Hinweis und Warnung. Die nach­fol­gend zitier­ten und kom­men­tier­ten Phan­tas­te­reien eines gewis­sen Sascha L im Spiegel sind durch­weg von der Mei­nungs­frei­heit gedeckt und das ist natür­lich auch gut so. Nur bei einigen Kom­men­ta­ren bin ich mir nicht so sicher. Bei L‘s Artikel handelt es sich jedoch ein­deu­tig um eine Meinung, oder eine Posse oder womög­lich auch um den groben Plot eines Films von Roland Emme­rich oder Quentin Taran­tino. Na gut, eher Emme­rich. Schon wegen der Sche­ren­schnitt­ar­tig­keit. Sascha L beschreibt, wie in seinem Kopf der „Plot“ zu Trumps totaler Macht­er­grei­fung schon seit Jahren akri­bisch vor­be­rei­tet und im Falle seiner Nie­der­lage im Novem­ber 2020 plan­mä­ßig umge­setzt würde. Aber das alles pas­siert nur in seinem Kopf und mit einem Ozean Abstand zwi­schen ihm und Trump in Washing­ton, nicht in der Wirk­lich­keit. Außer­dem geht es hier gar nicht so sehr um den Artikel, den ich nur kurz strei­fen werde. Viel­mehr machen mich einige Kom­men­tare der Leser des Arti­kels sprach­los, in deren Köpfen die Lobo’sche Dys­to­pie nicht Gedan­ken­ex­pe­ri­ment aus Spinn­hau­sen, sondern fast schon gesi­cherte, gelebte Geschichte wird. Alter­na­tiv­lose Fakten, gewis­ser­ma­ßen.

Ich erspare Ihnen die überall zu fin­den­den Kom­men­tare der Art „Trump ist ver­rückt, ich weiß es ganz sicher, ich hab’s in der Tages­schau gehört“ oder die Lob­hu­de­leien, die den Autor Lobo nach diesem Artikel zum besten Jour­na­lis­ten aller Zeiten erklä­ren (der Preis „Jour­na­list des Jahres” ist min­des­tens fällig) und gebe hier nur einige der Texte wieder, die nach meinem Ver­ständ­nis über das „normale Maß“ dump­fes­ten Anti­ame­ri­ka­nis­mus hinaus gehen und – in meinen Augen – ein­deu­tig in ein mehr­fach ver­sie­gel­tes und mit pha­rao­ni­schen Zau­ber­ban­nen geschütz­tes Käst­chen gehören. Tief ein­ge­schlos­sen in irgend­ei­ner Alpen­höhle oder dem Satz­stock von Gor­le­ben. Doch dazu müssen sie zunächst ans Licht der Öffent­lich­keit gezerrt und ange­ekelt betrach­tet werden. Da müssen wir jetzt gemein­sam durch, liebe Leser!

Käme solches Geschwa­fel übri­gens von libe­ra­ler, kon­ser­va­ti­ver oder gott­sei­bei­uns-Seite, stünde die Hate-Speech-Sit­ten­po­li­zei längst mit Blau­licht vor den Türen der Absen­der. Nee, das war nur Spaß! Sowas ginge beim Spiegel gar nicht durch die Ideo­lo­gie­fil­ter! Hass, Gewalt und Mord­auf­rufe „für den rich­ti­gen Zweck“ schei­nen für den Spiegel jedoch kein Problem zu sein, da winkt man durch. Nun, zumin­dest können die Kom­men­tare auf diese Weise noch als abschre­cken­des Bei­spiel für das dienen, was SPON und Co. gern der „anderen Seite” vor­wer­fen. Denn wer ohne Hass ist, der werfe bitte erst den zweiten Pflas­ter­stein.

Highlights aus dem Artikel

Deshalb [wegen Voter Sup­pres­sion, Anm. d. Autors] dürfen etwa Gefäng­nis­in­sas­sen (zu 40 % schwarz) oft nicht wählen“ – das betrifft zwar auch auf die 60% nicht-Schwar­zen zu und fast jeder Staat kennt Ein­schrän­kun­gen des Wahl­rechts für Gefäng­nis­in­sas­sen (in Deutsch­land wird das passive Wahl­recht bei Frei­heits­stra­fen außer Kraft gesetzt), aber das muss Lobo ja nicht kümmern.

Der extreme Nar­zisst Trump kann nicht ver­lie­ren und wenn doch, erfin­det er einen Grund, warum er eigent­lich doch gewon­nen habe. Hillary Clinton bekam ins­ge­samt mehr Stimmen, Trump bekam die Mehr­heit der Wahl­leute und wurde Prä­si­dent.“

Mit anderen Worten: der Wunsch­kan­di­dat des extre­men Rea­li­täts­ver­wei­ge­rers Lobo hat zwar ver­lo­ren, Lobo findet aber einen Grund, warum seine Kan­di­da­tin eigent­lich trotz­dem gewon­nen hat. Dieses Trauma schleppt der Lobo nun schon fast vier Jahre mit sich herum! Ich vermute, es ist höchst frus­trie­rend für ihn, dass die USA nicht das­selbe Wahl­sys­tem wie Deutsch­land haben, wo Kan­di­da­ten Bun­des­tags­man­date erhal­ten können, deren Stim­men­an­teil in ihren Wahl­krei­sen unter einen Fin­ger­na­gel des Wahl­lei­ters passt, aber so ist es nun mal.

