Nach dem Not­fall­koch­buch, für wel­ches das Bun­des­amt für Bevöl­ke­rungs­schutz die Bür­ger um Rezep­te bat (DLF: „So schlimm wie es klingt, ist es nicht“), ver­sucht der SWR nun mit einer wei­te­ren Mit­mach­ge­le­gen­heit die Zuschau­er auf einen als Cam­ping­ge­le­gen­heit ver­klär­ten Black­out vor­zu­be­rei­ten. Man stellt einer Fami­lie im Schwä­bi­schen für zwölf Tage den Strom ab und hält die Kame­ra drauf. „Wir woll­ten mit die­sem Expe­ri­ment her­aus­fin­den, wie abhän­gig sind wir eigent­lich von Strom“ begrün­det der SWR sei­ne Doku „Eine Fami­lie zieht den Ste­cker“. Des­halb par­ken nun strom­fres­sen­de Über­tra­gungs­wa­gen vor dem Haus und der mit Stab­feu­er­zeug bewaff­ne­te Mode­ra­tor gibt den Start­schuss für das Expe­ri­ment. Ein Zug an der Haupt­si­che­rung und schon ist die hells­te Ker­ze in der Sze­ne tat­säch­lich eine Kerze.

Falls sie durch­hält, winkt der Fami­lie ein „sat­ter Bonus“ für die ener­ge­ti­sche Sanie­rung des Hau­ses. Das For­mat ist ange­sichts von Lage und Aus­sich­ten bei Strom, Gas und Öl aus­bau­fä­hig. Alle 16 Bun­des­län­der könn­ten ihre Tri­bu­te zu den all­jähr­li­chen Ener­gie­hun­ger­spie­len ent­sen­den und der über­le­ben­de Sieger…aber über­las­sen wir die Pro­gramm­ge­stal­tung ab 2022 oder 2023 dem SWR und schau­en der aus­ge­wähl­ten Fami­lie bei der Rück­kehr ins 18. Jahr­hun­dert zu. War­um das 18. Jahr­hun­dert? Weil das 19. Jahr­hun­dert zumin­dest den Ein­zug der ener­gie­rei­chen Koh­le in die Pri­vat­haus­hal­te bereit hielt, wäh­rend vor­her mit Holz oder Torf geheizt wer­den muss­te. Seit der Zäh­mung des Feu­ers brach­te die Nut­zung von Koh­le die ers­te ener­ge­ti­sche Revo­lu­ti­on, die den Mas­sen zugu­te kam und so die kärg­li­chen Rest­be­stän­de euro­päi­scher Wäl­der rettete.

Zu ihrem Glück kann Fami­lie SWR-Black­out in Haus und Gar­ten Feu­er machen und zum Glück weiß die Groß­mutter auch noch, wie man Wäsche von Hand wäscht und wie der alte, unbe­ach­te­te und mit Holz zu betrei­ben­de Küchen­herd funk­tio­niert. Ein Luxus, wenn man es von der Sei­te im fünf­ten Stock in der Groß­stadt woh­nen­den Alt­bau­be­woh­nern betrach­tet, die in einem Black­out von meh­re­ren Tagen fest­ste­cken und außer Ker­zen nichts anzün­den können.

Den meis­ten Haus­hal­ten in die­sem Land steht die Mög­lich­keit, Holz zur Ener­gie­ge­win­nung ein­zu­set­zen, gar nicht zur Ver­fü­gung. Induk­ti­ons­herd und Mikro­wel­le las­sen sich im Gegen­satz zu Ver­bren­nungs­öfen auch nicht mit Holz­pa­let­ten oder grü­nen Par­tei­pro­gram­men betrei­ben. Schon an die­ser Stel­le ist das SWR-Expe­ri­ment also unrea­lis­tisch, denn über Tee­licht und Cam­ping­ko­cher ist es kaum mög­lich, die nun in Kühl­schrank und Tief­küh­ler zum Ver­derb erwa­chen­den Lebens­mit­tel schnell noch zu ver­ar­bei­ten. Auch der has­tig ange­leg­te Erd­kühl­schrank im Vor­gar­ten ret­tet nicht, weil er voll­kom­men anders funk­tio­niert als die nun unbrauch­ba­ren Kühl­ge­rä­te und auch für gänz­lich ande­re Lebens­mit­tel gedacht ist. Das has­tig aus der Kühl­tru­he gehol­te Wild­fleisch hält in einem Erd­loch von einem Meter Tie­fe auch nicht län­ger, als wenn man die strom­lo­se Kühl­tru­he ein­fach zulas­sen wür­de. Falls es anders wäre, müss­te der Erd­kühl­schrank im Ernst­fall vor allem eine ver­schließ­ba­re Tür haben, denn im Fall eines Black­outs ist der Hun­ger in der Nach­bar­schaft der bes­te Koch.

Strom weg, Wasser weg

Alles das sind jedoch Klei­nig­kei­ten ange­sichts des größ­ten Feh­lers im Expe­ri­ment. Kalt duschen? Wäsche von Hand waschen? Toi­let­te benut­zen? Sup­pe kochen auf dem alten Holz­ofen der Oma? Das Han­dy mit einem klei­nen Gene­ra­tor auf­la­den (wo kam der auf ein­mal her), den man mit einem Was­ser­schlauch in Gang setzt? All das braucht vor allem eins: Was­ser! Und das kam auch im Expe­ri­ment immer zuver­läs­sig aus der Lei­tung. Woll­te man einen rich­ti­gen Black­out simu­lie­ren, müss­te man jedoch sehr rasch den Druck in der Was­ser­lei­tung ver­rin­gern und nach etwa zwei Tagen die­se Quel­le ganz ver­sie­gen las­sen. Adieu, kal­te Dusche, auf Nim­mer­wie­der­se­hen, „Can­dy Crush“ auf dem Mobil­te­le­fon, will­kom­men, Not­brun­nen. Wis­sen Sie, wo der Ihnen am nächs­ten lie­gen­de die­ser Not­brun­nen ist, lie­be Leser? Aber Ach­tung: nur 15 Liter ste­hen jedem Bür­ger pro Tag zu, das muss für alle Geschäf­te rei­chen, die gro­ße wie die kleinen.

Das Expe­ri­ment fand im Herbst statt. Nicht kalt genug also, um sich nur noch in der Küche auf­hal­ten zu kön­nen, wo knis­ternd bren­nen­de Holzsschei­te im Herd die Jah­res­zeit erträg­lich und Jörg Kachel­mann wütend machen. Die Beschaf­fung von Brenn­ma­te­ri­al und Lebens­mit­teln wür­de schnell den größ­ten Teil des Tages ein­neh­men und nach spä­tes­tens drei Wochen ganz enden. Man­gels elek­tri­schen Lichts wären die Tage auch wie­der das, was sie frü­her ein­mal waren. Nicht mehr die gleich­lan­gen Zeit­in­ter­wal­le von 24 Stun­den, son­dern die mal lan­ge, mal kur­ze Abwe­sen­heit der Nacht.

Das gewon­ne­ne Preis­geld will die Fami­lie nun in einen kli­ma­ge­rech­ten Anbau inves­tie­ren. Doch wet­te ich zehn Kilo Braun­koh­le­bri­kett Mar­ke „Rekord“ dar­auf, dass man nach der Erfah­rung den alten Küchen­herd ste­hen las­sen wird. Denn ange­sichts der ver­fehl­ten Ener­gie­po­li­tik in die­sem Land ist das Schlag­wort „ener­ge­ti­sche Sanie­rung“ eher Dro­hung als Ver­hei­ßung. Ich wür­de ja schau­en, ob das Geld vom SWR für einen Die­sel­ge­ne­ra­tor, einen Netz­trenn­schal­ter und eine Schrot­flin­te reicht.

