Er ist schon gut, das muss man ihm lassen. Nie­mand in Deutsch­land kann mit so viel Begeis­terung physikalis­che Geset­zmäßigkeit­en erk­lären, wie Pro­fes­sor Har­ald Lesch dies seit Jahren in BR und ZDF tut. Wenn unter seinen Hän­den starke Kraft, schwache Kraft und Grav­i­ta­tion förm­lich Gestalt annehmen, nicke ich begeis­tert. Wenn er jedoch ver­sucht, mit großen Gesten, ein­er Art math­e­matik­be­fre­it­er Logik und viel “nimm­ste dies, mach­ste das, biste fer­tig” die deutsche Energiewende wie “Uncle Ben’s Reis” darzustellen (gelingt immer und klebt natür­lich nie), denke ich nach weni­gen Minuten nur noch: schwache Kraft.

In seinem neuesten Ter­raX-Video auf YouTube skizziert er die 100%ig erneuer­bare Energiewelt. „Raus aus Kernen­ergie und nun auch noch aus der Kohle? Wo soll denn dann unser Strom herkom­men?“ Das, so Lesch, sei ganz einfach!

Leschs Vorstel­lung scheint zu sein, dass es Dinge in Deutsch­land gibt, mit denen wir bis­lang aus welchem Grund auch immer so rein gar nichts anz­u­fan­gen wussten. Die Hälfte unseres Waldes zum Beispiel oder Pflanzen­reste oder Erd­wärme oder andere, riesige, ungenutzte Flächen von der Größe einiger Bun­deslän­der. Er begin­nt seinen Vor­trag mit der Fest­stel­lung, dass von den 600 TWh jährlichem Strombe­darf bere­its 40% auf erneuer­bare Energie ent­fall­en. Das ist zwar sehr großzügig aufgerun­det (es sind ca. 38%), aber wir wollen mal nicht klein­lich sein.

Küm­mern müssten wir uns ange­blich nur noch um die restlichen 60%, die aus Kohle, Kernkraft und Erdgas kom­men. Vergessen wir für einen Moment, dass die erneuer­baren 40% auf wenige Prozente zusam­men­schnur­ren, wenn der Wind nicht weht oder Nacht ist. Vergessen wir auch, dass uns die Pho­to­voltaik auch dann nicht hil­ft, wenn die Sonne tagsüber hin­ter den Wolken steckt oder es im Win­ter kaum und nicht für lange über den Hor­i­zont schafft. Schauen wir uns stattdessen an, wie Har­ald Lesch einen kon­ven­tionellen Energi­eträger nach dem anderen durch saubere Alter­na­tiv­en ersetzt.

Lesch ersetzt die Kohle

„Bei der Hälfte des deutschen Waldes nehmen wir das raus, was nach­wächst. Das bringt so viel Energie wie Braun- und Steinkohle zusam­men.“ Wir sollen also Holz ver­bren­nen statt Kohle. Zu dumm nur, dass es diese “ungenutzte Hälfte des Waldes“ nicht gibt. Dort, wo kein Naturschutzge­bi­et ist, die geol­o­gis­chen Bedin­gun­gen dies zulassen oder der Wald keine anderen Funk­tio­nen hat (etwa Ero­sions- und Law­inen­schutz im Gebirge), wird er bewirtschaftet. Nach­haltig, wie es sich gehört, der Begriff ist schließlich die Erfind­ung des deutschen Forstwirtes Georg Lud­wig Har­tig. Und wir benutzen das geschla­gene Holz! Nicht nur für lauschige Kam­inabende oder Bil­ly-Regale – auch Dachstüh­le, Innenaus­bau, Gerüste, Zel­lu­lose, Zahn­stocher und Zäune. Wenn das jet­zt alles in die Öfen soll, woher kommt Ersatz? Zumin­d­est wächst die Wald­fläche in Europa all­ge­mein und in Deutsch­land im Beson­deren. Allerd­ings – und als Ironie des Schick­sals – aus­gerech­net auf­grund des erhöht­en CO2-Anteils in der Luft.

Lesch ersetzt die Kernkraft

„Dann hät­ten wir die tiefe Geot­her­mie, die liefert so viel, wie die Kernkraftwerke in Deutschland…hätte man nicht gedacht“ – Nee, hätte man nicht. Ganz ein­fach weil’s nicht stimmt. Die 9.444 MW verbliebene Reak­torka­paz­ität (instal­lierte Leis­tung 2018) liefer­ten 85 TWh Strom, während die vorhan­de­nen 14 Anla­gen (nur Strompro­duk­tion) der tiefen Geot­her­mie ger­ade mal 34 MW instal­lierte Kapaz­ität haben. Ganze drei weit­ere sind im Bau, 30 in Pla­nung, was auch immer das genau für welche wer­den sollen. Um also wie Lesch es beschreibt die Kernkraft kom­plett zu erset­zen, müssten wir tausende weit­ere Geot­her­miean­la­gen im Megawatt- und Megaeu­robere­ich erst mal bauen. Außer­dem kön­nen wir beste­hende Anla­gen über­haupt nicht mitzählen, weil die ja schon in den großzügig aufgerun­de­ten 40% erneuer­bar­er Energien vorkom­men, die wir heute schon haben.

Der Sprung von ein­er Strom­menge von 0,162 TWh, wie sie die tiefe Geot­her­mie heute liefert, zu jenen 85 TWh Kernen­ergie, die Lesch mit einem Fin­ger­schnips erset­zt hat, ist also eine Steigerung um 52.000% – zweiund­fün­fzig­tausend Prozent! „Damit hät­ten wir Kohle und Kernkraft schon mal abge­hakt“ meint Pro­fes­sor Lesch, der im ZDF wohl das Fach Zauberkun­st unter­richtet, wenn er ein­fach so der­ar­tige Schlüsse zieht.

Lesch ersetzt das Erdgas

Dann ist da natür­lich noch das Prob­lem mit der Spitzen­last und dem flex­i­blen aber CO2-lasti­gen Energi­eträger Erdgas. Ja, auch das muss weg. Lesch set­zt hier auf Bio-Ersatz, Bio­gas in diesem Fall. „Dafür nehmen wir nur land­wirtschaftliche Abfälle, um keine weit­eren Energiepflanzen anbauen zu müssen.“ Man fragt sich, was das für Abfälle sein sollen und was die Bauern wohl bish­er damit gemacht haben. Ich habe jeden­falls noch nie eine grüne Tonne am Fel­drand ste­hen sehen, die dann von der Abfal­l­entsorgung geleert wer­den musste. Pflan­zliche „Abfälle“ wer­den in der Regel untergepflügt oder wie bei Getrei­de­stroh für die Viehwirtschaft ver­wen­det. Auf jeden Fall bleiben sie Bestandteil des Ack­ers, sor­gen für Gründün­gung, Boden­belüf­tung und Stick­stof­fein­trag und wer­den darüber hin­aus natür­lich auch in gerin­gen Men­gen in den beste­hen­den Bio­gasan­la­gen „ver­stromt“. Ungenutzte Energiepoten­ziale durch Abfälle aus der Land­wirtschaft gibt es so gut wie keine.

Außer­dem sind die gas­bilden­den Bak­te­rien in Bio-Reak­toren genau­so Spezial­is­ten, wie üblicher­weise Münch­n­er Physikpro­fes­soren. Füt­tert man sie mit irgen­deinem Mist, machen sie Unfug oder stellen die Arbeit ganz ein. So ein Bio-Gen­er­a­tor ist lei­der noch kein Fluxkom­pen­sator, der gle­icher­maßen mit Plu­to­ni­um, Cola oder Katzen­pisse läuft. Man kann da nicht rein­wer­fen, was einem so in den Sinn kommt. Auch hier gilt zudem: erst mal bauen! Der Anteil von Erdgas an der deutschen Stromerzeu­gung beträgt ca. 83 TWh pro Jahr. Die beste­hen­den Bio­gasan­la­gen liefern 32 TWh (in den 40% enthal­ten, die also bitte nicht mitzählen). Wir müssen also die Anzahl der Bio­gasan­la­gen fast ver­dreifachen, um auch auf Erdgas verzicht­en zu kön­nen. Wo die alle noch ste­hen sollen, ohne den Geot­her­miekraftwerken, Win­drädern oder Wäldern in die Quere zu kom­men, bleibt ein Quan­ten­physikalis­ches Rätsel.

Fassen wir zusammen, was Harald Lesch “ganz einfach” findet

  • Wir erset­zen die Kohle durch Holz, wofür wie die Hälfte unser­er Wälder exk­lu­siv als Brennholzquelle bewirtschaften müssen. Möbe­lin­dus­trie, Baugewerbe, Papierindus­trie, Ham­bi-Beset­zer und andere sollen halt sehen, wo sie bleiben. Da der Heizw­ert von Holz – auch wenn es gut getrock­net ist, kaum die Hälfte von Kohle beträgt, fahren dann nicht mehr kilo­me­ter­lange Kohlever­sorgungszüge durchs Land, son­dern dop­pelt so lange Holzver­sorgungszüge. Fortschritt ist so geil!  Angesichts der Fein­staub­w­erte in der Luft in der Nähe der Holzkraftwerke wer­den sie Bewohn­er sich voller Wehmut an die guten alten Dieselzeit­en zurückerinnern.
  • Die Kernen­ergie erset­zen wir durch Geot­her­miekraftwerke, von denen wir inner­halb weniger Jahre tausende erricht­en müssen. Die Kosten pro Anlage und instal­liert­er Megawattstunde sind deut­lich höher als für Wind­kraftan­la­gen (siehe hier, Seite 4) und sum­mieren sich lock­er in die Billionen.
  • Das Erdgas schließlich erset­zen wir durch etwa 25.000 neue Bio­gasan­la­gen, die wir aber nicht betreiben kön­nen, weil wir nicht genü­gend „Abfälle“ für sie haben und falls wir diese „Abfälle“ der Land­wirtschaft entziehen, wer­den wir dort mas­siv mehr Kun­st­dünger benöti­gen, um für den nöti­gen Stick­stof­fein­trag in die Acker­bö­den zu sor­gen, was wiederum zu erhe­blichen Prob­le­men mit dem Grund­wass­er führt, was wiederum zu weit­eren Prob­le­men führen wird. An diese Feed­backschleife hat natür­lich auch nie­mand gedacht.

Doch auch Lesch weiß, dass selb­st seine Milch­mäd­chen­rech­nung nur den aktuellen Stromver­brauch bet­rifft und uns der 100%-reines-Gewissen-Energiewelt kaum näher bringt. Die Energiebere­iche Heizen, Prozess­wärme, Verkehr usw. sind da noch gar nicht drin!