Die Amis sind mit ihrer Demo­kra­tie eben noch nicht so weit wie wir! Während in Deutsch­land das höchste Staats­amt schon post­de­mo­kra­tisch unter den Par­teien aus­ge­kno­belt wird, herrscht in den USA noch die Unsitte, ein nach Bevöl­ke­rungs- und Regio­nal­pro­porz und per­ma­nent aktua­li­sier­tem Census ope­rie­ren­des System anzu­wen­den, und den Prä­si­den­ten in einer sepa­ra­ten Wahl bestim­men zu lassen. How dare you, USA! Die Anzahl der Abge­ord­ne­ten ist in den USA übri­gens kon­stant, während der Bun­des­tag immer mehr auf dem Weg in Rich­tung chi­ne­si­scher Volks­kon­gress ist. Streng genom­men haben wir derzeit über­haupt kein ver­fas­sungs­mä­ßi­ges Wahl­recht für Bun­des­tags­wah­len. Wir sollten uns also mit der Bewer­tung der Funk­tio­na­li­tät des ame­ri­ka­ni­schen Wahl­sys­tems viel­leicht etwas zurück­hal­ten.

Und übri­gens: das Elec­to­ral College hat nicht Trump erfun­den. Seine Funk­tion wird schon im zweiten Artikel der Ver­fas­sung der Ver­ei­nig­ten Staaten beschrie­ben und ist deshalb so alt wie diese. Zu solchen Fak­ten­checks sollte die geschrumpfte DOC des Spie­gels wohl auch nach der ver­lo­re­nen Relo­tius-Schlacht noch in der Lage sein.

In der Psy­cho­lo­gie heißt es Pro­jek­tion, wenn man die eigenen Pläne auf andere pro­ji­ziert. „Die Demo­kra­ten planen einen Coup!” hat Trump immer wieder behaup­tet.”

Recht hat er mit dieser Selbst­dia­gnose, der Lobo-Pro­jek­tor! Deshalb glaubt er ja auch, dass die Repu­bli­ka­ner und Trump einen Coup planen! Einen Staats­streich her­bei­zu­schrei­ben, ist ein psy­cho­lo­gi­sches Problem.

Die Demo­kra­ten starten mit ihrer Mehr­heit im Kon­gress ein Impeach­ment-Ver­fah­ren. Einige Monate später werden sie an der repu­bli­ka­ni­schen Senats­mehr­heit so kra­chend wie abseh­bar schei­tern, aber jetzt hat Trumps Erzäh­lung, die Demo­kra­ten würden einen Coup gegen ihn planen, amt­li­ches Futter. Sehr geschickt baut Trump eine Gegen­erzäh­lung auf, die er über Twitter ver­brei­tet.“

Von da aus ist Lobo nur noch einen Knall­frosch ent­fernt von der Behaup­tung, das Impeach­ment-Ver­fah­ren und die Ver­luste bei den Zwi­schen­wah­len zum Kon­gres­ses 2018 seien irgend­wie Trumps Plan gewesen. Dieser hätte mit der Blöd­heit der Demo­kra­ten gerech­net, die durch seine Ein­flüs­te­rung ein Ver­fah­ren star­te­ten, von dem sie wussten, dass es schei­tern würde. Ich glaube ja, für diesen „Coup” brauchte es die Ver­schla­gen­heit Trumps nicht. Die Bor­niert­heit einiger Dems reichte dafür völlig!

Fox News, die lügende, als Nach­rich­ten­sen­der getarnte Pro­pa­gan­da­platt­form für Trump…“

Na na, Herr Lobo! Schaum abwi­schen, Kamm ein­fah­ren, bitte! Das ist selbst für Ihre als Nach­rich­ten­por­tal getarn­ten Pro­pa­gan­da­platt­form zu billig!

Trump lässt mit Trä­nen­gas den Weg zu einer Kirche frei­räu­men, wo er sich mit der Bibel in der Hand prä­sen­tiert.“

Eine Kirche, die „Demons­tran­ten“ vorher anzu­zün­den ver­sucht haben. Oder fanden die Aus­schrei­tun­gen rund um die Kirche etwa statt, um Trumps Foto zu ver­hin­dern? Dass die St John Church nur 300 Meter vom Weißen Haus ent­fernt liegt und der Secret Service so seine Pro­bleme damit hatte, die Aus­schrei­tun­gen in Sicht­weite sich frei ent­fal­ten zu lassen…daran wird es ja wohl nicht gelegen haben.

Sollte er die Wahl im Novem­ber ver­lie­ren, wird Trump einen Staats­streich unter­neh­men und niemand wird ihn daran hindern können.“

Außer Sascha Lobo natür­lich! Dessen Wetten stehen klamm­heim­lich aber eher auf Trumps Wie­der­wahl, denn wer möchte schon gern für das Nicht-Ein­tre­ten solcher durch­ge­knall­ten Pro­phe­zei­un­gen um Stel­lung­nahme gebeten werden? Seine Leser fahren jedoch voll auf Lobos Ver­schwö­rungs­theo­rie ab!

