Wenn das ZDF-Mor­gen­ma­ga­zin gesen­det wird, ist es offen­bar noch zu früh für kri­ti­sche Fragen und zu „ZDF” ist es wohl zu jeder Zeit. Doch statt als Stich­wort­ge­be­rin einer grünen Dampf­plap­per­ta­sche wie Katrin Göring-Eckardt zu assis­tie­ren, hätte die Mode­ra­to­rin ein paar Florett-Strei­che zur Abwehr des erwart­ba­ren grünen Phrasen-Dau­er­feu­ers aus­tei­len sollen. Leider blieb es bei Gefäl­lig­keits­fra­gen und es ist anzu­neh­men, dass die beiden Prot­ago­nis­tin­nen im ZDF-Studio nicht nur den­sel­ben Friseur haben. Basie­rend auf den Aus­sa­gen von Katrin Göring-Eckardt hier nun eine Auswahl von acht Fragen, die in dem vier­ein­halb Minuten langen Inter­view min­des­tens hätten gestellt werden müssen:

  1. Warum müssen wir Deutsch­land „gemein­sam erobern*“ und wenn es eine Erobe­rung gibt, wer ist da eigent­lich auf Beute aus?
  2. Wenn es Migran­tin­nen und Migran­ten gibt, warum dann keine Ras­sis­tin­nen und Ras­sis­ten?
  3. Warum treten die­je­ni­gen, die sich „allein gelas­sen fühlen“, so oft in großen, laut­star­ken Gruppen auf?
  4. Wo muss man sich hin­stel­len, um sich von der Politik „abholen zu lassen“ oder „mit­ge­nom­men zu werden“?
  5. Warum müssen wir „mul­ti­kul­tu­rel­ler werden“, was ist der Vorteil, der Zweck, das Ziel, und wer hat dieses fest­ge­legt?
  6. Wo genau ist eigent­lich die „Mitte der Gesell­schaft“?
  7. Was genau ist das „Denken der Gesell­schaft“ und was denkt diese Gesell­schaft?
  8. Spricht man nur dann bewusst, wenn man sagt, dass man etwas „bewusst“ sagt und spricht sonst unbe­wusst?

Chance ver­passt, würde ich sagen und anfügen, dass ich natür­lich nicht annehme, auch nur auf eine dieser Fragen eine Antwort erhal­ten zu können. Woher ich das weiß? Ich musste vor einiger Zeit das Buch rezen­sie­ren, welches die Spit­zen­grüne geschrie­ben hat. Aller­dings nicht frei­wil­lig, möchte ich zu meiner Ehren­ret­tung betonen!

* Ich bin mir ziem­lich sicher, dass wir solche For­mu­lie­run­gen einem Poli­ti­ker einer gewis­sen anderen Partei nicht durch­ge­hen lassen würden.

10 Kommentare

  1. Ich bin wahr­lich kein Natio­na­list und erst Recht kein Rassist, aber ich bin Patriot. Und dazu habe ich jede Legi­ti­ma­tion.
    Ich wehre mich dagegen, eine Partei ernst zu nehmen, deren Endziel es ist, aus Deutsch­land eine mit­tel­eu­ro­päi­sche Zone zu machen, in der nur noch mul­ti­kul­tu­relle Werte eine Rolle spielen dürfen. Herr Maaßen sollte sich über­le­gen, ob das nicht schon die Vor­stufe von Hoch­ver­rat ist.

  2. Hmmm, ich will ja nun nicht den Grünen Glei­ches mit Glei­chem ver­gel­ten und ihre Haupt­ak­teure sämt­lich der Groß­hirn­ab­senz bezich­ti­gen. Im Gegen­satz zu ihnen bin ich schon für eine niveau­volle poli­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung. Was mich aber bei Grünen und Linken immens stört, ist der Allein­ver­tre­tungs­an­spruch bezüg­lich Moral und Wahr­heit. Aus solchen Aus­sa­gen spricht eine Arro­ganz par excel­lence und ich frage mich oft, ob diese Men­schen sich jemals beim Spre­chen zuhören.

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    • Wie kommen Sie darauf, ich sei gegen eine niveau­volle poli­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung? Es ist nur leider so, dass bei einigen Ver­tre­tern dieser Partei – und je weiter sie in der Hier­ar­chie nach oben kommen, umso deut­li­cher wird es – die Ideo­lo­gie immer häu­fi­ger Argu­mente ver­drängt. Die niveau­volle poli­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung findet dann in etwa so statt, wie man mit einem noto­ri­schen Tep­pich­ver­käu­fer über die Schön­heit von Parkett reden kann.

    • Im Gegen­satz zu ihnen bin ich schon für eine niveau­volle poli­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung.”

      Ist das „ihnen” gleich­be­deu­tend mit „denen”, also als Fin­ger­zeig auf eine externe Gruppe gemeint, oder ist es gleich­be­deu­tend mit „Ihnen”, also einer direk­ten Anrede?