„Wir bewirtschaften nur noch Energie“

Ja, das kommt alles noch oben drauf und ist ener­getisch ein Mehrfach­es des Strombe­darfs. „…dann haben wir alles zugekachelt, dann haben wir Energie, aber was ist das dann für ein Land? Hier würde ja prak­tisch nur noch Energie bewirtschaftet!“ Da wird es selb­st Har­ald Lesch mul­mig. Vielle­icht stellt er sich vor, er würde – natür­lich mit dem Rad – durchs Land fahren und sähe prak­tisch nichts anderes als Wind­kraftan­la­gen und Bio­gasanl… ach, ich hätte es fast überse­hen: Das ist ja schon heute so bei uns hier in Nieder­sach­sen, dabei ist das erst die 40%ige Lösung all unser­er Prob­leme. Noch schön­er kann’s also eigentlich nur noch im Süden wer­den. Auf der There­sien­wiese in München soll noch Platz sein…

Tote Ideen, neu verstromt

Also, meint Lesch, muss eine andere Lösung her! Statt eine Fläche von der Größe des Saar­lan­des und Berlins mit Solarpan­e­len zuzudeck­en (warum eigentlich nicht, das würde doch sich­er die Mieten wie gewün­scht drück­en), holt Lesch Desertec wieder aus der Versenkung. Jene Idee, gigan­tis­che Solarther­mie und Pho­to­voltaik-Kraftwerke in die Sahara zu klotzen und sie durch sünd­haft teure Gle­ich­stromk­a­bel via Mal­ta und Gibral­tar mit Europa zu verbinden. Ja, das wird sich­er klap­pen, weil die Inve­storen dieser größten Investi­tion aller Zeit­en gar nicht schnell genug die Schecks unter­schreiben kön­nen. Ist bis­lang ja erst ein­mal grandios gescheit­ert, mehr Glück halt beim näch­sten Mal.

Aber mal ehrlich: wäre, unab­hängig von Geld und tech­nis­chen Schwierigkeit­en, dieser Teil von Lesch’s Vision nicht in der Tat der am leicht­esten zu real­isierende? Man muss doch nur ganz Nordafri­ka in die friedlich­ste und sta­bil­ste Region der Welt ver­wan­deln, der man ohne Bedenken und min­destens bis zur Erfind­ung des Fluxkom­pen­sators fast die gesamte Energiev­er­sorgung Europas anver­trauen möchte. Ver­glichen mit den anderen “ein­fachen Ideen” im Video scheint das fast schon ein Kinder­spiel zu werden!

Hausauf­gabe: den Umgang mit dem Zauber­stab üben und dann auf nach Libyen!

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85 Kommentare

  1. Nach Ablauf der Kom­men­tar­frist (14 Tage) erre­ichte mich per Mail noch eine fach­lich Ergänzung zu den Unmöglichkeit­en der Pos­tu­late von Har­ald Lesch. Und zwar bezüglich der Annahme, man könne die Kohlever­stro­mung durch den Energi­eträger Holz erset­zen. Danke an Torsten Gürges für die Mühe.
    Hier der Wortlaut:
    —–
    Herr Prof. Lesch will die gesamte Kohlever­stro­mung durch Ein­satz von Holzver­bren­nung aus der nach­halti­gen Ent­nahme aus der Hälfte des dt. Waldes erset­zen. Sie hal­ten dem — völ­lig richtig — in Ihrem Artikel ent­ge­gen, das der dt. Wald aber bere­its genutzt wird, und nicht dop­pelt genutzt wer­den kann.
    In Wahrheit sieht es aber noch deut­lich schlim­mer aus. Prof. Lesch geht von fol­gen­den Annah­men aus:
    1.)12 Fest­meter nachwach­sendes Holz pro Hek­tar Wald und Jahr
    2.) Wald­fläche Deutsch­land: 11,4 Mio Hektar
    3.) 1 Fest­meter gle­ich ca. 1,4 Raummeter
    4.) Bren­nwert von Holz: ca. 2100 kWh pro Raum­me­ter (Dat­en aus öffentlichen Quellen im Inter­net, evtl leicht variierend)

    Rech­nung dazu also: 12 * 1,4 * 11.400.000 * 2100 = 430 Mrd. kWh = 430 TWh

    Da aus der Kohlever­stro­mung unge­fähr 229 TWh elek­trische Energie kom­men (Wert aus Wikipedia von 2018), kommt man unge­fähr mit der Hälfte des dt. Waldes hin (430 TWh/2 = 215 TWh) .

    Diese Rech­nung ist aber falsch! Denn:

    1.) Schon die 12 Fest­meter pro Jahr und Hak­tar Wald sind nicht richtig. Sie gel­ten, eben­falls mit viel gutem Willen, für Nadel­holz. Ca. 45% des deutschen Waldes beste­hen aber aus Laub­holz und da liegt der Wert eher bei ca. 8 — 9 Fest­metern, also schon mal knapp ein Drit­tel niedriger.

    2.) Die 2100 kWh Bren­nwert gel­ten nun aber für z.B. Eichen- und Buchen­holz, die die höch­sten Bren­nwerte haben. Schon Kirsche, Ahorn und Birke liegen nur noch bei 1800 bis 1900 kWh/Raummeter. Nadel­holz, für das ja die Rech­nung mit den 12 Fest­metern gilt, liegt bei 1400 — 1700 kWh/Raummeter. Je nach­dem wie man das Ver­hält­nis von Laub- zu Nadel­bäu­men annimmt, bedeutet das im gün­stig­sten Fall(!) eine weit­ere Reduzierung der Energiemenge um 25%

    3.) Der größte Denk­fehler kommt aber noch: Wir reden hier von Bren­nwerten(!). Da ist auf keinen Fall die Rede von Umwand­lung in elek­trische Energie (was Prof. Lesch ja ger­ade will: Er will Strom, nicht damit heizen!).
    Block­heizkraftwerke, die Wärme und elek­trische Energie liefern, kom­men auf elek­trische Wirkungs­grade von 35% bis 40%. Alles über 45% wäre extrem gut, alles über 50% schon beina­he ein Wun­der. Also eine weit­ere Reduzierung der “Lesch- Energiemenge” um min­destens 50%

    Dass die 11,4 Mio Hek­tar dt. Wald inklu­sive aller Park — und Naturschutzflächen gerech­net, und die 12 Fest­meter “Vor­rats­fest­meter” inklu­sive Rinde und ohne Ver­ar­beitungsver­luste in über­haupt bren­n­fähiges Holz sind, fällt dann beina­he schon unter Randnotiz…Realistisch betra­chtet kommt man also mit der Hälfte des dt. Waldes nicht auf 215 TWh elek­trischen Strom son­dern auf höch­stens(!) ca. 57 TWh…
    (Das immer noch mit allen Parkan­la­gen und Naturschutzgebieten).
    Als Fer­mi — Schätzung der Größenord­nung wür­den die 215 TWh vielle­icht ger­ade noch durch gehen. Aber als Mod­ell für die Energiev­er­sorgung eines Lan­des mit Strom…?Je nach­dem welche Quellen man her­an­nimmt, kön­nen meine anfangs genan­nten Zahlen min­i­mal anders ausse­hen, aber an der grund­sät­zlichen Aus­sage ändert sich nichts.

  2. Lesch ist mein­er Mei­n­ung nach über­schätzt. Als Natur­wis­senschaftler ver­ste­he ich, was er über Quan­ten, Atome usw. sagt (nicht alles ist kor­rekt) und weiß was er meint. Aber ich habe mich schon oft gefragt, ob Laien hier wirk­lich ver­ste­hen, worum es geht und ob es über humanevo­lu­tionär bed­ingtes Nick­en hinausgeht …

  3. Danke für den Artikel ins­beson­dere auch für den Link eines Kom­men­ta­tors zum Bericht ein­er Region­alzeitung betr­e­ffs Leschs “Schul­vor­trags” : Der bestätigt doch recht anschaulich (“Ich bin Mit­glied der Sicher­heit­skon­ferenz !!!” — aha , die inter­na­tionale Rüs­tungslob­by- toller Leu­mund ), dass Lesch eben genau jen­er selb­stver­liebte TV-Schwätzer ist, für den ihn ein nicht unwesentlich­er Teil der (umwölk­ten) Bevölkerung hält : Eben ein geschäft­stüchtiger Selb­stin­sze­nier­er, der seine Medi­en­präsenz mit per­sön­lich­er Bedeut­samkeit gle­ich­set­zt — doch sind wir ehrlich, ist “Leschs Ter­ra X Alpha-Cen­tau­ri Kos­mos” die Sendung mit der Maus für Kinder, die mit­tler­weile rudi­men­tär lesen gel­ernt haben und das For­mat der klas­sis­chen “Lieber Onkel mit brum­miger Stimme erzählt” — Märchenkas­sette vorziehen.
    Und viele dieser Kinderchen sind im Fahrwass­er von Onkel Lesch mit­tler­weile zu hochak­tivis­tis­chen “Kli­maret­tern” und ver­sierten Laien­pro­fes­soren/-innen geworden.…passt doch.
    Mis­sion accomplished !

  4. “Zauberkun­st bei Har­ald Lesch” und die Kom­mentare vom 27. bis 29. April habe ich als sich­er aufzube­wahrende Doku­mente des Zeit­geistes mit größtem Inter­esse gele­sen. Noch weit­er zu kom­men­tieren wäre Eulen nach Athen tra­gen. Stattdessen möchte ich eine nicht ganz vergessene These vor­tra­gen, die unsere Mit­men­schen vom rotlinks­grü­nen Ufer hof­fentlich nicht zur Schnap­pat­mung bringt (eher schon zu den moralisch abge­seg­neten Verunglimp­fun­gen). Also: Prämisse: Wenn für ein natur­wis­senschaftlich-tech­nis­ches Fachge­bi­et durch Regierung und Mehrheitsparteien jed­wede Forschung ver­boten und bis auf den let­zten Lehrstuhl eli­m­iniert wird, dann kann dieses Fachge­bi­et später keine Lösung z.B. der Energieerzeu­gung mehr beitra­gen. These: Alle nun schon Jahrzehnte andauern­den Diskus­sio­nen und low-tec Real­isierun­gen zur Energieerzeu­gung (Wind­kraft, Pho­to­voltaik, Geot­her­mie, Bio­gas etc) mit inzwis­chen Bil­lio­nen nutz- und aus­sicht­s­los ver­brauchter Steuergelder wären Deutsch­land erspart geblieben WENN: Der Schw­er­punkt Forschung auf 95%ige Nutzung des Uran-Energiepo­ten­tials (anstelle bish­er nur 5%) gelegt wor­den wäre, daraus ein mehrfach­es Recy­cling der Kern­brennstoffe aus­ge­führt würde, der anfal­l­ende niedrig-radioak­tive atom­are Abfall­stoffe jew­eils in den Kreis­lauf zurück­ge­führt wür­den. Ein solch­es Ver­fahren erfordert keine mehrfach Gigawatt Kernkraftwerke son­dern dezen­tral­isierte “kleinere” Ein­heit­en wie sie seit Jahrzehn­ten im Mil­itär­bere­ich (U‑Boote, Flugzeugträger) funk­tion­ieren. Der riesige Land­ver­brauch für neue Strom­trassen und ein Teil der Strom-Über­landleitun­gen allein kön­nten dadurch ver­mieden wer­den . Die für den Kreis­prozess erforder­liche Anlage für Wieder­auf­bere­itung (vor einem hal­ben Jahrhun­dert ver­hin­derten Wack­ers­dorf) war schon damals nichts anderes als eine spezial­isierte Chemiefab­rik. Eventuell anfal­l­en­des U‑235 oder Plu­to­ni­um verkauft Deutsch­land an die Fran­zosen für ihre force de frappe.