Aus den Kommentaren

Der Artikel macht einem Angst und Bange, weil er plau­si­bel ist!“ mein ein „Jochen” in den Kom­men­ta­ren und erin­nert uns daran, was die ARD-Framing-Tante Wehling gerade erst im NDR über die Stra­te­gie zur „Wahr­ma­chung“ von Infor­ma­tio­nen sagte. Beharr­li­che Wie­der­ho­lung ist der Königs­weg, dann glauben die Leute noch den größten Blöd­sinn! Vier Jahre mora­li­scher Trump-Aus­nah­me­zu­stand bei den Spie­gel­le­sern, die dort häufig wie nir­gends sonst ein wut­zit­tern­des „Orange Man Bad“ zu lesen bekamen, zahlen sich endlich aus! „Angst und Bange” werden erst heiß, dann hart in den Hirnen der Spie­gel­le­ser.

Trump, dieser Inkar­na­tion des Bösen, traut man alles zu – selbst so krude Putsch-Dreh­bü­cher, wie Lobo sie schreibt. Was weder ihm noch seinen Jüngern auf­fällt, ist der Wider­spruch, der sich oft aus Lobos Plot und den „zwei Minuten Hass“ in den Kom­men­ta­ren ergibt. Denn während Lobo den genia­len Plot eines Mas­ter­mind beschreibt, halten seine Leser Trump für ein stu­pi­des Affen­männ­chen mit Fri­sur­pro­ble­men oder bes­ten­falls für eine Mario­nette „mäch­ti­ger Kreise” – ein dop­pel­ter Aluhut gewis­ser­ma­ßen. Doch nun einige beson­ders glän­zende Kom­men­tar-Perlen, liebe Leser. Bitte ver­zei­hen sie, dass ich die meisten davon nur mit viel Sar­kas­mus ertra­gen kann.

Wie könnten wir das ver­ges­sen! Trump hat also sogar einen Mord vor lau­fen­der Kamera geplant, um endlich bür­ger­kriegs­ähn­li­che Zustände zu bekom­men? Müsste er dann nicht kon­se­quent dem Poli­zis­ten nicht einen Orden anhef­ten, statt dass dieser sus­pen­diert, ver­haf­tet und unter Mord­an­klage gestellt wird? Dieser Trump kann ja nicht mal einen Auf­stand richtig anzet­teln!

Das ist auf vielen Ebenen Blöd­sinn, fasst aber gut zusam­men, was heute unter Linken als „Basis­wis­sen” und Konsens gelten kann. Fragt man auch nur für eine der Behaup­tun­gen aus diesem Kon­vo­lut nach einem Beleg, brennt die Luft und die Arme kreuzen sich mit geball­ten Fäusten vorm Gesicht.

Keine Apple-Gadgets mehr für diesen Herrn, sperrt seine Twitter- und Face­book-Accounts, nehmt ihm Google, Wiki­pe­dia und GPS weg. Und will­kom­men auf der No-Flight-Liste!

Irgend­wer wird sich schon finden. Als Qua­li­fi­ka­tion genügt ein bezwun­ge­ner Endboss aus WoW. Das Leben ist ein Spiel und Du kannst der Super­held sein. Mit Umhang und Maske!

Gemeint ist die ame­ri­ka­ni­sche, die ich mei­ner­seits für eine der besten halte, die je geschrie­ben wurden – und dabei ist so schon eine der ältes­ten! Sie garan­tiert übri­gens so „wert­lose” Dinge wie Frei­heit, streben nach Glück und Reli­gi­ons­frei­heit. Unser Grund­ge­setz ist aber auch nicht übel. Ersatz­weise auch ein Arbeits­ver­trag beim Spiegel.

Habe meine Ver­schwö­rungs­theo­rien schon zigmal in sozia­len Medien geäu­ßert…” aber im Spiegel spie­gelt man sie immer noch am besten!

Der rote Faden von WK2 zu Trump, der mit Atom­waf­fen die Welt zer­stö­ren will, um ins Para­dies zu gelan­gen. Hat da jemand bei der Frei­tags­pre­digt etwas falsch ver­stan­den? Liegt es am hoch­ge­fähr­li­chen Sud?

Das deut­sche Dilemma! Die Welt will einfach nicht aus unseren Fehlern lernen! Dabei haben wir die nur gemacht, um die Welt eines Bes­se­ren zu beleh­ren! Ein Schelm, der da nicht viel Böses ahnt!

Die Antifa zur „Anti­fa­schis­ti­schen Bewe­gung” umzu­de­fi­nie­ren, hat doch gerade erst SPD-Chefin Esken ver­sucht – und der brave Par­tei­sol­dat Robert Pietsch ver­suchte, diese Defi­ni­tion bei Wiki­pe­dia durch kleine Text­än­de­run­gen nach­träg­lich Wahr­heit werden zu lassen – und flog damit auf. Wie sagte Junckers doch einst so tref­fend: „Wenn es ernst wird, muss man lügen”. Aber natür­lich darf man auch fäl­schen, wenn es der guten Sache dient!

Colt ist out! Ohne AR-15 geht der Ami doch heute nicht mal zu McDo­nalds! Die Inju­rien der Spie­gel­le­ser stammen offen­bar auch noch aus der Zeit des kalten Krieges – oder sogar der heißen Zeit davor. Und wenn wir schon von den fins­te­ren Mächten phan­ta­sie­ren, warum nicht gleich noch Gates, Rot­schild und die Bil­der­ber­ger? Man muss bl…der denken!

