Völkerrechtsexperten sind die Kanarienvögel des Status Quo, nur dass sie nicht wie in den Kohleminen vergangener Jahrhunderte von den Stangen fallen. Vielmehr fangen sie an zu piepsen und zu zetern, stoßen Warnungen aus und schöpfen dabei aus der Erfahrung, die sie im Inneren ihres Gedankenkäfigs gesammelt haben, große Gewissheiten. Das Völkerrecht ist verletzt und deshalb werde jetzt alles, was schlimm ist noch viel schlimmer werden!

Völkerrechtsexperten und Klimaretter sind Geschwister der Gewissheit, dass nur ihre Sicht die Welt im Gleichgewicht hält und ließe man sie unwidersprochen schalten und walten, stellte sich schnell die Gewissheit der Alternativlosigkeit ein. Denn tut die Welt nicht, was Völkerrechtsexperten und Klimaretter sagen, wird stets alles noch viel schlimmer. Natürlich muss der Hauptteil der Arbeit von Völkerrechtsexperten und Klimaretter darin bestehen, den tatsächlichen Zustand der Welt als guten Kompromiss und Ergebnis der eigenen klugen Tätigkeit zu definieren. Und der Zustand könnte sogar noch besser sein, wenn man nur noch bedingungsloser auf sie hören und die ketzerische Zweifelei bleiben lassen würde!

Das Völkerrecht, so lernen wir gerade wieder, mag es gar nicht leiden, wenn sich Amerikaner und Israelis in die inneren Angelegenheiten des Iran einmischen, hat aber keine Probleme damit, wenn die iranische Führung zehntausende iranische Bürger bei Demonstrationen über den Haufen schießt. Es ist aber auch verwirrend, wenn die Iraner nicht wie die Deutschen für ihre Regierung auf die Straße gehen, sondern gegen sie. Die Zuständigkeit des Völkerrechts endet außerhalb des Westens offenbar an den Landesgrenzen, ist aber großzügig und gesteht jedem Volk zu, sich gegen eine tyrannische Regierung zur Wehr zu setzen. Nur auf die Frage, wie es das anstellen soll, wenn Wahlen, Proteste und Spiegel-Leitartikel keinen Erfolg haben, alle Waffen in den Händen des Regimes sind und von diesem skrupellos verwendet werden, hat es keine Antwort außer der, dass alles noch viel schlimmer wäre, wenn…sie kennen die Antwort: Ein Appell hier, zwei Resolutionen dort, drei Konferenzen und vier Generationen später behauptet das Völkerrecht immer noch, es könnte noch schlimmer sein im Iran.

Und hat das Völkerrecht nicht recht? Zumindest in den Augen seiner Kanarienvögel? Schließlich finden deren Konferenzen in Genf, Dubai oder New York statt, nicht in Teheran! Man kann sie fortsetzen, vertagen, wiederholen, kann Kommuniqués verfassen, Forderungen stellen und Papiere unterzeichnen. Was zählen angesichts solch flexibler Zeithorizonte schon ein paar Homosexuelle an Baukränen, „falsch“ angezogene  und deshalb erschlagene Frauen oder erschossene Demonstranten! Überhaupt ist der Wirkungskreis des Völkerrechts das Papier. Das Völkerrecht sieht sich ständig verletzt, blutet aber nicht. Menschen und Völker bluten. Das iranische seit Jahrzehnten von der Hand einer theokratischen Führungsschicht, die mit den Ideen von vorgestern ins Jenseits blickt und im Diesseits mordet. Das Völkerrecht hat nicht einmal Begriffe für diesen Zustand der gespaltenen Realität.

Tag drei der amerikanisch-israelischen Militäroperation gegen die iranische Theokratie geht zu Ende. Die Leben von drei amerikanischen Soldaten hat sie bereits gefordert. Für die Opferzahlen im Iran haben wir ähnlich unzuverlässige Angaben wie wir sie von der Propagandaabteilung der Hamas in Gaza bekommen haben. Das Bild im Titel habe ich heute in Hannover gemacht, wo Exil-Iraner den Tod des Tyrannen feierten, der IDF, Benjamin Netanjahu, Donald Trump und der US Air Force dankten und amerikanische, persische und israelische Flaggen schwenkten. Vereinzelte deutsche Fahnen waren auch zu sehen. Ein Fest, keine Demonstration. Sektflaschen statt Steine sowie Ordnungskräfte und Polizei, die nichts weiter zu tun hatten, als die Frühlingssonne im Gesicht zu genießen und die Zuschauer davon abzuhalten, unbedacht auf die Straße zu geraten, auf der die Busse fuhren.