  5. Hal­lo zusam­men; was hier alle vergessen oder nicht bedacht haben — auch Prof Lesch nicht, das sind die Ton­nen von Lach­gas, die Leschs Kla­mauk erzeu­gen. Damit top­pen wir bei 8o Mio Ein­wohn­er in Deutsch­land minus Grüne lock­er das zur Ver­fü­gung ste­hende Erdgas. Und wir soll­ten auch noch die Frack­ing Karte ziehen. Damit kön­nen wir lock­er nachts die Sonnenen­ergie erset­zen. Und da Zuck­er und Fett eh zu viel kon­sum­iert wird.…ab in die Ver­stro­mung. Ach ja .. und am Kon­ti­nen­tal­sock­el gibt es ja noch Methan bis zum Abwinken. 

    So gese­hen hat Lesch nur noch nicht alle Möglichkeit­en aus­geschöpft. Und jet­zt bitte Lachen. Das erzeugt Lachgas.

  6. Ein Video von einem Lesch-Vor­trag an ein­er Uni oder Hochschule gibt’s bei Youtube, und da ich Lesch immer gern zuhörte, sah ich mirauch das an. Alle möglichen Katas­tro­phen-Szenar­ien wer­den von Lesch (auch bildlich) vorgestellt. Zum Schluss darf man fra­gen. Ein Stu­dent fragt Her­rn Lesch (zu Recht), wieso in seinen vie­len Mod­ellen (sta­tis­tis­che Lin­ien von links ganz unten: früher, … bis rechts ganz oben: heute) der diversen Prob­leme unseres Erd­balls EINES nicht vorkommt: Die Überbevölkerung.
    .
    Ich denk ich hör nicht richtig, als Lesch den Stu­den­ten abkanzelt… Über­bevölkerung gäbe es nicht !

    Ich spule zurück und schau’s und hör’s mir nochmal an. Tat­säch­lich, Lesch leugnet, dass viele, wenn nicht gar alle Prob­leme (die er ja alle zu Recht ansprach), auch daraus resul­tieren, dass es inzwis­chen zu viele von uns gibt. Selt­sam. Sog­ar sein typ­is­ch­er Humor war plöt­zlich wie weggeblasen. 

    Ich hat­te ihn bish­er für vernün­ftiger gehalten.

    • Dieses Prob­lem halte ich auch für maßge­blich, es wird aber selt­samer­weise über­haupt nicht mehr adressiert. Die UN-Kom­mis­sion, die sich damit befasste, liefert keine Berichte mehr — ich kon­nte zumin­d­est keine find­en, die nicht noch aus den 90ern stam­men. Das Lesch an dieser Stelle so empfind­lich reagiert, zeigt, dass er da weit jen­seits seines Fachge­bi­ets argu­men­tiert und sich offen­bar unsich­er fühlt. Zu Recht, wie man sieht. 😉

      • Und wieder ein­mal bewun­dere ich Ihre Höflichkeit, Herr Letsch. Wer, wie Lesch, seine Pop­u­lar­ität, seinen Ver­stand und seine natur­wis­senschaftliche Kom­pe­tenz bewußt der herrschen­den Ide­olo­gie unter­wirft, dafür Fak­ten abschmettert, physikalis­che ‘basics’ rel­a­tiviert und uminter­pretiert, ist ein sich selb­st ver­leug­nen­der, trau­riger Mitläufer und ein Ver­räter der unab­hängi­gen natur­wis­senschaftlichen Erken­nt­nis. Es bedeutet im wahrsten Sinne des Wortes das Ende der abendländis­chen Kul­tur, der freien Mei­n­ungsäußerung, des Plu­ral­is­mus und sämtlich­er Errun­gen­schaften der europäis­chen Aufk­lärung. Wollt Ihr wis­sen, wie es einst mit der ein­heitlichen Mei­n­ungs­bil­dung Juden gegenüber im 3. Reich begann? Genau so! P.S. Täglich wer­den ca. 240 000 Men­schen auf dieser Welt geboren. Allein Afri­ka schenkt uns alle 2 Wochen 1Millionen neue Erden­bürg­er. Müll­tren­nen, veg­an leben und Die­selfahrver­bote in Deutsch­land wer­den die CO2-Bilanz nicht verän­dern, aber wenn’ scheee macht.….

  7. Herr Dr. Lesch spricht Anfangs von Lösungsan­sätzen (Anm.: “erstes Anze­ichen der Bewäl­ti­gung ein­er schwieri­gen Auf­gabe”), insofern gibt er mMn gar nicht vor “die Lösung” zu haben. Des Weit­eren unter­schei­det er sehr genau den Strombe­darf und den Primären­ergiebe­darf, wie auch die Spitzenlast.
    Gegen Ende erk­lärt er, dass wir nation­al die Her­aus­forderung gar nicht stem­men können.

    Ihre Kri­tik an den Berech­nun­gen sind also schon in seinem Video enthal­ten, wenn man möchte.
    Wie wäre es statt dessen mit kon­struk­tiv­er Kritik?
    Diese bietet neben der Darstel­lung des Prob­lems auch einen Vorschlag zur Verbesserung. Das heißt, Sie sagen nicht nur, was alles schlecht oder falsch ist, son­dern zeigen Möglichkeit­en auf, wie diese Her­aus­forderung möglicher­weise zu meis­tern ist, gerne auch nur als “Lösungsansatz”.

    • Er hat dedi­ziert erk­lärt, wie man bei der Stromver­sorgung zu 100% Erneuer­baren kommt. Das sei “ganz ein­fach”, sagt er. Erst bei der Primären­ergie greift er zu Desertec. Wenn Sie meinen Artikel richtig lesen, wer­den Sie fest­stellen, dass sich meine Kri­tik auf Leschs “ganz ein­fache” Stromerzeugngsrech­nung bezieht. Kohle durch Holz erset­zen, Kernkraft durch tiefe Geot­her­mie und Erdgas durch Bio­gas aus Abfällen…keine einzige dieser schnell hinge­wor­fe­nen Sim­pliz­itäten hält der Real­ität stand.

      • Bei Minute 3:36 sagt er ganz deut­lich, dass seine “ganz ein­fache Rech­nung” nicht reicht.
        Ver­weist auf Holler und Gaukel und die aus­führlichen Berech­nun­gen und zählt Beispiele daraus auf.
        Man kann sich natür­lich an seinem “ganz ein­fach” abar­beit­en, aber die Aus­sage des (gesamten) Videos ist das sich­er nicht.
        Seine erste Aus­sage (“alles ganz ein­fach”) ist eigentlich klar als Sokratis­che Ironie erkennbar, ein Stilmit­tel das er oft nutzt, um einen zum Nach­denken zu bringen.

        • Wollen Sie ern­sthaft eine lin­guis­tis­che Diskus­sion darüber starten, wie inklu­siv oder exk­lu­siv diese “ganz ein­fach” gemeint war, ob es zurück oder voraus­blickt oder ein­fach nur zum Nach­denken anre­gen soll? Bleiben wir doch bei eini­gen Fak­ten: “die Kernkraft erset­zten wir durch tiefe Geot­her­mie” suchen sie selb­st Wort­laut und Minute und analysieren Sie solange, bis Sie Leschs Aus­sage wahlweise zum Scherz, Denkanstoß oder Gle­ich­nis erk­lärt haben oder mir nachgewiesen haben, was alles in dieser Aus­sage “mit­ge­meint” und voraus­ge­set­zt war. Die Dünnhäutigkeit, mit der die Lesch-Fans hier reagieren und die Weigerung, sich mit den im Video dargelegten Ideen ein­fach mal kri­tisch auseinan­derzuset­zen und die Dreistigkeit, mir gle­ich­sam das Recht abzus­prechen, die Rech­nun­gen Leschs kri­tisch nachzu­vol­lziehen , spricht jeden­falls eine deut­liche Sprache. Es kann nicht sein, was nicht sein darf.

        • Warum so aggressiv?
          Ich bin Ihrer Kri­tik doch gefol­gt, komme aber zu einem anderen Schluss.
          Sie und er sagen, das reicht nicht aus.

  8. Die Zauberkun­stücke der Bun­desregierung finde ich allerd­ings noch viel gelun­gener. Ihr ist die per­fek­te Illu­sion gelungen.
    Bühne frei: Die Magierin betritt die Manege. Rund 3 Mil­lio­nen Asy­lanten fol­gen in ihrem Schat­ten und bauen sich hin­ter ihr auf. Das Pub­likum staunt und applaudiert. Die Kün­st­lerin ver­spricht die Darsteller gle­ich im Zuschauer­raum zu verteilen. Die Menge ist entset­zt. Der Platz wäre zu klein und über­haupt. Die Zauberin spricht ihren Spruch: “Ribe, Rabe, Ochsen­nas‘, wir schaf­fen das!, Hex,hex!” In diesem Augen­blick, von den Zuschauern unbe­merkt auf die Bühne geschlichen, kommt die Zaubererin­nenauszu­bildende Gre­ta auf die Bühne. Unter­stützt vom Lindenberg´schen Paniko­rch­esters singt sie die Bal­lade von einem kleinem Mäd­chen, dass fre­itags nicht mehr zur Schule gehen will.
    Das ergrif­f­ene Pub­likum applaudiert tobend und erhebt sich von ihren Sitzen. Eine tolle Darbietung.
    Das fol­gende Finale sprengt nun selb­st das der Vari­ate erfahren­sten Zuschauer. Die Illu­sion­istin hat es geschafft. Alle Asy­lanten wur­den im Zuschauer­raum verteilt. Wie war das möglich? Wie kon­nte die Zauberin uns so ablenken? Wir hat­ten sie doch die ganze Zeit im Auge. Jeden Hand­strich genaustens beobachtet.
    Ob es an der Kleinen mit ihren anmu­ten­den Dar­bi­etung lag? Oder Vin Diesel, der kurz auf die Bühne stolperte? Oder ob es doch richtiger Zauber war?
    Fra­gen wir Herr Lesch. Er kann antworten. Oder gehörte er auch zu der Nummer?

  9. Tun Sie das, aber ver­scho­nen Sie andere mit Moral­predigten von Vorgestern.
    Wie sind Ihre Kid­dis eigentlich so?
    Eines aber kön­nen Sie toll : Vom Inhalt des The­mas ablenken. Und stra­pazieren damit unnötig das Stromnetz.
    Gle­ich­es gilt für anonyme Schreiberlinge.

  10. Danke für den sachkundi­gen, unaufgeregten Artikel. Schön, dass sich auch unter den Kom­mentaren viel Sachver­stand und aus­geruht­es Argu­men­tieren find­et. Wenn für die “Social Media” etwas zu hof­fen wäre — und tat­säch­lich lässt es sich am ehesten bei solchen The­men mit natur­wis­senschaftlichem bzw. tech­nis­chem Hin­ter­grund erken­nen — dann wie hier: Pöbeleien, Shit­storm, Mob, Massen­wahn und deren einziges Argu­ment “Wir sind mehr!” scheit­ern naturge­set­zlich an der Real­ität. Lei­der ist das ist zwar his­torisch bewiesen, wider­ste­ht aber men­schlichen (Herden-)Impulsen. Nach jedem Crash begin­nt erfahrungs­gemäß das Gejam­mer und die fol­gen­lose Suche nach Sün­den­böck­en. Wir müssen mit der ewig nachwach­senden Dummheit eben­so leben, fürchte ich, wie mit dem Wet­ter und größer dimen­sion­iertem kos­mis­chen Geschehen: Check and balance.