Ich sage jetzt mal lieber nichts zu Andreas Popp, denn was der so denkt, geht mir gepflegt am Ohr vorbei. Aber was genau ist mit „kümmert euch um diesen gefähr­li­chen…” gemeint. Ist eine Son­der­be­hand­lung geplant? Und was unter­schei­det eigent­lich die nicht ein­tre­ten­den Pro­phe­zei­un­gen eines Popp von den nicht ein­tre­ten­den eines Lobo? Und wer kümmert sich um den?

Trump hat also Angst, dass alles auf­fliegt. Womög­lich hetzt ihm der Kon­gress noch eine FBI-Ermitt­lung auf den Hals, die dann…ach, halt! Die hatten wir ja schon! Hat nichts ergeben. Is Wurscht! Grabt einfach tiefer! Im Keller sind sicher noch Leichen. Ich fordere einen Fak­ten­check von Cor­rec­tiv! Alles muss ans Licht!

Die Cool­ness der Demo­kra­ten konnte man jah­re­lang an Rachel Maddow auf MSNBC ablesen. Drei Jahre lang kein Abend unter 40° RC (russion col­lu­sion).

Na, wenn das kein Aufruf zum Mord ist…Secret Service, über­neh­men Sie!

Als wenn man’s nicht schon am Tag der Amts­ein­füh­rung ver­sucht hätte! Ver­mut­lich fehlte Pelosi einfach die fern­dia­gnos­ti­sche Exper­tise der Spie­gel­le­ser.

Das ist witzig! Ist aber ernst gemeint.

Boykott – Bür­ger­krieg – Popcorn! Shit, das kam immer aus dem USA! Aber keine Bange, Deutsch­land macht Geschäfte mit den feins­ten Dik­ta­tu­ren auf diesem Pla­ne­ten, da würden wir doch vor dem Kai­ser­reich Trumpi­stan nicht zurück­schre­cken!

Diesen Kom­men­tar haben ich nur wegen der Antwort darauf hier ein­ge­fügt:

Liebe Leser, bilden Sie spontan weitere Bei­spiele für unver­zeih­li­che Kom­men­tare, die auf­grund anti­de­mo­kra­ti­scher Ten­den­zen gar nicht zuge­las­sen sein dürften.

Hätte die NSDAP mal bloß nicht bei der Macht­er­grei­fung Hitlers geholfen…ich breche hier ab. Lassen Sie den Kom­men­tar einfach wirken.

Puh, das war knapp! Ich fürch­tete schon, es käme noch ein Ver­gleich mit Abbas, denn Putin und Erdogan tun wenigs­tens so, als hätten ihre Völker gele­gent­lich die Wahl. Auch der nahe­lie­gende Ver­gleich mit der ewigen Kanz­le­rin lag in der Luft, die in Bälde so lange im Amt sein wird, wie die Bush’s und Trump zusam­men! Die vielen ver­zück­ten Jour­na­lis­ten­ge­sich­ter hätte der Kom­men­tar­schrei­ber mal sehen sollen, als lan­ciert wurde, Merkel könne wegen Corona womög­lich noch ein eine fünfte Amts­zeit dran­hän­gen…

Und keinen ein­zi­gen lächer­li­chen Krieg ange­fan­gen hat er außer­dem. Auch wenn er den vir­tu­el­len gegen die Presse lei­den­schaft­lich führt. Wenn ich nur wüsste, wer den ange­fan­gen hat. Der zweite Satz ist zwei­er­lei – eine Lüge und eine Geschmack­lo­sig­keit.

Dia­lek­tik galore! Der Michel leidet unter dem selbst antrai­nier­ten mora­li­schen Recht­fer­ti­gungs­zwang, begrüßt ihn aber pflicht­schul­digst („zurecht”) und hofft gleich­zei­tig, dass die Ver­wüs­tun­gen des anderen „Ver­bre­chers” die his­to­ri­schen des eigenen Kobens bald in den Schat­ten stellen mögen. Und mangels echter Ver­bre­chen, dichtet man dem Pro­jek­ti­ons-Strolch eben welche an. Was ist schon Hitler gegen diesen Trump! Da muss man auch gar keine Belege bringen, der gute Wille zum Hass zählt!

Wann geht das wohl in diese Spat­zen­hirne hinein? Es. Gab. Keine. Abspra­chen. Mit. Putin! Mullers Ermitt­lun­gen haben das zwei­fels­frei erwie­sen. Ebenso das „prak­ti­sche Expe­ri­ment” Bloom­bergs bei den Vor­wah­len. Der konnte für eine halbe Mil­li­arde Dollar nicht mal ein paar Vor­wah­len in ein­zel­nen Bun­des­staa­ten zu seinen Gunsten beein­flus­sen und da soll Trump für eine Hand­voll Face­book-Adds die ganze Prä­si­dent­schaft gekauft haben? Komm schon! Träum’ besser!

Mit dieser fach­lich fun­dier­ten Analyse des Wahl­aus­gangs wollen wir dieses Käst­lein voller gif­ti­ger, dummer, kri­mi­nel­ler und ver­blen­de­ter Kom­men­tare schlie­ßen. Es ist rand­voll und dabei musste vieles sogar uner­wähnt bleiben. Der Ausgang der Wahl ist für den Spiegel und dessen Leser natür­lich längst klar, so wie schon 2016. Und wenn Trump im nächs­ten Jahr ent­ge­gen der Spie­gel­m­ei­nung immer noch im Amt sein sollte, kann er das nur einem Putsch zu ver­dan­ken haben. Spie­gel­le­ser – und Schrei­ber – wissen eben mehr. Und alles besser sowieso.

