Nach dem Notfallkochbuch, für welches das Bundesamt für Bevölkerungsschutz die Bürger um Rezepte bat (DLF: „So schlimm wie es klingt, ist es nicht“), versucht der SWR nun mit einer weiteren Mitmachgelegenheit die Zuschauer auf einen als Campinggelegenheit verklärten Blackout vorzubereiten. Man stellt einer Familie im Schwäbischen für zwölf Tage den Strom ab und hält die Kamera drauf. „Wir wollten mit diesem Experiment herausfinden, wie abhängig sind wir eigentlich von Strom“ begründet der SWR seine Doku „Eine Familie zieht den Stecker“. Deshalb parken nun stromfressende Übertragungswagen vor dem Haus und der mit Stabfeuerzeug bewaffnete Moderator gibt den Startschuss für das Experiment. Ein Zug an der Hauptsicherung und schon ist die hellste Kerze in der Szene tatsächlich eine Kerze.

Falls sie durchhält, winkt der Familie ein „satter Bonus“ für die energetische Sanierung des Hauses. Das Format ist angesichts von Lage und Aussichten bei Strom, Gas und Öl ausbaufähig. Alle 16 Bundesländer könnten ihre Tribute zu den alljährlichen Energiehungerspielen entsenden und der überlebende Sieger…aber überlassen wir die Programmgestaltung ab 2022 oder 2023 dem SWR und schauen der ausgewählten Familie bei der Rückkehr ins 18. Jahrhundert zu. Warum das 18. Jahrhundert? Weil das 19. Jahrhundert zumindest den Einzug der energiereichen Kohle in die Privathaushalte bereit hielt, während vorher mit Holz oder Torf geheizt werden musste. Seit der Zähmung des Feuers brachte die Nutzung von Kohle die erste energetische Revolution, die den Massen zugute kam und so die kärglichen Restbestände europäischer Wälder rettete.

Zu ihrem Glück kann Familie SWR-Blackout in Haus und Garten Feuer machen und zum Glück weiß die Großmutter auch noch, wie man Wäsche von Hand wäscht und wie der alte, unbeachtete und mit Holz zu betreibende Küchenherd funktioniert. Ein Luxus, wenn man es von der Seite im fünften Stock in der Großstadt wohnenden Altbaubewohnern betrachtet, die in einem Blackout von mehreren Tagen feststecken und außer Kerzen nichts anzünden können.

Den meisten Haushalten in diesem Land steht die Möglichkeit, Holz zur Energiegewinnung einzusetzen, gar nicht zur Verfügung. Induktionsherd und Mikrowelle lassen sich im Gegensatz zu Verbrennungsöfen auch nicht mit Holzpaletten oder grünen Parteiprogrammen betreiben. Schon an dieser Stelle ist das SWR-Experiment also unrealistisch, denn über Teelicht und Campingkocher ist es kaum möglich, die nun in Kühlschrank und Tiefkühler zum Verderb erwachenden Lebensmittel schnell noch zu verarbeiten. Auch der hastig angelegte Erdkühlschrank im Vorgarten rettet nicht, weil er vollkommen anders funktioniert als die nun unbrauchbaren Kühlgeräte und auch für gänzlich andere Lebensmittel gedacht ist. Das hastig aus der Kühltruhe geholte Wildfleisch hält in einem Erdloch von einem Meter Tiefe auch nicht länger, als wenn man die stromlose Kühltruhe einfach zulassen würde. Falls es anders wäre, müsste der Erdkühlschrank im Ernstfall vor allem eine verschließbare Tür haben, denn im Fall eines Blackouts ist der Hunger in der Nachbarschaft der beste Koch.

Strom weg, Wasser weg

Alles das sind jedoch Kleinigkeiten angesichts des größten Fehlers im Experiment. Kalt duschen? Wäsche von Hand waschen? Toilette benutzen? Suppe kochen auf dem alten Holzofen der Oma? Das Handy mit einem kleinen Generator aufladen (wo kam der auf einmal her), den man mit einem Wasserschlauch in Gang setzt? All das braucht vor allem eins: Wasser! Und das kam auch im Experiment immer zuverlässig aus der Leitung. Wollte man einen richtigen Blackout simulieren, müsste man jedoch sehr rasch den Druck in der Wasserleitung verringern und nach etwa zwei Tagen diese Quelle ganz versiegen lassen. Adieu, kalte Dusche, auf Nimmerwiedersehen, „Candy Crush“ auf dem Mobiltelefon, willkommen, Notbrunnen. Wissen Sie, wo der Ihnen am nächsten liegende dieser Notbrunnen ist, liebe Leser? Aber Achtung: nur 15 Liter stehen jedem Bürger pro Tag zu, das muss für alle Geschäfte reichen, die große wie die kleinen.

Das Experiment fand im Herbst statt. Nicht kalt genug also, um sich nur noch in der Küche aufhalten zu können, wo knisternd brennende Holzsscheite im Herd die Jahreszeit erträglich und Jörg Kachelmann wütend machen. Die Beschaffung von Brennmaterial und Lebensmitteln würde schnell den größten Teil des Tages einnehmen und nach spätestens drei Wochen ganz enden. Mangels elektrischen Lichts wären die Tage auch wieder das, was sie früher einmal waren. Nicht mehr die gleichlangen Zeitinterwalle von 24 Stunden, sondern die mal lange, mal kurze Abwesenheit der Nacht.

Das gewonnene Preisgeld will die Familie nun in einen klimagerechten Anbau investieren. Doch wette ich zehn Kilo Braunkohlebrikett Marke „Rekord“ darauf, dass man nach der Erfahrung den alten Küchenherd stehen lassen wird. Denn angesichts der verfehlten Energiepolitik in diesem Land ist das Schlagwort „energetische Sanierung“ eher Drohung als Verheißung. Ich würde ja schauen, ob das Geld vom SWR für einen Dieselgenerator, einen Netztrennschalter und eine Schrotflinte reicht.

