D.C. war abge­rie­gelt, Stra­ßen gesperrt, Hotels infor­mier­ten ihre Gäs­te über die Unmög­lich­keit der Anrei­se, der in Washing­ton eh schon kaum gel­ten­de 2. Ver­fas­sungs­zu­satz wur­de noch stär­ker ein­ge­schränkt, eine Aus­gangs­sper­re war bereits angekündigt…es war also zunächst frag­lich, ob die für den 6.1. ange­kün­dig­te Trump-Ral­ley in der Haupt­stadt über­haupt „wild“ hät­te wer­den kön­nen, wie der Prä­si­dent es via Twit­ter ange­kün­digt hat­te. Es war jedoch nicht so, dass die Demons­tran­ten sich die­ses Datum aus­ge­sucht hät­ten, wie etwa die WELT in ihrem Live­stream berich­te­te. Es war die Ver­fas­sung der Ver­ei­nig­ten Staa­ten, wel­che die­ses Datum als „letz­te Gele­gen­heit zum Wider­stand“ vorgab.

„Nur eine Form­sa­che“ (WELT) sei der 6. Janu­ar, an dem Senat und Reprä­sen­tan­ten­haus in gemein­sa­mer Sit­zung den neu­en Prä­si­den­ten küren. Die gera­de­zu alber­ne Vor­stel­lung, der Sit­zungs­lei­ter Mike Pence wer­de am Ende die Ergeb­nis­se aus einer Hand­voll Bun­des­staa­ten ein­fach igno­rie­ren und Trump im Amt bestä­ti­gen, konn­te nur haben, wer die Ereig­nis­se der letz­ten zwei Mona­te kom­plett igno­rier­te. Die Hoff­nung stirbt zuletzt, sagt man. Am 6. Janu­ar 2021 ist in Washing­ton noch eini­ges mehr gestorben.

„Wild“ jeden­falls wur­de es, wobei sich Secret Ser­vice, FBI und die Metro­po­li­tan Poli­ce schon die Fra­ge gefal­len las­sen müs­sen, war­um die Sicher­heits­maß­nah­men rund um das Kapi­tol so erbärm­lich schlecht sein konn­ten, wo doch die hal­be Welt und die gesam­te Pres­se für die­sen Tag der „letz­ten Gele­gen­heit“ einen Putsch Trumps erwar­te­te. Halb Staf­fa­ge halb Ein­lass­kon­trol­le sah die Poli­zei taten­los zu, wie die Chao­ten das schlecht gesi­cher­te Gebäu­de stürm­ten, indem sie mühe­los durch die ein­fach ver­glas­ten Fens­ter ins Inne­re vor­dran­gen. Erst dort tra­fen sie auf Wider­stand. Erst dort, in der Rotun­de des Kon­gres­ses, ende­te schließ­lich der selt­sa­me Gotensturm.

Die gro­tes­ken Ver­klei­dun­gen eini­ger Ein­dring­lin­ge unter­stri­chen den Cha­rak­ter die­ser sinn- und ziel­lo­sen Akti­on. Denn wenn dies ein Putsch war, war es der plan­los­tes­te der Mensch­heits­ge­schich­te. Was hät­te denn nach dem „Sturm“ gesche­hen sol­len? Wo waren die For­de­run­gen, das Mani­fest, die Erklä­rung der Macht­er­grei­fung? Statt­des­sen Sie­ger­po­sen, Sel­fies und bemal­te Gesich­ter. Es zeig­te sich mal wie­der, dass man durch einen Putsch wohl einen Tyran­nen und Dik­ta­tor besei­ti­gen, eine viel­ar­mi­ge und viel­köp­fi­ge demo­kra­ti­sche Repu­blik jedoch nicht so leicht aus den Angeln heben kann. Das ist natür­lich auch gut so! Ande­rer­seits – und das fällt nicht nur in den USA, son­dern welt­weit unan­ge­nehm auf – ist es auch extrem schwer, die Rich­tung zu kor­ri­gie­ren, in die sich moder­ne Demo­kra­tien entwickeln.

Brandstifter Trump

Mil­lio­nen waren auf­ge­ru­fen, am 6.1. in D.C. eine Kund­ge­bung zuguns­ten Trumps abzu­hal­ten, gekom­men waren zumin­dest eini­ge Zehn­tau­send, viel­leicht mehr. Man sah aller­lei Fah­nen vor dem Kon­gress und auch Pom­mes­bu­den, die bei Macht­er­grei­fun­gen natür­lich nicht feh­len dür­fen. Für eine sol­che rei­chen aber eben auch eini­ge tau­send Voll­idio­ten nicht, die die Trep­pen hin­auf stürm­ten und gewalt­sam ins Gebäu­de ein­dran­gen. War es viel­leicht Anti­fa? Oder Trump-Sup­por­ter, die so taten, als wären sie Anti­fa, die sich als Trump-Sup­por­ter ver­klei­det hat­ten? Das kann man natür­lich ad nau­seam so wei­ter­ma­chen und weil jeder von der „ande­ren Sei­te“ nur das schlech­tes­te annimmt, beschul­digt gera­de jeder jeden, die Axt an die Fun­da­men­te des Staa­tes gelegt zu haben. Das Gesetz der Plau­si­bi­li­tät gibt die Ver­ant­wor­tung für die Vor­fäl­le jedoch an Trump, denn es war nun mal sei­ne Ver­an­stal­tung. Da nützt es am Ende wenig, dass der Prä­si­dent die Gewalt ver­ur­teilt hat. Es war sei­ne Par­ty, das zer­schla­ge­ne Por­zel­lan geht auf sei­ne Kappe!

