Mein Ver­trauen in das amerikanis­che poli­tis­che Sys­tem hat im Jahr 2020 schon ziem­lich gelit­ten. Die Vorgänge nach der Wahl im Novem­ber haben ihm einen weit­eren Knacks ver­passt. Nach­dem ich kurz nach dem Wahlkri­mi noch halb­wegs überzeugt war, dass da alles mit recht­en Din­gen zug­ing und Biden sog­ar zäh­neknirschend zu sein­er (voraus­sichtlichen) Wahl grat­uliert hat­te, wollte ich die Nachricht­en aus den Staat­en eigentlich gern für eine Weile abstellen. Doch das Muster des medi­alen Desin­ter­ess­es an den Ver­suchen Trumps, sich mit Hil­fe der Gerichte doch noch wenig­stens in drei „Swing States“ zum Sieger zu erk­lären, kam mir gelinde gesagt merk­würdig vor.

Man kann noch nachvol­lziehen, warum dumme deutsche Medi­en jet­zt schon den Begriff „Pres­i­dent elect“ für Biden ver­wen­den, obwohl das Wahlgremi­um erst am 14. Dezem­ber zusam­men­tritt und selb­st wenn es so kom­men sollte, dass dieses Elec­toral Col­lege einen Wahlsieger fest­stellt, dauert es nochmal bis zum 6.1.2021, wenn in ein­er gemein­samen Sitzung der Kongress dies bestätigt – was er nicht muss. Wie gesagt, geschenkt! Zumin­d­est für die Kle­ber­cläuse und Gause­gun­du­las dieses Lan­des, von denen ich nichts präzis­eres erwarte. Amerikanis­chen Medi­en sollte man das nicht durchge­hen lassen. Noch bes­tim­men nicht CNN und MSNBS, wie der Ablauf der Wahl ist, denn es gibt einen entschei­den­den Unter­schied zu den meis­ten Wahlen bish­er (seit 2000): Trump hat nicht aufgegeben. Und das muss er auch nicht, denn einen Wahlsieg festzustellen ist Auf­gabe des Elec­toral Col­lege bzw. des Kon­gress­es. Der Ver­lier­er – ver­meintlich, gefühlt oder tat­säch­lich – kann den Prozess nur sym­bol­isch abkürzen.

Indizien, keine Beweise

Trumps Ruf „Großer Wahlbe­trug“ wird in den Medi­en so behan­delt wie alles, was er in den let­zten vier Jahren gesagt hat: „Lügen!“ Dere­inst wer­den vielle­icht Büch­er darüber ver­fasst, wieviele dieser „Lügen“ in Wirk­lichkeit ein­fach nur Fehlein­schätzun­gen oder Übertrei­bun­gen und Auss­chmück­un­gen waren. Dass es einen Unter­schied gibt zwis­chen dem was gesagt und gemeint war, ist ja eigentlich keine neue Erken­nt­nis. Doch die darf im Fall Trumps nicht gel­ten. Der „meint“ ja nie, weil er dazu nach Ein­schätzung der Medi­en­meute ein­fach zu dumm sei.

Ver­suchen Sie’s mal selb­st, liebe Leser, und nehmen Poli­tik­er immer wortwörtlich. Das macht Spaß! Schreiben Sie Fak­tenchecks wie solche über Trump, der zwar im Wahlkampf 2016 gegen Hillary Clin­ton sagte, sie „acid­ed her serv­er“, aber nicht meinte, dass „Clin­ton an ihrem Serv­er kor­ro­sive Flüs­sigkeit­en angewen­det hätte“, wie die Fak­tencheck­er von leadstories.com süff­isant fest­stell­ten. Das Prinzip „Gold­waage“ begeg­net uns immer wieder bei den Fak­tencheck­ern, die für ihre Fak­tenchecks natür­lich keine echte Gold­waage benutzen – die Lesern wis­sen auch dies, liebe Faktenchecker.