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13 Kommentare

  1. Yo Ben,

    nur mal kurz… Ich glaube, Du unterschätzt den erblichen Teil. Folgendes ist ne Studie, die sich mit dem „Polygenic Score“ in Verbindung mit dem Fortpflanzungsverhalten von weißen Engländern beschäftigt: https://ueaeco.github.io/working-papers/papers/ueaeco/UEA-ECO-21-02_Updated.pdf

    Im Prinzip geht es darum, dass die geschaut haben, wie sich das Fortpflanzungsverhalten von Menschen abhängig davon unterscheidet, mit welchen Genen, sie ausgestattet sind. Du weißt ja sicherlich, dass es mitlerweile eine ganze Reihe von Genen gibt, die mit dieser oder jener Eigenschaft ihres Trägers in Verbindung stehen. Jedenfalls, die Top 5 von in der nächsten Generation häufiger werdenden Gene stehen in Verbindung mit: ADHS, Rauchen, Extrovertiertheit, BMI, Hüftumfang. Die Top5 der seltener werdenden Gene sind: Bildungsstand in des UK, Bildungsstand im Vergleich international, Kognitive Fähigkeiten, das Alter in dem mit dem Rauchen angefangen wird, und Autismus. Ergo, die derzeitigen Bedingungen sind ein Zuchtprogramm, das die englische Bevölkerung dümmer, fetter, drogensüchtiger, und kränker werden lässt. Und dabei ist der Einfluss der Dritte-Welt-Gene noch gar nicht eingerechnet. 

    Für mich klingt das nach ner guten Erklärung dafür, wie sich die Welt verändert. Guck Dir auch mal an, wie sich das Auftreten und der Verlauf psychischer Erkrankungen mit erblichem Anteil in den letzten 100 Jahren entwickelt hat. Die ganzen Persönlichkeitsstörungen und Wahnerkrankungen sind häufiger geworden, Depressionen sowieso, und der Verlauf sind heute trotz verbesserter Therapieformen und Medikamenten schlimmer, als noch zu Führers Zeiten. Kinder, die nach der Schule mal irgendetwas machen sollen, das ihnen niemand beigebracht hat, versagen mitlerweile total, sofern es sich nicht um intuitive Tätigkeiten wie im Altenheim Ärsche abzuwischen handelt. Du willst gar nicht wissen, von wie vielen Abiturienten mit irgendwelchen diagnostizierten und erblichen Behinderungen ich weiß, denen man nicht abverlangen kann, dass sie leserlich und fehlerfrei schreiben, oder sowas, und die auch sonst erklärtermaßen über keinerlei brauchbare Talente oder Fähigkeiten verfügen. Und Du solltest wissen, dass für mich „Talente und Fähigkeiten“ ein sehr weit gefasster Begriff ist. Die hätten früher gar nicht überlebt. Also, früher, in der guten alten Zeit, als man tatsächlich noch gestorben ist, wenn man verkackt hat. 

    Wir haben da viel Gesterbe nachzuholen. Die unter natürlichen Bedingungen auftretende Todesrate ist bei ungefähr 40% während der ersten Paar Lebensjahre, und von denen, die überleben, wird danach immer noch ein nennenswerter Teil von sowas wie Syphillis, Armut, oder Hungersnöten in den Gentod befördert. Das sind die Bedingungen unter denen es Evolution gegeben hat, und in die Richtung müssen wir wieder, wenn wir keine Devolution haben wollen.

    Du schiebst alles auf äußere Einflüsse, wobei ich meine, dass die äußeren Einflüsse heute so positiv sind, wie sie nur sein können. Zum Beispiel kennst Du ja sicher den Flynn-Effekt, also den Effekt, dass der in Intelligenztests gemessene IQ seit Führers Zeiten (vereinfacht gesagt) um ungefähr 30 Punkte angestiegen ist. Jemand, der auf einem normalen Intelligenztest von heute eine glatte 100 schafft, würde auf einem Intelligenztest aus den 1940ern um die 130 Punkte erreichen. Natürlich gilt dies umso stärker, je mehr die gemessenen Teil-Aspekte des Tests trainierbar sind. Die allgemein geläufige Erklärung ist, dass durch Verbesserungen der Bildungsmethoden quasi das phenotypisch erreichbare Maximum gesteigert wurde, so, dass Normalos von heute dadurch nach alten Standards hochbegabt sind. Aber: Der gemessene Durchschnitts-IQ steigt nicht mehr, sondern er sinkt nun wieder. Und die einfachste Erklärung dafür ist, dass durch die Bildungsmethoden weiterhin das phänotypische Maximum erreicht wird, aber das Genotypische Maximum sinkt, weil die Qualität der Gene sinkt.

    Und da kommt die Frage, wie weit die Qualität der Gene bereits gesunken sind, während dies von verbesserten Aufzuchtmethoden, Medizin, und so weiter kaschiert wurde. Ich glaube jedenfalls, dass sowas wie „Mit 16 von der Volksschule, danach eine Ausbildung abgeschlossen, danach, Heil Hitler, freiwillig zur Waffen-SS, weil man sich da die Waffengattung aussuchen kann, und nach drei Monaten Ausbildung ab zur Ostfront, zwei Mal verwundet, währenddessen wurde die halbe Kompanie gekillt, danach fünf Jahre in die Kriegsgefangenschaft, wo die Hälfte der Kameraden an Durchfall krepiert sind, danach wieder zurück in die Heimat, heiraten, drei Kinder, eine normale Karriere als Industrie-irgendwas, während man die ganze Zeit von Sozialisten und langhaarigen Wichsern mit dem SS-böse Geseiere genervt wird, jedoch lebenslang ohne psychische Auffälligkeiten, dann mit 90 ab ins Grab“ heute knicken könnte, weil die Scheißer entweder vorm Ivan ihren Namen tanzen, einen Nervenzusammenbruch kriegen, oder mangels Situationsbewusstsein direkt ins MG-Feuer hineinrennen würden. Heutzutage brauchen selbst Erwachsene noch einen Kindergärtner, weil sie auf sich gestellt abkacken, was auch der Grund dafür ist, weshalb der Nanny-Staat solche Ausmaße annimmt.

    Dann sagst Du, es sei die Kultur. Klar, auch. Und auch da wird man auf kein grünes Blatt mehr kommen. Normalerweise hat man eine träge Masse an Menschen, die so leben wollen, wie sie es kennen, und einige Wenige, die irgendwelche neuen Ideen ausprobieren wollen. Letztere reden sich zwar gerne ein, dass sie denken, aber in Wahrheit ist der menschliche Verstand nicht dazu geeignet, die Welt in ihrer Gänze zu erfassen, weshalb ihre Ideen immer nur Abstraktionen bleiben müssen, und Abstraktionen von etwas das man nicht versteht naturgemäß realitätsfremd sein müssen. Wenn das, was die wenigen Pioniere machen, nicht klappt, weil ihre Idee doch nicht so toll war, oder eine unvorhergesehene Konsequenz verursacht, fallen sie aufs Maul, und wenn es klappt, dienen sie als Vorbild für Andere, die es ihnen nachmachen. Auf diese Weise bewegt sich dann irgendwann die ganze träge Masse langsam in eine Richtung, die funktioniert, und die schon einige Evolution durchlaufen hat. Und so kommt die träge Masse, ohne je auch nur einen Gedanken zu verschwenden, immer zu Verhaltensweisen, die im Ganzen funktionieren. 

