D.C. war abge­rie­gelt, Straßen gesperrt, Hotels infor­mier­ten ihre Gäste über die Unmög­lich­keit der Anreise, der in Washing­ton eh schon kaum gel­tende 2. Ver­fas­sungs­zu­satz wurde noch stärker ein­ge­schränkt, eine Aus­gangs­sperre war bereits angekündigt…es war also zunächst frag­lich, ob die für den 6.1. ange­kün­digte Trump-Ralley in der Haupt­stadt über­haupt „wild“ hätte werden können, wie der Prä­si­dent es via Twitter ange­kün­digt hatte. Es war jedoch nicht so, dass die Demons­tran­ten sich dieses Datum aus­ge­sucht hätten, wie etwa die WELT in ihrem Live­stream berich­tete. Es war die Ver­fas­sung der Ver­ei­nig­ten Staaten, welche dieses Datum als „letzte Gele­gen­heit zum Wider­stand“ vorgab.

Nur eine Form­sa­che“ (WELT) sei der 6. Januar, an dem Senat und Reprä­sen­tan­ten­haus in gemein­sa­mer Sitzung den neuen Prä­si­den­ten küren. Die gera­dezu alberne Vor­stel­lung, der Sit­zungs­lei­ter Mike Pence werde am Ende die Ergeb­nisse aus einer Hand­voll Bun­des­staa­ten einfach igno­rie­ren und Trump im Amt bestä­ti­gen, konnte nur haben, wer die Ereig­nisse der letzten zwei Monate kom­plett igno­rierte. Die Hoff­nung stirbt zuletzt, sagt man. Am 6. Januar 2021 ist in Washing­ton noch einiges mehr gestorben.

Wild“ jeden­falls wurde es, wobei sich Secret Service, FBI und die Metro­po­li­tan Police schon die Frage gefal­len lassen müssen, warum die Sicher­heits­maß­nah­men rund um das Kapitol so erbärm­lich schlecht sein konnten, wo doch die halbe Welt und die gesamte Presse für diesen Tag der „letzten Gele­gen­heit“ einen Putsch Trumps erwar­tete. Halb Staf­fage halb Ein­lass­kon­trolle sah die Polizei taten­los zu, wie die Chaoten das schlecht gesi­cherte Gebäude stürm­ten, indem sie mühelos durch die einfach ver­glas­ten Fenster ins Innere vor­dran­gen. Erst dort trafen sie auf Wider­stand. Erst dort, in der Rotunde des Kon­gres­ses, endete schließ­lich der selt­same Gotensturm.

Die gro­tes­ken Ver­klei­dun­gen einiger Ein­dring­linge unter­stri­chen den Cha­rak­ter dieser sinn- und ziel­lo­sen Aktion. Denn wenn dies ein Putsch war, war es der plan­los­teste der Mensch­heits­ge­schichte. Was hätte denn nach dem „Sturm“ gesche­hen sollen? Wo waren die For­de­run­gen, das Mani­fest, die Erklä­rung der Macht­er­grei­fung? Statt­des­sen Sie­ger­po­sen, Selfies und bemalte Gesich­ter. Es zeigte sich mal wieder, dass man durch einen Putsch wohl einen Tyran­nen und Dik­ta­tor besei­ti­gen, eine viel­ar­mige und viel­köp­fige demo­kra­ti­sche Repu­blik jedoch nicht so leicht aus den Angeln heben kann. Das ist natür­lich auch gut so! Ande­rer­seits – und das fällt nicht nur in den USA, sondern welt­weit unan­ge­nehm auf – ist es auch extrem schwer, die Rich­tung zu kor­ri­gie­ren, in die sich moderne Demo­kra­tien entwickeln.

Brandstifter Trump

Mil­lio­nen waren auf­ge­ru­fen, am 6.1. in D.C. eine Kund­ge­bung zuguns­ten Trumps abzu­hal­ten, gekom­men waren zumin­dest einige Zehn­tau­send, viel­leicht mehr. Man sah aller­lei Fahnen vor dem Kon­gress und auch Pom­mes­bu­den, die bei Macht­er­grei­fun­gen natür­lich nicht fehlen dürfen. Für eine solche reichen aber eben auch einige tausend Voll­idio­ten nicht, die die Treppen hinauf stürm­ten und gewalt­sam ins Gebäude ein­dran­gen. War es viel­leicht Antifa? Oder Trump-Sup­por­ter, die so taten, als wären sie Antifa, die sich als Trump-Sup­por­ter ver­klei­det hatten? Das kann man natür­lich ad nauseam so wei­ter­ma­chen und weil jeder von der „anderen Seite“ nur das schlech­teste annimmt, beschul­digt gerade jeder jeden, die Axt an die Fun­da­mente des Staates gelegt zu haben. Das Gesetz der Plau­si­bi­li­tät gibt die Ver­ant­wor­tung für die Vor­fälle jedoch an Trump, denn es war nun mal seine Ver­an­stal­tung. Da nützt es am Ende wenig, dass der Prä­si­dent die Gewalt ver­ur­teilt hat. Es war seine Party, das zer­schla­gene Por­zel­lan geht auf seine Kappe!