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13 Kommentare

  1. Yo Ben,

    nur mal kurz… Ich glau­be, Du unter­schätzt den erb­li­chen Teil. Fol­gen­des ist ne Stu­die, die sich mit dem „Poly­ge­nic Score“ in Ver­bin­dung mit dem Fort­pflan­zungs­ver­hal­ten von wei­ßen Eng­län­dern beschäf­tigt: https://ueaeco.github.io/working-papers/papers/ueaeco/UEA-ECO-21–02_Updated.pdf

    Im Prin­zip geht es dar­um, dass die geschaut haben, wie sich das Fort­pflan­zungs­ver­hal­ten von Men­schen abhän­gig davon unter­schei­det, mit wel­chen Genen, sie aus­ge­stat­tet sind. Du weißt ja sicher­lich, dass es mit­ler­wei­le eine gan­ze Rei­he von Genen gibt, die mit die­ser oder jener Eigen­schaft ihres Trä­gers in Ver­bin­dung ste­hen. Jeden­falls, die Top 5 von in der nächs­ten Genera­ti­on häu­fi­ger wer­den­den Gene ste­hen in Ver­bin­dung mit: ADHS, Rau­chen, Extro­ver­tiert­heit, BMI, Hüft­um­fang. Die Top5 der sel­te­ner wer­den­den Gene sind: Bil­dungs­stand in des UK, Bil­dungs­stand im Ver­gleich inter­na­tio­nal, Kogni­ti­ve Fähig­kei­ten, das Alter in dem mit dem Rau­chen ange­fan­gen wird, und Autis­mus. Ergo, die der­zei­ti­gen Bedin­gun­gen sind ein Zucht­pro­gramm, das die eng­li­sche Bevöl­ke­rung düm­mer, fet­ter, dro­gen­süch­ti­ger, und krän­ker wer­den lässt. Und dabei ist der Ein­fluss der Drit­te-Welt-Gene noch gar nicht eingerechnet. 

    Für mich klingt das nach ner guten Erklä­rung dafür, wie sich die Welt ver­än­dert. Guck Dir auch mal an, wie sich das Auf­tre­ten und der Ver­lauf psy­chi­scher Erkran­kun­gen mit erb­li­chem Anteil in den letz­ten 100 Jah­ren ent­wi­ckelt hat. Die gan­zen Per­sön­lich­keits­stö­run­gen und Wah­ner­kran­kun­gen sind häu­fi­ger gewor­den, Depres­sio­nen sowie­so, und der Ver­lauf sind heu­te trotz ver­bes­ser­ter The­ra­pie­for­men und Medi­ka­men­ten schlim­mer, als noch zu Füh­rers Zei­ten. Kin­der, die nach der Schu­le mal irgend­et­was machen sol­len, das ihnen nie­mand bei­gebracht hat, ver­sa­gen mit­ler­wei­le total, sofern es sich nicht um intui­ti­ve Tätig­kei­ten wie im Alten­heim Ärsche abzu­wi­schen han­delt. Du willst gar nicht wis­sen, von wie vie­len Abitu­ri­en­ten mit irgend­wel­chen dia­gnos­ti­zier­ten und erb­li­chen Behin­de­run­gen ich weiß, denen man nicht abver­lan­gen kann, dass sie leser­lich und feh­ler­frei schrei­ben, oder sowas, und die auch sonst erklär­ter­ma­ßen über kei­ner­lei brauch­ba­re Talen­te oder Fähig­kei­ten ver­fü­gen. Und Du soll­test wis­sen, dass für mich „Talen­te und Fähig­kei­ten“ ein sehr weit gefass­ter Begriff ist. Die hät­ten frü­her gar nicht über­lebt. Also, frü­her, in der guten alten Zeit, als man tat­säch­lich noch gestor­ben ist, wenn man ver­kackt hat. 

    Wir haben da viel Ges­ter­be nach­zu­ho­len. Die unter natür­li­chen Bedin­gun­gen auf­tre­ten­de Todes­ra­te ist bei unge­fähr 40% wäh­rend der ers­ten Paar Lebens­jah­re, und von denen, die über­le­ben, wird danach immer noch ein nen­nens­wer­ter Teil von sowas wie Syphil­lis, Armut, oder Hun­gers­nö­ten in den Gen­tod beför­dert. Das sind die Bedin­gun­gen unter denen es Evo­lu­ti­on gege­ben hat, und in die Rich­tung müs­sen wir wie­der, wenn wir kei­ne Devo­lu­ti­on haben wollen.

    Du schiebst alles auf äuße­re Ein­flüs­se, wobei ich mei­ne, dass die äuße­ren Ein­flüs­se heu­te so posi­tiv sind, wie sie nur sein kön­nen. Zum Bei­spiel kennst Du ja sicher den Flynn-Effekt, also den Effekt, dass der in Intel­li­genz­tests gemes­se­ne IQ seit Füh­rers Zei­ten (ver­ein­facht gesagt) um unge­fähr 30 Punk­te ange­stie­gen ist. Jemand, der auf einem nor­ma­len Intel­li­genz­test von heu­te eine glat­te 100 schafft, wür­de auf einem Intel­li­genz­test aus den 1940ern um die 130 Punk­te errei­chen. Natür­lich gilt dies umso stär­ker, je mehr die gemes­se­nen Teil-Aspek­te des Tests trai­nier­bar sind. Die all­ge­mein geläu­fi­ge Erklä­rung ist, dass durch Ver­bes­se­run­gen der Bil­dungs­me­tho­den qua­si das phe­no­ty­pisch erreich­ba­re Maxi­mum gestei­gert wur­de, so, dass Nor­ma­los von heu­te dadurch nach alten Stan­dards hoch­be­gabt sind. Aber: Der gemes­se­ne Durch­schnitts-IQ steigt nicht mehr, son­dern er sinkt nun wie­der. Und die ein­fachs­te Erklä­rung dafür ist, dass durch die Bil­dungs­me­tho­den wei­ter­hin das phä­no­ty­pi­sche Maxi­mum erreicht wird, aber das Geno­ty­pi­sche Maxi­mum sinkt, weil die Qua­li­tät der Gene sinkt.

    Und da kommt die Fra­ge, wie weit die Qua­li­tät der Gene bereits gesun­ken sind, wäh­rend dies von ver­bes­ser­ten Auf­zucht­me­tho­den, Medi­zin, und so wei­ter kaschiert wur­de. Ich glau­be jeden­falls, dass sowas wie „Mit 16 von der Volks­schu­le, danach eine Aus­bil­dung abge­schlos­sen, danach, Heil Hit­ler, frei­wil­lig zur Waf­fen-SS, weil man sich da die Waf­fen­gat­tung aus­su­chen kann, und nach drei Mona­ten Aus­bil­dung ab zur Ost­front, zwei Mal ver­wun­det, wäh­rend­des­sen wur­de die hal­be Kom­pa­nie gekillt, danach fünf Jah­re in die Kriegs­ge­fan­gen­schaft, wo die Hälf­te der Kame­ra­den an Durch­fall kre­piert sind, danach wie­der zurück in die Hei­mat, hei­ra­ten, drei Kin­der, eine nor­ma­le Kar­rie­re als Indus­trie-irgend­was, wäh­rend man die gan­ze Zeit von Sozia­lis­ten und lang­haa­ri­gen Wichsern mit dem SS-böse Geseie­re genervt wird, jedoch lebens­lang ohne psy­chi­sche Auf­fäl­lig­kei­ten, dann mit 90 ab ins Grab“ heu­te kni­cken könn­te, weil die Schei­ßer ent­we­der vorm Ivan ihren Namen tan­zen, einen Ner­ven­zu­sam­men­bruch krie­gen, oder man­gels Situa­ti­ons­be­wusst­sein direkt ins MG-Feu­er hin­ein­ren­nen wür­den. Heut­zu­ta­ge brau­chen selbst Erwach­se­ne noch einen Kin­der­gärt­ner, weil sie auf sich gestellt abka­cken, was auch der Grund dafür ist, wes­halb der Nan­ny-Staat sol­che Aus­ma­ße annimmt.

    Dann sagst Du, es sei die Kul­tur. Klar, auch. Und auch da wird man auf kein grü­nes Blatt mehr kom­men. Nor­ma­ler­wei­se hat man eine trä­ge Mas­se an Men­schen, die so leben wol­len, wie sie es ken­nen, und eini­ge Weni­ge, die irgend­wel­che neu­en Ideen aus­pro­bie­ren wol­len. Letz­te­re reden sich zwar ger­ne ein, dass sie den­ken, aber in Wahr­heit ist der mensch­li­che Ver­stand nicht dazu geeig­net, die Welt in ihrer Gän­ze zu erfas­sen, wes­halb ihre Ideen immer nur Abs­trak­tio­nen blei­ben müs­sen, und Abs­trak­tio­nen von etwas das man nicht ver­steht natur­ge­mäß rea­li­täts­fremd sein müs­sen. Wenn das, was die weni­gen Pio­nie­re machen, nicht klappt, weil ihre Idee doch nicht so toll war, oder eine unvor­her­ge­se­he­ne Kon­se­quenz ver­ur­sacht, fal­len sie aufs Maul, und wenn es klappt, die­nen sie als Vor­bild für Ande­re, die es ihnen nach­ma­chen. Auf die­se Wei­se bewegt sich dann irgend­wann die gan­ze trä­ge Mas­se lang­sam in eine Rich­tung, die funk­tio­niert, und die schon eini­ge Evo­lu­ti­on durch­lau­fen hat. Und so kommt die trä­ge Mas­se, ohne je auch nur einen Gedan­ken zu ver­schwen­den, immer zu Ver­hal­tens­wei­sen, die im Gan­zen funktionieren. 