Tritt man aber einen Schritt zurück, um das grö­ße­re Bild zu sehen, stellt man fest, dass die Spal­tung der ame­ri­ka­ni­schen Gesell­schaft nun auf allen Ebe­nen als voll­zo­gen gel­ten darf. Mit­ten hin­durch geht der Riss und wird sicht­bar auf allen Ebe­nen. So prü­geln sich in der tiefs­ten Pro­vinz Zuschau­er eines dritt­klas­si­gen Foot­ball-Spie­les  (weil Maga-Caps auf den Rän­gen zu sehen waren) eben­so wie nun auch Demons­tran­ten und Sicher­heits­kräf­te in der Rotun­de des Kon­gres­ses in der Bun­des­haupt­stadt. Die Auf­merk­sam­keit der Medi­en ist längst nicht so gleich­mä­ßig ver­teilt und statt dazu auf­zu­ru­fen, end­lich von die­sem Karus­sell des Wahn­sinns her­un­ter­zu­kom­men, gießt man durch ein­sei­ti­ge Bericht­erstat­tung immer wei­ter Öl ins Feuer.

Schau­en wir uns an, was in Washing­ton auf der straf­recht­li­chen Sei­te gesche­hen ist. Ein Bun­des­ge­bäu­de wur­de ange­grif­fen, erfolg­reich in die­sem Fall. Doch ver­gleich­ba­res geschieht seit einem hal­ben Jahr regel­mä­ßig, bei­spiels­wei­se in Port­land, wo ein Gebäu­de des Bun­des­ge­richts gera­de­zu bela­gert wird. Nie­man­den inter­es­siert das. Kein ARD-Kor­re­spon­dent stand oder steht vor den nächt­li­chen Flam­men oder inter­viewt ver­letz­te Poli­zis­ten, wäh­rend in D.C. auf­ge­reg­te Repor­ter das Mikro­fon kaum noch aus der Hand legen. In bei­den Fäl­len han­delt es sich um Straf­ta­ten auf Bun­des­ebe­ne, in bei­den Fäl­len wur­de Gewalt ange­wen­det, in bei­den Fäl­len kam es auch zu Ver­haf­tun­gen. Doch die Ran­da­lie­rer in Port­land kön­nen sich auf gut gefüll­te Bail-Out-Töp­fe und eine wohl­wol­len­de Pres­se ver­las­sen, was in der Washing­ton D.C. nicht der Fall sein wird. Mir wäre woh­ler, wenn Gewalt auf kei­ner Sei­te gedul­det oder ver­harm­lost wür­de. Die Argu­men­ta­ti­ons­li­ni­en gehen näm­lich auf bei­den Sei­ten nicht auf! Die letz­te Kon­se­quenz ist des­halb immer Gewalt – nun offen­sicht­lich auch auf bei­den Sei­ten. Weder die Poli­ti­ker noch die Medi­en tun auch nur das min­des­te, die­se wech­sel­sei­ti­ge Eska­la­ti­on zu durchbrechen.

Ihr hört uns nicht zu!

Bereits im Okto­ber begann der Streit. In Texas, Flo­ri­da und ande­ren Staa­ten wur­den Akti­vis­ten mit ver­steck­ter Kame­ra dabei beob­ach­tet, wie sie durchs Land fuh­ren und von Tür zu Tür tin­gelnd Stim­men für Biden kauf­ten. Etwas Bar­geld hier, ein Ama­zon-Gut­schein dort…es ist erstaun­lich, wie ein­fach es ist, poli­tisch unin­ter­es­sier­te Bür­ger auf die­se Wei­se zum „Wäh­len“ zu tra­gen. Die Berich­te ver­puff­ten, weil die Medi­en sich wei­ger­ten, sie auf­zu­grei­fen. Auf­ge­klärt wur­de nichts, ange­klagt wur­de nie­mand. Sowas habe es schon immer gege­ben, das beein­flus­se die Wahl nicht, hieß es. Als Bun­des­staa­ten wie Penn­syl­va­nia noch kurz vor der Wahl unter Umge­hung ihrer Legis­la­ti­ve die Wahl­ge­set­ze änder­ten, bürs­te­te man die Ein­sprü­che damit ab, dass dafür nach der Wahl noch Zeit wäre. Als die Ein­sprü­che nach der Wahl kamen, hieß es, dafür sei es nun zu spät. Man lief mit Ein­sprü­chen und Bewei­sen also schon lan­ge von Pon­ti­us zu Pila­tus, was den Frust­le­vel gefähr­lich anschwel­len ließ. Doch auch das wur­de medi­al igno­riert. “Die wer­den sich schon damit abfin­den”, doch das geschah nicht.

So gut wie alle Ver­su­che, ange­zwei­fel­ten Wahl­er­geb­nis­sen juris­tisch bei­zu­kom­men, wur­den schlicht abge­bürs­tet. Ent­we­der mit dem Hin­weis auf Fris­ten oder mit der Erklä­rung der Nicht­zu­stän­dig­keit. Rei­hen­wei­se wur­den Kla­gen abge­wie­sen, die weni­gen, die Trump selbst anstreng­te, fal­len da kaum ins Gewicht. Man muss sich ja klar machen, dass im Novem­ber nicht eine, son­dern 50 Wah­len statt­ge­fun­den haben. Jede nach ihren eige­nen Regeln, jede mit ihren eige­nen Unzu­läng­lich­kei­ten. Am Ende nütz­ten jedoch alle foren­si­schen Ana­ly­sen, die kri­mi­na­lis­ti­schen Ermitt­lun­gen und hun­der­te eides­statt­li­che Erklä­run­gen von Zeu­gen nichts, weil man sich dazu ent­schlos­sen hat­te, sie ein­fach zu igno­rie­ren. Es mag sein, dass an all den Betrugs­vor­wür­fen nichts dran ist, aber das hät­ten ehr­li­che und trans­pa­ren­te Ermitt­lun­gen und Ver­fah­ren erge­ben müs­sen, denen man sich jedoch ver­wei­gert hat.

