Er ist schon gut, das muss man ihm las­sen. Nie­mand in Deutsch­land kann mit so viel Begeis­te­rung phy­si­ka­li­sche Gesetz­mä­ßig­kei­ten erklä­ren, wie Pro­fes­sor Harald Lesch dies seit Jah­ren in BR und ZDF tut. Wenn unter sei­nen Hän­den star­ke Kraft, schwa­che Kraft und Gra­vi­ta­ti­on förm­lich Gestalt anneh­men, nicke ich begeis­tert. Wenn er jedoch ver­sucht, mit gro­ßen Ges­ten, einer Art mathe­ma­tik­be­frei­ter Logik und viel „nimms­te dies, machs­te das, bis­te fer­tig” die deut­sche Ener­gie­wen­de wie „Uncle Ben’s Reis” dar­zu­stel­len (gelingt immer und klebt natür­lich nie), den­ke ich nach weni­gen Minu­ten nur noch: schwa­che Kraft.

In sei­nem neu­es­ten Ter­raX-Video auf You­Tube skiz­ziert er die 100%ig erneu­er­ba­re Ener­gie­welt. „Raus aus Kern­ener­gie und nun auch noch aus der Koh­le? Wo soll denn dann unser Strom her­kom­men?“ Das, so Lesch, sei ganz einfach!

Leschs Vor­stel­lung scheint zu sein, dass es Din­ge in Deutsch­land gibt, mit denen wir bis­lang aus wel­chem Grund auch immer so rein gar nichts anzu­fan­gen wuss­ten. Die Hälf­te unse­res Wal­des zum Bei­spiel oder Pflan­zen­res­te oder Erd­wär­me oder ande­re, rie­si­ge, unge­nutz­te Flä­chen von der Grö­ße eini­ger Bun­des­län­der. Er beginnt sei­nen Vor­trag mit der Fest­stel­lung, dass von den 600 TWh jähr­li­chem Strom­be­darf bereits 40% auf erneu­er­ba­re Ener­gie ent­fal­len. Das ist zwar sehr groß­zü­gig auf­ge­run­det (es sind ca. 38%), aber wir wol­len mal nicht klein­lich sein.

Küm­mern müss­ten wir uns angeb­lich nur noch um die rest­li­chen 60%, die aus Koh­le, Kern­kraft und Erd­gas kom­men. Ver­ges­sen wir für einen Moment, dass die erneu­er­ba­ren 40% auf weni­ge Pro­zen­te zusam­men­schnur­ren, wenn der Wind nicht weht oder Nacht ist. Ver­ges­sen wir auch, dass uns die Pho­to­vol­ta­ik auch dann nicht hilft, wenn die Son­ne tags­über hin­ter den Wol­ken steckt oder es im Win­ter kaum und nicht für lan­ge über den Hori­zont schafft. Schau­en wir uns statt­des­sen an, wie Harald Lesch einen kon­ven­tio­nel­len Ener­gie­trä­ger nach dem ande­ren durch sau­be­re Alter­na­ti­ven ersetzt.

Lesch ersetzt die Kohle

„Bei der Hälf­te des deut­schen Wal­des neh­men wir das raus, was nach­wächst. Das bringt so viel Ener­gie wie Braun- und Stein­koh­le zusam­men.“ Wir sol­len also Holz ver­bren­nen statt Koh­le. Zu dumm nur, dass es die­se „unge­nutz­te Hälf­te des Wal­des“ nicht gibt. Dort, wo kein Natur­schutz­ge­biet ist, die geo­lo­gi­schen Bedin­gun­gen dies zulas­sen oder der Wald kei­ne ande­ren Funk­tio­nen hat (etwa Ero­si­ons- und Lawi­nen­schutz im Gebir­ge), wird er bewirt­schaf­tet. Nach­hal­tig, wie es sich gehört, der Begriff ist schließ­lich die Erfin­dung des deut­schen Forst­wir­tes Georg Lud­wig Har­tig. Und wir benut­zen das geschla­ge­ne Holz! Nicht nur für lau­schi­ge Kamin­aben­de oder Bil­ly-Rega­le – auch Dach­stüh­le, Innen­aus­bau, Gerüs­te, Zel­lu­lo­se, Zahn­sto­cher und Zäu­ne. Wenn das jetzt alles in die Öfen soll, woher kommt Ersatz? Zumin­dest wächst die Wald­flä­che in Euro­pa all­ge­mein und in Deutsch­land im Beson­de­ren. Aller­dings – und als Iro­nie des Schick­sals – aus­ge­rech­net auf­grund des erhöh­ten CO2-Anteils in der Luft.

Lesch ersetzt die Kernkraft

„Dann hät­ten wir die tie­fe Geo­ther­mie, die lie­fert so viel, wie die Kern­kraft­wer­ke in Deutschland…hätte man nicht gedacht“ – Nee, hät­te man nicht. Ganz ein­fach weil’s nicht stimmt. Die 9.444 MW ver­blie­be­ne Reak­tor­ka­pa­zi­tät (instal­lier­te Leis­tung 2018) lie­fer­ten 85 TWh Strom, wäh­rend die vor­han­de­nen 14 Anla­gen (nur Strom­pro­duk­ti­on) der tie­fen Geo­ther­mie gera­de mal 34 MW instal­lier­te Kapa­zi­tät haben. Gan­ze drei wei­te­re sind im Bau, 30 in Pla­nung, was auch immer das genau für wel­che wer­den sol­len. Um also wie Lesch es beschreibt die Kern­kraft kom­plett zu erset­zen, müss­ten wir tau­sen­de wei­te­re Geo­ther­mie­an­la­gen im Mega­watt- und Mega­e­u­r­obe­reich erst mal bau­en. Außer­dem kön­nen wir bestehen­de Anla­gen über­haupt nicht mit­zäh­len, weil die ja schon in den groß­zü­gig auf­ge­run­de­ten 40% erneu­er­ba­rer Ener­gien vor­kom­men, die wir heu­te schon haben.

Der Sprung von einer Strom­men­ge von 0,162 TWh, wie sie die tie­fe Geo­ther­mie heu­te lie­fert, zu jenen 85 TWh Kern­ener­gie, die Lesch mit einem Fin­ger­schnips ersetzt hat, ist also eine Stei­ge­rung um 52.000% – zwei­und­fünf­zig­tau­send Pro­zent! „Damit hät­ten wir Koh­le und Kern­kraft schon mal abge­hakt“ meint Pro­fes­sor Lesch, der im ZDF wohl das Fach Zau­ber­kunst unter­rich­tet, wenn er ein­fach so der­ar­ti­ge Schlüs­se zieht.

Lesch ersetzt das Erdgas

Dann ist da natür­lich noch das Pro­blem mit der Spit­zen­last und dem fle­xi­blen aber CO2-las­ti­gen Ener­gie­trä­ger Erd­gas. Ja, auch das muss weg. Lesch setzt hier auf Bio-Ersatz, Bio­gas in die­sem Fall. „Dafür neh­men wir nur land­wirt­schaft­li­che Abfäl­le, um kei­ne wei­te­ren Ener­gie­pflan­zen anbau­en zu müs­sen.“ Man fragt sich, was das für Abfäl­le sein sol­len und was die Bau­ern wohl bis­her damit gemacht haben. Ich habe jeden­falls noch nie eine grü­ne Ton­ne am Feld­rand ste­hen sehen, die dann von der Abfall­ent­sor­gung geleert wer­den muss­te. Pflanz­li­che „Abfäl­le“ wer­den in der Regel unter­ge­pflügt oder wie bei Getrei­de­stroh für die Vieh­wirt­schaft ver­wen­det. Auf jeden Fall blei­ben sie Bestand­teil des Ackers, sor­gen für Grün­dün­gung, Boden­be­lüf­tung und Stick­stoff­ein­trag und wer­den dar­über hin­aus natür­lich auch in gerin­gen Men­gen in den bestehen­den Bio­gas­an­la­gen „ver­stromt“. Unge­nutz­te Ener­gie­po­ten­zia­le durch Abfäl­le aus der Land­wirt­schaft gibt es so gut wie keine.

Außer­dem sind die gas­bil­den­den Bak­te­ri­en in Bio-Reak­to­ren genau­so Spe­zia­lis­ten, wie übli­cher­wei­se Münch­ner Phy­sik­pro­fes­so­ren. Füt­tert man sie mit irgend­ei­nem Mist, machen sie Unfug oder stel­len die Arbeit ganz ein. So ein Bio-Gene­ra­tor ist lei­der noch kein Flux­kom­pen­sa­tor, der glei­cher­ma­ßen mit Plu­to­ni­um, Cola oder Kat­zen­pis­se läuft. Man kann da nicht rein­wer­fen, was einem so in den Sinn kommt. Auch hier gilt zudem: erst mal bau­en! Der Anteil von Erd­gas an der deut­schen Strom­erzeu­gung beträgt ca. 83 TWh pro Jahr. Die bestehen­den Bio­gas­an­la­gen lie­fern 32 TWh (in den 40% ent­hal­ten, die also bit­te nicht mit­zäh­len). Wir müs­sen also die Anzahl der Bio­gas­an­la­gen fast ver­drei­fa­chen, um auch auf Erd­gas ver­zich­ten zu kön­nen. Wo die alle noch ste­hen sol­len, ohne den Geo­ther­mie­kraft­wer­ken, Wind­rä­dern oder Wäl­dern in die Que­re zu kom­men, bleibt ein Quan­ten­phy­si­ka­li­sches Rätsel.

Fassen wir zusammen, was Harald Lesch „ganz einfach” findet

  • Wir erset­zen die Koh­le durch Holz, wofür wie die Hälf­te unse­rer Wäl­der exklu­siv als Brenn­holz­quel­le bewirt­schaf­ten müs­sen. Möbel­in­dus­trie, Bau­ge­wer­be, Papier­in­dus­trie, Ham­bi-Beset­zer und ande­re sol­len halt sehen, wo sie blei­ben. Da der Heiz­wert von Holz – auch wenn es gut getrock­net ist, kaum die Hälf­te von Koh­le beträgt, fah­ren dann nicht mehr kilo­me­ter­lan­ge Koh­le­ver­sor­gungs­zü­ge durchs Land, son­dern dop­pelt so lan­ge Holz­ver­sor­gungs­zü­ge. Fort­schritt ist so geil!  Ange­sichts der Fein­staub­wer­te in der Luft in der Nähe der Holz­kraft­wer­ke wer­den sie Bewoh­ner sich vol­ler Weh­mut an die guten alten Die­sel­zei­ten zurückerinnern.
  • Die Kern­ener­gie erset­zen wir durch Geo­ther­mie­kraft­wer­ke, von denen wir inner­halb weni­ger Jah­re tau­sen­de errich­ten müs­sen. Die Kos­ten pro Anla­ge und instal­lier­ter Mega­watt­stun­de sind deut­lich höher als für Wind­kraft­an­la­gen (sie­he hier, Sei­te 4) und sum­mie­ren sich locker in die Billionen.
  • Das Erd­gas schließ­lich erset­zen wir durch etwa 25.000 neue Bio­gas­an­la­gen, die wir aber nicht betrei­ben kön­nen, weil wir nicht genü­gend „Abfäl­le“ für sie haben und falls wir die­se „Abfäl­le“ der Land­wirt­schaft ent­zie­hen, wer­den wir dort mas­siv mehr Kunst­dün­ger benö­ti­gen, um für den nöti­gen Stick­stoff­ein­trag in die Acker­bö­den zu sor­gen, was wie­der­um zu erheb­li­chen Pro­ble­men mit dem Grund­was­ser führt, was wie­der­um zu wei­te­ren Pro­ble­men füh­ren wird. An die­se Feed­back­schlei­fe hat natür­lich auch nie­mand gedacht.

Doch auch Lesch weiß, dass selbst sei­ne Milch­mäd­chen­rech­nung nur den aktu­el­len Strom­ver­brauch betrifft und uns der 100%-reines-Gewissen-Energiewelt kaum näher bringt. Die Ener­gie­be­rei­che Hei­zen, Pro­zess­wär­me, Ver­kehr usw. sind da noch gar nicht drin!