Zur Wie­der­vor­lage im Novem­ber

23 Kommentare

  1. In meiner Branche nennt man das „Wahn­hafte Ver­ken­nung”, und qua­li­fi­ziert zu einem län­ge­ren Auf­ent­halt in der Psych­ia­trie. Oder zu einer Kar­riere als Gegen-Papst.
    Jeder der inbrüns­tig glaubt, kann dies nur, wenn er einen nahezu unbe­sieg­ba­ren Feind hat, der ihm alles abver­langt. Bei den Mono­the­is­ten ist es der Satan, bei unseren Freun­den von der anderen Feld­post­num­mer der Ame­ri­ka­ner. Beson­ders nett, dass die ira­ni­schen Mullahs diese beiden Kon­zepte zusam­men­füh­ren im „Satan Amerika”. Zusam­men­halt einer Gruppe ent­steht eben viel besser GEGEN jemand als FÜR etwas. Zumin­dest das hat er aus dem Reli­gi­ons­un­ter­richt mit­ge­nom­men.
    Der Name Lobo stammt nicht aus dem spa­ni­schen (=Wolf, aber als Vorname), sondern ist sehr alt­deutsch (14. Jahr­hun­dert) für lobet (den Herrn). Inso­fern erfüllt der Mann alle Kri­te­rien eines in Flammen ste­hen­den Pre­di­gers, der das uralte Lied vom „kehrt um, denn das Ende ist nahe” singt.

  2. On a lighter note: Eigent­lich kann ja nur Trump die Wahl gewin­nen! Schließ­lich hatten ja schon 2016 Mil­lio­nen von Promis und Nicht-Promis ange­kün­digt, aus den USA zu emi­grie­ren, wenn Trump die Wahl gewönne. Da das alles Ehren­män­ner und Frauen sind, die tun, was sie sagen, haben die Trump Gegner jetzt natür­lich keine Chance mehr 🙂

  3. 1. Der Jogger wurde nicht erwürgt, sondern er hatte einen Herz­in­farkt. Das Knie auf dem Genick ist keine Wür­ge­tech­nik, sondern dient ledig­lich dazu, seine Fresse auf den Boden zu pressen, damit er still hält, nicht auf­muckt, und nie­man­den anspu­cken kann.
    2. Der Jogger hatte nämlich Corona-Chan
    3. Der Jogger hatte außer­dem Herz­pro­bleme
    4. Der Jogger war auch high auf Fen­tanyl
    5. Der Jogger war eben­falls high auf Metham­phet­amin
    6. Der Jogger hatte auch THC im Blut, aber das ist in seiner Gegend mit­ler­weile lega­li­siert. Im Gegen­satz zum rück­stän­di­gen Deutsch­land, das immer noch Leute ein­sperrt, weil sie mit ihren Freun­den kiffen wollen.
    7. Der Jogger hatte auch ein amtlich beleg­tes und jahr­zehn­te­lang andau­ern­des Problem mit harten Drogen, die bei anhal­ten­dem Miss­brauch nicht selten zu Herz­schä­den führen
    8. Der Jogger war zudem mehr­fach vor­be­straft, unter anderem wegen eines bewaff­ne­ten gemein­schaft­li­chen Woh­nungs­ein­bruchs mit Gei­sel­nahme, Raub, und allem was dazu gehört
    9. Der Jogger ist auch unmit­tel­bar vor seiner Fest­nahme – High und mit Corona-Chan – mit meh­re­ren Mit­fah­rern Auto gefah­ren, was ne Straf­tat ist
    10. Der Jogger hat sich auch sehr tat­kräf­tig seiner Ver­haf­tung wider­setzt.
    11. Den Mit­fah­rern, die sich ihrer Ver­haf­tung nicht wider­setz­ten, ist nichts gesche­hen
    12. Da der Jogger vor­be­straft war, high mit dem Auto gefah­ren ist, wahr­schein­lich Drogen dabei hatte, und wahr­schein­lich mit gefälsch­tem Geld ein­kau­fen ging, bedeu­tete diese Ver­haf­tung für ihn, dass er gefickt ist, und nun wahr­schein­lich ziem­lich lange im Knast ver­schwin­det, was bei Joggern, auf­grund ihrer nied­ri­gen Impuls­kon­trolle, regel­mä­ßig zum Chimp-Out führt. Dies geschah, während er ne Seuche hatte, wegen der gerade die Welt­wirt­schaft lahm­ge­legt wurde. Objek­tiv betrach­tet hatten die Bullen zur Auswahl, sich selbst und Unbe­tei­ligte anzu­ste­cken, oder den Typen auf den Boden zu bringen, und auch dort zu halten. Da bekam er dann einen Herz­in­farkt. Hätte er diesen nicht bekom­men, wäre er jetzt im Knast.

    Achso, und den Begriff „Jogger” ver­wende ich, um auf einen Fall von vor einigen Wochen hin­zu­wei­sen, bei dem ein vor­be­straf­ter Jogger, der bei einem Ein­bruch erwischt wurde, und der dann die­je­ni­gen, die ihn erwisch­ten, angriff, wor­auf­hin sie ihn in größter Not erschos­sen. Als Jogger bezeichne ich ihn, weil ihn die Medien so bezeich­ne­ten, den armen Kerl. Das war der erste Versuch der Medien, die Jogger zum aus­ch­im­pen zu bringen. Der, von dem man jetzt hört, ist bereits der zweite Versuch.