    Nur ist die Lage von heute so, dass die träge Masse, die normalerweise Verhaltensweisen durchsetzt, die schon längere Zeit im Ganzen funktioniert haben, durch Indoktrination in der Schule, Massenmedien, und so weiter, Verhaltensweisen durchsetzen, die ganz und gar nicht funktionieren. Wodurch das System als Ganzes natürlich nicht mehr funktionieren kann, und sich auch nicht mehr korrigieren kann. Und ändern kann man das nicht. Wie ich bereits sagte, ist die Welt zu kompliziert, um es Menschen zuzutrauen, dass sie einen Weg finden, wie sie die „Gesellschaft“ ohne gravierende Nebenwirkungen von A nach B steuern können. Und selbst, wenn es diesen Weg gäbe, würde man ihn nicht umsetzen können, weil Du Dich nicht über die Dynamiken des Systems hinwegsetzen könntest, das die Meinungen macht. Medien sind zum Beispiel besonders erfolgreich, wenn sie ihre Inhalte so weit herunterdummen, dass sie möglichst viele Leute ansprechen, und diese Leute mit Clickbait verrückt machen, der so gestaltet ist, dass das menschliche Gehirn darauf besonders stark reagiert. Schon alleine dadurch wird sich die Welt nur noch von einer Hysterie zur Nächsten bewegen, deren Art danach bemessen ist, welche Art von Clickbait unter Anbetracht der gerade vorherrschenden kurzweiligen Mode die stärkste Reaktion auslöst. Und das ist nur ein Hindernis von Vielen.

    Natürlich gilt dies nur so lange, bis der ganze Scheiß wirklich niederbrennt, und der nächste Carrington Event mal eben sämtliche Elektronik grillt, und alle Städte gleichzeitig abfackelt, und dadurch wieder erstmal darwinistische Bedingungen ausgelöst werden, und diejenigen, die nicht funktionieren, ganz einfach sterben. Das wird die Menschheit dann von ihren dämlichen Spinnereien kurieren.

    P.S.

    Die freiheitliche Grundordnung ist religiöser Spuk, und das Festhalten an dieser macht die Lage schlimmer, nicht besser. Unfreiheit wird häufig von Leuten mit den besten Absichten umgesetzt, die das, was sie für richtig halten, mittels Gewalt gegenüber denen durchsetzen, die anderer Meinung sind. Und damit ist schon klar, dass lediglich derjenige frei sein kann, der die Gewalt ausübt. Da die freiheitliche Grundordnung ein Gewaltmonopol vorsieht, ist nur derjenige frei, der das Gewaltmonopol kontrolliert. Das Gewaltmonopol wird von denjenigen kontrolliert, die besonders erfolgreich darin sind, in die entsprechenden Positionen zu kommen, was primär mit Bestechung, Machtspielchen, psychischer Manipulation, sowie dem Ausnutzen von Dummheit und Hysterie zu tun hat. Frei ist unter der freiheitlichen Grundordnung also, wer machtgeil und machiavellistisch ist, und ein kompetenter Betrüger und Manipulateur, oder aber, wer sich einfach nur mit Macht identifiziert, ganz gleich von welchen Kanallien diese auch kontrolliert wird. Und aufgrund des Komplexitätsproblems, sind die Kanallien obendrein noch notgedrungen inkompetent. 

    Ich glaube es wurde allen Leuten zu jeder Zeit eingeredet, dass die Gesellschaftsordnung, unter der die Leute gerade lebten, die bestmögliche war. Und wenn dann eine Neue kam, gabs erstmal eine Periode des genozidalen Terrors, und danach wurde die vorherige Gesellschaftsordnung und deren Vertreter maximal schlecht geredet, damit man erneut behaupten kann, die gegenwärtige Gesellschaftsordnung sei die bestmögliche. Das ist aber alles Gehirnwäsche. Diejenigen, über die auch von Außenstehenden gesagt wurde, dass sie ein hohes Maß an individueller Freiheit genießen, kamen ohne große Gesellschaftsordnung aus, und die waren auch nicht zivilisiert.

    • Ich vermute, dass du den genetischen Teil überschätzt. Wir müssen wieder dahin zurückkommen, dass man nicht mit Verweis auf Kulleraugen jedem alle Annehmlichkeiten zukommen lässt (wir werden bald ohnehin einen Wirtschaftscrash haben). Es muss wieder Konsens werden, dass man nicht mehr Kinder haben soll als man sich leisten kann. Kindern ist zuzumuten, hässliche alte Klamotten von älteren Geschwistern oder sonstwem aufzutragen und Sachen zu essen, die nicht super toll schmecken etc. Vom Freizeit-Angebot ganz zu schweigen. Ich hatte auch nicht teure Klamotten und Reisen und so weiter. Dieses ganze Kulleraugengetue gehört angesprochen und unter Kontrolle gebracht. Die Gesellschaft hat sich darum zu kümmern, dass es einem Kind gerade so gut geht, dass es hinterher als eigenständiger Erwachsener etwas für sich erreichen kann. Es braucht keine „Teilhabe“ Kinobesuche, Zoo etc. pp. Wenn die Eltern durch Kinderkriegen ihre persönliche Situation verschlechtern statt verbessern, reicht das vollkommen aus. Die Tatsache, dass bei uns die Klügsten kaum noch Kinder kriegen ist auch ein soziales Problem, dass sich ohne Tod und Verderben regeln lässt. Die meisten Probleme lassen sich ohne Tod und Verderben lösen. Nur eins wird schwierig: Massenwahn wieder unter Kontrolle zu bringen. Nebenbei gesagt, ist mir bewusst, dass wir genetische Probleme kriegen, aber Selektion ist die dümmste Antwort darauf, während wir vor unseren Augen doch sehen, dass Frauen erst mit rund 40 ihre Kinder kriegen. Da wäre doch die erste Stellschraube! Man fängt nie mit Maßnahmen an, die die höchten Kosten mit dem geringsten Ertrag kombinieren. [Für schwache Gemüter: Ja, Moral ist auch ein Argument. Ich hab auch so ein Dingsbums, so ein Moraldings.]

