stoerungsbild100-_v-videoweblDie Sil­ves­ter­nacht in Köln, Ham­burg und Stutt­gart ist über ein hal­bes Jahr her, die Empö­rung abge­ebbt. Nach und nach erhal­ten wir Kennt­nis von Fest­nah­men Ver­däch­ti­ger, staats­an­walt­schaft­li­chen Ermitt­lun­gen, Gerichts­ur­tei­len und den Schwie­rig­kei­ten, die Täter der hun­dert­fa­chen sexu­el­len Über­grif­fe zu ermit­teln. Man­gel an Bewei­sen hier, zwei­fel­haf­te Zeu­gen­aus­sa­gen und Ermitt­lungs­pan­nen dort, Gut­ach­ten von schlau­en Kulturkreisexperten…und das alles tröp­felt zwi­schen die News über aktu­el­le Pro­ble­me, Bre­x­it und Fuß­ball-Euro­pa­meis­ter­schaft. Wir erfah­ren aber von den dar­aus resul­tie­ren­den Frei­sprü­chen. Aber kein Grund zur Beun­ru­hi­gung, auch wenn nie­mand zur Ver­ant­wor­tung gezo­gen wer­den kann, so lau­tet die Sub-Botschaft.

Freispruch auf ganzer Linie, nirgends Täter in Sicht

Das ste­cken wir weg, so funk­tio­niert eben der Rechts­staat, wenn er mit einem Phä­no­men kon­fron­tiert wird, für das der Onkel „Ich-hab-an-alles-gedacht“-Staat lei­der so gar nichts geplant hat. „Damit kön­nen wir gut leben“ sagt der Staats­an­walt in Ham­burg in der ARD. Die Opfer wer­den „damit“ nicht gut leben kön­nen, gene­rell wer­den Frau­en in Deutsch­land in Zukunft durch Klei­dung, Pfef­fer­spray, Secu­ri­ty und „Arm­län­ge“ zuneh­mend anders leben, ohne dass sie dazu vor­her jemand nach ihrer Mei­nung gefragt hätte.

Böses neues Jahr!

So heißt die Doku der ARD, die sich mit der Ermitt­lung der Vor­fäl­le der Sil­ves­ter­nacht und den anschlie­ßen­den Gerichts­ver­fah­ren befass­ten, spe­zi­ell mit den Fak­ten in Ham­burg in die­sem Fall.boeses-jahr Elf mut­maß­li­che Täter hat die Poli­zei in Ham­burg ermit­telt, nicht zuletzt mit Hil­fe eines Par­ty­fo­to­gra­fen, der die Sze­ne­rie unmit­tel­bar vor den „Über­grif­fen“ von oben in hoch­auf­lö­sen­den Bil­dern auf­ge­nom­men hat. Hun­der­te Anzei­gen von sexu­ell beläs­tig­ten Frau­en gab es allein an die­sem Ort in Ham­burg. Allein es nütz­te nichts. Zwar ist jedem an der Ermitt­lung Betei­lig­ten nach Aus­wer­tung der Bil­der klar, dass die Bil­der ohne Zwei­fel sowohl die Opfer als auch die Täter zei­gen – aber eben nicht exakt zum Zeit­punkt der Tat. Des­halb sind die Bil­der nur Indi­zi­en, kei­ne Bewei­se. Pech gehabt!