Tritt man aber einen Schritt zurück, um das größere Bild zu sehen, stellt man fest, dass die Spal­tung der ame­ri­ka­ni­schen Gesell­schaft nun auf allen Ebenen als voll­zo­gen gelten darf. Mitten hin­durch geht der Riss und wird sicht­bar auf allen Ebenen. So prügeln sich in der tiefs­ten Provinz Zuschauer eines dritt­klas­si­gen Foot­ball-Spieles (weil Maga-Caps auf den Rängen zu sehen waren) ebenso wie nun auch Demons­tran­ten und Sicher­heits­kräfte in der Rotunde des Kon­gres­ses in der Bun­des­haupt­stadt. Die Auf­merk­sam­keit der Medien ist längst nicht so gleich­mä­ßig ver­teilt und statt dazu auf­zu­ru­fen, endlich von diesem Karus­sell des Wahn­sinns her­un­ter­zu­kom­men, gießt man durch ein­sei­tige Bericht­erstat­tung immer weiter Öl ins Feuer.

Schauen wir uns an, was in Washing­ton auf der straf­recht­li­chen Seite gesche­hen ist. Ein Bun­des­ge­bäude wurde ange­grif­fen, erfolg­reich in diesem Fall. Doch ver­gleich­ba­res geschieht seit einem halben Jahr regel­mä­ßig, bei­spiels­weise in Port­land, wo ein Gebäude des Bun­des­ge­richts gera­dezu bela­gert wird. Nie­man­den inter­es­siert das. Kein ARD-Kor­re­spon­dent stand oder steht vor den nächt­li­chen Flammen oder inter­viewt ver­letzte Poli­zis­ten, während in D.C. auf­ge­regte Repor­ter das Mikro­fon kaum noch aus der Hand legen. In beiden Fällen handelt es sich um Straf­ta­ten auf Bun­des­ebene, in beiden Fällen wurde Gewalt ange­wen­det, in beiden Fällen kam es auch zu Ver­haf­tun­gen. Doch die Ran­da­lie­rer in Port­land können sich auf gut gefüllte Bail-Out-Töpfe und eine wohl­wol­lende Presse ver­las­sen, was in der Washing­ton D.C. nicht der Fall sein wird. Mir wäre wohler, wenn Gewalt auf keiner Seite gedul­det oder ver­harm­lost würde. Die Argu­men­ta­ti­ons­li­nien gehen nämlich auf beiden Seiten nicht auf! Die letzte Kon­se­quenz ist deshalb immer Gewalt – nun offen­sicht­lich auch auf beiden Seiten. Weder die Poli­ti­ker noch die Medien tun auch nur das min­deste, diese wech­sel­sei­tige Eska­la­tion zu durchbrechen.

Ihr hört uns nicht zu!

Bereits im Oktober begann der Streit. In Texas, Florida und anderen Staaten wurden Akti­vis­ten mit ver­steck­ter Kamera dabei beob­ach­tet, wie sie durchs Land fuhren und von Tür zu Tür tin­gelnd Stimmen für Biden kauften. Etwas Bargeld hier, ein Amazon-Gut­schein dort…es ist erstaun­lich, wie einfach es ist, poli­tisch unin­ter­es­sierte Bürger auf diese Weise zum „Wählen“ zu tragen. Die Berichte ver­puff­ten, weil die Medien sich wei­ger­ten, sie auf­zu­grei­fen. Auf­ge­klärt wurde nichts, ange­klagt wurde niemand. Sowas habe es schon immer gegeben, das beein­flusse die Wahl nicht, hieß es. Als Bun­des­staa­ten wie Penn­syl­va­nia noch kurz vor der Wahl unter Umge­hung ihrer Legis­la­tive die Wahl­ge­setze änder­ten, bürs­tete man die Ein­sprü­che damit ab, dass dafür nach der Wahl noch Zeit wäre. Als die Ein­sprü­che nach der Wahl kamen, hieß es, dafür sei es nun zu spät. Man lief mit Ein­sprü­chen und Bewei­sen also schon lange von Pontius zu Pilatus, was den Frust­le­vel gefähr­lich anschwel­len ließ. Doch auch das wurde medial igno­riert. „Die werden sich schon damit abfin­den”, doch das geschah nicht.

So gut wie alle Ver­su­che, ange­zwei­fel­ten Wahl­er­geb­nis­sen juris­tisch bei­zu­kom­men, wurden schlicht abge­bürs­tet. Ent­we­der mit dem Hinweis auf Fristen oder mit der Erklä­rung der Nicht­zu­stän­dig­keit. Rei­hen­weise wurden Klagen abge­wie­sen, die wenigen, die Trump selbst anstrengte, fallen da kaum ins Gewicht. Man muss sich ja klar machen, dass im Novem­ber nicht eine, sondern 50 Wahlen statt­ge­fun­den haben. Jede nach ihren eigenen Regeln, jede mit ihren eigenen Unzu­läng­lich­kei­ten. Am Ende nützten jedoch alle foren­si­schen Ana­ly­sen, die kri­mi­na­lis­ti­schen Ermitt­lun­gen und hun­derte eides­statt­li­che Erklä­run­gen von Zeugen nichts, weil man sich dazu ent­schlos­sen hatte, sie einfach zu igno­rie­ren. Es mag sein, dass an all den Betrugs­vor­wür­fen nichts dran ist, aber das hätten ehr­li­che und trans­pa­rente Ermitt­lun­gen und Ver­fah­ren ergeben müssen, denen man sich jedoch ver­wei­gert hat.

