chemie da in ihrem Kopf. Wo ist da der Unter­schied?“

Ja, aber es ist meine Chemie, nicht ihre!“

Das Ergeb­nis unseres Expe­ri­ments ist aber pure gesell­schaft­li­che Har­mo­nie! Das ist der erste Schritt hin zur abso­lu­ten Gleich­heit und sozia­len Gerech­tig­keit! Kein dummer, alber­ner „freier Wille“ mehr, keine Zweifel, kein Miss­trauen! Die Regie­rung kann endlich und wider­stands­los das machen, wozu sie da ist: sich inten­siv um alle Belange der Bürger kümmern…“

Das ist nicht die Aufgabe der Regie­rung! Die soll ledig­lich…“

…nütz­li­che Gesetze ver­ab­schie­den – statt immer und immer wieder um das Ver­trauen der Bürger zu kämpfen und wir können endlich unsere tollen Pro­jekte umset­zen, von denen die Leute begeis­tert sein werden, wenn sie nicht mehr darüber ent­schei­den müssen.“

Bis die Wirkung des Medi­ka­ments nach­lässt. Was pas­siert denn dann?

Das ist derzeit noch ein Problem. Die Eltern des Mäd­chens haben uns wegen gewis­ser Vor­fälle ver­klagt, denn wenn das Medi­ka­ment nicht regel­mä­ßig ein­ge­nom­men wird, wachen die Pro­ban­den mit üblen Gewis­sens­bis­sen auf und können sich leider auch an jede ihrer Ent­schei­dun­gen erin­nern. Daran arbei­ten wir aber. Und da kommen sie ins Spiel…sie müssen das Produkt so beschrei­ben und bewer­ben, dass die Men­schen es nehmen wollen! Frei­wil­lig! Wir stellen es auch kos­ten­los zur Ver­fü­gung.“

Anders als ARD und ZDF, für die die Leute auch noch zahlen müssen?“ sage ich im Scherz.

Na ja, im Grunde zahlen sie natür­lich doch dafür. Indi­rekt, über die Steuern, aber das ist schon ok, oder?“

Ja… ok, …glaube …ich.“

Sehr schön! Wie sie bemer­ken, wirkt unser Mittel inner­halb von nur wenigen Minuten. Gibt’s nämlich nicht nur als Nasen­spray, sondern auch in Tablet­ten­form. Ich hab’ ihnen vorhin eine in den Kaffee getan. Etwas bitter, aber man gewöhnt sich daran. Sie machen sich also Gedan­ken über den Namen, ja? Bis morgen? Wir haben es etwas eilig, sie ver­ste­hen sicher…“

Ich ver­stehe.“

Und bitte, nehmen sie davon dreimal am Tag eine. Im Kaffee, wenn sie mögen.“

Er schiebt ein unbe­schrif­te­tes Röhr­chen über den Tisch, steht auf und geht. Ich muss auch los. Muss mir Gedan­ken über einen Namen machen. Wenn ich nur wüsste, warum.

—*—

Um aus der Fiktion zurück in die Wirk­lich­keit zu kommen, hier ein Zitat aus dem WDR-Bericht:

Es genügt, wenn Men­schen zusam­men­kom­men, zusam­men tanzen, sich berüh­ren und so weiter. Dann wird jede Menge Oxy­to­cin aus­ge­schüt­tet. Und dann tritt auch der Fall ein, dass in Ver­bin­dung mit einem posi­ti­ven sozia­len Rol­len­vor­bild Frem­den­feind­lich­keit nach­lässt.“

Falls die Begeg­nung nicht ganz frei­wil­lig ist, wird aber leider Adre­na­lin aus­ge­schüt­tet. Das zu ver­hin­dern und che­misch durch einen posi­ti­ven Effekt zu über­la­gern, hält der WRD für eine tolle Idee im Kampf gegen die Frem­den­feind­lich­keit. Oxy­to­cin wird in dieser Anwen­dung schnell zu Oxy­mo­ron. Krieg ist Frieden, Frei­heit ist Skla­ve­rei, Unwis­sen­heit ist Stärke. George Orwell wäre stolz auf euch beim WDR…und auf For­scher, die ver­su­chen, die Akzep­tanz von Migra­tion che­misch zu opti­mie­ren.