Auch US-Gerichte sind nicht frei von der ver­wandten Ange­wohn­heit, Geset­ze wörtlich, statt nach dem auszule­gen, was die Autoren intendierten. Ein Beispiel? In Penn­syl­va­nia gab es zahlre­iche Beschw­er­den von Wahlbeobachtern, dass sie bei den Auszäh­lun­gen so auf Dis­tanz gehal­ten wur­den, dass sie keine Chance gehabt hät­ten, auch nur im min­desten zu sehen, was die Wahlhelfer da eigentlich tat­en. Min­destens ein Gericht sah dies aber nicht als Behin­derung an, weil im Gesetz nur geregelt sei, dass den Wahlbeobachtern Zugang und Aufen­thalt im Gebäude der Auszäh­lung nicht ver­wehrt wer­den dürfe. Das sei rechtlich auch aus zehn Metern Ent­fer­nung zum Geschehen gewährleis­tet. Wichtig ist nach Mei­n­ung der Frak­tion „2+2=4“ aber nicht, welch­er Wort­laut im Gesetz ste­ht, son­dern, was das Gesetz bewirken soll. In besagtem Fall ganz klar eine faire Wahl mit Auszäh­lung ohne Fehl und Tadel.

Ein Wahlbeobachter, der gefes­selt und mit einem Sack über dem Kopf im Keller des Wahllokals liegt, erfüllte die Anforderun­gen des Geset­zes zwar nach den Buch­staben, solch ein Umstand entspräche aber wohl kaum dem Sinn der Sache. Man muss kein Jurist sein, um das zu ver­ste­hen. All diese „Kleinigkeit­en“ einzeln betra­chtet sind vielle­icht nur Indizien, Hin­weise, vielle­icht ist auch, wie die zahlre­ichen verei­digten Aus­sagen von Augen­zeu­gen, einiger stark­er Tobak dabei. Aber was nützt es, wenn sie nicht gewürdigt, unter­sucht, ver­han­delt und die Vor­würfe aus der Welt geschafft wer­den. Auf eidliche Falschaus­sagen ste­ht genau­so Gefäng­nis wie auf Wahlbe­trug und für eines von bei­den sollte auf jeden Fall jemand verurteilt und bestraft wer­den. Diese Münze kann aber nur ein Gericht wer­fen und sollte dies tun, bevor im Jan­u­ar poli­tis­che Tat­sachen in die eine oder andere Rich­tung geschaf­fen werden.

Logik und Rekorde

Eine andere Kat­e­gorie mein­er Zweifel speist sich aus den ganz offiziellen Zahlen. Und zwar Trumps und Bidens. Schaut man sich die (vor­läu­fige) Endergeb­nis Bidens an, muss man zu dem Schluss kom­men, dass der deut­liche Sieg von Barak Oba­ma aus 2008 vor allem das Ver­di­enst Bidens sein muss, denn Oba­ma hat­te bei seinem ersten Sieg etwa 16 Mil­lio­nen Stim­men weniger als sein ehe­ma­liger Vize bei der Wahl 2020. Oba­mas Slo­gan hätte also statt „Yes we can“ bess­er „We have Joe“ laut­en sollen.

Trump hinge­gen erzielte die meis­ten Stim­men die je ein Ver­lier­er ein­er Präsi­dentschaftswahl erhal­ten hat: mehr als 74 Mil­lio­nen. Das muss nichts heißen, genau wie die Tat­sache, dass die Repub­likan­er „down tick­et“ alles gewan­nen, was es zu gewin­nen gab. Sen­atsmehrheit vertei­digt, Sitze im Repräsen­tan­ten­haus hinzuge­won­nen, Wahlen auf State-Lev­el gewon­nen – nur die Präsi­dentschaft nicht. Gab es auch noch nie, aber irgend­wann kommt vielle­icht auch dafür das erste Mal.

Selt­sam ist eben­falls, dass Trump in den demokratisch dominierten Bun­desstaat­en, auf die wegen sich­er geglaubter Wäh­ler kein Swing-State-Licht gefall­en war, zule­gen kon­nte. In New York City beispiel­sweise – neben DC sich­er die „bluest of the blue“ Gegend, die man sich nur denken kann – um beachtliche 5%. Nur eben aus­gerech­net in den Swing States nicht. Auch das kein Beweis, auch das kon­nte irgend­wann mal passieren. Wir leben im Zeital­ter der Quan­ten­physik, da ist alles möglich. Und zwar gle­ichzeit­ig! Biden hat gewon­nen, Trump hat gewonnen…nur einen Ver­lier­er gibt es: das all­ge­meine Ver­trauen in das amerikanis­che Wahlsys­tem und in jene, die mit ihm um die Macht spielen.