Statt­des­sen ging man nach der Methode der „Fak­ten­che­cker“ auf Face­book vor und stellte Betrugs­vor­wür­fen stets nur anders­lau­tende Behaup­tun­gen ent­ge­gen. Am Ende legi­ti­mierte sich das Gesamt­ergeb­nis durch Zitat und Wie­der­ho­lung statt durch Beweis und Wider­le­gung der Anschul­di­gun­gen. Welcher Prä­si­dent mag sein Amt auf so dünnem Eis antre­ten? Wir kennen die Antwort und „freuen“ und schon riesig auf vier schwa­che Jahre mit Väter­chen Biden.

Dass die Betrugs­vor­würfe nicht ver­schwin­den, nur weil man sie hart­nä­ckig igno­riert, wird Joe Biden, der nun offi­zi­ell gekürte Prä­si­dent der geteil­ten Staaten von Amerika, noch erken­nen müssen. Ich kann bis heute nicht begrei­fen, dass er sich nicht schon am Tag nach der Wahl an die Spitze derer stellte, die Auf­klä­rung und Aus­räu­mung aller Anschul­di­gun­gen des Wahl­be­trugs forderten.

Ihr hört nicht auf damit!

Statt­des­sen igno­ran­tes Behar­ren, schlechte Ver­lie­rer und schlechte Gewin­ner. Wie zwei stör­ri­sche Esel auf einer engen Hän­ge­brü­cke standen sich Biden und Trump gegen­über und riefen „Du hast ver­lo­ren!“ und „Du hast betro­gen!“. Die Medien hatten ihren Esel schon vor Jahren gewählt und hörten auch nach der Wahl nicht auf, die Anhän­ger des anderen Esels mit Dreck zu bewer­fen. Und wo es Trump an prä­si­dia­ler Beson­nen­heit man­gelte, um sich viel­leicht Chancen auf eine erneute Kan­di­da­tur 2024 zu wahren, über­legte das Biden-Lager bereits, was man mit dem abge­zo­ge­nen Fellen Trumps und seiner Anhän­ger machen werde. Von Schau­pro­zes­sen und Umer­zie­hungs­la­gern wurde ganz offen gefa­selt und die Maga-Head-Träger und Fah­nen­schwen­ker hatten wenig Grund zu zwei­feln, dass dies ernst gemeint war.

Wie wenig Gewicht Joe Biden hier in die Waag­schale werfen kann und wie schwach seine Prä­si­dent­schaft wahr­schein­lich sein wird, zeigt bereits die Tat­sa­che, dass alle seine zwei­fel­los ernst gemein­ten Appelle zur Ver­söh­nung unbe­ach­tet ver­hall­ten. Nein, Biden ist nicht der strah­lende Ver­söh­ner, der das gespal­tene Land wieder zusam­men­set­zen kann. Er ist der der stumme Keil, der von wüten­den Hämmern auf beiden Seiten immer weiter ins Holz der Repu­blik getrie­ben wird. Armer, macht­lo­ser Keil, bedau­erns­wer­tes ame­ri­ka­ni­sches Holz!

Kein Vertrauen mehr, nirgends!

Es gibt in allen soge­nann­ten „west­li­chen Demo­kra­tien“ ein zuneh­men­des Ungleich­ge­wicht zwi­schen den ver­füg­ba­ren Infor­ma­tio­nen über jede Aus­prä­gung exe­ku­ti­ver Gewalt und dem Maß der bür­ger­li­chen Mit­be­stim­mung bei deren Aus­übung. Die Demo­kra­tie hat ihren sakra­len Zauber ver­lo­ren, seit die Bürger bei den „demo­kra­ti­schen Got­tes­diens­ten“ nicht mehr nur die in präch­tige Gewän­der geklei­de­ten Rücken ihrer gewähl­ten Polit-Pries­ter betrach­ten, sondern auch sehen können, wie diese auf der abge­wand­ten Seite in den Mess­kelch spucken.

Das Ver­trauen, die Stimm­ab­gabe alle vier oder fünf Jahre mache den Bürger zum Sou­ve­rän der Politik, ist voll­stän­dig auf­ge­zehrt worden von der Tat­sa­che, dass wir Tag für Tag erfah­ren, wie wenig wir die Kon­se­quen­zen unserer demo­kra­ti­schen Wahl­ent­schei­dung vor­her­se­hen können. Die Lage in den USA nach der Prä­si­dent­schafts­wahl ist nur ein extre­mes Bei­spiel. In Deutsch­land, Frank­reich oder Spanien ist die Situa­tion ver­gleich­bar – Gewalt­po­ten­zial inklu­sive! Weiter fort­ge­schrit­ten ist der Prozess etwa in Italien oder Grie­chen­land, wo die Men­schen den Wider­stand gegen ihre poli­ti­sche Kaste bereits auf­ge­ge­ben und längst Absetz­be­we­gun­gen in Form pas­si­ven Wider­stands ein­ge­setzt haben.