11 Kommentare

  1. Die Vergabe von Geldern für Uni­ver­si­tä­ten und Studien alleine ist schon ent­lar­vend: Wer sich mit Ent­wick­lungs­bio­lo­gie und Eth­no­lo­gie beschäf­tigt hat, würde durch­aus mehr Ant­wor­ten auf sozio­lo­gisch und bio­lo­gi­sche Abgren­zungs­ver­hal­ten und soziale Struk­tu­ren finden. Hier wird finan­ziert, wie man Bevöl­ke­run­gen im Sinne der Polit-Bosse gefügig machen kann. Die Ver­su­che hätten Dr. Mengele gefal­len.

    „Aus neu­ro­bio­lo­gi­scher Sicht sind die Grund­la­gen von Frem­den­feind­lich­keit und Altru­is­mus noch nicht genau ver­stan­den“, sagt Hur­le­mann.” (Zitat https://www.uni-bonn.de/neues/188‑2017)
    Hier die ein­fa­che Antwort: Altru­is­mus ist ein mora­li­scher, nicht all­ge­mein­gül­tig defi­nier­ter Begriff und kein (bio­lo­gi­sches) Ver­hal­ten; Frem­den­feind­lich­keit ist eine belie­big zu gestal­tende Defi­ni­tion, die – zusam­men mit dem Gegen­ver­hal­ten im Sinne der Polit-Olig­ar­chie nor­miert wird – also aktuell poli­tisch indok­tri­niert, nicht aber sach­lich (bio­lo­gisch und sozio­lo­gisch). Von den­sel­ben Poli­ti­kern, die auch den Rechts­bruch für die unkon­trol­lierte Inva­sion von Migran­ten – kei­nes­wegs nur Asy­lan­ten – ohne Iden­ti­täts­fest­stel­lung zulie­ßen.

    Diese Vorgabe der Nor­mie­rung des Begrif­fe­paa­res Frem­den­feind­lich­keit und Altru­is­mus wird u.a. bereits in der Studie dadurch belegt, daß es bei der Studie expli­zit um Fremde vs. Ein­hei­mi­sche ging; der gemeine ein­hei­mi­sche Bedürf­tige ist als Bedürf­ti­ger 2.Klasse bereits seit Jahr­zehn­ten – ver­stärkt mit Ein­füh­rung Hartz IV und Absen­ken der Renten unter 50% – aus dem Bewußt­sein ver­schwun­den („worden”). Ich sehe hier eher eine Dis­kri­mi­nie­rung derer „die schon lange hier Leben”, wie sich Herr Gabriel aus­zu­drü­cken beliebte. Warum expli­zit Migran­ten eine höhere Hil­fe­stel­lung zu erwar­ten haben sollen, als die müll­ton­nen-klau­bende Oma, der Rentner, der nach Maloche von 45 Jahren auf Auf­sto­ckung ange­wie­sen ist und Löhne vieler nicht zur Ren­ten­er­wirt­schaf­ten reichen, ist leider nicht mehr nach­voll­zieh­bar – soviel Duldung der Ein­hei­mi­schen .….

  2. Zur Ein­lei­tung: Warum ist Le Bons „Psy­cho­lo­gie der Massen” Unsinn? – Weil Hitler und Stalin im Ver­dacht stehen, Le Bons Ergeb­nisse bewusst ange­wandt zu haben. Soetwas kann nicht richtig sein. Klingt wirr? Nicht für post­fak­ti­sche (nomi­nelle) Wis­sen­schaft­ler.