Versteckspiel in Georgia

„Falsch, Lüge, keine Beweise!“ titelte die Presse bish­er noch bei jed­er Anschuldigung, die öffentlich wurde. Musste man hier und da doch ein­räu­men, dass es „Unregelmäßigkeit­en“ gegeben habe, waren die aber doch nie „wide spread“, wie dieser Trump immer behauptet hat­te. Fol­glich kon­nte man die Aus­sagen wie beschrieben im wörtlichen Sinn nehmen und ein­fach in den Skat drück­en. Großer Betrug? Ein­spruch, euer Ehren, die Ver­hand­lung hab ergeben, dass es nur ein klein­er bis mit­tel­großer Betrug war. Der Ham­mer fällt, Klage abgewiesen. Kam es doch mal dick­er, gibt es ja noch Fak­tencheck­er wie Leadstory.com, die der demokratis­chen Partei kaum näher ste­hen als die Tapete der Wand und der Parteilichkeit deshalb völ­lig unverdächtig sind. *räus­per* Film ab!

Die Geschichte* begin­nt in Geor­gia in der Wahlnacht in einem Raum, in dem Umschläge geöffnet und Wäh­ler­stim­men gezählt wer­den. Es gibt Tis­che für Presse und Wahlbeobachter, im Raum sind ein gutes Dutzend Men­schen emsig beschäftigt. Mehrere Überwachungskam­eras zeich­nen das Geschehen von oben auf. Nach eidlich­er Aus­sage ein­er Wahlbeobach­terin stoppte die Lei­t­erin des Büros gegen 22:30 Uhr die Auszäh­lung und schick­te alle nach Hause. Auch die Presse und die Wahlbeobachter, die glaubten, man sei fertig.

„Every­one clears out, includ­ing the Repub­li­can observers and the press, but four peo­ple stay behind and con­tin­ue count­ing and tab­u­lat­ing well into the night,” sagte die Zeu­g­in in ihrer eidesstat­tliche Erk­lärung. Es wurde unbeauf­sichtigt weit­ergezählt bis 1 Uhr, als die Beobachter zurück­kehrten, nach­dem sie in der Zen­trale erfahren hat­ten, dass im Wahlbüro lustig weit­er gezählt wurde.

Das Video der Überwachungskam­eras zeigt, wie die Bürolei­t­erin vier ver­schlossene Trans­port­box­en für Wahlzettel unter einem boden­lang abgedeck­ten Tisch her­vorzieht, öffnet, die enthal­te­nen Stim­mzettel (geöffnete Stim­men, keine Umschläge) her­aus­nimmt und an andere Per­so­n­en an den Maschi­nen zum Zählen weit­ergibt. Das ist min­destens sehr merk­würdig und ver­di­ente, aus­führlich unter­sucht zu werden…wenn es da nicht die Fak­tencheck­er von Lead­sto­ries gäbe, die das für uns schon mal schnell erledigt haben. Sie ahnen sich­er, wie die Prü­fung aus­ging: alles ganz wun­der­bar nor­mal! Geor­gia ist gerettet!

Koffer oder Kiste

Schon in der Über­schrift bei Lead­sto­ries heißt es, das Video zeige NICHT wie Kof­fer voller Stim­mzettel unter dem Tisch gezo­gen wür­den und im Text erfahren wir, dass es näm­lich Kisten waren – keine Kof­fer! Das reicht als Beweis für eine durch­schnit­tliche Fak­ten­prüfer­k­latsche „teil­weise falsch“ für gewöhn­lich aus, doch hier lässt man sich zu ein­er weit­eren „Erk­lärung“ herab. Es han­dele sich um den ganz nor­malen Auszäh­lung­sprozess, denn es wäre nie­mand aufge­fordert wor­den, den Raum zu ver­lassen. Hier ste­ht nun lei­der eine eidesstat­tliche Erk­lärung gegen die Behaup­tung der Fak­tencheck­er, es wäre alles ganz anders.

Nur: warum ist außer den vier Wahlhelfern nie­mand mehr im Raum? Keine Presse, keine Beobachter. Und warum soll­ten alle ein­fach so beschlossen haben, zu ver­schwinden, wenn die „reg­uläre“ Auszäh­lung noch lief? Hat­te man keine Lust mehr? Waren alle müde, nur die vier Wahlhelfer nicht? Das Verdikt „Legale Auszäh­lung“ der Fak­tencheck­er ist jeden­falls eine Anmaßung von Wis­sen, welch­es eigentlich erst nach ein­er ordentlichen polizeilichen Ermit­tlung und einem Gerichtsver­fahren mit verei­digten Zeu­ge­naus­sagen erlangt wer­den kann.