Das Establishment gewinnt – vorerst

In den USA wird es anders als in Berlin wohl keine Aus­zeich­nung für drei Poli­zis­ten geben, die unbe­waff­net den Sturm auf das Herz der Demo­kra­tie ver­tei­digt haben. Denn während deut­sche Poli­ti­ker miss­trau­isch Mauern und Gräben um das Reichs­tags­ge­bäude errich­ten, wurde die poli­ti­sche Klasse in Washing­ton von den Ran­da­lie­rern kalt erwischt. Auch hier offen­bart sich eine Dis­kre­panz zwi­schen ima­gi­nier­ter Trump-Gefahr und deren tat­säch­li­cher Ein­schät­zung. Hatte man nicht seit vier Jahren Trump zur faschis­ti­schen Erz­plage und dessen Anhän­ger als willige Voll­stre­cker seiner Füh­rer­be­fehle hin­ge­stellt? Hätte man nicht mit diesem „Marsch auf die Feld­her­ren­halle“ rechnen müssen? Statt­des­sen rief man seit vier Jahren „Feuer!“ und als es schließ­lich brannte, lag nicht einmal eine nasse Decke zum Löschen bereit.

Die Wahl im Novem­ber 2020 hat einige Miss­ver­ständ­nisse besei­tigt, die sich seit vier Jahren hart­nä­ckig gehal­ten hatten. Nicht die Repu­bli­ka­ner hatten 2016 die Wahl gewon­nen, sondern Trump, der die Repu­bli­ka­ni­sche Partei als Wahl­kampf­platt­form geka­pert hatte. Spä­tes­tens 2018 hätte man das erken­nen müssen, als die Reps die Zwi­schen­wah­len ver­lo­ren hatten. Die Bürger blieben dieser Wahl einfach fern, weil nicht Trump auf dem Wahl­zet­tel stand. Nach dem pro­gnos­ti­zier­ten Wahl­sieg Bidens hatte es das repu­bli­ka­ni­sche Estab­lish­ment denn auch sehr eilig, die Seiten zu wech­seln und dem Spruch vom noto­ri­schen Polit-Estab­lish­ment der „Dinos and Rhinos“ Sub­stanz zu ver­lei­hen. Auf gut deutsch: Pack schlägt sich, Pack ver­trägt sich.

Es geht längst nicht mehr um die „Sache“, sondern um die Macht. Jeder zeigt so gut er eben konnte, was er zu tun bereit ist, um an der (neuen) Macht zu par­ti­zi­pie­ren. Nancy Pelosis „Spen­ding Bill“ sah Son­der­zah­lun­gen von 600 Dollar für jeden Bürger vor, durch Trumps Veto wurde das Betrag nach zähen Ver­hand­lun­gen auf 2000 Dollar erhöht und es war Mitch McCon­nell, der repu­bli­ka­ni­schen Mehr­heits­füh­rers im Senat, der dafür sorgte, dass das Gesetz am Ende doch noch abge­lehnt wurde. Die Bot­schaft war klar: Trump, du bist raus! Trump hat das ver­stan­den und seine Wähler mit­ge­nom­men. Die schla­gen sich zwar für ihn, rühren aber für die Repu­bli­ka­ni­sche Partei keinen Finger!

Dann kam am 5.1. die Senats­wahl in Georgia und es geschah genau das, was jeder hätte vor­her­se­hen müssen: beide Sena­to­ren­sitze gingen an die Demo­kra­ten, weil die poten­zi­el­len Wähler lieber zuhause blieben oder zur Ralley nach D.C. auf­bra­chen, als ihre Stimme einer Partei zu geben, deren Poli­ti­ker sie für Ver­rä­ter ihres Prä­si­den­ten halten. Das repu­bli­ka­ni­sche Partei-Estab­lish­ment glaubte, Trumps stütze sich auf dessen Macht. In Georgia musste man nun lernen, dass es genau umge­kehrt war.

Die ame­ri­ka­ni­sche Gesell­schaft erscheint uns heute als in drei Teile geteilt. In der „Mitte“ eine poli­ti­sche Kaste aus Demo­kra­ten und Repu­bli­ka­nern, die ver­zwei­felt und ohn­mäch­tig ihre Legi­ti­mi­tät schwin­den sieht. Links und rechts davon große popu­lis­ti­sche Lager, die mit allem was sie haben auf Pri­vi­le­gien und die ange­maßte Hei­lig­keit der poli­ti­schen Insti­tu­tio­nen ein­schla­gen. Ersetzt man „Hei­lig­keit“ mit „Alter­na­tiv­lo­sig­keit“, sieht man mühelos die Par­al­le­len in Berlin oder Paris.