Statt­des­sen ging man nach der Metho­de der „Fak­ten­che­cker“ auf Face­book vor und stell­te Betrugs­vor­wür­fen stets nur anders­lau­ten­de Behaup­tun­gen ent­ge­gen. Am Ende legi­ti­mier­te sich das Gesamt­ergeb­nis durch Zitat und Wie­der­ho­lung statt durch Beweis und Wider­le­gung der Anschul­di­gun­gen. Wel­cher Prä­si­dent mag sein Amt auf so dün­nem Eis antre­ten? Wir ken­nen die Ant­wort und „freu­en“ und schon rie­sig auf vier schwa­che Jah­re mit Väter­chen Biden.

Dass die Betrugs­vor­wür­fe nicht ver­schwin­den, nur weil man sie hart­nä­ckig igno­riert, wird Joe Biden, der nun offi­zi­ell gekür­te Prä­si­dent der geteil­ten Staa­ten von Ame­ri­ka, noch erken­nen müs­sen. Ich kann bis heu­te nicht begrei­fen, dass er sich nicht schon am Tag nach der Wahl an die Spit­ze derer stell­te, die Auf­klä­rung und Aus­räu­mung aller Anschul­di­gun­gen des Wahl­be­trugs forderten.

Ihr hört nicht auf damit!

Statt­des­sen igno­ran­tes Behar­ren, schlech­te Ver­lie­rer und schlech­te Gewin­ner. Wie zwei stör­ri­sche Esel auf einer engen Hän­ge­brü­cke stan­den sich Biden und Trump gegen­über und rie­fen „Du hast ver­lo­ren!“ und „Du hast betro­gen!“. Die Medi­en hat­ten ihren Esel schon vor Jah­ren gewählt und hör­ten auch nach der Wahl nicht auf, die Anhän­ger des ande­ren Esels mit Dreck zu bewer­fen. Und wo es Trump an prä­si­dia­ler Beson­nen­heit man­gel­te, um sich viel­leicht Chan­cen auf eine erneu­te Kan­di­da­tur 2024 zu wah­ren, über­leg­te das Biden-Lager bereits, was man mit dem abge­zo­ge­nen Fel­len Trumps und sei­ner Anhän­ger machen wer­de. Von Schau­pro­zes­sen und Umer­zie­hungs­la­gern wur­de ganz offen gefa­selt und die Maga-Head-Trä­ger und Fah­nen­schwen­ker hat­ten wenig Grund zu zwei­feln, dass dies ernst gemeint war.

Wie wenig Gewicht Joe Biden hier in die Waag­scha­le wer­fen kann und wie schwach sei­ne Prä­si­dent­schaft wahr­schein­lich sein wird, zeigt bereits die Tat­sa­che, dass alle sei­ne zwei­fel­los ernst gemein­ten Appel­le zur Ver­söh­nung unbe­ach­tet ver­hall­ten. Nein, Biden ist nicht der strah­len­de Ver­söh­ner, der das gespal­te­ne Land wie­der zusam­men­set­zen kann. Er ist der der stum­me Keil, der von wüten­den Häm­mern auf bei­den Sei­ten immer wei­ter ins Holz der Repu­blik getrie­ben wird. Armer, macht­lo­ser Keil, bedau­erns­wer­tes ame­ri­ka­ni­sches Holz!

Kein Vertrauen mehr, nirgends!

Es gibt in allen soge­nann­ten „west­li­chen Demo­kra­tien“ ein zuneh­men­des Ungleich­ge­wicht zwi­schen den ver­füg­ba­ren Infor­ma­tio­nen über jede Aus­prä­gung exe­ku­ti­ver Gewalt und dem Maß der bür­ger­li­chen Mit­be­stim­mung bei deren Aus­übung. Die Demo­kra­tie hat ihren sakra­len Zau­ber ver­lo­ren, seit die Bür­ger bei den „demo­kra­ti­schen Got­tes­diens­ten“ nicht mehr nur die in präch­ti­ge Gewän­der geklei­de­ten Rücken ihrer gewähl­ten Polit-Pries­ter betrach­ten, son­dern auch sehen kön­nen, wie die­se auf der abge­wand­ten Sei­te in den Mess­kelch spucken.

Das Ver­trau­en, die Stimm­ab­ga­be alle vier oder fünf Jah­re mache den Bür­ger zum Sou­ve­rän der Poli­tik, ist voll­stän­dig auf­ge­zehrt wor­den von der Tat­sa­che, dass wir Tag für Tag erfah­ren, wie wenig wir die Kon­se­quen­zen unse­rer demo­kra­ti­schen Wahl­ent­schei­dung vor­her­se­hen kön­nen. Die Lage in den USA nach der Prä­si­dent­schafts­wahl ist nur ein extre­mes Bei­spiel. In Deutsch­land, Frank­reich oder Spa­ni­en ist die Situa­ti­on ver­gleich­bar – Gewalt­po­ten­zi­al inklu­si­ve! Wei­ter fort­ge­schrit­ten ist der Pro­zess etwa in Ita­li­en oder Grie­chen­land, wo die Men­schen den Wider­stand gegen ihre poli­ti­sche Kas­te bereits auf­ge­ge­ben und längst Absetz­be­we­gun­gen in Form pas­si­ven Wider­stands ein­ge­setzt haben.

