Durch ihr Buch „Die Patin“ wurde ich 2014 auf Gertrud Höhler auf­merk­sam. Dieses Buch ver­trieb mir und vielen anderen die Fas­sungs­lo­sig­keit und schaffte der Erkennt­nis Raum, dass die poli­ti­sche Ent­wick­lung in diesem Land tat­säch­lich erklär­bar und deter­mi­niert sein könnte. Merkels Volten, ihre poli­ti­sche Indif­fe­renz, die pro­gram­ma­ti­schen Anlei­hen bei anderen Par­teien und die Tat­sa­che, dass rund um sie herum keine Luft zum Atmen ist, weil sie sich nur mit ambi­ti­ons­lo­sen Vasal­len umgibt, die in Nibe­lun­gen­treue zu ihr stehen und auch noch ihre dümms­ten Ent­schei­dun­gen medial zu über­zu­ckern bereit sind… dieses System Merkel hat unser Land unter ihrer Kanz­ler­schaft in ein poli­ti­sches Laisser-faire getrie­ben, einen stumpf­sin­ni­gen Fata­lis­mus, der nichts anstrebt, nichts errei­chen will, keine Ziele hat – außer dem Ziel natür­lich, sich mög­lichst lange an der Macht zu halten. Dabei ist es gerade die Tat­sa­che, dass diese erhal­tene Macht zu nichts ver­wen­det wird, keinem Zweck oder Ideal dient und einfach nur da ist, die viele Kri­ti­ker in die Heim­lich­keit treibt. Das scheint sich gerade sehr langsam zu ändern, denn als letzte Partei scheint nun auch die CDU erkannt zu haben, was sich als Schlag­licht durch die letzten zwölf poli­ti­schen Jahre in Deutsch­land und sogar Europa zieht: „Wer mit Merkel regiert, wird schwä­cher“!

Höhlers unan­ge­passte Haltung schaffte ihr schon immer Feinde auf allen Seiten (man schaue sich nur mal ihren Wiki­pe­dia-Eintrag an, der voller Gehäs­sig­kei­ten und Vor­würfe steckt), selbst die Kon­ser­va­ti­ven, denen sie inhalt­lich ver­bun­den ist, tun sich mit ihren Thesen oft schwer – beson­ders weil ihre fun­da­men­tale Merkel-Kritik die Union seit Jahren der Taten­lo­sig­keit zeiht. Ein Vorwurf, dem ich mich nur anschlie­ßen kann. Die Kanz­ler­schaft Merkels kann nun mal am effek­tivs­ten durch die CDU selbst beendet werden. Doch dort haben die Alt­mey­ers, Laschets und Klöck­ners immer noch das Sagen, dort läuft man lieber einer Lebens­lüge hin­ter­her, anstatt einen längst über­fäl­li­gen Neu­start mit Leuten wie Merz oder Spahn zu wagen.

Gestern fand ich zufäl­lig das Video eines ein­stün­di­gen Vor­trags von Gertrud Höhler aus dem Jahr 2016. „Die Demo­kra­tie ist wund gescheu­ert“, sagt Höhler und legt dar, wie die Ent­gren­zung der Inhalte der Par­teien die tat­säch­li­che Ent­gren­zung inter­na­tio­nal vor­weg­nahm. Ein wirk­lich sehens­wer­ter Vortrag, der auch zwei Jahre später noch nichts von seiner Aktua­li­tät ein­ge­büßt hat.

24 Kommentare

  1. Ich glaube schon, dass Frau Merkel Ziele hat.
    Sie hat auch einige genannt: Glo­ba­li­sie­rung hält sie nicht nur für unab­ding­bar, sondern auch für richtig. Sie ist dazu bereit, Sou­ve­rä­ni­tät dafür auf­zu­ge­ben.
    Die Ver­ei­nig­ten Staaten von Europa, die Schulz als Ziel bis 2025 genannt hat, sind auch ihr Ziel. Nur sagt sie es nicht so deut­lich, weil die CDU-Wähler das viel­leicht nicht so toll finden würden.
    Die Ein­wan­de­rung findet sie voll­kom­men in Ordnung, obwohl sie weiß, welche Kon­se­quen­zen das haben wird. Vor­der­grün­dig wird gesagt, man müsse Men­schen „auf der Flucht” Asyl gewäh­ren, aber dahin­ter stehen wirt­schaft­li­che Inter­es­sen, die sie eben mit ihrer Politik auch ver­tritt.
    Und auch die von Katja genannte Zurück­drän­gung der Deut­schen durch Ein­wan­de­rer ist ihr sehr recht.
    Nicht umsonst hat Frau Merk nicht nur den Karls­preis sondern auch den Kal­er­gie-Pries bekom­men.