    Nur ist die Lage von heu­te so, dass die trä­ge Mas­se, die nor­ma­ler­wei­se Ver­hal­tens­wei­sen durch­setzt, die schon län­ge­re Zeit im Gan­zen funk­tio­niert haben, durch Indok­tri­na­ti­on in der Schu­le, Mas­sen­me­di­en, und so wei­ter, Ver­hal­tens­wei­sen durch­set­zen, die ganz und gar nicht funk­tio­nie­ren. Wodurch das Sys­tem als Gan­zes natür­lich nicht mehr funk­tio­nie­ren kann, und sich auch nicht mehr kor­ri­gie­ren kann. Und ändern kann man das nicht. Wie ich bereits sag­te, ist die Welt zu kom­pli­ziert, um es Men­schen zuzu­trau­en, dass sie einen Weg fin­den, wie sie die „Gesell­schaft“ ohne gra­vie­ren­de Neben­wir­kun­gen von A nach B steu­ern kön­nen. Und selbst, wenn es die­sen Weg gäbe, wür­de man ihn nicht umset­zen kön­nen, weil Du Dich nicht über die Dyna­mi­ken des Sys­tems hin­weg­set­zen könn­test, das die Mei­nun­gen macht. Medi­en sind zum Bei­spiel beson­ders erfolg­reich, wenn sie ihre Inhal­te so weit her­un­ter­dum­men, dass sie mög­lichst vie­le Leu­te anspre­chen, und die­se Leu­te mit Click­bait ver­rückt machen, der so gestal­tet ist, dass das mensch­li­che Gehirn dar­auf beson­ders stark reagiert. Schon allei­ne dadurch wird sich die Welt nur noch von einer Hys­te­rie zur Nächs­ten bewe­gen, deren Art danach bemes­sen ist, wel­che Art von Click­bait unter Anbe­tracht der gera­de vor­herr­schen­den kurz­wei­li­gen Mode die stärks­te Reak­ti­on aus­löst. Und das ist nur ein Hin­der­nis von Vielen.

    Natür­lich gilt dies nur so lan­ge, bis der gan­ze Scheiß wirk­lich nie­der­brennt, und der nächs­te Car­ring­ton Event mal eben sämt­li­che Elek­tro­nik grillt, und alle Städ­te gleich­zei­tig abfa­ckelt, und dadurch wie­der erst­mal dar­wi­nis­ti­sche Bedin­gun­gen aus­ge­löst wer­den, und die­je­ni­gen, die nicht funk­tio­nie­ren, ganz ein­fach ster­ben. Das wird die Mensch­heit dann von ihren däm­li­chen Spin­ne­rei­en kurieren.

    P.S.

    Die frei­heit­li­che Grund­ord­nung ist reli­giö­ser Spuk, und das Fest­hal­ten an die­ser macht die Lage schlim­mer, nicht bes­ser. Unfrei­heit wird häu­fig von Leu­ten mit den bes­ten Absich­ten umge­setzt, die das, was sie für rich­tig hal­ten, mit­tels Gewalt gegen­über denen durch­set­zen, die ande­rer Mei­nung sind. Und damit ist schon klar, dass ledig­lich der­je­ni­ge frei sein kann, der die Gewalt aus­übt. Da die frei­heit­li­che Grund­ord­nung ein Gewalt­mo­no­pol vor­sieht, ist nur der­je­ni­ge frei, der das Gewalt­mo­no­pol kon­trol­liert. Das Gewalt­mo­no­pol wird von den­je­ni­gen kon­trol­liert, die beson­ders erfolg­reich dar­in sind, in die ent­spre­chen­den Posi­tio­nen zu kom­men, was pri­mär mit Bestechung, Macht­spiel­chen, psy­chi­scher Mani­pu­la­ti­on, sowie dem Aus­nut­zen von Dumm­heit und Hys­te­rie zu tun hat. Frei ist unter der frei­heit­li­chen Grund­ord­nung also, wer macht­geil und machia­vel­lis­tisch ist, und ein kom­pe­ten­ter Betrü­ger und Mani­pu­la­teur, oder aber, wer sich ein­fach nur mit Macht iden­ti­fi­ziert, ganz gleich von wel­chen Kanal­li­en die­se auch kon­trol­liert wird. Und auf­grund des Kom­ple­xi­täts­pro­blems, sind die Kanal­li­en oben­drein noch not­ge­drun­gen inkompetent. 

    Ich glau­be es wur­de allen Leu­ten zu jeder Zeit ein­ge­re­det, dass die Gesell­schafts­ord­nung, unter der die Leu­te gera­de leb­ten, die best­mög­li­che war. Und wenn dann eine Neue kam, gabs erst­mal eine Peri­ode des geno­zi­da­len Ter­rors, und danach wur­de die vor­he­ri­ge Gesell­schafts­ord­nung und deren Ver­tre­ter maxi­mal schlecht gere­det, damit man erneut behaup­ten kann, die gegen­wär­ti­ge Gesell­schafts­ord­nung sei die best­mög­li­che. Das ist aber alles Gehirn­wä­sche. Die­je­ni­gen, über die auch von Außen­ste­hen­den gesagt wur­de, dass sie ein hohes Maß an indi­vi­du­el­ler Frei­heit genie­ßen, kamen ohne gro­ße Gesell­schafts­ord­nung aus, und die waren auch nicht zivilisiert.

    • Ich ver­mu­te, dass du den gene­ti­schen Teil über­schätzt. Wir müs­sen wie­der dahin zurück­kom­men, dass man nicht mit Ver­weis auf Kul­ler­au­gen jedem alle Annehm­lich­kei­ten zukom­men lässt (wir wer­den bald ohne­hin einen Wirt­schaft­scrash haben). Es muss wie­der Kon­sens wer­den, dass man nicht mehr Kin­der haben soll als man sich leis­ten kann. Kin­dern ist zuzu­mu­ten, häss­li­che alte Kla­mot­ten von älte­ren Geschwis­tern oder sonst­wem auf­zu­tra­gen und Sachen zu essen, die nicht super toll schme­cken etc. Vom Frei­zeit-Ange­bot ganz zu schwei­gen. Ich hat­te auch nicht teu­re Kla­mot­ten und Rei­sen und so wei­ter. Die­ses gan­ze Kul­ler­au­gen­ge­tue gehört ange­spro­chen und unter Kon­trol­le gebracht. Die Gesell­schaft hat sich dar­um zu küm­mern, dass es einem Kind gera­de so gut geht, dass es hin­ter­her als eigen­stän­di­ger Erwach­se­ner etwas für sich errei­chen kann. Es braucht kei­ne „Teil­ha­be“ Kino­be­su­che, Zoo etc. pp. Wenn die Eltern durch Kin­der­krie­gen ihre per­sön­li­che Situa­ti­on ver­schlech­tern statt ver­bes­sern, reicht das voll­kom­men aus. Die Tat­sa­che, dass bei uns die Klügs­ten kaum noch Kin­der krie­gen ist auch ein sozia­les Pro­blem, dass sich ohne Tod und Ver­der­ben regeln lässt. Die meis­ten Pro­ble­me las­sen sich ohne Tod und Ver­der­ben lösen. Nur eins wird schwie­rig: Mas­sen­wahn wie­der unter Kon­trol­le zu brin­gen. Neben­bei gesagt, ist mir bewusst, dass wir gene­ti­sche Pro­ble­me krie­gen, aber Selek­ti­on ist die dümms­te Ant­wort dar­auf, wäh­rend wir vor unse­ren Augen doch sehen, dass Frau­en erst mit rund 40 ihre Kin­der krie­gen. Da wäre doch die ers­te Stell­schrau­be! Man fängt nie mit Maß­nah­men an, die die höch­ten Kos­ten mit dem gerings­ten Ertrag kom­bi­nie­ren. [Für schwa­che Gemü­ter: Ja, Moral ist auch ein Argu­ment. Ich hab auch so ein Dings­bums, so ein Moraldings.]