    Zur Sache: Ein Herr de Dreu fand an der Uni Ams­ter­dam heraus, dass nie­der­län­di­sche Stu­den­ten gegen­über Arabern und Deut­schen eigen-gruppen-nützig han­del­ten. Oxy­to­cin schüre danach offen­bar Vor­ur­teile, Frem­den­angst und Gewalt zwi­schen den Mit­glie­dern ver­schie­de­ner Gruppen, so de Dreu. Das wurde heftig kri­ti­siert und ver­drängt. Dem „Kuschel­hor­mon”, eigent­lich ein „Bin­dungs­hor­mon”, soetwas nach­zu­sa­gen… Nein­nein­nein­nein­nein!

    Oxy­to­cin ver­stärkt die Bindung gegen­über der eigenen Gruppe. Es ver­stärkt sogar die Bindung des Mannes gegen­über der eigenen Gattin – das sogar noch im direk­ten Ver­gleich zu attrak­ti­ven Fort­pflan­zungs­part­ne­rin­nen…

    Wenn alle Befürch­tun­gen über die Oxy­to­cin-Mani­pu­la­tion wahr würden, was wären dann die Folgen?

    1. Die Singles unter den Ted­dy­bä­ren­wer­fern wären stress­frei und glück­lich.
    2. Paare/ Fami­lien dächten „Family first”.
    3. Die Wahl­pa­role „Deutsch­land den Deut­schen” wäre wieder mehr­heits­fä­hig.

    Bitte beden­ken Sie: Wir reden hier als große Mani­pu­la­to­ren über die Macher der „Ener­gie­wende” und der „Großen Trans­for­ma­tion”! Und aus­ge­rech­net die große Oxy­to­cin-Mani­pu­la­tion soll funk­tio­nie­ren..? Echt jetzt?

  3. Lieber Herr Letsch,
    Sie haben mir die Augen geöff­net. Seit zwei Jahren frage ich mich täglich: was stimmt mit mir nicht, dass ich mich diesem kol­lek­ti­ven „Ein­lul­len” nicht ein­schlies­sen kann? Jetzt weiss ich! Die Pillen wurden nur an den Deut­schen aus­pro­biert! Unser einer, wie ich, eine soge­nannte „beute Deut­sche” , wurde mit Sicher­heit aus diesem Pro­gramm raus­ge­nom­men. Das finde ich ras­sis­tisch und unge­recht. Ich hoffe, ich bin ein Ein­zell­fall. Ich möchte mich trotz­dem des­we­gen bei meiner Inte­gra­ti­ons­tussi Özoguz beschwe­ren! Oder ist sie nich für mich zustän­dig? Ach scheisse, natür­lich nicht! Ich komme ja schliess­lich aus dem christtli­chen Ost­block…

  4. Ein grosser „Visio­när“ namens „Loriot“ hatte eine Art VOLKSDROGE bereits 1969 zum Thema gemacht.
    Wie witzig und unrea­lis­tisch das früher doch alles war.

    Damals reine science fiction ?
    Heute schon Wirk­lich­keit ??
    In der Zukunft ver­bo­ten, über sowas „negativ“ zu berich­ten ???

    Inter­es­san­ter­weise, bzw. irgend­wie mer…(…kel?)würdig auf­schluss­reich – wurde das auf ver­schie­de­nen Web­sei­ten ver­linkte YouTube-Video über die VOLKSDROGE vor kurzer Zeit GELÖSCHT und ist nicht mehr ver­füg­bar.

    Die meisten -pri­va­ten- Ver­lin­ker haben das offen­sicht­lich selber noch nicht bemerkt.

    Dieser hier hatte es bemerkt
    LORIOT – „Die Volks­droge” – (REUPLOAD 2017)
    https://​www​.youtube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​a​A​z​C​6​8​y​f​fPw

    und er gibt auch eine Erklä­rung dazu, dass es auf Betrei­ben der Kinder (Rech­ten­in­ha­ber?) von „Loriot“ alias Vicco von Bülow erfolgt sein soll.