Und dann ist da natürlich auch noch die andere Seite, die Bedenken anmeldet und „aber was kommt dann?“ fragt. Werden die Schläge so schnell und hart sein, dass das Regime fällt? Wie lange kann oder muss man dafür Bomben und Raketen schicken? Haben die Perser nach dieser Hilfe noch genug Kraft, die Theokratie abzuschütteln, die sie seit 47 Jahren in Geiselhaft hält? Man kann das Ende von Ali Khamenei begrüßen und gleichzeitig Sorge haben, ob das Land die Kraft findet, sich von dieser mörderischen islamistischen Ideologie zu befreien. Man kann sogar Israel und die Vereinigten Staaten kritisieren, zu viel auf eine Karte gesetzt zu haben und den Zusammenbruch des Welthandels, abstürzende Börsenkurse und steigende Energiepreise sowie die Gefahr eines langen Krieges nicht ausreichend ins Kalkül gezogen zu haben.

Dass der Plan von Trump und Netanjahu aber schlechter und weniger zu Ende gedacht sein soll als der „Plan“ der Kanarienvögel, sich ewig mit Papier abspeisen zu lassen und das Völkerrecht als Zeugen der eigenen guten Gesinnung aufzurufen, darf auch bezweifelt werden. Die Unterstützer des Regimes im Iran sind schmallippig geworden. In Peking zählt man schon voller Bangen die Stunden der Unterbrechung des ungehinderten Ölflusses durch die Straße von Hormus und aus Venezuela ist keine Hilfe mehr zu erwarten. Bei aller Ungewissheit erlaube ich meiner pessimistischen Seele deshalb heute eine Auszeit und feiere mit Persern, Israelis und Amerikanern den Tyrannensturz. Die Nachricht von der Julirevolution in Paris im Jahr 1830 erreichte Heinrich Heine auf Helgoland und er schrieb regelrecht euphorisiert in seinen Briefen: „Die See riecht nach Kuchen!“. Ich bin mir sicher, heute roch es in Hannover nach Sohan und Baklava.

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11 Kommentare

  1. Lieber Herr Letsch: toller Artikel (Heine und „Kuchen“, ganz großen Dank).
    ABER
    Bitte machen Sie sich. schlau, „Perser“ und „Iraner“ sind nicht das gleiche. Erstere ein Teil der letzteren, gefeiert haben alle Iraner, nicht nur die Perser.

  2. Es ist ja tröstlich, daß den Herrn Letsch der Völkermord der Zionisten in Gaza, in der Westbank und im Libanon ganz viel weniger stört als das Vorgehen der iranischen Führung, die nach westlichen (und daher selbstmurmelnd völlig objektiven und immer wahren!) Medienberichten zehntausende iranische Bürger bei Demonstrationen über den Haufen schießt.

    Und ebenso selbstmurmelnd ist das einzige Interesse der edlen USA und der noch edleren Zionisten (KANN es denn etwas noch Edleres geben als dieseEdelmenschen, mit Lichtgestalten wir Bibi N. & Consorten an der Spitze?!) darin gelegen, dem Iran endlich, endlich jene demokratischen Freiheiten und rechtsstaatlichen Fundamente zurückzugeben, die die Mullahs der iranischen Bevölkerung mit dem Sturz des Schah-in-Schah ruchlos geraubt haben.

    Ja, ja, Herr Letsch, der gute, alte Juvenal wußte schon, was er schrieb als er einst schrieb: „Difficile est saturam non scribere“ … und Sie wissen ihn 100%ig bravourös zu bestätigen. Sowas kann nicht jeder. Chapeau!

    • Sparen Sie sich diesen Unsinn für Leute auf, die nur zu gern an Hamas-Propaganda glauben! Ich denke doch, Sie waren länger in der Schule als Greta Thunberg. Aber vielleicht war es ja das Todenhöfer-Gymnasium…

    • Oh, das ist aber ganz schön viel passiv-aggressive Schwurbelei. Ich finde Team ZOG jedenfalls gerade ziemlich gut. Die haben kurz nach Arbeitsbeginn Ämter und zahlreiche Polizeireviere dem Erdboden gleich gemacht, und in großem Umfang Politiker getötet. Was für ne Heulsuse muss man eigentlich sein, um das nicht gut zu finden?

      Ich hoffe, das wird die neue Norm der Konfliktlösung. Acab und so.

  3. Es gibt einfach zu viele Problemverwalter und Gehaltrechtfertiger. Ist ein Problem erst einmal gelöst, muss man sich auf den Bagger hocken und das wird ja wohl keiner wollen.
    https://www.publicomag.com/2026/02/frisch-gepresst-der-diskrete-charme-der-problembewirtschaftungsindustrie/

    Die ZEIT behauptet aktuell „Allerdings läuft die Wirtschaft [in Argentinien] weiterhin nur schleppend.“
    https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/argentinien-javier-milei-wirtschaft-deregulierung-gxe

    Das Wirtschaftswachstum brummt dort zwischen vier und fünf Prozent, aber „weiterhin nur schleppend“. So ist das eben, wenn jemand den Problemzustand nicht dauerhaft vor sich hinschiebt.