Eine verfahrene Situation

Mit schlaf­wand­le­ri­scher Sicher­heit schei­nen in der Auf­füh­rung des Stücks „Prä­si­dent­schafts­wahl 2020“ alle Betei­lig­ten stets das zu tun, was gerade am wenigs­ten zu Ent­span­nung und Ver­trau­ens­bil­dung bei­trägt. Während „Team Biden“ die durch­aus legi­ti­men Anfech­tun­gen der Wahl­er­geb­nisse auf dem Rechts­weg fälsch­li­cher­weise für ille­gi­tim erklärte, setzte sich nun „Team Trump“ durch blinde und sinn­lose Gewalt ins Unrecht. Dabei spielt es für die Wirkung keine Rolle, dass die Pro­teste in D.C. größ­ten­teils fried­lich waren.

Die Unfä­hig­keit beider Seiten, in den ver­gan­ge­nen zwei Monaten den dringen nötigen Prozess der Ver­trau­ens­bil­dung ein­zu­lei­ten, hat die Ver­ei­nig­ten Staaten in diese unmög­li­che Lage gebracht. Nach dem gewalt­sa­men Ein­drin­gen in den Kon­gress deutet leider nichts darauf hin, dass sich das Karus­sell des Miss­trau­ens bald lang­sa­mer drehen wird. Man hatte auf der einen Seite auf die „Kraft der Massen“ und auf der anderen Seite auf die „Hei­lig­keit der Insti­tu­tio­nen“ und die Legi­ti­mi­tät jeder ihrer Hand­lun­gen ver­traut. Beides hat sich als Illu­sion erwie­sen, die der ganzen Welt noch teuer zu stehen kommen wird.

Eben­falls erschie­nen auf achgut​.com

16 Kommentare

  1. Beson­ders Dümmlich.…

    Sogar auf Breit­bart schla­gen sie nun auf Trump ein.

    Coulter” heisst die Dame die da Trump als gröss­ten Idioten und Nar­zis­ten hinstellt.
    Ich möchte mal einen Prä­si­den­ten sehen das 5 Jahre Dau­er­feuer so über­steht wie Trump und dabei noch Politk machen kann.
    Coulter darf auf Breit­bart ihren Trotz los­wer­den, schadet aber dem ein­zi­gen der seit 60 Jahren den Sumpf bekämpfte. was hat man damiot gewonnen.

    Nun ja, Mathis redet sogar davon Trump aus­zu­bür­gern und aus den USA zu ver­ban­nen, diese Ratte die doch einst selber einen Minis­ter­pos­ten in Trumps Kabi­nett annahm.
    Alle distan­zie­ren sich nun von Trump, eben die Ratten ver­las­sen das „sin­kende Schiff” noch schnell genug um ihren wei­te­ren Berufs­weg nicht ganz zu gefähr­den. Sie wollen noch irgendwo am Fut­ter­trog bleiben dürfen.
    So wie aus Sozis im Dritten Reich nach 33 über­zeugte Nazis wurden.

    Es ist beinahe alles so gekom­men wie ich es ver­mu­tet hatte.
    Die Reps gehören zu einer Ober­schicht die sich nur Satt­fres­sen will, alles andere ist nicht wichtig.
    Prä­si­den­ten kommen und gehen, das Estab­lish­ment über­dau­ert alles.
    Also, so lange einer Prä­si­dent ist .…. fleis­sig anbie­dern, droht er zu sinken, .….sofort über ihn herfallen.

    Wenn Trump klug ist, und das ist er bestimmt, wird er die Reps vor sich her­trei­ben bis alle Nieten abge­wählt wurden.
    Er wird Wahl­kampf über 4 Jahre treiben und dann könnte er sehr gut noch einmal gewählt werden.
    das Volkl wird ihn stützen.
    Darum bin ich der meinung des Arti­kels oben, alle die Trump unter­stützt hat, wurden auch gewählt.
    das Volk hat Trump damit gewählt, die ein­zel­nen Poli­tike in den Staaten dort waren dabei nebensächlich.
    Noch nie gab es in den USA sowas.….. darum ist Trump des Teufels.

    Der fähigste Poli­ti­ker den die Schweiz in den letzten 30 jahren hatte heisst Chris­toph Blocher.…… und wie wurde er aus dem BUn­des­rat hinausgeworfen…?
    Bril­li­anz ist auf solchen Posten das letzte was die Poli­ti­ker aller Par­teien möchten.

    Die Dems in den USA werden ver­su­chen das alles so zu gestall­ten, dass nie weider einer gewählt werden kann der nicht ihr Plazet hat.
    Tja, gelingt ihnen das, mit mehr Bun­des­rich­tern, mehr Bun­destat­ten, mehr Domi­ni­on­wahl­ma­schi­nen und mehr Unver­fro­ren­heit.…. ist Bür­ger­krieg das Resultat.

    Und ganz ehrlich, ich beginne mir genau den herbeizuwünschen.

    Ein Staat der kei­ner­lei Inter­esse zeigt seine Wahlen als korrekt abge­lau­fen bewei­sen, zu sichern, Trans­pa­rent zu hand­ha­ben.…. der muss mit der Waffe in der Hand zum Teufel gejagt werden, auch in Europa.

    • Wie ueblich ist es komplex. Zu Coulter sollte man schon etwas mehr wissen. Sie war eine Trump­un­ters­tuet­ze­rin der ersten Stunde. Und zwar direkt, mit per­so­en­li­chen wohl­wol­len­den Rat­schla­e­gen noch waeh­rend seines Wahl­kamp­fes , die ihm gut bekom­men sind. Sie ist aller­dings ent­schie­den zu klug, um irgend­je­mands Fanboy zu sein.