Das Establishment gewinnt – vorerst

In den USA wird es anders als in Ber­lin wohl kei­ne Aus­zeich­nung für drei Poli­zis­ten geben, die unbe­waff­net den Sturm auf das Herz der Demo­kra­tie ver­tei­digt haben. Denn wäh­rend deut­sche Poli­ti­ker miss­trau­isch Mau­ern und Grä­ben um das Reichs­tags­ge­bäu­de errich­ten, wur­de die poli­ti­sche Klas­se in Washing­ton von den Ran­da­lie­rern kalt erwischt. Auch hier offen­bart sich eine Dis­kre­panz zwi­schen ima­gi­nier­ter Trump-Gefahr und deren tat­säch­li­cher Ein­schät­zung. Hat­te man nicht seit vier Jah­ren Trump zur faschis­ti­schen Erz­pla­ge und des­sen Anhän­ger als wil­li­ge Voll­stre­cker sei­ner Füh­rer­be­feh­le hin­ge­stellt? Hät­te man nicht mit die­sem „Marsch auf die Feld­her­ren­hal­le“ rech­nen müs­sen? Statt­des­sen rief man seit vier Jah­ren „Feu­er!“ und als es schließ­lich brann­te, lag nicht ein­mal eine nas­se Decke zum Löschen bereit.

Die Wahl im Novem­ber 2020 hat eini­ge Miss­ver­ständ­nis­se besei­tigt, die sich seit vier Jah­ren hart­nä­ckig gehal­ten hat­ten. Nicht die Repu­bli­ka­ner hat­ten 2016 die Wahl gewon­nen, son­dern Trump, der die Repu­bli­ka­ni­sche Par­tei als Wahl­kampf­platt­form geka­pert hat­te. Spä­tes­tens 2018 hät­te man das erken­nen müs­sen, als die Reps die Zwi­schen­wah­len ver­lo­ren hat­ten. Die Bür­ger blie­ben die­ser Wahl ein­fach fern, weil nicht Trump auf dem Wahl­zet­tel stand. Nach dem pro­gnos­ti­zier­ten Wahl­sieg Bidens hat­te es das repu­bli­ka­ni­sche Estab­lish­ment denn auch sehr eilig, die Sei­ten zu wech­seln und dem Spruch vom noto­ri­schen Polit-Estab­lish­ment der „Dinos and Rhi­nos“ Sub­stanz zu ver­lei­hen. Auf gut deutsch: Pack schlägt sich, Pack ver­trägt sich.

Es geht längst nicht mehr um die „Sache“, son­dern um die Macht. Jeder zeigt so gut er eben konn­te, was er zu tun bereit ist, um an der (neu­en) Macht zu par­ti­zi­pie­ren. Nan­cy Pelo­sis „Spen­ding Bill“ sah Son­der­zah­lun­gen von 600 Dol­lar für jeden Bür­ger vor, durch Trumps Veto wur­de das Betrag nach zähen Ver­hand­lun­gen auf 2000 Dol­lar erhöht und es war Mitch McCon­nell, der repu­bli­ka­ni­schen Mehr­heits­füh­rers im Senat, der dafür sorg­te, dass das Gesetz am Ende doch noch abge­lehnt wur­de. Die Bot­schaft war klar: Trump, du bist raus! Trump hat das ver­stan­den und sei­ne Wäh­ler mit­ge­nom­men. Die schla­gen sich zwar für ihn, rüh­ren aber für die Repu­bli­ka­ni­sche Par­tei kei­nen Finger!

Dann kam am 5.1. die Senats­wahl in Geor­gia und es geschah genau das, was jeder hät­te vor­her­se­hen müs­sen: bei­de Sena­to­ren­sit­ze gin­gen an die Demo­kra­ten, weil die poten­zi­el­len Wäh­ler lie­ber zuhau­se blie­ben oder zur Ral­ley nach D.C. auf­bra­chen, als ihre Stim­me einer Par­tei zu geben, deren Poli­ti­ker sie für Ver­rä­ter ihres Prä­si­den­ten hal­ten. Das repu­bli­ka­ni­sche Par­tei-Estab­lish­ment glaub­te, Trumps stüt­ze sich auf des­sen Macht. In Geor­gia muss­te man nun ler­nen, dass es genau umge­kehrt war.

Die ame­ri­ka­ni­sche Gesell­schaft erscheint uns heu­te als in drei Tei­le geteilt. In der „Mit­te“ eine poli­ti­sche Kas­te aus Demo­kra­ten und Repu­bli­ka­nern, die ver­zwei­felt und ohn­mäch­tig ihre Legi­ti­mi­tät schwin­den sieht. Links und rechts davon gro­ße popu­lis­ti­sche Lager, die mit allem was sie haben auf Pri­vi­le­gi­en und die ange­maß­te Hei­lig­keit der poli­ti­schen Insti­tu­tio­nen ein­schla­gen. Ersetzt man „Hei­lig­keit“ mit „Alter­na­tiv­lo­sig­keit“, sieht man mühe­los die Par­al­le­len in Ber­lin oder Paris.