  11. Dieser Blogschreiber ist wirk­lich der inkom­pe­ten­teste den ich jemals sah.
    Was labert der den für einen Stuss.
    Har­ald Lesch hat doch auf ganz­er Lin­ie recht. Nur weil er was in seinem Leben erre­icht hat, im Gegen­satz zu ihnen.
    Schö­nen Tag noch.

    • Sie kön­nen mich sehen? Muss ich mir Sor­gen machen?
      Vie­len Dank auch für Ihre fundierte inhaltliche Kri­tik, ich werde ver­suchen, ihre mathematisch/physikalischen Dar­legun­gen nachzuvollziehen.

      • Herr Letsch, Sie soll­ten nicht auf jedes pseudokog­ni­tive Ejaku­lat gewiss­er vor­pu­pertär­er Schreiber­leins, die zu alllem Unglück allzu oft auch noch des Deutschen nur rudi­men­tär mächtig sind, einge­hen. Diese Seher glauben die Wahrheit zu ken­nen und mit Leuten die die Wahrheit zu ken­nen glauben, kann man nicht diskutieren.

        • Lei­der wahr. Vielle­icht bin auch nur schon viel zu lange in der Erwach­se­nen­bil­dung tätig, als dass ich mir das noch abgewöh­nen könnte. 😉

        • Tim­o­chen war wahrschein­lich schon nach dem Lesen der Über­schrift intellek­tuell stark über­fordert, jaulte auf und hat sofort geschmis­sen, was sein geistig vaku­umiert­er Kom­men­tar wohl unzweifel­haft belegt.

    • Hm, wer hier argu­men­tiert, lesch hätte Recht, der kann wed­er rech­nen, noch hat er eine Ahnung von Physik, Elek­trotech­nik oder Ähn­lichem. Ide­olo­giegetriebene Kraftwerke mögen der let­zte Schrei sein, lei­der liefern sie nicht. Und Herr Lesch sollte sein Prtiebuch mal able­gen und bei seinen Leis­ten bleiben. Energiewirtschaft und Paläok­lim­age­hören sich­er nicht dazu …

  12. Herr Lesch hat vol­lkom­men Recht, wir deck­en mit 3 Per­so­n­en Haushalt schon 100% unseres Strombe­darf durch Pho­to­voltaik, aber wenn das alle machen wür­den bräucht­en wir ja gar keine Atom­kraft mehr.
    Der Autor sollte seinen Blog wegen Inkom­pe­tenz schließen.

    • Sie soll­ten nicht von Ihrer eige­nen Igno­ranz auf die Kom­pe­tenz ander­er schließen. Und falls Ihr Haushalt nicht kom­plett vom Strom­netz entkop­pelt ist, lügen Sie sich selb­st die Taschen voll.

    • Her­zlichen Glück­wun­sch, Herr Omba­do! Sie wohnen zu dritt in einem Haus mit ein­er Solaran­lage auf dem Dach, ver­mute ich. So kön­nen Sie Ihren gesamten Strombe­darf aus Eigen­pro­duk­tion deck­en? Sie haben also ordentlich Akkus im Keller, um durch die Nacht und über den Win­ter zu kom­men? Oder meinen Sie, daß Ihr Ertrag aus dem Son­nen­strom reicht, um die Kosten für den “Win­ter­strom” aus dem Netz zu bezahlen? Damit wäre ich beim The­ma Sub­ven­tio­nen. Ihr Son­nen­strom wird immer abgenom­men, zu garantierten und über­höht­en (poli­tisch gewoll­ten) Preisen. Für Sie ist das gut, für Mil­lio­nen Miet­woh­nungs­be­wohn­er ohne die Chance zum eige­nen Son­nen­pa­neel ist das jedoch nicht so ganz gut, denn diese bezahlen über­höhte Strompreise, damit die Sub­ven­tion­sempfänger sich gut fühlen können.
      PS: Und wenn alle es machen wür­den wie Sie, dann wür­den am näch­sten Tag alle den Sub­ven­tion­swahnsinn begrif­f­en haben — wegen eines lan­desweit­en Blackouts.

      • @ Peter Thomas, schön zusam­menge­fasst …danke…weiß der Teufel warum es so schw­er ist, zu ver­ste­hen, dass zu viel Strom ohne Spe­ich­er genau­so prob­lema­tisch ist wie zu wenig …und das Geld fließt nur , weil ich gezwun­gen werde, für Strom von anderen aufzukom­men, den wirk­lich nie­mand braucht…

      • “damit die Sub­ven­tion­sempfänger sich gut fühlen können.”
        .
        Das ist doch die Grund­lage des grün-linken Glaubens. 

        (Nur 20% der deutschen Bevölkerung erar­beit­et genug Steuern, um den großen Rest mitzuernähren, darunter reich(!)lich deutsche und EU-Poli­tik­er und deren Sekretäre, Stiftun­gen, etc.

    • Der Stromver­brauch im eige­nen Haushalt macht nur 6,7 % des gesamten Energie­ver­brauchs eines Durch­schnitts­deutschen aus. Wie sieht’s mit der Energie für Ihre Heizung aus? Und dem Kraft­stoff für Ihr Auto oder die von Ihnen genutzten öffentlichen Verkehrsmit­tel? Und wie mit der Energie für Strom und Heizung an Ihrem Arbeit­splatz? Und der Energie, die bei der Her­stel­lung Ihrer Lebens­mit­tel ver­braucht wird? Oder bei der Her­stel­lung ander­er Pro­duk­te, die Sie kon­sum­ieren? Um das alles abzudeck­en, müsste Ihre Solaran­lage 15 Mal mehr leis­ten als jetzt.

  13. Es ist gut, dass jemand auch die Unwahrheit­en auf­greift, welche von Dr. Lesch ver­bre­it­et wer­den. Jedoch muss ich dem gebilde­ten Nutzer von Fernse­hen und Co. Eine gewisse Grund­in­tel­li­genz zus­prechen kön­nen so kri­tisch zu denken.
    Die meis­ten die hier Kom­mentare schreiben behaupte ich, sind nicht medi­en­wirk­sam wie es lesch ist oder wollen es nicht sein.

    An der Öffentlichkeit, macht man nun­mal Fehler. Und seien wir uns ehrlich, mit hard­lin­er Fak­ten und ohne Vere­in­fachun­gen wird nie­mand wis­senschaftliche Sendun­gen sehen. 

    Ich bin Froh, dass Har­ald Lesch das macht und somit der Wis­senschaft Aufmerk­samkeit zuträgt. Weil wir davon leben, gese­hen zu wer­den um steuergel­dan­teile zu erhalten.

    Ich fände es ein­mal schön einen Debat­tierkreis von vor­bere­it­ete Fach­leuten zu dem The­ma zu sehen.
    Einen Live Think-Tank nur mit Wis­senschaftlern und ohne Wirtschaftliche oder Poli­tis­che Inter­essen. (Was nicht möglich sein wird.)

  14. Als langjährige Umwelt, — Mitwelt und Naturschutz AktivistIn kann ich nur sagen : Herr Lesch hat vol­lkom­men Recht, was die Wis­senschaft zur Kli­makathas­tro­phe anbetrifft.
    Seine Lösungsan­sätze für das Gener­ieren von Energie sind allerd­ings unre­al­is­tisch und nicht zielführend.
    Ich verehre Her­rn Lesch, auch für seine State­ments zur Bil­dungs-und Schulpoli­tik, das The­ma alter­na­tive Energien über­schre­it­et jedoch seine Kom­pe­ten­zen, was nicht ver­wun­der­lich ist. Nie­mand kann alles.
    Hier sind dementsprechende! Fach­leute gefragt.
    Und : Wir müssen die Atmo­sphäre schützen, ohne die Biosphäre zu zer­stören. Windin­dus­trie ist keine ein­fache und wenig hil­fre­iche Lösung.
    Das Gebot der Stunde ist die Einsparung von Energie. Da hat Lesch auf jeden Fall Recht.
    Das ist das Ziel und das Thema!
    Ohne Verzicht wird es nicht mehr gehen.
    Fan­gen wir mit dem SUV Ver­bot an..
    Ver­bot der Massen­tier­hal­tung.. Veg­ane Lebensweise..
    Senkung der MwSt für die Bahn Tickets.
    Lim­i­tierung von Flügen.
    Besteuerung von Cerosin..
    Es gibt viel zu tun.
    Für die drän­gen­den The­men der Men­schheit und der Mitwelt.

    • Für Ihren Ein­satz für Umwelt und Naturschutz ziehe ich meinen Hut, an der Stelle sind wir dicht beieinan­der. Was allerd­ings heute unter dem Label Kli­maschutz ver­anstal­tet wird, hat mit Umweltschutz nichts mehr zu tun. Das ist Reli­gion mit sehr sehr schwachen Sakra­menten. Dabei bin ich sog­ar bei vie­len Maß­nah­men und Ideen auf Ihrer Seite: neue Tech­nolo­gien, Energieerspar­nis, Opti­mierung von Verkehr und anderen Prozessen…das alles ist sin­nvoll und dies voran zu treiben liegt in der Natur des Men­schen, sofern es nicht mit­tels Zwang durch Leute geschieht, die es nicht bess­er wis­sen, son­dern nur glauben, bess­er zu wissen.
      Aber das schützt nicht das Kli­ma. Das wird sich verän­dern, ganz gle­ich was wir tun. 

      Aber an der Stelle kom­men wir nicht zusam­men, das ist mir klar. Wie wäre es stattdessen damit: Sie wür­den gern Ihren Guru Lesch (den ich auch sehr schätze, aber nicht verehre) aus der Schus­slin­ie nehmen, indem Sie ihn zum Laien erk­lären, der ja kein Experte für erneuer­bare Energien sei und deshalb schon mal daneben liegen kann, wohinge­gen ich Lesch für kom­pe­ten­ter und intel­li­gen­ter halte, als die gesamte grüne Bundestagsfraktion!

      Pop­uläre Betra­ch­tun­gen eines jeden The­mas sind legit­im, ich schwätze ja auch sehr unverbindlich vor mich hin. Also, sagen Sie mir: wo sind die Experten, die man fra­gen muss? Wer ken­nt die Zahlen, die Sta­tis­tiken, die Ver­brauch­swerte und die Zukun­ft so gut, dass wir ihm oder ihr die Energiewende als “Plan” abkaufen? Einige davon habe ich in meinem Artikel ver­linkt, was aber nicht dazu führte, dass ich zum “Gläu­bi­gen” wurde. 

      Also, wer hat das durchgerech­net, wer ist Experte? Frau Baer­bock von den Grü­nen, für die das “Netz der Spe­ich­er ist” und die auf meine Nach­frage nicht reagierte? Frau Thun­berg, die die Welt am lieb­sten in Panik alle Not-Aus-Knöpfe drück­en sähe? Wer? Wen soll ich fra­gen, wo ste­ht der Elfen­bein­turm der Erken­nt­nis, in dem das alles erson­nen und für durch­führbar erk­lärt wurde? Oder gibt es eine solche Instanz nicht und ein­er schreibt ein­fach beim anderen ab? Fra­gen Sie sich nie, wie das EEG zus­tande kam? Wohin die vie­len Mil­liar­den Sub­ven­tio­nen geflossen sind und wer von der Panik tat­säch­lich prof­i­tiert, die die Kli­maret­ter in Deutsch­land verbreiten?