      Wenn man sich ihre jetzige Kritik durch­liest (hier noch einmal der Link zu Breit­bart: https://​www​.breit​bart​.com/​p​o​l​i​t​i​c​s​/​2​0​2​1​/​0​1​/​0​6​/​a​n​n​-​c​o​u​l​t​e​r​-​e​l​e​c​t​i​o​n​s​-​o​v​e​r​-​h​e​r​e​s​-​t​h​e​-​t​r​u​t​h​-​a​b​o​u​t​-​t​r​u​mp/) dann kann man sich an ober­flaech­li­chen Dingen der fest­hal­ten, aber wenn man will, kann man einiges an Sub­stanz der Cha­rak­te­ri­sie­rung der Limi­tie­run­gen von Trumps Per­so­en­lich­keit finden, welche ihm auf die Fuesse fallen. Wobei klar sein muss, dass diese Pas­siv­for­mu­lie­rung nicht genuegt, sondern dass diese Schwae­chen gezielt von seinen Gegnern (die nicht Coulter heissen), als Angriffs­punkte vor­be­rei­tet, auf­ge­baut und aus­ge­nutzt wurden/werden. Die haben in den vier Jahren dazu­ge­lernt und das ist eine Armee von Leuten (eine von Trumps eigenen Schwae­chen ueb­ri­gens – er hat nie eine solche Armee auf­ge­baut oder auch nur in Betracht gezogen. Wes­we­gen ihm gute Leute weg­lie­fen oder durch ihn weg­ge­bis­sen wurden). Will man fort­fah­ren, muss man das so sehen. Trump ist ein Stueck Weg gekom­men, den sicher auch Frau Coulter nicht unter­schaetzt. Sie weiss aber auch, wann es anders wei­ter­ge­hen muss und man tote Pferde auf­hoe­ren sollte zu reiten und sich auch noch durch Glo­ri­fi­zie­rung selbst die Haende und den Blick zu binden.

      Ich per­so­en­lich habe eine Menge Respekt vor Trumps Leis­tun­gen. Nur ein Ueber­mensch koennte jeden Angriff der Art wie sie auf ihn non-stop gefah­ren wurden immer wieder abweh­ren. Ohne Aus­nahme, weil jeder das Poten­tial fuer seinen Genick­bruch besass.
      Hier ist er ueber seine Grenze gekom­men und gezwun­gen worden und man muss sehen, wie man trotz­dem weiterkommt.

      • Einer der MiIli­ar­där werden konnte, der merhmals stürt­zte und sich wieder auf­ge­rap­pelt hat, der benö­tigt nicht unbe­dingt Artikel einer Person wie Coulter ums einen Weg zu finden. Trump hat alles richtig gemacht, er hat diese wahl mit einer Stim­men­zahl gwonnen wie keiner vor ihm.
        So ein Mann ist ein Steher, Macher und ein gewif­ter Geist noch dazu.
        Coulter ist eine dumme Gans wenn sie meint mit ihren per­sön­liichen Frust damit irgend­was zu errei­chen, ausser eben ihrem Unmut freien Lauf gelas­sen zu haben.
        Trump war auch klug genug nie­man­des Fanboy zu sein, auch nicht einer Coulter die meinte via Trump Ein­fluss zu bekom­men und er hat es richtig gemacht, denn er wurde gewählt.….. den Wahl­be­trug gab es ja gerade deshalb, weil er eben alles richtig gemacht hat.
        Ob Trump unserem Geschmack ent­sprach ist unwich­tig, es ent­sprach dem Geschmack der US Wahlbürger.
        Nein, er ist so unab­hän­gig wie man mit so einem Ver­mö­gen eben sein kann, offen­bar hatte Coulter damit zu kämpfen, wie so viele andere auch.

        Die meisten Reps wollen sich nun nur noch der Rache der „Sieger” oder viel­mehr Betrü­ger ent­zie­hen und hacken nun auf Trump herum, dabei denke ich das der mann sehr viele Qua­li­tä­ten hat, mehr wie die aller­meis­ten anderen.
        Blocher wurde ich der Schweiz auch ver­teu­felt, aber garade er hat sehr viel mehr Qua­li­tä­ten wie jene die ihn so gere Niedermachen.
        Wer Chris­toph Bocher einmal getrof­fen hat, der weiss um dessen Qualitäten.
        Ich war in der Rad­fah­rer Kom­pa­gnie II‑6 von Ueli Maurer, dem SVP Par­tei­chef und jet­zi­gen Bun­des­rat.….. ich kenne die ein wenig.

        Neid und Miss­gunst kommen gerade bei jenen Per­so­nen oft auf, die Men­schen­k­ent­niss in reich­li­chem Masse haben, die Ver­mö­gen besit­zen und unab­hän­gig denken und handeln können.
        Die Dems und viele Reps fürch­ten Trump nun auch, weil er ohne Mühe hun­derte Mil­lio­nen in die Nach­ver­ar­bei­tung dieses grossen Betru­ges inves­tie­ren kann .
        Mit seinen Anhän­gern kann er den Sau­hau­fen dort mächtig blos­s­tel­len, gerade auch die Feig­linge in den Reihen der Reps selber.