Und wie ver­packt die ARD das Total­ver­sa­gen mit Ansa­ge der Jus­tiz in die­sem spe­zi­el­len Fall? Sehr selt­sam wie ich fin­de. Takt­voll erscheint zunächst, dass die betrof­fe­nen Frau­en als Zeich­nun­gen dar­ge­stellt wur­den, beson­ders des­halb, weil sie sämt­lich am Ende der ARD-Doku als kom­plet­te Dep­pen und Ver­lie­rer daste­hen wer­den. Die Hel­den und wirk­li­chen „Opfer“ der pein­li­chen ARD-Zusam­men­schnip­pe­lung sind näm­lich die mut­maß­li­chen Täter. Das wird im Ver­lauf der Sen­dung von Minu­te zu Minu­te kla­rer. Die Anstren­gun­gen die unter­nom­men wer­den, um sich in die Rol­le der ver­meint­li­chen Sexu­al­straf­tä­ter hin­ein zu ver­set­zen, sind ein­fach wider­lich! Wenn etwa ein Kame­ra­team in das tune­si­sche Hei­mat­dorf der Beschul­dig­ten geschickt wird um her­aus­zu­fin­den, ob „Frau­en­be­läs­ti­gung in Grup­pen“ dort eine Art nor­ma­le Frei­zeit­be­schäf­ti­gung sei (als wür­de das eine Rol­le spie­len) und das Kame­ra­team zufrie­den mit der Ant­wort abzieht „Beläs­ti­gun­gen gibt es hier, aber nicht in Grup­pen“ – alles inner­halb geschmack­wah­ren­den Gren­zen also – wird das die betrof­fe­nen Frau­en sicher weder in Tune­si­en noch in Ham­burg beru­hi­gen. Fern­seh­leu­te, die sich als Ermitt­ler ver­su­chen, sind manch­mal ein­fach nur sehr pein­lich. Wenn etwa die Mama eines der Ver­däch­ti­gen sein Bild in die Kame­ra hält um zu bewei­sen, das ihr Sohn doch so ein lie­ber Jun­ge sei, der in Deutsch­land eine Fami­lie grün­den wolle.

Der ARD-Bericht stellt dem Zuschau­er vol­ler Empa­thie die Tat­be­schul­dig­ten vor und zeigt uns ihre Fami­li­en, beson­ders die Kin­der. Men­schen wie Behzad S. zum Bei­spiel, der zwar zur Tat­zeit anwe­send war und auch von einer der über­fal­le­nen Frau­en iden­ti­fi­ziert und beschul­digt wur­de, aber jede Tat­be­tei­li­gung abstrei­tet. Nie­mand, weder im Gerichts­ver­fah­ren noch im ARD-Film kam auf die Idee ihn zu fra­gen, wie es wohl kommt, dass er an Sil­ves­ter allein auf der Ree­per­bahn fei­ern geht, sei­ne Frau und sei­ne Kin­der aber in der Flücht­lings­un­ter­kunft allein zurück­blie­ben. Das hat­te offen­bar kei­nen Ein­fluss auf die Tat­ab­sicht. Aus wel­chen Quel­len deut­sche Gerich­te und Fern­seh­an­stal­ten ihre Weis­hei­ten schöp­fen, weiß wohl nicht mal Allah.

Alle Ver­fah­ren gegen die Tat­ver­däch­ti­gen ruhen oder wur­den ein­ge­stellt, nie­mand muss­te den Heim­weg nach Marok­ko antre­ten, die Staats­an­walt­schaft jeden­falls „kann damit leben“ dass sie zwar defi­ni­tiv jeden der Sexu­al­straf­tä­ter auf den Fotos hat, aber eben lei­der nicht „in fla­gran­ti“ über­füh­ren konn­te. Es lie­ßen sich dum­mer­wei­se auch kei­ne Afgha­nen fin­den, wel­che von den Marok­ka­nern als Täter beschul­digt wur­den, weil denen ja sowas zuzu­trau­en sei. (Bur­ka dort, Mäd­chen­fleisch hier, sie ver­ste­hen). Schon wie­der Pech gehabt!

Auftritt der Eiskönigin – wenn nicht nur das Lächeln gefriert!