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    • Nicht ein Satz in Ihrer Argu­men­ta­tion ergibt einen Sinn.

      Glo­ba­li­sie­rung: ist aus­ser­halb der Kon­trolle der von Ihnen anschei­nend ver­ehr­ten Dame (ein Blick auf die Land­karte und die Leis­tungs­bi­lan­zen der Länder dieser Erde kor­ri­gie­ren oftmals die Per­spek­ti­ven).

      Sou­ve­rä­ni­tät auf­ge­ben: Schaden für die eigene Bevöl­ke­rung.

      Zum Thema „VSE”: einfach nur ver­rückt! Nicht nur wegen der Euro(-Währungs)-Misere.

      Ein­wan­de­rung: Sie schei­nen mir völlig ver­lo­ren. Wo waren Sie denn die letzten 3 Jahre, in einem Kanin­chen­bau?

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      • Nein, Herr Jahn, Tier­freun­din schreibt das nicht. Sie stellt Tat­sa­chen fest und zieht daraus nur vor­sich­tige Schlüsse. Was sie hin­schreibt, muss man schon hin­schrei­ben dürfen, ohne dass einem gleich so über den Mund gefah­ren wird, denn niemand steckt in Merkels Kopf oder kann ihre Gedan­ken lesen. Jeder ist auf Hin­weise und eigene Fol­ge­run­gen ange­wie­sen.

        Zu den wirt­schaft­li­chen Inter­es­sen bezüg­lich der einen oder zwei Mil­lio­nen ‚Flücht­linge’: Davon pro­fi­tiert nur der staat­lich finan­zierte Teil der Wirt­schaft, nicht?, also Bau­fir­men, die für den Staat bauen, NGOs, die vom Staat bezahlt werden, Schlep­per­grup­pen, die die ‚Flücht­linge’ anwer­ben, über­haupt die ganze qua­si­staat­li­che Flücht­lings­in­dus­trie pro­fi­tiert davon. Es wird jedoch nichts Neues her­ge­stellt und frei ver­kauft, sondern der Staat vergibt Auf­träge, die der Steu­er­zah­ler bezah­len muss. So geht es voran, immer voran in den Sozia­lis­mus.

        Ein mög­lichst all­mäch­ti­ger Staat mit mög­lichst ohn­mäch­ti­gen Ein­woh­nern (nicht Bürgern!) liegt in Merkels Inter­esse – sofern sie primär plant, mög­lichst lange auf ihrem Sessel zu kleben und alles dafür zu tun. Alles spricht ja dafür, dass so ihre Planung aus­sieht. Dann ergibt es Sinn, die Staats­macht uner­mess­lich auf­zu­bla­sen. Und sie tut es, bis wir das nie wieder los­wer­den.

        Ferner will sie neue Wähler. Jemand muss sie ja der­mal­einst wieder wählen! Die SPD ist schon drauf und dran, Aus­län­dern deut­sche Wahl­rechte zu geben (Özoguz trom­melt dafür), und Merkel wird das bald durch­set­zen. Davon wird jeder Poli­ti­ker mit pro­fi­tie­ren, der zusieht, wie sie an ihrem Sessel klebt. Also alle Poli­ti­ker außer der AfD.

        Darum geht es, denke ich-.

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        • Sie behaup­ten, dass Tier­freun­din „Tat­sa­chen fest­stellt”. Die Kom­men­ta­to­rin äussert aber bereits im ersten Satz: „Ich glaube schon, dass Frau Merkel Ziele hat”, und führt dies dann weiter aus.