      Und ein weiterer Aspekt nennst du ja auch: Masseneinwanderung. Was macht es jetzt für einen Sinn, bei den paar Briten die Nuancen im Gen-Pool beherrschen zu wollen, wenn das ganze Land mit Moslems überschwämmt wird? Da seh ich in der näheren Zukunft nicht Fettleibigkeit, sondern Dschihad auf Großbritannien zukommen. Kultur ist einfach schneller als Biologie. 

      Ich wage zu bezweifeln, dass die Wahnerkrankungen und Persönlichkeitsstörungen zugenommen haben. Die diagnostischen Kriterien selbst sind schon nicht sonderlich alt, Diagnosen wurden erst spät „in“. Die Geschichte ist voller Wahnsinn. Und wenn ich mir die ältere Generation so anschaue, sehe ich auch nicht nur Edle unter Gottgleichen. Ich bin auf einem Dorf aufgewachsen, wo fast jeder fast jeden kannte. Das ist quasi eine Langzeitstudie. Das fängt schon damit an, dass die Leute, die du für gesund hälts, gerne mal saufen. Diffamierung ist an und für sich Volkssport. Pädophiliie. Meine Eltern hatten mal gehört, wie eine Nutte ihrem Mann mit einer kreativen Beleidigung anschrie, die übersetzt „Tochterficker“ heißt. Die sind mittlerweile beide tot. Der Alkohol. Dann gab es sehr glaubhafte Mordgerüchte. Oder sagen wir mal, es war kein Gerücht, dass das Baby aus dem zweiten Stock flog. Es gab nur ein Gerücht, warum und wegen welcher Person. Der Verdächtige wiederum ist selbst alt gestorben. Also die Idee, dass es uns bisher an genuin verrückten Individuen gemangelt hat, kommt mir sehr obskur vor. Was wir jetzt haben, sind mehrere Spielarten des Massenwahns, die von Cluster-B-Typ-Verrückten in Führungspositionen losgetreten wurden.

      Ich glaub, ein Problem unserer Zeit ist, dass Leute zu kurze Zeiträume in der Geschichte überblicken. Das Juste-Milieu hat für sich entschieden, dass Diktatur schlimm ist und dass es genau eine davon gab: die Nazizeit. Wer forsch ausscheren will, sagt noch, dass die DDR eine war. Er muss sich dann aber entschuldigen, weil die nur ein „Unrechtsstaat“ gewesen sei. Es sind belanglose Wortschwalben von letztlich Desinteressierten. Weil die Diktatur© schlimm ist, ist alles andere nicht schlimm. Im Ausland hat man noch den Sozialismus, Islam und den Woke-Kult im Blick. Mich nervt das mittlerweile auch, weil bestenfall noch der wirtschaftsmordende Klimakult einfließt, aber die meisten sich jetzt nur noch mit diesen Faux-Rassismus-Homophobie-Opfern befasst. Man hört dann so Weisheiten wie, dass Social-Media die Wurzel allen Übels sei. Die mit dem hauchdünn besseren Gedächtnis, wissen noch, dass die Bolschewiks und die Nazis auch ohne Twitter die Menschen in den Wahnsinn trieben. Ich persönlich sehe auch nicht, wie das Internet wirrer sein soll als die Leitmedien. Was alle gemeinsam haben, ist diese Komplettamnesie zu früheren Wellen des Wahnsinns, die alle Zeiten immer wieder heimsuchten. Es gibt Leute, die das Mittelalter für verunglimpft halten, obwohl auch dort Greta-Thunberg-Kinder-Sekten, Weltuntergangsprediger und Wunderheiler sich die Klinke in die Hand gaben. Wie groß kann der genetische Schaden schon sein, wenn das Täuferreich von Münster sich genauso verhielt wie heutige soziale Dynamiken?

      Ich würde lügen, wenn ich einen Ausweg wüsste, aber ich weiß, dass es prinzipiell geht. Der Grund hat einen Namen: Margarete Thatcher. Viel Geschwurbel scheitert daran, dass sich alle ohne Grund stur weigern, sich den EINZIGEN Fall eines wirklich erfolgreichen, anti-linken Push-Backs im Westen mal genauer anzuschauen. Großbritannien hatte vor Thatchers Amtsantritt einen niedrigeren Lebensstandard als Italien oder die DDR. Nach ihrer Amtszeit war das Land eines der Reichsten der Welt. Dafür wurden sehr viele Schritte gegangen, die man angeblich niiiiiieeee gehen können wird, erst recht nicht gegen die BBC!

      Ich hab schon so viel geschrieben und will es kurz machen. Wir leben aktuell nicht in einer FDGO. Ich glaub nicht daran, weil man das angeblich in Deutschland beigebracht bekäme. Ich weiß alles, was ich darüber weiß, von Nicht-Deutschen. Es geht um Logik und Folgen der Prinzipien- Be- und Missachtung. Die FDGO sieht auch kein Gewaltmonopol vor. Das Wort stammt von Max Weber und ist rein beschreibend. Ein Staat habe per Definition ein Gewaltmonopol. Nur deutsche Journalisten machen Gewaltmonopol zu etwas normativen, vermutlich weil das Wort „Gewalt“ in einem Soll-Zusammenhang zu nennen ihnen beim Masturbieren hilft. Es gab große Charakter, die auf Macht verzichteten, damit es Menschen besser hatten (nennenswert: George Washington). Es ist nicht alles gleich und nicht alles gleichgültig. Auf Katastrophen muss keine Erholung folgen. Tierarten und Kulturen sind im Laufe der Gezeiten gekommen und gegangen. Charakter machen den Unterschied zwischen Mondlandung und Gulag. Es ist nicht alles so ein heidnischer Zyklus. Den gibt es nicht. Es gibt keine natürlichen Gesetze zu Aufstieg und Fall von Reichen. Das ist Aberglaube. Es gibt Menschen, die sich so oder anders entscheiden.

      • > Nur eins wird schwie­rig: Mas­sen­wahn wie­der unter Kon­trol­le zu bringen.

        Ich glaube, dafür wirst Du Tod und Verderben brauchen. Die von mir erwähnten nicht denkenden Massen, die nur machen, was alle anderen schon immer gemacht haben, und der Gesellschaft dadurch Trägheit, aber auch Stabilität, verleihen, ändern sich nicht so einfach. Jedoch sind die heute - durch Gehirnwäsche - an einem Punkt angelangt, an dem sie Verhaltensweisen enforcen, die nicht funktionieren und nie funktioniert haben. Und die kriegst Du von da nicht mehr weg. Wenn Du willst, dass sich diese riesige, sich ständig gegenseitig bestärkende Herde, von ihren Gewohnheiten abwendet, die sie ihrem Wesen nach beizubehalten trachtet, dann brauchst Du etwas, das für jeden einzelnen von denen insgesamt so eindringlich ist, wie ein Atomkrieg es wäre, oder halt politischen Terror nach dem Vorbild der französischen Revolution. Dafür ist Terror nämlich da. Um die nicht-denkende Masse aus ihren alten Gewohnheiten zu reißen, und Neue zu implementieren. 