Wer aber vor Gericht nicht nur ein Urteil, son­dern auch eine schal­len­de Ohr­fei­ge haben will, braucht dazu einen pas­sen­den Rich­ter. Oder eine pas­sen­de Rich­te­rin. Eine Rich­te­rin wie Kath­rin Sach­se, die wirk­lich und wahr­haf­tig fol­gen­des in die Kame­ra sprach:

„Wer nicht zufrie­den ist [mit den Frei­sprü­chen] …dem wür­de ich raten, sich in die Situa­ti­on des Ange­klag­ten zu ver­set­zen – und dann noch­mal nach­zu­den­ken“. (im Video ab 17:40)

So viel Kalt­schnäu­zig­keit hät­te ich nicht ein­mal von der deut­schen Jus­tiz erwar­tet, ehr­lich. Ich habe schon viel gehört, was mir den Atem sto­cken ließ, aber die­ser Satz ist bis­lang der unan­ge­foch­te­ne Spit­zen­kan­di­dat für den Ice-Queen-Award in der Kate­go­rie „Fick dich“ –  der eis­kal­te Wahnsinn!

Wie wäre es gewe­sen, eure Eis­hei­lig­keit, wenigs­tens bei der Gele­gen­heit des ARD-Inter­views ein wenig Empa­thie mit den Opfern zu zei­gen, denen Sie in Ihrem Gerichts­saal lei­der nicht zu Gerech­tig­keit ver­hel­fen konn­ten? Nicht wenigs­tens mal aus­nahms­wei­se? Das der Rechts­staat bei der Auf­klä­rung der Ver­bre­chen vom Sil­ves­ter­abend 2015 ver­sag­te, ist schon schlimm genug. Dass aber der mora­li­sche Kom­pass einer Rich­te­rin sol­che Pirou­et­ten dreht, ist ein Skandal!

Ver­set­zen Sie sich doch mal in die Rol­le der Opfer und den­ken dann noch­mal dar­über nach, was Sie wann in wel­che Kame­ra spre­chen, Frau Richterin!

Die Freiheit ist auf den Hund gekommen

Klei­dung als Aus­druck per­sön­li­chen Befin­dens und Geschmacks, als Aus­druck von Auf­leh­nung, Pro­vo­ka­ti­on und was auch immer ist uns ver­traut und in Euro­pa ein all­täg­li­ches Mit­tel der Kom­mu­ni­ka­ti­on. Es gibt zweck­mä­ßi­ge Klei­dung, pro­vo­kan­te Klei­dung, reli­giö­se Klei­dung, nach­läs­si­ge und läs­si­ge Klei­dung, for­mel­le und for­sche Klei­dung, intro­ver­tier­te Goth- und extro­ver­tier­te Punk-Klei­dung, wir haben Kar­ne­val und Cos­play, Klei­dung als Ersatz für Per­sön­lich­keit oder zu deren Unter­strei­chung. Wir ken­nen Par­ty-, Bade- und Balz­klei­dung, Klei­dung für Beer­di­gun­gen und für Tau­fen und wir haben Uniformen.

Was wir nicht haben ist Tu-Mit-Mir-Was-Du-Willst-Klei­dung. Dach­ten wir. Nun den­ken wir anders und wer­den uns anpas­sen. Und wir wer­den kaum wahr­neh­men, dass wir einen Teil unse­rer ganz per­sön­li­chen Frei­hei­ten auf­ge­ge­ben haben. Nicht frei­wil­lig, klar. Aber wir wer­den die­se Frei­hei­ten von stär­ke­ren Sicher­heits­ver­spre­chen abhän­gig machen, wir wer­den genau­er auf unser Umfeld ach­ten, wir wer­den uns segre­gie­ren um uns zu schüt­zen. Segre­ga­ti­on, ein böses Wort! Abgren­zung bedeu­tet es. Gern wird es auch mit Apart­heid über­setzt. Deutsch­land schafft sich nicht ab, Herr Sar­ra­zin, das Deutsch­land, das wir ken­nen wird sich mehr und mehr abschot­ten. Nicht an den Außen­gren­zen, die sind längst nur noch Ver­hand­lungs­mas­se mit Tages­kurs-Wert für unse­re Regie­rung. Aber im klei­nen, im pri­va­ten, in Fir­men, Schu­len und bei öffent­li­chen Veranstaltungen.