        Er wird hof­fent­lich dem Volk die ver­rä­ter kennt­lich machen. Ange­fan­gen bei Richter Roberts, über die anderen Drü­cke­ber­ger im Supreme Court bis zu all den Gou­ver­neu­ren und anderen Poli­ti­kern die gerne Trumps Wahl­hilfe annah­men aber nun nichts für seinen Sieg tun mochten.

        Die Sache wird das Land noch lange beschäftigen.….…

      • Ich lese Breit­bart kaum, dafür aber Gateway Pundit und Zero Hedge.
        Gerade Gatewa Pundit nimmt kein Blatt vor den Mund und das schätze ich überaus.

        Coulter.… was hat die Kuh für ein Problem.…. wirk­lich eins mit Trump…?

    • Also ich bin auch ein rie­si­ger Ann-Coulter-Fan. Man ist nicht immer einer Meinung, aber sie ist geist­reich. Und hat oft recht. Mir hat er auch nicht genug gemacht. Am besten sag ich es so, dass linke Mit­le­ser aus­flip­pen: Trump war mir nicht radikal genug.

      Es gab schon einmal einen Regie­rungs­chef, der dieses Ausmaß an Aggres­sion und Ver­dam­mung aus­hal­ten muss bzw. eine Regie­rungs­chefin: Lady Mar­ga­ret Thatcher. 

      Ihre Gegner, also die Leute, die Sie ständig um Höff­lich­keit und per­fekte Pro­no­me­n­nut­zung bitten, ver­an­stal­te­ten Grill­par­ties, um ihren Tod zu feiern. Die beiden häu­figs­ten Argu­ment der Linken war „Hexe” (witch) und „Mist­stück” (cunt). Auch nach ihrem Tod werden die Höf­lich­keits­apos­tel nicht müde, die beiden besag­ten Debat­ten­punkte immer wieder aufzufrischen.

      • Viele meinten Trump habe nicht genug gemacht.….…

        Aber in der realen Welt funk­tio­niert das eben nicht so.…. da aht ein US Prädsi­dent eben viel weniger Macht als man ihm nachsagt.
        Lösen sie sich vom Gedan­ken das er einfach anord­nen kann.…. kann er nicht, es ist nahezu bei allem immer ein langer Weg.

        • Frau Coulter ist Ver­fas­sungs­recht­le­rin und war bei ihrem Abschluss Jahr­gangs­beste an der Ivy-League-Eli­te­uni­ver­si­tät Cornell. Sie weiß sehr genau, was er alles konnte und nicht tat.

      • Ich schließe mich den über­wie­gen­den Aus­füh­run­gen im Artikel und im Forum an. Die USA wieder umzu­ge­stal­ten und den Zug Rich­tung Sozia­lis­mus, Femi­nis­mus Min­der­hei­ten-Ras­sis­mus und Cor­rect­ness-Wahn auf­zu­hal­ten, bedurfte exakt eines Poli­ti­ker­ty­pus wie ihn Trump dar­stellte. Und einst That­cher und Strauß: Unbe­irr­bar, die linke Medi­en­meute ver­ach­tend und wenn es sein mußte nach­ge­rade bra­chial kon­se­quent. Und die Ame­ri­ka­ner werden schwer daran zu knab­bern haben, diesen erfolg­rei­chen Prä­si­den­ten auf den letzten Metern seiner Amts­zeit vom Hof gejagt zu haben wie ein Hund. Und: Die Men­schen­freunde von der ame­ri­ka­ni­schen Linken, im Verein mit feigen Hosensch… der Repu­bli­ka­ni­schen Partei haben dieses schon nach der Amts­zeit Obamas tief gespal­tene Land damit noch tiefer gespal­ten und mehr Haß gesät als es der angeb­lich „men­schen­ver­ach­tende“ und „ras­sis­ti­sche“ Trump es je vermochte.

    • So wie aus Sozis im Dritten Reich nach 33 über­zeugte Nazis wurden.”

      Und danach dann umgekehrt.…

  2. Ich hatte mal eine Syl­ves­ter­par­tie geschmis­sen, bei der ein tür­ki­scher Gast seine halbe Ver­wand­schaft zusam­men­te­le­fo­niert hat, weil er „Stress” mit anderen Leuten aus der Nach­bar­schaft hatte.

    Warum mir das einfällt?

    Natür­lich nur, um noch ein „Prost Neujahr!” nachzuholen.

  3. Sehr gute Analyse. Das – gesteu­erte? – Ver­sa­gen der Medien war gestern auch häufig Thema bei Anru­fern, die im „Par­la­ments­sen­der“ C‑SPAN zu den Bildern des Tages sprachen.

    Auch die enorme Scheu­klap­pen­men­ta­li­tät: Da klagte eine Anru­fe­rin, dass BLM-Akti­vis­ten im Ver­gleich zu den Capitol-Stür­mern viel härter ange­gan­gen worden seien. Was dann aber nicht geant­wor­tet wurde: Die sind ja eben auch plün­dernd und bren­nend durch die Städte gezogen, während im Capitol nicht mal Graf­fiti an der Wand zurückblieb.