      • Sehr geehrter Herr Letsch, Ihnen und allen Lesern empfehle ich das Buch von Diet­rich Pelte: “Die Zukun­ft unser­er Energiev­er­sorgung: Eine Analyse aus math­e­ma­tisch-natur­wis­senschaftlich­er Sicht”, Springer/Vieweg, 2.A., 2014. Herr Pelte analysiert die weltweite Sit­u­a­tion, nicht alleine die in Irra­tiona­lia, und zwar auf jed­er Ebene, der­jeni­gen des Bedarfs und der­jeni­gen der Erzeu­gung. Er bringt im Detail den physikalis­chen Hin­ter­grund für alle möglichen Erzeu­gungs­for­men (bis hin zur Wellenen­ergie), die innewohnen­den Kapaz­itäten, den Ressourcenbe­darf, die Randbe­din­gun­gen für die elek­trische Energie, Spe­icher­möglichkeit­en, Heizen­ergie usw.

        Das alles ist, teils mit ver­schiede­nen Szenar­ien, tat­säch­lich so genau wie es geht durchgerech­net und nach mein­er Ken­nt­nis das mit Abstand Beste, was sog­ar auf dem inter­na­tionalen Markt ver­füg­bar ist. Mir ist kein gle­ich­w­er­tiges englis­chsprachiges Buch bekan­nt. Umfan­gre­iche, viele hun­dert Seit­en starke Ergänzun­gen find­en sich auf sein­er Inter­net­seite an der Uni­ver­sität Hei­del­berg. In jedem Fall ist es bewun­dern­swert, wie eine einzelne Per­son das zus­tande gebracht hat.

        Herr Pelte meint, man könne das Buch mit den Ken­nt­nis­sen ver­ste­hen, die „Schüler nach dem Abschluss der gym­nasialen Ober­stufe an deutschen Schulen besitzen soll­ten“, ich bin mir da angesichts der vie­len Formeln aber nicht so sich­er. Bay­ern z.B. müsste es schon sein, man muss allerd­ings nicht Physik studiert haben, obwohl solide Vorken­nt­nisse von Vorteil sein dürften, wie sie etwa Inge­nieure haben soll­ten. Damit ent­fällt das Buch für den weitaus größten Teil der grü­nen Hin­ter­her­laufk­lien­tel und Ide­alphrase­nauswer­fer, welche schon die ersten 30 Seit­en nicht über­ste­hen dürften. Das ist insofern für ihr Wohlbefind­en von Vorteil, als das Buch bei rechtem Ver­ständ­nis geeignet ist, allen grü­nen Phan­tasien und Deliris­men ein gründlich­es Ende zu bere­it­en. Eine solide Abschätzung ergibt beispiel­sweise, dass ver­mut­lich im Jahre 2050 allen­falls 15% der Primären­ergieerzeu­gung auf „Erneuer­baren“ basieren wird. Herr Pelte hat den Wert inzwis­chen sog­ar m.W. nach unten kor­rigiert. Das jeden­falls sind die Zahlen, die man braucht, sich­er nicht kom­plett unre­al­is­tis­che und trick­hafte Berech­nun­gen irgendwelch­er von Grünknete abhängiger Insti­tute und Agi­ta­tion­sanstal­ten oder aus dem Hohlkopf geschüt­telte Behaup­tun­gen irgendwelch­er Baer­bocks oder Habecks.

        • Herr Letsch, kön­nten Sie noch vor “Primären­ergieerzeu­gung” (Zeile 6 von unten) ein “weltweit­en” ein­fü­gen, denn trotz des “weltweite” im ersten Absatz sehe ich schon die Schlauköpfe auf dem Sprung?

        • “die grüne Hinterherlaufklientel”.
          Köstlich & trefflich!
          Zugegeben: ich war auch mal (in den 80ern) ein­er davon, bin aber seit ger­aumer Zeit geheilt.

      • Vie­len Dank für Ihre Nachricht.
        Es freut mich zu hören, daß zwis­chen uns eine rel­a­tiv gute Übere­in­stim­mung hin­sichtlich der Sache, zu beste­hen, scheint.
        Allerd­ings ist es dabei wenig hil­fre­ich, und nicht zielführend, sich mit irgendwelchen “Gurus” und andere Pop­u­lar­itäten aufhal­ten zu lassen.
        Der Punkt ist doch, let­ztlich die entschei­dende Frage, wie lösen wir ver­hält­nis­mäßig zügig, in jed­er Weise Hin­sicht nach­haltig das Umwelt — und Kli­maz­er­störung problem.
        There is an issue.
        Dazu gibt es zunächst ein­mal zwei unter­schiedliche schiedene Kom­po­nen­ten, näm­lich die der Einsparun­gen, und die, der alter­na­tiv­en Meth­o­d­en, Energien zu generieren.
        Mit dieser Prämisse treten wir an.
        Es ist keine Frage, daß es beispiel­sweise ein uni­ver­sitäres Kon­sor­tium sein muß, von ver­sierten und kom­pe­ten­ten Vertretern aus! allen Bere­ichen der Wis­senschaft, der Forschung für! alle Bereiche.
        Wir ken­nen das Prob­lem, wir for­mulieren es, und alles andere haben wir auch.
        Eins hat die Spezies des ANTHROPOZÄN nicht mehr, und das ist Zeit für unnütze Debatten.
        Herr Lesch for­muliert auch das sehr deut­lich und dezidiert.
        Damit gibt er weg­weisende Informationen.
        Er müsse selb­stver­ständlich ein­er Kli­maAg angehören.
        Bish­er haben wir Kli­ma. räte, in den Uneinigkeit und The­o­retik­er sitzen.
        An Gre­ta und FFF Fri­days 4 future ist nichts auszuset­zen, im Gegen­teil, braucht­en wir erst sie, damit selb­st Frau Merkel dafür dankbar ist?
        Wir wollen doch nun nicht ern­sthaft behaupten, diese jun­gen Men­schen sollen nun gle­ichzeit­ig die Lösun­gen in der Tasche haben.
        Natür­lich nicht. Das wäre ja völ­lig vermessen.
        Dafür gibt es andere Zuständi­ge Verantwortliche.
        Sollte kein­er von uns so tun, als gäbe es die nicht.
        Ich nehme mal an, auch Sie gehörten dazu. 

        Mit fre­undlichen Grüßen.

        • Es gibt in diesem Kom­men­tar aber auch nicht eine These, die ich mit­tra­gen würde. Nicht EINE! Meine Prog­nose: die gesamte Klima­panik wird sich tot­laufen weil all die Effek­te, die sie mit ihrem Aktion­is­mus auszulösen oder zu ver­hin­dern ver­sucht, sich entwed­er nicht ein­stellen wer­den oder zu klein sind, um irgend einen Unter­schied zu machen. Die näch­ste große wirtschaftliche Rezes­sion kündigt sich bere­its an, in der wir wom­öglich 1:1 simulieren kön­nen, wie sich das “Einsparungspoten­zial” anfühlen wird, was die Aktivis­ten von 3F fordern. Ich bin mir nur noch nicht sich­er, was früher ein­treten wird. Der Kol­laps des Alarmis­mus oder der Kol­laps der Wirtschaft.
          Darüber hin­aus ist wieder ein­mal das passiert, was immer passiert, wenn man mal nach Zahlen fragt oder auf ein konkretes Prob­lem hin­weist. Im Fall des Artikels geht es ja um die Energiewende, speziell um die für Elek­troen­ergie. Dazu höre ich in den Kom­mentaren nur alberne “Meine-Solaran­lage-ver­sorgt-mich” Bemerkun­gen. Anson­sten führt die Debat­te weg vom The­ma. Entwed­er durch Belei­di­gun­gen auf unter­stem Niveau (ich schalte nicht alles frei) oder indem gle­ich die weltweite Kli­maret­terkarte gespielt wird, denn die sticht ja bekan­ntlich alles. Ich würde aber gern die Prob­leme in der Rei­hen­folge ihrer Dringlichkeit lösen, also fliegen ler­nen BEVOR ich vom Dach springe.

        • @Ute Soltau
          Wie zer­stört man denn das Klima?
          Das Kli­ma geht nicht kaputt, es ändert sich nur, rel­a­tiv unab­hängig davon, was Sie selb­st tun.

      • Bitte ganz sach­lich bleiben.
        Natür­lich weiß ich, wie das EEG zus­tande kam.
        Nie­mand kön­nte es bess­er verstehen..
        Ich habe selb­st u. a. als Vetreterin der “anderen” Seite, vor dem OVG, gegen die Wind­lob­by, gestritten..
        Da macht mir kein­er was vor!
        Übri­gens gehören, näm­lich genau aus diesem Grunde, Experten des Umwelt und Naturschutzes, wie zum Beispiel Diplom — Inge­nieure des Land­schafts­baus, zu den Fach­leuten, die ich meinte.
        Hierzu ver­weise ich gerne auf die Veröf­fentlichun­gen von BREUER /BRÜCHER zum Kon­flikt Wind­kraft und Naturschutz.

    • Frau Soltau, wenn Energie sparen für Sie eine Option zur Wel­tret­tung darstellt, soll­ten die ‘fri­day kid­dis’ ein­fach alle ihre Com­put­er aus­machen und ‘live’ miteinan­der kom­mu­nizieren. Küm­mern Sie sich doch mal darum. Man schickt keine Kinder für eigene ide­ol­o­gis­che Vorstel­lun­gen auf die Straße, das ist unanständig und nicht ehrlich. Die Spezies Men­sch wird diesen Plan­eten nicht in die Knie zwin­gen, welch Hybris-geleit­ete Vorstel­lung. Der ganze Quatsch mit CO2 und Fein­staub ist der­maßen unsin­nig, und es ist eines Wis­senschaftlers unwürdig trotz besseren Wis­sens, für die öffentlichen Akzep­tanz und aus grup­pen­dy­namis­ch­er Bequem­lichkeit seine anson­sten natur­wis­senschaftliche Kom­pe­tenz für die poli­tis­che Sache zu util­isieren. Schauen Sie nach wie lächer­lich klein der Anteil des CO2 ‑Ausstoß von Autos weltweit ist, und ver­gle­ichen Sie ihn nur mit dem CO2-Ausstoß eines nicht beson­ders aktiv­en Vulka­ns. Lassen Sie sich nicht durch Panikmache ängsti­gen. Erst wird kün­stlich Angst gemacht, um dann die erfun­dene Prob­lematik mit der ide­ol­o­gisch erwün­scht­en Pro­gram­matik zu füllen.
      Meine voll­ste Bewun­derung gilt Her­rn Letsch, sein­er Geduld und stets dialog­bere­it­en Art. Das soll­ten Sie mal lobend anerkennen!

      • Tun Sie das, aber ver­scho­nen Sie andere mit Moral­predigten von Vorgestern.
        Wie sind Ihre Kid­dis eigentlich so?
        Eines aber kön­nen Sie toll : Vom Inhalt des The­mas ablenken. Und stra­pazieren damit unnötig das Stromnetz.
        Gle­ich­es gilt für anonyme Schreiberlinge.