      Und ein wei­te­rer Aspekt nennst du ja auch: Mas­sen­ein­wan­de­rung. Was macht es jetzt für einen Sinn, bei den paar Bri­ten die Nuan­cen im Gen-Pool beherr­schen zu wol­len, wenn das gan­ze Land mit Mos­lems über­schwäm­mt wird? Da seh ich in der nähe­ren Zukunft nicht Fett­lei­big­keit, son­dern Dschi­had auf Groß­bri­tan­ni­en zukom­men. Kul­tur ist ein­fach schnel­ler als Biologie. 

      Ich wage zu bezwei­feln, dass die Wah­ner­kran­kun­gen und Per­sön­lich­keits­stö­run­gen zuge­nom­men haben. Die dia­gnos­ti­schen Kri­te­ri­en selbst sind schon nicht son­der­lich alt, Dia­gno­sen wur­den erst spät „in“. Die Geschich­te ist vol­ler Wahn­sinn. Und wenn ich mir die älte­re Genera­ti­on so anschaue, sehe ich auch nicht nur Edle unter Gott­glei­chen. Ich bin auf einem Dorf auf­ge­wach­sen, wo fast jeder fast jeden kann­te. Das ist qua­si eine Lang­zeit­stu­die. Das fängt schon damit an, dass die Leu­te, die du für gesund hälts, ger­ne mal sau­fen. Dif­fa­mie­rung ist an und für sich Volks­sport. Pädo­phi­li­ie. Mei­ne Eltern hat­ten mal gehört, wie eine Nut­te ihrem Mann mit einer krea­ti­ven Belei­di­gung anschrie, die über­setzt „Toch­ter­fi­cker“ heißt. Die sind mitt­ler­wei­le bei­de tot. Der Alko­hol. Dann gab es sehr glaub­haf­te Mord­ge­rüch­te. Oder sagen wir mal, es war kein Gerücht, dass das Baby aus dem zwei­ten Stock flog. Es gab nur ein Gerücht, war­um und wegen wel­cher Per­son. Der Ver­däch­ti­ge wie­der­um ist selbst alt gestor­ben. Also die Idee, dass es uns bis­her an genu­in ver­rück­ten Indi­vi­du­en geman­gelt hat, kommt mir sehr obskur vor. Was wir jetzt haben, sind meh­re­re Spiel­ar­ten des Mas­sen­wahns, die von Clus­ter-B-Typ-Ver­rück­ten in Füh­rungs­po­si­tio­nen los­ge­tre­ten wurden.

      Ich glaub, ein Pro­blem unse­rer Zeit ist, dass Leu­te zu kur­ze Zeit­räu­me in der Geschich­te über­bli­cken. Das Jus­te-Milieu hat für sich ent­schie­den, dass Dik­ta­tur schlimm ist und dass es genau eine davon gab: die Nazi­zeit. Wer forsch aus­sche­ren will, sagt noch, dass die DDR eine war. Er muss sich dann aber ent­schul­di­gen, weil die nur ein „Unrechts­staat“ gewe­sen sei. Es sind belang­lo­se Wort­schwal­ben von letzt­lich Des­in­ter­es­sier­ten. Weil die Dik­ta­tur© schlimm ist, ist alles ande­re nicht schlimm. Im Aus­land hat man noch den Sozia­lis­mus, Islam und den Woke-Kult im Blick. Mich nervt das mitt­ler­wei­le auch, weil bes­ten­fall noch der wirt­schafts­mor­den­de Kli­ma­kult ein­fließt, aber die meis­ten sich jetzt nur noch mit die­sen Faux-Ras­sis­mus-Homo­pho­bie-Opfern befasst. Man hört dann so Weis­hei­ten wie, dass Social-Media die Wur­zel allen Übels sei. Die mit dem hauch­dünn bes­se­ren Gedächt­nis, wis­sen noch, dass die Bol­sche­wiks und die Nazis auch ohne Twit­ter die Men­schen in den Wahn­sinn trie­ben. Ich per­sön­lich sehe auch nicht, wie das Inter­net wir­rer sein soll als die Leit­me­di­en. Was alle gemein­sam haben, ist die­se Kom­plett­amne­sie zu frü­he­ren Wel­len des Wahn­sinns, die alle Zei­ten immer wie­der heim­such­ten. Es gibt Leu­te, die das Mit­tel­al­ter für ver­un­glimpft hal­ten, obwohl auch dort Gre­ta-Thun­berg-Kin­der-Sek­ten, Welt­un­ter­gangs­pre­di­ger und Wun­der­hei­ler sich die Klin­ke in die Hand gaben. Wie groß kann der gene­ti­sche Scha­den schon sein, wenn das Täu­fer­reich von Müns­ter sich genau­so ver­hielt wie heu­ti­ge sozia­le Dynamiken?

      Ich wür­de lügen, wenn ich einen Aus­weg wüss­te, aber ich weiß, dass es prin­zi­pi­ell geht. Der Grund hat einen Namen: Mar­ga­re­te That­cher. Viel Geschwur­bel schei­tert dar­an, dass sich alle ohne Grund stur wei­gern, sich den EINZIGEN Fall eines wirk­lich erfolg­rei­chen, anti-lin­ken Push-Backs im Wes­ten mal genau­er anzu­schau­en. Groß­bri­tan­ni­en hat­te vor That­chers Amts­an­tritt einen nied­ri­ge­ren Lebens­stan­dard als Ita­li­en oder die DDR. Nach ihrer Amts­zeit war das Land eines der Reichs­ten der Welt. Dafür wur­den sehr vie­le Schrit­te gegan­gen, die man angeb­lich niiiiiieeee gehen kön­nen wird, erst recht nicht gegen die BBC!

      Ich hab schon so viel geschrie­ben und will es kurz machen. Wir leben aktu­ell nicht in einer FDGO. Ich glaub nicht dar­an, weil man das angeb­lich in Deutsch­land bei­gebracht bekä­me. Ich weiß alles, was ich dar­über weiß, von Nicht-Deut­schen. Es geht um Logik und Fol­gen der Prin­zi­pi­en- Be- und Miss­ach­tung. Die FDGO sieht auch kein Gewalt­mo­no­pol vor. Das Wort stammt von Max Weber und ist rein beschrei­bend. Ein Staat habe per Defi­ni­ti­on ein Gewalt­mo­no­pol. Nur deut­sche Jour­na­lis­ten machen Gewalt­mo­no­pol zu etwas nor­ma­ti­ven, ver­mut­lich weil das Wort „Gewalt“ in einem Soll-Zusam­men­hang zu nen­nen ihnen beim Mas­tur­bie­ren hilft. Es gab gro­ße Cha­rak­ter, die auf Macht ver­zich­te­ten, damit es Men­schen bes­ser hat­ten (nen­nens­wert: Geor­ge Washing­ton). Es ist nicht alles gleich und nicht alles gleich­gül­tig. Auf Kata­stro­phen muss kei­ne Erho­lung fol­gen. Tier­ar­ten und Kul­tu­ren sind im Lau­fe der Gezei­ten gekom­men und gegan­gen. Cha­rak­ter machen den Unter­schied zwi­schen Mond­lan­dung und Gulag. Es ist nicht alles so ein heid­ni­scher Zyklus. Den gibt es nicht. Es gibt kei­ne natür­li­chen Geset­ze zu Auf­stieg und Fall von Rei­chen. Das ist Aber­glau­be. Es gibt Men­schen, die sich so oder anders entscheiden.

      • > Nur eins wird schwie­rig: Mas­sen­wahn wie­der unter Kon­trol­le zu bringen.

        Ich glau­be, dafür wirst Du Tod und Ver­der­ben brau­chen. Die von mir erwähn­ten nicht den­ken­den Mas­sen, die nur machen, was alle ande­ren schon immer gemacht haben, und der Gesell­schaft dadurch Träg­heit, aber auch Sta­bi­li­tät, ver­lei­hen, ändern sich nicht so ein­fach. Jedoch sind die heu­te — durch Gehirn­wä­sche — an einem Punkt ange­langt, an dem sie Ver­hal­tens­wei­sen enfor­cen, die nicht funk­tio­nie­ren und nie funk­tio­niert haben. Und die kriegst Du von da nicht mehr weg. Wenn Du willst, dass sich die­se rie­si­ge, sich stän­dig gegen­sei­tig bestär­ken­de Her­de, von ihren Gewohn­hei­ten abwen­det, die sie ihrem Wesen nach bei­zu­be­hal­ten trach­tet, dann brauchst Du etwas, das für jeden ein­zel­nen von denen ins­ge­samt so ein­dring­lich ist, wie ein Atom­krieg es wäre, oder halt poli­ti­schen Ter­ror nach dem Vor­bild der fran­zö­si­schen Revo­lu­ti­on. Dafür ist Ter­ror näm­lich da. Um die nicht-den­ken­de Mas­se aus ihren alten Gewohn­hei­ten zu rei­ßen, und Neue zu implementieren. 

