Der Ober­bür­ger­meis­ter von Mann­heim hat einen Brief geschrie­ben. Einen Brief, der zur Kate­go­rie „Not­ruf Rüt­li-Schu­le“ gezählt wer­den darf, spricht er dar­in doch von unhalt­ba­ren Zustän­den und sogar von Staats­ver­sa­gen wegen Kri­mi­na­li­tät in der Kur­pfäl­zi­schen Idyl­le. Der SWR berich­te­te mit Stu­dio­gast und Repor­ta­gen vom Mann­hei­mer „Ground Zero“ in der Sen­dung „Zur Sache! Baden-Würt­tem­berg“ am 7.12.2017 über den Brief und das, was den Bür­ger­meis­ter ans Schrei­ben brach­te. Was war gesche­hen? Die Stadt hat ein „Gro­ßes Pro­blem“ mit einer Grup­pe min­der­jäh­ri­ger unbe­glei­te­ter Flücht­lin­ge, wel­che die Stadt offen­bar durch diver­se gut ein­ge­üb­te Tech­ni­ken des Eigen­tum-Trans­fers berei­chern. Die Stadt Mann­heim wird um eine Kul­tur­tech­nik berei­chert, sich selbst berei­chern die Buben mate­ri­ell durch das klau­en von Hand­ta­schen, beson­ders gern aus Fahr­rad­kör­ben, und ande­re lus­ti­ge Streiche.

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Nun ist es nicht so, dass es in Mann­heim kei­ne Poli­zei gäbe! Die tritt in Gestalt von Ste­fa­nie Bordt sogar vor die Kame­ra und erklärt, dass die Ein­satz­kräf­te ihre Mög­lich­kei­ten sehr wohl aus­schöp­fen wür­den, und den­noch nicht zum erhoff­ten Ziel kämen. Und das geht so: Die Lang­fin­ger sind nomi­nell Min­der­jäh­rig und höchs­tens 14 oder 15 Jah­re alt, also nicht mal bedingt straf­mün­dig. Die Poli­zei dür­fe, so die Beam­tin, an den Anga­ben der auf­ge­grif­fe­nen Jugend­li­chen nicht zwei­feln, was die Ver­mu­tung nahe­legt, genau dies wür­de sie schon gern gele­gent­lich tun – beson­ders am Alter der Die­be. Außer­dem sei­en die klei­nen Lang­fin­ger „extrem gut ver­netzt“ und es sei ihnen schlicht egal, ob steh­len ver­bo­ten sei. Spä­tes­tens an die­ser Stel­le über­wiegt das Mit­leid mit der Poli­zei mei­ne Fas­sungs­lo­sig­keit, denn offen­bar muss man sich Poli­zei­ar­beit in Mann­heim als Akt end­lo­ser sisy­pho­ser Ver­geb­lich­keit vorstellen.

Die O‑Töne befrag­ter Pas­san­ten zusam­men­fas­send sag­te die Repor­te­rin schließ­lich fol­gen­des in die Kame­ra: „…die Mei­nun­gen [der Bevöl­ke­rung] sind geteilt. Die einen haben sich mit der Sicher­heits­la­ge abge­fun­den und las­sen sich nicht ein­schrän­ken, die ande­ren haben Angst, und gehen abends nicht mehr allein vor die Tür…“

Das klingt kon­zi­li­ant, ist aber Quatsch, weil die Mei­nun­gen zur Sicher­heits­la­ge kei­nes­wegs geteilt sind – die wird sehr wohl und glei­cher­ma­ßen als kri­tisch wahr­ge­nom­men. Die Bürsch­chen sind schließ­lich Poli­zei- und Stadt­be­kannt. Was sich unter­schei­det, sind ledig­lich die Schluss­fol­ge­run­gen für das eige­ne Han­deln. Die einen den­ken, ihnen wird schon nichts pas­sie­ren. Die ande­ren haben Angst.