Unversöhnlich

Es ist mir fast unmöglich, irgen­det­was von dem zu glauben, was mir nach dieser Wahl als „Fakt“ präsen­tiert wird. Wed­er das großar­tige Ergeb­nis Trumps, das zu sein­er Nieder­lage führte, noch das grandiose, Oba­ma top­pende Ergeb­nis Bidens, welch­es dieser ohne Wahlkampf aus einem Keller in Wilm­ing­ton erzielte. Ich kann die Igno­ranz der Medi­en gegenüber eidlichen Zeu­ge­naus­sagen und sog­ar Video­ma­te­r­i­al nicht fassen und die Gle­ichgültigkeit der Dems gegenüber den Betrugsvor­wür­fen Trumps. Nichts passt zusam­men in dieser Auseinan­der­set­zung, nichts ergibt Sinn. Trump legt bei Lati­nos und Afroamerikan­ern zu, ander­er­seits gewin­nt Biden aus­gerech­net Penn­syl­va­nia, das vom Frack­ing lebt. Vier Jahre lang haderten die Dems mit einem kom­pro­mit­tierten und bee­in­fluss­baren Wahlsys­tem, in dem es für Putin ange­blich ein leicht­es gewe­sen sei, Trump die Wahl zu kaufen, kaum liegen sie jedoch bei dieser Wahl vorn, erk­lären sie das­selbe Sys­tem zum sich­er­sten der Welt.

Eigentlich sollte es keine Rolle spie­len, ob die Betrügereien am Ende als weit ver­bre­it­et oder nur vere­inzelt gel­ten müssen. Eigentlich soll­ten alle „Spiel­er“ in diesem schmutzi­gen „Spiel“, also die Judika­tive, die Medi­en und die Parteien an der Aufk­lärung jedes Einzel­nen dieser Vor­würfe Anteil nehmen, weil sie in der Summe ver­heerend sind. Es ist näm­lich nicht nur wichtig, die Macht zu erlan­gen, es kommt darauf an, mit welchen Mit­teln man dies tut und ob auch nur ein Schat­ten des Zweifels auf die Recht­mäßigkeit fällt. Einem Lukaschenko in Weißrus­s­land mag das egal sein, einem Präsi­den­ten der Vere­inigten Staat­en, ob er nun Biden oder Trump heißt, kann es das nicht.

Und die Medi­en? Die tun das Erwart­bare, dass was wir eigentlich schon immer über sie dacht­en, diese aber stets mit Pfadfind­erehren­wort und heiligem Zorn bestrit­ten: Parteiar­beit für die Demokrat­en. James O‘Keef von pro­jectver­i­tas veröf­fentlicht zum Beispiel ger­ade im Rhyth­mus eines Adventskalen­ders Mitschnitte aus inter­nen Tele­fonkon­feren­zen bei CNN, nach deren Anhören auch nicht der ger­ing­ste Zweifel an der poli­tis­chen Agen­da dieses „neu­tralen“ Nachricht­ensenders übrig bleibt: Bei wem darf man nie zur „Nor­mal­ität“ überge­hen? Trump! Wer muss „erledigt“ wer­den? Rep. Sen­a­tor Lind­sey Gra­ham! Die Liste ist lang, unap­peti­tlich und sehr repub­likanophob. Aber so redet man halt, wenn man sich „unter Fre­un­den und Gle­ich­gesin­nten“ wäh­nt…, wenn da nur nicht immer diese ver­dammten Whistle­blow­er oder Zeu­gen wären. Von denen jeden­falls wer­den wir in den näch­sten Jahren noch einiges hören, sollte Joe Robi­nette Biden am 20. Jan­u­ar 2021 tat­säch­lich und ohne Aus­räu­mung aller Zweifel wegen der zahlre­ichen Ungereimtheit­en die Hand auf die Bibel leg­en. Armes Ameri­ka, in dein­er Haut möchte man dieser Tage wirk­lich nicht stecken.