        Aber bis dahin wer­den die wei­ter­hin das nach­la­bern, was ihnen Medi­en, Leh­rer, ima­gi­nä­re Sozi­al­kon­tak­te aus der Glot­ze, und sons­ti­ge auto­ri­ta­ti­ven Laber­han­se vor­la­bern, wodurch auch wei­ter­hin die Dyna­mi­ken aus­schlag­ge­bend sein wer­den, die zur aktu­el­len Situa­ti­on geführt haben. Alles was Du ohne Tod und Ver­der­ben errei­chen kannst, ist es, die Laber­han­se durch Dei­ne eige­nen Laber­han­se zu erset­zen. Die­se müs­sen dafür aber bes­se­re Laber­han­se sein, als die Vor­han­de­nen, und dem­nach müs­sen sie tun, was gute Laber­han­se tun, nur noch mehr davon, als die Ande­ren. Ergo, Du führst die Dyna­mi­ken nur in noch ver­stärk­ter Form weiter.

        > Frau­en die mit 40 Kin­der kriegen

        Weißt Du, was der Fak­tor ist, der am stärks­ten die Gebur­ten­zah­len redu­ziert? Schu­le. Je län­ger man Kin­der in die Schu­le gehen lässt, des­to weni­ger eige­ne Kin­der krie­gen sie spä­ter. Schu­le ste­ri­li­siert. Nicht Krieg, nicht Dro­gen, nicht Kri­mi­na­li­tät, son­dern Schu­le. Das Kin­der-mit-über-40-Pro­blem kriegst Du gelöst, indem Du die­sen stärks­ten Fak­tor aus der Glei­chung ent­fernst, und zumin­dest Wei­ber ein­fach nicht mehr in die Schu­le schickst. 

        Übri­gens geschah der größ­te Sprung nach unten, den die Geburts­ra­ten je hat­ten, zwi­schen 1900 und 1920. Baby­boo­mer gibts sta­tis­tisch gar nicht. Quel­le hier: https://www.statista.com/statistics/1037245/crude-birth-rate-germany-1800–2020/

        Ich wür­de ein­fach noch eine Genera­ti­on wei­ter zurück­ge­hen, also bis ins Jahr 1880, und ein­fach die Sachen, die sich seit­dem bezüg­lich Kin­dern und Wei­bern geän­dert haben, wie­der rück­gän­gig machen, und schau­en, ob die Gebur­ten­ra­te wie­der nach oben geht. Ich bin ziem­lich sicher, dass sie es täte. 

        Nun fragt sich, was im Weg wäre, die­ses die gan­ze Exis­tenz bedro­hen­de Pro­blem auf so direk­te Wei­se zu lösen. Ich wür­de wet­ten, die bereits erwähn­te nicht-den­ken­de Mas­se wäre ein Fak­tor, und die frei­heit­li­che Grund­ord­nung, laut der sol­che Din­ge wie all­ge­mei­nes Wahl­recht nicht als uto­pi­sche Spin­ne­rei lin­ker Extre­mis­ten gel­ten, son­dern als schon tra­di­tio­nel­le Grund­über­ein­kunft, wäre ein Weiterer.

        > Selek­ti­on als die dümms­te Ant­wort auf gene­ti­sche Probleme

        Uh, nu bin ich mal gespannt, wel­che klü­ge­re Lösung Du anzu­bie­ten hast. Natür­li­che Selek­ti­on hat es zumin­dest voll­bracht, das Leben wie wir es ken­nen, in all sei­ner Per­fek­ti­on, zu erschaf­fen, und hat Mil­li­ar­den Jah­re lang sta­bil funktioniert… 

        Wird es (krebs­er­re­gen­de) Gen­the­ra­pie sein, oder gen­tech­nisch ver­än­der­te Desi­gnerb­abies, oder künst­li­che Befruch­tung und Scree­ning der Zell­hau­fen, oder eine ähn­li­che bio­lo­gi­sche Lösung, über deren Lang­zeit­prak­ti­ka­bi­li­tät bis­her nur spe­ku­liert wer­den kann, und die kata­stro­pha­le Risi­ken birgt? Oder wer­den wir wie die tech­no­lo­gisch opti­mier­ten Maschi­nen­men­schen des Adep­tus Mecha­ni­cus, geprie­sen sei der Omnis­siah, und ver­flucht der gro­ße Sheit­an des sola­ren Mas­sen­aus­wurfs? Oder wird es ein staat­lich garan­tier­tes Zucht­pro­gramm zur Züch­tung bes­ser domes­ti­zier­ten Nutz­viehs, äh, zufrie­de­ne­rer Skla­ven, äh, bes­ser an die Her­aus­for­de­run­gen der Moder­ne ange­pass­ter Bürger?

        Nun hab ich den gan­zen Text gele­sen, und da war über­haupt kei­ne Ant­wort auf gene­ti­sche Pro­ble­me ent­hal­ten, geschwei­ge denn eine, die natür­li­che­rer Selek­ti­on über­le­gen wäre. Ich füh­le mich verarscht.

        > Bri­ten, Mos­lems, Jihad

        Lol, ja.

        Wobei es Gene gibt, die mit Extro­ver­si­on, Aggres­si­vi­tät, Reli­gio­si­tät, und so wei­ter, im Zusam­men­hang ste­hen, und ich wet­ten wür­den, dass die schon viel län­ger zivi­li­sier­ten Musel-Popu­la­tio­nen, die, his­to­risch gese­hen, eher von ande­ren Men­schen als von beherrsch­ba­ren Wid­rig­kei­ten der Umwelt unter Selek­ti­ons­druck gesetzt wur­den, im all­ge­mei­nen mehr von die­sen Genen haben. Daher wür­de ich anneh­men, dass Aggres­si­on, Jihad, und Fana­tis­mus sich bes­ser mit dem ver­trägt, wie die von Geburt an gestrickt sind, als der Autis­mus von Halb-Albi­nos, deren Vor­fah­ren eher von beschis­se­nem Wet­ter und Win­ter umge­bracht wurden.

        Wobei ich den Gedan­ken anre­gen möch­te, dass eine Abkehr vom Jihad die Lage ver­schlim­mern wür­de, weil ich Jiha­dis­ten für ein klei­ne­res Pro­blem hal­te, als inte­grier­te Musel. Letz­te­re sind näm­lich die Grup­pe, aus der sich die gan­zen Kri­mi­nel­len rekru­tie­ren, die auf­grund ihrer Mas­se tat­säch­lich für Pro­ble­me sor­gen (die immer noch ver­schwin­dend gering gegen­über den von ein­fach nur als Sozi­al­schma­rot­zer Inte­grier­ten, erzeug­ten Pro­ble­me sind). Die­se beten zwar noch wegen des Gemein­schafts­ge­fühls, als Macht­de­mons­tra­ti­on, und viel­leicht auch, weil sie Schiss vor der Höl­le haben, aber abge­se­hen davon haben die weder mit ihrer Reli­gi­on noch ihren Tra­di­tio­nen viel am Hut, sind total ver­west­licht, und wür­den nach tra­di­tio­nel­lem oder reli­giö­sem Recht nicht sel­ten gekreu­zigt oder zer­stü­ckelt wer­den. Die rich­ten viel grö­ße­re Schä­den an, als Jiha­dis­ten, die im Namen ihres Kaliphats/Emirats pro Jahr weni­ger Leu­te erwi­schen, als in ihrer eige­nen Bade­wan­ne ersau­fen. Daher soll­te man den Jihad viel­leicht noch eher begrü­ßen, als die Integration.

        Aber sag das mal den gan­zen Spin­nern, die gegen den Islam sind, aber nicht gegen Mus­li­me. Womit wir wie­der bei der nicht den­ken­den und durch ihre Träg­heit kon­ser­vie­ren­de Mas­se sind, die dank Bil­dung und Psy­cho­ma­ni­pu­la­ti­on nun die Posi­tio­nen uto­pi­scher Extre­mis­ten für kon­ser­va­tiv halten.