    Abge­se­hen davon, gabs zu wenig Poli­zei­ge­walt in Washing­ton, weil die dort plün­dern­den Jogger nicht social distance­ten. Poli­zei­ge­walt wäre Seu­chen­be­kämp­fung gewesen.

  4. Groß­ar­ti­ger Artikel.
    Meine Vor­red­ner haben eigent­lich schon alles gesagt. Daher von mir nur noch dies:
    Die Wie­der­wahl Trumps steht absolut noch nicht fest, denn es dürfen jetzt die Gefäng­nis­in­sas­sen mit­wäh­len.
    Im Staat Florida, der ein Swing-State ist, der bei der letzten Wahl nur knapp an die Repu­bli­ka­ner ging, könnte es dadurch einen Wechsel zu den Demo­kra­ten geben.
    Wir werden sehen. Ich drücke Trump jeden­falls die Daumen.

  5. Lieber Roger,
    leider muss ich dich ent­täu­schen, der Sascha, der Lobo ist nicht mehr der Einzige mit dieser Idee.
    Sein Kollege René Pfister, seines Zei­chens Büro­lei­ter in Washing­ton tutet in sel­bi­ges Horn.
    Also ent­we­der drehen die beim Spiegel alle frei oder die wissen mehr als alle Anderen. Ich vermute ja mal ers­te­res.
    Und der Micro­soft Chef­stra­tege Jaron Lanier, wie ihn Welt online in einem Artikel hinter der Bezahl­schranke nennt, weiß sogar noch mehr.
    Er ist der Meinung Donald Trump ver­sucht es gleich gar nicht erst mit einer Wahl, sondern putscht gleich und richtet dann eine Trump Dynas­tie ein.

    Noch nie fand ich eine US Wahl so span­nend.

    • Ja, dessen Artikel hat er ja gleich zu Beginn seine Kon­vo­luts lobend erwähnt. Stupid minds think alike either. Aber ent­täuscht bin ich nicht. Dass solche Typen ihre Echo­kam­mern brau­chen, ist selbst­ver­ständ­lich. Und traurig.

  6. SPIEGEL lesen macht blöd. Wie auch nicht, wenn dort (spät)pupertierende geis­tige Flach­zan­gen wie dieser Hüh­ner­kopf, Gret­chen, Habeck, Pöpel­ralle (Stegner) und so den Ton angeben. Vor drei­ein­halb Jahren blieb ich die ganze Nacht auf, um das Duell Clinton-Trump zu ver­fol­gen. Auf CNN und CNBC wenn ich recht erin­nere. Und noch schöner als der Sieg Trumps war der Augen­blick, als ich am nächs­ten Morgen mal kurz zu den hie­si­gen Öffis schal­tete und die dummen Gesich­ter der anwe­sen­den aus­schließ­lich ame­ri­ka­has­sen­den Gäste sah. Konkret erin­nere ich mich nur noch an Cem Özdemir; der guckte so ent­geis­tert, daß ich einen Lach­an­fall kriegte. Und auf eben­jene Gesich­ter freue ich mich, wenn im Novem­ber der ame­ri­ka­ni­sche Prä­si­dent im Amt bestä­tigt wird.

  7. Ich frage mich ob nicht doch gene­ti­sche Fak­to­ren eine Rolle spielen?
    Der Opa spielte Her­ren­mensch und hat Juden und Slaven benö­tigt um seinen Ego auf­zu­wer­ten. Der heute rote Enkel muß sich über Amihass und Israel­kri­tik defi­nie­ren. Eine Kritik an anderen Natio­nen lenkt immer den Blick weg von eigenem poli­ti­schem Ver­sa­gen.
    Das bedau­erns würdige ego-schwa­che Michel-Würst­chen hat die Weis­heit mit Löffeln gefres­sen, wenn es ums Ausland geht. In Sache eigener Deut­scher Politik und Mei­nungs­frei­heit sieht man deut­lich, wie weit Anspruch und Wirk­lich­keit aus­ein­an­der klaffen.

  8. Spiegel. Wer kauft so was? Wer liest so was? ( Hadmut Danisch).
    Und ” Kamm ein­fah­ren” ist gött­lich.
    All die Bunten, die sich jetzt echauf­fie­ren, werden der­einst einer ” Sheer Hart Attack” erlie­gen. Spä­tes­tens, wenn D. Trump zum zweiten mal ins Amt kommt. Gott hab ihn selig.