Ich war­te auf den ers­ten Jour­na­lis­ten oder Poli­ti­ker, der am 31.12.2016 vol­ler Empö­rung fest­stellt, dass die Bio­deut­schen sich bei ihren Sil­ves­ter­fei­ern von ihren „Gäs­ten“ fern hal­ten und somit Apart­heid in Rein­form prak­ti­zie­ren. Böses Deutsch­land, Apartheidsdeutschland!

Ich möch­te nicht, dass dies die Zukunft die­ses Lan­des ist. Ich bin, was die Errun­gen­schaf­ten von Huma­nis­mus und Femi­nis­mus angeht, auf der Sei­te der Bewah­rer, also ein Kon­ser­va­ti­ver durch und durch. Ich fän­de es fürch­ter­lich, wenn wir eines Tages auf­wa­chen und fest­stel­len müs­sen: frei­er, frei­zü­gi­ger und libe­ra­ler als in den 90er Jah­ren wird es nie wer­den und das „Som­mer­mär­chen 2006“ mit fei­ern­den, fried­li­chen Men­schen­mas­sen sich so nie wie­der­ho­len lassen.

Aber ich möch­te zum Abschluss Bil­el A. das Wort über­las­sen. Er ist einer der Beschul­dig­ten, die sich nun ent­spannt zurück­leh­nen kön­nen, wenn es auch mit den Asyl­an­trä­gen viel­leicht etwas schwie­rig wer­den könn­te. Er sah, was da pas­siert ist in der Sil­ves­ter­nacht, hat­te aber Beden­ken zu hel­fen. Im ARD-Bericht sagt er dazu: „…man soll sich eine sol­che Sache bes­ser von wei­tem anschau­en. Ein Ara­bi­sches Sprich­wort sagt, man soll sich vom Bösen fern hal­ten und sin­gen. …[die Täter] waren Afgha­nen. Die sehen, wie die Mäd­chen hier rum­lau­fen und da kön­nen die gar nicht anders und müs­sen die anfas­sen.“ Bil­el woll­te sin­gen, wäh­rend die Frau­en schrien.

Ich den­ke, Bil­el hat­te beim Zuschau­en mehr Spaß als die Frau­en, die Sil­ves­ter 2015 Opfer wur­den und sich nach der juris­ti­schen Auf­klä­rung und der ARD-Doku­men­ta­ti­on erneut als Opfer füh­len dür­fen. Sehr viel weni­ger Spaß hat­ten auch die Zuschau­er der ARD am 11.7.2016 ange­sichts der uner­träg­li­chen Täter­ver­liebt­heit im deut­schen Staatsfernsehen.

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10 Kommentare

  1. Ich muss­te gera­de zynisch lachen, weil ich mir vor­stell­te, was die Rich­te­rin gesagt haet­te, wae­ren die Tae­ter „Kar­tof­feln“ wie ich eine bin, gewesen. 

    Uih, da wae­re aber der Ham­mer gefal­len. Nix von sich in den Tae­ter ein­fueh­len, son­dern knall­har­te Jus­tiz. Als deut­scher Mann hat man da die A-Kar­te gezo­gen. (Den Traum einer Jus­tiz, die wirk­lich ALLE gleich behan­delt, habe ich zwar nicht auf­ge­ge­ben, aber die arme Krea­tur kann vor lau­ter Prel­lun­gen, Quet­schun­gen und sons­ti­ger Bles­su­ren kaum noch laufen …). 

    Was soll man da noch sagen.

