Wenn man im Ret­tungs­dienst tätig ist und Unfall­sze­na­rien mit zahl­rei­chen Ver­letz­ten trai­niert, gehört es zu den ele­men­ta­ren Ver­hal­tens­re­geln, genau zu wissen, wem man zuerst helfen muss, falls es mehrere Ver­letzte am Unfall­ort gibt. Wer laut schreit, weint, ruft und jammert, dem geht es Gold, ver­gli­chen mit denen, die nicht mehr in der Lage sind, auf sich auf­merk­sam zu machen. Denen geht es wirk­lich dreckig, um die kümmere Dich zuerst!

Über­trägt man dieses Wissen auf das Feld der Politik, stellt man fest, dass unsere ver­ant­wort­li­chen Poli­ti­ker zwar durch ihre Ent­schei­dun­gen des Öfteren die Ent­ste­hung von Unfäl­len begüns­ti­gen, sämt­lich aber mise­ra­ble Unfall­hel­fer sind, weil sie ihre Auf­merk­sam­keit stets dorthin richten, wo am lau­tes­ten gebrüllt wird. Nach der heim­tü­cki­schen Brand-Attacke von sieben jugend­li­chen Flücht­lin­gen auf einen Obdach­lo­sen in der Ber­li­ner U-Bahn fordert Aydan Özoguz, die Inte­gra­ti­ons­be­auf­tragte der Bun­des­re­gie­rung nicht etwa, man solle den nicht gerade wenigen Obdach­lo­sen in unserem Land mehr Auf­merk­sam­keit und Schutz ange­dei­hen lassen, sondern „dass [die Jugend­li­chen] schnell spe­zi­elle För­der­maß­nah­men erhal­ten und mit Bil­dungs­maß­nah­men beschäf­tigt sind, statt rum­zu­hän­gen“. Es müssten so viele „Anknüp­fungs­punkte in die Gesell­schaft“ wie möglich geschaf­fen werden. Wer beißt, kratz, sticht, brüllt und zündelt, der hat die volle Auf­merk­sam­keit der Politik und was für den Einen ein Anknüp­fungs­punkt ist, aus dem macht ein Anderer schon mal einen Auf­knüp­fungs­punkt, um noch mehr Zuwen­dung erhal­ten zu können – ein perfekt geöltes Getriebe aus Aggres­sion und Appease­ment, in dem Rädchen in Rädchen greift. Das Rädchen Özoguz dreht sich offen­kun­dig umso besser, je schlech­ter es um die „Inte­gra­tion“ bestellt ist. Kommt Zeit, kommt Rat, kommt Atten­tat – und vor allem: Sen­de­zeit!

Es sind beson­ders die kri­mi­nel­len jugend­li­chen Migran­ten, die in letzter Zeit die Agenda füllen, die Kassen leeren und sich der unge­teil­ten Auf­merk­sam­keit der Gesell­schaft sicher sein können. Und wir stellen uns doppelt blind, weil wir Empa­thie mit den Tätern heu­cheln, weil diese in Deutsch­land ohne ihre kusche­li­gen und maß­re­geln­den Fami­li­en­struk­tu­ren aus­kom­men müssen und ver­drän­gen dabei, dass es gerade die Ober­häup­ter dieser Kuschel­fa­mi­lien waren, die ent­schie­den, welcher der Söhne sich (auch allein) auf den Weg ins gelobte Schlafaf­fen­land machen solle, um dort „sein Glück“ zu suchen oder „eine Familie zu gründen“ – man weiß dort sehr genau, was die Inte­gra­ti­ons­be­auf­trag­ten hier­zu­lande gern hören wollen, selbst wenn sonst jeder, der in der Lage ist, von der Tapete bis zur Wand zu denken, erkennt, dass es nicht zuletzt der Druck einer anschwel­len­den Popu­la­ti­ons­bombe ist, der die aktu­el­len Flucht­be­we­gun­gen mit aus­ge­löst hat. Nichts also, dass sich durch das „Familie gründen“ im gelobt/gehassten Dep­pen­land beheben ließe. Wir bekom­men Gra­nat­split­ter geschenkt, Frau Göring-Eckardt!

