Klimakatastrophe in Österreich – im Gleichschritt gegen die Realität

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Klimakatastrophe bei Servus-TVEs gibt Artikel, die schrei­ben sich fast von allein. Dieser hier ist anders. Das liegt zum einen daran, dass ich mir zum Thema Kli­ma­ka­ta­stro­phe und Kli­ma­hys­te­rie bereits die Finger wund geschrie­ben habe. Zum zweiten muss ich mir dafür gleich jene TV-Sendung nochmal geben, bei deren Erst­be­trach­tung ich vor­ges­tern buch­stäb­lich phy­si­sche Reak­tio­nen hatte. Blut­druck und Puls gingen hoch, das Gesicht immer wieder runter in die Hände. Auch dass mir als Athe­is­ten wie­der­holt die Worte „Nein, oh Gott, nein!“ ent­schlüp­fen, ist nicht normal. 66 Minuten Sendung mit par­al­le­ler Analyse stehen mir jetzt bevor. Aber da muss ich nun durch. Ich starte also die Media­thek des öster­rei­chi­schen Servus-TV und schaue mir die Sendung „Talk im Hangar 7“ vom 13.6.2019 ein zweites Mal an. weiter lesen

China, in your Hand

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Einen Schritt zurück zu treten, um sich ein grö­ße­res Bild von der Lage zu machen ist etwas, dass uns Deut­schen oft schwer­fällt. Warum auch sollte man die Per­spek­tive anderer ein­neh­men, wenn deut­sche Moral und Welt­sicht doch völlig aus­rei­chen, um der Mensch­heit den Weg in die Zukunft zu weisen. Sie wissen schon: die Umwelt, das Klima und der ganze Rest. Ver­zicht soll es sein und die Deut­schen müssen mit gutem Bei­spiel voran gehen. Nicht gerade die Funk­tio­näre der grünen Jugend oder die Frei­tags­ak­ti­vis­ten, die Deut­schen im All­ge­mei­nen sollen dies tun. Kein Fleisch, kein Flug, nur Fla­schen­pfand. weiter lesen

Zurück aus Prag

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Es sieht nicht so aus, als wäre Deutsch­land in den letzten Tagen zur Ver­nunft gekom­men. Dennoch: schön, wieder zuhause zu sein. Das Bloggen geht weiter.

CDU: Annegret fürchtet, nicht Greta genug zu sein

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CDU - Annegret fürchtet, nicht Greta genug zu seinÜber­rascht vom Wahl­aus­gang? Ich nicht. Kein biss­chen! Und die Reak­tio­nen der Wunden lecken­den Par­tei­gran­den aus SPD und CDU am Tag danach belegt, dass man dort immer noch nicht begrif­fen hat, warum ihnen das Wasser bis zum Hals steht. Für die SPD ist es ver­mut­lich bereits zu spät, sich mit der Rea­li­tät aus­ein­an­der­zu­set­zen. Aber selbst die Union geht offen­bar weiter den Weg ihrer Selbst­ab­schaf­fung, indem sie ver­sucht, sich immer noch stärker an die Grünen anzu­wan­zen. Die initia­len Fehler wurden jedoch nicht erst im Wahl­kampf gemacht, sondern reichen min­des­tens fünf, wenn nicht gar zehn Jahre zurück. weiter lesen

Bienen retten, Erdbeeren kaufen!

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Aus der Reihe „1.000 ideo­lo­gi­sche Meis­ter­werke“, „Erd­bee­ren kaufen, Bienen retten“, REWE/NABU, 4c-Offset auf Papier, Alu­mi­ni­um­rah­men, hinter Acryl­glas, 2019
Die Kritik an den Chef­eta­gen deut­scher Unter­neh­men, diese würden sich gera­dezu an den poli­ti­schen Zeit­geist aus Kli­ma­hys­te­rie, Arten­ster­ben und dro­hen­dem pla­ne­ta­rem Arma­ged­don her­an­wan­zen, wird in diesem Ablauf­plan der Gewis­sens­ver­bes­se­rung perfekt illus­triert. Die Ran­schmeiße delux ist ver­brau­cher­freund­lich auf­be­rei­tet und mit einer klaren Hand­lungs­auf­for­de­rung ver­se­hen. Zentral ist hier nicht der Akt des Frucht­kon­sums, sondern das mora­li­sche Stoff­wech­sel­pro­dukt Endor­phin, das beim Akt der Rettung von Bienen aus­ge­sto­ßen wird. REWE fun­giert in dieser Ver­wer­tungs­kette als Mittler zwi­schen Sünder (Erd­beer­kon­su­ment) und Kirche (NABU) und es ist natür­lich davon aus­zu­ge­hen, dass die Super­markt­kette am Handel der Ablass-Scheine mit­ver­dient. Ob der NABU die dar­ge­brach­ten Obo­lusse wie weiland Leo X. zum Bau des Gretas- Peters­doms nutzt, oder private Wach­dienste hinter Bie­nen­stö­cken auf­stellt, bleibt Betrach­ter und Erd­beer­na­scher ver­bor­gen. weiter lesen