* Falls sie im Daten­schutz­paradies EU leben, wo Sie dank DSG­vO die Seite nicht sehen kön­nen: den Artikel gibt’s auch im Webarchiv.

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21 Kommentare

  1. Tja. Nach eini­gen Äußerun­gen bere­it­et Biden ja auch schon ‑zumin­d­est ver­bal- seinen Abgang und die Amt­süber­nahme durch Kamala Har­ris vor.
    Die knapp Hälfte der Amerikan­er, die Trump gewählt haben, haben mit vollem Bewußt­sein, nach 4 Jahren beispiel­los­er Het­ze, genau und exakt Trump gewählt.
    Von der etwas über der Hälfte der Amerikan­er, die Biden gewählt haben, haben ver­mut­lich weit über 2/3 Biden als kleineres und gemäßigteres Übel gewählt. Und bekom­men dann “offene Gren­zen”, Brachial­ab­bau der Wirtschaft , hys­ter­ischen BLM Ras­sis­mus (nichts anderes ist BLM) und aller­lei Wahnsinn aus der wok­en Wun­dertüte mehr.
    Entwed­er brauchen die Democ­rats zur näch­sten Wahl nicht mehr anzutreten, weil sie eh keine Chance mehr auf mehr als 20% Stim­men haben — oder sie ver­hin­dern, das etwas anderes als sie gewählt wer­den kann und es gibt doch noch einen Bürg­erkrieg. Wobei die Idee, das es die “wok­en” Gesin­nungs­faschis­ten final über­trieben haben und die kranke Irrsinnssek­te, die sie halt sind, poli­tisch aus der Welt­geschichte ver­schwinden wer­den, mir gar nicht unsym­pa­thisch ist.

  2. Nun dass man in Deutsch­land für Märchen­stun­den Jour­nal­is­ten­preise abräu­men kann, ist ja hin­länglich bewiesen.
    Aber wo sind die Bern­steins und Wood­wards von heute? Bekommt man heute den Pulitzer Preis für das beste Trump Bashing?
    Warum find­et sich kein US Jour­nal­ist der wenig­stens ver­sucht der Sache auf den Grund zu gehen?
    Natür­lich kön­nte sich erweisen, alles war kosch­er, nichts gefakt, alles ging mit recht­en Din­gen zu.
    Aber das sich kein­er find­et, der mal nach­bohrt, der den Fin­ger in die Wunde legt ist schon sehr merkwürdig.
    Sollen diese Zweifel tat­säch­lich nie aus­geräumt wer­den. Es sollte doch schließlich auch im Inter­esse der Demokrat­en sein.

  3. Auch wenn es nicht zur Mei­n­ung der hie Kom­men­tieren­den passt, möchte ich zumin­d­est die Frage zu der ominösen Kiste erweit­ern. Kön­nte es sein das diese Wahlzettel vielle­icht von schön früher eingetrof­fe­nen Briefwahunter­la­gen entstammten, die vielle­icht auch verse­hendlich schon geöffnet wur­den und nur zur Auszäh­lung zuge­führt wur­den. Das Video alleine zeigt wohl nur einen Auss­chnitt, aber nicht was zuvor geschehen sein kann. Wie ist dieses Video über­haupt in die Öffentlichkeit gekom­men, auf legalen Weg oder ?

    • Das wäre keinen Deut bess­er, denn da es sich um die blanken Stim­mzettel han­delte, denen die Umschläge mit den Sicher­heitsmerk­malen fehlen, ist deren Herkun­ft nicht ein­deutig. Die “chain of cus­tody” ist durch­brochen, weshalb diese Stim­men dem Grund­satz wider­sprechen, dass JEDE Stimme gle­ich behan­delt und geprüft wird.

  4. … wenn Biden nicht lügt und auch nicht dement ist — warum nimmt dann kein­er seinen Spruch (um den 20.10.2020) erst, dass sie (die Dems) “die grösste, teuer­ste und effek­tivste Wahlbe­trug­sor­gan­i­sa­tion” ever instal­liert haben ? … also — entwed­er man nimmt ihn ernst oder nicht ;o)

  5. “ich halte wed­er etwas vom Geschwätz über „glob­al­is­tis­che Eliten“ und habe nie ver­standen, wer diese „Eliten“ über­haupt sein sollen. Eine geheime Wel­tregierung oder was? 