        • Immer schön lock­er bleiben, Frau Soltau. Statt in Automa­tis­men zu ver­fall­en, soll­ten Sie Ihrem Hirn wenig­stens ein­mal die Gele­gen­heit geben über Fak­ten nachzu­denken, und nicht die Ihnen einget­richterten Alter­na­tivlosigkeit­en ärg­er­lich vertei­di­gen. Die Über­bevölkerung ist, was die Umwelt­prob­lematik ange­ht, das eigentliche Prob­lem, und zu glauben, Sie kön­nten das lösen, indem Sie in Deutsch­land Strom sparen, Müll tren­nen und Diesel ver­bi­eten, ist allen­falls naiv, schlimm­sten­falls ein­fältig. Schauen Sie sich an, in welch­er Geschwindigkeit die Bevölkerung Afrikas wächst. Tun Sie es ein­fach mal, und
          über­legen Sie sich dann, wieviel Strom Sie sparen müssen zur Kompensation.
          Schätze Ihre Küche bleibt länger als eine Woche kalt! Es hat doch keinen Sinn
          Real­itäten zu leug­nen, werte Frau Soltau, das ist keine Ablenkung vom The­ma, son­dern sein Kern­punkt. Strom sparen ist in ein­er pro­duk­tiv­en Weltwirtschaft nie die Lösung, son­dern eine intel­li­gente Stromgewin­nung. Bill Gates wird die neue Gen­er­a­tion der Stromgewin­nung anstoßen. LG

      • “Erst wird kün­stlich Angst gemacht, um dann die erfun­dene Prob­lematik mit der ide­ol­o­gisch erwün­scht­en Pro­gram­matik zu füllen.”

        Sehr gut auf den Punkt gebracht. Genau DAS ist der Trick, war es wohl schon immer.

  15. Was der Autor ver­gisst zu erwaehnen: Lesch betont auchnb­sehr stark das Energies­paren. Wenn ich sehe wieviee Q5 Audi etc. In die Stadt fehren jew­eils meist mit 1- max2 Per­so­n­en drin, die gern auch mit dem Ebike fahren koen­nten- das macht schon viel aus. Wenn man vor 15 Jahren prog­nos­tiziert haette, das fast 40% erneuer­bare Ener­goe am. Start ist, viele haet­ten das nicht geglaubt. Es hil­ft nur Energie sparen, Fusions­forschung, Brennstof­fzel­len­forschung (H2 Gas liesse sich poli­tisch sich­er in vie­len afrikanis­chen Laen­dern pho­to­voltaisch gener­ieren). Meck­ern ist billig…

    • Der Autor “ver­gisst” so einiges zu erwäh­nen, was in dem Video — welch­es ja Anlass des Artikels war — nicht zur Sprache kommt. Was Sie hinge­gen vergessen, ist zu erwäh­nen, mit wievie­len Hun­dert Mil­liar­den Euro dieses 40%-Wunder bish­er bezahlt wurde. Alles schicke Sub­ven­tio­nen, die mit dem ganz großen Löf­fel aus­gere­icht wurden.
      Was ich übri­gens immer wieder fest­stelle, wenn ich einen bes­timmten Aspekt der Energiewende kri­tisiere, ist das Auswe­ichen auf Neben­schau­plätze. Da gäbe es doch noch dies und das und das auch noch. Es kommt einem manch­mal so vor, als würde man ein­fach so und mit­ten im Gebet den Adres­sat­en wech­seln, weil der vorherige ger­ade im Feuer der Kri­tik ste­ht. Energie sparen, H2, Fusion, Brennstoffzelle…alles richtig, alles gute Dinge, soll man alles erforschen und machen. Aber dann bitte belast­bare Rech­nun­gen vor­legen, inclu­sive der Finanzen, wie uns das alles bei der Energiewende hil­ft. Noch bil­liger als meck­ern ist es näm­lich, Kri­tik mit dem Hin­weis auf Luftschlöss­er abzubügeln, die nicht bezugs­fer­tig sind.
      Die Poli­tik ist mit Atom- und Kohleausstieg vom Dach gesprun­gen und hofft, bis zur Lan­dung fliegen zu ler­nen. Jedem, der das kri­tisiert (so wie ich) wer­den die Vögel am Him­mel gezeigt und erk­lärt, man müsse es doch nur wie die machen und bei jedem Stock­w­erk, an dem man vor­bei kommt und die aufgeris­se­nen Augen der Beobachter sieht, ver­sichert man sich selb­st, dass doch bish­er alles gut ging.
      Lieber Herr Simon, ich will aber nicht nur meck­ern, son­dern nehme Sie beim Wort. Deshalb ermutige ich Sie drin­gend dazu, in Afri­ka Wasser­stoff durch Pho­to­voltaik zu gewin­nen. Ein­er muss ja mal anfan­gen und Sie haben doch sich­er schon durchgerech­net, dass dies tech­nisch und finanziell mach­bar ist. Ich wün­sche Ihnen jeden­falls viel Erfolg, ganz ehrlich.

    • Die Energies­par­po­ten­tiale sind ger­ing, was den Strombe­darf ange­ht, und nur mit gewalti­gen Investi­tio­nen zu erre­ichen. Der Fusion­sreak­tor ist nach wie vor weit von jedem prak­tis­chen Ein­satz ent­fer­nt. Für jeden, der die kurz- und mit­tel­fristig real­isier­baren Optio­nen angesichts des weltweit steigen­den Energiebe­darfs sach­lich und kom­pe­tent abwägt (statt sich in kollek­tiv­en moralis­chen Selb­st­be­friedi­gun­gen zu erge­hen und seinen Hor­i­zont religiös/parareligiös zu ver­nageln), ist klar, dass die Kernen­ergie wegen ihrer hohen Energiedichte und lan­gen Betrieb­szeit­en die mit Abstand beste Option ist, und zwar vor allem in Form neuer, in der Entwick­lung befind­lich­er Tech­nolo­gien (in Chi­na, Rus­s­land, Süd­ko­rea, den USA usw, nicht in Meusalia), bei denen es (a) um bessere Energieaus­beute der Brennstoffe, (b) um Erbrü­tung neuer Brennstoffe, © um Ver­wand­lung hoch aktiv­er Abfälle in niedrig aktive (waste burn­ing) geht (siehe dazu z.B. Sornette/Kröger/Wheatley: New Ways and Needs for Exploit­ing Nuclear Ener­gy, Springer 2019; Murray/Holbert, Nuclear Ener­gy, But­ter­worth, 2015). Die Tech­nik und die Sicher­heits­stan­dards haben sich in 30–40 Jahren wesentlich weit­er­en­twick­elt, aus den Fehlern der Ver­gan­gen­heit kann man leicht ler­nen. Um das zu sehen, muss man allerd­ings die Fach­lit­er­atur lesen. Meusalia aber, das Eldo­ra­do grün­er Dep­pen & Schwätzer, ist inzwis­chen prak­tisch außen vor und auf dem glo­r­re­ichen Weg ins 18. Jahrhundert. 

      Herr Letsch hat präzise die Vorschläge von Her­rn Har­ald Lesch kri­tisiert. Bil­lig ist das nur insofern, als diese Vorschläge wahn­haft sind. Wahn­haft ist es näm­lich, um Fak­toren in der Größenord­nung von 1000 und mehr Tat­sachen und physikalis­che Randbe­din­gun­gen zu ignori­eren. Das argu­men­ta­tive Auswe­ichen auf Nebenge­bi­ete, u.a. durch Fordern von Alter­na­tiv­en usw., ist ein Zeichen dafür, es mit Ide­olo­gie zu tun zu haben. Die Kri­tik an Her­rn Har­ald Lesch wird nicht um einen Deut weniger gültig dadurch, dass im Artikel keine Alter­na­tiv­en disku­tiert wer­den. Wer­den kom­plett idi­o­tis­che Vorschläge, die um den Fak­tor 1000 daneben liegen, weniger idi­o­tisch, weil man keine Alter­na­tive vorschlägt? Und wenn Herr Har­ald Lesch auf diese Weise „zum Nach­denken anre­gen will“, dann will ich hier­mit anre­gen, den Flugverkehr durch high-tech-Flügel zu erset­zen, die man sich an die Arme bindet und mit denen man lock­er armeschla­gend 1000 km zurück­le­gen kann, wenn man an das Viri­dan­geli­um und Her­rn Har­ald Lesch glaubt.

      • Ich per­sön­lich finde es schade, dass hier nicht gese­hen wird, was eigentlich hin­ter dem Video steckt: Eine rein hypo­thetis­che Kalku­la­tion, ohne irgendwelchen poli­tis­chen oder wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
        Wenn man das Tun von Her­rn Lesch ver­fol­gt, wird schnell klar, dass er weit mehr Aspek­te als nur den reinen Aus­bau von Erneuer­baren als notwendig sieht.

        • Nehmen Sie bitte meine Anre­gung zu den high-tech-Flügeln auch als rein hypo­thetis­che Kalku­la­tion. Was sollte gezeigt wer­den? Absur­dität? Das Video ist abso­lut typ­isch für das grün­fan­tile Milieu, ein­fach so mal herum­spin­nen und das für eine Anre­gung hal­ten. Was inter­essieren mich schon ein paar Zehn­er­poten­zen sowie wirtschaftliche und physikalis­che Randbe­din­gun­gen, wenn es um das Ret­ten des Plan­eten und der Men­schheit geht! Die markant (para-)religiösen Aspek­te im weniger Tun als Predi­gen sind mir dur­chaus sus­pekt. Alleine schon ein Titel wie “Wenn nicht jet­zt, wann dann” trägt die Bekehrungs- und Erlö­sungskon­no­ta­tion mit sich, und so etwas pflegt in Katas­tro­phen und Total­i­taris­men zu enden. Ich denke, es ist bess­er angelegte Zeit, z.B. die in meinen Kom­mentaren genan­nten Fach­büch­er zu studieren, statt sie auf (para-)religiös getriebene Zeit­geist­predi­ger auf TV-Niveau zu wenden.

        • Der Reli­gionsver­gle­ich ist äußerst tre­f­fend, sind doch auch religiös Überzeugte völ­lig immun gegenüber wis­senschaftlichen Argumenten/Beweisen/Entwicklungen. Und auch wenn ich an den mit­te­lal­ter­lichen Ablasshan­del denke, nehmen die Par­al­le­len zu.
          Apro­pos Geschichte: dass Han­ni­bals Ele­fan­te­naus­flug durch die Alpen anders ver­laufen wäre, wenn dort die Gletsch­er so präsent wie heute gewe­sen wären, ist Men­schen wie Frau Soltau offen­sichtlich völ­lig egal. Oder dass es hierzu­lande in grauer Vorzeit mal tro­pisch, mal eisig zug­ing und daran kein einziger Men­sch Schuld hat­te: auch das geht völ­lig am Inter­esse sämtlich­er Anhänger der Kirche des anthro­po­ge­nen Kli­mawan­dels (kurz: KaK) vorbei.
          Dementsprechend leben wir qua­si in ein­er Theokratie und Ket­zer haben es schwer.
          Das soll jet­zt nicht heißen, die Natur sei nicht zu schützen, aber genau das scheint nicht das Ziel der KaK-Gläu­bi­gen zu sein. Anders kann ich es mir nicht erk­lären, wenn sie bspw. die Abholzung von Wald zwecks Errich­tung von Großwin­dan­la­gen begrüßen, jene für Kohle­tage­bau aber ablehnen. Dabei bleibt der Growian-Wald zer­stört, so lange die Win­dräder auf ihm ste­hen (und munter Vögel und Insek­ten töten), während still­gelegte Tage­baue aufwendig rena­turi­ert und zu arten­re­ichen Biotopen wer­den — die Umweltzer­störung im Zuge der für die Win­drad­her­stel­lung nöti­gen Gewin­nung sel­tener Erden mal aus­ge­blendet, denn die geschieht ja ander­swo und Äpfel aus Neusee­land gibt’s ja auch mit bio-Siegel (kli­ma­neu­tral per Segelschiff importiert?). Wass­er predi­gen und Wein trinken kommt mir da in den Sinn.
          Apro­pos: ist Ihnen schon mal aufge­fall­en, dass “nor­male” Hafer­flock­en in Papiertüten ange­boten wer­den, Bio-Hafer­flock­en aber in Plastikgebinden?
          Oder warum ist Strom aus mod­er­nen, ein­heimis­chen Kraftwerken böse, der aus deren osteu­ropäis­ch­er Pen­dants, welch­er Dank der deutschen Energiewende ja teuer eingekauft wer­den muss, aber nicht?