    Gute Insze­nie­rung, kann man dazu nur sagen. Und Respekt für die wohl­fei­len Reden aller Betei­lig­ten. Joe Biden soll seine fünf Minuten vor dem Auf­tritt geschrie­ben haben. Anhand seiner Auf­tritte im Wahl­kampf fällt mir das schwer zu glauben.

  4. Moin.
    Tja, waaarum nur waren die Elite-Ver­söh­ner von „Demo­kra­ten” und „Repu­bli­ka­nern” gegen jeg­li­che foren­si­sche Unter­su­chun­gen von Wahl­zet­teln und Wahl­RECH­NERN??? Ich bitte Sie, DAS ver­steht jeder 3jährige. Das Gru­se­lige ist die Non­cha­lance mit der noch nicht mal mehr so getan wird, man ginge den tau­sen­den eides­statt­li­chen Erklä­run­gen, fil­mi­schen Bewei­sen, den Biden’schen Stim­men­sprün­gen oder Trump’schen abneh­men­den Stim­men­zah­len nach.
    …gut, daß es da noch den Sturm auf den Reichs­tag, ääh Kongreß gab.
    Dort wie hier übri­gens, schla­gen Sta­li­nis­ten – Eigen­na­men: Gute, Sehr­gute, Ver­söh­ner, Klima- u.a. Retter, Wis­sen­schaft­ler, Libe­rale, Linke, Halb­linke, Grüne, Anti-Rassofaschistophobiker*Innen etc.pp. – nicht auf Pri­vi­le­gien und Insti­tu­tio­nen ein, sondern haben diese bereits länger tota­li­tär im Griff. Guten Morgen!!
    Sie fühlten sich dabei nur einen Deut zu sicher, weshalb ihnen 2016 (Brexit, Trump) unterlief.
    Diesen Fehler, hat man sich beid­seits des Atlan­tiks geschwo­ren, wird man nie wieder machen. Wenn ’nötig’ mittels totaler Zensur, echten Fake-News und Wahl­be­trugs. Zu befürch­ten hat man dabei nichts mehr, da alle Insti­tu­tio­nen (Legis­la­tive, Judi­ka­tive, Medien, Uni­ver­si­tä­ten, Geheim­dienste, Polizei, Militär) ob nun von außen oder innen, gleich­ge­schal­tet sind.
    Wer wider­strebt, wird gecan­cel­led und geäch­tet, ver­liert seine Exis­tenz, ggf. Frei­heit. Trump und seine Getreuen dürfen mit Schauprozessen,Gefängnis ggf. global(istisch)er Ver­fol­gung rechnen – bliebe iro­ni­scher­weise vllt. nur Rußland als Asylland.
    Und falls es irgend­je­man­dem noch nicht auf­ge­fal­len sein sollte: diese Ver­hält­nisse HABEN wir – auch hier – schon. Es fällt nur nicht so auf, weil die Masse in Klima- und Virus-Hys­te­rie gehal­ten wird und erst – zu spät – zur Besin­nung kommen wird, wenn das Wäh­rungs­schnee­ball­sys­tem zusam­men­ge­bro­chen sein wird und Mil­lio­nen vor den Trüm­mern ihres gewohn­ten Lebens stehen werden.
    Daß das bald sein könnte, wissen alle, die nicht mit wäh­rungs-/his­to­ri­schem Unver­stand geschla­gen sind.
    Wie man ja Madame Merkels Neu­jahrs­an­spra­che bereits ent­neh­men konnte, in der sie diese als ihre „vor­aus­sicht­lich” letzte bezeich­nete. Für mich heißt das im Klar­text: keine Wahlen mehr, ntl. nur „vor­läu­fig”, „wg. Corona”, oder solche wie gerade in USA; als Krönung und Garant des Status Quo bleibt AM wo sie ist .….und die AfD sowie Quer- und andere Denker werden anschlie­ßend kri­mi­na­li­siert (Klappe auf = Klappe zu).
    Alles, meiner beschei­de­nen, hof­fent­lichst aller­ir­rigs­ten Ein­schät­zung nach nur 3 hand­breit voraus.
    Gutes Neues!

    • Vor allem wenn man liest das Trump sich nun mangels anderer Mög­lich­kei­ten bei „Parler” regis­triert hat.
      Face­book und Twitter dürfen sich nun erdreis­ten Parler zu sagen was für Zen­sur­re­geln die zu prak­ti­zie­ren haben.…
      Biden wird denen sicher dabei helfen.

      Am Schluss bleibt trum und seinen MAGAs nur noch „V‑Kontakte” übrig, die Russen ver­ste­hen heute mehr von Frei­heit und Demo­kra­tie wie die Dems und die Tech-Kri­mi­nel­len in den USA.
      Trumps Asyl .……V‑Kontakte bei den Russen.

    • Dem schließe ich mich ntl. gern an.….allerdings scheint mir, wäre in Über­schrift und Analyse das Perfekt die ange­mes­sene Zeit­form; anzu­wen­den auch auf Groß­deutsch­land (EUssR).

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