„Wir bewirtschaften nur noch Energie“

Ja, das kommt alles noch oben drauf und ist ener­ge­tisch ein Mehr­fa­ches des Strom­be­darfs. „…dann haben wir alles zuge­ka­chelt, dann haben wir Ener­gie, aber was ist das dann für ein Land? Hier wür­de ja prak­tisch nur noch Ener­gie bewirt­schaf­tet!“ Da wird es selbst Harald Lesch mul­mig. Viel­leicht stellt er sich vor, er wür­de – natür­lich mit dem Rad – durchs Land fah­ren und sähe prak­tisch nichts ande­res als Wind­kraft­an­la­gen und Bio­gas­anl… ach, ich hät­te es fast über­se­hen: Das ist ja schon heu­te so bei uns hier in Nie­der­sach­sen, dabei ist das erst die 40%ige Lösung all unse­rer Pro­ble­me. Noch schö­ner kann’s also eigent­lich nur noch im Süden wer­den. Auf der The­re­si­en­wie­se in Mün­chen soll noch Platz sein…

Tote Ideen, neu verstromt

Also, meint Lesch, muss eine ande­re Lösung her! Statt eine Flä­che von der Grö­ße des Saar­lan­des und Ber­lins mit Solar­pa­nelen zuzu­de­cken (war­um eigent­lich nicht, das wür­de doch sicher die Mie­ten wie gewünscht drü­cken), holt Lesch Deser­tec wie­der aus der Ver­sen­kung. Jene Idee, gigan­ti­sche Solar­ther­mie und Pho­to­vol­ta­ik-Kraft­wer­ke in die Saha­ra zu klot­zen und sie durch sünd­haft teu­re Gleich­strom­ka­bel via Mal­ta und Gibral­tar mit Euro­pa zu ver­bin­den. Ja, das wird sicher klap­pen, weil die Inves­to­ren die­ser größ­ten Inves­ti­ti­on aller Zei­ten gar nicht schnell genug die Schecks unter­schrei­ben kön­nen. Ist bis­lang ja erst ein­mal gran­di­os geschei­tert, mehr Glück halt beim nächs­ten Mal.

Aber mal ehr­lich: wäre, unab­hän­gig von Geld und tech­ni­schen Schwie­rig­kei­ten, die­ser Teil von Lesch’s Visi­on nicht in der Tat der am leich­tes­ten zu rea­li­sie­ren­de? Man muss doch nur ganz Nord­afri­ka in die fried­lichs­te und sta­bils­te Regi­on der Welt ver­wan­deln, der man ohne Beden­ken und min­des­tens bis zur Erfin­dung des Flux­kom­pen­sa­tors fast die gesam­te Ener­gie­ver­sor­gung Euro­pas anver­trau­en möch­te. Ver­gli­chen mit den ande­ren „ein­fa­chen Ideen” im Video scheint das fast schon ein Kin­der­spiel zu werden!

Haus­auf­ga­be: den Umgang mit dem Zau­ber­stab üben und dann auf nach Libyen!

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85 Kommentare

  1. Nach Ablauf der Kom­men­tar­frist (14 Tage) erreich­te mich per Mail noch eine fach­lich Ergän­zung zu den Unmög­lich­kei­ten der Pos­tu­la­te von Harald Lesch. Und zwar bezüg­lich der Annah­me, man kön­ne die Koh­le­ver­stro­mung durch den Ener­gie­trä­ger Holz erset­zen. Dan­ke an Tors­ten Gür­ges für die Mühe.
    Hier der Wortlaut:
    —–
    Herr Prof. Lesch will die gesam­te Koh­le­ver­stro­mung durch Ein­satz von Holz­ver­bren­nung aus der nach­hal­ti­gen Ent­nah­me aus der Hälf­te des dt. Wal­des erset­zen. Sie hal­ten dem – völ­lig rich­tig – in Ihrem Arti­kel ent­ge­gen, das der dt. Wald aber bereits genutzt wird, und nicht dop­pelt genutzt wer­den kann.
    In Wahr­heit sieht es aber noch deut­lich schlim­mer aus. Prof. Lesch geht von fol­gen­den Annah­men aus:
    1.)12 Fest­me­ter nach­wach­sen­des Holz pro Hekt­ar Wald und Jahr
    2.) Wald­flä­che Deutsch­land: 11,4 Mio Hektar
    3.) 1 Fest­me­ter gleich ca. 1,4 Raummeter
    4.) Brenn­wert von Holz: ca. 2100 kWh pro Raum­me­ter (Daten aus öffent­li­chen Quel­len im Inter­net, evtl leicht variierend)

    Rech­nung dazu also: 12 * 1,4 * 11.400.000 * 2100 = 430 Mrd. kWh = 430 TWh

    Da aus der Koh­le­ver­stro­mung unge­fähr 229 TWh elek­tri­sche Ener­gie kom­men (Wert aus Wiki­pe­dia von 2018), kommt man unge­fähr mit der Hälf­te des dt. Wal­des hin (430 TWh/2 = 215 TWh) .

    Die­se Rech­nung ist aber falsch! Denn:

    1.) Schon die 12 Fest­me­ter pro Jahr und Haktar Wald sind nicht rich­tig. Sie gel­ten, eben­falls mit viel gutem Wil­len, für Nadel­holz. Ca. 45% des deut­schen Wal­des bestehen aber aus Laub­holz und da liegt der Wert eher bei ca. 8 – 9 Fest­me­tern, also schon mal knapp ein Drit­tel niedriger.

    2.) Die 2100 kWh Brenn­wert gel­ten nun aber für z.B. Eichen- und Buchen­holz, die die höchs­ten Brenn­wer­te haben. Schon Kir­sche, Ahorn und Bir­ke lie­gen nur noch bei 1800 bis 1900 kWh/Raummeter. Nadel­holz, für das ja die Rech­nung mit den 12 Fest­me­tern gilt, liegt bei 1400 – 1700 kWh/Raummeter. Je nach­dem wie man das Ver­hält­nis von Laub- zu Nadel­bäu­men annimmt, bedeu­tet das im güns­tigs­ten Fall(!) eine wei­te­re Redu­zie­rung der Ener­gie­men­ge um 25%

    3.) Der größ­te Denk­feh­ler kommt aber noch: Wir reden hier von Brenn­wer­ten(!). Da ist auf kei­nen Fall die Rede von Umwand­lung in elek­tri­sche Ener­gie (was Prof. Lesch ja gera­de will: Er will Strom, nicht damit heizen!).
    Block­heiz­kraft­wer­ke, die Wär­me und elek­tri­sche Ener­gie lie­fern, kom­men auf elek­tri­sche Wir­kungs­gra­de von 35% bis 40%. Alles über 45% wäre extrem gut, alles über 50% schon bei­na­he ein Wun­der. Also eine wei­te­re Redu­zie­rung der „Lesch- Ener­gie­men­ge” um min­des­tens 50%

    Dass die 11,4 Mio Hekt­ar dt. Wald inklu­si­ve aller Park – und Natur­schutz­flä­chen gerech­net, und die 12 Fest­me­ter „Vor­rats­fest­me­ter” inklu­si­ve Rin­de und ohne Ver­ar­bei­tungs­ver­lus­te in über­haupt brenn­fä­hi­ges Holz sind, fällt dann bei­na­he schon unter Randnotiz…Realistisch betrach­tet kommt man also mit der Hälf­te des dt. Wal­des nicht auf 215 TWh elek­tri­schen Strom son­dern auf höchs­tens(!) ca. 57 TWh…
    (Das immer noch mit allen Park­an­la­gen und Naturschutzgebieten).
    Als Fer­mi – Schät­zung der Grö­ßen­ord­nung wür­den die 215 TWh viel­leicht gera­de noch durch gehen. Aber als Modell für die Ener­gie­ver­sor­gung eines Lan­des mit Strom…?Je nach­dem wel­che Quel­len man her­an­nimmt, kön­nen mei­ne anfangs genann­ten Zah­len mini­mal anders aus­se­hen, aber an der grund­sätz­li­chen Aus­sa­ge ändert sich nichts.

  2. Lesch ist mei­ner Mei­nung nach über­schätzt. Als Natur­wis­sen­schaft­ler ver­ste­he ich, was er über Quan­ten, Ato­me usw. sagt (nicht alles ist kor­rekt) und weiß was er meint. Aber ich habe mich schon oft gefragt, ob Lai­en hier wirk­lich ver­ste­hen, wor­um es geht und ob es über huma­ne­vo­lu­tio­när beding­tes Nicken hinausgeht …

  3. Dan­ke für den Arti­kel ins­be­son­de­re auch für den Link eines Kom­men­ta­tors zum Bericht einer Regio­nal­zei­tung betreffs Leschs „Schul­vor­trags” : Der bestä­tigt doch recht anschau­lich („Ich bin Mit­glied der Sicher­heits­kon­fe­renz !!!” – aha , die inter­na­tio­na­le Rüs­tungs­lob­by- tol­ler Leu­mund ), dass Lesch eben genau jener selbst­ver­lieb­te TV-Schwät­zer ist, für den ihn ein nicht unwe­sent­li­cher Teil der (umwölk­ten) Bevöl­ke­rung hält : Eben ein geschäfts­tüch­ti­ger Selbst­in­sze­nie­rer, der sei­ne Medi­en­prä­senz mit per­sön­li­cher Bedeut­sam­keit gleich­setzt – doch sind wir ehr­lich, ist „Leschs Ter­ra X Alpha-Cen­tau­ri Kos­mos” die Sen­dung mit der Maus für Kin­der, die mitt­ler­wei­le rudi­men­tär lesen gelernt haben und das For­mat der klas­si­schen „Lie­ber Onkel mit brum­mi­ger Stim­me erzählt” – Mär­chen­kas­set­te vorziehen.
    Und vie­le die­ser Kin­der­chen sind im Fahr­was­ser von Onkel Lesch mitt­ler­wei­le zu hoch­ak­ti­vis­ti­schen „Kli­ma­ret­tern” und ver­sier­ten Lai­en­pro­fes­so­ren/-innen geworden.…passt doch.
    Mis­si­on accomplished !

  4. „Zau­ber­kunst bei Harald Lesch” und die Kom­men­ta­re vom 27. bis 29. April habe ich als sicher auf­zu­be­wah­ren­de Doku­men­te des Zeit­geis­tes mit größ­tem Inter­es­se gele­sen. Noch wei­ter zu kom­men­tie­ren wäre Eulen nach Athen tra­gen. Statt­des­sen möch­te ich eine nicht ganz ver­ges­se­ne The­se vor­tra­gen, die unse­re Mit­men­schen vom rot­links­grü­nen Ufer hof­fent­lich nicht zur Schnapp­at­mung bringt (eher schon zu den mora­lisch abge­seg­ne­ten Ver­un­glimp­fun­gen). Also: Prä­mis­se: Wenn für ein natur­wis­sen­schaft­lich-tech­ni­sches Fach­ge­biet durch Regie­rung und Mehr­heits­par­tei­en jed­we­de For­schung ver­bo­ten und bis auf den letz­ten Lehr­stuhl eli­mi­niert wird, dann kann die­ses Fach­ge­biet spä­ter kei­ne Lösung z.B. der Ener­gie­er­zeu­gung mehr bei­tra­gen. The­se: Alle nun schon Jahr­zehn­te andau­ern­den Dis­kus­sio­nen und low-tec Rea­li­sie­run­gen zur Ener­gie­er­zeu­gung (Wind­kraft, Pho­to­vol­ta­ik, Geo­ther­mie, Bio­gas etc) mit inzwi­schen Bil­lio­nen nutz- und aus­sichts­los ver­brauch­ter Steu­er­gel­der wären Deutsch­land erspart geblie­ben WENN: Der Schwer­punkt For­schung auf 95%ige Nut­zung des Uran-Ener­gie­po­ten­ti­als (anstel­le bis­her nur 5%) gelegt wor­den wäre, dar­aus ein mehr­fa­ches Recy­cling der Kern­brenn­stof­fe aus­ge­führt wür­de, der anfal­len­de nied­rig-radio­ak­ti­ve ato­ma­re Abfall­stof­fe jeweils in den Kreis­lauf zurück­ge­führt wür­den. Ein sol­ches Ver­fah­ren erfor­dert kei­ne mehr­fach Giga­watt Kern­kraft­wer­ke son­dern dezen­tra­li­sier­te „klei­ne­re” Ein­hei­ten wie sie seit Jahr­zehn­ten im Mili­tär­be­reich (U‑Boote, Flug­zeug­trä­ger) funk­tio­nie­ren. Der rie­si­ge Land­ver­brauch für neue Strom­tras­sen und ein Teil der Strom-Über­land­lei­tun­gen allein könn­ten dadurch ver­mie­den wer­den . Die für den Kreis­pro­zess erfor­der­li­che Anla­ge für Wie­der­auf­be­rei­tung (vor einem hal­ben Jahr­hun­dert ver­hin­der­ten Wackers­dorf) war schon damals nichts ande­res als eine spe­zia­li­sier­te Che­mie­fa­brik. Even­tu­ell anfal­len­des U‑235 oder Plu­to­ni­um ver­kauft Deutsch­land an die Fran­zo­sen für ihre for­ce de frappe.