  9. Tut mir leid, es so zu for­mu­lie­ren, aber hat beim Spiegel die Klappse Ausgang? Was treibt sich denn da so rum, teils straf­be­wehrt oder gibt es jetzt dau­er­haft mil­dernde Umstände wegen… was weiß ich?
    Ich habe den Morgen nach der US- Prä­si­dent­schafts­wahl 2016 in einer Reha­kli­nik (Psy­cho­so­ma­tik) erlebt und kann mich gut erin­nern, wie groß das Ent­set­zen und die Ver­zweif­lung vieler Pati­en­ten war. Es gab Tränen, auch leichte bis thea­tra­li­sche Zusam­men­brü­che und es soll hernach spon­tane Ver­län­ge­rungs- aber auch Kur­ab­bruch­wün­sche gegeben haben, wegen des WK III, der ja dann gleich aus­bre­chen sollte, den man (vor allem Frau!) dann wohl mal lieber in Familie am hei­mi­schen Herd durch­ste­hen wollte. Da mich das Ergeb­nis zwar über­raschte, jedoch nicht erschüt­terte, 1.weil, es war nicht Wahl in meinem Land (ich hatte etwas später keine Wahl, als für den Sitz in Bel­le­vue nicht mein Prä­si­dent aus­ge­wählt wurde..)…, und 2. die Welt von dieser eis­kal­ten Kriegs­trei­be­rin ver­schont blieb, ging es mir die letzten Kurtage dann nicht so schlecht. Und in den ver­gan­ge­nen 4 Jahren hat mir der US- Prä­si­dent Trump Respekt abge­nö­tigt. Daß er ab und an etwas unbe­hol­fen daher­kommt und sogar clow­nesk erscheint, so what? Damit kannste doch in D auch was werden, wenn Du es geschafft hast, sogar Prä­si­den­tin für Tele­kom­mu­ni­ka­tion oder so was Ähn­li­ches…?
    Was ist denn pas­siert? Wir erleben einen Prä­si­den­ten, der gegen die (v)erbitterten Wider­stände derer, die das demo­kra­ti­sche Wahl­er­geb­nis nicht akzep­tie­ren wollen, seine Wahl­ver­spre­chen ver­sucht ein­zu­lö­sen, die er seinem Volk gemacht hat.
    Das ist aber auch ein Ding! Wann hat’s das zuletzt gegeben? Und der Trump beendet einfach Kriege, die vor allem sein Vor­gän­ger ange­zet­telt hat und fängt nicht mal einen veri­ta­blen Neuen an? Nein. Doch. Oh.
    2020 mache ich mir ob dieser Erfah­rung schon ernst­haft Sorgen um viele meiner Mit­bür­ger im besten Deutsch­land, das wir je hatten, vor allem um die Leser des von Ihnen zitier­ten ehemals bedeu­ten­den Ham­bur­ger Blattes. Was werden die tun, wenn Trump von seinem Volk im Amt bestä­tigt wird?
    Wir dürfen weiter gespannt sein.

  10. Ich gehe davon aus, dass bei der kom­men­den US-Prä­si­dent­schafts­wahl die Spiegel-„Journalisten“ und die Leser des Spiegel wahl­be­rech­tigt sein werden. Und dann wird Trump endlich von Deut­schen per Wahl aus seinem Amt gejagt. Oh, das wird ein Fest für die Spiegel-Schrei­ber­linge und die Spiegel-Fans.

  11. Unglaub­lich, danke für diese Fleiß­ar­beit. Die Alt68er düsen heute als Geis­ter­fah­rer bis hin in höchste Staats­äm­ter links (Stein­meier bezeich­nete Trump als Hass­pre­di­ger) und ver­ach­ten bür­ger­li­che Tugen­den bis ins Mark, während ihre iPhones pünkt­lich auf dem Gaben­tisch liegen. Ame­ri­ka­hass geht Hand in Hand mit Anti­se­mi­tis­mus und dieser Lobo ver­schwört seine Gemeinde darauf ein, das Böse zu besie­gen. Deutsch­land lebt in einer ver­schwö­rungs­theo­re­ti­schen Par­al­lel­welt, während Trump die ängst­lich zit­tern­den Linken endlich frontal anpackt. Man kann in linken Deut­schen die größten Feinde sehen, die die mensch­li­che Ver­nunft jemals hatte.

  12. Hach, seufz!, was ist das alles über­haupt für ein extrem dummes und immer düm­me­res Zeug?, erst der wahn­sin­nig fak­ten­lose Gesin­nungs­auf­satz vom Lobo, und dann diese fak­ten­los wahn­sin­ni­gen Kom­men­tare mit Gesin­nung, und alles stei­gert ein­an­der noch, bis man gar nicht mehr und immer über­haup­te­re­rer nicht mehr weiß, was das über­haupt noch soll, oder ob.

    Also sehr lang­wei­lig ja auch beides, die Kom­men­tare und dieser Anti-Aufsatz da. Extrem fak­ten­los lang­wei­lig, öde rat­ternd, und sonst gar nichts außer dem übli­chen, rau­nen­den Links­zeug über Trump. Und unter so einem Aufsatz wachsen dann sone Kom­men­tare, das ist leider ein Natur­ge­setz.
    Ein­zi­ger Trost: Dass Lobo diese Kom­men­tare sehen und sich an den iro­ke­si­schen Kopf fassen und die bang-gewisse Selbst­schuld­frage stellen wird. Der Arme. Nichts bleibt ihm erspart.