  3. Ich kann nur bei­pflich­ten
    Schaut euch Grüne Poli­ti­ker an
    Ecke­hardt- Göring
    Claudia Roht und viele andere das sind Pfra­sen­dre­scher sie spre­chen Sätze aus ohne kon­krete Vor­schläge anzu­bie­ten .
    Sie sind mora­lisch versaut Sollen Sie doch mal von ihrem per­sön­li­chen Geld was im Bun­des­tag als Geschenk ver­die­nen die Hälfte spenden und unsere eigenen Asy­lan­ten unter­stüt­zen.
    Ich könnte noch mehr schrei­ben doch diese sind es nicht Wert. Man muss Sie ent­lar­ven

    • Na ja, Sie haben ja nicht unrecht mit dem, was Sie schrei­ben. Aber immer­hin, die Grü­nin­nen sind doch im Prinzip pfif­fige ‚Kerl­chen’ – hat doch die Claudi den Inte­gra­ti­ons­mo­tor erfun­den und weiß diesen bei Bedarf anzu­wer­fen, und eine Frau Baer­bock, die Sozia eines Herrn Habeck, beide Spit­zen­leute daselbst, weiß, daß man Elek­tro­en­er­gie im Netz spei­chern kann. Einem Ondit aus dem Wis­sen­schafts­mi­nis­te­rium zufolge, ist sie für den Nobel­preis für Physik 2019 aus­er­ko­ren.
      Na, wenn das nichts ist.

  4. Was soll man schon von Leuten wie KGE ohne jeg­li­che Berufs­aus­bil­dung erwar­ten? Da muss ein Dr. Gott­fried Curio (AfD) mit meh­re­ren Hoch­schul­AB­SCHLÜS­SEN ja schon als Person an sich bei ihr größte Kom­plexe her­vor­ru­fen. Der würde die 8 Fragen bestimmt mit Freude und fun­diert beant­wor­ten.…

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    • Was soll man schon von Leuten wie KGE ohne jeg­li­che Berufs­aus­bil­dung erwar­ten?”

      Mal zur Ver­tei­di­gung von Schul­ab­bre­chern und Aus­bil­dungs­lo­sen:

      Bitte ver­all­ge­mei­nere das mit den Abschlüs­sen nicht so sehr. Nur, weil jemand Schule und/oder Aus­bil­dung abge­bro­chen hat, bedeu­tet das nicht auto­ma­tisch, dass diese Person so merk­be­freit wie ein Grü­nen­po­li­ti­ker ist. Viel­leicht wurde der hypo­the­ti­sche Schul­ab­bre­cher auf der Schul­toi­lette ver­ge­wal­tigt, oder hat eine sons­tige Begrün­dung vor­zu­wei­sen, die nicht auf kogni­tive Mängel schlie­ßen lassen.

      Wenn man die Sache so sieht, hat ein durch­schnitt­li­cher Schul­ab­bre­cher doch deut­lich mehr für sich spre­chen, als ein Grü­nen­po­li­ti­ker. Ein Schul­ab­bre­cher kann auf­grund äußerer Umstände, die nichts mit Dumm­heit, Kor­rup­tion, und Min­der­be­ga­bung zu tun haben, zum Schul­ab­bre­cher werden. Nenn mir mal ein Bei­spiel dafür, wie jemand ein Grü­nen­po­li­ti­ker werden kann, ohne­diese drei Worte zu gebrau­chen.

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      • Danke. Mir geht das zielen auf die per­sön­li­che Ebene auch voll auf den Geist. An Grünen gibt es genug aus­zu­set­zen, dass man nicht auch noch die Knicke im Lebens­lauf jahr­zehn­te­lang nach­tra­gen müsste.

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  5. Die ganze ‚grüne Spitze’ verfügt über e i n IQ und dieses rotiert, in guter grüner Tra­di­tion. KGE stand es während des Inter­views bei Moma offen­sicht­lich nicht zur Ver­fü­gung.( wahr­schein­lich will es Habeck nicht her­ge­ben, weil er noch über­le­gen muß, ob die Strom­lei­tung nicht doch als Spei­cher dienen kann) Diese gemein­schaft­lich grüne Inzelli­genz­leis­tung erklärt auch, warum dieser Partei soviel an der Infan­ti­li­sie­rung der Gesell­schaft liegt und am Zustrom von Mil­lio­nen unge­bil­de­ter Flücht­linge. Man muß ein Umfeld geis­ti­ger Retar­die­rung schaf­fen, um gegen­über den unlo­gisch-irr­wit­zi­gen gesell­schaft­li­chen Vor­ha­ben der Grünen gesell­schaft­li­che Glaub­wür­dig­keit erwar­ten zu können. Da sich Grüne mora­lisch sakro­sankt absi­cher­ten durch kirch­li­ches Enga­ge­ment, mora­lin­saure For­de­run­gen und ein genudg­tes Publi­kum, ist die Fra­ge­stel­lung der gleich­ge­sinn­ten Kom­men­ta­to­rin behut­sam und ent­ge­gen­kom­mend. Ein Buch von KGE zu rezen­sie­ren, ist die Höchs­strafe! Nachdem ich letzt­hin schon Ihre Geduld lobte, bewun­dere ich jetzt noch Ihre Lei­dens­fä­hig­keit. Aber wer sich heut­zu­tage mit Politik aus­ein­an­der­setzt, muß wahr­schein­lich über beides im unbe­grenz­ten Ausmaß ver­fü­gen. Wo kann man ihre Rezen­sion lesen?

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