    Juden. Was damit gemeint ist, sind Juden. Wie Soros, Bloomberg, Zuckerberg…

  6. Zu Leicas­t­er: Ich sehe es wie Aris­to­b­u­lus. Ich halte wed­er etwas vom Geschwätz über „glob­al­is­tis­che Eliten“ und habe nie ver­standen, wer diese „Eliten“ über­haupt sein sollen. Eine geheime Wel­tregierung oder was? Noch wüßte ich, weshalb die USA eine „als Demokratie getarnte „Oli­garchie“ sein sollte nur weil die Dems bei der Wahl get­rickst haben wie die Welt­meis­ter. Eine gefes­tigte Demokratie wie die USA hebt so etwas noch lange nicht aus den Angeln.

    • Eliten sind Leute mit viel Macht und Ein­fluss. Ich kann mich an eine Rede von Merkel erin­nern, in der sie von “ange­blichen Eliten” sprach. Also wer als Regierungschefin über die Schul­ter guckt und vorgibt, nicht zu wis­sen, wer mit “Elite” gemeint sein soll, hat ein Ehrlichkeitsproblem.

    • es gibt auf Welt/N24 eine inter­es­sante Doku “Die Macht der Mil­liardäre “.ggf. auf youtube. Ker­naus­sage: auf­grund ihres extremen Reich­tums hal­ten sich manche von ihnen auserko­ren, die Welt aen­dern zu muessen.. der Erste der mir gle­ich dazu ein­faellt, ist Soros mit sein­er “Open Society “.

  7. Ich ver­mute, dass die Unter­menge der nach­weise­baren Betrugsstim­men nicht aus­re­ichen wer­den, um das Ergeb­nis zu bee­in­flussen. Aber mich schock­iert mit­tler­weile ein­fach nur noch die Dreistigkeit der Ver­logen­heit. Man hat diese Videos und der Nachricht­en­sprech­er betont dann immer die Worte “OHNE JEGLICHE BELEGE”. Das hat immer etwas von, “Wollen Sie WIRKLICH Ihren eige­nen Augen und Ohren trauen und nicht doch lieber Ihrer Regierung?”

    Und viele dieser Leute, waren ja schon an promi­nen­ten Posi­tion vor 2015. Also da wur­den nicht plöt­zlich Spitzen­lügn­er instal­liert. Die waren schon immer so. Ich denke mit­tler­weile, dass ein Fernse­hjour­nal­ist genau deshalb so gut bezahlt wird, weil er nicht zwinkert und stockt. So ein Schreiber­ling kriegt fast nichts, weil das jed­er kann, aber wis­sen, dass man was falsches sagt und dass es mas­sive, neg­a­tive Kon­se­quen­zen für die Mit­men­schen haben wird, und es dann trotz­dem zu sagen. Yeah, das ist Gold wert. Bling bling.

    Den meis­ten Leuten ist es wohl bekan­nt und egal. Das ärg­ert mich noch mehr als die Ver­brech­er. Man kann sich doch denken, dass das alles zu einem mas­siv­en Bürg­erkrieg quer durch die west­liche Welt führt. Es ist aber wursch, denn diesen Son­ntag läuft ja noch der Tatort und irgend­wann sind wir sowieso alle tot.

  8. Die Videoaufze­ich­nun­gen der Geschehnisse am 3.11.2020 in der Geor­gia State Farm Are­na geben dur­chaus Raum für weit­ere Spekulationen:
    • Die Videoaufze­ich­nun­gen wur­den manip­uliert (von wem auch immer oder wer bei ILM ger­ade Zeit hatte)
    • Die Aktion wurde von Trump-Sym­pa­thisan­ten lanciert (um Wahlbe­trug zugun­sten der Demokrat­en zu sug­gerieren – voraus­ge­set­zt die Stim­mzettel in den Kof­fern waren Biden-Stim­men und die Wahlhelfer Pro-Trump)
    • Die Aktion wurde von Biden-Sym­pa­thisan­ten lanciert (um Wahlbe­trug zugun­sten der Repub­likan­er zu sug­gerieren – voraus­ge­set­zt die Stim­mzettel in den Kof­fern waren Trump-Stim­men und die Wahlhelfer Pro-Biden)
    • Die Aktion wurde von Trump-Sym­pa­thisan­ten durchge­führt (um Wahlbe­trug zugun­sten der Repub­likan­er zu begehen)
    • Die Aktion wurde von Biden-Sym­pa­thisan­ten durchge­führt (um Wahlbe­trug zugun­sten der Demokrat­en zu begehen)
    • Die Aktion wurde rou­tinemäßig von Außerirdis­chen durchge­führt, um die USA zum Nach­denken über ihr Wahlsys­tem zu bewe­gen und um den Rest der Welt zum Lachen oder Weinen zu brin­gen (die haben seit Area51 sowieso noch eine Rech­nung mit den Amis offen)
    • Eine Beteili­gung Dagob­ert Ducks ist nicht völ­lig auszuschließen (wenn kein­er weiß worum es geht, geht es 100%ig ums Geld)
    Trotz aller Speku­la­tio­nen kann ich mich dem let­zten Satz des Autors nur anschließen: »Armes Ameri­ka, in dein­er Haut möchte man dieser Tage wirk­lich nicht stecken.«