Eine verfahrene Situation

Mit schlaf­wand­le­ri­scher Sicher­heit schei­nen in der Auf­füh­rung des Stücks „Prä­si­dent­schafts­wahl 2020“ alle Betei­lig­ten stets das zu tun, was gera­de am wenigs­ten zu Ent­span­nung und Ver­trau­ens­bil­dung bei­trägt. Wäh­rend „Team Biden“ die durch­aus legi­ti­men Anfech­tun­gen der Wahl­er­geb­nis­se auf dem Rechts­weg fälsch­li­cher­wei­se für ille­gi­tim erklär­te, setz­te sich nun „Team Trump“ durch blin­de und sinn­lo­se Gewalt ins Unrecht. Dabei spielt es für die Wir­kung kei­ne Rol­le, dass die Pro­tes­te in D.C. größ­ten­teils fried­lich waren.

Die Unfä­hig­keit bei­der Sei­ten, in den ver­gan­ge­nen zwei Mona­ten den drin­gen nöti­gen Pro­zess der Ver­trau­ens­bil­dung ein­zu­lei­ten, hat die Ver­ei­nig­ten Staa­ten in die­se unmög­li­che Lage gebracht. Nach dem gewalt­sa­men Ein­drin­gen in den Kon­gress deu­tet lei­der nichts dar­auf hin, dass sich das Karus­sell des Miss­trau­ens bald lang­sa­mer dre­hen wird. Man hat­te auf der einen Sei­te auf die „Kraft der Mas­sen“ und auf der ande­ren Sei­te auf die „Hei­lig­keit der Insti­tu­tio­nen“ und die Legi­ti­mi­tät jeder ihrer Hand­lun­gen ver­traut. Bei­des hat sich als Illu­si­on erwie­sen, die der gan­zen Welt noch teu­er zu ste­hen kom­men wird.

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16 Kommentare

  1. Beson­ders Dümmlich.…

    Sogar auf Breit­bart schla­gen sie nun auf Trump ein.

    “Coul­ter” heisst die Dame die da Trump als gröss­ten Idio­ten und Nar­zis­ten hinstellt.
    Ich möch­te mal einen Prä­si­den­ten sehen das 5 Jah­re Dau­er­feu­er so über­steht wie Trump und dabei noch Politk machen kann.
    Coul­ter darf auf Breit­bart ihren Trotz los­wer­den, scha­det aber dem ein­zi­gen der seit 60 Jah­ren den Sumpf bekämpf­te. was hat man dami­ot gewonnen.

    Nun ja, Mathis redet sogar davon Trump aus­zu­bür­gern und aus den USA zu ver­ban­nen, die­se Rat­te die doch einst sel­ber einen Minis­ter­pos­ten in Trumps Kabi­nett annahm.
    Alle distan­zie­ren sich nun von Trump, eben die Rat­ten ver­las­sen das “sin­ken­de Schiff” noch schnell genug um ihren wei­te­ren Berufs­weg nicht ganz zu gefähr­den. Sie wol­len noch irgend­wo am Fut­ter­trog blei­ben dürfen.
    So wie aus Sozis im Drit­ten Reich nach 33 über­zeug­te Nazis wurden.

    Es ist bei­na­he alles so gekom­men wie ich es ver­mu­tet hatte.
    Die Reps gehö­ren zu einer Ober­schicht die sich nur Satt­fres­sen will, alles ande­re ist nicht wichtig.
    Prä­si­den­ten kom­men und gehen, das Estab­lish­ment über­dau­ert alles.
    Also, so lan­ge einer Prä­si­dent ist .…. fleis­sig anbie­dern, droht er zu sin­ken, .….sofort über ihn herfallen.

    Wenn Trump klug ist, und das ist er bestimmt, wird er die Reps vor sich her­trei­ben bis alle Nie­ten abge­wählt wurden.
    Er wird Wahl­kampf über 4 Jah­re trei­ben und dann könn­te er sehr gut noch ein­mal gewählt werden.
    das Volkl wird ihn stützen.
    Dar­um bin ich der mei­nung des Arti­kels oben, alle die Trump unter­stützt hat, wur­den auch gewählt.
    das Volk hat Trump damit gewählt, die ein­zel­nen Poli­ti­ke in den Staa­ten dort waren dabei nebensächlich.
    Noch nie gab es in den USA sowas.….. dar­um ist Trump des Teufels.

    Der fähigs­te Poli­ti­ker den die Schweiz in den letz­ten 30 jah­ren hat­te heisst Chris­toph Blo­cher.…… und wie wur­de er aus dem BUn­des­rat hinausgeworfen…?
    Bril­li­anz ist auf sol­chen Pos­ten das letz­te was die Poli­ti­ker aller Par­tei­en möchten.

    Die Dems in den USA wer­den ver­su­chen das alles so zu gestall­ten, dass nie wei­der einer gewählt wer­den kann der nicht ihr Pla­zet hat.
    Tja, gelingt ihnen das, mit mehr Bun­des­rich­tern, mehr Bun­destat­ten, mehr Domi­ni­on­wahl­ma­schi­nen und mehr Unver­fro­ren­heit.…. ist Bür­ger­krieg das Resultat.

    Und ganz ehr­lich, ich begin­ne mir genau den herbeizuwünschen.

    Ein Staat der kei­ner­lei Inter­es­se zeigt sei­ne Wah­len als kor­rekt abge­lau­fen bewei­sen, zu sichern, Trans­pa­rent zu hand­ha­ben.…. der muss mit der Waf­fe in der Hand zum Teu­fel gejagt wer­den, auch in Europa.