        Bei den Thom­mies sieht man das beson­ders deut­lich. But at least they’­re not spea­king ger­man. Dar­um lol.

        > Ich wage zu bezwei­feln, dass die Wah­ner­kran­kun­gen und Per­sön­lich­keits­stö­run­gen zuge­nom­men haben.

        Schi­zo­phre­nie, Depres­si­on, und die bipo­la­re Per­sön­lich­keits­stö­rung sind heu­te defi­ni­tiv häu­fi­ger, und der Ver­lauf schwe­rer, als in den 1940–1960ern. Das sind alte Dia­gno­sen, deren Dia­gno­se­kri­te­ri­en sich kaum geän­dert haben. Dazu gibt es auch eine gan­ze Men­ge Lite­ra­tur mit Quel­len­an­ga­ben, die Du fin­dest, wenn Du nach den Psych­ia­trie­geg­nern suchst, die besag­ten Anstieg auf die Medi­ka­men­te schie­ben, mit denen die­se Krank­hei­ten neu­er­dings behan­delt wer­den. Du wirst sicher auch Leu­te fin­den, die argu­men­tie­ren, dass die Erkran­kungs­quo­te gleich geblie­ben ist, und man heu­te mehr Fäl­le dia­gnos­ti­ziert, weil die medi­zi­ni­sche Ver­sorg­nung bes­ser gewor­den ist. Dem steht jedoch ent­ge­gen, dass die Wahr­schein­lich­keit eines schwe­ren Krank­heits­ver­laufs heu­te höher ist, wäh­rend man, bei bes­se­rer medi­zi­ni­scher Ver­sor­gung und einer gleich­blei­ben­den Zahl von Fäl­len, davon aus­ge­hen kann, dass sich die Zahl schwe­rer Fäl­le reduziert.

        Der Fun Fact ist jeden­falls, dass alle die­se Krank­hei­ten nen erb­li­chen Fak­tor haben, und zumin­dest die Leu­te mit schwe­re Ver­lauf in der guten alten Zeit ent­we­der auf Kos­ten ihrer Fami­li­en gelebt, und schon aus finan­zi­el­lem Inter­es­se an der Fort­pflan­zung gehin­dert wur­den, oder aber im Elends­vier­tel geen­det sind, wo sie ihre Kin­der, um nicht zu ver­hun­gern, auf den Strich schi­cken muss­ten, wo Väter­chen Syphil­lis die­se dann erwischt hat. Bei­des bedeu­tet den Gen­tod. Ein Anstieg an schwe­ren Ver­läu­fen ist also zu erwar­ten, weil die­ser Selek­ti­ons­druck weg­ge­fal­len ist. 

        > genu­in ver­rück­te Indi­vi­du­en auf Dörfern

        Dass Alko­hol und Dro­gen vie­le Leu­te, die nicht klar kom­men, dar­in noch bestär­ken, ist bekannt. Und dass Kom­me­nicht­klars durch die grö­ße­ren Frei­räu­me, die man in dörf­li­chen Umge­bun­gen hat, häu­fig gera­de­zu auf­blü­hen, ist auch bekannt. Bei­des sagt aber ein­fach nur aus, dass Men­schen im all­ge­mei­nen schei­ße sind, beson­ders, wenn man sie lässt.

        > Wel­len des Wahnsinns

        Das ist Mas­sen­psy­cho­lo­gie, wie sie von LeBon beschrie­ben wur­de, und hat wenig mit Genen, sehr viel hin­ge­gen mit Zivi­li­sa­ti­on zu tun. Sozia­le Dyna­mi­ken. Sobald Men­schen zu einer Mas­se wer­den, zu der sie sich zuge­hö­rig füh­len, hast Du Mas­sen­psy­cho­lo­gie. Und das mit der Her­stel­lung extrem gro­ßer Mas­sen ist, was Zivi­li­sa­ti­on macht. Bin ich gegen.

        > Mar­ga­re­te That­cher als EINZIGER Fall eines wirk­lich erfolg­rei­chen, anti-lin­­ken Push-Backs im Westen

        Hm. Bei erfolg­rei­chem, anti-lin­kem Push­back wür­de mir als ers­tes der hei­li­ge Sankt Augus­to Pino­chet ein­fal­len, geprie­sen sei­en sei­ne Heli­ko­pter­flü­ge. Der größ­te Feh­ler, den der gemacht hat, war, am Schluss ne Wahl dar­über abzu­hal­ten, ob die in einer Dik­ta­tur leben wol­len. Das war dumm. Der hat gedacht, die Bevöl­ke­rung habe dazu­ge­lernt, nach­dem er über­haupt erst wegen einer Wahl in Erschei­nung tre­ten musste. 

        Was That­cher im Übri­gen abge­schafft hat hat, waren kei­ne Aus­wüch­se des Kom­mu­nis­mus, son­dern des Libe­ra­lis­mus. Was die Eng­län­der seit dem zwei­ten Welt­krieg zurück­ge­hal­ten hat, und was That­cher abge­schafft hat, waren Regu­la­ri­en und Insti­tu­tio­nen, die wäh­rend des zwei­ten Welt­kriegs geschaf­fen wor­den sind, um bes­ser Krieg gegen das drit­te Reich füh­ren zu kön­nen. That­cher hat qua­si Chur­chills Innen­po­li­tik rück­gän­gig gemacht.

        > Geor­ge Washington

        Der wird noch schlim­mer über­be­wer­tet, als Chur­chill. Bei­des sind Total­ver­sa­ger, die bis heu­te zu Hel­den auf­ge­bauscht wer­den, weil die Wahr­heit zu des­il­lu­sio­nie­rend gewe­sen wäre. Hier hast Du einen drei­tei­li­gen Vor­trag über eini­ge Din­ge aus Geor­ge Washington’s Bio­gra­phie, der Dich in Zukunft aus­spu­cken las­sen wird, wenn Du sei­nen Namen hörst: https://www.dailymotion.com/playlist/x3uxu0

        Und, for good mea­su­re, das sel­be auch noch zu Chur­chill. Hier als Buch: https://www.docdroid.net/4Rh7aXm/buchanan-pat-churchill-hitler-and-the-unnecessary-war-pdf

        Hier als Audio­buch: https://archive.org/details/ChurchillHitlerAndTheUnnecessaryWar

        Abschlie­ßend möch­te ich noch zu dem, was Du zur frei­heit­li­chen Grund­ord­nung sag­test, erwäh­nen, dass Du wie die Kom­mu­nis­ten klingst, die nicht von den Fol­gen des Kom­mu­nis­mus abge­schreckt wer­den, weils jedes Mal kein ech­ter Kom­mu­nis­mus war. Oder aber Du meinst mit der frei­heit­li­chen Grund­ord­nung nicht etwas ande­res, als das, was so ziem­lich jeder, der Dei­ne Wor­te hört, dar­un­ter versteht.

  2. Bei „black out“ dach­te ich bis­her an einen aus­rei­se­pflich­ti­gen Asyl­be­trü­ger aus Afrika.…

  3. Natür­lich haben wir, die bes­te Ehe­frau von allen und ich auch bereits vorgesorgt.
    Wie wohl jeder ver­nünf­ti­ge Mensch.
    Denn das ein Black­out kom­men wird ist ziem­lich sicher.
    Inter­es­sant wird nur das Ver­hal­ten der Regierung.
    Kann sich noch jemand an die ers­ten Mona­te der Pan­de­mie erin­nern? Spahn, Dros­ten und Wie­ler erklär­ten damals uni­so­no, Mas­ken könn­ten nicht schüt­zen. Weil man sel­bi­ge nicht bevor­ra­tet hat­te. Obwohl ein Stra­te­gie Papier das empfahl.
    Wird man uns jetzt erklä­ren, Exper­ten hät­ten her­aus­ge­fun­den essen und trin­ken hilft nicht gegen Hun­ger und Durst?
    Und ganz wich­ti­ge Fra­ge, wem wird man die Schuld in die Schu­he schie­ben? Putin, Orban?
    Kurz und Trump sind ja lei­der weg.

    • Sicher wird ein Black­out kom­men. Wesent­li­che Fra­gen dabei sind aber schon: In wel­cher Jahreszeit?
      Und: wie lange?