Der ange­zün­dete Obdach­lose fun­giert in diesem per­ver­sen Spiel nur als bil­li­ges Ticket, das man gegen Geld, För­de­rung und Auf­merk­sam­keit ein­tau­schen kann – genau so, wie die zwölf Mord­op­fer vom Ber­li­ner Weih­nachts­markt als Ein­tritts­kar­ten in das Mär­ty­rer­pa­ra­dies von Anis Amri hätten dienen sollen. Deutsch­land allein hat somit 80 Mil­lio­nen Tickets zu ver­ge­ben und jedes ein­zelne davon würde ein­ge­löst werden, wenn sich die Gele­gen­heit dazu böte. Dabei sind die Muslime, die hier seit Jahren fried­lich leben und die mit dem ganzen pseu­do­re­li­giö­sen Rotz nichts zu tun haben wollen, genauso gefähr­det, wie ihre christ­li­chen oder athe­is­ti­schen Nach­barn – Ticket ist Ticket, da ist weder der Mär­ty­rer noch der Kri­mi­nelle wäh­le­risch! Es sind Poli­ti­ker wie Özoguz, die immer wieder durch beschwich­ti­gende Reden und Ange­bote dafür sorgen wollen, dass die „Tickes“ weiter still­hal­ten und die Gefähr­der sich weiter frei bewegen können. Man ver­haf­tet, bedau­ert und ver­ur­teilt erst dann, wenn mal wieder ein Ticket gelöst wurde – dann aber mit aller Härte, auf­rich­tig und heftig. War Berlin eine Zäsur? Ver­folgte man das selbst­ge­fäl­lige Schul­ter­klop­fen der Ermitt­lungs­be­hör­den oder das samt­wei­che „Kan­te­zei­gen“ der Kanz­le­rin, war der Schock noch nicht groß genug – oder aber der Schock darüber, was sie vor einem Jahr los­ge­tre­ten hatte, schon zu groß, um jetzt noch gegen­steu­ern zu können. Hand­lungs­fä­hig­keit? Agenda bestim­men? Läuft bei uns!

Seit Sep­tem­ber 2015 gilt die aus­nahms­lose und unge­teilte Auf­merk­sam­keit der deut­schen Gesell­schaft jener Gruppe von Men­schen, die derzeit zusam­men genom­men gerade einmal ein Acht­zigs­tel der Bevöl­ke­rung unseres Landes aus­macht und zum über­wie­gen­den Teil auch noch ent­we­der illegal hier ist oder eigent­lich nur „zu Gast bei Freun­den“. Alle poli­ti­schen Ent­schei­dun­gen und Aktio­nen, jede Kanz­le­rin­nen­rede, jede Talk­show und jede Stamm­tisch­runde dreht sich seither fast aus­schließ­lich um die Flücht­lings­de­batte. Man kann schon beinahe dankbar dafür sein, dass da wenigs­tens noch Herr Dob­rindt mit seiner strunz­dum­men Maut­idee gele­gent­lich quer­schießt oder der FC Bayern seinen ange­stamm­ten Prä­si­den­ten wie­der­wählt, als dieser aus Alca­traz zurück war. Mehr „Giu­seppe Gari­baldi“ als einen baye­ri­schen Würst­chen­fa­bri­kan­ten bringt Deutsch­land derzeit leider nicht zustande – nicht zuletzt der Nomi­nie­rungs­par­tei­tag der CDU hat das bewie­sen.

Es brodelt überall, auch wenn es nur wenige Mel­dun­gen aus den lokalen Medien heraus schaf­fen. Ein Über­fall im Stadt­park hier, eine Schlä­ge­rei oder Mes­ser­ste­che­rei dort – von Flens­burg bis zum Boden­see sind die Gazet­ten voller „Vor­fälle“, bei denen die Polizei um Mit­hilfe bittet. Oder um Nach- und Vor­sicht, weil die Täter längst wieder auf freiem Fuß sind oder Ver­fah­ren ein­ge­stellt wurden. Die Bevöl­ke­rung stellt indes ihr Ver­hal­ten auf die ver­än­derte Sicher­heits­lage ein. Nur wer eine Mut­probe bestehen will, geht nachts als Frau noch allein durch die Straßen der Städte, dabei ist es mitt­ler­weile fast egal, ob es sich um Neu­kölln oder Hamburg handelt und nicht nur Frauen wissen, dass man den Gör­lit­zer Park in Berlin nach Ein­bruch der Dun­kel­heit besser meiden sollte (ich weiß, wovon ich rede) und seit Januar wissen wir alle, wie man Pfef­fer­spray und den „kleinen Waf­fen­schein“ bekommt.