    • Wie ueblich ist es kom­plex. Zu Coul­ter soll­te man schon etwas mehr wis­sen. Sie war eine Trump­un­ters­tuet­ze­rin der ers­ten Stun­de. Und zwar direkt, mit per­so­en­li­chen wohl­wol­len­den Rat­schla­e­gen noch waeh­rend sei­nes Wahl­kamp­fes , die ihm gut bekom­men sind. Sie ist aller­dings ent­schie­den zu klug, um irgend­je­man­ds Fan­boy zu sein.

      Wenn man sich ihre jet­zi­ge Kri­tik durch­liest (hier noch ein­mal der Link zu Breit­bart: https://www.breitbart.com/politics/2021/01/06/ann-coulter-elections-over-heres-the-truth-about-trump/) dann kann man sich an ober­flaech­li­chen Din­gen der fest­hal­ten, aber wenn man will, kann man eini­ges an Sub­stanz der Cha­rak­te­ri­sie­rung der Limi­tie­run­gen von Trumps Per­so­en­lich­keit fin­den, wel­che ihm auf die Fues­se fal­len. Wobei klar sein muss, dass die­se Pas­siv­for­mu­lie­rung nicht genuegt, son­dern dass die­se Schwae­chen gezielt von sei­nen Geg­nern (die nicht Coul­ter heis­sen), als Angriffs­punk­te vor­be­rei­tet, auf­ge­baut und aus­ge­nutzt wurden/werden. Die haben in den vier Jah­ren dazu­ge­lernt und das ist eine Armee von Leu­ten (eine von Trumps eige­nen Schwae­chen ueb­ri­gens — er hat nie eine sol­che Armee auf­ge­baut oder auch nur in Betracht gezo­gen. Wes­we­gen ihm gute Leu­te weg­lie­fen oder durch ihn weg­ge­bis­sen wur­den). Will man fort­fah­ren, muss man das so sehen. Trump ist ein Stu­eck Weg gekom­men, den sicher auch Frau Coul­ter nicht unter­schaetzt. Sie weiss aber auch, wann es anders wei­ter­ge­hen muss und man tote Pfer­de auf­hoe­ren soll­te zu rei­ten und sich auch noch durch Glo­ri­fi­zie­rung selbst die Haen­de und den Blick zu binden.

      Ich per­so­en­lich habe eine Men­ge Respekt vor Trumps Leis­tun­gen. Nur ein Ueber­mensch koenn­te jeden Angriff der Art wie sie auf ihn non-stop gefah­ren wur­den immer wie­der abweh­ren. Ohne Aus­nah­me, weil jeder das Poten­ti­al fuer sei­nen Genick­bruch besass.
      Hier ist er ueber sei­ne Gren­ze gekom­men und gezwun­gen wor­den und man muss sehen, wie man trotz­dem weiterkommt.

      • Einer der MiIli­ar­där wer­den konn­te, der merhmals stürt­z­te und sich wie­der auf­ge­rap­pelt hat, der benö­tigt nicht unbe­dingt Arti­kel einer Per­son wie Coul­ter ums einen Weg zu fin­den. Trump hat alles rich­tig gemacht, er hat die­se wahl mit einer Stim­men­zahl gwon­nen wie kei­ner vor ihm.
        So ein Mann ist ein Ste­her, Macher und ein gewif­ter Geist noch dazu.
        Coul­ter ist eine dum­me Gans wenn sie meint mit ihren per­sön­liichen Frust damit irgend­was zu errei­chen, aus­ser eben ihrem Unmut frei­en Lauf gelas­sen zu haben.
        Trump war auch klug genug nie­man­des Fan­boy zu sein, auch nicht einer Coul­ter die mein­te via Trump Ein­fluss zu bekom­men und er hat es rich­tig gemacht, denn er wur­de gewählt.….. den Wahl­be­trug gab es ja gera­de des­halb, weil er eben alles rich­tig gemacht hat.
        Ob Trump unse­rem Geschmack ent­sprach ist unwich­tig, es ent­sprach dem Geschmack der US Wahlbürger.
        Nein, er ist so unab­hän­gig wie man mit so einem Ver­mö­gen eben sein kann, offen­bar hat­te Coul­ter damit zu kämp­fen, wie so vie­le ande­re auch.

        Die meis­ten Reps wol­len sich nun nur noch der Rache der “Sie­ger” oder viel­mehr Betrü­ger ent­zie­hen und hacken nun auf Trump her­um, dabei den­ke ich das der mann sehr vie­le Qua­li­tä­ten hat, mehr wie die aller­meis­ten anderen.
        Blo­cher wur­de ich der Schweiz auch ver­teu­felt, aber gara­de er hat sehr viel mehr Qua­li­tä­ten wie jene die ihn so gere Niedermachen.
        Wer Chris­toph Bocher ein­mal getrof­fen hat, der weiss um des­sen Qualitäten.
        Ich war in der Rad­fah­rer Kom­pa­gnie II‑6 von Ueli Mau­rer, dem SVP Par­tei­chef und jet­zi­gen Bun­des­rat.….. ich ken­ne die ein wenig.

        Neid und Miss­gunst kom­men gera­de bei jenen Per­so­nen oft auf, die Men­schen­k­ent­niss in reich­li­chem Mas­se haben, die Ver­mö­gen besit­zen und unab­hän­gig den­ken und han­deln können.
        Die Dems und vie­le Reps fürch­ten Trump nun auch, weil er ohne Mühe hun­der­te Mil­lio­nen in die Nach­ver­ar­bei­tung die­ses gros­sen Betru­ges inves­tie­ren kann .
        Mit sei­nen Anhän­gern kann er den Sau­hau­fen dort mäch­tig blos­s­tel­len, gera­de auch die Feig­lin­ge in den Rei­hen der Reps selber.