        Aber bis dahin werden die weiterhin das nachlabern, was ihnen Medien, Lehrer, imaginäre Sozialkontakte aus der Glotze, und sonstige autoritativen Laberhanse vorlabern, wodurch auch weiterhin die Dynamiken ausschlaggebend sein werden, die zur aktuellen Situation geführt haben. Alles was Du ohne Tod und Verderben erreichen kannst, ist es, die Laberhanse durch Deine eigenen Laberhanse zu ersetzen. Diese müssen dafür aber bessere Laberhanse sein, als die Vorhandenen, und demnach müssen sie tun, was gute Laberhanse tun, nur noch mehr davon, als die Anderen. Ergo, Du führst die Dynamiken nur in noch verstärkter Form weiter.

        > Frauen die mit 40 Kinder kriegen

        Weißt Du, was der Faktor ist, der am stärksten die Geburtenzahlen reduziert? Schule. Je länger man Kinder in die Schule gehen lässt, desto weniger eigene Kinder kriegen sie später. Schule sterilisiert. Nicht Krieg, nicht Drogen, nicht Kriminalität, sondern Schule. Das Kinder-mit-über-40-Problem kriegst Du gelöst, indem Du diesen stärksten Faktor aus der Gleichung entfernst, und zumindest Weiber einfach nicht mehr in die Schule schickst. 

        Übrigens geschah der größte Sprung nach unten, den die Geburtsraten je hatten, zwischen 1900 und 1920. Babyboomer gibts statistisch gar nicht. Quelle hier: https://www.statista.com/statistics/1037245/crude-birth-rate-germany-1800-2020/

        Ich würde einfach noch eine Generation weiter zurückgehen, also bis ins Jahr 1880, und einfach die Sachen, die sich seitdem bezüglich Kindern und Weibern geändert haben, wieder rückgängig machen, und schauen, ob die Geburtenrate wieder nach oben geht. Ich bin ziemlich sicher, dass sie es täte. 

        Nun fragt sich, was im Weg wäre, dieses die ganze Existenz bedrohende Problem auf so direkte Weise zu lösen. Ich würde wetten, die bereits erwähnte nicht-denkende Masse wäre ein Faktor, und die freiheitliche Grundordnung, laut der solche Dinge wie allgemeines Wahlrecht nicht als utopische Spinnerei linker Extremisten gelten, sondern als schon traditionelle Grundübereinkunft, wäre ein Weiterer.

        > Selektion als die dümmste Antwort auf genetische Probleme

        Uh, nu bin ich mal gespannt, welche klügere Lösung Du anzubieten hast. Natürliche Selektion hat es zumindest vollbracht, das Leben wie wir es kennen, in all seiner Perfektion, zu erschaffen, und hat Milliarden Jahre lang stabil funktioniert… 

        Wird es (krebserregende) Gentherapie sein, oder gentechnisch veränderte Designerbabies, oder künstliche Befruchtung und Screening der Zellhaufen, oder eine ähnliche biologische Lösung, über deren Langzeitpraktikabilität bisher nur spekuliert werden kann, und die katastrophale Risiken birgt? Oder werden wir wie die technologisch optimierten Maschinenmenschen des Adeptus Mechanicus, gepriesen sei der Omnissiah, und verflucht der große Sheitan des solaren Massenauswurfs? Oder wird es ein staatlich garantiertes Zuchtprogramm zur Züchtung besser domestizierten Nutzviehs, äh, zufriedenerer Sklaven, äh, besser an die Herausforderungen der Moderne angepasster Bürger?

        Nun hab ich den ganzen Text gelesen, und da war überhaupt keine Antwort auf genetische Probleme enthalten, geschweige denn eine, die natürlicherer Selektion überlegen wäre. Ich fühle mich verarscht.

        > Briten, Moslems, Jihad

        Lol, ja.

        Wobei es Gene gibt, die mit Extroversion, Aggressivität, Religiosität, und so weiter, im Zusammenhang stehen, und ich wetten würden, dass die schon viel länger zivilisierten Musel-Populationen, die, historisch gesehen, eher von anderen Menschen als von beherrschbaren Widrigkeiten der Umwelt unter Selektionsdruck gesetzt wurden, im allgemeinen mehr von diesen Genen haben. Daher würde ich annehmen, dass Aggression, Jihad, und Fanatismus sich besser mit dem verträgt, wie die von Geburt an gestrickt sind, als der Autismus von Halb-Albinos, deren Vorfahren eher von beschissenem Wetter und Winter umgebracht wurden.

        Wobei ich den Gedanken anregen möchte, dass eine Abkehr vom Jihad die Lage verschlimmern würde, weil ich Jihadisten für ein kleineres Problem halte, als integrierte Musel. Letztere sind nämlich die Gruppe, aus der sich die ganzen Kriminellen rekrutieren, die aufgrund ihrer Masse tatsächlich für Probleme sorgen (die immer noch verschwindend gering gegenüber den von einfach nur als Sozialschmarotzer Integrierten, erzeugten Probleme sind). Diese beten zwar noch wegen des Gemeinschaftsgefühls, als Machtdemonstration, und vielleicht auch, weil sie Schiss vor der Hölle haben, aber abgesehen davon haben die weder mit ihrer Religion noch ihren Traditionen viel am Hut, sind total verwestlicht, und würden nach traditionellem oder religiösem Recht nicht selten gekreuzigt oder zerstückelt werden. Die richten viel größere Schäden an, als Jihadisten, die im Namen ihres Kaliphats/Emirats pro Jahr weniger Leute erwischen, als in ihrer eigenen Badewanne ersaufen. Daher sollte man den Jihad vielleicht noch eher begrüßen, als die Integration.

        Aber sag das mal den ganzen Spinnern, die gegen den Islam sind, aber nicht gegen Muslime. Womit wir wieder bei der nicht denkenden und durch ihre Trägheit konservierende Masse sind, die dank Bildung und Psychomanipulation nun die Positionen utopischer Extremisten für konservativ halten.

        Bei den Thommies sieht man das besonders deutlich. But at least they’re not speaking german. Darum lol.