Europawahl: Politik auf der Suche nach Schönheit

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Nachdem ich es mir mit den Fans eines bekann­ten TV-Phy­si­kers ver­scherzt habe, indem ich diesem eine gewisse Blau­äu­gig­keit in Bezug auf die Mach­bar­keit der Ener­gie­wende vorwarf, ist es höchste Zeit, kurz vor der Euro­pa­wahl eine Phy­si­ke­rin zu Wort kommen zu lassen, deren gesun­der Skep­ti­zis­mus und nüch­terne Betrach­tung ihrer Zunft Hoff­nung macht, dass die Selbst­re­fe­ren­zia­li­tät, die sich nicht nur in der Physik breit gemacht hat, irgend­wann enden wird. Ich möchte Sabine Hos­sen­fel­der, die Sie hier im Video sehen können, natür­lich nichts unter­stel­len. Sie spricht in erster Linie über die Gründe für das seit Jahr­zehn­ten anhal­tende Fest­hän­gen der For­schung in den Grund­la­gen der Physik, wo man ver­zwei­felt ver­sucht, Theo­rien zu ver­ein­fa­chen und dadurch „schöner“ oder „per­fek­ter“ zu machen, auf diesem Weg jedoch offen­bar keinen Mil­li­me­ter vor­an­kommt. Allein die Menge an publi­zier­ten Vor­her­sa­gen, was nach der Inbe­trieb­nahme des LHC, des „Large Hadron Col­li­der“ alles zu finden sein würde, steht in keinem Ver­hält­nis zu dem, was die Expe­ri­mente ergaben. Gefun­den wurde das Higgs-Boson, das letzte noch feh­lende Teil­chen des soge­nann­ten Stan­dard­mo­dells. Sonst nichts – was nicht abwer­tend gemeint ist, denn der Fund war zwei­fel­los ein gran­dio­ser Erfolg. Laut Hos­sen­fel­der gehört das Stan­dard­mo­dell unter Phy­si­kern übri­gens nicht gerade zu den als „schön“ emp­fun­de­nen Theo­rien, weshalb viele ihrer Kol­le­gen ele­gante Erwei­te­run­gen und Sym­me­trien pos­tu­lier­ten. Dumm gelau­fen, dass aus­ge­rech­net die Bestä­ti­gung des Stan­dard­mo­dells in all seiner Häss­lich­keit so gut lief. weiter lesen

Augenschmaus im Klimahaus oder wie man Weltretter wird

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Augenschmaus im Klimahaus oder wie man Weltretter wirdDu fährst nach Bre­mer­ha­ven? Dann musst Du unbe­dingt das „Kli­ma­haus“ besu­chen! Unglaub­lich, was die da auf die Beine gestellt haben!“ So etwa lau­te­ten die Auf­for­de­run­gen und da es mich nicht so oft an diesen Küs­ten­ab­schnitt ver­schlägt, wollte ich die Gele­gen­heit unbe­dingt nutzen. Der Mai schickt kaltes Wetter, was läge also näher, als sich im Kli­ma­haus darüber zu infor­mie­ren, was es denn so mit dem Klima auf sich hat. Viel­mehr mit dem Konzept des Hauses, entlang des 8. Län­gen­gra­des einmal rund um die Erde zu reisen. Dass man dazu einem Peter Lustig, der hier Axel Werner heißt, einen Alu­mi­ni­um­kof­fer in die Hand drückt und als eine Art „roten Faden“ durch die Sta­tio­nen laufen lässt, zeigt die eigent­li­che päd­ago­gi­sche Ziel­gruppe des gesam­ten Kon­zepts: Kinder im Frei­tags nicht schul­pflich­ti­gen Alter und Erwach­sene, die sich wie solche auf­füh­ren. Die 17 Euro Ein­tritt kann man sicher von der CO2-Steuer abset­zen. weiter lesen

Europawahl: meine Stimme für die europäischen Einheitsfront?