    Ja warum?, also um jetzt die Sinn­frage zu stellen; also muss das denn sein??, also warum denn bloß?! Sowas muss doch nicht. Sowas lässt sich doch ver­mei­den, nein?
    Also als Lobo vor 20 Jahren bei mir in der Küche saß und Kaffee bekam, weil er so erschöpft wirkte, da war er eigent­lich recht nett, unei­gent­lich auch. Aber so erschöpft eben, und irgend noto­risch zweif­le­risch grund­sätz­lich war der da, aber nicht auf phi­lo­so­phi­sche, sondern auf modisch noto­ri­sche Art war der das. Viel­leicht wegen der noto­ri­schen Strei­fen auf seinem Anzug. Die er selber da dran­ge­näht hatte. Sagte er aber eher zwei­feld, also gene­rell wegen des Anzugs und wegen Anzügen über­haupt, und wegen der Strei­fen, ja und wegen des Nähens eigent­lich ohnehin. Es war alles sehr höl­der­li­nisch, was er sagte, aber meist aber auf den Anzug bezogen (tja). Hab ich also ver­sucht ihn zu beru­hi­gen wegen des Anzugs nebst Strei­fen und Nähens, den Lobo ver­si­chernd, dass der lobo­sche Strei­fen­näh­an­zug ja eigent­lich ganz gut sei, ja und auch irgend­wie voll adidas wegen der Strei­fen.
    Ja, so war das.

    Und jetzt 20 Jahre später ist der Lobo so wahn­sin­nig ver­knif­fen und rattert so, aber mei­ne­güte, der ist ja immer noch so irgend­wie extrem adi­dasan­zu­g­näh­zwei­felnd, und das einst Höl­der­li­ni­sche ist ihm ganz abhan­den gekom­men. Schade, es hatte ihm gestan­den. Nu isses aber weg. Alter­na­tiv­los.

    Ach ach, alles gar keine gute Vor­aus­set­zung, um über Prä­si­dent Trump zu schrei­ben, übri­gens. Weder noch. Oder über­haupt. Ach so über­haupt gar nicht. Seufz!
    Hätt er doch was über Anzüge schrei­ben sollen.

  13. Vieles ist in diesen Tagen nicht zu begrei­fen. Trä­nen­gas vor dem Weißen Haus? Warum haben die Poli­zis­ten dann keine Gas­mas­ken getra­gen, damit sie nicht selbst Tränen ver­gie­ßen? Und wie konnte Trump Minuten später das Gas teilen wie weiland Mose das Rote Meer? Trä­nen­gas ver­schwin­det ja nicht urplötz­lich. Was da gerade gelogen und ver­brei­tet wird, geht auf keine Kuhhaut.

    • Die hatten schon Gas­mas­ken an, als sie noch auf der Wiese standen, und den Zaun bewach­ten. Wie kommst Du darauf, dies sei nicht der Fall? Abge­se­hen davon setzten sie viel zu wenig Trä­nen­gas ein, und bal­ler­ten statt­des­sen eher mit ihren Pep­per­ball-Dingern rum, weil die Demons­tran­ten bereits weg­rann­ten, wenn die Bullen auf sie zulie­fen. Die spiel­ten einfach einen mensch­li­chen Zaun, und die Schafe liefen weg, sobald sie liefen.

      • Tweet von Reuters. Da wird die Trä­nen­gas­nar­ra­tive begrün­det samt Video – aber auf dem ist kein Trä­nen­gas zu sehen. Egal.

  14. Eigent­lich ist das Ganze nur noch zu ver­ste­hen, wenn man diesen ganzen Mindset nicht mehr als Politik, sondern als Reli­gion betrach­tet. Das erklärt zumin­dest den Wahn, die kom­plette Fak­ten­be­freit­heit, die Wahn­vor­stel­lun­gen, die selbst halb­wegs intel­li­gente Men­schen kom­plett durch­dre­hen lassen.

    • In der Tat hat das gras­sie­rende anti-Trump-Dasein (auch genannt Trump Der­an­ge­ment Syn­drome) sehr viel mit Reli­gion zu tun, aber es ist die woke-Reli­gion, die an Dogmen wie „free speech is vio­lence”, „blacks are being exter­mi­na­ted” und „the system is racist” glaubt. Diese bizarre Neu­re­li­gion der Politik hat ihre Pries­ter, ihre Rituale, und selbst­ver­ständ­lich auch schon ihre Inqui­si­tion und Schei­ter­hau­fen.
      Hören Sie sich an, was der bril­lante Ben Shapiro in seiner heu­ti­gen Sendung darüber zu sagen hat:
      https://​www​.youtube​.COM/​w​a​t​c​h​?​v​=​X​4​L​5​5​b​Q​K​ZY4

        • 😀 Ich höre ihn seit drei oder vier Jahren jeden Tag (hach, wie die Zeit vergeht), und mir redet er mitt­ler­weile zu langsam. Er sich selbst wohl auch, wes­we­gen er seit einiger Zeit jeden Tag zwei Stunden an seine Sendung anhängt. In denen er dann auch nor­mals­ha­pi­risch redet. Wes­we­gen er bald noch drei weitere Stunden anhän­gen muss, um alles mit­zu­tei­len, was er täglich so aus der Welt destil­liert. Aber das wird immer noch nicht alles sein.
          Ach, der Mann schreibt ja auch noch Bücher und hält dauernd Vor­träge in Uni­ver­si­tä­ten. Aber er hält den Schab­bes und spielt jeden Tag mit seinen zwei Kindern und fragt seine Frau, wie es in der Klinik war (yes she is a doctor). Tja!, Herrn Shapi­ros Uhr geht etwa sieb­zehn­mal schnel­ler als unsere, Roger. Dabei sieht er immer so jung aus 🙂

Comments are closed.