  9. Also ich ver­hehle nicht, dass ich Trump so feste die Dau­men drücke wie vielle­icht son­st nur Bol­sonaro. Er gewin­nt mich allein bere­its damit, dass er so viel polit­i­cal Unko­r­rek­tes sagt. Sein Bezug auf Fam­i­lie, ein­fache Arbeit, Selb­ständi­ge und Gott sind für mich glaubhaft. 

    Wer will kann übri­gens mal auch nach Trumps Büch­ern und Artikeln über Erfol­gsstrate­gien suchen und sie lesen. Lesenswert und keineswegs dumm. Ich bewun­dere auch seine Fähigkeit, sich nach ökonomis­chen Rückschlä­gen wieder zu fan­gen und sein waghal­siges Unternehmer­tum. Das sind alles Eigen­schaften, die intellek­tuellen Blaß­nasen natür­lich ein Gräuel sind. Wo aber wäre die Men­schheit ohne solche Men­schen? In “brave new world” — nun auf dem Weg sind wir ja schon “gut” voran gekom­men. Da stört ein Trump natür­lich nur, und Bol­sonaro erst Recht.

  10. Ich bin in der Wahlnacht um 23.00 Uhr deutsch­er Zeit zu Bett gegan­gen und habe zu mein­er Frau gesagt: Die Wahl ist gelaufen. Trump hat ger­ade sog­ar Texas und Flori­da gewon­nen. — Als ich am näch­sten Tag um 10.00 Uhr den Fernse­her anschal­tete, war alles ganz anders. Und das Auszählen zog sich dann in den Swing States zehn Tage hin. Warum kon­nten 42 Staat­en in ein­er Nacht auszählen, Texas und viele andere sog­ar ohne Wahlau­to­mat­en, und der Rest nicht? Warum mussten in eini­gen Coun­tys von Pen­sys­lva­nia die Elec­tion Work­ers um 22.00 Uhr nach Hause gehen? Waren Sie müde? Und kon­nten erst am näch­sten Tag weit­er arbeit­en? Das gibt’s doch son­st nicht bei Wahlen. Fra­gen über Fra­gen? Fra­gen der ein­fach­sten Natur! Warum wurde drei Tage nach der Wahl Biden von den MSM Medi­en zum Sieger aus­gerufen? Obwohl das Ergeb­nis noch in zehn Staat­en offen war? Warum wurde Pen­syl­va­nia von den Medi­en bei ein­er Auszäh­lungsquote von 65 % an Biden gegeben? Warum braucht­en die in den Swing States eine quälende Woche um die restlichen 25 % Stim­men auszuzahlen? Wo sie doch in ein­er Nacht 65 % zählen kon­nten? Warum kön­nen Medi­en den Wahlsieger aus­rufen? Solche Fra­gen stell­ten sich sofort aus dem gesun­den Men­schen­ver­stand her­aus. Ohne die vie­len Vor­würfe des Wahlbe­trugs über­haupt zu ken­nen. Und warum bericht­en alle MSM in Deutsch­land NULL-Kom­ma-Null über die Schlacht um das Wahlergeb­nis, die in den USA tobt? — Wer jet­zt noch glaubt, dass diese Wahl nicht geschoben wurde, dem ist nicht zu helfen.