  2. Darf ich etwas zu dem Arti­kel sagen?
    Ich möch­te ger­ne los­wer­den daß dies alles wohl geplant und orga­ni­siert seit Jah­ren über Deutsch­land her­ein­ge­bro­chen ist.
    Es han­delt sich um ein orga­ni­sier­tes Ver­bre­chen unge­heu­ren Aus­ma­ßes am deut­schen Volk. Die Täter bzw. Hand­lan­ger sit­zen in Ber­lin-Mit­te. Und solan­ge sie dort sit­zen wird sich nie­mals mehr etwas ändern.

    Jeder möge sich dar­auf sei­ne per­sön­li­che Reak­ti­on über­le­gen. Aber mög­lichst schnell…

  3. Fai­led State
    Der ers­te Schritt zu einem „Fai­led sta­te“ ist die Auf­lö­sung von Jus­tiz und Recht­spre­chung. Eine Jus­tiz, die poli­tisch kor­rek­te Aus­le­gung über das Recht stellt ist der Toten­grä­ber der Demo­kra­tie. Lei­der sehe ich wie unter­schied­lich ein­zel­ne Ver­fah­ren beur­teilt wer­den. Bren­nen­de Innen­städ­te, Ver­nich­tung von Bür­g­er­ei­gen­tum (Autos, Vor­gär­ten, Glas­schei­ben), wider­recht­li­che Besitz­nah­me von ande­rem Eigen­tum (Haus­be­set­zung) und sexu­el­le Beläs­ti­gung wenn nicht Ver­ge­wal­ti­gung. Eine Jus­tiz, die GEZ Gebüh­ren­ver­wei­ge­rer mit Haft­stra­fe belegt aber Anti­fa Schlä­ger und Kör­per­ver­let­zung an Poli­zis­ten zulässt, ohne nen­nens­wer­te Stra­fen zu ver­hän­gen, muß sich nicht wun­dern dass rechts­freie Räu­me ent­ste­hen. Wenn dann die soge­nann­te Reli­gi­ons­frei­heit schwe­rer gewich­tet wird als das Grund­ge­setz ist der Will­kür Tür und Tor geöff­net. Für bür­ger­li­che Steu­er­zah­ler gilt aber nach wie vor die vol­le Här­te des Gesetzes.

  4. Wir haben hier im Kreis gera­de Pro­ble­me mit einer Jugend­ban­de. Hoch­qua­li­fi­zier­te Roma, Ser­ben, etc…
    Exem­pla­risch die Reak­ti­on mit Hil­fe der Medien:
    http://www.zvw.de/inhalt.rems-murr-kreis-jugendliche-intensivtaeter-machen-die-region-unsicher.86ad27fb-949d-4cda-ae4c-3950ba814123.html
    dann haben wie hier den typi­schen Reflex der Sozi­al­de­zer­nen­tin, der größ­tes Pro­blem es ist, dass die „Vor­ur­tei­le“ der Stamm­ti­sche bedient werden:
    http://www.zvw.de/inhalt.rems-murr-kreis-jugendliche-intensivtaeter-strafrecht-soll-s-richten.5afe2218-fe8c-45a1-b479-e91318f0d3db.html
    und dann gibt es noch den Kom­men­tar der ver­sa­gen­den Jugendgerichtsbarkeit:
    http://www.zvw.de/inhalt.rems-murr-kreis-jugendliche-intensivtaeter-wie-schlimm-sind-sie-wirklich.f7736550-fd48-4c9b-a19c-3f34077066a8.html

  5. Ich habe mich kaum getraut den Arti­kel zu lesen, weil ich schon das Schlimms­te befürch­tet habe, was dann ja auch bstä­tigt wur­de. Aber hal­ten wir uns nicht zu lan­ge mit dem täg­li­chen Wahn­sinn auf! Die­je­ni­gen, die die­sen Arti­kel, und die Zahl­lo­sen ande­ren mit glei­chem Tenor gele­sen haben, müs­sen jeder Ein­zel­ne für sich über­le­gen was zu Tun ist um die­se sich beschleu­ni­gen­de Ver­nich­tung unse­rer Kul­tur und Lebens­wei­se zu stoppen.
    Es ist die Zeit gekom­men sich aktiv zu enga­gie­ren in der Poli­tik, bei Demons­tra­tio­nen, durch Blogs wie die­sen, oder durch Auf­klä­rung unse­rer ver­blen­de­ten Nach­barn, Freun­de oder Arbeits­kol­le­gen im Gespräch!