          Hat also mit „Tat­sa­chen” rein gar nichts zu tun, sondern mit „Glauben” und „Merkel-Kopf­gu­cke­rei”, wie Sie so schön for­mu­lier­ten.

          [[ Was sie hin­schreibt, muss man schon hin­schrei­ben dürfen, ohne dass einem gleich so über den Mund gefah­ren wird… ]]

          Das ist Ihre Inter­pre­ta­tion meiner Worte.

          Meine eigene ist:

          Wenn wir in einer Kon­ver­sa­tion Logik, Lebens­er­fah­rung, Kennt­nisse, und Argu­men­ta­ti­ons­ver­mö­gen über Bord werfen wollen, dann können wir es auch gleich lassen, mit­ein­an­der zu kom­mu­ni­zie­ren.

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          • Mir scheint, dass Sie die genann­ten Para­me­ter bei sich im Über­mass ver­or­ten, anderen Dis­ku­tan­ten jedoch abspre­chen.
            Ein Versuch einer Emp­feh­lung:
            Fol­gende Autoren könnten Ihr Welt­bild even­tu­ell erwei­tern. Natür­lich nur eine kleine Auswahl:
            Walter Lippman / Edward Bernay / Harold Lansing / Noam Chomsky / Zbi­gniew Brze­c­zin­ski / John Perkins / Thomas P.M. Barnett / Josef Fosche­poth
            Von allen ist zumin­dest ein Teil des Werks auf deutsch erhält­lich.

      • @Holger Jahn

        Sind Sie sicher, dass Ihre und Tier­freundins Ansich­ten bemer­kens­wert von­ein­an­der abwei­chen?
        Wenn ich Tier­freundins Kom­men­tar richtig ver­stehe, schenkt sie der angeb­lich „ver­ehr­ten Dame” durch­aus keine mil­dern­den Umstände, sondern ver­or­tet bei dieser ein­deu­tig üble Vor­sätze, was sich doch ver­mut­lich mit Ihrer Ein­schät­zung deckt.

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        • @Wolfgang Scharff

          Ich ging ursprüng­lich davon aus, dass Tier­freun­din den Motiven, die sie Frau Merkel unter­stellt, durch­aus zustimmt.

          Wäre schön, wenn sie sich hierzu äussern würde.

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    • Ich habe meine Gedan­ken dazu zu Papier gebracht und hoffe, die Runde zu erbauen:

      Frau Höhler sagt’s, wie es ist:
      Das Merkel ist ein Hoo­to­nist.
      Flutet das Land mit Musel­ma­nen,
      Ver­scherzt das Erbe uns’rer Ahnen!

  2. ” (Das) System Merkel (ist nur) stumpf­sin­ni­gen Fata­lis­mus, der nichts anstrebt, nichts errei­chen will, keine Ziele hat – außer dem Ziel natür­lich, sich mög­lichst lange an der Macht zu halten.”
    Ein furcht­ba­rer Satz!
    Immer wieder höre bzw. lese ich von ansons­ten klugen und kri­ti­schen Men­schen solche Aus­sa­gen – eine Ein­schät­zung, die gera­dezu absurd falsch ist: Merkel weiß ganz genau, was sie will und was sie bewirkt: Ihr Ziel und Plan ist die voll­ko­mene Ver­nich­tung der Deut­schen und der deut­schen Kultur. Bei­spiel: Mehr als 60% der gesam­ten Zuwan­de­rung der ver­gan­ge­nen Jahre in die EU landete wo? Alleine in Deutsch­land. Diese lange, sehr lange geplante voll­stän­dige Zer­stö­rung Deutsch­lands ist Merkel nur möglich, weil so gut wie niemand sie bemerkt – auch kri­ti­sche Men­schen halten ein solches Vor­ha­ben, einen solchen Plan für schlicht nicht möglich. Und benutz­ten dann zur Schmä­hung dieser Erkennt­nis die­sel­ben Begriffe, der sonst von ihren Gegnern gegen sie ver­wen­det wird: Pah, das ist doch reine eine Ver­schwö­rungs­theo­rie.
    Die Wahr­heit hinter dieser „Ver­schwö­rungs­theo­rie” ist bestens und umfäng­lich doku­men­tiert.