  5. Hal­lo zusam­men; was hier alle ver­ges­sen oder nicht bedacht haben – auch Prof Lesch nicht, das sind die Ton­nen von Lach­gas, die Leschs Kla­mauk erzeu­gen. Damit top­pen wir bei 8o Mio Ein­woh­ner in Deutsch­land minus Grü­ne locker das zur Ver­fü­gung ste­hen­de Erd­gas. Und wir soll­ten auch noch die Fracking Kar­te zie­hen. Damit kön­nen wir locker nachts die Son­nen­en­er­gie erset­zen. Und da Zucker und Fett eh zu viel kon­su­miert wird.…ab in die Ver­stro­mung. Ach ja .. und am Kon­ti­nen­tal­so­ckel gibt es ja noch Methan bis zum Abwinken. 

    So gese­hen hat Lesch nur noch nicht alle Mög­lich­kei­ten aus­ge­schöpft. Und jetzt bit­te Lachen. Das erzeugt Lachgas.

  6. Ein Video von einem Lesch-Vor­trag an einer Uni oder Hoch­schu­le gibt’s bei You­tube, und da ich Lesch immer gern zuhör­te, sah ich mirauch das an. Alle mög­li­chen Kata­stro­phen-Sze­na­ri­en wer­den von Lesch (auch bild­lich) vor­ge­stellt. Zum Schluss darf man fra­gen. Ein Stu­dent fragt Herrn Lesch (zu Recht), wie­so in sei­nen vie­len Model­len (sta­tis­ti­sche Lini­en von links ganz unten: frü­her, … bis rechts ganz oben: heu­te) der diver­sen Pro­ble­me unse­res Erd­balls EINES nicht vor­kommt: Die Überbevölkerung.
    .
    Ich denk ich hör nicht rich­tig, als Lesch den Stu­den­ten abkan­zelt… Über­be­völ­ke­rung gäbe es nicht !

    Ich spu­le zurück und schau’s und hör’s mir noch­mal an. Tat­säch­lich, Lesch leug­net, dass vie­le, wenn nicht gar alle Pro­ble­me (die er ja alle zu Recht ansprach), auch dar­aus resul­tie­ren, dass es inzwi­schen zu vie­le von uns gibt. Selt­sam. Sogar sein typi­scher Humor war plötz­lich wie weggeblasen. 

    Ich hat­te ihn bis­her für ver­nünf­ti­ger gehalten.

    • Die­ses Pro­blem hal­te ich auch für maß­geb­lich, es wird aber selt­sa­mer­wei­se über­haupt nicht mehr adres­siert. Die UN-Kom­mis­si­on, die sich damit befass­te, lie­fert kei­ne Berich­te mehr – ich konn­te zumin­dest kei­ne fin­den, die nicht noch aus den 90ern stam­men. Das Lesch an die­ser Stel­le so emp­find­lich reagiert, zeigt, dass er da weit jen­seits sei­nes Fach­ge­biets argu­men­tiert und sich offen­bar unsi­cher fühlt. Zu Recht, wie man sieht. 😉

      • Und wie­der ein­mal bewun­de­re ich Ihre Höf­lich­keit, Herr Letsch. Wer, wie Lesch, sei­ne Popu­la­ri­tät, sei­nen Ver­stand und sei­ne natur­wis­sen­schaft­li­che Kom­pe­tenz bewußt der herr­schen­den Ideo­lo­gie unter­wirft, dafür Fak­ten abschmet­tert, phy­si­ka­li­sche ‚basics’ rela­ti­viert und umin­ter­pre­tiert, ist ein sich selbst ver­leug­nen­der, trau­ri­ger Mit­läu­fer und ein Ver­rä­ter der unab­hän­gi­gen natur­wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis. Es bedeu­tet im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes das Ende der abend­län­di­schen Kul­tur, der frei­en Mei­nungs­äu­ße­rung, des Plu­ra­lis­mus und sämt­li­cher Errun­gen­schaf­ten der euro­päi­schen Auf­klä­rung. Wollt Ihr wis­sen, wie es einst mit der ein­heit­li­chen Mei­nungs­bil­dung Juden gegen­über im 3. Reich begann? Genau so! P.S. Täg­lich wer­den ca. 240 000 Men­schen auf die­ser Welt gebo­ren. Allein Afri­ka schenkt uns alle 2 Wochen 1Millionen neue Erden­bür­ger. Müll­tren­nen, vegan leben und Die­sel­fahr­ver­bo­te in Deutsch­land wer­den die CO2-Bilanz nicht ver­än­dern, aber wenn’ scheee macht.….

  7. Herr Dr. Lesch spricht Anfangs von Lösungs­an­sät­zen (Anm.: „ers­tes Anzei­chen der Bewäl­ti­gung einer schwie­ri­gen Auf­ga­be”), inso­fern gibt er mMn gar nicht vor „die Lösung” zu haben. Des Wei­te­ren unter­schei­det er sehr genau den Strom­be­darf und den Pri­mär­ener­gie­be­darf, wie auch die Spitzenlast.
    Gegen Ende erklärt er, dass wir natio­nal die Her­aus­for­de­rung gar nicht stem­men können.

    Ihre Kri­tik an den Berech­nun­gen sind also schon in sei­nem Video ent­hal­ten, wenn man möchte.
    Wie wäre es statt des­sen mit kon­struk­ti­ver Kritik?
    Die­se bie­tet neben der Dar­stel­lung des Pro­blems auch einen Vor­schlag zur Ver­bes­se­rung. Das heißt, Sie sagen nicht nur, was alles schlecht oder falsch ist, son­dern zei­gen Mög­lich­kei­ten auf, wie die­se Her­aus­for­de­rung mög­li­cher­wei­se zu meis­tern ist, ger­ne auch nur als „Lösungs­an­satz”.

    • Er hat dedi­ziert erklärt, wie man bei der Strom­ver­sor­gung zu 100% Erneu­er­ba­ren kommt. Das sei „ganz ein­fach”, sagt er. Erst bei der Pri­mär­ener­gie greift er zu Deser­tec. Wenn Sie mei­nen Arti­kel rich­tig lesen, wer­den Sie fest­stel­len, dass sich mei­ne Kri­tik auf Leschs „ganz ein­fa­che” Strom­erzeug­ngs­rech­nung bezieht. Koh­le durch Holz erset­zen, Kern­kraft durch tie­fe Geo­ther­mie und Erd­gas durch Bio­gas aus Abfällen…keine ein­zi­ge die­ser schnell hin­ge­wor­fe­nen Sim­pli­zi­tä­ten hält der Rea­li­tät stand.

      • Bei Minu­te 3:36 sagt er ganz deut­lich, dass sei­ne „ganz ein­fa­che Rech­nung” nicht reicht.
        Ver­weist auf Hol­ler und Gau­kel und die aus­führ­li­chen Berech­nun­gen und zählt Bei­spie­le dar­aus auf.
        Man kann sich natür­lich an sei­nem „ganz ein­fach” abar­bei­ten, aber die Aus­sa­ge des (gesam­ten) Vide­os ist das sicher nicht.
        Sei­ne ers­te Aus­sa­ge („alles ganz ein­fach”) ist eigent­lich klar als Sokra­ti­sche Iro­nie erkenn­bar, ein Stil­mit­tel das er oft nutzt, um einen zum Nach­den­ken zu bringen.

        • Wol­len Sie ernst­haft eine lin­gu­is­ti­sche Dis­kus­si­on dar­über star­ten, wie inklu­siv oder exklu­siv die­se „ganz ein­fach” gemeint war, ob es zurück oder vor­aus­blickt oder ein­fach nur zum Nach­den­ken anre­gen soll? Blei­ben wir doch bei eini­gen Fak­ten: „die Kern­kraft ersetz­ten wir durch tie­fe Geo­ther­mie” suchen sie selbst Wort­laut und Minu­te und ana­ly­sie­ren Sie solan­ge, bis Sie Leschs Aus­sa­ge wahl­wei­se zum Scherz, Denk­an­stoß oder Gleich­nis erklärt haben oder mir nach­ge­wie­sen haben, was alles in die­ser Aus­sa­ge „mit­ge­meint” und vor­aus­ge­setzt war. Die Dünn­häu­tig­keit, mit der die Lesch-Fans hier reagie­ren und die Wei­ge­rung, sich mit den im Video dar­ge­leg­ten Ideen ein­fach mal kri­tisch aus­ein­an­der­zu­set­zen und die Dreis­tig­keit, mir gleich­sam das Recht abzu­spre­chen, die Rech­nun­gen Leschs kri­tisch nach­zu­voll­zie­hen , spricht jeden­falls eine deut­li­che Spra­che. Es kann nicht sein, was nicht sein darf.

  8. Die Zau­ber­kunst­ü­cke der Bun­des­re­gie­rung fin­de ich aller­dings noch viel gelun­ge­ner. Ihr ist die per­fek­te Illu­si­on gelungen.
    Büh­ne frei: Die Magie­rin betritt die Mane­ge. Rund 3 Mil­lio­nen Asy­lan­ten fol­gen in ihrem Schat­ten und bau­en sich hin­ter ihr auf. Das Publi­kum staunt und applau­diert. Die Künst­le­rin ver­spricht die Dar­stel­ler gleich im Zuschau­er­raum zu ver­tei­len. Die Men­ge ist ent­setzt. Der Platz wäre zu klein und über­haupt. Die Zau­be­rin spricht ihren Spruch: „Ribe, Rabe, Och­sen­nas‚, wir schaf­fen das!, Hex,hex!” In die­sem Augen­blick, von den Zuschau­ern unbe­merkt auf die Büh­ne geschli­chen, kommt die Zau­be­re­rin­nen­aus­zu­bil­den­de Gre­ta auf die Büh­ne. Unter­stützt vom Lindenberg´schen Panik­or­ches­ters singt sie die Bal­la­de von einem klei­nem Mäd­chen, dass frei­tags nicht mehr zur Schu­le gehen will.
    Das ergrif­fe­ne Publi­kum applau­diert tobend und erhebt sich von ihren Sit­zen. Eine tol­le Darbietung.
    Das fol­gen­de Fina­le sprengt nun selbst das der Varia­te erfah­rens­ten Zuschau­er. Die Illu­sio­nis­tin hat es geschafft. Alle Asy­lan­ten wur­den im Zuschau­er­raum ver­teilt. Wie war das mög­lich? Wie konn­te die Zau­be­rin uns so ablen­ken? Wir hat­ten sie doch die gan­ze Zeit im Auge. Jeden Hand­strich genaus­tens beobachtet.
    Ob es an der Klei­nen mit ihren anmu­ten­den Dar­bie­tung lag? Oder Vin Die­sel, der kurz auf die Büh­ne stol­per­te? Oder ob es doch rich­ti­ger Zau­ber war?
    Fra­gen wir Herr Lesch. Er kann ant­wor­ten. Oder gehör­te er auch zu der Nummer?

  9. Tun Sie das, aber ver­scho­nen Sie ande­re mit Moral­pre­dig­ten von Vorgestern.
    Wie sind Ihre Kid­dis eigent­lich so?
    Eines aber kön­nen Sie toll : Vom Inhalt des The­mas ablen­ken. Und stra­pa­zie­ren damit unnö­tig das Stromnetz.
    Glei­ches gilt für anony­me Schreiberlinge.

  10. Dan­ke für den sach­kun­di­gen, unauf­ge­reg­ten Arti­kel. Schön, dass sich auch unter den Kom­men­ta­ren viel Sach­ver­stand und aus­ge­ruh­tes Argu­men­tie­ren fin­det. Wenn für die „Social Media” etwas zu hof­fen wäre – und tat­säch­lich lässt es sich am ehes­ten bei sol­chen The­men mit natur­wis­sen­schaft­li­chem bzw. tech­ni­schem Hin­ter­grund erken­nen – dann wie hier: Pöbe­lei­en, Shit­s­torm, Mob, Mas­sen­wahn und deren ein­zi­ges Argu­ment „Wir sind mehr!” schei­tern natur­ge­setz­lich an der Rea­li­tät. Lei­der ist das ist zwar his­to­risch bewie­sen, wider­steht aber mensch­li­chen (Herden-)Impulsen. Nach jedem Crash beginnt erfah­rungs­ge­mäß das Gejam­mer und die fol­gen­lo­se Suche nach Sün­den­bö­cken. Wir müs­sen mit der ewig nach­wach­sen­den Dumm­heit eben­so leben, fürch­te ich, wie mit dem Wet­ter und grö­ßer dimen­sio­nier­tem kos­mi­schen Gesche­hen: Check and balance.