          Ich wün­schte mir für uns und unsere Umwelt, wenn deren selb­ster­nan­nte Ret­ter in punc­to Nach­haltigkeit und Öko-Bilanz wis­senschaftlich arbeit­eten (verifizieren/falsifizieren), statt ihre See­len an Lob­by­is­ten zu verkaufen und Dinge zu ver­bre­it­en, die kein­er unab­hängi­gen Unter­suchung stand­hal­ten. Und vor allem: bitte nicht nur glob­al, son­dern auch his­torisch denken! Das Meiste gab’s schon mal. Aber wer in Leg­is­laturpe­ri­o­den denkt, schert das ja nicht …

          Was die Aus­sage in einem anderen Kom­men­tar ange­ht, man dürfe nicht kri­tisieren, wenn man keine besseren Vorschläge hat … so funk­tion­ieren aber wed­er Wis­senschaft noch das Leben (ich kann bspw. sehr wohl einen schlecht ver­legten Fliesen­bo­den bemän­geln) — Reli­gion schon.

    • Lei­der am Ende und im Detail wenig sach­lich und vor allem man­gel­nde Bere­itschaft zu Ler­nen und zum Dialog.
      Kein Wun­der, bei falschen Grun­dan­nah­men, was die Kli­maz­er­störung anbetrifft.
      Sie kön­nen, oder wollen sich nicht in die kom­plex­en Gesamtökol­o­gis­chen Zusam­men­hänge, hineindenken.
      Ich werfe nie­man­den einen Man­gel an Wis­sen vor, schon aber einen Man­gel an Kompetenz!
      Ern­sthafte Wis­senschaft sieht aber anders aus. Wichtig ist die Erwär­mung der Ozeane und die Regen­wälder im Ama­zonas. Nicht wahr? Viel zu weit weg von uns????
      Aus Ihren Kom­mentaren geht inzwis­chen recht viel Polemik, Unsach­lichkeit und.. vor allem Unschlüs­sigkeit und Wider­sprüch­lich­es her­vor! Und zwar rhetorisch gese­hen! Daran! kann man’s sehen, nur für den Fall, dass Sie auch mir unter­stell­ten, ich würde Sie! sehen.
      Das macht Ihre “Aus­sagen” für die Sache lei­der! ziem­lich unbrauchbar.
      Es kann daher sehr gut sein, dass sich manch eine/r damit nicht weit­er beschäfti­gen wird.
      Sie aber haben Inter­esse an einem anderen verän­derten Denkansatz?
      Übri­gens, Sie wis­sen auch, daß Gre­ta Thun­berg ..ein sehr kluges intel­lentes.. 16-jähriges! junges Mäd­chen ist!?
      Ganz schön weit voraus.denkend diese Jugend, was??
      Übri­gens fährt sie.. vor­bildlich Bahn.. und ihr Vater begleit­et sie, obwohl er wahrschein­lich.. aus beru­flichen Grün­den.. lieber weit­er­hin Flüge buchen würde..
      Dem Kli­ma nützt es nichts?
      Vor allem.. nützt dem Kli­ma nicht ein ‘Autor” namens “Letsch”.

      Man vergesse aber bloß dabei das “t” nicht. 

      Kli­ma­neu­trale Grüße!
      Anschließend Netz ausschalten.
      (zum The­ma “Stand­by Modus’ siehe wiederum Har­ald Lesch!) 

      U. S.

  16. Danke, Herr Letsch, dafür, dass Sie sich Zeit nehmen für das parade­bile Geschwätz des Her­rn Har­ald Lesch. Vielle­icht war es Satire oder Selb­stironie, allerd­ings traut man dies parareligiösen bzw. religiösen Phys­iog­nomien dieser Sorte nicht recht zu.

    Eine Bemerkung noch zur Geot­her­mie; hier­bei folge ich Diet­rich Pelte, 2014. Sie lässt sich nach derzeit­igem Wis­sens­stand nur an Stellen geot­her­mis­ch­er Anom­alien mit hin­re­ichen­dem Wirkungs­grad und vertret­barem Aufwand nutzen, d.h. dort, wo das Gestein eine Tem­per­atur von >450 Kelvin in noch erre­ich­baren Tiefen aufweist (max­i­mal 3 km). Deren weltweite Verteilung fol­gt u.a. tek­tonis­chen Sub­duk­tion­szo­nen, ins­beson­dere an der Ostküste Amerikas und im West­en Asiens. Meusalia* gehört nicht dazu, die vorhan­de­nen Areale in der Molasse Süd­deutsch­lands, dem Rhe­in­graben und eini­gen Gebi­eten des nord­deutschen Beck­ens sind ver­nach­läs­sig­bar. Entwed­er wird vorhan­denes aufge­heiztes Wass­er, etwa aus Aquifer­en, ver­wen­det, oder es muss im Hot-Dry-Rock-Ver­fahren Wass­er eingepumpt wer­den (wie beim frack­ing). Dementsprechend wur­den Erd­beben und Boden­verän­derun­gen induziert. Der Wasser­dampf ist stark verun­reinigt und kann erst mit einem Sekundärkreis­lauf genutzt wer­den, so dass der max­i­male (Carnot) Gesamtwirkungs­grad bei 450 K nur 0,3 oder weniger beträgt. Bei Niedertem­per­aturver­hält­nis­sen (373 K oder weniger) kann nur Heißwass­er zu Heizungszweck­en ent­nom­men wer­den. Weltweit wur­den im Jahre 2010 0,13% des Primären­ergiebe­darfs mit­tels Geot­her­mie gedeckt, bei mas­sivem Aus­bau kön­nten es weltweit (nicht in Meusalia) im Jahre 2050 1% sein, sofern man das Hot-Dry-Rock-Ver­fahren ein­set­zt. Das ist eine opti­mistis­che Abschätzung. Eine kon­tinuier­liche Ent­nahme von Wärmeen­ergie in größeren Men­gen ist näm­lich wegen der gerin­gen Wärmeleit­fähigkeit des Gesteins durch den Nach­strom von Wärme begren­zt (Island z.B. ist absolute Aus­nahme). Daher kön­nen geot­her­mis­che Kraftwerke ein­er bes­timmten Größe (z.B. 2 mal 10 hoch 8 kWh pro Jahr) nur ab Tem­per­atur­gra­di­en­ten von 1,5 K pro m (!) rentabel betrieben wer­den. Anson­sten müssten sie immer wieder ver­lagert wer­den, da sich das Wärmereser­voir erschöpft.

    So viel in Kürze zu diesem The­ma. Diese Infor­ma­tion sollte einem Physik­er zugänglich sein, sofern er ein anderes intellek­tuelles Niveau als die „Physik­erin“ aufweist. Ins­ge­samt erscheinen mir die Aus­las­sun­gen von Her­rn Har­ald Lesch als Exzel­len­zinia­tive in der Syn­these von Inkom­pe­tenz, Dreistigkeit und Sendungs­be­wusst­sein, wie sie für das grün­fan­tile Milieu typ­isch sind. 

    *Meusalia = Mid­dle-Euro­pean Set­tle­ment and Ali­men­ta­tion Area

    • Inkon­ti­nent??
      Merken Sie eigentlich nicht, was Sie da her­aus. pro­jizieren, voraus­ge­set­zt, man wisse, was auch das denn sei!?
      Man kön­nte es auch inkom­pe­tentes Rumposaunen nennen.
      Beim Üben sollte man doch lieber die eige­nen! Fen­ster schließen , damit man sein­er Mitwelt nicht auf den Geist gehe.

      • Der let­zte Satz trifft voll ins Schwarze. Gehen Sie, um alles in der Welt, endlich mit bestem Beispiel voran.

  17. Tolle Ideen! Bleiben wir mal bei den Win­drädern: Woher nehmen die die Energie? Aus der Luft! Als Antwort: 6! eigentlich bleibt nur die kinetis­che Energie, d.h. die Luft wird gebremst. Was bedeutet das? Bei einem einzel­nen Win­drad wenig, aber bei Wind­parks, egal ob auf See oder auf Land viel: Wenn ich den Wind bremse, muß die Luft nach oben gehen, zur Seite geht nicht denn da ste­hen viele andere Win­dräder. Was habe ich damit gebaut? Ein Gebirge! Und Gebirge haben die unan­genehme Eigen­schaft als Wet­ter­schei­de zu wirken, siehe Alpen oder Rocky Mountains/Anden. Und Gebige sind Regen­samm­ler im Luv und Wüsten­bild­ner im Lee, z Bsp Harz. Wie hoch diese kün­stlichen Gebirge sind kann ich nicht bes­tim­men, denn dazu fehlt mir das metere­ol­o­gis­che Fach­wis­sen. Ich hoffe, ein Ander­er kann mit seinem Wis­sen diese Dat­en liefern.

    • Dankeschön, jopa! Das mit den Gebir­gen ist ja total genial! War mir bis eben über­haupt nicht bekan­nt. Aber wis­sen Sie was: In diese Gebirge hinein bauen wir dann alle bish­er verzweifelt ent­behrten Pump­spe­icherkraftwerke, und endlich haben wir neben dem Energie- sog­ar das Spe­icher­prob­lem gelöst! Wir ret­ten die Welt! Als Stan­dort für das erste Groß-Pump­spe­icherkraftwerk schlage ich Berlin-Mitte vor, mit dem Kan­zler­amt als Führerleit­stelle und dem Bun­destag als Turbinenhaus.

  18. Ich denke es ist klar, dass sich Leschs Ideen kurzfristig kein Stück umset­zen lassen. Er geht das eher rein n the­o­retisch an, ohne zeitliche Ein­schränkung und möchte die Leute ein­fach für erneuer­bare Energien begeis­tern denke ich. Dass er kein Experte auf dem Gebi­et ist, sollte auch klar sein. Es ist mmn trotz­dem ein gutes Video um anzuregen.

    • Kann man natür­lich so sehen. Ich fürchte nur, eines Tages wer­den Poli­tik­er, Medi­en­leute und Wis­senschaftler mit Fin­gern aufeinan­der zeigen und sich anbrüllen “Ich dachte, DU hast das alles durchgerechnet!”