Auftritt: Der Experte für Migration und Flüchtlinge

Zurück im Stu­dio, wo das Gese­he­ne und Gehör­te der Ein­ord­nung und Bewer­tung harrt. Mode­ra­to­rin Ste­pha­nie Hai­ber hat sich einen Exper­ten ein­ge­la­den, den Migra­ti­ons- und Flücht­lings­for­scher Albert Scherr aus Frei­burg. Immer, wenn im öffent­lich-recht­li­chen Fern­se­hen Exper­ten ange­kün­digt wer­den, muss ich an Cle­men­ti­ne aus der Wasch­mit­tel­wer­bung den­ken, die wuss­te auch immer genau bescheid, denn sie war Exper­tin für dre­cki­ge Wäsche, die sie inner­halb weni­ger Minu­ten wie­der sau­ber quas­seln konn­te. Eine Asso­zia­ti­on, die sich beim Auf­tritt des SWR-Migra­ti­ons-Exper­ten nur noch ver­fes­tigt. Scherr’s Ant­wort auf die Fra­ge nach dem Mann­hei­mer Pro­blem brach­te bereits den ers­ten Fleck zum Verschwinden:

„Es gibt ein Pro­blem, aber kein soooo gro­ßes! Es geht um 600 Fäl­le von Hand­ta­schen­dieb­stäh­len und zehn Jugendliche…im Ver­gleich mit dem übri­gen Kri­mi­na­li­täts­auf­kom­men in einer Stadt wie Mann­heim ist das gering.“ 

Es muss übel aus­se­hen in die­ser put­zi­gen Stadt am Neckar, wenn 600 Taschen­dieb­stäh­le durch zehn Die­be noch als „gerin­ges Pro­blem“ durch­ge­hen – zumal alle Die­be wei­ter unge­hin­dert ihrem Hand­werk nach­ge­hen kön­nen. Und das soll nor­mal sein in Mann­heim? Was ist da los? Bei etwas mehr als 300.000 Ein­woh­nern wer­den in Mann­heim doch wohl nicht 18 Mil­lio­nen Hand­ta­schen pro Jahr geklaut? Oder ver­gleicht der Migra­ti­ons­for­scher hier etwa Äpfel mit Bir­nen? Ist die Anzahl der Ver­stö­ße gegen die Regeln der Kehr­wo­che pro­por­tio­nal so viel grö­ßer als die Zahl der Über­fäl­le? Aber nein! 3–4 Tau­send Fahr­rad­dieb­stäh­le im Jahr gäbe es ja auch, meint der Exper­te. Und ande­re schwe­re Kri­mi­na­li­tät eben­falls, über die sich kei­ner auf­re­ge, so Scherr. Was wir nicht erfah­ren, ob jeder der Fahr­rad­die­be im Schnitt auch 60 Fahr­rä­der klaut, oder ob sich das etwas gerech­ter unter den 300.000 schon län­ger die Stadt Mann­heim unsi­cher machen­den ver­teilt. Wo Scherr aber mit Sicher­heit irrt, ist die Fra­ge der Dis­kus­si­on. Eine im März 2016 vor­ge­stell­te Sta­tis­tik spricht von einem „Zehn-Jah­res-Hoch“ der Kri­mi­na­li­tät in Mann­heim. Falls die Songs von Xavier Naidoo noch nicht als Hör­ver­bre­chen gel­ten, kann ich mir die­sen Anstieg beim bes­ten Wil­len nicht erklären.

„Sach­lich nicht hilf­reich“ sei der Brief des Bür­ger­meis­ters, denn nicht er, son­dern die Bür­ger sprä­chen von „Staats­ver­sa­gen“, meint der Exper­te. Der Brief ver­mi­sche zwei Pro­ble­me: das Rea­le der Dieb­stäh­le und die Stim­mungs­la­ge in der Bevöl­ke­rung – das kann ja nur falsch sein! Seit wann haben denn „rea­le Dieb­stäh­le“ irgend­ei­nen Ein­fluss auf die Stim­mungs­la­ge der Bevöl­ke­rung! Wo die­se schlech­te Stim­mung her­kommt, das müs­se man schon noch mal genau bespre­chen! Womög­lich stei­gen ja bei Dol­ce & Gab­ba­na auf­grund der Nach­fra­ge die Hand­ta­schen­prei­se, was die Mann­hei­me­rin­nen ganz kir­re mache, wäh­rend sie die Dieb­stäh­le ganz cool weg­ste­cken wür­den? Der Exper­te bleibt hier doch sehr vage.