  11. Die­ser Blog­schrei­ber ist wirk­lich der inkom­pe­ten­tes­te den ich jemals sah.
    Was labert der den für einen Stuss.
    Harald Lesch hat doch auf gan­zer Linie recht. Nur weil er was in sei­nem Leben erreicht hat, im Gegen­satz zu ihnen.
    Schö­nen Tag noch.

    • Sie kön­nen mich sehen? Muss ich mir Sor­gen machen?
      Vie­len Dank auch für Ihre fun­dier­te inhalt­li­che Kri­tik, ich wer­de ver­su­chen, ihre mathematisch/physikalischen Dar­le­gun­gen nachzuvollziehen.

      • Herr Letsch, Sie soll­ten nicht auf jedes pseu­do­ko­gni­ti­ve Eja­ku­lat gewis­ser vor­pu­per­tä­rer Schrei­ber­leins, die zu all­lem Unglück all­zu oft auch noch des Deut­schen nur rudi­men­tär mäch­tig sind, ein­ge­hen. Die­se Seher glau­ben die Wahr­heit zu ken­nen und mit Leu­ten die die Wahr­heit zu ken­nen glau­ben, kann man nicht diskutieren.

        • Lei­der wahr. Viel­leicht bin auch nur schon viel zu lan­ge in der Erwach­se­nen­bil­dung tätig, als dass ich mir das noch abge­wöh­nen könnte. 😉

          • Timo­chen war wahr­schein­lich schon nach dem Lesen der Über­schrift intel­lek­tu­ell stark über­for­dert, jaul­te auf und hat sofort geschmis­sen, was sein geis­tig vaku­um­ier­ter Kom­men­tar wohl unzwei­fel­haft belegt.

    • Hm, wer hier argu­men­tiert, lesch hät­te Recht, der kann weder rech­nen, noch hat er eine Ahnung von Phy­sik, Elek­tro­tech­nik oder Ähn­li­chem. Ideo­lo­gie­ge­trie­be­ne Kraft­wer­ke mögen der letz­te Schrei sein, lei­der lie­fern sie nicht. Und Herr Lesch soll­te sein Prtie­buch mal able­gen und bei sei­nen Leis­ten blei­ben. Ener­gie­wirt­schaft und Paläo­kli­ma­ge­hö­ren sicher nicht dazu …

  12. Herr Lesch hat voll­kom­men Recht, wir decken mit 3 Per­so­nen Haus­halt schon 100% unse­res Strom­be­darf durch Pho­to­vol­ta­ik, aber wenn das alle machen wür­den bräuch­ten wir ja gar kei­ne Atom­kraft mehr.
    Der Autor soll­te sei­nen Blog wegen Inkom­pe­tenz schließen.

    • Sie soll­ten nicht von Ihrer eige­nen Igno­ranz auf die Kom­pe­tenz ande­rer schlie­ßen. Und falls Ihr Haus­halt nicht kom­plett vom Strom­netz ent­kop­pelt ist, lügen Sie sich selbst die Taschen voll.

    • Herz­li­chen Glück­wunsch, Herr Omba­do! Sie woh­nen zu dritt in einem Haus mit einer Solar­an­la­ge auf dem Dach, ver­mu­te ich. So kön­nen Sie Ihren gesam­ten Strom­be­darf aus Eigen­pro­duk­ti­on decken? Sie haben also ordent­lich Akkus im Kel­ler, um durch die Nacht und über den Win­ter zu kom­men? Oder mei­nen Sie, daß Ihr Ertrag aus dem Son­nen­strom reicht, um die Kos­ten für den „Win­ter­strom” aus dem Netz zu bezah­len? Damit wäre ich beim The­ma Sub­ven­tio­nen. Ihr Son­nen­strom wird immer abge­nom­men, zu garan­tier­ten und über­höh­ten (poli­tisch gewoll­ten) Prei­sen. Für Sie ist das gut, für Mil­lio­nen Miet­woh­nungs­be­woh­ner ohne die Chan­ce zum eige­nen Son­nen­pa­neel ist das jedoch nicht so ganz gut, denn die­se bezah­len über­höh­te Strom­prei­se, damit die Sub­ven­ti­ons­emp­fän­ger sich gut füh­len können.
      PS: Und wenn alle es machen wür­den wie Sie, dann wür­den am nächs­ten Tag alle den Sub­ven­ti­ons­wahn­sinn begrif­fen haben – wegen eines lan­des­wei­ten Blackouts.

      • @ Peter Tho­mas, schön zusam­men­ge­fasst …danke…weiß der Teu­fel war­um es so schwer ist, zu ver­ste­hen, dass zu viel Strom ohne Spei­cher genau­so pro­ble­ma­tisch ist wie zu wenig …und das Geld fließt nur , weil ich gezwun­gen wer­de, für Strom von ande­ren auf­zu­kom­men, den wirk­lich nie­mand braucht…

      • „damit die Sub­ven­ti­ons­emp­fän­ger sich gut füh­len können.”
        .
        Das ist doch die Grund­la­ge des grün-lin­ken Glaubens. 

        (Nur 20% der deut­schen Bevöl­ke­rung erar­bei­tet genug Steu­ern, um den gro­ßen Rest mit­zu­er­näh­ren, dar­un­ter reich(!)lich deut­sche und EU-Poli­ti­ker und deren Sekre­tä­re, Stif­tun­gen, etc.

    • Der Strom­ver­brauch im eige­nen Haus­halt macht nur 6,7 % des gesam­ten Ener­gie­ver­brauchs eines Durch­schnitts­deut­schen aus. Wie sieht’s mit der Ener­gie für Ihre Hei­zung aus? Und dem Kraft­stoff für Ihr Auto oder die von Ihnen genutz­ten öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­tel? Und wie mit der Ener­gie für Strom und Hei­zung an Ihrem Arbeits­platz? Und der Ener­gie, die bei der Her­stel­lung Ihrer Lebens­mit­tel ver­braucht wird? Oder bei der Her­stel­lung ande­rer Pro­duk­te, die Sie kon­su­mie­ren? Um das alles abzu­de­cken, müss­te Ihre Solar­an­la­ge 15 Mal mehr leis­ten als jetzt.

  13. Es ist gut, dass jemand auch die Unwahr­hei­ten auf­greift, wel­che von Dr. Lesch ver­brei­tet wer­den. Jedoch muss ich dem gebil­de­ten Nut­zer von Fern­se­hen und Co. Eine gewis­se Grund­in­tel­li­genz zuspre­chen kön­nen so kri­tisch zu denken.
    Die meis­ten die hier Kom­men­ta­re schrei­ben behaup­te ich, sind nicht medi­en­wirk­sam wie es lesch ist oder wol­len es nicht sein.

    An der Öffent­lich­keit, macht man nun­mal Feh­ler. Und sei­en wir uns ehr­lich, mit hard­li­ner Fak­ten und ohne Ver­ein­fa­chun­gen wird nie­mand wis­sen­schaft­li­che Sen­dun­gen sehen. 

    Ich bin Froh, dass Harald Lesch das macht und somit der Wis­sen­schaft Auf­merk­sam­keit zuträgt. Weil wir davon leben, gese­hen zu wer­den um steu­er­geld­an­tei­le zu erhalten.

    Ich fän­de es ein­mal schön einen Debat­tier­kreis von vor­be­rei­te­te Fach­leu­ten zu dem The­ma zu sehen.
    Einen Live Think-Tank nur mit Wis­sen­schaft­lern und ohne Wirt­schaft­li­che oder Poli­ti­sche Inter­es­sen. (Was nicht mög­lich sein wird.)

  14. Als lang­jäh­ri­ge Umwelt, – Mit­welt und Natur­schutz Akti­vis­tIn kann ich nur sagen : Herr Lesch hat voll­kom­men Recht, was die Wis­sen­schaft zur Kli­ma­ka­thastro­phe anbetrifft.
    Sei­ne Lösungs­an­sät­ze für das Gene­rie­ren von Ener­gie sind aller­dings unrea­lis­tisch und nicht zielführend.
    Ich ver­eh­re Herrn Lesch, auch für sei­ne State­ments zur Bil­dungs-und Schul­po­li­tik, das The­ma alter­na­ti­ve Ener­gien über­schrei­tet jedoch sei­ne Kom­pe­ten­zen, was nicht ver­wun­der­lich ist. Nie­mand kann alles.
    Hier sind dem­entspre­chen­de! Fach­leu­te gefragt.
    Und : Wir müs­sen die Atmo­sphä­re schüt­zen, ohne die Bio­sphä­re zu zer­stö­ren. Windin­dus­trie ist kei­ne ein­fa­che und wenig hilf­rei­che Lösung.
    Das Gebot der Stun­de ist die Ein­spa­rung von Ener­gie. Da hat Lesch auf jeden Fall Recht.
    Das ist das Ziel und das Thema!
    Ohne Ver­zicht wird es nicht mehr gehen.
    Fan­gen wir mit dem SUV Ver­bot an..
    Ver­bot der Mas­sen­tier­hal­tung.. Vega­ne Lebensweise..
    Sen­kung der MwSt für die Bahn Tickets.
    Limi­tie­rung von Flügen.
    Besteue­rung von Cerosin..
    Es gibt viel zu tun.
    Für die drän­gen­den The­men der Mensch­heit und der Mitwelt.

    • Für Ihren Ein­satz für Umwelt und Natur­schutz zie­he ich mei­nen Hut, an der Stel­le sind wir dicht bei­ein­an­der. Was aller­dings heu­te unter dem Label Kli­ma­schutz ver­an­stal­tet wird, hat mit Umwelt­schutz nichts mehr zu tun. Das ist Reli­gi­on mit sehr sehr schwa­chen Sakra­men­ten. Dabei bin ich sogar bei vie­len Maß­nah­men und Ideen auf Ihrer Sei­te: neue Tech­no­lo­gien, Ener­gie­er­spar­nis, Opti­mie­rung von Ver­kehr und ande­ren Prozessen…das alles ist sinn­voll und dies vor­an zu trei­ben liegt in der Natur des Men­schen, sofern es nicht mit­tels Zwang durch Leu­te geschieht, die es nicht bes­ser wis­sen, son­dern nur glau­ben, bes­ser zu wissen.
      Aber das schützt nicht das Kli­ma. Das wird sich ver­än­dern, ganz gleich was wir tun. 

      Aber an der Stel­le kom­men wir nicht zusam­men, das ist mir klar. Wie wäre es statt­des­sen damit: Sie wür­den gern Ihren Guru Lesch (den ich auch sehr schät­ze, aber nicht ver­eh­re) aus der Schuss­li­nie neh­men, indem Sie ihn zum Lai­en erklä­ren, der ja kein Exper­te für erneu­er­ba­re Ener­gien sei und des­halb schon mal dane­ben lie­gen kann, wohin­ge­gen ich Lesch für kom­pe­ten­ter und intel­li­gen­ter hal­te, als die gesam­te grü­ne Bundestagsfraktion!

      Popu­lä­re Betrach­tun­gen eines jeden The­mas sind legi­tim, ich schwät­ze ja auch sehr unver­bind­lich vor mich hin. Also, sagen Sie mir: wo sind die Exper­ten, die man fra­gen muss? Wer kennt die Zah­len, die Sta­tis­ti­ken, die Ver­brauchs­wer­te und die Zukunft so gut, dass wir ihm oder ihr die Ener­gie­wen­de als „Plan” abkau­fen? Eini­ge davon habe ich in mei­nem Arti­kel ver­linkt, was aber nicht dazu führ­te, dass ich zum „Gläu­bi­gen” wurde. 

      Also, wer hat das durch­ge­rech­net, wer ist Exper­te? Frau Baer­bock von den Grü­nen, für die das „Netz der Spei­cher ist” und die auf mei­ne Nach­fra­ge nicht reagier­te? Frau Thun­berg, die die Welt am liebs­ten in Panik alle Not-Aus-Knöp­fe drü­cken sähe? Wer? Wen soll ich fra­gen, wo steht der Elfen­bein­turm der Erkennt­nis, in dem das alles erson­nen und für durch­führ­bar erklärt wur­de? Oder gibt es eine sol­che Instanz nicht und einer schreibt ein­fach beim ande­ren ab? Fra­gen Sie sich nie, wie das EEG zustan­de kam? Wohin die vie­len Mil­li­ar­den Sub­ven­tio­nen geflos­sen sind und wer von der Panik tat­säch­lich pro­fi­tiert, die die Kli­ma­ret­ter in Deutsch­land verbreiten?