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    • Sie müssen das nicht so sehen wie ich. Merkels Fata­lis­mus geht aber imho davon aus, dass alles ohnehin so kommt, wie es kommen muss. Sich Pro­zes­sen, die in Gang gekom­men sind – wie zum Bei­spiel die aktu­el­len Völ­ker­wan­de­run­gen – sich einfach nicht in den Weg zu stellen, wie Merkel es tut, bezeichne ich nicht als Plan, sondern eben als Fata­lis­ti­sche Prin­zi­pi­en­lo­sig­keit. Ver­schwö­run­gen braucht es dafür gar­nicht. Indif­fe­renz und man­gelnde Phan­ta­sie reichen dafür völlig aus.

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      • … Welche Antriebe (oder eben keine als den Antrieb zur ewigen Gegen­wart) auch immer in der Merkel stecken oder nicht stecken mögen, die Wirkung ihrer Dau­er­kanz­ler­schaft läuft auf das hinaus, was Katja geschrie­ben hat, nicht?

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        • Es ist trivial zu kon­sta­tie­ren, dass die Scheibe kaputt geht, wenn jemand mit ‚nem SUV in das Schau­fens­ter eines Juwe­liers fährt.
          Um den Vorgang beur­tei­len, Schäden mini­mie­ren, Wie­der­ho­lun­gen erschwe­ren / ver­mei­den zu können, ist es durch­aus ange­bracht, die Moti­va­tion des Fahrers zu ergrün­den:
          Wollte er den Pre­zio­sen etwas frische Luft ver­schaf­fen?
          Hat er keinen anderen Park­platz gefun­den?
          Hat ihn uner­war­tet ein Schlag­an­fall ereilt?
          War er einfach nur besof­fen / bekifft?
          Und dazu ist es auch inter­es­sant, fest­zu­stel­len, wie er zu dem Fahr­zeug gekom­men ist:
          War es sein eigenes, selbst erar­bei­tet?
          Bei Avis gemie­tet, mög­li­cher­weise mit fal­schen Papie­ren?
          Hat er es schlicht geklaut, dem Besit­zer die Schlüs­sel ent­wen­det?

          Fragen über Fragen.
          Von daher ist Katjas Erguss einfach nur wilde Spe­ku­la­tion (um ihr nicht die ‚Ver­schwö­rungs­theo­rie’ zu gönnen).

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    • Ich glaube eher, dass hier das zutrifft, was Napo­leon sinn­ge­mäss einmal gesagt haben soll: „Unter­stelle deinem Gegen­über niemals Bös­wil­lig­keit, wenn Dumm­heit dessen Handeln bereits zufrie­den­stel­lend erklärt.”

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      • ;D
        https://de.wikipedia.org/wiki/Hanlon%E2%80%99s_Razor

        Aller­dings war die Ziel­stre­big­keit und die Art und Weise mit der die Dame ihre der­zei­tige Macht­po­si­tion erreicht und kon­so­li­diert hat, kei­nes­wegs von Dumm­heit (zumin­dest keine Dumm­heit 1. Ordnung) geprägt, im Kon­trast zu ihrem poli­ti­schen Handeln nach Errei­chen dieser Posi­tion, gelle?

        • Die Dumm­heit, die diese Frau dahin brachte, wo sie heute immer noch resi­diert, war die von Helmut Kohl.

          Eine weitere Kerbe, die er sich in den Griff seines Colts (von Mitsu­bi­shi natür­lich), schnit­zen könnte… ;-P

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        • Ah! Total ver­ges­sen mich Höf­lich­kei­tig­lich!!

          Vielen Dank für den mir bislang unbe­kann­ten Link. 😛


            • “Vermute niemals Dumm­heit, wenn etwas durch Bös­ar­tig­keit hin­rei­chend erklärt werden kann.”

              Auch dafür gibt es schon einen fest­ste­hen­den Begriff.
              (Und der kann das Leben ziem­lich uner­träg­lich machen, über das Rasie­ren hinaus.)