      Inter­es­sant wird natür­lich nicht nur das Ver­hal­ten der Regie­rung, son­dern auch das ande­rer Grup­pen. Es gibt eine gan­ze Men­ge Grup­pen, Links­ex­tre­mis­ten, Rechts­ex­tre­mis­ten (orga­ni­sier­te hier­zu­lan­de in der Mehr­zahl tür­ki­sche), Isla­mis­ten und die übli­chen „Groß­fa­mi­li­en“ und „Män­ner­grup­pen“, die man­geln­de Not­ruf­mög­lich­kei­ten und man­geln­de Ein­satz­be­reit­schaft der Poli­zei mas­siv nut­zen werden.

  4. Ohne Strom geht’s in die Hölle

    „Strom­los“ könn­te aus einem Dreh­buch von Rosa­mun­de Pil­cher für die Grün*Innen stammen.

    Was wirk­lich nach ein paar Tagen ohne Strom abgeht ist sicher für den größ­ten Teil der Bevöl­ke­rung nicht vor­stell­bar. Mög­li­cher­wei­se ver­drän­gen sie es auch intui­tiv wis­send, daß sie in ihren moder­nen Wohn­kä­fi­gen trotz Anstren­gung gar nicht in der Lage wären einen Black­out unbe­scha­det zu über­le­ben. Mir scheint es lang­sam sinn­los, hier auf­klä­rend wir­ken zu wollen. 

    „Geh ma ford mit dei­nen Hor­ror­vi­sio­nen“ muß­te ich mir des öfte­ren im Freun­des- und Bekann­ten­kreis anhö­ren. Wenn ich die deut­sche Kli­ma-Poli­tik anspre­che, die uns durch ange­bots­ori­en­tie­ren (der jeder­zeit aus Grün­den der „Natio­na­len Not­la­ge“ abge­schal­tet wer­den kann) grü­nen Zap­pel­strom ins Elend stür­zen will, wer­de ich als VT und Rechts­ra­di­ka­ler bezeich­net. EIKE ist auch so ein dubio­ser Ver­ein mit „selbst­er­nann­ten“ Exper­ten die das Kli­ma­ziel tor­pe­die­ren. Komisch, ich füh­le mich den­noch sau­wohl unter die­sen alten Männern. 

    https://ludwigdertraeumer.wordpress.com/2017/01/19/ohne-strom-gehts-in-die-hoelle/

    Hier noch eine gute Sei­te zum The­ma: DZIG Punkt de

    • Die ÖR sind halt beson­ders kli­ma unfreund­lich und die übels­ten CO2-Sün­der. Die ver­bren­nen unse­re Koh­le und erzeu­gen dabei enor­me Men­ge Sch*** als Abfallprodukt.….

  5. Das ist alles rein emo­tio­na­ler Beru­hi­gungs­quatsch. Das gan­ze Bun­des­amt für Bevöl­ke­rungs­schutz ist Emo-Dreck. Geht der Strom dau­er­haft aus, wird ratz­fatz das Ben­zin vom Mili­tär beschlag­nahmt. Die Leu­te wer­den erst ein­mal auch gar nicht infor­miert. Sie sol­len den­ken, dass es bald wie­der angeht, wäh­rend die Res­sour­cen gekrallt wer­den. Man frisst erst mal nicht nach Ver­derb­bar­keit, son­dern grillt. Die „Notfall“-Kochrezepte spre­chen Bän­de. Sobald Leu­te gerafft haben, dass es jetzt ernst ist, wird sofort geplün­dert. Die Poli­zei kann dem Zusam­men­bruch der Zivi­li­sa­ti­on nicht Herr wer­den. Die Fel­der wer­den rapi­de abge­grast, obwohl alles danach in den Häu­sern ver­dirbt. Panik. Das ist auch nicht so wie zu Kriegs­zei­ten, in denen man noch alle alten Tech­no­lo­gien plötz­lich wie­der aus­pa­cken konn­te. Die Koh­le kommt nicht plötz­lich vor­bei. Man hat auch kei­nen Ofen dafür. Koh­le­ver­ga­sung (Stadt­gas) wird auch nicht mehr gemacht. Die Anla­gen fehlen. 

    Ich hof­fe instän­dig, dass wir kei­ne Holo­do­mor 2.0 erle­ben und die Leu­te end­lich auf­wa­chen. Das kann doch alles nicht wahr sein! Auch an Prep­per und Bit­coi­ner sei gerich­tet, dass wir end­lich umsteu­ern müs­sen. Ihr wer­det euch mit Gulasch nicht vor dem Zivi­li­sa­ti­ons­ein­bruch ret­ten kön­nen. Und all jenen, die hof­fen, dass ein Ende mit Schre­cken bes­ser sei als ein Schre­cken ohne Ende und dass das „Grund­ein­kom­men“ oder der „Rei­che“ schon irgend­wie zah­len wer­de, sei gesagt, dass nicht Bill Gates der Kulak sein wird, son­dern ihr. Bill Gates ent­schei­det, dass ihr der Kulak seid, der an noch ärme­re zu geben habe. Sta­lin fror nicht im Win­ter. Anna­le­na Baer­bock wird nen fet­ten Die­sel­ge­ne­ra­tor haben, wenn alles zusam­men­bricht und der Die­sel beschlag­nahmt wur­de. IHR seid der Kulak. Und die­je­ni­gen, die mei­nen, dass Schmerz an sich zu Ein­sicht führt, soll­ten sich die Macht­er­grei­fung der Nazis noch ein­mal anschauen. 

    Mei­ne The­se ist, dass Hit­ler den Kom­mu­nis­mus geret­tet hat. Die Lin­ken lie­ben es dar­auf zu ver­wei­sen, dass Men­schen ein­mal in einer schlech­ten Lage eine gra­vie­ren­de Fehl­kal­kul­ti­on vor­nah­men. Seit­her wird die „Schuld“ an Links-Bour­geoi­sie-Kri­ti­kern habi­tu­ell mit deren Armut und mit Rat­ten­fän­gern erklärt. Das gibt Recht­fer­ti­gung beson­ders um sich zu schla­gen, wenn die Zei­ten schlech­ter wer­den, um den Auf­stieg der „Fal­schen“ zu ver­hin­dern, die in der lin­ken Reli­gi­on immer Nazis sind, weil für sie alle, die nicht links sind, Nazis sind.

    • Mal ernst­haft, wenn ich mir so anse­he, wie sich die Men­schen so ver­hal­ten, erscheint der Holo­do­mor 2.0 doch als wün­schens­wert. Die gan­zen Skla­ven, die sich in jedes noch so wider­na­tür­li­che Gesell­schafts­sys­tem ein­glie­dern, und sich dann als pas­siv-aggres­si­ve anal-reten­ti­ve NPC-Bevor­mun­dungs­wi­cher auf­spie­len, müs­sen weg, sonst ver­der­ben sie die gesam­te Mensch­heit mit ihrer Sklavenhaftigkeit.

      Mil­der wärs natür­lich, wenn die der­zei­ti­ge Impf­kam­pa­gne dar­auf aus­ge­legt ist, den Leu­ten die so blöd sind, sich expe­ri­men­tel­le Gen­tech­nik sprit­zen zu las­sen, weil sie feiern/shoppen/arbeiten wol­len, und eben­die­se expe­ri­men­tel­le Gen­tech­nik ihnen fünf Jah­re spä­ter Krebs schenkt, oder den plötz­li­chen Herz­tod, oder eine Autoi­mun­erkran­kung, oder wenigs­tens Ste­ri­li­tät. Die Res­sour­cen des Pla­ne­ten gehen zur Nei­ge, die Zustän­de sind all­ge­mein dys­ge­nisch, i.e. Men­schen wer­den durch Sozi­al­staat, moder­ne Medi­zin, und die­se gan­ze gegen­wär­ti­ge Skla­ven­mo­ral immer düm­mer, schwä­cher, krän­ker, und, im all­ge­mei­nen, min­der­wer­ti­ger gezüch­tet, und zu irgend­ei­nem Zeit­punkt muss man die Bevöl­ke­rungs­ex­plo­si­on auch mal in den Griff krie­gen. War­um also nicht die Ver­ant­wor­tung über­neh­men, und das Rich­ti­ge tun, statt zukünf­ti­ge Genera­tio­nen unter der eige­nen Zim­per­lich­keit lei­den lassen? 