      • Sehr geehr­ter Herr Letsch, Ihnen und allen Lesern emp­feh­le ich das Buch von Diet­rich Pel­te: „Die Zukunft unse­rer Ener­gie­ver­sor­gung: Eine Ana­ly­se aus mathe­ma­tisch-natur­wis­sen­schaft­li­cher Sicht”, Springer/Vieweg, 2.A., 2014. Herr Pel­te ana­ly­siert die welt­wei­te Situa­ti­on, nicht allei­ne die in Irra­tio­na­lia, und zwar auf jeder Ebe­ne, der­je­ni­gen des Bedarfs und der­je­ni­gen der Erzeu­gung. Er bringt im Detail den phy­si­ka­li­schen Hin­ter­grund für alle mög­li­chen Erzeu­gungs­for­men (bis hin zur Wel­len­en­er­gie), die inne­woh­nen­den Kapa­zi­tä­ten, den Res­sour­cen­be­darf, die Rand­be­din­gun­gen für die elek­tri­sche Ener­gie, Spei­cher­mög­lich­kei­ten, Heiz­ener­gie usw.

        Das alles ist, teils mit ver­schie­de­nen Sze­na­ri­en, tat­säch­lich so genau wie es geht durch­ge­rech­net und nach mei­ner Kennt­nis das mit Abstand Bes­te, was sogar auf dem inter­na­tio­na­len Markt ver­füg­bar ist. Mir ist kein gleich­wer­ti­ges eng­lisch­spra­chi­ges Buch bekannt. Umfang­rei­che, vie­le hun­dert Sei­ten star­ke Ergän­zun­gen fin­den sich auf sei­ner Inter­net­sei­te an der Uni­ver­si­tät Hei­del­berg. In jedem Fall ist es bewun­derns­wert, wie eine ein­zel­ne Per­son das zustan­de gebracht hat.

        Herr Pel­te meint, man kön­ne das Buch mit den Kennt­nis­sen ver­ste­hen, die „Schü­ler nach dem Abschluss der gym­na­sia­len Ober­stu­fe an deut­schen Schu­len besit­zen soll­ten“, ich bin mir da ange­sichts der vie­len For­meln aber nicht so sicher. Bay­ern z.B. müss­te es schon sein, man muss aller­dings nicht Phy­sik stu­diert haben, obwohl soli­de Vor­kennt­nis­se von Vor­teil sein dürf­ten, wie sie etwa Inge­nieu­re haben soll­ten. Damit ent­fällt das Buch für den weit­aus größ­ten Teil der grü­nen Hin­ter­her­lauf­kli­en­tel und Ide­al­phra­sen­aus­wer­fer, wel­che schon die ers­ten 30 Sei­ten nicht über­ste­hen dürf­ten. Das ist inso­fern für ihr Wohl­be­fin­den von Vor­teil, als das Buch bei rech­tem Ver­ständ­nis geeig­net ist, allen grü­nen Phan­ta­sien und Deli­ris­men ein gründ­li­ches Ende zu berei­ten. Eine soli­de Abschät­zung ergibt bei­spiels­wei­se, dass ver­mut­lich im Jah­re 2050 allen­falls 15% der Pri­mär­ener­gie­er­zeu­gung auf „Erneu­er­ba­ren“ basie­ren wird. Herr Pel­te hat den Wert inzwi­schen sogar m.W. nach unten kor­ri­giert. Das jeden­falls sind die Zah­len, die man braucht, sicher nicht kom­plett unrea­lis­ti­sche und trick­haf­te Berech­nun­gen irgend­wel­cher von Grün­k­ne­te abhän­gi­ger Insti­tu­te und Agi­ta­ti­ons­an­stal­ten oder aus dem Hohl­kopf geschüt­tel­te Behaup­tun­gen irgend­wel­cher Baer­bocks oder Habecks.

        • Herr Letsch, könn­ten Sie noch vor „Pri­mär­ener­gie­er­zeu­gung” (Zei­le 6 von unten) ein „welt­wei­ten” ein­fü­gen, denn trotz des „welt­wei­te” im ers­ten Absatz sehe ich schon die Schlau­köp­fe auf dem Sprung?

        • „die grü­ne Hinterherlaufklientel”.
          Köst­lich & trefflich!
          Zuge­ge­ben: ich war auch mal (in den 80ern) einer davon, bin aber seit gerau­mer Zeit geheilt.

      • Vie­len Dank für Ihre Nachricht.
        Es freut mich zu hören, daß zwi­schen uns eine rela­tiv gute Über­ein­stim­mung hin­sicht­lich der Sache, zu bestehen, scheint.
        Aller­dings ist es dabei wenig hilf­reich, und nicht ziel­füh­rend, sich mit irgend­wel­chen „Gurus” und ande­re Popu­la­ri­tä­ten auf­hal­ten zu lassen.
        Der Punkt ist doch, letzt­lich die ent­schei­den­de Fra­ge, wie lösen wir ver­hält­nis­mä­ßig zügig, in jeder Wei­se Hin­sicht nach­hal­tig das Umwelt – und Kli­ma­zer­stö­rung problem.
        The­re is an issue.
        Dazu gibt es zunächst ein­mal zwei unter­schied­li­che schie­de­ne Kom­po­nen­ten, näm­lich die der Ein­spa­run­gen, und die, der alter­na­ti­ven Metho­den, Ener­gien zu generieren.
        Mit die­ser Prä­mis­se tre­ten wir an.
        Es ist kei­ne Fra­ge, daß es bei­spiels­wei­se ein uni­ver­si­tä­res Kon­sor­ti­um sein muß, von ver­sier­ten und kom­pe­ten­ten Ver­tre­tern aus! allen Berei­chen der Wis­sen­schaft, der For­schung für! alle Bereiche.
        Wir ken­nen das Pro­blem, wir for­mu­lie­ren es, und alles ande­re haben wir auch.
        Eins hat die Spe­zi­es des ANTHROPOZÄN nicht mehr, und das ist Zeit für unnüt­ze Debatten.
        Herr Lesch for­mu­liert auch das sehr deut­lich und dezidiert.
        Damit gibt er weg­wei­sen­de Informationen.
        Er müs­se selbst­ver­ständ­lich einer Kli­maAg angehören.
        Bis­her haben wir Kli­ma. räte, in den Unei­nig­keit und Theo­re­ti­ker sitzen.
        An Gre­ta und FFF Fri­days 4 future ist nichts aus­zu­set­zen, im Gegen­teil, brauch­ten wir erst sie, damit selbst Frau Mer­kel dafür dank­bar ist?
        Wir wol­len doch nun nicht ernst­haft behaup­ten, die­se jun­gen Men­schen sol­len nun gleich­zei­tig die Lösun­gen in der Tasche haben.
        Natür­lich nicht. Das wäre ja völ­lig vermessen.
        Dafür gibt es ande­re Zustän­di­ge Verantwortliche.
        Soll­te kei­ner von uns so tun, als gäbe es die nicht.
        Ich neh­me mal an, auch Sie gehör­ten dazu. 

        Mit freund­li­chen Grüßen.

        • Es gibt in die­sem Kom­men­tar aber auch nicht eine The­se, die ich mit­tra­gen wür­de. Nicht EINE! Mei­ne Pro­gno­se: die gesam­te Kli­ma­pa­nik wird sich tot­lau­fen weil all die Effek­te, die sie mit ihrem Aktio­nis­mus aus­zu­lö­sen oder zu ver­hin­dern ver­sucht, sich ent­we­der nicht ein­stel­len wer­den oder zu klein sind, um irgend einen Unter­schied zu machen. Die nächs­te gro­ße wirt­schaft­li­che Rezes­si­on kün­digt sich bereits an, in der wir womög­lich 1:1 simu­lie­ren kön­nen, wie sich das „Ein­spa­rungs­po­ten­zi­al” anfüh­len wird, was die Akti­vis­ten von 3F for­dern. Ich bin mir nur noch nicht sicher, was frü­her ein­tre­ten wird. Der Kol­laps des Alar­mis­mus oder der Kol­laps der Wirtschaft.
          Dar­über hin­aus ist wie­der ein­mal das pas­siert, was immer pas­siert, wenn man mal nach Zah­len fragt oder auf ein kon­kre­tes Pro­blem hin­weist. Im Fall des Arti­kels geht es ja um die Ener­gie­wen­de, spe­zi­ell um die für Elek­tro­en­er­gie. Dazu höre ich in den Kom­men­ta­ren nur alber­ne „Mei­ne-Solar­an­la­ge-ver­sorgt-mich” Bemer­kun­gen. Ansons­ten führt die Debat­te weg vom The­ma. Ent­we­der durch Belei­di­gun­gen auf unters­tem Niveau (ich schal­te nicht alles frei) oder indem gleich die welt­wei­te Kli­ma­ret­ter­kar­te gespielt wird, denn die sticht ja bekannt­lich alles. Ich wür­de aber gern die Pro­ble­me in der Rei­hen­fol­ge ihrer Dring­lich­keit lösen, also flie­gen ler­nen BEVOR ich vom Dach springe.

        • @Ute Sol­tau
          Wie zer­stört man denn das Klima?
          Das Kli­ma geht nicht kaputt, es ändert sich nur, rela­tiv unab­hän­gig davon, was Sie selbst tun.

      • Bit­te ganz sach­lich bleiben.
        Natür­lich weiß ich, wie das EEG zustan­de kam.
        Nie­mand könn­te es bes­ser verstehen..
        Ich habe selbst u. a. als Vetre­te­rin der „ande­ren” Sei­te, vor dem OVG, gegen die Wind­lob­by, gestritten..
        Da macht mir kei­ner was vor!
        Übri­gens gehö­ren, näm­lich genau aus die­sem Grun­de, Exper­ten des Umwelt und Natur­schut­zes, wie zum Bei­spiel Diplom – Inge­nieu­re des Land­schafts­baus, zu den Fach­leu­ten, die ich meinte.
        Hier­zu ver­wei­se ich ger­ne auf die Ver­öf­fent­li­chun­gen von BREUER /BRÜCHER zum Kon­flikt Wind­kraft und Naturschutz.

    • Frau Sol­tau, wenn Ener­gie spa­ren für Sie eine Opti­on zur Welt­ret­tung dar­stellt, soll­ten die ‚fri­day kid­dis’ ein­fach alle ihre Com­pu­ter aus­ma­chen und ‚live’ mit­ein­an­der kom­mu­ni­zie­ren. Küm­mern Sie sich doch mal dar­um. Man schickt kei­ne Kin­der für eige­ne ideo­lo­gi­sche Vor­stel­lun­gen auf die Stra­ße, das ist unan­stän­dig und nicht ehr­lich. Die Spe­zi­es Mensch wird die­sen Pla­ne­ten nicht in die Knie zwin­gen, welch Hybris-gelei­te­te Vor­stel­lung. Der gan­ze Quatsch mit CO2 und Fein­staub ist der­ma­ßen unsin­nig, und es ist eines Wis­sen­schaft­lers unwür­dig trotz bes­se­ren Wis­sens, für die öffent­li­chen Akzep­tanz und aus grup­pen­dy­na­mi­scher Bequem­lich­keit sei­ne ansons­ten natur­wis­sen­schaft­li­che Kom­pe­tenz für die poli­ti­sche Sache zu uti­li­sie­ren. Schau­en Sie nach wie lächer­lich klein der Anteil des CO2 ‑Aus­stoß von Autos welt­weit ist, und ver­glei­chen Sie ihn nur mit dem CO2-Aus­stoß eines nicht beson­ders akti­ven Vul­kans. Las­sen Sie sich nicht durch Panik­ma­che ängs­ti­gen. Erst wird künst­lich Angst gemacht, um dann die erfun­de­ne Pro­ble­ma­tik mit der ideo­lo­gisch erwünsch­ten Pro­gram­ma­tik zu füllen.
      Mei­ne volls­te Bewun­de­rung gilt Herrn Letsch, sei­ner Geduld und stets dia­log­be­rei­ten Art. Das soll­ten Sie mal lobend anerkennen!

      • Tun Sie das, aber ver­scho­nen Sie ande­re mit Moral­pre­dig­ten von Vorgestern.
        Wie sind Ihre Kid­dis eigent­lich so?
        Eines aber kön­nen Sie toll : Vom Inhalt des The­mas ablen­ken. Und stra­pa­zie­ren damit unnö­tig das Stromnetz.
        Glei­ches gilt für anony­me Schreiberlinge.