        • Sie spre­chen einen Punkt an, den ich bei vielen aktu­el­len Bei­trä­gen zu Merkel, aber auch Ihrer Entou­rage ( z.B. Alt­meier) sehr merk­wür­dig finde. Hier werden Poli­ti­ker, die zu sen­si­bels­ten Infor­ma­tio­nen und hoch­ka­rä­tigs­ten Leuten Zugang haben, dar­ge­stellt, als könnten sie nur mit Hilfe bis 10 zählen.
          Ein Kanz­ler­amts­mi­nis­ter ist zugleich der Koor­di­na­tor aller Geheim­dienste. Merkel und er erhal­ten jeden Morgen ein Brie­fing, das nur münd­lich erfolgt, damit keine Unter­la­gen entstehen„die „geleakt” werden könnten. Alt­meier geht nicht mal,zur Toilette„ohne dem VS Bescheid zu sagen.
          Bei Regie­rungs­be­su­chen Merkels fliegen im Mittel 50 – 100 Wirt­schafts­leute mit, die zur Creme de la Creme gehören, alles Men­schen die sich bis an die oberste Spitze durch­ge­bis­sen haben. Die jeder­zeit Zugang zur Regie­rung haben, das aber nicht an die große Glocke hängen (es sei denn, sie heißen Win­ter­korn). Deren Anwalts­kanz­leien Leute in die Minis­te­rien schi­cken um die Geset­zes­texte der sie betref­fen­den Vor­la­gen ent­spre­chend zu gestal­ten. Die Auf­zäh­lung könnte endlos fort­ge­führt werden.
          Also, die maximal unter­kom­plexe Dar­stel­lung von Regie­rungs­han­deln mag als Ventil für Hohn und Spott bei den frus­tier­ten Bürgern (zu denen ich mich unein­ge­schränkt zähle)
          hilf­reich sein, ver­hin­dert aber vor allem die Erkennt­nis dessen, was tat­säch­li­che Hinter- und Beweg­gründe sind.
          M.E. müssen wir uns alle etwas mehr anstren­gen.

    • @ Katja
      „Ihr Ziel und Plan ist die voll­ko­mene Ver­nich­tung der Deut­schen und der deut­schen Kultur.”

      Warum?
      (Ein Plan und ein Ziel setzen ein Motiv voraus.)

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  3. Auch andere Vor­träge in der „Biblio­thek des Kon­ser­va­ti­vis­mus“ (YouTube) sind sehr inter­es­sant und zu emp­feh­len.

  4. Ich erin­nere mich sehr gut an ein drei­tei­li­ges Inter­view, das Gertrud Höhler dem Sender phoenix nach Erschei­nen ihres hier erwähn­ten Buchs gab. Im Nach­hin­ein erwei­sen sich alle ihre ‚Pro­phe­zei­hun­gen‘ – leider – als zutref­fend. Klar­sich­ti­ger wurde Merkel nie beschrie­ben. Die Inter­views sind auf youtube abruf­bar und sehr zu emp­feh­len.

    • Vor ein paar Jahren war ich offen­ge­sagt sehr ver­wun­dert über die (nichtvorhandene/schönwetterbeführte) Staats­füh­rung.

      Und irgend jemand schrieb dazu, dass, wenn eine neue Krise auf­taucht, fol­gen­des pas­siert: Merkel sagt nichts, hat keine Meinung, tut nichts, wartet ab. Dann, nach ein paar Wochen/Monaten, fängt sie an, unter den poten­ti­el­len Wählern Mei­nungs­bil­der ein­zu­sam­meln. Von da an behaup­tet sie, die Mehr­heits­mei­nung die ganze Zeit über ver­tre­ten zu haben, und „Nun wird gehan­delt!” (vgl Fuku­shima)

      Hat sehr gut funk­tio­niert – bis zur Aufgabe der Lan­des­gren­zen.

      Ich kann es nur noch so zusam­men­fas­sen…

      Hitler: der Kanzler der Zer­stö­rung.
      Merkel: die Kanz­le­rin der Selbst­zer­stö­rung.

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