        Er wird hof­fent­lich dem Volk die ver­rä­ter kennt­lich machen. Ange­fan­gen bei Rich­ter Roberts, über die ande­ren Drü­cke­ber­ger im Supre­me Court bis zu all den Gou­ver­neu­ren und ande­ren Poli­ti­kern die ger­ne Trumps Wahl­hil­fe annah­men aber nun nichts für sei­nen Sieg tun mochten.

        Die Sache wird das Land noch lan­ge beschäftigen.….…

      • Ich lese Breit­bart kaum, dafür aber Gate­way Pun­dit und Zero Hedge.
        Gera­de Gate­wa Pun­dit nimmt kein Blatt vor den Mund und das schät­ze ich überaus.

        Coul­ter.… was hat die Kuh für ein Pro­blem.…. wirk­lich eins mit Trump…?

    • Also ich bin auch ein rie­si­ger Ann-Coul­ter-Fan. Man ist nicht immer einer Mei­nung, aber sie ist geist­reich. Und hat oft recht. Mir hat er auch nicht genug gemacht. Am bes­ten sag ich es so, dass lin­ke Mit­le­ser aus­flip­pen: Trump war mir nicht radi­kal genug.

      Es gab schon ein­mal einen Regie­rungs­chef, der die­ses Aus­maß an Aggres­si­on und Ver­dam­mung aus­hal­ten muss bzw. eine Regie­rungs­chefin: Lady Mar­ga­ret Thatcher. 

      Ihre Geg­ner, also die Leu­te, die Sie stän­dig um Höff­lich­keit und per­fek­te Pro­no­me­n­nut­zung bit­ten, ver­an­stal­te­ten Grill­par­ties, um ihren Tod zu fei­ern. Die bei­den häu­figs­ten Argu­ment der Lin­ken war “Hexe” (witch) und “Mist­stück” (cunt). Auch nach ihrem Tod wer­den die Höf­lich­keits­apos­tel nicht müde, die bei­den besag­ten Debat­ten­punk­te immer wie­der aufzufrischen.

      • Vie­le mein­ten Trump habe nicht genug gemacht.….…

        Aber in der rea­len Welt funk­tio­niert das eben nicht so.…. da aht ein US Prädsi­dent eben viel weni­ger Macht als man ihm nachsagt.
        Lösen sie sich vom Gedan­ken das er ein­fach anord­nen kann.…. kann er nicht, es ist nahe­zu bei allem immer ein lan­ger Weg.

        • Frau Coul­ter ist Ver­fas­sungs­recht­le­rin und war bei ihrem Abschluss Jahr­gangs­bes­te an der Ivy-League-Eli­te­uni­ver­si­tät Cor­nell. Sie weiß sehr genau, was er alles konn­te und nicht tat.

      • Ich schlie­ße mich den über­wie­gen­den Aus­füh­run­gen im Arti­kel und im Forum an. Die USA wie­der umzu­ge­stal­ten und den Zug Rich­tung Sozia­lis­mus, Femi­nis­mus Min­der­hei­ten-Ras­sis­mus und Cor­rect­ness-Wahn auf­zu­hal­ten, bedurf­te exakt eines Poli­ti­ker­ty­pus wie ihn Trump dar­stell­te. Und einst That­cher und Strauß: Unbe­irr­bar, die lin­ke Medi­en­meu­te ver­ach­tend und wenn es sein muß­te nach­ge­ra­de bra­chi­al kon­se­quent. Und die Ame­ri­ka­ner wer­den schwer dar­an zu knab­bern haben, die­sen erfolg­rei­chen Prä­si­den­ten auf den letz­ten Metern sei­ner Amts­zeit vom Hof gejagt zu haben wie ein Hund. Und: Die Men­schen­freun­de von der ame­ri­ka­ni­schen Lin­ken, im Ver­ein mit fei­gen Hosensch… der Repu­bli­ka­ni­schen Par­tei haben die­ses schon nach der Amts­zeit Oba­mas tief gespal­te­ne Land damit noch tie­fer gespal­ten und mehr Haß gesät als es der angeb­lich „men­schen­ver­ach­ten­de“ und „ras­sis­ti­sche“ Trump es je vermochte.

    • “So wie aus Sozis im Drit­ten Reich nach 33 über­zeug­te Nazis wurden.”

      Und danach dann umgekehrt.…

  2. Ich hat­te mal eine Syl­ves­ter­par­tie geschmis­sen, bei der ein tür­ki­scher Gast sei­ne hal­be Ver­wand­schaft zusam­men­te­le­fo­niert hat, weil er “Stress” mit ande­ren Leu­ten aus der Nach­bar­schaft hatte.

    War­um mir das einfällt?

    Natür­lich nur, um noch ein “Prost Neu­jahr!” nachzuholen.

  3. Sehr gute Ana­ly­se. Das — gesteu­er­te? — Ver­sa­gen der Medi­en war ges­tern auch häu­fig The­ma bei Anru­fern, die im „Par­la­ments­sen­der“ C‑SPAN zu den Bil­dern des Tages sprachen.

    Auch die enor­me Scheu­klap­pen­men­ta­li­tät: Da klag­te eine Anru­fe­rin, dass BLM-Akti­vis­ten im Ver­gleich zu den Capi­tol-Stür­mern viel här­ter ange­gan­gen wor­den sei­en. Was dann aber nicht geant­wor­tet wur­de: Die sind ja eben auch plün­dernd und bren­nend durch die Städ­te gezo­gen, wäh­rend im Capi­tol nicht mal Graf­fi­ti an der Wand zurückblieb.