Drei mies gelaun­te Bür­ge­rin­nen wer­den dann noch per Video­schal­te ins Stu­dio gelas­sen, wo sie unver­blümt nach mehr Sicher­heit ver­lan­gen und sol­che gera­de­zu pegi­da­es­ke For­de­run­gen stel­len, wie „die Ban­de aus­ein­an­der­neh­men“ oder „Alter fest­stel­len“, ich fürch­te, es wur­de sogar das Wort „Abschie­bung“ aus­ge­spro­chen und nicht über­piepst! Der Exper­te weiß es aber bes­ser und wen­det ein, dass die Grup­pe kei­ne Ban­de sei, son­dern aus „dezen­tra­len Jugend­li­chen“ besteht. „Nur 3 — 6 leben in Mann­heim, die ande­ren rei­sen von außen zu, es ist auch völ­lig unklar, ob das ne sta­bi­le Grup­pe ist oder ob die Täter wech­seln.“ Ver­mut­lich hat er dies­be­züg­lich bereits Feld­for­schung betrie­ben und kennt nun Wan­der­we­ge, Nah­rungs­ge­wohn­hei­ten und Balz­tän­ze sei­ner For­schungs­ob­jek­te bes­ser als jeder Mann­hei­mer, dem die put­zi­gen Klei­nen mal eben eine Tasche abge­zo­gen haben. Da muss man wohl auf den Exper­ten ver­trau­en und wei­te­re Stu­di­en anstel­len, viel­leicht auch sol­che zur Grup­pen­sta­bi­li­tät und wie man sie erhal­ten kann. Auch künf­ti­gen Revier­kämp­fe, viel­leicht mit „dezen­tra­len Jugend­grup­pen“ in Lud­wigs­ha­fen, ver­spre­chen span­nend zu werden!

Eine wei­te­re „Cle­men­ti­ne“ kommt zu Wort, die­se arbei­tet für den „Sozia­len Dienst Karls­ru­he“ und hat die Auf­ga­be, die Anga­ben der Neu-Mann­hei­mer zur Erlan­gung eines Asyl-Sta­tus auf Plau­si­bi­li­tät zu prü­fen. Das sei nicht ein­fach, meint Kris­ti­na Jes­sen, „aber man bekommt mit der Zeit ein­fach ein Gespür dafür“. Und wie bei der Poli­zis­tin wei­ter oben schwankt man wie­der zwi­schen Mit­leid und Ver­zweif­lung wenn man außer­dem hört:

„Vie­le lügen. Sie sind vor­be­rei­tet, sie ken­nen unse­re Fra­gen, sie ken­nen ihre Rech­te. Dafür bekom­men die Schlep­per sicher ihr Geld, dass die­se Rei­se sich gelohnt hat.“

Das tut es sicher. Und sei es auch nur für die Tat­sa­che, die But­ter auf dem Brot von Migra­ti­ons­for­schern zu sein. Und bevor Sie, lie­be Lese­rin und lie­ber Leser, jetzt ein­wen­den, es gäbe doch objek­ti­ve Metho­den, um zum Bei­spiel das Alter eines Lüg­ners sehr genau fest­zu­stel­len, kommt aber gleich noch die war­nen­de Stim­me aus dem Off:

„Es ist teu­er und Ärz­te war­nen vor den Gesund­heits­ge­fah­ren beim Röntgen.“

Ich bin mir aber nicht wirk­lich sicher, ob die Mann­hei­mer, die ja kei­ne Schwa­ben sind, den Hin­weis auf die hohen Kos­ten des Ver­fah­rens zur Alters­fest­stel­lung gou­tie­ren wer­den, oder dass die gesund­heit­li­chen Risi­ken eines ein­ma­li­gen Rönt­gens des Hand­ge­lenks ange­sichts der ungleich grö­ße­ren Gefahr, in Deutsch­land wie sich’s gehört durch Fein­staub und Die­sel­ab­ga­se zu Tode zu kom­men, wirk­lich ins Gewicht fällt. Aber ich bin ja kei­ne Cle­men­ti­ne, was weiß ich denn schon!