        > Ich wage zu bezwei­feln, dass die Wah­ner­kran­kun­gen und Per­sön­lich­keits­stö­run­gen zuge­nom­men haben.

        Schizophrenie, Depression, und die bipolare Persönlichkeitsstörung sind heute definitiv häufiger, und der Verlauf schwerer, als in den 1940-1960ern. Das sind alte Diagnosen, deren Diagnosekriterien sich kaum geändert haben. Dazu gibt es auch eine ganze Menge Literatur mit Quellenangaben, die Du findest, wenn Du nach den Psychiatriegegnern suchst, die besagten Anstieg auf die Medikamente schieben, mit denen diese Krankheiten neuerdings behandelt werden. Du wirst sicher auch Leute finden, die argumentieren, dass die Erkrankungsquote gleich geblieben ist, und man heute mehr Fälle diagnostiziert, weil die medizinische Versorgnung besser geworden ist. Dem steht jedoch entgegen, dass die Wahrscheinlichkeit eines schweren Krankheitsverlaufs heute höher ist, während man, bei besserer medizinischer Versorgung und einer gleichbleibenden Zahl von Fällen, davon ausgehen kann, dass sich die Zahl schwerer Fälle reduziert.

        Der Fun Fact ist jedenfalls, dass alle diese Krankheiten nen erblichen Faktor haben, und zumindest die Leute mit schwere Verlauf in der guten alten Zeit entweder auf Kosten ihrer Familien gelebt, und schon aus finanziellem Interesse an der Fortpflanzung gehindert wurden, oder aber im Elendsviertel geendet sind, wo sie ihre Kinder, um nicht zu verhungern, auf den Strich schicken mussten, wo Väterchen Syphillis diese dann erwischt hat. Beides bedeutet den Gentod. Ein Anstieg an schweren Verläufen ist also zu erwarten, weil dieser Selektionsdruck weggefallen ist. 

        > genuin ver­rück­te Indi­vi­du­en auf Dörfern

        Dass Alkohol und Drogen viele Leute, die nicht klar kommen, darin noch bestärken, ist bekannt. Und dass Kommenichtklars durch die größeren Freiräume, die man in dörflichen Umgebungen hat, häufig geradezu aufblühen, ist auch bekannt. Beides sagt aber einfach nur aus, dass Menschen im allgemeinen scheiße sind, besonders, wenn man sie lässt.

        > Wel­len des Wahnsinns

        Das ist Massenpsychologie, wie sie von LeBon beschrieben wurde, und hat wenig mit Genen, sehr viel hingegen mit Zivilisation zu tun. Soziale Dynamiken. Sobald Menschen zu einer Masse werden, zu der sie sich zugehörig fühlen, hast Du Massenpsychologie. Und das mit der Herstellung extrem großer Massen ist, was Zivilisation macht. Bin ich gegen.

        > Mar­ga­re­te That­cher als EINZIGER Fall eines wirk­lich erfolg­rei­chen, anti-lin­ken Push-Backs im Westen

        Hm. Bei erfolgreichem, anti-linkem Pushback würde mir als erstes der heilige Sankt Augusto Pinochet einfallen, gepriesen seien seine Helikopterflüge. Der größte Fehler, den der gemacht hat, war, am Schluss ne Wahl darüber abzuhalten, ob die in einer Diktatur leben wollen. Das war dumm. Der hat gedacht, die Bevölkerung habe dazugelernt, nachdem er überhaupt erst wegen einer Wahl in Erscheinung treten musste. 

        Was Thatcher im Übrigen abgeschafft hat hat, waren keine Auswüchse des Kommunismus, sondern des Liberalismus. Was die Engländer seit dem zweiten Weltkrieg zurückgehalten hat, und was Thatcher abgeschafft hat, waren Regularien und Institutionen, die während des zweiten Weltkriegs geschaffen worden sind, um besser Krieg gegen das dritte Reich führen zu können. Thatcher hat quasi Churchills Innenpolitik rückgängig gemacht.

        > George Washington

        Der wird noch schlimmer überbewertet, als Churchill. Beides sind Totalversager, die bis heute zu Helden aufgebauscht werden, weil die Wahrheit zu desillusionierend gewesen wäre. Hier hast Du einen dreiteiligen Vortrag über einige Dinge aus George Washington’s Biographie, der Dich in Zukunft ausspucken lassen wird, wenn Du seinen Namen hörst: https://www.dailymotion.com/playlist/x3uxu0

        Und, for good measure, das selbe auch noch zu Churchill. Hier als Buch: https://www.docdroid.net/4Rh7aXm/buchanan-pat-churchill-hitler-and-the-unnecessary-war-pdf

        Hier als Audiobuch: https://archive.org/details/ChurchillHitlerAndTheUnnecessaryWar

        Abschließend möchte ich noch zu dem, was Du zur freiheitlichen Grundordnung sagtest, erwähnen, dass Du wie die Kommunisten klingst, die nicht von den Folgen des Kommunismus abgeschreckt werden, weils jedes Mal kein echter Kommunismus war. Oder aber Du meinst mit der freiheitlichen Grundordnung nicht etwas anderes, als das, was so ziemlich jeder, der Deine Worte hört, darunter versteht.

  2. Bei „black out“ dachte ich bisher an einen ausreisepflichtigen Asylbetrüger aus Afrika.…

  3. Natürlich haben wir, die beste Ehefrau von allen und ich auch bereits vorgesorgt.
    Wie wohl jeder vernünftige Mensch.
    Denn das ein Blackout kommen wird ist ziemlich sicher.
    Interessant wird nur das Verhalten der Regierung.
    Kann sich noch jemand an die ersten Monate der Pandemie erinnern? Spahn, Drosten und Wieler erklärten damals unisono, Masken könnten nicht schützen. Weil man selbige nicht bevorratet hatte. Obwohl ein Strategie Papier das empfahl.
    Wird man uns jetzt erklären, Experten hätten herausgefunden essen und trinken hilft nicht gegen Hunger und Durst?
    Und ganz wichtige Frage, wem wird man die Schuld in die Schuhe schieben? Putin, Orban?
    Kurz und Trump sind ja leider weg.

    • Sicher wird ein Blackout kommen. Wesentliche Fragen dabei sind aber schon: In welcher Jahreszeit?
      Und: wie lange?