        • Immer schön locker blei­ben, Frau Sol­tau. Statt in Auto­ma­tis­men zu ver­fal­len, soll­ten Sie Ihrem Hirn wenigs­tens ein­mal die Gele­gen­heit geben über Fak­ten nach­zu­den­ken, und nicht die Ihnen ein­ge­trich­ter­ten Alter­na­tiv­lo­sig­kei­ten ärger­lich ver­tei­di­gen. Die Über­be­völ­ke­rung ist, was die Umwelt­pro­ble­ma­tik angeht, das eigent­li­che Pro­blem, und zu glau­ben, Sie könn­ten das lösen, indem Sie in Deutsch­land Strom spa­ren, Müll tren­nen und Die­sel ver­bie­ten, ist allen­falls naiv, schlimms­ten­falls ein­fäl­tig. Schau­en Sie sich an, in wel­cher Geschwin­dig­keit die Bevöl­ke­rung Afri­kas wächst. Tun Sie es ein­fach mal, und
          über­le­gen Sie sich dann, wie­viel Strom Sie spa­ren müs­sen zur Kompensation.
          Schät­ze Ihre Küche bleibt län­ger als eine Woche kalt! Es hat doch kei­nen Sinn
          Rea­li­tä­ten zu leug­nen, wer­te Frau Sol­tau, das ist kei­ne Ablen­kung vom The­ma, son­dern sein Kern­punkt. Strom spa­ren ist in einer pro­duk­ti­ven Welt­wirt­schaft nie die Lösung, son­dern eine intel­li­gen­te Strom­ge­win­nung. Bill Gates wird die neue Genera­ti­on der Strom­ge­win­nung ansto­ßen. LG

      • „Erst wird künst­lich Angst gemacht, um dann die erfun­de­ne Pro­ble­ma­tik mit der ideo­lo­gisch erwünsch­ten Pro­gram­ma­tik zu füllen.”

        Sehr gut auf den Punkt gebracht. Genau DAS ist der Trick, war es wohl schon immer.

  15. Was der Autor ver­gisst zu erwa­eh­nen: Lesch betont auch­n­bsehr stark das Ener­gie­spa­ren. Wenn ich sehe wie­viee Q5 Audi etc. In die Stadt feh­ren jeweils meist mit 1- max2 Per­so­nen drin, die gern auch mit dem Ebike fah­ren koenn­ten- das macht schon viel aus. Wenn man vor 15 Jah­ren pro­gnos­ti­ziert haet­te, das fast 40% erneu­er­ba­re Ener­goe am. Start ist, vie­le haet­ten das nicht geglaubt. Es hilft nur Ener­gie spa­ren, Fusi­ons­for­schung, Brenn­stoff­zel­len­for­schung (H2 Gas lies­se sich poli­tisch sicher in vie­len afri­ka­ni­schen Laen­dern pho­to­vol­ta­isch gene­rie­ren). Meckern ist billig…

    • Der Autor „ver­gisst” so eini­ges zu erwäh­nen, was in dem Video – wel­ches ja Anlass des Arti­kels war – nicht zur Spra­che kommt. Was Sie hin­ge­gen ver­ges­sen, ist zu erwäh­nen, mit wie­vie­len Hun­dert Mil­li­ar­den Euro die­ses 40%-Wunder bis­her bezahlt wur­de. Alles schi­cke Sub­ven­tio­nen, die mit dem ganz gro­ßen Löf­fel aus­ge­reicht wurden.
      Was ich übri­gens immer wie­der fest­stel­le, wenn ich einen bestimm­ten Aspekt der Ener­gie­wen­de kri­ti­sie­re, ist das Aus­wei­chen auf Neben­schau­plät­ze. Da gäbe es doch noch dies und das und das auch noch. Es kommt einem manch­mal so vor, als wür­de man ein­fach so und mit­ten im Gebet den Adres­sa­ten wech­seln, weil der vor­he­ri­ge gera­de im Feu­er der Kri­tik steht. Ener­gie spa­ren, H2, Fusi­on, Brennstoffzelle…alles rich­tig, alles gute Din­ge, soll man alles erfor­schen und machen. Aber dann bit­te belast­ba­re Rech­nun­gen vor­le­gen, inclu­si­ve der Finan­zen, wie uns das alles bei der Ener­gie­wen­de hilft. Noch bil­li­ger als meckern ist es näm­lich, Kri­tik mit dem Hin­weis auf Luft­schlös­ser abzu­bü­geln, die nicht bezugs­fer­tig sind.
      Die Poli­tik ist mit Atom- und Koh­le­aus­stieg vom Dach gesprun­gen und hofft, bis zur Lan­dung flie­gen zu ler­nen. Jedem, der das kri­ti­siert (so wie ich) wer­den die Vögel am Him­mel gezeigt und erklärt, man müs­se es doch nur wie die machen und bei jedem Stock­werk, an dem man vor­bei kommt und die auf­ge­ris­se­nen Augen der Beob­ach­ter sieht, ver­si­chert man sich selbst, dass doch bis­her alles gut ging.
      Lie­ber Herr Simon, ich will aber nicht nur meckern, son­dern neh­me Sie beim Wort. Des­halb ermu­ti­ge ich Sie drin­gend dazu, in Afri­ka Was­ser­stoff durch Pho­to­vol­ta­ik zu gewin­nen. Einer muss ja mal anfan­gen und Sie haben doch sicher schon durch­ge­rech­net, dass dies tech­nisch und finan­zi­ell mach­bar ist. Ich wün­sche Ihnen jeden­falls viel Erfolg, ganz ehrlich.

    • Die Ener­gie­spar­po­ten­tia­le sind gering, was den Strom­be­darf angeht, und nur mit gewal­ti­gen Inves­ti­tio­nen zu errei­chen. Der Fusi­ons­re­ak­tor ist nach wie vor weit von jedem prak­ti­schen Ein­satz ent­fernt. Für jeden, der die kurz- und mit­tel­fris­tig rea­li­sier­ba­ren Optio­nen ange­sichts des welt­weit stei­gen­den Ener­gie­be­darfs sach­lich und kom­pe­tent abwägt (statt sich in kol­lek­ti­ven mora­li­schen Selbst­be­frie­di­gun­gen zu erge­hen und sei­nen Hori­zont religiös/parareligiös zu ver­na­geln), ist klar, dass die Kern­ener­gie wegen ihrer hohen Ener­gie­dich­te und lan­gen Betriebs­zei­ten die mit Abstand bes­te Opti­on ist, und zwar vor allem in Form neu­er, in der Ent­wick­lung befind­li­cher Tech­no­lo­gien (in Chi­na, Russ­land, Süd­ko­rea, den USA usw, nicht in Meu­sa­lia), bei denen es (a) um bes­se­re Ener­gie­aus­beu­te der Brenn­stof­fe, (b) um Erbrü­tung neu­er Brenn­stof­fe, © um Ver­wand­lung hoch akti­ver Abfäl­le in nied­rig akti­ve (was­te bur­ning) geht (sie­he dazu z.B. Sornette/Kröger/Wheatley: New Ways and Needs for Explo­i­t­ing Nuclear Ener­gy, Sprin­ger 2019; Murray/Holbert, Nuclear Ener­gy, But­ter­worth, 2015). Die Tech­nik und die Sicher­heits­stan­dards haben sich in 30–40 Jah­ren wesent­lich wei­ter­ent­wi­ckelt, aus den Feh­lern der Ver­gan­gen­heit kann man leicht ler­nen. Um das zu sehen, muss man aller­dings die Fach­li­te­ra­tur lesen. Meu­sa­lia aber, das Eldo­ra­do grü­ner Dep­pen & Schwät­zer, ist inzwi­schen prak­tisch außen vor und auf dem glor­rei­chen Weg ins 18. Jahrhundert. 

      Herr Letsch hat prä­zi­se die Vor­schlä­ge von Herrn Harald Lesch kri­ti­siert. Bil­lig ist das nur inso­fern, als die­se Vor­schlä­ge wahn­haft sind. Wahn­haft ist es näm­lich, um Fak­to­ren in der Grö­ßen­ord­nung von 1000 und mehr Tat­sa­chen und phy­si­ka­li­sche Rand­be­din­gun­gen zu igno­rie­ren. Das argu­men­ta­ti­ve Aus­wei­chen auf Neben­ge­bie­te, u.a. durch For­dern von Alter­na­ti­ven usw., ist ein Zei­chen dafür, es mit Ideo­lo­gie zu tun zu haben. Die Kri­tik an Herrn Harald Lesch wird nicht um einen Deut weni­ger gül­tig dadurch, dass im Arti­kel kei­ne Alter­na­ti­ven dis­ku­tiert wer­den. Wer­den kom­plett idio­ti­sche Vor­schlä­ge, die um den Fak­tor 1000 dane­ben lie­gen, weni­ger idio­tisch, weil man kei­ne Alter­na­ti­ve vor­schlägt? Und wenn Herr Harald Lesch auf die­se Wei­se „zum Nach­den­ken anre­gen will“, dann will ich hier­mit anre­gen, den Flug­ver­kehr durch high-tech-Flü­gel zu erset­zen, die man sich an die Arme bin­det und mit denen man locker arme­schla­gend 1000 km zurück­le­gen kann, wenn man an das Viri­d­an­ge­li­um und Herrn Harald Lesch glaubt.

      • Ich per­sön­lich fin­de es scha­de, dass hier nicht gese­hen wird, was eigent­lich hin­ter dem Video steckt: Eine rein hypo­the­ti­sche Kal­ku­la­ti­on, ohne irgend­wel­chen poli­ti­schen oder wirt­schaft­li­chen Rahmenbedingungen.
        Wenn man das Tun von Herrn Lesch ver­folgt, wird schnell klar, dass er weit mehr Aspek­te als nur den rei­nen Aus­bau von Erneu­er­ba­ren als not­wen­dig sieht.

        • Neh­men Sie bit­te mei­ne Anre­gung zu den high-tech-Flü­geln auch als rein hypo­the­ti­sche Kal­ku­la­ti­on. Was soll­te gezeigt wer­den? Absur­di­tät? Das Video ist abso­lut typisch für das grün­f­an­ti­le Milieu, ein­fach so mal her­um­spin­nen und das für eine Anre­gung hal­ten. Was inter­es­sie­ren mich schon ein paar Zeh­ner­po­ten­zen sowie wirt­schaft­li­che und phy­si­ka­li­sche Rand­be­din­gun­gen, wenn es um das Ret­ten des Pla­ne­ten und der Mensch­heit geht! Die mar­kant (para-)religiösen Aspek­te im weni­ger Tun als Pre­di­gen sind mir durch­aus suspekt. Allei­ne schon ein Titel wie „Wenn nicht jetzt, wann dann” trägt die Bekeh­rungs- und Erlö­sungs­kon­no­ta­ti­on mit sich, und so etwas pflegt in Kata­stro­phen und Tota­li­ta­ris­men zu enden. Ich den­ke, es ist bes­ser ange­leg­te Zeit, z.B. die in mei­nen Kom­men­ta­ren genann­ten Fach­bü­cher zu stu­die­ren, statt sie auf (para-)religiös getrie­be­ne Zeit­geist­pre­di­ger auf TV-Niveau zu wenden.

          • Der Reli­gi­ons­ver­gleich ist äußerst tref­fend, sind doch auch reli­gi­ös Über­zeug­te völ­lig immun gegen­über wis­sen­schaft­li­chen Argumenten/Beweisen/Entwicklungen. Und auch wenn ich an den mit­tel­al­ter­li­chen Ablass­han­del den­ke, neh­men die Par­al­le­len zu.
            Apro­pos Geschich­te: dass Han­ni­bals Ele­fan­ten­aus­flug durch die Alpen anders ver­lau­fen wäre, wenn dort die Glet­scher so prä­sent wie heu­te gewe­sen wären, ist Men­schen wie Frau Sol­tau offen­sicht­lich völ­lig egal. Oder dass es hier­zu­lan­de in grau­er Vor­zeit mal tro­pisch, mal eisig zuging und dar­an kein ein­zi­ger Mensch Schuld hat­te: auch das geht völ­lig am Inter­es­se sämt­li­cher Anhän­ger der Kir­che des anthro­po­ge­nen Kli­ma­wan­dels (kurz: KaK) vorbei.
            Dem­entspre­chend leben wir qua­si in einer Theo­kra­tie und Ket­zer haben es schwer.
            Das soll jetzt nicht hei­ßen, die Natur sei nicht zu schüt­zen, aber genau das scheint nicht das Ziel der KaK-Gläu­bi­gen zu sein. Anders kann ich es mir nicht erklä­ren, wenn sie bspw. die Abhol­zung von Wald zwecks Errich­tung von Groß­wind­an­la­gen begrü­ßen, jene für Koh­le­ta­ge­bau aber ableh­nen. Dabei bleibt der Gro­wi­an-Wald zer­stört, so lan­ge die Wind­rä­der auf ihm ste­hen (und mun­ter Vögel und Insek­ten töten), wäh­rend still­ge­leg­te Tage­baue auf­wen­dig rena­tu­riert und zu arten­rei­chen Bio­to­pen wer­den – die Umwelt­zer­stö­rung im Zuge der für die Wind­rad­her­stel­lung nöti­gen Gewin­nung sel­te­ner Erden mal aus­ge­blen­det, denn die geschieht ja anders­wo und Äpfel aus Neu­see­land gibt’s ja auch mit bio-Sie­gel (kli­ma­neu­tral per Segel­schiff impor­tiert?). Was­ser pre­di­gen und Wein trin­ken kommt mir da in den Sinn.
            Apro­pos: ist Ihnen schon mal auf­ge­fal­len, dass „nor­ma­le” Hafer­flo­cken in Papier­tü­ten ange­bo­ten wer­den, Bio-Hafer­flo­cken aber in Plastikgebinden?
            Oder war­um ist Strom aus moder­nen, ein­hei­mi­schen Kraft­wer­ken böse, der aus deren ost­eu­ro­päi­scher Pen­dants, wel­cher Dank der deut­schen Ener­gie­wen­de ja teu­er ein­ge­kauft wer­den muss, aber nicht?