Die „Ame­ri­ka­ni­sie­rung“ unserer Ein­wan­de­rungs­ge­sell­schaft ist im Sau­se­schritt vor­an­ge­kom­men, mit allen Erschei­nungs­for­men, die man über­le­gen lächelnd den Amis seit Jahren immer wieder vorwarf: Gated Com­mu­nities (z. B. Sil­ves­ter 2016/17 in Köln), Res­sen­ti­ment gegen bestimmte Bevöl­ke­rungs­grup­pen, über­stei­gerte Reli­gio­si­tät überall und zuneh­mende Pola­ri­sie­rung der Gesell­schaft. Im Unter­schied zu den USA jedoch befin­den wir uns in einem in Sicher­heits­fra­gen dys­funk­tio­na­len Kontext aus Bun­des­re­pu­blik und Euro­päi­scher Union, also gleich zwei eher föde­ra­len Struk­tu­ren, die sich beson­ders in Sicher­heits­fra­gen in der Ver­gan­gen­heit als extrem unef­fek­tiv erwie­sen haben. Wir erin­nern uns hier­zu­lande noch mit Unbe­ha­gen an das Total­ver­sa­gen des Ver­fas­sungs­schut­zes im Fall des NSU, des „Natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Unter­grunds“, als unter anderem die Lan­des­gren­zen inner­halb Deutsch­lands dafür sorgten, dass Infor­ma­tio­nen nicht oder nur nach­läs­sig zusam­men­ge­tra­gen wurden. Ganz zu schwei­gen von all den anderen „Ermitt­lungs­pan­nen“. Im Fall Anis Amri sieht es kaum besser aus. Die einen beschei­nig­ten im „abneh­mende Radi­ka­li­sie­rung”, andere hielten ihn für gefähr­lich, wieder andere sogar für eine „tickende Zeit­bombe” – genützt hat diese sehr dif­fe­ren­zierte Ein­schät­zung nie­man­dem.

Wenn Sie jetzt denken, so etwas würde in den USA nie pas­sie­ren, irren Sie sich. Einige Zeit nach den Anschlä­gen auf das World Trade Center im Jahr 2001 rieb sich die ame­ri­ka­ni­sche Öffent­lich­keit ver­wun­dert die Augen, als nämlich bekannt wurde, dass einige der Atten­tä­ter längst auf dem Radar der ver­schie­de­nen ame­ri­ka­ni­schen Sicher­heits­be­hör­den waren. Ein Problem war die falsche Prio­ri­sie­rung der Infor­ma­tio­nen, ein anderes war, dass es nie­man­den gab, der die ver­schie­de­nen Puz­zle­teile zu einem Bild zusam­men­fügte. Wir kennen das Ergeb­nis, tau­sende Men­schen bezahl­ten mit ihrem Leben für den Fana­tis­mus einiger Al Quaida-Ter­ro­ris­ten. Hätte der Anschlag ver­hin­dert werden können? Diese Frage ist eigent­lich irrele­vant. Die Frage musste lauten, welches die Kon­se­quen­zen aus den Anschlä­gen sein sollen. Im Fall der USA erkannte aus­ge­rech­net eine im „libe­ra­len“ Europa nicht gerade gut beleu­mun­dete Regie­rung Bush diese feh­lende Koor­di­na­tion und beschloss die Schaf­fung der „Home­land Secu­rity“, wo seit dem alle rele­van­ten Infor­ma­tio­nen zusam­men­lau­fen, wenn sie die natio­nale Sicher­heit betref­fen. Leider taugt das „Rich­tige“ nur dann zum Vorbild, wenn es nicht vom „Fal­schen“ kommt, weshalb man sich ins­be­son­dere in Deutsch­land immer noch auf der siche­ren Seite wähnte, weil man „die Kriege der USA“ laut­stark ver­ur­teilte. Terror in Deutsch­land? Ach was, jeder liebt uns! Genützt hat es indes wenig. Es spielt schlecht­hin keine Rolle, wie sich „der Westen“ verhält, wenn es um die isla­mis­ti­sche Bedro­hungs­lage geht. Es genügt den Ter­ro­ris­ten völlig, dass es „den Westen“ gibt, um seine Werte zu ver­ach­ten und jede noch so kip­pe­lige Demo­kra­tie auf der Welt ver­nich­ten zu wollen.