      Interessant wird natürlich nicht nur das Verhalten der Regierung, sondern auch das anderer Gruppen. Es gibt eine ganze Menge Gruppen, Linksextremisten, Rechtsextremisten (organisierte hierzulande in der Mehrzahl türkische), Islamisten und die üblichen „Großfamilien“ und „Männergruppen“, die mangelnde Notrufmöglichkeiten und mangelnde Einsatzbereitschaft der Polizei massiv nutzen werden.

  4. Ohne Strom geht’s in die Hölle

    „Stromlos“ könnte aus einem Drehbuch von Rosamunde Pilcher für die Grün*Innen stammen.

    Was wirklich nach ein paar Tagen ohne Strom abgeht ist sicher für den größten Teil der Bevölkerung nicht vorstellbar. Möglicherweise verdrängen sie es auch intuitiv wissend, daß sie in ihren modernen Wohnkäfigen trotz Anstrengung gar nicht in der Lage wären einen Blackout unbeschadet zu überleben. Mir scheint es langsam sinnlos, hier aufklärend wirken zu wollen. 

    „Geh ma ford mit deinen Horrorvisionen“ mußte ich mir des öfteren im Freundes- und Bekanntenkreis anhören. Wenn ich die deutsche Klima-Politik anspreche, die uns durch angebotsorientieren (der jederzeit aus Gründen der „Nationalen Notlage“ abgeschaltet werden kann) grünen Zappelstrom ins Elend stürzen will, werde ich als VT und Rechtsradikaler bezeichnet. EIKE ist auch so ein dubioser Verein mit „selbsternannten“ Experten die das Klimaziel torpedieren. Komisch, ich fühle mich dennoch sauwohl unter diesen alten Männern. 

    https://ludwigdertraeumer.wordpress.com/2017/01/19/ohne-strom-gehts-in-die-hoelle/

    Hier noch eine gute Seite zum Thema: DZIG Punkt de

    • Die ÖR sind halt besonders klima unfreundlich und die übelsten CO2-Sünder. Die verbrennen unsere Kohle und erzeugen dabei enorme Menge Sch*** als Abfallprodukt.….

  5. Das ist alles rein emotionaler Beruhigungsquatsch. Das ganze Bundesamt für Bevölkerungsschutz ist Emo-Dreck. Geht der Strom dauerhaft aus, wird ratzfatz das Benzin vom Militär beschlagnahmt. Die Leute werden erst einmal auch gar nicht informiert. Sie sollen denken, dass es bald wieder angeht, während die Ressourcen gekrallt werden. Man frisst erst mal nicht nach Verderbbarkeit, sondern grillt. Die „Notfall“-Kochrezepte sprechen Bände. Sobald Leute gerafft haben, dass es jetzt ernst ist, wird sofort geplündert. Die Polizei kann dem Zusammenbruch der Zivilisation nicht Herr werden. Die Felder werden rapide abgegrast, obwohl alles danach in den Häusern verdirbt. Panik. Das ist auch nicht so wie zu Kriegszeiten, in denen man noch alle alten Technologien plötzlich wieder auspacken konnte. Die Kohle kommt nicht plötzlich vorbei. Man hat auch keinen Ofen dafür. Kohlevergasung (Stadtgas) wird auch nicht mehr gemacht. Die Anlagen fehlen. 

    Ich hoffe inständig, dass wir keine Holodomor 2.0 erleben und die Leute endlich aufwachen. Das kann doch alles nicht wahr sein! Auch an Prepper und Bitcoiner sei gerichtet, dass wir endlich umsteuern müssen. Ihr werdet euch mit Gulasch nicht vor dem Zivilisationseinbruch retten können. Und all jenen, die hoffen, dass ein Ende mit Schrecken besser sei als ein Schrecken ohne Ende und dass das „Grundeinkommen“ oder der „Reiche“ schon irgendwie zahlen werde, sei gesagt, dass nicht Bill Gates der Kulak sein wird, sondern ihr. Bill Gates entscheidet, dass ihr der Kulak seid, der an noch ärmere zu geben habe. Stalin fror nicht im Winter. Annalena Baerbock wird nen fetten Dieselgenerator haben, wenn alles zusammenbricht und der Diesel beschlagnahmt wurde. IHR seid der Kulak. Und diejenigen, die meinen, dass Schmerz an sich zu Einsicht führt, sollten sich die Machtergreifung der Nazis noch einmal anschauen. 

    Meine These ist, dass Hitler den Kommunismus gerettet hat. Die Linken lieben es darauf zu verweisen, dass Menschen einmal in einer schlechten Lage eine gravierende Fehlkalkultion vornahmen. Seither wird die „Schuld“ an Links-Bourgeoisie-Kritikern habituell mit deren Armut und mit Rattenfängern erklärt. Das gibt Rechtfertigung besonders um sich zu schlagen, wenn die Zeiten schlechter werden, um den Aufstieg der „Falschen“ zu verhindern, die in der linken Religion immer Nazis sind, weil für sie alle, die nicht links sind, Nazis sind.

    • Mal ernsthaft, wenn ich mir so ansehe, wie sich die Menschen so verhalten, erscheint der Holodomor 2.0 doch als wünschenswert. Die ganzen Sklaven, die sich in jedes noch so widernatürliche Gesellschaftssystem eingliedern, und sich dann als passiv-aggressive anal-retentive NPC-Bevormundungswicher aufspielen, müssen weg, sonst verderben sie die gesamte Menschheit mit ihrer Sklavenhaftigkeit.

      Milder wärs natürlich, wenn die derzeitige Impfkampagne darauf ausgelegt ist, den Leuten die so blöd sind, sich experimentelle Gentechnik spritzen zu lassen, weil sie feiern/shoppen/arbeiten wollen, und ebendiese experimentelle Gentechnik ihnen fünf Jahre später Krebs schenkt, oder den plötzlichen Herztod, oder eine Autoimunerkrankung, oder wenigstens Sterilität. Die Ressourcen des Planeten gehen zur Neige, die Zustände sind allgemein dysgenisch, i.e. Menschen werden durch Sozialstaat, moderne Medizin, und diese ganze gegenwärtige Sklavenmoral immer dümmer, schwächer, kränker, und, im allgemeinen, minderwertiger gezüchtet, und zu irgendeinem Zeitpunkt muss man die Bevölkerungsexplosion auch mal in den Griff kriegen. Warum also nicht die Verantwortung übernehmen, und das Richtige tun, statt zukünftige Generationen unter der eigenen Zimperlichkeit leiden lassen? 