Wovon Migra­ti­ons-For­scher Scherr hin­ge­gen sicher weiß, sind „struk­tu­rel­le Pro­ble­me“! Und zwar bei den feh­len­den Ange­bo­ten, nicht etwa bei Art und Umfang der Migra­ti­on und so muss er natür­lich auch reden! Sonst könn­te man ihm ja die Fra­ge stel­len, was er eigent­lich all die Jah­re gemacht und erforscht hat, war­um es immer noch kei­ne Lösun­gen für die Pro­ble­me der Städ­te gibt, oder was das eigent­lich für Ange­bo­te sein sol­len, die über­all feh­len und war­um davon kei­ner weiß. Ich habe da ja einen Ver­dacht, Cle­men­ti­ne ist hier nicht ganz unei­gen­nüt­zig und des­halb las­sen wir den Exper­ten Scherr noch­mal mit einem geschmei­di­gen Schluss­satz zu der Fra­ge zu Wort kom­men, was denn nun gesche­hen müs­se, in Mannheim:

„Es gibt einen ganz drin­gen­den Bedarf, in Mann­heim eine Fach­kon­fe­renz zu ver­an­stal­ten, wo Exper­ten aus dem Bun­des­ge­biet – und die gibt’s – sich zusam­men­set­zen, mal genau anschau­en, was ist jetzt wirk­lich das Mann­hei­mer Pro­blem, und auf der Grund­la­ge ver­nünf­ti­ge Hand­lungs­per­spek­ti­ven entwickeln.“

Bes­ser hät­te ich es auch nicht sagen kön­nen — Fach­kon­fe­renz, Zusam­men­set­zen, mal schau­en und dann mal gucken! Und wie gern wür­de ich von die­ser Fach­kon­fe­renz berich­ten, wenn ich ein­ge­la­den wür­de! Einen Arbeits­ti­tel für die Kon­fe­renz hät­te ich auch schon, ent­lehnt dem letz­ten Satz des Migra­ti­ons­for­schers Albert Scherr:

„Man kann sich über vie­les ärgern“ – das stimmt ganz sicher! Mir wür­den da auf Anhieb eini­ge der Rat­schlä­ge von soge­nann­ten Migra­ti­ons­ex­per­ten ein­fal­len, wenn es um die Bekämp­fung der Kri­mi­na­li­tät ihrer For­schungs­ob­jek­te geht. Von der sie zwar nur wenig ver­ste­hen, die ihnen jedoch Lehr­stüh­le und Bera­ter­ver­trä­ge sichert.

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9 Kommentare

  1. Frei nach der angeb­lich „vom Ende her den­ken­den“* Frau Merkel:

    Viel­leicht den­ken wir ein­mal 20 Jah­re wei­ter. Oder auch ein­mal vom dor­ti­gen „Ende her“. 

    Die heu­te jun­gen oder Jugend­li­chen sind dann Män­ner mit Erfah­rung im Umgang mit Poli­zei, Jus­tiz und Bevöl­ke­rung in die­sem Land. Unter ihnen wird es auch den sta­tis­ti­schen Durch­schnitt geben, der nicht ganz doof oder unin­tel­li­gent ist. Es wird sogar sehr intel­li­gen­te dar­un­ter geben. Die­se wer­den gelernt haben, wie man kri­mi­nel­le Ener­gie umset­zen kann, ohne dabei behin­dert zu wer­den. Sie wer­den zusätz­lich kei­ne Hemm­schwel­le zur Gewalt haben. Nur, dann wer­den sie die Gewalt effi­zi­en­ter ein­set­zen: Nicht für die Geld­bör­se einer Mut­ti auf offe­ner Stra­ße, son­dern für rich­ti­gen Ertrag. Auf­wand und Nut­zen ihrer kri­mi­nel­len Ener­gie müs­sen dann in einem ganz ande­ren Ver­hält­nis zuein­an­der ste­hen. Wer­den die Cle­ve­ren die­ser Sor­te in 20 Jah­ren den­ken. Und das völ­lig ent­hemmt von zivi­li­sa­to­ri­schen Skru­peln. Ihnen gilt der Staat, die Bür­ger, das Men­schen­le­ben —- nichts. Es sei denn als Quel­le der eige­nen Hab­gier und Will­kür. Jeman­den auf offe­ner Stra­ße abste­chen oder zusam­men­schla­gen? Nur noch ohne Risi­ko oder bei ent­spre­chen­dem Ertrag. 

    Was wir dann wohl erle­ben wer­den? Ent­hemm­te kri­mi­nel­le Ban­den, reich, weil sie zwi­schen­zeit­lich gelernt haben Geld zu hor­ten. Gebor­gen in den Bur­gen ihrer Par­al­lel­ge­sell­schaf­ten, vor Zugriff geschützt von eben­so geld­gie­ri­gen Advo­ka­ten. Natür­lich nicht mehr selbst mit Stra­ßen­raub und Schlä­ge­rei beschäf­tigt; Wer schlau ist, läßt dann sei­ne Ban­den­mit­glie­der oder die neue Genera­ti­on ent­wur­zel­ter Kin­der die­ses Geschäft besor­gen. Sofern er sich auf die­se Spar­te des Ver­bre­cher­le­bens spe­zia­li­siert hat. 