    Das gilt auch für die Priesterkaste der Völkerrechtsdeuter. Die inneren Angelegenheiten von Bananenrepubliken sind heilig. Klar, klopft der ein oder andere verzweifelte Bürgerrechtler aus Uga-Ugastan ab und zu an die Bürotür, aber kein Stress! Foto schießen. Hochladen. Die versanden schon. Wir helfen. Nicht. Wir organisieren Fetisch-Straßenfeste für die Schwulen in aller Welt, während die dort abgeschlachtet werden. Tja, hätten sie doch feiern sollen statt ihre Probleme zu lösen! Was soll aus den Beauftragten werden? Wer denkt an die NGO-Wohltäter? Wer an Instagram?

    Zur Einordnung des derzeitigen Irankriegs muss man bedenken, dass die fanatische Führung natürlich wahnsinnig militant ist. Die schießen auch deshalb blindlinks um sich, weil sie eine Weltuntergangstheologie haben. Laut Tucker Carlson wäre es gut, wenn sie die Apokalypsereligion mit Kernwaffen hätten kombinieren können.
    https://tuckercarlson.com/january-20-2026-morning-note

    Trotz aller Unterschiede hilft der Vergleich mit dem Irakkrieg. Bagdad wurde 2003 in nur 21 Tagen eingenommen. Die Stadt wurde nicht etwa 21 Tage belagert. Der ganze Einmarsch dauerte so lang. Das wurde nicht mit einem Äquivalent zum 12-Tage-Krieg und Jahren vergleichbar intensiver geheimdienstlicher Arbeit vorbereitet und es begann auch nicht gleich mit dem Tod des Regierungschefs. Will sagen: Die Sache ist überschaubarer als viele tun. Russlands Hände sind gebunden und China kann in dem Zeitrahmen auch nicht reagieren.

    Ein Problem ist überhaupt, dass das Wissen, was in der Welt vor sich geht, hier in Deutschland nicht sonderlich tief ist. China wollte gerade wieder Überschallraketen liefern, damit das Regime wieder Zähne kriegt.
    https://www.reuters.com/world/china/iran-nears-deal-buy-supersonic-anti-ship-missiles-china-2026-02-24/

    Man kann manche Zeitfenster nicht einfach sehenden Auges schließen lassen. Im Moment ist der Iran sehr schwach. Nur im Moment. Und die Kosten für seine Schwächung waren enorm, insbesondere für die Bevölkerung. Weil unsere Eliten in Kontinentaleuropa (mit einigen Ausnahmen) gar keinen Überblick haben, betreiben sie dieses ganze Zettelwirtschaftsgewese um ihre heiß geliebten Paragraphen, Petitionen und Kommuniqués. Für die Einarbeitung in irgendwelche Sachthemen sind die derzeitigen Leute gar nicht kompetent genug. Die AfD erst recht nicht.

    • Die schießen nicht wirklich blindlinks um sich und treffen genau das, was sie treffen wollen. Niemand glaubt in Teheran, dass man es mit allen Nachbarn, Israel und den USA gleichzeitig aufnehmen kann. Man setzt auf die öffentliche Meinung im Westen und einen antrainierten, undifferenzierten Pazifismus, der sich selbst Arme und Beine abschneiden würde, um sich bloß nicht als Aggressor bezeichnen zu lassen. Es ist dieselbe Taktik wie die der Hamas, deren fanatischste Unterstützer nicht in den Tunneln hockten, sondern in Berlin, London oder New York Campi und Hörsäle besetzten und sich die Mär vom „Völkermord in Gaza“ solange gegenseitig entgegen brüllten, bis sie sie selbst glaubten.

      • Das ist natürlich gut beobachtet. Sie zielen auf viele Ziele, die neben einem militärischen auch einen zivilen Nutzen haben. Das lässt sich auch taktisch im Sinne einer moralischen Zermürbungsstrategie erklären. Das schließt den Mahdismus-Aspekt, also die Rückkehr des Mahdi durch den letzten Kampf von Gut gegen Böse, nicht aus. Das überlagert sich. So zu tun, als handele man im Sinne einer Ideologie, ist karrierefördernd (zunehmend auch bei uns). Gleichzeitig kann man das Taktische drüberlegen, um hinterher den Wendehals zu machen (insbesondere wenn einem der Mahdi wurscht ist). Dann ging es nur um Landebahnen für Kampfjets und darum, die Westler genug zu nerven, bis sie aufhören.