            Ich wünsch­te mir für uns und unse­re Umwelt, wenn deren selbst­er­nann­te Ret­ter in punc­to Nach­hal­tig­keit und Öko-Bilanz wis­sen­schaft­lich arbei­te­ten (verifizieren/falsifizieren), statt ihre See­len an Lob­by­is­ten zu ver­kau­fen und Din­ge zu ver­brei­ten, die kei­ner unab­hän­gi­gen Unter­su­chung stand­hal­ten. Und vor allem: bit­te nicht nur glo­bal, son­dern auch his­to­risch den­ken! Das Meis­te gab’s schon mal. Aber wer in Legis­la­tur­pe­ri­oden denkt, schert das ja nicht …

            Was die Aus­sa­ge in einem ande­ren Kom­men­tar angeht, man dür­fe nicht kri­ti­sie­ren, wenn man kei­ne bes­se­ren Vor­schlä­ge hat … so funk­tio­nie­ren aber weder Wis­sen­schaft noch das Leben (ich kann bspw. sehr wohl einen schlecht ver­leg­ten Flie­sen­bo­den bemän­geln) – Reli­gi­on schon.

    • Lei­der am Ende und im Detail wenig sach­lich und vor allem man­geln­de Bereit­schaft zu Ler­nen und zum Dialog.
      Kein Wun­der, bei fal­schen Grund­an­nah­men, was die Kli­ma­zer­stö­rung anbetrifft.
      Sie kön­nen, oder wol­len sich nicht in die kom­ple­xen Gesamt­öko­lo­gi­schen Zusam­men­hän­ge, hineindenken.
      Ich wer­fe nie­man­den einen Man­gel an Wis­sen vor, schon aber einen Man­gel an Kompetenz!
      Ernst­haf­te Wis­sen­schaft sieht aber anders aus. Wich­tig ist die Erwär­mung der Ozea­ne und die Regen­wäl­der im Ama­zo­nas. Nicht wahr? Viel zu weit weg von uns????
      Aus Ihren Kom­men­ta­ren geht inzwi­schen recht viel Pole­mik, Unsach­lich­keit und.. vor allem Unschlüs­sig­keit und Wider­sprüch­li­ches her­vor! Und zwar rhe­to­risch gese­hen! Dar­an! kann man’s sehen, nur für den Fall, dass Sie auch mir unter­stell­ten, ich wür­de Sie! sehen.
      Das macht Ihre „Aus­sa­gen” für die Sache lei­der! ziem­lich unbrauchbar.
      Es kann daher sehr gut sein, dass sich manch eine/r damit nicht wei­ter beschäf­ti­gen wird.
      Sie aber haben Inter­es­se an einem ande­ren ver­än­der­ten Denkansatz?
      Übri­gens, Sie wis­sen auch, daß Gre­ta Thun­berg ..ein sehr klu­ges intel­len­tes.. 16-jäh­ri­ges! jun­ges Mäd­chen ist!?
      Ganz schön weit voraus.denkend die­se Jugend, was??
      Übri­gens fährt sie.. vor­bild­lich Bahn.. und ihr Vater beglei­tet sie, obwohl er wahr­schein­lich.. aus beruf­li­chen Grün­den.. lie­ber wei­ter­hin Flü­ge buchen würde..
      Dem Kli­ma nützt es nichts?
      Vor allem.. nützt dem Kli­ma nicht ein ‚Autor” namens „Letsch”.

      Man ver­ges­se aber bloß dabei das „t” nicht. 

      Kli­ma­neu­tra­le Grüße!
      Anschlie­ßend Netz ausschalten.
      (zum The­ma „Stand­by Modus’ sie­he wie­der­um Harald Lesch!) 

      U. S.

  16. Dan­ke, Herr Letsch, dafür, dass Sie sich Zeit neh­men für das para­de­bi­le Geschwätz des Herrn Harald Lesch. Viel­leicht war es Sati­re oder Selbst­iro­nie, aller­dings traut man dies para­re­li­giö­sen bzw. reli­giö­sen Phy­sio­gno­mien die­ser Sor­te nicht recht zu.

    Eine Bemer­kung noch zur Geo­ther­mie; hier­bei fol­ge ich Diet­rich Pel­te, 2014. Sie lässt sich nach der­zei­ti­gem Wis­sens­stand nur an Stel­len geo­ther­mi­scher Ano­ma­lien mit hin­rei­chen­dem Wir­kungs­grad und ver­tret­ba­rem Auf­wand nut­zen, d.h. dort, wo das Gestein eine Tem­pe­ra­tur von >450 Kel­vin in noch erreich­ba­ren Tie­fen auf­weist (maxi­mal 3 km). Deren welt­wei­te Ver­tei­lung folgt u.a. tek­to­ni­schen Sub­duk­ti­ons­zo­nen, ins­be­son­de­re an der Ost­küs­te Ame­ri­kas und im Wes­ten Asi­ens. Meu­sa­lia* gehört nicht dazu, die vor­han­de­nen Area­le in der Molas­se Süd­deutsch­lands, dem Rhein­gra­ben und eini­gen Gebie­ten des nord­deut­schen Beckens sind ver­nach­läs­sig­bar. Ent­we­der wird vor­han­de­nes auf­ge­heiz­tes Was­ser, etwa aus Aqui­fe­ren, ver­wen­det, oder es muss im Hot-Dry-Rock-Ver­fah­ren Was­ser ein­ge­pumpt wer­den (wie beim fracking). Dem­entspre­chend wur­den Erd­be­ben und Boden­ver­än­de­run­gen indu­ziert. Der Was­ser­dampf ist stark ver­un­rei­nigt und kann erst mit einem Sekun­där­kreis­lauf genutzt wer­den, so dass der maxi­ma­le (Car­not) Gesamt­wir­kungs­grad bei 450 K nur 0,3 oder weni­ger beträgt. Bei Nie­der­tem­pe­ra­tur­ver­hält­nis­sen (373 K oder weni­ger) kann nur Heiß­was­ser zu Hei­zungs­zwe­cken ent­nom­men wer­den. Welt­weit wur­den im Jah­re 2010 0,13% des Pri­mär­ener­gie­be­darfs mit­tels Geo­ther­mie gedeckt, bei mas­si­vem Aus­bau könn­ten es welt­weit (nicht in Meu­sa­lia) im Jah­re 2050 1% sein, sofern man das Hot-Dry-Rock-Ver­fah­ren ein­setzt. Das ist eine opti­mis­ti­sche Abschät­zung. Eine kon­ti­nu­ier­li­che Ent­nah­me von Wär­me­en­er­gie in grö­ße­ren Men­gen ist näm­lich wegen der gerin­gen Wär­me­leit­fä­hig­keit des Gesteins durch den Nach­strom von Wär­me begrenzt (Island z.B. ist abso­lu­te Aus­nah­me). Daher kön­nen geo­ther­mi­sche Kraft­wer­ke einer bestimm­ten Grö­ße (z.B. 2 mal 10 hoch 8 kWh pro Jahr) nur ab Tem­pe­ra­tur­gra­di­en­ten von 1,5 K pro m (!) ren­ta­bel betrie­ben wer­den. Ansons­ten müss­ten sie immer wie­der ver­la­gert wer­den, da sich das Wär­me­re­ser­voir erschöpft.

    So viel in Kür­ze zu die­sem The­ma. Die­se Infor­ma­ti­on soll­te einem Phy­si­ker zugäng­lich sein, sofern er ein ande­res intel­lek­tu­el­les Niveau als die „Phy­si­ke­rin“ auf­weist. Ins­ge­samt erschei­nen mir die Aus­las­sun­gen von Herrn Harald Lesch als Exzel­lenz­i­nia­ti­ve in der Syn­the­se von Inkom­pe­tenz, Dreis­tig­keit und Sen­dungs­be­wusst­sein, wie sie für das grün­f­an­ti­le Milieu typisch sind. 

    *Meu­sa­lia = Midd­le-Euro­pean Sett­le­ment and Ali­men­ta­ti­on Area

    • Inkon­ti­nent??
      Mer­ken Sie eigent­lich nicht, was Sie da her­aus. pro­ji­zie­ren, vor­aus­ge­setzt, man wis­se, was auch das denn sei!?
      Man könn­te es auch inkom­pe­ten­tes Rum­po­sau­nen nennen.
      Beim Üben soll­te man doch lie­ber die eige­nen! Fens­ter schlie­ßen , damit man sei­ner Mit­welt nicht auf den Geist gehe.

      • Der letz­te Satz trifft voll ins Schwar­ze. Gehen Sie, um alles in der Welt, end­lich mit bes­tem Bei­spiel voran.

  17. Tol­le Ideen! Blei­ben wir mal bei den Wind­rä­dern: Woher neh­men die die Ener­gie? Aus der Luft! Als Ant­wort: 6! eigent­lich bleibt nur die kine­ti­sche Ener­gie, d.h. die Luft wird gebremst. Was bedeu­tet das? Bei einem ein­zel­nen Wind­rad wenig, aber bei Wind­parks, egal ob auf See oder auf Land viel: Wenn ich den Wind brem­se, muß die Luft nach oben gehen, zur Sei­te geht nicht denn da ste­hen vie­le ande­re Wind­rä­der. Was habe ich damit gebaut? Ein Gebir­ge! Und Gebir­ge haben die unan­ge­neh­me Eigen­schaft als Wet­ter­schei­de zu wir­ken, sie­he Alpen oder Rocky Mountains/Anden. Und Gebi­ge sind Regensamm­ler im Luv und Wüs­ten­bild­ner im Lee, z Bsp Harz. Wie hoch die­se künst­li­chen Gebir­ge sind kann ich nicht bestim­men, denn dazu fehlt mir das metereo­lo­gi­sche Fach­wis­sen. Ich hof­fe, ein Ande­rer kann mit sei­nem Wis­sen die­se Daten liefern.

    • Dan­ke­schön, jopa! Das mit den Gebir­gen ist ja total geni­al! War mir bis eben über­haupt nicht bekannt. Aber wis­sen Sie was: In die­se Gebir­ge hin­ein bau­en wir dann alle bis­her ver­zwei­felt ent­behr­ten Pump­spei­cher­kraft­wer­ke, und end­lich haben wir neben dem Ener­gie- sogar das Spei­cher­pro­blem gelöst! Wir ret­ten die Welt! Als Stand­ort für das ers­te Groß-Pump­spei­cher­kraft­werk schla­ge ich Ber­lin-Mit­te vor, mit dem Kanz­ler­amt als Füh­rer­leit­stel­le und dem Bun­des­tag als Turbinenhaus.

  18. Ich den­ke es ist klar, dass sich Leschs Ideen kurz­fris­tig kein Stück umset­zen las­sen. Er geht das eher rein n theo­re­tisch an, ohne zeit­li­che Ein­schrän­kung und möch­te die Leu­te ein­fach für erneu­er­ba­re Ener­gien begeis­tern den­ke ich. Dass er kein Exper­te auf dem Gebiet ist, soll­te auch klar sein. Es ist mmn trotz­dem ein gutes Video um anzuregen.

    • Kann man natür­lich so sehen. Ich fürch­te nur, eines Tages wer­den Poli­ti­ker, Medi­en­leu­te und Wis­sen­schaft­ler mit Fin­gern auf­ein­an­der zei­gen und sich anbrül­len „Ich dach­te, DU hast das alles durchgerechnet!”