    Jeg­li­ches orga­ni­sier­te ande­re Ver­bre­cher­tum in gro­ßer Dimen­si­on wird sich im Geschäfts­mo­dell die­ser Genera­ti­on fin­den. Sie haben ja sozu­sa­gen „von der Pike“ auf gelernt. 

    Ein gro­ßer Teil der poli­ti­schen Herr­schaf­ten, die uns dies heu­te ein­ge­brockt haben, wer­den dann in (guten und teu­ren Pfle­ge­hei­men) sit­zen oder gestor­ben sein. Kat­rin Dag­mar Göring-Eck­hardt, dann über 70, wird ihre gut aus­kömm­li­che Pen­si­on in einem schö­nen Häus­chen in siche­rer Umge­bung ver­zeh­ren und schwur­be­li­ges Zeug daher reden, dass man sich lei­der heu­te noch gar nicht aus­den­ken kann. 

    Vie­le, heu­te noch jün­ge­re, Apo­lo­ge­ten in den Medi­en, den poli­ti­schen Ver­ei­nen und den Uni­ver­si­tä­ten wer­den wohl auch unter die­sen Zustän­den lei­den, aber „dabei gewe­sen“ wird, nach guter alt­deut­scher Tra­di­ti­on, nie­mand sein. Aus­ba­den wer­den es die klei­nen und armen Leu­te die­ses Lan­des. Noch Deutsch­land oder eine geschei­ter­te ehe­ma­li­ge deut­sche Nati­on auf dem euro­päi­schen Kon­ti­nent? Das weiß man heu­te noch nicht. 

    Man könn­te jetzt ein­wen­den, orga­ni­sier­te Kri­mi­na­li­tät und gewalt­tä­ti­ge jun­ge Män­ner gab es auch schon vor der Mas­sen­ein­wan­de­rung. Ja, aber nicht in die­ser Men­ge und in die­ser Qua­li­tät: Der gewalt­tä­tigs­te, unzi­vi­li­sier­tes­te, bar­ba­rischs­te Bevöl­ke­rungs­teil des afri­ka­ni­schen und asia­ti­schen Kon­ti­nen­tes wur­de uns beschert. Und zusätz­lich die his­to­ri­sche Selbst­auf­ga­be des Staa­tes gegen­über der reak­tio­nä­ren isla­mi­schen Religion.

    * „Sie denkt vom Ende her“ ist natür­lich nur eine Pro­pa­gan­da­er­fin­dung, um ihrem Han­deln das Män­tel­chen der Weis­heit umzu­hän­gen, dass sie weit aus der Mas­se aller Nor­ma­len her­aus­hebt. Der tum­be Bür­ger soll emp­fin­den, dass er ein­fach nicht klug genug ist, um die Weit­sicht der Füh­re­rin zu verstehen.

  2. Die Kin­der sind halt ent­täuscht, dass sie auf Dau­er kei­ne Blei­be­per­spek­ti­ve haben und dass da nicht genü­gend Frau­en sind, die sie zäh­men. Herr Pfeif­fer mit drei f hat ja schon recht. „Wir“ müs­sen viel mehr für die Inte­gra­ti­on tun. Also, d.h. WIR, die wir (noch) Net­to­steu­er­zah­ler sind.
    Zum „gefähr­li­chen“ Rönt­gen: Da soll­te ich schon deut­lich geschä­digt sein. Als Kind TB-Rönt­gen­rei­hen­un­ter­su­chung, die wohl bald wie­der zum Vor­sor­ge­re­per­toire gehö­ren wird, bei der Bun­des­wehr, beim Zahn­arzt­be­such, wenn alters­be­dingt grö­ße­re Maß­nah­men anste­hen, beim Ortho­pä­den: Wahr­schein­lich war nicht jede Unter­su­chung davon erfor­der­lich, aber wenn Herr Mont­go­me­ry als Radio­lo­ge und Genos­se davor warnt, die Hand­wur­zel­kno­chen jün­ge­rer, männ­li­cher Men­schen zu durch­leuch­ten, dann muss ich mir um mei­ne kör­per­li­che Inte­gri­tät mal bald Sor­gen machen.
    Die neu­en Zei­ten halt.
    Den­noch ein Gutes 2018 in die Runde!