  6. Man kann über die aktu­el­le Zuwan­de­rung geteil­ter Mei­nung sein, einen Vor­teil hat das Gan­ze: Wenn über­zeug­te Anhän­ger des ein­zig wah­ren Glau­bens auf welt­frem­de, deut­sche Bun­t­ex­tre­mis­ten tref­fen, ent­ste­hen jeden Tag extrem facet­ten­rei­che Slap­stick-Situa­tio­nen, da kann selbst ein Böh­mer­mann noch ler­nen. Da wer­den Hand­zet­tel abge­ge­ben, wel­che mit Bild­chen erklä­ren, dass man die west­li­chen Frau­en eben nicht begrap­schen dür­fe, wird den Män­nern die Unter­kunft geputzt und streng nach den Vor­ga­ben der Gäs­te halal gekocht, wer­den Ehen mit min­der­jäh­ri­gen Mäd­chen lega­li­siert, wer­den ein­zel­ne Aus­zu­schaf­fen­de im Pri­vat­jet mit Mehr­fach-Beglei­tung zu Kos­ten eines Jah­res­ein­kom­mens weg­ge­flo­gen, dann aber wegen Unpäss­lich­keit der Behör­den des Rück­nah­me­lan­des wie­der rechts­um­kehrt gemacht, wer­den Schu­len, Fei­er­ta­ge, Stras­sen und Märk­te umbe­nannt, Bil­der wer­den abge­hängt, der Innen­mi­nis­ter will sexis­ti­sche Wer­bung ver­bie­ten, usw. Das Bes­te: Jeden Tag ver­sucht einer der Schild­bür­ger die Ande­ren zu über­tref­fen mit einer noch ver­rück­te­ren Idee zur Belus­ti­gung der All­ge­mein­heit. Wenigs­tens haben Frau Schwar­zer und Uli Hoe­neß ihr Steu­er­flucht­geld zurück gebracht. Es wäre doch scha­de, wenn wir eines Tages das gan­ze Schau­spiel nicht mehr finan­zie­ren könnten.

  7. Auf den Haupt­aspekt gehen Sie gar nicht ein.

    Der Dar­en­schutz ist in Deutsch­land ungleich wich­ti­ger, als der Schutz der Frau­en vor Beläs­ti­gung und Vergewaltigung.

    Wäre es anders, könn­te man die Täter zumin­dest auf den Auf­zeich­nun­gen der zahl­rei­chen Über­wa­chungs­ka­me­ras iden­ti­fi­zie­ren, die aus Daten­schutz­grün­den nicht instal­liert wurden.

    • Ich muss­te vie­les außer acht las­sen. Nach dem ARD-Klop­fer konn­te ich auf­grund wut­zit­tern­der Fin­ger den Text nicht zu lang wer­den las­sen. Für’s Ergän­zen habe ich ja mei­ne Leser. 😉

  8. Der Arti­kel spricht mir aus der Seele.
    Es ist nicht nur eine Ohr­fei­ge ins Gesicht der Opfer .. das ist eine boden­lo­se Unver­schämt­heit. Ich möch­te die Rich­te­rin sehen, wenn es um ihre Toch­ter, Enke­lin oder Nich­te gegan­gen wäre.
    Da wäre das Geschrei groß gewesen.
    Sperrt sol­che “ Rechts­spre­cher “ mit den Tätern zusam­men in ein Verlies.

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