    • Die ein­fachen Leute, Foris­ten auf Epoch Times, stellen die besten Fra­gen: Warum wer­den die vier Elec­tion Work­er und die Super­vi­sorin mit den blonden Zöpfen (Geor­gia) denn nicht vom Staat­san­walt vorge­laden und zu den Ungereimtheit­en bei der Auszäh­lung in der Nacht unter Eid befragt? Das wäre nichts Ung­wöhn­lich­es. Bei jed­er Wahl gibt es Prozesse und Verurteilun­gen gegen Wahlhelfer, die ihren Job miss­brauchen. Warum nicht? Obwohl Pete Kemp, Govenor der Reps in Geor­gia, nun nach­dem er das Video gese­hen hat, ange­blich weit­ere Inves­ti­ga­tions befürwortet.

  11. Bril­liant recher­chiert. Ich denke, abseits von allen Checks ste­hen zwei Fak­ten wirk­lich fest: 1. Die Wahl ist zumin­d­est in eini­gen Bun­desstaat­en gezinkt gewe­sen, das Gesamtergeb­nis dadurch ver­fälscht. 2. Vielle­icht hätte Biden auch bei sauber­er Wahl die Mehrzahl der Wahlmän­ner auf sich vere­inigt, vielle­icht auch nicht: In jedem Fall hat ca. die Hälfte der Amerikan­er, die gewählt haben, Trump gewählt. Und dies, allein die Tat­sache, daß sich der Amtsin­hab­er gegen die Pro­pa­gan­da und Häme der geball­ten linken Medi­en­macht durch­set­zen kon­nte, ist ein moralis­ch­er Sieg für den amtieren­den Präsi­den­ten. Und die Dems wer­den schw­er daran zu knab­bern haben. Biden ist schon bevor er das Amt antritt eine lame duck. Was die „Fak­tencheck­er“ bet­rifft: Darauf falle ich nicht mehr rein. Die sind so objek­tiv wie Wiki­me­dia, wenn dort z.B. der „Kli­mawan­del“ erk­lärt wird: da werkeln eben­falls tausende linke „Admin­is­tra­toren“ dran rum, die Tag und Nacht jeden Ein­trag darauf check­en, ob der auch wirk­lich ihrer grün-sozial­is­tis­chen Weltan­schau­ung entsprechen. Und entsprechend manip­ulieren, wenn’s nicht so ist. So what. Da kann ich auch gle­ich das „Kom­mu­nis­tis­che Man­i­fest“ lesen.

  12. Gut zusam­menge­fasst und beschrieben! Die USo­fA — schon lange eine als Demokratie getarnte Oli­garchie — hat endlich ihren Domp­teur gefun­den, der — geschickt umge­hend mit der direk­ten Kom­mu­nika­tion und den Sehn­sücht­en der Men­schen nach Recht und Ord­nung (Q‑Anon) — seinen glob­al­is­tis­chen Geg­n­ern Wider­stand leis­tet. Ur-amerikanis­che Pio­niergeschichte weht durchs Land!

    • Sie haben defin­i­tiv den Artikel nicht ver­standen, und wenig von dem, was in den USA geschieht.
      Nur dieses: Q‑Anon ist völ­lig irrel­e­vant. Freilich reden verblendete Medi­en wie CNN, MSNBC, die Zeit, die süd­deutsche Prantl-Praw­da usw. usf. jeden Tag davon. Warum: weil denen, so wie Ihnen, das Irrel­e­vante rel­e­vant ist.

  13. Eine tre­f­fliche Schilderung der Mis­ere in den USA.

    Selb­st in Nan­cy Pelo­sis San Fran­cis­co hat Trump mehr Stim­men als vor vier Jahren bekom­men, in News­soli­n­is Kali­fornien gar ein Repub­likan­er einen Sitz im Kongress der Konkur­renz abgejagt.

    Die 10.000 Lügen — oder waren es 20.000? — der Wash­ing­ton Post? Das sind dann Num­mern wie „Trump hat statt 1,98 Mio dreist zwei Mio gesag!“ Wenn Biden dann Zuhör­er mit einem falsch aufge­sagten Ort begrüßt, dann müsste das auch eine Lüge sein.

    Und die deutschen Medi­en? Just heute greift sich der US-Kor­re­spon­dent zwei weiße Unter­stützer des Präsi­den­ten her­aus, egal, dass dop­pelt so viele schwarze Frauen und deut­lich mehr LGBT-Wäh­ler für den Amtsin­hab­er ges­timmt haben.

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