      Das ist doch eine bessere Erklärung, als die, dass man alles runterfahren muss, nur damit ein Paar Alte und Kranke noch etwas länger von geborgter Zeit auf Kosten der Allgemeinheit vor sich hin dämmern können, und der Staat immer totalitärer werden muss, um die von zunehmender Diversität und Minderwertigkeit der Bevölkerung verursachenden Konflikte nicht überkochen zu lassen, wohlgemerkt, mit Personal auf dem Qualitätsniveau, das man aus eigener Erfahrung kennt. Niemand will das, nicht mal Bill Gates.

      • Ben Goldstein / Rolf: Sehr interessante Diskussion, ich denke, aber die Wahrheit liegt in der Mitte: Bill Gates ist durch seinen verstorbenen Kompagnon, Paul Allen, der die Rechte des „farbigen“ Krachmusikers Hendrix erwarb, tief in kulturmarxistische Strömungen verstrickt. „Adorno meets Hendrix“ las ich einmal als Überschrift, wobei ich aber nicht weiß, ob das Treffen wirklich stattgefunden hat. Ich habe aber bei Internetrecherchen festgestellt, dass man durch „backward masking“ bei Hendrix oft auch das Wort „Vaccination“ hören kann, was auf Deutsch „Impfung“ heißt. Zudem ist mir die „Frankfurter Schule“ und ihre Protagonisten nicht als Impfgegner bekannt. Wenn man sich das einmal vor Augen führt, wird auch das Prepping für das künftige Stromdesaster verständlich. Der Notfall erfordert eben alles!

      • Das Problem mit so einem Massensterben ist halt, dass man schnell mal bei den Toten landet oder Leute, die einem nahe sind, es auch tun. Aber ich kann das auf einer emotionalen Ebene nachvollziehen. Die ältesten Mythen handeln von der Bestrafung des dummen Volks (Arche Noah, Sodom und Gomorrah, Tanz ums goldenes Kalb, die 10 Plagen …). 

        Ich muss zugeben, dass ich die katholisch-evangelische Krawalltheologin Uta Ranke-Heinemann (†2021) einst ganz lyrisch fand. Da war jemand, dem die Rachsucht der Menschen zu weit ging, eine Frau, die den Krieg in bitterer Erinnerung hatte, und die Hölle, Bomben, Jesu-Kreuz-Menschenopfer-Glaube in Bausch und Bogen verurteilte. Das sei nicht das Wesen des Schöpfers, sondern unser fehlerhaftes menschliches Wesen. Das klingt sympathisch.

        Aber nach all den Jahren, in denen man nicht gehört wird, hat sich die Wut fast verstetigt. Vielleicht haben die Medien auch recht, wenn sie von Hass sprechen. Anders als der Hass auf Weiße, Männer, Deutsche, Sonstwasleugner etc. pp. ist er ja nicht unbegründet. Man geht mit ihm sogar möglichst konstruktiv um. Saskia Esken, Antifa, Al Sharpton und Black Lives Matter können Konstruktivität nicht für sich beanspruchen. Die Leitmedien bezeichnen immer noch habituell westliche Politiker wie Salvini, Trump oder Orban als „rechtsradikal“. Freie Debatten zu Corona insgesamt (Medikamente, Immunstärke verschiedener Bevölkerungsgruppen, Sinn und Unsinn von Impfstoffen …) werden immer noch abgewürgt. In Deutschland ist „Reden“ halt ein Standesprivileg. Das englische „He has something to say.“ und das deutsche „Er hat etwas zu sagen.“ haben fast diametral unterschiedliche Bedeutungen. Im Prinzip können beide Sätze beide Bedeutungen annehmen, aber durch die jeweilige Nutzungshäufigkeiten wird die Bedeutungen de facto so verteilt, dass „He has something to say.“ bedeutet, jemand möchte noch etwas beitragen, während „Er hat was zu sagen“ de facto heißt „Ey, ist der Silberrücken, uga, uga!“. Das ist mehr als trivial, weil die Debattenverweigerer denken, sobald jemand anderes als sie selbst redet, der andere automatisch die Mehrheit der Massen hinter sich bringen wird. Die haben absolut kein Vertrauen darauf, dass sie recht haben könnten und ihre Meinungen einer Überprüfung standhalten würden. Herbert Marcuse nannte das „Repressive Toleranz“, also das „unterdrückerische“ Meinungen sich durchsetzen würden, wenn man fair und anständig wäre, was Linka ja dann auch konsequent nicht sind. 

        Was die ganzen lernunwilligen Massen angeht, bin ich sehr pessimistisch, dass durch Schmerz an sich ein Lernprozess beginnt, solange die Kommunikation im Großen und Ganzen gesteuert bleibt. Klar ist aber, sobald die Machtverhältnisse sich ändern, wenden sich auch wieder die Hälse. Ich hätte bevorzugt, nie gewusst zu haben, wie wenige Menschen tatsächlich meinen, was sie sagen. Auch 1933 gab es viele „Märzgefallene“, also Wendehälse. Ich hätte so viele Jahren nach dem Dritten Reich und nach dem Fall der Sowjetunion gehofft, dass Menschen nicht nur Köpfe drehen, sondern denken. Aber das wird immer nur einer Minderheit vorbehalten bleiben und mit Big Data und KI wird man diese Minderheit in der Zukunft früher entdecken und kaltstellen können. 

        Über das „gezüchtet“, also über die Hardware, mach dir nicht so viele Gedanken. Das wäre alles reparierbar, wenn die freiheitliche Grundordnung sich als solche wieder stabilisieren könnte. Für die biologische Entwicklung gibt es in Wahrheit viele Stellschrauben (frühere Schwangerschaften, Drogen- und Alkoholprobleme bei jungen Frauen in den Griff kriegen, Entideologisierung der Schulbildung [neurologische Vernetzung bei Kinderhirnen] usw.). Der Hardwareniedergang ist ein langsamer, reversibler Prozess (wie Klimaerwärmung). Was grad schnell abf*ckt, ist die Kultur! Und du weißt ja, dass Software und Hardware in ihrer Logik wechselseitig ersetzbar sind. Auch die Endlichkeit der Ressourcen ist ein kleineres Problem als oft behauptet wird. Als Energiequelle z.B. stehen prinzipiell viele Möglichkeiten zur Verfügung (v.a. im Kernenergiebereich). Wir f*cken nur ab, weil die Mandarine aus heiterem Himmel eine sinnlose Vollbremsung hinlegen. Die Geburtenraten sinkt im Moment weltweit. Das geht mir auch zu langsam, aber auch das ist ein Denkfaulheitsproblem und muss einen nicht zu Mordfantasien treiben (die manche Leute Bill Gates unterstellen).

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