  19. Ist Linus Pau­ling über neun­zig gewor­den weil – oder doch eher obwohl – er es für eine gute Idee hielt jeden Tag fünf Gramm (!) Vit­amin C zu sich zu nehmen?
    Bei Pau­ling wars die Bio­che­mie, bei Daw­kins die Phi­lo­so­phie, und bei Lesch ist es eben die Öko­no­mie: nur weil jemand in einem Fach­ge­biet gut ist, kann das was er zu ande­ren The­men so von sich gibt noch lan­ge nicht nicht trotz­dem Unsinn sein. Daß der Nim­bus der Kom­pe­tenz im eige­nen Fach eine Aura der all­ge­mei­nen Ver­trau­ens­wür­dig­keit aus­strahlt heißt schließ­lich nicht, daß irgend­je­mand ande­res auf den sons­ti­gen Mist hören muß.
    Wenn Harald Lesch in der Ener­gie­po­li­tik das öko­no­mi­sche Äqui­va­lent der Ernäh­rungs­emp­feh­lung einer Vier­tel­ton­ne Oran­gen täg­lich emp­fiehlt, soll­te das unge­fähr so rele­vant sein wie wenn ich als Laie etwas phy­si­ka­li­sches zum bes­ten gebe: näm­lich gar nicht. Lei­der betä­tigt er sich hier nicht nur als Zau­ber­künst­ler, son­dern auch als Guru – einen Beweis für sei­nen Traum hat er nicht nötig!

  20. Ich kriegs Kot­zen wenn ich eure ein­ge­bil­de­ten Kom­men­ta­re lese.
    Zieht mal eure zu schlau­en Köp­fe wie­der aus euren Ärschen.
    Immer nur abfäl­lig bab­beln aber selbst nie in den Spie­gel gucken… Das kön­nen Deut­sche sehr gut!!!
    Was tut ihr denn tol­les für die Welt? Wie seid ihr enga­giert und was erzählt ihr den Leu­ten alles so in You­tube oder im Fernsehen?
    Es mag ja sein, dass Dr. Lesch nicht die 100 % fun­dier­ten Fak­ten am fließ­band lie­fert, jedoch sind sei­ne Vor­trä­ge span­nend und meis­tens sehr akku­rat. Sie regen an und erwe­cken Auf­merk­sam­keit auf rele­van­te­re The­men als die Kapi­tal­ma­xi­mie­rung. Und da hat er eben recht! Was ist denn dein May­bach wert wenn du hier nicht mehr leben kannst???
    Und jetzt hört auf hier abfäl­li­ge Hass­kom­men­ta­re zu ver­brei­ten. Ihr habt alle nur „Tele­fon­ei­er” und ver­steckt euch hin­ter der Sicher­heit des Com­pu­ter­bild­schirms wie läs­tern­de Schul­kin­der. PEINLICH!

    • Hal­lo Gabri­el, war­um ver­ste­cken Sie sich eigent­lich ? Kön­nen Sie nicht wenigs­tens Ihren vol­len Namen nennen?
      Der pein­li­che Hass­kom­men­tar stammt wohl eher von Ihnen. Kon­struk­ti­ve Kri­tik ist jeden­falls nicht zu erken­nen. Ihre pri­mi­ti­ve Wort­wahl emp­fin­de ich als ungehörig.

      • Die Gemein­ten sind aber nicht primitiv?
        Recht ein­fach aus­ge­drückt, er hat es auf den Punkt gebracht!
        Und : Hier zeich­net sich jetzt völ­lig eine schein­ba­re sub­ti­le Absicht ab, näm­lich, daß fast! alle.. oder immer mehr Kom­men­ta­re, ja die Dis­kus­si­on in dum­me Unsach­lich­keit abglei­tet. Und jeder sucht sich was ande­res raus, wo er den ande­ren per­sön­lich! kri­ti­sie­ren kann, sei es die Voll­stän­dig­keit des Namens.
        Mit dem The­ma selbst und einem Dis­kurs in Sachen Lösungs­an­satz hat das defi­ni­tiv nichts (mehr) zu tun.
        Und.. der Autor selbst, hat das auf den Weg gebracht, wobei er Herrn Lesch angeb­lich jeden­falls schätzt! Guckt euch mal den gan­zen inhalt­li­chen Ablauf an.
        Strei­tet euch mal so! allei­ne weiter!
        Dass dabei inzwi­schen aber nun der geschätz­te Harald Lesch, dif­fa­miert und per­sön­lich abge­wer­tet wer­den soll, ist dabei beson­ders neben der Spur, und hat mit Fair­ness schon lan­ge nichts mehr zu tun.
        Strategie????
        Sehr eigen­ar­ti­ge Diskussionskultur.!?
        Vor allem nicht! ziel­füh­rend, was wohl eher das vor­ran­gi­ge Ziel zu sein scheint .

        • Hal­lo Frau Sol­tau, viel­leicht soll­ten Sie mei­ne Kom­men­ta­re etwas genau­er lesen, Wort für Wort. Ich habe nicht gesagt, dass jemand pri­mi­tiv ist,sondern ledig­lich die pri­mi­ti­ve Wort­wahl als für mich unge­hö­rig dar­ge­stellt. Auch habe ich nichts dage­gen, wenn einer sei­nen Namen nicht nennt, nur soll­te er sodann ande­ren nicht vor­wer­fen, dass sie sich verstecken.

    • Jawolll! Las­sen Sie’s ruhig ‚raus, das erleich­tert. Und hal­ten Sie um Got­tes Wil­len beim Lesen ande­rer Mei­nun­gen immer ’ne Tüte bereit, wegen des Teppichs.

    • Span­nend – und akku­rat. Toll!
      Genau der Grund, wes­halb ich Por­nos schaue.
      Man weiß ja nie, ob die am Schluss nicht doch heiraten!

    • Na, Gabri­el, da haben Sie ja sehr schön deut­lich gemacht, daß jemand ihre reli­giö­sen Gefüh­le ver­letzt hat. Mehr als irre Sek­tie­re­rei ist ihr Öko­lo­gis­mus näm­lich nicht.

  21. Wer glaubt an sowas wie die­sen Arti­kel, ich kann mir auch Geschich­ten über ande­re Leu­te aus­den­ken und ihnen Sach­ver­hal­te unter­stel­len wie sie in mein Argu­men­ta­ti­on passen.

      • Nicht ad homi­nem, bit­te. Aber der Patrik hat schon recht, glau­ben muss man hier gar nichts. Das gilt aber quid pro quo auch für die Aus­sa­gen, die im Video geäu­ßert wer­den. Übri­gens ist mei­ne Ein­la­dung, mir logi­sche Feh­ler nach­zu­wei­sen, immer noch in Kraft. Ich ler­nen immer gern dazu, so wie zum Bei­spiel bei vie­len ande­ren Gele­gen­hei­ten, bei denen ich Leschs Dar­le­gun­gen nicht nur fol­ge, son­dern sie auch nach­voll­zie­hen kann. Dies­mal ging das gründ­lich daneben.

        • Hal­lo Herr Letsch, wenn Sie schon regle­men­tie­rend ein­grei­fen, dann aber bit­te kon­se­quent! ‚Gabri­el’ pampt hier auch ordent­lich ‚ad homi­nem’ her­um, und hängt inhalt­lich auch noch dem ‚Greta­my­thos’ des bevor­ste­hen­den Welt­un­ter­gangs an. Nun Gabri­el, Engel­chen, die Erde wird es noch cir­ca 3.5
          Mil­li­ar­den Jah­re geben, da ändern weder Sie, die Grü­nen, der Papst, Mut­ti Mer­kel noch der schlaue Lesch etwas dar­an. Soooo schlau ist er dann doch nicht.…..

          • Ja, aber er beschimpft nur mich. An die­ser Stel­le lag bei mir kein Lin­den­blatt, ich hal­te das aus. Ich weiß, es ist ein Traum, aber ich wün­sche mir immer noch, mei­ne Leser wer­fen alles, was ihnen in die Fin­ger kommt, vor­wie­gend auf mich. Gern Argu­men­te, noch lie­ber Kom­pli­men­te aber wenn es sein muss auch Unrat. Wer mit Dreck wirft, ver­fehlt ja oft das Ziel – auf alle Fäl­le macht er sich aber selbst die Hän­de schmut­zig. Und das kann dann jeder hier lesen. 😉

  22. Man könn­te Erd­gas durch Lach­gas erset­zen. Dann hät­te man noch ein biss­chen Spaß bevor die Lich­ter ausgehen.

  23. Holz zum Ver­bren­nen wer­den wir in der neu­en Welt nicht mehr haben, da wir es zum Woh­nungs­bau ver­wen­den müs­sen. Ohne Car­bon­brenn­stof­fe ist wohl die Zement- und Bau­stahl­er­zeu­gung wegen der erfor­der­lich­gen hohen Pro­zess­wär­me nicht mög­lich. Kunst­stof­fe am Bau kön­nen auch nicht ein­ge­setzt wer­den, da sie aus Koh­len­stoff­ver­bin­dun­gen bestehen. Also blei­ben nur noch Holz und die von Stein­met­zen behaue­nen Stei­ne, wie im Mittelalter.
    Damit lässt sich dann öko­lo­gisch die Woh­nungs­not bekämpfen.
    Silen­ti­um triste!

  24. Miet­maul. Strom­li­ni­en­för­mi­ge Staats­phy­sik. Lan­ge Tra­di­ti­on in Deutsch­land. Wer­den wir nicht drum rum kom­men. Mer­kel ist auch Dr. der Phy­sik. Gre­ta nicht! Und Unterschied?

  25. Herr Lesch ist m. M. n. kein Mann, den die Natur mit hohen Intel­li­genz­de­fi­zi­ten gestraft hat. Des­halb fra­ge ich mich, was ihn dazu bewegt, sol­chen gequirrl­ten geis­ti­gen Unrat an den Mann brin­gen zu müs­sen. Was bewegt sol­che Men­schen dazu, Mil­lio­nen Mit­men­schen wegen ideo­lo­gi­scher Per­ver­si­tä­ten durch­ge­knall­ter Figu­ren ins Unglück zu stür­zen, sie um Geld, Gut, Ver­stand und letzt­lich viel­leicht sogar ums Leben zu brin­gen? Alles wegen Penun­zen im eige­nen Geld­beu­tel – oder gibt es da noch etwas ganz ande­res für die­se kühl kal­ku­lie­ren­den Schar­la­ta­ne und was wäre das dann? Alko­hol und Rauch allei­ne kön­nen es doch ergän­zend dazu auch nicht nur sein?

  26. ganz klar neue ener­gien sind nicht grund­last­fä­hig, da beisst die maus kein faden ab. von der rie­si­gen natur­zer­stö­rung ganz abge­se­hen, wind­schlep­pen machen auf dau­er acker­bö­den unfrucht­bar, rie­si­ge staub­wol­ken ero­si­on, zu sehen ges­tern im raum prenz­lau, die andau­ern­de tro­cken­heit zer­stört kleinst­le­be­we­sen, unter­bre­chung der nah­rungs­ket­te, auch zu sehen rund um prenz­lau, es ist eine indus­trie­bra­che ent­stan­den, wo einst wun­der­schöns­te end­mo­rä­ne war, herrscht hier das pure grau­en, alp­traum­haf­te rot blin­ken­de land­schaf­ten, stän­di­ges pul­sie­ren­des spür­ba­res inten­si­ves brum­men, wirt­schaft­li­cher nie­der­gang die fol­ge, auch ver­wahr­lo­sung über­all fest­stell­bar, man will die regi­on ent­völ­kern, vom anstieg der psy­chi­schen erkran­kun­gen um über 10% in bran­den­burg ganz abge­se­hen, infra­schall schä­digt den mensch­li­chen meta­bo­lis­mus. eben auch ein herr lesch kann sich irren. was für ein wahn­sinn das welt­kli­ma zu ret­ten, dabei rie­si­ge wich­ti­ge natur­räu­me zer­stö­ren, der mensch in sei­nem ordnungswahn

  27. Wo Lesch drauf­steht, ist nichts drin. Seit Jah­ren erklärt uns die­ser unsäg­li­che Mensch sei­ne alter­na­tiv­lo­se Welt, schwarz/weiß, mit einer von sich ein­ge­nom­me­nen (Ein)Bildung auf übels­tem Bou­le­vard­zei­tungs­ni­veau, dass jedem wis­sen­schaft­lich aus­ge­bil­de­ten Men­schen das Grau­en aus den Poren tritt. Wenn die­ser Mensch im Fern­se­hen auf­tritt, zie­he ich sofort den Ste­cker. Glück­li­cher­wei­se haben mei­ne Enkel die­ses Sys­tem­sprach­rohr der Regie­rungs­bil­dungs­wis­sen­schaft als das erkannt was er ist: Eine Schan­de für alle seriö­sen Naturwissenschaftler.

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