      Das ist doch eine bes­se­re Erklä­rung, als die, dass man alles run­ter­fah­ren muss, nur damit ein Paar Alte und Kran­ke noch etwas län­ger von geborg­ter Zeit auf Kos­ten der All­ge­mein­heit vor sich hin däm­mern kön­nen, und der Staat immer tota­li­tä­rer wer­den muss, um die von zuneh­men­der Diver­si­tät und Min­der­wer­tig­keit der Bevöl­ke­rung ver­ur­sa­chen­den Kon­flik­te nicht über­ko­chen zu las­sen, wohl­ge­merkt, mit Per­so­nal auf dem Qua­li­täts­ni­veau, das man aus eige­ner Erfah­rung kennt. Nie­mand will das, nicht mal Bill Gates.

      • Ben Gold­stein / Rolf: Sehr inter­es­san­te Dis­kus­si­on, ich den­ke, aber die Wahr­heit liegt in der Mit­te: Bill Gates ist durch sei­nen ver­stor­be­nen Kom­pa­gnon, Paul Allen, der die Rech­te des „far­bi­gen“ Krach­mu­si­kers Hen­drix erwarb, tief in kul­turm­ar­xis­ti­sche Strö­mun­gen ver­strickt. „Ador­no meets Hen­drix“ las ich ein­mal als Über­schrift, wobei ich aber nicht weiß, ob das Tref­fen wirk­lich statt­ge­fun­den hat. Ich habe aber bei Inter­net­re­cher­chen fest­ge­stellt, dass man durch „back­ward mas­king“ bei Hen­drix oft auch das Wort „Vac­ci­na­ti­on“ hören kann, was auf Deutsch „Imp­fung“ heißt. Zudem ist mir die „Frank­fur­ter Schu­le“ und ihre Prot­ago­nis­ten nicht als Impf­geg­ner bekannt. Wenn man sich das ein­mal vor Augen führt, wird auch das Prep­ping für das künf­ti­ge Strom­de­sas­ter ver­ständ­lich. Der Not­fall erfor­dert eben alles!

      • Das Pro­blem mit so einem Mas­sen­ster­ben ist halt, dass man schnell mal bei den Toten lan­det oder Leu­te, die einem nahe sind, es auch tun. Aber ich kann das auf einer emo­tio­na­len Ebe­ne nach­voll­zie­hen. Die ältes­ten Mythen han­deln von der Bestra­fung des dum­men Volks (Arche Noah, Sodom und Gomor­rah, Tanz ums gol­de­nes Kalb, die 10 Plagen …). 

        Ich muss zuge­ben, dass ich die katho­lisch-evan­ge­li­sche Kra­wall­theo­lo­gin Uta Ran­ke-Hei­ne­mann (†2021) einst ganz lyrisch fand. Da war jemand, dem die Rach­sucht der Men­schen zu weit ging, eine Frau, die den Krieg in bit­te­rer Erin­ne­rung hat­te, und die Höl­le, Bom­ben, Jesu-Kreuz-Men­schen­op­fer-Glau­be in Bausch und Bogen ver­ur­teil­te. Das sei nicht das Wesen des Schöp­fers, son­dern unser feh­ler­haf­tes mensch­li­ches Wesen. Das klingt sympathisch.

        Aber nach all den Jah­ren, in denen man nicht gehört wird, hat sich die Wut fast ver­ste­tigt. Viel­leicht haben die Medi­en auch recht, wenn sie von Hass spre­chen. Anders als der Hass auf Wei­ße, Män­ner, Deut­sche, Sonst­was­leug­ner etc. pp. ist er ja nicht unbe­grün­det. Man geht mit ihm sogar mög­lichst kon­struk­tiv um. Saskia Esken, Anti­fa, Al Sharp­ton und Black Lives Mat­ter kön­nen Kon­struk­ti­vi­tät nicht für sich bean­spru­chen. Die Leit­me­di­en bezeich­nen immer noch habi­tu­ell west­li­che Poli­ti­ker wie Sal­vi­ni, Trump oder Orban als „rechts­ra­di­kal“. Freie Debat­ten zu Coro­na ins­ge­samt (Medi­ka­men­te, Immun­stär­ke ver­schie­de­ner Bevöl­ke­rungs­grup­pen, Sinn und Unsinn von Impf­stof­fen …) wer­den immer noch abge­würgt. In Deutsch­land ist „Reden“ halt ein Stan­des­pri­vi­leg. Das eng­li­sche „He has some­thing to say.“ und das deut­sche „Er hat etwas zu sagen.“ haben fast dia­me­tral unter­schied­li­che Bedeu­tun­gen. Im Prin­zip kön­nen bei­de Sät­ze bei­de Bedeu­tun­gen anneh­men, aber durch die jewei­li­ge Nut­zungs­häu­fig­kei­ten wird die Bedeu­tun­gen de fac­to so ver­teilt, dass „He has some­thing to say.“ bedeu­tet, jemand möch­te noch etwas bei­tra­gen, wäh­rend „Er hat was zu sagen“ de fac­to heißt „Ey, ist der Sil­ber­rü­cken, uga, uga!“. Das ist mehr als tri­vi­al, weil die Debat­ten­ver­wei­ge­rer den­ken, sobald jemand ande­res als sie selbst redet, der ande­re auto­ma­tisch die Mehr­heit der Mas­sen hin­ter sich brin­gen wird. Die haben abso­lut kein Ver­trau­en dar­auf, dass sie recht haben könn­ten und ihre Mei­nun­gen einer Über­prü­fung stand­hal­ten wür­den. Her­bert Mar­cu­se nann­te das „Repres­si­ve Tole­ranz“, also das „unter­drü­cke­ri­sche“ Mei­nun­gen sich durch­set­zen wür­den, wenn man fair und anstän­dig wäre, was Lin­ka ja dann auch kon­se­quent nicht sind. 

        Was die gan­zen ler­n­un­wil­li­gen Mas­sen angeht, bin ich sehr pes­si­mis­tisch, dass durch Schmerz an sich ein Lern­pro­zess beginnt, solan­ge die Kom­mu­ni­ka­ti­on im Gro­ßen und Gan­zen gesteu­ert bleibt. Klar ist aber, sobald die Macht­ver­hält­nis­se sich ändern, wen­den sich auch wie­der die Häl­se. Ich hät­te bevor­zugt, nie gewusst zu haben, wie weni­ge Men­schen tat­säch­lich mei­nen, was sie sagen. Auch 1933 gab es vie­le „März­ge­fal­le­ne“, also Wen­de­häl­se. Ich hät­te so vie­le Jah­ren nach dem Drit­ten Reich und nach dem Fall der Sowjet­uni­on gehofft, dass Men­schen nicht nur Köp­fe dre­hen, son­dern den­ken. Aber das wird immer nur einer Min­der­heit vor­be­hal­ten blei­ben und mit Big Data und KI wird man die­se Min­der­heit in der Zukunft frü­her ent­de­cken und kalt­stel­len können. 

        Über das „gezüch­tet“, also über die Hard­ware, mach dir nicht so vie­le Gedan­ken. Das wäre alles repa­rier­bar, wenn die frei­heit­li­che Grund­ord­nung sich als sol­che wie­der sta­bi­li­sie­ren könn­te. Für die bio­lo­gi­sche Ent­wick­lung gibt es in Wahr­heit vie­le Stell­schrau­ben (frü­he­re Schwan­ger­schaf­ten, Dro­gen- und Alko­hol­pro­ble­me bei jun­gen Frau­en in den Griff krie­gen, Ent­ideo­lo­gi­sie­rung der Schul­bil­dung [neu­ro­lo­gi­sche Ver­net­zung bei Kin­der­hir­nen] usw.). Der Hard­ware­nie­der­gang ist ein lang­sa­mer, rever­si­bler Pro­zess (wie Kli­ma­er­wär­mung). Was grad schnell abf*ckt, ist die Kul­tur! Und du weißt ja, dass Soft­ware und Hard­ware in ihrer Logik wech­sel­sei­tig ersetz­bar sind. Auch die End­lich­keit der Res­sour­cen ist ein klei­ne­res Pro­blem als oft behaup­tet wird. Als Ener­gie­quel­le z.B. ste­hen prin­zi­pi­ell vie­le Mög­lich­kei­ten zur Ver­fü­gung (v.a. im Kern­ener­gie­be­reich). Wir f*cken nur ab, weil die Man­da­ri­ne aus hei­te­rem Him­mel eine sinn­lo­se Voll­brem­sung hin­le­gen. Die Gebur­ten­ra­ten sinkt im Moment welt­weit. Das geht mir auch zu lang­sam, aber auch das ist ein Denk­faul­heits­pro­blem und muss einen nicht zu Mord­fan­ta­sien trei­ben (die man­che Leu­te Bill Gates unterstellen).

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