        Interessant ist, dass Katar behauptet, Angriffe abzuwehren, die nicht auf Militäreinrichtungen zielen. Man lasse die Angriffe nicht unbeantwortet, auch wenn man nicht in den Krieg einsteige.
        https://www.jpost.com/middle-east/iran-news/article-888681

        Und das ist eigentlich der engste Verbündete. Der Irak hält sich ganz bedeckt. Im Grunde weiß jeder, dass die Messe gelesen ist. Wer nicht Angst haben muss, für Illoyalität ermordet zu werden, hält sich zurück oder kämpft für’s Amageddon, für’n Mahdi. Einige Mudschaheddin sind natürlich eingestiegen, aber die haben keine nennenswerte Staatsmacht hinter sich.

        Die Hisbollah und die Houthis kämpfen schon seit Jahren mit ihren entsprechenden Kapazitäten. Die können nicht groß zugunsten des Iran weiter eskalieren, auch wenn sie der israelischen Armee gerade schwer zu schaffen machen.

        Der entscheidende Faktor ist Zeit. Trump rechnet mit ein paar Wochen, bis die iranischen Streitkräfte kapitulieren. Das ist realistisch. Greta Thunberg kriegt bislang nicht mal ihren Hintern mobilisiert, geschweige denn ihre Klimahüpfer.

      • Ich möchte widersprechen. Ich denke, die Leute in den Hörsäälen (oder doch nur mit einem ä?) sind nicht sonderlich radikal. Ich bin radikal, und ich halte den Vergleich daher für ehrenrüchig. Diese Leute sind übersozialisierte Ballastexistenzen, die keiner braucht, außer dem Staat, und zwar als Verfügungsmasse dummer Loyalisten. Diese Leute sind das, was Nietzsche mit den Überflüssigen meinte. „Vom Neuen Götzen, Zarathustra“ und so. Das sind die Leute, die das dritte Reich super fanden, weil es da Krankenversicherung und Rente gab, und der Staat sich um diese kleinen Leute kümmert, und die aus genau den selben Gründen auch die BRD total super finden.

  4. Ich lächle. Ja, das Völkerrecht. Ein genauso missbrauchter Begriff wie Demokratie. Solange es keine Instanz gibt, um das sog. Völkerrecht mit GEWALT durchzusetzen, bleibt es Papier. Und Papier ist bekanntermaßen geduldig. Bis dahin gilt zwischen Staaten das Recht des Stärkeren. Nur deshalb tun sich die schwachen Staaten gern mit starken zusammen, egal wie moralisch der Starke handelt. Nur so ist man als Schwacher relativ geschützt. Ironie der Geschichte: Tun sich, wie in der EU, viele Schwache zusammen, muss das immer noch keinen Starken ergeben.
    Im zwischenmenschlichen Bereich hat es anderthalb Jahrtausende gedauert, bis die Bürger durch das staatliche Gewaltmonopol voreinander geschützt wurden. Egal was die Vögel singen. Trump hat nun mal die Eier, dem mittelalterlichen Mullahregime ein Ende zu setzen. Gott sei es gedankt! Wenn ich da an das rumgeeiere des „Friedensfürsten“ Obama in derselben Sache denke, wird mir schlecht. Natürlich kann man argumentieren, wenn die USA 1952 Mosadegh nicht gewaltsam gestürzt hätten, gäbe es heute keine Mullahs. Nur was nutzt das heute? Die Weltgeschichte ist voller Ironie und Zynismus. Es gilt deshalb immer heute das Rechte tun und an sich glauben.

  5. Völkerrecht ist nur wichtig und edel, wenn man damit zeigen kann, wie böse die Russen und Chinesen sind.
    Für den demokratischen Werte-Westen sind die UN-Charta und darin das Verbot von Angriffskriege störend, wenn es um die eigenen Kriege geht. Das sind immer die guten.

    So wie die AfD gebasht wird, weil in dieser Partei einige Politiker die russischen Motive des Angriffskrieges gegen Ukraine verstehen und benennen, sind sie jetzt auch hinsichtlich Iran in Verschiss, wenn sie den Angriffskrieg als solchen bezeichnen..

    Es geht Großmächten immer um ihre eigenen Interessen, sie werden mit Gewalt durchgesetzt, wenn es geeignet erscheint. Das ist Nr. 1. Wenn dabei auch böse Diktatoren gestürzt werden, wird das natürlich rechtfertigend vermarktet; auch ich freue mich über den Sturz der bösen iranischen Führers. Die USA hätten den Iran auch angegriffen, wenn der nicht massenhaft Oppositionelle, Frauen und Schwule hätte töten lassen.

    Es ist erstaunlich zu sehen, wie auf staatsfernen sog. Alternativen Medien Krieg bejubelt und die UN-Regeln verhöhnt wird, wenn nur die passenden Reizwörter getriggert werden.

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