Zu Lach­krämp­fen bringt mich nach jedem Anschlag das Geseier der Beschwich­ti­ger und Ter­ror­ver­ste­her, die jedes Mal ver­su­chen, die Empö­rung der Bevöl­ke­rung durch die Fest­stel­lung zu dämpfen, genau diese Empö­rung sei es, was die Ter­ro­ris­ten von uns wollten – dass wir uns nämlich in einen Kampf mit ihnen stürzen würden. Aus­ge­rech­net einer der­je­ni­gen, die (wie ich) vom Islam am wenigs­ten Gutes zu erwar­ten haben, ein Atheist wie Michael Schmidt-Salomon, warnt uns denn auch, nicht in die Falle der Ter­ro­ris­ten zu laufen. In Anleh­nung an seine Argu­men­ta­tion könnte man sagen, dass die „nur-kein-Öl-ins-Feuer-giessen“-Appeaser den Isla­mis­ten in die Karten spielen, weil sie das Still­hal­ten und Sit­zen­blei­ben im Falle eines Feuers für ein pro­ba­tes Mittel des Brand­schut­zes halten. Die schlechte Nach­richt: Jemand, der „die Ruhe bewahrt“ und „Busi­ness as usual“ betreibt, ist nicht immun gegen Messer, Kugeln und Spreng­stoff. Er ist sogar ein leich­te­res Ziel, weil er sich nicht bewegt, dabei auch noch seine Augen bedeckt. Ein Isla­mist trifft stets lieber auf eine Gruppe Appeaser als auf ein Team der SEK – die Tickets lassen sich im ers­te­ren Fall viel leich­ter ein­lö­sen.

Hasch mich, ich bin ein Terrorist

Amri reiste nach dem Anschlag in Berlin unbe­hel­ligt von Berlin über die Nie­der­lande und Frank­reich nach Italien, bevor er durch Zufall gestellt und aus­ge­schal­tet wurde. Er zeigte eine Beweg­lich­keit, die jeden Bache­lor-Stu­den­ten mit drei Teil­zeit­prak­tika und zwei Kellner-Aus­hilfs­jobs vor Neid erblas­sen lässt. So ganz neben­bei schaffte er es, sämt­li­che Sicher­heits­ein­rich­tun­gen, Geheim­dienste und Poli­zei­be­hör­den von min­des­tens vier Staaten der EU an der Nase herum zu führen und an Rei­se­kos­ten musste er auch nicht sparen. Unnötig zu erwäh­nen, dass es nur Inspek­tor Zufall zu ver­dan­ken war, dass Amris Reise in Mailand endete. Letzt­lich war es wohl nur dem Mut der Ver­zweif­lung eines pol­ni­schen LKW-Fahrers, dem intel­li­gen­ten Brems­sys­tem eines skan­di­na­vi­schen LKW-Her­stel­lers und den guten Refle­xen eines ita­lie­ni­schen Poli­zis­ten zu ver­dan­ken, dass weitere Morde ver­hin­dert werden konnten. Eine eher unge­wöhn­li­che „Euro­päi­sche Union“, zumal deut­sche Behör­den dabei gänz­lich unbe­tei­ligt waren.