    Wobei sich neben­her die Frage stellt – WARUM ist aus­ge­rech­net dieser loriot´sche Sketch auf YouTube „aus Urhe­ber­rechts­grün­den“ ver­schwun­den – viele andere („poli­tisch“ harm­lo­sere?) wie­derum nicht ?

    Man darf ja wohl noch „fragen“ ?

    Oder ist in der heu­ti­gen Zeit Fragen-stellen u. U. bereits „hate-speech“, „rechts­po­pu­lis­tisch“, ein­deu­ti­ges Kenn­zei­chen von einem „ja, aber-Na..sowas“ oder wirkt es hier­zu­lande gar schon „unde­mo­kra­tisch“ ???

    Das Ori­gi­nal von Loriot kann man -Stand 18.08.2017- noch auf der Platt­form „dai­l­y­mo­tion“ online anschauen und anhören.

    Eine der nächs­ten Fragen in diesem Zusam­men­hang wäre…vielleicht.…wie lange noch ?
    (German) Volks­droge – Loriot
    http://​www​.dai​l​y​mo​tion​.com/​v​i​d​e​o​/​x​2​w​9​0at

  5. Ver­dammt – da habe ich doch anfangs wirk­lich gedacht, das alles ein­schließ­lich WDR und Uni Bonn wäre reine Satire!

  6. Oxy­to­cin braucht keiner. Es wird der Preis für Alkohol niedrig gehal­ten, den­mächst wohl Can­na­bis frei gegeben, Renten und HarzIV in kleinen Schrit­ten ange­ho­ben, alles per Neu­ver­schul­dung finan­ziert, Steuern ange­ho­ben und Bes­ser­ver­die­nende dif­fa­miert, den Men­schen erzählt, es sei alles gut.
    Eine poli­tisch ein­fluss­lose Min­der­heit, meist in Form von Resten einer poli­ti­schen Oppo­si­tion, dient als Sün­den­bock sollte doch mal das ein oder andere unschöne durch den Medi­en­schleier dringen. Da können dann auch die dunklen Seiten der Mehr­heit PC aus­ge­lebt werden, der Frust muss ja raus. Es ist also für alle gesorgt. Die Sahne­creme war früher noch die christ­li­che Kirche, den rich­ti­gen Lohn für lebens­lange harte Arbeit erst im Para­dies … da soll wohl der Islam ein­sprin­gen.

  7. Und wenn man meint, der Wahn­sinn könne gar nicht mehr gestei­gert werden, Pro­fes­sor Dr. Dr. Rene Hur­le­mann lehrt uns, die Poli­ti­cal Cor­rec­t­ness hat noch lange nicht fertig.

    Nein, es scheint viel­mehr, ihre Mittel und Wege, den Orwell’schen Unrechts­staat zu ver­wirk­li­chen, sind schier uner­schöpf­lich. Nach Dif­fa­mie­rung, Ver­fol­gung und beruf­li­cher Liqui­die­rung Anders­den­ken­der beginnt nun das Stadium der aktiven Mani­pu­la­tion, um poli­tisch gleich­ge­schal­tete Idioten zu gewähr­leis­ten.

    Details zu der wis­sen­schaft­lich ver­bräm­ten Zwangs­be­glü­ckung siehe Uni Bonn:
    https://www.uni-bonn.de/neues/188‑2017

      • … indem Du zuerst den komisch schme­cken­den Kaffee schmeck­test, jedoch erst dann etwas über die Oxy­mo­ron­pil­len erfuhrst, konn­test Du nix machen und musst jetzt weiter Pillen schluggg’n.
        Sonst ist das in Texten immer anders herum: Einer erfährt was über so Tropfen und schmeckt sie erst dann im Kaffee, er kann also noch was dagegen machen 😉 .

        Ähm-?, aber das sind ja gar keine fiesen Tropfen oder Pillen. Sowas gibt’s doch nicht. Alles ist gutt, Merkel weiß, was gut für jeden ist, und die SPD ist fort­schritt­lich, und der Islam ist Frieden.
        *schluggg’*

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