  3. Ach was, alles nicht schlimm! Das sind Schulz’sche „Gold­stü­cke“, die dür­fen das. Ihm hat man wahr­schein­lich noch nie die Geld­bör­se geklemmt — Kunst­stück, er ist von Per­so­nen­schüt­zern umringt.…

  4. Es macht rich­tig Spaß, zu lesen, wie 15 mun­te­re Bur­schen eine deka­den­te, ver­lo­ge­ne Stadt auf­mi­schen. Hier zur Erin­ne­rung das Ergeb­nis der Kom­mu­nal­wahl 2014:
    SPD 27,9%
    GRÜNE 26,3%
    LINKE 17,9%
    CDU 12,3%

    Und nun weh­lei­dig rum­jam­mern, weil sie die Fol­gen ihres Mul­ti­kul­ti-Wahns nicht aus­ba­den wollen?
    Macht unbe­sorgt wei­ter, lie­be Min­der­jäh­ri­ge, reibt sie auf, die­se wer­te­lo­se Brut wird lie­ber unter­ge­hen als ihre Lebens­lü­gen auf­zu­ge­ben und Euch Gren­zen zu setzen!

  5. Ach Godd… Mon­nem hald. Lud­wigs­haa­fe is‘ a ned bessa.

    Hat­te in mei­ner Jugend das „Ver­gnü­gen“, dort meh­re­re Jah­re zuzu­brin­gen. War in den 80ern schon extrem unan­ge­nehm in den bei­den Innen­städ­ten, dem türkischen/kurdischen Nach­wuchs sei dank. Wur­de dann in den 90ern noch­mals eine Grös­sen­ord­nung schlech­ter, und das letz­te Mal (2011), als ich in den Plan­ken war, um am Abend nett draus­sen zu sit­zen, und gemüt­lich mit einer inter­es­san­ten Frau zu Dinie­ren, da ras­te alle paar Minu­ten irgend­so ein Tes­to­ste­ron-Jün­gel­chen mit einem Fahr­zeug vor­bei, das der klei­ne Hosen­scheis­ser mit ehr­li­cher Arbeit IM LEBEN NICHT wür­de bezah­len können.

    Ver­fal­len­de Städ­te. Renn‘, solan­ge du noch kannst…

  6. Eigent­lich ganz ein­fach: bei Kri­mi­na­li­tät von Min­der­jäh­ri­gen- geschlos­se­ne Unter­brin­gung mit ein­ge­hen­der ent­wick­lungs­neu­ro­lo­gi­scher Untersuchung.

    • Herr Schlü­ter super Idee über­wei­sen Sie bit­te schon mal die ers­ten 101000 € für die Kosten

      • Das ist rela­tiv ein­fach. Geld muss nie­mand über­wei­sen. Es wird „bewil­ligt“.
        Ver­bin­den Sie die­sen Plan im Unter­ti­tel mit „irgend­was gegen Rechts“ und schon kom­men die Mil­lio­nen geströmt.

  7. Die schmot­zi­ge Mann­heim-Wäsche, „die schon län­ger hier“ ist, wird von Berei­chern­den geklaut. Komisch, dass hin­ge­gen Kopf­tü­cher usf., die noch nicht „län­ger hier sind“, nicht geklaut werden.
    Man/frau/elefant müss­te eine bun­des­wei­te Clementin*Innenkonferenz aus Expert*Innen ein­be­ru­fen, die fest­stel­len, dass die Dolce&Gabbana-Handtaschen einen eben­so Berei­che­rung sind wie klau­en­de, grab­schen­de (und oft mes­ser­ste­chen­de) Migran­ten, zumal ja auch die­se Hand­ta­schen noch nicht „län­ger hier sind“, son­dern impor­tiert wer­den, und zwar als Berei­che­rung, ja?
    So wie die Stechmesser.
    Ach, die sind meist aus Solingen.
    So wie ja auch die moham­me­da­ni­schen Mes­ser­ste­cher, die just in Solin­gen auf Poli­zis­ten ein­ge­sto­chen haben.

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