Brau­chen wir also in der EU einen neuen Geheim­dienst nach Vorbild der „Home­land Secu­rity“? Um Himmels willen, Jein! Das letzte was wir brau­chen, wäre ein Geheim­dienst, der in Brüssel ange­sie­delt ist, von der EU-Kom­mis­sion gesteu­ert wird und vom euro­päi­schen Par­la­ment unzu­rei­chend kon­trol­liert würde! Er könnte in einer Flut von Büro­kra­tie ersau­fen oder würde sich wahr­schein­lich viel lieber mit den EU-Kri­ti­kern befas­sen, als auf Ter­ro­ris­ten­jagd zu gehen. Was wir dagegen drin­gend brau­chen ist ein Geheim­dienst, der euro­pa­weit pro­blem­los Zugriff auf alle rele­van­ten Daten hat, die zur Ergrei­fung von Ver­däch­ti­gen und zur Ver­ei­te­lung von Ter­ror­an­schlä­gen not­wen­dig sind – doch solch ein Dienst ließe sich demo­kra­tisch kaum legi­ti­mie­ren. Hier zeigt sich erneut das Dilemma, in dem die EU in vielen Themen steckt: ent­we­der ver­ab­schie­det sich eine Orga­ni­sa­tion aus der demo­kra­ti­schen Kon­trolle oder sie funk­tio­niert nicht und ist nutzlos. Dazwi­schen scheint es nichts zu geben. Demo­kra­tie und EU schei­nen sich derzeit buch­stäb­lich aus­zu­schlie­ßen.

Ein gescheitertes Experiment im Selbstversuch

Vier Tage keine Emails, keine Nach­rich­ten, keine Zeitung, kein Face­book. Dann Online gehen, zwei Stunden News und Mails lesen und denken, dass die Welt kom­plett den Ver­stand ver­lo­ren hat und die Ereig­nisse der letzten Tage für einen eigenen Jah­res­rück­blick aus­rei­chen. Obamas ver­gif­te­tes Abschieds­ge­schenk an Israel, eine Bun­des­re­gie­rung die selbst ein Min­dest­maß an Empa­thie mit den Opfern des Ber­li­ner Weih­nachts­mark­tes ver­mis­sen lässt, ein Bun­des­prä­si­dent, der nicht in Polen zur Bei­set­zung des ermor­de­ten LKW-Fahrers erschien, ein Innen­mi­nis­ter, der von „Fahn­dungs­er­fol­gen“ bei Amris Aus­schal­tung faselt, während dieser in Wirk­lich­keit eine Reise „ganz Europa in 24 Stunden“ unter­nom­men hatte, Frau Käsmann reist zum Start ihrer Luther-Welt­tour­nee an die Datums­grenze – und gleich­zei­tig über die Grenzen des Erträg­li­chen und über die Grenzen der Hybris hinaus. In Berlin ver­su­chen einige jugend­li­che Migran­ten, einen Obdach­lo­sen anzu­zün­den, dann schon wieder Obama, der sich in eine dritte Amts­zeit träumt und auch noch das letzte außen­po­li­ti­sche Por­zel­lan zer­schlägt – wahr­schein­lich ist neben dem Frie­dens­no­bel­preis kein Platz im Umzugs­kar­ton. Köln wird unter­des­sen für die Sil­ves­ter­nacht zur Festung aus­ge­baut. Mal ganz abge­se­hen davon, dass der Tod auch noch kurz vor Ende des Jahres mit breiter Sense durch die Reihen der Pro­mi­nen­ten geht und Prin­zes­sin Leah samt Mutter holt. Klinkt man sich ein paar Tage aus den Nach­rich­ten aus, trifft einen beim Wie­der­ein­stieg die Erkennt­nis wie ein Vor­schlag­ham­mer: die Welt ist gerade kom­plett ver­rückt gewor­den!

2017 kann also nur besser werden, kommen Sie gut rein, liebe Leserin und lieber Leser! Und immer daran denken: Wer nicht wehr­haft ist, hat nichts zu ver­tei­di­gen!

4 Kommentare

  1. Wow-das hat Wums!
    Und Sie haben ja so recht!
    Ver­öf­fent­li­chen Sie doch auch mal bei Tichy! Eine Stimme wie die Ihre braucht noch viel mehr Ver­stär­ker.
    Ihnen auch ein hof­fent­lich gutes Jahr 2017.

      • weiß ich und ich schätze die Achse auch sehr. Roland Tichy hat viel­leicht nochmal eine etwas andere Ziel­gruppe und auf jeden Fall ein leb­haf­te­res Leser­fo­rum. Viele Autoren (auch Broder und Tichy selbst) ver­öf­fent­li­chen aus­ge­wählte Artikel auf beiden Platt­for­men. Nur so als Anre­gung…;-)

  2. Machen Sie 2017 so weiter. Danke und ein gutes neues Jahr wünscht Ihnen Ihr
    Werner Stitz
    Bergweg 20
    A-8570 Voits­berg

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