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Und was machen Sie am Tag der Europawahl?Was machen Sie eigent­lich am 26. Mai? Sie müssen nicht im Kalen­der nach­se­hen, es ist ein Sonntag, der Tag der Euro­pa­wahl. Meine Tages­ge­stal­tung wird sicher eher vom Wetter als vom Klima abhän­gen, aber eines weiß ich heute schon sicher: wählen werde ich nicht. Und bevor Sie jetzt empört auf­hö­ren zu lesen, muss ich Ihnen mit­tei­len, dass ich mich kundig gemacht habe: ich muss auch nicht! Niemand kann mich zwingen. Nicht mal mora­lisch, auch wenn dies im Wahl­kampf im Vorfeld immer wieder ver­sucht wurde, denn wer nicht wählt oder sein Kreuz an der fal­schen Stelle setzt, wolle doch nichts weniger, als Europa zer­stö­ren. Ich sehe das anders. weiter lesen

Klimawandel – Entschuldigung für Korruption und Staatsversagen

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Südafrika – Klimawandel als Entschuldigung für Korruption und StaatsversagenDeut­schen Medien berich­ten seit einiger Zeit ver­hält­nis­mä­ßig wenig über Süd­afrika. Dunkel kann sich mancher noch daran erin­nern, dass der kor­rupte Prä­si­dent Jacob Zuma abtre­ten musste und durch Cyrill Ram­aposa ersetzt wurde. Da beide dem ANC ange­hö­ren, fand ein Regie­rungs­wech­sel im eigent­li­chen Sinne also nicht statt. Ein wei­te­res Ereig­nis war die Was­ser­knapp­heit der letzten Jahre im All­ge­mei­nen und in und um Kap­stadt im Beson­de­ren. Die Stadt schrammte nur haar­scharf am „Day Zero“ vorbei, an dem die Was­ser­ver­sor­gung nicht nur ein­ge­schränkt würde, sondern total zusam­men­ge­bro­chen wäre. Das Jahr 2018 war in der Tat beson­ders trocken für Süd­afrika. El Nino und die Tat­sa­che, dass die Was­ser­wirt­schaft lange Zeit ver­säumt hatte, ihre Quellen zu diver­si­fi­zie­ren und nicht nur Nie­der­schlags­was­ser, sondern auch Grund­was­ser, Ent­sal­zungs­an­la­gen und weiter ent­fernte Quellen ins Kalkül zu ziehen, waren die Ursache. Kommt dann ein wirk­lich tro­cke­ner Sommer hinzu, ergänzt durch Inkom­pe­tenz, Sorg­lo­sig­keit und Kor­rup­tion, ist die Kata­stro­phe vor­pro­gram­miert. Ange­sichts der rasant gestie­ge­nen Ein­woh­ner­zahl Süd­afri­kas und eines pro-Kopf-Ver­brauchs von Wasser, der über dem deut­schen Durch­schnitt lag, war es gera­dezu töricht und kurz­sich­tig, darauf zu ver­trauen, dass schon genug Regen fallen würde, um die Reser­voirs zu füllen. Das ging bekannt­lich beinahe schief, die Ratio­nie­run­gen von Wasser sind mitt­ler­weile zwar gelo­ckert, aber immer noch in Kraft. weiter lesen

Zauberkunst bei Harald Lesch

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Er ist schon gut, das muss man ihm lassen. Niemand in Deutsch­land kann mit so viel Begeis­te­rung phy­si­ka­li­sche Gesetz­mä­ßig­kei­ten erklä­ren, wie Pro­fes­sor Harald Lesch dies seit Jahren in BR und ZDF tut. Wenn unter seinen Händen starke Kraft, schwa­che Kraft und Gra­vi­ta­tion förm­lich Gestalt anneh­men, nicke ich begeis­tert. Wenn er jedoch ver­sucht, mit großen Gesten, einer Art mathe­ma­tik­be­frei­ter Logik und viel „nimmste dies, machste das, biste fertig” die deut­sche Ener­gie­wende wie „Uncle Ben’s Reis” dar­zu­stel­len (gelingt immer und klebt natür­lich nie), denke ich nach wenigen Minuten nur noch: schwa­che Kraft. weiter lesen