    Gute Insze­nie­rung, kann man dazu nur sagen. Und Respekt für die wohl­fei­len Reden aller Betei­lig­ten. Joe Biden soll sei­ne fünf Minu­ten vor dem Auf­tritt geschrie­ben haben. Anhand sei­ner Auf­trit­te im Wahl­kampf fällt mir das schwer zu glauben.

  4. Moin.
    Tja, waaar­um nur waren die Eli­te-Ver­söh­ner von “Demo­kra­ten” und “Repu­bli­ka­nern” gegen jeg­li­che foren­si­sche Unter­su­chun­gen von Wahl­zet­teln und Wahl­RECH­NERN??? Ich bit­te Sie, DAS ver­steht jeder 3jährige. Das Gru­se­li­ge ist die Non­cha­lance mit der noch nicht mal mehr so getan wird, man gin­ge den tau­sen­den eides­statt­li­chen Erklä­run­gen, fil­mi­schen Bewei­sen, den Biden’schen Stim­men­sprün­gen oder Trump’schen abneh­men­den Stim­men­zah­len nach.
    …gut, daß es da noch den Sturm auf den Reichs­tag, ääh Kon­greß gab.
    Dort wie hier übri­gens, schla­gen Sta­li­nis­ten — Eigen­na­men: Gute, Sehr­gu­te, Ver­söh­ner, Kli­ma- u.a. Ret­ter, Wis­sen­schaft­ler, Libe­ra­le, Lin­ke, Halb­lin­ke, Grü­ne, Anti-Rassofaschistophobiker*Innen etc.pp. — nicht auf Pri­vi­le­gi­en und Insti­tu­tio­nen ein, son­dern haben die­se bereits län­ger tota­li­tär im Griff. Guten Morgen!!
    Sie fühl­ten sich dabei nur einen Deut zu sicher, wes­halb ihnen 2016 (Bre­x­it, Trump) unterlief.
    Die­sen Feh­ler, hat man sich beid­seits des Atlan­tiks geschwo­ren, wird man nie wie­der machen. Wenn ’nötig’ mit­tels tota­ler Zen­sur, ech­ten Fake-News und Wahl­be­trugs. Zu befürch­ten hat man dabei nichts mehr, da alle Insti­tu­tio­nen (Legis­la­ti­ve, Judi­ka­ti­ve, Medi­en, Uni­ver­si­tä­ten, Geheim­diens­te, Poli­zei, Mili­tär) ob nun von außen oder innen, gleich­ge­schal­tet sind.
    Wer wider­strebt, wird gecan­cel­led und geäch­tet, ver­liert sei­ne Exis­tenz, ggf. Frei­heit. Trump und sei­ne Getreu­en dür­fen mit Schauprozessen,Gefängnis ggf. global(istisch)er Ver­fol­gung rech­nen — blie­be iro­ni­scher­wei­se vllt. nur Ruß­land als Asylland.
    Und falls es irgend­je­man­dem noch nicht auf­ge­fal­len sein soll­te: die­se Ver­hält­nis­se HABEN wir — auch hier — schon. Es fällt nur nicht so auf, weil die Mas­se in Kli­ma- und Virus-Hys­te­rie gehal­ten wird und erst — zu spät — zur Besin­nung kom­men wird, wenn das Wäh­rungs­schnee­ball­sys­tem zusam­men­ge­bro­chen sein wird und Mil­lio­nen vor den Trüm­mern ihres gewohn­ten Lebens ste­hen werden.
    Daß das bald sein könn­te, wis­sen alle, die nicht mit wäh­rungs-/his­to­ri­schem Unver­stand geschla­gen sind.
    Wie man ja Madame Mer­kels Neu­jahrs­an­spra­che bereits ent­neh­men konn­te, in der sie die­se als ihre “vor­aus­sicht­lich” letz­te bezeich­ne­te. Für mich heißt das im Klar­text: kei­ne Wah­len mehr, ntl. nur “vor­läu­fig”, “wg. Coro­na”, oder sol­che wie gera­de in USA; als Krö­nung und Garant des Sta­tus Quo bleibt AM wo sie ist .….und die AfD sowie Quer- und ande­re Den­ker wer­den anschlie­ßend kri­mi­na­li­siert (Klap­pe auf = Klap­pe zu).
    Alles, mei­ner beschei­de­nen, hof­fent­lichst aller­ir­rigs­ten Ein­schät­zung nach nur 3 hand­breit voraus.
    Gutes Neues!

    • Vor allem wenn man liest das Trump sich nun man­gels ande­rer Mög­lich­kei­ten bei “Par­ler” regis­triert hat.
      Face­book und Twit­ter dür­fen sich nun erdreis­ten Par­ler zu sagen was für Zen­sur­re­geln die zu prak­ti­zie­ren haben.…
      Biden wird denen sicher dabei helfen.

      Am Schluss bleibt trum und sei­nen MAGAs nur noch “V‑Kontakte” übrig, die Rus­sen ver­ste­hen heu­te mehr von Frei­heit und Demo­kra­tie wie die Dems und die Tech-Kri­mi­nel­len in den USA.
      Trumps Asyl .……V‑Kontakte bei den Russen.

    • Dem schlie­ße ich mich ntl. gern an.….allerdings scheint mir, wäre in Über­schrift und Ana­ly­se das Per­fekt die ange­mes­se­ne Zeit­form; anzu­wen­den auch auf Groß­deutsch­land (EUssR).

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