  19. Ist Linus Paul­ing über neun­zig gewor­den weil — oder doch eher obwohl — er es für eine gute Idee hielt jeden Tag fünf Gramm (!) Vit­a­min C zu sich zu nehmen?
    Bei Paul­ing wars die Bio­chemie, bei Dawkins die Philoso­phie, und bei Lesch ist es eben die Ökonomie: nur weil jemand in einem Fachge­bi­et gut ist, kann das was er zu anderen The­men so von sich gibt noch lange nicht nicht trotz­dem Unsinn sein. Daß der Nim­bus der Kom­pe­tenz im eige­nen Fach eine Aura der all­ge­meinen Ver­trauenswürdigkeit ausstrahlt heißt schließlich nicht, daß irgend­je­mand anderes auf den son­sti­gen Mist hören muß.
    Wenn Har­ald Lesch in der Energiepoli­tik das ökonomis­che Äquiv­a­lent der Ernährungsempfehlung ein­er Viertel­tonne Orangen täglich emp­fiehlt, sollte das unge­fähr so rel­e­vant sein wie wenn ich als Laie etwas physikalis­ches zum besten gebe: näm­lich gar nicht. Lei­der betätigt er sich hier nicht nur als Zauberkün­stler, son­dern auch als Guru — einen Beweis für seinen Traum hat er nicht nötig!

  20. Ich kriegs Kotzen wenn ich eure einge­bilde­ten Kom­mentare lese.
    Zieht mal eure zu schlauen Köpfe wieder aus euren Ärschen.
    Immer nur abfäl­lig babbeln aber selb­st nie in den Spiegel guck­en… Das kön­nen Deutsche sehr gut!!!
    Was tut ihr denn tolles für die Welt? Wie seid ihr engagiert und was erzählt ihr den Leuten alles so in Youtube oder im Fernsehen?
    Es mag ja sein, dass Dr. Lesch nicht die 100 % fundierten Fak­ten am fließband liefert, jedoch sind seine Vorträge span­nend und meis­tens sehr akku­rat. Sie regen an und erweck­en Aufmerk­samkeit auf rel­e­van­tere The­men als die Kap­i­tal­max­imierung. Und da hat er eben recht! Was ist denn dein May­bach wert wenn du hier nicht mehr leben kannst???
    Und jet­zt hört auf hier abfäl­lige Has­skom­mentare zu ver­bre­it­en. Ihr habt alle nur “Tele­foneier” und ver­steckt euch hin­ter der Sicher­heit des Com­put­er­bild­schirms wie lästernde Schulkinder. PEINLICH!

    • Hal­lo Gabriel, warum ver­steck­en Sie sich eigentlich ? Kön­nen Sie nicht wenig­stens Ihren vollen Namen nennen?
      Der pein­liche Has­skom­men­tar stammt wohl eher von Ihnen. Kon­struk­tive Kri­tik ist jeden­falls nicht zu erken­nen. Ihre prim­i­tive Wort­wahl empfinde ich als ungehörig.

      • Die Gemein­ten sind aber nicht primitiv?
        Recht ein­fach aus­ge­drückt, er hat es auf den Punkt gebracht!
        Und : Hier zeich­net sich jet­zt völ­lig eine schein­bare sub­tile Absicht ab, näm­lich, daß fast! alle.. oder immer mehr Kom­mentare, ja die Diskus­sion in dumme Unsach­lichkeit abgleit­et. Und jed­er sucht sich was anderes raus, wo er den anderen per­sön­lich! kri­tisieren kann, sei es die Voll­ständigkeit des Namens.
        Mit dem The­ma selb­st und einem Diskurs in Sachen Lösungsansatz hat das defin­i­tiv nichts (mehr) zu tun.
        Und.. der Autor selb­st, hat das auf den Weg gebracht, wobei er Her­rn Lesch ange­blich jeden­falls schätzt! Guckt euch mal den ganzen inhaltlichen Ablauf an.
        Stre­it­et euch mal so! alleine weiter!
        Dass dabei inzwis­chen aber nun der geschätzte Har­ald Lesch, dif­famiert und per­sön­lich abgew­ertet wer­den soll, ist dabei beson­ders neben der Spur, und hat mit Fair­ness schon lange nichts mehr zu tun.
        Strategie????
        Sehr eige­nar­tige Diskussionskultur.!?
        Vor allem nicht! zielführend, was wohl eher das vor­rangige Ziel zu sein scheint .

        • Hal­lo Frau Soltau, vielle­icht soll­ten Sie meine Kom­mentare etwas genauer lesen, Wort für Wort. Ich habe nicht gesagt, dass jemand prim­i­tiv ist,sondern lediglich die prim­i­tive Wort­wahl als für mich unge­hörig dargestellt. Auch habe ich nichts dage­gen, wenn ein­er seinen Namen nicht nen­nt, nur sollte er sodann anderen nicht vor­w­er­fen, dass sie sich verstecken.

    • Jawol­ll! Lassen Sie’s ruhig ‘raus, das erle­ichtert. Und hal­ten Sie um Gottes Willen beim Lesen ander­er Mei­n­un­gen immer ‘ne Tüte bere­it, wegen des Teppichs.

    • Span­nend — und akku­rat. Toll!
      Genau der Grund, weshalb ich Pornos schaue.
      Man weiß ja nie, ob die am Schluss nicht doch heiraten!

    • Na, Gabriel, da haben Sie ja sehr schön deut­lich gemacht, daß jemand ihre religiösen Gefüh­le ver­let­zt hat. Mehr als irre Sek­tier­erei ist ihr Ökol­o­gis­mus näm­lich nicht.

  21. Wer glaubt an sowas wie diesen Artikel, ich kann mir auch Geschicht­en über andere Leute aus­denken und ihnen Sachver­halte unter­stellen wie sie in mein Argu­men­ta­tion passen.

      • Nicht ad hominem, bitte. Aber der Patrik hat schon recht, glauben muss man hier gar nichts. Das gilt aber quid pro quo auch für die Aus­sagen, die im Video geäußert wer­den. Übri­gens ist meine Ein­ladung, mir logis­che Fehler nachzuweisen, immer noch in Kraft. Ich ler­nen immer gern dazu, so wie zum Beispiel bei vie­len anderen Gele­gen­heit­en, bei denen ich Leschs Dar­legun­gen nicht nur folge, son­dern sie auch nachvol­lziehen kann. Dies­mal ging das gründlich daneben.

        • Hal­lo Herr Letsch, wenn Sie schon regle­men­tierend ein­greifen, dann aber bitte kon­se­quent! ‘Gabriel’ pampt hier auch ordentlich ‘ad hominem’ herum, und hängt inhaltlich auch noch dem ‘Gre­tamythos’ des bevorste­hen­den Wel­tun­ter­gangs an. Nun Gabriel, Engelchen, die Erde wird es noch cir­ca 3.5
          Mil­liar­den Jahre geben, da ändern wed­er Sie, die Grü­nen, der Papst, Mut­ti Merkel noch der schlaue Lesch etwas daran. Soooo schlau ist er dann doch nicht.…..

        • Ja, aber er beschimpft nur mich. An dieser Stelle lag bei mir kein Lin­den­blatt, ich halte das aus. Ich weiß, es ist ein Traum, aber ich wün­sche mir immer noch, meine Leser wer­fen alles, was ihnen in die Fin­ger kommt, vor­wiegend auf mich. Gern Argu­mente, noch lieber Kom­pli­mente aber wenn es sein muss auch Unrat. Wer mit Dreck wirft, ver­fehlt ja oft das Ziel — auf alle Fälle macht er sich aber selb­st die Hände schmutzig. Und das kann dann jed­er hier lesen. 😉

  22. Man kön­nte Erdgas durch Lach­gas erset­zen. Dann hätte man noch ein biss­chen Spaß bevor die Lichter ausgehen.

  23. Holz zum Ver­bren­nen wer­den wir in der neuen Welt nicht mehr haben, da wir es zum Woh­nungs­bau ver­wen­den müssen. Ohne Car­bon­brennstoffe ist wohl die Zement- und Baus­tahlerzeu­gung wegen der erforder­lich­gen hohen Prozess­wärme nicht möglich. Kun­st­stoffe am Bau kön­nen auch nicht einge­set­zt wer­den, da sie aus Kohlen­stof­fverbindun­gen beste­hen. Also bleiben nur noch Holz und die von Stein­met­zen behaue­nen Steine, wie im Mittelalter.
    Damit lässt sich dann ökol­o­gisch die Woh­nungsnot bekämpfen.
    Silen­tium triste!

  24. Miet­maul. Strom­lin­ien­för­mige Staat­sphysik. Lange Tra­di­tion in Deutsch­land. Wer­den wir nicht drum rum kom­men. Merkel ist auch Dr. der Physik. Gre­ta nicht! Und Unterschied?

  25. Herr Lesch ist m. M. n. kein Mann, den die Natur mit hohen Intel­li­gen­zde­fiziten ges­traft hat. Deshalb frage ich mich, was ihn dazu bewegt, solchen gequir­rl­ten geisti­gen Unrat an den Mann brin­gen zu müssen. Was bewegt solche Men­schen dazu, Mil­lio­nen Mit­men­schen wegen ide­ol­o­gis­ch­er Per­ver­sitäten durchgek­nall­ter Fig­uren ins Unglück zu stürzen, sie um Geld, Gut, Ver­stand und let­ztlich vielle­icht sog­ar ums Leben zu brin­gen? Alles wegen Penun­zen im eige­nen Geld­beu­tel — oder gibt es da noch etwas ganz anderes für diese kühl kalkulieren­den Schar­la­tane und was wäre das dann? Alko­hol und Rauch alleine kön­nen es doch ergänzend dazu auch nicht nur sein?

  26. ganz klar neue energien sind nicht grund­last­fähig, da beisst die maus kein faden ab. von der riesi­gen naturz­er­störung ganz abge­se­hen, wind­schlep­pen machen auf dauer acker­bö­den unfrucht­bar, riesige staub­wolken ero­sion, zu sehen gestern im raum pren­zlau, die andauernde trock­en­heit zer­stört kle­in­stle­be­we­sen, unter­brechung der nahrungs­kette, auch zu sehen rund um pren­zlau, es ist eine indus­triebrache ent­standen, wo einst wun­der­schön­ste end­moräne war, herrscht hier das pure grauen, alp­traumhafte rot blink­ende land­schaften, ständi­ges pulsieren­des spür­bares inten­sives brum­men, wirtschaftlich­er nieder­gang die folge, auch ver­wahrlosung über­all fest­stell­bar, man will die region entvölk­ern, vom anstieg der psy­chis­chen erkrankun­gen um über 10% in bran­den­burg ganz abge­se­hen, infra­schall schädigt den men­schlichen metab­o­lis­mus. eben auch ein herr lesch kann sich irren. was für ein wahnsinn das weltk­li­ma zu ret­ten, dabei riesige wichtige natur­räume zer­stören, der men­sch in seinem ordnungswahn

  27. Wo Lesch drauf­ste­ht, ist nichts drin. Seit Jahren erk­lärt uns dieser unsägliche Men­sch seine alter­na­tivlose Welt, schwarz/weiß, mit ein­er von sich ein­genomme­nen (Ein)Bildung auf übel­stem Boule­vardzeitungsniveau, dass jedem wis­senschaftlich aus­ge­bilde­ten Men­schen das Grauen aus den Poren tritt. Wenn dieser Men­sch im Fernse­hen auftritt, ziehe ich sofort den Steck­er. Glück­licher­weise haben meine Enkel dieses Sys­tem­sprachrohr der Regierungs­bil­dungswis­senschaft als das erkan­nt was er ist: Eine Schande für alle ser­iösen Naturwissenschaftler.

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